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KreuzlingerZeitung

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KreuzlingerZeitung Auflage: 23 500 Exemplare R te i Se n 3 se 1–2 i e 2 19.2. 2016 Nr. 7 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Verbindende Kunst Die Schweizer Künstler Vincent Hofmann und Reto Müller stellen im Kunstraum Kreuzlingen aus. In ihrem Projekt «Ein essentieller Knoten» setzen sie sich mit der Entstehung von Kunst sowie den Räumen, in denen diese inszeniert wird, auseinander. Seite 5 Ein Riss geht durch die Gewa Schnelle Beute Gleich zwei Tankstellen wurden vergangene Woche Ziele von bewaffneten Überfällen. Eine in Kreuzlingen und eine in Tägerwilen. Die Täter sind auf der Flucht. Tankstellenräubern geht es laut Kantonspolizei ums schnelle Geld. Sie stammen meist aus der Region. Seite 11 Schnelle Bälle Morgen Samstag erfolgt der Aufschlag zum ITF Women Circuit in der Tennishalle am See. Mit 50000 Franken ist es das höchstdotierte Frauenturnier der Schweiz. Zudem gibt es wertvolle WTA Punkte zu erspielen. Auch Sportlerinnen aus der Region kämpfen darum. Seite 15 Zwölf Jahre hat die grenzüberschreitende Liaison gehalten, jetzt gibt es aus Konstanz Signale, nicht mehr an der Gewa teilnehmen zu wollen. Die Genossenschaft Gewa hatte erst vergangenes Jahr die Lizenz für die Ausrichtung des Kreuzlinger Messeteils an Werbefachmann Thomas Gut übergeben. Dieser lässt sich vom Stimmungswandel nicht unterkriegen und arbeitet weiter an einer Gewa 2017, jedoch in kleinerem Rahmen. Seite 4 Jetzt einsteigen! Kurse für Anfänger bis Fortgeschrittene Gratis Schnupperstunde Schützenstrasse 3 8280 Kreuzlingen T 0041 (0)71 670 09 26 Termine online buchen www.dentalhygiene-kreuzlingen.ch EINE GUTE WAHL. als Präsidentin des Bezirksgerichts 28. Februar 2016 immokanzlei® AG immokanzlei® AG GZA/AZA 8280 Kreuzlingen

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KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 DRITTE SEITE 3 Ausgezeichnete Maturaarbeiten 15 Maturarbeiten des aktuellen Jahrgangs an der Kantonsschule Kreuzlingen erhielten die Note «sehr gut», doch vier davon stachen noch weiter heraus. Anlässlich des Besuchstages am Samstag gab’s für die Maturanden Preise und lobende Worte. Kreuzlingen. Als die 41 Maturaarbeiten am 7. November präsentiert wurden (wir berichteten), stand ihre Bewertung noch nicht fest. Jetzt, drei Monate später, ist klar, welche Verfasser es in die höchste Liga geschafft haben und mit jeweils 500 Franken prämiert werden. Es sind Donia Hussein mit «Demenz – Wie gelingt eine Unterhaltung mit betroffenen Personen?», Livia Burkhard mit «Revolution – Eine fotografische Reinterpretation von John Singer Sargents Kunstwerken», Marco Mayer mit «Lego Loom – Building a fully automatic loom out of Lego» sowie Fabio Schmid mit «Massnahmen zur Bekämpfung von Kirschessigfliegen (Drosophila suzukii) im Weinbau». Für die Notengebung waren die Lehrer der Kantonsschule zuständig, für die Prämierung der besten Maturaarbeiten zeichnete jedoch der Beirat der Kantonsschule als Jury verantwortlich, also Christina Colberg, Monica Rüthers Mahler, Schulleiter Sek 1 Michael Kubli und Stadtpräsident Andreas Netzle. Und sie hatten mehr oder weniger die Quahl der Auswahl. Wie Netzle einleitend sagte, habe es ein breites Themenspektrum und leistungsmässig eine grosse Homogenität mit breiter Spitze gegeben. Da kein klares Bewertungssystem vorliege, sei es schwer gefallen, vier aussergewöhnliche Arbeiten zu bestimmen. So seien nicht die besten aller Arbeiten ausgewählt worden, sondern jene, die «besonders aufgefallen» waren. Jury voll des Lobes Donia Hussein gelang dies mit einer Arbeit, in der sie laut Jury die «Krankheit des Jahrhunderts» thematisierte. Doch nicht im Allgemeinen, sondern im Speziellen, mit einem Teilbereich, der Kommunikation. «Sie gibt Angehörigen Hilfestellung zur Unterhaltung mit Betroffenen», hiess es in der Würdigung. Ihre Erkenntnisse habe sie zudem in einem Flyer zusammengefasst, mit Handlungsanweisungen und Tipps. Ihre Arbeit sei keine lästige Pflichtaufgabe gewesen, sondern von einem praktischen Nutzen geleitet. Mit Schlüsselbildern, also Bildern mit Symbolcharakter, beschäftigte sich Livia Burkhard. Sie untersuchte die Wirkung von Bildern und ihren Einsatz, etwa in der Werbung, «und das auf einem hohen Niveau», wie die Jury feststellte. Sie habe verschiedene Die Maturaarbeiten von (v.l.) Marco Mayer, Donia Hussein, Livia Burkhard und Bild: Thomas Martens Fabio Schmid wurden ausgezeichnet. Zugänge zum Thema gefunden sowie Neugierde, Begeisterung und hohe Sprachkompetenz bewiesen. Was mit Lego-Bausteinen alles möglich ist, zeigte Marco Mayer auf eindrucksvolle Weise. Er baute einen vollautomatisierten Webstuhl. «Marco Mayer ist das technische Problem mit grosser Motivation angegangen», urteilte die Jury. Für Mitglied Michael Kubli, der sich bei der Lektüre über eine «Anreicherung persönlichen Wissens» freute, fehlte in der Arbeit eigentlich nur der Aspekt der Billigproduktion. Dieser werde im Film «The True Cost» behandelt, eine DVD gab’s für Mayer als Geschenk obendrein. Ein kleines, aber lästiges und schädliches Insekt nahm sich Fabio Schmid vor – die Kirschessigfliege, Horror jeden Winzers. Da auch der elterliche Weinberg davon bedroht ist, startete er einen gross angelegten Feldversuch mit Eiablage der Fliege auf 9000 Trauben. «Die Arbeit hat Hochschulniveau», attestierte die Jury. Die wissenschaftliche Aufbereitung, der theoretische Rahmen, alles sei vorbildlich dokumentiert worden, alles in allem «eine hervorragende Arbeit». Und letztlich der Beweis auch für alle nachfolgenden Matura-Jahrgänge, dass sich Neugier und Fleiss durchaus lohnen. Thomas Martens Lösung für AZK-Treppe gefunden Kreuzlingen. Die Sanierungsarbeiten im Haus A West des Alterszentrums Kreuzlingen können weitergehen. Und das, obwohl die Denkmalpflege verfügte, dass die Treppe nicht abgebrochen werden darf. Der daraufhin verfügte Sanierungsstopp wurde jetzt aufgehoben. Ziel der Sanierung ist die Umgestaltung des ehemaligen Altersheimes zu einem Pflegeheim mit den geforderten Lebens- und Nebenräumen und die dringend nötigen Erneuerungsarbeiten des 40-jährigen Baus. Die Denkmalpflege drängte darauf, Teile des Sanierungsprojekts mit dem Autor des Baus, Kurt Huber, nochmals in der Ausführung zu prüfen. Damit sollte dem aus ihrer Sicht bemerkenswerten Bau insofern Rechnung getragen werden, als die bestehende Treppe erhalten werden kann. Das AZK hat im Dezember 2015 dem Büro Antoniol und Huber und Partner den Auftrag erteilt, abzuklären, wie weit das vorgegebene Raumprogramm unter dem denkmalpflegerischen Aspekt umgesetzt werden kann. In der Zeit von Dezember 2015 bis Ende Januar 2016 fanden mehrere Treffen zwischen der Bauherrschaft und dem Büro Antoniol und Huber und Partner statt. Das neue Projekt konnte anfangs Februar dem Vorstand vorgestellt werden. Die Pläne zeigen eine Lösung mit Erhalt des Treppenhauses auf. Die Vorgaben des Raumprogrammes wurden umgesetzt. Die Denkmalpflege hat den neuen Vorschlag geprüft und für gut befunden. Verschiedene Überlegungen haben den Vorstand bewogen, dem vorliegenden Projekt zuzustimmen und dem Architekturbüro Antoniol und Huber und Partner den Auftrag zu erteilen, die Architekturleistungen bis zur Baubewilligung auszuführen. Das Architekturbüro rechnet damit, dass das Baugesuch durch die vielen bereits erfolgten Vorarbeiten per Mitte Jahr eingereicht werden kann. tm/eingesandt Anzeige From Fritte with love! 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4 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 Steigt Konstanz aus? Kreuzlingen/Konstanz. Donnerstag vor einer Woche erhielt Thomas Gut einen Anruf aus Konstanz. Eric Thiel, Geschäftsführer des dortigen Stadtmarketings, erklärte ihm in kurzen Worten, dass Konstanz an der Gewa 2017 wahrscheinlich nicht mehr teilnehmen werde. Gut, welcher die gleichnamige Kreuzlinger Werbeagentur leitet, hatte erst im vergangen Jahr mit seinem neu gegründeten «Verein für Messe- und Veranstaltungsorganisation» die Lizenz zur Ausrichtung der Gewerbemesse von der Genossenschaft Gewa übernommen. Dies, nachdem die langjährige Messeleiterin Renate Giger ihren Rücktritt erklärt hatte. «Das ist natürlich ein Dämpfer, wenn so kurz nach der Mandatsübernahme die Hälfte der Messe wegbricht», so Gut. Ein konkreter Grund für die Absage wurde ihm nicht genannt. Thiel preschte offenbar vor, ohne ein Votum seines Aufsichtsrates zu haben. In einer kurzen Stellungnahme teilt er auf Anfrage mit, dass eine Entscheidung, ob die GEWA auch künftig vom Stadtmarketing Konstanz durchgeführt werden soll, bisher überhaupt nicht getroffen worden sei. Erst nach der nächsten Aufsichtsratssitzung soll es eine geben. Warum dann der Anruf bei Thomas Gut? Dazu Schweigen. Die grenzüberschreitende Messe besteht seit 2003. Bereits 2014, als der Konstanzer Gemeinderat um eine Absichtserklärung für die weitere Zusammenarbeit gebeten wurde, gab es aus Konstanz kritische Stimmen zur Ausrichtung der Gewerbemesse. Es wurde unter anderem bezweifelt, ob die Gewerbeausstellung für grosse Teile der Konstanzer Wirtschaft überhaupt eine interessante Plattform sei. Diese Voten Anzeige könnten durch die Frankenstärke und dem damit verbundenen Einkaufstourismus weiter Auftrieb erhalten haben. Das Konstanzer Gewerbe muss sich zurzeit nicht um Kunden bemühen. Zurück zu den Wurzeln «Ich wurde schon im Vorfeld gewarnt, dass es viel Energie brauche, mit Konstanz zusammenzuarbeiten», erklärte Thomas Gut an der Generalversammlung des Gewerbevereins. Vom Anteil her waren beide Seiten mit je 150 Austellern etwa gleich gross an der Messe beteiligt. Die Verzahnung und Nutzung von Synergien hätte jedoch nie reibungslos funktioniert. So führte jede Seite zum Beispiel eigenen Gastround Unterhaltungszelte. Zollformalitäten waren dabei immer der ausschlaggebende Grund, ein echter Wille, diese zu überwinden, sei jedoch nie zu spüren gewesen. Eigentlich ist Gut froh über diesen sauberen Schnitt. «Die Zusammenarbeit aus politischen Gründen halblebig weiterzuführen, wäre viel schlimmer gewesen.» Unterkriegen lässt sich Gut von der Konstanzer Absage nicht. «Eigentlich hatten wir gerade die Konzeptionierung abgeschlossen, nun müssen wir wieder zurück ans Reissbrett», so der Werbefachmann. Einen Monat lang habe er und sein Team noch Zeit, ein neues, kleineres Konzept auf die Beine zu stellen, damit das Projekt Gewa 2017 im Zeitplan bleibt. Qualität statt Quantität lautet die Devise. Zudem möchte er das lokale Gewerbe wieder stärker mit ins Boot holen. Ganz hat er Konstanz aber noch nicht abgeschrieben: «Man sollte die Tür nie so fest verschliessen, dass man sie nicht wieder öffnen kann.» ek/tm Seit einem Jahr im Amt: Präsident Andreas Haueter eröffnet die 124. GeneBild: ek ralversammlung des Gewerbevereins Kreuzlingen. Umtriebiger Gewerbeverein Die Mitgliederzahlen steigen stetig, die Rechnung ist im Lot und der unternehmerische Elan zu spüren. Der Gewerbeverein Kreuzlingen präsentiert sich stark und gesund an seiner Generalversammlung. Kreuzlingen. «Als ich das Amt übernahm, war von einem kleinen zeitlichen Aufwand die Rede», so Andreas Haueter, Präsident des Gewerbevereins Kreuzlingen. «Dieser fiel dann doch etwas grösser aus als gedacht.». In seinem Jahresbericht wurde auch klar warum: Gut besuchte Gewerbelunches, Mitarbeit in städtischen Kommissionen, Weihnachtsmarkt Stärnäzauber, Detaillisten-Talk und Neuvergabe der Gewa waren Themen, welche den Vorstand auf Trab hielten. Die 55 anwesenden Mitglieder waren sichtlich zufrieden mit seiner Arbeit und entlastete ihn auch. Die Zufriedenheit schlägt sich auch in den Mitgliederzahlen nieder. Vergangenes Jahr waren mehr Eintritte als Austritte zu verzeichnen. Aktuell machen beim Verein 207 Unternehmer aus Kreuzlingen mit. Auch die Finanzen stimmen: Obwohl 2015 ein GEWA Jahr war, fiel der Verlust mit knapp 3700 Franken um 10000 Franken geringer aus, als budgetiert. Fürs kommende Jahr sind bereits wieder sieben Gewerbelunchs sowie die dritte Auflage des Stärnäzaubers geplant. ek Frau angegriffen Münsterlingen. Ein unbekannter Mann hat am Montagabend in Münsterlingen eine 19jährige Frau angegriffen. Die Frau war gegen 20.30 Uhr auf dem Seeweg von Münsterlingen in Richtung Landschlacht unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen wurde sie rund Bild: archiv 50 Meter östlich der Tennisanlage unvermittelt durch einen Mann angegriffen und zu Boden geworfen. Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Der Täter, ein korpulenter Mann mit Glatze und Bart, flüchtete anschliessend zu Fuss in Richtung Landschlacht. Eine Vertrauensperson des Opfers meldete die Tat am Dienstag der Kantonspolizei Thurgau. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen führt eine Strafuntersuchung. Dabei werden der genaue Tathergang sowie das mögliche Motiv des Angreifers abgeklärt. Der gesuchte Mann ist ca. 180 bis 190 cm gross und von korpulenter Statur. Er hat eine Glatze und trug einen Vollbart. Bekleidet war er mit einer Jacke, die ihm bis zur Hüfte reichte. Der Mann sprach schweizerdeutsch. Wer Angaben zu dem unbekannten Täter machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 071 221 40 00 zu melden. Kapo TG Profis, die sich lohnen. Alte Landstrasse 24 Haselweg 3 CH - 8596 Scherzingen CH - 8502 Frauenfeld Tel. +41 (0)71 672 18 18 info@gigertreuhand.ch www.gigertreuhand.ch Langfeldstrasse 88 Alte Landstrasse Haselweg 3 24 CH - 8500 Frauenfeld - 8596 - 8502 CH Scherzingen Frauenfeld CH Tel. +41 (0)52 728 60 00 www.gigertreuhand.ch info@gigertreuhand.ch R.Giger@gigertreuhand.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 KREUZLINGEN Kreuzlinger Jazz Nights @ SiX i m m e r d o n n e r s t a g s l i ve – f r e i e r E i n t r i t t 5 Skulpturen in der Wüste Mit der Ausstellung «Ein essentieller Knoten» begrüsst Kurator Richard Tisserand die jungen Schweizer Künstler Vincent Hofmann (36) und Reto Müller (32) in den Räumen des Kunstraums Kreuzlingen. In ihrem Projekt setzen sie sich mit der Entstehung von Kunst sowie den Räumen, in denen diese inszeniert wird, auseinander. Kreuzlingen. Die Ausstellung wird heute Freitag, 19.30 Uhr, eröffnet und dauert bis zum 3. April. «Das ist etwas ganz Spezielles», sagte Tisserand anlässlich des Medienrundgangs am Mittwoch. «Ein essentieller Knoten» ist Teil eines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, das an unterschiedlichen Orten in der Schweiz entsteht und aufgeführt wird. hinterfragen, sondern auflösen) und Einzelwerke der Künstler, die sich hell erleuchtet, klar und eindringlich darstellen. Im Tiefparterre schliesslich werden in Dunkelheit und sanfter Beleuchtung weitere Einzelwerke der Künstler gezeigt. Dazu stellt Vincent Hofmann in einer speziellen Inszenierung Pastelle aus den Serien Fürst Pückler Park, Bad Muskau und Mercedes Benz Museum, Stuttgart, aus. w w w . h o t e l s i x . c h Verbindung zwischen beiden Wie Richard Tisserand mitteilt, verbinden Hofmann und Müller in der Ausstellung ihre Arbeiten, sie knüpfen einen Knoten als Medium der Vereinigung, als sicherer Halt einer Übereinstimmung ihrer Ansichten. Der Reto Müller (li.) und Vincent Hofmann mit einer der drei Skulpturen aus StyBild: Thomas Martens roporschaum, die sie durch die Wüste begleiteten. Filme und Bilder Im Kunstraum Kreuzlingen gestalten die Künstler drei inszenierte Räume. Zu sehen sind Filme (über eine Wüste mit Skulpturen, Sanddünen, einen Ort, an dem Zeit und Raum sich nicht Soirée der Thurgauischen Kunstgesellschaft am Samstag, 19. März: Musikalisches Diner zum Thema Landschaftsgärten mit Dessi Keperanova (Percussion) und Teresa Steckler (Flöte), Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, und Lars Ruge (Landschaftsarchitekt), Zürich. Anmeldung erforderlich. E-Mail: sekretariat@kunstgesellschaft-tg.ch VERANSTALTUNG Kunstraum Kreuzlingen wird für die Künstler Ort der Vorgabe und Ort des Möglichen zugleich. Seit vier Jahren arbeiten sie regelmässig zusammen. Durch die Kooperation erhalten sie die Möglichkeit, eine gemeinsamen Haltung zu entwickeln, einer fluiden Auseinandersetzung zwischen ihren jeweiligen künstlerischen Positionen. Die hier gewählte Form des gemeinsamen wie singulären Werkes folgt der langsamen Bewegung des Erkundens, dem Fühlen eines Raumes mit geschlossenen Augen. Das, was sich vor der visuellen Schlussfolgerung befindet, beschreibt ein Verstehen und Akzeptanz der anderen Art. Ein Anerkennen ohne zu Deuten. Eine Feststellung, keine Analyse. In diesem Raum verweilen Vincent Hofmann und Reto Müller. tm/eingesandt www.kunstraum-kreuzlingen.ch Kinder vor und auf der Bühne Am Sonntag tritt das Thurgauer Barockensemble im Evangelischen Gemeindehaus auf. Auf der Bühne singen Kinder im Alter von sechs bis zehn. Die ersten zwei Reihen sind für Kinder reserviert. Kreuzlingen. Das Thurgauer Barockensemble zeigt in seinem Familienkonzert unter anderem die beiden Kurzopern «Der Schulmeister» und «Der Kapellmeister». Für die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer bietet Musikschullehrerin Marie-Theres Ledergerber eine halbe Stunde vor der Aufführung eine Einführung an. Dort gibt sie ihnen Informationen zum geschichtlichen Hintergrund der Zeit, in der Georg Philipp Telemann seine Kantate komponierte. So soll der Anlass auch für Familien mit Kindern attraktiv sein. Der Inhalt spricht Schüler an, geht es doch um spannende Vorgänge in der Schule in einer vergangenen Zeit Schulalltag vor 300 Jahren In ihrer Einführung berichtet Musikschullehrerin Ledergerber hauptsächlich über den damaligen Schulalltag. Gesangsausbildung hatte früher grosses Gewicht, denn die Geistlichkeit war stark involviert und die Schäfchen sollten schliesslich Kirchenlieder singen können. Auch standen vor 300 Jahren nicht unbedingt die hellsten, dafür arbeitsscheuen Köpfe vor der Tafel. In der Aufführung greift der «Schulmeister» zum Bierkrug während des Unterrichts. Die Einführung dauert maximal 15 Minuten und beginnt eine halbe Stunde vor der Aufführung. So bleibt noch etwas Zeit, um die Angebote des Theatercafés zu geniessen. Am Sonntag, 28. Februar, gibt es zwei Vorstellungen, eine um 11 und eine um 16 Uhr. Beide dauern eine Stunde. Der Vorverkauf läuft noch bis 26. Februar über die Papeterie Bodan an der Hauptstrasse 35, Tel. 071 672 11 11. Stefan Böker Der Grüne Zweig Kreuzlingen. Die WWF-Sektionen aus der Ostschweiz veranstalten zum zweiten Mal den Kinder- und Jugendumweltwettbewerb «Der Grüne Zweig». Bis Ende Mai 2016 können Projekte eingereicht werden. Es wartet eine Preissumme von 7000 Franken. Beim Grünen Zweig handelt es sich um einen WWF-Umweltpreis für Kinder und Jugendliche aus der Ostschweiz. Ausgezeichnet werden Leistungen im Bereich Natur und Umwelt, die in der Öffentlichkeit nur wenig Beachtung finden. Ob ein umweltfreundliches Lager leiten, einen naturnahen Spiel- oder Pausenplatz realisieren oder einen Umweltfilm drehen den Projektideen sind keine Grenzen gesetzt. Mitmachen können Kinder, Jugendliche, Familien, Lernende, Jugendgruppen, Schulklassen oder ganze Schulhäuser. Die Preisverleihung findet im August 2016 statt. Anmeldungen bis 31. Mai 2016 auf www.der-gruene-zweig.ch Der Schulmeister (Rudolf Ruch) und seine Zöglinge. Bild: zvg und um den Aufstand von Orchesterschülern. Im «Schulmeister» übt ein in seine Stimme verliebter Lehrer einen Kanon ein. Im «Kapellmeister» will der Leiter gerade mit der Orchesterprobe beginnen. Er sieht sich als Künstler an. Wegen falschen Einsätzen, groben Bässen und quietschenden Hörnern kritisiert er scharf. Doch das lässt sich sein Orchester nicht gefallen. Turbulente Szenen folgen.

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6 Anzeigen  V]HQLVFKH 3URGXNWLRQ KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 7KXUJDXHU %DURFNHQVHPEOH seit über * 3K 7HOHPDQQ '(5 6&+8/0(,67(5 +D\GQ  &LPDURVD 5XGROI 5XFK %DULWRQ .LQGHUFKRU DG KRF 3DXO (QJHOL 5HJLH 5DLPXQG 5HJJH /HLWXQJ (YDQJ .*+ %lUHQVWUDVVH   8KU XQG  8KU .DUWHQ ]X )U  6FKOHU )U  Restaurant Eumel Konstanz Im Eumele gibt es die feinsten Nudele und Salate. Ausserdem feinste Börek und türkische Pide. Ab 17 Uhr geöffnet. .UHX]OLQJHQ  )HEUXDU  9RUYHUNDXI Hüetlinstrasse 23 Telefon 0049/7531 2 24 47 (Dienstag Ruhetag) Hauptzoll, zweite Strasse rechts, 100 Meter auf der rechten Seite 3DSHWHULH %RGDQ .UHX]OLQJHQ     ZZZWKXUJDXHUEDURFNHQVHPEOH#EOXHZLQFK Am Freitag, 26. Februar 2016 um 18.30 Uhr 071 672 55 50 www.pizza-toni.ch Dauertiefpreis: Jede abgeholte Pizza nur 10.– Fr. Öffnungszeiten: FÜR TAUSENDE GEWINNE! vom 16. bis 27. Februar 2016 Kostenlose Spielkarte in den Geschäften oder an der Information abholen und tolle Preise gewinnen. SUSHI & MEHR Show-Cooking mit Küchenchef Kenji Hayashi 27,– € p.P. inkl. Büffet SPIELEN & GE WINNEN Montag–Donnerstag Freitag– Samstag Sonntag Mittags ist geschlossen! 17.30 bis 22.00 Uhr 17.30 bis 23.00 Uhr 17.30 bis 21.00 Uhr Hauptstrasse 64, Kreuzlingen Anni, suche ein Sexerlebnis, bezahle CH 200.- Diskretion wichtig. 078 667 80 93 originalsex.ch 10CAsNsjY0MDA21jW0MDMxtQAALvD_Ew8AAAA= 10CB3GMQ6AMAgF0BPR8KFUKqNxMw7GC6its_efNA4vecsSlvg3zes-bwFmVYKXbB7ISINKwGuqgmABhFFGuKqYSAmgcT87SIqCcm9Ohx1K_s20Xag1p6fdL4HcDgdqAAAA Karussell Kreuzlingen | Sonnenstrasse 16 | 8280 Kreuzlingen www.karussell-kreuzlingen.ch Mo – Fr 08.30 – 20.00 Uhr, Sa 08.00 – 18.00 Uhr Für alles unter einem Dach: Bitte rechtzeitig reservieren! Tel. 0049 (0)7531 1285-100 78462 Konstanz, Brotlaube 2 Infos unter www.krone-konstanz.de Z KONSTAN ENDLICH AUCH IN Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Küchen GmbH Obere Laube 48 · D-78462 Konstanz Tel. 00 49 - (0) 75 31 - 91 80 0 15-0 le! info@inpunctokuechen.de Parken Sie am Döbe Küchen GmbH · CASA GmbH Stockenweg 1 – 3 · D-78244 Gottmadingen-Bietingen Küchen Schweiz GmbH Industriestrasse 18 · CH-8604 Volketswil www.inpuncto-kuechen-moebel.de

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KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 KREUZLINGEN/REGION 7 Fremd und doch vertraut Am Dienstag lud der Ekkharthof Flüchtlinge zu Abendessen und Gesprächen ein. Zum Abschluss gab es für Heimbewohner und Gäste noch ein Konzert der speziellen Art. Lengwil. Die gelegentlichen heiteren Zwischenrufe oder das Mitsingen der Gäste und Heimbewohner im Grossen Saal des Ekkharthofs machten eins deutlich: Hier wird Musik gemacht, die universell verstanden wird. Egal, ob alte deutsche Volkslieder oder Gesänge aus Kamerun, die beiden Musiker konnten ihre Gefühle auf das Publikum übertragen. Dorle Ferber strich dabei virtuos ihre Geige, zupfte auch mal daran oder benutze sie als Rhythmusinstrument. Der Rhythmus war an diesem Abend sowieso ein Musikelement, dem sich kein Zuhörer entziehen konnte. Fast schon symbolisch hing am Fuss ihres Musikpartners Njamy Sitson ein Strauss voll Glocken, der beim Wippen seines Fusses den Takt vorgab. Daneben hatte er eine Vielzahl an Perkussionsgeräten zur Hand, Susanne Sterk. Bild: zvg Kunst im SiX Kreuzlingen. Susanne Sterk, Künstlerin aus Rielasingen, stellt im Hotel SiX aus. Am Samstag, 20. Februar, 17 Uhr, ist Vernissage. Die Ausstellung ist bis 20. April zu sehen. Susanne Sterk hat Design, Kunst-, und Medienwissenschaften studiert. Sie ist Mitglied der Künstlergruppe Singener Maler. Ihre grossformatigen Bilder zeigen feine Linien, definierte Farbflächen, ausdrucksstarke Striche neben unbehandelten Bildräumen. Basierend auf realistischen Motiven balanciert sie zwischen Abbild und Konstruktion, löst Formen und Strukturen auf, um sie an anderer Stelle zugunsten einer emotional geladenen Komposition wieder zu verdichten. Die Grenzen zwischen Malerei, Zeichnung und Collage sind fliessend. sb www.susannesterk.de Das Ngoni lag griffbereit zu Njamy Sitsons linken, Dorle Ferber zupfte eine Bild: ek Melodie auf ihrer Geige und sang aus voller Kehle. um den afrikanisches Vibe des ursprünglich aus Kamerun eingewanderten Deutschen zu übermitteln. Sitson liess es sich jedoch nicht nehmen mit seiner Ngoni (einer vierseitigen Laute aus Westafrika), dem Kalimba (einer Art Daumenklavier) oder seiner starken Stimme auch selbst die Melodie vorzugeben. Besonders die Gesänge der beiden Musiker im Wechselspiel und zeitweise auch im Duett vermochten den ganzen Saal zu erfüllen und dabei fremdartige und doch eingängige Harmonien zu erzeugen. Ein paar Tanzschritte dazu und im Rhythmus am Luftbass gezupft und schon stiegen auch die Zuhörer in den Takt mit ein. Den Flüchtlingen aus Gambia und Eritrea, welche zu Gast waren, genossen sichtlich die vertrauten Klänge und Musikinstrumente. ek FDP hat Kandidatin für Schulbehörde Die FDP-Ortspartei Kreuzlingen nominiert für die Wahl in die Sekundarschulbehörde Kreuzlingen vom 10. April Susan Danubio-Hugelshofer. Kreuzlingen. Der Vorstand der FDP Kreuzlingen unterstützt einstimmig die Kandidatur von Susan DanubioHugelshofer. Nach der schriftlichen Nomination, welche ebenfalls einstimmig von den Mitgliedern der Ortspartei gutgeheissen wurde, will die FDP Kreuzlingen den zu besetzenden Platz mit einer starken Kandidatin behalten, da Seraina Perini-Allemann (FDP) ihren Rücktritt bekannt gegeben hat. Susan Danubio-Hugelshofer verfüge über die Fähigkeiten und Eigenschaften, um die Sekundarschulbehörde Kreuzlingen zu stärken und voranzubringen, schreibt die Ortspartei. Die 32-Jährige ist in Kreuzlingen aufgewachsen und verwurzelt. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Als FDP-Kandidatin für den Gemeinderat habe sie sich Suppen und Spielzeug Kreuzlingen. Am Sonntag, 21. Februar, findet im Rahmen des Suppentages in der Pfarrei St. Stefan Kreuzlingen Emmishofen neu eine Spielzeugbörse statt. Nach dem Kirchenbesuch um 10.30 Uhr und dem gemeinsamen Suppen-Essen im Stefanshaus ab 11.30 Uhr werden in den Jugendräumen von 12.30 bis 14 Uhr Spielsachen von Kindern für Kinder verkauft. Der Erlös wird an die Volksspitäler von La Paz in Bolivien gespendet. Es wäre schön, wenn die Kinder bis zu fünf Spielsachen, die gut erhalten und vollständig sind wie z.B. Spiele, Bücher, Puppensachen, Lego aber auch Roller, Bobby Cars usw. heute von 17.30 bis 19 Uhr und am Samstag, 20. Februar, von 9 bis 11 Uhr im Stefanshaus, Bernrainstrasse 8 in Kreuzlingen abgeben könnten. Alle Spielsachen, die nicht verkauft werden, werden an eine Hilfsaktion in Rumänien gespendet. eingesandt Anzeige Susan Danubio-Hugelshofer. Bild: zvg schon mehrfach für die Anliegen der Partei positioniert, so die FDP. Als Absolventin eines MBA-Studiums zum «Master of Science FHO in Pflege» an der Fachhochschule St. Gallen erlernte sie die notwendigen Führungsvoraussetzungen und setze diese auch aktiv ein. Momentan arbeitet sie inTeilzeitbeschäftigung als Expertin bei der Spitex in der Region Frauenfeld. Die FDP Kreuzlingen ist überzeugt, mit der «jungen und zielorientierten Macherin» eine optimale Kandidatin für die Sekundarschulbehörde präsentieren zu können. eingesandt Restaurant Rössli Roland König Schmittenstrasse 4 8574 Oberhofen-Lengwil Cordonbleu-Festival Vom 18. 2. bis 7. 3. 2016 071 688 11 88 www.roessli-oberhofen.ch

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8 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 Für Familie mit Kinder Dringend gesucht! Bauland oder Einfamilienhaus mit Umschwung 4½-Zimmer-Einfamilienhaus Helle 4½-Zi-Gartenwohnung In Kreuzlingen zu vermieten Pizzeria Übernahme des Inventars erwünscht Tel. 079 287 48 32 9KTNKGDGP+OOQDKNKGP Steckborn - Kreuzlingen FEHR Baubetreuung AG www.b-fehr.ch Tel. 071-664 11 77 in der Region In Kreuzlingen an ruhiger, gesuchter Lage. Einseitig angebaut mit 84 m² NWF, Renovationsbedarf. Idyllischer Garten. Land 304 m², Fr. 515‘000.-. Tel. 071 626 51 51, www.fleischmann.ch In Kreuzlingen an ruhiger, attraktiver und zentraler Lage, Nähe Einkauf, Bus. Modern mit 104 m² NWF und 66 m² Gartenanteil. Fr. 690‘000.-. Tel. 071 626 51 51, www.fleischmann.ch 7. März, Kreuzlingen 8. März, Frauenfeld Verkauf letzte 4½ Zi-Neubau-Wohnung in Ermatingen, Hofackerstr. 29, 142m2 ruhige Süd-Lage, gute Besonnung, nähe See/Bahnhof, gehobener Ausbau grosse Küche, 2 Nasszellen, eig. WA/TU verglaster Sitzplatz, etc. steuergünstige-/ beliebte Seegemeinde Vorzugspreis Fr. 650'000.– Vermietungen: - 3½ Zi-Wohnung EG, 103m2 netto 1‘750.– - 4½ Zi-Wohnung 2. OG, 137m2 netto 2‘100.– Bahnhalde 5, Scherzingen, neuwertige Wohnungen, ruhige Lage, gute Besonnung, gehobener Ausbau,eigene WA/TU, grosse Balkone/Sitzplatz, etc., steuergünstige Gemeinde 29. Februar, Gossau 3. März, Sargans Beginn: jeweils 19.00 Uhr Dauer: ca. 2 Stunden i i i i i Benz Immo Treuhand GmbH Bahnhalde 3, 8596 Scherzingen Tel. 071 688 59 93 Benz Immo Treuhand GmbH Bahnhalde 3, 8596 Scherzingen Tel. 071 688 59 93 1.&+0)'4 ) +OOQDKNKGP6TGWJCPF#) Die Immobilien- und Baumesse IHR TERRASSENDACH ZUM WOHLFÜHLEN! imm oz leiona tg.c h Fen ster | Hau stür en | Rol llad en | Son nen sch utz Bottighofen TG am Bodensee Hemmler Singen GmbH, Robert-Bosch-Str. 6, 78224 Singen,  07731 / 99 59 -0, www.hemmler-singen.de Eintritt frei! ÖFFNUNGSZEITEN BOTTIGHOFEN Fr. 19. Feb. 2016 16 – 20 Uhr Sa. 20. Feb. 2016 10 – 17 Uhr Exklusiv Wohnen im Seequartier Modernes Wohnhaus mit 5 ½ Zimmern und teils offenen Räumen,ca. 228,6 m² Wohnfläche. 2 Terrassen mit Blick zum See, attraktiver Schwimmteich, grosse Grünanlage mit Gerätehaus und viel Privatsphäre. Das Haus wurde vor kurzem renoviert und bietet faszinierendes Wohnen nur wenige Meter vom See entfernt. Eine Doppelgarage und 3 - 4 Aussenparkplätze stehen zur Verfügung. Der Landanteil beträgt 2`824 m². Verkaufspreis: CHF 4`150`000.- gut-werbung.ch Messepartnerin Immobilienpartner Patronat Medienpartnerin Technologie-Sponsor HAAG IMMOBILIEN Tel. 071 695 21 21 www.haag-immobilien.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Stadt an der Optische und funktionale Optimierung Immozionale Einerseits wird die Zufahrt für Als attraktiver und begehrter Wohnort ist die Stadt Kreuzlingen an der Immobilien- und Baumesse Immozionale Thurgau im Dreispitz Sportund Kulturzentrum am Freitag, 19. Februar und Samstag, 20. Februar 2016 vertreten. Zusammen mit den Investoren und Bauherren sorgen die Behörden für qualitätsvolle, städtebauliche sinnvolle Projekte – dies im Interesse der Stadt und der Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner. Die Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, den Stadträtinnen und Stadträten Fragen zur Zentrumsentwicklung, zum geplanten Stadthaus mit Tiefgarage und Neugestaltung der Festwiese oder anderen Projekten zu stellen. Die Regionale Energieberatungsstelle der Stadt Kreuzlingen ist ebenfalls an beiden Tagen an der Immozionale vertreten. Es besteht die Möglichkeit, sich über energieeffizientes Bauen und Sanieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu informieren. Ausserdem können sich Besucherinnen und Besucher über die aktuellen kantonalen und kommunalen Förderbedingungen sowie über Energieeffizienz im Strombereich informieren. IDK Anlieferungen zur BodenseeArena optimiert und anderseits die Kunstgrenze mit ihren 22 Edelstahlskulpturen vor Kollisionen geschützt und optisch aufgewertet. Am kommenden Montag, 22. Februar, starten die Bauarbeiten. Insbesondere bei Veranstaltungen wird es jeweils eng im Bereich zwischen der Bodensee-Arena und der Kunstgrenze. Im vergangenen Jahr wurden bei Anlässen zwei TarotSkulpturen durch Lastwagen beschädigt und mussten repariert werden. Mit diversen baulichen Anpassungen werden nun optische und funktionale Verbesserungen vorgenommen. Klare Abgrenzung schaffen «Grundsätzlich geht es um eine mobile Entflechtung und Abgrenzung, die Wendemanöver im Bereich der Kunstgrenze verunmöglichen», erklärt Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft. Zu diesem Zweck wird der Fuss- und Fahrweg Richtung See mit Randsteinen beidseitig begrenzt. Gleichzeitig wird die Zufahrt Planten die baulichen Anpassungen (v.l.): Martin Wichmann, Leiter Fachbereich Umwelt und Grünplanung Stadt Konstanz; Sandro Nöthiger, Leiter Tiefbau; Ruedi Wolfender, Leiter Gesellschaft und Reto Mästinger, Firma PlanimBild: zvg puls. zur Bodensee-Arena für Lieferanten verbessert, indem die Radien vergrössert werden. Aufwertung der Skulpturen «Durch die baulichen Optimierungen erfahren die Umgebung und insbesondere die acht Meter hohen Skulpturen eine Aufwertung», betont Martin Wichmann, Leiter Fachbereich Umwelt und Grünplanung der Stadt Konstanz. Die Bauarbeiten starten am Montag und sollen, Wetterglück vorausgesetzt, vor Ostern abgeschlossen sein. IDK Einbürgerungsgesuche Miljic, Aleksandar, geb. 11.01.1997 in Münsterlingen TG, bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger, ledig, Logistiker, wohnhaft im Grünen Hof 14 Begründete, schriftliche Einwendungen gegen dieses Einbürgerungsgesuch sind innert 10 Tagen, bis spätestens 29. Februar 2016, an die Stadtkanzlei, Einbürgerungskommission, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, zu richten. Einbürgerungskommission der Stadt Kreuzlingen Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: 2016-0034 Leuchtreklamen, Hauptstrasse 99 AMAG Automobil- und Motoren AG, Hauptstrasse 99, 8280 Kreuzlingen Baubewilligungen erteilt (Woche 5+6) – Ausbau + Umbau best. MobilfunkBasisstation, Leubernstrasse 3 – Projektänderung für Neubau 2 Mehrfamilienhäuser, Rankstrasse 5 + 5a + Wasenstrasse 8 – Sanierung Gebäudehülle, Ersatz Terrasse, Erstellen Carport + Gartenhaus, Zweigstrasse 1 – Um- und Anbau Mehrzweckgebäude mit Schulungsräumen, Bernrainstrasse 57 – Abbruch Wohnhaus, Neubau Mehrfamilienhaus, Nelkenweg 14 sowie Nutzungsänderung Hobbyraum in Keller, Nelkenweg 8 – Änderung Feuerwehr Zufahrt, Kirchstrasse 17 – Erstellen prov. Schulräume während Umbau/Sanierung der Schulanlage, Bernrainstrasse 57 – Nutzungsänderung für Spielgruppe (privat), Gartenstrasse 1 Bauverwaltung 2016-0030 Nutzungsänderung Büro 1. OG in Wohnung, Tellstrasse 9 Vujanovic Veselin + Gospa, Tellstrasse 9, 8280 Kreuzlingen 2016-0035 Kernbohrung für Klimaanlage Arztpraxis, Hauptstrasse 70 Dr. med. Chatsiproios Dimitrios, Hauptstrasse 70, 8280 Kreuzlingen 2016-0031 Erstellen Fahrrad- und Motorradunterstand, Parkplatzerweiterung, Nationalstrasse 32 Amcor Flexibles Kreuzlingen AG, Finkernstrasse 34, 8280 Kreuzlingen 2016-0036 Anbau Balkon, Brückenstrasse 14 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Überschreitung Baulinie) Haug Anna-Maria, Brückenstrasse 14, 8280 Kreuzlingen Bekanntmachung Aufnahme in den Kataster der belasteten Standorte Entscheid Nr. 2844/16 Mit Entscheid vom 9. Februar 2016 hat das Amt für Umwelt, gestützt auf Art. 32c Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz und § 14 des Gesetzes über die Abfallbewirtschaftung, die Parzelle Nr. 5890, Grundbuch Kreuzlingen, unter der Register-Nr. 4671 S 133 in den Kataster der belasteten Standorte des Kantons Thurgau aufgenommen. Mit Datum der Publikation wird die Bewilligungspflicht für Eingriffe und Abparzellierungen sofort rechtswirksam. Bauverwaltung 2016-0032 Erstellen Farbcontainerplatz, Finkernstrasse, Parz.-Nr. 8658 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Überschreitung Baulinie) Amcor Flexibles Kreuzlingen AG, Finkernstrasse 34, 8280 Kreuzlingen 2016-0037 Änderung Umgebung, Konstanzerstrasse 40 Raumwerk AG, Romanshornerstrasse 29, 8580 Amriswil Die Pläne liegen vom 23.2.2016 bis 14.3.2016 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. 2016-0033 Verlängerung Öffnungszeiten Gartenwirtschaft West bis 22.00 Uhr, Hauptstrasse 70 Sisco Etablissment, v.d. Späni Immobilien AG, Neuhofstrasse 8, 8834 Schindellegi

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KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 KREUZLINGEN 11 LESERBRIEF Eine Rednerin vom rechten Rand Gabriele Kuby gab sich in ihrem Vortrag alle erdenkliche Mühe, die anwesenden Zuhörer durch die Verwendung von Fachausdrücken und englischen Zitaten zu verwirren, zu verunsichern und zu verängstigen. Zusammenfassend wurde verstanden, dass sie sich fürchtet vor einer Gesellschaft, in der jede/jeder künftig sein Geschlecht selbst bestimmen kann. Und vor dem Sexualunterricht ab dem Kindergartenalter. Solches werde ermöglicht dadurch, dass in den westlichen Staaten Schritt für Schritt die Gesetzgebung entsprechend umgeschrieben werde. Ausgelöst wurde dies durch die Kommunisten (Engels) und die Sozialisten, neuerdings sind auch die Demokraten in den USA Ziel ihrer Kritik, allen voran Präsident Obama und der Präsident des obersten Bundesgerichts der Vereinigten Staaten. Obwohl sie betonte, sie hätte nichts gegen die Homosexuellen, hackte sie die ganze Zeit auf ihnen herum und nannte sie eine Gefahr für die kommenden Generationen. Auch kritisierte sie die Universität Fribourg für die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Judith Butler für ihre Forschungen über GenderTheorien. Sie verstieg sich in die Behauptung, dass Butler derart kompliziertes Zeug daherrede, dass es niemand verstehe. Wahrscheinlich habe sie deshalb die Ehrung erhalten. Kuby tat am 12. Februar genau dasselbe. Spricht da etwa der Neid aus Frau Kuby? Dass sie aus dem rechts-aussen Lager stammt bekräftigte sie mit einer Lobrede über Victor Orban, den ungarischen Präsidenten. Dieser habe mit seiner Parlamentsmehrheit die Homo-Ehe verhindert und stehe für christliche Werte ein. Dass er aber ebenfalls das Verfassungsgericht und die Pressefreiheit faktisch abgeschafft hat, erwähnte sie nicht! Ausserdem verhält er sich nicht gerade solidarisch mit den Nachbarn und überhaupt nicht christlich wenn es um Flüchtlinge geht, die um Asyl ersuchen! Ähnliches geschieht gerade in Polen – auch da ist Frau Kuby voll des Lobes! Im Grossen und Ganzen war dieser Abend eine grosse Enttäuschung. Ihre Sorgen hätte Frau Kuby auch in einem Kurzreferat von 20 Minuten an die Leute bringen können. Ruedi Anderegg, Kreuzlingen SP will Stadtpräsidenten beim Wort nehmen Kreuzlingen. Die Gemeinderatsfraktion SP/Gewerkschafter/Juso hat eine schriftliche Anfrage eingereicht zur Schaffung einer Zwischen- und Umnutzungsagentur für leere Ladenlokale in Kreuzlingen (wir berichteten in Ausgabe 5). Jetzt nehmen Architektin Elina Müller und die Gemeinderäte Andreas Hebeisen und Christian Winterhalter den Stadtpräsidenten beim Wort. Andreas Netzle hatte mitgeteilt, die Stadt könnte dafür Hand bieten, was bereits anfangs 2014 so formuliert worden sei. «Wir sind sehr erfreut darüber, dass der Stadtrat die Idee einer Zwischennutzungsagentur ebenfalls im Blickfeld hat und auch bereits in einer Arbeitsgruppe darüber diskutiert wird», schreiben die drei engagierten Kreuzlinger. «Das stimmt uns zuversichtlich, dass einer raschen Umsetzung nichts mehr im Wege steht.» Mit etwas Mut sollte sich die Idee dann doch auch «auf die Schnelle» realisieren lassen, finden sie. «Es braucht nicht noch jahrelange Planung und Strategiepapiere. Eine Zwischen- und Umnutzungsagentur, die mögliche Interessenten zusammenführt und bei der Umsetzung beratend behilflich ist, lässt sich rasch und unkompliziert umsetzen», lautet ihre Forderung. Stefan Böker Bild: Kapo TG Täter meist aus Region Kreuzlingen/Tägerwilen. Zwei Tankstellenüberfälle in vier Tagen im Bezirk Kreuzlingen bilanziert die Kantonspolizei Thurgau. In Kreuzlingen traf’s vor einer Woche den Tankstellenshop an der Romanshornerstrasse. Der Täter erbeutete einige hundert Franken und flüchtete zu Fuss. Ohne Beute machte sich hingegen der junge Mann aus dem Staub, der am Montagabend die Agrola-Tankstelle in Tägerwilen um Bargeld erleichtern wollte. Er hatte nicht damit gerechnet, neben der Kassiererin zwei weitere Angestellte in den Betriebsräumen anzutreffen. Die Täterbeschreibungen ähneln sich: jung, männlich, maximal 1,75 Meter gross, mit Handfeuerwaffe. Im Gegenteil zu Einbruch-Serien, die oft Kriminaltouristen zugeordnet werden können, sind es bei Tankstellen eher Täter aus dem regionalen Umfeld, die ortskundig sind, erklärt Andy Theler von der Kantonspolizei. Hauptbeweggrund sei das schnelle Geld. Angestellten rät Theler, nicht allein zu arbeiten und im Falle eines Falles Ruhe zu bewahren, sich möglichst viele Details einzuprägen. Die wertvollsten Hinweise erhalte die Polizei von Angestellten und Kunden. Die Aufklärungsrate bei Raub liege bei fast 50 Prozent, so Theler. sb Am Samstag wurde das Restaurant der Seeburg wiedereröffnet. Zahlreiche Besucher kamen, um sich einen Eindruck vom neuen Pächterehepaar Bolliger und ihrer Leistungsfähigkeit zu verschaffen. Manche Gäste informierten sich bereits gezielt über festliche Anlässe, die in den verschiedenen Räumlichkeiten stattfinden können. Mehr Bilder: www.kreuzlinger-zeitung.ch. tm VOLLER ELAN LESERBRIEF Zum Vortrag von Gabriele Kuby am 12. Februar im Ulrichshaus: Aus der Gender-Idee und der LGBTBewegung den Untergang unserer Kultur heraufzubeschwören, ist undifferenziert und eindimensional. Da gibt es ganz andere Gefahren für unsere Gesellschaft: Rassismus, Fundamentalismus, Terrorismus, soziale und wirtschaftliche Ausbeutung, politisches und religiöses Unvermögen und anderes mehr. Aus meiner 40-jährigen Erfahrung als Klassenlehrer der Sekundarstufe 1 stelle ich fest, dass die Jugend keineswegs wegen der Gender-Ideologie in Gefahr ist. Der grosse Teil ist stark genug, um sich den Herausforderungen der pluralistischen Gesellschaft zu stellen. Seltsam mutet es an, wenn Frau Kuby die Wahrheit nur bei sich selbst ortet und alle verurteilt, die zu anderen Schlussfolgerungen kommen. Die Natur, die Vernunft und Gott seien auf ihrer Seite, sagte sie wörtlich. Dieser absolute Anspruch zeugt von Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit. Es wurde an diesem Abend etwas viel verurteilt. Schade, dass nur über Homosexuelle geredet wurde und nicht mit ihnen. Schade, dass die Vielfalt der Schöpfung, der Gesellschaft, der Lebensformen und der Meinungen keine Chance hatte. Vielleicht war das nicht im Sinne des Xaver Dahinden, Veranstalters. Kreuzlingen Ab Montag, 22. Februar, muss die Sonnenstrasse wegen Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung dauert bis und mit Mittwoch, 24. Februar. An der Sonnenstrasse wird ein neuer Kontrollschacht in die Kanalisationsleitung eingebaut. Der Einbau ist ohne Vollsperrung der Fahrbahn nicht möglich und dauert von Montag, 22. Februar bis Mittwoch, 24. Februar. Zubringerdienste sind von der Löwen- und Marktstrasse bis zum Parkplatz Einkaufszentrum Coop Karussell gestattet. SONNENSTRASSE GESPERRT

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KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 EINGESANDT 13 LESERBRIEF Eine Volksinitiative will die «Spekulation» von Nahrungsmitteln verbieten. «Spekulation» scheint ohnehin schon etwas Böses zu sein, den man spricht ja nicht von Händlern, Maklern oder Brokern – sondern eben von den Spekulanten. Nun, was nützt diese Initiative? Preise werden durch Angebot und Nachfrage gemacht – also den Produzenten und den Konsumenten. Die langfristigen Preistrends kann kein «Spekulant» beeinflussen, sondern hält den Markt flüssig und verhindert die Marktmacht von wenigen Grosshändlern. Das gilt auch für die Nahrungsmittel. Ein Produzent soll sich nicht mehr am Finanzmarkt absichern dürfen gegen schlechtes Wetter, niedrige Preise oder schlechten Ernteertrag? Den Hunger der Welt besiegt man nicht durch mehr Regulierung in einem kleinen Land, sondern durch bessere Anbaumethoden, Lagerhaltungen, Infrastrukturen und Staatsführungen in den Entwicklungsländern. Man mag sich gut fühlen, hier zuzustimmen, geholfen wird aber Niemandem. Eine gut gemeinte Initiative, welche am Ziel vorbeischiesst. Darum lege ich hier mit Überzeugung ein «Nein» in die Urne. Sie auch? Alexander Salzmann, Kreuzlingen Ilg Bau AG hat neuen Chef Ab 1. Februar ist Louis Kuhn neuer Geschäftsführer des für Pflästerungen, Umgebungsarbeiten und Strassenbau spezialisierten Bauunternehmens. Salenstein. «Mit Louis Kuhn haben wir einen sehr erfahrenen Kenner der Branche für unser Unternehmen gewinnen können», so die ehemaligen Geschäftsführer Jakob und Walter Ilg. «Er hat unser vollstes Vertrauen, dass er das über 100-jährige Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führt.» Am Puls der Zeit bleiben Louis Kuhn setzt auf Altbewährtes, möchte aber durch Optimierungen am Puls der Zeit bleiben und Geschäftsfelder kontinuierlich ausbauen. «Ich freue mich, einen so traditionsreichen Betrieb weiterführen zu dürfen. Wie in den vergangenen Jahrzehnten auch, gilt es, auf die Erfordernisse am Markt zu reagieren und EntwicklungspotenWalter Ilg (v.l.), Louis Kuhn und Jakob Ilg. Bild: zvg tiale rasch zu nutzen.» Die Ilg Bau AG hat sich aus der 1914 gegründeten Einzelfirma für Pflästerungen in den 60er Jahren zu einem regional angesehenen Strassenbau-Unternehmen entwickelt. Mit dem stetigen Ausbau der Geschäftsfelder bietet die Ilg Bau AG heute alle Arbeiten im Strassen-und Tiefbau an. eingesandt www.ilgbau.ch Initiativrecht wird geprüft Kreuzlingen. An der Kirchgemeindeversammlung schickten die Evangelischen ihre Gemeindeordnung zur Überarbeitung an die Behörde zurück. «Es ging uns keineswegs um eine Beschneidung von Volksrechten», gibt die Vorsteherschaft Antwort auf in der Versammlung vom Antragsteller geäusserte Kritik. Der Behörde wichtig sind weiterhin das Initiativrecht und die mangelnde Regelung der Finanzkompetenzen, welche nun auftragsgemäss geprüft werden. Ersteres sei gemäss Kirchenbehörde unnötig. «Mit der Gemeindeversammlung haben die Kirchbürger und Kirchbürgerinnen direkten Einfluss auf die Geschäfte der Kirchgemeinde. Kirchenferne werden sich auch bei einer vermehrten Einflussmöglichkeit via Urne bzw. Initiative nicht häufiger zu Wort melden», so die Argumentation. Die überarbeitete Gemeindeordnung wird nach getaner Arbeit wieder zur Beratung vorgelegt. Mehr im Kirchenboten. sb TKB weiter erfolgreich Thurgau. Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat im Geschäftsjahr 2015 ein erfreuliches Ergebnis erzielt. Sowohl Ausleihungen als auch Kundengelder sind gewachsen. Die Bank weist einen Geschäftserfolg von 149 Mio. Franken aus, was einem Plus von 5,7 Prozent entspricht. Kanton und Gemeinden erhalten einen Gewinnanteil von 38,7 Mio. Franken. Die Dividende beträgt erneut 2,75 Franken pro Partizipationsschein. eingesandt Bild: zvg Neuer Chefarzt Münsterlingen. Der neue Chefarzt der Frauenklinik am Kantonsspital Münsterlingen heisst Dr. med. Markus Kuther und kommt aus der nördlichsten Stadt Deutschlands an den Bodensee. Die Geschäftsleitung der Spital Thurgau freut sich, mit ihm einen kompetenten und erfahrenen Gynäkologen zu wählen. Markus Kuther ist 48-jährig und zurzeit Chefarzt der Frauenklinik und ärztlicher Direktor der städtischen Kliniken Kiel. Er setzte sich gegenüber 19 Bewerbungen durch und wurde von der Wahlkommission empfohlen. eingesandt Bild: zvg Ortsplanung bis 2017 Ermatingen. Der Ermatinger Gemeinderat hat die Legislaturziele für die Zeit von 2015 bis 2019 terminiert. Noch in diesem Jahr wollen die Dorfoberhäupter ihre neue Gemeindeordnung erarbeiten und ab Herbst zwei Mal jährlich Informationsanlässe (Stammtisch) durchführen. Die Sanierung des Rathauses ist auf 2018 geplant, die Revision der Ortsplanung soll bis 2017 über die Bühne. Die Ausarbeitung eines gemeinsamen Alterskonzeptes mit Salenstein und die Ernennung eines Seniorenrates kommt noch in diesem Jahr. Mehr in den Geschäftsmitteilungen. sb JULES VERNES CAMPUS Der Spatenstich naht, die interne Baufreigabe für den Neubau an der Seestrasse 9 in Kreuzlingen ist gegeben. Am 2. März erfolgt der Spatenstich für das neue SBW Haus des Lernens. Im Mai 2017 soll der transparente Bau fertiggestellt werden und die Bildungseinrichtungen der Privatschule ergänzen. eingesandt

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14 LESERBRIEFE Bezirksgericht Kreuzlingen. Als Dritten im Bunde der Berufsrichter werde ich Jürg Roth unterstützen. Nicht weil ich ihn persönlich besser einschätzen könnte als Jörg Stehrenberger, sondern weil er früh und klar Transparenz über sein Interesse am Amt geschaffen hat und für dieses bestens geeignet scheint. Auch bei den nebenamtlichen Richtern halte ich an den bewährten Christina Fäsi, Erwin Imhof und Roland Werner fest. Mit Marianne Raschle stellt sich in Ergänzung zu den Bisherigen eine gestandene Frau zur Verfügung, die mit ihrem breitem Engagement schon viel für die Gesellschaft geleistet hat. Selten war es bei Wahlen so naheliegend, auf Erfahrung und Bewährtes zu setzen! Reto Lagler, Kantonsrat CVP , Ermatingen KreuzlingerZeitung Darum drei Mal Nein zur Durchsetzungsinitiative, Heiratsstrafe und zweiten Gotthardröhre. Ein Mal Ja zur Spekulationsstopp-Initiative. Heinz Schmid, Kreuzlingen Nr. 7 19. Februar 2016 Gedanken zum Infoabend Neugestaltung Romanshornerstrasse Als interessierter Zuhörer des InfoAnlasses über die neue Verkehrsgestaltung in Kreuzlingen-Ost, ist es mir zunächst einmal ein Anliegen, Stadtrat Zülle und der ganzen Crew für den grossen Einsatz zu danken. Da steckt sehr viel Arbeit, viele Diskussions-, Beratungs-, Überlegungsstunden und auch eine Menge Herzblut dahinter. Zudem braucht es ja auch eine gehörige Portion Mut, so transparent über ein «heisses Eisen», wie es genannt wurde, zu informieren. Es war zu vermuten, dass man mit diesen Ideen quasi in ein Wespennest stechen würde. Die meisten spontanen Publikumsvoten waren dann auch eher negativ bis gehässig gefärbt. Offenbar erzeugte die Ankündigung des neu angedachten Verkehrskonzeptes eher Unverständnis, Frust und Ablehnung als allgemeine Zustimmung. Auch mir erwuchsen spontan Zweifel über Sinn und Funktion der geäusserten Ideen. Allerdings denke ich, dass man zwischen spontanen Reaktionen und wohlüberlegtem längerem Denkprozess unterscheiden muss. Es ist sicher allen Beteiligten zu attestieren, dass sie mit Sachverstand, Weitsicht und grossem Engagement sich über längere Zeit mit dieser Sachlage auseinandergesetzt haben. Insofern hoffe ich, dass die involvierten Kräfte ob der negativen Stimmung den Mut und die Zielrichtung nicht aus den Augen verlieren. Was mir in meinen Nachüberlegungen besonderen Eindruck macht, ist die Tatsache, dass Stadtrat Zülle mit dieser für unsere Gegend neuen Verkehrsidee, wohl auch ein Zeichen gegen die allgemeine Tendenz des ungebremsten, zukunftgefährdenden Wachstums zu setzen wagt. Ich stehe nicht allein mit der Überzeugung, dass eine lebenswerte Zukunft nur über eine Wende zur Bescheidenheit und Achtsamkeit auf vielen Gebieten unseres Lebens zu erreichen ist. Dies sei vor allem all jenen ins Stammbuch geschrieben, die im individuellen Mobilitätswahn unserer heutigen Zeit die wahre Freiheit vermuten. Hanspeter Schär, Kreuzlingen Rechtsweg ausgeschlossen – zur Durchsetzungsinitiative Wer anderen Schaden zufügt, wer Recht bricht, ist zu bestrafen, konsequent und wenn nötig mit harter Hand. Das sind wir all jenen schuldig, deren Integrität durch einen Rechtsbruch verletzt wird. Dass dabei der Ruf nach schnellem Handeln ertönt, ist menschlich. Dennoch: Hauruck-Methoden unter Umgehung des Rechtswegs und der Gewaltenteilung, wie sie die Durchsetzungsinitiative fordert, sind keine Lösung und unser Demokratie unwürdig. Die Initiative hebelt das Recht aus, das sie zu schützen vorgibt. Peter Dransfeld, Kantonsrat SP , Ermatingen Bewährte Persönlichkeiten Ruth Faller Graf und Thomas Pleuler sind charakterstarke Persönlichkeiten, die sich schon heute in ihrem Amt als Berufsrichter bewähren. Ich wähle deshalb Ruth Faller Graf ins Gerichtspräsidium und Thomas Pleuler erneut als Berufsrichter ans Drei Mal Nein und ein Mal Ja Weder ist die Verfassung eine Gratiszeitung für Politwerbung noch sind Volksrechte ein Freipass für die Aushebelung von Grundwerten der Verfassung oder für die Aufhebung von Menschenrechten. Steuerrecht darf nicht zweckentfremdet werden, um Formen der Ehe vorzuschreiben. Bauprojekte des Bundes dürfen in ihrer Wirkung nicht dem Alpenschutz-Artikel in der Verfassung widersprechen. Politische Plakate und Inserate sind zu oft Tummelplätze für geldmächtige Lügner, Tatsachen-Verdreher, Hetzer und Demagogen. Lassen Sie sich nicht an der Nase herumführen! Ein Spiel mit dem Feuer Die Durchsetzungsinitiative ist gefährlich. Die mühsam errichteten Institutionen werden ausser Kraft gesetzt. Der Rechtstaat ist ein Schutz für die gesamte Bevölkerung. Wenn die Justiz in ihrer Aufgaben behindert wird, beginn die Willkür. Die Initiative propagiert mehr Sicherheit und richtet sich gegen Ausländer. Das trügt, weil wenn man selbst, auch als Schweizer, unter die Räder der Willkür gerät, weil der Justiz die Hände gebunden sind, man merken wird, was die initiative anrichtet. Das Volk soll die Richtung zeigen, in Justiz-Angelegenheiten sollen Spezialisten weiter arbeiten. Nicht umsonst sind Richter mit dem Studium fertig, wenn Handwerker schon lange Geld verdienen. Die intelligente Gewaltentrennung ist erfunden worden, damit auf verschiedenen Stufen die Reglemente und Gesetzte richtig und gerecht wirken. Sie zu umgehen, wäre die Arbeit unserer Grossmütter und Grossväter zu Nichte zu machen. Die Letztgenannten werden sich bei Annahme der Durchsetzunginitiative im Grab umdrehen. Jeder, der von den demokratischen Grundsätzen überzeugt ist, muss die Initiative ablehnen. Es geht nicht um linke oder rechte Politik, es geht nicht darum, den Ausländern eins auszuwischen. Es geht darum, die demokratischen Institutionen aufrechtzuerhalten. Die Initiative ist ein frontaler Gegner der Demokratie. Dieses Mal appelliere ich vor allem an die junge Generation: Wenn wir eine gerechte und demokratische Schweiz im 21. Jahrhundert wollen, müssen wir massenweise an die Urne und auf dem Stimmzettel NEIN schreiben gegen die Durchsetzungsinitiative. Die Generation im Jahr 1968 hat für ihre Ideale gekämpft, jetzt wollen wir für die nächste Generation das Richtige tun. Die Initiative ist wie eine Atombombe. Einmal angezündet gibt es keine Gewinner, nur Verlierer. Dino-Gerardo Lioi, Kreuzlingen oder auf nicht funktionierende Provisorien setzen. Bahnverlade des gesamten Verkehrs durch den Gotthard tönt zwar gut. Jedoch genügen die Kapazitäten solcher Verladeanlagen weder beim Schwerverkehr noch beim Autoverlad. Die Konsequenz wären stundenlange Wartezeiten vor überforderten Verladeanlagen. Zwischen 4 Uhr und 24 Uhr müssten die Rampen unter Aufhebung des Nachtfahrverbots betrieben werden. Stop-and-Go im stockenden Verkehr. Mit Umweltschutz hätte das sicher nichts zu tun. Nach der Sanierung müssten alle diese milliardenteuren Verladeanlagen abgerissen und abgeschrieben werden. Das ist Geldverschwendung. Das ist nicht sinnvoll investiert. Aus all diesen Gründen ist für mich glasklar: Ich sage Ja zur zweiten Tunnelröhre. Remo Michel, Präsident ACS Sektion Thurgau Jürg Roth als neuer Berufsrichter! Am 28. Februar 2016 wird das Bezirksgericht Kreuzlingen neu bestellt, und es gilt, einen neuen Berufsrichter zu wählen. Aus Gottlieben kandidiert Jürg Roth, heute Gerichtsschreiber beim Bezirksgericht Arbon. Bei Jürg Roth handelt es sich um eine sehr motivierte und überaus qualifizierte Persönlichkeit. Er verfügt zudem über eine reiche Erfahrung aus seiner Tätigkeit als Gerichtsscheiber beim Bezirksgericht Arbon. Ich kenne Jürg Roth von klein auf, und habe seine persönliche und berufliche Entwicklung mitverfolgen dürfen. So schätze ich Jürg Roth als ehrlichen, gutmütigen, kommunikativen und friedfertigen Menschen, der einen klaren Standpunkt hat und richtig entscheiden kann. Während meiner langjährigen Teilzeit am Bezirksgericht Arbon erlebte ich Jürg Roth als fundierten und seriös arbeitenden, verantwortungsvollen Gerichtsschreiber. Jürg Roth mag seine Mitmenschen, und wann immer es möglich ist, strebt er zusammen mit den Parteien gütliche Lösungen an. Seine Familie bedeutet ihm alles, weshalb er seine Freizeit am liebsten seiner Frau und seinen beiden Kleinkindern widmet. Ich bin überzeugt, dass wir mit Jürg Roth den richtigen Berufsrichter wählen! Marianne Thalmann, Güttingen Leserbriefe geben ausschliesslich die Meinung der Einsender wieder. Die Redaktion behält sich das Kürzen vor. Leserbriefe werden nur in digitaler Form über redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch angenommen. Einen Anspruch auf Veröffentlichung gibt es nicht. Sinnvoll und weitsichtig investieren am Gotthard Immer wieder wird von Gegnern einer zweiten Röhre das Geld zum Bau einer Solchen als Argument ins Feld geführt: Geld verschwenden wir, wenn wir die Probleme vertagen

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KreuzlingerZeitung Nr. 7 19. Februar 2016 SPORT 15 IN KÜRZE Sieg für EHCKK Eishockey – Der EHC KreuzlingenKonstanz entscheidet die Play-Off Serie gegen den EHC Bassersdorf makellos mit einem 3:0 Sweep. Auch im letzten, von vielen Strafen geprägten Spiel, war Bassersdorf trotz intensivem Start schlussendlich chancenlos. Der EHCKK gewann mit 4:0. Damit hat Kreuzlingen seit zehn Spielen nicht mehr verloren und zieht nun in die nächste Runde ein. Rebeka Maserova. Amra Sadikovic. Auch Frauen top Bilder: Fresh Focus/Swiss Tennis Tenniswelt blickt nach Kreuzlingen Mit dem ITF Women's Circuit UBS Thurgau findet in Kreuzlingen das höchstdotierte Damentennisturnier der Schweiz statt. Es geht um ein Preisgeld von 50 000 Dollar und viele Weltranglistenpunkte. Aufschlag ist am Samstag. Tennis. Um 9 Uhr beginnt die Quali in der Tennishalle am See. An acht Tagen wird hier Weltklassetennis geboten. Spielerinnen, die Ambitionen haben und in die Top100 vorstossen oder sich dort etablieren wollen, erhalten eine hervorragende Plattform. Während sie an grossen Turnieren meist nicht über die Qualifikation hinauskommen, sind sie hier bereits im Hauptfeld gesetzt. Die Siegerin erhält 80 WTA-Punkte und 7600 Dollar. Der Finalistin winken immerhin noch 48 Punkte. Bemerkenswert ist, dass es bereits ab der zweiten Qualifikationsrunde erste WTA-Punkte zu gewinnen gibt. Damit muss sich die 21-jährige Deutsche Carina Witthoeft erst gar nicht herumschlagen. Die Nummer 77 der Welt ist als bestplatzierte Spielerin des Turniers in Kreuzlingen auf Platz eins gesetzt. Einzige über dem Ranking im Hauptfeld stehende Schweizerin ist Amra Sadikovic (WTA 200) auf Platz 16. Die erst 16-jährige Schweizerin Rebeka Masarova (Australian Open Junioren Halbfinalistin) hat von Swiss Tennis eine Wild Card für das Hauptfeld erhalten. Mit ihren 1,87 Metern Körpergrösse darf sie sicherlich nicht unterschätzt werden. Ebenfalls direkt im Hauptfeld starten darf Nina Stadler (TC Hörnli Kreuzlingen). Eine Wildcard für die Qualifikation erhielt Clubkollegin Chiara Grimm aus Tägerwilen. Zu den interessanten Spielerinnen gehört auch Nicole Vaidisova aus Tschechien. Sie war schon einmal die Nummer 7 (aktuell WTA 248) der Welt. Und die 17-jährige Ungarin Dalma Galfi hat im letzten Jahr das Juniorenturnier der US Open gewonnen und war die Nummer 1 der Junioren-Weltrangliste (Aktuell die Nummer 2 der Junioren Weltrangliste). Etwas betrübt stellte Turnier-CEO Bernhard Hochstrasser anlässlich der Medienkonferenz am Dienstag fest, dass gewisse Schweizer Spielerinnen nationale Turniere ignorierten und stattdessen lieber im Ausland antreten. Er meint damit Stefanie Vögele (WTA 111) und Romina Oprandi (124). Umso mehr freut er sich aber über ein erneut hochklassiges Teilnehmerfeld in der Tennishalle am See. Jeweils 32 Spielerinnnen in der Qualifikation und im Hauptfeld aus mehr als 20 Nationen schlagen vom 20. bis 28. Februar auf. Neuerdings, bis auf die Quali-Partien, aber meist erst am Nachmittag. «Das ist besser für die Zuschauer und die Spielerinnen», so Hochstrasser. Optimierungen gab es bei der Infrastruktur (Tribüne vom Schweizer Fernsehen), bei der Visualtechnik und der Verpflegung, die diesmal von der Bodenseearena kommt. Und am Mittwochabend ist Ladies Night. Alle Frauen ab 16 Jahre haben freien Eintritt. Das Finale ist auf Sonntag, 28. Februar, 14 Uhr, angesetzt. Thomas Martens Eishockey – Und noch ein grosser Erfolg für den EHC Kreuzlingen-Konstanz: Das Frauenteam hat den Spitzenkampf in Rapperswil mit 3:2 gewonnen und sich damit für die Aufstiegsspiele in die Swiss Women's Hockey League B qualifiziert. In 15 Spielen holten sie 41 Punkte mit einem Torverhältnis von 126:20. Hoffnung stirbt zuletzt Wasserball – Zum ersten Mal seit vielen Jahren konnte sich die erste Mannschaft des SCK nicht für das Halbfinal des Schweizer Pokals qualifizieren. In Konstanz verlor sie das Viertelfinal gegen den langjährigen Erzrivalen aus Lugano mit 28:29 nach Penaltyschiessen. Dennoch bleibt die Hoffnung auf eine Medaille, denn das Farm-Team der NLA-Herren konnte vor drei Wochen ein Ticket für die Runde der letzten Vier lösen. Sieg zum Abschluss Volleyball – Die 1. Liga-Damenmannschaft aus Kreuzlingen konnte eine Saison mit Hochs und Tiefs mit einem Sieg abschliessen. Sie gewinnen das letzte Spiel mit einer guten Teamleistung 3:0 gegen Andwil-Arnegg. Heimstärke bewiesen Handball. Gegen die SG TV Appenzell feierten die 1.-Liga-Männer des HSC Kreuzlingen einen klaren 25:15Heimsieg. Damit gelang dem Team von Cheftrainer Andy Dittert der fünfte Vollerfolg im sechsten Heimspiel. Einzig der Tabellenführer konnte bislang zwei Punkte aus der Egelseehalle entführen. Am nächsten Samstag gastiert der HSC Kreuzlingen in Frauenfeld. Das mit Spannung erwartete Derby wird um 19 Uhr in der Sporthalle Auenfeld angepfiffen. Nächstes Heimspiel: Sa., 27. Februar, 18 Uhr, gegen GC Amicitia Zürich. mr In der Aufstiegsrunde Handball. Mit einem nie gefährdeten 28:22 (13:10)-Heimsieg über Schlusslicht Muotathal haben die SPL2-Frauen des HSC Kreuzlingen erstmals das Ticket für die Aufstiegsrunde gelöst. Nach zuletzt zwei Niederlagen ist das Team von Gabor Fülöp auf die Siegerstrasse zurückgekehrt. Sie hat die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten souverän erledigt und sich damit auch für die überraschende 26:29-Heimniederlage gegen die Schwyzerinnen in der Vorrunde revanchiert. Während den Thurgauerinnen damit erstmals der Sprung in die Aufstiegsrunde gelingt, wird es für den Liganeuling immer aussichtsloser, die sofortige Relegation in der Abstiegsrunde noch abwenden zu können. Zehn Punkte beträgt der Rückstand auf den rettenden siebten Platz. Da laut Meisterschaftsreglement nur zwei Reserveteams an der Aufstiegsrunde teilnehmen dürfen, hat der HSC Kreuzlingen dieses Ziel bereits drei Runden vor Abschluss der Qualifikation erreicht. In den restlichen drei Runden treffen die Thurgauerinnen noch auf die SG GC Ami/Wohlen (Sa., 20. Februar, 18 Uhr, Saalsporthalle Zürich), die Spono Eagles 2 (Sa., 27. Februar, 16 Uhr, Egelsee) und den LC Brühl St. Gallen 2 (Sa., 5. März, 16 Uhr, Egelsee). mr Bild: zvg Drei im Nationalkader Kanu – Der Paddel Club Kreuzlingen (PCK) hat beim Aufbau eines nachhaltig erfolgreichen Wettkampfteams einen ersten Meilenstein erreicht. Aufgrund sehr guter Platzierungen in der Regattasaison 2015 wurden Ilja Piltan, David Sean Sigrist und Milan Piltan (im Bild v.l.) in die Nachwuchskader des Schweizer Kanuverbandes berufen.

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