vitawell 2016 - Die große Gesundheitsmesse

 

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vitawell - Die große Gesundheitsmesse

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vitawell vitawell Die große GesundheitsMesse Die große GesundheitsMesse SCHWERPUNKT 2016 KINDER, JUGENDLICHE, FAMILIEN 20. - 21. Februar Werfthalle Göppingen www.vitawell-gp.de Öffnungszeiten: Samstag 10-18 Uhr Sonntag 11-18 Uhr » Alle Infos zur Messe in diesem Heft » Information und Unterhaltung » Generationenfläche ConSenio

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20.-21. FEBRUAR 2016 – vitawell Die große GesundheitsMesse – WERFTHALLE GÖPPINGEN SEITE 03 Grußwort des Schirmherren Dr. med. Jörg Noetzel Anregungen der Messe in den Alltag mitnehmen Gesund, fit, aktiv und vital sein - das spielt in allen Generationen, egal ob alt oder jung, eine wichtige Rolle. Und je früher die Motivation für einen gesunden Lebensstil geweckt wird, umso nachhaltiger ist der Erfolg. Ich freue mich daher, dass die diesjährige Gesundheitsmesse „Vitawell“ Kinder, Jugendliche und Familien in den Fokus rückt. Wege zu einem gesunden Leben sind individuell und vielfältig darüber können sich alle Altersgruppen auf der „Vitawell“ informieren. Und damit es Ihnen leichter fällt, gesünder zu leben, haben sich die rund 60 Aussteller wieder einiges einfallen lassen. Mit Angeboten für Familien mit Kindern und Jugendlichen, für Erwachsene, für Sportbegeisterte und für Senioren bietet die Gesundheitsmesse wieder ein vielfältiges Programm, das nicht nur zum Ausprobieren und Mitmachen einlädt. Auch zahlreiche Informationen an Ständen und bei Fachvorträgen rund um die Themen Gesundheit, Fitness und Wellness, Zeit sich beraten zu lassen und Gesundheitstests erwarten die Besucher. Ich danke dem Messe-Management Staufen Plus für die Initiative zur Messe und allen Ausstellern für ihr großes Engagement. Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, wünsche ich spannende Tage. Kommen Sie in die Werfthalle und nutzen Sie die vielen gesunden Anregungen, die Sie mit in Ihren Alltag nehmen können. Dr. med. Jörg Noetzel Medizinischer Geschäftsführer der ALB FILS KLINIKEN & Schirmherr der Messe Vitawell Das Thema Gesundheit für alle Generationen Auf der 8. Messe Vitawell in Göppingen kann man Fragen stellen, vieles entdecken und ausprobieren: Vorträge, Mitmach-Shows, Informationen und Workshops Foto: Giacinto Carlucci I n diesem Jahr legen wir ganz bewusst den Fokus auf Kinder, Jugendliche und Familien“, erklärt Lisa Hartleb, Geschäftsbereichsleiterin der Agentur Staufen Plus, die für die Organisation der Messe verantwortlich zeichnet. Zahlreiche Dienstleister, Kliniken und Therapeuten rund um die Themen Gesundheit, Wellness und Fitness präsentieren sich vom 20. bis 21. Februar 2016 bei der Gesundheitsmesse „Vitawell“ in der Göppinger Werfthalle. Auf medizinisch hohem Niveau, für jeden aber bestens verständlich, sind die Angebote dargestellt. Schirmherr der Veranstaltung ist der Geschäftsführer der ALB FILS KLINIKEN, Dr. med. Jörg Noetzel. Die ALB FILS KLINIKEN sind mit einem 3DUltraschallgerät für Schwangere vor Ort. Kostenlos kann man dort (ohne medizinische Beratung) das so genannte „Babyfacing“ machen lassen, das für Schwangere ab der 25. bis zur 32. Schwangerschaftswoche geeignet ist. Eine Anmeldung ist notwendig (siehe www.vitawell- gp.de). Für alle großen Brüder und Schwestern wird eine „Wickel-Urkunde“ angeboten. Das bedeutet, dass sie eine Puppe wickeln und dann eine Urkunde hierfür erhalten. Die Pneumologie der ALB FILS KLINIKEN bietet einen Lungenfunktionstest sowie eine Blutgasmessung an, zudem können Beatmungsgeräte und -masken getestet werden. Neu in diesem Jahr sind KochWorkshops mit den Kochprofis der WMF in Geislingen, Markus Jüngert und Peter Manca. Dort können die Teilnehmer und die Zuschauer vor Ort viele Informationen zu Rezepten und Lebensmitteln erhalten. Für viel Bewegung sorgt die Aktionsfläche im Herzen der Werfthalle, auf der wieder zahlreiche Gruppen Vorführungen zeigen – und man auch aktiv mitmachen kann. Auf ein Neues gibt es den Themenstand „ConSenio“. Dort sind mehrere Aussteller vertreten, die von der Altersvorsorge, Rechtsberatung bis hin zu Freizeitangeboten im Alter et- was im Angebot haben. Das ist nicht nur für Senioren interessant, sondern auch für jene, die sich für ihre Eltern informieren wollen oder auch die eigene Zukunft im Blick haben. So bietet die Messe ein Angebot und viele Informationen für alle Generationen. n www.vitawell-gp.de INFO Die Messe Vitawell ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Werfthalle (Manfred-Wörner-Straße 104 in Göppingen) ist beheizt. Eintrittspreise Erwachsene: 4,- Euro Ermäßigt: 2,- Euro Ermäßigung für Schüler, Studenten und Abonnenten der NWZ nach Vorlage der Abomax-Karte. Rollstuhlfahrer erhalten mit einer Begleitperson freien Eintritt. Kinder bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt. Kostenlose Parkplätze gibt es rund um die Werfthalle.

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SEITE 04 20.-21. FEBRUAR 2016 – vitawell Die große GesundheitsMesse – WERFTHALLE GÖPPINGEN Gesund oder nicht gesund? Das ist hier die Frage. Foto: Fotolia/ Tijana Gesunder Genuss: Koch-Workshops und Parcours Gesund und lecker kochen: Profis der WMF zeigen, wie es geht. Top für Kinder: Sie dürfen hausgemachte Muffins dekorieren. Am Stand des Landwirtschaftsamts gibt es einen Sinnesparcours. in eindrucksvollen Kochshows gezeigt, wie man gesunde und schnelle Küche verbinden kann. Nicht nur zuschauen, sondern direkt mitmachen, heißt es für jeweils acht Teilnehmer, die in fünf Workshops live auf der Messe mit dabei sein werden. „Wir haben uns interessante Gerichte einfallen lassen, die man gut zu Hause machen kann – aber auch eine Überraschung, die etwas exotischer ist“, sagt Markus Jüngert. Das Menü, das sich die beiden kreativen Köche erdacht haben, ist spannend: Zum Start ein Pink-Energy-Power-Smoothie, dann eine Steckrüben-Cremesuppe mit Chili und weißer Schokolade und schließlich vier Variationen aus Quinoa – vom veganen Burger bis zum „gepoppten Hähnchen.“ Quinoa wird immer beliebter und man kann vieles daraus machen. Und es sei gesund, weiß auch Peter Manca. Tickets für die Workshops müssen vorab gekauft werden: Informationen dazu auf www.vitawell-gp.de. Der Erlös kommt der NWZ-Aktion Gute Taten zugute. In den Pausen zwischen den Kochshows können Kinder in der Messe-Kochschule hausgemachte Muffins verzieren. Collage/Fotos: Klinikum Christophsbad n Sinnesparcours des Landwirtschaftsamts Die Landesinitiative Bewusste Kinderernährung – BeKi – informiert mit seinen qualifizierten Ernährungsfachkräften über alle Fragen rund ums Essen und Trinken. Dabei Leckere Brötchen. Foto: Fotolia/Magele werden sowohl theoretische als auch Lebensmitteln praktische Inhalte vermittelt, schiedenen die sich einfach mit Spaß und ist – und gleichzeitig Tipps Freude kindgerecht umset- geben, wie man sich richtig zen lassen und wissenschaft- ernährt. Auch Einrichtungen, die sich lich abgesichert sind. Ausprobieren, Leckeres se- nach BeKi zertifizieren wolhen, riechen, fühlen und len, können sich am Stand schmecken – das prägt die informieren. Noch gibt es nur Essgewohnheiten von Kin- wenige Kindergärten, die ihre dern (und Erwachsenen) Ernährungsbausteine im Allmehr als tausend Worte. Das tag entspreLandwirtschaftsamt bietet chend gesund und auf der Gesundheitsmesse planen Vitawell die Gelegenheit für umsetzen. Klein und Groß, die Vielfalt Wie man die von saisonalem Obst mit Landesinitiaallen Sinnen zu testen. Die tive umsetzen Experten des Landratsamts kann, erklärt BeKiwollen in einer Ausstellung das zeigen, wie viel Zucker in ver- Team gerne. Das wird lecker – und gesund: Die beiden WMF-Kochprofis Markus Jüngert und Peter Manca, werden auf der Vitawell gemeinsam mit den Besuchern kochen. Bereits bei den vergangenen Messen haben sie Peter Manca (links) und Markus Jüngert kochen mit Besuchern. Foto: Constantin Fetzer

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20.-21. FEBRUAR 2016 – vitawell Die große GesundheitsMesse – WERFTHALLE GÖPPINGEN SEITE 05 Mitmachen und ausprobieren Von Black-Roll bis Zumba: Auf der Aktionsfläche heißt es Mitmachen und Bewegung erleben. Zahlreiche Gruppen und Vereine präsentieren sich. Ein buntes und interessantes Programm zum Mitmachen gibt es auch auf der Aktionsfläche zentral in der Werfthalle. Dort präsentieren sich Vereine und Gruppen – aber man kann durchaus seine Turnschuhe mitbringen und aktiv mitmachen. So ist die Volkshochschule gleich mit mehreren Angeboten dabei: Zumba das einzigartiges Ganzkörper-Trainingskonzept, mit feurigen Tanzschritten zu pulsierenden lateinamerikanischen und internationalen Rhythmen. Ein mitreißendes Workout, das die Welt im Sturm erobert hat! Das ZUMBA-Programm verbindet grundlegende Elemente von Aerobic, Intervalltraining und Krafttraining, um Ausdauer sowie Formung und Straffung der Figur zu erreichen und die Kalorienverbrennung anzukurbeln. Auch bietet die VHS eine Einführung in das Faszientraining mit der Black Roll - zum Mitmachen: Faszien oder Bindegewebe verbinden Haut, Knochen, Muskeln, Organe und Nerven zu einem durchgehenden Körper-Netzwerk. Faszien sind unser größtes Sinnesorgan, steuern unsere Körperwahrnehmung und müssen trainiert werden. Die Eutonie bietet mit ihren Aufmerksamkeits-, Widerstands- und Bewegungsübungen viele Möglichkeiten, die Faszien „anzusprechen“. Wieder mit dabei: Qigong zum Mitmachen: Qigong, als Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), ist eine erfolgreiche Selbstheilungsmethode im Sinne der Regulierung von Disharmonien. Im Wesen des Qigong liegt es, dass es sich auf allen Ebenen des menschlichen Seins auswirkt, auf Körper, Geist und Seele. In Einklang mit dem Atem kommt man mit jeder Wiederholung tiefer in eine entspannte Ruhe. Die Übungen sind meist leicht zu erlernen und können für jeden eine Bereicherung sein. Neu ist Functional Fitness mit Kleingeräten zum Mitmachen: Das Functional Training ist der aktuelle Trend im Fitness- und Gesundheitswesen. Bei dieser Methode wird der Körper ganzheitlich trainiert und gekräftigt. Die Übungen werden mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt und mit Geräten, bei denen die Bewegungen und die Körperpositionen stabilisiert werden müssen. Ein echtes Highlight sind in jedem Jahr die „Precious Dancers“, die auf ein Neues auf der Bühne ihre Choreographien präsentieren. Dabei sein werden die Precious Kids im Alter von 6 bis 12 Jahren. Auch am Start: Die etwas älteren Precious Girls zwischen 12 und 15 Jahren alt – die Gruppe besteht seit 4 Jahren unter der Leitung von Sabrina Neumann. Auch die erwachsenen Precious Dancers im Alter von 17 bis 28 Jahren sind dabei. Bunte Tänze präsentieren die Gruppe der Tanzgarde Wäschenbeuren. Die Gardezwerge werden trainiert von Nicole Lassmann, Melanie May, Yvonne Weippert und Katrin Stange. Die Aktiven (ab 16 Jahre) werden trainiert von Yvonne Weippert. Seit fast 40 Jahren gibt es die Tanzgarde, seit fast 10 Jahren als eigenständiger Verein. Die Gruppen studieren jedes Jahr neue Garde- und Showtänze auf moderne Musik ein und treten damit das ganze Jahr über auf. Etwas gemütlicher aber mindestens so schwung- Fotos: Sabrina Bodor voll ist der Sitztanz mit dem DRK Bewegungsprogramm. „Die zahlreichen Gruppen bieten ein interessantes Programm“, sagt Lisa Hartleb, Geschäftsbereichsleiterin der Veranstalteragentur Staufen Plus. Es sei sehr schön, dass die Vielfalt der Angebote so zentral in der Werfthalle gezeigt werden kann. n Das Programm auf der Aktionsfläche SAMSTAG, 20.2.2016 12.45 Uhr Tanzgarde Wäschenbeuren 13.00 Uhr Einführung in das Faszientraining mit der Black Roll (Andrea Holzapfel, VHS Göppingen) 13.15 Uhr Turngau Staufen „Das kleine Turni-Abzeichen“ 13.20 Uhr Mitmach - Yoga für alle (Susanne Landenberger-Abeln, Yoga Therapeutin, Klinikum Christophsbad Göppingen) 13.45 Uhr Qigong zum Mitmachen (Stefan Milwich, VHS Göppingen) 14.00 Uhr BRH Rettungshunde in Aktion 15.15 Uhr 15.30 Uhr 16.00 Uhr Hip-Hop-Gruppe, TSV Heiningen „100 Pro Reanimation“ – Übungsmöglichkeit für Messebesucher unter Anleitung eines Notarztes (Dr. med. Christian Wagenfeld und Sonja Stamos, Deutsches Rotes Kreuz) Sitztanz mit dem DRK Bewegungsprogramm (Dr. med. Christian Wagenfeld und Sonja Stamos, Deutsches Rotes Kreuz) SONNTAG, 21.2.2016 12.15 Uhr „100 Pro Reanimation“ – Übungsmöglichkeit für Messebesucher unter Anleitung eines Notarztes (Dr.med. Christian Wagenfeld und Katrin Schweizer, Deutsches Rotes Kreuz) 12.30 Uhr Precious Dancers, TV Uhingen 12.45 Uhr Zumba für Kids von 6-13 Jahren (Natalie Vasilev, Kursleiterin, Haus der Familie Göppingen) 13.00 Uhr Functional Fitness mit Kleingeräten zum Mitmachen (Sonja Schäfer, VHS Göppingen) 14.00 Uhr Uhinger Sportakrobaten, TV Uhingen 14.05 Uhr Mitmach - Yoga für alle (Susanne Landenberger-Abeln, Yoga Therapeutin, Klinikum Christophsbad Göppingen) 14.25 Uhr Showtanzgruppe, TV Eybach 14.30 Uhr BRH Rettungshunde in Aktion 15.45 Uhr 16.00 Uhr Lollypop - Kinder im Alter von 1-2 Jahren turnen mit ihren Mamas (Petra Hitzler, Haus der Familie) Zumba-Vorführung (Meral Ferreri, VHS Göppingen) Änderungen vorbehalten.

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SEITE 06 20.-21. FEBRUAR 2016 – – WERFTHALLE GÖPPINGEN Zahlreiche Vorträge von Experten Medizinische Themen mit Chefärzten, sowie Lebensberatung mit Experten. n SAMSTAG Vortragsraum EG 10.15 Uhr Vortragsraum OG 1 Ihr Energieschub am Morgen – das darmvitalisierende Frühstück Wolfgang Geiger, Heilpraktiker, W. Geiger Gesundheitsprodukte GbR Vortragsraum OG 2 11.00 Uhr Kinder- und Jugendpsychiatrie – wie wir arbeiten Dr. Niklas Gebele, Leitender DiplomPsychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Klinikum Christophsbad Unklare Unterbauchbeschwerden (Endometriose) - eine Krankheit zwischen Schmerz und Kinderwunsch Privatdozent Dr. med. Falk Thiel, Chefarzt, Frauenklinik mit Geburtshilfe und Gynäkologie, ALB FILS KLINIKEN „Fördermöglichkeiten mit und ohne Tier für Kinder, Jugendliche und Familien“  – Der PET-Freihof in Göppingen stellt sich vor Dr. Katrin Hofmann, Leiterin des PraxisZentrums Göppingen, PET - Freihof Baby in Zustellung - alles rund um die Geburt Achim Preisner, Oberarzt, und Dorothee Ballreich, Stationsleitung, Geburtshilfe, ALB FILS KLINIKEN Nachkommen schützen und entlasten - Testamentsvollstreckung durch die Kreissparkasse Göppingen Martin Veil, Generationenberater und Testamentsvollstrecker, Kreissparkasse Göppingen Zuhause hat Zukunft, technische Möglichkeiten und Beispiele zum Erhalt der Selbstständigkeit in den eigenen 4 Wänden Volker Breusch und Horst Gerlach, Service Plus-Vertreter Dem Schulter- und Nackenschmerz wirkungsvoll begegnen Prof. Dr. med. Christoph Ulrich, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteopedia24 2016 mehr Gesundheit? Mehr work-lifebalance? Mehr geistige Fitness? Mehr Vitalsein für Erfolg, mehr Lebensfreude und Schaffenskraft? Oder gerne von allem etwas mehr?! Ulrich Hermann Semle, Berater von Persönlichkeiten, Semle-Seminare Schmerztherapie bei Kindern. Kopfschmerzerkrankungen- ein Problem auch schon bei Kindern? Ursachen und Therapien Dr. med. Nicole Kopp, Facharzt für Anästhesie, Spezielle Schmerztherapie Akupunktur und Notfallmedizin, Schmerzzentrum Göppingen Das Chamäleon unter den Erkrankungen oder: Viele Symptome, eine Ursache. Was chronische Magen-Darmbeschwerden, Herz-Kreislauf- und Gelenksprobleme sowie Konzentrationsstörungen immer häufiger miteinander verbindet. Jürgen Wegner, Dipl.-Ing. Heilpraktiker, Naturheilpraxis Wegner Gehts der Zelle gut, geht's uns auch gut! Birgit Doll, Gesundheitscoach, Lavylites Klangreise mit riesigen Gongs und Klangschalen, Shamantrommeln und anderen Instrumenten Monika Gungl und Laszlo Gonda, Monika Gungl - Sonnenküche Das Wunder aus Ungarn Birgit Doll, Gesundheitscoach, Lavylites 11.45 Uhr 12.30 Uhr Die ImmobilienRente - Haus verkaufen und mietfrei drin wohnen bleiben Martin Veil, Generationenberater und Testamentsvollstrecker, Kreissparkasse Göppingen Den Kopf fit halten - Gedächtnistraining Bärbel Beinhauer, Kreissozialleiterin, Deutsches Rotes Kreuz Göppingen 13.15 Uhr 14.00 Uhr „Fit mit Wintersport – In jedem Alter!“ Dr. Helmut Tüchert, Chefarzt Rehaklinik Bad Boll 14.45 Uhr Essstörungen in der Adoleszenz: Erkennen und Behandeln Prof. Dr. Isa Sammet, Chefärztin Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie 15.30 Uhr Rund ums Stillen Rita Pfänder, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, ALB FILS KLINIKEN 16.15 Uhr Selbstheilungskräfte aktivieren durch galvanische Feinstromanwendungen Dipl. LEB - Neue Homöopathie Doro Küchler, Scheuring GbR „Orthopädische Rehabilitation direkt in Göppingen“, Informationen rund um die ambulanten Möglichkeiten vor Ort Daniel Jung, Kaufmännischer Leiter, ZAR Göppingen, Zentrum für ambulante Rehabilitation Vitalpilze – mystische Heilkraft auf breiter Ebene Regina Linde, Heilpraktikerin, ziekon Vitalprodukte 17.00 Uhr Wie fit bin ich eigentlich? - Die Messung der Motorik mit medizinischen Methoden Dr. med. Martin Runge, Facharzt für Allgemeinmedizin - Klinische Geriatrie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Osteopedia24

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20.-21. FEBRUAR 2016 – vitawell Die große GesundheitsMesse – WERFTHALLE GÖPPINGEN SEITE 07 n SONNTAG Vortragsraum EG 11.15 Uhr Rund ums Stillen Rita Pfänder, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, ALB FILS KLINIKEN Vortragsraum OG 1 Die Notfallkarte - sichere Verwahrung Ihrer Dokumente Martin Veil, Generationenberater und Testamentsvollstrecker, Kreissparkasse Göppingen Schmerzbehandlung mit Jurafango Reinhold Schön, Kneipp- & medizinischer Bademeister & Geschäftsführer, Dr. Heberer Naturheilmittel Vortragsraum OG 2 Gewichtsreduzierung mit Vitalpilzen und Hypnose Regina Linde, Heilpraktikerin, ziekon Vitalprodukte Nachkommen schützen und entlasten - Testamentsvollstreckung durch die Kreissparkasse Göppingen Martin Veil, Generationenberater und Testamentsvollstrecker, Kreissparkasse Göppingen Das harmonikalische Schwingungsfeld Eine Klangreise Bernd Hartmann, Advising and Coaching, und Martin Seliger, Musik- und Klangforscher, Hartmann/Seliger 12.00 Uhr Ergo- und tiergestützte Therapie am PET -Freihof Jasmin Göttinger, Ergotherapeutin, und Dominique Tolo-Litschgy, Heilpädagogin, Praxis-Zentrum Göppingen, PET - Freihof Baby in Zustellung - alles rund um die Geburt Achim Preisner, Oberarzt, und Dorothee Ballreich, Stationsleitung, Geburtshilfe, ALB FILS KLINIKEN 12.45 Uhr Human Design - Persönlichkeitsanalyse für Jung und Alt Jürgen Wegner, Dipl.-Ing. Heilpraktiker, Naturheilpraxis Wegner 13.30 Uhr Schlaganfall ist immer ein Notfall- was tun? Erkennung, schnelle Handlung und Behandlung Prof. Dr. med. Norbert Sommer, Chefarzt Klinik für Neurologie mit Schlaganfallstation, Frührehabilitation und Schlafmedizin; Prof. Dr. med. Bernd Tomandl, Chefarzt Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, Klinikum Christophsbad „Spracherwerb und Sprachstörungen bei Kindern“ - Logopädie Angelika Kartmann, M.A., leitende Klinische Linguistin (BKL) und Logopädin, Klinikum Christophsbad und Logopädische Ambulanz Bronchoskopisch-interventionelle Therapieformen bei COPD mit Lungenemphysem Dr. Christian Langbein, Sektionsleiter, Pneumologie und Beatmungsmedizin, ALB FILS KLINIKEN Einführung in die Naturheilkunde – aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht Dr. Markus Löble, Chefarzt Klinik für KJPP, Klinikum Christophsbad Frauengesundheit Privatdozent Dr. med. Falk Thiel, Chefarzt, Frauenklinik mit Geburtshilfe und Gynäkologie, ALB FILS KLINIKEN „Die Spielregeln für Gesundheit und Lebens-Vitalität“ Welche Faktoren entscheiden täglich darüber, was in unserem Organismus vorgeht und wie gut es uns innerlich geht? Kann es tatsächlich sein, dass die Psyche einen so entscheidenden Unterschied macht, was unser körperliches Wohlbefinden angeht? Können wir wirklich so viel für unsere Gesundheit, unser Jungsein, unsere Lebensenergie und unser persönliches Glück aktiv und mental tun? Ulrich Hermann Semle, Berater von Persönlichkeiten, Semle-Seminare Abgestuftes Behandlungskonzept bei Kreuz- und Rückenschmerzen Prof. Dr. med. Christoph Ulrich, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteopedia24 14.15 Uhr 24h Betreuung und Pflege daheim Michael Fitz, Inhaber, Promedica Plus Neckar-Fils-Rems Den Kopf fit halten - Gedächtnistraining Beate Wahl, Gedächtnistrainerin, Deutsches Rotes Kreuz Göppingen 15.00 Uhr Eine der ältesten Naturheilweisen neu entdecken - Galvanischer Strom als Grundstein für mehr Energie und Gesundheit Dipl. LEB - Neue Homöopathie Doro Küchler, Scheuring GbR Gesünder ohne Erdstrahlen und Elektrosmog - Ich messe das, was Sie nicht sehen. Ihre Gesundheit ist (sonst) unbezahlbar! Thomas Haubold, Baubiologe, Haubold Baubiologie Rohkosternährung Monika Gungl und Laszlo Gonda, Monika Gungl - Sonnenküche Zuhause hat Zukunft, technische Möglichkeiten und Beispiele zum Erhalt der Selbstständigkeit in den eigenen 4 Wänden Volker Breusch und Horst Gerlach, Service Plus-Vertreter 15.45 Uhr 16.30 Uhr 17.15 Uhr Säure-Basen-Haushalt, Personalisierte Ernährung + Bewegung, Nutrigenetik und Nutrigenomik Alexander Rehm, Ärztlich geprüfter Präventologe und Karl Holpp, Ärztlich geprüfter Präventologe, Burnout-Gutachter/ Auditor, Rehm Prävention – Personalisierte Ernährung / Gesundes Wasser INFO Eine Anmeldung zu den Vorträgen ist nicht möglich. Der Zugang zu den Vortragsräumen im OG ist nur über Treppen möglich. Änderungen vorbehalten.

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SEITE 08 20.-21. FEBRUAR 2016 – vitawell Die große GesundheitsMesse – WERFTHALLE GÖPPINGEN Sportvereine in Bewegung Der Turngau Staufen ist der Dachverband für zahlreiche Vereine im Landkreis. Auf der Messe präsentiert er das vielfältige Angebot in der Region. Foto: Turngau Staufen zwei Vorstellungen mit 5000 Besuchern in der EWS Arena. Dienstleister für Vereine Der Turngau versteht sich auch als Dienstleister für seine über 80 Mitgliedsvereine in der Vereinsentwicklung. Dort steht ein Team von 5 Ehrenamtlichen zur kostenlosen Beratung vor Ort bei den jeweiligen Vereinen zu Verfügung. Die gesamten erwähnten Aufgaben werden allesamt ehrenamtlich von Präsidium, Hauptausschuss, den jeweiligen Fachwarten und vielzähligen Organisationsteams abgewickelt und betreut. Auf der Messe informiert der Turngau über die Vielfalt der sportlichen Angebote im Landkreis am Stand im Erdgeschoss (Block J). Im Obergeschoss kann man zudem zu bestimmten Zeiten das Turni-Abzeichen machen. S K u n Das Turni-Abzeichen machen Wer sammelt am meisten „Karotten“ und löst an verschiedenen Stationen sportlich-knifflige Aufgaben? Bei der Vitawell könnt ihr das Turni-Abzeichen einfach mal ausprobieren.Der Turngau hat 5 Stationen für Kinder vorbereitet. Eigentlich umfasst das Turni-Abzeichen insgesamt 20 Aufgaben aus den Bereichen Koordination, Kondition, Turnen, Turnspiele sowie Gymnastik und Tanz – auf der Messe kann man es sich mal anschauen und ausprobieren. Das Turni-Abzeichen kann man im Obergeschoss machen am: n Samstag, 20.02.2016, 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr n Sonntag, 21.02.2016, 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr Der Turngau Staufen ist der Sportfachverband im Schwäbischen Turnerbund für den Landkreis Göppingen. Er ist zuständig für rund 80 Mitgliedsvereine und so für deren gut 40 000 Mitglieder. nen“ deckt den Freizeit und Spitzensport ab: Gerätturnen, Trampolinturnen, Rhönradturnen, Rhythmische Sportgymnastik und mehr als 25 STB Sportarten von Mehrkampf, Friesenkampf, Wettkampfgymnastik, Aerobic, Faustball bis Sport Stacking. Drei Bereiche rund Die Gymwelt ist ein moderne um das Turnen und qualitativ hochwertiges AnDie drei Bereiche „Kinder- gebot im Freizeit und Gesundturnen“, „Turnen“ und die heitssport. „Gymwelt“ beinhalten die wesentlichen Aufgaben des Sportshow-Highlight in der Fachverbandes. Die Säule EWS-Arena „Kinderturnen“ umfasst meh- Darüber hinaus veranstaltet und rere Programme: Babys in Be- organisiert der Turngau Staufen, wegung, Eltern Kind Turnen, mit weit über 150 ehrenamtliKleinkinderturnen und auch das chen Helfern, jeweils zu Beginn Kinderturnen. Der Bereich „Tur- eines Jahres die Turngala, mit AUS FREUDE AN DER BEWEGUNG GYMWELT IM VEREIN In Turn- und Sportvereinen finden Sie ein vielfältiges gesundheitsorientiertes Sport und Bewegungsangebot – auch und gerade für „Nichtsportler“. Das ganze unter fachkundiger Anleitung von qualifizierten Übungsleitern. So macht Sport im Verein und der Gemeinschaft besonders viel Freude! Positiver Nebeneffekt: Sie führen einen aktiveren und gesünderen Lebensstil. MACHEN SIE MIT! WERDEN UND BLEIBEN SIE FIT IM VEREIN. www.turngau-staufen.de Kinderturnen Bildung durch Bewegung von Anfang an Lebenslanges Sporttreiben ist wichtig, eine besondere Bedeutung fällt jedoch dem Kinderturnen als Anfang des Sportlerlebens zu. Getreu dem Motto: Aller Anfang ist Kinderturnen. KINDERTURNEN IST „BILDUNG DURCH BEWEGUNG VON ANFANG AN!“ Infos zu den vielfältigen Angeboten der Mitgliedsvereine, Mitmachangebote und Vorführungen bietet Ihnen der Turngau Staufen auf der Messe Vitawell 2016. Besuchen Sie unseren Stand in der Werfthalle Block J.

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20.-21. FEBRUAR 2016 – vitawell Die große GesundheitsMesse – WERFTHALLE GÖPPINGEN SEITE 09 Schwerpunktthema: Kinder, Jugendliche und Familien Die Botschaft: Gesundheit ist nicht langweilig. Aktionen und Angebote für die ganze Familie auf der Messe Vitawell. Foto: Giacinto Carlucci Grußwort von Bernhard Wehde, Pate für das Schwerpunktthema Kinder, Jugendliche und Familien Viele Tipps für Familien und den Nachwuchs Die gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen hat sich in Deutschland ebenso wie in anderen Industrienationen in den vergangenen Jahren verändert: Infektionskrankheiten spielen nicht mehr die vorrangige Rolle, psychische und psychosomatische Erkrankungen gewinnen an Bedeutung. Beratung, Betreuung und Therapie psychisch kranker Kinder und Jugendlicher – bzw. ihrer Eltern ist in der Regel eine komplexe Leistung, die eine abgestimmte Kooperation der beteiligten Institutionen, Heilberufe und Kostenträger erfordert. Die Förderung der Zusammenarbeit im Kinder- und Jugendbereich von Beratungsstellen, somatischen und psychosmatischen / psychiatrischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken, Schulen, Kindergärten, Heimen für behinFoto: Giacinto Carlucci derten und nichtbehinderten Jugendliche, Familienzentren, etc. bedarf zu ihrer weiteren Festigung, Wirksamkeit und Erreichbarkeit der politischen und gesellschaftlichen Unterstützung. Es freut mich daher besonders, dass die Vitawell sich Das Schwerpunktthema bei der Gesundheitsmesse Vitawell richtet sich an „Kinder, Jugendliche und Familien“. Pate des Themenschwerpunkts ist Bernard Wehde, Geschäftsführer und Sprecher des Klinikums Christophsbad, das sich gerade bei der Therapie von Kindern und Jugendlichen einen Namen gemacht hat. So stellen sich das neue Praxis-Zentrum und das PET-Freihof vor, in dem es unter anderem tiergestützte Therapien und Physiotherapie für Kinder gibt. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Christophsbads wird ebenfalls am Stand präsent sein, um für Fragen und Antworten zur Verfügung zu stehen. „Es freut mich, dass die vielen Anbieter auf der Vitawell sich bei diesem Thema so engagieren und präsentieren“, erklärt der Themenpate. Für Kinder und Jugendliche gibt es viele Dinge zu entdecken, denn Gesundheit soll Spaß machen. „Die Botschaft, dass Gesundheit nicht langweilig ist, wollen wir schon den jüngsten Mit Maskottchen Turni aktiv werden oder gesundes Essen schmecken, fühlen und riechen Messebesuchern vermitteln“, erklärt Lisa Hartleb. So stellt zum Beispiel der Turngau Staufen die vielen Angebote der Sportvereine vor – und die Kinder können dort gemeinsam mit Maskottchen „Turni“ gleich aktiv werden und einige sportliche Stationen mitmachen. Dass gesunde Ernährung nicht nur aus Spinat besteht, zeigt das Landratsamt Göppingen in einem Geruch- und GeschmackParcours, in dem es viele Obstund Gemüsesorten zu sehen gibt, die man vielleicht nicht unbedingt kennt. Eine spannende Reise in die Ernährungswelt. Die ALB FILS KLINIKEN werden mit den Angeboten der Kinderklinik vor Ort sein und erklären, was passiert, wenn man ins Krankenhaus muss oder wenn ein Freund im Krankenhaus ist. Das Schwerpunktthema richtet sich an die Kinder selbst, aber auch an Eltern, die viel Wert darauf legen, eine gesunde Lebensweise zu vermitteln. Anregungen dazu geben die Aussteller auf der Messe Vitawell in vielfältiger Weise. in diesem Jahr mit ihrem Schwerpunkt Kindern und Jugendlichen widmet. Zahlreiche Aussteller informieren über Präventions-, Behandlungs- und Fördermöglichkeiten und geben viele nützliche Tipps für Familien und ihren Nachwuchs. Das gibt es (auch) für Kinder: n Zwergziegen zum Streicheln n Klettern unter das Hallendach n Muffins dekorieren n Turni-Abzeichen n Sinnesparcours n Kinderprogramm Haus der Familie n Wickel-Urkunde Mehr Infos zu den SchwerpunktAngeboten gibt es auch auf www.vitawell-gp.de. Bernhard Wehde, Geschäftsführer und Sprecher des Klinikums Christophsbad sowie Pate für den Themenbereich „Kinder, Jugendliche und Familien“ der Messe Vitawell in Göppingen.

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SEITE 10 20.-21. FEBRUAR 2016 – – WERFTHALLE GÖPPINGEN „Den Kindern fehlt unverplante Zeit“ Collage/Fotos: Klinikum Christophsbad ternet. Aber auch die Bürokratie ist ein Baustein, der ja immer größer wird. Das verursacht auch Stress. Versuchen Sie mal innerhalb von Deutschland umzuziehen. Wir haben 16 verschiedene Schulsysteme – in jedem Bundesland ein eigenes. Einerseits werden die Väter von einer Firma von Bayern nach Baden-Württemberg versetzt. Anderseits passen die Schulsysteme nicht zusammen. Wo Sie hinschauen, nimmt die Komplexität der Lebensbedingungen zu, weil die Menschen diese Freiheit kaum mehr strukturiert bekommen. Und: Es läuft heute alles per E-Mail im Express-Tempo. Alle Räder der Gesellschaft drehen sich immer schneller, Entscheidungen, seien es berufliche, wie private sollen immer schneller gefällt werden. Viele Dinge werden zeitlich komprimiert, zum Denken, zum Diskutieren, zum Beraten und, ja, zum Lernen mit Muße bleibt kaum mehr Zeit. Aber ist eine E-Mail nicht schneller und einfacher, als einen klassischen Brief zu schreiben? DR. LÖBLE: Natürlich ist manches einfacher. Andererseits verdichtet es das Leben. Als Mitarbeiter in einer Firma ist man ja in diesen Prozessen eingeklemmt: Liefertermine, Umsatzdruck, Vorgaben. Ein Beispiel: In den 70er und 80erJahren bestand ein Supermarkt zur einen Hälfte aus Lager und zur anderen aus Verkaufsfläche. Heute gibt es fast kein Lager mehr – das Lager fährt auf der Straße in Fahrzeugen und muss just in time geliefert werden. Ein unglaublicher Druck auf die Fahrer. Sie verstopfen die Straßen und es gibt Stau, der wiederum Druck bei allen Autofahrern erzeugt. Der Druck wird immer weitergegeben, letztendlich auch an die Kinder. einfach so zum Abitur bringen wollen. Eltern haben schlicht Angst. Sie wissen selbst, dass es ohne einen entsprechenden Abschluss nicht so einfach sein kann im Leben. Was ich in den vergangenen Jahren als entspannendes Moment erlebt habe, ist der Facharbeitermangel. So bekommen auch Jugendliche mit nicht ganz so hohen theoretischen Schulabschlüssen gute Ausbildungsplätze. Das war vor 20 Jahren noch anders. Die Zeit, in der jede Lehrstelle nur mit Abitur vergeben wurde, ist längst vorbei. Es ist wirklich so, dass die Betriebe nach Lehrlingen rufen. Also gibt es gute Chancen für junge Leute – auch ohne Druck? DR. LÖBLE: Man kann auch mit einem Beruf, den man mit einem nicht so hohen oder nicht so tollen Schulabschluss erreicht, und der nicht spitzenmäßig vergütet wird, glücklich werden. Es ist das Wichtigste, das einem der Beruf und die Tätigkeit Freude macht und Sinn ergibt. Hier in der Region machen zum Beispiel Leonhard Weiss oder auch Schuler gute Arbeit in diesem Bereich und stellen ihre anspruchsvollen Jobs gut dar. Haben die Burn-Out-Patienten bei Ihnen zugenommen in den vergangenen Jahren? DR. LÖBLE: Das merken wir schon. Aber: Es kommt hier niemand her und sagt, ich habe Burn-Out. Sie kommen depressiv – das hat deutlich zugenommen. Zugenommen hat auch Schulabstinenz – also jene, die gar nicht mehr oder kaum in die Schule gehen. Auch psychosomatische Beschwerden haben zugenommen. Wenn ein Kind ständig Bauchweh hat, kann das ein Zeichen sein. Wie kann man als Eltern merken, dass es dem Kind nicht so gut geht? DR. LÖBLE: Man muss ein offenes Ohr für einfache Bemerkungen wie „mir geht es nicht gut“, „ich habe Bauchweh“ oder große Müdigkeit und Erschöpfung haben. Bei vielen Kindern und Jugendlichen äußern sich depressive Entwicklungen auch in Verweigerung und Oppositi- Burn-Out bei Kindern: Wie kommt es zu der großen Belastung und was kann man dagegen tun? Dr. Markus Löble, Chefarzt im Klinikum Christophsbad, im Gespräch. einen möglichst hohen Schulabschluss in möglichst schneller Zeit machen. Und das oft noch an einer Ganztagsschule. Dann fehlt Zeit: Die Nachmittagszeit – für Vereine zum Beispiel. Man bekommt ja schon kaum noch die Vereinsaktivitäten unter. Es fehlt unverplante Zeit. Das ist in vielen Familien so. Andere Familien wiederum haben zu viel Zeit, unstrukturierte Zeit. Das ist oft keine Zeit für Muse und Kreativität, sondern im Sinne von „nichts tun“. Wenig zu tun und kein Geld. So geht das richtige Maß verloren: Auf der einen Seite Menschen, die zu wenig Zeit haben, auf der anderen Seite diejenigen, die zu viel Zeit haben, mit der sie dann nichts mehr anfangen können – auch mit sich selber nicht. Herr Dr. Löble, warum ist das Thema Burn-Out bei Kindern immer mehr in den Vordergrund gerückt? DR. MARKUS LÖBLE: Generell nimmt der Druck auf Familien zu. Man verlangt von den Menschen, rund um die Uhr im Dienst zu sein. Zudem nimmt die Arbeit ja nicht ab, sondern zu. In den Schulen merken wir das an der G8-Regelung. Der ganze Schulstoff wurde von G9 auf G8 gepresst, weil die Reform recht unvorbereitet kam und sich niemand damit befasst hat. Gleichzeitig ist die bindende Grundschulempfehlung weggefallen. So haben wir nun Eltern, die möchten, dass ihre Kinder Ist das dann Burn-Out, wenn man doch gar nichts tut? DR. LÖBLE: Das kann man schon so sagen. Denn wenn Sie diese Leute fragen, sind sie auch gestresst. Gestresst, da sie in ihrem Leben gar keine Struktur mehr haben. Strukturlosigkeit Wie wirkt sich das auf die Kinder aus? ist auch Stress. DR. LÖBLE: Das ist vielschichAber G8 und die Schule ist nicht tig. Die Eltern stehen selber alleine verantwortlich für den unter Druck durch diese Bepsychischen Druck bei Jugend- schleunigung der Lebensgeschwindigkeit. Es gibt auch viele lichen? DR. LÖBLE: Die Schule ist ein Existenzängste. Es ist ja nicht so, Punkt. Ein anderer ist das In- dass Eltern ihr Kind ohne Grund MESSE GÖPPINGEN WWW.BAUMESSE-GP.DE 9. Bauen – Wohnen – Modernisieren Die große regionale Bau- und Immobilienmesse 11. - 13. März 2016 Werfthalle Göppingen und Dr.-Herbert-König-Platz WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH

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vitawell Die große GesundheitsMesse SEITE 11 on. Die meisten Kinder wollen ja einen guten „Job“ machen. Wenn ein Kind dann nur noch vor dem TV sitzt oder nur vor dem PC, dann kann das auch ein Zeichen von Entkräftung sein. Und: Man sollte sich auch fragen, ob sein Kind in der Schule glücklich ist. Dass das Kind in der Schule glücklich ist und Freude am Lernen hat, ist wichtiger, als dass das Kind gute Noten schreibt. Etwas zugespitzt gesagt: Schule und das Leben sollte einem Spaß machen, auch wenn man nicht ganz so erfolgreich ist. Mit dem Spaß kommt meist der Erfolg. Wie kann man den Kindern denn den Druck der Schule und des Lebens nehmen? DR. LÖBLE: Man kann zum Beispiel mit den Lehrern reden. Oft werden Lehrer als Gegner empfunden – dabei sind sie es gar nicht. Man sollte auf Lehrer durchaus hören. Auch auf sein Gefühl. Und innerhalb der Familie sollte viel geredet werden. Wenn ein Kind als Burn-OutPatient entdeckt ist: Wie geht man dann vor? DR. LÖBLE: Jugendpsychiatrie ist Familienmedizin. Entweder ambulant oder stationär. Man muss aber schon sagen, dass bei den allerwenigsten Fällen eine stationäre Behandlung notwendig ist. Die Familien kommen hier zu uns in die Ambulanz und es werden dann nach einem Erstgespräch Termine mit einem Therapeuten vereinbart. Dann wird ganz klassisch psychotherapeutisch gearbeitet. Familien- oder Einzeltherapie, je nach Fall. Auf Station wird sehr viel in Gruppen gearbeitet. Wir hier haben ja einen besonderen Schwerpunkt in der Erlebnispädagogik. Wie kann ich unterscheiden, was bei einem Jugendlichen Pubertät ist und was eine krankhafte Handlung – so eine Verweigerungshaltung kann ja einfach auch nur eine Auswirkung der Pubertät sein, oder? DR. LÖBLE: Ja, das ist im Einzelfall nicht ganz leicht. Auch hier hilft reden – und im Zweifel zu uns kommen. Wenn man andere gesundheitliche Beschwer- den hat, geht man ja auch zum Hausarzt. So kann man zu uns in die Ambulanz auch jederzeit kommen, um festzustellen, ob es tatsächlich „etwas Psychisches“ ist. Ich habe auch schon erlebt, dass Eltern ihr schlechtes Gewissen aus einer Scheidung heraus auf ihr Kind projizieren. Wenn man dann sagt: Ja, es ist keine einfache Situation, aber Ihr Kind ist nicht krank, dann ist das für alle Beteiligten eine Erleichterung. Die Kinder sollen erhalte eine Reaktion. In den Medien kann ich mich anders darstellen, da kann ich groß sein, Menschen anpöbeln und täuschen, ohne einen sozialen Preis dafür zu zahlen. Da gibt es keine echte soziale Rückkopplung. Likes oder Unlikes sind keine echte soziale Rückmeldung. Auf Facebook und in Spielen kann ich Rollen einnehmen, ohne schmerzhafte Erfahrungen zu machen. Das betrifft mich nicht direkt, nur virtuell. www.hospiz-goeppingen.de Schule und das Leben sollte einem Spaß machen, auch wenn man nicht ganz so erfolgreich ist. sich ja nicht hinter einer vermeintlichen Krankheit verstecken, nur wenn gerade die Situation in der Pubertät schwierig ist. Das gibt es natürlich auch und ist längst kein Burn-Out. Wer macht sich denn bei den Kindern mehr Druck in der Schule und im Leben – die guten, die schlechten oder die mittelmäßigen? DR. LÖBLE: Die ganz erfolgreichen und die kaum erfolgreichen. Die pragmatischen, die sagen, die Schule ist auch zum Lernen da, aber es gibt dort noch mehr: SMV, AGs, soziales Leben, flirten, viele interessante Leute, und so weiter. Die, die Schule als sozialen Lebensort sehen, als Ort, an dem sie außer lernen noch sehr viel mehr tun können, haben es am einfachsten. Wer zwischen zwei und drei steht hat ein wunderbares Leben. Darunter hat man eher Stress, dass man das Klassenziel erreicht. Und die sehr erfolgreichen Schüler haben Stress, das Niveau zu halten. Natürlich gibt es auch viele, die einfach gut sind und bei denen es gut läuft. Welche Rollen spielen moderne Medien für die psychische Belastung der Kinder? DR. LÖBLE: Wir alle lernen durch sozialen Abgleich miteinander. Wenn ich mich auf dem Schulhof streite und jemanden beleidige, dann bekomme ich eine Reaktion, im schlimmsten Fall eine Kopfnuss. Da begegne ich einem Menschen und Im wirklichen Leben prüft mich mein Gegenüber, den ich nicht so schnell täuschen kann. Man braucht im echten Leben diese echte Rückmeldung. Im Internet ist es oft eine oberflächliche, verschobene, schlicht grandios verfälschte Wahrnehmung. Das heißt, ich muss meiner Darstellung bei Facebook im echten Leben gerecht werden? DR. LÖBLE: Ja, und dadurch haben Sie wieder Druck. Dann gelangen Sie in eine Spirale, in der Sie immer lieber nur vor dem Smartphone sitzen und bei Facebook aktiv sind, anstatt sich der Realität zu stellen. Darum sollten Eltern genau hingucken, wie die Kinder das Internet nutzen und sich dort darstellen. Darum machen wir hier viel Erlebnispädagogik. Echte frische Luft. Echte Gruppe. Echte Natur. Echte Vorbilder. Echte Menschen. Wir sind auch in diesem Jahr auf der Vitawell bei Ihnen Vorort. Wir stehen für eine hohe Lebensqualität bis zum Tod und für ein menschenwürdiges Sterben in Geborgenheit und mit einer liebevollen Zuwendung. Unterstützen Sie uns auch künftig mit Ihrem persönlichen Engagement Spendenkonto: 16008852 Kreissparkasse Göppingen, BLZ 610500 00 n ZUR PERSON Dr. med. Markus Löble ist Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Er ist zudem Arzt für Naturheilkunde, Suchtmedizin und systemische Familientherapie (DGSF). Auf der Messe Vitawell ist er mit seinem Team am Stand des Klinikums Christophsbad. Er hält am Sonntag um 15.45 Uhr einen Vortrag auf der Messe (Vortragsraum 1, EG). Ihr Ansprechpartner in DER MESSE /GÖPPINGEN FILTER-BÜRSTEN UND MEHR H. Spaarschuh+J.Melzer Mobil - SER�N N �IE �� B��U�H� R E D F U � S���D �L E �I��W� �S � �M I� � G����DH �N R SE � � �N & G��I��S ��K �I��L-D� TABLET. SMARTPHONE. ÜBERALL. DER GANZE LANDKREIS GÖPPINGEN AUF EINEN BLICK. WWW.AKTIV-IM-STAUFERLAND.DE

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SEITE 12 20.-21. FEBRUAR 2016 – – WERFTHALLE GÖPPINGEN Von Anfang an in guten Händen Die ALB FILS KLINIKEN mit Aktionen rund um Mutter und Kind. Auch die Lunge ist ein Thema. oder Lächeln sowie die Mimik des Babys – vielleicht entdeckt man auch erste Ähnlichkeiten. Das Babyfacing wird ab der 25. bis zur 32. Schwangerschaftswoche ohne medizinische Beratung angeboten. Termine werden vorab reserviert oder am Messestand nach Reihenfolge vergeben. Gehen Sie auf Nummer sicher und reservieren Sie sich einen Termin per Mail (dorothee.ballreich@ af-k.de). Wenn Nachwuchs in der Familie ansteht oder kürzlich dazugekommen ist, ist es insbesondere für Eltern und Großeltern wichtig, sich mit der Ersten Hilfe am Kind zu beschäftigen. Was tun, wenn das Kind Probleme bei der Atmung durch Verschlucken von Gegenständen hat? Was tun, wenn das Kind keine Atmung hat? Erste Hilfe am Kind kann jeder erlernen. Die ALB FILS KLINIKEN zeigen an einem Simulatorbaby Wiederbelebungsmaßnahmen. Große Brüder und Schwestern können einen Teddy verarzten oder die „Lizenz zum Wickeln“ erhalten. Die Lunge – ohne Sauerstoff geht gar nichts Pro Atemzug atmet der Mensch etwa einen halben Liter Luft ein. Die Lunge bewegt sich täglich etwa 20.000 Mal, nimmt dabei Sauerstoff in den Körper auf Collage/Fotos: Klinikum Christophsbad Wenn ein neues Leben das Licht der Welt erblickt, dann ist das ein besonderer Moment. Die Geburtshilfe der ALB FILS KLINIKEN gehört mit mehr als 1.500 Geburten im Jahr zu den großen Geburtskliniken in Baden-Württemberg und bietet eine optimale Rundumversorgung für werdende Eltern unter einem Dach an: es steht nicht nur ein Expertenteam für Geburtsmedizin jederzeit bereit, auch ein Kinderarzt ist rund um die Uhr verfügbar. Darüber hinaus bilden die Frauenklinik und die Kinderklinik der ALB FILS KLINIKEN gemeinsam ein Perinatalzentrum, so ist auch bei Früh- und Risikogeburten ein Höchstmaß an Sicherheit gegeben. Am Messestand bietet die Klinik werdenden Eltern ein „bewegendes“ Erlebnis an: einen 3D-Ultraschall ihres Babys, auch Babyfacing genannt. Modernste Ultraschalltechnologie ermöglicht es, das neue Leben schon sehr früh zu bestaunen. Man erlebt begeistert die Bewegungen wie Daumenlutschen und gibt Kohlendioxid ab. Diese Funktion ist lebenswichtig, weshalb Erkrankungen der Lunge so gefährlich sind. Dennoch gehören akute und chronische Atemwegserkrankungen zu den großen Volkskrankheiten. Wie gut es um die Lunge bestellt ist, lässt sich mithilfe verschiedener Tests ermitteln. Am Messestand der ALB FILS KLINIKEN kann die Funktion der Lunge bestimmt werden. Liegen chronische Atemwegserkrankungen wie COPD vor, sind häufig Sauerstoff- und Beatmungstherapien ein wichtiger Therapiepfeiler. An verschiedenen Beatmungsgeräten und -masken können Interessierte sich im Selbsttest „beatmen lassen“. INFO Ein Leben lang gut betreut: Die ALB FILS KLINIKEN stellen ihr Angebot vor. Fotos: ALB FILS KLINIKEN Besuchen Sie die ALB FILS KLINIKEN am Stand auf der Messe Vitawell vom 20. bis 21. Februar in der Werfthalle im Stauferpark Göppingen (Block L).

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20.-21. FEBRUAR 2016 – vitawell Die große GesundheitsMesse – WERFTHALLE GÖPPINGEN ANZEIGE , h e n e , - g n

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SEITE 14 20.-21. FEBRUAR 2016 – – WERFTHALLE GÖPPINGEN Kinder und Familien im Fokus Das Klinikum Christophsbad hat ein breit gefächertes Angebot für alle Generationen. Fotos: Klinikum Christophsbad Collage/Fotos: Klinikum Christophsbad Tiergestützte Therapie (links) und Sprachentwicklung (rechts) – Themen im Klinikum Christophsbad Göppingen. Praxis-Zentrum Göppingen Die wesentlichen Praxisangebote sind Physio- und Ergotherapie sowie tiergestützte Therapie (PET). Zusätzlich bietet das neu renovierte Zentrum in historischem Gemäuer und dessen einmaliges Umfeld vielfältige Fördermöglichkeiten mit und ohne Tier für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seien es psychomotorische Maßnahmen, Klettermöglichkeiten oder auch Optionen, die der Wahrnehmungsschulung, der Koordination und der Sensomotorik dienen. Ferien-Lern-Camps, Baby-Massage-Kurse sowie psy- chomotorische Erlebniswochen auf dem Freihof runden das Angebot des Praxis-Zentrums ab. Besuchen Sie uns am Stand des Christophsbads in Block E. Wir informieren Sie gerne über unsere Angebote. Am Aktionsstand im Block K können Sie und Ihre Kleinsten unsere Zwergziegen Ida und Michl füttern und streicheln. Psychische Gesundheit bei Kindern Die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie geben einen Einblick in die tägliche Arbeit mit psychisch kranken Kin- dern und Jugendlichen. Dabei setzten sie u.a. auf erlebnispädagogische Maßnahmen wie Klettern, Kanufahren etc. Eine Einführung in die Naturheilkunde aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht gibt der Chefarzt der Klinik Dr. med. Markus Löble in seinem Vortrag und berichtet über die Möglichkeiten, Naturheilkunde in Diagnostik und Therapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Christophsbad zu nutzen und so Kindern, Jugendlichen und ihren Familien im besten Sinne naturheilkundliche und ganzheitliche Sichtweisen nahezubringen, die ihnen Chancen bieten, neue Wege zu erproben und zu gehen. Spracherwerb und Sprachstörungen im Kindesalter - Wie kann ich mein Kind sprachlich fördern? Die Freude aller Eltern ist groß, wenn ihr Kind die ersten Wörter spricht, den ersten Satz. Und doch kommen viele Fragen auf. Spricht mein Kind richtig? Ist alles in Ordnung? Wann muss mein Kind das „sch“ richtig aussprechen? Soll mein Kind schon im Kindergarten Englisch lernen? Im Vortrag „Sprech- und durch eine verstopfte Hirnarterie. Er kommt zwar wie aus heiterem Himmel, aber bei den meisten Betroffenen gibt es schon vorher Anzeichen. Wichtig ist, dass man die Anzeichen eines Schlaganfalls schnell erkennt und handelt. Was ist ein Schlaganfall? Wie erkenne ich einen und was soll ich im Ernstfall tun? Diese Fragen werden den Besuchern des Messestandes vom Klinikum Christophsbad beantwortet, sowie eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät der Halsschlagader demonstriert und eine Blutdruckmessung angeboten. Zudem werden die Verfahren der interventionellen Neuroradiologie, die u.a. bei einem akuten Schlaganfall oder bei Schlaganfall ist immer starken Rückenschmerzen im ein Notfall Ein Schlaganfall entsteht durch Klinikum Christophsbad zum eine Hirnblutung oder häufiger Einsatz kommen, demonstriert. Sprachstörungen bei Kindern“ gibt M.A. Angelika Kartmann, leitende Logopädin im Klinikum Christophsbad, einen Einblick in die normale Sprachentwicklung und zeigt Möglichkeiten auf, wie Kinder darin gefördert werden können. Des Weiteren spricht sie über Sprachentwicklungsstörungen in den Bereichen Wortschatz, Grammatik und Aussprache. Dabei geht sie die Frage nach, ab wann eine logopädische Behandlung notwendig ist und wie die Störungen behandelt werden können. Der Vortrag schließt mit Tipps zu sprachlichen Fördermöglichkeiten im häuslichen Umfeld. n FAST-Test: Anzeichen eines Schlaganfalls Als sicherer Test zur Feststellung eines Schlaganfalls gilt F-A-S-T (englisch für schnell). Dieser Test kann auch von ungeübten Personen ausgeführt werden und bringt im Regelfall innerhalb weniger Sekunden eine sichere Diagnose: Face (Gesicht): Um ein Lächeln bitten. Das Gesicht wird bei einer Lähmung einseitig verzogen. Arms (Arme): Arme nach vorne heben, Handlächen nach oben. Bei einer Lähmung können die Arme nicht gehoben werden, sinken oder drehen sich. Speech (Sprache): Einen einfachen Satz nachsprechen lassen. Ist die Sprache verwaschen, handelt es sich um eine Lähmung. Time (Zeit): Bei Vorliegen von mindestens eines Anzeichens sofort den Notruf 112 wählen und medizinische Hilfe anfordern. Dr. Markus Löble (links) im Gespräch mit einem Patienten.

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ANZEIGE WEGE FINDEN – WEGE GEHEN Je Reha desto besser! KINDER UND FAMILIEN IM FOKUS: • Praxis-Zentrum Göppingen stellt sich vor • Psychische Gesundheit bei Kindern • Spracherwerb und Sprachstörungen im Kindesalter • Schlaganfall ist immer ein Notfall BESUCHEN SIE UNSERE FACHVORTRÄGE AUF DER VITAWELL Alle Vorträge finden im Vortragsraum im EG statt. SamStag, 20. Februar 11.00-11.30 Uhr Kinder- und Jugendpsychiatrie – wie wir arbeiten Dr. Niklas Gebele, Leitender Diplom-Psychologe Psychologischer Psychotherapeut, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie 12.30-13.00 Uhr „Fördermöglichkeiten mit und ohne Tier für Kinder, Jugendliche und Familien“ ‒ Der PET-Freihof in Göppingen stellt sich vor Dr. Katrin Hofmann, Leiterin des Praxis-Zentrums Göppingen, PET-Freihof 14.00-14.30 Uhr „Fit mit Wintersport – In jedem Alter!“ Dr. Helmut Tüchert, Chefarzt Rehaklinik Bad Boll 14.45-15.15 Uhr Essstörungen in der Adoleszenz: Erkennen und Behandeln Prof. Dr. Isa Sammet, Chefärztin Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie Sonntag, 21. Februar 12.00-12.30 Uhr Ergo- und tiergestützte Therapie am PET-Freihof Jasmin Göttinger, Ergotherapeutin, und Dominique Tolo-Litschgy, Heilpädagogin, Praxis-Zentrum Göppingen, PET - Freihof 13.30-14.00 Uhr Schlaganfall ist immer ein Notfall- was tun? Erkennung, schnelle Handlung und Behandlung Prof. Dr. med. Norbert Sommer, Chefarzt Klinik für Neurologie mit Schlaganfallstation, Frührehabilitation und Schlafmedizin; Prof. Dr. med. Bernd Tomandl, Chefarzt Klinik für Radiologie und Neuroradiologie 14.15-14.45 Uhr „Spracherwerb und Sprachstörungen im Kindesalter ‒ Wie kann ich mein Kind sprachlich fördern?“ Angelika Kartmann, M.A., leitende Klinische Linguistin (BKL) und Logopädin, Klinikum Christophsbad und Logopädische Ambulanz 15.45-16.15 Uhr Einführung in die Naturheilkunde – aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht Dr. Markus Löble, Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Klinikum Christophsbad • Faurndauer Straße 6-28 • 73035 Göppingen

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