LOCATION Oberhausen 01_2016

 

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Location Oberhausen

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L cation! Oberhausen 22. 1. 2016 Nummer 105 Exklusiver Gewinn: TrüffelKurs mit dem Experten Benefiz-Menü: Die Rotarier laden zum Schlemmen Innenstadt: Tipps für den Einkauf in der City

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Das Beste für Ihr Zuhause. Fon: (0 28 41) 96 26 0 www.thelen.de | info@thelen.de Mo - Fr 10 - 19 Uhr | Sa 10 - 16 Uhr Fon: (0 28 41) 60 30 www.drifte.com | info@drifte.de Mo - Fr 10 - 19 Uhr | Sa 10 - 16 Uhr Holderberger Straße I 47447 Moers-Kapellen I Im Autobahnkreuz Moers I Abfahrt Moers 2x links

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Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Stadtteil Schmachtendorf ist momentan in aller Munde, machen doch vermehrt SchließungsVorschläge die Runde. So gibt es, seitens der Stadtspitze, Überlegungen, die Stadtteilbücherei zu schließen (mehr dazu auf Seite 7). Die Bürger könnten dann ab März die neue Bücherei in Sterkrade nutzen, Punkt. Fraglich ist nur, ob Jung und Alt bereit sind, den Weg für eine Ausleihe in Kauf zu nehmen oder ob sie fortan gänzlich auf die Bücherei verzichten. Auch die Schulverwaltung hat sich Gedanken zum Standort Schmachtendorf gemacht und schlägt vor, die katholiAndrea Becker, sche Dunkelschlagschule und Redaktion die Grundschule Schmachtendorf, aufgrund rückläufiger Schülerzahlen, zusammenzulegen. Eine Idee, gegen die sich die Vertreter der jeweiligen Institutionen wehren, so sind sie nicht gegen eine Zusammenlegung, aber die dann verbleibende Schule sollte nicht konfessionell betrieben werden. Zu Recht, denn was passiert mit der beabsichtigten Integration der Migranten? Dass die Schulen fortan vermehrt Kinder anderer Religionen aufnehmen müssen, liegt auf der Hand. Hält die Flüchtlingswelle weiterhin an, muss man über Schulschließungen diskutieren. In der Nachbarstadt Essen hat man einige Institutionen geschlossen, mit dem Ergebnis, dass heute Klassen mit über 30 Kindern an der Tagesordnung sind, vorhandende Lehranstalten aus allen Nähten platzen, Schüler aus dem eigenen Stadtteil abgewiesen werden und weit entfernte Schulen aufsuchen müssen. Ob diese Entwicklung der Bildung dienlich ist, bezweifel ich. OBERHAUSEN VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE REGIE: GERBURG JAHNKE VORSTELLUNGE N VOM 17.0 3 . B IS 0 3 .0 4 .2 016 Kultur pur in der Stadt: Nicht nur das Ebertbad präsentiert sich im neuen Jahr mit einem umfangreichen Programm (mehr dazu auf den Seite 4 und 16). Bild: Ebertbad JETZT KARTEN SICHERN UNTER 0208/20 54 024 UND WWW.EBERTBAD.DE www.bgp.de • Foto: haraldhoffmann.com

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Chor Friends rocken Chor Friends rockt Holten: Ab sofort gibt es die Eintrittskarten für das dritte Friends-Konzert unter dem Slogan ,Musiklegenden‘, das bereits in Schmachtendorf das Publikum begeisterte. Im Saal des Evangelischen Gemeindezentrums Holten an der Schulstraße 3 präsentieren die Friends am 21. Februar um 17 Uhr (Einlaß 16.30 Uhr) einen Mix aus deutschen sowie internationalen Legenden der Musikgeschichte. Die Karten sind erhältlich bei Angelika Koch, Telefon: 67 20 42 und im Gemeindebüro Holten, Schulstraße 3, Telefon: 68 02 56 oder bei jedem Chormitglied. Bild: N. Inholte Bild: Veranstalter Aschermittwoch unpolitisch Der vierte unpolitische Aschermittwoch im Ebertbad steigt am 10. Februar um 20 Uhr mit Matthias Reuter, Onkel Fisch, Sebastian Krämer und Sarah Bosetti. Der Aschermittwoch ist traditionell der Tag der Parteiwerbung. Politiker lästern vor ihrer Zunft über andere Politiker. Zum vierten Mal sagt das Ebertbad „Nö!“ zum allgemeinen Aschermittwochs-Politik-Gebrabbel und lädt das Publikum zum unpolitischen Aschermittwoch ein, bei dem es alle Themen der Welt zu besprechen gibt, bis auf Politik. Und so gibt´s auch dieses Jahr einen kabarettistisch-musikalischen Abend nach dem Slogan: Kabarett ohne Kanzlerin! Mit dabei sind: Sarah Bosetti, sie wohnt und schreibt Geschichten und Radiokolumnen in Berlin. Sebastian Krämer ist einer der pointiert bissigsten Liedermacher Deutschlands. Onkel Fisch, das sind Adrian Engels und Markus Riedinger, die seit 1994 als Duo auf deutschen Bühnen und im Radio unterwegs sind. Komplettiert wird die Runde durch Matthias Reuter. Er ist zum vierten Mal Gastgeber und freut sich sehr auf seine Gäste. Tickets unter: 20 54 028 Wieder im Phantom-Einsatz Broadway-Star Brent Barrett, der aufgrund einer Verletzung nicht die Premiere von ,Das Phantom der Oper‘ im November in Oberhausen spielen konnte, steht nun genesen wieder in der Titelrolle auf der Bühne des Stage Metronom Theaters. Der international gefeierte Sänger, der als Phantom der Oper schon ins Las Vegas Triumphe feierte, wird das Publikum in NRW bis Ende März begeistern. „Ich bin glücklich, endlich wieder als Phantom auf der Bühne zu stehen, mein größtes Weihnachtsgeschenk für alle ,Das Phaantom der Oper‘-Fans und für mich selbst!“, so Barrett über seine gelungene Premiere in Oberhausen. Bild: L. Brunner Jecken in Hochstimmung Seit langem hat der Karneval in Form von Empfängen in den eigenen Geschäftsstellen der Volksbank Rhein-Ruhr Tradition. Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Genossenschaftsbank aus Platzgründen entschlossen, in größerem Rahmen zu feiern. Mitte Januar fand nun die zweite Karnevalssitzung der Bank in der Tubinenhalle mit über 300 Gästen statt. Die Karnevalsparty begeisterte über fünf Stunden Karnevalisten, Gäste und Mitglieder und hielt niemanden auf den Sitzen. Der Sprecher des Vorstandes, Thomas Diederichs, eröffnete die Sitzung mit seiner Rede. Hier betonte er, dass man sich trotz der aktuellen Weltgeschehnisse nicht davon abhalten lasse, Karneval zu feiern und das Brauchtum zu leben. Dann übergab Diederichs die Moderation an Hans-Hermann ,Männi‘ Mleczak, Präsident der 1. KG Königshardt. Dieser führte stimmungsvoll durch das Programm. Der Oberhausener Stadtprinz Thomas I. mit seiner KG Blau- Weiß Styrumer Löwen war ebenfalls anwesend und begrüßte die Gäste. Begeistert nun wieder die Musical-Fans im Stage Metronom Theater: Phantom der Oper-Star Brent Barrett. Bild: Stage Entertainment/Winkler Fotografie 4 L cation!

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Unser Leistungsangebot Gartenpflege Elektronik Metall Floristik Verpackung Druck u. Papier Autoaufbereitung Konfektionierung Versandservice Archivierung Montagen Fensterbau Oberflächenbearbeitung Lebenshilfe Werkstätten Oberhausen gGmbH Ebersbachstraße 21 · 46145 Oberhausen · Tel.: 0208/99628-0 · Fax: 0208 /99628-50 e-mail: lwo@lebenshilfe-oberhausen.de · www.lebenshilfe-oberhausen.de zertifiziert nach DIN EN ISO 9001: 2008 · Disziplin · Körperbeherrschung · Selbstverteidigung · Selbstfindung · Selbstbewusstsein Kickboxen • Thaiboxen • Tae Kwon Do Kampfsport mit Stil Am 4. Februar lässt die 1. KG Königshardt es auf dem Altweiberball mächtig krachen. Bild: privat Eine Woche gratis Probetraining Inhaber und Trainer: Mike Kaul Trainingsstätte: Weierstraße 96 46149 Oberhausen · ✆ 0178 - 68 42 496 E-mail: fightresidenz@aol.com www.fight-residenz.npage.de 1. KG in Feierlaune Königshardt in Feierlaune: In der Jahressitzung der Ritter des Eulenordens ,Närrische Weisheit‘ nominierten die Mitglieder im vergangenen Jahr zehn Karnevalswagen aus dem Cityzug 2015. Die Wagenjury, unter der Leitung von Dr. Slobodan Stevanovic, bestimmte aus den Vorschlägen schließlich den Gewinner: Den begehrten (und dotierten) Preis des Eulenordens konnte die 1. Karnevalsgesellschaft Königshardt mit dem Elferrats- und dem Frauenratswagen unter dem Slogan ,Stadtteile zeigen Verbundenheit - auch zur Narrenzeit‘ für sich verbuchen. Die Urkunde wurde feierlich bei der Verleihung des Eulenordens in der Luise-Albertz-Halle übergeben. Auch an Altweiber lässt die 1. KG es mächtig krachen. Mit einem bunten Bühnenprogramm, lädt die karnevalistische Vereinigung am 4. Februar ab 14.30 Uhr (Beginn 16 Uhr) in der Sporthalle Oranienstraße zum ,Altweiberball‘. Aber auch für die kleinen Jecken ist bestens gesorgt, feiern diese doch am 5. Februar in gleicher Location um 15 Uhr den Kinderkarneval. Tickets unter Telefon: 67 27 55, helau! UWE VESPERMANN Rechtsanwalt Scheidung nachehelicher Unterhalt FAMILIENRECHT Ehegattenunterhalt Zugewinnausgleich Ehevertrag Kindesunterhalt Umgangsrecht Sorgerecht Vorsorgungsausgleich Gewährleistungsanspruch Urlaubsgeld Überstunden KFZ Recht Führerscheinsachen Bußgeldsachen Unfallschadenersatz Verkehrsstrafsachen Garantieanspruch Abmahnung Lohn/Gehaltsklage Musikvideos gesucht Am 7. Mai wird im Rahmen der 62. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zum 18. Mal der MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo verliehen. Clips können noch bis zum 15. Februar eingereicht werden. Weitere Infos unter: www.kurzfilmtage.de/festival/filmanmeldung/ musikvideos-fuer-den-muvi-preis/. ARBEITSRECHT Änderungskündigung Kündigungsschutz Weihnachtsgeld Königshardter Straße 156 a 46145 Oberhausen-Königshardt Telefon : 0208 / 67 55 66 67 55 88 Telefax : 0208 / 67 55 99 ravespermann@cityweb.de www.rechtsanwaltvespermann.de L cation! 5

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Erstellen Sie, mit Hilfe des Experten Lothar Buss, Ihren individuellen Trüffel. Bilder: P. Braczko Exklusive Gewinn r Ein Erlebnis für Naschkatzen Kreieren Sie Ihren exklusiven Trüffel-Traum mit dem Essener Chocolatier Lothar Buss. Schokolade ist seine Leidenschaft, ist Lothar Buss doch einer der bekanntesten Chocolatiers in deutschen Landen. „200 bis 300 Gramm esse ich schon an einem Tag“, so der bekennende Schocoholic. Nach einer Koch- und Konditorausbildung, arbeitete der Essener in bekannten Sternerestaurants und feilte an seiner Schokokunst. Mit Erfolg, 1996 wurde er zum ,Konditor des Jahres‘ gewählt, 2001 kam er als Drittplatzierter auf das Schoko-Siegertreppchen bei den Weltmeisterschaften und erhielt danach noch den ,German Chocolat Award‘. In seiner neueröffneten,Chocolaterie‘ auf der Rüttenscheider Straße in Essen, können Naschkatzen die ausgefallenen Kreationen des Pralinen-Papstes probieren. Unzählige Schokoladenarten bestimmen das Sortiment, die Zutaten für die Naschereien sind nur die besten: Ob Trüffel mit Rosmarin und Pfeffer oder Schokolade mit Oliven und Basilikum, Buss Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, beste Voraussetzungen für unseren exklusiven Gewinn: In Kooperation mit Location, ermöglicht er einem Leser/in die Fertigung einer individuellen Praline in der Schokomanufaktur, ganz nach dem Gusto des Gewinners. Lassen Sie sich am 26. Februar, 12 Uhr, (fester Termin) vom Meister in das Reich der Schokolade entführen. Wer teilnehmen möchte, schickt bitte bis zum 10. Februar einen Rezeptvorschlag mit gewünschter Füllung per E-Mail oder Postkarte mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Altersangabe sowie dem Stichwort ,Trüffel-Traum‘ an: LOCATION Bert-Brecht-Straße 29 45128 Essen mediaservice@ location-magazin.de

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Letztes Kapitel? Die Überlegung der Rathausspitze, die Schmachtendorfer Bücherei zugunsten der neuen Sterkrader Bibliothek zu schließen, erhitzt die Gemüter. Location fragte nach: Pro und contra. Der Countdown läuft: Auf dem Grundstück des ehemaligen Sparkassen-Gebäudes an der Wilhelmstrasse in Sterkrade, wird gerade ein Teilbereich des Erdgeschosses und ein Bereich des Untergeschosses zur Stadtteilbibliothek Sterkrade umgebaut, geplante Neueröffnung: Anfang März. Das Konzept sieht vor, eine ,Bibliothek der Generationen‘ zu schaffen, die für alle Altersgruppen zugängig und attraktiv gestaltet ist. Sie soll zum einen der Ausleihe von Medien dienen und zum anderen ein nichtkommerzieller Treffpunkt sein. Modern, innovativ und auf die Bedüfrnisse der Benutzer abgestimmt. Klassisch und kompetent präsentiert sich hingegen die Schulund Stadtteilbibliothek Schmachtendorf. Sie ist im Gebäude der Heinrich-BöllGesamtschule untergebracht, somit Treffpunkt für Bürger und Schüler im Stadtteil und bietet vor Ort die Möglichkeit, rund 25.000 Medien ausszuleihen. Nun gibt es seitens der Rathausspitze die Überlegung, die Schmachtendorfer Bücherei zu schließen. Sinkende Ausleihzahlen und hohe Betriebs- und Personalkosten sind mit die Gründe für das Gedankenspiel. „Ich meine schon, dass so eine arme Stadt, auch wenn es sehr weh tut, überlegen muss, auf eine Stadtteildependance der Bücherei verzichten zu dürfen. In Sterkrade Mitte entsteht ein Highlight, dann ist es besser, wenn man in einem Stadtteil eine gut funktionierende Bibliothek hat“, so der SPD-Stadtverordnete Hubet Cordes im Gespräch mit Location. Bibliotheksleiterin Saskia Friedrichs stand leider bis Redaktionsschluss nicht für ein Statement zur Verfügung. Lars Baumann, Geschäftsführer des Schmachtendorfer Buchhandels Zweitbuch, vertritt jedoch eine andere Meinung: „Natürlich empfinde ich die drohende Schließung als bedauerlich. Allerdings stehen uns in dem schmalen Artikel der Tageszeitung keine Informationen zur Verfügung, die eine mögliche Diskussion ermöglichen würden. Die Stellungnahmen zweier Lokalpolitiker aus oppositionellen Lagern enthalten keinerlei Fakten über Ausleihquoten, Nutzerfrequenzen oder ähnliches. Eine Aussage über ,klamme Kassen‘ liegt allerdings vor. Bevor darüber gesprochen wird, ob die Stadtteilbibliothek Schmachtendorf gerettet werden kann oder nicht, muss erst einmal klar sein, wie auch zukünftig Einschnitte in öffentlichen Angeboten vermieden werden können. Das hat nun wieder unabänderlich mit der wirtschaftlichen Situation der Stadt zu tun. In Zeiten, in denen selbst große Unternehmen ihre Verwaltung in andere Kommunen ausgliedern und ihre Steuern somit dort abführen, die Gewerbesteuer für Unternehmen (egal, welcher Größenordnung) wieder einmal erhöht werden soll (und unerklärlicherweise andere Bereiche von der Steuer befreit sind), sind Lösungen für ein wirtschaftliches Wachstum gefordert. Eine Ansiedlung neuer Unternehmen, die zusätzlich noch Arbeitsplätze schaffen würden, wird durch die gegebenen Grundlagen erheblich erschwert. Die Leerstände nehmen zu (hier spielen natürlich auch die zum Teil exorbitanten Mieten eine Rolle); es gibt keinerlei Ambitionen, durch lokale Einkaufsportale digitaler Natur die Kaufkraft lokal zu binden. Wuppertal und Essen-Werden machen es uns erfolgreich vor, wie das funktioniert. Dies liegt allerdings nicht unbedingt in der Hand der Politik, hier müssen die in den Stadtteilen ansässigen Kaufmannschaften agieren. Das Stadtmarketing liegt beinahe brach. Da besteht erheblicher Lösungsbedarf. Wenn Oberhausen als Wirtschaftsstandort attraktiv gemacht wird, dann lassen sich durch zu erwartende Steuereinnahmen auch öffentliche Angebote finanzieren.“ Das Thema Schmachtendorf bleibt spannend, zumal es nun weitere Schließungs-Überlegungen gibt, denn die Konfessionsschule Dunkelschlagschule und die Grundschule Schmachtendorf sollen zusammengelegt und als katholische Grundschule künftig weitergeführt werden. Ein weiterer Vorschlag, der die Gemüter im Stadtteil heftig erregt. Andrea Becker L cation! 7 Bild: W. Wulff

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,Tu Gutes und sprich darüber‘ Engagieren sich für den guten Zweck: Christian Hunker, Claudia Stappert, Ernst Matten-Peters, Sonja Droste, Michael Conrad, Jürgen Bross mit Tochter Katja. Bild: Peter Braczko So lautet der Slogan der ,1. Senatorengemeinschaft Bernhardiner‘ zur Förderung des karnevalistischen Brauchtums und Förderung von Einzelpersonen oder Gruppen im Oberhausener Karneval. wurden von der Idee überzeugt, als vor dem Rosenmontagszug bereits die 200 Orden verkauft waren. Der vierstellige Erlös wandert ebenso in die Spendenkasse, wie auch Zweidrittel der Mitgliedsbeiträge“, fasst Paus zusammen. In diesem Jahr sind folgende Aktionen geplant und /oder im Vorfeld bereits realisiert worden: Die Aktion ,brotZeit‘ (brotzeitfuerkinder.com), die mehrere Oberhausener Grundschulen mit Frühstück versorgt, wird gefördert. Die Kinderclowns sollen weiterhin unterstützt werden, sodass hier eine Fortführung der ausgezeichneten Aktion für kranke Kinder möglich ist. Weiterhin steht der Aufbau eines Fond für soziale Projekte im Karneval und bei Bedarf Hilfeleistungen für Karnevalsvereine, Gruppen und Karnevalisten auf dem Plan. Die genaue Ausgestaltung wird derzeit besprochen. Am Kinderkarnevalsumzug in Osterfeld wird wieder ein Wagen von den Bernhardinern beteiligt sein. In diesem Jahr nehmen Menschen mit Behinderung der Einrichtung Alsbachtal teil. Der Aufbau und das Wurfmaterial werden von den Bernhardinern gestellt. Am 31. Januar um 14 Uhr findet in der Bernarduskapelle ein karnevalistischer Wortgottesdienst statt. Anschließend ist ein Familienkaffeetrinken und eine Kostümprämierung für Kinder angedacht. „Der Verein ist auf einem guten Weg“, resümiert Paus. Aus den 13 Gründungsmitgliedern sind inzwischen 23 Senatoren (innen) geworden. Neu ist auch, dass man beim Verein Fördermitglied werden kann. Der Förderer kann die gute Sache mit Spenden unterstützen, ohne sich dem ihm vielleicht nicht gewünschten Vereinsleben auszusetzen. Bereits im Herbst 2013 gründete sich die ,1. Senatorengemeinschaft (SG) Bernhardiner‘ in Oberhausen. „Damit wollte man keinesfalls einen weiteren Karnevals-Verein in der Stadt initiieren und in Konkurrenz zu den bereits bestehenden treten“, fasst Johannes Paus, Sprecher des Vereins, die Intention zusammen. In der Diskussion darum entstand immer mehr der Wunsch, weiterhin zusammenzubleiben, aber eher einen Verein zu etablieren, der sich stark am Karneval in Oberhausen orientiert. Die 13 Gründungsmitglieder sind dem hiesigen Karneval schon seit Jahrzehnten treu und waren schon vorher Mitglied in einer Organisation. Bei den Beteiligten handelt es sich um einen Bürgermeister, Angestellte, Politiker in verschiedenen Parteien, Unternehmer, Kaufleute und Beamte. Doch zunächst musste erst einmal ein passender Name gefunden werden. Die Suche gestalte sich sehr schwierig, denn er sollte durchaus auf die Ziele hinweisen. Frei nach dem Slogan: ,Tu Gutes und sprich darüber‘. „Dann kam, vermutlich als Assoziation auf unseren Treffpunkt, die Bernarduskapelle an der Dorstener Straße, der Name ,Bernhardiner‘ ins Gespräch. Eine anfängliche Begeisterung war nicht festzustellen. Ein Hundename? Doch ist der Begriff ,Bernhardiner‘, verkürzt ausgedrückt, sehr positiv besetzt“, so Paus. Zudem befinden sich die Bernhardiner mit ihrem Tiernamen in bester Karnevalsgesellschaft: Eulen-Orden, Alstadener Bären, Sterkrader Raben oder die Styrumer Löwen sind alteingesessene und bekannte Vereine. Und der Name ist gleichzeitig Programm. Er beinhaltet auf jeden Fall eine aktive und helfende Handlung. „Das Tätigkeitsfeld und unsere Rolle in Oberhausen mussten wir erst noch finden. Unser Verein ist heute zumindest in der Karnevalsszene etabliert und auch die letzten Opportunisten werden wir auch noch überzeugen.“ Die Ziele sind vielschichtiger Natur: Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des karnevalistischen Brauchtums sowie die finanzielle, materielle oder Förderung von Einzelpersonen oder Gruppen im Oberhausener Karneval. Auch außerhalb der Karnevalszeit engagiert sich der Verein in mildtätigen Bereichen. Es sollen in Not geratene oder bedürftige Personen finanzielle oder materielle Hilfe gewährt werden. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Er ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Interessen. Eine Erfolgsgeschichte ist der Förderorden. „Selbst vereinseigene Skeptiker Eine Erfolgsgeschichte ist der Förderorden: Der Erlös wandert ebenso in die Spendenkasse, wie auch Zweidrittel der Mitgliedsbeiträge. Bild: J. Paus 8 L cation!

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Schlemmen für den guten Zweck: Am 11. März startet das siebte Rotary-Benefizmenue in der Schlossgastronomie Kaisergarten. Geboten werden dem verwöhnten Gaumen die Lieblingsgerichte bekannter Oberhausener Köche. Das kocht der Koch Viele Köche verderben den Brei? Aber nicht am Freitag, 11.März, denn dann startet das siebte Benefizmenue des Rotary Club Oberhausen um 18.30 in der Schlossgastronomie Kaisergarten mit einem Sektempfang. Um 19.30 Uhr beginnt das Dinner mit einem 5-Gänge-Menue und entsprechender Unterhaltung. Das Unterhaltungsprogramm befindet sich derzeit noch in der Abstimmung. Die bekannten Oberhausener Köche Clemens Chamai (Restaurant Chamai), Stefan Opgen-Rhein (Catering Aufgetischt/Casino Sparkasse), Wolfgang Bings (NH Hotel) und Andreas Steinke (Schlossgastronomie Kaisergarten) unterstützen das Benefizmenue selbstlos, teilweise bereits seit sieben Jahren. Neu dabei ist in diesem Jahr Marcus Clemens Chamai (Restaurant Chamai), Stefan Opgen-Rhein (Catering Aufgetischt/Casino Sparkasse), Wolfgang Bings (NH Hotel) und Andreas Steinke (Schlossgastronomie Kaisergarten) verwöhnten bereits im vergangenen Jahr die Gaumen. Bild: Archiv Wischermann vom Restaurant ,Zur Antony Hütte‘ und als Special Guest des Abends wird die Siegerin des Oberhausener Kochwettbewerbs, Dagmar Engel, ihr Siegergericht, gemeinsam mit Clemens Chamai, zubereiten. Mit den Einnahmen aus Spenden und Sponsorengeldern werden wiederum Projekte in der Bürgergesellschaft Oberhausens gefördert. So das ,Kino für Kinder (über 1.000 Grundschul- und Förderschulkinder) mit dem Film ,Die neue Wildnis‘, fest geplant am 11. März in der Lichtburg Oberhausen. Zwei Monate später soll den Kindern ermöglicht werden, das im Film behandelte Poldergebiet in Holland, als Schulausflug mit dem Bus zu besuchen und durch Ranger geführte Wanderungen zu erkunden. Daneben ist ein längerfristiger Preis bei den Kurzfilmtagen Oberhausen vor der Abstimmung. Zudem hat der Club in seiner Vorstandssitzung schon das Engagement im Bereich der Flüchtlingshilfe und hier vorwiegend im Bereich Deutschlernprogrammen und persönlicher Unterstützung beschlossen, um nur einige Vorhaben zu nennen. abe Wer an dem Event teilnehmen möchte, Karten zum Preis von 90 Euro können ab sofort bei M. Boos unter der Emailadresse: boos@rc-oberhausen.de bestellt werden. Von den 90 Euro werden 60 Euro als Spende ausgewiesen und an die Teilnehmer mittels einer Zuwendungsbestätigung ( steuerbefreiend ) zurückgegeben. Inh. Anne Rohde Steinbrinkstraße 216 46145 Oberhausen-Sterkrade Tel. 02 08 / 66 61 49 www.juwelier-schuermeier.de

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Oberhausener Reisebüro, Tradition im Herzen der City D ie Oberhausener Reisebüro GmbH wurde bereits 1958 durch den hiesigen Verkehrsverein gegründet. Seitdem befinden sich die Geschäftsräume im Zentrum der City, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Seit über 30 Jahren gehört das Reisebüro zu Kooperation der ,Derpart Reisebüros‘. um Portfolio gehören alle Leistungen im Reiseverkehr, wie Strandurlaub, Kreuzfahrten, Studien-, StädteGruppen- und Geschäftsreisen. Der Geschäftsführer Uwe Janßen ist, seit seiner Ausbildung, fast 40 Jahre vor Ort und hat natürlich alle Kontinente bereist. Aufgrund der Tradition von Janßen und seinem kompetenten Team, kennt man die meisten Urlaubsgebiete und Kreuzfahrtschiffe aus eigener Erfahrung. (LQN DX IHQLQ 2 %(5+$ D as ist für eine gute Beratung wichtig, so können die Reiseexperten dem Kunden in angenehmer Atmosphäre die passende Empfehlung aussprechen. Es werden aber nicht nur fertige Pauschalreisen aus den Katalogen angeboten, die Produktpalette ist hier viel größer. Eine erfol Mediadaten L cation! 0201- 804 - 1755 Z Telefon: www.location-magazin.de eit Jahrzehnten führt das Team auch die bewährten Gruppenreisen ab Oberhausen durch. Alle Reisen werden von einem Mitarbeiter begleitet und bieten ein komplettes Programm. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Bus-, Flug- und Schiffsreisen mit wechselnden Zielen. In diesem Jahr geht es nach Kuba, Dresden, in die Normandie und Bretagne, nach Venedig und Korsika, auf dem Fluss nach Holland und Belgien und als Eventreise zum Hafengeburtstag nach Hamburg. S 10 L cation!

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Wein und Ägypten Weinbroker Christian Frigge handelt online mit den hochwertigsten Tropfen, um sich in seiner Freizeit seiner Leidenschaft, der Archäologie, widmen zu können. Bild: privat Seine Kundenkartei liest sich wie das ,Who is Who‘ der Weinbranche, verfügt der Weinbroker doch über Verbindungen, die sich über die ganze Welt erstrecken. „Hacker sind bei mir jedoch chancenlos, da ich meine Kunden nicht auf dem Computer, sondern alle handschriftlich auf Karten speichere und die liegen im Tresor.“ Christian Frigge ist bereits seit seinem 14. Lebensjahr mit dem Bazillus der Archäologie infiziert. „Ich wollte unbedingt Archäologe werden, weil man aus der Geschichte viel lernen kann und wer nicht daraus lernt, ist dazu verdammt, die Fehler aus der Vergangeheit zu wiederholen“, so der 52-Jährige philosophisch. Bereits sein Großvater hatte ihm in jungen Jahren die Historie nahe gebracht: „Er hatte eine wunderbare Art, Geschichte zu vermitteln.“ Während sein Vater eher den sportlichen Interessen fröhnte, widmete sich seine Mutter den schöngeistigen Dingen und hatte ein Faible für Musik und Opern. Nach seinem Abitur auf der Mülheimer ,Luisenschule‘, begann der gebürtige Essener mit dem Studium der Archäologie in Bochum. In seiner Freizeit widmete sich Frigge seiner zweiten Leidenschaft, dem Wein, und besuchte häufig Winzer und Tastings. „Weine haben micht stets begleitet, denn bei meinen Ausgrabungen habe ich immer Winzer aufgesucht.“ Seine Weinkarriere begann 1994 bei einer Deutschen Weinhandelsgesellschaft, die unbedingt seine zahlreichen Weinnotizen von Verkostungen für sich nutzen wollte. Zur Jahrtausendwende wurde Frigge von ,Fegers & Berts Weingeschäfte & Weinhandel‘ in Düsseldorf abgeworben, arbeitete ab 2005 für die ,Metro‘, wo er als Abteilungsleiter für den weltweiten Einkauf von Luxuswaren im Lebensmittelbereich zuständig war. 2007 machte sich der extrovertierte Essener selbstständig, da er seine bisherige Tätigkeit letztendlich als „zu spießig“ empfand. Fortan handelt der Weinbroker mit Ware, die physikalisch nicht vorhanden ist, soll heißen: „Ich vermittele zwischen zwei Klienten und besorge auf Anfrage und Bedarf weltweit ausgefallene Tropfen auf Top-Niveau.“ Sein weltweites Netzwerk verschaffte ihm bereits auch Wein-Einsätze in Asien. „Ich fliege auch schon einmal 23 Stunden für sechs Flaschen zu einem Kunden nach Singapur, um ihm diese vor Ort auszuhändigen.“ Bei einer Summe von 38.000 Euro ist dies natürlich ein ,Muss‘ und nicht unproblematisch beim Zoll, „der hat den Koffer mit den Weinflaschen persönlich zum Flieger gebracht.“ Mit diesen lukrativen Einnahmen kann sich der Weinbroker in den Ferien seiner großen Leidenschaft, der Archäologie, widmen. So wandelte Frigge nicht nur für das bayerische Landesamt für Denkmalpflege auf den Spuren der nationalen Archäologie, sondern begab sich bereits 1992 in Dortmund für eine eisenzeitliche Siedlung auf Suche nach altertümlichen Funden. Seine Fachgebiete sind der westliche Mittelmeerraum, die Ägyptologie und die Alt-Amerikanistik. Sein besonderes Augenmerk liegt jedoch auf dem ägyptischen Raum, vornehmlich das neue Reich und die 18. bis 20. Dynastie. So organisierte er für einen elitären Kreis bereits mehrere, exklusive Exkursionen ins das ,Tal der Könige‘, mit einer individuellen Besichtigung der Pyramidenfelder im gesamten ägyptischen Raum von Nord nach Süd. Wer den Perfektionisten Frigge kennt, weiß, dass dies natürlich keine ,normalen‘ Touren sind, sondern diese stets mit Sondergenehmigungen für Führungen garniert werden, die dem ,Normalsterblichen‘ vorbehalten sind. So geschehen im August des vorgangenen Jahres, wo der Archäologe bei plus 45 Grad (und mehr) seiner Gruppe eine 12 L cation!

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alleinige (!) dreistündige Pyramidenbesichtigung ermöglichte. „Diese Exkursionen sind natürlich mit Schmerzen verbunden, da der Gang in die Pyramide allein 68 Meter betrug, jeweils rein und raus, und dann folgte auch noch eine 16 Meter hohe Begehung in die Grabkammer, eine Tour mit Muskelkater-Garantie, aber einmalig“, so Frigge. Wenn der Essener von Gräbern spricht, bekommen seine Augen einen seltenen Glanz: „Gräber beeindrucken mich, besonders das von Pharao Haremhab im ,Tal der Könige‘, eine Stätte nur für Insider, die zur Zeit von den Franzosen restauriert wird. Oder das Originalgrab des Sennefer, des Vorstehers von Theben. Es besticht durch die Nutzung der unebenen Decke der beiden Räume, um bei der Darstellung einer Weinlaube, von der dunkle Trauben hängen, einen dreidimensionalen Effekt zu erreichen. Diese Weinlaubengräber verdeutlichen auch wieder meine Affinität zu Wein.“ In der Regel versucht der 52-Jährige mindestens einmal jährlich, an Ausgrabungen teilzunehmen: „Stets solange, wie ich es mir erlauben kann.“ Doch bei allem Erlebten, einen Traum hat er noch: „Ich würde gerne einmal in die Mongolei, ich habe soviel von der Welt gesehen, aber dort interessieren mich die Kultur und die Pyramidenanlagen in China, die bis dato für die Öffentlichkeit gesperrt sind, dies reizt mich natürlich besonders.“ Doch, bevor Frigge sich seinen Traum erfüllen kann, zieht es den Ruhrgebietler im Neuen Jahr erst einmal nach England. In London möchte er sein neues Geschäft aufbauen. „Es ist halt ein besserer Standort, um hochwertige Tropfen zu handeln.“ Na dann, cheers! Andrea Becker #%:QXbUGYccU^ ;‰^^U^

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Besser auf Nummer sicher gehen Laut Statistik ist Ihr Eigentum nach drei bis vier Minuten in Sicherheit. Diese kurze Zeitspanne reicht meistens aus, um Einbrecher an ihrem Beutezug zu hindern. Doch sehr oft sind die Sicherungssysteme an Häusern so mangelhaft, dass der Dieb keine 60 Sekunden braucht, um sich Zugang zu verschaffen. Daher muss gelten: Machen Sie es den Langfingern so schwer wie möglich. Die größten Schwachstellen bei Einfamilienhäusern sind die Fenster sowie die Balkon- und Terrassentüren. Darüber dringen rund zwei Drittel der Einbrecher ein. Bei Mehrfamilienhäusern hält es sich die Waage: Die Hälfte der Langfinger nutzt die Wohnungstür, die andere Hälfte kommt durch die Fenster. Meist wird die schwächste Stelle gesucht, schnell gefunden und rigoros genutzt. Alle ,Zugangsmöglichkeiten‘ sollten deshalb nach besten Standards gesichert sein. Für das Türschloss werden Einsteck- oder Zylinderschlösser mit Mehrpunktverriegelung empfohlen. Das Schloss muss unterschiedlichen Angriffsszenarien standhalten. Es darf sich weder mit einem falschen Bild: T. Wengert, pixelio Schlüssel öffnen noch mit Gewalt überwinden lassen. Zusätzlich können weitere Schlossvarianten (z.B. Sperrbügel oder Querriegelschlösser) installiert werden, dazu noch ein stabiler, unbedingt passgenauer Schutzbeschlag, ein Schließblech und Bandseitensicherungen. Bei außenliegenden Bändern müssen innen unbedingt Schlecht bis gar nicht gesicherte Nebeneingänge zählen zu den beliebtesten Einbruchsstellen. Sie befinden sich oft im Garten- oder Balkonbereich und bieten den Einbrechern zusätzlich guten Sichtschutz. Hier sind Mehrfachverriegelungen oder Querriegelschlösser empfehlenswert. %*×070&2#55'0&gg8100(#0)#0^ 5DXFKPHOGHU   :LFKWLJH,QIRUPDWLRQHQ   6LFKHUKHLWZLUG3IOLFKWDXFK,KUH/LHJHQVFKDIWHQPVVHQ PLW5DXFKPHOGHUQDXVJHVWDWWHWZHUGHQ (QWVFKHLGHQ6LHVLFKVFKQHOOXQGODVVHQ6LH,KUH/LHJHQ VFKDIWUHFKW]HLWLJPLW5DXFKPHOGHUDXVUVWHQXQGHUIOOHQ 6LHVRGLHJHVHW]OLFKHQ9RUJDEHQELV]XP   :LUVLQGHLQ=HUWLIL]LHUWHV8QWHUQHKPHQPLWODQJMlKULJHU (UIDKUXQJ *HUQH%HUDWHQZLU6LHXQYHUELQGOLFKXQGHUVWHOOHQ,KQHQ HLQNRVWHQJQVWLJHV$QJHERW 41@,1*#00 /$ n1T %*7.6'0*1(564#@'GE HIHKIÜ.*'+/#0&'47*4 '.TjNF NLkKHN N KJN 999T6+5%*.'4'+g)4155,1*#00T&' 14 L cation!

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zusätzliche Scharnierseitensicherungen angebracht werden, die das Aufhebeln der Tür verhindern. Bei Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten und beim Austausch von Fenstern oder Fenstertüren bietet sich der Einbau geprüfter, einbruchhemmender Fenster bzw. Fenstertüren an. Diese gibt es in allen gängigen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Metall. Darüber hinaus ist die Nachrüstung vorhandener Fenster und Türen mit zertifizierter, durchwurfhemmender Sicherheitsfolie empfehlenswert. Einfache Fensterbeschläge dienen nur dazu, Fenster gegen Wind und Regen geschlossen zu halten. Eine wirksame Einbruchhemmung wird erst durch einen innen liegenden Beschlag mit mehreren Pilzkopfzapfen erreicht, die rundum angeordnet sind und beim Verschließen in stabile, mit dem Rahmen verschraubte Stahlschließbleche greifen. Mit ihrer T-Form ,verkrallen‘ sich die Pilzkopfzapfen mit dem Rahmen und bieten so einen hohen Schutz gegen das Aufhebeln des Fensters. Zur Sicherung von Fenstern und Fenstertüren können vom Fachmann in den meisten Fällen Beschläge mit Pilzkopfzapfen auch nachträglich montiert werden. Einbruchhemmende Rollläden bieten zusätzlichen Schutz gegen Einbrecher. Sie sind aus Aluminium, Holz oder Stahl gefertigt und bewegen sich seitlich in stabilen Führungsschienen. Im Idealfall werden diese Rollläden mit einem Schutzmechanismus ausgestattet, der ein Hochschieben von außen verhindert. Bei all dem gilt: Sicherheit ist kein Schnäppchenmarkt und effektiver Einbruchsschutz erfordert Fachwissen und Erfahrung. Nur hochwertige Technik, geprüft, zertifiziert und fachmännisch installiert schützt wirkungsvoll. % Büttner 6LFKHUKHLWPLW6\VWHP Vorbeugendes Verhalten Sicherheit kann nicht ausschließlich durch technische Systeme gewährleistet werden. Einfache Verhaltensweisen können, wenn sie zur Gewohnheit werden, die eigene Sicherheit erhöhen: Ob bei längerer oder nur kurzer Abwesenheit: Wohnungen oder Häuser sollten grundsätzlich den Eindruck erwecken, dass jemand zu Hause ist. Lassen Sie Lampen durch Zeitschaltuhren steuern. Halten Sie das Garagentor geschlossen, auch wenn das Auto nicht in der Garage steht. Im Urlaub können Nachbarn oder Bekannte helfen, um Rollläden erst nach Einbruch der Dunkelheit herabzulassen und den Briefkasten zu leeren. Bei Anwesenheit sollte man auf Klingeln immer reagieren, da es sich um den Versuch einer Anwesenheitskontrolle handeln könnte. Gleichzeitig sollte auf Klingeln prinzipiell nicht bedenkenlos geöffnet werden. Kasten- oder Querriegelschlösser mit Sperrbügeln sowie ein Türspion und/oder eine Gegensprechanlage geben Sicherheit beim Türöffnen. 8HMJNIYRFSSYTW{*XXJS 9JQJKTS  {\\\PFNXJWTYYTWJXNIJS_IJ L cation! 15

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