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KreuzlingerZeitung

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KreuzlingerZeitung Auflage: 23 500 Exemplare e Ru S – u m 14 e d n it o ut A 5 s 1 29.1. 2016 Nr. 4 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT «Abzocker» ist okay Seinen Nachbarn als «Abzocker» zu bezeichnen, ist nicht strafbar. Andere ehrverletzende Ausdrücke aber schon. Dies bekam jetzt ein Kreuzlinger vor dem Bezirksgericht zu spüren. Hintergrund ist ein jahrelanger Streit am Blumenweg. Seite 5 Der Funke ist nicht erloschen Umbruch bei Kirche Die Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen steht vor einem personellen Wechsel in der Führung. Fünf Mitglieder gibt es bei der Kirchenvorsteherschaft zu ersetzen. Unterdessen gab es bei der Gemeindeversammlung Streit um die neue Gemeindeordnung. Seite 7 Aus für Haute Cuisine Das Projekt Nobelgastronomie auf Schloss Brunnegg ist Geschichte. Ende Dezember schloss das «Nocturne», diesmal für immer. Während die Schlossbesitzer noch über ein neues Gastrokonzept nachdenken, gibt es auch in der Krone Gottlieben und im Schlössli Bottighofen Veränderungen. Seite 11 «Ein Jahr nach dem Frankenschock», unter diesem Titel diskutierten am Mittwoch Vertreter aus dem Detailhandel mit Politik und Wissenschaft. Obwohl die Rahmenbedingungen äussert widrig sind für die hiesigen Geschäfte, war von einer Lethargie am Detaillisten-Talk wenig zu spüren. Ja, vielmehr scheint gerade ein neuer Schwung durch das Gewerbe zu gehen, selbst etwas an der Situation zu ändern. Der kommende Frühlingsmarkt auf dem Boulevard ist ein erstes Zeichen davon. Seite 4 Alte Filme zu Hause?.. Wir digitalisieren Ihre alten Filme und Dias und Sie können diese nachher im PC oder TV betrachten! 8mm, Super8mm, VHS, Hi-8, Video-8, Dias. Abgespeichert auf DVD/USB-Stick Verschenken Sie die Filmerinnerungen an Ihre Kinder und Freunde! 8280 Kreuzlingen, Eichhornweg 3, Tel. 079 366 23 67 / digfilm1@bluewin.ch www.digfilm.ch BEZIRKSGERICHTSWAHLEN 28. FEBRUAR 2016 THOMAS PLEULER, Berufsrichter, bisher (CVP) RUTH FALLER GRAF, Gerichtspräsidentin, neu (SP) JÜRG ROTH, Berufsrichter, neu (FDP) immokanzlei® AG immokanzlei® AG GZA/AZA 8280 Kreuzlingen

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KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 DRITTE SEITE 3 Parkhaus ohne Chance Die Vermutungen wurden bestätigt. Das Parkhaus an der Seestrasse hatte im Gemeinderat nicht nur einen schweren Stand, es wurde wuchtig zu Fall gebracht. Einzig die CVP fand lobende Worte, enthielt sich aber. Kreuzlingen. Bei unserer Onlineumfrage «Wollen Sie ein Parkhaus an der Seestrasse» war die Sache weniger eindeutig (siehe Grafik). Andreas Hebeisen (SP), Präsident der vorberatenden Kommission Allgemeines und Administratives, setzte dann im Gemeinderat die Kerben, in welche die Redner der übrigen Fraktionen – bis auf die CVP – gnadenlos einschlugen. Ob Trägerschaft des Parkhauses (Stadt oder Private) oder Baurechtsvertrag selbst, die Fraktionen liessen kaum ein gutes Wort an der Botschaft. Für FDV/EVP-Fraktionspräsident Christian Brändli ist das gesamte Projekt von Anfang bis Ende, «wohlwollend gesagt, suboptimal» verlaufen. «Es ist ein schlechter Baurechtsvertrag, es fehlen seriöse Abklärungen», sprach Brändli den meisten Räten und den nachfolgenden Rednern aus der Seele. Und wie Recht Brändli damit hatte, stellte sich heraus, als Fabian Neuweiler (SVP) die Bombe platzen liess. Regelwerk angenommen Kreuzlingen. Im Gegensatz zur Botschaft Parkhaus war die Genehmigung des neuen Gebührenreglements für den Gesetzlichen Betreuungsdienst ein reiner Frühlingsspaziergang mit einstimmigem Votum dafür und Lob seitens FDP/EVP und Freier Liste. Weder in der vorberatenden Kommission AuA gab es Einwände noch im Gemeinderat, auch wenn Stadträtin Barbara Kern eine Tischvorlage nachreichen musste. Ursprünglich war vorgesehen, dass die neue Gebührenordnung rückwirkend zum 1. Januar in Kraft tritt, was gemäss Kantonsverfassung aber nicht zulässig sei, wie Kern mitteilte. Deshalb wird das Regelwerk erst ab dem Zeitpunkt wirksam, auf den es in Kraft gesetzt wird. Dies ist nach der regulären Referendumsfrist per 1. April dieses Jahres. Gemeinderat Walter Schmid wunderte sich lediglich, dass der Vermögensfreibetrag auf 20000 Franken herabgesetzt wurde: «Das ist aber sicher nicht sozialproblematisch.» tm Die Parzelle an der Seestrasse bleibt vorläufig ungenutzt. Bild: Google Earth tor bei Hauptinvestor Robert Urweider eingestiegen war. Auf Nachfrage erklärte Urweider, sich aus dem Projekt zurückgezogen zu haben, weil es ihm zu lange dauerte. Und Michael Dörflinger teilte mit, dass nun eben bekannt sei, was sich viele bereits gedacht hätten. «Die Bank brauchte Sicherheiten, die haben wir unserem Sohn gegeben.» Ergebnis unserer Online-Umfrage Nein 39% 61% Ja Beteiligung: 158 Personen «Für den Stadtrat war immer Robert Urweider Ansprechpartner», sagte Netzle. Per E-Mail liess er später wissen, «dass ich und meine Kolleginnen und Kollegen konsterniert sind über die Tatsache, dass unser ehemaliger Stadtrats-Kollege Michael Dörflinger sowie seine Frau Erika Teilhaber der Baurechtsnehmerin sind. Unser Vertrauen wurde in dieser Frage missbraucht. Davon wussten wir bis heute Abend nichts.» Dabei wäre es Neuweiler zufolge leicht gewesen, die wahren Beteiligten herauszufinden. «Ein kostenpflichtiger Handelsregisterauszug hätte genügt», triumphierte er in der Sitzung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren dann bis auf die fünf CVP-Räte alle anderen vollends bedient. Manche nutzten aber noch die Chance, dem Stadtrat einiges mit auf den Weg zu geben. Baurechtsverträge besser und detaillierter ausarbeiten und Projekte mehr in den Gesamtzusammenhang, beispielsweise die Stadtentwicklung, zu setzen, wurde mehrfach angemahnt und gefordert. STÄDTEBAU Die Gemeinderatsfraktion SP/Gewerkschaften/Juso reichte gestern eine schriftliche Anfrage beim Stadtrat ein. Darin wird die Frage gestellt, wie der Stadtrat das Potential einer Plattform für Um- und Zwischennutzungen von leerstehenden Gebäuden einschätzt und ob er bereit ist, eine solche zu initiieren und zu organisieren. Das Konzept von Um- und Zwischennutzungen, das in verschiedenen Städten bereits praktiziert werde, biete auch hier Möglichkeiten. sb Neuweilers Bombe Auf mehrfaches Nachfragen konnte ihm Stadtpräsident Andreas Netzle nicht sagen, wer tatsächlich hinter dem angedachten Baurechtsnehmer Ostschweizer Parkhaus AG steckt. Genüsslich liess Neuweiler die Räte und zahlreichen Besucher wissen, dass die AG komplett in Händen der Familie von alt Stadtrat Michael Dörflinger ist. Bisher war lediglich bekannt, dass Sohn Daniel als Mitinves- Moos geht den Mittelweg CVP-Gemeinderat Walter Schmid versuchte noch mit einem Rückweisungsantrag das Ruder herumzureissen. Auch nach drei Auszählungen gab es nur sechs Befürworter aus den eigenen Reihen. Einen Vorschlag zur Güte und «um Dampf aus dem Kessel zu nehmen», machte Gemeinderat Daniel Moos (FL): «Warum nicht als Stadt das Parkhaus selber bauen und dann verpachten?» T. Martens Gemeinderat will nicht entscheiden Auf die Botschaft des Stadtrates zum Hochhauskonzept sind die Gemeinderäte gestern nicht eingetreten. Kreuzlingen. Der Gemeinderat hiess den Nichteintretensantrag von Andreas Hebeisen (SP) gestern mit 22 Ja zu zehn Nein und fünf Enthaltungen gut. Vorangegangen war eine lange Diskussion. Der rethorisch beschlagene Jurist verstand es, die Mehrheit im Rat mit einer ausführlichen Rede davon zu überzeugen, dass die vorliegende Botschaft ein «demokratischer Sündenfall» sei. Hebeisen sah erstens die «Einheit der Materie» nicht gewährleistet – denn die Zustimmung zum Konzept hätte auch eine Zustimmung zu den zwei wichtigen Gestaltungsplänen bedeutet. «Dafür ist der Gemeinderat nicht zuständig», sagte er kategorisch. Ihn störte auch die Formulierung: «Zustimmende Kenntnisnahme» sei für ihn Anwärter auf das Unwort des Jahres. Zudem sah er das Mitwirkungsrecht der Bevölkerung übergangen. Denn diese müsse bei der Ortsplanungsrevision miteinbezogen werden, und das Hochhauskonzept sei Teil derselben. «Dafür gibt es Vorgaben, die diese Botschaft verletzt», so Hebeisen abschliessend. Da halfen auch die engagierten Voten von Alexander Salzmann (FDP), Thomas Dufner (CVP) und Stadtrat Ernst Zülle nichts, welche betonten, es gehe um «partizipative Planung». Sogar Bruno Rieser und Fabian Neuweiler (beide SVP) votierten für den Nichteintretensantrag. «Der politische Entscheid wurde doch in der Vernehmlassung schon gefällt», erklärte Neuweiler. Kurzum: Jetzt muss der Stadtrat allein entscheiden – oder auch nicht. S. Böker Horte finden Zustimmung Kreuzlingen. Überhaupt keine Diskussion benötigte gestern der Antrag des Stadtrates, die Horte des Vereins Kinderkrippe Kreuzlingen künftig in die Hände der Primarschule Kreuzlingen zu übergeben (Mehrkosten: 270 000 Franken). «Ein Standortvorteil» (Elmar Raschle, CVP), «ausserordentlich positiv» (Ruedi Herzog, SP), «sehr gutes, vereinfachtes Tarifsystem (Michael Stahl, FDP), «ideal in der heutigen Zeit» (Judith Ricklin, SVP) waren nur einige der lobenden Worte. Der Antrag wurde ohne Gegenstimme bei zwei Enthaltungen angenommen. S. Böker

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4 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 Finanzkolumne der Raiffeisenbank Tägerwilen Der Schock ist verdaut Das Gewerbe Kreuzlingen lud zu einem Detaillisten-Talk, um den Puls des hiesigen Gewerbes zu spüren. Dieser hat nach dem Frankenschock kurz ausgesetzt, Wiederbelebungsmassnahmen sind jedoch im Gange. Thomas Bachofner Leiter Private Banking Geschäftsstelle Tägerwilen Ist der Franken nicht mehr länger ein sicherer Hafen? Die Angst vor einer harten Landung der chinesischen Wirtschaft hat die Finanzmärkte in den vergangenen Wochen kräftig durchgeschüttelt. Wurden solche Phasen in früheren Jahren meist von einer Flucht in den Franken begleitet, so blieb eine solche bislang aus. Aus Schweizer Sicht stehen Euro und Dollar heute sogar höher als zu Jahresbeginn. Der Franken scheint den Status als sicherer Hafen in turbulenten Zeiten verloren zu haben. Vor gut einer Woche jährte sich die Aufgabe des Mindestkurses gegenüber dem Euro. In einer Nacht-undNebel-Aktion beschloss die Schweizerische Nationalbank (SNB) damals die Rückkehr zu einer frei schwankenden Währung. Die schwerwiegenden Folgen sind hinlänglich bekannt. SNB bereit um zu intervenieren Der Hauptgrund, weshalb der Franken nicht stärker wurde, ist bei der entschlossenen Haltung der SNB zu suchen. Schon im vergangenen Sommer liess sie keinen Zweifel daran, falls nötig an den Devisenmärkten einzugreifen. Ausserdem betonen die Währungshüter bei jeder Gelegenheit, dass der Franken noch immer stark überbewertet ist. An der Kaufkraftparität gemessen mag das vor allem gegenüber dem Euro stimmen. Eine weitere Erklärung liefern Statistiken, welche das Verhalten der in Franken rechnenden Anlegerinnen und Anleger widerspiegeln. Diesen Statistiken zufolge verspüren letztere – vermutlich im Zuge der negativen Leitzinsen – vermehrt wieder Appetit auf Investitionen im Ausland. Auch das spricht gegen einen stärkeren Franken und stellt dessen Status als sicherer Hafen zukünftig in Frage. www.raiffeisen.ch/taegerwilen Kreuzlingen. Der Ort der Podiumsdiskussion hatte Symbolkraft: In den ehemaligen Räumlichkeiten des Tiefenbacher Schuhgeschäfts versammelten sich die Kreuzlinger Gewerbler, um den Ausführungen von Detaillisten, Politik und Wissenschaft zur aktuellen Wirtschaftslage zu lauschen. «Vor 30 Jahren war hier Steiner Sport eingemietet», blickte Moderator Thomas Gut noch weiter zurück. Damals hätten Kreuzlinger ein breites Sportartikelangebot gehabt, heute ist nur noch Ochsner Sport übrig. Dieser Schwund sei bezeichnend für die jüngste Entwicklung des Detailhandels in Kreuzlingen. Der Frankenschock, welcher die Schweiz vor fast genau einem Jahr traf, erschütterte das hiesige Gewerbe weiter. «Ich habe schon fünf Währungsschocks miterlebt, aber dieser traf uns äussert hart», erinnerte sich Urs Portmann, Inhaber des gleichnamigen Tabakfachhandels, zurück. Mit einem ausländischen Kundenanteil von rund 80 Prozent habe sein Ge- Urs Portmann, Tabakwaren Portmann (v.l.n.r), David Betschart, David’s Mode, Stadtpräsident Andreas Netzle, Sandra Linder, Unique Style, und Dr. Hans Naef, Experte für Standortanalyse und Planung beim Detaillisten-Talk. Bild: ek schäft nur durch eine eigene Frankenuntergrenze von 1,10 und dem Entgegenkommen der Lieferanten überlebt. Auch David Betschart, Inhaber von David’s Mode, und Sandra Linder, Inhaberin von Unique Style, spürten den Währungssturz im Umsatz. «Wir verkaufen jedoch nicht nur Kleider, sondern auch Emotionen, und das ist nicht mit einem Preis aufzuwiegen, erklärten sie unisono. «Die Stadt kann Ideen unterstützen, Entwicklungen vorantreiben oder Rahmenbedingungen schaffen», erläuterte Stadtpräsident Andreas Netzle die Situation der Politik. «In den Markt eingreifen, z.B. mit einer direkten Unterstützung von Läden, dürfen und wollen wir aber nicht.» Dr. Hans Naef, Experte für Standortanalyse und Planung an der Uni Zürich, ist einerseits beeindruckt vom Boulevard. «Solche A-Lagen sehen wir selten in Städten dieser Grössenordnung.» Das Problem sei, dass diese nicht flankiert von B- und C-Lagen seien, wodurch keine Synergieeffekte entstehen können. Hinzu komme natürlich die offensichtliche Nähe zu Konstanz. Dass Detaillisten durch herausragenden Service, wie Parkplätze, Beratung oder Kaffee aufs Haus dennoch überleben können, bewiesen die drei Geschäftsleute eindrücklich. «In Kreuzlingen kann man immerhin noch stressfrei einkaufen», zeigte Linder Humor. Emil Keller Frühlingsmarkt nimmt Form an Vier zusätzliche Strassenfeste finden dieses Jahr auf dem Boulevard statt. Das erste trägt den Titel «Frühlingsmarkt». Wer sich noch einbringen will, ist herzlich willkommen. Kreuzlingen. Das erklärte Ziel des Frühlingsmarktes ist es, Leben auf den Boulevard zu bringen. «Nicht nur kaufen und konsumieren steht im Vordergrund», erklärt OK-Leiterin Christine Graeser das Konzept. «Es wird auch Workshops geben und viele andere spannende und interessante Sachen.» Der Boulevard soll zum Treffpunkt werden. Die Veranstaltung findet am Samstag, 30. April, von 10 bis 18 Uhr, statt. «Alles dreht sich um die Themen Frühling und Garten», erklärt Graeser. «Wir haben schon um die 20 Zusagen, suchen aber weiterhin Bürgerinnen und Bürger, die sich einbringen wollen.» Voraussetzung für die Teilnahme wäre, dass ihr Angebot zum Thema passt. Workshops sind kostenlos! Standort ist der Kreuzlinger Boulevard. Auf Wunsch erhält jeder Teilnehmer einen oder mehrere Marktstände, welche beliebig gestaltet werden können. Auch eine offene Gestaltungsfläche, ohne Stand ist möglich. Pro Marktstand wird lediglich ein Unkostenbeitrag von 100 Franken für Strom und Auf- sowie Abbauarbeiten erhoben. «Für Gastrobetriebe verrechnen wir einen Betrag von 300 Franken», so die Martktleiterin. «Wird an einem Stand ein Workshop angeboten, ist die Teilnahme kostenlos.» Bis jetzt sind Workshops zum Sträusse Binden, Bienenhäuser Bauen und Frühlingssuppe Kochen geplant. Sechs Personen unterstützen Christine Graeser im Organisationskomitee. Zwei Sitzungen haben be- reits stattgefunden. Mit an Bord sind die Gartenbauer Christian Erni und Ekkehard Fuchs, Jazzmeile-Organisator Harry Tschumy, Gemeinderatspräsident Thomas Leuch und zwei engagierte Bürger, Sarah Keller und Vincenzo Nocilla. Einwohner zusammenbringen «Der erste Schritt ist jetzt gemacht», freut sich Gartenspezialist Christian Erni. Von den Detaillisten am Boulevard erhofft er sich noch einige Zusagen, auc sie sollen profitieren. «Die Hochbeet-Aktion find ich besonders schön. Vier davon bepflanzen Freiwillige. Sie werden idealerweise von den Einwohnern gepflegt und geerntet.» Ein die Gemeinschaft stärkendes Projekt also. Wer auch eine Idee für den Frühlingsmarkt hat, kann sich telefonisch bei Christine Graeser melden (Tel. 071 672 38 40). Sie ist auch per E-Mail erreichbar: c.graeser@kreuzlingen-tourismus.ch. Also nichts wie los! sb

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KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 KREUZLINGEN 5 Recht steht über Ethik und Moral Das Bezirksgericht Kreuzlingen sprach den bekannten Physiker Ernst Bucher wegen übler Nachrede zum Nachteil seines Nachbarn Peter Schreck schuldig. Damit wurde der Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen vollumfänglich bestätigt. Kreuzlingen. Die Enttäuschung über das Urteil stand Ernst Bucher ins Gesicht geschrieben, als er am Montag den Gerichtssaal verliess. «Das war zu erwarten», sagte er, nachdem das Gericht unter Vorsitz von Ruth Faller Graf etwas mehr als anderthalb Stunden lang versucht hatte, Licht ins Dunkel eines jahrelang schwelenden Nachbarschaftsstreits zu bringen. Bucher ging es weniger um die rechtliche Komponente, sondern vielmehr um den ethisch-moralischen Aspekt dieser Sache: «Ethik steht über dem Recht, das Recht leitet sich von der Ethik ab.» Zudem war ihm durchaus daran gelegen, den Fall öffentlich zu machen, selbst wenn er dafür jetzt einen gewissen Preis bezahlen muss. Das Gericht urteilte nicht nach ethisch-moralischen Grundsätzen, sondern streng nach Gesetz – und das sprach gegen Bucher. Auch wenn er wesentlich mehr zu seiner Verteidigung vorbringen konnte und immer wieder alles daran setzte, Nachbar Schreck in schiefes Licht zu rücken, hatte das Gericht nur über den Strafbefehl vom 4. März 2015 zu befinden, der als Anklageschrift diente. Denn Ernst Bucher hatte dagegen Einspruch eingelegt (wir berichteten). gesamt 750 Franken. Dazu kommen jetzt noch die Anwaltskosten der Gegenpartei, die Rechtsanwalt Andreas Brauchli auf knapp 3800 Franken bezifferte. Bucher hatte sich vor Gericht selbst vertreten, «weil ich den ganzen Fall schliesslich am besten kenne», wie er auf Anfrage mitteilte. Einen Einblick darin gab er in der Befragung vor Gericht. Richterin Faller Graf musste den bald 82-Jährigen hin und wieder in seinen Ausführungen bremsen und daran erinnern, was die eigentlichen Straftatbestände sind. So habe sich Bucher schuldig gemacht, indem er Peter Schreck als «Abzocker» und «Geldturbo» bezeichnete. Zudem bescheinigte er seinem Nachbarn, «psychopathologisch belastet» und «asozial» zu sein. Zudem leide Schreck an Verfolgungswahn. Kreuzlinger Jazz Nights @ SiX i m m e r d o n n e r s t a g s l i ve – f r e i e r E i n t r i t t w w w . h o t e l s i x . c h Ernst Bucher mit seiner befreundeten Nachbarin Ines Schläpfer am Blumenweg, vor dem neuen Haus von Peter Schreck. Bilder: Thomas Martens Hörensagen und Gerüchte Natürlich wollte die vorsitzende Richterin wissen, was Bucher dazu veranlasste, diese Behauptungen aufzustellen. Der emeritierte Professor hatte sich dafür eine Argumentationsstrategie zurechtgelegt, die im wesentlichen auf Hörensagen und Gerüchten beruhte, wie das Gericht befand. Geforderte Belege für seine Aussagen konnte er keine anbringen. Sein psychologisches Fachwissen, um Schreck eine psychische Krankheit zu attestieren, leitete Bucher von seiner jahrelangen Tätigkeit als Dekan einer Fakultät der Universität Konstanz ab, wo er viele Menschen fachlich wie menschlich auf ihre Eignung zu beurteilen hatte. Wie nicht zuletzt im Verfahren klar wurde, liegt Peter Schreck aufgrund eines Baugesuchs vom Juli 2013 mit einem Grossteil seiner Nachbarn am Blumenweg im Clinch. Auf die Pläne, seine Villa am Blumenweg 11 abreissen und dafür ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen bauen zu lassen, hagelte es Einsprachen. Mit dem Frieden im Quartier sei es vorbei, dies bestätigen auch Ines und Roger Schläpfer, Freunde Ernst Buchers und direkte Nachbarn von Peter Schreck. «Seitdem werden wir von Schreck ständig schikaniert», sagte Schläpfer am Rande der Verhandlung gegenüber dieser Zeitung. Er war vor Gericht als Zeuge erschienen, musste aber nicht aussagen. Knackpunkt Grundstück Um sich während der Abbruch- und Bauphase ein Übergangsheim zu erstellen, sicherte sich Schreck ein Grundstück am Anfang des Blumenwegs. Bucher will nun gehört haben, dass Schreck für den Quadratmeter nur 450 Franken bezahlt haben soll – seiner Meinung nach «weit unter dem marktüblichen Wert». Ob das stimmt und ob dieser Preis überhaupt gezahlt wurde, konnte Bucher nicht belegen. Über den Verkaufspreis schwieg sich der Anwalt von Schreck, der nicht zur Verhandlung erschienen war, aus: «Das geht niemanden etwas an.» Bucher verstieg sich aber zu der Annahme, dass die Verkäuferin von Schreck «über den Tisch gezogen wurde». Bucher habe selbst Interesse am Grundstück bekundet, um es an einen ehemaligen Mitabeiter ohne Gewinn weiter zu verkaufen. In einer Mail an die Verkäuferin bezeichnete Bucher Schreck unter anderem als Abzocker, um sie vor ihm zu warnen. Da der Begriff durch gleichnamige Initiative «salonfähig» geworden ist, wie die Richterin in ihrer Urteilsbegründung anführte, sei diese Bezeichnung nicht strafbar. Alle anderen aber schon. Alle gegen einen Anwalt Brauchli bezeichnete Bucher als «Opfer», das sich für eine nachbarschaftliche Hetzjagd gegen seinen Mandanten hat instrumentalisieren lassen. In der Tat hatte Bucher bis auf zwei kranke Tannen, die mit ihren Nadeln bei starkem Wind regelmässig sein Grundstück verschmutzten, persönlich keine Probleme. Die Tannen wurden zwischenzeitlich abgeholzt und mit ihnen eine ganze Reihe weiterer Bäume entlang des Blumenwegs auf Schrecks Grund und Boden. «Die Verkehrssicherheit war nicht mehr gewährleistet», begründete Schreck auf Anfrage den Kahlschlag. Ob Bucher das Urteil weiterzieht, weiss er noch nicht: « Ich muss diesen Ärger erst mal verdauen und werde sobald wie möglich den Rat eines erfahrenen Anwaltes einholen.» Für Richterin Faller Graf ist indes klar, dass das Urteil nicht zur Beruhigung der Situation am Blumenweg beitragen wird. Aber das war ja auch nicht Gegenstand des Verfahrens. T. Martens Ehrverletzungen per E-Mail Der Staatsanwalt sah es damals als erwiesen an, dass sich der renommierte Solar-Forscher gegenüber seinem Nachbarn Peter Schreck mehrfach in der Wortwahl vergriff – nicht mündlich, sondern schriftlich. Weil die Ehrverletzungen per E-Mail an Dritte – unter anderem auch den Anwalt Schrecks – verbreitet wurden, habe sich Bucher der üblen Nachrede schuldig gemacht. Auch das Gericht sah das so und bestätigte den Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 1500 Franken, bedingt erlassen bei einer Probezeit von zwei Jahren, und einer Busse von 300 Franken. Neben der Busse hatte Bucher auch die Verfahrensgebühr und die Untersuchungskosten zu tragen, ins- Kahlschlag am Blumenweg vor der Villa von Peter Schreck. Visiere zeigen die Dimensionen der geplanten Neubebauung mit einem Mehrfamilienhaus.

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KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 KREUZLINGEN 7 Vorsteherschaft steht bereit Fünf Mitglieder muss die evangelische Kirchenvorsteherschaft ersetzen. Für die Wahl am 28. Februar kann dennoch eine volle Liste präsentiert werden. Kreuzlingen. Thomas Leuch kandidiert für das Präsidium. Er ist seit zwölf Jahren Gemeinderat (EVP), momentan sogar oberster Kreuzlinger, und ein «Allrounder und Praktiker». Er sei schon lange in der Kirche engagiert, zusammen mit seiner Frau Brigitte war er sogar schon im missionarischen Einsatz im Ausland. Freizeit mit der Kirche Kreuzlingen. Vom 4. bis 9. April organisieren die katholische und evangelische Kirchgemeinde von Kreuzlingen ein Kinderlager zu Hause. Die Teilnehmenden lernen unter dem Motto «Mut und Vertrauen» Menschen kennen, die mutig waren und auf Gott vertrauten. Alle Kinder ab dem ersten Schuljahr sind ganz herzlich dazu eingeladen. «Kirche soll Stellung beziehen» In der Kirchgemeinde will er für «frischen Wind» sorgen und «vorwärts machen». «Die Kirche muss wieder Position beziehen, sie hat sich wegdrängen lassen aus dem öffentlichen Diskurs», findet Leuch. «Ob sozial oder missionarisch – die Kirche hat eine Botschaft.» Heinz Lanz ist mit ganzem Herzen Christ und will Verantwortung übernehmen. Er ist überzeugt, dass in der Kirche viele Meinungen Platz haben. Besonderes Engagement sei da nötig, wo der Staat versagt. Annika Jordi bezeichnet sich als absoluten Die zu bestellende evangelische Kirchenvorsteherschaft: (v.l.) Barbara Stäheli (neu), Michael Scheuss (bisher), Pascale Wallroth (bisher), Ruth Trippel (neu), Max Soltermann (neu), Heinz Lanz (neu), Sabine Kursch (bisher), ThoBild: sb mas Leuch (neu), Annika Jordi (bisher). Bild: archiv Familienmenschen und will «auf sozial benachteiligte Gruppen im internationalen Zusammenhang aufmerksam machen». Ein Familienmensch ist auch der vierfache Vater Max Soltermann. Der Handwerker arbeite «lösungsorientiert» und möchte der Gemeinde dienen. Glaube ist für ihn ganz zentral. Sabine Kursch ist Architektin und Mutter. Sie absolviert derzeit ein Psycholgiestudium. Barbara Stäheli ist Pfarrerstochter und wagt sich mit dem Amt auf Neuland: «Ich bin gespannt.» Ein Architekturstudium hat auch Michael Scheuss hinter sich. Ruth Trippel ist kulturinteressiert und kennt die Behördentätigkeit von der Schule. Ihre Erfahrung möchte sie einbringen. Pascale Wallroth findet es gut, traditionelle Werte und neue Ideen zu verbinden. So könnte es auch gelingen, Junge für die Kirche zu begeistern. Stefan Böker Vom 8. bis 13. Mai ist die Kirchgemeinde unterwegs und verbringt ein paar Tage in Moscia im Tessin. Ob gross oder klein, jung oder alt, alle sind dazu herzlich eingeladen. Vom 10. bis 15. Juli findet das Kanulager im Elsass statt. Eine Woche lang leben die Teilnehmenden unter freiem Himmel. Teenies ab der fünften Klasse sind zu diesem Abenteuer eingeladen. Mehr Infos und Anmeldetalons gibt es bei Hanspeter Rissi, Bärenstrasse 25, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 672 29 80, hanspeter.rissi@evang-kreuzlingen.ch. eingesandt Zwei Kirchbürger sorgten für ordentlich Wirbel Ungewöhnlich viele Diskussionen: Auf Antrag Walter Studers wies die evangelische Kirchgmeindeversammlung ihre Revision der Gemeindeordnung an die Vorsteherschaft zurück. Kreuzlingen. Die Evangelischen sind froh über die sehr gute Arbeit ihrer Kirchenvorstehrschaft und die zahlreichen Aktivitäten in der Gemeinde – daran besteht kein Zweifel. 61 Stimmberechtigte genehmigten die traktandierten Geschäfte am Montag entweder einstimmig oder mit nur wenigen Gegenstimmen und bewiesen so ihr Vertrauen in die Behörde. Von blossem Durchwinken kann dennoch keine Rede sein. Walter Studer und Arnold Baumann nahmen unter anderem einzelne Posten des Budgets 2016 wie Neuanschaffungen, Unterhalt des Gemeindehauses, die Löhne des Kirchenpersonals oder aber auch Bauvorhaben wie die geplante Renovation des Kirchgemeindehauses kritisch aufs Korn. Teils mit saftigen Worten: «Lächerlich» nannte Baumann etwa die Streichung der Spenden an Chlausengesellschaft und Jugendmusik. Unzufriedene hätten hier aufspringen können. Das Gegenteil war aber der Fall: Einen Änderungsantrag Studers etwa – er wollte die Steuern für ein Jahr befristet von einem auf zwei Prozente weiter senken – wischten sie vom Tisch. Die Versammlung sah sich aber gezwungen, den Rückweisungsantrag von Walter Studer zur Revision der Kirchgemeindeordnung (wir berichteten) anzunehmen. Bei einer Nichtannahme hätte er 33 Änderungsanträge in der Tasche gehabt – was zu einer Mammutsitzung geführt hätte, die Kirchenpräsidentin Susanne Dschulnigg den Anwesenden nicht zumuten wollte und deswegen nicht opponierte. Studer zufolge schränke die Abschaffung des Initiativrechts das Volksrecht ein. Gleichzeitig baue die Vorsteherschaft ihre Macht aus, indem sie den Präsidialbeschluss in Paragraph 22 einführt. Studer fasste zusammen: Seine Anträge zielten darauf ab, das Volksrecht zu verankern, die Transparenz zu erhöhen, die Finanzkompetenzen und die Gewaltentrennung zu regeln. Er liess die Anwesenden wissen, dass ein Rekurs die vorliegende, fehlerhafte Gemeindeordnung zu Fall bringen könne. zen», befand Kirchenpräsidentin Dschulnigg pragmatisch. Wettbewerb fürs Gemeindehaus Mit der Renovation des Gemeindehauses geht’s voran: Die Vergabe muss öffentlich ausgeschrieben, ein Architekturwettbewerb durchgeführt werden. Die Firma Air Architekten AG aus Kreuzlingen ist dafür zuständig. Über den Wettbewerbskredit entscheidet die Rechnungsgemeinde im Mai. Wie hoch dieser sein wird, konnte Kirchenpräsidentin Dschulnigg nicht sagen. Arnold Baumann riet der Kirchenvorsteherschaft, schon frühzeitig Experten in die Planung miteinzubeziehen, damit keine bösen Überraschungen wie bei der Sanierung des Alterszentrum dro- Kurt Schweizer hen. Dem stimmte wiedergewählt. die Kirchenpräsidentin zu. 56 Anwesende gaben Kirchenpfleger Kurt Schweizer die Stimme zur Wiederwahl. Auch die Urnenoffizianten und Rechnungsrevisoren wurden gewählt. S. Böker Ärger bei Alteingesessenen Während der Versammlug forderte Brigitte Leuch ihn verärgert auf, seinen Antrag zurückzuziehen. Er verursache nur zusätzliche Arbeit und solle der Kirchenvorsteherschaft vertrauen. Studer nehme am Gemeindeleben nicht teil und lasse sich nur an Gemeindeversammlungen blicken, kritisierte Leuch. Dafür erhielt sie Applaus. «Ich bin kein Kirchgänger, das stimmt, aber ich äussere meine Meinung, um mich nicht nur finanziell sondern auch geistig einzubringen», entgegnete Studer. Als pensionierter Politikjournalist habe er eigenen Angaben zufolge Erfahrung mit solchen Dingen, verriet er im Anschluss. Seine Kenntnisse wird er nun beweisen müssen: Die Kirchenvorsteherschaft will ihn in die Arbeit an der Revision der Gemeindeordnung einbinden. «Ressourcen soll man nüt-

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8 Anzeigen Gesellschaft für Musik und Literatur Kreuzlingen Gesellschaft für Musik und Literatur Kreuzlingen KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 й й й й 3. ABONNEMENTSKONZERT Sonntag, 7. Februar 2016, 17 Uhr Refektorium PMS Kreuzlingen Hauptstrasse 87 (Klostergebäude) EINE ZUKUNFTSREISE IN DIE VERGANGENHEIT mit dem Trio Tratado-Improvisaciòn Matthias Ziegler, Flöten, Rolf Lislevand, Laute/Theorbe Dominique Girod, Kontrabass Improvisationen nach Diego Ortiz 4. ABONNEMENTSKONZERT Samstag, 20. Februar 2016, 20 Uhr Campus Aula, PMS Kreuzlingen Schulstrasse 39 й й VOM ANFANG UND VOM ENDE DER ZEIT Lesung von Tim Krohn Werke von Monteverdi, Bach, Messiaen gespielt vom Zurich Ensemble Fabio di Casola, Klarinette Kamilla Schatz, Violine Pi-Chin Chien, Violoncello Benjamin Engeli, Klavier Vorverkauf: Karten zu CHF 30.- bei Kreuzlingen Tourismus, Tel.071 672 38 40 Abendkasse: Karten zu CHF 35.-, Schüler, Studenten CHF 5.-, unnummerierte Plätze й й й й /|ZHQVWUDVVH .UHX]OLQJHQ й й й й й й й й gIIQXQJV]HLWHQ'L 'RELV 0L )UELVXQGELV 6DELV8KU7HOHIRQ й Wir sind ein modernes, zukunftsorientiertes Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen mit rund 80 Mitarbeitern in Tägerwilen. Unsere Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Pflege,Therapie und Nachsorge. Unseren Bewohnern bieten wir Lebensqualität im Alter und ein sicheres und liebevolles Zuhause. 071 672 55 50 www.pizza-toni.ch Dauertiefpreis: Jede abgeholte Pizza nur 10.– Fr. Öffnungszeiten: Hausfrau sucht heute noch ein Gratissextreffen, privat 078 840 18 87 www.originalsex.ch 10CAsNsjY0MDA21jW0MLU0NAQAM7EiFA8AAAA= 10CB3HMQ7DMAhG4RNh8YMxUMYqW9ShygWiuJ57_6lRh6dPb9_LGv97bq9jexeYVQlhCRQ6mqsUIlsKioEUxnig39w3Sj6X2YqkOU2osw_KcKVQZ-d1Ol_evnP9AF9AqRZqAAAA Zur Ergänzung unseres Teams in unserem öffentlichen Café Rebhüsli suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Mitarbeiterin im Service 80–100% Ihr Profil: - Erfahrung im Gästeservice - Selbständiges, genaues und eigenverantwortliches Arbeiten - Teamfähiges, flexibles und dienstleistungsorientiertes Auftreten - Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Sie beweisen Geschick im Umgang mit älteren Menschen, sind diskret und zeigen Respekt und Wertschätzung. Ihr persönlicher Auftritt ist stilsicher und gepflegt. Unseren Betrieb repräsentieren Sie stets freundlich und sind für unsere Kunden eine zuverlässige Ansprechpartnerin. Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Dauerstelle in einem schönen und gepflegten Arbeitsumfeld mit fortschrittlichen Bedingungen und attraktiven Arbeitszeiten. Haben wir Ihr Interesse geweckt ? Wir freuen uns über Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung per E-Mail oder Post an die folgende Adresse: Bindersgarten AG · Im Bindersgarten 3 · 8274 Tägerwilen info@bindersgarten.ch · www.bindersgarten.ch Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Katrin Jordan unter ✆ 071 666 67 67 gerne zur Verfügung Montag–Donnerstag Freitag– Samstag Sonntag Mittags ist geschlossen! 17.30 bis 22.00 Uhr 17.30 bis 23.00 Uhr 17.30 bis 21.00 Uhr Hauptstrasse 64, Kreuzlingen Kostenloser Schmink-Workshop Möchten Sie lernen sich Harmonisch und Typgerecht zu SCHMINKEN? Sind Sie auf der Suche nach einer passenden Schminktechnik - die leicht, schnell und sicher anzuwenden ist, - die Ihre Persönlichkeit unterstreicht, - die die Vorzüge Ihres Gesichtes betont, kleine Schönheitsfehler geschickt kaschiert und SIE trotzdem natürlich aussehen lässt? Dann sind Sie bei meinen SCHMINK-WORKSHOPS genau richtig! Daten: 02.02./ 12.02./ 18.02. Zeit 19.00 UHR Smokey Eyes : 22.02 um 19.00 Uhr Auch Einzelberatung möglich, Termine auf Anfrage. Kontakt: Agnes Keller, Lenzwil 4, 8585 Langrickenbach, Tel: 079/3915860 Arenenberg Königliche Kurse am kaiserlichen Arenenberg Diverse Kurse • Klöppeln | sechs Abende, diverse Daten | 290.– • Filzen | Diverse Kursdaten | 117.– • Handspinnkurse | Diverse Daten | ab 95.– • Gemeinsam entschlacken | Div. Daten | ab 265.– • Gärtnern für Kinder | 11 Mittwoch-Nachmittage | 250.– • Blumenschmuck für die Haustür | Mi 16.3. | 52.– • Sensenkurs | Samstag 20.8. | 150.– Buchungen und Informationen BBZ Arenenberg | 071 663 33 33 | info@arenenberg.ch Kurse Ernährung und Kulinarik • Kochkurse mit Kindern | Diverse Daten | ab 83.– • Dampfgarer und Steamer | Div. Daten | ab 78.– • Apéro riche | Sa 13.2. oder Di 22.3. | 80.– • Blechkuchen – süss und pikant | Mi 24.2. | 78.– • Hefegebäck – süss und pikant | Sa 27.2. | 120.– • Keimkraft für die Gesundheit | Sa 5.3. | 110.– • Gesunde, schnelle Fischgerichte | 18.3. | 80.– • Süsse Kleinigkeiten | Donnerstag 14.4. | 78.– • Kreatives Brot backen | Samstag 16.4. | 120.– Alle Kurse unter www.arenenberg.ch | Bestellen Sie jetzt das kostenlose Kursmagazin.

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KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Abstimmung zwischen Siedlung und Verkehr Mit der Umsetzung von zwei Projekten aus dem Agglomerationsprogramm KreuzlingenKonstanz soll die Abstimmung zwischen Siedlung und Verkehr im Quartier KurzrickenCarmen Ramos und Stadtpräsident Andreas Netzle präsentieren zum siebten bach verbessert werden. Bild: zvg Stadtrat Ernst Zülle und VerMal in Folge ein attraktives Stadtführungsprogramm. treter des kantonalen Tiefbauamtes stellen die beiden Projekte am Donnerstag, 11. merinnen und Teilnehmern am Mitt- Februar, 19 Uhr, in der MehrZwischen Februar und November finden zehn Stadt- woch 8. Juni, 18.30 Uhr, Kunst im öf- zweckhalle Seetal vor. fentlichen Raum näher. Zum Beispiel führungen und Vorträge statt, die schwarze Strassenlaterne im See- Im Rahmen des Agglomerationsprodie sich mit historischen, burgpark oder den Brunnen hinter grammes Kreuzlingen-Konstanz wurkünstlerischen, kulturellen, dem Stadthaus. den für das Quartier Kurzrickenbach Für alle die sich für technische zwei Projekte erarbeitet, die den Verbiologischen und technischen Themen interessieren, bieten Mauri- kehr und die Siedlungsentwicklung Themen befassen. und Gestaltungskonzept Romanshornerstrasse wird unter anderem das Dorfbild aufgewertet und die Aufenthalts- und Wohnqualität verbessert. Das zweite Projekt betrifft die neue Busspur an der Seetalstrasse, die zur Fahrplanstabilität beitragen soll. IDK Kreuzlingen entdecken AGGLOMERATIONS PROGRAMM Beide Projekte sind Massnahmen aus dem Agglomerationsprogramm Kreuzlingen-Konstanz. Das Agglomerationsprogramm ist ein Planungs- und Führungsinstrument, das den Städten und Gemeinden erlaubt, ihre vielfältigen Herausforderungen koordiniert, effizient und wirksam anzugehen und sich entsprechend den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu entwickeln. Mit Geldern aus dem Schweizer Infrastrukturfond unterstütz der Bund Massnahmen zur Bewältigung des Agglomerationsverkehrs. Voraussetzung hierfür ist die Ausarbeitung eines Agglomerationsprogramms, das die gegenseitige Abstimmung von Siedlung und Verkehr aufzeigt. Die Städte Kreuzlingen und Konstanz haben zusammen mit den acht angrenzenden Gemeinden bereits im Jahr 2007 mit der Ausarbeitung gestartet und den Entwurf erstmals im Jahr 2011 öffentlich gemacht. Mit dem Vortrag «Wie die Orgel in die Kirche kam» eröffnet André Simanowski, hauptamtlicher Organist in der Basilika St. Ulrich, am Mittwoch, 17. Februar, 18.30 Uhr, die Stadtführungen 2016. Es bietet sich die seltene Gelegenheit, die Orgel von St. Ulrich mit ihren 2360 Pfeifen aus der Nähe zu erleben und dem Organisten beim Spielen zuzusehen. Kunsthistorische Führung «Häuser mit Namen», heisst die zweite Führung, die am Mittwoch 23. März, 18.30 Uhr, stattfindet. Heidi Hofstetter, Leiterin des Museums Rosenegg, führt zu speziellen Kreuzlinger Häuser, die Namen wie «Roberta» oder «Anita» tragen und erklärt, weshalb sie so heissen. Wer sich für Keramikkunst interessiert, ist am Mittwoch, 20. April, 18.30 Uhr, beim Vortrag von Liselotte Müller, Leiterin kunsthistorischer Führungen, genau richtig. Sie führt durch die katholische Kirche St. Stefan, wo der Altar, die Kanzel und der Taufstein aus feinster zinnoxydglasierter Keramik, Majolika genannt, bewundert werden können. Der Seeburgpark Kreuzlingen ist einer der schönsten Teile des ganzen Bodenseeufers. Mittendrin steht das Schloss Seeburg als ein Juwel, das 1958 in der Besitz der Stadt überging. Die Besichtigung am Mittwoch, 18. Mai, um 18.30 Uhr, mit dem Historiker Josef Bieri, soll vor allem die heutige Nutzung und die gelungene Renovation aus nächster Nähe zeigen. zio Ditaranto, Betriebsleiter der Technischen Betriebe, und Brunnenmeister Maximilian Schönberger am Mittwoch 17. August, um 18.30 Uhr, einen Rundgang durch das Seewasserwerk an. Am Tag des Denkmals, am Sonntag 11. September, 10 bis 16 Uhr, finden diverse Führungen zum Thema «Oase Seeburgpark» statt. Das detaillierte Programm wird noch bekannt gegeben und kann aus der Tagespresse und auf der Homepage www.kreuzlingen.ch entnommen werden. koordinieren und die Umwelt miteinbeziehen. Die beiden Projekte umfassen eine neue Busspur an der Seetalstrasse inklusive Lärmschutzwand zwischen dem Bleichekreisel und dem Ziilkreisel sowie ein Betriebsund Gestaltungskonzept an der Romanshornerstrasse zwischen dem Kreisel Blauhausplatz und Ziilkreisel. Stadtrat Ernst Zülle und Vertreter des Tiefbauamtes präsentieren die Projekte anlässlich der Informationsveranstaltung vom Donnerstag, 11. Februar im Detail. Mit dem Betriebs- Messmer bietet Einblick Der Ölberg in der Klosterkirche St. Ulrich mit seinen Holzfiguren ist ein Kunstwerk und lädt ein, den Weg Jesu vom Palmsonntag bis zur Auferstehung an Ostern mitzugehen. Diese Führung findet am Mittwoch 14. September, um 18.30 Uhr statt und wird geleitet von Messmer Benno Müller. Bei einem Rundgang durch den Baumgarten im Seeburgpark am Samstag, 1. Oktober, 13.30 Uhr, erklärt der Landschaftsarchitekt Martin Klauser, profunder Kenner historischer Gärten, die Geschichte der Bäume und die weitere Entwicklung des Baumgartens. Um kleinen Kindern Museumsbesuche näher zu bringen, hat sich die Historikerin und Pädagogin Frauke Dammert eine lustige Geschichte ausgedacht: Am Mittwoch, 2. November, um 18.30 Uhr, wird «Schnufferl» – ein neugieriger kleiner Hund» zusammen mit Eltern und Kindern das Museum erkunden, Schiffe zeigen und den Segimannen auf dem Boot helfen. Die Führung ist geeignet für Kinder ab drei Jahren. IDK Bekanntmachung Aufnahme in den Kataster der belasteten Standorte Entscheid Nr. 2841/15 Mit Entscheid vom 20. Januar 2016 hat das Amt für Umwelt, gestützt auf Art. 32c Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz und § 14 des Gesetzes über die Abfallbewirtschaftung, die Parzelle Nr. 8121, Grundbuch Kreuzlingen, unter der Register-Nr. 4671 S 34 in den Kataster der belasteten Standorte des Kantons Thurgau aufgenommen. Mit Datum der Publikation wird die Bewilligungspflicht für Eingriffe und Abparzellierungen sofort rechtswirksam. Bauverwaltung Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 2. Februar 2016 bis 22. Februar 2016 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Baubewilligungen erteilt (Woche 3) – Erstellen Solaranlage, Breitenrainstrasse 6/6a – Erstellen Solaranlage, Breitenrainstrasse 8/8a – Erstellen Solaranlage, Breitenrainstrasse 8b – Erstellen Solaranlage, Breitenrainstrasse 6b – Erstellen von Reklameanlagen + Anpassen best. Reklamen an neues Logo, Bleichestrasse 15 Bauverwaltung Kreuzlingen Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: 2016-0017 Anbau Balkon, Umbau Wohnhaus, Ausbau Dachgeschoss, Schützenstrasse 29 Nater Urs + Silvia, Frauenfelderstrasse 8, 8555 Müllheim Dorf Kunst und Technik Bei einer Velotour bringt die Sekundarlehrerin Nadja Miani den Teilneh-

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10 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 «Kirchen für Kreuzlingen» geht weiter Bei «Kirchen für Kreuzlingen» spannen die christlichen Gemeinden und Freikirchen der Stadt zusammen. Im 2016 feiern sie vier Gottesdienste gemeinsam und wollen nach aussen wirken. Kreuzlingen. Der erste gemeinsame Gottesdienst im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Fast 400 Menschen kamen, es war lebendig, musikalisch, jugendlich, erinnert sich der evangelische Pfarrer Damian Brot froh. «Und gute Gespräche beim Apéro zeigten die Gemeinsamkeiten, die wir Christen haben. Klar gibt’s Unterschiede, aber diese wollen wir nicht einebnen, im Gegenteil: sie sind bereichernd.» Die Gottesdienste werden vom Theologentreff begleitet. Das eine regelmässige Zusammenkunft der Pfarrpersonen und Theologinnen und Theologen der Kreuzlinger Kirchgemeinden. Das Orga-Team, istvoll des Lobes. Karin Weis von Father’s House fand es wunderschön, so viele Menschen gemeinsam lobpreisen zu sehen. Der katholische Pastoralassistent hat Erfahrung mit Adoray Gottesdiensten und findet: «Von den Freikirchen können wir lernen, Gottesdienste mit weniger starren regeln durchzuführen. Das zieht Junge an.» Marc Soltermann kandidiert derzeit für die evangelische Kirchenbehörde und ist Mitglied der Freikirche Vineyard. Er spricht gar von einem «historischen Moment» und einer Chance für Kreuzlingen. Pfarrer Rainer Behrens schätzt nicht zuletzt die Verbindung verschiedener Musikstile an einem solchen gemeinsamen Gottesdienst. Pfarrer Gunnar Brendler sieht es als wichtig an, dass Christen ge- Gemeinsame Gottesdienste Mit einer Vielfalt von Stilen und Traditionen aus den beteiligten Gemeinden, die in den Gottesdienst Eingang gefunden haben, seien unterschiedliche Zielgruppen angesprochen worden, ohne dass dabei das Gefühl von Einheit verloren gegangen sei. In diesem Jahr spannen die Kreuzlinger Christen erneut zusammen. Der erste von vier gemeinsamen Gottesdiensten findet am 21. Februar um 9.45 Uhr in der Kirche Kreuzlingen statt. Pfarrer Rainer Behrens (Chrischona) hält die Predigt. Haben viel gemeinsam: (V.l.) Ivan Trajkov (Kath. Kirchgemeinde), Pfarrer Damian Brot (ev. Kirchgem.), Marc Soltermann (Vineyard), Annette Vielmuth (Ev. Kirchgem.), Rainer Behrens (Chrischona), Karin Weis (Father’s House), Pfarrer Gunnar Brendler (Ev. Kirchgem.) und Florian Meis (Fathers’s House). Bild: sb meinsam nach aussen wirken – über Gottesdienste hinaus – und helfen, wenn der Schuh drückt. Wer sich einbringen will, kann sich bei Pfr. Damian Brot (Tel. 071 672 42 04) melden. Für den zweiten Gottesdienst am 29. Mai gibt es ein Chorprojekt mit Kantorin Annette Vielmuth. Es soll poppig werden, Männer und Frauen sind zum Mitsingen eingeladen. Probenbeginn ist am 19. April jeweils 20.15 Uhr, im evangelischen Kirchgemeindehaus. Auch Anfänger sind herzlich willkommen. Im Verlauf des Jahres finden zwei weitere Gottesdienste statt. S. Böker LESERBRIEFE Ist doch alles egal Egal, wenn die Pole abschmelzen, egal, wenn Tornados Amerika heimsuchen, egal, wenn … ist nicht unser Problem. Anstatt Konsequenzen aus den Pariser Verträgen zu ziehen, predigt unsere heilige Doris von den schlimmen Staus am Gotthard und von den armen Tessinern, welche bei der Sanierung der 1. Gotthardstrassenröhre vom Rest der Welt abgeschnitten würden, falls man nicht ein weiteres Loch durch diesen Berg grabe. Es ist ihr offenbar entgangen, dass es zwei weitere Löcher gibt, welche den Transitverkehr aufnehmen können. Eine Lösung mit Autoverlad auf die Bahn wird vehement abgelehnt. Doch ist es nicht selbstverständlich, von Konstanz nach Meersburg das Auto auf eine Fähre zu verladen? Die Klimakapriolen machen auch vor unserem Land nicht halt. Heisser Sommer, fehlender Regen, fehlender Schnee, Überschwemmungen, Hangrutsche … vielleicht plötzlich nicht mehr so egal. Vielleicht gibt es sie doch, die Grenzen des Wachstums? Das Südtessin leidet schon jetzt unter der Schadstoffbelastung der Luft. Da lob ich mir Nationalrat Markus Hausmann, SVP, welcher NEIN sagt zur 2.Gotthard-strassenröhre. Er befürchtet zu recht, dass das dort ausgegebene Geld andernorts fehlt, dort, wo die Staus volkswirtschaftlich mehr weh tun. Bleiben wir unserer Verfassung treu, in welcher der Alpenschutz festgeschrieben ist und stimmen am 28. Februar NEIN zur 2. Gotthardstrassenröhre. Walter Lang, Landschlacht Nicole Esslinger (3.v.l.), Geschäftsführerin von Kreuzlingen Tourismus, und Bild: zvg Silvia Cornel, Präsidentin, mit den Gemeindeoberhäuptern. Gipfeltreffen im Tourismusbüro Kreuzlingen. Um die Weichen für die Saison 2016 zu stellen und um den touristischen Austausch untereinander anzukurbeln, lud die neue Präsidentin von Kreuzlingen Tourismus, Silvia Cornel, zu einem Neujahrsapéro. Acht Gemeinden der Region Kreuzlingen sind Leistungsträger des Vereins und waren eingeladen. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Thurgau Tourismus und dem Fokus auf die Zielgruppen Familien und Sportbegeistere aus der Schweiz sind Schwerpunkte der Arbeit von Kreuzlingen Tourismus. Ausserdem sollen Programme für die Hotellerie sowie eine Veranstaltung für die Bevölkerung die Arbeit und die Fortschritte der geleisteten Arbeit wieder mehr in den Vordergrund rücken. Die Anpassung des Corporate Identity an Thurgau Tourismus, die Umstellung der Webseite, die verschiedenen Broschüren und Pläne und nicht zuletzt der Umzug an eine prominentere Lage sind bereits erreichte Meilensteine, doch der Blick geht in Richtung Zukunft. eingesandt Ein toller Mensch Ich habe mit Walter Schönholzer in der FDP eng zusammengearbeitet. Ich habe ihn als effizienten, zielgerichteten Menschen kennengelernt, ein Liberaler durch und durch, der sich täglich für die Freiheiten von uns Bürgern einsetzt. Sein unermüdlicher Einsatz für die FDP hat diese wieder zu einer stolzen Partei gemacht. Walter Schönholzer begeistert seine Umgebung und steckt seine Mitmenschen mit seiner positiven Aura an. Er ist Motivator, Integrierer und Denker zugleich. Ich bin überzeugt, dass er als Regierungsrat für unseren Thurgau das Gleiche zu leisten vermag. Darum stimme ich mit Überzeugung für Walter Schönholzer. Sie auch? Alexander Salzmann, Kreuzlingen

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KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 KREUZLINGEN 11 Wie weiter im Schloss Brunnegg? Mit der Haute Cuisine ist es im Schloss Brunnegg vorbei. Nachdem das Nobelrestaurant «Nocturne» Ende Dezember seine Pforten schloss, stellt sich nun die Frage nach der gastronomischen Zukunft im historischen Gemäuer. Kreuzlingen. Die Antwort von Inge und Zeljko Berger, denen das Schloss seit 1995 gehört, lautet: «Wir wissen es noch nicht.» Momentan seien sie daran, Konzepte auszuarbeiten, in zwei Monaten – spätestens im April – wisse man mehr. Sicher ist nur: «Eine Edelküche wird es bei uns nicht mehr geben», erteilt Zeljko Berger sämtlichen Freunden der hohen französischen Kochkunst eine klare Absage. Und für Gourmets wird die Luft im Raum Kreuzlingen immer dünner, denn mit dem «Nocturne», 2013 und 2014 mit 15 Gault Millau-Punkten und einem Michelin-Stern geadelt, verschwand bekanntlich auch die «Jakobshöhe» von Jane und Daniel Bucher komplett von der Bildfläche. Die Fahne der gehobenen Gastronomie hält in Kreuzlingen nur noch der «Seegarten» von Barbara und Peter Günter hoch, seit Jahren konstant mit 14 Gault Millau-Punkten bewertet. Noch ein halbes Jahr vor Ablauf des Pachtvertrags zog Pächter Michael Hirling die Reissleine. Wirtschaftliche Gründe seien es nicht gewesen, vielmehr habe ihm eine klare Perspektive gefehlt. Der Aufstieg des «Nocturne», benannt nach dem Haus-Champagner der Kellerei Taittinger, begann im März 2013 mit Küchenchef Jochen Fecht und Restaurantleiter Thomas Haist, die dem Restaurant ein knappes Jahr lang ihren Stempel aufdrückten und es innerhalb kürzester Zeit aus dem Stand in den Gastro-Himmel katapultierten. Anna Schmidhauser. Bild: zvg Schüler-Stimme Was bewegt euch? Schülerinnen und Schüler berichten monatlich aus ihrem Leben in unserer Rubrik «Schüler-Stimme». Zweifel, Enttäuschung, Freude Das erste Semester neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Viele Schulkinder und Jugendliche freuen sich auf die bevorstehenden Sportferien, doch bei der 9. und 10. Klasse in unserem Lernhaus machen sich langsam Stress und Unsicherheit breit. Lernen für die Aufnahmeprüfungen, Bewerbungen schreiben, auf das Ergebnis warten. Zweifel, Enttäuschung, Freude. Absage oder Zusage, das ist im Moment das Hauptthema in unserer Schule. Jeder macht sich Gedanken über seine Zukunft und viele sind sich nicht sicher, ob sie den richtigen Schritt in die richtige Richtung machen werden. Einige meiner Klassenkameraden sind momentan am Schnuppern und fleissig am Bewerbungen Schreiben oder am Lernen, um eine Aufnahmeprüfung an eine weiterführende Schule zu bestreiten. Ich habe meine Aufnahmeprüfung für die BMS gerade erst hinter mich gebracht und muss nun auf das Ergebnis warten. Das ist so ziemlich das Schlimmste an dem ganzen Verfahren. Die Unsicherheit, nicht zu wissen, wie es weitergeht, oder ob dieser gewünschte Weg überhaupt weitergeht. Dazwischen ist auch noch der Unterricht, der mit Prüfungen und neuem Lernstoff dafür sorgt, dass es einem nicht langweilig wird. Fest steht, dass es den meisten auf jeden Fall gleich viel besser geht, sobald sie einen Brief mit einem positiven Bescheid von einer Lehrstelle oder einer Schule in der Post haben. Man kann es dann gar nicht abwarten, diese gute Nachricht allen zu erzählen und endlich vom Druck und vom Stress befreit zu sein. Ich wünsche allen Jugendlichen, die im Moment ihren weiteren Weg suchen, viel Glück, viel Durchhaltevermögen und Gelassenheit. Anna Schmidhauser Ein Bild aus besseren Tagen. Thomas Haist und Küchenchef Jochen Fecht führten das Nobelrestaurant im Schloss Brunegg. Archivbild: Thomas Martens Als die beiden dann das «San Martino» in Konstanz übernahmen und seitdem sehr erfolgreich führen, wurde der Anfang vom Ende eingeläutet. «Es war viel zu wenig los, vor allem im Tagesgeschäft», erinnert sich Restaurantfachmann Haist. Sous-Chef Alexander Wussow wurde vom Pächter als neuer Küchenchef gepriesen und mit Vorschusslorbeeren überhäuft, doch im September bekam das ganze Team mit dem neuen Betriebsleiter Friedrich Diener die Kündigung auf Januar. Beide verabschiedeten sich vom Stadt- ins Landschloss (Schloss Weinstein in Marbach). Das «Nocturne» war dann drei Monate geschlossen, ein Intermezzo von Star- und SzeneKoch Chris Trewer, der von 2006 bis 2011 das «Grödeli» zu 14 Gault Millau-Punkten führte, währte ebenfalls nicht mehr lange. Pächter Michael Hirling, leidenschaftlicher Feinschmecker, wurde im Brunnegg vom «Gast zum Gastgeber», wie er zu Beginn seines Engagements 2011 sagte. Ohne jede gastronomische Erfahrung, aber mit den entsprechenden finanziellen Mitteln ausgestattet, hatte er sich ins Abenteuer gestürzt und bereut rückblickend nichts: «Ich hab’s versucht.» Auch er weiss noch nicht genau, wo er künftig investiert, «im Raum Kreuzlingen wird es aber sehr wahrscheinlich nicht mehr sein». T. Martens AUS DER GASTROSZENE Die Gerüchtekücke brodelt, nichts genaues weiss man nicht. Nur soviel: Inge Berger hat ihr Engagement im Schlössli Bottighofen beendet und sich auf ihr Schloss zurückgezogen. Hier grübelt sie über ein neues Gastrokonzept nach. Wer im Schlössli künftig den Kochlöffel schwingt, ist noch nicht bekannt. Weiter ist da schon Stephan Pagnoncini, neuer Mitinhaber und Direktor vom Hotel Krone in Gottlieben, der dem Haus einen komplett neuen Touch verliehen hat. Er setzt auf eine Kombination von Kultur und Kulinarik, alles etwas weniger steif. Mehr wird erst zu Saisonbeginn Ende Februar verraten. tm Skipper wollte betrügen Kreuzlingen/Konstanz. Ein 81-jähriger Mann aus Norddeutschland wollte am Zollamt Konstanz-Autobahn ein in der Schweiz erworbenes Segelboot zur Einfuhr nach Deutschland abfertigen. Die zur Berechnung der Einfuhrabgaben vorgelegte Rechnung über 11 000 Euro kam den deutschen Zöllnern jedoch auffallend niedrig vor. Eine diesbezügliche Recherche ergab, dass vergleichbare Boote rund 10 000 Euro teurer gehandelt werden. Auf Vorhalt gab der Mann an, durch geschicktes Verhandeln gegenüber der verkaufenden Schweizer Bootswerft diesen günstigen Preis erzielt zu haben. Als Beweis wollte er den Beamten den entsprechenden E-Mail-Schriftverkehr mit der Bootswerft zeigen, der über sein Smartphone aufgerufen werden konnte. Doch dort fanden die Beamten stattdessen eine vertragliche Vereinbarung, welche besagte, dass ein Teilbetrag von 11 000 Euro vorweg überwiesen werden sollte und weitere 7 000 Euro in bar bei Abholung des Bootes fällig seien. Bild: zvg Schlussendlich räumte der Mann ein, dass der Kaufpreis des Bootes 18 000 Euro betragen habe. Gegen ihn wurde deshalb ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung eingeleitet. Neben den fälligen Einfuhrabgaben hat er mit einer Geldstrafe zu rechnen. HZA Singen

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12 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 «Bye bye bye liebe Frau Blaser!» Am vergangenen Freitag wurde Esther Blaser im Wehrli Schulhaus in Kreuzlingen von Lehrpersonen und Kindern offiziell verabschiedet. Sie wird im Februar ihre Pension antreten. Kreuzlingen. «Frau Blaser? – Sie hat mir das Stricken beigebracht!». So oder ähnlich haben wahrscheinlich viele Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger Esther Blaser auch nach ihrer Schulzeit in Erinnerung behalten. Seit 42 Jahren unterrichtet sie im Wehrli Schulhaus in Kreuzlingen unter anderem Textiles Werken. Da Esther Blaser im Februar ihre wohlverdiente Pension antritt, wurde sie am vergangenen Freitag verabschiedet. Textilfasern, wir werden Sie vermissen Frau Blaser», sangen die SchülerInnen voller Inbrunst zur Musik von Cro. Die 5. und 6. Klässler rappten dazwischen selbst geschriebene Abschiedsstrophen wie «Sie sind so toll, sie kann man nicht beschreiben, wollen Sie denn nicht doch noch etwas bleiben?» Esther Blaser zeigte sich sichtlich berührt und auch einige Kinder verdrückten ein Tränchen, bevor sie dann von Frau Blaser mit einem Schoggistengeli in die Pause entlassen wurden. Die zahlreich erschienenen Gäste hatten beim anschliessenden Apéro im neuen Singsaal die Möglichkeit auf Esther Blaser anzustossen. Esther Blaser geht nach 42 Jahren in den Ruhestand. Bild: zvg Hitlergruss im EVZ Kreuzlingen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat mittlerweile eine externe Untersuchung der Vorfälle im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) eingeleitet. Dies geht aus einem Artikel der Sonntagszeitung hervor. Ein Mitarbeiter des SEM und eine Mitarbeiterin von Amnesty International (AI) bestätigten den Autoren gegenüber Vorwürfe, die Undercover-Journalist Shams Ul-Haq in seinem Bericht erhoben hatte (wir berichteten). Schläge, Übergriffe und sogar die Existenz des besagten Raumes, in dem angeblich Flüchtlinge misshandelt werden und der schallisoliert sein soll, haben sie verifiziert. Auch der WOZ gegenüber bejahen Quellen aus dem Kreuzlinger Asylzentrum: Schikane, «aggressive Grundstimmung», Prügel habe es im EVZ wirklich gegeben. Eine Mitarbeiterin von Securitas habe sogar einmal einen Hitlergruss gezeigt. Der Grund: Überlastung. Die WOZ zitiert ausserdem aus einer E-Mail von Stefan Preisig von der Asylorganisation Zürich (AOZ), die belegt: Das Fehlverhalten der Securitas-Leute ist nicht erst ein Thema, seitdem die Misstände durch den Undercover-Bericht ans Licht kamen. Intern war schon länger bekannt, dass etwas im Argen liegt. In der E-Mail ist von «Fehlverhalten» die Rede. Unserer Zeitung gegenüber hatte Urs Stadler, Kommunikationschef der Securitas, noch vor einer Woche ausgesagt: «Weder uns noch den Verantwortlichen des SEM sind solche oder ähnliche aktuellen Vorwürfe bekannt.» Shams Ul-Haq bleibt jedenfalls bei seiner Geschichte und rechtfertigt sein Selbstverständnis als Journalist gegenüber der Sonntagszeitung: «Dass Zeitungen und Onlineportale hauptsächlich als Schutzschild der Behörden agieren, statt den Staat kritisch auszuleuchten, kenne ich so aus Deutschland nicht.» Stefan Böker Eine Lücke bleibt Esther Blaser wird eine Lücke im Wehrli Schulhaus zurück lassen. Neben dem Unterricht arbeitete sie in der Steuergruppe mit, verwaltete die Kaffeekasse, organisierte immer wieder die Verpflegung bei Anlässen des Wehrli Schulhauses, sprach Unklarheiten an, hatte immer ein offenes Ohr, sowohl für die Kinder, wie auch für ihre Lehrerkolleginnen und Lehrerkollegen – kurz: war immer da, wenn Not an der Frau war. Geschrieben vom Wehrli-Team Alarm und Überraschung Mit aufgeregtem Blick stürmte Esther Blaser Freitagmorgens halb zehn in Kreuzlingen mit einer Gruppe Kinder aus ihrem Schulzimmer. Der Feueralarm hatte sie auf den Pausenplatz getrieben. Kaum draussen verwandelte sich ihr Gesichtsausdruck in ein Lächeln und ein «das glaub ich nicht» kam über ihre Lippen. Auf dem Pau- senplatz vor dem Wehrli Schulhaus warteten alle Kinder und Lehrpersonen, sowie ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Mitglieder der Schulbehörde, Freunde und ihre Familie. Von Feuer war natürlich weit und breit nichts zu sehen. «Bye bye bye bye liebe Frau Blaser, beim Stricken sind Sie ein wahrer Raser. Sie zaubern Kunststücke aus Juso gegen Pegida Frauenfeld. Am 9. April will Pegida Schweiz gemäss ihrem Facebook-Profil eine Demonstration in Frauenfeld durchführen – trotz fehlender Bewilligung. Die Thurgauer JungsozialistInnen wollen dagegen auch dieses Mal aktiv werden, um ausländerfeindliche Parolen nicht unwidersprochen zu lassen. In einer Medienmitteilung kündigen sie eine Gegendemonstration an. Schon einmal habe die Pegida-Bewegung erfolglos versucht, im Thurgau eine Kundgebung auf die Beine zu stellen. «Wir JungsozialistInnen werden gegen willkürliche Trennung anhand von Grenzen wie Rasse oder Herkunft immer kämpfen», verdeutlicht Flavio Brühwiler, Co-Präsident der Jungpartei. eingesandt/sb Das Jugendorchester Thurgau hat seine Proben von der Musikschule Kreuzlingen in die Räume der Kantonsschule Kreuzlingen verlegt. Ab sofort sind die Proben öffentlich und finden immer samstags von 10.30 bis 13.30 Uhr statt. Das Jugendorchester Thurgau existiert schon seit über 50 Jahren und wird nicht müde, junge Talente auf professionellem Niveau zu fördern. Es bezeichnet sich selbst als «erfrischend, dynamisch, professionell» und passt damit sehr gut zum neuen Veranstaltungsort seiner Proben, der Kantonsschule Kreuzlingen. eingesandt ES WIRD LAUT AN DER KANTI LOKALFERNSEHEN Heute und morgen zeigt das Kreuzlinger Fernsehen, wie die Departementchefs Soziales und Dienste Kurzbilanz übers vergangene Jahr ziehen. Zudem weist eine Vorschau auf die Sirnacher Operette «Maske in Blau» hin. Am Sonntag und Montag stellt das KFS den Samariterverein, einen Personaltrainer und den Judoklub Kreuzlingen vor. KFS Tasche aus dem Velokorb gestohlen Kreuzlingen. Eine 71-jährige Frau schob um zirka 16.30 Uhr ihr Fahrrad entlang der Sonnenstrasse. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau näherte sich vor dem Eingangsbereich des Einkaufszentrums «Karussell» eine Person und stahl die Umhängetasche, die im Fahrradkorb deponiert war. Die Frau bemerkte den Diebstahl erst daheim, die Tasche mitsamt Inhalt hat einen Wert von einigen tausend Franken. Wer etwas beobachtet hat, kann sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen, Tel. 071 221 40 00, melden. Kapo TG

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KreuzlingerZeitung Nr. 4 29. Januar 2016 SPORT SPORT IN KÜRZE 13 Kreuzlingen gelingt der Derbysieg Die Volleyballer aus Kreuzlingen sind weiterhin auf Erfolgskurs. Gegen Amriswil hatte Kreuzlingen noch eine Rechnung offen, die sie am Samstag begleichen konnten. Die Pallavolos gewannen nach einem turbulenten und emotionalen Spiel verdient mit 3:2. Volleyball. Die Kreuzlinger haben sich zu Beginn der Rückrunde ein klares Ziel gesetzt, und zwar jedes noch kommende Spiel zu gewinnen. Momentan scheint dieses Ziel erreichbar zu sein: Fünf Spiele, fünf Siege. Doch mit Amriswil erwartete die Pallavolos ein harter Gegner, an denen sie sich am Wochenende fast die Zähne ausbissen. Das sehr junge Amriswil startete deutlich besser in die Partie, als die Kreuzlinger. Obschon der Erfahrung auf Kreuzlinger Seite ging der erste Satz klar an den Gastgeber aus Kreuzlingen. Doch wenn die Pallavolos eines können, dann ist es, sich aufzurappeln und dies taten sie auch. Diskussionslos glichen sie zum 1:1 aus und somit war alles wieder offen. Gegen Leader verloren Volleyball. In einem langen und hart umkämpften Spiel mussten sich die Pallavolo Damen 2:3 geschlagen geben. Die Pallavolos zeigten eine mehrheitlich gute Leistung. In den entscheidenden Momenten setzte sich der Tabellenleader Züri Unterland jedoch durch. Nachwuchs im Final Eishockey. Am vergangenen Samstag wurde in Gru ̈ sch der zweite von vier Halbfinals der PostFinance Trophy ausgetragen. Das Kreuzlinger Team Kinderteam Gretzky des EHCKK konnte sich durchsetzen und fu ̈ r den Final in Langnau qualifizieren. Die Pallavolo Herren verteidigten ihre Siegesserie. Bild: archiv Gold und Bronze Karate. Als Vorbereitung auf die Cadet, Junioren und U21 Europameisterschaft in Zypern reisten die Athleten vom Leistungszentrum Elson Sport & Karate am vergangenen Wochenende nach Österreich an den Austrian Championscup in Hardt. Kevin Kabashi holte dabei in der für ihn neuen Kategorie U21 -67kg Gold. Endrit Pajaziti und Kol Kabashi erkämpften sich gegen die internationale Konkurrenz Bronze. Tiebreak bringt Entscheidung Doch Volley Amriswil, rund um Spielertrainer Cuko liess sich nicht beirren. Sie lieferten rundum ein besseres Spiel ab und konnten sich bereits früh absetzen. Ein 5-Punkte Vorsprung der für die Kreuzlinger über die Dauer des dritten Satzes nicht mehr einzuholen war. Der Druck auf die Spieler vom Bodensee wurde grösser. Die Kreuzlinger befanden sich im Zugzwang und mussten den vierten Satz gewinnen, um den Ausgleich zu schaffen. Nach taktisch gut verteilten Pässen des Lokalmatadors Marco Bär und grösserer Effizienz im Angriff, gelang den Gästen der Ausgleich. Das Tiebreak musste, wie im Hinspiel, über Sieg oder Niederlage entscheiden. Nun endlich machte sich die Spielerfahrung der Pallavolos bezahlt. Sie gewannen den fünften Satz und konnten somit den fünften Sieg in Folge verbuchen. Kai Zeglen EHCKK ungeschlagen Der EHC Kreuzlingen-Konstanz gewinnt gegen den EHC Wallisellen im Penaltyschiessen und bleibt damit fünf Spiele ungeschlagen. Nach zwei schwachen Drittel erzwang der EHCKK im dritten Spielabschnitt, über den Kampf, die Verlängerung und behielt dann im Penaltyschiessen die besseren Nerven. Eishockey. Die Walliseller standen mit dem Rücken zur Wand und sind momentan unerwartet nicht auf einem Play-Off Platz. Währenddessen hat der EHC Kreuzlingen-Konstanz sich vor einer Woche bereits das PlayOff Ticket gelöst hat. Der EHCKK hatte in der Partie deshalb wenig Biss und lies Emotionen vermissen. Mit den herausgespielten Torchancen ging man viel zu fahrlässig um. Dank Torhüter Metzler stand es nach dem ersten Drittel immer noch 0:0. Auf Wallisellens Führungstor im zweiten Drittel hatten die Kreuzlinger zunächst keine Antwort bereit. Coach Kröni setzte mit einem Torhüterwechsel ein Zeichen. Kurz nach Anpfiff des dritten Drittels trafen die Walliseller erneut. Drei Minuten später gelang dem EHCKK dank Seiler den Anschluss in Überzahl. Nun fand Kreuzlingen den Tritt. Man musste zwar noch einen weiteren Gegentreffer entgegennehmen, doch ging ein Ruck durch das Team. Nach überstandener doppelter Unterzahl, gelang in Überzahl der erneute Anschluss durch Schürch. Hillers Ausgleichstreffer fiel sechs Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit, in einer furiosen Schlussphase. In der Verlängerung musste Kreuzlingen in Unterzahl spielen, was Wallisellen zahlreiche Chancen ermöglichte, welche vom stark spielenden Dietschweiler vereitelt wurden. Im darauf folgenden Penaltyschiessen traf Jakob als einziger aller Schützen. Mit dem Sieg nach Penaltyschiessen musste man leider einen Punkt dem EHC Wallisellen abgeben und liegt in der Tabelle auf dem fünften Platz. Das Nächste Heimspiel findet am kommenden Samstag 30. Januar um 17 Uhr in der Bodenseearena statt. Als Gegner wird der EHC St. Moritz empfangen. Andrea Kröni SCK eröffnet Saison Nach fast sechsmonatiger Unterbrechung startet die NLA in die neue Saison, in der die Vereine um die begehrten Playoff-Plätze und vielmehr um den Meisterschaftspokal kämpfen. Wasserball. In Verbindung damit schlägt der SC Kreuzlingen auch ein neues Kapitel in seiner bisher erfolgreichen Wasserball-Historie auf. Nach zahlreichen Abgängen sowie Rücktritten in den vergangenen zwei Jahren stand und steht Sirko Roehl vor der schweren Aufgabe seinen Kader neu zu strukturieren. Ob ihm das nun gelungen ist, lässt sich in der kommenden Spielzeit herausfinden. tation begrüsst. Die Romands waren in den vormaligen Jahren keine sonderlich grosse Gefahr, allerdings gewannen diese letztes Jahr an Stärke und konnten die Kreuzlinger mehr als nur einmal in Verlegenheit bringen. Unklare Ausgangslage Aufgrund der starken Verjüngung des Kreuzlinger Teams müssen die Kräfteverhältnisse neu bewertet werden. Torgefahr Rudi Vacho sorgte beispielsweise immer dafür, dass sich die gegnerische Defensive auf ihn konzentrieren musste. Gerade sein Rücktritt war schwer, gleichwohl kann der italienische Neuzugang Federico Patti, der im Training einen guten Eindruck machte, für neues Leben sorgen. Ebenso bleibt abzuwarten wie das restliche Team mit der gestiegenen Verantwortung umgehen wird. Talent besitzen die meisten Spieler im Kader, so hatte das Gros schon einen Ruf in die Nationalmannschaft. Dennoch werden erst die bevorstehenden Matches zeigen, wie gut Trainer Roehl die Mannschaft vorbereitet hat. Matthias Frese Auftakt in Schaffhausen Das erste diesjährige Spiel fand gestern beim SC Schaffhausen statt, bei dem die Kreuzlinger gastieren dürfen. Schaffhausen –seit zwei Jahren wieder in NLA – konnte bisher nur einen Punkt gegen die Thurgauer erzielen. Die Belastungsprobe geht zwei Tage später weiter, denn am Sonnabend wird der SCK von Genève Na-

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Alles rund Autospenglerei Manfred Joray, Kreuzlingen Unfallreparaturen aller Marken Reparieren statt ersetzen Die Autospenglerei Manfred Joray bietet eine wegweisende und kostengünstige Methode für Carrosserie-Reparaturen an. Mit der Miracle-Reparaturtechnik lassen sich recht grosse Beulen und Blechschäden schnell und günstig reparieren. In der Region die Nr. 1 in kostengünstiger Reparaturtechnologie. Romanshornerstrasse 108, 8280 Kreuzlingen Telefon G 071 688 75 55, car.joray@sunrise.ch Mitglied Schweizerischer Carrosserieverband VSCI Carrosserie Manfred Joray Garage Schlauri AG Roland Doerig Breitenrainstr.2, 8280 Kreuzlingen E-Mail:info@garage-schlauriag.ch Tel. 071 672 12 72 Mit der Miracle-Reparaturtechnik können auch grossflächige Beulen instand gestellt werden. Ganz nach dem Motto: «Reparieren statt tauschen». Fachgerechte Reparatur Viele grosse Schäden, die bislang vor allem bei älteren Fahrzeugen schnell zu einem «wirtschaftlichen Totalschaden» führen, sind dank Miracle verblüffend preiswert und überraschend schnell zu reparieren. Und nicht nur klassische Stahlkarrosserien, sondern auch solche aus Aluminium sowie doppelwandige Bauteile lassen sich ohne folgenschwere Eingriffe in die Karrosseriestruktur erfolgreich instandsetzen – und das absolut fachgerecht. Struktur bleibt erhalten Die Zeitersparnis bei der Miracle-Methode ist enorm. Denn die bei klassischen Karosseriereparaturen erforderlichen Aus-, Um- und Einbauarbeiten auch für Elektrik, Elektronik und Innenausstattung fallen komplett weg, so dass bis zu 60 Prozent der früher notwendigen Reparaturzeit eingespart werden kann. Und vor allen Dingen bleibt ein oft folgenschwerer massiver Eingriff in die Karrosseriestruktur erspart, der nicht nur mit einer hohen Wertminderung einhergeht, sondern auch Ausgangspunkt für Folgeschäden wie verstärkte Korrosion im Reparaturbereich sein kann. Das neue GLE Coupé. MHW]WSUREHIDKUHQ  Auf jedem Gelände in seinem Element.    ,PPHUVLFKHUXQGG\QDPLVFK8QWHUZHJVZLH5RJHU)HGHUHUDXI GHP7HQQLVSODW]0LWGHU&.ODVVHXQGGHP$OOUDGDQWULHE0$7,&   $XWR/DQJ$* 6RQQHQZLHVHQVWUDVVH.UHX]OLQJHQ           DXWRODQJFK /DQJIHOGVWUDVVH)UDXHQIHOG

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ums Auto DER NEUE SEAT LEON ST CUPRA KOMBI. Neu: Levorg 4x4 ab Fr. 27’900.– jetzt mit mehrausstattung und sonderprämien • 2.0 TSI-Triebwerk mit 265 PS oder 280 PS • Von 0 auf 100 km/h in 6.0 Sekunden • Adaptive Fahrwerksregelung (DCC) • 1’470 l Stauraum Folgen sie uns auF: RUTISHAUSER AUTOMOBILE AG Der schöNste Armin Boesch + Co. Sonnenrain-Garage KopFeNtscheiD 8274 Tägerwilen Armin Boesch + Co. Sonnenrain-Garage se aT.CH  8274 Tägerwilen Telefon 071 669 15 69 Telefon 071 669 15 69 Hauptstr. 119, Tägerwilen - Egelseestr. 49, Kreuzlingen T. 071 666 62 62 - www.rutishauser-online.ch   Vier gewinnt. Jetzt CHF 2000.– quattro Prämie auf alle Audi Q3 Modelle. Profitieren Sie von attraktiven quattro Prämien auf alle Audi Q Modelle und sichern Sie sich damit gleichzeitig 10 Jahre kostenlosen Service*. Angebot gültig bis 29.2.2016. Mehr erfahren: www.audi.ch LeasingPLUS Inklusive: Service und Verschleiss, Reifen, Ersatzwagen + Versicherungen Audi Q3 2.0 TFSI S tronic quattro, 180 PS, Normverbrauch gesamt: 7,0 l/100 km, 161 g CO2/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 139 g/km), Energieeffizienz-Kategorie: F, Preis: CHF 52 160.– (inkl. quattro im Wert von CHF 2500.–), abzüglich Prämie von CHF 2000.–, tatsächlich zu bezahlender Preis: CHF 50 160.–. Erhältlich nur beim offiziellen Audi Händler. Preise inkl. MwSt. Preisänderungen vorbehalten. * Audi Swiss Service Package+: Service 10 Jahre oder 100 000 km. Es gilt jeweils das zuerst Erreichte. AMAG Kreuzlingen Hauptstrasse 99, 8280 Kreuzlingen Tel. 071 678 28 28, www.kreuzlingen.amag.ch

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