diakoniebrief 6 - Wir haben eine Mission

 

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Liebe Leserinnen und Leser des diakoniebriefs, viele Menschen haben Sehnsucht: nach Sinn, Orientierung, Gott. Sie suchen Christinnen und Christen, die ihren Glauben engagiert, glaubwürdig leben und weitergeben. Sie wünschen sich eine Kirche, die lebensna

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rheinland westfalen lippe für ehrenamtlich engagierte www.diakonie-rwl.de diakoniebrief 6 wir haben eine mission

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2 editorial glaube hoffnung liebe wunderbar ansteckend glaube hoffnung liebe liebe leserinnen und leser des diakoniebriefs viele menschen haben sehnsucht nach sinn orientierung gott sie suchen christinnen und christen die ihren glauben engagiert glaubwürdig leben und weitergeben sie wünschen sich eine kirche die lebensnah und verständlich ist wunderbar ansteckend glaube hoffnung liebe ­ das ist der name der kampagne die der evangelische kirchenkreis hagen als jahresthema 2010 entwickelt hat auf den zweiten blick eine durchaus missionarische kampagne lange zeit war der missionsbegriff in unserem westeuropäischen kontext tabu mission galt als kolonialistisch belastet und antiquiert es brauchte eine auseinandersetzung mit der eigenen kirchlichen schuldgeschichte heute ist der missionsbegriff wieder gesellschaftsfähig und mission hat konjunktur ­ mission ist geradezu en vogue was mission in unserem kontext bedeutet lässt sich vielleicht so formulieren mission ist das weitergeben und weitersagen dessen was wir lieben woran unser herz hängt und was uns zur veränderung drängt und die erfahrung die wir im laufe der kampagne gemacht haben ist diese immer wenn menschen über ihren eigenen glauben miteinander ins gespräch kommen stellen sie fest wie gut das tut und wie wichtig es ist es bringt selbstvergewisserung und hilft antworten zu finden auf die fragen nach sinn orientierung gott damit wir anderen menschen von unserem glauben als christinnen und christen erzählen können Über das was uns trägt hilft und herausfordert zusammengefasst lässt sich gottes zusage an uns auf die kurzformel glaube hoffnung liebe 1 kor 13,13 bringen beim reden allein sollte es dabei aber nicht bleiben wenn glaube ehrlich ist dann ist er nichts fürs stille kämmerlein sondern hat immer auch eine wirkung auf andere und ist missionarisch wunderbar ansteckend das haben sich der kirchenkreis die kirchengemeinden und synodalen dienste zur aufgabe gemacht nun wird das thema gleichzeitig in gemeinden und diakonische einrichtungen getragen hilfreich ist dabei die hagener besonderheit einer vernetzten zusammenarbeit durch eine schnittstelle von diakonie und kirche pfarrerin stefanie elkmann nun ziehen sich glaube hoffnung und liebe wie ein roter faden durch das jahr dabei ist vieles möglich predigt und gesprächsreihen in den kreisen und einrichtungen aktionen bei gemeindefesten und sommerfesten der diakonischen einrichtungen wie verteilen von postkarten auf denen menschen schreiben was für sie glaube hoffnung oder

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editorial glaube hoffnung liebe 3 liebe ist und die resonanz ist wunderbar und vielfältig einen visuellen und akustischen zugang zu den begriffen bietet das einzigartige bewegte altarbild des künstlers andreas f kroll es ist eine videoinstallation in einer kirche der region er lässt zusammengefügte videosequenzen in einer endlosschleife ­ unterlegt mit selbstkomponierter meditativer musik ­ auf einer leinwand im altarraum laufen bilder und musik zeigen was glaube hoffnung und liebe auch sein kann was wir wussten war dies eine kampagne braucht einen anfang und ein ende was wir gelernt haben ist etwas anderes mission ist immer und zuerst eine auseinandersetzung mit sich selbst und wer sich auf das thema mission einlässt verändert sich und seinen blickwinkel denn immer ist es ein ringen um die eigenen antworten auf die großen fragen was glaube ich ­ worauf hoffe ich ­ was und wie liebe ich manchmal denke ich dass kirche nur dort zulauf findet wo die christinnen und christen diese fragen für sich beantworten können und noch wissen wovon sie durch den glauben losgekommen sind und wozu christus sie befreit hat und danach leben und handeln dabei ist es egal ob jemand ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig ist wichtig ist die innere haltung die eine wirkung auf andere hat Übrigens wussten sie dass innere mission der ursprüngliche name für diakonie ist pfarrerin stefanie elkmann hagen glaube das vertrauen dass es am ende gut wird ­ wenn auch anders als gedacht hoffnung ist für uns niemals aufzugeben sie ist der glaube daran dass nichts so schlimm ist wie es scheint hoffnung ist das was alle menschen überlebt liebe ist für mich ein mensch der immer für mich da ist es ist ein unglaubliches gefühl ohne glaube könnte man an dieser welt verzweifeln noch immer gibt es kriege mord und totschlag hoffnung immer noch mehr sehen als zu sehen ist liebe ist das vertrauen schlechte zeiten gemeinsam überwinden zu können und gute zeiten gemeinsam zu genießen glaube versetzt berge hoffnung ist das was kraft gibt liebe ist erfahrbar ohne liebe keine gemeinsamkeit keine verbindung zu anderen menschen wer sich selbst nicht liebt kann andere nicht lieben liebe kann man nicht kaufen sondern nur verschenken.

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4 binnenschiffermission dann muss die kirche zum menschen gehen dann muss die kirche zum menschen gehen diakon herbert wiesner ist binnenschiffer-missionar in minden fotos ulrich bobe seit 20 jahren arbeitet herbert wiesner als seelsorger in der binnenschiffermission minden der 55-jährige diakon ist verheiratet und vater zweier töchter von zentraler bedeutung für ihn ist ein wort johann hinrich wicherns wenn die menschen nicht zur kirche kommen können dann muss die kirche zu den menschen gehen das ist der ansatzpunkt für den dienst der kirche an den binnenschiffern auf den strömen und kanälen unseres landes dort zu sein wo die menschen den kontakt zur kirche brauchen weil sie durch ihr ständiges unterwegssein nur selten die möglichkeit dazu haben hier in dieser arbeit wird der grundsatz wicherns noch einmal deutlich die kirche muss zu den menschen gehen es gilt den menschen dort abzuholen wo er steht und nicht dort wo man ihn gerne haben möchte theologisch wird der besuchsdienst damit begründet dass gott sein volk durch jesus christus besucht und erlöst hat die arbeit mit den menschen an bord umfasst die ganze breite der menschlichen fragen und probleme unter dem speziellen aspekt der situation der kleinen gemeinschaft an

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binnenschiffermission dann muss die kirche zum menschen gehen 5 bord theologisch wird der besuchsdienst damit begründet dass gott sein volk durch jesus christus besucht und erlöst hat er ist den menschen nachgegangen und hat sie aufgesucht in ihrer jeweiligen lebenssituation er hat seine mitarbeiterinnen und mitarbeiter ausgewählt aus einem kreis von praktikern die das hin und nachgehen täglich ausüben er hat sie zum gehen vorbereitet und ausgerüstet matthäus 28 lange zeit haben wir in der kirche den auftrag des gehens zu wenig für nötig erachtet oder gar übersehen so herbert wiesner gerade in dieser arbeit mit den menschen auf den wasserstraßen mit menschen verschiedener herkunft und ausrichtung habe ich im laufe der jahre immer deutlicher gespürt und gelernt was ich auf jeden fall weitergeben möchte es sind erfahrungen aus meinem leben die mich gelehrt haben dankbar zu sein ehrlich und aufrichtig es sind gerade die dinge die nicht mit macht und geld aufzuwiegen sind die unser leben lebenswert machen die kleinen dinge sind es und die schönen momente die wir achten und speichern sollten durch den dienst der schiffergemeinden brauchen die schiffsleute in ihrem unterwegssein auf den dienst der kirche nicht zu verzichten unser auftrag und unser dienst in der kirche und in der diakonie ist immer der gleiche aber durch den dienst der schiffergemeinden brauchen die schiffsleute in ihrem unterwegssein auf den dienst der kirche nicht zu verzichten stationen an den wasserstraßen sind wie stützpunkte einer gemeinde wenn es kirche und diakonie immer darum geht menschen nahe zu sein die schwellenangst möglichst niedrig zu halten damit menschen den weg zur kirche finden dann ist die binnenschifferseelsorge auch heute noch ein wichtiger unverzichtbarer auftrag das alles wird sicher nicht für das morgen festgelegt sein dann mögen vielleicht andere notwendigkeiten den dienst von kirche und diakonie auf dem wasser bestimmen noch aber sind wir heute als seelsorger unterwegs auf den kanälen und strömen unseres landes und manchmal auch darüber hinaus ulrich bobe minden

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6 interview die chance christus zu begegnen die chance christus zu begegnen ein interview mit pfarrer dr peter böhlemann pfarrer dr peter böhlemann ist als leiter des gemeinsamen pastoralkollegs der rheinischen westfälischen lippischen und der reformierten landeskirchen unter anderem zuständig für das thema gesellschaftliche verantwortung und diakonie seit längerem beschäftigt er sich mit herr böhlemann sie fordern dass wir als kirche weniger auf die kerngemeinde schielen und stattdessen mehr auf das fruchtfleisch der gemeinde achten sollten zum beispiel dass jede gemeinde projekte organisiert in denen die persönliche begegnung mit armen ermöglicht wird nur so könne eine gemeinde zum stützpunkt der liebe gottes werden was meinen sie damit ich glaube nicht dass wir als kirche zu sehr auf die kerngemeinde schielen die kirche wird durch beziehungen gebaut mir gefällt das bild vom kern sogar ich muss dann beispielsweise an einen apfel denken die kerne braucht er um sich zu vermehren und neue apfelbäume wachsen zu lassen aber das was um ihn herum ist das fruchtfleisch und die schale lassen ihn überleben also nicht das schielen auf den kern ist meine befürchtung sondern das blindsein was das drumherum und den rand betrifft jede kirchengemeinde hat einen auftrag für ihren ort und seine menschen ein besonderes augenmerk sollte aber auf dem rand liegen hier entscheidet sich ihr profil der frage wie kirchengemeinden diakonisches engagement und mission verbinden können in einem interview mit ulrich t christenn erklärt er wie er sich die wieder entdeckung und erneuerung der gemeindediakonie vorstellt wir brauchen offenheit am rand für die menschen auf die jesus selbst uns aufmerksam macht wenn er sagt was ihr einem meiner geringsten geschwister getan habt das habt ihr mir getan mt 25,40 solange wir die gesichter der armen denen wir helfen nicht sehen verstecken wir uns vor dem antlitz christi vergeben wir die chance christus zu begegnen in den augen der schwachen blickt uns christus an in der ohnmacht ist er mächtig die notwendigkeit einer organisierten und institutionalisierten hilfe hat uns die gesichter der not leidenden menschen aus dem blickfeld gerückt wir ertragen sie besser auf fotos oder im fernsehen gemeinde ist aber diakonie deshalb sollte jede gemeinde wenigstens ein oder zwei projekte organisieren die die persönliche begegnung mit armen gefangenen oder gesellschaftlich an den rand gedrängten menschen ermöglichen sie sagen die professionalisierung und institutionalisierung von hilfe hat ihre schattenseiten vor allem weil es das gewissen erleichtert wenn hilfe delegiert foto e blank

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interview die chance christus zu begegnen 7 wird und gemeinde den kontakt zu notleidenden verliert ist die entfremdung von gemeinde und professioneller diakonie zwangsläufig oder kann man sich auch ein erquickliches beieinander im dienst der liebe gottes vorstellen genau darum geht es ja um den dienst der liebe gottes das ist mehr als professionelle hilfe für hilfsbedürftige die not wendet und deshalb auch unbedingt notwendig ist nur hilfe setzt fast immer auf der einen seite hilfsbedürftigkeit und auf der anderen hilfsbereitschaft voraus damit ist das gefälle vorprogrammiert der gesunde starke reiche kommt und hilft dem kranken schwachen armen nichts spricht gegen eine professionelle diakonie die menschen in not hilft mir geht es aber darum dass wir alle in der begegnung mit gesellschaftlich an den rand gedrängten menschen christus selbst begegnen können am rand sein das heißt etwas zu riskieren ­ aus dem gleichgewicht zu kommen vielleicht riskieren wir dabei unsere sicherheit aber wir gewinnen unseren glauben denn diakonie ist keine einbahnstraße in dem dienst am nächsten liebt gott durch uns und begegnet uns gleichzeitig er liebt uns zu sich zurück gemeinden sollten ihrer ansicht nach auf bereiche achten die nicht refinanziert und gesellschaftsfähig sind wo aber liebe gebraucht werde im umkehrschluss könnte das heißen dass jedes durch staatliche gelder finanzierte engagement nicht ausdruck der liebe gottes ist kann nicht auch der einsatz für eine grundlegende armutsbekämpfung mit gesellschaftlichen mitteln ein ausdruck der liebe zum nächsten sein der schluss ist falsch es ist großartig dass es refinanzierte bereiche gibt in denen die kirchen und ihre diakonischen einrichtungen aufgaben für staat und gesellschaft übernehmen gerade hier sind die diakonischen einrichtungen unersetzbar nur die refinanzierung darf für uns nicht das erste motiv sein menschen zu helfen aber sie spricht auch nicht dagegen als christen haben wir etwas von der liebe gottes erlebt und möchten diese weitergeben und in der praktizierten nächstenliebe liegt das große spirituelle geschenk selber liebe erfahren zu können und christus zu begegnen manchmal ist es jedoch so dass gerade die refinanzierung und die damit verbundene arbeitsverdichtung solche erfahrungen behindern da zwingen der enge terminkalender und pflegesätze die pflegenden auf persönliche zuwendung nähe oder gar gebet zu verzichten da brennen mitarbeitende innerlich aus oder ruinieren sich rücken und gesundheit wenn wir diakonie als dienst der liebe gottes verstehen müssen wir gerade in diesen bereichen besonders sensibel sein keine krankenkasse finanziert glaubenskurse für pflegende oder kümmert sich um deren geistliches und seelisches wohl hier sind wir als kirche gefragt und hier liegen auch chancen für eine zusammenarbeit von gemeinde und professioneller diakonie nach der sie eben gefragt haben konkret heißt das diakonische einrichtungen und kirchengemeinden sollten miteinander klären wo es gemeinsame möglichkeiten gibt den glauben zu erfahren der glaubenskurs in der diakoniestation die passionsandachten im altenheim und der besuchskreis im gefängnis aber auch der kontakt zu den angestellten sind nur einige wenige einfache beispiele dafür soziales engagement aus der liebe heraus steht immer in der gefahr als bauchgefühl sich nur um die offensichtliche not zu kümmern die einer gemeinde direkt begegnet was ist mit der nicht so offensichtlichen not was ist wenn in der gemeinde nicht die richtigen gaben und ressourcen vorhanden sind um auf die offensichtliche not zu reagieren genau darum geht es mir der offensichtlichen not begegnen wir in deutschland mit unserer professionellen und institutionalisierten hilfe eigentlich schon ganz gut hier haben sich die diakonischen einrichtungen hervorragend etabliert auch wenn der zunehmende bedarf etwa von tafeln und kleiderkammern und die fortschreitende kinderarmut zeigen dass wir uns auf dem erreichten überhaupt nicht ausruhen können meines erachtens sind jedoch die gemeinden gerade dort gefragt wo die not nicht so offensichtlich ist oder keine refinanzierungsmöglichkeiten bestehen als beispiele nenne ich mal nur hilfen für häuslich pflegende unterstützung von alleinerziehenden hausaufgabenhilfe für asylsuchende großeltern-adoption besuchsdienst für einsame feste für obdachlose oder begleitung von verwaisten eltern doch das sind wirklich nur beispiele wenn wir als gemeinden anfangen zu fragen wo können wir christus an unseren rändern begegnen wird er uns ausreichend gelegenheiten geben und auch die dafür notwendigen talente und gaben schenken

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8 religiöse erziehung biblische geschichten und mehr jetzt ist hübchens zeit mit gott sagt die 6-jährige angelina leise zu mir und springt freudig die treppe herauf ins dachgeschoss der kindertagesstätte arche noah petra hübchen die leiterin der einrichtung im saarländischen neunkirchen hat die kerzen im meditationsraum bereits angezündet biblische geschichten und mehr religiöse erziehung in der kindertagesstätte arche noah in neunkirchen es läuft ruhige musik auf dem boden liegen tücher eine klangschale und glasperlen neun kinder sitzen im kreis auf kissen nach einer atem-Übung zum ankommen erzählt petra hübchen mit einem bilderbuch die geschichte vom blinden bartimäus jedes kind darf einmal ausprobieren was es heißt blind zu sein und bekommt dazu einen schal vor die augen gebunden mut und vertrauen gehören dazu lena-marie führt alessia im kreis marvin führt selina und kimberley jasmin und dann erfahren die kinder dass bartimäus sein glaube an jesus geholfen hat am ende der geschichte kann er wieder sehen jesus hat ganz viel magie nennt angelina das im gespräch über die geschichte dann fassen sich alle an den händen die leiterin spricht ein gebet aber auch die kinder äußern wünsche zum abschluss der halben stunde gibt es das lied gottes liebe ist so wunderbar tanja altewolf meine mission ist die mir anvertrauten menschen auf ihrem weg zu begleiten ich versuche ihnen gottes liebe in den kleinen dingen des alltags nahezubringen so erfahren sie trost und hoffnung tanja altewolf minden ist diplomsozialpädagogin altenseelsorgerin und laienpredigerin

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religiöse erziehung biblische geschichten und mehr 9 ein evangelisches gütesiegel die evangelischen kindertagesstätten im saarland streben ein gütesiegel für ihre arbeit an 29 der 47 einrichtungen haben sich auf den weg gemacht ein individuelles qualitätshandbuch mit verbindlichen standards als grundlage für eine zertifizierung zu entwickeln dabei wird die anerkannte industrienorm iso mit einem evangelischen gütesiegel zusammengebracht das im rahmen einer qualitätsoffensive der evangelischen kirche im rheinland ekir des diakonischen werkes im rheinland und des rheinischen verbands für evangelische kindertageseinrichtungen entstandene modell soll dann später überall im rheinland zum zuge kommen inhaltliche und pädagogische schwerpunkte werden gemeinsam von den kindertagesstätten erarbeitet so findet sich im entwurf des handbuchs auch der bereich religiöse erziehung und bildung dort heißt es unter anderem alle menschen sind willkommen somit ist für uns die arbeit in der kita getragen von der zusage dass die gnade gottes allen menschen gilt auf dieser basis können wir alle menschen annehmen und wertschätzen unterschiedlicher herkunft verschiedenen sprachen und fremden kulturen begegnen wir mit toleranz und offenheit da wir im sinne eines biblisch-christlichen menschenbildes alle menschen als geschöpfe gottes ansehen hp religiöse erziehung ist ein arbeitsschwerpunkt in der kindertagesstätte der kirchengemeinde neunkirchen das ist weit mehr als das erzählen von biblischen geschichten kinder suchen nach orientierung nach antworten auf sinn-fragen etwa wo komme ich her warum muss meine oma sterben sagt hübchen dazu gebe es keine einfachen vorgefertigten antworten wir machen uns mit den kindern täglich auf die suche und lernen dabei selbst noch viel in der beziehungsarbeit setzten sich die 14 erzieherinnen auch immer wieder mit ihrem eigenen glauben auseinander basiskompetenz zur lebensbewältigung gleichzeitig wird versucht die christlichen wertvorstellungen in der kita auch zu leben toleranz nächstenliebe vergebung oder verantwortungsbewusstsein praktisch wird dies etwa wenn ein streit geschlichtet werden muss oder wenn es um den umgang mit unserer schöpfung geht herzens oder wertebildung nennt das hübchen sie sei wichtig um im leben zurechtzukommen religiöse erziehung stärke die frank folchert meine mission ist gerade den menschen zu helfen denen ansonsten jede hilfe versagt bleibt ­ beispielsweise wenn ich mit interplast in indien unterwegs bin mir ist es wichtig jesu gebot der nächstenliebe wahrhaftig zu leben und für diejenigen da zu sein die ich liebe und die meine unterstützung brauchen frank folchert ist diakon und op-pfleger im krankenhaus der kreuznacher diakonie in bad kreuznach

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10 religiöse erziehung biblische geschichten und mehr basiskompetenzen zur lebensbewältigung dies sei besonders für kinder wichtig die immer wieder brüche Übergänge oder veränderungen in ihrem familiären umfeld verarbeiten müssten 125 kinder besuchen die kindertagesstätte viele kommen aus einem sozial schwierigen milieu in der arche noah erfahren sie sicherheit und halt der zu hause oft fehlt die beratung und begleitung der eltern bei der erziehung auch in religiösen fragen gehört deshalb zum festen bestandteil der arbeit da die familien aus 18 nationen kommen finden auch interreligiöse themen in der arche noah raum für die kinder ist die vielfalt der religionen ein selbstverständlicher teil ihrer lebenswelt berichtet die leiterin so wird nicht nur weihnachten gefeiert sondern die kinder erfahren auch etwas über das zuckerfest am ende des ramadan kinder lernen die unterschiedlichen symbole und riten kennen dabei wird deutlich wo die eigene religion verwurzelt ist erläutert hübchen die fremden riten stören deshalb den eigenen glauben nicht ganz praktisch wird die vielfalt jedes jahr in der interkulturellen woche beim großen brunch mit spezialitäten aus vielen ländern im dachgeschoss der arche noah es ist wichtig diese toleranz zu leben sagt hübchen schließlich sei sie ein fester bestandteil des evangelischen selbstverständnisses helmut paulus saarbrücken gemeinsam mit der gemeinde wie können kirchengemeinden diakonisch aktiv werden und gleichzeitig missionarisch wirken diese frage stellen sich auch freikirchliche gemeinden ein beispiel dafür ist der bund freier evangelischer gemeinden feg und das zugehörige diakoniewerk bethanien in solingen kinder in einem kindergarten unterhalten sich mit ihrer erzieherin über gott gott wohnt im himmel meinen die einen gott wohnt auf der erde bei den menschen sagen die anderen die argumente werden ausgetauscht ­ aber man kann sich nicht einigen schließlich löst ein kleiner junge dessen vater arzt ist die schwierige frage so wohnen sagt er tut gott im himmel aber seine praxis hat er in der kirche die kirche oder auch gemeinden als praxis gottes in der welt ­ ein schönes bild für das was gemeinden sein können ­ orte an denen menschen geholfen wird und von denen hilfe ausgeht das diakonische werk bethanien in solingen-aufderhöhe hatte in den 80iger und 90iger jahren des letzten jahrhunderts diakonissen und verbandsangehörige in bis zu 18 gemeindepflegestationen gesandt und war dadurch mit freien evangelischen gemeinden gemeinsam vor ort in der ambulanten alten und krankenpflege und in den gemeinden tätig 1998 kam die letzte gemeindeschwester zurück ins mutterhaus bethanien im gleichen jahr begannen wir in solingen-aufderhöhe mit der arbeit des ambulanten pflegedienstes bethanien mobil weil wir der Überzeugung waren dass wir uns auf die veränderten rahmenbedingungen in der pflege einstellen müssen diese entscheidung hat sich bewährt inzwischen werden über 180 frauke gorontzi meine mission ist potentiale zu sehen und machbares zu verwirklichen frauke gorontzi ist leiterin des ev altenzentrums fritz-heuner-heim in dortmund-barop

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diakoniewerk bethanien gemeinsam mit der gemeinde 11 personen regelmäßig von bethanien mobil versorgt die ambulante pflege wird sich in unserem land weiterentwickeln ­ es werden weitere herausforderungen auf uns zukommen denen wir uns stellen wollen dabei ist uns wichtig zu sehen dass wir christen diese gesellschaftliche entwicklung mitgestalten können wir erleben dass gemeinden im bund freier evangelischer gemeinden begreifen dass sie eine praxis gottes in der welt sein können einzelne gemeindemitglieder aber auch leitungsgremien stellen sich fragen wie welche aufgabe zeigt uns gott wo können wir in unsere gesellschaft hinein diakonisch aktiv werden die versorgung pflegebedürftiger menschen ist nicht nur ein thema unserer gesellschaft sondern auch für wache christen und für gemeinden die gesellschaftliche verantwortung wahrnehmen möchten an unseren erfahrungen in solingen wollen wir gerne andere gemeinden teilhaben lassen gemeinsam mit der gemeinde sind folgende projekte in den vergangenen jahren gestartet worden l seit 2005 gibt es unseren ambulanten pflegedienst bethanien mobil auch in lüdenscheid initiiert durch drei mitarbeiter eines kleinen privaten ambulanten pflegedienstes sie wünschten sich eine weiterentwicklung ihres pflegedienstes und nahmen deshalb kontakt zum pfarrer ihrer feg lüdenscheid auf dieser stellte die verbindung zum diakonischen werk bethanien her und seit mai 2005 gibt es bethanien mobil lüdenscheid langsam aber stetig wächst dieser pflegedienst inzwischen versorgen wir etwa 90 personen regelmäßig foto martin weinbrenner l 2008 bekam ich einen anruf aus der feg schalksmühle ein gemeindemitglied das seit vielen jahren in begleitenden sozialen diensten in verschiedenen seniorenzentren arbeitet beschäftigt sich mit der frage seiner wohnsituation im alter und betet darum dass seine heimatgemeinde bereit wird für diakonisches engagement in schalksmühle auch der leitungskreis der gemeinde stellt sich die frage nach der gesellschaftlichen verantwortung der gemeinde inzwischen sind viele gespräche geführt gemeindeforen und gottesdienste durchgeführt worden das ergebnis lautet das diakonische werk bethanien möchte gemeinsam mit der feg schalksmühle eine senioren-wohngemeinschaft betreiben mitglieder der feg schalksmühle sind bereit durch ihr engagement der wg ein christliches gepräge zu geben die letzten entscheidungen werden in diesen tagen getroffen 2008 lernten wir frau k aus dortmund kennen sie ist kinderkrankenschwester und mitglied der feg dortmund ihr wunsch war es mit ihrer gemeinde diakonisch missionarisch in dortmund aktiv zu werden nach gesprächen mit der gemeindeleitung der feg dortmund wurde in einer gemeindeversammlung im frühjahr 2009 beschlossen dass die l gerhard matthäus meine mission ist der zusammenarbeit mit ehrenamtlichen eine deutlichere konzeptionelle basis für suche betreuung und fortbildung zu geben ­ im interesse der mitarbeitenden und mit dem ziel einer lebendigen gemeindeentwicklung foto kerstin pérez gerhard matthäus ist personalkirchmeister im presbyterium der kirchengemeinde düsseldorf-oberkassel mitglied der kreissynode und stellvertretender Ältester im kreissynodalvorstand foto ulrich bobe

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12 diakoniewerk bethanien gemeinsam mit der gemeinde gemeinde eine zusammenarbeit mit dem diakonischen werk bethanien unterstützt bethanien mobile pflege dortmund hat inzwischen die arbeit aufgenommen einige gemeindeglieder die sich auch im bereich integration behinderter kinder sehr engagieren stellten sich gleichzeitig die frage mit welchem pflegedienst sie kooperieren könnten und beteten um eine klare wegführung so wurde die gründung von bethanien mobile pflege dortmund nicht nur ausdruck des diakonischen engagements der feg dortmund sondern auch zu einer gebetserhörung für einige gemeindemitglieder inzwischen hilft bethanien mobile pflege dortmund in der betreuung von ca 40 familien mit behinderten kindern wir bieten neben ambulanter senioren und krankenpflege und der betreuung von behinderten kindern auch ambulante kinderintensivpflege in dortmund an zurzeit versorgen wir mit einem team von motivierten mitarbeitenden acht kinder mehrere stunden am tag ­ bis zu 24 stunden täglich eine wunderschöne sehr schwere und verantwortungsvolle aufgabe ­ aber auch eine möglichkeit menschen in schwierigen lebenssituationen zur seite zu stehen es gibt weiter anfragen aus freien evangelischen gemeinden zum teil sind es verantwortungsträger der gemeinde in einem fall ist es ein mitglied das in einem anderen pflegedienst als pdl arbeitet und spürt dass es die geistlichen möglichkeiten dort nicht nutzen darf und kann gemeinsam mit der gemeinde wollen und können wir einiges bewegen dabei handelt es sich am anfang der zusammenarbeit sowohl für die ortsgemeinde als auch für uns um einen entscheidungsprozess die gemeinde muss sich die geistliche frage stellen ob es ihre von gott gezeigte aufgabe ist die beantwortung dieser frage braucht zeit manchmal öffnen sich türen sehr schnell ­ manchmal verschließen sich türen erst im laufe eines längeren prozesses für uns im diakonischen werk bethanien ist die frage ebenfalls eine geistliche aber auch eine unternehmerische frage bei der zusammenarbeit mit gemeinden übernehmen wir das gesamte wirtschaftliche risiko deshalb müssen wir jeweils vor ort eine marktanalyse durchführen und viele andere fragen bedenken entscheidend für uns ist die frage der leitungsperson optimal wenn in der gemeinde oder im direkten umfeld schon eine geeignete und von gott beauftragte person den gesamten entscheidungsprozess mitgestalten kann erinnern sie sich noch an die geschichte am anfang was hatte der kleine junge gesagt wohnen tut gott im himmel aber seine praxis hat er in der kirche ich glaube gott möchte seine praxis nicht nur in kirchen und gemeinden haben sondern auch mitten bei den menschen in unseren familien im beruf in unserer nachbarschaft und in unserer freizeit gott wohnt im himmel aber seine praxis hat er da wo menschen in seinem namen denken reden entscheiden und handeln mir macht das mut sowohl in einer organisation wie dem diakonischen werk bethanien als auch persönlich diakonisch aktiv zu sein oft beginnt gott mit einer person die bereit ist sich einzusetzen manchmal wird aus so einem engagement auch etwas größeres ­ ob mit ihnen in ihrer gemeinde oder gemeinsam mit einem diakonischen werk hartmut fehler solingen britta neef meine mission ist hier lebensraum für bäume sträucher und andere pflanzen zu pflegen damit sich patienten bewohner besucher und mitarbeitende der stiftung kreuznacher diakonie in unseren grünanlagen wohlfühlen das mache ich mit herz hand und verstand britta neef ist gärtnerin in der stiftung kreuznacher diakonie in bad kreuznach foto martin weinbrenner

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bildungsinitiative kurse zum glauben 13 mission bildung glaubenskurse da kommen einem geschichten in den sinn und assoziationen unterschiedlichster art ich erinnere mich an die zeit als kindergottesdiensthelfer da waren mission und bildung dicht beieinander kinder sind neugierig neues zu lernen und sie suchen nach tragfähigem glauben beides gehört zueinander aber wie ist es mit erwachsenen brauchen sie glaubenskurse zukunft in allen gemeinden ganz selbstverständlich glaubenskurse nach unterschiedlichsten modellen geben für menschen aller altersgruppen das könnte bedeuten dass es neben dem konfirmandenunterricht eben noch ein weiteres katechumenat gibt an dem die eltern geschwister oder sogar großeltern der konfirmanden teilnehmen könnten schließlich spüren wir es ja alle was die greifswalder studie im vergangenen jahr bestätigt hat in der mitte der volkskirche und in der mitte des lebens haben viele menschen ihren glauben aufgegeben bzw ihre glaubenspraxis verloren und genau dort kann die gemeinde ansetzen und menschen mit einem neuen interessanten angebot helfen neue zugänge zu finden hierzu die greifswalder studie wo finden erwachsene zum glauben veröffentlicht in epd dokumentation 52/15.12.2009 die westfälische initiative kurse zum glauben wird im januar 2011 mit einem zentralen gottesdienst in hamm eröffnet dietrich buettner münster als vertreter der diakonie mitglied in der westfälischen steuerungsgruppe kurse zum glauben die ekd hat eindeutig ja darauf geantwortet und eine missionarische bildungsinitiative für alle gliedkirchen angekündigt dr burghard krause landessuperintendent in osnabrück hat das treffend ausgedrückt wir brauchen sie weil christsein für die meisten menschen nicht mehr von kindesbeinen an als muttersprache gelernt wird sondern im erwachsenenalter als fremdsprache neu erlernt werden muss das ende einer volkskirchlich geprägten sozialisation verlangt neue formen des erwachsenenkatechismus der nicht in einem dicken unlesbaren buch daherkommt sondern in einer kommunikativen unterhaltsamen weise kurse zum glauben eine missionarische bildungsinitiative der kirche es geht also darum dass menschen zur gemeinde dazukommen im glauben gestärkt werden ihre gaben entdecken und teil der mission gottes werden während es zurzeit in einigen gemeinden bereits glaubenskurse gibt nach den modellen christ werden ­ christ bleiben oder alpha soll es in www.kurse-zum-glauben.de irmtraut pütter meine mission ist mit ernst lange gesprochen gott im alltag dienen basis ist die zuge hörigkeit zu meiner kirchengemeinde und meine mitgliedschaft im deutschen evangelischen frauenbund def auf dieser grundlage ­ und mit der freiheit eines christenmenschen ­ engagiere ich mich ehrenamtlich im vorparlamentarischen raum bei der bundesarbeitsgemeinschaft der seniorenorganisationen bagso und in der verbraucherpolitik irmtraut pütter wohnt in ratingen und ist seit über 40 jahren kirchlich frauenpolitisch und gesellschaftspolitisch aktiv foto kerstin pérez foto ulrich bobe

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14 bahnhofsmission nicht ohne ehrenamt sm is ion s nicht o hn e eh bahnhof seit 111 jahren existiert die bahnhofsmission in köln ­ ein grund zu feiern nicht nur in köln aber hier ganz besonders denn die närrische zahl nimmt in der hochburg des rheinischen karnevals eine ganz besondere rolle ein narren und sündern unmittelbar und unbürokratisch zu helfen ­ das mag einer der grundgedanken gewesen sein die bahnhofsmission 1899 im damals schon sehr lebhaften köln zu gründen vor allem unerfahrene mädchen vom lande die auf der suche nach arbeit in die stadt strömten wurden gleich am bahnhof in obhut genommen um sie vor ausbeutung und zwangsprostitution zu schützen bis heute sind es neben den zugreisenden die hilfe benötigen unter anderem immer noch die ausgestoßenen die in der bahnhofsmission stranden obdachlose hilflose und orientierungslose frauen und männer aber auch menschen die gerade erst in not geraten sind zum beispiel weil sie bestohlen wurden zählen dazu wer hilfe sucht findet in der bahnhofsmission an 365 tagen im jahr rund um die uhr immer einen ansprechpartner im mittelalter stand die ziffer elf bei religiösen zahlendeutern für maßlosigkeit und sünde darum passe sie auch so gut zum narrentum behaupten einige historiker 2200 freiwillige helfen fünf millionen mal im jahr deutschlandweit diese besondere soziale dienstleistung ermöglichen vor allem ehrenamtlich engagierte rund 2200 freiwillige teilen sich die dienste in 99 bahnhofmissionen bundesweit im gebiet der diakonie rheinland-westfalen-lippe gibt es allein 24 stationen in köln wechseln sich 60 frauen und männer mit den tag und nachtdiensten im hauptbahnhof ab für dieses große engagement hat das team vor zwei jahren den ehrenamtspreis der stadt köln erhalten ohne ihre einsatzbereitschaft wäre die arbeit der bahnhofsmission nicht denkbar stellt auch gustav rehbein einer von fünf sozialarbeitenden in der kölner bahnhofsmission fest der stellvertretende leiter ist mitarbeiter des diakonischen amt ren getrud a meine mission ist ehrenamtlich in der suchthilfe zu arbeiten ich arbeite im statt-cafe´mit weil ich selber trocken bleiben möchte natürlich möchte ich auch anderen meine geschichte erzählen und ihnen meine erfahrungen weitergeben gertrud a engagiert sich in der evangelischen suchtselbsthilfe in ratingen

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bahnhofsmission nicht ohne ehrenamt 15 fotos bahnhofsmission köln werkes köln und region das sich mit in via dem katholischen verband für mädchen und frauensozialarbeit köln e.v die trägerschaft ökumenisch teilt lich kann man hier seinen christlichen glauben die diakonische idee direkt einbringen so der sozialarbeiter und supervisor der auch theologie studiert hat insgesamt 45.000 mal pro jahr hilft das team der bahnhofsmission allein in köln in ganz deutschland sind es über fünf millionen einsätze mehr als zwei drittel der ratsuchenden haben soziale probleme sind einsam suchtkrank oder psychisch krank wohnungslos oder auch alles zusammen mit steigender tendenz suchen flüchtlinge und zuwanderer ­ vor allem aus osteuropa ­ nach ihrer ankunft als erstes die ein überaus interessantes arbeitsfeld offen und abwechslungsreich gustav rehbein arbeitet seit 2008 im bahnhof von der arbeit hier hatte ich zuvor ein falsches bild gesteht er schnell konnte er feststellen dass dies ein überaus interessantes arbeitsfeld ist offen und abwechslungsreich tatsäch monika lenkmehlich meine mission ist unterstützung zu geben die familien hilft wieder an ihre eigenen kräfte zu glauben neue lebensperspektiven zu entwickeln und die es ihnen ermöglicht wieder freude am leben mit ihren kindern zu entwickeln ­ denn familien sind ein unersetzbares startkapital für unsere kinder und jugendlichen monika lenk-mehlich arbeitet als pädagogische leitung im büro ambulante hilfen des neukirchener erziehungsvereins in kamp-lintfort

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