Clique 03-2015

 

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Clique Jubiläumsausgabe 5 Jahre

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Ausgabe 3 / 2015 | Jubiläumsausgabe HINFALLEN - AUFSTEHEN KRONE RICHTEN-WEITERGEHEN im ! e d ns ! n e it u üller r ie m ael M g e ch t Mich R r rä n mi e D esp inute G 90 M

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5 JAHRE CLIQUE 2    CLIQUE – WIR IM SÜDEN BERLINS

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COVER REVIEW Wir im Süden Berlins Wir machen unser eigenes magazin! ausgabe 3 / 2011 iert e fe qu stag Cli eburt G l . 1 spie “ inn ommerz K Gew statt rz „He ml Nwiww.c i td!.de m ue -s m ue iq 1 i td!.de m ue -s m ue iq l m Wir im Süden BerlinS – Clique nwiww.c 1 MIT SOMMERLAUNE IN DEN HERBST it! e m ed.d mque-su i m l i Clique .c Wir im Süden BerlinS – 1 nw ww Wir machen unser eigenes Magazin! Ausgabe 3 / 2013 Emotionen im .cl Nw ww itd!.de m ue -s m ue q i Ausgabe 4 / 2014 a j u l e l l a H Nwww itd!.de m e su m equ i m l i .c WIR IM SÜDEN BERLINS – CLIQUE    3

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VERTEILERSTELLEN Hier bekommt ihr unser Magazin: Anjamos Friseur Team | Augenoptik Carsten | Art&Champagne Bar | Bardolino - Ristorante | BFC Preussen | Best Western Premier Hotel Steglitz | Betten Jumbo | Bierhaus Tempelhof | Bierseidel | Blumen Hinterstoisser | Britzer Mühle | BoBoEx | Café Riff | Indoorspielplatz | Casino am Zwickauer Damm | Casino himmel & helle | Berliner Union Film | Coiffeur Udo Walz | Continentale Agentur Carsten Tusch | Derby-Klause | Eiscafé MALIBU | dockx | F.C. Hertha 03 Zehlendorf | finestnails | Forum Steglitz | Frottier-Center Heiko Bethge | garage.berlin | Guthaus Lichterfelde | HairFashion Jens Link | Harald Käpernick u. Janine Radant Krankengymnastikpraxis | Hasis Restaurant | hautschicht | iLand Tempelhofer Hafen | Insel Bowling | Jasmin Nails - Cut & Style Friseursalon | Juwelier Heigl | LIMOUSINE030 | Lokal REBART | LFC Berlin 1892 Casino Rotter| LTTC Rot Weiß Berlin | M-Bar im Forum Steglitz| MERCURE HOTEL Berlin Tempelhof | MODEBLITZ | MSV Casino | NICO´S BAR | die papierfabrik | OUTLET FACTORY STORE - Detlef Mandel | Papillon | PIER13 | Pflanzencenter Steglitz | PhysioVital | Preußen| Quelle | Remise No1 | Restaurant Grimm´s | Restaurant MUNDO | Restaurant Keno | Restaurant + Bar NY | Restaurant GRUEZI | Restaurant La Fontaine | Restaurant Redo XXL | Restaurant Kastanie | Restaurant Villa del Sol | Rudower Tönnchen | Ruhezone | salädchen | Schiff Marti – Tempelhofer Hafen | Shubashi |Plattenladen | Shuh-Date | Schweden-Markt | Sixties | SOCCERWORLD | Sportschule Lothar Nest | Strauch Friseure | Strauß Die Friseure | Sun Town | Sunnymoon Hair | Café Surf Inn | SV Blau Weiss Casino | INK Addicts Tattoo Berlin | Taverna JIANIKOS | Tee & Tee Lichtenrade | Tennisclub Blau Gold Steglitz | Tierarztpraxis Dr. B. Sörensen | Tomasa Villa Kreuzberg | Tomasa Zehlendorf | Tomasa Lichterfelde | Tomasa Grunewald | SQUARED PITCH – Sportsbar | ufaFabrik | Villa Appenzell | Warsteiner Inn | Wassermann Boxer - Kneipe | Zehlendorfer TSV von 1888 e.V. | Zum alten Krug Wir werden weiterhin mit der Verteilung des CLIQUE-Magazins vom Weissgerber Lesezirkel unterstützt! Die vollständigen Adressen findet Ihr unter „Verteilerstellen“ auf unserer Website www.clique-sued.de www.weissgerberlesezirkel.de facebook.com/weissgerberlesezirkel Wir danken Ihnen ... ... mit einem Gutschein über 15,- Euro*. Verschenken Sie Lesespaß zu jedem Anlass Das Geschenk-Abo des Weißgerber Lesezirkel: persönlich, individuell und unverbindlich Stöbern Sie auf unserer Homepage oder fordern Sie unsere aktuelle Preisliste an Kundenservice: 030 / 740 748 70 *Einlösbar bei einem Mindestgesamtbestellwert ab 80,- Euro für ein Geschenk-Abo. Nur zur Verrechnung, keine Barauszahlung möglich. geschenkt! 15,00 €

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INHALT Cover Review 2 Best of - GATC Best of Mononna Ciccone Im Gespräch mit Maren Gilzer Best of - Promis CLIQUE auf Reisen Ketchup 35 Benefiz Golfturnier Familie musst du leben! LVM - Ralf Behrendt Best of - Mitten unter uns 54 55 56 58 60 62 65 67 68 71 72 74 78 80 82 85 86 92 93 96 98 Verteilerstellen 4 Inhalt 5 6 8 Vorwort Clique Unterstützer Besuch beim Regierenden Bürgermeister 12 Entrée Chronik 17 Chronik 2010 18 Chronik 2011 22 Chronik 2012 26 Gespräch mit RUHEZONE 26 BuBiBag- Sitzsäcke made in Britz Best of Unternehmen Facebook Leserstimmen Best of - facebook Chronik 2013 30 Aktion Augen-Licht Chronik 2014 5 Jahre CLIQUE-Jubiläumsparty Best of - Handart Zwei Brüder - Reederei Riedel GATC bei Ewa Herzog MSV06 - Schach ist nicht doof Best of - Sport 33 34 38 40 42 47 48 50 52 Gospelchor Lichtenrade Best of - Entertainment Lichtdesginer Andreas Boehlke Best of - Party 2011-2015 Best of Youngstars Smoking trifft Abendkleid Pinnwand Partybilder Klikken Kalle Hilmar Gathof – Ein bisschen GAGA Impressum Herausgeber / Redaktion V.i.S.d.P. Internetagentur - webjuwelen - c/o Weissgerber Lesezirkel | Anita Tusch | Mohriner Allee 30-36 – Haus F | 12347 Berlin | Telefon 030 / 701 72 400 | Mobil 0173 / 24 12 300 www.webjuwelen.de . info@webjuwelen.de | Copyright Internetagentur - webjuwelen | verbr. Auflage 17.500 Exemplare Layout und Design Anita Tusch, Jan Tepman, Sascha Gottschalk, Bettina Kaul, Lektoriat: Melina Tusch Bildquellen depositphotos, Anita Tusch, Titelfoto: www.123rf.com / Olexandr Moroz. Die Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von der Redaktion jede Haftung abgelehnt. WIR IM SÜDEN BERLINS – CLIQUE    5

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VORWORT HINFALLEN - AUFSTEHEN KRONE RICHTEN-WEITERGEHEN E s sind nur noch ein paar Stunden hin - vor dem Druck dieser Ausgabe. Ein komisches Gefühl – 5 Jahre Rückblick liegen hinter uns. Wir haben daraus 100 Seiten zusammengestellt. Schade, wir hätten noch mehr „Rückblick“ zeigen wollen. Gab es doch so viele schöne Dinge, über die wir schreiben durften und wir erlebt haben. Mit diesem Heft sind es 22 Magazine seit Start des Magazins im Mai 2010. Wir haben versucht einen Querschnitt der letzten 5 Jahre zu ziehen. Das Motto: Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen – passt für uns wie die Faust aufs Auge. Und ich liebe dieses Zitat. Leider haben wir nicht herausgefunden von wem es ist. Viele Höhen und Tiefen waren in den 5 Jahren zu bewältigen! So wie viele von uns es auch täglich müssen. Etwas bewältigen – und immer wieder aufstehen! Nur kurz möchte ich zu den Anfängen: Arbeitslos und eine Idee – das war der Anfang dieses Magazins. Ja, Bammel hatte ich so ziemlich. Erste Aufgabe: Die Pessimisten bei Seite schieben! Was willst Du denn mit einer Zeitung? Print ist tot! Darfst Du das? Bist du denn Journalistin? Owehhh, nicht jeder fand anfangs die Idee einer eigenen Zeitung gut. Glücklicherweise gibt es doch immer noch viele Menschen, die neuen Ideen aufgeschlossen sind und unterstützend mithelfen. Und so orientierte ich mich von Anfang an des Bestehens dieses Magazins genau an diese Menschen. Und wir haben viele davon gefunden. Über 800 Artikel haben wir bisher veröffentlicht! Wir erzählen Euch regelmäßig Neuigkeiten und Geschichten – nicht nur aus dem Süden Berlins 6    CLIQUE – WIR IM SÜDEN BERLINS – sondern von Unternehmern, Künstlern, Prominenten oder einfach nur Menschen, die mitten unter uns sind. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich das als meine Mission an – diese Geschichten zu finden und weiterzutragen! Es geht im Grunde nur darum anderen Mut zu machen, etwas anzupacken. Egal was. Das was Dir Spaß macht, worauf Du Lust hast. Pack es an! Wir haben damals mithilfe vieler Bekannten und Freunde die erste Ausgabe aus dem Boden gestampft. Ja, man kann sagen aus dem Nichts. Das tolle an dieser CLIQUE - Historie ist im Grunde, der Vertrauensvorschuss - welchen wir von Anfang an erhalten haben. Bist Du dabei? Na klar! So wurde die erste Ausgabe innerhalb von 6 Wochen realisiert. Die Miesepeter wurden einfach ignoriert. Und hier an dieser Stelle: Nein wir sind keine Clique. Wir sind ein Print- und Online-Magazin für die Menschen im Süden Berlins. In den 5 Jahren haben wir uns ein Netzwerk aufgebaut. Na klar, hab ich eine eigene Clique, aber die haben viele von uns. Und das ist, was dieses Magazin ausmacht. Es sind viele Cliquen, die gemeinsam eine ganze Menge auf die Beine stellen können, wenn es darauf ankommt. Beim Aufbau des Magazins half ganz selbstlos von Anfang an Olaf Balitzki und ich werde nie vergessen, wie er die CLIQUE unter den Arm genommen hat und überall verteilte mit den Worten: „Hier unsere CLIQUE“, da musste mit bei sein – schau mal rein.“ Das hätte ich mich damals niemals getraut! Das Konzept, jeder kennt jeden um 6 Ecken funktioniert in Berlin außergewöhnlich hervorragend. Es ist kein Sprichwort, es ist Realität. Spätestens mit der On-

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5 JAHRE CLIQUE lineplattform XING (früher openbc) konnte man visuell wahrnehmen, wer wen kennt und mit wem befreundet ist. Heute könnt ihr das bei Facebook weiterverfolgen. Schaut mal wie viele gemeinsame Kontakte „man hat“. Ist das nicht unglaublich klasse! Das wäre vor 10 Jahren noch gar nicht machbar gewesen. Auch wenn die sozialen Netzwerke oft verdammt werden und wir immer mehr zum gläsernen Menschen werden – besteht auch die Möglichkeit viel Positives daraus zu ziehen. Die letzten 5 Jahre waren kein leichtes Unterfangen. Am Anfang dachte ich, das schaffe ich nie. Immer wieder bin ich hingefallen, quälte mich hin und wieder mit dem Gedanken aufzugeben und machte schlussendlich doch immer weiter! Wenn Du Dich selbstständig machst, musst du die ersten 3 Jahre echt knüppeln und dann kannst du langsam anfangen die Früchte zu ernten. Doch was ist, wenn alles anders kommt, als du planst?! Genau im 3. Jahr – an dem ich dachte – so jetzt aber los, wir erhöhen die Auflage – erhielt ich zur Mitte des Jahres 2013 die Diagnose Brustkrebs. Ist jetzt alles vorbei? War das etwa alles umsonst? Das waren die ersten Fragen, die mir durch den Kopf schossen. Doch durch die Hilfe von vielen Menschen, die um mich herum sind – geschäftlich sowie privat – konnten alle Ausgaben weiter gedruckt werden. Das war ein verdammt hartes Jahr. Aber es brachte auch sehr viel Positives. Diese Ausgabe ist ein kleiner Rückblick, ein Querschnitt der letzten 5 Jahre. Die CLIQUE-Magazine sind wie ein Tagebuch des Südens von Berlin. Ich freue mich Euch auf eine Reise mitnehmen zu können. Unser Wunsch ist es, dass mittelständische Unternehmen bis hin zu Konzernen im Süden Berlins das Projekt CLIQUE unterstützen – damit wir viele kleine Geschichten aus dem Süden Berlins weiter erzählen können. Somit können wir immer wieder auch kleinen Unternehmern, Künstlern und Kämpfern, sowie Start-Up-Unternehmen die Möglichkeit geben, über sich zu erzählen. Wir sind eine Zeitung zum Anfassen! Wir feiern, gehen gemeinsam essen, bringen Menschen zusammen, erzählen Eure Storys und vieles mehr! Denn das ist, was das Leben – ja was Berlin ausmacht. Berlin ist klasse, Südberlin hat etwas Eigenes und Besonderes! Und hier machen wir weiter, mindestens noch die nächsten 5 Jahre! Danke an alle und für alles! UNSERE MISSION! Herzlichst, Anita Tusch Herausgeberin + Chefredaktion CLIQUE-UNTERSTÜTZER BeGeBau – Bernd Gerz – etw elektrotechnik Mario Wenzel – Continental Carsten Tusch – Möbeltischlerei Klaus-Dieter Semmler – AGOstini Bauservice Mario Agostini – Otto Kittel Garten- Landschafts- und Sportplatzbau GmbH – VIDEO TOWN – La BONITA Friseur Richardplatz – Dachdeckerei Holger Scheibe – SUN TOWN – Olaf Balitzki. DANKE – AN UNSERE KUNDEN „ERSTER STUNDE“ UND HEUTE NOCH DABEI! Er begleitete uns zum Interview mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Auf der Trabrennbahn sprang er als Fotograf für uns mit ein, weil unsere Kamera ohne Akku vor Ort war. Ein lieber Dank für die immer wieder tollen Fotos geht an ihn: Peter Röther hat 2005 sein Hobby „fotografieren“ zum Beruf gemacht und beliefert mehrere Bildagenturen mit redaktionellen Bildern. Sein Motto: Der Gebrauch einer Kamera ist ähnlich der eines Messers: Man kann damit Kartoffeln schälen, aber auch eine Flöte schnitzen. Erich Kahlmeyer DANKE AN FOTOGRAF PETER RÖTHER – PRFOTOPRESS: WIR IM SÜDEN BERLINS – CLIQUE    7

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tz ü t s r e t Un er LVM-Servicebüro Michael Liewald Inhaber André Gauler Bayerische Str. 23 10707 Berlin Fon: 030/705 12 13 Ferdinandstr. 35 12209 Berlin-Lichterfelde Fon: 030|76 80 41 93 Lundtauto Sportwagenservice GmbH Alt-Schönow 6 14165 Berlin Fon: 815 50 22 24-H-Notfallhotline: 0171/723 39 80 www.lundtauto.de Alicja Lundt & Thomas Lundt Blitzschutzanlagenbau Frank Macke | Inhaber Buckower Damm 195-197 12349 Berlin Fon: 0800 – 0505651 Andreas Heymann it-structures gmbh it-Dienstleistungen Alt-Britz 105 12359 Berlin Fon: 030/843 12 05 0 info@it-structures.net www.it-structures.net Lichtenrader Damm 22 12305 Berlin Telefon, Fax: 030/743 65 89 E-Mail: info@blumenhinterstoisser.de BLUMEN HINTERSTOISSER Richardplatz 1 12055 Berlin Mobil: 0163 803 77 03 www.begebau.de

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Intzestr. 18 12277 Berlin-Marienfelde Fon. 030/72016335 info@thomas-kattenbaum.de www.faire-finanzierungen.de 12103 Berlin Fon 030/823 05 22 M-Bar Annett Junger findet Ihr im Untergeschoss im Forum Steglitz Schloßstr. 1 12163 Berlin Hranitzkystr. 10 . 12277 Berlin-Marienfelde Alt-Rudow 54, 12357 Berlin Rudow Steglitzer Damm, 12169 Berlin-Südende Bismarckstraße 72-73, 12157 Berlin-Steglitz Rheinstraße 2-3, 12159 Berlin-Friedenau Fon: 030/ 85603838 www.augen-optik.net Mohriner Allee 30 - 34 12347 Berlin Fon: 030/740 748 70 www.weissgerberlesezirkel.de Haus Mirabelle im „Land Fleesensee“ Holger Scheibe Birkbuschstr. 42-44 12167 Berlin Fon. 76886565 Fax. 76886566 Fon: 03991731074 Buchungen bitte mit KENNWORT: CLIQUE-BERLIN Vermietungs- und Service-Büro Carolin Bischof Silvia Paul – RUHEZONE Waltersdorfer Chaussee 89 12355 Berlin Fon. 030-86 43 44 55 www.ruhezone-berlin.de

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tz ü t s r e t Un er Hahn Dachdeckerei GmbH Fon: 030/ 747 11 00 www.hahn-dachdeckerei.de Angela Hahn | Hahn Dach- und Solartechnik GmbH www.berlintrab.de Inhaber -Privatkino-berlin.de André Detroit Muthesiusstraße 6 12163 Berlin Fon: 030 / 79 70 30 40 andetroit@movieman.de www.privatkino-berlin.de BALLI EVENTS Anita Tusch Webagentur – webjuwelen Balli Events Mobil : 0160 970 53 721 Fon: 030/ 71577180 Mobil: 0173 24 12 300 info@webjuwelen.de www.webjuwelen.de Geschäftsstelle Andreas Brack Abteilungsdirektor – Leiter Vermögensanlagen Carl-Schurz-Str. 46 13597 Berlin Fon: 030/31 07 31 30 andreas.brack@berliner-bank.de

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Head Security e. K. Michael Benke Sternstr. 53 B 14480 Potsdam Mobil +49 177 5000 005 info@dog-hilfe.de www.dog-hilfe.de DOG-HILFE Marco Griesche Office 1004 Rathausstrasse 13 10178 Berlin Beratung: 0800 - 50 15 474 Office: 0180 50 15 47 40 * Email: berlin@head-security.de *0,14 €/min aus dem dt. FN, max. 0,42 €/min Mobil Sicherheitsdienstleistungen Detektei Alarmanlagen Florian Boldt Mariendorfer Damm 161 12107 Berlin 24h-Notdienst - 66 23 82 8 www.boboex.de SP RTS Hotes Management International Super Consultant | Germany HMI Sports Hotes Management International Pariser Str. 3, 10719 Berlin Tel.: 030/ 31505675 Mob: 01778 18 83 05 www.hmi-sports.com Michael Bohn Christian Hempel Fon: 030/916 814 84 Mobil: 0163/1912842 www.limousine-030.de Birgit Schulz Inhaberin Kaiser-Wilhelm-Straße 83 12247 Berlin Fon: 774 92 95 www.modeblitz-berlin.de Hesse & Otté Immobilien GbR Andreas Otté Krokusstr. 90 12357 Berlin Fon 030. 666 23 170 a.otte@bhi-immobilien.de www.bhi-immobilien.de Du willst 2015 CLIQUE-Unterstützer werden, dann rufe uns einfach an: 715 77 81 0

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ZU BESUCH BEIM 90 Minuten m Gespräch mit MICHAEL MÜLLER

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Z REGIERENDEN BÜRGERMEISTER die Politik zu gehen? Mit Politik habe ich recht früh angefangen. Politisch interessiert war ich schon mit 15 Jahren. Mit 17 bin ich in die SPD eingetreten. Politik war mein Hobby, das ich dann zu meinem Beruf machen durfte. Das ist ja eigentlich genau das, was man sich für seinen Beruf wünscht. Wie passte das? Der Sprung vom Senator zum Bürgermeister. Kann man sich darauf vorbereiten? Da ich seit über 20 Jahren in der Politik tätig und mit den Abläufen vertraut bin, ist es keine riesige Umstellung, auch wenn man sicher nochmal stärker im öffentlichen Fokus steht. Mit einem Rücktritt von Klaus Wowereit hatte ich so nicht gerechnet. Doch der Zeitpunkt, die Konstellation, es passte alles. Zwischen dem Mitgliederentscheid und der Antrittszeit lagen 8 Wochen, um sich auf das Amt des Bürgermeisters vorzubereiten. Wie ist das so? Was macht man in dieser Zeit? Am 18. Oktober 2014 habe ich durch den SPD-Mitgliederentscheid die Kandidatur als Berlins Regierender Bürgermeister gewonnen. Bis zum Amtsantritt am 11. Dezember 2014 mussten viele Gespräche mit verschiedenen Ressorts geführt werden. Das Team wurde zusammengestellt. Vom persönlichen Büro, über die Pressesprecherin bis hin zu den Senatoren und Staatssekretären mussten Entscheidungen getroffen werden. Für mich persönlich waren diese acht Wochen eine sehr spannende Zeit und eine wichtige Orientierung. Wie hat ihre Familie reagiert? Gemischt. In erster Linie haben sie sich für mich natürlich gefreut. Gleichzeitig stellte sich aber auch die Frage, was sich für uns als Familie ändern würde. Als Senator war die Familie schon vieles gewohnt. Doch im Amt des Bürgermeisters verändert sich doch noch einiges mehr. Polizei steht vor der Tür und 80 Prozent aller Termine werden von Fotografen begleitet. Es war schon die Sorge vorhanden, ob sich Einschränkungen ergeben werden. Auch die Arbeitszeit war eine Diskussion. Doch ich habe schon als Senator bis zu 16 Stunden am Tag gearbeitet. Das mache ich auch heute. Mehr geht nicht. Und mit der medialen Begleitung haben wir uns alle inzwischen langsam angefreundet. Als Senator widmet man sich seinem Ressort, als Bürgermeister ist die ganze Stadt wichtig. Wie gehen sie mit dem breiten Themenspektrum um? Ich sehe dieses breite Themenspektrum sehr positiv. Dadurch lerne ich nicht nur die Stadt, sondern auch die Menschen in dieser Stadt nochmal von einer neuen Seite kennen. Als Senator habe ich mich natürlich auf mein WIR IM SÜDEN BERLINS – CLIQUE    13 ugegeben, wir waren total aufgeregt – schon vor der Fahrt ins Rote Rathaus. Spätestens als wir vor dem Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, Platz nehmen durften, wussten wir – jetzt wird es wahr. Wir haben gleich ein Gespräch mit dem Mann, der die Hauptstadt erst einmal bis zur nächsten Wahl im Jahre 2016 Berlin führen wird! Der Tisch ist gedeckt. Kaffee, Tee, Kekse und Michael Müller selbst, bot uns noch kalte Getränke an. Es war völlig unkompliziert. Wir dachten, dass wir viel strenger kontrolliert werden. Jemand sogar unsere Fragen vorher sehen möchte. Was dürfen wir fragen – was nicht?! Jemand, der das Interview begleitet? Vielleicht uns sogar einschränkend zurechtweist? Gar nichts. Wir sind völlig alleine mit dem Regierenden Bürgermeister. Die Atmosphäre ist locker. Entspannt sieht er aus - unser Bürgermeister. Das fällt schon zu Anfang des Gespräches auf und das sollte auch so bleiben. Wie fängt man ein Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister an? Da wir ja doch irgendwie immer anders „ticken“ haben wir ihm zur Auflockerung des Interviews (was gar nicht nötig war, denn er ist total locker) schon einmal gesagt, worüber wir nicht sprechen wollen. Im „Dieter-Thomas-Heck-Style“ ratterten wir die aktuellsten Berlin-Themen runter: Wir wollen nicht über Themen sprechen, die man überall lesen kann. Also, keine Fragen über den BER, das Stadtschloss, öffentlichen Nahverkehr, Asylantenfragen, bezahlbare Wohnungen für Berliner… und…. er begann wieder zu lächeln und sagte: „Na, dann mal los mit der ersten Frage!“ CLIQUE: Wowereits Standardspruch für Berlin ist „arm aber sexy“. Was ist Berlin für Sie? Haben Sie auch so eine Art Leitspruch für Berlin? Natürlich möchte ich weg von „arm aber sexy“. „Reich und sexy“ wäre doch eigentlich besser, oder? Eine solche Überschrift wie sie Klaus Wowereit in einer Rede mehr zufällig kreierte, so etwas ergibt sich, das kann man nicht beschließen. Berlin ist meine Heimatstadt und sie ist aufregend. Woanders zu leben als hier, kann ich mir nicht vorstellen. Wollten Sie vor der Ernennung zum Bürgermeister „schon immer“ mal Bürgermeister werden? Nein, so etwas kann man ja nicht planen. Meine Arbeit als Senator für Stadtentwicklung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das ist für mich noch immer eines der spannendsten Ressorts, die man als Senator leiten kann. Haben Sie sich schon immer für Politik interessiert? Wann ist Ihnen das erste Mal bewusst geworden, in

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ZU BESUCH BEIM Ressort konzentriert. Jetzt sind die Themen noch vielfältiger und das macht es noch spannender. Beispielsweise genieße ich es als Kultursenator von Berlin - dieses Amt habe ich ja zusätzlich übernommen - auch hinter die Kulissen der breit gefächerten Kulturlandschaft in Berlin zu schauen. Mich mit den Intendanten und Künstlern auszutauschen, macht mir viel Spaß! Was erwarten die Berliner von Ihnen? Die Anforderung an das Amt birgt eine riesige Erwartungshaltung, die Dinge sofort von einem Tag auf den anderen ändern und klären zu müssen. Das geht natürlich nicht immer, ist aber typisch für einen Stadtstaat wie Berlin oder auch Hamburg. Olaf Scholz in Hamburg hat es mit einem ähnlichen Phänomen zu tun. Wir sind hier alle viel näher beieinander. Die Bürger sehen die Wege als kürzer an. In einem Flächenland wie Nordrhein-Westfalen ist das ganz anders. Wenn dort in Köln „eine Laterne umfällt“, dann wendet sich niemand sofort an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Das ist hier anders. Dieser Erwartungshaltung so gut es geht gerecht zu werden, daran arbeite ich mit meinem gesamten Team jeden Tag. Was machen Sie als Freizeitausgleich? Ich treibe gerne Sport. Am Wochenende, wenn nicht so viele Termine zu absolvieren sind oder ich im Urlaub bin, lese ich gerne. Oder ich schaue auch mal Fernsehen, dann gerne Krimis. Ich sehe gern Fußball. Am liebsten direkt im Stadion, wie beispielsweise beim letzten Champions League Finale im Berliner Olympiastadion, das war schon ein tolles Event – auch für Berlin. Spielen Sie denn selbst Fußball? Nein, nicht heute und auch früher eher mal 14    CLIQUE – WIR IM SÜDEN BERLINS auf dem Schulhof oder bolzen im Park. Ich habe schon viel ausprobiert, Rudern, Tennis, Squash oder ich gehe ins Fitnessstudio. Wissen Sie wie Ihre Außenwirkung ist? Ist Ihnen bewusst, wie man über Sie denkt? Er muss lächeln: Das liest man ja in etlichen Zeitungen. Ich wirke bieder, farblos, oder auch nüchtern, manche nennen es seriös. Natürlich bin ich im Gegensatz zu Klaus Wowereit weniger schillernd. Ich möchte authentisch bleiben und mich nicht für die Öffentlichkeit verbiegen. Letztendlich liegt es immer im Auge des Betrachters. Die einen wünschen sich vielleicht mehr „Farbe“, die anderen schätzen die Ruhe und Souveränität, die ich ausstrahle und mit der ich die Dinge in Angriff nehme. Was wollen Sie für Berlin umsetzen? Was wünschen Sie sich? Wir werden den Flughafen zur Eröffnung bringen. Das Ziel ist, bis 2016 die baulichen Aktivitäten abzuschließen und dann in den Probelauf für die Eröffnung zu gehen. Wichtig ist mir zudem, noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Die inzwischen wieder gute wirtschaftliche Situation muss weiterhin verstärkt werden. In unsere Stadt kommen sehr viele Menschen, auch aus dem Ausland, um hier zu studieren oder zu arbeiten. Die Start-Up-Szene boomt. Berlin hat sehr viel Energie. In letzten Jahr wurden € 800 Mio. privates Kapital allein in Start-up-Projekte investiert. Wie kommt es denn, dass die Stadt sich so rasant entwickelt? Ein Beispiel: Da wo Sie gerade sitzen, saß kürzlich der Bürgermeister von Tel Aviv. Er fragte mich,

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REGIERENDEN BÜRGERMEISTER was ich denn hier machen würde, dass alle seine jungen Bürger und Kreativen unbedingt nach Berlin wollen. Ich sagte ihm, dass wir uns freuen, wenn wir hier neue Kreative begrüßen können, die in unserer Stadt lernen und kennenlernen wollen. Daraufhin antwortete er, dass das natürlich gut ist, doch leider wollen dann auch alle dauerhaft in der Stadt bleiben. (Er lächelt schon ein bisschen stolz.) Berlin ist zum Anziehungspunkt gerade für junge Menschen, aber auch für viele andere geworden. Seit dem Mauerfall – also in den letzten 25 Jahren –sind 1,7 Mio. Neu-Berliner in unsere Stadt gekommen. Wir sind heute knapp 3,5 Mio.. Es hat also auch ein großer Austausch stattgefunden, der die Stadt auch gerade für die junge Generation und junge Familien spannend macht. Mit unseren Universitäten, dem Standort Adlershof und den vielen, auch englischsprachigen Start-Ups, bieten wir einen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Standort, der attraktiv ist und das nicht nur für Investoren. Sie wohnen im Süden Berlins, speziell in Tempelhof. Was gefällt Ihnen hier besonders? Es ist die Mischung aus Stadt und Zentrum. Ich bin schnell im Stadtkern, wir haben im Süden eine tolle Infrastruktur, viel Grün und eine hohe Wohnqualität. Die Bezirke Tempelhof, Schöneberg, aber auch Steglitz sowie Zehlendorf sind in den letzten Jahren deutlich und positiv gewachsen. Tauschen Sie sich aus, bzw. wen fragen Sie um Rat? Ja, ich tausche mich oft aus. Natürlich auch noch regelmäßig mit Klaus Wowereit, mit dem ich freundschaftlich verbunden bin. In früheren Zeiten habe ich gerne das Gespräch mit Dietrich Stobbe (Bürgermeis- ter a.D.) gesucht, der leider bereits verstorben ist. Er fehlt uns sehr. Auch Walter Momper, dessen Regierungszeit auch nicht immer problemfrei verlaufen ist, ist ein vertrauter Gesprächspartner. Es sind verschiedenste Runden, in denen regelmäßig ein Austausch stattfindet. Wie finden Sie Ihr Amtszimmer und würden Sie gern hier etwas verändern? Es gibt schlechtere Büros (und lächelt verschmitzt. Ja, das finden wir allerdings auch.) Na klar, ein paar Sachen werde ich wohl verändern. Vielleicht das eine oder andere Bild austauschen…aber das hat Zeit. Haben Sie sich schon einmal selbst gegoogelt? Lacht schon wieder: Das ist bestimmt zwei Jahre her. Als Senator, da habe ich mal nach einem Bild gesucht und es gegoogelt. Jetzt als Bürgermeister habe ich das noch nicht gemacht. Wo kommen Sie an Ihre Grenzen? Es ist oftmals ein Spagat, den man an manchen Tagen hinlegen muss. Da ist man gerade im Interview, dann musst du im nächsten Moment zu einem Richtfest. Hier hat man sich über Stadtentwicklung unterhalten und schon im nächsten Termin geht es um Kultur oder Wissenschaft. Das erfordert eine hohe Konzentration. Oftmals bereite ich mich dann im Auto auf dem Weg vor. Aber sicher haben Sie dafür doch ein gutes Team, das Sie vorbereitet?! Ja sicher! Die ganze Senatskanzlei unterstützt mich, und ein Team direkt um mich herum. WIR IM SÜDEN BERLINS – CLIQUE    15

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