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Diesen Monat mit 4 Seiten Dorenburg Post

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Oedter Schützen- Light Version unterstützt weiter das Brauchtum Grefrath/Oedt. Wir sind die Light Version in Sachen Heimat- und Schützenfest, betont der Oedter „Freundeskreis Blaue Husaren“. Eine lockere Gemeinschaft, deren Mitglieder unterschiedlich wie Menschen nun mal sind, teils mehr und teils weniger aktiv am Erhalt des Brauchtums beteiligt sind. Am Heimat- und Schützenfest 2016 werden die Blauen Husaren trotz Veränderungen wieder teilnehmen. Weil die Mitglieder Uwe Lehnen (König) und Jürgen Müller (Minister) mit Marcus Leiders (Minister) das Königshaus der St. Vitus Bruderschaft bilden und andere Mitglieder aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr teilnehmen können, wurden neue Husaren/innen gesucht und gefunden. „Der Star ist die Mannschaft“ heißt es indes weiter bei der neuen Gruppe der „Blauen Husaren“ die zum Kennenlernen mit traditionellem Grillwurst essen ihr Standquartier für einen Tag An der Floeth 1 (Hauptmann 2013) übergab die Aufgabe an Hans Peter Kinder, der beim Heimat- und Schützenfest 2016 vorne an marschiert. Eine besondere Ehrung gab es für Gründungsmitglied Stefan Savokaitis (Hauptmann 2010) der seit Bestehen der Gruppe (15 Jahre) kontinuierlich dabei ist. Stefan Savokaitis ist nun Ehrenhauptmann der „Blauen Husaren“ die durch ihr Wirken weiter das Brauchtum Heimatund Schützenfest in Oedt unterstützen. Ein herzlicher Ton und gegenseitige Wertschätzung sind unsere Markenzeichen, betont der neue Ehrenhauptmann, der sich wie alle anderen bereits auf 2016 freut. Für Anfragen rund um die Gruppe, die ohne Satzung und Mitgliedsbeiträge agiert, sind die „Blauen Husaren/innen“ offen. Ansprechpartner sind: Hauptmann Hans Peter Kinder Tel. 02158 951081 und Ehrenhauptmann Stefan Savokaitis Tel. 02158 5812 Aus der Gemeinde Die momentane Husaren/innen- Gruppe für 2016 im Foto: u.R. v.l. Marcus u. Sonja Rötte, Claus Champaert (Hauptmann 2013), Stefan Savokaitis (Gründungsmitglied u. Ehrenhauptmann), Hans Peter Kinder (aktueller Hauptmann), Laura Steinberg o.R.v.l. Manfred Wolfers sen., Andreas Rütters, Michael Wolfers, Werner Hörschkes, Klaus Wohlrab und Simon Steinberg. Nicht im Foto: Husarin Anita Steinberg, die aktiv dabei sein wird. in Oedt bezogen hatten. Wie ein neuer Hauptmann, der immer zwischen den Oedter im Zug voran marschiert, Schützenfesten wurde auch ernannt. Claus Champaert Neues vom Schaufenster des Oedter Heimatvereins nal ein, um die dortigen Kopf- durch einige Fotos von ziemweiden zu schneiden. lichen alten und besonders Die ausgestellten Bilder zei- eindrucksvollen Kopfweiden. gen diese Aktion, ergänzt Das aktuelle Schaufenster des Oedter Heimatvereins widmet sich diesmal gleich mehreren Themen: So erinnern leuchtende Martinsfackeln und Bild- und Textdokumentationen an die Geschichte der Martinsbräuche in Oedt. Zu lesen ist eine Abhandlung aus dem Jahr 1976 des ehemaligen Vorsitzenden des Oedter Heimatvereins, Johannes Lipp, über die Geschichte der Oedter Martinszüge. Eine Abbildung der „Brauchtumsfenster“ von Günter Hoff aus der St. Vituskirche veranschaulicht farbefroh und eindrucksvoll einige Höhepunkte des Martinsbräuche mit Martinszug, Martinsfeuer und sogar mit „Püfferkes“.Auch die Geschichte der 2 Martinslegende sowie einige Martinslieder mit Text und Noten sind ausgestellt. Im zweiten Fenster künden Herbst- und Winterfotos davon, wie reizvoll auch diese Jahreszeiten in Oedt und am Niederrhein sein können. Dazu hat der Herbstwind buntes Laub ins Schaufenster hineingeweht. Im Mittelpunkt des dritten Themas stehen die Kinder der beiden vierten Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Oedt. Unter dem Motto „Raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Natur“ übernahmen sie Kopfweiden-Patenschaften und fanden sich am 2. November mit ihren Lehrerinnen Irene Beurskens und Franziska Matoni.am Oedter Zweigka- Niers-Bote Dezember 2015

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, ja ist denn schon wieder Weihnachten? Noch nicht ganz, aber die Vorzeichen sind nicht zu übersehen. Auch wenn das Wetter uns eher auf Ostern einstimmen möchte, sagen uns die Auslagen und Angebote in den Geschäften etwas Anderes. Jetzt geht es also wieder los, das Rennen um die noch nicht beosrgten Geschenke für unsere Lieben daheim. Oder sollten Sie sich dieses Jahr aus dem ganzen Trubel heraushalten wollen? Schont auf jeden Fall Nerven und die Brieftasche. Und wenn wir mal ehrlich sind, im Nachhinhein wird dann wieder gejammert, dass man über „die Tage“ eigentlich doch ganz ordentlich über die Strenge geschlagen hat. Komisch nur, dass uns so etwas immer erst hinterher bewusst wird. Aber denkbar wäre es ja, dass es in diesem Jahr etwas andes wird. In diesem Sinne, Ihr Team Niers-Bote Horst Damm Klaus Wohlrab In dieser Ausgabe lesen Sie: Impressum Verlag: Niers-Bote, Klaus Wohlrab Niersweg 11, 47929 Grefrath-Oedt Tel. 0 21 58 / 71 91 Geschäftsstelle: Niersweg 11, 47929 Grefrath-Oedt Tel. 0 21 58 / 71 91 Redaktion: Tel. 0 21 52 / 9 69 69 09 Fax: 02152 / 96 95 70 Mobil: 0172 / 2992700 Redaktionsschluss: 2 Wochen vor Erscheinen*. Anzeigen: 0 21 58 / 71 91 Tel. 0 172 / 26 55 260 anzeigen@niers-bote.de Satz & Layout: Niers-Bote info@niers-bote.de Redaktion: Horst Damm (HD) verantw. i.S.d.P Maren Rose-Hessler (MRH) redaktion@niers-bote.de Anzeigen: verantw. i.S.d.P Klaus Wohlrab Gestaltung / Grafik: © Horst Damm Anzeigenverwaltung: Klaus Wohlrab, Niers-Bote. Druck: JVA Druck+Medien, Geldern *Niers-Bote erscheint monatlich. Verteilung an alle erreichbaren Haushalte in Grefrath, Oedt, Mülhausen, Vinkrath, und Auslegestellen in Kempen. Für unverlangt eingesandtes Bild- oder Textmaterial, ohne Urhebervermerk, wird keine Haftung übernommen. Nachdruck, auch auszugsweise, der Redaktionsbeiträge sowie der Anzeigen, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Namentlich kenntlich gemachte Artikel entsprechen nicht automatisch der Meinung des Verlags. Oedter Schützen Winterzeit ist Lesezeit Grefrath leuchtet Dorenburg Post Aus Omas Kochbuch Frohe Weihnachten Veranstaltungskalender Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite 2 4+5 7 9-12 15 16+17 18+19 Registriert: DEUTSCHE NATIONAL BIBLIOTHEK Titelfoto: Rudlof Foto&Design Niers-Bote Dezember 2015 3

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Weihnachtsbasar und Adventsmarkt 2015 Grefrath Am ersten Adventwochenende findet auch in diesem Jahr der traditionelle Weih-nachtsbasar der Grefrather Pfarre St. Benedikt im Cyriakushaus an der Kirche und der Adventsmarkt der Grefrather Einzelhändler auf dem Marktplatz statt. „Sterne leuchten für Menschen in der Not“ unter diesem Motto möchten die Initiatoren des Basars und die Einzelhändler so den Grefrathern die Möglichkeit geben, neben den Weih-nachtseinkäufen auch noch den Menschen in Not zu helfen, denn diese werden durch den Erlös des Basars wieder unterstützt. Wie auch in den vergangenen Jahren bietet der Basar wieder eine reichhaltige Auswahl an • Adventsdekorationen, erstmals als besonderer Schwerpunkt Dekoartikel zum Thema „Sterne“ • Vielfältige Handarbeiten und Weihnachtskarten • Schmuck und Geschenkartikel • Fair gehandelte Produkte aus dem Eine Welt Laden • Große Verlosung • Selbst gebackene Plätzchen und vieles mehr… Am Sonntag wird mit Suppe, Kaffee, Kuchen und Waffeln Aus der Gemeinde Winterzeit ist Lesezeit Wann: Donnerstags 17.00 - 18.30 Uhr Sonntags 10.00 - 12.00 Uhr In den Schulferien bleibt die KÖB meistens geschlossen. Pfarrbücherei Oedt: Vitusbücherei Die Vitusbücherei wurde 2009 nach Renovierung mit zahlreichen neuen Büchern wieder eröffnet, auch Hörbücher werden seitdem angeboten. Die Ausleihe ist kostenlos. Zweimal im Jahr präsentiert das Team der Vitus-Bücherei Buch-Neuerscheinungen: Im Juli vor allem Ferienlektüre, im November besonders Krimis aber auch anspruchsvollere Belletristik. Wo: Vitus Forum Johannes Girmes Straße 11 47929 Grefrath-Oedt Wann: Mittwochs 17.00 - 18.30 Uhr jeden 2. und 4. Sonntag im Monat 10.30 – 12.00 Uhr Die Abende werden länger und draußen ist es windig und für das leibliche Wohl gesorgt. kalt: Was gibt es jetzt schöneDer Flötenkreis trägt mit ad- res, als gemütlich mit einem ventlichen Liedern zur Unter- guten Buch auf dem Sofa zu haltung bei. sitzen! Ein kleiner Adventsmarkt der Händler aus dem Grefrather Kostenlos Bücher ausleihen Ortskern lädt mit einem Sor- in Grefrath timent aus weihnachtlichen Es fehlt an Lesestoff? Kein Deko- und Geschenkartikeln, Problem. Zwar ist der Offene Parfümerie und Bekleidung Bücherschrank der Initiative zum Verwei-len und natürlich „Bunte Gans“ der Witterung zum Kaufen ein. Die Geschäf- zum Opfer gefallen, dennoch te haben am Sonntag von gibt es in Grefrath erstaunlich 13–18 Uhr geöffnet. viele Orte, an denen Leser kostenlos ein fesselndes Buch finÖffnungszeiten: Sams- den und zum Schmökern mit tag: 28.11. von 18.00 bis nach Hause nehmen können. 19.30 Uhr Weihnachtsba- Möglich gemacht wird dies sar Sonntag: 29.11. von oft durch ehrenamtliches En11.00 bis 17.30 Uhr Weih- gagement. Wir haben uns in nachtsbasar u. Adventsmar der Niersgemeinde umgesekt hen und wünschen viel Spaß beim Stöbern und Lesen. Ab 17.00 laden Liederkranz, Ein Tipp für alle, die doch lieKinderchor und der Junge ber kaufen möchten: Eine Chor Aufbruch zu einem ad- gute Auswahl an Büchern und ventlichen Konzert in die fachkundige Beratung bietet Pfarrkirche St. Laurentius ein. die Buchhandlung Groß am Die Initiatoren des Basars, die Grefrather Marktplatz. Grefrather Einzelhändler und die Chöre freuen sich auf Ihren Besuch und einen guten Verkauf. Der Erlös des Basars ist wieder zu 100% für Projekte in der sogen. Dritten Welt bestimmt, z.B. Kolpingprojekt in Indien, Action medeor Tönisvorst, Mis-sion- und Leprahilfe Schiefbahn. Bahnstraße – Rasenfläche soll Bauland werden Die Gemeindeverwaltung Grefrath stellt klar, dass es über die Bebauung des unbebauten Grundstücks -zurzeit noch Rasenfläche- an der Bahnstraße keine Uneinigkeit zwischen der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft für den Kreis Viersen AG – GWG- und der Gemeinde Grefrath gibt. Die Gemeinde Grefrath hatte vor rund einem halben Jahr bei der GWG nachgefragt, ob sie sich eine Bebauung dieser Fläche vorstellen könne. Als eine Möglichkeit und erste Idee legte die GWG dann die grobe Planung von 7 Reihenhäusern mit jeweils drei Kinderzimmern vor. Auf dieser Grundlage entwickelte das gemeindliche Bauamt anschließend den Planentwurf 4 weiter und kam zu anderen Vorstellungen, die jedoch aus Gemütlich lesen im Medienraum Foto: Evangelisches Altenzentrum Oedt zeitlichen Gründen bislang mit der GWG noch nicht bePfarrbücherei Grefrath: Ka- Evangelisches Altenzentsprochen werden konnten. tholische Öffentliche Büche- rum Oedt: Bücherregal im Medienraum Der Bau-, Planungs- und Um- rei (KÖB) weltausschuss sollte in seiner Sitzung am vergangenen Alle Leseratten oder solche, Im Medienraum des evanMontag auf dieser Planungs- die es mal werden wollen, gelischen Altenzentrums in grundlage einen Grund- wählen aus einem Bestand Oedt lädt eine Sitzecke mit satzbeschluss fassen, ob von rund 5.000 Medien (Kin- Couch zum Schmökern vor diese Freifläche an der Bahn- der-, Jugend-, Erwachsenen- Ort ein. Wer möchte darf aber straße nach Auffassung des und Sachbücher, Cassetten auch gerne ein Buch mit nach Ausschusses überhaupt einer und CDs). Die Bücher sind für Hause nehmen. AusgeleseBebauung zugeführt werden vier Wochen kostenlos aus- ne Bücher sollten zurückgeleihbar, für Cassetten und CDs bracht werde. Büchertausch soll. wird eine geringe Gebühr er- ist ebenfalls möglich. Bitte beachten Sie: Der Raum wird Nachdem sich der Ausschuss hoben. mitunter für Veranstaltungen für eine Bebauung ausgesproWo: und Kurse genutzt. In dieser chen hat, sollen mit der GWG Zeit bleibt er für die Ausleihe alternative Bebauungsmög- Cyriakus-Haus Markt 10 geschlossen. Im Zweifel bitte lichkeiten überlegt werden. 47929 Grefrath bei der Verwaltung fragen. Niers-Bote Dezember 2015

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Aus der Gemeinde Winterzeit ist Lesezeit Wo: Evangelisches Altenzentrum Oedt Medienraum im Untergeschoss Oststraße 9 47929 Grefrath-Oedt Wann: Montag bis Freitag 8.00 - 16.30 Uhr Bei Veranstaltungen bleibt der Raum für die Buchausleihe geschlossen. Bündnis 90 / Die Grünen: Oedter Lesezeichen aufzustellen. Jeder der möchte darf hier Bücher mit nach Hause nehmen und/oder gegen andere Bücher tauschen. Wo: Optik rund ums Auge Kirchplatz 13 47929 Grefrath-Oedt Wann: Montag bis Freitag 9.30 Uhr 12.30 Uhr und 14.30 Uhr - 18.30 Uhr Mittwochnachmittags geschlossen Samstags 10.00 Uhr - 13.00 Uhr Heimatverein Oedt: Bücherarchiv Der Oedter Heimatverein verfügt über ein spannendes und umfangreiches Bücherarchiv. Wer sich für Heimatgeschichte interessiert ist hier bestens aufgehoben. Die Schriften können nach Absprache vor Ort eingesehen und einige Publikationen auch gekauft werden. Kontakt: Heimatverein Oedt e.V Über zehn Meter gut ge- Karl Willmen füllte Bücherregale im Büro 02158 / 6315 von Bündnis 90/Die Grünen Foto: Bündnis 90/Die Grünen Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf VollstänSeit Oktober bieten Bünd- digkeit. Falls Sie noch weinis 90/ Die Grünen in ihrem tere „Offene Bücherregale“ Oedter Büro die Möglichkeit, in Grefrath kennen, freuen Bücher auszuleihen. Lese- wir uns über eine kurze Mail begeisterte wählen hier aus an redaktion@niers-bote. über 2.000 Exemplaren von de. Wir werden darüber germodernen Klassikern bis zu ne in einer der kommenden politischen Nachschlagewer- Ausgaben berichten. ken. Die Ausleihe ist kostenlos, die Bücher sollten aber nach der Lektüre gerne zurückgebracht werden. Wo: Bündnis90/Die Grünen Hochstraße 45 47929 Grefrath-Oedt Wann: Montags 10.00 – 12.00 Uhr Mittwochs 19.00 – 20.00 Uhr Optik Rund ums Auge: Offenes Bücherregal Der regelmäßige Büchertausch unter lesebegeisterten Kolleg*innen zog immer weitere Kreise. Am Ende stand die Idee, ein Bücherregal im Ladenlokal von Optik Krechel Niers-Bote Dezember 2015 5

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Aus der Gemeinde Besinnliches zum Advent Ein kleines Gedicht unseres Lesers Helmut Glasmachers aus Grefrath Wie alt ist “Mann“ mit fünfundneunzig Jahren Der Volksmund sagt, er sei ein Greis, abzulesen an den Haaren, denn die sind in dem Alter weiß. Doch das ist nur der Augenschein! Solange Herz und Geist sich regen, kann “Mann“ noch ganz schön munter sein und ab und an noch was bewegen. Fünfundneunzig Jahr` sind 95 Jahre! So scheint es auf den ersten Blick. Doch dann erhebt sich gleich die Frage: Worauf bezieht man sich zurück? Sie sind als Teil der Erdgeschichte nur eine kurze Spanne Zeit, kaum wert, dass man davon berichte, bezogen auf die Ewigkeit. Legt man jedoch den Maßstab an: „Wie lange brennt ein Lebenslicht“, erhalten diese Jahre dann sogleich ein anderes Gewicht. Was sind so viel Jahre nun für Ochs und Esel, Schaf und Ziege, für Fink und Meise, Hahn und Huhn, für Schmetterling und Eintagsfliege? Und wie ist ‚s um die Lebensdauer eines Menschen wohl bestellt ? Die Hundert schafft nur „ganz ein Schlauer “ wenn er sich sehr geschickt verhält. Somit sind fünfundneunzig Jahr‘ schon ein langes Menschenleben . Für alle ist es sonnenklar, all zuviel kann ‚s nicht mehr geben. So viele Menschenlebensjahre sind oft Last und wiegen schwer. „Alt sein“ - das ist nicht das Wahre, doch „alt zu werden“ - schätzt man sehr. Demnach ist ‚s ein Grund zum Danken, darf man den Fünfundneunzigsten begeh ‚ n. Man muss jedoch des Alters Schranken akzeptieren und verstehen. 6 Niers-Bote Dezember 2015

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Aus der Gemeinde „Grefrath leuchtet“ sagt Danke Das Aktionsbündnis Weihnachtsbeleuchtung „GREFRATH KEUCHTET“ bedankt sich herzlich bei den nachfolgend aufgeführten Spendern für das Zustandekommen der diesjährigen Weihnachtsbeleuchtung! Wir alle freuen uns sehr, dass Grefrath in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit wieder leuchten wird! Göbel Manfred & Kompagnon Elektrotechnik GmbH Gemeindewerke Grefrath GmbH Bauhof der Gemeinde Grefrath Adrieno Bikes Änderungsschneiderei Georgios Gogos Anstötz GmbH Bauunternehmen Dohrs GmbH Blumen Elisabeth Fischer Druckcenter Niersmans Edeltraud Spee Eiscafé Jojo Eiscafé San Marco Engels-Fenten Elektro Fabrie & Reuter – LVM Versicherung Fliesen und Natursteine Markus Reuvers Fotozubehör Burkhard Tinnefeld Friseur Ayse Berdibey Gebr. Hermsen GmbH Gerards Reisen Heimatverein Oedt e.V. Hermann Dückers HiFi – Vertrieb Mülders Hotel Haffmanns Karl-Hinz Oemmelen Transport GmbH Kosmetik Gomez-Luis Kosmetik-Vital Petra Schmitz Landbäckerei Oomen GmbH Manfred Fernbach Tonbildstudio Markus Jung Michael Bongaertz Niers-Bote Norbert und Birgit Stenmanns Oliver Frey Versicherungen Optik Reemers Paul und Renate Backes Pizzeria Sicilia Reisebüro Grefrath Johannes Heggers Rita Beyten Schreinerei Andreas Camps GmbH Sparkasse Krefeld – Filiale Grefrath St. Antonius Schützenbruderschaft 1628 e.V. Stahl- und Metallbau Gerhard Kohnen KG Susanne Koelchens Ulrich und Sigrid Goll Volksbank Kempen-Grefrath Zum Fürsten Blücher Und natürlich danken wir alle den vielen unbekannten Spendern, die Ihren Beitrag an der Weihnachtsbeleuchtung über die aufgestellten Spardosen in den Geschäften beigetragen haben! Gerne können auch weiterhin Spenden in beliebiger Höhe (Spendenquittung ab 50,00 Euro – bitte auf der Überweisung vermerken) auf das folgende Konto eingezahlt werden: IBAN: DE35 3205 0000 0006 0010 02 – Sparkasse Krefeld – Gemeindekasse Grefrath – Verwendungszweck 8015 – Weihnachtsbeleuchtung Ebenfalls stehen die Spardosen bis zum 15. Dezember 2015 in den Geschäften und freuen sich weiterhin über jeden Cent! Niers-Bote Dezember 2015 7

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Aus der Gemeinde Benefizkonzert des MGV Vinkrath 1925 Am Samstag, den 05. Dezember gibt der MGV Vinkrath um 18:00 Uhr in der Kirche St. Josef in Vinkrath ein Benefizkonzert zu Gunsten des Kindergartens St. Josef Vinkrath. Dieses Kirchenkonzert bildet den Abschluss des Jubiläumsjahres - 90 Jahre MGV L. Baumann Zwischenspiel Heinz Josef Clemens an der Orgel Kyrie Christian Wilke Vinkrath 1925. Folgende Lieder stehen auf dem Programm: Im Dorf da geht die Glocke schon Bernhard Weber Nun wollen wir singen das Abendlied Hans Ludwig Heinrichs Abendlied W. Mertens Im Abendrot Franz Schubert Leise rieselt der Schnee Quirin Rische Maria durch ein Dornwald ging Karl Haus Weihnachtsglöckchen White Christmas Irving Berlin Andachtsjodler Fritz Bastian Es wird schon glei dumpa Klaus Meglitsch Wenn ich ein Glöcklein wär Otto Fischer Oh my Lord Otto Groll Minuit Chretiens Adolphe Adam Wenn der Tag zu Ende geht Rudi Kühn Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten 8 Niers-Bote Dezember 2015

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Editorial Dynamisch und lebendig, mit diesen Adjektiven lässt sich die Entwicklung des Niederrheinischen Freilichtmuseums treffend beschreiben. Der Bau des zukunftsweisenden Eingangsgebäudes, neue Angebote im museumspädagogischen Bereich oder die Umgestaltung des Spielzeugmuseums sind nur einige von vielen Themen der vergangenen Jahre. Das spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wieder, die zuletzt deutlich gestiegen sind. Der Museumsverein Dorenburg e.V. ist stolz darauf, diesen spannenden Prozess aktiv mitgestalten zu dürfen. Über Spendengelder, Mitgliedsbeiträge oder Hilfe bei Veranstaltungen unterstützt der Verein das Museum in ganz unterschiedlicher Art und Weise und trägt so zur kontinuierlichen Weiterentwicklung dieses attraktiven Aushängeschildes für den Kreis Viersen bei. Auch 2015 waren wir an der Umsetzung von zahlreichen Projekten beteiligt. Wir freuen uns, Ihnen einige davon in dieser neuen Ausgabe der Dorenburg-Post vorstellen zu können. Viel Vergnügen bei der Lektüre und vielleicht bis demnächst im Niederrheinischen Freilichtmuseum. Das Niederrheinische Freilichtmuseum steht im Fokus des Posterkalenders 2016 des Kreises Viersen. Die Motive stammen von Fotografen des FotoForumKempen. Der Kalender bietet 13 außergewöhnliche und inspirierende Blicke auf das Museumsgelände. Der Jahreskalender des Kreises Viersen erscheint mittlerweile zum fünften Mal in Folge, für 2016 erstmals mit Motiven aus dem Niederrheinischen Freilichtmuseum. Der Museumsverein hat das spannende Projekt von der Planung bis zum Druck mitgetragen. Gestaltung und Layout des Kalenders erfolgten durch die Fotografen des FotoForumKempen. Eine echte Herausforderung bei der Vielzahl an Motiven, von denen jedes seinen eigenen Reiz hatte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bei der offiziellen Vorstellung im September im Rahmen des Bauernmarktes gab es jedenfalls Bei der Kalendervorstellung: Herbert Kättner (Museumsschon jede Menge positiver Rückmeldungen. verein), Konrad Nolten-Falk (FotoForumKempen), Axel Küppers (Kreis Viersen), Kevin Gröwig (Niederrheinisches Freilichtmuseum). Foto:Achim Hüskes Posterkalender 2016: Mit der Dorenburg durchs Jahr Fast ein Jahr lang waren die ambitionierten Hobbyfotografen vom FotoForumKempen immer wieder auf dem Museumsgelände unterwegs. Ihre Mission: Das Thema „Niederrheinisches Freilichtmuseum“ fotografisch umsetzen. Entstanden ist ein Posterkalender, der das Freilichtmuseum mit künstlerischem Anspruch jenseits der bekannten Motive zeigt. Die abwechslungsreichen Kalenderblätter rücken vielfach die kleinen Momente in den Mittelpunkt. Der Betrachter fühlt sich ganz nah dran, wenn beispielsweise die Schubladen im Tante-Emma-Laden in Großaufnahme erscheinen oder ein Huhn aus einer Öffnung im Mauerwerk tritt. Andere Bilder, wie das der Dorenburg, die sich in der Panoramascheibe des neuen Eingangsgebäudes spiegelt, zeigen ungewöhnliche Perspektiven oder fangen eine besondere Stimmung ein. Ein schönes Geschenk mit regionalem Bezug Den Posterkalender 2016 des Kreises Viersen gibt es für 12,80 Euro im Museums-Shop. Am ersten und zweiten Advent-Wochenende bietet der Museumsverein das Druckwerk zudem im Rahmen des Romantischen Weihnachtsmarktes an. Den Stand finden Sie direkt im Eingangsgebäude. Übrigens: Mitglieder des Museumsvereins sowie Mitglieder des Grefrather Heimatvereins Im richtigen Moment auf erhalten den Posterkalender den Auflöser gedrückt: im Museumsshop sowie auf Das Kalender-Motiv im dem Weihnachtsmarkt zum Monat Februar Vorzugspreis von 10 Euro. Foto: FotoForumKempen Ihr Herbert Kättner 1.Vorsitzender des Museumsvereins Dorenburg e.V. Januar 2016 ist die Ausstellung „Busy Girl Barbie macht Karriere“ in der Der Museumsverein Dorenburg zu beteiligte sich an der sehen. Das neue Anschaffung eines neuen Fahrzeug sorgt Transporters. Das bisherige jedoch nicht nur Fahrzeug war reparaturanfür Flexibilität in fällig geworden. Sachen Transport Der neue Transporter in Aktion und schafft damit Exponate aus dem Lager eine erhebliche Erleichterung Fuhrpark nun durch einen dunholen, Materialien für die in den täglichen Prozesnächsten Sonderausstellungen kelblauen Mercedes-Sprinter sen, es ist auch ein richtiger ergänzt. Den Löwenanteil für besorgen oder Werkzeug von A nach B bringen: Im Nieder- den „neuen Gebrauchten“ hat Blickfang: Durch hochwertige Folien-Gestaltung hat die Sparkassen-Stiftung „Narheinischen Freilichtmuseum der Museumsverein für eine tur- und Kultur“ des Kreises ist täglich viel in Bewegung. zusätzliche Funktion als WerViersen übernommen, der Rest Um die für einen reibungslowurde durch den Museumsver- beträger gesorgt. Großzügige, sen Museumsbetrieb notwenden Schautafeln des Museums ein finanziert. dige Mobilität zu gewährleisentlehnte Silhouetten an den Gleich auf der ersten großen ten, war es an der Zeit, den Seitenwänden und ein Foto der Fahrt war Prominenz an Bord: in die Jahre gekommenen Hofanlage Rasseln auf dem Barbie und ihre Freunde Ford-Ranger durch ein neues Heck sorgen auf der Straße für reisten von Hamburg an den Fahrzeug zu ersetzen. Seit Aufmerksamkeit September wird der Museums- Niederrhein. Noch bis Ende Blickfang auf vier Rädern Dorenburg-Post | Niers-Bote |Dezember 2015 1/9

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NABU Grefrath: Neue Hainbuchenhecke ersetzt Kirschlorbeer Heimische Gehölze sind Teil der historischen Kulturlandschaft des Niederrheins und ein wichtiger Baustein des Naturund Landschaftsschutzes. Die Grefrather Gruppe des Naturschutzbundes Deutschland e.V (NABU) ersetzte im November in Zusammenarbeit mit dem Museumsverein und mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung der Krefelder Stiftung „Natur- und Kulturlandschaften“ die Kirschlorbeerhecke an der Hofanlage Hagen durch traditionelle Hainbuchen. Museums-Mitarbeiter und der zeigt die Hainbuche eine NABU-Pflegetrupp hatten abwechslungsreiche Färbung. schon kräftig vorgearbeitet Im Frühjahr trägt sie sehr früh und die insgesamt elf Meter Laub und behält es meist über lange Kirschlorbeerhecke samt das Jahresende hinaus. Dies, Wurzeln mit teils schwerem sowie ihre SchnittverträgGerät entfernt. Mit Spaten und lichkeit, macht sie zu einer Gummistiefeln ausgerüstet idealen Heckenpflanze, die für machten sich dann Mitte Noausreichend Sicht- und Windvember Mitglieder des NABU schutz sorgt. Sie ist zudem ein Grefrath und des Museumsverbeliebter Brutplatz für Vögel eins gemeinsam an die Arbeit. und bietet vielen Insekten und Insgesamt 55 rund 1,75 Meter Kleinlebewesen Lebensraum große Hainbuchenpflanzen und Nahrung. wurden fachmännisch in den vorbereiteten Pflanzgraben Naturnahes MuseumsMitglieder des NABU-Grefrath und des Museumsvereins mit viel Spaß bei der gesetzt. gelände gestalten gemeinsamen Pflanzaktion Foto: Franz Miertz Auf dem naturnahen Gelände Artenschutz“, erklärt Rolf Brandt, Leiter Traditionelle Natur- und Kuldes Freilichtmuseums mit der NABU Ortsgruppe Grefrath. Sie turlandschaft erhalten seinen Obstwiesen, Gärten und Weiden bieten vielen Arten wie Raupen, Schmet- finden sich auch an anderer Stelle traditiMit dem Gemeinterlingen, Bienen, Käfern, Vögeln und schaftsprojekt onelle und typisch niederrheinische Arten, wollen NABU und Fledermäusen Nahrung und Lebensraum. wie beispielsweise Kopfweiden und FärNicht heimische Pflanzen erfüllen diese Museumsverein berpflanzen. Ganz neu ist die heimische dazu beitragen, die ökologisch wichtige Aufgabe häufig nur Kornelkirsche neben dem Imkerhaus. Die unzureichend. „Ein Beispiel hierfür ist historische Naturgelben Blüten des Frühblühers stehen in die Forsythie, deren Blüten nektarlos und kleinen Dolden an den dann noch kahlen und Kulturlanddamit für Insekten unbrauchbar sind. Ein Ästen und sind ein starker Bienenmaschaft zu erhalten anderes der jetzt entfernte Kirschlorbeer“, gnet. Im Herbst schmücken hübsche, und zu pflegen. so Brandt. Die traditionelle rote Früchte den Strauch, die von vielen niederrheinische Vogelarten als Nahrungsquelle genutzt Landschaft soll so Ökologisch wertvoll: Die Hainbuche werden. Gemeinsam mit dem NABUauch für zukünftige Einige Tage Arbeit, an denen so manGrefrath wurden in den vergangenen cher Schweißtropfen floss, steckten alle BesuchergeneratiJahren mit der Anlage einer Schlehenonen bewahrt wer- Helfer zusammen in das Projekt HainWeißdornhecke und der Neugestaltung buchenhecke. Am Resultat können sich den. „Heimische des Kräutergartens weitere Projekte zur die Museumsbesucher ab sofort freuen. Gehölze sind zunaturnahen Gestaltung des MuseumsgeDie Hecke, die zwei Fachwerkhäuser dem eine wichtige ländes umgesetzt. Rotkehlchen Grundlage für den verbindet, unterstreicht die Authentizität Foto: Franz Miertz der Hofanlage Hagen. Im Jahresverlauf Fachwerkhäuser im Kleinformat stellten Häuschen. Mit Kluft, Beil und Säge heißt das museumspädagogische Programm, das sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern der Klassen drei bis sieben gebucht werden kann. Die Teilnehmer erfahren viel über die tägliche Arbeit, Die kleinen Zimmermänner Kleidung und Werkzeuge der müssen schon ein wenig Zimmerleute. Woher kommt tüfteln, um aus weit über 100 die Redewendung „bei der Einzelteilen ein Fachwerkhaus Ehre packen“ und was hat es zu bauen. Da wird gefachsim- mit dem „Schlitzohr“ auf sich? pelt, ob der Balken zur rechten Auch hierauf gibt es AntworTraufseite, zur Giebelwand ten. „Die kleinen Bausätze oder doch zum Dach gehört. sind eine tolle Erweiterung Mit etwas Unterstützung für unser Zimmermanns-Progelingt es schließlich und stolz gramm“, freut sich Museumbetrachten die acht Kinder im spädagogin Rabea Badeda Grundschulalter ihre fertigge- über die Neu-Anschaffung. Mit Kluft, Beil und Säge – kleine Zimmermänner bei der Arbeit: Zehn FachwerkBausätze im Maßstab 1:25 bereichern ab sofort das museumspädagogische Angebot des Niederrheinischen Freilichtmuseums. 2/10 Geschafft! Das Fachwerk-Häuschen ist fast fertig. Im vergangenen Jahr hatte der Museumsverein bereits drei größere Fachwerkhausmodelle mit einer Grundfläche von rund zwei mal vier Metern finanziert. Diese haben mittlerweile zwischen der Hofanlage Hagen und der Miertz-Kate einen festen Platz gefunden. Auch diese Modell-Häuser können gemeinsam aufgebaut werden. Dies ist allerdings eher etwas für ältere Jugendliche und Erwachsene - immerhin müssen hier rund 700 kg Holz bewegt werden. Dorenburg-Post | Niers-Bote |Dezember 2015

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Rückblick Das Jahr 2016 steht im Niederrheinischen Freilichtmuseum zunächst ganz im Zeichen der Hexen. Los geht es bereits am 3. Januar unter dem Titel „Die Raunächte am Niederrhein – Glaube und Geschichte.“ In der Führung für Erwachsene erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über die Zeit „zwischen Historische Kindergewandung den Jahren“, um die sich zahlreiche Legenden um Hexen, Geister und Dämonen ranken. Eine Anmeldung unter 02158/91730 ist erforderlich. Am 6. März eröffnet die Sonderausstellung „Da selbsten ein Anfang zu brennen gemacht. Aberglauben und Hexenwahn am Niederrhein“. Bis zum 5. Juni thematisiert die Ausstellung die Hexenverfolgung am Niederrhein und im Rheinland in der Zeit vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Einzelschicksale der Verfolgten werden dabei ebenso deutlich gemacht, wie die Zusammenhänge zwischen Hexenwahn und den religiösen, Fohlen Felix hat ein neues zu Zur Unterstützung der musegesellschaftlichen und politischen Umbrüchen dieser Zeit. Hause in der Eifel gefunden. umspädagogischen Arbeit hat der Museumsverein einen Satz Dem jungen Kaltblut-Hengst, Im Rahmen der Sonderausstellung zum Hexenglauben findet am 30. April von 19 bis 22 Uhr die „Walpurgisnacht“ statt. historischer Kindergewandung der im Mai 2014 im Museum Große und kleine Hexen und Zauberer sind eingeladen, einen geboren worden war, scheint angeschafft. Mit Weste und schaurig-schönen Abend im Museum zu verbringen. die frische Bergluft gut zu Schürze ausgestattet reist es Am 1. Mai dreht sich beim traditionellen Mairitt dann wieder bekommen. sich für kleine „Mägde“ und alles ums Pferd. Ab 11 Uhr ziehen geschmückte Pferde und „Bauernjungs“ noch besser in Sommerfest mit den Kutschen vom Parkplatz am Eisstadion durch die Gemeinde die Vergangenheit. Niersmatrosen Grefrath. Ab 12 Uhr findet auf dem Museumsgelände ein buntes Der enorme MitgliederzuProgramm für die ganze Familie statt. Süße Überraschung für die wachs der vergangenen beiden Gartenfreunde kommen vom 14. bis 16. Mai auf ihre Kosten: Besucher Jahre sorgte dafür, dass über Auf dem Gartenmarkt „GartenLeben – Inspirationen für 100 Mitglieder der Einladung Garten, Kunst und Wohnen“ bieten rund 100 Aussteller Schözum diesjährigen Sommerfest nes und Nützliches für den heimischen Garten an. Gleichzeitig des Museumsvereins gefolgt findet auf der Bügelbahn des Museums die 31. Internationale waren. Unter dem Motto „An Bügelmeisterschaft statt. der Nordseeküste“ wurde bei Ein Markt der ganz anderen Art öffnet im Juni seine Pforten: sommerlichen Temperaturen Vom 18. bis 19. Juni schlagen auf dem Mittelaltermarkt des bis in die Nacht auf der Wiese Museums wieder wilde Heerscharen ihre Lager auf. hinter dem Eingangsgebäude „Bauklötze staunen“ können die Besucher des Museums ab gefeiert. dem 3. Juli. Die Studioausstellung „Das Baukastenprinzip. Vom Holzklotz zum Plastikstein.“ zeigt bis zum 2. Oktober eine kleine Geschichte des Baukastens. Wie die ländliche Bevölkerung „Daheim am Niederrhein“ Die rosafarbene Zuckerwatin der Zeit um 1900 gelebt hat, erfahren die Teilnehmer des temaschine - eine weitere diesjährigen Sommerferienprogramms für Kinder von 6 Neuanschaffung des Musebis 10 Jahren. Anmeldungen werden ab dem 1. April unter umsvereins - war bereits bei 02158/91730 angenommen. diversen Veranstaltungen im Die Landwirtschaft steht auch beim Erntedankfest mit ökuEinsatz. Mitglieder des Musemenischem Freiluft-Gottesdienst und großem Bauernmarkt umsvereins überraschten junge am 18. September sowie beim Treckertreff mit mehreren und junggeblieben Besucher hundert historischen Traktoren am 25. September im Mittelmit süßer, selbstgedrehter Zur ausgelassenen Stimmung punkt. Zuckerwatte. trugen unter anderem die Eisig wird es im Museum Ende Oktober. Am 30. Oktober er„Niersmatrosen“ mit ihrer öffnet die Sonderausstellung „Eisblumen und Schneewehen Stilecht essen Auswahl an mitreißenden – Freud und Leid im Winter“. Winter heißt nicht nur FreiShantys sowie Sängerin Moni- zeitvergnügen im Schnee. Vor allem in der Vergangenheit hatte ka Voss bei. Passend zum Mot- die kalte Jahreszeit auch ihre Schattenseiten. Wie die Menschen to bot das Buffet Spezialitäten damals mit Kälte, Dunkelheit und Nahrungsmangel umgeganvon der Küste: Köstliche kalte gen sind, zeigt die Ausstellung bis zum 15. Januar 2017. Fischplatten und Rote Grütze Zum Jahresende findet schließlich wieder der Romantische mit Vanillesoße. Weihnachtsmarkt an den beiden ersten Adventswochenenden am 25. bis 27. November und 2. bis 4. Dezember statt. Bitte jetzt schon vormerken: Termine Museumsverein 2016 Der Museumsverein bedankt sich bei allen Mitgliedern, Helfern Wenn im Museum eine leckere Exklusiv für Mitglieder des und Sponsoren, insbesondere bei der Sparkassenstiftung „NaMuseumsvereins gibt es auch Gemüsesuppe über dem tur und Kultur“ des Kreises Viersen, dem Landschaftsverband 2016 wieder interessante offenen Feuer kocht, kann Rheinland sowie der Sparkasse Krefeld für ihre finanzielle diese ab sofort aus rustikalem Termine: Unterstützung. Unser besonderer Dank geht in diesem Jahr an Tongeschirr genossen werden. 08. Juni 2016 19.00 Uhr: die Architekten Köppen/Rumetsch, die die gesamten 20.000 Euro Sommerfest unter dem Motto Der Museumsverein hat für aus dem Gewinn des Fritz-Bender-Baupreises für die Gestal„Zu Gast in Frankreich“ die stilechte Verköstigung tung des innovativen Eingangsgebäudes an den Museumsverein 11. Dezember 2016 18.00 je 60 Schalen und Becher weitergegeben haben. Uhr: Adventskonzert erworben. Dorenburg-Post | Niers-Bote |Dezember 2015 3/11 Der Museumsverein engagiert sich in vielen Bereichen. Eine Auswahl verschiedener Aktivitäten 2015: Neues von Felix Museumsschaufenster

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Von Kräutern und Hexen Ihre „Arbeitskleidung“ ist die Hexentracht, ihre „Zentrale“ der museumseigene Kräutergarten. Kräuterexpertin Jenny Hengsten engagiert sich seit 2011 sehr authentisch und mit viel Spaß an der Sache als Kräuterhexe im Niederrheinischen Freilichtmuseum. Die Kräuterhexe freut sich auf Ihren Besuch! Zwischen April und Oktober treffen Sie Jenny Hengsten regelmäßig mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr im Kräutergarten hinter dem TanteEmma-Laden. Die Kräuterhexe informiert außerdem bei Sonder-Veranstaltungen im Museum mit unterschiedlichen Projekten zum Thema und bietet regelmäßig Führungen oder Workshops für Erwachsene an. Diese sind fester Bestandteil des Jahresprogramms. Als Teil des museumspädagogischen Programmes frei buchbar sind derzeit eine etwa 90-minütige Kräuterführung über das Museumsgelände und ein etwa 150-minütiger Kräuterworkshop, bei dem Kräuter auf dem Museumsgelände bestimmt, gesammelt und zu Kräutersalz weiterverarbeitet werden. Schafgarbe Foto: Hengsten Jenny Hengsten beim Kräutersammeln Foto: Karl-Heinz Hengsten Auf dem Tisch der Kräuterhexe gibt es viel zu entdecken: Liebevoll dekoriert stehen da geheimnisvolle Tinkturen und Öle neben Kräutersalzen, Salben und Tees. Es gibt Kräuter zum Räuchern und Duftsäckchen mit Rosenblüten, verschiedene Marmeladen und Pesto. Das meiste davon eigenhändig gesammelt und hergestellt. Jenny Hengsten erklärt den neugierigen Besuchern gerne, was es mit den verschiedenen Kräutern auf sich hat. Wer möchte, darf eines ihrer „Kräuterhexenrezepte“ mit nach Hause nehmen und sich beispielsweise an leckerem Wildkräuter-Pesto oder Brennnessel-Quiche versuchen. Weit mehr als ein Hobby Gefragt nach ihrem Lieblingskraut muss Jenny Hengsten nicht lange überlegen: „Die Schafgarbe, weil sie so vielseitig ist.“ Und das scheint auch die 56-jährige zu sein, die nach ihrer Ausbildung in der Krankenpflege in verschiedenen Berufen tätig war und sich als aktives Mitglied des NABU Grefrath für den Naturschutz in der Gemeinde einsetzt. Seit mehr als 30 Jahren verbringt sie jede freie Minute in der Natur. Sie lebt mit ihrem Mann, den Hunden und einem Papagei „in ihrem ganz persönlichen kleinen Paradies“ etwas außerhalb auf dem Land. Hier ist reichlich Platz für Kräuter, Blumen, Gehölze und Gemüse. Auch ein Steinkauz-Pärchen fühlt sich im Garten wohl. Um ihr Wissen in Sachen Heilkräuter zu erweitern und abzurunden besucht Hengsten seit 2012 verschiedene Seminare und Workshops und hat mittlerweile eine zweieinhalbjährige Ausbildung in Heilpflanzenkunde begonnen. Erste konkrete Kontakte zum Freilichtmuseum knüpfte die Kräuterexpertin 2011. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem NABU und dem Museum war sie maßgeblich an Konzeption und Neugestaltung des museumseigenen Kräutergartens beteiligt. Seitdem betreut und pflegt die Grefratherin, die auch Mitglied im Museumsverein ist, den Kräutergarten ehrenamtlich und mit viel Liebe zum Detail. Seit Anfang 2015 ist Jenny Hengsten außerdem als freie Mitarbeiterin für das Freilicht-Museum tätig und bietet verschiedene Führungen und Workshops zum Thema Kräuter an. Ihre Vielseitigkeit stellt die freundliche Kräuterhexe bei vielen weiteren Gelegenheiten unter Beweis. Sei es beim Erzählen von Geschichten rund um die Raunächte, beim Vorlesen von Märchen, passend mit Hexenbesen ausgestattet, oder beim Sieden von Wurzelwein über dem offenen Feuer. 4/12 Um als Verein unsere erfolgreiche Arbeit fortführen zu können, brauchen wir viele Mitglieder, die uns unterstützen. Der Vereins-Beitritt lohnt sich für Sie: Als Mitglied des Museumsvereins haben Sie üblicherweise freien Museums-Eintritt und profitieren auch sonst von diversen Vorteilen und Vergünstigungen. Genießen Sie außerdem das Gefühl nah dran zu sein, an einem der kulturellen Aushängeschilder des Kreises Viersen. Der Jahresbeitrag beträgt 18 Euro für Einzelpersonen und 25 Euro für Familien. Einen Antrag auf Mitgliedschaft finden Sie im Internet unter www.museumsvereindorenburg.de oder fragen Sie bei Ihrem nächsten Besuch einfach an der MuseumsKasse. Werden Sie Mitglied! Jetzt auch auf Facebook Gefällt mir: Seit April ist der Museumsverein auf Initiative von Schatzmeisterin Birgit Jahrke auch im Sozialen Netzwerk Facebook unterwegs. „Facebook ist eine schöne Erweiterung zu unserer Internetseite und macht es uns noch einfacher zeitnah die zahlreichen Aktivitäten des Vereins und Museums-Neuigkeiten online zu präsentieren“, so Jahrke. Das Angebot ergänzt zudem die Facebook-Seite des Niederrheinischen Freilichtmuseums. Gemeinsam kann ab sofort auf Aktionen aufmerksam gemacht und hierdurch eine noch größere Reichweite erzielt werden. Der Museumsverein freut sich auf regen Austausch und viele neue „Fans“ unter www.facebook.com/museumsverein. dorenburg.ev. Impressum Herausgeber: Museumsverein Dorenburg e.V., Am Freilichtmuseum 1, 47929 Grefrath Redaktion: Maren Rose-Hessler, Kevin Gröwig ViSdP: Herbert Kättner Fotos: Museumsverein, Kreis Viersen Die Dorenburg, deren Geschichte als ehemaliger Landadelssitz bis auf das Jahr 1326 zurückgeht, ist das Herzstück des Museums. Die Dorenburg-Post erscheint jährlich. www.museumsverein-dorenburg.de Dorenburg-Post | Niers-Bote |Dezember 2015

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Aus der Gemeinde Lernort Natur - Kopfweidenpatenschaft Grundschule Oedt Pflanzen. Als kosteneffizientes Pilotprojekt gestaltete der Wasser- und Bodenverband Anfang 2009 daher am Zweigkanal einen rund 160 m langen Streifen neu. Das Projekt zeigt verschiedener Maßnahmen zur Strukturverbesserung: Die Ufer wurden abgeflacht, das Gewässerbett aufgeweitet, ein Nebengerinne sowie Stillwasserbereiche angelegt. Ein etwa fünf Meter breiter Uferstreifen blieb weitgehend der natürlichen Entwicklung überlassen. Totholzelemente tragen zur Erhöhung der Strukturvielfalt bei. Fortsetzung auf Seite 14 Rudolf Goetzens und Hermann Houbertz vom Wasser- und Bodenverband zeigen, wie Faschinen fachmännisch gebündelt werden. Foto: NABU Grefrath (Maren Rose-Hessler) Raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Natur hieß es Anfang November für 38 Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Grefrath, Standort Oedt. Die Schule hatte 2011 die Patenschaft für zwölf Kopfweiden am Zweigkanal übernommen. Nun war der erste Pflegeschnitt für die mittlerweile kräftig gewachsenen Bäume fällig. Dieser erfolgte auf Einladung des NABU Grefrath und unter fachkundiger Anleitung eines Teams des Wasser- und Bodenverbandes der Mittleren Niers. Mit Pausenbroten, festen Schuhen und Gartenscheren ausgerüstet machten sich die Schüler der Klassen 4d und 4e gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Franziska Matoni und Irene Beurskens auf den Weg in Richtung Fritzbruch. Ihr Ziel war das renaturierte Teilstück des Zweigkanals hinter der Niersaue Burgbenden. Vor rund fünf Jahren waren an dieser Stelle etwa 60 Pappeln altersbedingt gefällt worden. Nachdem der NABU damals die Idee einer Baum-Patenschaft an die Schule herangetragen hatte, setzten Schüler der Oedter Grundschule 2011 ein Dutzend Kopfweiden in den Bereich des Uferrandstreifens. Nun stand der erste Pflegeschnitt auf dem Stundenplan der Baumpaten. Baumschnitt zu Faschinen verarbeitet Unterstützt wurde die Schule, wie bereits bei der Pflanzaktion vor vier Jahren, durch den Wasser- und Bodenverband der Mittleren Niers, der mit einem vierköpfigen Team vor Ort war. Rudolf Goetzens, Hermann Houbertz und Christine Kleindopp hatten zusammen mit Praktikantin Amber Schaafstra einiges für die Schüler vorbereitet. Die Experten des Wasser- und Bodenverbandes erklärten den Baumpaten zunächst, wie die Weidenruten richtig geschnitten werden. Anschließend wurde das Schnittgut gemeinsam auf der angrenzenden Grünfläche gesammelt. Dort war bereits ein großer Pfahlbock, die sogenannte „Wurstbank“, aufgebaut. Die Schüler durften nun selber Faschinen herstellen, das sind Reisigbündel, die im naturnahen Wasserbau zur Ufer- oder Gewässersohlenbefestigung Verwendung finden. Mit Feuereifer wurden Äste sortiert, überstehende Zweige abgeknipst und anschließend alles fachmännisch zu Reisigbündeln von 2,50 bis 3,00 m Länge und einem Durchmesser von etwa 30 cm gebunden. Zwischendurch gab es Erklärungen von Christine Kleindopp zu Funktion und Bedeutung der Ufergehölze und Antworten auf jede Menge Fragen rund um die Natur. Renaturierungsprojekt Zweigkanal Der Wasser- und Bodenverband der Mittleren Niers hat seinen Sitz in Grefrath. Zu seinen Aufgaben zählen vorrangig der naturnahe Rückbau sowie die Unterhaltung oberirdischer Fließgewässer. Begradigte Gewässer bieten meist kaum noch natürliche Lebensräume für Tiere und Niers-Bote Dezember 2015 13

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Aus der Gemeinde Lernort Natur - Kopfweidenpatenschaft Grundschule Oedt Fortsetzung von Seite 13 Rezepte aus der Region gesucht Nach nunmehr über 25 Ausgaben Niers-Bote und somit auch über 25 Rezepten aus „Omas Kochbuch“, gehen uns so langsam die eigenen Rezepte aus. Haben wir doch alle bisher abgedruckten Rezepte selbst ausprobiert, oder von unseren Müttern und Großmüttern übernommen. Aber irgendwann ist jede Sammlung auch einmal erschöpft. Vor alle Dingen dann, wenn es einfach nachzukochende, regionale Rezepte, mit möglichst saisonalen, frischen Zutaten sein sollen. Den Punkt haben wir dann jetzt so ganz langsam erreicht. Jetzt sind Sie, liebe Leserinnen und Leser gefragt. Schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Wenn Sie auch noch ein Foto des fertigen Gericht haben, um so besser. Mit Ihrem Einverständnis veröffentlichen wir dann Ihr eigenes Rezept in einer der nächsten Ausgaben, unter Nennung Ihres Namens. Die eingesandten Rezepte sollten nach Möglichkeit zur Jahreszeit passen. Ansonsten sortieren wir Ihr Rezept dann passend in die entsprechende Jahreszeit ein und veröffentlichen es dann. Wir freuen uns jetzt schon auf Ihre zahlreichen Einsendungen und sind sehr gespannt, welche „Schätze aus Omas Kochbuch“ noch auftauchen. Stolz präsentieren die Kinder die Reisig-Faschinen Je nach Wasserstand werden verschiedene Bereiche überflutet und schaffen so unterschiedliche Lebensräume für viele Arten. Mittlerweile konnten erste Erfolge verzeichnet werden: Der Eisvogel nutzt den Bereich zur Jagd nach Fischen. „Das war eine tolle Aktion“, resümiert Organisator Rolf Brandt vom NABU zum Abschluss des Vormittags und dankte dem Wasser- und Bodenverband für die Unterstützung und sein außergewöhnliches naturpädagogisches Engagement. Lehrerin Irene Beurskens ergänzt: „Die Aktion war wirklich super vorbereitet. Den Kindern hat es riesig Spaß und sie haben eine Menge gelernt.“ Für Anfang 2016 plant der Wasserund Bodenverband die Renaturierung des Zweigkanals an der Mündung in die Niers. Eine gute Gelegenheit für den NABU Grefrath und die Grundschule, den naturnahen Wasserbau mit Faschinen zu erleben. Ein weiteres span- Foto: NABU Grefrath nendes Projekt dürfte die für diese Stelle angedachte Installation einer Nistwand für den Eisvogel werden. Zum Abschluss hatte der Wasser- und Bodenverband noch eine Überraschung parat: Für jedes Kind gab es ein extra für diesen Tag gestaltetes Infoblatt zum Thema, bevor es schließlich für Schüler und Lehrer nach zwei erlebnisreichen Stunden in der Natur zurück ins Klassenzimmer ging. 14 Niers-Bote Dezember 2015

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Aus Omas Kochbuch Bratapfel mit Nuß-Marzipan-Füllung Zutaten für 4 Personen: 100 g Marzipan-Rohmasse 40 g gehackte Haselnüsse 40 g Mandelstifte 4 säuerliche Äpfel (am besten Boskop) 20 g Butter oder Margarine 250 ml Milch 1 Tüte (30 g) Dessert-Soße „Vanillegeschmack“ (für 250 ml Milch; ohne Kochen) Puderzucker zum Bestäuben Zubereitung Marzipan fein würfeln. Mit gehackten Haselnüssen und Mandelstiften vermengen. Äpfel waschen, Kerngehäuse großzügig ausstechen. Äpfel auf ein Backblech oder in eine geeignete Form setzen. Mit der Marzipan-NussMischung füllen. Fett in Flöckchen auf die Füllung setzen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 20-25 Minuten garen. Äpfel portionsweise mit Puderzucker bestäubt und etwas Vanillesoße servieren. über 30 Pfannkuchen-Spezialitäten * süß & herzhaft* saisonale Tageskarte * historische Kegelbahn * überdachte Bügelbahn * idyllischer Biergarten Pannekookehuus Das Familienrestaurant in Grefrath! Kinder bis 8 Jahren, in Begleitung ihrer Eltern, erhalten einen Eierpfannkuchen gratis! am Freilichtmuseum Dorenburg An der Dorenburg 28a 47929 Grefrath Tel.: 02158 / 10 16 www.pannekookehuus.de Küche täglich von 12:00 bis 21:30 geöffnet Montag Ruhetag. Niers-Bote Dezember 2015 15

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