Christus König Halver Netzwerk 2015 Dezember

 

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Magazin der Pfarrei Christus König Halver-Schalksmühle-Breckerfeld-Dahl

Popular Pages


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netzwerk christus könig Magazin der Pfarrei Christus König Halver – Breckerfeld – Schalksmühle – Hagen-Dahl Ausgabe 3/2015 Mensch sein GOTT kann in mir zur Welt kommen wenn ich offen bin zum Empfangen vertraue wenn es unmöglich erscheint Freude zeige für neues Leben Lust habe etwas auszuprobieren geduldig bin Unwegsames auszuhalten aber erst wenn ich es zulasse dass GOTT in mir zur Welt kommt kann ich endlich Mensch sein. (Ulrike Biesenbach)

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Editorial Liebe Leserinnen und Leser, in diesen Tagen geschieht es, dass viele, viele Menschen sich auf den Weg gemacht haben, um zu fliehen vor Krieg und Gewalt, vor politischer oder pseudo-religiöser Verfolgung, und auch vor Armut und Not in ihrer Heimat. Dies geschieht in unserer Wahrnehmung zum erstenmal als solche Massenbewegung. So kommen sie auch in die Orte unserer Pfarrei, um registriert zu werden – oder auch um länger zu bleiben. Und in den Häusern und Herbergen, Wohnungen und Unterkünften ist schon kein Platz mehr; Turnhallen und leere Gebäude werden notdürftig hergerichtet. Kommt Ihnen all das bekannt vor? Finden auch Sie, wie ich, Parallelen, wenn Sie das zweite Kapitel des Lukasevangeliums aufschlagen? Diese Ausgabe des Pfarreimagazins Netzwerk erscheint für den Advent. Sie finden etwas zu unseren kommenden weihnachtlichen Gottesdiensten darin, und zu all dem, was sich in unserer Pfarrei in diesen Monaten getan hat und tut. Was aber, wenn »Advent« – Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten – ganz konkret wird? Wenn wir in der Situation der Menschen in Betlehem damals sind, herausgefordert, mit vielen Menschen umzugehen, die für einige oder längere Zeit zu uns kommen? Ich kann diese Frage als soziale und gesellschaftliche Frage, als Herausforderung an die Politik verstehen und zu beantworten suchen, wie viele es auch derzeit tun. Ich bin sehr dankbar dafür, dass bei allem Hass und aller Abwehr viele auch in unseren Gemeinden nicht nur »Netzwerk« lesen, sondern mit anderen »Netzwerke« bilden, um die, die kommen einfach als Menschen, christlich gesprochen: als Schwestern und Brüder willkommen zu heißen und bei aller Herausforderung mit ihnen zu leben. Unser Bischof Franz-Josef Overbeck ist vor ein paar Wochen heftig angeeckt, als er etwas gesagt hat, was für mich die Wirklichkeit klar beschreibt: »Unser Wohlstand und die Weise, in Frieden zu leben, werden sich ändern. Ich bin mir gewiss: so wie die Flüchtlinge ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen, so werden auch wir es tun müssen. Dies ist nicht nur Ausdruck der Willkommenskultur, die wir üben, weil Fremde zu uns kommen, mit denen wir auf Dauer zusammenleben werden, sondern Ausdruck der Entwicklung unserer Welt.« Ich entdecke in all dem nicht nur eine soziale, sondern auch eine geistliche Frage. So lade ich Sie ein, mit offenen Augen und auch innerer Offenheit für Gottes heutige Wege mit uns im Advent zu leben. Für mich ist es eine herausfordernde Zeit. Aber auch eine, in der Gott uns neu zusammenführen und stärken will. Ihr Pfarrer 2 3 4 5 6 7 8/9 10/11 12 13 14/15 16/17 18/19 20 21 22 23 24 Impressum Inhalt Geleitwort/Inhalt/Impressum Messdienereinführung Interview mit Lea Schnell Kirchenvorstandswahl Laudato sí, die Papstenzyklika Die Band »Heartbeat« Zum Thema Weihnachten fällt mir ein… Chronik Gottesdienste Leih dir was! Die Büchereiseite Der Pfarreientwicklungsprozess Die Bischofssynode in Rom Hilfe für Flüchtlinge Humanität Für Kinder Leserbrief Termine Sternsinger/Angebot Herausgeber: Katholische Pfarrei Christus König, Hermann-Köhler-Straße 15, 58553 Halver, Tel. 0 23 53 / 37 30 Redaktion: Ulrike Biesenbach, Cornelia Nölle, Heidrun Rediger, Dr. Johannes Sander Mitarbeit an dieser Ausgabe: Ileana Beckmann, Claus Optenhöfel, Barbara Vormann, Barbara Wilk. Bilder: Titel: Annemone Krause; S. 2, 3: Heidrun Rediger; S. 4: Lea Schnell; S. 5: privat; S. 6: wikipedia; S. 7: Heartbeat; S. 8: Vere na-N, pixelio.de; S. 9: Thorsten Rehberg; S. 10: Lara Diederich; S. 11: Ralf Wegerhoff; S. 14, 15: Thomas Kellermann; S. 16: Katja Sucker, fotolia.com; S. 17: Maurizio Brambatti, dpa; S. 18: Hermann Wirtz; S. 19: Pfadfinder Halver; Det Ruthmann, Björn Othlinghaus, Allgemeiner Anzeiger; S. 20: sherrie, foto lia.com; S. 21: www.kigo-tipps.de; S. 24: Kindermissionswerk »Die Sternsinger«. Kontakt: netzwerk@christus-koenig.de Gestaltung/Satz: Heidrun Rediger, HR-Typo Mediengestaltung Druck: Reintjes Graphischer Betrieb GmbH, Kleve Internet: www.christus-koenig.de Hinweis: Die Redaktion behält sich aus technischen und inhaltlichen Gründen vor, Texte redaktionell zu bearbeiten oder zu kürzen. Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Wie Sie uns erreichen Katholische Pfarrei Christus König Hermann-Köhler-Straße 15 58553 Halver, Telefon 0 23 53 / 37 30 Filialkirche Sankt Georg, Oberbrügge Gemeinde Sankt Jakobus Am Wehrgraben 7, 58339 Breckerfeld Telefon 0 23 38 /1316 Gemeinde Sankt Thomas Morus Hälverstraße 8, 58579 Schalksmühle Telefon 0 23 55 / 66 79 Gemeinde Herz Jesu Kallestraße 4, 58091 Hagen-Dahl Telefon 0 23 37/ 6 21 2 netzwerk

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Messdienereinführung Licht in die Herzen tragen und selbst ein Licht sein Das wollen die neuen Messdiener/innen der Pfarrei, die am Sonntag, dem 25. Oktober 2015 in einer feierlichen Messe in der Kirche zu Hagen-Dahl der ganzen Pfarrei vorgestellt wurden und zum ersten Mal in der Messe dienen durften. Etwas aufgeregt waren sie schon. Doch im Laufe der Messe legte sich das, denn Pfarrer Claus Optenhöfel hieß alle herzlich willkommen und die neuen »Minis« bekamen im Laufe der Messe von den älteren Kolleginnen und Kollegen freundliche Glückwünsche und ihre Plaketten überreicht. Bei der Gabenbereitung konnten die »Neuen« zeigen, dass sie gut aufgepasst haben und ihren Dienst aufmerksam versehen. Zum Ausklang fand im Anschluss an die Hl. Messe ein geselliges Treffen mit Spiel und Spaß für die Kinder und Jugendlichen im Forum der Herz-JesuGemeinde statt. Es war ein sehr schöner Sonntag. Wir begrüßen folgende Jungen und Mädchen aus den Gemeinden Herz Jesu, Dahl: Kordian Broch, Jonathan Clever, Timo Langosch, Lea Menschel, Leonie Ruppert, Elias Schmedding St. Jakobus, Breckerfeld: Kathrin Kraler Christus König Halver, Filialkirche St. Georg, Oberbrügge: Elisabeth Schönfeld St. Thomas Morus, Schalksmühle: Magnus Behrendt Gonzalez, Christopher Czelakowski

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Kirchenmusik Ein junges Gesicht in der Gemeinde Herz-Jesu Interview mit Lea Schnell – Organistin und Leiterin des Jugendchores Stimmlicht Hallo Lea, obwohl du noch ziemlich jung bist, spielst du schon seit einiger Zeit Orgel und leitest den Jugendchor. Wann und wie bist du zur Kirchenmusik gekommen? Ich habe schon früh angefangen Klavier zu spielen. Später hat mich meine Mutter gefragt, ob ich es nicht auch mal mit der Orgel versuchen möchte. Ich habe ein Jahr Orgelunterricht genommen, habe dann erst mal wieder aufgehört, weil es mir nicht so viel Spaß machte. Das hat sich ungefähr ein Jahr später, 2011, geändert. Da habe ich mit der Ausbildung für den C-Schein angefangen. Wo hast du deine Ausbildung gemacht und was musstest du dabei alles lernen? Ich habe meine Ausbildung an der Kirchenmusikschule in Essen gemacht. Den Orgelunterricht konnte ich in Hagen nehmen. Die anderen Sachen, wie Gesang, Chorleitung und Theorie, habe ich dann in Essen gelernt. In der Woche hatte ich dort Gesangsunterricht und zwei Jahre lang jeden Samstag Theorie. Hat dir die lange und anstrengende Ausbildung Spaß gemacht? Zuerst musste ich mich einarbeiten, denn es gab viel Neues zu lernen. Und das auch schon vor der Ausbildung, weil eine Aufnahmeprüfung erforderlich ist. Im Laufe der Zeit hat es mir dann aber doch Spaß gemacht. Allerdings glaube ich nicht, dass ich das Ganze ohne meinen Bruder angefangen hätte. Er wollte diese Ausbildung nämlich unbedingt machen, aber nicht alleine dorthin gehen. Da ich ja schon mal Orgel gespielt habe, hat er mich dann dazu überredet. Es ist noch jemand aus Hagen dabei gewesen, sodass wir alle zusammen lernen konnten. Bleibt die Kirchenmusik dein Hobby oder soll sie zum Beruf werden? Die Kirchenmusik ist weiterhin nur ein Hobby für mich. Sicher ist es auch möglich durch das Orgelspiel während des Studiums etwas Geld zu verdienen. Aber ich kann mir das Ganze nicht als Beruf vorstellen. Ab und zu macht Kirchenmusik echt Spaß, aber nicht bis zu zehn Stunden am Tag. Was hast du denn sonst beruflich für Ziele, was möchtest du in den nächsten Jahren erreichen? Nach dem Abitur möchte ich ein Jahr ins Ausland. Ich denke, ich werde mit einer sozialen Organisation nach Südafrika gehen und dort ausprobieren, ob Arbeit im sozialen Bereich etwas für mich ist. Wenn es mir Spaß macht, dann folgt vielleicht ein Studium in diesem Bereich. Ich habe auch schon mal überlegt, Kunst zu studieren. Es kann aber sein, dass ich gar nicht studiere und im handwerklichen Bereich eine Ausbildung mache, da ich gerne mit Holz arbeite. Ich will und kann mich einfach noch nicht festlegen. Du bist jung – trotzdem die Frage: Hast du ein Lebensmotto, das dich begleitet? Nein, habe ich noch nicht. Vielen Dank für das Gespräch, Lea. Ich wünsche dir für die nächsten Jahre alles Gute. (Conny Nölle) Hast du ein musikalisches Vorbild? Nein, ich habe kein musikalisches Vorbild. Die Ausbildung war irgendwie ein weiterer Schritt, nachdem ich schon so lange Klavier gespielt habe. Im Laufe der Ausbildung habe ich auch wieder klassischen Klavierunterricht bekommen. Es war wirklich ziemlich viel: Orgel-, Klavier-, Gesangs- und Theoriestunden. Wie gut, dass ich zu der Zeit noch nicht in der Abi-Vorbereitung war. Wie siehst du deine weitere Arbeit in der Gemeinde? Willst du regelmäßig Orgel spielen und/oder den Jugendchor weiterleiten? Den Jugendchor will ich auf jeden Fall weiter leiten. Regelmäßig in der Kirche Orgel spielen werde ich in der nächsten Zeit wohl nicht, da ich dann vor jedem Gottesdienst üben muss, und die Schule jetzt vor dem Abitur auf jeden Fall wichtiger ist. Aber die Arbeit mit dem Jugendchor macht wirklich viel Freude und deshalb nehme ich mir die Zeit dafür.  4 netzwerk

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Aus der Pfarrei Der neue Kirchenvorstand Die Pfarrei hat gewählt. Am 7. und 8. November 2015 fanden die turnusmäßigen Wahlen zum Kirchenvorstand statt. Hier ist die neue Zusammensetzung dieses wichtigen Gremiums. Wir gratulieren herzlich und wünschen allen Gottes Segen für die verantwortungsvolle Arbeit. Gewählt wurden für die Zeit bis 2021 (in der Reihenfolge der abgegebenen Stimmen): Ralf Wegerhoff, Katrin Pietzschke, Stefan Jörgens, Peter Thissen, Markus Hablowetz. Als Ersatzkandidaten für diese Zeit wurden gewählt: Norbert Schmidt und Heinz Pausch. Bis 2018 verbleiben im Amt (2012 gewählt, in alphabetischer Reihenfolge): Lothar Kiera, Stephan Rüth, Markus Thieltges, Leander Vedder, Udo Wiemann. Außerdem gehören dem KV an: Pfr. Claus Optenhöfel und Pastor Armin Rogge (stellv. Pfarrer) sowie eine noch neu zu benennende Vertretung des Pfarrgemeinderats mit beratender Stimme. Begleitet wird der KV durch den Verwaltungsleiter Michael Funnemann. Ihre Kandidaten aus Halver Michael Funnemann MarkusHablowetz Hablowetz Markus Stefan Jörgens         Lothar Kiera           Katrin Pietzschke Claus Optenhöfel Armin Rogge Stephan Rüth Markus Thieltges Peter Thissen Leander Vedder       Ralf Wegerhoff Udo Wiemann Norbert Schmidt (Ersatzkandidat) Heinz Pausch (Ersatzkandidat) netzwerk 5

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Zukunft/Glaube Laudato sí Die Umwelt- und Sozialenzyklika von Papst Franziskus Laudato sí, mí Signore, mit diesen Worten beginnen der Sonnengesang des Heiligen Franziskus, der bekanntlich ein großer Freund der Tiere und Pflanzen war und die neueste Enzyklika unseres gleichnamigen Papstes. Damit ist dann auch bereits das Kernthema dieses Lehrschreibens umrissen; die Verantwortung für die Umwelt. Probleme gibt es hier offensichtlich genug und Papst Franziskus spricht – oft sehr differenziert – so gut wie alles an, was in diesem Kontext die Menschheit seit Jahren beschäftigt, den Klimawandel, die ausreichende Wasserversorgung aller Menschen, Tierversuche, Bio- und Gentechnik, das massenhafte Aussterben von Tier- und Pflanzenarten und den Umgang mit menschlichen Embryonen. Selbst eher soziale Fragen, wie etwa den Verlust an kulturellen Reichtümern infolge der weltweiten Globalisierung und die abnehmende Lebensqualität vieler Menschen finden Erwähnung. Letztlich hängt eben alles mit allem irgendwie zusammen. In ihrem Kern ist die Enzyklika »Laudato sí« nach dem Verständnis ihres Autors eine Sozialenzyklika! So beschleunigt sich der technische Fortschritt vor allem seit den letzten zweihundert Jahren immer mehr. Zunehmend fällt es Menschen schwer mit dieser stetigen Veränderung Schritt zu halten. Der Natur geht es dabei nicht anders. So sind die zu erwartenden höheren weltweiten Durchschnittstemperaturen an sich zunächst kein Problem: Schon früher in der Erdgeschichte hat es Warmphasen gegeben. Problematisch ist vielmehr die Geschwindigkeit, mit der die Temperatur ansteigt, denn dadurch fehlt den Organismen die notwendige Zeit, um in andere Lebensräume abzuwandern oder ihr Erbgut anzupassen. Kern des Problems ist für Franziskus ein unbegrenzter Herrschaftsanspruch des Menschen, der keine Pflicht zur Rechenschaft mehr kennt. Das Streben nach Gewinnmaximierung und unbegrenztem Wachstum beherrschen weite Teile einer auf sich selbst bezogenen Menschheit. Ein zwar nicht theoretisch gelehrter, aber doch praktisch gelebter Relativismus unterwirft alles dem eigenen Vorteil. Die Folgen sind gleichermaßen Umweltzerstörung und soziale Not. Durch die Technik verursachte Probleme versucht man durch noch mehr Technik in den Griff zu bekommen, quasi als ob sich die Welt wie einst der Baron Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen könne. Es handelt sich dabei um eine blinde Fortschrittsgläubigkeit, die an die Allmacht des Menschen glaubt und diesen damit Gott gleichsetzt. Hier offenbart sich auch der tiefe Sündenfall des Menschen, von dem die Bibel gleich zu Beginn im Buch Genesis berichtet: Als der Mensch sein wollte wie Gott, zerbrach er zugleich auch die bis dahin harmonische Dreiecksbeziehung zwischen dem Schöpfer, der Schöpfung und dem Mitmenschen. Eine falsche Interpretation des göttlichen Auftrages an die Menschen, sich die Erde untertan zu machen (Gen 1,28) tat schließlich ihr Übriges. Herrschaft setzt aber Verantwortung voraus! Der Mensch muss seinem Schöpfer gegenüber Rechenschaft über seinen Umgang mit der Erde ablegen. Eine völlige Reduktion des menschlichen Einflusses und ein weitgehender Verzicht auf Technik, wie bisweilen gefordert, sind allerdings keine Lösung des Problems. Der Mensch ist letztlich Teil der Schöpfung und muss sich dessen wieder bewusst werden. Dies gilt für jeden Einzelnen genauso wie für die Menschheit in ihrer Gesamtheit. Jeder ist aufgerufen seinen Teil zur ökologischen Umkehr beizutragen. Da vieles aber auch die Möglichkeiten des Einzelnen übertrifft, sind zudem weltweite Übereinkünfte notwendig. Weitsichtiges Denken muss dabei Vorrang haben vor dem Streben nach kurzfristigem Wachstum. Eine wichtige Rolle spielen auch die Religionen und zwar nicht nur, weil die meisten Menschen auf der Erde religiös sind. Auch die Lehren, ganz besonders aber die Spiritualität und Mystik der Religionen sind von entscheidender Bedeutung. Im Buch der Weisheit heißt es: »Denn durch die Größe und Schönheit der Geschöpfe wird deren Schöpfer erschaut.« (Weish 13,5). Die Natur, als deren Teil sich der Mensch erfährt und insbesondere der Mensch selbst, sind Abbild des ewigen Urbildes, d.h. Gottes. Der Mensch kann sich so seiner besonderen Würde, aber auch seiner Verantwortung bewusst werden und die Welt als Geschenk Gottes erfahren. Er muss die Beziehung zu seinem Schöpfer und seiner Mitschöpfung wieder neu finden, um zu einer nachhaltigen Lösung zu gelangen. Nur wenn er in Demut erkennt, dass alle Teile der Schöpfung in einer abhängigen Beziehung zueinander stehen, besteht die Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet. Jesus Christus, dessen Geburt wir am Weihnachtsfest feiern, ist für uns Christen der Kristallisationspunkt der neuen Schöpfung, die wir jeden Sonntag aufs Neue feiern. Paulus schrieb dazu: »Ist daher jemand in Christus, so ist er neu erschaffen. Das Alte ist verflossen, siehe, Neues ist geworden.« (2 Kor. 5,17). Lasst uns diese Neuschöpfung in Christus dazu nutzen, auch unser Verhältnis zur Schöpfung neu zu überdenken. (Dr. Johannes Sander) 6 netzwerk

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Kirchenmusik Heartbeat – eine Band stellt sich vor Irgendwann im Herbst 2014 hatten ein paar Leute in Dahl die Idee, zusammen Musik zu machen. So traf man sich und begann zu musizieren. Es ist mit Sicherheit schön, sich in Gemeinschaft durch Musik auszudrücken, aber noch schöner wird es, wenn man das, was man zusammen erarbeitet hat, an andere weitergeben, es anderen vorspielen kann. Daher wurde schnell eine Band, damals noch ohne Namen, gegründet und in der Dahler Kirche im Gottesdienst gesungen und gespielt. Nach dem ersten Auftritt waren sowohl die Musiker als auch die Gemeinde mit der Performance der Band zufrieden. Daher teilten die Band-Mitglieder sofort mit, dass sie für jeden offen sind, der Freude am Musizieren hat und noch etwas Zeit dafür erübrigen kann. Denn in dieser Beziehung ist die Band absolut unkompliziert: Probe- und Auftrittstermine werden kurz abgesprochen und wenn jemand mal einen Termin nicht wahrnehmen kann, werden die Songs so arrangiert, dass sie auch mit einer kleineren Besetzung vorgetragen werden können. So kann es sein, dass mal alle Bandmitglieder (inzwischen sind es schon sechs) in der Messe spielen und an einem anderen Tag eben nur drei. Alles ist möglich – auch weitere Unterstützung ist jederzeit erwünscht. Was die Band dann noch brauchte war klar: einen passenden Namen. Schnell einigte man sich auf den Namen »Heartbeat«. Das »Heart« ist ein Verweis auf die Ursprungsgemeinde der Band, Herz-Jesu Dahl, »Beat« zeigt an, was die Band mit ihrer Musik in den Gottesdienst bringen will und zusammen bildet »Heartbeat« den Herzschlag der lebendigen Gemeinde und weist damit auf den lebendigen Gott hin. Obwohl Heartbeat in der Gemeinde Herz-Jesu gegründet wurde, versteht sie sich als Band der Pfarrei und die Mitglieder sind jederzeit bereit, wenn sie eingeladen werden, auch in den anderen Gemeinden aufzutreten. So hat Heartbeat zum Beispiel am 4. Oktober die Erntedankfeier in Schalksmühle mit ihrer Musik begleitet. Merkmale der Musik von Heartbeat ist der schon angesprochene Beat in den Songs und der mehrstimmige Gesang. Die Ziele der Band sind neben dem gemeinsamen Spaß an der Musik der Wunsch, die Gottesdienste zu bereichern, ein wenig Abwechslung in die Musikauswahl und dabei auch den Gemeinden die unbekannteren Lieder aus dem neuen Gotteslob näher zu bringen. Die aktuelle Besetzung besteht aus: Sandra Schnell Gesang und Gitarre Sandro Iacchini Gesang und Percussion Natalie Clever Gesang Conny Nölle Querflöte Achim Kämmerer Keyboard Marc Raude Keyboard Aber wie gesagt, dies muss nicht die endgültige Besetzung sein. Es ist jeder eingeladen, mitzumachen, wenn er Freude am Musizieren hat. Sprecht uns an! Am 2. Weihnachtsfeiertag wird Heartbeat um 11.15 Uhr die Messe in Dahl begleiten. Die weiteren Termine für Dahl 2016 sind: 10. Januar, 28. Februar, 10. April, 16. Mai (Ökum. Gemeindefest am Pfingstmontag) 26. Juni, 25. September (Erntedankfeier) 6. November, 26. Dezember. Auch hier gilt: Dies ist nicht der endgültige Terminplan, da Heartbeat auch gerne in den anderen Gemeinden der Pfarrei spielt, wenn diese den Wunsch haben. Wir machen gerne für euch Musik und hoffen, dass sie euch gefällt. Im Namen aller Bandmitglieder von Heartbeat: Conny Nölle netzwerk 7

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Weihnachtliches Zu Weihnachten fällt mir ein… Mein schönstes Weihnachtsgeschenk …bekam ich 1999 hübsch verpackt in einem Umschlag. Nein, es war kein außergewöhnlich großer Geldschein. In diesem Umschlag steckte ein Gutschein ganz besonderer Art. Mein Mann hatte ihn gebastelt. Die Einlösung dieses Gutscheins sollte ich mir über die Feiertage gut überlegen, denn wenn ich ihn einlöste, übernahm ich gleichzeitig eine große Verantwortung. Es war ein Gutschein für einen kleinen Wellensittich. Ein Käfig mit Zubehör und eine Erstausstattung Futter fürs Vögelchen waren auch dabei. Ich brauchte gar nicht lange überlegen. Im neuen Jahr ging es in eine Tierhandlung mit großer Voliere. Sittiche in vielen Farbvarianten gab es dort zu sehen und ich konnte mich nicht entscheiden. Dann fiel mein Blick auf einen kleinen Sittich, der auf dem Boden der Voliere hockte und zusammen mit anderen Sittichen Körner pickte. Auf einmal schaute er hoch, mir direkt in die Augen und da wußte ich es: Den oder keinen. Einen kleinen grünen Sittich mit gelbem Köpfchen hatte ich mir ausgesucht. Es stellte sich heraus, dass es ein Weibchen war und so begann mein Leben mit Pauline. Später gesellte sich noch Charlie, ein olivgrünes SittichMännchen mit gelbem Kopf dazu. Beide Vögel waren sehr anhänglich und ich habe sie sehr geliebt. Die Jahre mit ihnen waren wunderschön. (Heidrun Rediger) Fröhliche Weihnachtsbäckerei Der Christkönigssonntag, das »Hochfest unseres Herrn Jesus Christus«, beendet das Kirchenjahr. Im Kirchenkalender beginnt ein neues Jahr und damit fängt auch die Adventszeit an. Auch meine Familie bereitet sich auf Weihnachten vor. Traditionsgemäß machen wir dies am Christkönig-Wochenende mit einem Back-Marathon. Von Freitag bis Sonntag treffen sich alle Generationen der Familie um Berge von Weihnachtsplätzchen zu produzieren. Es gibt während der Adventszeit ja auch viele bereitwillige Abnehmer dafür: Eine Tüte mit Plätzchen ist jederzeit ein lieber Vorweihnachtsgruß für die Familie, für Freunde, Nachbarn, Arbeits- und Sportkollegen, ein tolles Mitbringsel auf den zahlreichen Weihnachtsfeiern und eine gern gesehene Spende für diverse Förderkreise. Die Arbeit ist anstrengend, macht aber auch viel Spaß. Jeder gibt, was er kann: Der eine ist gut beim Teig kneten, der nächste beim Ausstechen der Plätzchen, wieder einer tut sich beim Verzieren derselbigen hervor. Ein Teil der Familie besorgt vorher die Zutaten, während ein anderer Küche und Backofen zur Verfügung stellt. Dabei wird viel erzählt, gelacht, Musik gehört und – wenn mal irgendetwas nicht richtig funktioniert – auch mal laut geschimpft. Es gibt uns alle ein tolles Gemeinschaftsgefühl und bereitet uns so auf die Adventszeit vor. Am Ende, wenn wir vor den vielen gefüllten Plätzchendosen stehen, wissen wir, was wir geschafft haben und freuen uns auf die Wochen bis Weihnachten, in denen wir uns und anderen mit deren Inhalt den Tag versüßen können. Ich stelle mir das gerade beim Schreiben so vor: Draußen ist es kalt und ungemütlich, in der Wohnung brennt ein Feuer im Kamin und man sitzt vor dem Adventskranz, an dem die erste Kerze brennt, hat ein warmes Getränk in der Hand und genießt ein selbstgebackenes Weihnachtsplätzchen. Den Rest überlasse ich Ihren Vorstellungen… (Conny Nölle) Weihnachtsüberlegungen Die Frage, welches Erlebnis oder Ereignis, welche Erinnerung subjektiv an Weihnachten am meisten berührt, fällt naturgemäß bei jedem Menschen anders aus. Mir fiel dabei ein Text ein, der ganz am Anfang des Weihnachtsfestes steht: Seit Jahrhunderten ist es in vielen Gemeinden üblich, dass noch vor Beginn der Christmette ein Kantor oder ein Geistlicher mit einem Text aus dem Römischen Martyrologium das Heilsgeschehen der Christnacht in einen großen zeitlichen Rahmen seit der Erschaffung der Welt einbettet: Vom Schöpfungsakt ausgehend wird in diesem Text ein Bogen gespannt über den Bund Gottes mit den Menschen nach der Sintflut, über Abraham und Moses, David und Daniel, über die Gründung Roms und Kaiser Augustus, bis zur Geburt des Retters, der ein neues Zeitalter einleitet. Die Geburt Christi steht somit nicht isoliert, sondern ist Teil des großen Heilsplanes Gottes! (Dr. Johannes Sander) 8 netzwerk

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Gedanken Ankommen Weiße Weihnacht Weihnachten – das Fest, um das schon Wochen, ja Monate vorher ein Aufsehen gemacht wird. Es werden Plätzchen gebacken, Weihnachtsmärkte – obwohl sie mit Weihnachten gar nichts zu tun haben – besucht, Häuser mit Lichterketten illuminiert, die dann aussehen wie »Festbuden«; ab Ende September stehen Lebkuchen, Stollen & Co in den Supermarktregalen und pünktlich zum ersten Advent dudelt dann bis Heiligabend Weihnachtsmusik, die man bereits am ersten Feiertag nicht mehr ertragen kann. Ein lautes Fest haben wir daraus gemacht, dabei war es sicher in Bethlehem vor 2000 Jahren eher dunkel, kalt, einsam und leer. Sicher – es ist ein Fest der Freude, wir Christen freuen uns, dass der Heiland geboren wurde. Aber damit schon im Herbst beginnen? Ist das vielleicht auch keine wirkliche Freude auf Jesu Geburt, sondern eher Konsumterror? Jedenfalls ist die Adventszeit, oder wie viele sagen: »Vorweihnachtszeit« oft echt stressig und laut. Und an den Weihnachtstagen geht es auch nicht immer erholsam zu. Das es auch anders geht, erlebte ich im Jahr 2010. Bereits Anfang Dezember kam es zu heftigem Schneefall. Es nahm kein Ende und so war an Heiligabend alles tief verschneit und eine himmlische Ruhe legte sich über die Landschaft. Weiße Weihnacht! Unsere Familie entschied sich, zu Fuß den Weg zur Kirche zu gehen, um die nächtliche Christmette zu besuchen. Ein langer, auch teilweise beschwerlicher Weg lag vor uns, erschöpft, aber froh kamen wir dann doch rechtzeitig an. Nur wenige Menschen fanden sich an diesem Abend in der Kirche ein, was aber der Feierlichkeit und Besinnlichkeit keinen Abbruch tat – im Gegenteil. Eine wunderbare Ruhe kehrte ein, fast wie vor 2000 Jahren. Das tat gut, weil man sich auf das Wesentliche konzentrieren konnte – auf Jesus! Als dann an den Feiertagen aufgrund der Schneemassen der Weihnachtsbesuch ausblieb, hatte jeder aus der Familie endlich einmal Zeit für sich selbst und konnte zur Ruhe zu kommen. Es war eines der beschaulichsten und friedlichsten Weihnachtsfeste, eines, das ich gern wieder so erleben möchte. (Ulrike Biesenbach) sich auf den Weg machen in unbekanntes Gebiet Vertrautes aufgeben Freunde zurücklassen Sicherheiten aufs Spiel setzen und dann: ankommen begrüßt werden, lachende Gesichter Umarmungen Hilfe erfahren das ist ankommen bei Freunden Ablehnung erfahren, vernichtende Blicke ernten, dumme Sprüche hören Gewalt und Hass erfahren das macht ankommen schwer macht es unmöglich Zu GOTT unterwegs sein oft auch ein steiniger Weg gepflastert mit Enttäuschungen einsam Unverständnis erntend bei IHM ankommen Wärme spüren Wohlwollen angenommen sein, so wie man ist – ein Erlebnis, das Kraft gibt, das stärkt erst dann kann die Seele wirklich Ruhe finden erst dann ist man wirklich angekommen. (Ulrike Biesenbach ) ▼ St. Thomas Morus im Schnee. netzwerk 9

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Jahreschronik Taufen St. Jakobus, Breckerfeld Alenia Mathilda Sophie Lewe, 19.10.2014 Cristina Yara Winkler, 16.11.2014 Lias Winkler, 16.11.2014 Sedat Silvan, 29.10.2014 (Erwachsenentaufe) Erik Görlich, 14.12.2014 Jonathan Konrad Dudde, 01.02.2015 Ben Wycisk, 01.02.2015 Tobias Völkering, 06.04.2015 Leni Khadija Hopp, 19.04.2015 Maxim Leonard Wagner, 12.07.2015 Jamie Leah Sichelschmidt, 08.08.2015 Vincenzo Markus Mario Cristaldi, 25.10.2015 St. Thomas Morus, Schalksmühle Julius Frederik Schmedding, 11.10.2014 Samuel Hast, 15.03.2015 Lenny Schmäing, 15.03.2015 Gabriel Cocimano, 06.04.2015 Miriem Cocimano, 06.04.2015 Henri Mölders, 26.04.2015 Amalia Klara Piepenstock, 13.09.2015 Floriane Bo Piepenstock, 13.09.2015 Herz-Jesu, Hagen-Dahl Diego Conte, 28.12.2014 Emily Nickel, 08.03.2015 Anton Karl Schurgacz, 22.03.2015 Giulia Garro, 24.05.2015 Noah Gawol, 31.05.2015 Christus König, Halver und St. Georg, Oberbrügge Luka Nilovic, 25.10.2014 Clara Bochenek, 02.11.2014 Kiara-Celine Steinborn, 16.11.2014 Katelynn Weinkopf, 30.11.2014 Lina Bozena Burghof, 01.02.2015 Marie Sauter, 22.03.2015 Matteo Papadopoulos, 22.03.2015 Vivien Louisa Krey, 26.04.2015 Jan Szczupakowski, 02.05.2015 Nina Szubiga, 23.05.2015 Lea Marie Smajewski, 21.06.2015 Melina Laura Fernandez Sanchez, 27.06.2015 Diego Moreno Privitera, 27.06.2015 Noah Joel Gabriel Opitz, 19.07.2015 Christina Wüller, 26.07.2015 Lukas Lipp, 02.08.2015 Luan Noel Tobiah, 16.08.2015 Phil Hohnsel, 23.08.2015 Laura Hohnsel, 23.08.2015 Ascan Friedrich von Bargen, 23.08.2015 (Erwachsenentaufe) Sophie Borchert, 26.09.2015 Leonie Sophie Klocke, 11.10.2015 Janek Leon Bogdan, 24.10.2015 Maja Sofia Bogdan, 24.10.2015 Firmung Es wurden insgesamt 37 Jugendliche gefirmt. Nicht alle haben zugestimmt, dass ihr Name veröffentlicht wird. Darum erscheinen hier nur diejenigen, die es gern möchten: Gemeinden Herz Jesu und St. Thomas Morus Teresa Berger, Vivien Demmer, Philipp vom Heede, Kim Heltemes, Christian Hyski, Maximilian Kandolf, Sina Kümper, Marc Pascal Kurzweil, Leon Pocorobba Gemeinde Christus König Laura Berner, Melissa Dalli, Dennis Gentner, Eloy van Gestel, Antonia Hansen, Sophia Heise, Daniel Hoffmann, Tobias Schiller, Sara Tricomi, Tim Voswinkel, Paul Wallmann, Marie Zedel, Marvin Zedel, Jessica Zielinsky Gemeinde St. Jakobus Laura Egen, Leandra Etterich, Anika Freitag, Johannes Krause, Lisa Zacharias 10 netzwerk

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Trauungen Christus König, Halver und St. Georg, Oberbrügge Mirko Klocke und Anna Blömer, 12.12.2014 Sergej Brovcenko und Julia Rangnau, 25.04.2015 Timo Lütke Twenhöven und Melanie Simon, 27.06.2015 Benjamin Thiele und Monika Schmitt, 22.08.2015 St. Jakobus, Breckerfeld Daniel Sichelschmidt und Anna-Sarah Sichelschmidt, geb. Möllenberg, 08.08.2015 Die Namen der Kommunionkinder wurden bereits im Netzwerk 1/2015 veröffentlicht. St. Thomas Morus, Schalksmühle Pascal Michael Preußner und Janine Reanczyk, 21.08.2015 Herz Jesu, Hagen-Dahl Björn Bötcher und Julia Schaake, 06.06.2015 Verstorbene Christus König, Halver und St. Georg, Oberbrügge Theodor Franz, 29.10.2014 Anna Wollmer, 11.11.2014 Erika Brand, 15.11.2014 Helene Gehrmann, 21.11.2014 Helmut Hoffmann, 03.12.2014 Agnes Wintersohl, 20.12.2014 Dilja Nilovic, 13.01.2015 Albert Hegers, 19.01.2015 Heidemarie Drexel, 19.01.2015 Werner Lütke Twenhöven, 21.01.2015 Horst-Georg Hildebrand, 27.01.2015 Emilie Mrozek, 07.02.2015 Lucia Bartmann, 15.02.2015 Oliver Biber, 12.02.2015 Gerhard Burghof, 25.02.2015 Maria Burghof, 21.03.2015 Martha Volkmann, 08.04.2015 Marianne Scheibel, 03.05.2015 Margarete Gluma, 25.04.2015 Hans Zwolinski, 27.04.2015 Aloysius Pastoors, 10.05.2015 Else Voß, 13.05.2015 Angela Seelig, 23.05.15 Irma Stein, 06.06.2015 Helmut Willmann, 25.06.2015 Georg Brosch, 22.08.2015 Marianne Franz, 09.09.2015 Werner Rogall, 17.09.2015 Karl-Heinz Walter, 23.10.2015 Maria Francesca Coccia (von Bargen) 27.10.2015 St. Jakobus, Breckerfeld Hans Winkgen, 09.11.2014 Maria Jordan, 30.11.2014 Eleonore Krawczyk, 07.01.2015 Marianne Gensler, 09.01.2015 Helga Proll, 01.02.2015 Dieter Drost, 11.02.2015 Christiana Exner, 11.03.2015 Hermann Speckmann, 31.03.2015 Günter Bolender, 17.04.2015 Agnes vom Bruch, 09.06.2015 Cesar Martin Gonzales, 11.06.2015 Elisabeth Unzhelm, 18.07.2015 Maria Speckmann, 24.08.2015 Hans-Joachim Chmiela, 18.08.2015 Martina Siebert, 27.10.2015 Herz-Jesu, Hagen-Dahl Günther Schröder, 30.12.2014 Magdalena Noker, 01.01.2015 Elisabeth Neumann, 09.01.2015 Luise Vering, 10.02.2015 Theresia Junkersdorf,22.02.15 Adelheid Laumann, 06.03.2015 Ida Ellinghaus, 02.03.2015 Wilhelm Glanzer, 28.04.2015 Luzie Kupilas, 17.04.2015 Elisabeth Winkelmann, 20.05.2015 August Kehl, 30.06.2015 Luise Dee, 07.08.2015 Hiltrudis Rüther, 24.08.2015 Bernhard Klemm, 12.09.2015 Christel Escher, 20.09.2015 Hildegard Helbing, 21.09.2015 St. Thomas Morus, Schalksmühle Hildegard Janitza, 04.11.2014 Berta Seidel, 09.12.2014 Hildegard Happach, 26.12.2014 Anna Klein, 03.01.2015 Alfons Swoboda, 16.02.2015 Sabine Mevi, 15.03.2015 Gertrud Dylla, 20.03.2015 Ingolf Menne, 06.04.2015 Magdalena Schulz, 09.04.2015 Michael Breuer, 26.04.2015 Eva Maria Scholz, 02.06.2015 Aloysius Gockeln, 14.07.2015 Elisabeth Bilinski, 29.09.2015 netzwerk 11

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Gottesdienste in der Advents- und Weihnachtszeit Samstag, 28. November 17.00 Uhr Heilige Messe als Roratemesse (bei Kerzenlicht) – OB Sonntag, 29. November – 1. Advent 09.30 Uhr Heilige Messe – BF 09.30 Uhr Familienmesse – SM 11.00 Uhr Heilige Messe – HV Taizé-Gottesdienst mit »Chorissimo« 11.15 Uhr Heilige Messe – DA mit Band »Heartbeat« Montag, 30. November 17.00 Uhr Adventgottesdienst der KiTas (für alle Kinder im Vorschul alter) – HV Dienstag, 1. Dezember 17.00 Uhr Frauenmesse als Roratemesse – HV Mittwoch, 2. Dezember 19.15 Uhr Roratemesse – SM Donnerstag, 3. Dezember 15.00 Uhr Seniorenmesse – HV Freitag, 4. Dezember 08.30 Uhr Heilige Messe – BF 08.30 Uhr Wortgottesdienst – DA Samstag, 5. Dezember 17.00 Uhr Roratemesse mit Taufe – OB 17.30 Uhr Ökum. Andacht zum Weihnachtsmarkt – BF Sonntag, 6. Dezember – 2. Advent 09.30 Uhr Familienmesse – BF 09.30 Uhr Heilige Messe mit par. Wortgottesdienst für Kinder – SM 11.00 Uhr Kinderwortgottesdienst »Kleiner König« – HV 11.00 Uhr Heilige Messe mit Taufe – HV 11.15 Uhr Heilige Messe mit Kinderchor »Herzens klänge« – DA Dienstag, 8. Dezember 09.00 Uhr Heilige Messe – HV Mittwoch, 9. Dezember 15.00 Uhr Frauenmesse – DA 18.00 Uhr Bußgottesdienst – BF 19.15 Uhr Roratemesse – SM Donnerstag, 10. Dezember 14.30 Uhr Seniorenmesse – SM 15.00 Uhr Seniorenmesse – HV 16.45 Uhr Heilige Messe in der Klinik Ambrock – DA Freitag, 11. Dezember 08.30 Uhr Heilige Messe – BF 15.30 Uhr Wortgottesdienst im Seniorenheim St. Jakobus – BF 16.00 Uhr Heilige Messe im Seniorenzentrum Bachstraße – HV Samstag, 12. Dezember 17.00 Uhr Roratemesse – OB 18.30 Uhr Bußgottesdienst, anschl. Beichtgelegenheit – HV Sonntag, 13. Dezember – 3. Advent 09.30 Uhr Heilige Messe – BF 09.30 Uhr Heilige Messe mit Gitarren – SM 11.00 Uhr Familienmesse mit Taufe – HV 11.15 Uhr Heilige Messe mit Jugendchor »Stimm licht« – DA 17.00 Uhr Bußgottesdienst, anschl. Beichtgelegenheit – SM Dienstag, 15. Dezember 09.00 Uhr Heilige Messe – HV Mittwoch, 16. Dezember 18.00 Uhr Ökumenisches Taizé Gebet – BF 19.15 Uhr Roratemesse – SM Donnerstag, 17. Dezember 14.30 Uhr Seniorenmesse – BF Freitag, 18. Dezember 08.30 Uhr Heilige Messe – BF 16.30 Uhr Wortgottesdienst der KiTa St. Jakobus – BF Samstag, 19. Dezember 17.00 Uhr Roratemesse – OB Sonntag, 20. Dezember – 4. Advent 09.30 Uhr Heilige Messe mit Taufe – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 11.00 Uhr Heilige Messe – HV 11.00 Uhr Familienmesse mit Aussendung des Friedenslichts – DA 17.00 Uhr Bußgottesdienst – DA Dienstag, 22. Dezember 09.00 Uhr Heilige Messe – HV Mittwoch, 23. Dezember 19.15 Uhr Roratemesse – SM Donnerstag, 24. Dezember – Heiligabend 15.00 Uhr Kinderkrippenfeier – HV 15.00 Uhr Kinderkrippenfeier – SM 16.30 Uhr Kinderkrippenfeier/DA 17.00 Uhr Kinderkrippenfeier – BF 18.00 Uhr Christmette – HV 18.30 Uhr Christmette – DA 22.00 Uhr Christmette – BF 22.00 Uhr Christmette – SM Freitag, 25. Dezember Weihnachten – Hochfest der Geburt des Herrn 09.30 Uhr Heilige Messe – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 11.00 Uhr Heilige Messe – OB 11.00 Uhr Heilige Messe mit »Chorissimo« – HV 11.15 Uhr Heilige Messe – DA Samstag, 26. Dezember – Hl. Stephanus 09.30 Uhr Heilige Messe mit Kirchenchor – BF 09.30 Uhr Heilige Messe mit Taufe – SM 11.00 Uhr Heilige Messe – HV 11.15 Uhr Heilige Messe mit Band »Heartbeat«/DA Sonntag, 27. Dezember – Fest der Heiligen Familie 09.30 Uhr Heilige Messe – BF 09.30 Uhr Heilige Messe – SM 11.00 Uhr Heilige Messe mit Taufe – HV 11.15 Uhr Heilige Messe – DA Mittwoch, 30. Dezember 19.15 Uhr Heilige Messe – SM Donnerstag, 31. Dezember – Silvester 18.00 Uhr Heilige Messe – BF 18.00 Uhr Heilige Messe – SM Freitag, 1. Januar 2016 – Neujahr 11.00 Uhr Heilige Messe – HV 11.15 Uhr Heilige Messe – DA 16.00 Uhr Ökum. Andacht als Auftakt zum Neujahrs spaziergang – HV HV = Halver, OB = Oberbrügge, DA = Hagen-Dahl, BF = Breckerfeld, SM = Schalksmühle 12 netzwerk

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Katholische öffentliche Bücherei Bücher bergen mehr Schätze als jede Piratenbeute auf einer Schatzinsel… und das Beste daran ist, dass man diese Reichtümer an jedem Tag im Leben aufs neue genießen kann. Walt Disney (1901 – 1966) Halver Öffnungszeiten: Sonntag nach der Hl. Messe, Dienstag und Freitag 15 – 17 Uhr Breckerfeld Öffnungszeiten: Sonntag 10.30 – 12.30 Uhr, Mittwoch 15 – 16 Uhr, Freitag 16 – 17 Uhr Schalksmühle Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 15.30 – 18.00 Uhr Die Büchereien empfehlen für die Adventsund Weihnachtszeit: Dahl Öffnungszeiten: Sonntag 10.30 – 12.15 Uhr, Montag 17.30 – 18.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 16 – 18 Uhr Familienspiel: Spinderella. (Spiel des Jahres 2015). Spinderella ist eine dreidimensionale Waldneuheit mit einzigartigen Seil- und Spielzügen. Die Spinnenbrüder Roberto und Klaus seilen ihre Schwester Spinderella am Faden bis tief hinunter, wo am Waldboden die Ameisenstraßen verlaufen. Während jeder Spieler versucht, seine drei Ameisen als Erster ins Ziel zu bringen, fängt Spinderella von oben die eifrigen Krabbler der Mitbewerber immer wieder ab. Wer mit Spinderellas Hilfe eine fremde Ameise schnappt, schickt diese zurück an den Start und darf selbst zusätzlich (nochmals) eine eigene Ameise vorwärts bewegen. Sieger ist, wer (als Erster) seine drei Ameisen ins Ziel gebracht hat. Für zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren; Spieldauer: ca. 20 Minuten. Das große Lieselotte Weihnachtsbuch Bastelideen, Rezepte und Spiele für die Adventszeit Durch die Adventszeit mit Lieselotte. Auf dem Bauernhof weihnachtet es sehr. Aber bis Weihnachten ist es noch lang. Zum Glück haben Lieselotte und ihre Freunde viele tolle Ideen, um die Wartezeit bis Heiligabend zu verkürzen. An jedem Dezembertag kann man etwas Spannendes mit Lieselotte, den Hühnern, der Bäuerin und allen Bauernhofbewohnern erleben: leckere Weihnachtsplätzchen backen, stimmungsvolle Lieder singen, hübsche Weihnachtsdeko basteln und jede Menge über die Natur und die verschiedenen Weihnachtsbräuche erfahren. Das große Weihnachtsbuch mit über 100 kreativen und bunten Ideen für jeden Tag der Adventszeit und einer extra Lieselotte-Geschichte! Siegfried Lenz: Das Wettangeln. Illustriert von Nikolaus Heidelbach, Siegfried Lenz‘ postum erschienene, nur wenige Seiten umfassende Erzählung »Das Wettangeln« ist wie ein »großes Drama in kleiner Form«. Der Text erzählt ganz leise, fast beiläufig von den großen Themen Liebe und Tod. Der namenlose Ich-Erzähler begibt sich zu einem Angelwettbewerb und erlebt dabei die erste Liebe, aber auch den ersten Schmerz des Erwachsenwerdens. Neben Lenz‘ Kunst des stillen, fast unmerklichen »Köderns« ragen die märchenhaften Illustrationen von Nikolaus Heidelbach heraus. Ein ganz besonderes Buch zum Verschenken! netzwerk 13

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Pfarreientwicklungsprozess »Kirche 2030 – das ist unsere Vision!« – »Pfarrei Christus König – so gestalten wir unsere Zukunft!« Solche oder ähnliche Überschriften könnten Ihnen demnächst begegnen. Pfarreientwicklung – und weiter geht’s! Im »Pfarreientwicklungsprozess«sind wir auf dem Weg, bis zum kommenden Jahr eine »Vision« zu entwickeln. »Wir« – das sind jetzt gerade die, die sich »Koordinierungsgremium« nennen, und die begonnen haben, den Prozess bis zur Vision und darüber hinaus zu planen. Sie sind aus den Gemeinden und Gremien benannt: Rafael Berger aus Dahl, Patricia Raillon aus Schalksmühle, Michael Kißing aus Halver und Ariane Vedder aus Breckerfeld, Barbara Vormann für den Pfarrgemeinderat und Katrin Pietzschke für den Kirchenvorstand sowie Michael Funnemann als Verwaltungsleiter und Claus Optenhöfel als Pfarrer. In dieser Gruppe werden wir also »koordinieren«. Das heißt nicht: »die Vision entwickeln« oder »alles fertig planen«. Das soll vielmehr demnächst unter möglichst großer Beteiligung geschehen. »Visionen« von Kirche, Wünsche und Hoffnungen haben ja viele, die in unseren Gruppen und Verbänden sind, die sonntags zum Gottesdienst kommen – aber auch viele in unseren Orten, die sehr genau sagen können, was ihnen auch in Zukunft an »uns« wichtig ist. Und junge Menschen wollen wir beteiligen: es wird ja in einigen Jahrzehnten deren Kirche sein. Lassen Sie sich also überraschen, womit wir auf Sie zukommen: Wir werden Fragen haben und Sie einladen: zu Gemeindeversammlungen und Diskussionen, aber auch dazu, etwas auszuprobieren. Und: Bringen Sie sich ein, wie Sie es für gut, richtig und hilfreich halten. Das nächste Jahr wird darauf angelegt sein, viele Ideen, konkrete Vorschläge und Projekte zu hören, zu sammeln – und hier und da auszuprobieren, die uns die Richtung für »Kirche 2030« zeigen. In Schlagworten ausgedrückt: »Dialogisch – transparent – partizipativ« soll das kommende Jahr werden. Sie werden nicht die einzigen sein, deren Vorstellungen uns interessieren: Auch die Bürger, Kommunen und politischen Akteure, all die, mit denen wir zusammen leben und arbeiten, wollen wir gern einbeziehen – wenn sie daran auch ein Interesse haben. Unsere Schwestern und Brüder in der Ökumene vor Ort wollen wir als »Weggefährten« verstehen. Wir werden sie nicht nur fragen, sondern versuchen, gemeinsam zu überlegen und Zukunftsideen zu spinnen, die uns wie ihnen passen und es ermöglichen, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Für das Protokoll und die Verwaltung unterstützt uns Susanne Bleck aus dem Pfarrbüro; die Moderation der Gruppe und die pastorale Begleitung hat Herr Thomas Kellermann, dessen Tätigkeit das Bistum uns zur Verfügung stellt. Thomas Kellermann 14 netzwerk

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Die Koordinierungsgruppe im Oktober 2015 in Breckerfeld. Von links nach rechts: Ariane Vedder, Rafael Berger, Katrin Pietzschke, Barbara Vormann, Patricia Raillon, Susanne Bleck, Claus Optenhöfel. Nicht im Bild: Michael Kißing, Michael Funnemann. Eine weitere Aufgabe steht uns dann bevor: Es gilt, aus den Ideen und Impulsen ein tragfähiges, inhaltlich gestaltbares und finanziell dauerhaftes Konzept zu entwickeln. Beides – pastorale Vision und wirtschaftliches Konzept – soll dann ca. Ende 2017 dem Bischof vorgelegt werden, damit der entscheidet: wie in Christus König überlegt, so soll es werden! Leicht wird das sicher nicht, denn wir wissen, dass wir bis 2030 fast die Hälfte der derzeit vorhandenen Finanzen werden einsparen müssen. Hier bei uns entscheidet nicht die Koordinierungsgruppe, sondern Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand werden über ein gemeinsam mit vielen entwickeltes Votum abstimmen. Auch in der demokratischen Struktur der Gremien sind also viele beteiligt. Wir Koordinierenden werden jetzt in vielen Formen ins Gespräch kommen wollen. Lesen Sie also weiter in den kommenden Ausgaben des »Netzwerk«, aber auch in der Tageszeitung. Und fragen Sie nach, regen Sie uns an: Unter pfarreiprozess@christus-koenig.de schreiben Sie der Koordinierungsgruppe. Vorerst werden Frau Bleck oder Pfarrer Optenhöfel die Dinge annehmen und in die Gruppe weiterleiten. Unter 0 23 53 - 37 30 erreichen Sie uns auch telefonisch. (Claus Optenhöfel/Barbara Vormann) netzwerk 15

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