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KreuzlingerZeitung

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KreuzlingerZeitung Auflage: 23 500 Exemplare G d e un Seit s e m 8 its –2 e h 13 os ai k 13.11.2015 Nr. 46 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Gründe aufgedeckt Nach der Ablehnung des Baurechtsvertrags für den Bahnhof Bernrain durch den Gemeinderat heisst es nun für den Stadtrat zurück auf Los. Derweil wurde klar, welche Gründe neben Vertragsinhalten und Konzept eine Rolle spielten. Seiten 3 + 4 Ein Stadthaus für alle Beliebter Anlass Wenn der Stadtrat einmal im Jahrden Quartierverein Bodan besucht, wird das von beiden Seiten geschätzt. Politiker benötigen den Input aus der Bevölkerung. Quartiersbewohner berichten, wo der Schuh drückt oder loben, wenn Projekte in ihrem Sinn waren. Seite 4 Sportcenter geplant 78 Maturaarbeiten wurde im vergangenen Schuljahr an der Kantonsschule Kreuzlingen von Schülern der vierten Klassen verfasst. Darunter auch die Arbeit von Miro Berger, der ein «Kreuzlinger Sportcenter» geplant hat. Interessant ist dabei nicht zuletzt der Standort, den er dafür favorisiert. Seite 7 Das Projekt «Schlussstein» wurde als Siegerentwurf aus dem Architekturwettbewerb zum neuen Stadthaus samt Tiefgarage und Festwiese auserkoren. Nun ist dieses seitens Architekten und Stadt eingehend überarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt worden. An den Kosten ändert sich wenig, alles zusammen soll der Bau nicht mehr als 47,5 Millionen Franken kosten. Um die Ausmasse des noch vom Gemeinderat und Stimmbürgern zu bewilligenden Gebäudes zu visualisieren, ist zurzeit der Grundriss auf dem Bärenplatz mit Sägemehl und Fackeln markiert. Seite 5 WELCOME HOME the whispering tree – – – – für Pflege, Betreuung und Haushalt 10CAsNsjY0MDAw1TUwNrYwNwIAEqW2vA8AAAA= 10CFWKMQ7DMAwDXySDlCxYrsciW5AhyO4lyNz_T5W7dSCJI7nvwwt-em_HtZ2DAFxgFk0HK0uzzOilKweo0LQXzQ0e2v7-guyT5_okiGLSxCnss9Y6uYbVOTXK536-rMFILoAAAAA= PRIVATE SPITEX Tag und Nacht – auch Sa /So von allen Krankenkassen anerkannt offizielle Pflegetarife zuverlässig, individuell und flexibel EĞƵĞ ϰ͘ϱ ŝ͘ ŝŐĞŶƚƵŵƐǁŽŚŶƵŶŐĞŶ ŝŶ ƌŵĂƟŶŐĞŶ mit unverbaubarem Ausblick ins Grüne, traumŚĂŌ ŐƌŽƐƐĞŶ sĞƌĂŶĚĂƐ ƵŶĚ ǀŝĞů WƌŝǀĂƚƐƉŚćƌĞ͘ Tel. +41 71 686 51 51 www.bestimmoinvest.ch Hausbetreuungsdienst für Stadt und Land AG Tel. 071 672 55 22 www.homecare.ch Begehrte Lage in Scherzingen, 173 m  grosse Dachwohnung Kaufpreis: CHF 695`000 ERAkreuzlingen.ch 071 671 24 54 www.immokanzlei.ch Kreuzlingen ]XP %X Zihlschlacht TG 6WHXHUQ VHQNHQ " *XW EHGHQNHQ  ZZZID FHE  EXGJ RRNFRP HWQ HLQ 'LH 6WDGW3DUWHL Platzprobleme? Room4u bringt Ihnen die Lösung und hilft Ihnen mehr Platz in Ihr Leben zu bringen. Wir bieten Räume in diversen Grössen. Rufen Sie uns an! Löwenschanz 3 8280 Kreuzlingen 071 677 99 88 Solide Geldanlage gesucht? MFH mit 7 Wohnungen, ruhige Platzprobleme? Lage, vollvermietet, Neubau, Room4u bringt Ihnen die Lösung hochwertiger Ausbau, interessante und hilft Ihnen mehr Platz in Ihr Rendite, VP: Fr. 2.79 Mio. Leben zu bringen. Wir bieten Räume in verschiedensten Grössen. Sprechen Sie mit uns! Löwenschanz 3 8280 Kreuzlingen Rufen Sie uns an! 071 677 99 88 www.immokanzlei.ch P $EVWLP HU ]XU 6WHX G Q X   GJHW  XQJ IXVVVHQ NXQJ Room4u.ch Renditeobjekt GZA/AZA 8280 Kreuzlingen

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KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November 2015 DRITTE SEITE 3 Zurück auf Los Der Schlag sass tief. Mit dieser Vehemenz der Ablehnung des Baurechtsvertrags für den Bahnhof Bernrain hatte der Stadtrat nicht gerechnet. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Kreuzlingen. Vergebens hatte sich Stadtpräsident Andreas Netzle gemüht, die Vorzüge des Geschäfts zu preisen, doch die Meinungen waren bereits gemacht. Mit 28 zu fünf Stimmen lehnte der Gemeinderat am Donnerstag vergangene Woche den Baurechtsvertrag für den Bahnhof Bernrain mit dem Kreuzlinger Unternehmer Manuel Miller wuchtig und in dieser Eindeutigkeit völlig überraschend ab (wir berichteten). Dabei war das klare Ergebnis zu Beginn der Sitzung noch nicht absehbar und einige Gemeinderäte hatten, wie zu erfahren war, ihre Haltung erst im Laufe des Abends geändert. Zunächst war eine Vertragsdauer von 75 Jahren angedacht, dann aber – nach Kritik aus der vorberatenden Kommission – erklärte sich Miller mit einer Senkung der Laufzeit auf 50 Jahre einverstanden. Doch selbst das war einigen Gemeinderäten zu viel. Christian Brändli (FDP/EVP) tat sich in der Sitzung besonders hervor und sagte auf Anfrage: «Sogar fünf Jahre wären zu lang, wer weiss, was sich in dem Gebiet verkehrstechnisch und städtebaulich künftig entwickelt.» Als Präsident des Quartiervereins Emmishofen, wo sich der Bahnhof befindet, ist Brändli natürlich besonders interessiert daran, was mit dem markanten Gebäude geschieht, dem manche – wie etwa aus der CVP – keine Träne nachweinen würden. Neben den Ablehnungsgründen Vertragsbestandteile und Konzept stand die Person des Baurechtsnehmers im Fokus. Was genau die Räte gegen Manuel Miller haben, sagten sie in der Sitzung aber kaum – auch, um Amtsgeheimnisse nicht zu verletzen. In einer Stellungnahme ging Miller von sich aus in die Offensive. Er legte Nachweise verschiedener Amtsstellen bei, die belegen, dass sein Unternehmen allen Verpflichtungen jederzeit nachgekommen sei. Dabei ging er auch mit einigen, nicht namentlich genannten, Gemeinderäten hart ins Gericht: «Demokratische Entscheide akzeptiere ich, auch wenn sie von Personen getroffen wurden, die sich in ihrer unternehmerischen Tätigkeit durch unseren Erfolg bedroht fühlen könnten.» Klingt ein wenig nach Befangenheit, ein Schuh, der Schreinermeister Christian Brändli nicht passt: «Wenn ich jedes Mal in den Ausstand treten müsste, wenn es um Bausachen geht, könnte ich gar nicht im Gemeinderat sein.» Für Brändli sei entscheidend, dass Millers Eventcrew GmbH nicht in der ständigen Handwerkerliste des Kantons Thurgau geführt ist. Nur dann aber könne die Firma öffentliche Aufträge annehmen. «Gleiches Recht für alle», so Brändli. Miller sagt, dass er sich erst vor einigen Wochen der Vollständigkeit halber entschlossen habe, die Aufnahme in die ständige Liste zu beantragen. «Das hatte bisher für uns keine Priorität.» Für den Bahnhof Bernrain bleibt die Zukunft ungewiss. Bild: ek 10000 Franken sind weg Während die erste Stellungnahme Millers noch allgemein formuliert war, wird er auf Nachfrage deutlicher und im Ton schärfer. «Ich habe Zeit und Geld verloren und werde dann noch mit Dreck beworfen.» Nach eigenen Angaben habe er in der 14-monatigen Planungsphase 10000 Franken investiert, unter anderem, weil vom Bahnhof keine verwertbaren Pläne bestanden und diese von Grund auf hätten erstellt werden müssen. Wie sich bei der Recherche nach konkreten – nicht öf- fentlich genannten – Ablehnungsgründen herausstellte, sei auch eine Geschwindigkeitsübertretung aus dem Jahr 2011 negativ ins Gewicht gefallen. Ein Vorwurf, den Miller nicht abstreitet, dem er aber auch keine allzu grosse Bedeutung beimisst: «Ich und meine Firma verfügen über einen einwandfreien Leumund.« Er ist enttäuscht, dass seine sowie die Glaubwürdigkeit seines Unternehmens «ohne jegliche Grundlage angezweifelt wurde». Mit Brändli und Fabian Neuweiler (SVP) habe er zuvor nur flüchtig, und mit keinem anderen Gemeinderat persönlich gesprochen: «Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie sie ohne mich zu kennen zu so einer Wertung über mich kommen.» Miller vermutet andere Gründe hinter der Ablehnung und spricht von «Filz», dem er nicht angehören wolle: «Ich habe nicht im Kreuzlinger Spiel, sich gegenseitig Aufträge zuzuschieben, mitgespielt.» Neben Konkurrenzdenken sei auch Neid mit im Spiel. Als 27-Jähriger ohne Ausbildung habe er sich durch Fleiss ohne finanzielle Unterstützung innerhalb von knapp zehn Jahren eine erfolgreiche Firma mit hundert Mitarbeitern aufgebaut. «Die Eventcrew GmbH hat Referenzen, von denen andere Kreuzlinger Gewerbler nur träumen können.» Miller habe mehrere heruntergekommene Häuser erworben – darunter ehemalige Restaurants –, um aus «Schandflecken» in Eigenregie Wohnraum zu schaffen. Der gebürtige Deutsche ist sich bewusst, dass er sich mit seinen Aussagen weit aus dem Fenster lehnt, hat aber in Kreuzlingen auch nicht mehr viel zu verlieren: «Wir erwägen nach dem getroffenen Entscheid im Rahmen der Standortsuche unseren steuerlichen Firmensitz ausserhalb der Gemeinde und eventuell auch des Thurgaus zu positionieren. Dieser Schritt wird zu unserem Bedauern auch zu Änderungen in der Personalstruktur führen.», Miller sieht keinen Grund mehr zur Standorttreue: «Wir haben bisher wohl mehr am Kreuzlinger Standort gehangen als Kreuzlingen an uns.» Lediglich die Werkhallen und der aufstrebende Handwerksbetrieb sollen in Kreuzlinger Umgebung erhalten bleiben. Stadt schreibt neu aus Da der Baurechtsvertrag abgelehnt wurde, steht der Stadtrat jetzt wieder am Anfang. «Wir werden die Liegenschaft erneut im Baurecht ausschreiben», kündigt Stadtpräsident Netzle an. Zum dritten Mal. Aufgrund der dann eingegangenen Bewerbungen entscheide der Stadtrat, welcher Baurechtsnehmer die besten Voraussetzungen mitbringe und die zu diesem Objekt passende Nutzung vorschlage. Dann werde ein neuer Baurechtsvertrag ausgehandelt, der den teilweise neuen Anforderungen des Gemeinderats entspreche. Thomas Martens STADTTHEATER PREMIERE 15.NOV 2015 J T K ärchen m s t h c a Weihn DIE KLEINE HEXE nach Otfried Preussler Regie – Sascha Bunge + 6 WERKSTATT PREMIERE 6. DEZ 2015 J T K DIE GESCHICHTE VOM ONKELCHEN Tomas von Brömssen & Lars-Eric Brossner Regie – Wolfram Mehring + 3

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4 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November 2015 GESUNDHEIT AKTUELL Freud und Leid im Quartier Bodan 50 Personen kamen zum Besuch der Stadträte Ernst Zülle und Thomas Beringer beim Quartierverein Bodan. Sie erhielten Vorabinformation zum Stadthaus, beherrschendes Thema aber war der Boulevard. Für den Quartiervereinspräsidenten geriet der Anlass zur Kropfleerete. Dr. med. Roland Ballier, Arzt santémed Kreuzlingen Wenn weniger mehr ist Laut einer aktuellen Veröffentlichung amerikanischer Wissenschaftler macht eine Chemotherapie im Endstadium einer Krebserkrankung am Lebensende oft keinen Sinn, weil dadurch weder die verbleibende Lebenszeit verlängert wird, noch die Lebensqualität der betroffenen Patienten verbessert wird. Sie wird offenbar durch die Nebenwirkungen der Medikamente sogar eher schlechter. Natürlich gilt diese Erkenntnis nur für das Endstadium einer Krebserkrankung. Das heisst für den Fall, dass Behandlungszyklen mit Zytostatika bereits erfolglos waren und sich die Patienten nicht mehr selbst versorgen können. Einem betroffenen Patienten diese Tatsache zu vermitteln, ist unangenehm und zeitaufwändig. Der Patient hat aber ein Recht darauf, entsprechende Aufklärung von seinem Arzt zu erfahren. Leider sieht die Realität oft anders aus. Sinnlose Therapien werden bis ans Lebensende verordnet obwohl in diesem Fall weniger für den Patienten wesentlich mehr wäre. Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit Ihr Dr. med. Roland Ballier Kreuzlingen. Ueli Bührer ist unzufrieden. Noch im vergangenen Jahr konnte der Präsident des Quartiervereins Bodan von der fruchtbaren Arbeit am runden Boulevard-Tisch berichten. Vertreter von Stadt, Anwohnerschaft, Gewerbe sowie den Initianten für einen autofreien Boulevard hatten einen Konsens gefunden. Heute ärgert ihn, dass die damals erhoffte probeweise Einführung eines neuen Verkehrsregimes bislang nicht stattfand. Der Grund sind zwei Einsprachen, die der Kanton von den insgesamt sechs eingegangenen gutgeheissen hatte. «Jetzt haben wir schon wieder ein Jahr verloren», monierte Bührer. Ihn stört auch, dass die Sammeleinsprache seines Quartiervereins vom Kanton «abgeschmettert» wurde. Stadträte Ernst Zülle (Bau, l.) und Thomas Beringer (TBK, r.), QuartierverBild: sb einspräsident Ueli Bührer (2.v.l.) und Moderator Thomas Martens. Verwaltungsgericht entscheidet Der Stadtrat verhandelt momentan mit einem Einsprecher und will eine aussergerichtliche Lösung finden. Mit der zweiten Einsprachebeschäftigt sich derzeit das Verwaltungsgericht. «Fällt die Entscheidung nicht zu unseren Gunsten aus, stehen wir wieder auf Feld Eins», erklärte Stadtrat Ernst Zülle. Es bestehe aber noch die geringe Möglichkeit, die Pläne so abzuändern, dass alle Parteien damit zufrieden sind. Getan hat sich also weiterhin nichts, und durch den Boulevard brausen immer noch doppelt so viele Autos wie gewünscht. «Es ist das Versäumnis des Stadtrats und des Gewerbes, alle Standpunkte vorab abgeklärt zu haben», sagt Bührer. Die Einsprachen wären in diesem Sinne vermeidbar gewesen. Im Weiteren sind es nicht eingehaltene Versprechen, die der Quartiervereinspräsident an der «Politik in Kreuzlingen» kritisiert. Beispiel: Die wieder abgeblasene Unterführung am Kreisel Seetal-/Paulistrasse. Oder wiederholt geforderte und nie realisierte Massnahmen, wie ein Lift am Bahnhof. Als Hausaufgabe gab Bührer den Stadträten auch mit auf den Weg, Wegweiser zwischen Seeburgpark und neuem Perron Hafenbahnhof zu installieren. Zwischen den Zeilen deutete sich an, dass sich der Quartierverein von der Stadtspitze als Gesprächspartner auf Augenhöhe nicht mehr ernstgenommen fühlt. Dabei schätzen die Offiziellen den alljährlichen Besuch im Quartier Bodan. Stadtrat Thomas Beringer berichtete von den Projekten, die ihn am meisten beschäftigen. Dazu zählte er das Parkieren am See, die Erweiterung der TBK auf dem Spiegel-Areal und die Arbeit am Sicherheitskonzept. Neues gab’s über das Hörnli zu erfahren. Wegen den Arbeiten am Chogebach dauert es hier noch ein weiteres Jahr, bis die Parkplätze kosten. Lob gab es für sein Department hinsichtlich der neuen Busse. Stadtrat Ernst Zülle ist ebenfalls mit einer Vielzahl von Projekten betraut, zu denen er unter anderem die Ausarbeitung des Gestaltungsplans Konstanzerstr-/Brückenstr./Grenz- strasse oder den neuen Dorfkern Kurzrickenbach zählte. «Noch nie gab es so viele Baugesuche wie dieses Jahr», berichtete Zülle vom Tagesgeschäft. Den Anwesenden erläuterte er DAS WÜNSCHEN DIE QUARTIERSBEWOHNER Eine bessere Beschilderung der Parkhäuser rund um den Boulevard, mehr Sicherheit für Velofahrer und Fussgänger auf dem Boulevard und weniger Autos, eine Ausweitung des Wochenmarkts. sb seine Vision, mittels einer Holzbrücke, die von Klein Venedig bis zum Helvetiaplatz reicht, Touristen auf den Boulevard zu locken. Stadtrat Zülle durfte Lob für den Einsatz der Werkhofmitarbeiter entgegen nehmen. Moderator Thomas Martens hatte den ganzen Abend leichtes Spiel: Das Publikum stellte eifrig Fragen. Exklusiv kamen die Quartiervereinsmitglieder in den Genuss von StadthausInformationen (mehr dazu auf Seite 5). Stadtrat Zülle musste Fragen hinsichtlich der Verkehrssituation, besonders der Auswirkungen auf den Langsamverkehr, und möglicher Raumreserven beantworten. «Das Stimmvolk wird das Stadthaus annehmen», ist er sich sicher. «Dafür kämpfen wir bis zum Schluss.» Stefan Böker tes vorbringen zu können? Wenn, wie dagegen die SP bemängelte, formelle Sachen am Vertrag nicht stimmten, wäre eine Rückweisung die richtige Reaktion gewesen. Wer in Zukunft am Stadtrat mangelnde Wirtschaftsförderung kritisiert, sollte an diese Sternstunde des Gemeinderats erinnert werden. sb KOMMENTAR (Zu Seite 3) Dass der Gemeinderat einem erfolgreichen Jungunternehmer «mit sozialer Ader» (TZ) den Baurechtsvertrag verweigert, ist ärgerlich. Erstens kehrt jetzt eine gut laufende Firma Kreuzlingen den Rücken. Zweitens verlottert der Bahnhof vorerst weiter santémed Gesundheitszentrum Brückenstrasse 11 8280 Kreuzlingen kreuzlingen@santemed.ch vor sich hin. Zusätzlich sorgt die Art und Weise, wie dies geschah, für Kopfschütteln. Eine solche glatte Abfuhr (28:5) offenbart ein grosses Kommunikationsdefizit zwischen Stadt- und Gemeinderat. Ein so klares Ergebnis, nachdem vom Baurechtspartner ein fünfstelliger Betrag in die Planung investiert wurde, lässt darauf schliessen, dass die Zustimmung fürs Geschäft schon von Anfang an nicht besonders gross war. Das hätte man spüren müssen. Dann das ominöse Votum der SVP, Fraktionsmitglieder hätten ein Problem mit der Person Miller: Was ist das denn für ein Benehmen, derart auf den Mann zu spielen, ohne Handfes-

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KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November 2015 KREUZLINGEN Kreuzlinger Jazz Nights @ SiX i m m e r d o n n e r s t a g s l i ve – f r e i e r E i n t r i t t 5 Ein «Schlussstein» für den Stadthauswunsch Das Gewinnerprojekt des Architekturwettbewerbs fürs Stadthaus ist überarbeitet worden. Am Mittwoch wurde es der Öffentlichkeit samt einem Kostendach von 47,5 Mio. Franken vorgestellt. Kreuzlingen. Die Idee, die Kreuzlinger Stadtverwaltung unter ein Dach zu bringen, ist nicht neu. In den letzten 25 Jahren wurden immer wieder Projekte und Vorschläge dazu aufgearbeitet, keines davon wurde jedoch realisiert. Dabei hat der Bedarf und die Notwendigkeit eines modernen und zentralen Verwaltungsgebäudes über die vergangenen Jahre stetig zugenommen. Mit dem nun vorgelegten, überarbeiteten Projekt unter dem Namen «Schlussstein» soll ein Schlussstrich unter diesen Wunsch gezogen werden. w w w . h o t e l s i x . c h men. Eine mobile Möblierung mit Tischen, Pflanzen oder Spielgeräten soll Platz machen können für grössere Veranstaltungen. Ein belastbarer Untergrund soll auch schwere Gerätschaften vertragen, wodurch auch der Jahrmarkt willkommen bleibt. «Kostendach ist heilig» Mit der detaillierten Ausarbeitung des Projekts stieg auch die Genauigkeit bei der Kostenabschätzung. Das Kostendach von 47,5 Mio. Franken soll dabei nicht überschritten werden. «Das kann ich mit gutem Gewissen versichern», so Stadtpräsident Netzle. Bei einer Realisierung des Projekts komme es zu jährlichen Investitionskosten von 1,3 Mio. Franken. Die Unterhaltskosten sollen dabei um 20 Prozent und die Energiekosten um 50 Prozent sinken. Läuft alles nach Zeitplan und ohne Baueinsprachen, soll der neue Verwaltungskomplex noch im Sommer 2019 eingeweiht werden. Bis es soweit ist, gilt es noch einige politischen Hürden zu nehmen. Am 17. März 2016 wird die Botschaft dem Gemeinderat vorgelegt, am 5. Juni kommt es zur Volksabstimmung über das Gesamtprojekt. Die Stimmung und Fragen nach der Stadthauspräsentation waren schon mal weitgehend positiv. Die Notwendigkeit eines neues Stadthauses wurde dabei nicht in Frage gestellt, viel mehr ging es um Details und Individualinteressen, wie öffentlich zugängliche Sitzungsräume. Bei der Gestaltung der Fassade teilten sich die Meinungen. Einige fanden den Vorschlag ausgefallen, andere hielten den Bau für langweilig und austauschbar. Architekt Jürg versicherte jedoch: «Wir machen keine 0815-Bauten.» Emil Keller Die Präsentation des geplanten Stadthauses war gut besucht. Bild: ek «Unser Stadthaus» «Ein Stadthaus für uns alle», soll der 100 Meter lange, auf dem Bärenplatz angedachte Komplex laut Stadtpräsident Andreas Netzle werden. Der Stadtrat stellte das von Stadt- und Architektenseite überarbeitete Projekt samt Tiefgarage und Festwiese der Öffentlichkeit am Mittwochabend vor. «Zurzeit herrschen schlechte und blamable Zustände für Kunden und Mitarbeiter», gab Netzle die derzeitige Situation wieder. Die Stadtverwaltung erstrecke sich über vier Standorte, was nicht nur die interne Zusammenarbeit erschwere, sondern auch bei Besuchern für Verwirrung sorge. Die vier Liegenschaften seien zudem veraltet, schlecht isoliert und nicht barrierefrei. «Besucher sind auf der steilen Treppe schon gestürzt», zeichnete der Stadtpräsident ein desolates Bild. Der neue Komplex soll all diesen Problemen Abhilfe schaffen und in der geographischen und verkehrstechnischen Mitte von Kreuzlingen alle Departemente zusammenführen. «Das ist auch ein Beitrag an die Zentrumsentwicklung», so Netzle. Der dreistöckige Bau soll wortwörtlich als «Schlussstein» für das Areal bis zum See samt Schulverwaltung, Dreispitzsaal und Schulcampus dienen. Bau, die Details des Gebäudes. Um die Sicht auf die Basilika St. Ulrich zu gewährleisten, sei bewusst ein flaches Gebäude aus dem Architekurwettbewerb erkoren worden. Rund 120 Arbeitsplätze müssen darin sichergestellt werden, fünf Eingänge sollen dafür sorgen, dass die 6000 monatlichen Kunden ihr Ziel in der Verwaltung erreichen. Viel frequentierte Abteilungen wie das Einwohner- oder Steueramt wurden darum im Erdgeschoss angesiedelt. Ein Teil des Gebäudes soll ausserdem ausserhalb der Öffnungszeiten für Sitzungen oder Veranstaltungen zugänglich sein. Gegenüber dem Wettbewerbsprojekt hat es einige Anpassungen und Änderungswünsche seitens der Stadt gegeben. So wurde eine genaue Einteilung der Büroräume vorgenommen und eine Terasse auf dem Dachgeschoss gewünscht. Die auffälligste Änderung bildet die Fassade. «Die ursprüngliche Version hatte dünne Schlitze als Fenster, das hat eher an ein Gefängniss erinnert», so Zülle. Dabei soll die Verwaltung transparent und einladend wirken, was nun mit langen Fensterfronten impliziert wird. Anlage der PHTG angehängt werden und die Kühlung soll über Erdsonden erfolgen. Auch verkehrstechnisch sei die neue Verwaltung mit Zug- und Busbahnhof sowie Tiefgarage ausgezeichnet erschlossen. Diese soll 251 Plätze bieten, 80 mehr als der derzeitige Bärenplatz-Parkplatz. Auch Ladestationen für Elektroautos und fahrräder sind vorgesehen. Damit es zu keiner Gefahrensituation bei der Tiefgaragenausfahrt kommt, werde das Trottoir an der Pestalozzistrasse entfernt. Als Ersatz gebe es eine überdachte Passerelle, welche an der Festwiese vorbei zum Stadthaus führe. Historischer Zustand Die Festwiese bildet den dritten und letzten Teil des Gesamtprojekts. «Früher hatte jede Ortschaft einen Platz im Zentrum», so Stadträtin Dorena Raggenbass, Leiterin Departement Gesellschaft, «diesen historischen Zustand wollen wir wieder herstellen.» Rund 20000 Quadratmeter gäbe es so zu bespielen, zur Strasse abgegrenzt mit einer einer Allee aus Bäu- Gesamtprojekt CHF 47.5 Mio. Stadthaus CHF 32.4 Mio. Selbstversorger Auch das grossflächige Dach soll nicht ungenutzt bleiben. «Dieses ist prädestiniert für eine Photovoltaikanlage», stellte Stadtrat Thomas Beringer, Leiter Departement Dienste, das Energiekonzept vor. Zusammen mit der Solaranlage auf dem Dreispitzdach könne so der gesamte Strombedarf des Stadthauses abgedeckt werden. Der Bau soll zudem dem Minergie-P-Standard entsprechen, die Heizung könne an die Holzschnitzel- Tiefgarage CHF 11.8 Mio. Festwiese CHF 3.3 Mio. Freie Sicht «Dennoch soll der Bau sich dezent in die Umgebung einfügen», erläuterte Ernst Zülle, Departementsvorsteher «Das Kostendach wird nicht überschritten», versichert Stadtpräsident Andreas Netzle. Die Tiefgarage ist gegenüber der ursprünglichen Schätzung günsBild: zvg tiger geworden, dafür fallen beim Stadthaus mehr Kosten an.

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6 Anzeigen seit über KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November 2015 Am Freitag, 20. November 2015 um 18.30 Uhr 2015 Am Freitag, 27. März um 19 Uhr 10. KÜCHENFEST Grappa-Probe Steve Karlsch, kulinarischer Direktor der Tertianum Residenzen Mit Andreas Fritz, Manfred Hölzl, Weinhandlung Franz Fritz, Konzil-Gaststätten, Konstanz KN Niederburg Krone, Konstanz 45,- € p.P. inkl. reichhaltigem Maurizio Canestrini, KRONE-Büffet, Grappe, Wein Ristorante Pinocchio, Konstanz und Wasser Peter Bogdanovic, Hotel & Restaurant Mohren, Insel Reichenau Vanhung Nguyen, 20 Jahre Trio Artemis TRIO ARTEMIS mit Daniel Schnyder aus New York Stimmungsvolle LICHTOASEN und ENGEL aus Powertex Im ATELIER CREATION in Wäldi /TG gestalten wir: Mi, 25.11.15 von 17-21 Uhr Lichtoasen aus finnischem Papiergarn, tauchen ein in den warmen Schimmer des Lichtes. Kursgeld 70.- plus 35.- Materialgeld mit Daniel Schnyder Classic goes Jazz Classic goes Jazz Mi, 2.12.15 von 17-21 Uhr gestalten wir unseren persönlichen Engel aus Powertex. Wallende Gewänder um ein Papier und Drahtgerüst geschichtet, verleihen dem Engel persönlichen Ausdruck. Kursgeld 70.- plus 35.- Materialgeld Mo, 23.11.15 von 10-17 Uhr gestalten wir Holzsäulen. Kursgeld 130.- plus 25.- Materialgeld, exkl. Holzsäule Beispielbilder unter: www.danART.ch Anmeldung unter: daniela.tiefenthaler@bluewin.ch zaubern gemeinsam mit Küchenchef Kenji Hayashi 6-Gänge-Menü für 92,-€ p. P. (inkl. Getränke) Die Weine präsentiert Andreas Fritz, Weinhandlung Franz Fritz, Konstanz Saxophon Piano Geige Cello Bitte rechtzeitig reservieren! reservieren! Bitte rechtzeitig Tel. 0049/7531/1285-100 Tel. 07531/1285-100 Tel. 0049 (0)7531/1285-100 78462 Konstanz, Brotlaube Brotlaube 2 78462 Konstanz, 2 Reserva�on Tel. 076 506 50 80 Erw. Fr. 35.-, Jug./Stud. Fr. 20.-, Kind Fr. 10.Infos unter www.trioartemis.ch Infos unter www.krone-konstanz.de Infos unter www.krone-konstanz.de Kreuzlingen So. 22. Nov. 17 Uhr Aula Pädagog.Maturitätsschule - Schulstr. 39 Weihnachtsmarkt 2015 Münsterlingen Stiftung Mansio Herzliche Einladung zur Finissage Mittwoch, 18. November 2015 ab 19.30 Uhr Psychiatrische Klinik Münsterlingen, Saal GZ Samstag und Sonntag und Kerzenziehen AufKinderhort dem gemeinsamen Gelände der Stiftung Mansio und der Psychiatrischen Verkauf von Adventskränzen undKlinik Gestecken Verkauf von Eigenprodukten aus der Mansio Werkstatt und den Beschäftigungsateliers der Kinderhort und Kerzenziehen beiden Wohnheime Verkauf von Adventskränzen Gestecken Tische und Stühle aus unsererund Holzwerkstatt Verkauf von Eigenprodukten aus der Reiche Auswahl an Verpflegung und Mansio Cafeteria Werkstatt und den Beschäftigungsateliers der beiden Wohnheime Profitieren Sie von unseren vielfältigen Aktionen Tische und Stühle ausBushaltestelle unserer Holzwerkstatt Gratis Parkplätze und Spital Reiche Auswahl an Verpflegung und Cafeteria Sponsoren der Flyer und Plakate: «Zeitzeugen im Gespräch» Moderiert von Regula Lüthi Podiumsteilnehmende: Eva Allenspach-Zolliker, Tochter des ehemaligen Klinikdirektors A. Zolliker, Dr. Karl Studer, ehemaliger Klinikdirektor Psychiatrie, Ella Schaffner, ehemalige Oberschwester Kantonsspital, Dr. Andreas Schönenberger, ehemaliger Chefarzt Urologie Kantonsspital Musikalische Umrahmung: Raphael Jost, Swiss Jazz Award Gewinner 2015 Wir freuen uns über Ihre Teilnahme – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nutzen Sie für Ihre Anreise die öffentlichen Verkehrsmittel, Parkplätze sind beschränkt vorhanden. 21. und 22. November, 11.00 bis 16.30 Uhr Profitieren Sie von unseren vielfältigen Aktionen Gratis Parkplätze und Bushaltestelle Spital Satz Druck Verlag AG Altnau S 

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KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November 2015 KREUZLINGEN 7 Sportcenter auf Klein Venedig Wer am Samstag bei der Präsentation der diesjährigen Maturaarbeiten der Kantonsschule Kreuzlingen dabei war, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine Fülle verschiedener Themen wurden unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten behandelt und stiessen auf grosses Interesse. Besondere Beachtung fand das «Kreuzlinger Sportcenter», geht es hier doch um ein aktuelles Politikum. Kreuzlingen. Die Sportstätten in Kreuzlingen sind dezentral über die ganze Stadt verteilt. Während die Stadt Kreuzlingen das Döbeli-Areal und das Gebiet Seezelg für eine Zusammenführung diverser Anlagen favorisiert, bringt Maturand Miro Berger eine andere Idee ins Spiel. Der Sohn des bekannten Kreuzlinger Architekten Zeljko und der Gastronomin Inge Berger vom Schloss Brunnegg möchte die Sportstätten an einem Ort zusammenführen – dem Hafenareal Klein Venedig: «Zuerst wollte ich das Döbeli als Standort für mein Sportzentrum, doch durch die ungünstige Infrastruktur sowie fehlende Erweiterungsmöglichkeiten fiel die Wahl auf das Hafenareal», schreibt Miro Berger. Es sei grösser und könne, da es genau an der Grenze liegt, auch gut mit Konstanz verbunden werden. Das Seezelg hatte er gar nicht erst ins Auge gefasst, «weil zu weit weg und verkehrstechnisch schlecht erschlossen». Vieles bereits vorhanden Ein weiterer Aspekt war für den begeisterten Fussballer vom FC Kreuzlingen, dass es neben Parkplätzen mit Bodensee-Arena und Kunstrasenplatz dort bereits vorhandene Sportplätze und -hallen gibt. Die Swiss Olympic Sport School befinde sich ebenfalls in der Nähe «und es wäre sinnvoll, wenn Schule und Sport so nah wie möglich beisammen liegen würden», urteilt Miro Berger. Zudem sei die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr an diesem Standort am besten. Miro Berger mit dem Modell seiner überdachten Tribüne. Bild: T. Martens Auch über die möglichen Sportarten hat sich der Maturand Gedanken gemacht. Im Sportzentrum möchte er Wasserball, Tennis, Eishockey und Fussball unterbringen. Wasserball mit einer neuen Schwimmhalle auf der Nordseite der Bodensee-Arena, Tennis mit einer neuen Halle und fünf statt drei Plätzen südlich eines neuen Stadions als Herzstück. Die überdachte Tribüne sei gleichzeitig das höchste Gebäude der Anlage und damit Erkennungszeichen des Sportzentrums direkt vor der Bodensee-Arena, die als Multifunktionshalle erhalten bliebe. Beim Eishockey würde Miro Berger das bestehende Ausseneisfeld ausbauen und parallel zur Längsseite der Bodensee-Arena platzieren. Die vorhandene Technik und Infrastruktur der Arena lasse sich für das Eisfeld mitverwenden. «Die abgegebene Wärme für die Eisproduktion könnte für die Schwimmhalle genutzt werden, was Energie spart», so Berger. Visionen eines Sportlers Er verweist auch immer wieder auf mögliche Kooperationen mit der Nachbarstadt Konstanz, die allerdings nicht weiter ausgelotet wurden, was aber auch den Rahmen einer Maturaarbeit gesprengt hätte. Auch zur Finanzierung und baurechtlichen Realisierbarkeit findet sich kein Wort. Seine Pläne sind vielmehr das Resultat von Gedankenspielen und Wunschträumen eines begeisterten Sportlers, der den Titel «Sportstadt Kreuzlingen» in Gefahr sieht. Seine Arbeit will er deshalb im nächsten Schritt dem Sportnetz Kreuzlingen und der Sportschule vorstellen, als Argumentationsgrundlage. Denn mit seinen Thesen liegt er voll im Trend der beiden Instititionen. Thomas Martens Paketablage für Schweizerkunden Das Gelände mit Blick nach Norden. Links ist ein Parkhaus zu sehen, deutlich erkennbar auch die überdachte Stadion-Tribüne in Form eines Auges. DaBild: Thomas Martens rüber die bestehende Bodensee-Arena im Zentrum. Konstanz am Hauptzoll t Melodie «Z» CD/DVD Tel.: 0049 7531 226 30 AUSGETRETEN Ermatingen tritt per 31. Dezember aus dem Verein Tourismus Untersee e. V. aus. Der finanzielle Aufwand stünde in keinem Verhältnis zum daraus resultierenden Ertrag, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Und weiter: «Deutsche Touristen, die über diese Kanäle nach Ermatingen gelockt werden, werden aufgrund der grossen Preisunterschiede immer weniger, während Schweizer Touristen immer häufiger auch die Schönheiten der Unterseeregion entdecken.» Dafür soll die Zusammenarbeit mit Thurgau Tourismus enger werden. sb Kabashi ist bald am Ziil Kreuzlingen. Elson Kabashi hat ein neues Domizil für sein Fitness- und Karatecenter gefunden. Ihn zieht’s zum Ziil-Center, genauer gesagt in das gegenüberliegende Gebäude. Hier, über einem Zoofachhandel, kann Kabashi ab Mai 2016 den neuen Standort beziehen. Bisher war in dem Stockwerk die Color Oes AG (Fotoservice, Grossformatdruck) untergebracht. Das Unternehmen will sich aber fortan auf das Online-Geschäft konzentrieren und die Produktion in Kreuzlingen einstellen. sb Hier wird ab Mai 2016 geschwitzt und trainiert. Bild: ek

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8 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November 2015 NEUERÖFFNUNG Die neue Zieger Boutique in der Wessenbergstraße 15–17. Kommen Sie vorbei und erleben Sie ein besonderes Einkaufserlebnis. Zieger Boutique · Wessenbergstraße 15–17 · 78462 Konstanz · Fon +49 7531 27 577 · www.zieger-friseure.de Bald ist es geschafft! T H E V E S PA S I D E www.vespa.de Die Baustelle Wollmatingen soll bis Weihnachten fertig sein. Bis dahin finden Sie die Zufahrt auf unserer Homepage beschrieben. Und als Dankeschön für die etwas umständliche Anfahrt bieten wir Ihnen Sonderpreise auf ausgewählte Fahrzeuge. +49 (0)7531 771 05 Besuchen Sie uns es lohnt sich! Piaggio Vertragshändler Kreis Konstanz Unser Fahrzeugbestand bei m o b i l e . d e         Zweirad Harder – Ein Familienunternehmen Wir helfen Ihnen beim Export in die Schweiz! GF: MICHAEL ZOBEL, Prof. h.c. K R E U Z L I N G E R S T R . 5 0 , D - 7 8 4 6 2 K O N S TA N Z 0049 (0)7531 28 466 72 W W W. A N N I C K - S C H M U C K D E S I G N . C O M XV950/R ABS: Traditionelle Wurzeln und ein Konzept für die Zukunft Seit über 40 Jahren ist «Zweirad Harder» nun schon an der Radolfzeller Strasse 30 in Konstanz ansässig und bietet Service und Know-How rund um Motorräder und Roller. «Zweirad Harder» ist Vertragshändler von Yamaha Motorrädern und den Rollern der Piaggio Gruppe, vor allem den kultigen Vespas. Vor einiger Zeit wurde die erfolgreiche Roller-Palette noch durch die Marken Aprilia und Derbi ergänzt. Die Meisterwerkstatt bietet alles aus einer Hand: Beratung, Verkauf, Export in die Schweiz, Finanzierung und Reparatur. Egal, ob Vespa Oldie oder die neuste Kraftmaschine – beim Service, Reifenwechsel, Tuning oder Umbauten behandeln die lehrgangsgeschulten Mitarbeiter alle Zweiräder gleich professionell. Neben einem grossen Werkstattangebot gehört unter an- Abb. XV950R ABS Mit der XV950/R ABS eröffnet Yamaha nun jedem Fahrer die faszinierende Welt des Customizing: mit einer Maschine, die den Charakter eines echten Backstreet-Bikes mit einem neuen japanischen Retro-Look verbindet.

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KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Einbahnregelung wird aufgehoben Seit Juni führt das kantonale Tiefbauamt an der Bergstrasse in Kreuzlingen Belagssanierungen und Werkleitungsarbeiten aus. Ab Mitte November ist die Bergstrasse für den Verkehr in beide Richtungen wieder geöffnet. Die Sanierung der Bergstrasse umfasst diverse Arbeiten an den Randabschlüssen, Entwässerung und Belägen, sowie die Erstellung einer neuen Gashochdruckleitung. Wie es das Langsamverkehrsprogramm der Stadt Kreuzlingen vorsieht, wird gleichzeitig die Situation für die Velofahrer an der Bergstrasse verbessert. Neu werden die bergwärts fahrenden Velofahrer via alte Bergstrasse und anschliessend auf dem Trottoir als gemeinsamer Geh-Radweg bis zur Stählistrasse geführt. Gemäss Planung des kantonalen Tiefbauamtes hätten die Rohbauarbeiten an der Bergstrasse bis November 2015 abgeschlossen werden sollen. Während der Bauphase wurde entschieden, die Bushaltestelle Bergstrasse (Höhe Alpstrasse) barrierefrei zu sanieren. Diese nicht in diesem Umfang geplanten Arbeiten führen nun zu einer Verlängerung der Bauzeit bis Anfang Dezember. Der aktuelle Bauablauf bedingt eine Sperrung der Ausfahrt Stählistrasse in die Bergstrasse während rund drei Wochen. Mit den Bauarbeiten am Einlenker Stählistrasse wird am Montag 16. November, gestartet und erfolgen unter Einbahnregime auf der Stählistrasse. Die Zufahrt von Osten ab der Bergstrasse in die Stählistrasse ist möglich (Einbahn). Die Wegfahrt von der Stählistrasse in die Bergstrasse ist gesperrt bzw. erfolgt ausschliesslich von Westen zur Bernrainstrasse und ist ab der Haldenstrasse als Sackgasse signalisiert. Für den Verkehr auf der Bergstrasse wird die Einbahnregelung ab Mitte November aufgehoben. Mit dem behindertengerechten Umbau der Bushaltestelle wird ein schwellenloser, ebenerdiger Ein- und Ausstieg für die Buspassagiere möglich. Zudem wird die Standfläche (Busbucht) mit Beton anstatt Asphalt dauerhaft und sicher gestaltet. Gute Witterungsbedingungen vorausgesetzt, werden die Roharbeiten Anfang Dezember abgeschlossen. Der Deckbelagseinbau erfolgt unter einer Vollsperrung im Sommer 2016. IDK Auf nach Wolfach! Am Donnerstag, 17. Dezember, findet in der Partnerstadt Wolfach der traditionelle Weihnachts- und Kuchenmarkt statt. Ein Team des Vereins Städtepartnerschaften Kreuzlingen bietet dort Raclette an und pflegt in zahlreichen Gesprächen und Begegnungen den freundschaftlichen Austausch. Auch dieses Jahr können Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger diesen beliebten Anlass im Schwarzwald bequem besuchen. Ein Bus bringt die Interessierten in weniger als zwei Stunden nach Wolfach und fährt abends wieder nach Kreuzlingen zurück. Wer sich erkundigen oder anmelden möchte, kann dies telefonisch tun bei Leugger Carreisen unter 071 695 11 55. IDK ABLESEKARTEN VERSANDT Ab Dienstag, 10. November, werden die Ablesekarten für die Strom- und Gas- und Wasserzähler an alle Einfamilienhausbesitzer versendet. Die Daten der Strom- und Gaszähler können bis 29. November, entweder per Post oder bequem online über http://oep.itsysteme.ch/kreuzlingen übermittelt werden. Das Online-Portal ist vom 10. bis 29. November für Einfamilienhausbesitzer geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.tbkreuzlingen.ch, Fragen beantwortet das Kundenbüro unter Telefon 071 677 61 85. IDK Bild: zvg Am diesjährigen Kreuzlinger Jahrmarkt wurde Gabi Haas aus Wolfach zur «Striebele-Königin» gekrönt. Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: Immowerk GmbH, Blumenweg 4a, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 17. November bis 07. Dezember 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Entwurf Verkehrsanordnung (Einwendungsverfahren) Gemeinde, Ort Strasse, Weg Antragsteller Anordnung Kreuzlingen Irseestrasse Stadt Kreuzlingen Parkierungsverbot Entwurf Verkehrsanordnung (Einwendungsverfahren) Gemeinde, Ort Strasse, Weg Antragsteller Anordnung Kreuzlingen Weinstrasse Stadt Kreuzlingen Parkierungsverbot 2015-0201 Erstellen Solaranlage, Breitenrainstrasse 6b ASGA Pensionskasse Genossenschaft, Rosenbergstrasse 16, Postfach, 9001 St. Gallen 2015-0202 Erstellen Solaranlage, Breitenrainstrasse 8b ASGA Pensionskasse Genossenschaft, Rosenbergstrasse 16, Postfach, 9001 St. Gallen Mit Eingabe vom 28. Oktober 2015 beantragt der Stadtrat dem Departement für Bau und Umwelt den Erlass folgender Verkehrsanordnung: Die Signale 2.50 «Parkieren verboten» mit Zusatz «beidseitig» sowie 5.05, 5.04 und 5.06 «Anfangs-, Wiederholungs- und Endetafeln» gemäss Situationsplan vom 21. Oktober 2015. Der Situationsplan kann bei der Stadt Kreuzlingen (Abteilung Ordnungsdienste), Marktstrasse 4a, eingesehen werden. Hinweis: Zum Entwurf können innert 20 Tagen beim Department für Bau und Umwelt, Rechtsdienst, Promenade, 8510 Frauenfeld schriftliche Einwendungen eingereicht werden. Das Einwendungsverfahren ist kein förmliches Einspracheverfahren. Es dient der allseitigen Information, wobei kein Einspracheentscheid ergeht. Departement für Bau und Umwelt Mit Eingabe vom 25. September 2015 beantragt der Stadtrat dem Departement für Bau und Umwelt den Erlass folgender Verkehrsanordnung: Die Signale 2.50 «Parkieren verboten» mit Zusatz «beidseitig» sowie 5.05, 5.04 und 5.06 «Anfangs-, Wiederholungs- und Endetafeln» gemäss Situationsplan vom 23. September 2015. Der Situationsplan kann bei der Stadt Kreuzlingen (Abteilung Ordnungsdienste), Marktstrasse 4a, eingesehen werden. Hinweis: Zum Entwurf können innert 20 Tagen beim Department für Bau und Umwelt, Rechtsdienst, Promenade, 8510 Frauenfeld schriftliche Einwendungen eingereicht werden. Das Einwendungsverfahren ist kein förmliches Einspracheverfahren. Es dient der allseitigen Information, wobei kein Einspracheentscheid ergeht. Departement für Bau und Umwelt Baubewilligungen erteilt (Woche 45) – Ersatz Reklameanlagen, Romanshornerstrasse 111 – Erstellen doppelseitige Plakatwand unbeleuchtet, Löwenstrasse, Parz.-Nr. 2975 – Abbruch Parkplätze, Neubau Doppelgarage und Umnutzung UG zu Einliegerwohnung, Eichenstrasse 16 – Sanierung und Erweiterung Vorplatz + Zufahrt, Rheinstrasse 12 – Einbau Fenster EG Südseite, Brückenstrasse 6 – Dachsanierung und Erweiterung OG im Bereich der Terrasse, Steigerzelg 8 – Abbruch Lagerhalle und Velounterstand, Parkplatzerweiterung, Finkern/Alpenrosenstrasse, Parz.-Nr. 151 Bauverwaltung 2015-0203 Erstellen Solaranlage, Breitenrainstrasse 8/8a ASGA Pensionskasse Genossenschaft, Rosenbergstrasse 16, Postfach, 9001 St. Gallen 2015-0204 Erstellen Solaranlage, Breitenrainstrasse 6/6a ASGA Pensionskasse Genossenschaft, Rosenbergstrasse 16, Postfach, 9001 St. Gallen 2015-0205 Umbau Dachgeschoss, Konstanzerstrasse 43

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10 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November 2015 Betreibungsamtliche Freihandverwertung RÄUMUNGSVERKAUF - Büromöbel - Bürozubehör - Lagerregale Geöffnet vom 17. - 19.11. Di MI DO von 9 - 13 Uhr Zu verkaufen Taschen, Gürtel, Tücher, Sonnenbrillen und Accessoires zu stark reduzierten Preisen, nur gegen Barzahlung und sofortiger Mitnahme riesige Auswahl ca. 5000 Artikel Einladung zum Vortrag Freitag, 27. November 2015, 14.00 bis 18.00 Uhr Samstag, 28. November 2015, 09.00 bis 12.00 Uhr „Stressesser haben es schwer“ 16.11.2015 • 19.00 Uhr Hotel Bahnhof Post Nationalstr. 2 • 8280 Kreuzlingen Kosten: CHF 18,- Betreibungsamt Tägerwilen, Konstanzerstrasse 37 Tägerwilen (vis à vis Gemüsezentrale) (Achtung; bei Wegnahme oder Rückzug fällt Freihandverwertung dahin) Restaurant Eumel Konstanz Im Eumele gibt es die feinsten Nudele und Salate. Ausserdem feinste Börek und türkische Pide. Ab 17 Uhr geöffnet. Rollladen und Storen www.brigittejenni.ch Anmeldung erwünscht: Tel.: 071 664 44 87 Ralf Krehan SonnenstorenTuch ersetzen! Unser Service: Reparaturen | Montage Beratung | Verkauf Im Angebot: Lamellenstoren | Sonnenstoren Rollladen | Insektenschutz Hüetlinstrasse 23 Telefon 0049/7531 2 24 47 (Dienstag Ruhetag) Hauptzoll, zweite Strasse rechts, 100 Meter auf der rechten Seite Über 35 000 Leserinnen und Leser in Ihrer Region erreichen: Immobilien-Markt in Ihrer KreuzlingerZeitung! Mobile 079 548 41 30 www.krehan.ch SEAT.CH Ständig wechselnde Ausstellungsstücke Konstanzerstrasse 9 Kreuzlingen Öffnungszeiten: Do. 15–19 Uhr Fr. 15–18 Uhr Sa 12–16.30 Uhr ORIGINAL SERVICE UND TEILE FÜR IHREN SEAT. SEAT SERVICE ENJOY YOUR RIDE! RUTISHAUSER AUTOMOBILE AG Hauptstr. 119, Tägerwilen - Egelseestr. 49, Kreuzlingen T. 071 666 62 62 - www.rutishauser-online.ch

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Adventsausstellungen Kippers Sternenzauber vom 13.11. bis 15.11.2015 Auch dieses Jahr sind wieder diverse Aussteller bei uns: - Martin Fuchs, Appenzell: Kunstmaler, sehen Sie beim Malen zu - Seidenhof’s Hofladen, Güttingen: Weihnachtsguetzli, Geschenkskörbe, Thurgauer Spezialitäten - Kurt Greuter, Kreuzlingen: Champagner Truffes - Ursula Scherrer-Graf, Berg: Scherenschnitte, Bilder, Karten, Memorys - Vreni Ehrbar, Altnau: Bienenhonig, Honig-Läckerli, Honig-Öpfelbrot - Susanne Scherb, Uttwil: handgefertigte Aromakosmetik und Zubehör - Frauenverein Güttingen: Diverse Strickartikel - Mosart, Güttingen: Glasperlen und mehr – in der Flamme geformt Die guten Produkte und die kreativen Ideen begeistern nicht nur uns. Am Freitagabend eröffnet unser Sternenzauber mit traditioneller Zithermusik und der guten Küche des Musikvereins Güttingen. Zum Ideen sammeln ladet Sie dann am Samstag der Floristikexperte Andreas Sudeck mit seiner Live-Adventspräsentation ein. Hierbei gibt er Tipps wie mit einfachen Mitteln die Adventszeit verschönert werden kann. Am Sonntag spielt für Sie die Polizeimusik des Kantons Thurgaus zum Frühschoppen. Geniessen Sie die voradventliche Atmosphäre, die vielen Weihnachtssterne aus eigener Produktion und die Sternenzauberküche des Musikvereins Güttingen. Am drauffolgenden Sonntag, 22.11., haben wir von 11.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, um 13.30 Uhr, 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr wird eine musikalische Adventsgeschichte für Kinder aufgeführt. Dauer ca. 30 min. An diesem Wochenende verwöhnt Sie der Frauenturnverein mit ihrer Kaffeestube. &JOMBEVOHZVN 4UFSOFOZBVCFS Freitag, 13. November, 17.00 bis 21.00 Uhr mit Zithermusik Samstag, 14. November, 10.00 bis 17.00 Uhr Adventspräsentation voM Floristikexperten Andreas Sudeck Sonntag, 15. November, 10.00 bis 17.00 Uhr Frühschoppenkonzert mit der Polizeimusik des Kantons Thurgau An allen Tagen mit Adventsmarkt Wir freuen uns auf Sie – Ihre Gärtnerei Kipper 8594 Güttingen · Tel. 071 695 21 65 Viele weitere spannende Informationen auf: www.gaertnerei-kipper.ch "Jede hoffnung ist ein Licht auf Zeit, jedes licht eine Hoffnung fur die Ewigkeit“ Monika Minder Weihnachtsausstellung Fr. Sa. So. 13.11.2015 14.11.2015 15.11.2015 16:00 - 19:00 Uhr 09:00 - 17:00 Uhr 10:00 - 16:00 Uhr blumen ECKE Olivia Graf & Team Romanshornerstr. 80 8280 Kreuzlingen Tel. 071 688 34 36 www.blumenecke.ch info@blumenecke.ch

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12 KULTUR KreuzlingerZeitung Nr. 46 13. November 2015 Abgefahrene Filme aus allen Welten Ronja Das Zebra Kino präsentiert vom 19. bis 23. November ein Genrefilm-Festival. Gezeigt werden preisgekrönte Filme noch vor ihrem Kinostart, aber auch zwei Klassiker und Kurzfilme. Gruseliges, Fantastisches, Science Fiction, Absurdes und Komisches findet seinen Platz im abwechslungsreichen Programm. Konstanz. «Shivers» baut auf dem Erfolg auf, den die Zebra-eigene Kinoreihe «Moonlight Madness» oder die Schwerpunkttage «Framing Fear» brachten. Verschrobenes und Gruseliges traf dort auf ein begeistertes Publikum. Am Halloween-Special gab’s sogar ein ausverkauftes Haus und nationale Aufmerksamkeit in den deutschen Medien. So war es naheliegend, ein neues Filmfestival ganz dem Genrefilm zu widmen. «Wir haben unsere Nische gefunden», sagen die Leiter des 15-köpfigen Festivalkomitees, Stefan Schimek und Heinz Baumgartner. Ein Selbstläufer sei das Programm aber nicht: «Wir wählen sorgfältig aus. Ein Grossteil der preisgekrönten Filme des Festivals ist das erste Mal in Deutschland zu sehen. Viele liefen bislang nur auf internationalen Filmfestivals.» Räubertochter Münsterlingen. Ronja ist eine selbstbewusste Räubertochter. Sie liebt das Leben und den abenteuerlichen Wald rund um die Mattisburg. Dann lernt sie Birk kennen, einen Jungen aus dem verfeindeten Räuberclan der Borkas. Danach ist nichts mehr so, wie es sein sollte. Freuen sich auf fünf Tage voller Filme ab 18 Jahren: (v.l.) Julia Bihls, Heinz Bild: sb Baumgartner, Stefan Schimek und Christoph Sinz. Freuen dürfen sich Film-Fans auf Thriller, Gruselfilme und Science Fiction bis hin zum Experimentalund Animationsfilm, zu Groteskem und Surrealen – einfach mehr als als nur Horror, Schock und Splatter, betont Schimek. Das aber auch: «Deathgasm» etwa verbindet Humor, Metal und Gore. Das «Shivers»-Filmfestival bietet dabei hoffnungsvollen Nachwuchstalenten und bekannten Namen eine Bühne. Insgesamt 15 Filme hat das Shivers-Komitee mit Bedacht ausgewählt; ein internationales Programm mit Beiträgen aus Kanada, Japan, Neuseeland und sogar Äthiopien. Zwei ab- solute Glanzlichter der Filmgeschichte ergänzen diese, gezeigt im original 35Millimeter-Format. Zusätzlich gibt’s eine Doku über den türkischen, fantastischen Film der 80er Jahre und eine Sneak-Preview zu sehen. Das Festival wird abgerundet durch zwei Blöcke mit Kurzfilmen. Dem besten winkt der «Shivers Shorts Award». Sogar Begegnungen mit den Filmschaffenden werden ermöglicht: Am Freitag und Samstag steht nach den Aufführungen vom deutschen und türkischen Beitrag eine Frageund Antwortrunde mit den Regisseuren auf dem Programm. sb Info/Reservation: www.shivers.de Ronja Räubertochter. Bild: zvg Matthias Keilich bringt eine frische und kindgerechte Interpretation auf die Bühne. Ein musikalisches Theater für die ganze Familie nach dem Bestseller von Astrid Lindgren. Zu sehen am Sonntag, 29. November, 14 Uhr im Gemeinschaftszentrum der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen. eingesandt Samples aus dem Alltag Kreuzlingen. Der Kreuzlinger Künstler Manuel Fend stellt vom 13. November bis 10. Dezember im ehemaligen Tiefenbacher an der Hauptstrasse 39 aus. Zu sehen sind grossformatige Bilder und Skulpturen, die grösstenteils im vergangenen Jahr entstanden. Vernissage ist heute von 18 bis 21 Uhr. Fend arbeitet in seinem Atelier im Bahnhof Bernrain (wir berichteten). Er «sampelt» Materialien aus dem Alltag. Segeltuch, Vorhänge, Duvets und sogar Kuhfell bieten den Boden für seine Kunst. Dabei verwendet er Acrylfarben, aber auch Spraydosen oder Tinte. «Die Werke entstehen spontan», berichtet der Kreuzlinger. «Ich fühle mich dabei wie ein Kind, das spielt.» Formen und Strukturen, aber auch Themen, die dem gelernten Schlosser im Alltag begegneten, tauchen so im Kunst-Kontext wieder auf und wollen vom Betrachter entdeckt werden. Stefan Böker «Kleine Hexe» Konstanz. Das Konstanzer Stadtheater zeigt das Weihnachtsmärchen «Die kleine Hexe» nach Otfried Preussler. Premiere ist am 15. November um 15 Uhr. Als Weihnachtsmärchen wird Preusslers Klassiker über die Umdeutung von Werten mit zeitgenössischer Musik neu erzählt. In den Hauptrollen präsentieren sich die beiden Neuzugänge des Konstanzer Ensembles: Alina Strähler als kleine Hexe und Tomasz Robak als Rabe Abraxas. Theater Konstanz THEATER TÄGERWILEN HAT ERFOLG Mit viel Gelächter der Zuschauer, und zufriedenen Gesichtern in der Pause und nach der Aufführung an der Theaterbar, startete die neueste Produktion des Theaters Tägerwilen ins erste Aufführungswochendende. Die Boulevardkomödie «Total A-Sozial» über eine dreisten Sozialbetrüger und die von ihm ausgelösten chaotischen Verhältnisse unter seinen Mitmenschen sorgten für einen gelungenen Abend des Publikums, dass das witzige und pointensichere Spiel mit viel Applaus feierte. Auch Regisseurin Annette Kuhn war sehr zufrieden mit ihren Schauspielern: «Das Stück lebt von seinen flotten Dialogen und der szenischen Komik – so etwas Schwieriges so bravourös gemeistert zu haben, ist eine beachtliche Leistung!» Bis zum 20. November sind weitere Aufführungen zu sehen. Kartenreservation unter Tel. 078 758 23 53 oder www.theater-taegerwilen.com BODENSEE-TV Der Kreuzlinger Weihnachtsmarkt «Stärnänzauber», die neue Regelung der Strompreise in Kreuzlingen und die Neuorganisation der GEWA sind heute zu sehen. Von Samstag bis Montag wird ein Beitrag über den Final der ersten Schweizermeisterschaft Nationalliga im Segeln aus Kreuzlingen ausgestrahlt. eingesandt

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Gesundheits MOSAIK n e m At Ausg. 4 13. November 2015 Physiotherapie Praxis im Herzen von von Kreuzlingen Kreuzlingen Die Die Physiotherapie Praxis im Herzen • • • • • • Med. Physiotherapie • Med. Physiotherapie Lymphdrainage • Lympfdrainage Trainings- und Rehabilitationstherapie • Trainings- und Rehabilitationstherapie Laser-, Ultraschall- und Elektrobehandlungen • Laser-, Ultraschall- und Elektrobehandlungen Triggerpunkt- und Myofasziale-Therapie • Triggerpunkt- und Myofasziale-Therapie • Craniosacrale osteopathische Therapie Craniosacrale osteopathische Therapie Joppe Vreugdenhil ⋅ Dipl. med. Physiotherapeut Hauptstrasse 64 ⋅ 8280 Kreuzlingen ⋅ Telefon: 071 672 22 40 physio@amboulevard.ch ⋅ www.physioamboulevard.ch Aktuell: BLACKROLL Das „Faszientraining“ Aktuell: BLACKROLL –– Das «Faszientraining»

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GesundheitsMosaik Den Zahn der Zeit wegbleichen Das Aufhellen der Zähne liegt im Trend, hat aber immer noch einen schlechten Ruf. Zu Unrecht: Denn wenn der Weg zum strahlenden Lächeln über den Zahnarzt erfolgt, bergen die standardisierten Verfahren keine gesundheitlichen Risiken. Man sollte aber die Finger von frei verkäuflichen BleichSets aus der Drogerie lassen. Standardskala für die Farbe der Zähne beim Zahnarzt. /Bild: sb «Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag», sagt das Sprichwort. Wie wahr, versüssen wir doch nicht nur anderen den Tag, indem wir ihnen freundlich und mit Humor begegnen, sondern erleichtern uns auch selbst den Alltag. Ein strahlendes Lächeln wird zudem gemeinhin mit Erfolg assoziiert. Damit die «Macht des Lächelns» auch ungetrübt beim Empfänger ankommt, sollten die Zähne aber gesund und sauber sein. Leider können unser modernes Leben und die schlechten Angewohnheiten, die es mit sich bringt, dem entgegen wirken. Kaffee, Tee, Rotwein, Cola oder Tabak machen unsere Zähne dunkel. Der darin enthaltene Farbstoff dringt in den weissen Farbschmelz ein, der das Zahnbein umhüllt, und lagert sich dort ab. Gewürze wie Curry oder Safran und Früchte wie Heidelbeeren oder Schwarzbeeren haben eine stark färbende Wirkung. Doch auch von Natur aus schon sind unsere Zähne unterschiedlich hell. Auch die Gesichtsfarbe spielt eine Rolle: Je dunkler der Teint, desto weisser wirken die Zähne. Eine kleine Rolle spielt sogar die Grösse unserer Beisserchen: Denn bei mehr Fläche reflektiert das Licht entsprechend mehr. Dass die Zähne im Alter gelblicher werden, ist indes ganz natürlich. Wenn der Schmelz schwindet, wird das darunter liegende Zahnbein sichtbar – und das ist gelblich. Beim Bleaching achten Zahnärzte darum darauf, dass die Aufhellung nicht unnatürlich weiss wird. Aufgehellt wird nach einer standardisierten Farbskala um zwei bis drei Farbstufen. So funktioniert das Bleichen der Zähne Zahnärzte benutzen stets Karbamidperoxid. Karbamid heisst ein geschmacksneutrales, farbloses Trägergel, welches Wasserstoffperoxid (H2O2) freisetzt. Je wärmer das Gel, desto schneller geht dies von statten. H2O2 ist übrigens derselbe Stoff, der beim Haarefärben zum Einsatz kommt. Er löst die im Schmelz abgelagerten Pigmente nicht heraus, sondern entfärbt sie nur schonend. Zwei wirksame Methoden Unterschieden wird zwischen dem sogenannten «Home-Bleaching» und dem Bleachen in der Praxis, dem «Power-» oder «In-OfficeBleaching». Ersteres funktioniert mit individuell vom Zahnarzt angefertigten Schienen. In diese wird das Karbamidperoxid-Gel eingefüllt; man trägt sie Zuhause ein bis zwei Stunden über Nacht – solange bis die gewünschte Aufhellung eingetreten ist. Bleaching in der Praxis geht schneller (in der Regel zwei bis vier Durchgänge während einer Sitzung). Das Gel ist höher dosiert und durch zusätzliche spezielle Lampen erwärmt, sodass es nicht länger als 30 Minuten einwirken muss. Wenn bleichen nichts mehr bringt Wenn der Schmelz zu dünn oder gar nicht mehr vorhanden ist. Sind unbehandelte Kariesstellen oder undichte Kronenränder vorhanden, so kann das H2O2 in den Zahn eindringen und den Nerv reizen. Auch und gerade deswegen empfiehlt sich beim Bleachen der Gang zum Zahnarzt: Er kann vorab den Zustand des Gebisses und des Zahnfleisches kontrollieren und gegebenfalls in Ordnung bringen. Auch sollten die Zähne vorher durch eine professionelle Zahnreinigung gründlich gereinigt werden. Bei richtiger Durchführung hat ein Bleaching eigentlich nur eine einzige bekannte Nebenwirkung: Es kann sehr kurzfristig zu einer gesteigerten Kalt-Warm-Empfindlichkeit der Zähne führen. Dieser Effekt verschwindet aber spätestens zwei bis drei Tage nach Abschluss des Bleachings, meistens sogar schon nach nur ein paar Stunden. Stefan Böker Anzeigen 0HGL]LQLVFKH 0DVVDJHQ -HW]W DQPHOGHQ 'RUQWKHUDSLH )XVVUHIOH[]RQHQ /\PSKGUDLQDJH 0LJU¦QHWKHUDSLH 6FKU¸SIHQ 0DVVDJHQ /HLVWXQJHQ N¸QQHQ ¾EHU GLH .UDQNHQNDVVHQ]XV¦W]H DEJHUHFKQHW ZHUGHQ Der Mensch als Einheit von Körper und Geist Unser Team versteht es, den Körper durch diverse Therapien für den Alltag zu stärken. )UDQ]LVND .UDFK 3UD[LV I¾U PHGL]LQLVFKH 0DVVDJHQ 0DVVHXULQ PLW (LGJ )DFKDXVZHLV 5KHLQVLFKWZHJ   7¦JHUZLOHQ     ZZZPHGPDVVDJHNUDFKLQIR Praxis im Klosterhof Klosterhofstrasse 1 CH-8280 Kreuzlingen Fon +41 71 678 11 78 Fax +41 71 678 11 79 www.sharons-physio.ch

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GesundheitsMosaik In Yoga Nidrâ pendelt das Bewusstsein zwischen Wachen und Schlafen – der Körper schläft, das Bewusstsein bleibt jedoch wach. Dadurch kann eine überaus tiefe körperliche und mentale Ruhe und Klarheit erfahren werden. Als Vorbereitung für die Entspannungsphase versuchen wir, in die Stille zu kommen – etwas, das uns oft fehlt und so schwierig erscheint. In Verbindung mit Yoga Nidrâ vertieft sich die Erfahrung der Stille, aus der heraus wir uns dem Alltag wieder neu stellen können. – Yoga Nidrâ kann von Auch in diesem Jahr wird im «Yoga am See» im November und Dezember eine offene Lektion in "Yoga Nidrâ" angeboten, ergänzt mit einer Stillesequenz – ideal gegen den November-Blues und Adventsstress! Schweigen und Yoga Nidrâ – für einen entspannten November und Advent gen können helfen, die körperlichen und seelischen Veränderungen in der Schwangerschaft besser zu bewältigen – und schaffen Raum und Ruhe für eine vertiefte Selbstwahrnehmung. Im "Kid's Yoga" regen Geschichten und Spiele die Fantasie an, kleine Anfangs- und Schlussrituale geben Struktur und Sicherheit, spielerische Körper- und Atemübungen fördern Konzentration, Koordination und Beweglichkeit (geeignet für Jungs und Mädchen ab ca. 4 bis 8 Jahren). Gelassen und entspannt durch die letzten Wochen des Jahres Yoga Nidrâ: Jeden Samstag, 14. November mit Yoga Nidrâ im «Yoga am See» jederman/frau ausgeführt werden, einzige Voraussetzung ist, dass man mit geschlossenen Augen ca. 45 Minuten ruhig liegen oder sitzen kann. Ein paar einfache Körperübungen bereiten die Stilleund Entspannungsphase vor, die gesamte Sequenz wird ausführlich angeleitet. bis 19. Dezember, 16:00 bis 17:30 Uhr. Offene Veranstaltung, keine Anmeldung nötig. Unkostenbeitrag 5 Franken. Bitte 10 Minuten vor Beginn im Raum sein. Mehr Infos: www.yogaamsee.ch oder Ruth Blattner, Telefon 071 664 20 90 Yoga für werdende Mütter und Kinder Seit diesem Herbst gibt es im «Yoga am See» auch Yogakurse für Schwangere und Kinder. Yogaübun-

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