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assis dens Informationsblatt für das zahnärztliche Praxispersonal | Ausgabe 2015 Einfach gut: Mit Leichtigkeit erfüllt leben Fortbildungstagung 2015 in Warnemünde „Mit Leichtigkeit erfüllt leben“ lautete in diesem Jahr das Thema des Hauptvortrages der 23. Fortbildungstagung für das zahnmedizinische Praxispersonal in Warnemünde, welche jährlich von der Zahnärztekammer M-V organisiert wird. Auch in diesem Jahr war das Kurhaus mit knapp 240 Teilnehmern wieder sehr gut besucht. Gerade der Fachkräftemangel macht sich hier mehr und mehr bemerkbar. Der Vorstand der Zahnärztekammer und das Referat ZAH/ZFA beschäftigen sich mit dieser Thematik schon seit langer Zeit. Auch in diesem Jahr lag ein Arbeitsschwerpunkt darin, weitere umfangreiche Lösungsansätze zu finden und diese umzusetzen. Referentin Betül Hanisch aus Freiburg veranschaulichte den Teilnehmern in ihrer unnachahmlichen Art ihr Wissen über die Macht der Körpersprache. Bevor es jedoch an die Fachvorträge ging, leitete Prof. Dr. Dietmar Oesterreich als Präsident unserer Zahnärztekammer mit kurzen und prägnanten Worten die Tagung ein. Dabei ging er insbesondere auf die wichtige Rolle unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Zahnarztpraxen ein. Im ersten Vortrag der Fortbildungstagung ging Jutta Daus aus Greifswald intensiv auf die Intervallbestimmung in der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) ein. Da sie durch ihre Arbeit als Dentalhygienikerin an der Universität Greifswald täglich Kontakt mit dieser Thematik hat, konnte

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2 sie dem Auditorium viele praktische Tipps aus ihrem Alltag vermitteln. Anschließend betrat ein immer wieder gern gesehener Gast die Bühne. Frau Betül Hanisch, Kommunikationsberaterin aus Freiburg, begeisterte einmal mehr die Zuhörer mit ihrer besonderen Art der Vortragsweise. Das Thema Körpersprache in der Zahnarztpraxis ist nach wie vor ein Dauerbrenner, bei dem es gerade im Umgang mit dem Patienten oft zu Fehlern kommen kann. Wie dieser Königsweg der Kommunikation aussehen kann, stellte Frau Hanisch eindrucksvoll unter Beweis. In der Pause war es an der Zeit, sich zu stärken. Viele Gäste nutzten natürlich auch die Möglichkeit, sich mit ehemaligen Mitschülern, Kursteilnehmern und Bekannten auszutauschen - ein elementarer Baustein dieser Veranstaltung. Den Hauptvortrag des vergangenen Jahres zu übertreffen, war alles andere als einfach. Mit voller Erwartung lauschten die Gäste den Worten des Ehepaars Beate und Olaf Hofmann. Ihre einjährige Auszeit in der kanadischen Wildnis regte die Beiden dazu an, einmal über ihr gesamtes Leben nachzudenken und auf neue Füße zu stellen. Hier entstand auch ihre neue Lebensphilosophie: „Einfach gut! Mit Leichtigkeit erfüllt leben!“. Nicht nur die eindringlichen Erfahrungen, die sie für sich sammelten, sondern auch die tollen Bilder aus der kanadischen Wildnis regten viele im Saal zum Nachdenken an. Manchen stand am Ende des Vortrages vielleicht doch eine Träne im Auge. assis In der Mittagpause wurde die Zeit genutzt, die paralell stattfindene Dentalausstellung im Hotel Neptun zu besuchen. Verständlicherweise landete das eine oder andere Muster in den großen Tüten, um diese dann in den Praxen auszuprobieren. Die Seminare am Nachmittag waren bereits im Vorfeld sehr schnell ausgebucht. Einen etwas anderen Weg haben wir diesmal mit Frau Hanisch bestritten, die in ihrem Seminar viele wertvolle Tipps zur dekorativen Kosmetik gab. Obwohl ich mir als männlicher Gast im Seminar anfangs etwas fehl am Platze vorkam, war ich doch beeindruckt, was alles möglich ist, um ein „angemessenes Äußeres“ zu erstellen. Die Teilnehmerinnen waren jedenfalls alle begeistert und nahmen viele Anregungen mit. Wie lautet eine alte Weisheit im Fußball? „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Dementsprechend bereiten wir uns schon jetzt auf das kommende Jahr und die 24. Fortbildungstagung in Warnemünde vor. Mit großer Wahrscheinlichkeit können wir wieder einen sehr exklusiven Gast vorstellen, der nicht nur durch die Medien bekannt wurde. Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Ich würde mich jedoch freuen, wenn Sie uns im kommenden Jahr wieder in Warnemünde besuchen. Ihr Mario Schreen Vorstandsmitglied der ZÄK M-V Referat ZAH/ZFA

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dens ZFA-Absolventen im Sommer verabschiedet Feierliche Freisprechung für 60 ZFA „Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ein Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk.“ 3 Drei Jahre Ausbildung sind geschafft und Geschichte. Der Augenblick, nach erfolgreicher Abschlussprüfung, nun endlich die staatliche Anerkennung in den Händen zu halten, war mit Sicherheit ein schönes Gefühl. Was die Zukunft bringt, wird sich allerdings noch zeigen. Gemeistert wurde die Abschluss- Zahnarzt Mario Schreen und Dr. Alexander Deißler mit den Absolventinnen aus Schwerin. prüfung in diesem Jahr von 60 Zahnmedizinischen FachangeDie Ärztekammer M- V war in diesem Jahr Sponsor stellten. Sie haben im Juli an den Beruflichen Schufür Getränke und kleine Snacks, so dass zum Auslen Greifswald, Rostock, Waren und Schwerin ihre klang der Veranstaltung zu einem „Get together“ in Ausbildungszeit erfolgreich beendet. das Remter des Rathauses eingeladen wurde. Traditionell erfolgt die Zeugnisübergabe im historischen Gemäuer des Rostocker Rathauses. Den Absolventinnen wurden die Berufsschulzeugnisse durch die Organisatorin der Veranstaltung und Schulleiterin der Beruflichen Schule „Alexander Schmorell“ Dipl.-Päd. Doreen Schumann und durch die Fachlehrerin Pia Kob überreicht. Die Übergabe der Kammerzeugnisse als staatliche Anerkennung übernahm Zahnarzt Mario Schreen, Referent im Vorstand der Zahnärztekammer MecklenburgVorpommern. Die gemeinsame Festveranstaltung für die Absolventinnen zur Zahnmedizinischen Fachangestellten, Tiermedizinischen Fachangestellten, Medizinischen Fachangestellten, den Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten und den Zahntechnikern stellt einen Höhepunkt am Ende der Ausbildung dar und wird durch die Pädagogen der Beruflichen Schule Rostock immer mit viel Liebe vorbereitet. Nach den Abschiedsreden der Kammervertreter wurde die Bühne durch den stets erfrischenden Auftritt des Saxophonisten Andreas Pasternack und Christian Ahnsehl an der Gitarre gerockt. Auch der Schulchor der Berufsschule gab sein Bestes. Dipl.-Med. Päd. Carola Nagel mit den Absolventinnen der Berufsschule Waren. In Schwerin feierten 16 Absolventinnen gemeinsam mit Zahnarzt Mario Schreen und Dr. Alexander Deißler, Mitglied im Prüfungsausschuss der Zahnärztekammer M-V, in den Seminarräumen der Zahnärztekammer ihre Verabschiedung. Umrahmt wurde die Veranstaltung auch hier musikalisch.

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4 assis Vizepräsident Dipl.-Stom. Andreas Wegener mit den Absolventinnen der Berufsschule Greifswald. Den Greifswalder Absolventinnen und einem Absolventen wurden die Zeugnisse von Dipl.-Stom. Andreas Wegener in seiner Funktion als Vizepräsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern und seiner ZMP, Silke Schulz, überreicht. Erwähnt sollen an dieser Stelle die Jahrgangsbesten werden. So konnte Johannes Semrau, ausgebildet in der Zahnarztpraxis Dres. Ziegler, mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,0 seine Ausbildung beenden. Isabelle Baarhs, ausgebildet an der Universität in der Hansestadt Greifswald, konnte mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,2 aufwarten. Am Berufsschulstandort Waren wurde in kleiner Runde verabschiedet. Von fünf Absolventinnen der Beruflichen Schule Waren trennte sich Dipl.- Med. Päd. Carola Nagel, Fachlehrerin für ZFA, mit den Berufsschulzeugnissen. Die Kammerzeugnisse wurden durch Dr. Hans-Otto Schuldt, als Vertreter der Zahnärztekammer und Vorsitzenden der Prüfungskommission Waren, in feierlichem Rahmen ausgehändigt. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Fortbildungsgutschein der Zahnärztekammer M-V in Höhe von 50 Euro an alle Absolventen/-innen übergeben. Die Zahnärztekammer und ihr Referat ZAH/ZFA bedankt sich bei den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse, den Arbeitgebervertretern (Dipl.-Stom. Michael Penne und Dr. Angela Löw der Prüfungskommission Greifswald, Dr. Hans-Otto Schuldt und Dr. Jürgen Homuth der Prüfungskommission Waren, Zahnarzt Mario Schreen und Dr. Alexander Deißler der Prüfungskommission Schwerin sowie Dr. Bärbel Riemer-Krammer und Dipl.-Stom. Sabine Peters der Prüfungskommission Rostock), den Arbeitnehmervertretern (Ilona Schuldt, Astrid Erdmann, Brigitte Timmermann, Birgit Poltermann, Yvonne Hiller, Kerstin Rabold, Ramona Storch, Bärbel Schmekel, Annett Herrmann, Anita Pietrek) und den Lehrervertretern (Dipl.-Med. Päd. Carola Nagel, Dipl.-Med. Päd. Martina Negnal, Dipl.-Med. Päd. Uta Berger-Dittmer, Dipl.-Päd. Carola Schmidt, M.A. Pia Kob), die auch in diesem Jahr mit großem Engagement unsere Auszubildenden durch die Prüfung begleitet haben.

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dens Statistik zur Abschlussprüfung ZFA 2015 60 Zahnmedizinische Fachangestellte wurden mit folgender Notenverteilung verabschiedet: • • • • 2 x Note 1 13 x Note 2 32 x Note 3 13 x Note 4 5 Die Absolventinnen der Berufsschule Rostock erhielten ihre Zeugnisse im Rathaus der Hansestadt. Somit ergibt sich ein Gesamtnotendurchschnitt von 2,9. Zudem haben leider vier Auszubildende die Abschlussprüfung nicht geschafft und werden diese wiederholen. Wir wünschen allen Absolventinnen einen tollen Start in das Berufsleben und stehen für Fragen sehr gerne weiterhin zur Verfügung. Annette Krause Referat ZAH/ZFA Behandlung von Flüchtlingen und Asylbewerbern Die in diesem Jahr stark gestiegene und noch steigende Zahl der Asylsuchenden und Flüchtlinge spiegelt sich täglich in der Berichterstattung der Medien. Sie ist eine Herausforderung für staatliche Institutionen, Bürger aber vor allem für die Asylsuchenden und Flüchtlinge selber. Flüchtlinge, die einen Antrag auf Asyl gestellt haben und als Asylbewerber gelten, haben Anspruch auf gesundheitliche Versorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Eine Übersicht über die zu Grunde liegenden gesetzlichen Bestimmungen sowie allgemeine Hinweise zu Abrechnung, Behandlung und Sprachbarrieren vermittelt ein Informationsblatt der Bundeszahnärztekammer, welches auf www.bzaek.de zur Verfügung steht. Zahnärzte sehen sich generell der Menschlichkeit und Ethik sowie der medizinischen Versorgung erkrankter Personen verpflichtet. Sie möchten in ihren Praxen professionell helfen. Oft ist dies nicht einfach, da durch Sprachbarrieren eine Verständigung kaum möglich ist. Das betrifft die Erhebung der Anam­ nese, aber auch die Vermittlung der notwendigen Behandlung, die Aufklärung und die darauf basierende Einwilligung des Patienten. Da die Leistungsträger, in der Regel die Gemeinden oder in Vertretung gesetzliche Krankenkassen, zudem nur Behandlungen „akuter Erkrankungen und Schmerzzustände“ übernehmen, muss auch dies beachtet und gegebenenfalls gegenüber Patienten und/oder Begleitpersonen vermittelt werden. Um Sprachprobleme im Umgang mit Asylbewerbern zu bewältigen, bieten diverse KZVen und Kammern unterschiedliche fremdsprachige Formulare. Zudem hat die Bundeszahnärztekammer ein Piktogrammheft veröffentlicht, welches die Zahnärzte bei der Behandlung von Menschen, die der deutschen Sprache nicht oder nur unzureichend mächtig sind, unterstützen soll. Diese Formulare und Arbeitshilfen können unter www.zaekmv.de, Zahnärzte, Service bzw. Downloads abgerufen werden. Hinweise zur Abrechnung von Leistungen bei Asylbewerbern hat zudem die Kassenzahnärztliche Vereinigung M-V in ihren Rundbriefen 10/2014 und 1/2015 veröffentlicht (www.kzvmv.de).

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8 Letzter 240-Stunden-Kurs zur ZMP Durch Prof. Dr. Christian Splieth, Universität der Hansestadt Greifswald, Zahnarzt Mario Schreen und ZMP Silke Schulz wurden die Teilnehmerinnen des nun letzten Kurses zur „Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin“ mit insgesamt 240 Unterrichtsstunden am 20. Juni 2015 durch die praktische Prüfung begleitet. Von den Kursteilnehmerinnen des ZMP-Kurses wird stets ein hohes Maß an Disziplin abgefordert, wenn es darum geht, zusätzlich zur Aufarbeitung des theoretischen Unterrichtsstoffes eine Hausarbeit über diverse Patientenfälle anzufertigen. Nur wenig Zeit stand den Kursteilnehmerinnen hierfür bislang zur Verfügung. Zehn Patienten aus dem Bereich der Individualprophylaxe und Parodontologie mussten über den doch sehr kurzen Zeitraum des Kurses dokumentiert und bearbeitet werden. Nicht bei jeder Absolventin ging dies in den letzten Jahren reibungslos. So manche Träne lief, wenn der Patient nach der zweiten oder dritten vorbereitenden Sitzung nicht mehr in der Zahnarztpraxis erschien und die bis dahin erbrachten Studien hinfällig waren. Dennoch liesen sich die Kursteilnehmerinnen durch so manche Widrigkeit nicht beirren und meisterten auch diesen Kurs mit Bravour. Von den 19 Kursteilnehmerinnen erhielten folgende sieben das Gesamtprädikat „sehr gut“: assis Nicole Beyer (Zahnarztpraxis Christoph Hardow, Ueckermünde), Anja Döhler (Zahnarztpraxis Dr. Detlef Bradtke, Greifswald), Lysann Hofert (Zahnarztpraxis Annette Lucius, Neubrandenburg), Janine Pieschinski (Zahnarztpraxis Dr. Trutz von Koß, Greifswald), Johanna Schöne (Universität Greifswald), Sandra Tarnow (Zahnarztpraxis Dr. Ingo Thederahn, Neubrandenburg) und Janine Teichert (Zahnarztpraxis Christiane Fels/Dr. Hannjo Badzio, Torgelow). An drei dieser Absolventinnen wurde nicht zu Unrecht ein Weiterbildungsstipendium durch die Stiftung Begabtenförderung - berufliche Bildung vergeben. Die restlichen zwölf Teilnehmerinnen schlossen mit dem Gesamtprädikat „gut“ ab. Damit spricht die Qualität der Absolventinnen und des Kurses für sich. Gratulation an alle Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentinnen der Jahrgangsstufe 2014/2015. Unser Dankeschön geht an den Kursorganisator Prof. Dr. Splieth und selbstverständlich auch an alle weiteren Referenten, die die Durchführung des Kurses ermöglicht haben. Annette Krause Referat ZAH/ZFA

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dens Dies wusste auch schon Konfuzius und Jeremias Gotthelf hat es auf den Punkt gebracht: „Beim Kleinen beginnt alles. Und je größer und mächtiger etwas werden soll, desto langsamer und scheinbar mühsamer wächst es.“ Genau so hat sich zwischenzeitlich die Kursplanung für den neuen Prophylaxekurs mit 480 Unterrichtsstunden angefühlt. Nicht nur die Interessenten, die sich für einen Kurs im Bereich Prophylaxe angemeldet hatten und eine gefühlte Ewigkeit auf der Warteliste vorgemerkt waren, wurden ungeduldig. Auch die Organisatoren des ZMP-Kurses waren nicht gerade erfreut über den langen Werdegang, den die Entwicklung des ZMP-Kurses nahm. Viele administrative Aufgaben mussten im Vorfeld bewältigt werden. Schon sehr früh wurde mit der inhaltlichen Planung des theoretischen Lehrstoffes begonnen. Begleitet wurde dies durch die Novellierung der Musterprüfungsordnungen von der Bundeszahnärztekammer und die Vorbereitung der Fortbildungsordnung durch die Zahnärztekammer M-V. Dem folgte ein mühsames Genehmigungsverfahren durch den Berufsbildungsausschuss, die Kammerdelegierten der Kammerversammlung der ZÄK M-V und abschließend durch das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommerns. Umso erfreulicher ist es, dass der erste ZMP- Kompaktkurs am 16. Oktober in Rostock startete. Voraussichtlich wird der Nächste am 30. Januar 2016 in Greifswald folgen. Nach Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz kann eine Bezuschussung über das sogenannte „Meisterbafög“ erfolgen. Hierfür ist es notwendig, dass die Teilnehmerin einen Antrag bei dem jeweilig zuständigen Kommunalen Amt für Ausbildungsförderung stellt. Der Arbeitgeber hat trotzdem die Möglichkeit, sich an den Kosten zu beteiligen. Der Förderumfang wird in diesem Fall für die Antragsstellerin um die durch den Arbeitgeber erstatteten Leistungen gemindert. Bitte bedenken Sie, dass die Kurs-Planung eine Herausforderung an alle Beteiligten im administrati- 9 ven und organisatorischen Bereich darstellt. Daher sollten sich Interessierte über die Verbindlichkeit der Anmeldung bewusst sein. Kurzfristige Absagen bringen nicht nur das Zustandekommen eines Kurses in Gefahr. Letzlich ist es auch unfair gegenüber anderen Interessierten und deren Arbeitgebern, wenn Kurse mangels Beteiligung aufgrund kurzfristiger Absagen nicht stattfinden können. Freie Plätze für den nächsten Kurs in Rostock Haben Sie Interesse an dieser Fortbildung, müssen die Bewerbungsunterlagen schriftlich im Referat ZAH/ZFA eingereicht werden. Um die Zulassungsvoraussetzungen überprüfen zu können, bitten wir folgende Unterlagen der Bewerbung hinzuzufügen: • Kopie der staatlichen Anerkennung zur ZAH/ ZFA • Nachweis über Erwerb des Zertifikates zum Strahlenschutz • Nachweis einer zweijährigen Berufserfahrung • Nachweis Erste-Hilfe-Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ • Tabellarischer Lebenslauf Bei An- und Rückfragen steht Ihnen Annette Krause telefonisch unter 0385 59108-24 oder per E-Mail a.krause@zaekmv.de zur Verfügung. Annette Krause Referat ZAH/ZFA Anzeige Zu einem guten Ende gehört ein guter Beginn...

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10 Verabschiedung der ZMV-Absolventinnen Anfang 2014 begann eine neue spannende Zeit für die Teilnehmer des einjährigen Kurses zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin. Die Nervosität war ihnen am Tag der Kurseröffnung anzusehen. Viele Fragen stellten sich die zukünftigen Absolventen. Wie sind meine Mitstreiterinnen? Wie viel Neues werden wir erfahren? Wie sind die Referenten? Werde ich den Kurs überhaupt bestehen? assis Mit dem Gesamtprädikat „sehr gut“ schlossen Kathrin Denk (Zahnarztpraxis Dr. Martina Minnich, Greifswald), Natalja Dejzenger (Zahnarztpraxis Dr. Dr. Lars Anders, Rostock), Sissy Feyerabend (Zahnarztpraxis Dr. Gregor Bade, Rostock), Liane Konnegen (Zahnarztpraxis Christiane Fels/Dr. Hannjo Badzio, Torgelow), Gabi Langmesser (Zahnarztpraxis Robert Masuck, Schwerin), Anika Leiskau und Marianne Rohs (Zahnarztpraxis Dipl.-Stom. Kerstin Schulz, Wismar), Christina Maske (Zahnarztpraxis Dr. Lutz Finke, Gnoien) sowie Katja Radder (Zahnarztpraxis Dr. Per Fischer, Güstrow) ab. Herzlichen Glückwunsch natürlich auch an alle anderen Absolventinnen dieses Kurses. Das Prädikat „gut“ wurde 13mal und „befriedigend“ zweimal vergeben. Allen Teilnehmerinnen wurde anlässlich der mündlichen Prüfung am 6. Dezember 2014 das Zertifikat zur „Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin“ ausgehändigt. An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei den langjährigen Referenten des Kurses Melanie Ihle, Kerstin Nitsche und Dr. Wolfgang Kuwatsch. Im Januar 2015 wurde mit dem 16. ZMV-Kurs nachgelegt. 22 Praxismitarbeiterinnen und ein junger Mann sind zurzeit noch kräftig am Lernen und werden im Dezember die Fortbildung beenden. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass es ab 2016 auch eine Veränderung für die ZMV-Kursgestaltung geben wird. Der Kurs wurde von 370 auf 400 Unterrichtsstunden aufgestockt. Die Kursgebühr musste dementsprechend angepasst werden und beträgt 2.300 Euro. Auch für diesen Kurs kann „Meisterbafög“ beantragt werden. Informationen zum Kurs erhalten Sie auf der Homepage der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern unter www.zaekmv.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0385 59108-24. Annette Krause Referat ZAH/ZFA So begann der Unterricht und jedes Wochenende wurde in den vielen verschiedenen Fachgebieten gebüffelt. Mit der Zeit kam Ordnung und Routine in das anfängliche Chaos. Trotz des Alltags- und Lernstresses spürte man den Zusammenhalt in der Gruppe. Nun, die Zeit von Januar bis Dezember verging wie im Flug, und die schriftliche und die mündliche Prüfung standen bevor. Den Kursteilnehmern, die bis dahin gelassen reagierten, war nun auch die Aufregung anzusehen. Die Prüfungen wurden mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,7 gemeistert.

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dens Gutes Arbeitsklima 5 Dinge, die beliebte Kollegen richtig machen 11 4. Sie zeigen Mitgefühl Job-Experte Dr. Travis Bradberry ließ seine Firma die Forschungsdaten von über einer Millionen Menschen auswerten. Ergebnis: Die empathischen Mitarbeiter waren besonders beliebt. 5. Sie berühren andere US-Wissenschaftler entdeckten: Wenn wir jemanden während eines Gesprächs kurz berühren, wird in seinem Gehirn Oxytocin freigesetzt. Der Neurotransmitter sorgt dafür, dass unser Gehirn das Gegenüber mit positiven Begriffen besetzt. Ein kurzes Schulterklopfen oder ein freundliches Händeschütteln genügen. Foto: OJO+/Getty Images Sie mag einfach jeder, vom Sicherheitsmann an der Pforte, den Teammitgliedern und der Sekretärin bis zur Führungskraft – aber was ist bloß das Erfolgsgeheimnis beliebter Kollegen? Studien und Experten haben ein paar die Antworten! 1. Sie bitten um Gefallen Ein Trick, der auch Benjamin-Franklin-Effekt genannt wird. Der Staatsmann bat einen Konkurrenten, ihm ein seltenes Buch auszuleihen. Geschmeichelt von seinem Interesse, willigte der Abgeordnete ein – der Beginn ihrer Freundschaft. Studien bestätigen: Menschen, denen wir einen Gefallen getan haben, sind uns besonders sympathisch. 2. Sie nörgeln nicht „Wer Kollegen ständig vorjammert, wie sehr er seine Arbeit hasst, wird von anderen negativ wahrgenommen, zieht die Moral der ganzen Gruppe herunter und wird irgendwann gemieden“, erklärt Job-Experte Dr. Travis Bradberry aus San Diego/ Kalifornien. 3. Sie tratschen auch mal Fiese Gerüchte und Mobbing gehen gar nicht, aber eine englische Studie hat gezeigt: In der richtigen Dosierung fördert Klatsch im Büro den Teamgeist der Mitarbeiter. Wer Tratsch mit seinen Kollegen teilt, fühlt sich enger mit ihnen verbunden. Anzeige

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12 Schon gewusst? Dr. Best gab es wirklich Der Schnurrbartträger im Arztkittel machte die flexible Zahnbürste im Einsatz an einer Tomate via Fernsehen berühmt. Berühmt wurde auch sein Gesicht, an deutschen Flughäfen gab Dr. Best regelmäßig Autogramme. Seine Karriere als Werbemodel verdankt der Dentist und Professor für Zahnheilkunde aus Illinois dem Zufall und einem strengen deutschen Werbegesetz. Demnach dürfen nur authentische Personen Produkte mit gleich lautendem Namen bewerben. Newsletter der ZÄK M-V In regelmäßigen Abständen erscheint der der Newsletter der ZÄK M-V für Zahnärzte und das Praxispersonal. Die Anmeldung zum Erhalt des Newsletters ist denkbar einfach und schnell gemacht: 1. Gehen Sie auf www.zaekmv.de 2. Klicken Sie am unteren Bildschirmrand auf den Button „Newsletter“. 3. Geben Sie Ihre Daten ein. 4. Sie erhalten kurz darauf eine Bestätigungsmail, mit der Sie sich endgültig für den Erhalt des Newsletters freischalten. Sie sind nun in unserem Verteiler gelistet. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 0385 59108-27 zur Verfügung. Das Letzte „Im letzten Jahr musste ich bei einer Patientin den oberen linken zweiten Molaren extrahieren. Ich hatte den Zahn schon ganz locker in der Zange, als ich bemerkte, dass da doch etwas Größeres sein musste. Ich glaubte zunächst an einen Tuber-Abriss. Nach Eröffnung der Schleimhaut mit dem Skalpell zeigte sich dann, was es war: Am 7er hing der 8er!“, berichtet Dr. Klaus Simon aus München. Die Wurzeln waren miteinander verwachsen. „Zuerst glaubte ich, dass die Verwachsung nur im Wurzelzement wäre, was öfter beschrieben wird. Aber nach vorsichtigem Entfernen der Wurzelzementschicht mit dem Glasperlenstrahler zeigte sich die Verwachsung im Dentin. Der Bruder des Schwiegersohns von Best saß Mitte der achtziger Jahre, als neue Dr.-Best-Zahnbürsten promotet werden sollten, in der Chefetage der Werbeagentur. Er entsann sich seiner Familienbande, und die Karriere des Zahnarztes begann. Zum Vorteil des Herstellers: Mit der Werbekampagne eroberten die Produkte in Deutschland einen Marktanteil von rund 40 Prozent. James E. Best starb am 26. Juni 2002 in Chicago an Krebs. Impressum Herausgeber: Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern | Wismarsche Str. 304 |19055 Schwerin Tel.: 0385 59108-0 | Fax: 0385 59108-20 | E-Mail: info@zaekmv.de Internet: www.zaekmv.de | Facebook: www.facebook.com/zaek.mv | Twitter: www.twitter.vom/zaekmv Redaktion: ZA Mario Schreen, Annette Krause, Steffen Klatt

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