Zeitung "Stalinez" Jahrgang 1935

 

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Organ des KK der KP(B)SU und KVK Unterwalden der ASSR der WD

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"Stalinez" № 39 vom 29 Juni 1935. Organ des KK der KP(B)SU und KVK Unterwalden der ASSR der WD Das Wohlhabende Leben zieht in Bettinger ein ! Rede des Mitglieds des ZVK der ASSR der WD der Traktoristin - Komsomolistin Barbara Beilmann auf dem Kantontreffen der Stoßbrigadler Genossen ! In der Frühjahrsaat hat sich unsere Komsomoltraktorenbigade in Gattung als eine Musterbrigade erwiesen. Doch- unser Kolchos zu Gattung war während der Aussaat ein rückständiger. Bei der Einerntung und Getreidelieferung an der Staat soll aber unser Kolchos an erster Stelle im Kanton stehen. Diese Aufgabe habe ich mir als Mitglied des Zentral-Vollzugskomitees der Wolgarepublik und mit mir auch jeder Kollektivist des Gattunger Kolchos gestellt. (Beifall). Meinen Traktor habe ich selbst repariert. Er ist zur Ernte bereit. Alle Kollektivisten die während der Erntezeit bei mir arbeiten werden, kenne ich. Meine Prizeptschiki von der Frühjahrssaat arbeiten bei mir als Runterstreicher. Auch werden in meinem Glied noch 6 Binderinnen sein. Wir wollen so arbeiten , daß nicht eine Ähre auf dem Felde stehen bleibt. (Beifall). Voriges Jahr hatte ich an meinem Traktor keine Lager ausgeschmolzen und werde auch in diesem Jahr keine Lager ausschmelzen. Wenn ich voriges Jahr viel Brennstoff ersparte, so werde ich auch in diesem Jahr - sogar noch mehr- Brennstoff sparen.Jetzt sehen wir die Früchte unserer guten Arbeit. Schaut welcher Weizen steht ! Solchen Weizen könnte doch kein Kulak nie einernten, das kann nur der Kolchos. (Beifall).Dies müssen jetzt alle einsehen. Das wohlhabende Leben zieht in diesem Jahr in Gattung ein (langanhaltendes Händeklatschen). Es lebe unsere Kommunistische Partei und unser lieber Führer - Genosse Stalin (langanhaltendes Händeklatschen) . (Rufe aus dem Saal : - Es lebe das Zentral-Vollzugs-Komitee der Wolgadeutschen Republik!). Früher und Jetzt Beilmann Barbara ist eine ehemalige Batrakin.Noch als Kind mußte sie den Bettinger Kulaken schwere Arbeiten verrichten. Ihr Leben verlief mutlos, ihr Gefühl war zerschlagen. Leidherzig und betrübt war ihr Aussehen. Kein Lächeln, keine Freude war in ihrem Gesicht sichtbar. Immer fühlte sie sich gedrängt und verstoßen. Das kleine zerfallene Häuschen und das Leben in Not war ihr jegliche Zukunft. Nur im Kolchos, dank der Kommunistische Partei, hat sie ihr würdiges Leben wiedergefunden.Sie war in der Reihen der ersten Kollektivisten. Frei und froh könnte sie dort arbeiten. Sie wurde eins der aktivisten Mitglieder des Kolchos, welches bis aufs letzte die Jahrtreffen der Werktätigen verteitigte. 1932 trat sie der Komsomolorganisation bei. Von 1934 arbeitet sie als Traktoristin. Sie ist eine der besten Traktoristeninnen des Kantons. 1934 so auch 1935 erfüllte sie systematisch ihre Tagesaufgaben und spart Brennstoff. Die Brigade , in der Barbara arbeitet, ist eine der besten des Kantons.

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Für ihre unermüdliche und sorgsame Arbeit und beispielgebende Tätigkein wurde sie vielmals von dem Kolchos und der Parteiorganisation prämiert und 1935 als jüngste Mitglied des ZVK der ASSR der WD gewählt. Lächelnd und froh ist ihr Gesicht. Würdig und treu leistet sie ihre Arbeit. Mutig und überzeugt erringt sie eine wohlhabendes und kulturelles Leben. Früher. Das kleine verfallene Häuschen und das Leben in Not, entsagte ihr jegliche Zukunft. Nur im Kolchos, dank der Kommunistischen Partei, hat sie ihr würdiges Leben wiedergefunden. Die Sieger des Konkurses der Frühjahrsaussaat werden prämiert. Auf Grund breitester und wirksamster Entfaltung des sozialistischen Wettbewerbs und Stoßbrigadlertums für die Arbeit während Frühjahrssaat wurden auf dem 1 Kantontreffen der Kollektivisten - Stoßbrigadler folgende Genossen prämiert : Der Baseler 1 Kolchos "Roter Oktober XII" hat den Gesamtplan der Frühjahrsaat von 2312 ha. als erster in 17 Tagen zu 233 ha mit guter Qualität erfüllt.Während der Saat wurden 258 ha vom Unkraut gereinigt. Brigadenwandzeitung wurden alle 5 Tage herausgegeben. Der Baseler 1 Kolchos "Roter Oktober XII" hat die Rote Kantonwanderehrenhahne und Defizitwaren für 10 500 Rubel als Prämie erhalten. Der

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Dorfsowjetsvorsitzende - Gross; Kolchosvorsitzende - Schander und Partorg - König sind jeder mit einer Bibliothek im Wert von 100 Rubel und einer Ehrenurkunde des KVK prämiert. 1. Der Brigadier der 5 Traktorenbrigade der Unterwaldener MTS - Derr David des David. Er wurde mit einer Ehrenurkunde des KVK und mit einer hölzerne Wohnhaus prämiert. 2.Brigadier einer Traktorenbrigade der Baseler MTS - Schander Richard bestellte mit seiner aus 5 STS Traktoren bestehende Brigade in 18 Tagen 780 ha und ersparte 21 kg Brennstoff. Er wurde mit einer Ehrenurkunde des KVK und mit einer hölzerne Wohnhaus prämiert. 3. Pracht J. Ch. Brigadier einer TschTS Brigade der Bettinger MTS hat in seiner Brigade Ersparnisse von Brennstoff gemacht und Tagesaufgaben erfühlt. Da Aber die Güte der Arbeit nicht befriedigend war, wurde seine Prämie zurückgestellt bis nach der Ernte. 4. Der Traktorist der 11 STS Traktorenbrigade der Baseler MTS - Hammerschmidt Paul hat in 19 Tagen 89,2 ha mit guter Qualität bestellt und 53,7 kg Brennstoff erspart. Er wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 5. Root Klemens der Traktorist der 11 STS Traktorenbrigade bestellte in 19 Tagen 85,9 ha mit guter Qualität , ersparte 110 kg Brennstoff .Er wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 6. Berger J.J. der Traktorist der 8 STS Traktorenbrigade hat in 17 Tagen 82,3 ha mit guter Qualität bestellt und 180 kg Brennstoff erspart. Er wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 7. Völk Karl des Heinrich,Traktorist der 23 STS Traktorenbrigade der Unterwaldener MTS - bestellte 148 ha und ersparte 295 kg Brennstoff .Er wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 8. Reit Friedrich ,Traktorist der 25 STS Traktorenbrigade - bestellte in 21 Tagen 122 ha und ersparte 175 kg Brennstoff .Er wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 9. Emer Maria, Traktoristin der 14 Traktorenbrigade - bestellte in 18 Tagen 109,6 ha .Sie wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 10. Werner Simon wurde für seine gute Arbeit mit einer Ehrenurkunde des KVK ausgezeichnet. 11.Dortmann J.D ,Traktorist eines TschTS Traktors der Bettinger MTS - bestellte in 18 Tagen 223 ha .Wurde während der Aussaat schon 2 mal prämier. Er wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 12. Pracht J.D. Traktorist eines TschTS Traktors der Bettinger MTS - bestellte in 18 Tagen 223 ha .Wurde während der Aussaat schon 2 mal prämier. Er wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 13. Werner Fr.Fr.Traktorist der 7 STS Brigade- bestellte in 22 Tagen 100,4 ha und sparte dabei 220 kg Brannstoff . Er wurde mit einem warmen Anzug prämiert. 14. Der Brigadier des Blumenheimer Kolchos Obermann Fr. J. erfüllte die Frühjahraussaat in 17 Tagen mit 103 Prozent.Seine Brigade hat schon 130 ha Heu gemähd.Die Pferde sind in einem guten Zustand. Er ist mit einer Taschenuhr und einer Ehrenurkunde des KVK augezeichnet 15. Der Brigadier der 2 Feldbrigade des 1 Schaffhausener Kolchos Heumann D. (Kommunist) erreichte,das auf eine Zugkraft seiner Brigade 6,8 ha bestellt wurde.Es wurde 8 Wandzeitungen herausgelassen,alle 2 Tage eine Betriebsberatung abgehalten .Er ist mit einer Taschenuhr und einer Ehrenurkunde des KVK augezeichnet 16. Der 67 Jährige Qualitätsinspektor Schwenk P.G. aus Näb wurde für seine unermüdliche Arbeit in seiner Brigade mit einem Anzug prämiert. 17, Bossauer J.A. Qualitätsinspektor der 2 Feldbrigade des Baseler Kolchos erzielte in seiner Brigade die beste Qualität. Es wird ein Ernteertrag von 10-12 Zentner vom ha erwartet.Er ist mit einem Anzug prämiert.

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18. Die Kollektivistin Maier Emma erfühlte während der Saat standig 130 Prozent, wofür sie mit einem Rock, Hemd und Wolltuch prämiert wurde. Müller Emma - Erzieherin der Kinderkrippe des 1 Kolchos zu Zürich, wurde für kommunistische Erziehung der Kinder mit einem Hemd und Wolltuch prämiert. Munsch Weronika, Köchin der 5 Traktorenbrigade mit Hemd und Wolltuch prämiert. Für die Erfüllung der Bedienungen des Konkurses des ZVK der ASSR der WD wurden prämiert : Kober Katharina (Köchin) mit 150 Rubel Machold P. (Prizepschik) mit einem Hemd Machold J. (Traktorist) mit einem Gewehr. Hepp - Brigadier der 1 STS Brigade der Baseler MTS wurde mit 300 Rubel prämiert Kratz - Traktorist der 5 Brigade , bestellte 162 ha Reihensaat -wurde mit 200 Rubel prämiert Geiger - Prizepschik der 1 Traktorenbrigade wurde mit 200 Rubel prämiert. Haag August ,Brigadier der 13 Brigade der Unterwaldener MTS , bestellte mit seine Brigade 665 ha Reihensaat -wurde mit 300 Rubel prämiert Moor Anton, Traktorist der 13 Brigade der Unterwaldener MTS , wurde mit 200 Rubel prämiert. Rung David - Prizepschik der 22 Brigade , wurde mit 200 Rubel prämiert. Tag Samuel , Brigadier der 7 Brigade der Bettinger MTS , bestellte mit seine Brigade 1003 ha Reihensaat wurde mit 300 Rubel prämiert Bossauer J. Prizepschik der 7 STS Brigade , wurde mit 200 Rubel prämiert. Schreiner Fr. - Säer in der 3 Feldbrigade des Schaffhausener Kolchos.Er hat in 19 Tagen mit 11- reihigen Trille 128 ha bestellt, wurde schon von Verwaltung 3 Mal Prämiert.Auf dem Treffen mit 200 Rubel prämiert. Getreideeingeber arbeiten gut Am 24 Juni wurde der 1 Gtreideeingeber in der Züricher MTS im Beisein des Sekretärs des KPK - Genosse Kutjin und Vorsitzenden des KVK Genosse Müller probiert. Der Getreideeingeber arbeiten gut .Ohne der geringsten Anzeichen einer Beschädigung, zog der Getreideeingeber die zur Probe draufstehenden 3 Mann in die Höhe. Nur muß noch besser und schneller an den anderen Getreideeingebern gearbeitet werden. Dadurch werden an jeder Dreschmaschine mindesten 4 Personen erspart. D.H.

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"Stalinez" № 44 vom 15 Juli 1935. Organ des KK der KP(B)SU und KVK Unterwalden der ASSR der WD Der Näber Dorfsowjet ergreift gegen schlechte Erntearbeit Maßnahmen Schlecht hat der Brigadier der 5 Feldbrigade des Näber Kolchos - Schwenk Friedrich die Erntearbeiten in seiner Brigade organisiert. Die Haspelmaschinen prüft er nicht, weswegen die Schneidapparate stumpf sind und beim Mähen das Getreide nicht sauber abmähen. Anstatt das Stehengebliebene mit einer Sense abzumähen, läßt man es in dieser Brigade stehen und harkt das Feld einfach. Da Schwenk Dorfsowjetsmitglied ist, hat der Dorfsowjet ihn beauftragt im Verlaufe dreier Tage die Felder zu reinigen und als Dorfsowjetsmitglied sich in seiner Brigade abzurechnen. Die Zurückbleibende Dorfsowjets haben das Beispiel des Näber Dorfsowjets nachzuahmen.

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Die schlechte Versorgung der Kinder hemmt die Ernte In der 2 Feldbrigade des 2 Kolchos von Kind arbeiten 7- 8 Kollektivistinen die Brustkinder haben, auf dem Felde als Binderinnen. Die Arbeit beginnt früh Morgens und endigt erst am Mittag, weswegen die Brustkinder diese lange Zeit ohne Nahrung sind. Ein Feldhäuser für die Kinder ist nicht vorhanden. Trotzdem nicht allzu weit von der 2 Feldbrigade ein leeres Feldhäuschen steht, in welchem man die Kinder unterbringen könnte, wird aber vom Brigadier nicht geholt. Der Kolchos hat die volle Möglichkeit diesen kleinen Kinder Milch zu geben. Doch der Farmleiter der MWP Völk sagt, das er für die Kinder auf dem Felde keine Milch habe , da er mit ihr die Truthähner futtern müsse. Gegen dieses kulakische Verhalten der Völker, unternahm auch Kolchosvorsitzende Genosse Herber absolut nichts. (Ausschnitt) "Stalinez" № 54 vom 11 August 1935. Organ des KK der KP(B)SU und KVK Unterwalden der ASSR der WD Rapport An den Sekretär des KPK - Genosse Strachowenko An den Vorsitzende des KVK - Genosse Müller Der Kolchos № 1 in Kind hat am 6 August die Mahd sämtliche Getreidekulturen mit beste Qualität beendet. Es wurde gemäht : 345 ha Rogen, 740 ha Weizen, 60 ha Gerste und 48 ha Hafer. Davon ist zum ersten Mal gerecht : Rogen 345 ha, Weizen 346 ha, Die Gerste und der Hafer sind sämtlich zweimal gerecht.Sämtliche Getreide ist auf 100 Prozent gebunden. Der Getreidelieferungsplan an den Staat ist zu 67,7 Prozent und die Naturanzahlung an die MTS zu 51,4 Prozent erfühlt.Samen ist in folgenden Mengen konzentriert: Roggen 135 Zentner, Weizen 15 Zentner und Gerste 69,6 Zentner.Sämtliche von den Kollektivisten erarbeitete Arbeitseinheiten sind mit 400 Gramm Rogen, 400 Gramm Weizen und 300 Gramm Gemüse avanciert. Kolchosvorsitzende Herber Dorfsowjetsvorsitzende Albert Getreidelieferungsplan vorfristig erfüllt Heute am 10 August , 22 Uhr mittags hat der Baseler Kolchos № 1 " Roter Oktober XII" den Staatsplan der Getreidelieferung von 2735 Zentner Vorfristich erfüllt Schander und König Combineführer Kern kämpft für eine verlustlose Ernte Die Ernte ohne Verluste durchführen und einen Ernteertrag von mindestens 10 Zentner vom Hektar erzielen — heißt es im Stalinschen Feldzug für eine hohe Ernte. Um diese Weisung des geliebten Führers, Genosse Stаlin , zu erfüllen, müssen wir ehrlich und energisch arbeiten. Der Combinefüher Kern K. (Combine № 12 MTS Bettinger), der im Blumenheimer Kolchos arbeitet, kämpft wirklich für die Erfüllung des Stalinschen Feldzuges. Die Technik der Combines beherrscht er gut und gibt sich große Mühe in der Arbeit. Das Resultat seiner energischen und gewissenhaften Arbeit ist : daß er noch keine Stillstände mit seinem Combine hatte und die Tagesaufgaben ständig erfüllt .Am 4. August hat Kern 22 ha mit seinem Combine gemäht. Während der Ernte hat Kern 228 ha mit guter Qualität gemäht. Es ist der beste CombineführerStoßbrigadler der Bettinger MTS. Die guten Erfahrungen des Stoßbrigadlers Kern müssen übertragen werden, damit wir die Ernte wirklich verlustlos durführen. R. WAGNER.

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Combineführer Winterholler hat den ersten Platz verloren Der Combinefüher Winterholler G. (Combine № 4 ) wetteifert mit dem Combineführer vom Combine № 6 Lindemann. Beide arbeiten im Unterwaldener Kolchos, MTS Unterwalden, und zeigen Musterbeispiele in Ihrer Arbeit. In der Roggenernte hatte der Combineführer Winterholler den Combineführer Lindemann weit überflügelt und erfüllte im Unterwaldener Kanton seine Tagesaufgaben am besten. Winterholler ist von seinen Resultaten kopfschwindelig geworden, lies in seiner Arbeit nach und verlor den ersten Platz im Kanton. Winterholler hat 233 ha, Combineführer Lindemann 240 ha mit guter Qualität gemäht und geht somit als Sieger in Wettkampf voran. Combineführer Zimmermann lässt bei der Arbeit große Verluste zu Der Combineführer Zimmermann J. arbeitet mit dem Combine № 2 in Schöncher Kolshos , MTS-Bereich Unterwalden. Kampf gegen die Verluste führt er keinen. Den Schneidapparat des Combines hat er nicht abreguliert. Weil aber derselbe zu hoch steht , werden nur die Ähren abgemäht, von welchen dadurch der größte Teil auf die Erde fällt und verloren geht. Derart führte der Combineführer Zimmermann die Arbeit einige Tage und sah nicht, daß so viel Ähren auf dem Felde liegen bleiben. Der Mechaniker Кorn hat dem Combine Zimmermann's den Schneideapparat tiefer gestellt, so das jetzt keine Ähren mehr auf das Feld fallen. R.Rengaw (Wagner) Rote Getreidezüge Namens des VII Weltkongresses der Komintern Der 2 Schaffhausener Kolchos "Stürmer" liefert durch einen roten Getreidezug Namens des VII Weltkongresses der Komintern 165 Zentner Weizen. Der Glaruser 2 Kolchos "Kommunist" liefert ebenfalls 100 Zentner. Sie versichern die Partei und Regierung , daß sie zur Verstärkung der Wehrfähigkeit unseres Landes alle Aufgaben vorfristig erfüllen werden. Eine kulturelle Brigade Die Brigade 2 des 2 Bettinger Kolchos "Stalin" kämpf für schnellste Einheimsung der Ernte. Da der Brigadier, dieser Brigade , Richter, ein guter Organisator ist, hat er die Arbeit in seiner Brigade gut organisiert. Alle arbeiten einstimmig, fleißig und ehrlich. Während der freien Zeit ist es am Standort sehr lebhaft. Es werden verschiedene Lieder gesungen, mit der Ziehharmonika gespielt und getanzt. Ebenso lustig und lebensfroh sind die Kollektivisten bei der Arbeit. Jeder Mäher will mit bester Qualität mähen, jede Binderin am besten binden. Der Qualitätsinsреktor Naumann J. ist ständig auf dem Felde und prüft die Feldarbeiten aufs pünktlichste nach. Die besten Mäher, sind: Lamok Fr., Fehler Fr., Seifert S. , Naumann H. , Gehl H. Gut binden die Binderinen: Lamok Milewes, Richter Sophia, Naumann Paulina u.a. A.Kern Sportinstrukteur Becker ist nicht fähig die Sportarbeit zu leiten Schlaffes Verhalten Es ist zu beklagen, daß die Kolchosverwaltung von Bettinger 2 Kolchos „Stalin" die Arbeit schlecht organisiert hat. So könnten die zwei Traktoren, welche die Bettinger MTS am 29. Juli dem Kolchos geschickt hatte, da die Kolchosverwaltung keine Vorbereitung traf erst nach 40 Stunden Stillstand arbeiten. Auch bei der Überwerfung der Dreschmaschine aus der 2. Brigade in die 1 waren Stillstände zu verzeichnen. Anstatt die Arbeit zu organisieren, führt aber der Vorsitzende des Kolchos Keil mit der Automaschine, welche die MTS zum

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Getreidetransport dem Bettinger 2. Kolchos zuwies, hin und her und kümmerte sich um die Organisierung der Erntearbeit überhaupt nicht. Vom Feldbauleiter Fink waren bei die angekommenen Traktoren Pritzepschiki ausgeschieden. Da aber die gesellschaftliche Ernährung von der Verwaltung nicht geregelt wurde, liefen die Pritzepschikl von der Arbeit weg. Weil der Kolchos erst 100 Gramm Avance den Kollektivisten gab und die Gesellschaftliche Ernährung nicht organisiert hat, geht die Arbeit auch schlecht vor sich. Die Verwaltung muß sich zur Aufgabe stellen, die Ernte verlustlos und zur Frist einzuheimsen. Um dies zu erfüllen muß sie in den Brigaden die Arbeit besser gestalten und die gesellschaftliche Ernährung der Kollektivisten sichern. Kämpfer Stoßbrigadler Ballart Johannes als Brigadier befördert Ballart Johannes ist einer der besten Stoßbrigadler im 2 Schaffhausener Kolchos. Alle Aufgaben erfüllt er pünktlich und akkurat und hat schon 300 Arbeitseinheiten erarbeitet. Ballart wurde als Brigadier der 4 Traktorenbrigade befördert. Hujo Fehler H. arbeitet musterhaft Fehler H. ist Traktorist der 2 Traktorenbrigade der Baseler MTS. Er gibt sich die größte Mühe , um in der Erfüllung der Tagesaufgaben als erster zu stehen. Seinen Traktor prüft er zu rechten Zeit und beseitigt rechtzeitig die kleinsten Defekte. Fehler hat wegen Brüche am Traktor noch keine Stillstände gehabt. Seine Tagesaufgabe ist 18 ha zu mähen, er mäht aber bis 24,7 ha. Genosse Fehler gibt sich damit nicht zufrieden und arbeitet in seine freien Schicht als Runterstreicher auf einer Haspelmaschine. ST Komsorg Mai P. kämpft für eine kulturelle Brigade Der Komsorg Mai P. hat in der 4. Brigade des Wittmaner Kolchos "Kämpfer" den sozialistischen Wettbewerb gut organisiert. Die Brigade steht mit einer anderen Brigade im Weltbewerb .Auch die Kollektivisten wetteifern untereinander. Jeder will im Wettkampf als Sieger vorangehen. Die Brigade ist von Mai kulturell eingerichtet worden. Eine gute Bibliothek ist vorhanden, wo die Kollektivisten in der freien Zeit Zeitungen und Bücher lesen. Die Betriebsberatungen werden regelmäßig durchgeführt, wo die Mängel kritisiert werden, um sie in der Arbeit zu beseitigen. Die Brigadenzeitung wird alle 5 Tage herausgegeben. In ihr werden die besten Stoßbrigadler. die Helden der sozialistischen Felder gezeigt. Auch die Politschulung, an der alle Kollektivisten teilnehmen, ist organisiert.Das Resultat Mai's Arbeit ist, daß die Brigade ständig ihre Aufgaben erfüllt und überbietet. R. RENGAW Оригиналы фотокопий газет находятся на сайте здесь http://wolgadeutsche.net/artikel/_Stalinez.htm

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