Strahlenschutz - Was tun bei einem Atomunfall

 

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Description

Strahlenschutz-Broschüre

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VORSORGEN schützt VOR SORGEN Strahlenschutz Was tun bei einem Atomunfall

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2 Liebe Leserinnen und Leser! Beim Eintreffen eines Notfalls ist es für Vorsorgemaßnahmen zu spät. Sie müssen sofort reagieren und sich schützen können. Vor einer Atom-Katastrophe können Sie durch Bevorratung und bauliche Maßnahmen vorsorgen. Je besser jeder Einzelne vorbereitet ist, desto effektiver ist der Schutz gegen eine solche Gefahr. Was die Zukunft für uns bereithält, wissen wir nicht. Wir müssen uns im Klaren sein, dass jederzeit ein Krisenfall eintreffen kann und sich jeder selbst bestmöglich darauf vorbereiten muss. Stellen Sie sich folgende Fragen: Sind Sie auf einen Störfall in einem Atomkraftwerk vorbereitet? Können Sie sich und anderen helfen? Wissen Sie, was zu tun ist? Die Broschüre „Strahlenschutz“, aber auch die anderen Infomaterialien des OÖ Zivilschutzes leisten Ihnen wertvolle Dienste bei Ihren Vorsorgemaßnahmen - aber die Verantwortung liegt in Ihren Händen! Ich ersuche Sie, die persönliche Vorsorge ernst zu nehmen, denn: VORSORGEN schützt VOR SORGEN! NR Mag. Michael Hammer Präsident OÖ Zivilschutz

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Inhaltsverzeichnis OÖ Zivilschutz Selbstschutz Atomkraftwerke in Europa Kernkraftwerksunfall Strahlenbelastung Radioaktivität Zivilschutz-Sirenensignale Schutzmaßnahmen DAVOR Maßnahmen WÄHRENDDESSEN Schutzmaßnahmen DANACH Bevorratung Technische Hilfsmittel Radon Stresstest für den Haushalt Das Zivilschutz-SMS 4 5 6 7 8 9 10 11 12 16 18 20 22 26 27 3 Für den Inhalt und Grafik verantwortlich: OÖ Zivilschutz, Petzoldstraße 41, 4020 Linz, ZVRZahl: 259958238, Tel: 0732 65 24 36, office@zivilschutz-ooe.at, www.zivilschutz-ooe.at; Fotos: OÖ Zivilschutz; Grafiken, soweit nicht anders angeben: Strahlenschutzratgeber - Foliensatz Bundesministerium für Inneres; Karte Seite 6: www.umweltbundesamt.at, Grafiken Seite 22-25: AGES; Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler; Haftungsausschluss: Obwohl wir uns um Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Inhalte bemühen, können wir hierfür keine Garantie und Haftung übernehmen. Stand: November 2016

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4 OÖ Zivilschutz Die Aufgabe des OÖ Zivilschutzes ist es, den Bürgern eventuelle Gefahren aufzuzeigen und sie bei der Vorbereitung für einen krisenfesten Haushalt mit hilfreichen Tipps zu unterstützen: Die empfohlenen Selbstschutzmaßnahmen helfen, Gefahren der verschiedensten Art zu vermeiden, die Zeit bis zum Eintreffen der Einsatzorganisationen zu überbrücken und Krisenfälle möglichst unbeschadet zu überstehen. Das Zivilschutz-Team berät Sie gerne über die vielen Möglichkeiten der Vorsorge und Bevorratung - nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Auf unserer Homepage finden Sie Sie zahreiche Infos zu Selbstschutzmaßnahmen, Sicherheit und Eigenvorsorge. Auf der Webseite www.zivilschutz-ooe.at werden außerdem die Mitarbeiter und das Präsidium des OÖ Zivilschutzes vorgestellt und die einzelnen Projekte präsentiert. www.zivilschutz-ooe.at Im Downloadbereich der Seite können Sie Ratgeber, Selbstschutztipps und Checklisten herunterladen oder die Gelegenheit nutzen, um Drucksorten online zu bestellen.

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Selbstschutz Auch wenn die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima schon einige Zeit zurückliegen, dürfen wir nicht vergessen, dass rund 40 Kernkraftwerke in Österreichs Nachbarstaaten weiter in Betrieb sind. Ein Atomunfall in unserer Nähe kann rasch weite Teile Europas bedrohen. Oberösterreichs Behörden und Einsatzorganisationen haben Vorkehrungen für eine solche Katastrophe getroffen, dennoch sind nur durch eigene Schutzmaßnahmen Spätfolgen vermeidbar. Aus diesem Grund sind die eigenen Schutzmaßnahmen von zentraler Bedeutung. Diese können eine großräumige, radioaktive Verunreinigung nicht ungeschehen machen, aber die möglichen, persönlichen Folgen beträchtlich verringern. Die aktuelle IMAS-Umfrage zeigt, dass die Oberösterreicher einen Atomkraftwerksunfall noch immer als Gefahrenquelle Nummer 1 sehen - es liegt an Ihnen, sich bestmöglich darauf vorzubereiten. 5 Diese Broschüre konzentriert sich auf die Schutzmöglichkeiten bei Kernkraftwerksunfällen.

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6 Atomkraftwerke in Europa Rund 50 Kilometer von der oberösterreichischen Grenze entfernt liegt das Atomkraftwerk Temelin. Es ist hinsichtlich der Leistung mit 2026 MW das größte Kraftwerk in Tschechien. Auch das deutsche AKW ISAR ist nur rund 65 Kilometer von Braunau entfernt. Bei einem Kernkraftwerk wird der für den Turbinenantrieb erforderliche Heißdampf mit jener Energie erzeugt, die bei der Kernspaltung frei wird. Dabei entstehen radioaktive Spaltprodukte.

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Kernkraftwerksunfall Bei einem Kernkraftwerksunfall werden radioaktive Gase und radioaktive Teilchen freigesetzt - die sich teilweise an in der Luft vorhandenen Staubpartikeln anlagern. Somit entsteht die dWfüeor KluKkinel.osE.WmDuRineeAtsNseiecrShKkvteabRPrnatnrrAAaevg,oFSegnneTSWswcWIiehnErmddREueaRncnTk.dK-LBuuSnEfdtUsIgtreNöErmuFIcuNhAnsgElLoesnMLeü,?braedritoaauksteivne- 7 Radioaktive Teilchen werden freigesetzt, lagern sich an Staubpartikeln an und werden vom Wind über große Entfernungen vertragen. Auf der Bodenoberfläche werden so radioaktive Stoffe abgelagert. Durch Niederschlag verstärkt sich diese Ablagerung durch ein Auswaschen der kontaminierten Luftmassen. Für die Belastung einer Region entscheidend ist somit die Windrichtung. Auch noch Tage und Wochen nach dem Reaktorunfall kann es zur Verstrahlung von entfernt liegenden Gebieten kommen.

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8 Strahlenbelastung Die Strahlenbelastung ist zu Beginn am Höchsten! Jeder radioaktive Stoff hat eine Zerfallsrate, welche nicht beeinflußbar ist. Die radioaktive Strahlung wird zwar immer schwächer, hört aber erst dann auf, wenn alle instabilen Kerne in stabile Kerne zerfallen sind. 1. Die physikalische Halbwertszeit ist jene Zeit, in der jeweils die Hälfte der ursprünglichen Menge eines radioaktiven Stoffes zerfallen ist. Die Physikalische Halbwertszeit kann zwischen Bruchteilen von Sekunden und Milliarden von Jahren betragen. 2. Die biologische Halbwertszeit ist jene Zeit, in der jeweils die Hälfte der ursprünglichen Men- .DIE STgeReAinHesLiEn NdeBnEKLörApeSr TauUfgNenGomSmPeFnAenDraEdioaktiven Stoffes vom Organismus Externe Strahlung Interne Strahlung Inhalationsdosis (Belastung durch Einatmen) ausgeschieden oder abgebaut wird. Submersionsdosis (Belastung durch Strahlung aus den durchziehenden Luftmassen) Ingestionsdosis (Belastung durch Nahrungsmittel) Dosis durch Bodenstrahlung Die 4 Gefährdungsmöglichkeiten Sievert (Sv) ist die Maßeinheit für die Strahlendosis. Sie charakterisiert die Wirkung ionisierender Strahlung auf den Menschen. Als Kontamination wird die Verunreinigung mit radioaktiven Stoffen bezeichnet. Treffen Sie ausreichende Schutzmaßnahmen für den Zeitraum VOR dem (möglichen) Durchzug einer radioaktiven Wolke, WÄHRRENDDESSEN und DANACH!

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Radioaktivität Für die rasche Erkennung radioaktiver Belastungen gibt es in Österreich ein Strahlenfrühwarnsystem mit 336 Messtationen und zehn automatischen Luftmonitoren. Die Messdaten werden an die Landeswarnzentralen und die Bundeswarnzentrale weitergeleitet, die im Krisenfall Alarm auslösen können. .STRAHLENFRÜHWARNSYSTEM Teletext 623 9 336 automatische Messstationen zur Messung der Ortsdosisleistung (Gammastrahlung) 14 Luftmonitore zur Messung der bodennahen Luft in Grenznähe (Alpha-, Beta-, Gammastrahlung) Direktverbindung zu ausländischen Strahlenfrühwarnsystemen Radioaktive Gefährdungsmöglichkeiten: ► Kernkraftwerksunfall, Unfall in einer Wiederaufbereitungs- anlage ► Unfälle beim Transport radioaktiver Güter ► Absturz eines Satelliten mit radioaktiven Stoffen an Bord Radioaktive Stoffe werden vielfältig ver- wendet, ob in der Forschung, Energie- versorgung, Industrie oder Medizin. Sie finden das Strahlenwarnzeichen unter anderem auf abschirmenden Behältern oder auf Türen von Räumen, in denen sich radioaktive Stoffe oder Geräte befinden RADIOAKTIV (z. B. Krankenhäuser). Außerdem tragen auch Fahrzeuge, die radioaktive Substanzen transportieren, dieses Strahlenwarn- zeichen.

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10 Zivilschutz-Sirenensignale Österreich verfügt über ein flächendeckendes Warn- und Alarmsystem. Mit mehr als 8.000 Sirenen kann die Bevölkerung im Katastrophenfall alarmiert und gewarnt werden. Bei einem Strahlenalarm müssen Sie schützende Räumlichkeiten aufsuchen! Um Sie mit diesen Signalen vertraut zu machen wird einmal jährlich ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Dieser findet am 1. Samstag im Oktober statt. Gleichzeitig erinnert der Zivilschutz-Probealarm daran, dass ein Sicherheitscheck im Haushalt durchgeführt werden soll (siehe Seite 26)!

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Schutzmaßnahmen DAVOR 11 S E L B S T S C H U T Z M A S S N A H M E NVOR dem Durchzug der radioaktiven Wolke müssen Sie: • Im Freien befindliche Gegenstände ins Haus bringen VO R D E M D U R C H Z U Gebenso Haustiere • Nachbarn verständigen, an Kinder und hilfsbedürftige Personen denken E R R A D I O A K T I V E N LU F T M A S S E N• Radio/TV (ORF) einschalten n be nFdrliiscchheluGfteeginetrnitsttiännWdoeh(nSrpäiuemlseacuhnebne,dWingätsvcehrehientdce.)rnu!nd Haustiere ins Hau rn verst•ä ndAillgeeFne,ndsetenrkuennd STiüereannsKchinlideßeer nu,nadußHeirldfeebmeddiüerLfütifgtuengen ng oder anadbesrcehsacltheüntuznedndaebdRicähutmenlichkeiten aufsuchen V einsc•ha ltZeungluft vermeiden (Achtung bei nster und TKüaremninsöcfhfnliuenßgeenn, LuünfdtunEgntelünf-abschalten orhanden, tSucnhgusstyzstletmeresny)steme einschalten vermei•d enW, eanunf Kvoarmhaindöenn,ungen und Entlüftungssysteme achten n FensternSucnhdutTzfüilrternsydsitemFuegen mit breiten Klebestreifen abdichten odidtableteteinnscvhoarlbteenreiten • Mit breiten Klebe streifen die Fugen bei Fenstern und Türen verkleben und nach einiger Zeit für Frischluftzufuhr aus angrenzenden Räumen sorgen • Kaliumjodidtablette vorbereiten und bei behördlicher Anweisung einnehmen • Umluftanlagen (Heizungssysteme, Wärmerückgewinnungsanlagen) ausschalten und Luftzutritt verhindern Fortlaufend Zivilschutz-SMS (Anmeldung unter www.zivilschutz-ooe.at), Lautsprecherdurchsagen, Radio- und Fernsehmeldungen beachten (nähere Infos Seite 27)!

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12 WÄHMRaßEnNahDmeDn WESÄHDREUNDRDCESHSZENUGE D E R R A D I O A K T I V E N L U F T M A S SWährend des Durchzugs der radioaktiven Wolke: uanifuegEbnmeatrphebnafselotAhrilubmufineeF••rgner teKnhidNRtadeeaeäilncnelniuth,u,mRmtumVSaieenmeiujrcmoiamhmdFndeirietdteirtdhneimleeenttnleaaibtsursbaasrnuolairedvfduhetvmtaeWnoelrtrinWenosFntdpäeee,eneriRnrgndzasäenSitdrenceetileohhlrben/umeTtä„vzmVSceormaehtrnzurieeduamlednghnuelbm)enn,egnen(weDsuinecdatnhzbceneheunnaatvcuzo(hssrthbileetaanhenuer--“ für W i notwendigemSleäitneg1e8reunndA1u9f)enthalt im Freien leicht zu reinigende Kleid nd einen Mun•d -W/Neaitseerhninscahnudtize g(FeescinhslotsasuebnemnaFseknes)tetrraugndenTüren denken i kürzerem AufeunndthlaälntgiemreFnreAiuefnen(tfheaultchuntem)itTteülcbharervoarlsFAentestmersflcähchuetnz verwe nhudumHheoelmuzhnitädmuOsaeb•srse mirvwFWdbeeüueeomringhkdgennleenMuounintednaw.grduuheÜönenFbhdrgeewtiiegnrvkreesolnStrearktiurdAdaubuuehnmnflreegdanEnustwbihknneeadegllantSvaseicntigmruhgwnuFsegheFtnerümndearseieeeutnindes.aezrbBniRneelehebigegeeBnenveunsotrncrehdztueustnpgzkäedlteneeirr.- Dacha durch Abbrausen oder feuchtes Abwischen vom radioakti- •. ABvBeeSni CkSütHarzuIeRbrMeremUinNAigueGfnenVtOhaNlt iGmEFBreÄieUnDnEoNtfalls feuchtes Tuch GEGENalsÜABteEmRsDchEuRtz ÄveUrwSeSnEdRenEN STRAHLUNG Strahlenbelastung durch äußere Strahlung Schutzfaktor Strahlenschutzwert Im Freien 100 % 1 1 Diese Belastung reduziert sich beim Aufenthalt in Gebäuden auf etwa 50 - 30 % 20 - 10 % 1,25 % weniger als 1% 1/2 - 1/3 2-3 1/5 - 1/10 5 - 10 1/80 80 weniger als 1/100 größer als 100 Abschirmung von Gebäuden gegenüber äußerer Strahlung (je stärker die Mauer umso besser der Schutz) • Staubabsorbierende Filter, oder wenn vorhanden, spezielle Strahlenschutzfilter für Wohnungen verwenden

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CHUMTaZßnINahmDeEn NWÄEHRIGENEDNDEESNSEVN IER W13 EinenDewrirkmsaamsesniveScShcuhtzutbzeieines Schu SStcrhauhtrleza-nuuknamdtaeSstsircohipsehtrehbneeitsi rzäbiuvimeitleee.nn Störfällen SlMucnahgsasdbBwivseeetseoMlsgfaefaerseuntaneubirsndnt(bsgeeecneihinincrwhmhenoeemcinshciesShcgtnrhteatelnhelni--ochtwgeenrdinigge. . U N T E R S C H I E D L I C H E S Tgener Raum besser). Bei LeichtbauwWeisiessdernAsucßheanwftälnicdeheodUerntersuchun cDheecrkneGnou,detdreirineSkcktlheuiunnettrzeermn,Föflragecilhisdctäeh-- keiten in Ö B E L A S T U N G E N I N E I N E MähuenßdeerenSGterabSrhäecluuihdcnegahn.dsgsHitbotaeussenbnue.r setinaenndgevriongrerraendSiochauktztigveegennunLdacgheeumni guter SBchuetzssere Akzeptanz, da gewohnter Lebensisnadblfaüurf schlechhteriSnchruetzichend beibehalten werden kann. Strahlun Auf Lage und Bescha enheit des SicherheitIsnrnaeu ist zu achten! mas Fens Keller Schutzraum Ideal sind Räume unter Bodeniveau mit einem geringen Anteil an Fensterflächen. Entscheiden Sie in „Friedenszeiten“, welcher Raum bei Ihnen am besten geeignet ist! Vera scho und (Gip Aufe meid

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14 Maßnahme.Sn CWHÄHURTEZNDIDNESDSEENN E27 IG Sicherheitsräume sind Räume, die ohne bauliche Adaptierung, durch einfache Maßnahmen (Fenster VOR G schließen und verkleben, Notvorrat, etc.) Schutz bieten. Dafür eig- K nen sich Zimmer mit wenigen, klei- G nen Fenstern. Räume mit einem offenem Kamin und Wintergärten kommen nicht in Frage. B g Der Vorteil von Sicherheitsräumen ist, dass sich die Bewohner in ihrer gewohnNteAnCUHmTgEebILuEn:g be- finden. Bei Leichtbauweis Es wird zwischen Sicherheitsräumen mit und oShntreaehinluenmgFil- ter unterschieden. Spezielle Luftfilteranlagen vBeerbieusnsedrnicdhiteen Fen SLücfhtuetrzqnuicahlittäimt. Bueni meiintteemlbaSricehnerAhuefeitnsrtahuamltsbmeirteFgiiclethegraemunfugsLesbudafeutsrt chads werden, sondern kann auch in einem NebenrWauemnimgoSnctiheruttz geg sein und von dort die gereinigte Luft in den Sicherheitsraum befördern (dies verringert die Lärmbelästigung). Dabei wird verunreinigte Luft von außen angesaugt, über den Filter gerei- . G R U N D S C H U T Z R A U Mnigt und permanent in den Wohnraum geblasen. EVinORScThEuItLzEra: um ist ein speziell mgeist taHGlitlefuetetreeirnKeSescllehLrüurafttuezmrsg, egbgeereei nindiLegmtueftscha wAuirßde. nGDluuufrttcehinr sSdeceinhneuRtdaziucmgkeerggeenebnlWasääenun-ßere S de unGd usetienreSdcichkeurtezDgeeckgee, nseGineewaltei Lage und die notwendige spezielle Tür bietet er guten Schutz gegen äNußAeCreHTSEtrIaLhElu: ng, heruntergefalteile sind dKieehinohVeenrBbaleukibolseetnneeninTurnügdmeamwuecorhhudnnadtseSrVpeUlriltmatesrgs.eeNnbadcuehnr- g gewohntenLUembgeebnuanug.f engem Raum Erhebliche Kosten, vor allem beim nach-

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Maßnahmen WÄHRENDDESSEN 15 Reagieren Sie weiter auf Behördenanweisungen und nehmen Sie nur auf Anordnung die Kaliumjodidtablette. Bei einem Reaktorunfall kann radioaktives Jod freigesetzt werden, was zu einer Strahlenbelastung der Schilddrüse führt. Durch die zeitgerechte Einnahme von Kaliumjodidtabletten kann die Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse verhindert werden. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gibt es die Tabletten kostenlos in der Apotheke, ebenso für Schwangere und Stillende. Personen von 18 bis 40 Jahren können Kaliumjodidtabletten . K A L I U M J O D I D TA Bzu einem geringen Preis in Apotheken erwerben. PersonenVeübrehr i4n0dJaehrren die Auf sollten bletten anikcKhttailviumememhjordideJtinao-- d in die naenhmensS,tracdhhalenüibhterdzineRginsteikmo nichtgeg SkrcahnilkdednrSüssueehnbrkrgseetbrsaingnz,uzdeaers-n und au die vonRisiko von schweren benwirkungen durch aNdueie-ßen auf JodzufuhDr aübrerfehonchnistu. r über be genommen werden

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