ImmoZeitung Ausgabe Oktober 2015

 

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ImmoZeitung Ausgabe Oktober 2015

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informiert Ausgabe Oktober 2015 THEMEN IN DIESER AUSGABE: Grundstück und Haus fit für den Winter? Privates Bautagebuch TITELTHEMA: Urteil des BGH: Keine Gema-Gebühren für Gemeinschaftsantennen Die Gema erlitt eine deutliche Nieder­ lage beim Bundesgerichtshof (BGH). Diese hatte eine Wohneigentümerge­ meinschaft angeklagt, welche von einer Gemeinschaftsantenne Fernseh­ und Rundfunkprogramme per Kabel an die einzelnen Wohnungen weiterleitete. Die angeklagte Münchner Eigentümerge­ sellschaft umfasst 343 Wohneinheiten. Mit der Begründung der Gema diese Weiterleitung durch ein Kabelnetz in die Wohnungen sei eine öffentliche Wiedergabe, forderte sie als Vertretungsgesell­ schaft für Urheberrechte von Komponis­ ten, Textdichtern und Verlegern 7.500 € Schadenersatz. Mit dieser Klage ist sie bereits bei zwei Vorinstanzen geschei­ tert. Schlussendlich hat der BGH die Entscheidung der zwei ersten Instanzen bekräftigt. Begründet wurde das Urteil folgender­ maßen: Es läge keine Wiedergabe für eine Öffentlichkeit vor, wenn sie auf „besondere Personen“ beschränkt ist, die einer „privaten Gruppe“ angehö­ ren. Dagegen argumentierte der Anwalt von Seiten der Gema, dass die 343 Wohneinheiten eine „öffentliche und zufällige Anordnung von Bewohnern sei“, ähnlich Besuchern eines Konzertes. Der Konter der Anwältin der Wohnungsei­ gentümer hingegen wurde vom BGH durch das Urteil zugunsten der Wohnei­ gentümergesellschaft bekräftigt: Diese verwies auf eine „private, untereinander verbundene Gruppe“ und fügte hinzu: „Es schellt nicht einfach jemand an der Tür und sagt: Ich will jetzt mal kosten­ los Radio hören oder fernsehen“. Die­ ses Urteil schafft einen Präzedenzfall für weitere Klagen zu diesem Thema. ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe Oktober 2015

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Gut zu wissen … Sind Ihr Grundstück und Ihr Haus fit für den Winter? Folgende Faustregel beim Haus gilt: Prüfen Sie von außen nach innen. Be­ sondere Aufmerksamkeit verdient hier­ bei die Wandbeschaffenheit und das Dach. Sind Risse sichtbar oder gibt es undichte Stellen am Dach? Ist die Regenrinne gesäubert? Je nach Größe und Tiefe eventueller Schäden ist auch das in Betracht ziehen einer komplet­ ten Sanierung von Vorteil. Denn eine energetische Sanierung wertet nicht nur das Haus auf, sondern spart auch Heiz­ kosten. Ebenfalls die Abdichtung an Türen und Fenstern sollte unter die Lupe genom­ men werden. Stellen Sie hier einige Schwachstellen fest, empfiehlt es sich, Dichtungsgummis usw. zu erneuern. Die Familie wird es Ihnen danken. Der Herbst ist außerdem die Zeit, in der die Außenanlagen winterfest gemacht werden. Wer bei dem Thema Baumbe­ schnitt, die richtige Lagerung von Som­ merpflanzen und der Umgestaltung des Gartens auf Qualität setzt, nimmt sich professionelle Hilfe zur Hand. Wie bei jeder anderen handwerklichen Dienst­ leistung spart man sich hier viel Ärger, wenn man nicht nach der Devise, güns­ tig ist gleich gut, handelt. Achten Sie daher auf erfahrene und gut ausgebil­ dete Arbeiter von einem entsprechend seriösen Unternehmen mit gutem Ruf. Unsere Kooperationspartner im Bereich Garten- und Landschaftsbau gehen noch weit über diese Kriterien heraus. Nehmen Sie daher noch heute Kontakt mit ihnen auf. Denn nur von professio­ neller Arbeit hat man lange was. Der sogenannte Herbstcheck geht weit über die Prüfung der Heizungsanlage hinaus, denn Ziel ist es, das gesamte Eigentum trotz Stürmen, Frosteinwirkun­ gen und Schnee sicher und ohne Schä­ den in der Bausubstanz über den Winter zu bekommen. Private Bauherren führen immer öfter ein eigenes Bautagebuch Die zusätzliche Arbeit zahlt sich aus: Das Führen eines Bautagebuchs ist bei der Ortung eines Mangels im neuen oder sanierten Haus eine große Hilfe und unterstützt bei der schnellen Nachbesserung durch das verursachende Unternehmen. Das eigene Tagebuch voller Erlebnisse und Gefühle des Besitzers ist weithin bekannt und wird auch im Zeitalter mo­ derner Kommunikation geschätzt und ge­ führt. Sich einmal alles von der Seele zu schreiben, gilt als altbekanntes Heilmittel und soll helfen, die Gedanken wieder in gerade Bahnen zu lenken und Lösungen bei Problemen selbst zu erarbeiten. Viele Bauherren machen sich das Kon­ zept des Tagebuchs zunutze. In Zei­ ten von zunehmendem Baupfusch und komplizierter Rechtsprechung bei Män­ gelbeseitigungen findet ein Bautage­ buch auch im privaten Bereich immer mehr Anwendung. Dabei weicht das private Bautagebuch des Bauherrn in seinem Zweck weit ab vom Unterneh­ merischen. Die Bauleitung, in den meis­ ten Fällen ein Architekt oder Bauträger, ist dazu verpflichtet ein Bautagebuch zu führen, um die Ausführung des Leis­ tungsbildes zu beweisen. Zusätzlich führen die meisten ausführenden Unter­ nehmen zur internen Stundendokumen­ tation ein eigenes Bautagebuch (bzw. als Sammlung der einzelnen Stunden­ zettelblätter). Privaten Bauherren wird allerdings gera­ ten, sich auf diese Aufzeichnungen nicht zu verlassen. Denn funktioniert nach der Inbetriebnahme des Hauses bei­ spielsweise die Fußbodenheizung nicht richtig, entsteht ein Zwiespalt mehrerer ausführender Unternehmen. Bilder vom Verlegen können Fehler dokumentiert haben. Ein Experte ist dann meist in der Lage auf Grund der Fotos Fehler zu ent­ decken und eine Mangelbehebung ist so einfacher durchzuführen. Dieses Bautagebuch sollte den Bauvor­ schritt lückenlos dokumentieren und kann handschriftlich oder auf dem Compu­ ter geführt werden. Außerdem stellt das Vorhandensein dieses Buches ein Druck­ mittel für ausführende Unternehmen dar, die so eher geneigt sind, auf Wünsche der Auftraggeber zu reagieren und ge­ zwungen sind, die Arbeiten regelmäßig zu kontrollieren. Ein zusätzlicher prakti­ scher Vorteil entsteht bei späteren Reno­ vierungsarbeiten, beispielshalber wenn die Farbcharge der Küche festgehalten wurde. Halten Sie dabei als Bauherr mög­ lichst viele Details fest. Dazu gehört auch, Baumaterial wie Fliesen, Sanitärobjekte oder Parkettchargen schon beim Einkauf oder beim Aussuchen zu fotografieren. Sofern später eine Falschlieferung von Baustoffen die Baustelle erreicht, lässt sich der Fehler einfacher nachweisen. ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe Oktober 2015

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Aktuelle Angebote Rohbau auf herrlichem GRD in Katzweiler Baujahr: 2006, Wfl.: 169 m² Preis: 199.999 €,Grd.: 779 m² Energieausweis liegt erst nach Fertigstellung vor. Viel Platz und herrliche Aussicht in Münchweiler Baujahr: 1999, Wfl: 180 m² Preis: 339.000 € , Grd.: 685 m² V: 59,2 kW/h, Erdgas, Fußbodenheizung Wohnglück im charmanten Altbau in Freinsheim Lage: Stadtzentrum, Wfl.: ca. 155 m² Preis: 355.000€, Grd: ca. 70 m² Energieausweis nicht benötigt. Herrschaftliches Anwesen – MFH in Breunigweiler Baujahr: 1986, Wfl.: 528 m² Preis: 299.000 €, Grd.: 1.072 m² V: 131,3 kW/h, Gas-Zentralheizung Gesundes Investment in Hochspeyer Baujahr: 1971, Wfl.: 646 m² Preis: 570.000 €, Grd: 1.096 m² V: 168,2 kW/h, Gas-Etagenheizung Großzügig wohnen in Reichenbach-Steegen Baujahr: 1985, Wfl.: 260 m² Preis: 220.000 €, Grd: 550 m² V: 187 kW/h, Öl, Fußbodenheizung Gepflegtes EFH mit uneinseh­ barem Garten in Bolanden Baujahr: 1989, Wfl.: 268 m² Preis: 259.000 €, Grd: 830 m² V: 85,9 kW/h, Gas-Zentralheizung 2 Häuser und viel Land in Bruchmühlbach-Miesau Baujahr: 1978, Wfl.: 520 m² Preis: 279.000 €, Grd: 1.800 m² B: 71,7 kWh, Öl- Zentralheizung MFH mit Gewerbefläche in Landstuhl Baujahr: 1937, Wfl.: 278 m² Preis: 279.000 €, Grd.: 170 m² Energieausweis ist beantragt. V = Verbrauchsausweis in kWh (m2a) B = Bedarfsausweis in kWh (m2a) Energieeffizienzklasse: A+ bis H Weitere Angebote finden Sie unter www.immocenter-bolich.de Gerne beraten wir Sie auch persönlich! ImmoCenter Bolich & Co informiert • Ausgabe Oktober 2015

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