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KreuzlingerZeitung

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KreuzlingerZeitung Auflage: 22 900 Exemplare ar ite in Se l Ku r 5 he 4–1 c is 1 r He bs 2.10.2015 Nr. 40 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Budget 2016 beraten Der Kreuzlinger Gemeinderat hat am Donnerstagabend über das Budget 2016 beraten. Im Mittelpunkt stand eine vom Stadtrat beantragte Steuerfusssenkung um drei Prozent auf 67 Prozent. Wie die Gemeinderäte entschieden haben und was sonst noch geschah, lesen Sie auf Seite 3 Die Welt skizziert Geheimnisse lüften Die Konstanzer Freimaurerloge feiert 150-jähriges Bestehen. Deshalb gewährt der geheimnisumwitterte Männerbund in einem öffentlichen Festakt am heutigen Freitagabend im Bürgersaal Einblick in seine Arbeit und Tradition. Seite 5 Verfahren erleichtern Die Einbürgerungsquote in Kreuzlingen ist wie berichtet mit 0,3 Prozent niedriger als in anderen vergleichbaren Gemeinden. Die SP ging am Mittwochabend in ihrem jüngsten Stadtgespräch den Gründen nach. Vor allem am Verfahren wurde Kritik laut. Seite 7 Ob Landschaften, Weinfeste oder Baustellen: Walter Hangarter hat alles gezeichnet, was ihm vor den Skizzierblock kam. Einen Querschnitt aus 45 Gemälden seines heterogenen Schaffens kann nun im Tägerwiler Gemeindehaus bestaunt werden. Philipp Mahler (v.l.), Hannelore Hangarter, Bettina und Jürg Rosenburg sowie Gemeindepräsident Markus Thalmann haben die Ausstellung ermöglicht und geben ihr den letzten Schliff für die Vernissage heute Abend. Seite 4 )1.&+0)'4 )1.&+0)'4 +OOQDKNKGP 6TGWJCPF #) +OOQDKNKGP 6TGWJCPF #) .UHX]OLQJHQ  ó =L:RKQXQJ :HLQIHOGHQ  ó =L$WWLNDZRKQXQJ Wertgeprüfte Immobilien finden Sie unter ERAkreuzlingen.ch Ralf Scherer Inhaber www.goldinger.ch www.goldinger.ch 071 671 24 54 www.immokanzlei.ch Klemenz Somm gradlinig & glaubwürdig 1x in den Ständerat und 2x in den Nationalrat …weil er hinschaut und sich nicht scheut „heisse Eisen“ anzufassen. Attika mit Terrasse in Lengwil liste 9 Markus Thalmann, Tägerwilen Gemeindepräsident www.klemenzsomm.ch • • • • • • helle 3½ Zi.-Wohnung geniale Terrasse mit Weitsicht eigene WM/TU ruhiges Quartier ideal fur Single’s 071 677 99 88 1 Monat gratis 8280 Kreuzlingen wohnen immokanzlei® AG Sicherheit durch Partnerschaft immokanzlei® AG GZA/AZA 8280 Kreuzlingen t

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2 Anzeigen zu mieten gesucht im Raum Kreuzlingen abaris Raucherentwöhnung KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober 2015 Nichtraucher durch Laser seit 27 Jahren Fr. 190.- inklusive Hunger/Diätpunkt Einstellraum für 6-8 Oldtimer Die Autos werden regelmässig bewegt. Angebote an 079 335 0132 info@elektrowelt.biz Pulverfass Nahost – die Konfliktherde Syrien, Irak, ISIS, Iran Ein Vortrag von Dr. phil. Peter Forster, Salenstein Mittwoch, 21. Oktober 2015 Beginn 19.30 Uhr Aula der Kantonsschule, Pestalozzistrasse 7, Kreuzlingen Eintritt 6 Franken Exkursion: Mit der VHS zur Zuckerfabrik in Frauenfeld Mittwoch, 18. November 2015 Beginn 19.00 Uhr Treffpunkt Zuckerfabrik Frauenfeld Eintritt 6 Franken Anmeldung bis 18. Oktober 2015 erforderlich unter anmeldung@vhs-kreuzlingen.ch Vollständiges Programm: www.vhs-kreuzlingen.ch Platzbedarf ca. 200m – sauber und trocken. 2 071 534 88 95 KREUZLINGEN nikotinlos-bodensee.ch Albert Stäheli Vollständiges Programm: www.vhs-kreuzlingen.ch Christian Lohr echt. stark. für uns. Wieder in den Nationalrat! LISTE Restaurant Eumel Konstanz Im Eumele gibt es die feinsten Nudele und Salate. Ausserdem feinste Börek und türkische Pide. Ab 17 Uhr geöffnet. Neue Kurse · Experimentieren mit Luft/Luftdruck · Entscheidungsgeschichten am Computer 2x auf Ihre Liste www.lohr.ch 10 Hüetlinstrasse 23 Telefon 0049/7531 2 24 47 (Dienstag Ruhetag) Hauptzoll, zweite Strasse rechts, 100 Meter auf der rechten Seite www.begabung-plus.ch Totalausverkauf /|ZHQVWUDVVH .UHX]OLQJHQ 0RGH IUVWDUNH)UDXHQXQG0lQQHU  1HXH+HUEVW:LQWHU .ROOHNWLRQ LISTE 6,(,67'$ gIIQXQJV]HLWHQ'L 'RELV 0L )UELV XQGELV 6DELV8KU 7HOHIRQZZZPRGHVHUYLFHFK vom 01. bis 31. Oktober alles zum halben Preis auch Aquarien und Zubehör ! Montag geschlossen Di-Fr 13.30 - 18.30 Sa 09.00 - 12.00 Aquarium Vögeli GmbH Löwenstrasse 12 8280 Kreuzlingen 6WH+PDQQ +RVHQ Tel. 071 688 41 42 Freiheit 6 Drei Werte – für eine starke Schweiz Wir kämpfen für die Freiheit und übernehmen Verantwortung. Wir leben den Gemeinsinn und stärken das freiwillige Engagement. Gemeinsinn Fortschritt Wir glauben an den Fortschritt und packen die Chancen der Zukunft. Hermann Hess Tanja Kroha Christian Neuweiler Rebecca Hirt Hansjörg Brunner Kaspar Schläpfer Nationalratswahlen 18. Oktober 2015 fdp-tg.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober 2015 DRITTE SEITE 3 fordert Aus drei werden vier Prozent SP klarere Ziele Der Stadtrat hatte eine Steuerfussreduktion um drei Prozent beantragt, der Gemeinderat beschloss gestern Abend auf Antrag der SVP-Fraktion eine Senkung um vier Prozent. sehen, mit der Senkung der Risikoprämien im Gegenzug die Sparbeiträge im Vorsorgeplan anzuheben (bei gleichbleibenden Kosten) und die Altersguthaben der Angestellten zu erhöhen. Danach hatte Fraktionskollege Christian Brändli seinen grossen Auftritt. Ihm war der städtische Beitrag von 40000 Franken für das Zeltfestival Konstanz/Kreuzlingen ein Dorn im Auge. «Wir können doch keinen Konstanzer Unternehmer finanzieren», echauffierte sich Brändli. Dies sei ein Schlag ins Gesicht aller Kreuzlinger Vereine, die das Geld nötiger hätten. Der Stadtrat habe seine Kompetenz überschritten und es versäumt, vorher Abklärungen zu treffen. nungsprüfungskommission mahnte hier eine bessere Ausgabendisziplin an, auch wenn die Ausgaben im Sozialhilfebereich kaum beeinflussbar seien. Sprecher mehrerer Fraktionen bliesen ins gleiche Horn, Barbara Hummel (SVP) ging noch einen Schritt weiter. Sie regte eine externe Überprüfung des Departements Soziales an, um herauszufinden, ob und wo Optimierungspotenzial bestehe. Damit stiess sie bei Stadträtin Barbara Kern auf offene Ohren: «Wir haben nichts zu verbergen.» Eine solche Prüfung koste aber rund 20000 Franken, gab Kern zu bedenken. Unter eine lange Geschichte wurde ein Schlussstrich gezogen. Der Gemeinderat nahm das teilrevidierte Entschädigungsreglement für behördliche Tätigkeit bei zwei Enthaltungen an. Knackpunkt war das Wahlbüro. Der Stadtrat wollte 60 Franken pro Stunde für die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die Kommission Allgemeines und Administration forderte 48 Franken. Dies lehnte die SP ab, unterlag aber klar. Kreuzlingen. Die SP Kreuzlingen vermisst bei den Zielen des Stadtrates für die Legislatur 2015-2019 teilweise die klare Linie und echte Zielstrebigkeit. Die genannten Massnahmen erscheinen ihr mitunter willkürlich. An gewissen Punkten in den Legislaturzielen erscheint den Sozialdemokraten das Pferd von hinten aufgezäumt worden zu sein. Wenn vom Label «Cittàslow» als Massnahme zur Entschleunigung des Lebens die Rede ist, so klingt das ganz romantisch und sympathisch. Und es stünde durchaus mit der Förderung der Lebensqualität in Zusammenhang. Dass dies aber mit dem Leitsatz im Bereich Stadtmarketing in Zusammenhang steht, erweckt den Eindruck, es gehe mehr um Wirkung als um Inhalt. Gemeinderat. Damit liegt der Steuerfuss der politischen Gemeinde ab 2016 bei 66 Prozent, wenn das Volk am 29. November zustimmt. Eine Beibehaltung von 70 Prozent wollte lediglich die SP-Fraktion und Ramona Zülle (CVP). SP-Fraktionspräsident Ruedi Herzog versuchte mit einer Präsentation, die Mehrheit der Räte für seine Argumentation zu gewinnen. Seiner Rechnung nach schmelze das Eigenkapital der Stadt bei einer Steuersenkung förmlich dahin und betrage (ohne Neubewertungsreserve von 21 Millionen Franken) nach acht Jahren lediglich 3,3 Millionen. Damit fehle das Geld für künftige Investitionen. Zudem sei das «Steuergeschenk» für jeden Einzelnen gering – bei einem steuerbaren Einkommen von 100000 Franken gerade mal 134,15 Franken –, der Stadt fehlten aber 1,5 Millionen Franken im Jahr. Für die SVP war hingegen jetzt die Zeit gekommen, dem Steuerzahler etwas zurück zu geben. 20 Gemeinderäte sahen dies genauso. Das vom Stadtrat vorgelegte Budget wurde weitgehend angenommen, mit zwei wesentlichen Ausnahmen. Auf Antrag von Beat Rüedi (FDP/EVP) wurde die Senkung des Finanzierungsschlüssels der Pensionskasse für städtische Angestellte mit 21 Ja- zu 15 NeinStimmen und einer Enthaltung gutgeheissen. Im Budget 2016 war vorge- Kein Geld fürs Zeltfestival Dem widersprach die zuständige Stadträtin Dorena Raggenbass. «Wir haben eine Leistungsvereinbarung.» Die Veranstaltung habe ein Minus von 45000 bis 50000 Franken gebracht, das der Veranstalter zu tragen habe. Von privater Subvention könne also keine Rede sein. Die Gemeinderäte Daniel Moos (FL) und Andreas Hebeisen (SP) legten sich fürs Zeltfestival ins Zeug, auch wenn Hebeisen eine proaktive Kommunikation seitens des Stadtrats über die Wirtschaftlichkeit des Festivals angemahnt hatte. Mit 20 Ja-Stimmen wurde der Beitrag letztlich ersatzlos aus dem Budget gestrichen. Die gesamte Botschaft fand mit den genannten Änderungen bei 22 Ja-Stimmen eine Mehrheit. Zu reden gaben zudem die ansteigenden Personalkosten und die «explodierenden» Ausgaben im Sozialbereich. Thomas Dufner als Präsident der Finanz- und Rech- Messbarkeit der Ziele fraglich Die Steigerung der Lebensqualität ist – im Ausgleich zum raschen Wachstum der letzten Jahre, wie der Stadtrat schreibt – ein durchaus wünschenswertes Ziel. Aber die SP zweifelt sehr daran, ob das genannte Label, Orientierungshilfen und Informationen mit Bildschirm-Stationen und eine «Kreuzlinger Einwohnerkarte» (wofür?) ausreichende Massnahmen zur Steigerung der Lebensqualität sind. Und sie rätselt, wie sich nach Umsetzung der Massnahme messen lässt, wie sehr die Menschen in Kreuzlingen die Lebensqualität als höher betrachten. Sehr löblich ist, dass der Stadtrat erkannt hat, dass das Angebot an Wohnungen für Familien und auch ausserhalb von Hochpreissegmenten verbessert werden soll – wenn auch etwas spät. Doch ist das Kriterium für die Zielerreichung unklar. Es liesse sich jedoch messen, wie viele neue solche Wohnungen in den nächsten Jahren entstehen. Einbürgerung vereinfachen Aus ihren Reihen wurde ein Postulat zum Einbürgerungsverfahren eingereicht. Nina Schläfli und Charis Kuntzemüller wollen vom Stadtrat wissen, ob im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens die Prüfung der Erfüllung der kommunalen, kantonalen und nationalen Vorgaben bezüglich Integration, Sprachkenntnissen, einwandfreiem Leumund, Wohnsitzfristen und gesicherten Lebensunterhalt der Gesuchsteller der Stadtverwaltung übertragen werden könnte. Das letzte Wort soll wie bisher der Gemeinderat haben. Thomas Martens/pd Stadt kauft zwei Grundstücke Kreuzlingen. Der Stadtrat hat die Parzellen Nrn. 3184 (Hafenstrasse) und 6655 (Seetalstrasse) von der SBB AG gekauft. Die beiden Grundstücke sollen für ein Parkhaus sowie für die Erschliessung gewerblicher Bauten an der Seetalstrasse und die neue Verbindung Paulikreisel – Bahnübergang Promenadenstrasse genutzt werden. Bei der Parzelle Nr. 3184 handelt es sich um ein Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Hafenbahnhof, das die Stadt als öffentlicher Parkplatz und dann für ein Parkhaus (P+R) nutzen will (wir berichteten). Mit der Parzelle Nr. 6655 wird die Erschliessung der Parzellen Nrn. 373 (Grundeigentümer SBB) und 5767 (Grundeigentümer Stutz AG) für gewerbliche Bauten an der Seetalstrasse sowie die seit längerem geplante Bekenntnis zum Stadthaus fehlt Die Erreichbarkeit der Zielvorgaben ist in den Bereichen Bau, Verkehr, Umwelt, Energie, Soziales und Kultur für die SP besser erkennbar, auch wenn sie natürlich teils andere Ziele wie die stärkere Förderung beim Absatz erneuerbarer Energien oder mehr Gewicht für die Zentrumsentwicklung gewählt hätte Für die Vorhaben beim Sport, im Sozialbereich und bei der Kultur zählt die SP auf den vorausschauenden Gestaltungswillen auch im Gemeinderat. Vollständig vermisst die SP in den Zielen des Stadtrates das unmissverständliche Bekenntnis des Stadtrates zum Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes. eingesandt Parzelle Nr. 6655 dient zur besseren Erschliessung. Bild: tm neue Strassenverbindung vom Paulikreisel über den Bahnübergang zur Promenadenstrasse sichergestellt. Beide Parzellen gingen per 30. September an die Stadt Kreuzlingen über. Der Kaufpreis beträgt 150 Fran- ken pro Quadratmeter (638 850 Fraken für Parzelle Nr. 3184 und 327 600 Franken für Nr. 6655). Die Beurkundung der Kaufverträge ist bereits erfolgt. Die Käufe werden über das Landkreditkonto getätigt. IDK/tm

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4 REGION IMMOTIPP KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober 2015 Ein Leben für die Malerei In der Tägerwiler Gemeindeverwaltung gibt’s neuerdings Werke eines regionalen Künstlers zu bestaunen. 45 Bilder des Malers Walter Hangarter sind dafür gehängt worden, 25 davon sollen nach der halbjährigen Ausstellung der Gemeinde geschenkt werden. Die Vernissage findet heute Abend um 19 Uhr statt. Tägerwilen. «Lebe, als stürbest du schon morgen», lautete Walter Hangarters Wahlspruch. «Er hat gemalt wie verrückt, fast schon manisch», berichtet seine Witwe Lore Hangarter. Ein Umstand, der sich nach seinem Tod 1995 in den zehntausend Gemälden und Skizzen widerspiegelte. Jede Landschaft musste festgehalten werden. «Du skizzierst schneller, als ich fotografiere», soll Meinau-Graf Lennart Bernadotte bei einer gemeinsamen Schwedenreise angemerkt haben. Eckbert Bohner, Leiter Verkauf und Marketing Vor der Preiswende? Finanzierung schwieriger Er scheint zwar vorerst gestoppt, der Abwärtstrend der Angebotspreise für Schweizer Eigenheime. Doch es gibt Anzeichen für eine Trendwende. Beobachter erwarten, dass sich das Preiswachstum im Laufe dieses Jahres ins Negative drehen wird. Zwar haben sich die Wachstumsraten im ersten Halbjahr 2015 bei etwa 2 Prozent eingependelt, wie die UBS in ihrem jüngsten Immobilienbericht festhält. Aber die aktuellen Zahlen liegen deutlich unter den Werten von 2009 bis 2013, als die Preise noch durchschnittlich um 4,7 Prozent zulegten. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres haben sich Eigentumswohnungen um 1,6 Prozent und Einfamilienhäuser um 2,2 Prozent verteuert, dies im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die anhaltende Zuwanderung und die Zinssituation haben dazu beigetragen. Dämpfend wirken sich hingegen die regulatorischen Vorschriften in der Finanzbranche aus. Die Finanzierungen für zweite Hypotheken sind schwieriger geworden. Die Tragbarkeit eines Eigenheims ist für einen Grossteil potenzieller Käufer vielerorts nicht mehr gegeben. Preisanstieg im Osten Damit besteht kaum mehr Spielraum für weitere Preissteigerungen. Zwei Faktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle. Erstens: Will der Durchschnittshaushalt ein Eigenheim im mittleren Preissegment erwerben, steigt die Anzahl der dafür nötigen Jahresbruttoeinkommen. Zweitens: Selbst in der Ostschweiz, der Region mit der besten Tragbarkeit, sind die Preise mit mehr als 5 Prozent am stärksten angestiegen. Das Preiswachstum dürfte auch hier am vorläufigen Ende angelangt sein, umso mehr, als dass lokal, wie zum Beispiel in der Region Frauenfeld, ein Überangebot zu erwarten ist. Während stark gestiegene Preise und eine zunehmende Regulierung die Tragbarkeit von Eigenheimen deutlich verschlechtert haben, scheint der Bau von Mehrfamilienhäusern im aktuellen Tiefzinsumfeld eine attraktive Investition für institutionelle Investoren zu sein, hält die UBS fest. Was heisst das nun für Eigenheimbesitzer? Angesichts der hohen Preise ist jetzt grundsätzlich ein günstiger Zeitpunkt für den Verkauf einer Liegenschaft. Mit Blick auf die erwarteten Veränderungen im Markt ist jedoch gut beraten, wer auf den Immobilienprofi mit langjähriger Erfahrung setzt. www.goldinger.ch Bild: ek Der Konstanzer Trichter detailliert nachgezeichnet von Walter Hangarter. Bettina Rosenburg hat das Leben des sich in Tägerwilen niedergelassenen Konstanzer Künstlers in einer Monografie nachgezeichnet. Ihr Mann, Jürgen Rosenburg, war jahrzehntelang mit Hangarter befreundet und schätzte seine Kunst ausserordentlich. «Nächtelang haben wir zusammen Bilder angeschaut und das ein oder andere hab ich dabei gekauft», erinnert er sich. So stammen die 45 Werke, welche nun im Gemeindehaus Tägerwilen zu sehen sind, aus Rosenburgs und Hangarters Sammlung. 25 davon sollen nach Ausstellungsabschluss im März 2016 an die Gemeinde übergeben werden. «Um die Bilder im richtigen Licht darzustellen, haben wir eine neue Beleuchtung installiert», sagt Gemeindepräsident Markus Thalmann, welcher sich in Zukunft weitere Ausstellung vorstellen kann. Zur Vernissage heute Abend um 19 Uhr gibt es Musik, Apéro und eine kleine Ansprache. Emil Keller Garantiert weisser Weihnachtsmarkt Die Vorbereitungen für den Kreuzlinger Weihnachtsmarkt vom 11. bis 13. Dezember sind in vollem Gange. Zweidrittel der Stände sind bereits vergeben, der ganze Markt soll beschallt werden und auch für eine winterliche Sportart ist gesorgt. Kreuzlingen. «40 Stände sind schon gebucht, 15 sind noch zu vergeben», berichtet Werner Meister. Dieses Jahr wurden nur Marktstände von der guten Qualität angefordert. Zusammen mit der Offenen Jugendarbeit und dem Gastort St. Moritz wird ein Slopestyle Event veranstaltet. Dafür wird auf der Bodanstrasse Eis von der Bodenseearena aufgehäuft, um damit Rampen und Schanzen für einen Ski- und Snowboardwettbewerb zu veranstalten. «Damit wollen wir auch der jüngeren Generation etwas bieten», sagt OKMitglied Silvia Cornel. Neu wird der ganze Boulevard mit Weihnachtsmusik beschallt und wenn auf dem «Singing Christmas Tree» der Kinderchor singt, soll dies auf dem ganzen Markt gehört werden. Zudem gibt es Alphornmusiker, Chor und auch die Kurt Lauer Band wird auftreten. Ideen erwünscht Wer zum Rahmenprogramm beitragen oder Markthäuschen haben möchte, kann sich unter E-Mail info@cornelsreisebar.ch melden. Eröffnung ist am Freitag, 11. Dezember, 16 Uhr. Emil Keller Anzeige er d l i W sinn n h a W Restaurant Rössli Roland König Schmittenstrasse 4 8574 Oberhofen-Lengwil Wild vom Feinsten vom 1.10. bis 1.11.2015 Das OK-Team des «Stärnäzaubers»: Kurt Kasper (v.l.), Verena Blättler, Lisa Schreier, Silvia Cornel, Werner Meister, Alf Bischoff und Urban Ruckstuhl. Bild: ek 071 688 11 88 www.roessli-oberhofen.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober 2015 REGION Kreuzlinger Jazz Nights @ SiX immer donnerstags live – freier Eintrit t 5 Geheimbund gewährt Einblick Der zweitälteste Konstanzer Verein feiert 150-jähriges Bestehen. Deshalb gewährt die Freimaurerloge «Constantia zur Zuversicht» Einblick in ihre Arbeit und Tradition. Konstanz. Heute Freitag, 2. Oktober, sind alle Interessierten um 19.30 Uhr zum Festakt im Konstanzer Bürgersaal eingeladen. Nach Grussworten und dem Vortrag «Freimaurerei gestern – heute – morgen» gibt es eine moderierte Gesprächsrunde zur Geschichte der Konstanzer Loge und einen abschliessenden Stehempfang. Hier können die Besucher den Repräsentanten der Konstanzer Freimaurer auch Fragen stellen. An deren Spitze sitzt seit zwei Jahren Ralf Schrödinger, Meister vom Stuhl (Vorsitzender). Zusammen mit dem Rechtsanwalt Jan Hendrik Taubert verschaffte er Journalisten am Dienstag einen Einblick in die verschworene Bruderschaft, der in Konstanz nur Männer angehören, einige auch aus dem Raum Kreuzlingen. Rund 40 Mitglieder zählt die Konstanzer Loge, die während der Nazi-Herrschaft verboten war und seit 1910 in einem markanten Gebäude mit plakativem Symbol (Zirkel und Winkelmass) linksrheinisch in der Schottenstrasse residiert. Hier befindet sich auch der Tempel, der ausserhalb seiner rituellen Nutzung lediglich eine Art Saal sei, wie Schrödinger erklärte. Markant ist eine beleuchtete Glaskuppel, von den Tierkreiszeichen umrandet. Der Tempel ist für die Allgemeinheit nicht zugänglich, auch für die Journalisten blieben die Türen verschlossen. Die reich bebilderte und informative Festschrift zeigt immerhin eine Aufnahme um ca. 1910. Eines der vielen gut gewahrten Geheimnisse der Bruderschaft, auch wenn Meister Schrödinger den Begriff «Geheimbund» ablehnt: «Wir sind eine Gemeinschaft mit Geheimnissen.» w w w . h o t e l s i x . c h Arbeit an sich selbst Und klaren Zielen, auch wenn diese für Aussenstehende nur schwer zu fassen sind. «Unser Auftrag ist es, an uns selbst zu arbeiten», sagt Schrödinger und vergleicht dies mit einem rauhen Stein, dem in mühevoller Arbeit die scharfen Kanten abgeschlagen werden – ganz in der Tradition von Steinmetzen. Es gehe darum, gute Männer besser zu machen, auch durch ständige Selbstreflexion. Von einer Selbsthilfegruppe unterscheiden sich die Freimaurer eigener Aussage nach dadurch, dass sie nicht therapiebedürftig seien. «Das Schöne bei uns ist, dass es bei uns eine sehr grosse persönliche Freiheit gibt», sagte Taubert, der auf seiner jahrelangen Suche nach der für ihn richtigen Gemeinschaft einige andere ausprobiert hatte, darunter auch Service Clubs. «Mich Ralf Schrödinger (li.), Meister vom Stuhl, und Jan Hendrik Taubert informieren über die Konstanzer Freimaurer. Kleines Bild: Der Geheimbund ist voll von Symbolik, wie den Tierkreiszeichen an der Tempelkuppel. Bilder: tm/zvg hat überzeugt, dass es bei den Freimaurern keine autoritären Strukturen und Weisungen gibt», so Taubert. Dies war es letztlich, was den Nazis ein Dorn im Auge war. Politik und Religion seien weitgehend Tabu-Themen, auch dürfe man die Bruderschaft nicht für eigene wirtschaftliche Zwecke nutzen. Geistige Vervollkommung Im Unterschied zu Service-Clubs wie Round Table, Lions oder Rotary wirken die Freimaurer nur indirekt nach aussen, in dem sie durch ihre permanente Selbstverbesserung die Gesellschaft positiv beeinflussten. «Wir streben nach geistiger Vervollkommung, im Bewusstsein, dass wir dieses hohe Ziel niemals erreichen.» Diese Aussage von Jan Hendrik Taubert macht zunächst stutzig, klingt sie doch nach einem Teufelskreis. Doch genau dieses Hamsterrad ist es, was die Freimaurer fasziniert. Mitsamt ihren antiquierten Symbolen und Ritualen, die nichts mit ekelhaften Aufnahmeprozederen gewisser studentischer Verbindungen zu tun hätten. «Bei uns geht es kultiviert zu, wir sehen uns der humanistischen Tradition verbunden», räumt Ralf Schrödinger mit Vorurteilen und Gerüchten auf. Es gehe darum, Gleichgesinnten einen geschützten Raum für ethisch-philosophische Fragen zu bieten. Der Aufnahmeritus ist unspektakulärer, als man denkt. Die Herren sind in schwarze Anzüge gekleidet und tragen weisse Handschuhe. Wer für die Aufnahme eines neuen Bruders ist, zeigt dies mit einer weissen Kugel, wer nicht mit einer schwarzen. Zuvor ist der Anwärter zu Gastabenden eingeladen, an denen sich beide Seiten ein Bild machen können. Die Initiative müsse aber klar vom «Suchenden» ausgehen. Thomas Martens Anzeige Auch wir wählen Markus Hausammann wieder in den Nationalrat auf ste x 2 e Li Ihr markus-hausammann.ch Aeberhardt Andreas und Franziska, Schlattingen; Aerne-Hämmerli Margrit, Lanterswil; Anliker-Bosch Hans und Susanne, Warth-Weiningen; Arnet Roger, Zuben; Arnold Max, Weiningen; Ausderau Monika, Märstetten; Bachmann Eveline, Frauenfeld; Balsiger Otto und Verena, Tägerwilen; Barth Reinhard und Rita, Altnau; Baumann Kurt, Salenstein; Berger Ruedi, Altnau; Bommeli Elisabeth, Herdern; Bürgi Hermann, Dussnang; Burkard Daniel und Käthi, Zezikon; Burkart-Bebie Jacqueline, Frauenfeld; Dörig Urban, Diessenhofen; Ebinger Peter und Daniela, Herrenhof; Elliker Andreas, Frauenfeld; Engeli Hans, Friltschen; Engeli Urs, Kreuzlingen; Ernst Alfred, Bischofszell; Eschenmoser Hans, Weinfelden; Eugster Walter und Susi, Thundorf; Feusi Richard, Uttwil; Forster Dr. Peter, Salenstein; Früh Hans, Altnau; Giger Stefanie und Daniel, Frasnacht; Glauser Dorothe, Birwinken; Grunder Maja, Oberneunforn; Gubler René und Claudia, Frauenfeld; Guhl Christoph, Homburg; Hablützel Herbert und Edith, Stehrenberg; Hanhart Philipp, Diessenhofen; Häni Guido, Dettighofen; Hanke Gaby, Schönenbaumgarten; Hänni Hansruedi, Frauenfeld; Hartmann Willi, Raperswilen; Hascher Dr. Hermine, Eschikofen; Hofer Lisbeth, Hüttlingen; Hofstetter Reto, Schönenbaumgarten; Huber Therese und Heinz, Hefenhofen; Hug Jakob und Christine, Oberwangen; Hutterli Peter und Corinna, Salenstein; Imhof Erwin, Marianne und Fabiana, Bottighofen; Indergand Werner, Altnau; Keller Albert, Ettenhausen; Keller Hans und Doris, Schocherswil; Kihm Hans, Ermatingen; Knöp i Walter, Kesswil; Koller Markus und Barbara, Münchwilen; Kradolfer Ernst und Esther, Weinfelden; Krebs Christian, Güttingen; Kreis Walter, Ermatingen; Kreis Willi und Margrith, Kümmertshausen; Kuhn Petra, Hefenhausen; Lanz Felix und Ruth, Arbon; Leuch Reto, Landschlacht; Lohri Hansruedi und Rösli, Erlen; Lombard Hubert, Hüttwilen; Manser Dominik, Winden; Meier-Gerber Franz, Märstetten; Mettler Thomas und Katja, Zuben; Meyer Andreas, Altnau; Möckli-Isler Gottlieb, Schlatt; Monhart Victor, Schlatt; Monhart Walter, Schlatt; Müller Martin und Ruth, Kümmertshausen; Nater Heinz, Märstetten; Niklaus Andreas, Amriswil; Niklaus Ulrich, Engwilen; Odermatt Elsbeth und Werner, Sonterswil; Preiswerk Guhl Salome, Homburg; Rietmann Bruno, Thundorf, Roth Mathias, Herrenhof; Roth Monika und Fredy, Amriswil; Ruch Thomas, Mauren; Rutishauser Paul, Sulgen; Rutishauser Urs, Klarsreuti; Schaffer Erich, Pfyn; Schär Walter, Zuben; Schär Urs, Langrickenbach; Scherrer Egon, Egnach; Schmid Marcel, Uttwil; Schneider Urs, Amlikon-Bissegg; Schnyder Fabienne, Zuben; Schnyder Ruedi, Ellighausen; Schönholzer Ernst, Weinfelden; Schreiber Markus, Triboltingen; Sidler Hans, Romanshorn; Siegwart Peter, Pfyn; Singer Jürg, Fruthwilen; Stäheli Konrad und Brigitte, Neukirch-Egnach; Stark Peter, Wängi; Stengele Kurt, Dotnacht; Stettler Hans, Stettfurt; Strasser Hans, Nussbaumen; Streckeisen Jörg, Berg; Strupler Walter und Anna, Weinfelden; Stutz Christof und Ursi, Sirnach; Tanner Luzi und Moritz, Winden; Thür Daniel, Altnau; Tobler Stephan, Neukirch-Egnach; Tobler Dr. Christoph, Arbon; Vetterli-Witzig Daniel und Käthi, Rheinklingen; Vogt Armin, Güttingen; Wartmann Otto und Claudia, Amlikon-Bissegg; Wellauer Alfred, Frauenfeld; Werner Roland, Wäldi; Widmer Peter, Altnau; Wiesli Jürg, Dozwil; Wiesmann Geri und Claudia, Oberneunforn; Ziegler Silvan, Bussnang.

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6 ANZEIGEN Offeriert von Den Freunden der Bodensee-Arena KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober 2015 GRATIS Flohmarkt Alterszentrum Kreuzlingen Samstag, 3. Okt. 2015 9.00 –14.00 Uhr Geniessen Sie bei uns: • herzhafte u. saisonale Suppen • Ab 11.00 Uhr beliebte Waffelbäckerei Musikalische Unterhaltung mit Roland Eberle wieder in den Ständerat er seine Entscheide im Ständerat ••• weil mit Weitblick und mit Verantwortung für unseren Thurgau fällt. Clemens Albrecht, Unternehmer, Dussnang Nina Roth, Fachfrau Gesundheit, Wigoltingen Martin Salvisberg, Stadtpräsident, Amriswil Bildquelle: Parlamentsdienste 3003 Bern Wir wählen Eislauf für die Nachwuchsförderung Montag 5. Oktober 2015 13h30 - 16h00 Appenzeller Quer Nächster Flohmarkt 7.11.2015 mit Piano Musik von H. Rutishauser Du Wir freuen uns auf Ihren Besuch Kirchstrasse 17 , 8280 Kreuzlingen Telefon 071 678 25 25 www.azk.ch • info@azk.ch Aktuell: 6.10.15 Carfahrt 25./26.10.15 Öpfelchüechlimarkt 25.10. Tag der offenen Tür ab 11 Uhr wolltest schon immer einmal über das Eis gleiten ? Dann packe die kostenlose Gelegenheit und lasse dir von Eislaufprofis alles zeigen.. Wir freuen uns auf DICH ! - Mit Eislaufprofis - kostenloser Schlittschuhvermietung - Wienerli mit Brot und Punsch - # Liste 5 www.roland-eberle.ch Frauenpower DIE BESTE WAHL! aus der Region Malerarbeiten Renovationen (Innen & Aussen) Schimmelbeseitigung Tapezieren Vermietung von Bautrockner Farbberatung Farbdesignerin Inneneinrichtung Kurt Baumann in den Nationalrat Mehr Thurgau nach Bern mit dem Präsidenten des Verbandes der Thurgauer Gemeinden www.kurt-baumann.com 2 x auf Ihre Liste Tel. 071 220 99 94 l mail@ihre-malerin.ch l www.ihre-malerin.ch Christian Neuweiler in den Nationalrat, weil … … er ehrlich ist, liberal denkt, klar und lösungsorientiert handelt. Michael Zecchinel, Zecchinel Umzug und Kanalreinigung LISTE 6 Unterstützt durch:

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KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober 2015 KREUZLINGEN 7 «Das Verfahren schreckt viele ab» Im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden gibt es in Kreuzlingen wenig Einbürgerungen (wir berichteten). Die SP ging am Mittwochabend in ihrem jüngsten Stadtgespräch den Gründen auf die Spur. Kreuzlingen. Nur wenige Fragen blieben nach der lebhaften und anregenden Diskussion im Rosenegg-Torggel vor rund 50 Gästen offen. Doch ausgerechnet die wichtigsten konnten nicht beantwortet werden: Wieso gibt es in Kreuzlingen immer noch ein derart kompliziertes Einbürgerungsverfahren, was von verschiedenen Seiten mehrfach bestätigt wurde, und weshalb schreckt der Kanton davor zurück, den Gemeinden die Möglichkeit zu geben, wenigstens ein kommunales Stimm- und Wahlrecht für Ausländer einzuführen? Unter Leitung von SP-Gemeinderätin Nina Schläfli gaben Anà Tomas vom Ausländerbeirat, Integrationsdelegierte Zeljka Blank, Daniel Lauber (SVP), ehemaliger Präsident der Einbürgerungskommission, Monica da Silva und Guiseppe Custodro Einblick in die gängige Praxis. Und diese sei in Kreuzlingen überaus restriktiv. Zwar gebe es keine Hausbesuche mehr - was von einem Besucher, der sich hat einbürgern lassen, bedauert wurde – dafür aber eine entwürdigende Befragung vor zehn Kommissionsmitgliedern, was an ein Gerichtsverfahren erinnere. Dabei wollen die Bewerber mit der Einbürgerung ja nur das letzte Mosaiksteinchen zu ihrer neuen Heimat setzen. «Ob jemand tatsächlich integriert Wieder macht ein Laden zu Kreuzlingen. Siegfried Soya zieht die Reissleine und hat am Donnerstag das Sideways am Boulevard geschlossen. Hier hat er seit November 2012 eine Weinbar betrieben und diese um kleine kulinarische Genüsse erweitert. Trotz innovativen Geschäftsideen und vergleichsweise günstigen Preisen blieben vor allem in den diesjährigen Sommermonaten die Kunden aus: «Von Mai bis August hatte ich einen Umsatzrückgang von über 70 Prozent», sagte der ehemalige Informatiker auf Anfrage und gibt zu, etwas blauäugig in die Gastronomie in Kreuzlingen eingestiegen zu sein. Er habe sich von den Prophezeihungen einer belebten Prachtstrasse von den Verantwortlichen blenden lassen. «Durch die Stadtverwaltung, die Banken und anderen Geschäfte am Ort sah ich ein grosses Potenzial für meinen Laden, doch von denen hat sich kaum einer bei mir blicken lassen.» Er vermisste, dass ab und zu mal eine Gruppe nach der Arbeit zum Apéro bei ihm vorbeigeschaut hätte oder auch mal zum Mittagessen. Für ihn hat sich der Stadtrat mit seinen Vorstellungen zum Boulevard gründlich verschätzt. «Der viele Beton sorgt für eine kalte Atmosphäre und im Sommer wird’s hier brütend heiss, das ist wenig einladend für Kunden», zieht Soya nüchtern Bilanz. Hinzu sei noch die Eurokrise gekommen, die aber alle Geschäfte am Boulevard gleichmassen treffe. Allen Gastronomen, die in Kreuzlingen investieren wollen, rät Soya: «Machen Sie’s woanders!». tm Anzeigen Sorgten für einen informativen Abend (v.l.): Anà Tomas, Monica da Silva, Nina Bild: tm Schläfli, Daniel Lauber, Guiseppe Custodero und Zeljka Blank. ist, lässt sich mit diesem Verfahren nicht feststellen», sagte Zeljka Blank, die tagtäglich mit Migranten zu tun hat. Die jetzige Praxis schrecke eher ab, vor allem Jugendliche. Diese fühlten sich bereits voll integriert, seien hier zur Schule gegangen und müssten sich dann noch einem Test stellen – «das gibt eine Trotzreaktion». Guiseppe Custodero stellte sich trotz allem dem Verfahren, hat aber ebenfalls nur wenig dafür übrig: «Wenn ich hier zur Schule gegangen bin und den Test nicht bestehe, dann hat das Schweizer Schulsystem versagt», bringt er in akzentfreier Thurgauer Mundart auf den Punkt, dass er sich intensiv auf den Fragenkatalog vorbereiten musste. Er bezweifelte, dass die meisten Schweizer die Fragen beantworten können, die für ihn teilweise ins Lächerliche zielten. So wollte die Kommission von ihm wissen, ob er gute Restaurants in Kreuzlingen nennen könne. «Man spürt einfach keine Wert- schätzung den Bewerbern gegenüber.» Und für eine Besucherin stellte sich die Frage, was denn eigentlich den UrSchweizer ausmache, wenn es ihn überhaupt noch gebe. Im Vergleich zu Anà Tomas, die zusammen mit ihrem 18-jährigen Sohn das Prozedere gerade über sich ergehen lässt, will es Monica da Silva erst gar nicht soweit kommen lassen: «Ich fühle mich voll integriert und habe keine Nachteile ohne Schweizer Pass.» Sie bedauert allerdings, kein Stimm- und Wahlrecht zu haben, ein Umstand, den SP-Kantonsrätin Barbara Kern zwei Mal mit parlamentarischen Vorstössen beim Thurgauer Regierungsrat ändern wollte, damit aber auf Granit biss. Dass eine Vereinfachung des Verfahrens in Kreuzlingen dringend geboten ist, daran bestand an diesem Abend kein Zweifel. Daniel Lauber machte klar, dass neben der Stadt auch der Kanton mit seiner Gesetzgebung dazu beitragen kann und muss. T. Martens Schwizerdütsch lernen Kreuzlingen. Haben Sie Mühe, einem Gespräch unter Deutschschweizern zu folgen? Verstehen Sie Wörter wie «trätzle», «lädele» oder «züüsle» überhaupt nicht? Dann ist dieser Kurs genau das richtige: Hier wird Schweizerdeutsch gelernt und in Alltagsthemen eingetaucht. Es werden Texte auf Schweizerdeutsch gelesen und Geschichten und Lieder angehört. Der Kurs startet am Dienstag, 20. Oktober, dauert 17 Kursabende von jeweils 20 bis 21.30 Uhr. Voraussetzung ist Deutsch als Muttersprache oder sehr gute Deutschkenntnisse. Interessierte können sich anmelden beim Sekretariat der Berufsschule für Bau und Mode (BBM), Kreuzlingen unter 058 345 63 00 oder sekretariat@bbm-kreuzlingen.ch. einges. KERZEN SELBST GEMACHT Die Tage werden schon deutlich kürzer, aber für den Cheminée ist es noch zu warm. Da können selbst gezogene Bienenwachskerzen für Gemütlichkeit sorgen! An der Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen können diese hergestellt werden. Lediglich die Materialkosten müssen selbst getragen werden. Mit Freunden oder den Kindern kann dabei ein gemeinsamer Abend mit Katja Brack unter der Telefonnummer 071 688 48 52 vereinbart werden. Sie führt in die Kunst des Kerzenziehens ein und steht mit Rat und Tat zur Seite. Die Teilnehmerzahl liegt bei zwei bis fünf Personen. Ort: Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen, Bahnhofstrasse 15. eingesandt …bequem Entsorgen. Renergie-Zentrale – Ihr Partner für Transporte und Recycling Buchenhölzlistrasse 6, 8580 Amriswil Mo–Fr: 07.15 –12.00 / 13.15–17.30 Uhr Sa: 09.00–12.00 Uhr 'DV ® )DPLOLHQ /LIHVW\OH 0DJD]LQ DAS MAGAZIN ZZZMHW]WRQOLQHF K Telefon 071 414 33 33 www.muldenzentrale-otg.ch kompetent – zuverlässig – umweltorientiert

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8 ANZEIGEN KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober 2015 Kaspar Schläpfer in den Nationalrat Mit viel Kompetenz nach Bern. 2 x auf jede Liste LISTE 6 Hotel Restaurant Bäckerei Lengwilerstr. 4 8280 Kreuzlingen 071 686 70 70 Ziil Businesslunch und HandwerkerZ‘Mittag Offen: MO-SA ab 6.00 • SO ab 7.00 Treffpunkt Bewährt im Einsatz für erneuerbare Energien und Energieeffizienz kaspar-schlaepfer.ch Neueröffnung am 3.10. um 10 Uhr in unserem neuen Showroom im Gardencity. Unser Eröffnungsangebot 10% auf alles! Per 1. Dezember 2015 oder nach Vereinbarung suchen wir infolge eines internen Wechsels eines langjährigen Mitarbeiters für das Sport- und Kulturzentrum Dreispitz und die Sportanlage Burgerfeld einen technisch versierten Hauswart 100% Aufgaben / Zuständigkeit G G G G Reinigungs- und Reparaturarbeiten, baulicher und betrieblicher Gebäudeunterhalt technischer Unterhalt der Haustechnikanlage (Sanitär, Heizung, Lüftung) Mitwirkung bei der Unterhaltsplanung und Bewirtschaftung der Kultur- und Sportanlagen, Begleitung von Kultur- und Sportanlässen Zusammenarbeit mit dem hauptverantwortlichen Leiter Hausdienst abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung (Heizung, Sanitär, Elektro) oder Ausbildung Fachmann Betriebsunterhalt EFZ einige Jahre Berufserfahrung Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Flexibilität, Hilfsbereitschaft und Verständnis für die Anliegen der Nutzer sicheres und gewandtes Auftreten, kommunikative Persönlichkeit Bereitschaft für unregelmässige Arbeitseinsätze, auch am Wochenende moderne Anlagen und Maschinenpark spannende Aufgaben im Umfeld der Schulen und Stadt vielseitige, verantwortungsvolle und selbständige Tätigkeit Entlöhnung nach den Richtlinien des Berufsverbandes Wir erwarten: G Neue Ware – die schönsten Designer- und Markenmöbel zu Outletpreisen – alles gleich verfügbar! Da es sich aber um ausgesuchte Einzelstücke handelt – greifen Sie zu – nur solange Vorrat! G G G G Wir bieten: G G G Konstanzerstrasse 9, Kreuzlingen Öffnungszeiten: Do. 15–19 Uhr Fr. 15–18 Uhr Sa 12–16.30 Uhr Wir freuen uns auf Sie! G Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bitte senden Sie diese mit den üblichen Unterlagen (mit Foto) bis 19. Oktober 2015 an: Schulpräsidium Kreuzlingen Herr R. Zweifel, Schulpräsident Pestalozzistr. 15, 8280 Kreuzlingen siehe auch unter www.schulekreuzlingen.ch NEUERÖFFNUNG Die neue Zieger Boutique in der Wessenbergstraße 15–17. Kommen Sie vorbei und erleben Sie ein besonderes Einkaufserlebnis. Zieger Boutique · Wessenbergstraße 15–17 · 78462 Konstanz · Fon +49 7531 27 577 · www.zieger-friseure.de

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KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Schule mit Tagesstrukturen: Pilotprojekt gestartet Am 1. Oktober ist im Schülerhort Bernegg das Pilotprojekt «Schule mit Tagesstrukturen» (SmT) gestartet. Es wurde von der Stadt und Schule Kreuzlingen sowie vom Verein Kreuzlinger Kinderkrippen (VKK) lanciert und dauert bis Ende Juli 2016. Bis anhin kümmerte sich der Verein Kreuzlinger Kinderkrippe (VKK) um die familienergänzende Betreuung der Kreuzlinger Schulkinder. Der Verein betreibt seit über 20 Jahren insgesamt vier Horte an den Schulstandorten Bernegg, Bachweg, Schreiber und Seetal. Die Leistungen haben der VKK, die Primarschulgemeinde und die Stadt Kreuzlingen in einer entsprechenden Vereinbarung geregelt. Weil sich in den vergangenen Jahren die Ansprüche an die ausserfamiliären Betreuungsangebote stark verändert haben, wurde das heutige Angebot, die Struktur- und Organisationsform überarbeitet. reich der Schule zu überführen. Einerseits sollen damit Synergien mit dem Schulbetrieb verbessert werden und anderseits soll durch ein neues modulares Tarifsystem die soziale Durchmischung der Schulkinder gewährleistet werden. Durch die Überführung der Verantwortung an eine öffentliche Körperschaft soll für die Eltern eine zuverlässige, langzeitige Planungssicherheit geschaffen werden. Mittelfristig ist vorgesehen, das Betreuungsangebot dem Bedarf anzupassen und insbesondere für ältere Kinder attraktiver zu gestalten. Aspekte der Führung der Horte durch die Schule aufzeigen und die Chancen, die sich aus der Zusammenarbeit mit ausserschulischen Partnern eröffnen, auswerten. Auf der Grundlage dieser Betriebserfahrungen wird die Überführung der Horte in die Schulverantwortung vorbereitet. Die Botschaft für die Übernahme des Hortbetriebes durch die Schule und die neuen Beiträge an die «Schule mit Tagesstrukturen» soll im ersten Halbjahr 2016 sowohl in der Schulgemeinde als auch in der Politischen Gemeinde vors Volk zur Abstimmung gebracht werden. gische Fachkraft angestellt. Linda Bühler wird ab 1. Oktober die Leitung des Hortes Bernegg übernehmen und insbesondere das Pilotprojekt leiten. Sie wird für die qualitative und quantitative Weiterentwicklung der Horte unter dem Dach der Schule verantwortlich sein. Linda Bühler ist Sozialpädagogin und Mutter einer Tochter. Sie lebt in Kreuzlingen und ist als Präsidentin der Offenen Jugendarbeit OJA mit den familiennahen Angeboten in Kreuzlingen bereits vertraut. Informationsdienst Kreuzlingen Modulares Tarifsystem Vor der definitiven Umsetzung wird das neue Konzept vom 1. Oktober bis zum 31. Juli 2016 während eines Pilotprojekts im Hort Bernegg getestet. Damit verbunden ist auch ein neues modulares Tarifsystem, das versuchsweise während der Pilotphase in allen vier Horten getestet wird. FINISSAGE Nachhaltige Finanzierung Mit dieser Reorganisation der Hortbetriebe wollen die Stadt und die Schule die nachhaltige Finanzierung der erweiterten Tagesstrukturen sicherstellen. Diese sollen weiter entwickelt werden und damit zu einem qualitativ guten und zeitgemässen Angebot beitragen, das es für Familien attraktiv macht, in Kreuzlingen zu wohnen und zu arbeiten. Mit einer Finissage heute Abend um 17.30 Uhr endet die Ausstellung «Die schönsten Kreuzlinger». Baumportraits wurden von der Stadt Kreuzlingen gemeinsam mit dem Fototreff Grenzfall im Dreispitzpark präsentiert. Die Baumporträts können im Anschluss an die Ausstellung gekauft werden. IDK Chancen und Vorteile aufzeigen Die Testphase soll zum einen aufzeigen, wie der neue Tarif und die damit verbundenen Betreuungsmodule dem Bedarf der Familien entsprechen und ob sich dadurch die Nachfrage nach Hortplätzen erhöht. Zum anderen möchte man die positiven 2015-0174 Erstellen Gartenhaus, Bernrainstrasse 55a Wüst Alexandra, Bernrainstrasse 55a, 8280 Kreuzlingen Horte an Schule überführen Stadt, Schule und VKK beabsichtigen nun, die Trägerschaft für die Horte künftig in den Verantwortungsbe- Neue Leitung Für die professionelle Leitung und als Ansprechperson für die Familien hat die Schulbehörde eine sozialpädagoBaubewilligungen erteilt (Woche 39) – Änderungsgesuch für Neubau 2 Mehrfamilienhäuser, Konstanzerstrasse 38 + 40 – Velo- und Geräteunterstand (bereits erstellt), Blumenweg 12 – Erstellen Sichtschutz und Ergänzen Bodenbeläge aussen, Promenadenstrasse 52 – Reklameanlagen, Hauptstrasse 63 – Umbau und Zweckänderung UG in 2-Zimmerwohnung und Schopf in Büro (unbeheizt), Rheinstrasse 12 Bauverwaltung Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: Geschätzte Kunden Vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016 gelten von Montag bis Freitag wieder folgende Sperrzeiten: Waschautomaten, Wäschetrockner, Geschirrspülautomaten, Wärmepumpen: 11.00 - 12.00 Uhr Elektrische Heizungen: 07.15 - 09.00 Uhr 11.00 - 12.00 Uhr Wir danken für Ihr Verständnis. Technische Betriebe Kreuzlingen Nationalstrasse 27 Telefon 071 677 61 85 www.tbkreuzlingen.ch 2015-0170 Überdachung Parkplatz, Friedbergstrasse 2c (benötigt Ausnahmegenehmigung für Baulinienüberschreitung) Hackel Wolfgang + Marlis, Friedbergstrasse 2c, 8280 Kreuzlingen 2015-0175 Abbruch Wohnhaus, Neubau Mehrfamilienhaus, Nelkenweg 14 sowie Nutzungsänderung Hobbyraum in Keller, Nelkenweg 8 Heintze Joachim + Michaela, Mitterweg 33, D 82131 Stockdorf 2015-0171 Abbruch Balkon, Esslenstrasse 5 Rossbacher Kaspar + Renate, Nationalstrasse 34, 8280 Kreuzlingen 2015-0176 Einbau Kaminofen, Anbau Aussenkamin, Bündtweg 4 Deforth Christian + Marianne, Bündtweg 4, 8280 Kreuzlingen 2015-0172 Ersatz Balkone und teilw. Balkongeländer, Zihlstrasse 2 Brenner Monika, Paradiesstrasse 4, 9030 Abtwil SG + Petermann Frank, Säntisstrasse 5a, 8280 Kreuzlingen 2015-0173 Erstellen Parkplatz (befristet auf 5 Jahre), Berneggstrasse 11 Von Merhart’sche Stiftung, pa Herr Merhart Martin, Berneggstrasse 6, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 06. bis 26. Oktober 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben.

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Stellenbörse für Freiwilligenengagement Vermittlung von Freiwilligenarbeit in Kreuzlingen und Umgebung Wir suchen Freiwillige Frauenturngruppe Kreuzlingen Leiterin / Vorturnerin Übungsinstruktionen in unserer 1x wöchentlichen Turnstunde. Kontakt: Denise Kunz / 071 672 23 92 http://agenda.kreuzlingen.ch/freiwillig SLRG Sektion Kreuzlingen Rettungsschwimmer/innen Wir suchen Verstärkung! In den Sommermonaten übernehmen wir einen Teil der Aufsicht im Freibad Hörnli. Bei div. Anlässen leisten wir Sicherungsdienste, sowohl am Land als auch auf dem Wasser. Du bist Rettungsschwimmer/in oder möchtest es werden? Mindestens 15 Jahre jung? Dann schau doch einfach mal bei uns vorbei. Wasserbotschafterin In Kreuzlingen und Umgebung gibt es noch keine Wasserbotschafterin, die Kindergarten-Kindern das richtige Verhalten am und im Wasser vermittelt. Als SLRG Sektion ist es uns natürlich ein Anliegen, diese Abdeckungslücke zu schliessen. Dazu suchen wir jemanden, die sich gerne zur Wasserbotschafterin ausbilden lassen würde, um Kindergarten-Besuche zu machen. Mehr Informationen zum Projekt unter: www.das-wasser-und-ich.ch www.slrg-kreuzlingen.ch Kontakt: Daniel Rinkes / Tel. 079 241 22 12 Fussballclub Kreuzlingen Betreiber Clubhaus-Beizli Betreiben des Clubhaus-Restaurants bei Heimspielen oder separaten Anlässen. Leiter Heimspiel-Organisation Eingangskontrolle, Ordnungsdienst, Sicherheit, Absperrungen, Gästebetreuung www.fck-1905.ch Kontakt: Daniel Geisselhardt / 079 238 90 30 Handharmonika Club Kreuzlingen Musiker (Hobby) Wir suchen als Verstärkung für unser Orchester Akkordeonisten/innen, Gitarristen/innen, Keyboarder, etc. Wir proben jeweils mittwochs von 20:00 – 22:00 Uhr in Kreuzlingen. Schnuppern jederzeit möglich. www.hckreuzlingen.ch Kontakt: Petra Rindlisbacher / 079 301 33 38 Spitex Region Kreuzlingen Pflegefachpersonal Voll- und Teilzeit Detaillierte Auskünfte erfolgen per Telefon. Kontakt: Doris Egli / 071 677 27 70 Kath. Kirchenchor St. Ulrich Chorsänger-Sängerin Wir suchen Sänger und Sängerinnen, die gerne einmal in einer Orchestermesse mitsingen möchten. Kontakt: Hanspeter Braun / 071 672 53 72 Tagesfamilienverein Kreuzlingen Tagesmutter / Tagesvater Haben Sie Freude am Umgang mit Kindern und möchten Sie Ihre Familie für eines oder mehrere Tageskinder öffnen? Sind Sie bereit zu Aus- und Weiterbildungen? Möchten Sie eine länger dauernde Betreuung übernehmen? Wir suchen einen Betreuungsplatz für einen 4 1/2-jährigen Jungen Nähe Kindergarten Finkernstrasse, für 3-5 Tage pro Woche jeweils von 11.45 – 14.30 Uhr. www.tagesfamilien-verein.ch Kontakt: Tagesfamilienverein Kreuzlingen / 079 594 28 52 La Guitare Bodensee e. V. Ehrenamtliche Helfer/ innen Es werden ehrenamtliche Helfer/innen für die Vorbereitung und die Abwicklung von wunderbaren Gitarrenkonzerten gesucht. Das grenzüberschreitende Projekt mit international hochkarätigen Künstlern veranstaltet ca. 4 Konzerte im Jahr. www.laguitare-bodensee.com Kontakt: Maria Fekete / 071 671 12 88 Tierparkverein Kuchenbäcker Für unsere Tage der offenen Tür oder andere Anlässe freuen wir uns über Kuchenspenden. Mitarbeit im Tierpark für Tierpflege und Reinigung Wählbar Montag bis Freitag, immer vormittags von 8:30 – 11:30 Uhr www.tierpark-kreuzlingen.ch Kontakt: Elmar Raschle / 071 686 50 30 Out of Bounds Café-Mitarbeiter/in Im Café und Begegnungsort «Out of Bounds» bedienen helfen. Zeitaufwand: 1x wöchentlich oder 1x monatlich Helfer/in bei den Konzerten/Kulturabenden Freitagabends bei den Konzerten praktisch mithelfen, Gäste bedienen. Zeitaufwand: 1x monatlich Kuchenbäcker/in Kuchen für das Café «Out of Bounds» Zuhause backen. Zutaten können erstattet werden. Als Dankeschön ein CHF 5.00 Gutschein für das Café. Zeitaufwand: 1x monatlich Sprachcafé-Leiterin Für Sprachcafé Angebote in unserem «Out of Bounds» Café z. B. Italienisch usw. Zeitaufwand: 2x monatlich www.outofbounds.eu Kontakt: Antje Nesensohn / Tel. 071 671 24 23 Kontakt Adresse: Stadtverwaltung Kreuzlingen Departement Gesellschaft Marktstrasse 4 8280 Kreuzlingen Telefon: 071 677 62 08 Telefax: 071 677 61 40 gesellschaft@kreuzlingen.ch Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 08.30 – 11.30 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr Freitag 08.30 – 11.30 Uhr 13.30 – 16.00 Uhr Verein Behinderten Busse Region Kreuzlingen Präsidentin / Präsident Der Verein Behinderten Busse Kreuzlingen sucht auf die GV 2016 einen Nachfolger in das Amt als Präsident. www.vbb-kreuzlingen.ch Kontakt: Christian Kyburz / 079 456 68 26 WWF Bodensee / Thurgau WWF-Fotograf/in in der Region Untersee/ Kreuzlingen Wir suchen eine/n ausgebildete/n Fotograf/in oder eine Person mit Faible für Fotografie und Bildbearbeitung, die unsere Anlässe (Schulbesuche, Sponsorenläufe, Exkursionen etc.) in der Region Rhein-Untersee und Kreuzlingen fotografisch dokumentiert und uns allenfalls Landschafts- und Naturfotos zur Verfügung stellt. www.wwfost.ch/freiwilligenarbeit Kontakt: Linda Müller / Tel. 071 221 72 30 See-Burgtheater Chor Damen und Herren Das See-Burgtheater sucht für «Saga Ittigen» Damen und Herren, die gut und gerne auf der Bühne in einem Theaterstück singen. www.see-burgtheater.ch Kontakt: Leopold Huber / 071 695 24 53

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Zeit schenken Wer hilft, wenn es nichts mehr zu helfen gibt? Wer schenkt Zeit und Kraft in Stunden der tiefsten Trauer? Wer ermöglicht eine Auszeit, wenn die Belastung am grössten ist? Diesen Fragen gingen vor nun fast zehn Jahren zwei Thurgauerinnen nach. Entstanden ist der Hospizdienst Thurgau, welcher schwer kranken, sterbenden Menschen oder Personen in palliativen Situationen Unterstützung anbietet. Und das alles kostenlos und auf freiwilliger Basis. Viele wollen ihre Lieben bis zum Schluss daheim behalten und die letzten Stunden mit ihnen verbringen. Das kann bei schwer kranken Patienten jedoch ein anstrengendes Unterfangen sein. «Unsere Hauptaufgabe besteht darin, die Angehörigen zu entlasten, damit diese auch wieder einmal durchschlafen oder im Turnverein Ablenkung suchen können», sagt Marina Bruggmann. So sind die Helferinnen und Helfer vom Hospizdienst nicht nur für die Sterbenden da, sondern hören auch den Betroffenen und Verwandten zu und schenken ihnen Kraft. Einen solchen Dienst gab es vor zehn Jahren noch nicht im Thurgau. «Es bestand grosser Bedarf für solch ein Angebot», erinnert sich Bruggmann zurück. Sie ist die Koordinationsleiterin beim Hospizdienst Thurgau und bearbeitet Unterstützungsanfragen und leitet diese an die geeigneten freiwilligen Helfer weiter. Im ganzen Thurgau werden diese gebraucht und auch ausgesandt. «Bei uns kann man aber auch ohne Auto mitmachen», erklärt die gelernte Pflegefachfrau. Mit ihrem Angebot stellt der Hospizdienst kein Konkurrenzangebot zu anderen Diensten wie zum Beispiel der Spitex dar, sondern ist eine Ergänzung zu den Fachangeboten. «Es ähnelt viel mehr einem freundschaftlichen Nachbarschaftsdienst», erklärt Bruggmann. Wer als Freiwilliger Einsätze Leisten möchte, braucht keine spezielle Ausbildung. Nur bei der Begleitung von schwer kranken Kindern und Jugendlichen ist eine speziell dafür konzipierte Schulung im Vorfeld vorgeschrieben. «Denn das ist nicht der gewohnte Weg der Welt.» Doch was bewegt die Freiwilligen ihre Zeit zu schenken, um in belastanden Zeiten Unterstützung zu bieten. «Oft haben unsere Mitglieder selber erlebt, wie wertvoll ein Hospizdienst sein kann und wollen nun etwas von dieser geschenkten Zeit zurückgeben.» Damit die Erfahrungen nicht zur Belastung werden, treffen sich die Freiwilligen einmal im Monat, sprechen über ihre Erlebnisse und tauschen sich aus. Finanziert wird der Dienst vorwiegend durch die Mitgliederbeiträge, Spenden, einen Kantonsbeitrag und durch Unterstützung der beiden Landeskirchen. Denn er ist für jeden, unabhängig von Konfession oder Staatszugehörigkeit, kostenlos. «Jedoch sind die Einsätze pro Familie begrenzt auf maximal drei Besuche», so Bruggmann. Sollte weitere Unterstützung von Nöten sein, dient der Hospizdienst auch als Vermittler an weitere Entlastungsdienste wie der Krebsliga oder SRK-Entlastungsdienst. Es kann auch vorkommen, dass Freiwillige monatelang keinen Anruf erhalten und dann spontan für einen Einsatz angefragt werden. «Man darf aber jederzeit Nein sagen» so Bruggmann, welche sich nicht nur um das Wohlbefinden der Kranken, sondern auch um das ihrer Mitglieder sorgt. Zurzeit sucht der Hospizdienst Thurgau noch weitere Freiwillige, damit alle Unterstützungsanfragen im ganzen Thurgau abgedeckt werden können. Interessierte können sich direkt bei der Koordinationsstelle unter der Telefonnummer 071 940 07 90 melden. Emil Keller Bild: Damaris Der Hospizdienst bietet auch in den letzten Stunden Entlastung. Bild: zvg In gemeinsamen Treffen werden die Erlebnisse besprochen. Bild: ek Marina Bruggmann, Leiterin Koordination im Hospizdienst Thurgau.

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12 LESERBRIEFE wachsener Kinder hat sie bewiesen, dass sie unser Gemeinwesen kennt und es mitzugestalten bereit ist. Sie kann zuhören, gerät nicht aus der Ruhe und ist ausgesprochen umgänglich. Sie spricht klar, steht zu einer eigenen Meinung, sie ist unabhängig und biedert sich nicht an. Dank hervorragender Fach- und Dossierkenntnis sowie wohl abgewogener aber klarer Voten hat sie sich in der Justizkommission des Grossen Rats über Parteigrenzen hinweg Respekt und Anerkennung verschafft. Alye Gül verdient unser Vertrauen als glaubwürdige, soziale, am Boden verhaftete und gewissenhafte Stimme unseres Kantons im Nationalrat. Peter Dransfeld, Kantonsrat, Ermatingen Bürgerliche Selbstentlarvung Der Ständerat hat sich in der letzten Session vor den Wahlen gegen eine Festlegung der Laufzeit von Atomkraftwerken, gegen ein überarbeitetes Sicherheitskonzept für Atomkraftwerke, die länger als 40 Jahre in Betrieb sind, aber für eine Laufzeitbeschränkung bei der Förderung erneuerbarer Energien entschieden. Die Willkür dieser Entscheidungen ist nicht mehr zu überbieten. Atomkraftwerke sollen KreuzlingerZeitung also unendlich lange laufen dürfen und den erneuerbaren Energien wird, ohne Kriterien festzulegen, spätestens in 15 Jahren ein Ende gesetzt. Wer jetzt immer noch der Meinung ist, der Atomausstieg und die Energiewende seien eine beschlossene Sache, lässt sich von den Wahlversprechungen mancher Parteien kräftig in die Irre führen. Wer den Atomausstieg und die Energiewende will und damit den nächsten Generationen eine Zukunft sichern möchte, ist aufgefordert, bei den Wahlen die Grünen zu unterstützen. Brigitta Engeli, Kreuzlingen Nationalratskandidatin der Grünen Für die Grenzregion Wie in keiner anderen Stadt der Schweiz leidet unser Gewerbe in Kreuzlingen unter den derzeit sehr widrigen Rahmenbedingungen. Unsere Vertreter im Bundesparlament sollten die Interessen der Grenzregionen parteiübergreifend vertreten und nach Lösungen suchen, die unser lokales Gewerbe und die Exportindustrie wieder konkurrenzfähig machen. Christian Lohr als bisheriger Nationalrat und Christian Neuweiler als Kandidat kennen die Kreuzlinger Verhältnisse und die Bedürfnisse unserer Wirtschaft. Lassen wir sie in Bern politisch aktiv Nr. 40 2. Oktober 2015 Markus Hausammann verdient Ihre Stimme Er schwingt keine grossen Reden, wenn es nichts zu sagen gibt. Er drängt sich nicht ins Rampenlicht, nur um seine Person zu profilieren. Markus Hausammann setzt sich sachlich und besonnen für unseren Kanton und die Schweiz ein. Er scheut sich nicht davor, hartnäckig für ein Thema einzustehen, auch wenn er mit Gegenwind zu rechnen hat. Was sich wie Phrasen aus der Feder einer Werbeagentur anhört, ist für mich ein bestätigter Fakt. Seit mehr als sechs Jahren arbeite ich beim Verband Thurgauer Landwirtschaft mit Markus Hausammann zusammen und erlebe ihn genau so: sachlich, besonnen, kompetent und – wie sein Slogan treffend besagt – bodenständig und konstruktiv. Petra Kuhn, Hefenhausen Glaubwürdigkeit und Bodenhaftung Während drei gemeinsamen Jahren in der Fraktion und im Grossen Rat durfte ich Alye Gül als aufrichtige, klar denkende und sachlich politisierende Persönlichkeit kennenlernen. Als kommunale Exekutivpolitikerin, langjähriges Schulbehördenmitglied, Romanshorner SP-Präsidentin, Leiterin eines Steueramts und Mutter zweier er- sein – zum Wohle unserer Stadt und der Grenzregion! Andreas Netzle, Kreuzlingen Unabhängigkeit ist im Ständerat sehr wichtig Wenn man die Liste der Parlamentsmitglieder durchsieht, der Kanton Thurgau ist nicht ausgeschlossen, fällt auf, dass sich etliche Parlamentarierinnen und Parlamentarier durch diverse Verwaltungsratsmandate ein schönes Nebeneinkommen aufgebaut haben. Solche Mandate führen bei der politischen Arbeit unweigerlich in eine Abhängigkeit. Da werden oftmals Partikularinteressen dem Gemeinwohl vorgezogen. Ich durfte Klemenz Somm in den vergangenen Jahren als gradlinigen und weitsichtigen Politiker kennen und schätzen lernen. Als Unternehmer mit Blick auf das Ganze vertritt er eine Politik, die auch nächsten Generationen Vorteile bringt. Er ist unabhängig und lässt sich seinen Wahlkampf nicht durch irgendeine Verbandskasse mitfinanzieren. Mit grosser Überzeugung wähle ich Klemenz Somm als Ständerat und schreibe seinen Namen zweimal auf die Nationalratsliste. Markus Thalmann, Gemeindepräsident Tägerwilen Gewerbepower für Bern! «Liefere statt lafere!» Diana Gutjahr und Hansjörg Brunner bilden die Führungsspitze des Thurgauer Gewerbeverbandes. Mit Visionen, Bodenhaftung und gesundem Menschenverstand bieten sie Gewähr für eine Politik, die liefert und nicht nur lafert! Wir setzen uns ein: – für Arbeitsplätze und Bildung – für Sicherheit und Lebensqualität – für die Umsetzung des Volkswillens Wir bekämpfen: – administrativen und bürokratischen Blödsinn – die überbordende Gesetzesflut – den Sozialmissbrauch Liste 16.5 Liste 6.2 Diana Hansjörg Gutjahr Brunner Nationalratswahlen 18. Okt. 2015

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KreuzlingerZeitung Nr. 40 2. Oktober 2015 oft zusammen auftreten und auch gemeinsam inserieren. Warum dieser bei Wahlen doch eher überparteiliche ungewöhnliche Auftritt? «Die mittelständische Wirtschaft muss jetzt gemeinsam antreten, über die Parteigrenzen hinweg. Es steht viel auf dem Spiel», sagen die Beiden unisono. Auch wenn in der öffentlichen Diskussion und Wahrnehmung im Moment noch andere Themen im Fokus sind, sind beide überzeugt, dass der Erhalt von einheimischen Arbeits- und Ausbildungsplätzen in naher Zukunft zu den wichtigsten Aufgaben überhaupt gehört. Hansjörg Brunner, der 48-jährige Familienvater und Inhaber der Fairdruck AG, ist als Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes sicher, dass Handwerk goldenen Boden hat. Auch Diana Gutjahr, als 31jährige Betriebsökonomin und Mitinhaberin der Ernst Fischer AG, ist mit ihrem Betrieb dem harten Wettbewerb ausgesetzt. Es ist also dringend nötig, dass im eidgenössischen Parlament wieder mehr richtige Unternehmerinnen und Unternehmer vertreten sind, und weniger Funktionäre und Bürokraten. Hansjörg Brunner und Diana Gutjahr sind beide im Kantonsrat. Sie verfügen also bereits über einschlägige politische Erfahrung. Das bedeutet, sie können in Bern gleich loslegen und brauchen keine Einarbeitung in die oft seltsamen Abläufe der Politik. Die beiden Spitzenkandidaten des Thurgauer Gewerbes fallen aber noch mit etwas anderem auf. Sie sind beide ganz einfach sympathisch, natürlich und im Thurgau geerdet. Das ist selbstverständlich keine Voraussetzung, um gewählt zu werden. Aber wenn man schon wählen geht, dann spricht nichts dagegen, zwei sowohl fähige als auch sympathische Menschen auf den Wahlzettel zu schreiben. Brigitte Kaufmann, Weinfelden Klemenz Somm in den Ständerat Der Kandidat Klemenz Somm muss sicher nicht mehr weiter vorgestellt werden, denn man kennt ihn in Kreuzlingen und als Kantonsrat im Thurgau. Wir als Schweizer-Stimmbürger und somit das oberste Organ in unserer Demokratie, auf das wir stolz sind und dem wir Sorge tragen müssen, haben die Möglichkeit, unser Parlament und unsere Volksvertreter neu zu wählen. Das ist nur uns Eidgenossen, als einziges Volk auf der Erde möglich. Nachdem Sie Ihre Wahlunterlagen bereit gelegt haben, geben Sie Ihre Stimme dem Ständeratskandidaten Klemenz Somm und zwar ein Mal auf die Ständeratsliste LESERBRIEFE und zwei Mal auf die Nationalratsliste. Er wird es Ihnen danken und wird für Sie, mit Ihren Anliegen in Bern einstehen. Für unseren Freund danken wir Ihnen! B. und S. Kesseli, Kreuzlingen Lohr wieder nach Bern Der Leistungsausweis von Christian Lohr als Nationalrat ist beeindruckend. Schlagworte waren nie seine Sache. Er überzeugte stets durch umfassende Dossierkentnisse und überlegte Voten. Seine grosse Erfahrung hat er sich in vielen schon ausgeübten wichtigen Funktion erworben. Diese ermöglichen ihm ein gesundes Urteil über die verschiedensten politischen Themen. Christian Lohr setzt sich mit seiner ganzen Kraft und mit seinem grossen politischen Wissen für den Thurgau und für unsere Schweiz ein. Schreiben auch Sie Christian Lohr von der Liste 10 auf Ihren Wahlzettel. Bruno Schlauri, Tägerwilen Zum Kirchenstreit St. Ulrich Wir erinnern uns: An der ersten Aussprache am 25. Februar wurden die anstehenden Probleme um Pfarrer Jehle und die Kirchenführung erst unter «Übrigens» zur Diskussion freigegeben. Die Kirchenleitung versuchte damals, den Ablauf nach ihrem Gusto einzurichten. Neu und besser am Gesprächsabend vom 24. August galt die Regelung, von der Kirchenvorsteherschaft und der Dialoggruppe vereinbart: Umfassende Wortmeldungen werden nicht zu Ende diskutiert, sondern als Gesprächsthema in einer kleinen Vertretergruppe festgehalten. Dossiers von geschädigten und kritisierten Personen werden nicht geöffnet. Nun stehen weit mehr Anklagen, offene Wunden und bestehende Missstände als geahnt auf der zu bearbeitenden Liste. Immer noch wundern sich Herr Jehle und die Kirchenvorsteherschaft, dass die gemeinsame Substanz verbraucht und das Vertrauen zerstört ist. Da sitzten sie erneut in der ersten Reihe – aber diesmal schweigend. Wenigstens folgen nicht mehr die braven Bemerkungen in der Presse, wie bereit man doch sei für ein offenes Gespräch. Unübersehbar die Strategie der Kirchenvorsteherschaft, zu lesen anfangs Juli in der Lokalpresse: Drohgebärden und verbale Entgleisungen des Pfarreiratspräsidenten Martin Beck. Wohin Drohungen führen und wie sie jede Grundlage von Dialog zerstören, sehen wir jetzt. Am 24. August wurden die Namen von unglimpflich angegangenen Mitarbeitern der Kirchgemeinde genannt, die nach langjähriger Mitar- 13 Warum ich Christian Lohr wieder wähle Der Kreuzlinger Nationalrat hat etwas zu sagen, wird wahrgenommen und ist geschätzt über alle Parteigrenzen hinweg. Er ist unabhängig. Ethische Werte sind für ihn zentral. Gesundheit und Soziales sind die Bereiche, in denen er sich besonders engagiert. Seine Lebenserfahrung und seine Fachkompetenz erlauben ihm, hier mit Überzeugung ein wichtiges Wort mitzureden. Schon immer hat er sich auch für Jugend und Sport eingesetzt. Integrationsarbeit und der Dialog mit den jungen Leuten bedeuten ihm viel. Dafür nimmt er sich Zeit. Mit seiner positiven Lebenseinstellung, seinem JA zum Leben gehört Christian Lohr für mich nach Bern, ist er am richtigen Platz im Nationalrat. Seine politische Arbeit packt er mit viel Freude und Elan an. All dies bewegt mich, Christian Lohr am 18.Oktober erneut in den Nationalrat zu wählen. Hanni Knüsel, Kreuzlingen Klärende Antwort In der Kreuzlinger Zeitung Nr. 37 habe ich im Leserbrief «Fragen ans Bistum» geschrieben: «Um Leiter eines Pastoralraumes zu werden, muss ein Priester, Diakon oder LaientheologIn bestimmt in einer festen Beauftragung als gewählter Pfarrer oder GemeindeleiterIn im Bistum stehen». Herr Urs Brosi, Generalsekretär der röm. kath. Landeskirche TG, hat mir auf meine Anfrage hin geantwortet, dass dies z.Z. nicht unbedingt so sein muss. Seit im Bistum Basel der Prozess läuft, Pastoralräume zu bilden, hat die Bistumsleitung das Vorgehen bei Wahlen und Beauftragungen (Missio) von Pfarrern und GemeindeleiterInnen bis zu dessen Abschluss aus verschiedenen Überlegungen geändert. Somit möchte ich richtig stellen: Als Pastoralraumleiter kann vom Bischof nicht nur ein gewählter Pfarrer oder Gemeindeleiter, sondern auch ein Pfarradministrator oder Diakon ernannt werden. Eine meiner Fragen hat somit eine klare Teil-Antwort erhalten. Ich möchte sie Ihnen weitergeben. Rita Bausch, Kreuzlingen Überparteilich, sympathisch und fähig Diana Gutjahr von der SVP und Hansjörg Brunner von der FDP kandidieren beide als Unternehmer für den Nationalrat. Es fällt auf, dass sie beit undankbar bei Seite geschoben oder mit einem Maulkorb versehen worden sind. Sie wurden auch im Amt so behandelt, dass nur eine Flucht übrigblieb. Ein halbes Dutzend Namen sind es jetzt. Ist das erst die Spitze vom Eisberg? Wenn eine Führung nach ausgebliebenem Erfolg still steht oder in der ersten Reihe vor sich hin schweigt, folgt ein klassisches Rückzugsgefecht, und das ist vom Schlimmsten. Offensichtlich ist dies auch in der nahen Vergangenheit in St.Ulrich so geschehen. Achtlos wird mit der «Keule» draufgegeben, auf alles, was sich bewegt oder nicht mehr bewegt. Immenser Schaden ist entstand an der Gemeinschaft, in den Seelen, den Menschen und an Vertrauen. Herrscher verlieren die Beherrschung und möchten so den eigenen Kragen retten, oder was von der «Weissen Weste» noch übrig geblieben ist. Die grosse Frage ist doch, was folgt danach? Wie soll es ausgerechnet die bestehende Crew schaffen und woher holen gerade sie die junge Generation für einen nachhaltigen Wiederaufbau? Zum dritten Herbst in Folge keine Früchte an den symbolträchtigen Reben, kein Brot wurde für die Gemeinschaft gebacken, und ein Präsident sieht zu, statt seine eigene Optik zu überprüfen. Nach den Ausführungen von Herrn Ruedi Heim steht die Installation vom neuen Pastoralraum vor «einer Ampel auf rot». Unschwer erkennt man, dass die Karre bis zur Achse im Morast der Personalfrage stecken geblieben ist. Und wie im Leben heisst es «Aussteigen bitte» und schieben, diejenigen die können. Oder dann bitte ganz zur Seite treten. So gesehen kann die Kirchenvorsteherschaft nicht mehr mit dem gewohnten «Heim-Vorteil» rechnen. Nun, die nächste Kirchgemeindeversammlung kommt. Die still leidenden Gläubigen werden zwar nur vereinzelt das Wort ergreifen, aber hoffentlich mit der inneren Stimme ihr Unbehagen bekunden. Jeder mache sich hoffentlich seine persönlichen Überlegungen – wer einen Riecher hat zum Hören der sehe. Nur eine neu gewählte Behörde, gestützt von der Mehrheit der ortsansässigen Gläubigen, kann eine für Kreuzlingen stimmige Lösung herbeiführen, als Geschenk, rechtzeitig auf Weihnachten. Toni Räber, Kreuzlingen Leserbriefe geben ausschliesslich die Meinung der Einsender wieder. Die Redaktion behält sich das Kürzen vor. Leserbriefe werden nur in digitaler Form über redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch angenommen. Einen Anspruch auf Veröffentlichung gibt es nicht.

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Lehrlings-Event in der Seemöwe unter dem Motto Black & White Galadinner Donnerstag, 05. November 2015 ab 18.30 Uhr Apéro um 19.00 Uhr offizieller Start, 4 Gang Menu mit Aperitif für CHF 50 pro Person Wilder Wahnsinn im Bis zum 1. November tischt Roland König Jagdspezialitäten im Rössli Restaurant auf. Es gibt viele Gründe im Rössli Restaurant einzukehren. Seien es die währschaften Gerichte und zünftigen Portionen, das familienfreundliche Ambiente mit Gartenwirtschaft samt Kunstwerken oder einfach, um mit der ausgesuchten Spirituosenkarte einen geselligen Abend zu verbringen. Der Grund, immer wieder zu kommen sind jedoch die Spezialitätenwochen, welche Chefkoch und Inhaber Roland König jedes Jahr kreiert. Zurzeit herrscht im Gasthof der wilde Wahnsinn mit vielen Gerichten, die es nur zur Jagdsaison gibt: Hausgemachter Rehpfeffer, Wildsaupfeffer, Wildschwein-Carpaccio oder Damhirsch mit Kräutermousse. «Neu beziehe ich mein Fleisch von der Jagdgesellschaft Birwinken», so König. Kulinarisch Vor sieben Jahren konnte er die ehemalige Schenkwirtschaft an der Schmittenstrasse 4 in Lengwil kaufen. «Ein lang gehegter Traum», so König, Reservation erwünscht unter 071 695 10 10 oder info@seemoewe.ch Roland König, Eigentümer des Rössli Re Cordon bleus, zurzeit steht jedoch Wild au Rehpfeffer mit Gew : Rehpfeffer: 800 g Rehfleisch für Pfeffer, gebeizt 3 EL Speiseöl 4 EL Mehl 3 dl Wildfond 1 TL Salz 150 g Saucenzwiebeln, geschält 50 g Butter Gewürz-Kartoffelstock: 1 kg mehlig kochende Kartoffeln, geschält Salzwasser 2 dl Milch 2 Gewürznelken 2 Lorbeerblätter 10 Wacholderbeeren, leicht zerdrückt 3 EL Butter Zutaten für vier Personen 3. Für den Kartoffelstock die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen. Die Milch mit Gewürzen aufkochen, vom Zubereitung: 1. Das Fleisch in ein Sieb giessen und gut abtropfen lassen. 2 dl Beize auffangen und beiseite stellen. 2. In einem Bräter etwas Speiseöl heiss werden lassen. Das Fleisch portionsweise anbraten und herausnehmen. Mehl zum Bratsatz geben und schokoladenbraun rösten. Beiseite gestellte Beize und Wildfond zugiessen und unter Rühren aufkochen. Fleisch und Salz zugeben und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 1 Std. schmoren. Dabei gelegentlich umrühren. Nach 45 Min. Schmorzeit die Saucenzwiebeln zugeben und mitgaren. Die Butter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Herbstzeit ist Wildzeit. Und zu den ikonischsten G Mit unserem Rezept gibts dazu noch einen würzig Hobbyköche können auch ihr Fleisch gleich noch Liste 5 Hend’l und Hax’n-Braterei Heu te s ch on g eflü gelt ? Wann und Wo wir für Sie die Klappe aufreißen erfahren Sie unter : www.hahnimkorb.de oder 07476 / 94140 Ihre Hend`l- und Hax`n Brater Lassen Sie sich beflügeln!

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her Herbst Rössli Restaurant Im Garten des des Rössli gibt es immer wieder neues zu entdecken, wie diese von Hand gedengelten Windspiele. Herbstliche Weine für köstliche Momente. Jetzt entdecken unter: www.rutishauser.com staurants. Bekannt ist er für seine Bilder: ek uf dem Speiseplan. den er immer noch voll auslebt. Es muss was los sein um den ehemaligen Gourmetkoch, das Haus voll und die Gäste zufrieden. Dafür sorgt er mit seinen Gerichten und einem guten Spruch. Die Agenda für 2016 ist beinahe druckreif und wird bald aufgeschalten auf roessli-oberhofen.ch Damwildfleisch vom ürz-Kartoffelstock Herd nehmen und 10 Min. ziehen lassen. Die Kartoffeln abgiessen und durch ein Passe-vite treiben. Die Milch durch ein Sieb dazu giessen, Butter zugeben und alles mit einer Holzkelle zu einem glatten Püree verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Rehpfeffer servieren. Gerichten der Jagdsaison zählt der Rehpfeffer. gen Kartoffelstock und ganz ambitionierte h selber beizen. FLEISCH BEIZEN 1 Liter Rotwein, 1 dl Rotweinessig, 2 Zwiebeln,halbiert, 1 Rüebli, klein geschnitten, 1/4 Sellerieknolle, fein geschnitten, 2 Nelken, 2 Lorbeerblätter, 4 Zweige Thymian, 2 Zweige Rosmarin, 2 Knoblauchzehen, 1 TL schwarze Pfefferkörner. Alles aufkochen und auskühlen lassen. Das Fleisch in ein grosses Glas oder eine Chromstahlschüssel geben und die Beize durch ein feines Sieb darüber giessen. Zugedeckt im Kühlschrank vier Tage beizen. HirschhofStehle - Damwild aus eigener Zucht - von EU zugelassener Betrieb Edensbach 71, D-88289 Waldburg Tel. +49 (0)7529/3675 www.hirschhof-stehle.de Zu Wild passt natürlich auch immer Rotkraut. Bild: zvg

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