Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen

 

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Struktur Aufgaben Ziele

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konferenz nationaler kultureinrichtungen struktur aufgaben ziele

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2 Kulissenbibliothek der Franckeschen Stiftungen zu Halle

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grußwort Die Aufnahme in das Blaubuch „Kulturelle Leuchttürme in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, SachsenAnhalt und Thüringen“ und die darauf gründende Mit­ gliedschaft in der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen bedeuten für alle 23 in ihr zusammengeschlossenen Einrichtungen ein Gütesiegel der Exzellenz. Diese Kulturstätten stehen für den ganzen Reichtum des deutschen kulturellen Erbes – von den Wurzeln der Reformation über die Wirkungsstätten Goethes und Schillers bis zur Bauhaus-Moderne. Der Bund hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten enorme Summen in die Kulturland­ schaft der neuen Länder investiert. Davon profitierten in erheblichem Maße auch die kulturellen Leuchttürme. Es gilt nun, mit vereinten Kräften das Erreichte zu sichern und für die Zukunft zu nutzen. Das wird nur gelingen, wenn sich neben dem Bund ebenfalls die Länder, Kommunen, aber auch private Förderer weiterhin mit voller Überzeugung zur nationalen und europäischen Bedeutung dieses kulturellen Erbes bekennen. Mein herzlicher Dank gilt den „Leuchtturmwärtern“ – den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen – für die Aufbauleistung der vergangenen Dekade. Ich möchte die Konferenz ermuntern und bestärken, ihre Rolle als Interessenvertretung, sachverständiger Ideengeber und Motor kulturpolitischer Themen weiterhin aktiv wahr­ zunehmen und damit auch Anstöße für andere kulturelle Einrichtungen in Deutschland zu geben. Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Bestehen und die besten Wünsche für die Zukunft. Bernd Neumann MdB Staatsminister bei der Bundeskanzlerin 3

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inhalt 2I Grußwort 6I Einführung 8I Geschichte der KNK 10I Profil der KNK

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12I Die Mitglieder der KNK 30I Barrierefreiheit 16I Gemeinsame öffentliche Präsenz 32I 18I SiLK SicherheitsLeitfaden Kulturgut Digitalisierung 34I Rechtssicherheit und Provenienzforschung 24I Kulturelle Bildung 36I Themen für die Zukunft

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Einführung 6 Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Skulpturenhalle im Albertinum

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die konferenz nationaler kultureinrichtungen Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK) versteht sich als Forum für gegenseitigen Austausch und gemeinsame Beratung sowie zur Entwicklung von Projekten mit Modellcharakter und Pilotfunktion. Sie schöpft aus dem fachlichen Potential einer einerseits überschaubaren Anzahl von kulturell bedeutsamen Partnerinstitutionen, die andererseits, was ihre Größe und thematische Ausrichtung betrifft, eine große Bandbreite abbilden. Hier, in diesem kulturellen Schmelztiegel, werden seit 10 Jahren und auch zukünftig kulturpolitisch relevante Themen aufgegriffen, vertieft betrachtet und weiterentwickelt. Es ist dem Engagement der Mitglieder und den unterschiedlichen Projektgruppen anzurechnen, dass die KNK als lebendige Konferenz, also als Einladung zum Diskurs mit allen kulturellen Akteuren, wahrgenommen wird. Unser besonderer Dank gilt dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für die langjährige Förderung und gute Zusammenarbeit. Clemens Birnbaum Direktor der Stiftung Händel-Haus Dr. Thomas Müller-Bahlke Direktor der Franckeschen Stiftungen zu Halle Dr. Katja Schneider Direktorin der Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt 7

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geschichte Vom Blaubuch zur KNK 2001 erschien erstmals das Blaubuch der Bundesregierung: ein Verzeichnis und eine Bestandsaufnahme deutscher Kulturstätten von gesamtstaatlicher Bedeutung in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien initiierte Leitfaden benennt u. a. Handlungsempfehlungen für die Förderung des Bundes von kulturellen Einrichtungen in den neuen Ländern. 2003 und 2006 erschienen neue, leicht veränderte Auflagen. 23 Kultureinrichtungen werden aufgrund ihrer nachhaltigen Arbeit und überregionalen Wirkung als „Kulturelle Leuchttürme“ im Blaubuch ausgewiesen. Das Blaubuch beschreibt ihre Aufgaben, Strukturen, Bestände, Sammlungen und Bauten, bewertet kulturelle und wissenschaftliche Aktivitäten, internationale Kooperationen, Marketingmaßnahmen sowie finanzielle Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven. Am 1. März 2002 fassten die Direktorinnen und Direktoren dieser 23 Institutionen den Beschluss, künftig enger zusammenzuarbeiten und gemeinsam zu agieren. Hierfür gründeten sie die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK), ein Gremium, in dem sich die Direktorinnen und Direktoren regelmäßig treffen mit dem Ziel, die Stärken der beteiligten Einrichtungen zu bündeln und gemeinsam in der kulturellen Arbeit wegweisende Impulse zu setzen. Dank der Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien kommt die KNK bis heute diesen Gründungsgedanken nach und hat sich seit ihrer Gründung zu einem anerkannten Netzwerk für kulturelle und museale Fragen entwickelt. 8 Das Lindenau-Museum in Altenburg

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Interview mit Prof. Dr. Dr. Paul Raabe Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Raabe wurde 2001 mit der Auswahl und Evaluation der im Blaubuch aufzunehmenden Institutionen beauftragt. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien griff damit auf einen international ausgewiesenen Experten zurück: Paul Raabe, geboren 1927, leitete die Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs in Marbach, prägte danach mehr als zwei Jahrzehnte die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel und nach der Wende sorgte er für die Rettung und den Wiederaufbau der Franckeschen Stiftungen zu Halle. 1. Herr Raabe, als Verfasser des Blaubuchs haben Sie die Gründung der KNK angeregt und ihre Arbeit gerade in den ersten Jahren intensiv begleitet. Welchen Wert messen Sie der KNK bei? Zu ihrer Zusammenarbeit hatte ich 2001 eine „Arbeitsgemeinschaft kultureller Leuchttürme“ vorgeschlagen, die sich 2002 als „Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen“ in Halle konstituierte. Durch gemeinsame Aktionen, Ausstellungen und Workshops fördert sie ein unerlässliches Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie ist als Vertretung überregionaler Kulturinstitutionen Gesprächspartner gegenüber dem Bund, den Ländern und Kommunen. Sie sollte sich die Fortschreibung des Blaubuchs zur gemeinsamen Aufgabe machen. 2. Wie bewerten Sie die Entwicklung der Kulturlandschaft in den neuen Bundesländern in Hinblick auf die von Ihnen im Blaubuch formulierten Ziele? Nach meinem Eindruck haben sich die „kulturellen Leuchttürme“, d. h. die Institute der KNK seit Erscheinen des letzten Blaubuchs 2006 prächtig weiterentwickelt, soweit ich das erfahre. Ich denke beispielsweise an das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums Stralsund, das Deutsche Hygien- Museum Dresden, die Kunstsammlungen Chemnitz, das GRASSI Museum und das Bach-Archiv Leipzig. Ich habe immer den Eindruck gehabt, dass in allen kulturellen Einrichtungen in Ostdeutschland mit sehr großem Engagement gearbeitet wird. Angesichts der demographischen Entwicklung werden sie es auch in Zukunft nicht leicht haben. Umso wichtiger sind gut vernetzte kulturelle Leuchttürme, besonders auch im Blick auf das künftige Europa. 3. Neben den „Kulturellen Leuchttürmen“ werden im Blaubuch auch die „Kulturellen Gedächtnisorte“ benannt: Was zeichnet diese zahlreichen kulturellen Einrichtungen in kleineren Gemeinden aus? Die im Anhang meines Blaubuchs beschriebenen kleinen musealen Einrichtungen haben Eines mit den großen gemeinsam. Sie sind in erster Linie von überregionaler, nicht von lokaler Bedeutung. Es war mir wichtig, auf diese „kulturellen Gedächtnisorte“ aufmerksam zu machen. Es freut mich, dass sie sich auch zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, die mit der KNK kooperiert. Literatur Paul Raabe: Kulturelle Leuchttürme Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Leipzig 2002. Paul Raabe: Blaubuch 2006. Kulturelle Leuchttürme in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit einem Anhang Kulturelle Gedächtnisorte. Berlin 2006 Hanna Delf von Wolzogen, Volker Probst, Gabriele Rommel (Hrsg.): Leuchtfeuer. 20 Kulturelle Gedächtnisorte. Leipzig 2009. www.kulturelle-gedaechntisorte.de 9

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Großer Hörsaal im Lutherhaus Wittenberg profil 10 Ziele und Struktur der KNK Die Mitgliedseinrichtungen der KNK haben Weltrang und bieten eine außerordentliche kulturelle Vielfalt. So ist beispielsweise das Lutherhaus in Wittenberg als Teil der Stiftung Luther Gedenkstätten das international bedeutendste reformationsgeschichtliche Museum, die Klassik Stiftung Weimar betreut als eine der größten Kultureinrichtungen Deutschlands mehr als 20 Museen, Schlösser und Parks zur Klassik und Moderne, und das Bauhaus in Dessau ist einer der wichtigsten Orte zur Erforschung und Vermittlung dieses Designstils. Die heterogene Zusammensetzung ihres Netzwerks ermöglicht der KNK einzigartige Handlungsspielräume. Mit ihren wegweisenden Projekten und fachwissenschaftlichen Veranstaltungen tritt die KNK als einer der wichtigsten kulturpolitischen Akteure in Deutschland auf. Kultureinrichtungen, Politik und Wirtschaft im In- und Ausland profitieren von ihrer Arbeit. Ziel ist es, aktiv das Bewusstsein für Kunst und Kultur mit unterschiedlichen Zugängen zu fördern. Im wechselseitigen Austausch zwischen den Mitgliedseinrichtungen werden gesellschaftlich relevante museums- und kulturpolitische Fragestellungen aufgeworfen und gemeinsam zukunftsweisende Lösungen erarbeitet.

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Aufgaben und Schwerpunkte Die KNK: bündelt Kompetenzen im Bereich der Kultur schafft Bewusstsein für die Bedeutung von Kultur für die Gesellschaft fördert die Erhaltung und Vermittlung des kulturellen Erbes dient dem Erfahrungs- und Wissens austausch zu wissenschaftlichen, kultur und museumspolitischen, technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und administrativen Fragen initiiert und realisiert Modell- und Pilot projekte in der Kulturarbeit von nationaler und internationaler Bedeutung berät Politik und Wirtschaft in kultur politischen Fragen widmet sich den speziellen Problemstellungen der musealen Einrichtungen in den neuen Bundesländern setzt Maßstäbe in den Themen „Kulturelle Bildungsarbeit“ und „Sicherheit und Katastrophenschutz im Museum“ Organisation Die KNK ist eine gleichberechtigte Interessensgemeinschaft 23 kultureller Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung. Zur Durchführung gemeinsamer Aktivitäten werden aus dem Kompetenzpool der Mitgliedseinrichtungen individuelle Projektgruppen und Ausschüsse gebildet. Die Arbeit der KNK wird von einem Sprecherrat gelenkt. Der Sprecherrat vertritt die Interessen der KNK gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Er besteht in der Regel aus zwei DirektorInnen der 23 Institutionen und einem Projektmitarbeiter, der die laufenden Geschäfte der KNK koordiniert. Die Sprecher werden auf drei Jahre gewählt. Die KNK wird von einer Mitgliedseinrichtung aus dem Kreis der amtierenden Sprecher verwaltet. 11

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„Kulturelle Leuchttürme“: Die Mitglieder der KNK 12

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SCHLESWIGHOLSTEIN 13 8 MECKLENBURGVORPOMMERN BREMEN HAMBURG BRANDENBURG NIEDERSACHSEN 1 BERLIN NORDRHEINWESTFALEN SACHSENANHALT 6 18 23 4 10 7 12 11 7 5 3 14 15 16 17 22 20 THÜRINGEN HESSEN RHEINLANDPFALZ SACHSEN 21 9 2 19 SAARLAND BAYERN 13

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1 Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Die Stiftung betreut Zeugnisse aus 400 Jahren Kunst-, Kultur- und Architektur-geschichte in Brandenburg-Preußen in mehr als 30 Museumsschlössern und Gärten, von denen ausgewählte als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet sind. www.spsg.de 2 Staatliche Kunstsammlungen Dresden Die SKD gehören mit ihrem Bestand und Umfang an Kunstschätzen zu den bedeutendsten Museen der Welt. Neben 14 Museen zählen der Kunstfonds, das Gerhard Richter Archiv und die Kunstbibliothek dazu. www.skd.museum 3 Klassik Stiftung Weimar Mit ihren mehr als 20 Museen, Schlössern und historischen Häusern, der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, mit dem Goethe- und Schiller-Archiv sowie den Parkanlagen bildet die Stiftung ein wichtiges kulturelles Zentrum Europas und ist Teil des UNESCO-Welterbes. www.klassik-stiftung.de 4 Kulturstiftung DessauWörlitz Sechs verbundene Parkanlagen und fünf Schlösser bilden eine unvergleichliche Kulturlandschaft auf 142 km², die Kultur und Geschichte der deutschen Aufklärung lebendig werden lässt. Das Gartenreich gehört zum UNESCOWelterbe. www.gartenreich.com 5 Wartburg-Stiftung Der Sängerkrieg des Mittelalters und Luthers Aufenthalt begründen die einzigartige Symbolhaftigkeit der Wartburg. Sie steht als ein hervorragendes Denkmal der feudalen Epoche in Mitteleuropa auf der UNESCO-Welterbeliste. www.wartburg.de 6 Franckesche Stiftungen zu Halle Die weltberühmte Schulstadt des Theologen August Hermann Francke (1663-1727) aus dem 18. Jahrhundert ist vollständig erhalten und ist heute ein kultureller Bildungskosmos von europäischem Rang mit barocker Kulissenbibliothek und Wunderkammer. www.francke-halle.de 7 Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt Die Stiftung bewahrt und vermittelt das Erbe Martin Luthers in vier Museen des UNESCO-Weltkulturerbes. Originalexponate und eine innovative Museumspädagogik regen zur Auseinandersetzung mit der Reformation an. www.martinluther.de 8 Deutsches Meeresmuseum An vier Museumsstandorten vermittelt das Deutsche Meeresmuseum mit seinen Ausstellungen und Aquarien die „Faszination Meer“. Höhepunkte sind im OZEANEUM das 2,6-Mio.-Liter-Schwarmfischbecken sowie im MEERESMUSEUM das große Meeresschildkrötenaquarium. www.meeresmuseum.de und www.ozeaneum.de 9 Deutsches Hygiene-Museum Das Museum ist mit seiner populären Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“, dem Kinder-Museum sowie Sonderausstellungsprojekten und Veranstaltungen ein weltweit anerkanntes Forum für Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. www.dhmd.de 10 Stiftung Bauhaus Dessau Die Stiftung betreut Zeugnisse des Bauhauses, die weltweit zu den Architektur- und Designikonen des 20. Jahrhunderts gehören. Ausgewählte Bauhaus-Bauten in Dessau zählen zum UNSESCO-Weltkulturerbe. www.bauhaus-dessau.de 11 Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau Der über 850 Hektar große Landschaftspark im englischen Stil wurde im 19. Jahrhundert von Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) angelegt und steht als deutsch-polnisches Gartenkunstwerk von Weltrang auf der UNESCO-Welterbeliste. www.muskauer-park.de 14

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12 Stiftung Fürst Pückler Museum Park und Schloss Branitz Hermann Fürst von Pückler-Muskau legte in Branitz einen Park im englischen Stil von 600 Hektar an. Schloss Branitz zeigt in einer Ausstellung das Leben des Gartenkünstlers und beherbergt die Werke des Malers Carl Blechen. www.pueckler-museum.de 13 Staatliches Museum Schwerin Das Staatliche Museum Schwerin betreut eine berühmte Sammlung niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts sowie Kunstschätze von der Antike bis zur Gegenwart in den drei Residenzschlössern Schwerin, Ludwigslust, Güstrow und der Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin. www.museum-schwerin.de 14 GRASSI Museum für Angewandte Kunst Das Leipziger GRASSI Museum gehört mit seinen mehr als 90.000 Objekten von der Antike bis zur Gegenwart zu den bedeutendsten seiner Art in Europa. Es ist das zweitälteste Kunstgewerbemuseum in Deutschland. www.grassimuseum.de 15 GRASSI Museum für Völkerkunde Das Museum gehört zum zweitgrößten Völkerkundemuseum Deutschlands: den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen, die Teil der SKD sind. Es lädt seine Besucher auf 4200 m² zu einem Rundgang durch die Geschichte aller Völker und Kulturen der Erde ein. www.mvi-grassimuseum.de 16 GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig Das Museum beherbergt Deutschlands umfangreichste Musikinstrumentensammlung, die auch weltweit zu den größten ihrer Art zählt. Präsentiert werden berühmte Werke des Instrumentenbaus seit dem 16. Jahrhundert. www.grassimuseum.de 17 Museum der bildenden Künste Leipzig Über drei Etagen präsentiert sich im ersten großen Museumsneubau nach der Wende eine der wichtigsten deutschen Bürgersammlungen. Das 2004 wiedereröffnete Museum betreut umfangreiche Gemälde-, Plastik- sowie Graphiksammlungen. www.mdbk.de 18 Stiftung Moritzburg Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt Das Kunstmuseum in einer Burg aus dem 15. Jahrhundert beherbergt eine wichtige Sammlung der Klassischen Moderne. Korrespondierend werden Wegbereiter des 19. Jahrhunderts und Kunst von 1945 bis zur Gegenwart gezeigt. www.kunstmuseum-moritzburg.de 19 Kunstsammlungen Chemnitz Die Kunstsammlungen vereinen 170 000 Exponate in vier Museen, darunter „Werke der Romantik“ von Caspar David Friedrich bis Carl Gustav Carus und eine bedeutende Skulpturensammlung mit Arbeiten von Rodin und Lehmbruck. www.kunstsammlungen-chemnitz.de 20 Lindenau-Museum Altenburg Das Lindenau Museum präsentiert die Sammlungen des sächsisch-thüringischen Staatsmanns und Wissenschaftlers Bernhard von Lindenau (1779-1854). Dazu gehören u. a. 180 bedeutende Tafelbilder frühitalienischer Malerei. www.lindenau-museum.de 21 Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden Mit 6,5 Millionen Objekten gehören die SNSD zu den fünf größten Naturkundemuseen Deutschlands, bestehend aus dem Museum für Mineralogie und Geologie, dem Museum für Tierkunde und der Naturhistorischen Zentralbibliothek. www.snsd.de 22 Bach-Archiv Leipzig Das international bekannte Bach-Zentrum widmet sich der Erforschung, Bewahrung und Vermittlung von Leben, Werk und Wirken J. S. Bachs und seiner Familie. Die Bereiche Forschung/Bibliothek, Bach-Museum, Bachfest und BachWettbewerb bilden die Schwerpunkte. www.bach-leipzig.de 23 Stiftung Händel-Haus Halle Mit den Händel-Festspielen sowie in drei Ausstellungen an zwei Standorten werden Leben und Werk Georg Friedrich Händels (1685-1759), die regionale Musikgeschichte sowie eine bedeutende Sammlung historischer Musikinstrumente präsentiert. www.haendelhaus.de 15

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