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KreuzlingerZeitung

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KreuzlingerZeitung Auflage: 22 900 Exemplare S 5 u- te 1 a B i Se al zi 1 e p –2 18.9.2015 Nr. 38 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Literatur am Untersee Zum achten Mal gibt es das Literaturwochenende am Untersee. Am 19. und 20. September lesen fünf Autoren in historischen Häusern von Tägerwilen bis Steckborn aus ihren Büchern. Seite 4 Preisträger unter sich Wenig Nachfrage Wieso lassen sich in Kreuzlingen weniger Menschen einbürgern als im Schweizer Schnitt? Dieser Frage ging der Ausländerbeirat nach und lanciert nun eine Kampagne, die dafür sorgen soll, dass sich mehr Leute dem in Kreuzlingen sehr strengen Verfahren der Einbürgerung aussetzen wollen. Seite 11 Geist und Gaumen Literatur und ein feines Essen passen perfekt zusammen, dachte sich die Kreuzlinger Theatergruppe Klima. Sie bringt ab 26. September eine szenische Lesung auf die Bühne, die zwischen den vier Gängen eines Menüs genossen werden kann. Seite 12 Seit 30 Jahren wird der Adolf Dietrich Förderpreis durch die Thurgauische Kunstgesellschaft verliehen. Anlass genug, die vergangenen Preisträger in einer gemeinsamen Ausstellung zu präsentieren. 16 Künstler haben die Kuratoren Richard Tisserand und Christina Müller hierfür besucht und alte und neue Werke zusammengetragen. Seite 5 )1.&+0)'4 )1.&+0)'4 +OOQDKNKGP 6TGWJCPF #) +OOQDKNKGP 6TGWJCPF #) %HUOLQJHQ  5HVWDXUDQW 6((67(51 0DQQHQEDFK  ó =L(LQIDPLOLHQKDXV Wertgeprüfte Immobilien finden Sie unter ERAkreuzlingen.ch Ralf Scherer Inhaber www.goldinger.ch – – – – Schützenstrasse 3 8280 Kreuzlingen T 0041 (0)71 670 09 26 Termine online buchen www.dentalhygiene-kreuzlingen.ch für Pflege, Betreuung und Haushalt 10CAsNsjY0MDAw1TUwNrYwNwIAEqW2vA8AAAA= 10CFWKMQ7DMAwDXySDlCxYrsciW5AhyO4lyNz_T5W7dSCJI7nvwwt-em_HtZ2DAFxgFk0HK0uzzOilKweo0LQXzQ0e2v7-guyT5_okiGLSxCnss9Y6uYbVOTXK536-rMFILoAAAAA= PRIVATE SPITEX www.goldinger.ch Tag und Nacht – auch Sa /So von allen Krankenkassen anerkannt offizielle Pflegetarife zuverlässig, individuell und flexibel 071 671 24 54 Hausbetreuungsdienst für Stadt und Land AG Tel. 071 672 55 22 www.homecare.ch 9HUNDXI 9HUPLHWXQJ %HZLUWVFKDIWXQJ Kreuzlingen & Arbon GZA/AZA 8280 Kreuzlingen

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2 Anzeigen Medizinische Massagen Jetzt anmelden! Dorntherapie Fussreflexzonen Lymphdrainage Migränetherapie Schröpfen Massagen Leistungen können über die Krankenkassenzusätze abgerechnet werden. KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 abaris Raucherentwöhnung Nichtraucher durch Laser seit 27 Jahren Fr. 190.- inklusive Hunger/Diätpunkt Marjolaine Minot «Mir stinkt das Glück» Eine tragische Komödie 20.00 Uhr Bier Dinner DO. 24. SEPTEMBER 2015 ab 19.00 Uhr 5-Gang Menü mit Bierbegleitung durch Walter Tobler Fr. 25. September 2015 Franziska Krach Praxis für medizinische Massagen CHF 95 all inclusive Masseurin mit Eidg. Fachausweis Rheinsichtweg 8, 8274 Tägerwilen 076 330 64 70 www.med-massage-krach.info Hauptstrasse 55a . Kreuzlingen Vorverkauf: www.theaterandergrenze.ch Hotel Seemöwe |Hauptstrasse 54 | CH-8594 Güttingen | www.seemoewe.ch 071 534 88 95 KREUZLINGEN + 41 (0)71 695 10 10 nikotinlos-bodensee.ch Albert Stäheli 2Ϩž·nÝnÏÓ[Œ˜«ÓӘn ¨Ýn˜ Ù /nÓÝAæÏA£Ý Roger & Jeannette Wild /¨ƒnÏ I nA££nÝÝn :˜e Walter Wild AG Konstanzerstrasse :A ˜ÝnÏ :˜e 123, 8274 Tägerwilen T +41 (0)71 669 31 ¯äßb 31, F säׁ +41 (0)71 669 31 33 ¨£ÓÝA£únÏÓÝÏAÓÓn 2EƒnÏô˜n£ auch beim Wild gibt’s Wild Wildzeit bei Wild`s ab sofort bis 11. Oktober Feine Wildgerichte von Reh, Hirsch und Wildschwein säׁ 2EƒnÏô˜n£ ôôô½ÝϨž·nÝnÏÓ[Œ˜¨nÓӘn½[Œ Betriebsferien vom 11. bis 22. Oktober 2015 50% WIR Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Tägermoos /|ZHQVWUDVVH .UHX]OLQJHQ 0RGH IUVWDUNH)UDXHQXQG0lQQHU  1HXH+HUEVW:LQWHU .ROOHNWLRQ LISTE 6,(,67'$ gIIQXQJV]HLWHQ'L 'RELV 0L )UELV XQGELV 6DELV8KU 7HOHIRQZZZPRGHVHUYLFHFK 6WH+PDQQ +RVHQ Freiheit 6 Drei Werte – für eine starke Schweiz Wir kämpfen für die Freiheit und übernehmen Verantwortung. Wir leben den Gemeinsinn und stärken das freiwillige Engagement. Gemeinsinn Fortschritt Wir glauben an den Fortschritt und packen die Chancen der Zukunft. Hermann Hess Tanja Kroha Christian Neuweiler Rebecca Hirt Hansjörg Brunner Kaspar Schläpfer Nationalratswahlen 18. Oktober 2015 fdp-tg.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 DRITTE SEITE 3 Arbeit im Hintergrund Region. Gemäss einer «SonntagsBlick»-Rangliste des Politologen Michael Hermann (Uni Zürich) vom 6. September haben die beiden Nationalräte aus dem Bezirk Kreuzlingen, Markus Hausammann (SVP) und Christian Lohr (CVP), kaum Einfluss. Sie rangieren nicht unter den 150 auffälligsten Parlamentariern. Dazu befragt, antwortete Markus Hausammann, dass es zwei verschiedene Arbeitsweisen im Parlament gebe. «Im kleineren Ständerat oder als langjähriger Nationalrat hat man mehr Gewicht und kann seine eigene Person mit einsetzen.» Als Neuling müsse man strategisch mehr im Hintergrund arbeiten, was sich in den Ratings nicht niederschlage. Ein wichtiger Faktor für die Wahrnehmung sei die Kommissionszugehörigkeit. Als Mitglied der Finanzkommission (Aufsichtskommission) habe Hausammann nicht so viel «gestalterische» Möglichkeiten, als in einer Legislativkommission. Für ihn ist das Wichtigste, mit seinen politischen Anliegen erfolgreich zu sein: «Da wirkt es manchmal ungemein beschleunigend, sich auf die strategische Arbeit im Hintergrund zu beschränken und den Medienerfolg einem Mitstreiter zu überlassen.» M. Hausammann, C. Lohr. Bilder: zvg (V.l.) Dominique Knüsel, Vroni Zimmermann, Karl Kohli. Bild: sb 20 Jahre Willkommenskultur mermann entnehmen. Sie kümmerte sich schon um Asylsuchende, bevor 1988 das Empfangszentrum in der Stadt eröffnet wurde. Damals gab es engagierte Bürger, welche die Armen in ihren Häusern aufnahmen und für sie kochten. Die Aktivisten vom Flüchtlingscafé mussten von Beginn an gegen Vorurteile in der Bevölkerung kämpfen, aber auch die Zustände im Asylzentrum liessen damals zu wünschen übrig. «Sie haben AsylsuKreuzlingen. Agathu-Präsident Karl chende im Winter nachts auf der StrasKohli durfte ausserdem Mitglieder se gelassen, die sind fast erfroren», erdes Stadtrats, den Stadtschreiber, den innerte sie sich. «Aber wir haben geGemeinderatspräsidenten und die meckert, diskutiert, versucht zu helfen evangelische Kirchenpräsidentin un- und die Lage verbessert.» Der Verein AgaThu ging 1993 aus ter den Gästen begrüssen. «Wir freuen uns über die gute Zusammenar- dem Verein Fremde & Wir hervor. beit zwischen Empfangszentrum, Heute kümmern sich über hundert Stadt und Agathu», lobte er und dank- Freiwillige im Café um Menschen, die te auch den verschiedenen Service- wegen Krieg aus ihrer Heimat flüchClubs, die zum Ausbau des Kaffee- ten mussten. Sie bieten Kinderbetreuung an und haben mit dem ProTreffs beitrugen. In den Räumen rechts vor dem jekt «Beat» (wir berichteten) auch ein Bahnübergang erhalten Bewohner Freizeitangebot auf die Beine gestellt. des Kreuzlinger Asylzentrums eine Das Wesentliche sei aber immer noch Anlaufstelle. Es gibt Kaffee und Tee, die Atmosphäre im Café, erinnerte Internet und immer ein freundliches Leiterin Dominique Knüsel. «Die Lächeln. Dass die Zustände schon mal Flüchtlinge sollen für einen kurzen chaotischer waren, konnten die Anwe- Moment ihren schweren Alltag verS. Böker senden einem Bericht von Vroni Zim- gessen können.» auf dem Buckel der Landwirtschaft gespart habe. Nicht erreicht habe er, dass er regelmässig im Rampenlicht der nationalen Medien stehe: «Ich bin mir aber nicht sicher, ob das meine Arbeit positiv beeinflussen würde, darum strebe ich das auch nicht aktiv an», gibt er sich ganz bescheiden. Das Flüchtlingscafé an der Freiestrasse 28A feierte am Mittwochabend sein 20-jähriges Bestehen. Sogar Regierungsrätin Cornelia Komposch war gekommen, um die Arbeit des Vereins AgaThu (Arbeitsgruppe für Asysuchende Thurgau) zu honorieren. Tägliche, ehrliche Arbeit Für Christian Lohr sind solche Ranglisten nicht besonders aussagekräftig und «wenig objektiv». Es würden irgendwelche Punkte von weder parteipolitisch noch finanziell unabhängigen Politologen als das Mass aller Dinge herangezogen, um dann mit ihren voraussehbaren Resultaten die Absicht der Wählerbeeinflussung auszuleben. Lohr verweist auf Sonntagsmedien, denen zufolge er in den vergangenen vier Jahren am konsequentesten Politik für Menschen mit einer Beeinträchtigung betrieb. «Für mich ist das tägliche, ehrliche Arbeit, die nicht in die Schlagzeilen zu kommen braucht.» Von dieser konkreten Arbeit zeugten auch seine, von vielen Ratskollegen mitgetragenen, Vorstösse, die auf der Internetseite des Parlaments aufgelistet seien. Zudem sei er laut Swisscleantech der Politiker mit der zweitbesten Beurteilung in Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens und werde im kürzlich erschienenen Ranking der Wirtschaftszeitschrift «Bilanz» unter den Top 50 (von 200) der Politiker gelistet, die sich für das Wohlergehen der Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Schweiz einsetzen. Thomas Martens Anzeige Positive Bilanz Hausammann zieht eine sehr positive Bilanz seiner ersten vier Jahre, «was mich motiviert, erneut anzutreten». Mit seinem Einzelantrag zum Raumplanungsgesetz habe er den Weg geebnet, dass auf Bundesebene analog dem Thurgau ein fortschrittliches Gesetz eingeführt wurde. Die Inhalte von zwei seiner Motionen seien in die Beratung des Energiegesetzes aufgenommen worden. Zudem habe er in der Finanzkommission und im Plenum massgeblich mitgewirkt, dass das Parlament in den vergangenen Jahren nicht einseitig R E N ! P R E M I E 25. SEPTEMBER 2015 STADTTHEATER T AU F TA K E N D E W O C H E N 6 2 0 1 5 / 1 26. SEPTEMBER 2015 WERKSTATT 27. SEPTEMBER 2015 SPIEGELHALLE 26. SEPTEMBER 2015 T R I T T N 14:00 - 18:00 E I F R E I ORPHEUS IN DER UNTERWELT nach Jacques Offenbach Regie – Andrej Woron DAS MASS DER DINGE von Neil LaBute Regie – Wulf Twiehaus MISS SARA SAMPSON von Gotthold Ephraim Lessing Regie – Alexander Marusch RUND UM DAS STADTTHEATER, INSELGASSE & DEN MÜNSTERPLATZ THEATER FEST Livemusik / Führungen / Kulinarisches

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4 KULTUR KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 GESUNDHEIT AKTUELL Lesungen am Untersee Das mittlerweile 8. Literaturwochenende am Untersee steht vor der Tür. Am 19. und 20. September gibt es wieder interessante Lesungen in historischen Häusern. Fünf Schriftsteller sind in diesem Jahr mit dabei. Region. «Wir bieten diesmal eine Mischung aus bekannten, älteren Autoren und jungen, aufstrebenden», sagt Mitveranstalter Adolf Jens Koemeda aus Ermatingen. Er freut sich, dass in diesem Jahr ausschliesslich die Schriftsteller selbst aus ihren Büchern lesen. Den Auftakt macht am 19. September, 18 Uhr, Rudolf Bussmann mit seiner letzten Prosaveröffentlichung «Popcorn. Texte für den kleinen Hunger» im Haus «Breitenstein» in Ermatingen. Es folgt um 20 Uhr «Schöne Bescherung» von Christoph Geiser im «Haus zum Gries», Berlingen. Am 20. September liest E. Y. Meyer um 11 Uhr, «Altes Debrunner Haus» in Ermatingen, aus seinem neuen Roman «Apotheose». Im «Turmhof» Steckborn präsentiert Henriette Vásárhelyi ihr Erstlingswerk «immeer», das 2013 Dr. med. Roland Ballier, Arzt santémed Kreuzlingen Evidenz in der Medizin Unter Evidenz versteht man die unmittelbare, mit besonderem Wahrheitsanspruch auftretende Einsicht. Auf die Medizin bezogen bedeutet dies, dass Empfehlungen möglichst evidenzbasiert erfolgen sollten, um so zu einem grösstmöglichen Nutzen für den Patienten zu führen. Soviel zur guten Absicht. Tatsächlich gibt es aber immer wieder evidenzbasierte Empfehlungen, die bei genauerem Hinsehen alles andere als nachvollziehbar und von besonderem Nutzen für den Patienten sind. So hat eine jüngst veröffentlichte Studie ergeben, dass durch die regelmässige Einnahme von täglich 0,8 g Folsäure, also einem schlichten Vitamin, das Schlaganfallrisiko um mehr als 20 % gesenkt werden kann. So weit so gut. Die gleiche Studie hat aber ergeben, dass sich die Gesamtsterblichkeit durch diese Massnahme nicht beeinflussen liess. Und jetzt? Man verhindert zahlreiche Schlaganfälle, aber die Patienten sterben offenbar an etwas anderem? Wo bleibt dann der Nutzen? Prävention ist eben doch nicht so einfach und für jeden Menschen auf gleiche Weise erreichbar. Medizin ist und bleibt eine Wissenschaft, die einen individuellen und patientenspezifischen Ansatz erfordert. Und das ist gut so. Mit den besten Wünschen für die Gesundheit Ihr Roland Ballier Lesungen in schöner Atmosphäre, wie hier im Turmhof. Bild: R. Bosch für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde. Den Abschluss macht die Konstanzer Autorin Chris Inken Soppa mit ihrem kürzlich erschienenen Roman «Kalypsos Liebe zum kalten Seerhein» um 20 Uhr im Haus «Rosenau» in Tägerwilen. Private Atmosphäre Lesungen in historischen Häusern am Untersee ist die Herbstvariante der beliebten grenzüberschreitenden Reihe «Literatur in den Häusern der Stadt». Die private Atmosphäre erleichtert es, mit den Künstlern und Gastgebern ins Gespräch zu kommen. Dank der gestaffelten Anfangszeiten ist es möglich, mehrere Lesungen zu besuchen. Sie dauern jeweils etwa eine Stunde. Kartenbestellungen sind bis Freitag, 18. September, 20 Uhr, unter EMail heidi@walkhoff.ch oder Tel. 071 672 26 70 möglich. Danach gibt es die Karten direkt vor Ort bei den jeweiligen Gastgebern. Thomas Martens Satire kratzt an der Oberfläche Kreuzlingen. Wenn die Kulturbeiz Z 88 zur Eigenproduktion über das politische Stadtgeschehen lädt, dann lassen sich die Mächtigen in Kreuzlingen nicht lange bitten. So geschehen am vergangenen Freitag und Samstag, als nach drei Jahren mal wieder eine Satire aus der Feder von Kurt Peter auf dem Programm stand. Vielsagender Titel: «Die Stadthausoffenbarung», zur Arbeit des Stadtrates. Um es vorweg zu nehmen: Wer eine bitterböse Abrechnung mit der Exekutive erwartet hatte, wurde ein wenig enttäuscht. Obwohl die einzelnen Figuren genügend Möglichkeiten der pointierten Überspitzung geboten hätten, kratzte der Versuch lediglich an der Oberfläche. Immerhin gab es am Schluss einen Stadtpräsident in abgesägten Hosen. Vielleicht lag es am mangelnden komödiantischen Talent der Darsteller, vielleicht am Respekt oder gar an der Ehrfurcht vor den Stadträten, dass das Ensemble überaus vorsichtig agierte und Charaktereigenschaften oder zahlreiche politische Flanken der jüngsten Zeit ungenutzt verstreichen liess. So war es Bauverwalter Heinz Theus (Kurt Peter), der seiner Leidenschaft fürs «schöne, grosse und hohe Bauen» wegen ein ums andere Mal aufs Korn genommen wurde: «Wer hat den denn zum Baugott ernannt?». Zusammen mit Ernst Zülle (Björn Seydel) musste er auf Weisung einer Expertin aus Deutschland alle Pläne des bisherigen Scheiterns in der Stadthaus-Frage zusammen stellen, was untereinander zu Abstimmungsproblemen führte und beim Zuschauer die Frage aufwarf, wer der eigentliche Chef des Baudezernats ist. Die Mittagspause wird in Konstanz verbracht, Stadträtin Dorena Raggenbass (Antoinette von Massenbach) ist eine «Harmonie-Tussi» – die Lacher waren den Darstellern auf jeden Fall sicher, übrigens auch von den «Betroffenen» im Publikum selbst. Gewöhnungsbedürftig waren allerdings die Gesangseinlagen, hier wäre weniger sicher mehr gewesen. Alles in allem aber zwei Abende, die Lust auf mehr gemacht haben. Hoffentlich lassen sich die Verantwortlichen nicht wieder drei Jahre Zeit für ein neues Stück, Steilvorlagen gibt es schliesslich genug. Thomas Martens santémed Gesundheitszentrum Brückenstrasse 11 8280 Kreuzlingen kreuzlingen@santemed.ch Von links: Kurt Peter (alias Heinz Theus), Björn Seydel (Ernst Zülle), Marion Gräf (Inka Bögle-Bölle), Lukas Huber (Andreas Netzle) und Antoinette von Massenbach (Dorena Raggenbass) zerreden das Stadthaus. Bild: T. Martens

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KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 KREUZLINGEN 5 Die Früchte eines Förderpreises Zum 30-jährigen Bestehen des Adolf Dietrich-Förderpreises hat die Thurgauische Kunstgesellschaft eine Ausstellung mit 16 Preisträgern zusammengestellt. Die Vernissage findet heute Freitag, um 19.30 Uhr im Kunstraum Kreuzlingen statt. Kreuzlingen. «Zu Beginn wurden die Preisträger noch total unkompliziert per Stimmabgabe gekürt und das Preisgeld von 6000 Franken zwischen zwei Kunstschaffenden aufgeteilt», erzählt Richard Tisserand, Kurator des Kunstraums Kreuzlingen. Für die Ausstellung «30 Jahre Adolf DietrichFörderpreis» hat er die alten Protokolle der Thurgauischen Kunstgesellschaft durchstöbert, um die Geschichte des Preises mittels einer Ausstellung lebendig wiederzugeben. Die Auszeichnung sei ein wichtiger Schritt für die Thurgauer Kunstszene gewesen, davor gab es nichts Vergleichbares. «Der Preis war auch als Art Stipendium gedacht», so Tis- Kreuzlinger Jazz Nights @ SiX immer donnerstags live – freier Eintrit t w w w . h o t e l s i x . c h Zusammen haben sie die ehemaligen oder immer noch aktiven Künstler aufgesucht und mit ihnen Gespräche geführt. «Wir wollen nicht nur die Namen an der Wand hängen sehen, durch die Ausstellung sollen die Künstler vorgestellt und greifbar gemacht werden», so Müller. Deshalb hätten die Künstler mit Ideen und der Hängung einen grossen Teil zur Ausstellung beigetragen. Etwa die Hälfte der Werke sind aus der Zeit der Preisvergabe, die andern sind aktuell und wurden teils speziell für die Ausstellung erstellt. «So sieht man auch schön die Veränderung, welche die Künstler hinter sich haben», so Tisserand. So verschieden die Preisträger, so verschieden sind auch ihre Werke. Von Fotografien über Gemälden zu Eisenskulpturen und Tierplastiken gibt es einiges zu bestaunen im Kunstraum. Und im Tiefparterre wird mit Videoinstallation und einem beleuchteten Vorhang gearbeitet. Zu sehen ist dies alles bis zum 25. Oktober, heute Abend um 19.30 Uhr findet die Vernissage und am Sonntag, 18. Oktober ein «Konzert vor Kunst» statt. ek Gastkuratorin Christina Müller und Kurator Richard Tisserand. Bild: ek serand. Seit damals hat die Auszeichnung stetig an Prestige gewonnen, heute ist sie mit 15000 Franken dotiert und alle Künstler mit regionalem Bezug können sich auf die Ausschreibung bewerben. Finanziert wird der Preis aus den Nachlassrechten des Berlinger Malers Adolf Dietrich, welche die Thurgauer Kunstgesellschaft verwaltet. Die Entwicklung nachvollziehen 16 der 18 ehemaligen Preisträger konnten nun für die Jubiläumsausstellung gewonnen werden. «Das war keine einfache Aufgabe», erklärt Tisserand, welcher den Preis 1984 selbst erhielt. Zur Unterstützung und um den Blick von aussen zu wahren, hat er Christina Müller als Gastkuratorin mit ins Boot geholt. Keine Rückerstattung mehr Aktive Städtepartnerschaft Kreuzlingen. Bequem im Internet bestellen, an eine deutsche Lieferadresse senden lassen und dann noch am Zoll die Rechnung stempeln lassen – diesem Tun hat der deutsche Zoll jetzt einen Riegel vorgeschoben. Wer seine Ware nicht am Ladentisch gekauft hat und höchstpersönlich von dort zur Grenze transportierte, muss bei der Mehrwertsteuerrückerstattung also künftig leer ausgehen. Eine Arbeitserleichterung für die vom Stempelarm geplagten Zöllner wird das aber kaum bedeuten. Die Neuregelung sei in Deutschland bundesweit eingeführt worden, weil diesbezügliche Bestimmungen im Umsatzsteuerrecht unterschiedlich auslegungt und angewendet wurden, so Michael Hauck vom Hauptzollamt Singen auf Anfrage. «Eine Erwartungshaltung ist daran nicht geknüpft.» Kreuzlingen. Kreuzlinger und Wolfacher tauschten sich beim Wandern über Grenzen hinweg aus. Eine 21köpfige Wandergruppe aus Kreuzlingen erlebte am ersten September-Wochenende erneut die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Partnerstadt Wolfach. Es war der Gegenbesuch einer bereits im Mai erfolgten Einladung. Dabei waren die Schwarzwälder den Untersee entlang marschiert. Die Wanderung im Schwarzwald führte durch die Region Hausach. Am Sonntag bekamen die Schweizer Gäste einen Überblick über kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten rund um Wolfach. Verein Städtepartnerschaften Paketdienste sehen’s gelassen Werden die Lieferdepots in Konstanz unter der Neuregelung leiden? Keine Sorgen macht sich Mandy Klein von «Lieferadresse Konstanz»: «Den meisten Kunden ist der Aufwand zu gross, sie liessen ihre Rechnungen bisher auch nicht stempeln.» sb Paketablage für Schweizerkunden Konstanz am Hauptzoll t Melodie «Z» CD/DVD Tel.: 0049 7531 226 30 Anzeige STERNWARTE Neue Jugendgruppe Die Astronomische Vereinigung Kreuzlingen eröffnet ihre Jugendgruppe neu (Mindestalter elf Jahre). Marco Stüssi sammelte viele Jahre Erfahrung als Pfadileiter, nun begleitet er als ehrenamtlicher Guide Kinder und Jugendliche mit Beobachtungen und praxisnahen Experimenten in die faszinierende Welt des Universums. Treffen: Ab 18. September jeden Freitag von 19 bis 22 Uhr in der Sternwarte. Infos: www.avk.ch oder Tel. 071 677 38 00. eingesandt Markus Hausammann wieder in den Nationalrat Ich setze mich für eine Bildungspolitik ein, welche die einzigartigen Werte unseres dualen Bildungssystems anerkennt und hochhält. markus-hausammann.ch auf e 2 x e List Ihr

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6 ANZEIGEN KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 Deutsch-Französische Vereinigung (DFV) Konstanz e.V. 'HXWVFK)UDQ]|VLVFKH9HUHLQLJXQJ ')9 .RQVWDQ]H9 1HXH6SUDFKNXUVHDE)HEUXDU $QIlQJHU)RUWJHVFKULWWHQH.RQYHUVDWLRQ Neue Sprachkurse ab Oktober 2015 Französisch-Italienisch-Spanisch-Portugiesisch 1 Doppelstunde (90 Min.) pro Woche )UDQ]|VLVFK,WDOLHQLVFKXQG6SDQLVFK Anfänger, Fortgeschrittene, Konversation 'RSSHOVWXQGH 0LQ SUR:RFKH 12–14 Doppelstunden (05.10.15 – 05.02.16) 'RSSHOVWXQGHQ ²  Info: www.dfv-konstanz.de ,QIR  ²ZZZGIYNRQVWDQ]GH Kontakt: 0049 (0)7531 927 777 • info@dfv-konstanz.de Mahlzeitendienst für Sie zu Hause Warme Mahlzeiten in praktischen Isolierboxen äglich (auch an Wochenenden) zu Ihnen nach Hause T zur Mittagsessenszeit geliefert Unser Küchenteam kocht täglich frische und schmackhafte Menüs mit regionalen Produkten ahlweise Tagesmenü, vegetarisches Menü oder W Wochenhit Menüs beinhalten Suppe, Salat, Hauptspeise und Dessert CHF 16.00 pro gelieferte Mahlzeit Bequem per Monatsrechnung bezahlen Bestellung und Änderung bis einen Tag vorher möglich AKKORDEONKLÄNGE AM SEE «ACCORDION TRIBE» IN KOOPERATION MIT WWW.AKKORDEONTAGE.CH Samstag | 26. September 2015 Gemeinschaftszentrum Psychiatrische Klinik Münsterlingen 16.00 Uhr Film «Accordion Tribe – Music Travels» (Kassenöffnung ab 15.30 Uhr / Türöffnung 15.45 Uhr) Eintritt: CHF 5.- / CHF 4.- 19.00 Uhr Konzert «Accordion Tribe» Bei schönem Wetter Open Air am Bodenseeufer, bei unsicherem Wetter im Saal. (Kassenöffnung ab 18.00 Uhr / Türöffnung 18.00 Uhr) Eintritt: CHF 28.- / CHF 22.Vorverkauf bei allen Starticket-Vorverkaufsstellen, unter 0900 325 325 (CHF 1.19/Min. ab Festnetz), im Webshop unter www.starticket.ch und über die Starticket-App fürs iPhone, in über 1.000 Poststellen, in über 100 Hotelplan-Filialen, in allen grösseren Manor- und Coop- City-Warenhäusern, bei Kreuzlingen Tourismus +41 (0)71 672 38 40. Wir freuen uns, Ihnen mit unseren sorgfältig zubereiteten Mahlzeiten ein Stück Freude und Abwechslung in Ihren Alltag zu bringen. Sie erreichen uns unter Tel. 071 678 52 52 Montag – Freitag: 08.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Uhr www.abendfrieden.ch, info@abendfrieden.ch Tobelstrasse 1, 8280 Kreuzlingen

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KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 KULTUR 7 Erstklassiges an Tasten und Knöpfen In Frauenfeld, Münsterlingen, Kreuzlingen und Romanshorn finden vom 25. bis 27. September die 3. Thurgauer Akkordeontage statt. Kreuzlingen. Veranstaltet werden die Akkordeontage von Susanne Gisin aus Bottighofen. Seit 2007 betreibt sie appassionata Kulturmanagement und bietet Dienstleistungen im Bereich Kultur, darunter Vermittlung von Musikern, Konzertorganisation und Projektleitung. Im Vorfeld der Akkordeontage stand sie uns für Fragen zur Verfügung. Frau Gisin, die 3. Akkordeontage stehen vor der Tür. Warum die Spezialisierung auf Akkordeon? Gisin: Das Akkordeon ist eines meiner Lieblingsinstrumente und fasziniert mich vor allem deshalb, weil es in den unterschiedlichsten Kulturen weltweit vorkommt und vielseitig einsetzbar ist. Sei es in der klassischen Musik, in der Volksmusik oder auch im Jazz. Vor ein paar Jahren besuchte ich das Akkordeonfestival in Wien, weil ich ein Ensemble vermitteln konnte, und war so begeistert von der Vielfältigkeit dieses Instruments, dass ich die Vision hatte, im Thurgau ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen. Worauf dürfen sich Interessierte diesmal freuen? Gisin: Auf eine ganze Reihe an Virtuosen auf dem Instrument, wie der blinde Wiener Akkordeonist Otto Lechner im Trio mit dem Geräuschkünstler, Obertonsänger und Instrumentenbauer Hans Tschiritsch und dem Bass-Akkordeonisten Franz Haselsteiner zum Auftakt am 25. September in Frauenfeld. Oder «Accordion Tribe» am 26. September, bei schönem Wetter open air, im Rahmen von Kultur in der Psychiatrie Münsterlingen. Das international besetzte Ensemble ist zu einer Art Inbegriff für «Weltmusik» geworden, ihre Live-Autritte sind legendär. Zudem tritt die Schweizer Akkordeonistin Viviane Chassot im Stucksaal des Museums Rosenegg an der sonntäglichen Matinée auf. Münsterlingen ist dieses Jahr ja neu dabei ... Gisin: Ein guter Zufall hat Seraina Perini, die Kulturverantwortliche der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen, und mich zusammengebracht und sie war sofort begeistert von der Idee «Accordion Tribe» am See auftreten zu lassen. Vor dem Konzert wird der gleichnamige Film des Schweizer Regisseurs Stefan Schwietert gezeigt. Welches ist Ihr persönlicher Lieblingskünstler in diesem Jahr und warum? Das diesjährige Programm ist wieder sehr vielseitig, dass ich gar nicht sagen kann, welche Formation mein Favorit ist. Ich freue mich aber besonders auf Otto Lechner, den ich bereits persönSusanne Gisin veranstaltet die 3. Thurgauer Akkordeontage. Bild: tm lich an einem Konzert in Schaffhausen kennen lernen durfte. Fragen: T. Martens Mehr Infos und Tickets auf www.akkordeontage.ch Anzeige Gewerbepower für Bern! «Liefere statt lafere!» Diana Gutjahr und Hansjörg Brunner bilden die Führungsspitze des Thurgauer Gewerbeverbandes. Mit Visionen, Bodenhaftung und gesundem Menschenverstand bieten sie Gewähr für eine Politik, die liefert und nicht nur lafert! Wir setzen uns ein: – für Arbeitsplätze und Bildung – für Sicherheit und Lebensqualität – für die Umsetzung des Volkswillens Wir bekämpfen: – administrativen und bürokratischen Blödsinn – die überbordende Gesetzesflut – den Sozialmissbrauch Liste 16.5 Liste 6.2 Diana Hansjörg Gutjahr Brunner Nationalratswahlen 18. Okt. 2015

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8 Anzeigen Restaurant Eumel Konstanz Im Eumele gibt es die feinsten Nudele und Salate. Ausserdem feinste Börek und türkische Pide. Ab 17 Uhr geöffnet. KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 zu mieten gesucht im Raum Kreuzlingen Einstellraum für 6-8 Oldtimer Die Autos werden regelmässig bewegt. Angebote an 079 335 0132 info@elektrowelt.biz :LU YHUPLHWHQ LQ « Platzbedarf ca. 200m2 – sauber und trocken. Hüetlinstrasse 23 Telefon 0049/7531 2 24 47 (Dienstag Ruhetag) Hauptzoll, zweite Strasse rechts, 100 Meter auf der rechten Seite LISTE 8574 Lengwil / TG %XUJVWUDVVH  .UHX]OLQJHQ  XQG =LPPHUZRKQXQJ       SHU VRIRUW RGHU Q 9 %DONRQ JURVV]JLJH :RKQIOlFKH UXKLJH XQG JHPWOLFKH $WPRVSKlUH 1lKH g9 .LQGHUJDUWHQ XQG 6FKXOH PRGHUQHU $XVEDX 3DUNP|JOLFKNHLWHQ YRUKDQGHQ 0LHW]LQV DE &+)   LQNO :LU IUHXHQ XQV DXI ,KUHQ $QUXI 5HDVFR $* _ ,QGXVWULHSODW] _  1HXKDXVHQ DP 5KHLQIDOO      _ ZZZUHDVFRFK 6 10CAsNsjY0MDA21jW0MDIxNgQAW3gbsw8AAAA= 10CFXKIQ4DMQwEwBc52rXjyD7DKiw6cCoPqYr7f1T1WMGwWau84faY53NeRcBMGNqNpcmWI8vCm1MLSVfQD44OYqT-fQHNAezfEaTQN4dYiMfuGu3zen8Bh6K57XIAAAA= Mit dem Neubau „Dörfli“ entsteht eine Minergie-P-Siedlung an ruhiger, sonniger Lage, Nähe Bodensee mit attraktiven 3.5- und 4.5-Zimmer-Wohnungen. Weitere Informationen zur Erstvermietung auf www.dörfli-lengwil.ch 10CAsNsjY0MDQy1zU0NTY1NQcAjMI_MQ8AAAA= 10CFWKIQ6AMBAEX3TN7pVrKZWkrkEQfA1B83_FgUPsZJOZ3qsFfFvbdrS9EtQstGiWKyd1wwInClRBW9wlqvGXChgNwHgTQRHo8BNNpjQ0zeE-rweSkelDbQAAAA== Hermann Hess THOMA Immobilien Treuhand AG Tanja Baumann Tel. 071 414 50 75 www.thoma-immo.ch Vertrauen seit 1978. in den Nationalrat Ein Kämpfer mit Weitblick und Kultur – aus Liebe zur Schweiz. 2x auf jede Liste hermann-hess.ch TRAUMHAFTE ATTIKAWOHNUNG IN STECKBORN Nur 50 m vom See entfernt! – 4 1/2 Zimmer auf 2 Etagen, BGF 207 m² – Minergie-Standard – Seesicht gegen Osten und Westen – Kaufpreis CHF 1 588 000.– Funktionalität und Design in einmaliger Umgebung von Altstadt und Natur am Bodensee. Ein exklusives Ambiente in stilvollem Neubau. Frank Schiltknecht freut sich auf Ihren Anruf. Geschäftshaus Ruet Fon +41 (0)52 762 70 70 info@haeberlinag.ch CH-8555 Müllheim Fax +41 (0)52 762 70 80 www.haeberlinag.ch NEUERÖFFNUNG Die neue Zieger Boutique in der Wessenbergstraße 15–17. Kommen Sie vorbei und erleben Sie ein besonderes Einkaufserlebnis. Zieger Boutique · Wessenbergstraße 15–17 · 78462 Konstanz · Fon +49 7531 27 577 · www.zieger-friseure.de

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KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Baumhöhlen erforschen Seeburg entdecken Im Seeburgpark finden Fledermäuse, Spechte, Tauben und andere Tiere Unterschlupf in Baumhöhlen. Ihre Lebensweise steht im Mittelpunkt einer weiteren Exkursion im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe «Natur entdecken» am Samstag, 26. September, um 16 Uhr. Derzeit herrscht emsiges Treiben im Seeburgpark, denn die Fledermausweibchen sind jeweils im Herbst auf Bräutigam-Schau. Zu entdecken gibt Ein grosser Abend- es aber auch ansegler. Bild: Wolf- dere Tiere: Dieter Burkhard Spechte, Tauben oder Hornissen leben im Seeburgpark und finden, wie die Fledermäuse auch, in Baumhöhlen Unterschlupf. Auch für Kinder geeignet Wolf-Dieter Burkhard, kantonaler Fledermausschutzbeauftragter, führt am Samstag, 26. September, 16 bis 17.30 Uhr, durch den Seeburgpark und zeigt, wo die verschiedenen Fledermausarten ihren Lebensraum gefunden haben. Mit etwas Glück kann ein Tier ganz aus der Nähe betrachtet werden. Während der Entdeckungsreise weist Wolf-Dieter Burkhard zudem auf weitere Baumhöhlen-Bewohner im Seeburgpark hin. Die Exkursion dauert rund eineinhalb Stunden und ist auch für Kinder sehr gut geeignet, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist um 16 Uhr beim Büro Hafenmeister beim Kursschiffhafen. IDK Am Mittwoch, 23. September, um 18.30 Uhr, führt der Historiker Josef Bieri im Rahmen der städtischen Reihe «Kreuzlingen entdecken» durch das Schloss Seeburg. Die Besichtigung soll vor allem die heutige Nutzung und die gelungene Renovation aus nächster Nähe zeigen. hier das Thurgauische Lehrerseminar eingerichtet. Seit 1857 war es im Besitz der Familie Ammann-Volkart, die als internationale Händler tätig waren. Seit es im Besitz der Stadt ist, wurde es von 1982 bis 1984 renoviert und unter Bundesschutz gestellt. Reiche Geschichte Der Seeburgpark Kreuzlingen ist einer der schönsten Teile des ganzen Bodenseeufers und mittendrin steht die Seeburg als ein Juwel, das 1958 in den Besitz der Stadt überging. Erbaut wurde das erste Schloss von wohlhabenden Konstanzern und hatte die Bezeichnung «Lichtengut». Es wurde 1477 vom Kloster Kreuzlingen gekauft und als «Lehen» einem Konstanzer Wirt übergeben. Vermutlich 1598 wurde es neben dem Hügelchen Hörnliberg errichtet, 1633 zerstört und ca. 30 Jahre später wieder aufgebaut. 1833 bis 1850 wurde Allgemeines Die Führung dauert maximal 1.5 Stunden. Erwachsene bezahlen zehn Franken pro Person. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Versicherung ist Sache des Teilnehmers. Das Programm «Kreuzlingen entdecken» kann im Stadthaus, Hauptrasse 62, im Büro Kreuzlingen Tourismus, Hauptstrasse 39 oder im Internet unter www.kreuzlingen.ch bezogen werden. Auskünfte zu den Stadtführungen erteilt Carmen Ramos per Telefon 071 677 62 01 oder per E-Mail: carmen.ramos@kreuzlingen.ch. IDK Altpapiersammlung durch EHC Kreuzlingen/Konstanz am Samstag, 19. September 2015 ganzes Stadtgebiet. Wir bitten Sie, Papier und Karton getrennt gebündelt bis zum Sammelbeginn (spätestens 07.00 Uhr) auf den blauen Punkten bereit zu stellen. Es werden nur verschnürte Bündel entgegen genommen! Volle Tragtaschen, Kartonschachteln oder ähnliche Behälter sowie mit Abfällen durchmischte Bündel werden nicht mitgenommen. Grössere Papiermengen bitte melden: Tel. 079 431 01 23 Nächste Sammlung: 24. Oktober 2015 Sie unterstützen die Kreuzlinger Vereine, indem Sie von der Papiersammlung Gebrauch machen. Die sammelnden Vereine werden von der Stadtverwaltung für ihren Aufwand finanziell entschädigt. Die Höhe der Entschädigung ist abhängig von der Sammelmenge. Für Papier- und Kartonwaren, welche im Regionalen Annahmezentrum RAZ abgegeben werden, erhalten die Vereine keinerlei Beiträge. Bauverwaltung und Kohler, Jürgen Peter, geb. 01.03.1964 in Heilbronn/ Deutschland, deutscher Staatsangehöriger, Dozent, und Kohler, Frida Mathilde (w), geb. 16.06.2006 in Zürich/ ZH, und Kohler, Greta Luise (w), geb. 01.11.2008 in Frauenfeld/ TG, wohnhaft Weiherstrasse 23 Zefi, Robert, geb. 31.01.1985 in Münsterlingen TG, kosovarischer Staatsangehöriger, verheiratet, Laborant, wohnhaft Gottliebenstrasse 15 Begründete, schriftliche Einwendungen gegen diese Einbürgerungsgesuche sind innert 10 Tagen, bis spätestens 28. September 2015, an die Stadtkanzlei, Einbürgerungskommission, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, zu richten. Einbürgerungskommission der Stadt Kreuzlingen Kantons Thurgau, 8510 Frauenfeld, einzureichen. Achtung: Das Rechtsmittel ist nur im bezeichneten Änderungsbereich (Parzelle Nr. 5425, GB Kreuzlingen) zulässig. Bauverwaltung Hasler Achill, Brückenstrasse 5b, 8280 Kreuzlingen 2015-0164 Innenausbau Büro 2. Obergeschoss, Rheinstrasse 8 Immokanzlei AG, Löwenschanz 3, 8280 Kreuzlingen Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: 2015-0159 Ersatz Hochsilos zur Futterlagerung, Bernrainstrasse 50 Meister Daniel, Bernrainstrasse 50, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 22. September bis 12. Oktober 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. 2015-0160 Planauflage Abgrenzung von Wald und Bauzonen gemäss Artikel 10 und 13 des Bundesgesetzes über den Wald (WaG/SR 921.0). Das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau hat am 14. August 2015 den Waldfeststellungsplan Detailplan Nr. 14-3 «Besmer» (ersetzt den rechtskräftigen Detailplan Nr. 14 –2) zur Auflage freigegeben. Gemäss § 11 des kantonalen Waldgesetzes liegt der Waldfeststellungsplan in der Zeit vom 18. September bis 07. Oktober 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Allfällige Einsprachen gegen die Abgrenzung von Wald und Bauzonen (Waldfeststel-lungsverfahren) sind innert der Auflagefrist schriftlich und begründet beim Departement für Bau und Umwelt des Ausbau Dachgeschoss, Einbau Gaube, Dachflächenfenster und Solaranlage, Quellenstrasse 10 Lenski Christian + Kathrin, Quellenstrasse 10, 8280 Kreuzlingen Baubewilligungen erteilt (Woche 37) – Umbau Mehrfamilienhaus, Romanshornerstrasse 9 – Um- und Anbau Mehrfamilienhaus, Erstellen Carport angebaut, Tägermoosstrasse 5 – Neubau Velounterstand, Weinstrasse 1 – Einbau Dachflächenfenster, Erstellen Klettergerüst und Biotop, Blumenweg 9 (bereits erstellt) – Umgebungsgestaltung, Bernrainstrasse 24 – Erstellen provisorischer Park- und Installationsplatz, Tobelstrasse, Parz. Nr. 3157 Bauverwaltung 2015-0161 Fassadensanierung, Umbau Dachgeschoss, Schmittenstrasse 17 Fischer Christoph + Elena, Schmittenstrasse 17, 8280 Kreuzlingen 2015-0162 Nutzungsänderung Keller in Wohnung, Bahnhofstrasse 35a (bereits erstellt) Yüceefegüc Münir, v.d. R. Urweider, Emil-Bächlerstrasse 3, 8280 Kreuzlingen Einbürgerungsgesuche Tomas Salazar, Ana, geb. 15.07.1962 in Alicante/Spanien, spanische Staatsangehörige, verwitwet, EDV-Fachfrau, und Staropoli Tomas, Stefano (m), geb. 13.08.1997 in Münsterlingen TG, wohnhaft Rosgartenstr. 8 Wolters-Kohler, Meike, geb. 30.10.1972 in Braunschweig/ Deutschland, deutsche Staatsangehörige, verheiratet, Dozentin, 2015-0163 Anbau Rollstuhlhebebühne, Quellenstrasse 9 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Überschreitung Baulinie)

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10 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 19. September 2015 10.00 - 17.00 Uhr Dägetschwil Brass Große Tombola Festwirtschaft u. Kaffeestube Buntes Rahmenprogramm Produkte vom Besmerhuus u. Ekkharthof Besmerstrasse 22, 8280 Kreuzlingen www.besmerhuus.ch s u u h r e m s e B Fest seit über the whispering tree 4.5 Zi. Apartments Ermatingen Ringstr. 13 Verein Besmerhuus Bitte benutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel Dägetschwil Brass Logenplatz in der Natur täglich informiert • clever werben schauen Sie rein! www.kreuzlinger-zeitung.ch ie nS he Ge it m r de Ze it Das Grundstück liegt am idyllischen Waldrand mit leise plätscherndem Bach. Die ruhige Lage des Grundstücks ohne Durchgangsverkehr ermöglicht Erholung und steht für grosse Lebensqualität. Die acht neuen Apartments überzeugen durch ihre grosse Terrassen gegen Süden mit Blick zur Natur. Lassen Sie den Alltag hinter sich und Ihre Seele baumeln. 4.5 Zi. Eigentumswohnungen, BGF 150 - 158qm, Terrasse 37 - 68qm, VP ab CHF 685‘000.Tel. +41 71 686 51 51 www.bestimmoinvest.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 KREUZLINGEN 11 «Einbürgerung, fertig, los!» In Kreuzlingen lassen sich zu wenig Menschen einbürgern. Dieser Meinung sind der Ausländerbeirat, die Arbeitsgemeinschaft für Migration und Mitglieder der Gemeinderatsfraktion SP/JUSO/Gewerkschaften. Mit der Kampagne «Einbürgerung, fertig, los!» wollen sie die Einbürgerung populärer machen. Kreuzlingen. «Im vergangenen Jahr hat die Einbürgerungskommission 44 Personen angenommen», sagt die Integrationsdelegierte der Stadt, Zeljka Blank-Antakli. «Das ist ein im Vergleich sehr niedriger Wert.» 2014 liessen sich rund zwei Prozent aller in der Schweiz lebenden Ausländer einbürgern, im Kanton Thurgau waren es lediglich 1,2 Prozent. Weil falsche Vorstellungen über das Verfahren die Gründe für die niedrigen Zahlen sein könnten, hat der Ausländerbeirat alle Parteien und die AGK zu einem Erfahrungsaustauch eingeladen und eine Informationskampagne lanciert. Mit der Veranstaltungsreihe «Einbürgerung, fertig, los!» sollen nun Menschen für das Thema sensibilisiert werden. «Vielen fehlen Informationen über das Einbürgerungsverfahren», sagt BlankAntakli. «Zum Beispiel die Kosten: Die sind nicht mehr so hoch wie früher.» Heute kostet eine Einbürgerung 2400 Franken, davon entfallen 100 bzw. 800 Franken an Bund und Kanton. Oder der Hausbesuch: Faktisch kommt dieser heute nicht mehr vor. «Viele schreckt vor allem die einstündige mündliche Prüfung ab. Es ist durchaus möglich, dass die Kandidaten gehemmt sind, da kommt es zu ungleichen Voraussetzungen», weiss die Leiterin der Fachstelle Integration. INTERKULTURELLE WOCHE Der Kreuzlinger Beitrag zur Interkulturellen Woche beinhaltet einen Filmabend sowie eine Infoveranstaltung und ein Podiumsgespräch. Auftaktveranstaltung ist ein Improtheater. Auftaktveranstaltung, am Do., 24. September, 19 Uhr, am Hauptzoll Improtheater-Match: Kuhschweizer gegen Sauschwaben. Die Bühne wird zum Fussballfeld: Dieses Improtheater-Match ist eine StegreifComedy-Show in Form eines Wettkampfs. Die Kuhschweizer treten gegen die Sauschwaben an und bespielen die bekannten Themen dies- und jenseits der Grenzen. Das Publikum beurteilt, welches Team die besseren Szenen gespielt hat und entscheidet so darüber, wer am Spielende den Pokal nach Hause trägt. Spielerinnen und Spieler: Caroline Schneider, Simone Schweizer, Melanie Baumann, Mario Müller und Roberto Hirche. «Einbürgerung, fertig, los!» I Montag, 21. September, 19 Uhr, Löwenstrasse 7, Rathaus Kreuzlingen. Informationsveranstaltung zum Einbürgerungsverfahren Mitglieder der gemeinderätlichen Einbürgerunskommission informieren über den Erwerb des Bürgerrechts in Kreuzlingen und beantworten Fragen. «Einbürgerung, fertig, los!» II Freitag, 25. September, 19.30 Uhr, Z88, Hauptstrasse 88, Filmvorführung «Die Schweizermacher». Der erfolgreichste Schweizer Film aller Zeiten passend zum Thema. Veranstalter: www.migration-kreuzlingen.ch «Einbürgerung, fertig, los!» III Mittwoch, 30. September, 20 Uhr, Rosenegg/Torggel, Bärenstrasse 6. Stadtgespräch der Sozialdemokratischen Partei Kreuzlingen. Podiumsgespräch. sidentin der Arbeitsgemeinschaft für Migration und in Kreuzlingen geboren und aufgewachsen. Sie wird vom mythenumrankten Verfahren abgeschreckt und wünscht sich mehr Transparenz. Und eine weitere, entscheidende Verbesserung: «Für Secondos sollte ein erleichtertes Verfahren möglich sein», findet sie. «Da wo ich geboren bin, erhalte ich einen Pass – so sollte es sein.» Sie habe Kollegen, die hier geboren wurden und abgelehnt worden seien. «In meinen Augen sind sie jedoch voll integriert. Das geht ans Herz.» sb (V.l.) Marta Macedo (AG Migration), Zeljka Blank-Antakli (Integrationsbeauftragte der Stadt), SP-Gemeinderäte Dino Lioi und Nina Schläfli sowie Ana Tomas (Präsidentin Ausländerbeirat) rühren die Werbetrommel. Bild: sb kann die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung eingeholt werden. Als zweitletzter Schritt entscheidet dann der Gemeinderat über den Fall. Zu guter Letzt bestimmt der Grosse Rat über das Kantonsbürgerrecht. «Die Einbürgerungskommission arbeitet sehr gut», berichtet SP-Gemeinderat Dino Gerardo Lioi. «Aber eigentlich bräuchte es sie nicht. Wir wollen, dass eine Einbürgerung zum reinen Verwaltungsakt wird.» Als Beispiel nennt er den Kanton Zürich. Dort gehen grössere Gemeinden immer öfter dazu über, das Einbürgerungsverfahren der Exekutive zu überlassen. «Das heisst nicht, dass es keine schriftliche Prüfung mehr geben soll», so Lioi. «Am Lernen kommt man nie vorbei. Aber wir würden ohne einstündiges Verhör auskommen.» stellen. Der Grad der Integration spielt bei der Einbürgerung eine zentrale Rolle und ist ein Ermessensentscheid der EBK. Durch den grossen Spielraum bei der mündliche Befragung sieht sich das Einbürgerungsverfahren in Kreuzlingen dem Vorwurf der Willkür ausgesetzt. Während man bei den Kosten laut Schläfli nichts mehr schrauben könne, liege hier Verbesserungspotential. «Der Thurgau und Kreuzlingen sind sehr streng», sagt sie und kündigt an: «Die SP-Fraktion im Gemeinderat plant einen Vorstoss, um Einbürgerunen zu erleichtern.» Erleichtertes Verfahren möglich Ein erleichtertes Verfahren würde mehr Menschen dazu bringen, sich um die Einbürgerung zu bemühen, sind sich Blank-Antakli, Lioi und Schläfli sicher. Der Ausländerbeirat hat sich für Vorbereitungskurse eingesetzt und ist der Meinung, dass die Fragen, wie beispielsweise im Aargau, öffentlich gemacht werden könnten. «Wären die Lernziele bekannt, könnten sich die Kandidaten auch auf die Prüfungen richtig vorbereiten», findet Ana Tomas, die Präsidentin des Ausländerbeirats. Die Einbürgerung ist die entscheidende Stufe der Integration, da man nur dadurch auch bei politischen Entscheidungsprozessen mitwirken kann. «In Kreuzlingen hat der Grossteil der Einwohner kein Stimmrecht und ist von der Mitsprache ausgeschlossen», findet Nina Schläfli und befürchtet ein Demokratiedefizit. Auf eine Einbürgerung verzichtet hat bisher Marta Macedo. Sie ist Prä- So läuft’s ab Diese Befragung krönt ein Verfahren, das in Kreuzlingen die neunköpfige Einbürgerungskommission (EBK) durchführt. Dieses können nur Personen durchlaufen, die mindestens zwölf Jahre in der Schweiz, davon fünf im Kanton und drei in der Stadt Kreuzlingen gelebt haben. In einem vorbereitenden Gepräch prüft das Gremium zunächst, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Erst dann muss ein Kandidat die entsprechenden Unterlagen, unter anderem die Wohnsitzbescheinigungen für die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen, einreichen. Erst wenn der schriftliche Wissenstest bestanden ist und die EBK ihr OK nach der mündlichen Befragung gibt, Mündliche Prüfung gehört überarbeitet Während nämlich 95 Prozent aller Antragssteller im vergangenen Jahr den Wissenstest bestanden haben, zeigt die Durchfallquote gesamt von einem Drittel deutlich: Das persönliche Stelldichein vor der EBK ist die schwierigste Hürde auf dem Weg zum roten Pass. «Die Prüfer haben 60 Minuten Zeit, um zu entscheiden, ob eine Person integriert ist», erklärt Nina Schläfli, die für die Fraktion SP, Juso und Gewerkschaften im Gemeinderat sitzt. Eine schwere Aufgabe, denn wie soll man Integration messen? Die Kommission benutzt dazu einen nicht öffentlichen Fragenkatalog, den sie selbst laufend anpasst. Zusätzlich dazu darf jedes Kommissionsmitglied eigene Fragen

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12 KREUZLINGEN/REGION KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 Charity-Event erfolgreich Salenstein. Der Auftritt der Kreuzlinger TV Stars «Drums2Streets» am Charity-Event des Lions Clubs am Samstagabend war nicht nur ein rhythmisches Trommelfeuerwerk, sondern auch ein besonders sehenswertes Spektakel. Die Drum-Rhythmen kamen beim Publikum hervorragend an und haben den Saal mitgerissen. Der Abend wurde zugunsten der Förderung des Jugendsegelsports am Untersee veranstaltet. Der Erlös wird die Jugendarbeit des Salensteiner Segelclubs weiter unterstützen. eingesandt «Böse Nacht Geschichten» Im Torggel Rosenegg findet bald eine besondere Lesung statt. Zu hören gibt's gruselige und spannende Geschichten in stimmungsvoller Atmosphäre, die zwischen einem Vier-Gänge-Menü genossen werden. Verantwortlich zeichnet das Kreuzlinger Tourneetheater Klima. Karten gibt's nur im Vorverkauf. Kreuzlingen. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und natürlich hängt selbst bei der Probe ein Skelett von der Decke. «Wir arbeiten an Betonung und Rhythmus», erklärt Regisseur Dietmar Paul das Lesetraining. Flüssig und verständlich müssen die Schauspieler ihre Texte lesen und dabei den Spannungsbogen nie aus den Augen lassen. «Daneben geht es auch darum, sich in die Figuren reinzufühlen, sie kennenzulernen. Für die Schauspieler ist es eine besondere Herausforderung, das Publikum für einmal nur mit ihrer Stimme, ohne Bewegung, in den Bann zu ziehen.» Auf der Bühne stehen Eveline Ketterer und Tobias Stumpp. «Ich finde es spannend, mehrere Geschichten in einem Rutsch zu erzählen», berichtet Stumpp, der schon seit seiner Kindheit schauspielert und in Filmund Theaterproduktionen mitwirkte. Bei der szenischen Lesung hat er die Möglichkeit, in mehrere Rollen an einem Abend zu schlüpfen. Eveline Ketterer reizt die Konzentration auf das Sprechen. «Mit der Stimme kann man so viel machen», weiss die (V.l.) Tobias Stumpp und Eveline Ketter sprechen, Regisseur Dietmar Paul inBild: sb szeniert die «Böse Nacht Geschichten». Neuer Fahrplan Untersee/Rhein. Seit Montag gilt bei der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) der Herbstfahrplan mit täglich drei Abfahrten ab Schaffhausen bzw. ab Kreuzlingen. An Sonntagen verkehrt zusätzlich ein viertes Kursschiff. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes verkehren die Kursschiffe ab Schaffhausen nur bis Diessenhofen, zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein verkehrt weiterhin ein Schiffersatzbus. Der Kursverkehr auf dem Untersee, zwischen Stein am Rhein und Kreuzlingen, kann planmässig geführt werden. Bis Ende August 2015 fuhren in der laufenden Saison 271 947 Passagiere mit den URh-Schiffen. Das sind nur 0,8 Prozent oder rund 2200 Passagiere mehr als im Vorjahr zur gleichen Zeit. Bereits seit dem 11. August ist der Wasserstand so tief, dass die Schifffahrt zweigeteilt geführt werden muss. www.urh.ch Schauspielerin, die auch schon als Theaterproduzentin Erfahrungen sammeln konnte. Gutes für Geist und Gaumen Das Trio hat für den Inhalt breit recherchiert. Fünf makabre Texte gibt’s zu hören, zwei davon hat Regisseur Paul selbst geschrieben. «Hermione und der Mond» von Clive Barker ist dabei eine Gruselstory, die in Deutschland nur in einer HalloweenSammlung veröffentlicht wurde und den meisten unbekannt sein dürfte. In der «Lammkeule» von Roald Dahl versucht eine Hausfrau den perfekten Mord an ihrem untreuen Ehemann und den Schluss macht ein echter Klassiker: «Der Rabe» von E. A. Poe. Ein befreundeter Künstler sorgt mit seinen unheimlichen Plastiken für stimmungsvolles Ambiente. Damit nicht nur Geist, sondern auch Gaumen gekitzelt werden, tischt Urs Wyler vom Zapfenzieher ein mörde- risch gutes Vier-Gänge-Menü auf. Premiere ist am 26. September, es folgen vier Vorstellungen am 2., 3., 23. und 24. Oktober. «Die Gäste können wählen zwischen einer vegetarischen Varianten und einer mit Fleisch», erklärt Ketterer. Karten gibt es nur per Vorbestellung bei Kreuzlingen Tourismus. Danach gehen sie und ihre beiden Mitstreiter mit der Produktion auf Tournee, wie schon in den zwei Jahren zuvor. «Bisher haben wir nur ein, zwei Mal in Kreuzlingen gespielt», erinnert sie sich. «Dieses Jahr stehen wir erstmals an fünf Abenden auf der Bühne.» Für die Kreuzlinger Theatergruppe ein Grund mehr, sich auf die bevorstehende Premiere zu freuen. S. Böker www.klima-das-theater.ch Am Samstag, 19. September, verteilen die Theaterleute von 11 bis 17 Uhr gratis Kürbissuppe vor dem Coop Karrussell. Studienjahr kreativ eröffnet Rund 400 Gäste aus Bildung und Politik, die Mitglieder des Fördervereins sowie Dozierende und Studierende der Pädagogischen Hochschule Thurgau durften sich bei der feierlichen Eröffnung des 13. Studienjahrs der PHTG durch ein künstlerisch innovatives Programm unterhalten und informieren lassen. Kreuzlingen. Inhaltlich ging es am 12. Thurgauer Hochschultag auch um den geplanten Erweiterungsbau der PHTG. Unter der Leitung von Prof. Dr. Priska Sieber, Rektorin der PHTG, gab es im Rahmen einer Interviewrunde mit Kantonsbaumeister Erol Doguoglu, Prof. Bruno Dörig, Delegierter der PHTG für Bauprojekte und Lorenz Zubler, Rektor der PMS, Informationen zum Bauprojekt. «Tanzt die Orange» heisst es und stammt vom Architekturbüro Consoni. Im Herbst 2017 soll es dem Thurgauer Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt werden. Der steigende Raumbedarf der PHTG durch die Aufträge für neue Studienangebote hat in den vergangenen Jahren zu einem Engpass an Räumen geführt. So werden beispielsweise seit dem Studienjahr 2014/15 an der PHTG in Kooperation mit der PHSG im Technischen und Textilen Gestalten auch auf der Sekundarstufe l Module zu diesem Fachbereich angeboten. Kantonsbaumeister Erol Doguoglu sprach beim vorliegenden Projekt des Erweiterungsbaus von einem Glücksfall und von einem Projekt, das die über Jahrzehnte mit viel Sorgfalt begleitete bauliche Gestaltung auf dem Campus Thurgau weiterführen werde. eingesandt Anzeige Zu vermieten in Kreuzlingen Praxis oder Büro ruhig, sonnig, zentral wunderschöner Gartenblick gepflegtes Ambiente Praxis Mitbenutzung in wunderbarer Umgebung Fr 250, Fr 390, Fr 550 Gewerbe / Lager Fr 298 inkl Gewerberaum, Lager, Atelier für Firma / Privat, ab 68 Fr Büro gepflegt, 30m2, 60m2 071 672 10 23 info@bttc.ch «Tanzt die Orange». Bild: archiv

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KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 SPORT/EINGESANDT SPORT IN KÜRZE 13 Handballerinnen gewinnen Handball. Dank einer erfreulichen Leistung realisierten die Frauen des HSC Kreulingen am zweiten Spieltag der SPAR Premium League 2 ihren ersten Sieg. Das Team von Gabor Fülöp bezwang den Startrundengewinner HV Herzogenbuchsee verdient mit 29:21 (13:12). Am nächsten Samstag gastiert um 16 Uhr der LK Zug in der Kreuzlinger Egelseehalle. Fülöp attestierte seiner Mannschaft eine überzeugende Leistung. Ihnen sei es gelungen, einen spielerisch und läuferisch überlegenen Gegner dank einer kompakten Abwehr in die Knie zu zwingen. Kann sein Team die noch zu hohe Fehlerquote abbauen, könnte die neue Saison deutlich positiver verlaufen als die letzte, als der HSCK der Relegation aus der zweithöchsten Spielklasse nur durch einen Mannschaftsrückzug in der höchsten Liga entging. eing. Nachwuchsturnier Karate. Vergangenes Wochenende trafen sich über 100 Kinder aus acht Karateschulen der Stilrichtung WadoKai aus der Deutschschweiz in der Dreispitzturnhalle in Kreuzlingen und kämpften in den Kategorien Kata einzel, Kata Team und Kumite einzel um Medaillen. Reto Kern organisierte dieses Nachwuchsturnier mit seinem Helferteam. Dadurch kamen viele Kreuzlinger Kinder, Jugendliche und Eltern in den Genuss, einen Karatewettkampf einmal ganz aus der Nähe zu erleben und mitzufiebern. Die Teilnehmenden waren zwischen sechs und 18 Jahren alt und konnten ab Gelbgurt mitkämpfen. Reto Kern Später Siegestreffer Fussball. 90 torlose Minuten waren vergangenen Samstag bereits gespielt, als sich Uwe Beran elegant durch die Abwehr schlängelte, von der Torlinie zurücklegte und Fabian Wilhelmsen fast unbedrängt zum 1:0 einschieben konnte. Der sehr gut mitspielende Gast aus Uster konnte danach nicht mehr reagieren. Der FC Kreuzlingen hatte damit die alleinige Tabellenführung erobert. Volksschiessen Schiessen. Die Sportschützen Bottighofen führten das traditionelle Volksschiessen durch. 125 Teilnehmer fanden den Weg zum Schützenhaus im Löchli in Bottighofen. Im Präzisionsstich erreichte ein Schütze das Maximum von 100 Punkten und fünf 99 Punkte. Im 5er-Stich konnten sich sieben Schützinnen und Schützen das Maximum von 50 Punkten gut schreiben lassen. Erste Turniererfahrungen wurden gesammelt. Bild: zvg Ruderer in Belgien Rudern. Mit 3500 Teilnehmern aus der ganzen Welt, war die mehrtägige World Masters Regatta in Hazewinkel Belgien die Chance für die Kreuzlinger «Altersleistungsruderer» Patrik Weissgerber und Paul Stahlberg, sich auf höchstem internationalen Niveau zu messen. Patrik Weissgerber gelang im Einer Altersklasse Ü40 der achte Platz. Paul Stahlberg zeigte vom Start weg seine Ambitionen. Mit knappen zwei Sekunden Rückstand erreichte er den zweiten Rang. Im Doppelzweier Ü 50 fuhren die beiden hinter Schweden, Russland und Frankreich den vierten Platz ein. Anzeige RENNEN FÜR DEN SCHUTZ DER WALE Fünf Klassen aus dem Wehrli Schulhaus organisieren am Freitag, 25. September, zwischen 9 und 11 Uhr einen Sponsorenlauf. Der Erlös soll dem WWF für den Schutz der Korallenriffe und den Erhalt der Lebensräume der Wale zugute kommen. Der Lauf wird in der Sportanlage Burgerfeld durchgeführt. Vorausgehend haben sich die Kinder im Biologieunterricht intensiv mit dem Thema Wale und Delphine befasst. Die Schüler hatten einige Wochen Zeit, um in ihrer Umgebung Sponsoren zu suchen, die sie bei ihrem Lauf finanziell unterstützen. einges. O NS LL TA N Z – WO AT I M NG EN K

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14 KREUZLINGEN/LESERBRIEFE KreuzlingerZeitung Nr. 38 18. September 2015 Betriebstage weiten sich aus Nach der erfolgreichen Premiere 2014 finden die Betriebstage der Schule Kreuzlingen vom 5. bis 7. November eine Neuauflage. Mehr Betriebe und mehr Berufe stellen sich dabei vor. Kreuzlingen. 38 Betriebe im vergangenen Jahr waren schon ein vielversprechender Auftakt, der dieses Jahr noch getoppt wird. 30 Firmen aus Gewerbe und Industrie sowie zwölf Unternehmen aus dem sozialen Bereich informieren an drei Tagen über 51 Berufe, acht mehr als beim ersten Mal. Für Schule Kreuzlingen, Arbeitgeberverband Kreuzlingen und Umgebung (AGV) sowie Organisation der Arbeitswelt Soziales Thurgau ein voller Erfolg, auf dem sie sich aber nicht ausruhen möchten: «Es könnten noch viel mehr Betriebe mitmachen», so der allgemeine Tenor. Bei der Firma Neuweiler in Kreuzlingen gaben Seraina Perini Allemann (Schule Kreuzlingen), Lehrer Markus von Siebental und Reto Rutz (AGV) einen Ausblick auf die diesjährigen Betriebstage rund um Kreuzlingen und den. Auf dem Ekkharthof Lengwil war sie vollends auf den Geschmack gekommen. Unterstützung erhielt sie dabei von ihrer Mutter Christine, die für die Aktion ebenfalls voll des Lobes ist. Einzige Kritikpunkte: «Die Betriebstage könnten früher im Jahr sein, damit man mehr Zeit für die Bewerbung hat, und man sollte mehr Berufe wählen können.» Seraina Perini Allemann versprach, dies in der zuständigen Schul-Kommisson zur Diskussion zu stellen. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass die Betriebstage eine wertvolle Hilfe und frühe Orientierung bei der anspruchsvollen Suche nach dem richtigen Beruf seien. Schnupperpraktika liessen sich dadurch aber nicht ersetzen. Zugleich haben die Unternehmen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Interessant am Rande: Wie sich im vergangenen Jahr zeigte, hatten Schüler bei einzelnen Berufen durchaus Präferenzen für bestimmte Betriebe. «Das Image eines Betriebes spielt also bei der Berufswahl eine grosse Rolle», folgert Seraina Perini Allemann. Thomas Martens Beobachter konnte vielleicht noch ein Kontrollschild eines verdächtigen Fahrzeuges notiert und an die Polizei weitergegeben werden. In all solchen Fällen kann das System der automatischen Kontrollschilderkennung in Sekundenschnelle mit den vorhandenen Daten gespiesen werden. Und damit steht für einen raschen Fahndungserfolg ein wertvolles System zur Verfügung, um den Tätern habhaft und das Kind unversehrt nach Hause bringen oder Eigentum fremder Menschen zurückgeben zu können. Ich könnte an dieser Stelle noch viele weitere Beispiele anführen. Eigentlich sollte man dankbar dafür sein, dass die Polizei bei ihrer Aufgabenbewältigung mit Hilfe solcher Systeme schnell reagieren kann. Und dies immer im Dienste der Bürgerinnen und Bürger, die keineswegs in einem Überwachungsstaat leben! Hermann Merz, Kreuzlingen Leserbriefe geben ausschliesslich die Meinung der Einsender wieder. Die Redaktion behält sich das Kürzen vor. Leserbriefe werden nur in digitaler Form über redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch angenommen. Einen Anspruch auf Veröffentlichung gibt es nicht. Franco Stramaglia von der Firma Neuweiler lässt Lehrer Markus von Siebental, Lehrmeister Stephan Marty, Christine und Jasmin Vonburger sowie Reto Bild: Thomas Martens Rutz (v.l.) bei seiner Arbeit zusehen. schauten aufs vergangene Jahr zurück. Neu in diesem Jahr ist, dass dank eines elektronischen Verfahrens Überschneidungen bei den Anmeldungen nicht mehr vorkommen sollen. Wie bisher können die Zweitklässler der Kreuzlinger Sekunderschulen – 151 in diesem Jahr – maximal drei Betriebsbesichtigungen Eine kleine Rückblende ... ... die am 18. Oktober in Erinnerung gerufen werden sollte und den wahren Volkswillen ins rechte Licht versetzen könnte: 2003: Gleich zweimal versagte die Parlamentarische Vollversammlung bei den Bundesratswahlen. Zum ersten wurde ein zweifelhafter Finanzminister, zum Zweiten ein «Möchtegern-Alleinherrscher» in den Bundesrat gewählt. 2007: Der Zweite Fehler wurde vier Jahre später wieder korrigiert und durch Frau Widmer-Schlumpf, damals noch SVP, ersetzt. Der beleidigte «König» sann auf Rache: Eine ganze Kantonalpartei wurde aus der SVP ausgeschlossen und die BDP entstand, nicht zuletzt aus Solidarität zur neu gewählten Bundesrätin. Ehrliche Mitglieder der SVP wechselten das Lager – die Obrigkeitshörigen blieben. Seltsamerweise hielten sich die Verluste der SVP in Grenzen, da es genügend Rechtsextreme gab, die Aufnahme fanden. 2011: Nach wie vor hält die SVP 26,6 Prozent Wählerstimmen. Und Frau Widmer-Schlumpf als «Landesverräterin» hat das arg gebeutelte Finanzdepartement bestens im Griff – und wird bestätigt! 2015: Bald wird ein neues Parlament gewählt, und wenn es schon bürgerlich sein soll, dann bitte nicht wählen. Mit dabei zwingend wieder eine Bezugsperson, zum Beispiel Vater oder Mutter. Wie bei Jasmin Vonberg, die an den ersten Betriebstagen im vergangenen Jahr teilnahm und nur Gutes zu berichten hat: «Jetzt weiss ich genau, was ich machen möchte.» Nämlich Fachfrau für Betreuung im Behindertenbereich werSVP! Hörige Bürgerinnen und Bürger wählen sie weiterhin – die BDP, und ein Dutzend andere Parteien übernehmen jene Wählerinnen und Wähler, die denken können! Man kann ja gespannt sein! Heiri Gantenbein, Bottighofen Leserbrief zum Thema: Radar Verkehrsscanner (vom 11. Sept.) Dass ein Herr aus Ermatingen aufgrund seinen Erfahrungen auf der Strasse während eines Ausweisentzuges ein wenig verärgert ist, ist nachzuvollziehen. Doch ist ein öffentlicher Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger gegen ein solches System ist fehl am Platz. Die automatische Kontrollschilderkennung an diversen Standorten im Kanton Thurgau verfolgt das letzte Ziel, dem Staat zu irgendwelchen Einnahmen in Form von Bussen zu verhelfen. Vielleicht macht sich der Schreiber vom Untersee ein anderes Bild, wenn er sich einmal folgende Situationen vor Auge führt: Entführung eines Kindes durch einen Autolenker, wobei das Kontrollschild bekannt ist (kann sich ja schliesslich auch um einen gestohlenen Wagen handeln). Oder, vielleicht wurde in Häuser, zum Beispiel in Ermatingen (!) eingebrochen und wertvolles Hab und Gut gestohlen. Durch aufmerksame Ein ganz grosses Dankeschön Wir Hörnli-Stammgäste möchten uns beim ganzen Team des Schwimmbades Hörnli herzlich bedanken! Der Sommer war ja schon für sich eine Sensation, dass wir die unzähligen, tollen Sommertage so unbeschwert geniessen konnten, verdanken wir all denen, die für uns Badegäste für volles Wohlbefinden gesorgt haben! Ob wir nun Hilfe bei kleinen Unfällen brauchten, verlorene oder vergessene Gegenstände postwendend zurückerhalten haben, wir für die Kleinen Unterstützung brauchten, immer war jemand vom Team zur Stelle. Auch das Restaurant-Team war einfach super und freundlich. Die Verpflegung frisch und vielfältig. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Saison und hoffen, dass uns das Hörnliteam in gewohnter Besetzung wieder herzlich willkommen heisst. Bea Meier, Kreuzlingen

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Sanieren Braucht das Kinderzimmer einen Internetzugang? Soll der leere Kühlschrank die Einkaufsliste selbst erstellen? Die integrierte Technologie macht fast alles möglich. Vorausgesetzt, man verfügt über eine intelligente Verkabelung. Bauen Design Für die nächste Generation Wer heute den Sinn und Zweck dieser Standard-Installation nicht sieht oder den Bedarf nicht hat, tut gut daran, an die kommende Generation zu denken. Beim Neubau sollten deshalb zumindest Leerrohre zu den einzelnen Räumen gezogen werden, damit die Multimedia-Verkabelung zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist und nicht ins grosse Geld geht. Voll verkabelt Flexibilität, Mobilität und Individualität stellen hohe Ansprüche an unsere Wohn- und Arbeitsformen. Immer mehr Menschen arbeiten heute zumindest teilweise zu Hause. Die Wohnung muss je nach Bedürfnissen Bild: Rainer Sturm kurzfristig umgenutzt werden können. Die Basis dafür legt, wer beim In Neubauten gehört die Multimediaverkabelung zum Standard. Hausbau eine Multimedia-Verkabelung installiert. Zog man früher ein- Der zukünftige Standard mer befindet sich eine Multimediazelne Telefonanschlüsse in den Kor- Im Haus wird ein zentraler Verteiler- steckdose mit Zugang zu Internet, Teridor oder ins Wohnzimmer, so wer- kasten montiert. Von diesem Vertei- lefon, TV und Radio. Die Kabel haben den die Kabel heute sternförmig in ler aus werden sternförmig Kabel in eine Kapazität für die Datenübertradie einzelnen Zimmer verlegt. alle Zimmer gezogen. In jedem Zim- gung von rund 100 Mbit/s. Selbstfüllender Kühlschrank Die Standard-Installation kann beliebig ausgebaut werden. Seit einigen Jahren gibt es Projekte, die im Bereich der integrierten Technologie als zukunftsweisende Prototypen gelten. So lassen sich beispielsweise Lichter, Storen, Musikanlagen, Türen, Fenster und gar Backofen oder Geschirrspüler via Internet oder Handy fernsteuern. Und der leere Kühlschrank erstellt die Einkaufsliste in eigener Regie. www.hausinfo.ch Saubere Fassaden und schädlingsfreie Räume Mit unserem Sorglos-Service-Angebot bieten wir Ihnen den optimalsten Jahresschutz SPINNEN an der Fassade MARDER im Dach Der Name, der verpflichtet, gegen «ungebetene Gäste» Schädlingsbekämpfung, Spinnenabwehr und Fassadenschutz mit 33 Jahren Erfahrung VÖGEL, TAUBEN, SCHWALBEN an der Fassade, im Dach oder Rollladen Fliegenplage im Herbst und Frühling Mitglied im Verband Schweizerischer Schädlingsbekämpfer VSS. Mit der Fachbewilligung vom BAG (Bundesamt für Gesundheit) Die Kammerjäger in Ihrer Region Für weitere Fragen über Schädlingsbekämpfung, Beratungen, mechanische Absicherungen, Behandlungen, Inspektionen, Offerten, Käferbestimmung oder Analysen stehen wir Ihnen jederzeit und unverbindlich gerne zur Verfügung! www.immoprotect.ch 071 688 37 77 Mäuse, Ratten, Schaben, Motten, Wespen, Ungeziefer aller Art e.wullschleger@immoprotect.ch Erich Wullschleger info@immoprotect.ch 079 688 37 44

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