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KreuzlingerZeitung

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KreuzlingerZeitung Auflage: 22 900 Exemplare Bi l in e 1 ng Seit u d r 9 de 3–1 g Re io 4.9.2015 Nr. 36 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Bilanz von Beringer Seit 1. Juni ist Stadtrat Thomas Beringer im Amt. Höchste Zeit also für eine 100 Tage-Bilanz. So sah das auch der Kreuzlinger Gewerbeverband und lud seinen einzigen Vertreter in der Kreuzlinger Exekutive zum traditionellen Lunch ein. Seite 3 Acht wollen nach Bern Erstmals trafen Nationalratskandidaten für die Wahl am 18. Oktober an einem Podium in Kreuzlingen aufeinander. Angekündigt war eine «heisse Politarena». Kontroverse Diskussionen und offenen Schlagabtausch gab es nicht. Stattdessen kurze Statements der Kandidaten zu nationalen Themen. Seite 4 Gut gezielt Mit Gold, Silber und Bronze kehrte Armbrustschützin Nicole Bösch (U23) aus Donacht von der Weltmeisterschaft in Russland zurück. Dafür wurde sie von der Gemeinde Kemmental und dem ASV Neuwilen gebührend gefeiert. Seite 7 Auch in Zukunft kräftig anpacken Kurz nach Beginn der vierjährigen Legislaturperiode haben (v.r.) Stadtpräsident Andreas Netzle, die Stadträtinnen und -räte Ernst Zülle, Dorena Raggenbass, Barbara Kern und Thomas Beringer (ganz links: Stadtschreiber Thomas Niederberger) ihre Ziele für die Jahre 2015-2016 vorgestellt. Bilanz zogen sie ebenso, wobei die erst seit 1. Juni respektive Dezember amtierenden Beringer und Zülle Rückblick auf die Arbeit ihrer Vorgänger nahmen. Seite 5 +OOQDKNKGP 6TGWJCPF #) )1.&+0)'4 )1.&+0)'4 +OOQDKNKGP 6TGWJCPF #) .UHX]OLQJHQ  ó =L(LQIDPLOLHQKDXV .UHX]OLQJHQ  óó =L:RKQXQJ Was Ihr Herz begehrt - Dachwohnung mit Flair in Kreuzlingen zu KAUFEN Kaufpreis: CHF 599`000 www.goldinger.ch www.goldinger.ch ERAkreuzlingen.ch 071 671 24 54 Klemenz Somm gradlinig & glaubwürdig 1x in den Ständerat und 2x in den Nationalrat …weil er die Sichtweise eines aktiven Unternehmers in die Politik einbringt. liste 9 Thomas Gut, Scherzingen Unternehmer www.klemenzsomm.ch immokanzlei® AG immokanzlei® AG GZA/AZA 8280 Kreuzlingen n

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KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 DRITTE SEITE 3 Ja zur Deckelung des Defizits Der Gemeinderat genehmigte gestern einstimmig die neue Vereinbarung zwischen Stadt und Alterszentrum (AZK). Diese deckelt die Defizitgarantie auf maximal 300 000 Franken jährlich. Er hiess ausserdem einen einmaligen Baubeitrag von drei Millionen Franken ans AZK gut. Über diesen wird voraussichtlich am 29. November das Volk befinden. Kreuzlingen. Die Genossenschaft, welche das Alterszentrum Kreuzlingen (AZK) betreibt, ist quasi eine ausgelagerte Aufgabenerfüllung der Stadt. Sollte sich die Genossenschaft eines Tages auflösen, geht das AZK in städtischen Besitz über. So ist zu verstehen, warum es gegenüber den anderen Institutionen gleicher Art in Kreuzlingen die besondere Unterstützung erhält. im Lob der guten Arbeit, die dort geleistet werde. Die vorliegende, neue Vereinbarung priesen die meisten als Verbesserung, deckelt sie doch die Defizitgarantie. Diese war seit 1972 in der Höhe nicht begrenzt. Künftig wird sie nie mehr als 300 000 Franken betragen. Dies war denn auch unter anderem ausschlaggebend für die Einstimmigkeit im Rat. dachten: «Im schlimmsten Fall wird der Baubeitrag angenommen, die neue Vereinbarung aber nicht – ein Schlamassel.» Andreas Hebeisen (SP) sprach sich ebenfalls gegen eine Volksab s t i m mu ng Der Gemeinderat unterstützt das Alterszentrum. Bild: sb aus und verwies auf die Aussagen des Kantonsju- werden. Er stammte vom abwesenristen. Dieser sei zum Ergebnis ge- den Thomas Dufner (CVP), den Ankommen, dass ein solches Geschäft dreas Hebeisen (SP) vertrat. Die Verin der Kompetenz des Gemeindera- tragspartner können die Vereinbates liege, da es eine finanzielle Ver- rung frühestens 2040 kündigen, besserung darstellt. Die Gemeinderä- müssen die Kündigung aber fristgete hätten viel Fleiss, Einsatz und Ener- recht 2025 einreichen. Der Originalgie investiert, erklärte Christian wortlaut war diesbezüglich nicht einBrändli (FDP/EVP). «Es liegt in unse- deutig gewesen. rer Kompetenz, das zu entscheiden.» Schmids Antrag wurde letztend- Salzmann ist wieder da lich nur von ihm selbst und drei wei- Dann gab es noch einen Abschied: teren Räten befürwortet. Der erst im Februar zur FDP/EVP geDurch einen zweiten Antrag wechselte Günther Graner gab seine konnte der Vertrag bezüglich der Rücktritt bekannt. Auf ihn wird AleKündigungsmöglichkeit präzisiert xander Salzmann folgen. S. Böker Rat zeigt Misstrauen gegenüber Volksabstimmungen Zu reden gab der Antrag von Walter Schmid (CVP). Er war der Meinung, dass auch über die neue Vereinbarung, nicht nur über den Baubeitrag, das Volk entscheiden müsse. Es gab eine Beratungspause, in dem die Fraktionen alle zum gleichen Ergebnis kamen: Die Gefahr, dass eine solche Abstimmung negativ ausfalle – und damit der aus dem Jahre 1972 stammende alte Vertrag weiterhin gelte – sei zu gross. «Wir sollten unsere Verantwortung als gewählte Volksvertreter wahrnehmen und das entscheiden», befand Beat Ruedi (FDP/EVP). «Es ist unser Job, solche Entscheide zu fällen», schloss sich ihm Daniel Moos (FL) an. Barbara Hummel (SVP) sprach aus, was alle Fraktionen waren sich einig Die Meinungen der Fraktionen zum Antrag des Stadtrates waren sich in einer Hinsicht durch die Bank weg ähnlich: Im Bekenntnis zum AZK und Heimspiel für Thomas Beringer Mit Thomas Beringer hat das Kreuzlinger Gewerbe seit dem 1. Juni nach langem wieder einen Vertreter im Stadtrat. Seine Bilanz der ersten 100 Tage im Amt geriet beim traditionellen Lunch am Donnerstag deshalb zum Heimspiel. Kreuzlingen. «Es sind ja noch gar nicht 100 Tage», sagte Beringer gleich zu Beginn, um sich dann aber sofort zu korrigieren. Eigentlich habe seine Amtszeit bereits mit der Wahl am 8. März angefangen. Von da an sei es Schlag auf Schlag gegangen. Er durfte als Gast bei Sitzungen des damaligen Stadtrates oder auch bei Gemeinderats-Fraktionen mit dabei sein. Neu war für ihn, auf einmal Chef von 50 Mitarbeitern bei den Technischen Betrieben und 15 im Ordnungsdienst zu sein. Er könne sich aber auf die jeweiligen leitenden Mitarbeiter verlassen. Gleich nach seinem offiziellen Amtsantritt folgte Anfang Juni eine dreitägige Klausur des Stadtrates, an der die Legislaturziele besprochen wurden (siehe Seite 5). «Seitdem wird mein Terminkalender immer voller.» Schliesslich ist Beringer von Amts wegen auch Präsident verschiedener Kommissionen und Gremien. Am meisten beschäftigt hat ihn bisher die Parkplatzproblematik am Hafen. Ein Parkhaus soll die Lage entschärfen. «Ein Ziel von mir ist die Schaffung eines Parkleit-Systems für die ganze Stadt», so Beringer. Für die Technischen Betriebe könnte es künftig kürzere Wege geben. Auf dem benachbarten Gelände der Firma Spiegel soll ein neuer TBK-Werkhof entstehen. «Die Verträge zum Landkauf sind bereits unterschrieben.» Der Kaufpreis liegt bei etwa drei Millionen Franken. Bei den Gewerbevertretern warb Beringer zudem dafür, vermehrt Strom aus Schweizer Wasserkraft zu beziehen. «Es hat genug für alle.» tm Thomas Beringer spricht auf Einladung des Kreuzlinger Gewerbes. Rechts im Bild: Thomas Martens Bild dessen Präsident Andreas Haueter. Anzeige Markus Hausammann wieder in den Nationalrat bodenständig, konstruktiv auf e 2 x e List r Ih markus-hausammann.ch

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4 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 Diese acht wollen in den Nationalrat (v.l.): Klemenz Somm (GLP), Aliye Gül Agir (SP), Brigitta Engeli (GP), Markus Berner (BDP), Moderator Markus ThalBild: Thomas Martens mann, Markus Lüchinger (EDU), Christian Neuweiler (FDP), Markus Hausammann (SVP/bisher) und Christian Lohr (CVP/bisher). Politarena ohne Diskussionen Erstmals trafen Nationalratskandidaten für die Wahl am 18. Oktober an einem Podium in Kreuzlingen aufeinander. Angekündigt war eine «heisse Politarena». Wer kontroversen Diskurs und offenen Schlagabtausch erwartet hatte, wurde jedoch enttäuscht. Kreuzlingen. Viele Stimmbürger dürften es geahnt haben und blieben vorsorglich zuhause. So kamen lediglich rund 70 Interessierte am Montagabend ins Kreuzlinger Rathaus, um die Nationalratskandidaten acht verschiedener Parteien kennenzulernen. Unter Moderation des parteilosen Tägerwiler Gemeindepräsidenten Markus Thalmann gaben Markus Berner (BDP/Amriswil), Brigitta Engeli (Grüne/Kreuzlingen), Aliye Gül Agir (SP/Romanshorn), Markus Hausammann (SVP/Langrickenbach), Christian Lohr (CVP/Kreuzlingen), Markus Lüchinger (EDU/Tägerwilen), Christian Neuweiler (FDP/Langrickenbach) und Klemenz Somm (GLP/Kreuzlingen) in jeweils zwei Minuten ihre vorgefertigten Stellungnahmen ab. Die Fragen gingen ihnen im Vorfeld zu, Zeit genug also, um sich inhaltlich darauf vorzubereiten. Lediglich am Schluss waren Fragen aus dem Publikum möglich. Über weite Strecken herrschte grosse Einigkeit, Unterschiede gab es in Nuancen. Etwa beim Thema Asylpolitik. Alle wollen, dass die Fluchtursachen vor Ort im Herkunftsland bekämpft werden. Während aber Neuling Markus Berner, der wortgewaltig pointiert immer wieder Akzente setzte, bei Schlepperbanden keine Handhabe sieht, will Christian Lohr gerade da ansetzen. Er päsentierte sich als Mann des Ausgleichs und plädierte für schnellere Asylverfahren: «Das lange Warten ist unmenschlich.» Johann Schneider-Ammann gerne mal ein paar Jahre nach Afrika schicken», sagte er in Anspielung auf die Wirtschaftspolitik des FDP-Bundesrats. Auch bei den Folgen der Masseneinwanderungsinitiative gingen die Meinungen nicht allzu weit auseinander. Gegner und Befürworter zeigten Demokratieverständnis und wollen sie umsetzen, allerdings nicht um jeden Preis. Während Aliye Gül Agir durch die Verträge mit der EU kaum noch Chancen sieht, setzte Neuweiler auf eine Kontingentierung oder zumindest Schutzklausel. Somm begrüsste wie seine Mitbewerber auch Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt, sah aber eine Zuwanderung allein auf Kosten der Sozialwerke als problematisch: «Hier haben wir die Souveränität und können den Hebel ansetzen.» Markus Hausammann, der als bodenständig und konstruktiv wahrgenommen werden möchte, forderte vom Bundesrat endlich die Umsetzung der Initiative. Bei Atomausstieg und Energiewende nahm Berner den Umwelt- und Landschaftsschutz in die Pflicht, der bei neuen Technologien auch mal Zugeständnisse machen müsse. Brigitta Engeli, bisher ohne politisches Mandat und in der Runde vergleichsweise blass, bezeichnete den bislang nicht terminierten Ausstieg als «Investitionshindernis» für innovative Firmen. Voll im Thema war hier natürlich Klemenz Somm, der wie Neuweiler und Hausammann auch Effizienzsteigerungen und Energieeinsparmassnahmen vor allem bei Privathaushalten anmahnte. Für Lohr war die Energiewende eine Frage der Ehrlichkeit: «Wir dürfen dann auch keine dreckige Energie aus dem Ausland einkaufen.» Weitere Themen waren Bundesgelder für regionale Strassenbauprojete wie BTS/OLS, Reform der Altersvorsorge und Euro-Franken-Problematik. Bei der offenen Fragerunde krisierte SVP-Bezirkspräsident Erwin Imhof die Listenverbindung von BDP, EVP, FDP, GLP und CVP – Parteien mit teilweise völlig verschiedenen politischen Ausrichtungen. Laut Neuweiler habe die FDP nur so wieder die Chance auf einen Nationalratssitz. Lohr nennt das «reine Arithmetik» und Somm ist zwar die FDP ein Dorn im Auge, Neuweiler aber nicht: «Das System hat seine Tücken, CVP und GLP bildeten aber bereits eine Fraktionsgemeinschaft im Grossen Rat.» Thomas Martens Bundesrat soll nach Afrika Brigitta Engeli sieht bei den Fluchtursachen auch eine Schuld der westlichen Länder, die den Süden systematisch ausbeuteten und Waffen in Krisenländer exportierten. Christian Neuweiler, ganz der Wirtschaft verpflichtet, würde den Bundesrat mit dem wichtigen Herkunftsland Eritrea verhandeln lassen, was der souveräne Klemenz Somm unter grossem Gelächter im Publikum genüsslich aufgriff: «Ich würde Gut gejazzt Kreuzlingen. Vier Tage lang verwandelten sich Kreuzlingen und Umgebung in eine Jazz-Hochburg. Zahlreiche verschiedene Bands aus nah und fern gaben während der Jazzmeile an unterschiedlichen Orten eine Kostprobe ihres Könnens. Mehr Bilder im Internet unter: hochsommerlichen «New OrleansTemperaturen» schweisstreibend zu, etwa beim Auftritt der Streetband der Jugendmusik Kreuzlingen in der prallen Sonne. Für etwas schräge Töne sorgten am Samstag lediglich einige HarleyFahrer mit ihren dröhnenden Motoren. Die Organisatoren rund um Kurt Lauer hatten insgesamt auch in diesem Jahr wieder ein anspruchsvolles Programm für jede Altersklasse zusammengestellt, das keine musikalischen Wünsche offen liess. tm www.kreuzlinger-zeitung.ch Im Mittelpunkt stand einmal mehr der Boulevard in Kreuzlingen. Hier gab es die meisten Konzerte, hier ging es im wahrsten Sinne des Wortes bei Bei der Jazzmeile gab’s wieder Musik aus allen Rohren. Bilder: tm

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KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 KREUZLINGEN 5 Dem Stadtrat geht die Arbeit nicht aus Die gerade veröffentlichten Legislaturziele geben Auskunft, wo in Zukunft die Schwerpunkte des stadträtlichen Handelns liegen. Unter anderem soll bezahlbarer Wohnraum gefördert und die Sozialberatung ausgebaut werden. Kulturinteressierte dürften sich freuen, dass das Kulturzentrum im Schiesserareal immer noch auf der Agenda steht. Massnahmen aus dem Langsamverkehrskonzept umzusetzen, ist dagegen eine der Prioritäten im Departement Bau und brandheisse Neuigkeiten gab's von Dienste-Stadtrat Thomas Beringer: Verhandlungen über ein P+R Parkhaus am Hafenbahnhof laufen. Kreuzlingen. Am Donnerstag wurde die Broschüre mit den Legislaturzielen vorgestellt. Der Reihe nach berichteten die Stadträte, wo sie in den nächsten vier Jahren den Hebel ansetzen wollen. «Wir wollen bezahlbaren Wohnraum fördern», erklärte Stadtpräsident Andreas Netzle und kündigte an, die von SP-Gemeinderat Cyrill Huber angestossene Wohnbaugenossenschaft voranbringen zu wollen. Eine weitere Aufgabe sei es, dem Leerstand entgegenzutreten. Das Stadtpräsidium erarbeite eine Strategie, um wieder Leben in die Kreuzlinger Geschäftsstrassen zu bringen, bei der man sich auch an bestehenden Beispielen in der Schweiz orientiere. «Daraus sollen in Zusammenarbeit mit dem Gewerbe Massnahmen resultieren», so Netzle. Zusammen mit einer Sonderkom- An der Seetalstrasse beim Hafenbahnhof könnte ein P+R Parkhaus für acht Millionen entstehen. Bild: tm mission des Gemeinderates werde zudem die Gemeindeordnung einer Revision unterzogen, das Leitbild 2020 der Stadt (es stammt aus dem Jahre 2006) werde aktualisiert. Dem Altern Rechnung tragen «Wir müssen der Tatsache Rechnung tragen, dass die Gesellschaft immer älter wird», mahnte Stadträtin Barbara Kern. Ihr Department Soziales will eine Fachstelle für Altersfragen und Gesundheit errichten, wo die Fäden verschiedener Player in diesem Bereich zusammenlaufen. Sie will Sozialfällen vorbeugen, indem gegebenenfalls die freiwillige Beratung der Sozialen Dienste ausgebaut wird. Ihr erfolgreiches Projekt «Job Coach» geht in dieselbe, präventive Richtung. Hier müsse sie vermehrt die Wirtschaft mit an Bord holen, so Kern, die dem Credo folgt: «Eingreifen, bevor hohe Kosten in der Sozialhilfe entstehen.» Aber dafür brauche es Ressourcen. Das Department Gesellschaft von Stadträtin Dorena Raggenbass befindet sich schon mitten im Aufbau der Schule mit Tagestrukturen: Im Ok- tober startet das Pilotprojekt. Ein flächendeckendes Angebot ist das Ziel. Im Auge hat sie ausserdem das Schiesser-Gebäude. «Kreuzlingen soll ein Kulturzentrum erhalten», sagt sie und versichert: «Hier tut sich in den nächsten zwei Jahren was.» Eine Mischnutzung von Gewerbe und Kultur sei dort möglich. Erst müsse man aber den Auszug der derzeitigen Mieter abwarten. Der Stadtrat befinde sich darüber hinaus in Gesprächen über eine Nutzung des «Molki-Areals». Ebenfalls einige Arbeit verursacht das Sportanlagenkonzept. Die Integration von ausländischen Einwohnern will Stadträtin Raggenbass durch nachbarschaftliche Projekte fördern, zusammen mit den Quartiervereinen. Mit Raumplanung beschäftigt sich das Departement Bau. «Dabei berücksichtigen wir die Bevölkerungsentwicklung bis 2040», erklärte Stadtrat Ernst Zülle und stellte die Möglichkeit von Neueinzonungen in den Raum. «Rund 70 Hektaren zusätzliches Bauland benötigen wir», so Zülle. Zuvorderst werde dabei stets die Möglichkeit der Verdichtung geprüft. Im Bereich Strassenplanung stehe mit der kommenden Sanierung der Romanshornerstrasse die erste Massnahme des Agglomerationsprogramms in der Pipeline. Weitere sollen folgen, auch solche aus dem Langsamverkehrskonzept. Ausserdem will er den Entsorgungshof ausbauen und das Gewässerentwicklungskonzept umsetzen. Werkhof erweitern Mit Ausbau beschäftigt sich auch Stadtrat Thomas Beringer: «Wir erweitern den Werkhof an der Nationalstrasse 28, sobald die Spiegel AG gezügelt ist.» Die Parkplatzsituation am See soll mittels eines Parkhauses an der Seestrasse, eines P+Rs am Hafenbahnhof und einem Parkleitssystem verbessert werden. Im Gegenzug hebe das Departement Dienste «Parkplätze mit Seesicht» am Hafen auf. Das P+R Parkhaus ist mit acht Millionen unter den bedeutenden Investitionsvorhaben der Stadt 20162019 verzeichnet. Stefan Böker Die Broschüre «Ziele des Stadtrates 2015-2019» gibt’s am InfoSchalter der Stadt oder als pdfDownload unter www.kreuzlingen.ch ZENTRUMSENTWICKLUNG PRÄGTE Rein statistisch habe der Stadtrat von den vor vier Jahren formulierten 31 Leitsätzen, 61 Zielen und 107 Massnahmen und Projekten zirka 50 Prozent umgesetzt: «Wir haben viel auf den Weg gebracht», bilanzierte Stadtpräsident Andreas Netzle. Dazu gehöre die planerische Vorarbeit für Bushof und Schwimmhalle, auch wenn die beiden Xentrumsprojekte letztendlich vom Stimmvolk bachab geschickt wurden. «Da waren leider nicht alle der gleichen Meinung wie Stadt- und Gemeinderat», bedauerte der Stadtpräsident. Auch die neue Verkehrsführung am Boulevard erarbeiteten die Planer. Wegen Einsprachen liegen sie derzeit noch auf Eis. Der Gestaltungsplan für’s LöwenAreal ist ebenfalls da; ein privater Investor blockiere das Projekt jedoch. Dafür gelte beim Stadthaus: «Erfolgreich nach Plan», so Netzle. Die Entwicklung des Schäfli-Areals lobte er als «ganz tolle Sache». Zusammenfassend gingen eine Vielzahl von Anstrengungen Richtung regionaler Zusammenarbeit und wurden erfolgreich abgeschlossen, wie der Spitex-Zusammenschluss. sb ZIEL ERREICHT! Präsidium: - Einführung HRM2 - Reorganisation Regio Kreuzlingen - Kader-Schulung Dienste: - Abschluss Wasserverbund Thurtal-Bodensee - Fertigstellung HolzschnitzelHeizung Campus - Vernetzung Sicherheitsorgane Bau: - Abschluss Gestaltungsplan Löwen-Sallmannpark - Abschluss Agglomerationsprogramm - Langsamverkehrs-Konzept Gesellschaft: - Job-Börse für Freiwilligenarbeit - Software für Liegenschaftsmanagement - Kulturgüterschutzraum Soziales: - Reorganisation Beratungsdienste - Reorganisation Spitex - Arbeitsvermittlung und Job-Coach Stefan Böker

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6 Anzeigen Restaurant Eumel Konstanz Mia Pittroff «Ganz schön viel Landschaft hier» Kabarett KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 Fr. 11. September 2015 20.00 Uhr Ab 2.9. haben wir wieder geöffnet Hüetlinstrasse 23 Telefon 0049/7531 2 24 47 (Dienstag Ruhetag) Hauptzoll, zweite Strasse rechts, 100 Meter auf der rechten Seite Hauptstrasse 55a . Kreuzlingen Vorverkauf: www.theaterandergrenze.ch HERBSTFEST 2015 im Bindersgarten, Tägerwilen Samstag, 12. September 2015, ab 11 Uhr präsentiert Super-Gastronomie und Riesentombola mit unschlagbaren Preisen • Yetis Dampfzug • Kinderschminken • Gulaschkanone Fassstrasse • Oldtimerfahrten • Drohnen • Traktorfahrten • Pizza aus dem Holzofen • Gesundheitschecks Beratung und vieles mehr … präsentiert präsentiert präsentiert „GUT GEGEN NORDWIND“ dargestellt von den Schauspielern „GUT GEGEN NORDWIND“ Regina Neumann und Helmut Thiele „GUT GEGEN NORDWIND“ Nach dem E-Mail-Roman von Daniel Glattauer 17. September 2015 um 19 Uhr Nach dem E-Mail-Roman von Daniel Glattauer e nach W ie n Haup tp re is: St ädte re is Bindersgarten, Im Bindersgarten 3, 8274 Tägerwilen, www.bindersgarten.ch dargestellt von den Schauspielern Nach Restaurant dem E-Mail-Roman von Daniel Glattauer & Kaffeehaus KRONE Regina Neumann und Helmut Thiele dargestellt den Schauspielern Brotlaube 2, von Konstanz · Eintritt: 12 € 17. September um 19 Thiele Uhr Regina Neumann 2015 und Helmut KARTENVERKAUF: TERTIANUM RESIDENZ KONSTANZ Nach Restaurant dem E-Mail-Roman von Daniel Glattauer & Kaffeehaus KRONE 17. September 2015 um 19 BROTLAUBE 2A,den TEL. 07531 - Uhr 12850 Schauspielern dargestellt Brotlaube 2, von Konstanz · Eintritt: 12 € Restaurant & Kaffeehaus KRONE Regina Neumann und Helmut Thiele Brotlaube TERTIANUM 2, Konstanz RESIDENZ · Eintritt: 12 € KARTENVERKAUF: KONSTANZ 17. September 2015 um 19 Uhr BROTLAUBE 2A, TEL. 07531 - 12850 KARTENVERKAUF: TERTIANUM RESIDENZ KONSTANZ Restaurant & Kaffeehaus KRONE BROTLAUBE 2A, TEL. 07531 - 12850 Brotlaube 2, Konstanz · Eintritt: 12 € „GUT GEGEN NORDWIND“ KARTENVERKAUF: TERTIANUM RESIDENZ KONSTANZ BROTLAUBE 2A, TEL. 07531 - 12850 BROTLAUBE 2A, TEL. 0049 (0)7531 - 12850 HERBSTFEST 5.- 6. September Fluggruppe Cumulus, Theatergruppe Ekkharthof, Fahnenschwinger Niederburg, Spiele & Bastelaktivitäten, grosse Tombola, Bungee & Kletterwand, Tri Per Dü ���������������������������������������������������������������� ��������������������������������������������������������������� Tickets 071 686 65 76 Konz Eliane ert Müller

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KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 SPORT SPORT IN KÜRZE Derby steht bevor 7 Tells Erbin traf voll ins Schwarze Dreifach Edelmetall gab’s für Armbrustschützin Nicole Bösch (U23) aus Dotnacht bei der WM in Russland. Dafür wurde sie von der Gemeinde Kemmental und ihrem Verein gebührend gefeiert. Kemmental. Die Halle des ASV Neuwilen im Bäärenmos war ordentlich gefüllt, als Nicole Bösch flankiert von Fahnenträgern einmarschierte. Im Gespräch mit Gemeindepräsident Walter Marty zog sie eine kurze Bilanz über die für sie sehr erfolgreichen Titelkämpfe in Ulan-Ude am Baikalsee. Nach einem neunstündigen Flug traf die Schweizer Equipe von Frankfurt aus in Südsibirien ein. Bei einem Vorwettkampf Baikal-Cup gelang Nicole Bösch bereits Silber. Unter sehr prekären Windverhältnissen holte sie dann auf der 30m-Distanz stehend überraschend die Goldmedaille, nach dem es für die zuvor besser platzierten Schützinnen jeweils Punktabzug gab. Und mit der Frauen-Nachwuchsmannschaft erreichte die junge Dotnachterin über zehn Meter Bronze. «Ich habe einfach meine Nicole Bösch wurde von Walter Marty und Erwin Odermatt geehrt. Bild: tm Fusball – Der FC Kreuzlingen steht nach dem 4:0-Sieg gegen Aufsteiger Uzwil auf dem dritten Tabellenplatz. Nächstes Wochenende geht's zum Derby nach Frauenfeld. Das Spiel am Samstag, 5. September, wird um 16 Uhr auf der Kleinen Allmend angepfiffen und drüfte heiss umkämpft sein. Neuigkeiten gibt’s auch vom Kader: Nach einem halbjährigen Aufenthalt beim FC 08 Villingen kehrt Marcel Simsek zum FC Kreuzlingen zurück. Der erfahrene Oberliga-Spieler (Pfullendorf, Singen) erzielte für den FC Kreuzlingen in der Vorrunde 14/15 in 13 Spielen 14 Treffer und wird ab Oktober für die Grün-Weissen spielberechtigt sein. bestmögliche Leistung gebracht», sagte Nicole Bösch unter grossem Beifall der Gäste. Für ihren Trainer und mehrfachen Thurgauer Meister Bruno Inauen ist die hervorragende Leistung seines Schützlings auch ein persönlicher Erfolg: «Ich bin wahnsinnig stolz auf sie.» Inauen hatte vor 14 Jahren eine der beiden Armbrüste Böschs gebaut. Auch Roland Ravelli, Präsident des Thurgauer Armbrustschüt- zen-Verbandes, überbrachte Glückwünsche. Mehr als warme Worte hatte die Gemeinde Kemmental für ihre erfolgreiche Bürgerin. Gemeinderat Erwin Odermatt überreichte ihr einen Scheck in Höhe von 1500 Franken. «1000 Franken hatten wir bereits für ihre Teilnahme gesprochen, jetzt haben wir den Betrag einfach noch ein wenig erhöht», sagte Gemeindepräsident Marty. Thomas Martens Spannender Schiesssport Schiessen. Am kommenden Samstag, 5. September, kämpfen rund 60 Jugendliche aus dem ganzen Thurgau in Kreuzlingen in den Kategorien Standartgewehr, Sturmgewehr 90 und Pistole um den Titel des besten kantonalen Nachwuchsgewehr- und Pistolenschützen. Das Finale des 11. Raiffeisencups dürfte auch 2015 für hochstehenden Schiesssport garantieren. Wie viele Schützinnen und Schützen es genau sein werden, welche am kommenden Samstagnachmittag zur Schiessanlage Fohrenhölzli hinauf pilgern werden, um die Besten der Besten im Rahmen des diesjährigen Raiffeisencups zu küren, ist zwar noch nicht ganz sicher, aber der Organisator des Wettkampfes, der Chef Nachwuchs und Ausbildung des Thurgauer Kantonalschützenverbandes, David Jenni, Affeltrangen, zeigt sich im Vorfeld zuversichtlich: „Insgesamt nahmen an der ersten Runde 408 Schützinnen und Schützen teil. Da werden wir sicherlich sehr gute Teilnehmerfelder zusammenbringen, zumal wir nicht nur an die Sieger, sondern an alle Teilnehmer attraktive Preise abgeben können.» Tennis kann man in jedem Alter lernen Das Senioren Tennisteam des Regionalverbandes «Thurgau Tennis» feiert das zehnjährige Bestehen am Montag, 7. September mit einem Jubiläumsspielnachmittag in Kreuzlingen. Tennis – «Tennis kann man in jedem Alter lernen und man tut sich mit diesem vielseitigen Sport erst noch viel Gutes», ist der Initiator des Thurgauer Senioren Tennisteams, Wino Biedermann aus Amriswil überzeugt. «Koordinative Fähigkeiten, die beispielsweise beim Autofahren gefragt sind, werden auf spielerische Weise trainiert, das Gedächtnis- und Reaktionsvermögen kommt bei jedem Ballwechsel zum Zug, die Fitness wird je nach Intensität mehr oder weniger gefordert und ganz nebenbei spielen auch soziale und gesellschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle,» weiss auch Herbert Liebig, Seniorenobmann des Regionalverbandes Thurgau Tennis. Seit 2007 laufen die Kursangebote in enger Zusammenarbeit mit Pro Senectute. Am 7. September, 13.30 bis Hinten: Tanja Borath, Corinne Stäheli, Arina Meister. Vorne: Mirjam Schlattinger, Elvira Klein, Selina Bild: zvg Schüler. Aufstieg für Satus-Damen Faustball. Die sehr junge Damenmannschaft des Faustball Vereins Satus Kreuzlingen erreichte am vergangenen Sonntag in Diepoldsau gleich in ihrer ersten 1.-Liga-Saison den sensationellen Aufstieg in die Nationalliga B. Im Halbfinale gegen Bäretswil begann die junge Truppe sehr nervös und sie mussten den ersten Satz mit 8:11 abgeben. Im zweiten Satz lief es besser und diesen gewannen sie 11:8. Im Entscheidungssatz blieb es lange sehr ausgeglichen, bis beim Stand von 10:9 ein Servicewinner den überraschenden Sieg brachte. Im Finale hatte das bis dahin ungeschlagene Alpnach keine Chance, immer wieder brachte die Defensive der Kreuzlingerinnen alles zurück, was die Alpnacherinnen fast zur Verzweiflung brachte. Das klare Schlussresultat lautete 11:8 und 11:7 für Kreuzlingen. Bravo! Markus Meister Wino Biedermann (links) und Herbert Bild: Mario Gaccioli Liebig. 18 Uhr, findet auf der Tennisanlage Seeburg in Kreuzlingen ein Jubiläumsspielnachmittag statt. Einsteiger, Anfänger und Könner sind herzlich willkommen. Herbert Liebig nimmt unter der Telefonnummer 071 688 47 53 oder 076 450 85 75 gerne Anmeldungen entgegen. Am Dienstag, 8. September kann ab 10 Uhr in der Tennishalle Weinfelden Tennisluft geschnuppert werden. Über die Herbstmonate werden in verschiedenen Klubs Kurse für Senioren angeboten. Marie-Theres Brühwiler

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8 Anzeigen Zu vermieten 8574 Lengwil / TG KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 Laden, Boutique, Ausstellung, Show-Room, Büro im Zentrum von Kreuzlingen, ca. 35 m2, Fr. 900.– exkl. Nebenkosten Mit dem Neubau „Dörfli“ entsteht eine Minergie-P-Siedlung an ruhiger, sonniger Lage, Nähe Bodensee mit attraktiven 3.5- und 4.5-Zimmer-Wohnungen. Weitere Informationen zur Erstvermietung auf www.dörfli-lengwil.ch 10CAsNsjY0MDQy1zU0NTY1NQcAjMI_MQ8AAAA= 10CFWKIQ6AMBAEX3TN7pVrKZWkrkEQfA1B83_FgUPsZJOZ3qsFfFvbdrS9EtQstGiWKyd1wwInClRBW9wlqvGXChgNwHgTQRHo8BNNpjQ0zeE-rweSkelDbQAAAA== Tel.: 079 660 07 04 THOMA Immobilien Treuhand AG Tanja Baumann Tel. 071 414 50 75 www.thoma-immo.ch Vertrauen seit 1978. ( ##'( $   $ ! $$&$%( &%('(##("(" %! % Jetzt mit Währungsrabatt  (&& #'''(! &&&($%(""''% jetzt Fr. 2800.– GF: MICHAEL ZOBEL, Prof. h.c. K R E U Z L I N G E R S T R . 5 0 , D - 7 8 4 6 2 K O N S TA N Z 0049 (0)7531 28 466 72 W W W. A N N I C K - S C H M U C K D E S I G N . C O M /|ZHQVWUDVVH .UHX]OLQJHQ 0RGH IUVWDUNH)UDXHQXQG0lQQHU  1HXH+HUEVW:LQWHU .ROOHNWLRQ 6,(,67'$ gIIQXQJV]HLWHQ'L 'RELV 0L )UELV XQGELV 6DELV8KU 7HOHIRQZZZPRGHVHUYLFHFK 6WH+PDQQ +RVHQ Ihr Schweizer Gewerbe in-der-Schweiz-gekauft.ch Über 35 000 Leserinnen und Leser in Ihrer Region erreichen: Immobilien-Markt in Ihrer KreuzlingerZeitung! CoLor WorLd © GLYNT 2013 c c k u W eil z u c c t t ra di nf c o n h at ti FRISEURE 100 JAHRE Z R I E G E Das exklusive Friseurerlebnis in Konstanz, Bahnhofsplatz 12 Individuelle Haarverdichtung und Haarverlängerung mit wundervollem Echthaar. ZIEGER Friseure – 4x für Sie in Konstanz: Color World Hair World Lago Hair@Work Bahnhofsplatz 12 Sigismundstraße 9 Bodanstraße 1 Wessenbergstr. 15 - 17 Fon +49 75 31 / 28 24 69 4 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 0 Fon +49 75 31 / 36 51 65 Fon +49 75 31 / 27 57 7 Lassen Sie sich beraten: +49 75 31 / 28 24 69 4 www.zieger-friseure.de Besuchen Sie auch unseren Shop Z.HAIRCORNER: Sigismundstr. 9 / Dammgasse 5 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 59 • •

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KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. Oktober SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 «Kreuzlingen räumt auf!» Machen Sie mit! Unter dem Motto «Kreuzlingen räumt auf» sind alle Interessierten eingeladen, in ihrem Quartier herumliegenden Müll zu sammeln, um ihn anschliessend auf den Bärenplatz zu bringen. Diese Aktion findet anlässlich des nationalen Clean up day am 12. September statt. Die Aktion findet von 10 bis 14 Uhr, statt. An diesem Tag können alle Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger in ihrem Quartier herumliegenden Müll sammeln und ihn anschliessend auf den Bärenplatz bringen. Eine Anmeldung ist nicht zwingend. Zur Belohnung gibt es eine Wurst vom Grill und ab 12 Uhr Musik von Drums2streets. Für die Aktion hat die Projektgruppe bereits am Löwenstrassenfest geworben. Mittlerweile haben sich über 50 Einzelpersonen und Vereine für die Aktion «Kreuzlingen räumt auf» angemeldet. Für Auskünfte steht der Umweltschutzbeauftragte Stefan Braun zur Verfügung, Telefon 071 677 64 10. Im Mai startete die diesjährige Kampagne unter dem Motto «Übel: Müll ohne Kübel» mit dem Ziel, die Bevölkerung auf das achtlose Wegwerfen von Abfall (Littering) aufmerksam zu machen. Plakate, Littering-Botschafterinnen sowie ein Abfallcontainer, der die jährlich über 52 Kubikmeter im Seeburgpark gesammelte Abfallmenge symbolisiert, wurden dafür eingesetzt. Zudem unterstützten die Bewohner der Werk- und Heimstätte Idasonne aus Dotnacht die Kampagne. Zwei Mal wöchentlich fetzelten sie von Mai bis Ende Juli im Seeburgpark. Die schönsten Kreuzlinger Vom 11. September bis 2. Oktober präsentiert die Stadt Kreuzlingen gemeinsam mit dem Fototreff Grenzfall die schönsten Kreuzlinger Bäume im Dreispitzpark. Die Ausstellung eröffnet Stadtpräsident Andreas Netzle am Freitag, 11. September , 17.30 Uhr. Ein Baum kann mehrere hundert Jahre, bei guten Bedingungen sogar über tausend Jahre alt werden. Alte Bäume sind Zeitzeugen und Fixpunkte in einer sich verändernden Stadt. Darum – und weil sie fantastische Lebewesen sind – werden die wertvollsten der Kreuzlinger Bäume unter den Schutz des Natur- und Heimatschutzgesetzes des Kantons Thurgau gestellt. Mit der Fotoausstellung «Die schönsten Kreuzlinger» präsentieren die Stadt Kreuzlingen und der Fototreff Grenzfall unter den Plantanen im Dreispitzpark vom 11. September bis Freitag, 2. Oktober, Porträts der schönsten Bäume in Kreuzlingen. Die grossformatigen Fotografien sind täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr im Dreispitzpark zu sehen. Stadtpräsident Andreas Netzle wird die Freiluft-Ausstellung am 11. September um 17.30 Uhr eröffnen. Anschliessend erzählen Andres Stor- Werte definiert Das Projekt «Kreuzlingen zeigt Stärke» geht auf einen Workshop im Jahr 2013 zurück. Gemeinsam mit der Bevölkerung wurden daraus acht Leitsätze verdichtet und in einer Charta zusammengetragen. Im letzten Jahr machte man die Bevölkerung mit einer Plakatkampagne auf die acht Leitsätze aufmerksam. Die Leitsätze definieren Werte für den gemeinsamen öffentlichen Lebensraum. IDK Linde beim Bellevue. Bild: M. Höfler AUSSTELLUNG Unter dem Titel «SchmetterlingsPoesien» präsentiert das Fotoforum der städtischen Kunstkommission Fotografien von Heinz Erismann. Die Ausstellung im Dreispitz wurde gestern mit einer Vernissage eröffnet. Die Bilder können donnerstags und freitags von 17 Uhr bis 20 Uhr, und samstags von 11 Uhr bis 14 Uhr besichtigt werden. IDK rer und Timo Scheurer, Baumpfleger von der Firma BaumArt, über ihre Erfahrungen, die sie mit den «schönsten Kreuzlinger» gemacht haben. Ab 18.30 Uhr wird ein Apéro serviert. Bei Regen findet der Anlass im Foyer im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum statt. Mit der Finissage am 2. Oktober 2015, 17.30 Uhr, beenden Stadtpräsident Andreas Netzle die Ausstellung. Die Baumporträts können im Anschluss an die Ausstellung gekauft werden. Interessierte können ihren Lieblingsbaum bereits während der Ausstellung reservieren lassen: per Telefon 071 677 63 81 oder E-Mail. bauverwaltung@kreuzlingen.ch. Informationsdienst Kreuzlingen Bahnübergang Freiestrasse gesperrt Aufgrund von Gleisbauarbeiten bleibt der Bahnübergang Freiestrasse und Freieweg ab Sonntag, 13. September bis und mit Freitag, 28. September 2015 gesperrt. Die Gleisbauarbeiten werden von der Firma Vanoli AG im Auftrag der Deutschen Bahn ausgeführt und dienen der Instandhaltung der Gleisanlagen in Kreuzlingen im Bereich Freiestrasse und Freieweg. Die Arbeiten am Bahnübergang Freiestrasse werden am Dienstag, 22. September, bis Samstag, 26. September, jeweils ab 18 Uhr bis 6 Uhr während der Nacht durchgeführt. Während dieser Zeit bleibt der Bahnübergang auch für den Langsamverkehr gesperrt. Während des Tages ist die Verbindung für den Langsamverkehr über den Bahnübergang weitgehend sichergestellt. Allerdings bleibt der Bahnübergang Freiestrasse am Montag, 28. September, für den gesamten Verkehr gesperrt. Während der gesamten Bauzeit ist zeitweise mit erhöhtem Lärmaufkommen zu rechnen. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden durch die Baufirma direkt informiert. Wir bitten die Verkehrsteilnehmenden um Kenntnisnahme und danken für das Verständnis. IDK Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: Baubewilligungen erteilt (Woche 35) – Anbau Wintergarten im Attika, Tägermoosstrasse 7 – Erstellen Fahrradunterstand, Kirchstrasse 9 – Fassaden- und Dachsanierung, Umbau Aufenthaltsraum in Wohnung, Bergstrasse 5 + 5a – Umbau und Nutzungsänderung Verkaufsräume in Bistro, Romanshornerstrasse 52 – Erstellen Lärmschutzwand, Wydenmööslistrasse 8 Bauverwaltung 2015-0151 Abbruch Veloschuppen, Neubau Carport, Bergstrasse 14 Kohler Joachim + Wolf Iris, Bergstrasse 14, 8280 Kreuzlingen 2015-0152 Projektänderung für Neubau 2 Mehrfamilienhäuser, Rankstrasse 5 + 5a + Wasenstrasse 8 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Überschreitung Baulinie von Containerplatz) Zuhause AG, Industriestrasse 17, 9552 Bronschhofen Die Pläne liegen vom 08. bis 28. September 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Bahnübergang Freiestrasse. Bild: sb

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10 MARKTINFOS KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 Naturstrom für 270 Haushalte Die Muldenzentrale OTG AG in Amriswil setzt auf Sonnenenergie und hat eine grosse Photovoltaikanlage installiert. Amriswil. Mit der Renergie-Zentrale und der öffentlichen Sammelstelle führen die Gebrüder Brühlmann ein modernes Recyclingunternehmen ganz nach den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft. Mit der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Renergie-Zentrale gehen sie jetzt noch einen Schritt weiter in Richtung umweltschonende Kreislaufwirtschaft: Mit Thurgauer Naturstrom durch Solarenergie. Jeder Schritt, den Heinz Brühlmann auf dem Dach der RenergieZentrale macht, macht die Kraft der Sonnenenergie spürbar. Der so gewonnene Thurgauer Naturstrom ist besonders nachhaltig, umweltschonend und leistungsstark. «Wir haben bisher 380000 Kilowattstunden Strom mit unserer Anlage produziert, an einem Spitzentag ist das Strom für 270 Haushalte mit drei Personen», sagt Heinz Brühlmann. Diese Art der Stromgewinnung ist besonders umweltschonend: «Mit der bisherigen Stromgewinnung haben wir der Umwelt 57 Tonnen CO -Ausstoss erspart», so Heinz Brühlmann. «Um die gleiche Menge CO in zehn Jahren der Atmosphäre zu entziehen, müssten wir 4582 Bäume pflanzen.» Auf einer Fläche von 5000 Quadratmeter sind 2500 Module angebracht, welche die Sonnenenergie in Strom umwandeln. Solarstrom, so ist sich Heinz Brühlmann sicher, ist wegweisend für die Zukunft. «Seit Dezember 2014 produzieren wir Thurgauer Naturstrom und haben bisher der Umwelt einen CO -Ausstoss erspart, der der Menge entspricht, wie wenn man mit einem Mittelklassewagen sieben Mal um die Welt fährt. Und das ist erst der Anfang. Denn wir sind überzeugt davon, dass nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg und Klimaschutz keine Gegensätze sind.» eingesandt Die Geschäftsleitung der Muldenzentrale OTG AG (v.l.): Rolf, Kurt und Heinz Bild: zvg Brühlmann Wo: Jolly Billard, Konstanzerstrasse 22, 8280 Kreuzlingen Wann: Samstag, 5.September 2015, ab 11.00 Uhr bis open end Einladungsturnier und öffentliche BCK Feier Sonntag, 6. September 2015, ab 10.00 Uhr bis 17.30 Uhr Tag der offenen Tür mit Spass und Spiel. Es gibt tolle Preise zu gewinnen! An beiden Tagen Festwirtschaft mit DJ Weitere Infos auf www.billard-club-kreuzlingen.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 MARKTINFOS 11 Ob jung oder alt, Trommeln begeistert! Lange Zeit galt das Trommeln als verstaubt und ausschliesslich den Jungs vorbehalten. Dies führte zu fehlendem Nachwuchs und gar zu aussterbenden Vereinen. Kreuzlingen. Nicht so beim Tambourenverein der Stadt Kreuzlingen. Seit der Wiedergründung im Jahr 1994 verfolgte das junge Leiterteam stets die Vision, dieses Instrument attraktiv zu gestalten und auch das grosse Publikum damit zu begeistern. Dabei erfreuen sich auch immer mehr Mädchen an diesem spannenden und anspruchsvollen Instrument. Mit pulsierenden Rhythmen, gekonnter Schlegel-Akrobatik und viel Herzblut an den Auftritten wurde Trommeln wieder «cool»! Ein Highlight aus diesen Bemühungen ist sicherlich der grosse Erfolg von Drums2Streets (bestehend aus dem Leiterteam der Kreuzlinger Tambouren), die Formation welche vor rund 3 Jahren beim SRF-Quotenknüller «Die grössten Schweizer Talente» den 2. Platz belegte und seit wachsenenkurs mit sechs Tambouren. Nach einem Jahr kann festgehalten werden, dass dies als grosser Erfolg gewertet werden kann. Die fünf Frauen und der eine Herr lernten entgegen den Erwartungen innerhalb sehr kurzer Zeit die wichtigsten Grundlagen dieses spannenden Instrumentes und treten bereits vor grossem Publikum auf. Auch für den kommenden Erwachsenenkurs herrscht bereits eine rege Nachfrage. Alte, Junge, Männlein und Weiblein trommeln im Tambourenverein. Bilder: zvg diesem Moment das Trommeln auf Konzerten in der ganzen Schweiz und Europa zu grosser Popularität verhilft. Was das Trommeln gerade für Kinder so interessant macht, ist auch der Umstand, dass drei wichtige Prinzipien beim Erlernen dieses Instruments gelebt werden. Das Proben in der Gruppe soll nebst dem Spass auch die Kameradschaft und den Teamgeist fördern, denn ohne Zusammenhalt ist das absolut synchrone darbieten von Trommelstücken gar nicht möglich. Aber auch Disziplin gehört dazu, um an Konzerten das Publikum zu begeistern oder um an Wettspielen die Jury überzeugen zu können. DIE KURSE AUF EINEN BLICK Start Jungtambourenkurs 2015: 14. September, 18 Uhr Start Erwachsenenkurs 2015: 14. September, 19.30 Uhr Kursort: Singsaal, Schulhaus Egelsee in Kreuzlingen Alle Infos: www.tbvsk.ch oder angelo.razzino@tbvsk.ch Neue Kurse Mitte September Bereits zum 21. Mal seit der Wiedergeburt des Tambourenvereins der Stadt Kreuzlingen startet am 14. September der neue Kurs für Jungtambouren. Dabei wird jeweils am Montagabend zwischen 18.00 Uhr und 19.30 Uhr geprobt. Kinder ab sieben Jahren, ob Jungs oder Mädchen können dabei dieses typisch schweizerische Instrument erlernen und schon bald auf den Bühnen des Thurgaus dem Publikum mit rassigen Rhythmen einheizen. Auch der zweite Erwachsenenkurs startet am 14. September und wird jeden Montag zwischen 19.30 Uhr und und 20.45 Uhr durchgeführt. einges. Erwachsenenkurs entpuppt sich als grosser Überraschungserfolg Zum ersten Mal startete der Tambourenverein im letzten Jahr einen Er- Stoffe zum Verlieben – neues Fachgeschäft in Ermatingen Ermatingen. Ein ganz spezielles Sortiment findet man neu in Ermatingen. Alle, die das Nähen lieben, wiederentdeckt haben oder es schon immer mal versuchen wollten, finden hier ein tolles Angebot an Stoffkollektionen wie jolijou-Poppy go Lucky, LilaLotta, Happy Home, Bella Strada und vieles mehr. Aber nicht nur Stoffe zum Verlieben, unter anderem BioBaumwolle, Jersey, Flanell etc. werden angeboten, sondern auch gleich das passende (Näh-)Zubehör dazu. Bänder, Kurzwaren, Garn, Vlies, Zeitschriften und Schnittmuster liegen parat, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Arche feiert Jubiläum Kreuzlingen. Das Kinderprojekt Arche lädt am Samstag, 12. September, zur Feier des fünfjährigen Bestehen ein. Was damals mit einer handvoll Kinder begonnen hat, ist inzwischen zu einer grossen Organisation mit sieben festangestellten Mitarbeitern und unzähligen ehrenamtlichen Helfern herangewachsen. Ein offener Kindertreff, den täglich 40 bis 60 Kinder besuchen und dort kostenlose Freizeitangebote, die Aufgabenhilfe, den günstigen Mittagstisch oder auch die Unterstützung bei der Lehrstellensuche nutzen. Inhaberin Ina Noll hat tolle Stoffe und viel Zubehör parat. Bilder: pd Bereit fürs Kidsfestival. Bild: zvg So können schöne Dinge ganz nach dem eigenen Geschmack entstehen, ein selbstgenähtes Dirndl fürs Oktoberfest, Kinderbekleidung, Taschen, Kissen oder auch Patchworkdecken. Neue Inspirationen findet man auch im Newsletter, in dem der Stoff der Woche, Neuzugänge und Aktionen vorgestellt werden. Schulen und Schneiderateliers erwarten attraktive Konditionen. Ina Noll, Inhaberin des hellen und freundlichen Ladens, freute sich über regen Besuch am Eröffnungstag am vergangenen Mittwoch. Mehr Informationen auf www.himmelstoffundzwirn.ch Beim Kidsfestival am Samstag gibts eine Hüpfburg, Kinderschminken sowie einen Zauberer, der die Zuschauer in die Welt der Phantasie entführt. Kaffee und feiner selbstgemachter Kuchen werden angeboten, ebenso wie Zuckerwatte, Popcorn und Soft-Ice. eingesandt

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12 KREUZLINGEN/REGION KreuzlingerZeitung Nr. 36 4. September 2015 Wie aus dem Thurgauer Lied Die politische Gemeinde Wäldi feierte am Wochenende ihr 20-jähriges Bestehen. Viel Lob gab es von politischer Seite. Wäldi. «Die Einwohnerzahl hat sich in den vergangenen 20 Jahren von 921 auf 1030 erhöht, der Steuerfuss konnte dagegen von 90 auf 55 Prozent gesenkt werden», blickte Gemeindepräsident Adrian König an der Feier zurück. König betonte dabei die Lebensqualität in der nach wie vor landwirtschaftlich geprägten Gemeinde, die aber auch Bilder/ausführlicher Text: vom vielfältigen Vereinsangebot profiwww.kreuzlinger-zeitung.ch tiere: «Etwa dem STV Illhart-Sonterswil.» Regierungsrat Kaspar Schläpfer zeigte sich in seiner kurzen Replik be- Gemeindepräsident König dankt dem OK des Gemeindejubiläums. Bild: gw eindruckt von der «rekordverdächtigen» Steuersenkung und schwärmte mit dem Samariterverein Raperswi- Brunch gemütlich zu, bevor die Stimgleichzeitig von der schönen Lage der len und Umgebung viele Neugierige mung beim abschliessenden GolfGemeinde auf dem Seerücken: «Im- an. Auf viel Anklang unter den Besu- ballrennen einen letzten Höhepunkt mer, wenn ich von Ermatingen in chern stiess auch die Fotoaktion der erreichte. Musikalisch umrahmt wurRichtung Thurtal fahre, fühle ich mich Gemeindeverwaltung, bei der sie sich de das Sonntagsprogramm von den hier an die im Thurgauer Lied besun- umrahmt von den Gemeindewappen Chören Wäldi sowie der Musikgesellschaft Märstetten, die sich standesgeablichten lassen konnten. genen Felder erinnert». Am Sonntag ging es beim Gottes- mäss mit dem Thurgauer Lied als ZuVor allem die Feuerwehr Wäldieingesandt Raperswilen lockte bei ihrer Übung dienst und dem anschliessenden gabe verabschiedete. Projekt «72 Stunden» Kreuzlingen. Alle fünf Jahre sind in der ganzen Schweiz etwa 30 000 Jugendliche gleichzeitig damit beschäftigt, in ihren Gemeinden innert 72 Stunden ein soziales, gemeinnütziges Projekt zu verwirklichen. Vom 10. bis am 13. September wird auch hier in Kreuzlingen eine Gruppe Jugendlicher die Idee eines interkulturellen und sozialen Projektes in die Tat umsetzen. Die Leiterinnen und Leiter der «X-linger Crew» wollen gemeinsam mit Jugendlichen der Oberstufe und mit jugendlichen Asylsuchenden aus Kreuzlingen ein Projekt verwirklichen, welches den Flüchtlingen einen nachhaltigen Nutzen bringen soll. Dabei sind sie auf die Hilfe der Kreuzlinger Bevölkerung angewiesen, wenn es darum geht, das benötigte Material kurzfristig aufzutreiben oder um die hungrigen Mäuler zu stopfen, die am Projekt teilnehmen. Wer seine Unterstützung anbieten will, kann dies beim Jugendarbeiter der Evangelischen Kirchgemeinde, Jmerio Pianari, tun (Tel. 071 672 51 25/ Natel 079 341 39 88/jmerio.pianari@evang-kreuzlingen.ch). Am Ende gibt’s eine Feier im OJA, Seestrasse 17, am Sonntag, 13. September, um 15 Uhr. Infos zur Aktion auf www.72h.ch. eingesandt Hallenbad am Seerhein geöffnet Konstanz. Nach dem Brand des Schwaketenbads am 4. Juli hat die Bädergesellschaft Konstanz Massnahmen ergriffen, um den Schwimmbetrieb auch in der kalten Jahreszeit zu ermöglichen. So wurde das Hallenbad am Seerhein für den öffentlichen Betrieb ertüchtigt und der Bau einer Traglufthalle über dem 50-Meter-Becken des Freibads der BodenseeTherme Konstanz beschlossen. Bei planmässigem Verlauf steht die Traglufthalle ab Samstag, 24. Oktober, Schulen, Vereinen, der Universität und Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Hallenbad am Seerhein hat indes ab Montag, 14. September, dienstags, mittwochs und freitags von 15 Uhr bis 21 Uhr, samstags von 12 Uhr bis 20 Uhr und sonntags von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. eingesandt Prominenz im Oldtimer Steckborn. Zum Memorial Bergrennen Steckborn-Eichhölzli vom 26. und 27. September – 60 Jahre nach dem ersten Rennen im Jahre 1955 – haben sich etliche prominente Rennfahrer mit historischen Fahrzeugen angemeldet. Daneben finden sich zahlreiche automobilistische Raritäten wie etwas das Siegerfahrzeug von 1955, der Jaguar XK120 Alu, Jahrgang 1949. Ein breites Feld von über 280 Fahrzeugen, darunter 40 Motorräder, wird die Zuschauer auf der Strecke oder auch hautnah in den Fahrerlagern in eine attraktive automobilistische Vergangenheit entführen. So klangvolle Namen wie Fredy Amweg, Markus Hotz, Fredy Lienhard, Jockel Winkelhock, Ruedi Caprez, Fritz Erb und viele andere werden hinter den Steuern sitzen. Interessant sind aber nicht nur die prominenten Fahrer: Erstaunlich ist beispielsweise, dass über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kanton Thurgau wohnhaft sind. klz Heute rockt’s am See Konstanz. Der Aufbau für «Rock am See» ist in vollem Gang, am Freitag gibt es noch Karten an der Tageskasse. Es herrscht emsiges Treiben in Konstanz im Bodenseestadion: Grosse LKWs liefern tonnenschweres Material an, Techniker verlegen kilometerlange Kabelstrecken, Backstageund Gastro-Zelte schiessen wie Pilze aus dem Boden. Am heutigen Freitag, zur 29. Ausgabe des Rock am See-Festivals, muss alles stehen. Um 11 Uhr öffnet der Veranstalter KOKO & DTK Entertainment die Stadiontore. Tickets gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.koko.de und ab 11 Uhr an der Tageskasse am Stadion. Alle Infos unter www.rock-amsee.de. eingesandt LOKAL-TV Das Kreuzlinger Fernsehen (KFS) läuft in Endlosschleife auf dem Sender «Bodensee TV», der über Swisscom und Cablecom digital zu empfangen ist: Während des ganzen Jahres hat das KFS immer wieder viele Segelregatten im Bodenseetrichter beobachten können. Ein Regattaorganisator erklärt wesentliches solcher Regatten und informiert über diese Organisation. Der Inhaber des früher sehr bekannten Musiquariums in Kreuzlingen hat sich als Musikentertainer entpuppt und stellt seine eigene CD vor. Diese Beiträge werden am Freitag ausgestrahlt. Klassischer und doch sehr beliebt sind die Klänge des campus-Kammerchors von PHTG und PMS die von Samstag bis Montag ausgestrahlt werden. Sängerinnen und Sänger sind zu Gast im Studio. kfs Altnauer Apfelwochen Altnau. In Altnau starten am 5. September die 16. Altnauer Apfelwochen – ein Anlass mitTradition. Morgen geht es offiziell los. Schlusspunkt bildet der tolle Herbstmarkt auf dem Oberdorfplatz am 19. September. Wie immer wirken zahlreiche Restaurants und Gewerbebetriebe, die Obstproduzenten und die Schulen bei den Apfelwochen mit. Die Gaststätten zaubern feine, zum Thema passende Menüs auf die Teller. Die Schüler bekommen jeden Tag einen Pausenapfel spendiert. Die Geschäfte bieten ihren Kunden ebenfalls knackige Äpfel an. Durchs ganze Dorf führt ab dem 5. September während zwei Wochen der Apfelwettbewerb, an dem sich 29 Betriebe beteiligen. Mehr Infos unter www.apfelwochen.ch. eingesandt

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Bildung in der Region Networking mit Migranten Fremdsprachige aus 14 Nationen und Schweizer besuchten am 30. August 2015 zum 8. Mal den Internationalen Sonntagsbrunch von «Deutschkurse am See», zu dem DiplomLehrerin Silke Heit ihre Kursteilnehmer mit Familien eingeladen hatte. Kreuzlingen. Die Speisekarte des internationalen Brunchbuffets liest sich wie das «Who is who» von Speisen aller Kontinente: russischer Kaviar, ukrainischer Olivier-Salat, französische Crepes, Kokos-Reisspeise aus Costa Rica, amerikanischer Zucchetti-Kuchen, QuesilloDessert aus Venezuela und viele andere. «Nachdem jeder Hobby-Koch sich und seine Speise auf Deutsch vorgestellt hatte, schlemmten alle gemeinsam und kamen leicht ins Gespräch», freut sich Silke Heit. Hier networken Migranten: Kursteilnehmer führen zusammen offene Gespräche, vermitteln sich gegenseitig Jobs, helfen sich manchmal auch bei der Wohnungssuche und finden neue Freunde. der zu finden und über viele Themen zu sprechen. Am Ende hattest du mit jemandem etwas gemeinsam, nicht nur Ausländer zu sein, sondern die Lust, immer etwas Neues zu lernen.» Madeleine (Flugbegleiterin): «Von Tisch zu Tisch zu gehen und dabei Leute aus verschiedenen Sprachniveaus und Berufen mit ihren persönlichen Geschichten kennenzulernen, hat mir viel Freude bereitet.» Silvia (Lehrerin): «Wir finden hier neue Kontakte, auch unsere Kinder können sich kennenlernen und Silke Heit (Mitte) mit ihren Kursteilnehmern am Sonntagsbrunch neue Freundschaften schliessen.» Mireia (Ärztin): «Hier habe ich immer gute Gespräche mit interessanten Stimmen der Gäste: Wiola (Heilpädagogin): «Für mich war das der Leuten.» schönste Sonntag seit langem. Die Atmo- Interessierte für Deutschkurse und Networking dürfen sich zu einem Kennenlern-Gespräch sphäre hier ist sehr angenehm!» Rossana (Studentin): «Am besten war für anmelden unter silkeheit@sunrise.ch oder mich, direkt an einem Platz verschiedene Län- unter Mobil 076 419 48 52. ENGLISCH IN DER WEITERBILDUNG Weiterbildung spielt in Ihrem persönlichen Lebensentwurf eine bedeutende Rolle – sonst würden Sie diese Seite nicht lesen. Je weiter man seine persönlichen Ziele steckt, desto vielfältiger sind die benötigten Fähigkeiten und Kenntnisse. Nicht nur bezogen auf das Arbeitsumfeld, sondern auch in der Kommunikation und im zwischenmenschlichen Bereich. Die heutige Arbeitswelt verlangt mehr und mehr multikulturelle Interaktion, beim kommunizieren mit Menschen mit anderer Muttersprache, für das Verständnis anderer Kulturen, oder vielleicht sogar beim Arbeiten im Ausland. Fremdsprachen zu beherrschen ist deshalb wichtig – um sich im Beruf weiter zu entwickeln, aber auch für die Vernetzung im Privatleben und bei der Arbeit. ENGLISCH, werden Sie feststellen, ist die am weitesten verbreitete Sprache im beruflichen und sozialen Kontext und auch leicht zu erlernen. Rüsten Sie sich mit Englisch-Sprachkenntnissen, um den Weg zur Erreichung Ihrer persönlichen Berufsziele zu ebnen und ganz allgemein Ihren Horizont zu erweitern. LENNON LANGUAGE unterstützt Sie dabei individuell, ausgehend von Ihren Zielen und Vorkenntnissen. In your personal pyramid of life, the closer you get to the summit ( the top), the more multi skilled you will need to be. Skilled not only in your chosen and related field but also in possessing polished social skills as well. As you work towards your personal goals, more and more multicultural interaction will be required of you, for example working in a foreign language, even perhaps working in a foreign country. Thus mastering a foreign language will be important not only in making professional progress but also in networking. ENGLISH, you will find, is the most widely used language both professionally and socially. ARM YOURSELF with this easily acquired skill that will facilitate your way to achieving your personal profession goal as well as widening your horizon. Improve your knowledge of English at LENNON LANGUAGE. Lennon Language | nme@bciag.ch | 076 382 9882    &'               (                          !                           ! "        # $   $         % "   )*+ ,+- -) +-  ."                

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Bildung in der Region English Lessons | Englisch Unterricht Privat oder in kleinen Gruppen Q Q Q Q Q Q Q Vorbereitung auf die Ferien Hilfe mit Hausaufgaben ŶŐůŝƐĐŚ <ŽŶǀĞƌƐĂƟŽŶ 'ĞƐĐŚćŌƐͲŶŐůŝƐĐŚ Medizinisches Englisch 'ĞnjŝĞůƚĞ ƉƌŝǀĂƚĞ >ĞŬƟŽŶĞŶ ĞƌŝĐŚƚĞͬWƌćƐĞŶƚĂƟŽŶĞŶ ƌĞĨŽƌŵƵůŝĞƌĞŶ Lennon Language | nme@bciag.ch | 076 382 9882 LISTE Tanja Kroha in den Nationalrat 6 O: Manchmal ist es von Bedeutung, den gewohnten Platz zu verlassen und eine andere Position einzunehmen. So kann ein Perspektivenwechsel helfen, Menschen und Situationen besser zu verstehen, in Konflikten Bildungsabläufe optimieren! H: Bewährtes hochhalten! A: Bildungspartner aktivieren! oha-kroha.ch Bildung bewegt unser Leben. Perspektiven wechseln – mit Ihrer Volkshochschule ganz neue Lösungen zu finden und Diskus- entfachen die Lust am lebenslangen Lernen wieder neu. Mit Neugier sich auf ungewöhnsionen um neue Argumente zu bereichern. Die vhs Konstanz-Singen e.V. möchte mit liche Angebote einzulassen, eröffnet neue ihrem aktuellen Programm dazu anregen, Horizonte. gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen, sich mit aktuellen und gesellschaftspolitisch kon- Entdecken Sie im Programm für das zweite trovers diskutierten Themen auseinanderzu- Halbjahr 2015 Ihren persönlichen Perspeksetzen, sich selbst zu spiegeln, Denkanstösse tivenwechsel! Wir freuen uns, Sie in der vhs Konstanz-Singen e.V. zu begrüssen. zu geben – und das in jeder Hinsicht. Das Vortrags- und Diskussionsprogramm greift aktuelle Fragen auf, Podiumsdiskussionen lassen unter!#$!%'- ($- '$ ! schiedliche Stand&  # &#$  & "& &%#, punkte deutlich werden, interkulturelle  ! !  Trainings lenken den     , %)% $%$ #%   Blick nicht nur auf &!%$%+ )# % #%&+  # $% & #, «das Fremde», sondern beleuchten die $ $& &#&+ %## &( 4 !%# + &!%$%#- 63 eigenen Anschauun !#%.& &%&#)%#&+ $%))$%#- 27 gen. Erkenntnisse aus %%'#(%&  + &!%$%#- 63 der Wissenschaft &#&# %+ &!%$%#- 49 liefern interessante   38-19-3125 Anregungen für die   !    ! !  %, *+&&(  pädagogische Arbeit,   $*)'%!),+%$ $**'%!,)+%$ alternative Lernwege   "   

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So vielfältig wie noch nie Die Umfrageergebnisse zur letztjährigen Berufsmesse Thurgau bei Ausstellern und Lehrpersonen fielen fulminant aus. Aufgrund der grossen Nachfrage wird für die fünfte Berufsmesse sogar eine zusätzliche Halle für Aussteller benötigt. Mit über 240 Berufsbildern präsentieren sich vom 17. bis 19. September so in direktem Kontakt mit den Berufsleuten Interessantes zu den angebotenen Berufen erfahren. Das und die rundum gelungene Organisation der Berufsmesse führten dazu, dass sagenhafte 100% der Lehrerinnen und Lehrer den Besuch ihrer Schülerinnen und Schüler an der Berufsmesse als Erfolg bezeich- wahlmöglichkeiten gezeigt wie noch nie zuvor. «Die Jugendlichen sollen an der Berufsmesse Thurgau eine möglichst vielfältige Auswahl an Berufen entdecken können, die es im Thurgau zu lernen gibt», so Marc Widler, Geschäftsführer des Thurgauer Gewerbeverbandes. Anmeldungen für Schulklassen seit 27. Mai Für die Durchführung der 5. Berufsmesse Thurgau wird der Auftritt der Berufsmesse Thurgau etwas aufgefrischt. Das Logo und das Erscheinungsbild wirken jugendlicher und symbolisieren die Vielfalt der Berufswelt. Auch wurde eine neue Homepage umgesetzt, die noch frischer und zusammen mit den Eltern bewährt hat. Themen-Vorträge und Angebote für Fremdsprachige 2015 wird das Rahmenprogramm weiter ausgebaut. Am Samstag finden diverse Vorträge zu konkreten Berufswahlthemen statt. Diese Inputveranstaltungen sind auch für Eltern eine geeignete Informationsplattform. Alle Besucher erhalten ein ausführliches Arbeitsheft mit konkreten Schritten und einem ersten Interessencheck für ihre Berufswahl und für den Messebesuch. Zudem können die Jugendlichen ihre Bewerbung überprüfen lassen und an Probe-Vorstellungsgesprächen teilnehmen. Auch für Eltern mit fremdsprachigem Hintergrund gibt es ein entsprechendes Angebot: Die Organisatoren der Berufsmesse bieten am Samstag Dolmetscherdienste und Kulturvermittler in Türkisch, Tamilisch, Albanisch, Portugiesisch, Spanisch, Bosnisch und Serbisch/ Kroatisch an. berufsmesse-thurgau.ch berufsmesse-thurgau.ch 17. – 19. September in Weinfelden Do Fr Sa viele Berufsbilder und Ausbildungen wie noch nie. Seit dem 27. Mai können die Schulklassen auf der neuen Homepage angemeldet werden. Bestnoten für die letztjährige Messe Das Geheimnis der Thurgauer Berufsmesse liegt an der äusserst lebendigen und engagierten Präsentation der Aussteller. Das geht aus den Umfrageergebnissen bei den Lehrpersonen hervor, die mit ihren Klassen die Berufsmesse 2014 besucht hatten. An zahlreichen Ständen konnten die Besucherinnen und Besucher selber aktiv werden, ausprobieren und neten. Entsprechend positiv bewerteten auch die Aussteller die Messe: Ebenfalls 100% bezeichneten ihre Teilnahme an der Berufsmesse Thurgau 2014 als Erfolg. Vielfältige Leistungsschau Diese Resonanz führt auch dazu, dass die Berufsmesse Thurgau im fünften Jahr weiteren Zuspruch erfährt. Es haben sich so viele Aussteller angemeldet, dass nicht mehr alle Aussteller in der bisherigen Infrastruktur Platz finden und eine dritte Ausstellungshalle aufgestellt werden muss. Mit über 240 Berufsbildern und Ausbildungen werden so viele Berufsstrukturierter alle wesentlichen Informationen zur Berufsmesse vermittelt. Über die Homepage ist seit dem 27. Mai auch die Anmeldung für die Thurgauer Schulklassen möglich. Voraussichtlich werden die beliebtesten Besuchstermine für die Schulklassen am Donnerstag und Freitag auch in diesem Jahr schon wieder schnell ausverkauft sein. Mit der Anmeldung können die Lehrpersonen auch die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reservieren. Erwartet werden von Donnerstag bis Samstag wieder rund 6‘500 Besucherinnen und Besucher, wobei sich der Samstag als Besuchstag der Jugendlichen 9 – 17 Uhr 9 – 17 Uhr 9 – 16 Uhr Eintritt gratis Veranstalter Patronat Hauptsponsorin Departement für Erziehung und Kultur Unterstützt durch

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