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KreuzlingerZeitung Auflage: 22 900 Exemplare AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL Im m n 1 lie ite i ob Se rR 9 de 6–1 i eg 28.8.2015 Nr. 35 INHALT AZK im Gemeinderat Durch die Bauvorhaben des Alterszentrums Kreuzlingen steigen die Taxen der Bewohner nicht, versichern die Betreiber. Die Stadt hingegen will einen Baubeitrag von drei Millionen Franken zahlen. Ausserdem wurde die veraltete Vereinbarung überarbeitet. Seite 3 Streit nicht zu Ende Die Katholische Kirchgemeinde ist in zwei Gruppen gespalten, liberal und konservativ. Am Montag trafen beide Seiten erstmals wieder aufeinander. Eine einfache Lösung, die den Streit um die Ausrichtung von St. Ulrich beenden könnte, wurde nicht gefunden. Seite 4 Raketenwissenschaft Bei Gewittern ist Hagel oft nicht weit. Je nach Grösse der Körner sind schwere Schäden in Gärten zu beklagen. Die Hagelabwehr Ostschweiz kämpft mit Raketen dagegen an und ist von deren Wirksamkeit überzeugt. Seite 7 Japan lag ihr zu Füssen Zwei Medaillen brachte die Kreuzlingerin Mirjana Milosevic vom Wado Kai-Weltcup in Japan mit nach Hause. Im Semi-Zweikampf gab’s sensationell Gold und in der Übungsform Kata die Bronzemedaille. Damit gelang der 21-jährigen Studentin der grösste Erfolg in der Schweizer Wado Kai-Verbandsgeschichte und auch für ihren Trainer Reto Kern. Seite 13 ERÖFFNUNG FREITAG 28. AUGUST 16.30-24 UHR Mit Crazy Chick & the Roosters. Feiern Sie mit uns in der Konstanzerstrasse 6. Gratis Bratwurst gegen Button. sponsored by JazzMeile Kreuzlingen g www.jazzmeile.ch #    )     ! $  ' # $$ "% #$%#    %   # &    *& %% $     immokanzlei® AG immokanzlei® AG GZA/AZA 8280 Kreuzlingen on

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KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 DRITTE SEITE Julia Spühler Concetta Critelli Verkauf & Vermietung 071 677 99 88 3 immokanzlei.ch z KOMMENTAR ZU ST. ULRICH (S. 4) Die Zeit der Pressekonferenzen und Gesprächsverweigerungen ist vorbei – das ist gut so. Der Abend ist als Annäherung zwischen Kritikern und Behörden zu verstehen. Ein kleines bisschen befremdend war jedoch die Nonchalance, mit der Bischofsvikar Heim alles abtat. Es gab viele Wortmeldungen, aber nicht ein einziges Mal wurde Kritik angenommen oder gar ein Änderungsvorschlag diskutiert. Auch ein Seelsorger sei nur ein Mensch; es sei zu viel, von diesem zu erwarten, es mit jedem zu können, hiess es an einer Stelle. Von wem, wenn nicht von einem Pfarrer, aber können wir dies erwarten? Dass der Kritisierte stumm in der ersten Reihe sass, wurde im Weiteren kritisiert. Dafür wurde ein Gesprächskreis unter Ausschluss der Öffentlichkeit angekündigt. Bleibt zu hoffen, dass die Beteiligten dort Lösungen finden. Ansonsten wird das Bistum über kurz oder lang nicht drum herum kommen, ein Machtwort zu sprechen. Das wird nicht allen gefallen. Ein demokratischer Entscheid, das machte Bischofsvikar Heim klar, ist von der Katholischen Kirche jedenfalls nicht zu erwarten. S. Böker Verkauf und Vermietung! Dürfen wir Ihre Fragen dazu professionell und charmant beantworten? immokanzlei ® AG Sicherheit durch Partnerschaft Die Defizitgarantie deckeln Am kommenden Donnerstag behandelt der Gemeinderat die neue Vereinbarung zwischen Stadt und Alterszentrum. Maximal 90 Prozent eines jährlichen Defizits will die Stadt tragen, nie höher als 300 000 Franken pro Jahr. Ausserdem soll es einen Baubeitrag von drei Millionen Franken für die Sanierung geben. Kreuzlingen. Die alte Vereinbarung zwischen Stadt und Alterzentrum Kreuzlingen (AZK) ist 43 Jahre alt, nicht mehr zeitgemäss und muss erneuert werden. Seit zwei Jahren wird daran bereits gearbeitet, teilte Stadträtin Dorena Raggenbass im Vorfeld der Gemeinderatssitzung vom 3. September mit. Unter anwaltlicher Aufsicht schraubten die Verantwortlichen an der Defizitgarantie, sie war bislang ohne Deckelung vertraglich zugesichert. Neu geregelt ist zudem das Mitspracherecht und die Kündigungsfrist. Der Vertrag soll für die nächsten 40 Jahre «verheben», so Raggenbass. Nachdem die Genossenschaftsversammlung ja zum Vorhaben sagte, ist nun der Gemeinderat dran. Eine mögliche Volksabstimmung könnte am 29. November stattfinden. Die Genossenschaft errichtete das AZK vor mehr als 40 Jahren. Heute ist es in Kreuzlingen fest verankert. Die Geschäftsleitung musste die vertraglich festgelegte Defizitgarantie nur in den Anfangsjahren in Anspruch nehmen, etwas über fünf Millionen Franken flossen dabei. Auch Münsterlingen beteiligt sich an der Defizitgarantie, liess Stadträtin Raggenbass wissen. Der Betrag werde aber über die Einwohnerzahl berechnet. HISTORISCH TIEFE STROMPREISE Gute Nachrichten von den Technischen Betrieben Kreuzlingen (TBK). Tiefere Energiepreise lassen die Strompreise sinken. Die Tarife gelten ab 1. Januar 2016. Susanne Bergsteiner, kaufmännische Leiterin der TBK, sprach an der Medienvorstellung sogar von einem «historischen Tiefstand». Im Durschnitt kostet die Kilowattstunde 0,35 Rappen weniger. Haushaltskunden erfahren so eine Entlastung zwischen 15 und 30 Franken pro Jahr – je nach Wohnungsgrösse, stromfressenden Geräten und Nutzerverhalten. Und dies trotz gestiegener Abgaben, wie Bergsteiner erläuterte. Für Kreuzlinger ergibt sich dadurch die beste Gelegenheit, ihren Strommix ohne Atomstrom zu wählen: Selbst wer den Aufpreis von 0,13 Rappen pro Kilowattstunde zahlt, profitiert von sinkenden Strompreisen. «80 Prozent der Haushaltskunden sind bereits an Bord», teilte Stadtrat Thomas Beringer mit und appellierte an die verbliebenen 20 Prozent, es ihnen mit einem Anruf bei den TBK gleich zu tun. sb Anzeige Der Neubau der Pflege- und Demenzabteilung kommt gut voran. Bild: sb Der Baubeitrag von drei Millionen Franken ist für die Sanierungsund Umbauarbeiten der Alten- und Pflegeabteilung gedacht. Dabei handelt es sich um die zweite Etappe der ehrgeizigen, aber nötigen Bauvorhaben des AZK. Kurz vor der Fertigstellung steht der Neubau der Pflegeund Demenzabteilung (Erste Etappe). Noch als Grobkonzept und ohne Kostenschätzung existiert der Plan, die 60 Alterswohnungen des AZK zu sanieren. von will die Stadt mit der Defizitgarantie tragen, das wären 148 500 Franken pro Jahr im Schnitt. «Durch Zustimmung kann der Gemeinderat sein Bekenntnis zum Alterszentrum ausdrücken», so Stadträtin Raggenbass. «Der Stadtrat hat es bereits getan.» S. Böker ASYLZENTRUM In seiner Antwort auf die einfache Anfrage der SVP zur Absichtserklärung Asylzentrum weist der Stadtrat die Fraktion zurecht: «An keiner Stelle» habe der Stadtrat «geschrieben oder gesagt», was ihm die SVP unterstelle, nämlich auf die Sicherheit kein Auge zu haben. Desweiteren geht aus der Antwort hervor, dass Parzelle 8596, welche die Stadt dem Bund als Ersatz für die Gebäude «Tagestrukturen» in irgendeiner Form zur Verfügung stellen will, einen Wert von 533 000 Franken hat. Wie der Bund auf Anfrage mitteilte, ist das bestehende Mietverhältnis an der Döbelistrasse 26 ohnehin bis 31. Dezember 2015 verlängert worden. sb Sanierung unumgänglich «Die Sanierung ist unumgänglich, um den heutigen Anforderungen zu entsprechen», so Stadträtin Raggenbass. «In betrieblicher, hygienischer und sicherheitstechnischer Sicht.» Die Kosten dieser zweiten Etappe belaufen sich auf rund 16 Millionen Franken. Auch Cafeteria, Mehrzwecksaal und Küche erhalten eine Vergrösserung und Optimierung. Die Vorhaben beeinflussen den Finanzplan des AZKs. Bis inklusive 2018 rechnet der Vorstand mit einem jährlichen Defizit von durchschnittlich 165 000 Franken. 90 Prozent da- Neue Tanzkurse ab 30. August Jetzt anmelden! www.tanzschulerobinson.ch s c h u l e Tel: 071 - 688 33 26 ROBINSON Kreuzlingen T a n

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4 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 Finanzkolumne der Raiffeisenbank Tägerwilen Keine einfache Lösung in Sicht Am Gesprächsabend, zu dem beide Pfarreiräte der Kreuzlinger Katholiken sowie die Dialoggruppe selbst eingeladen hatten, durften die zahlreichen Kritiker der Seelsorge von St. Ulrich das Wort ergreifen. Bischofsvikar Ruedi Heim leitete den Abend und beantwortete viele Fragen. Meist relativierte er die Bedenken der Dialoggruppe und wies darauf hin, dass es auch einen entgegengesetzten Standpunkt gebe. Kreuzlingen. Nachdem die Dialoggruppe im Juni die Teilnahme an einem Gesprächsabend verweigert hatte, trafen beide Seiten des Kreuzlinger Kirchgemeindestreits am vergangenen Montag erstmals wieder aufeinander. Unter anderem seien damals Gespräche hinter den Kulissen in ausfälligem Ton verlaufen, zudem hatten die Kritiker befürchtet, dass die Menschen, die sich ihnen anonym anvertrauten, blossgestellt werden sollten. Dieses Mal sorgten Vorbereitungsgespräche, an denen auch die Dialoggruppe teilnahm, für Vertrauen. de Seiten, wenn’s den gab, gleich viel. Wenn es zu persönlich wurde oder Bischofsvikar Ruedi Heim Fragen nicht beantworten konnte, wurden sie auf einem Flipchart notiert, um sie in einer späteren Sitzung, die Bischofsvikar Ruedi Heim in Kreuzlingen. Bild: Stefan Böker im kleineren Kreis mit Kritikern und Pfarradminis- Junge Unterstützer trator Jehle stattfinden soll, zu behan- «Ich bin überzeugt von Pfarrer Jehle», deln. Zudem bestand die Möglich- sagte dagegen ein Jugendlicher aus keit, schriftliche Beiträge in einer Fra- St. Ulrich, der zur Verteidigung des gebox zu deponieren. umstrittenen Priesters aufstand. «Er Inhaltlich ging es um Predigten hat mich und viele Kollegen zum des von so vielen angezweifelten Glauben gebracht. Ich unterstütze alPfarreioberhauptes, seine Qualität les so, wie es jetzt ist.» der Seelsorge, die Ökumene und ökumenischen Schulunterricht, den Weg Dialoggruppe nicht zufrieden der Katholischen Kirche allgemein, Wir haben im Anschluss an den Geden interreligiösen Dialog. Aber auch sprächsabend bei verschiedenen BeTheologisches, nicht unbedingt für teiligten nachgefragt. Einer Lösung sei jedermann Verständliches, fand sei- man durch diesen Abend nicht näher nen Raum. Bischofsvikar Ruedi Heim gekommen, befürchtet die Dialogwiegelte zumeist ab: «Über das, was gruppe. Monika Schär wünscht sich gut und schlecht ist, gehen die Wahr- einen Richterspruch: «Jetzt müssen nehmungen auseinander», sagte er Vorschläge vom Bistum kommen», an einer Stelle. Und: «Man kann es findet sie. Xaver Dahinden lobte zwar nie allen recht machen.» die Gesprächskultur am Abend, bemängelte aber: «Wir haben nicht die Antworten bekommen, die wir woll«Nehmt mal was an!» Dabei gab es teils deutliche Worte zu ten.» Martin Beck, Pfarreiratspräsident hören: «Es ist einfach, sich hinter dem Kirchenrecht zu verstecken und St. Ulrich, hingegen sprach von einem die heutige Situation zu ignorieren», gelungenen Austausch, bei dem die monierte etwa Bruno Schlauri. Xaver aggressiven Töne der Vergangenheit Dahinden befand: «Die Seelsorge nicht erklangen, und betonte, dass es sollte Frieden stiften statt die Ge- das Anliegen der Behörde sei, die Unmeinde spalten.» Stefan Räber be- zufriedenen wieder zu integrieren. richtete: «Das, was ich gestern in der «Wir sind brennend daran interessiert, Kirche erlebte, war sehr altertümlich. eine Lösung im Dialog zu finden», sagAber alle Kritik wird von euch abge- te er. Bischofsvikar Ruedi Heim erklärschmettert. Ihr solltet mal etwas an- te, wie schwierig es sei, den Grad der Unzufriedenheit zu messen. Eine Abnehmen.» Einen sehr emotionalen Moment stimmung halte er in dieser Hinsicht erfuhr die Versammlung im Ulrichs- für untauglich. Heim wies darauf hin, haus, als eine Mutter aus der Pfarrei dass er eine Menge positiver Feedaufstand und unter anderem berich- backs aus St. Ulrich erhalte. Die Sache tete: «Mir geht es so schlecht. Mir tut sei nicht einseitig. «Wenn es so wäre, es in der Seele weh, wie sich die Pfar- hätten wir schon längst gehandelt.» «Ich finde Pfarrer Jehle super», rei in den vergangenen drei Jahren entwickelt hat. Und ich kenne viele, erzählte denn auch eine ältere Dame. denen es genau so geht. Wenn es kei- Ihr Mann, ein Evangelischer, sagt, er ne Lösung gibt, dann muss ich aus- singe im Kirchenchor St. Ulrich und treten.» «Auch auf der anderen Seite ist der Meinung, dass vieles aufgegibt es Nöte», erwiderte Bischofsvikar bauscht wurde und manche Vorwürfe schlicht falsch sind. S. Böker Heim darauf. Matthias Widmer, Leiter Finanzberatung Geschäftsstelle Siegershausen China wird für Schweizer Unternehmen zum Bumerang Das Wirtschaftswachstum in China verlangsamt sich stärker als erwartet. Im Rahmen von Gegenmassnahmen versucht die Regierung in Peking die eigene Währung abzuschwächen. Beides trifft auch die in die Volksrepublik und ihre Nachbarländer exportierenden Schweizer Firmen. Nach wachstumsreichen Jahren wird China immer mehr zum Bumerang für diese Unternehmen. Strukturelle Ungleichgewichte Gemäss Erhebungen der nationalen Statistikbehörde ist die Wirtschaftsleistung in China von Januar bis Juni aufs Jahr hochgerechnet um 7 Prozent gestiegen. Das mag auf den ersten Blick viel erscheinen. Dieses Wachstum reicht allerdings nicht aus, um die durch das unkontrollierte Wachstum der vorangegangenen Jahre entstandenen strukturellen Ungleichgewichte wettzumachen. Die Regierung in Peking versucht deshalb schon seit Monaten, die heimische Wirtschaft mittels gezielter Massnahmen zu beleben. Zuletzt entschied man sich für eine grössere Wechselkursflexibilität des Renminbi gegenüber dem Dollar, um der rückläufigen Exporttätigkeit entgegenzuwirken. Schweizer Firmen sind gefordert Ausserhalb Chinas kam diese geldpolitische Massnahme nicht gut an, wurde diese doch als Zeichen der Schwäche verstanden. Die vor Ort tätigen Schweizer Unternehmen sind weiterhin gefordert. Mit einem Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern von 20,2 Milliarden Franken im Jahr 2013 ist China zum wichtigsten Handelspartner der Schweiz in Asien sowie zur Nummer drei nach Europa und den USA aufgestiegen. Mit dem im Juli desselben Jahres in Peking unterzeichneten Freihandelsabkommen dürfte die Bedeutung sogar noch zugenommen haben. Betroffen sind hierzulande vor allem Firmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, insbesondere jene aus der Industrie, sowie die Luxusgüterhersteller. Aus Schweizer Sicht ist deshalb wichtig, dass die Regierung in Peking die Probleme möglichst rasch in den Griff bekommt und die dortige Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnt. www.raiffeisen.ch/taegerwilen PASTORALRAUM Bis 2016 sollen die Gemeinden zu Pastoralräumen zusammengeschlossen werden. Bei uns wären es St. Ulrich, St. Stefan und Ermatingen, die zukünftig eine seelsorgerische Einheit bilden sollen. Bischofsvikar Ruedi Heim kündigte an, dass das Bistum angesichts der Querelen erst an anderen Orten «fürschi macht». Die Bildung eines solchen Pastoralraums kann also noch dauern. Ihr Leiter wird gemäss Heim von den Kirchenvorstehrschaften vorgeschlagen und dann vom Bischof ernannt. Eine Wahl gebe es nicht. sb Behandelt wurden vier Themenfelder, «Rückständig vs. fortschrittlich», «Seelsorge», «Zuständigkeiten» und «Zweites Vatikanisches Konzil/Priestertum». Gekommen waren etwa 150 Personen, weit mehr Alte als Junge. Kritische Wortmeldungen stellten den weitaus grösseren Teil der Voten dar. Wenn es denn Verteidigung für Pfarradministrator Alois Jehle und die Vorgänge in der Pfarrei St. Ulrich gab, dann kam sie meist von kirchlichen Mitarbeitern oder aus deren engerem Umfeld. Applaus erhielten bei-

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KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 REGION Kreuzlinger Jazz Nights @ SiX im m er don n er s ta g s live – frei er E intri t t 5 Klare Front bei den Kandidaten Zum ersten Podium der Ständerats-Kandidaten Brigitte Häberli, Roland Eberle und Klemenz Somm kam es am Dienstag an der PH in Kreuzlingen. Dabei gerieten vor allem Herausforderer Klemenz Somm und Amtsinhaber Roland Eberle aneinander. Kreuzlingen. Es sind augenscheinlich zwei, die sich zwar menschlich respektieren und achten, politisch jedoch meilenweit auseinander liegen und völlig gegensätzliche Positionen einnehmen. Die politische Rivalität zwischen Roland Eberle und Klemenz Somm jedenfalls flammte bei der Podiumsdiskussion auf Einladung der EVP Thurgau desöfteren auf, schliesslich machte Somm bereits als junger Kantonsrat 2004 bis 2006 dem damaligen Thurgauer Finanzdirektor Eberle das Leben schwer. Und vor kurzem erst stichelte Somm in Sachen Kartause Ittingen, deren Stiftungsratspräsident Eberle ist. Die Unterschiede konnten beim Podium nicht grösser sein. Auf der einen Seite der mit allen Wassern gewaschene Polit-Profi der SVP, Roland Eberle (62), und CVP-Ständerätin Brigitte Häberli (57). Sie hatte in Eberle in den vergangenen vier Jahren Legislaturperiode offenbar einen Seelenverwandten gefunden, denn meist waren die beiden Kantonsvertreter in Bern einer Meinung. Auf der anderen Seite der 15 Jahre jüngere, gerne polarisierende Unternehmer und grün-liberale Kantonsrat Klemenz Somm. w w w . h o t e l s i x . c h EVP-Moderator Jürg Schorro aus Landschlacht verstand es, allen Kandidaten genügend Raum für ihre Positionen zu geben, auch wenn einige Punkte auf seiner Liste aus zeitlichen Gründen nicht behandelt werden konnten. So kreiste die Diskussion um bundespolitische Reizthemen wie Energiewende, Rentenreform 2020 und Masseneinwanderung. Die Fronten traten dabei klar zutage. Während Somm einen sofortigen Atomausstieg forderte und auf die Energiewende setzt, verwiesen Eberle und Häberli auf den bereits beschlossenen Ausstieg, dessen Ende aber noch nicht in Sicht ist. Bei der Rentenreform mit einem höheren Eintrittsalter für Frauen (65 Jahre) und steigenden Ausgaben möchte Somm zur Finanzierung von 1. und 2. WEN DIE EVP ZUR WAHL EMPFIEHLT Nach dem Podium diskutierte die EVP-Parteiversammlung über eine Wahlempfehlung. Die nötigen Fähigkeiten für das anspruchsvolle Amt waren bei allen drei Kandidierenden unbestritten. Somit stellte sich die Frage, wer die drei Schwerpunktziele der EVP in Bern am überzeugendsten vertreten würde. Diese lauten: «Nachhaltig leben, gerecht handeln, Menschen würdigen». Davon liessen sich die Parteimitglieder in der geheimen Wahl leiten. Häberli und Somm erhielten die nötige Stimmenzahl. Die Thurgauer EVP empfiehlt somit Brigitte Häberli und Klemenz Somm zur Wahl in den Ständerat. tm Säule die Lohnkosten im Gegensatz zu den beiden amtierenden Ständeräten nicht erhöhen. Der Kreuzlinger Unternehmer schlug stattdessen eine Abgabe auf fossile Energieträger vor. Dies lehnten Eberle und Häberli entschieden ab und präsentierten sich als Wohlstandswahrer. «Wieviel Leute verträgt eine Fläche?» Diese Frage steht für Roland Eberle im Zentrum der Flüchtlingsdebatte. Brigitte Häberli verwies auf die Kriterien im Asylgesetz und Klemenz Somm zog eine scharfe Trennung zwischen berechtigter Skepsis und Fremdenhass: «Die SVP hat ihren rechten Rand nicht im Griff», sagte er unter Beifall der Gäste und auch mit Zustimmung von Eberle, der Hetzparolen verurteilte. T. Martens EVP-Podium zur Ständeratswahl 2015 (v.r.): Klemenz Somm (GLP) machte unter Moderation von Jürg Schorro neBild: Thomas Martens ben den Amtsinhabern Brigitte Häberli (CVP) und Roland Eberle (SVP) eine gute Figur. Teeniecontest feiert Jubiläum Kreuzlingen. Ein letztes Casting zum Teeniecontest 2015 findet am Samstag, 29. August, im Einkaufszentrum Karussell statt. Jugendliche sind aufgerufen, zum Open Casting nach Kreuzlingen zu kommen. Wie wär’s, ein Jahr lang Miss & Mister Teenie als Vorbild der Schweizer Jugend zu sein? Bei der Wahl zählen vor allem Natürlichkeit, Cleverness, Hobbies und jugendlicher Charme. Deshalb kann jeder Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren mitmachen. Den Teilnehmern winken viele Preise und den beiden Siegern ein tolles Amtsjahr mit Spass und Action. Interessenten sollten zwischen 13 und 16 Uhr vorbeikommen und sich beim Poste 4 anmelden. Beim Casting gibt es jeweils Einzelgespräche mit der Jury. Im Anschluss folgt das Styling beim Lehrlingsteam P2 inklusive Fotoshooting. Die amtierenden Miss & Mister Teenie Schweiz Sarina und Max werden auch anwesend sein und verteilen Autogramme. tos zusammen oder einzeln posieren. Alle Casting Besucher haben zudem die Chance, einen tollen Preis zu gewinnen. Einsatz für die Jugend Mit unermüdlichem Einsatz und viel Herzblut hat sich die Erfinderin vom Teeniecontest Schweiz, Schauspielerin Shana Lenner, in den vergangenen 20 Jahren für die 13- bis 16-jährigen Jugendlichen eingesetzt und sie gefördert und gefordert. Das Finale 2015 findet am Samstag, 7. November, in der Eventalm in Rümlang bei Zürich statt. Weitere Infos: www.teeniecontest.ch eingesandt Styling mit Fotoshooting Zur Jubiläumsveranstaltung dürfen nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Mütter, Väter, Geschwister und Freunde ein Styling vom P2-Team geniessen und anschliessend für Fo- Die Amtsinhaber Sarina von Känel Bild: zvg und Max Steensma.

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6 Anzeigen Arenenberg KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 Königliche Kurse am kaiserlichen Arenenberg Diverse Kurse • Filzen | Diverse Kursdaten | ab 118.– • Gärtnern für Kinder | 10 Mittwoch-Nachmittage | 250.– • Ein Jahr im Hausgart en | 11 Freitage | 1200.– • Verschiedene Sommersträusse | Mi 26.8. | 52.– • Klöppeln | sechsmal ab 26.10. | 285.– • Gärtnern nach dem Mond | Donnerstag 5.11. | 70.– • Seifen sieden | Montag 23.11. | 143.– Buc hungen und Informationen BBZ Arenenberg | 071 663 33 33 | info@arenenberg.ch Kurse Ernährung und Kulinarik • Dampfgarer / Steamer | Diverse Daten | ab 85.– • Backen / Guetzli | Diverse Daten | ab 75.– • Festmenüs zubereiten | Diverse Daten | 87.– • Brunchen wie ein Kaiser | Samstag 19.9. | 73.– • Fleisch sanft garen | Montag 21.9. | 95.– • Wild auf Wild | Donnerstag 22.10. | 90.– • Kochen mit kleinem Budget | Mo 9.11. | 40.– • Köstlichkeiten aus Milch | Fr 8.1. | 102.– • Genussvolle Hülsenfrüchte | Do 14.1. | 77.– Alle Kurse unter www.arenenberg.ch | Bestellen Sie jetzt das kostenlose Kursmagazin. DO 6 Sinfoniekonzerte schon ab 120.– 071 242 06 06 | sinfonieorchestersg.ch HERBSTFEST 5.- 6. September Fluggruppe Cumulus, Theatergruppe Ekkharthof, Fahnenschwinger Niederburg, Spiele & Bastelaktivitäten, grosse Tombola, Bungee & Kletterwand, Tri Per Dü ���������������������������������������������������������������� ��������������������������������������������������������������� RE MI Klangwelten FA BO Tickets 071 686 65 76 Konz Eliane ert Müller

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KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 REGION 7 Vereint im Kampf gegen Hagel Bei Gewittern ist Hagel oft nicht weit. Je nach Grösse der Körner sind schwere Schäden in Gärten, auf Äckern, bei Häusern und Autos zu beklagen. Die Hagelabwehr Ostschweiz kämpft mit Raketen dagegen an und ist von deren Wirksamkeit überzeugt. Region. «Hagel ist ein Naturphänomen. Man kann nicht gegen die Natur, sondern nur mit ihr arbeiten», bringt es Martin Straub, Aktuar der Hagelabwehr Ostschweiz, auf den Punkt. Es sei daher nicht möglich Hagel zuverlässig zu verhindern, aber die Schäden deutlich zu reduzieren. Damit ist klar, dass der letzte Beweis für den Erfolg der Raketen fehlt. Genau das ist das Problem, mit dem sich der Verband seit seiner Gründung vor 70 Jahren herumschlagen muss. Zwar wurde die Wirksamkeit der Abwehrmassnahmen mehrfach wissenschaftlich untersucht, aber letztlich nicht felsenfest untermauert. Und so können die knapp 200 Schützen in den Kantonen Thurgau und St. Gallen weiterhin lediglich darauf hoffen, dass ihre «Impfmassnahmen» die erwünschte Wirkung entfalten. Für Urs Herzog, Leiter Versicherungsund Schadendienst, liegen die Vorteile auf der Hand: «Alles was hilft, Hagelschäden zu verhindern, finden wir gut und unterstützenswert.» So sehen das auch die 41 Mitgliedsgemeinden in den Kantonen Thurgau und St. Gallen. Von den 14 Gemeinden des Bezirks Kreuzlingen sind allerdings sechs nicht dabei – Gottlieben, Kemmental, Ermatingen, Raperswilen, Salenstein und Wäldi. «Letztere vier Gemeinden können im Moment auch gar nicht Mitglieder werden, da sie ausserhalb von unseren Abwehrzonen liegen», sagt Martin Straub. Die westliche Grenze verlaufe von Gottlieben über Tägerwilen in Richtung Kemmental. Der dortige Gemeindepräsident Walter Marty begründet die Ablehnung seiner Gemeinde mit der nicht erwiesenen Wirksamkeit des Verfahrens. «Wir haben das bereits mehrfach im Gemeinderat besprochen und meinen, dass die Kosten-Nutzen-Relation nicht passt.» Pro Quadratmeter Gemeindefläche ohne unproduktive und bestockte Gebiete zahlen die Mitgliedsgemeinden fünf Franken jährlich, Kreuzlingen zum Beispiel 4000 Franken, «weil damit alle Gartenbesitzer und Landwirte profitieren», so Werner Stiefel, Werkhofleiter und Obmann Hagelabwehr. Walter Marty schliesst aber nicht aus, dass Kemmental von der Zahlungsbereitschaft seiner Nachbargemeinden profitiere, die Mitglied sind. Eingriff in den Luftraum Denn darum geht es bei diesem Verfahren der Hagelabwehr. Die Einsätze laufen seit Einführung eines neuen Systems im Jahr 1999 nach einem vorgegebenen Schema ab. «Von zirka Anfang April bis Ende Oktober hat immer einer unserer sechs Alarmierer Pikett», so Straub aus Steinebrunn bei Egnach. «Anhand unserer Meteodaten und ihrer jahrelanger Erfahrung können sie die Hagelgefahr einschätzen und frühzeitig in Zusammenarbeit mit der Skyguide die betroffenen Lufträume sperren lassen, da wir mit den Raketen den überwachten Luftraum tangieren.» Sobald die Alarmierer Freigabe haben, benachrichtigen sie die Schützen per SMS oder Pager. Nicht jedes Gewitter birgt Hagelgefahr. Voraussetzung ist ein Zusammenspiel warmer und kalter Luftschichten. Durch Thermik kühlt die Luft ab und setzt Wasserdampf frei. Damit daraus Hagelkörner entstehen, braucht es Kondensationskeime, Staub oder kleine Partikel, an die sich das Wasser anlagert und gefriert. Dafür sorgt Silberjodid: «Mit jeder Rakete bringen wir mehrere Milliarden Moleküle in die warme Aufwindzone und so indirekt mitten in die Gewitterzelle», erklärt Straub. Silberjodid weist eine fast identische Gitterstruktur wie Eis auf und kann Wasser sehr gut an sich binden. «Dadurch können wir die Anzahl der Hagelkörner um ein Vielfaches erhöhen und so die Grösse des einzelnen Hagelkorns verringern», so Straub weiter. Bestenfalls reiche der Fall zur Erde, um das Korn wieder aufzutauen. Zumindest sollte das Korn aber so klein sein, dass es keinen Schaden mehr verursacht. Das Gewitter wird quasi mit Partikeln «geimpft». Es gibt drei verschiedene Raketentypen mit unterschiedlichen Steighöhen, von 1000 bis 1850 Meter. Die Raketen sind 40 Zentimeter lang und drei Zentimeter dick. «Sie wurden in Zusammenarbeit mit unserem Lieferanten Spacetec GmbH gemeinsam entwickelt», sagt Martin Straub. Der kleine inhabergeführte Betrieb baue alle Produkte in der Schweiz zusammen. Die Raketen werden an die beiden Hauptlager geliefert und dort gelagert. Von da aus gelangen sie über die Obmänner jeder Mitgliedsgemeinde zu den Schützen. Diese müssen eine Sprengausbildung und die Prüfung zur Verwendung von Pyrotechnischen Gegenständen abschliessen und spätestens alle fünf Jahre eine Weiterbildung besuchen. Waren es früher im wesentlichen Landwirte, die aus eigenem Interesse handelten und ihre Kulturen schützten, interessieren sich heute auch zunehmend Freiwillige aus anderen Berufsgruppen für eine solche Ausbildung. Schliesslich geht Hagelabwehr längst nicht mehr nur Bauern an, sondern jeden, der keine Versicherung in Anspruch nehmen will oder kann. Eine schiesst sogar aus Überzeugung 10000 Franken ans Jahresbudget des Verbands von 200 000 Franken zu, die Gebäudeversicherung Thurgau (GVTG). Überzeugte Gemeinden Tägerwilen denkt allerdings gerade über einen Ausstieg auf Ende des Jahres nach. «Wir haben Zweifel, ob es noch zeitgemäss und wirkungsvoll ist», sagt Gemeindepräsident Markus Thalmann. Tägerwilen zahlt bisher 3555 Franken im Jahr. Langrickenbach (4500 Franken) und Münsterlingen (2100 Franken) sind ebenfalls Mitglied und wollen es auch bleiben: «Da unsere Gemeinde sehr landwirtschaftlich geprägt ist und auch sehr viel Obst in Langrickenbach produziert wird, unterstützen wir den Verband», sagt Gemeindepräsidentin Fabienne Schnyder. Und Münsterlingens Gemeindepräsident René Walther ergänzt: «Es ist besser präventativ zu handeln, als allfällige Ertragsschäden über Subventionen und Versicherungen zu tilgen.» Neben der GVTG leistet der Kanton Thurgau ebenso einen finanziellen Beitrag wie die Nicht-Mitgliedsgemeinden Gottlieben und Wuppenau, die Obstverbände Thurgau und St. Gallen, der Ostschweizer Bio-Obstbauring und diverse kleinere Gönner. Für sie zählt allein schon der Versuch, Hagel zu verhindern. Thomas Martens So sieht eine Rakete an der Abschussvorrichtung aus (kleines Bild). Die freiwilligen Schützen werden immer wieder daran geschult. Bilder: zvg

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8 Anzeigen Zu vermieten KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 Laden, Boutique, Ausstellung, Show-Room, Büro im Zentrum von Kreuzlingen, ca. 35 m2, Fr. 900.– exkl. Nebenkosten Zu vermieten in Kreuzlingen Praxis oder Büro ruhig, sonnig, zentral wunderschöner Gartenblick gepflegtes Ambiente Praxis Mitbenutzung in wunderbarer Umgebung Fr 250, Fr 390, Fr 550 Gewerbe / Lager Fr 298 inkl Gewerberaum, Lager, Atelier für Firma / Privat, ab 68 Fr Büro gepflegt, 30m2, 60m2 071 672 10 23 info@bttc.ch Aufgestellte, junge Familie mit 3 Kindern (5, 2, 0 Jahre) sucht abaris Raucherentwöhnung Nichtraucher durch Laser seit 27 Jahren Fr. 190.- inklusive Hunger/Diätpunkt Grundstück bis 700m2 zum Bauen oder Haus mit 4 Schlafzimmern Tel: 077/431 02 26 071 534 88 95 KREUZLINGEN Tel.: 079 660 07 04 nikotinlos-bodensee.ch Albert Stäheli Eigentumswohnungen Ermatingen Neubau Im ruhigen Dorfteil Staad, an sehr zentraler Lage, sind 4½- u. 5½- Zimmer Wohnungen an der Schiffländestrasse 23 im Bau, das MFH liegt sehr nahe an See, Post, Bahn u. Einkauf Preis ab Fr. 670‘000.– inkl. 2 Stk. TG- Plätze Auskunft 071 664 10 75 Ihr Schweizer Gewerbe in-der-Schweiz-gekauft.ch Über 35 000 Leserinnen und Leser in Ihrer Region erreichen: Immobilien-Markt in Ihrer KreuzlingerZeitung! Gratis: Ausbau Ihrer alten Küche sowie Glas-Rückwände beim Kauf einer kompletten Küche. CoLor WorLd © GLYNT 2013 c c k u W eil z u c c t t ra di nf c o n h at ti FRISEURE 100 JAHRE Z R I E G E Das exklusive Friseurerlebnis in Konstanz, Bahnhofsplatz 12 Individuelle Haarverdichtung und Haarverlängerung mit wundervollem Echthaar. ZIEGER Friseure – 4x für Sie in Konstanz: Color World Hair World Lago Hair@Work Bahnhofsplatz 12 Sigismundstraße 9 Bodanstraße 1 Wessenbergstr. 15 - 17 Fon +49 75 31 / 28 24 69 4 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 0 Fon +49 75 31 / 36 51 65 Fon +49 75 31 / 27 57 7 Lassen Sie sich beraten: +49 75 31 / 28 24 69 4 www.zieger-friseure.de Besuchen Sie auch unseren Shop Z.HAIRCORNER: Sigismundstr. 9 / Dammgasse 5 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 59 • •

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KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Fotomagie von Heinz Erismann Unter dem Titel «Schmetterlings-Poesien» präsentiert das Fotoforum der städtischen Kunstkommission Fotografien von Heinz Erismann. Die Ausstellung im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum wird mit einer Vernissage am Donnerstag, 3. September, 18.30 Uhr, eröffnet. Gestaltungskraft und eine grosse Liebe und Sensibilität für Raum und Objekt zeichnen den Fotografen und Filmemacher Heinz Erismann aus. Bild: Heinz Erismann Der Wirkung seiner Bilder kann sich niemand entziehen. Sie regen den Geist des Betrachters an und inspirieren. Mit seinen Werken stösst der Künstler immer wieder in neue Dimensionen vor. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 3. September, 18.30 Uhr, spricht Prof. Axel Meyer, Evolutionsbiologe, Universität Konstanz. Die Bilder können donnerstags und freitags von 17 Uhr bis 20 Uhr, und samstags von 11 Uhr bis 14 Uhr besichtigt werden. Die Finissage findet statt am Samstag, 19. September, 11 Uhr. IDK Strompreise ab 01. Januar 2016 (Publikation der neuen Stromtarife) Die Elektrizitätspreise sinken ab 01. Januar 2016 - tiefere Energiepreise überkompensieren den Anstieg der Abgaben Die TBK können die Energie für 2016 nochmals günstiger beschaffen als im Vorjahr. Der Energiepreis sinkt um durchschnittlich - 0.34 Rp/kWh. Die Netzentgelte bleiben per Saldo fast unverändert mit + 0.02 Rp/kWh. Der Anstieg der kalkulatorischen Verzinsung aus den getätigten Investitionen wird durch die Absenkung der eingerechneten Deckungsdifferenzen ausgeglichen. Die Abgaben nehmen um + 0.26 Rp./kWh zu, dies vor allem wegen der Erhöhung der Abgabe des Bundes für Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) von 1.00 Rp./kWh auf 1.20 Rp/kWh und der Abgabe an die Stadt aufgrund der höheren Kosten der öffentlichen Beleuchtung mit + 0.15 Rp/kWh. Die Senkung des Energiepreises übersteigt die Verteuerung der Abgaben und führt zu einem im Durchschnitt 0.35 Rp/kWh oder 2 % günstigeren Gesamtpreis. Die detaillierten Strompreise pro Tarifgruppe sind auf der Homepage der Technische Betriebe Kreuzlingen www.tbkreuzlingen.ch zu finden. Die Tarifblätter liegen ebenfalls am Kundenschalter der Technischen Betriebe Kreuzlingen an der Nationalstrasse 27 auf. Auf der Website der ElCom www.strompreis.elcom.admin.ch können zudem die Strompreise 2016 aller Stromversorger verglichen werden. Die Technischen Betriebe Kreuzlingen sorgen für ein stabiles, gut unterhaltenes Verteilnetz und setzen sich für eine kundengerechte, sichere Stromversorgung ein. Der weiterhin effiziente und kostengünstige Betrieb des Verteilnetzes ist uns ein zentrales Ziel. BÜROS GESCHLOSSEN Infolge eines Personalanlasses bleiben die Büros der Stadtverwaltung, heute Freitag, 28. August, den ganzen Tag geschlossen. In Notfällen kontaktieren Sie bitte folgende Telefonnummern: Todesfälle 079 697 16 29, Störung Elektrizität 071 672 80 40, Störung Gas/Wasser 071 672 80 30. IDK Bekanntmachung Aufnahme in den Kataster der belasteten Standorte Verfügung Nr. 2577/12 Mit Entscheid vom 20. August 2015 hat das Amt für Umwelt, gestützt auf Art. 32c Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz und § 14 des Gesetzes über die Abfallbewirtschaftung, die Parzelle Nr. 5361, Grundbuch Kreuzlingen, unter der Register-Nr. 4671 S 10 in den Kataster der belasteten Standorte des Kantons Thurgau aufgenommen. Mit Datum der Publikation wird die Bewilligungspflicht für Eingriffe und Abparzellierungen sofort rechtswirksam. Bauverwaltung Verkehrsanordnung Gemeinde, Ort Strasse, Weg Kreuzlingen Arvenweg mit Wendeplatz, Wolfackerstrasse, Hohrainstrasse, Langhaldenweg Stadtrat Kreuzlingen Parkierungsverbote 2015-0143 Vorentscheid für Ausbau und Aufstockung Wohnhaus, Besmerstrasse 40 Hauri Markus, Besmerstrasse 40, 8280 Kreuzlingen Vianden Hans-Peter, Hauptstrasse 6, 8280 Kreuzlingen 2015-0149 Abbruch Lagerhalle und Velounterstand, Parkplatzerweiterung, Finkern/Alpenrosenstrasse, Parz.-Nr. 151 Amcor Flexibles Kreuzlingen AG, Finkernstrasse 34, 8280 Kreuzlingen Antragsteller Anordnung 2015-0144 Einbau plombierte Heizung in bereits erstelltem Keller, Eichenstrasse 9 Laubi Mirjam, Speicherstrasse 16c, 8500 Frauenfeld Naef Hannes, Mövenweg 55, 8597 Landschlacht Bekanntmachung Aufnahme in den Kataster der belasteten Standorte Verfügung Nr. 2741/14 Mit Entscheid vom 21. August 2015 hat das Amt für Umwelt, gestützt auf Art. 32c Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz und § 14 des Gesetzes über die Abfallbewirtschaftung, die Parzelle Nr. 6097, Grundbuch Kreuzlingen, unter der Register-Nr. 4671 S 209 in den Kataster der belasteten Standorte des Kantons Thurgau aufgenommen. Mit Datum der Publikation wird die Bewilligungspflicht für Eingriffe und Abparzellierungen sofort rechtswirksam Bauverwaltung Mit Eingabe vom 3. August 2015 beantragt der Stadtrat dem Departement für Bau und Umwelt den Erlass folgender Verkehrsanordnung: Die Signale 2.50 «Parkieren verboten» mit Zusatz «beidseitig» und «ganzer Platz» sowie 5.05, 5.04 und 5.06 «Anfangs-, Wiederholungs- und Endetafeln» gemäss Situationsplänen vom 3. Juli 2015. Die Situationspläne können bei der Stadt Kreuzlingen (Abteilung Ordnungsdienste), Marktstrasse 4a, eingesehen werden. Hinweis: Zum Entwurf können innert 20 Tagen beim Department für Bau und Umwelt, Rechtsdienst, Promenade, 8510 Frauenfeld schriftliche Einwendungen eingereicht werden. Das Einwendungsverfahren ist kein förmliches Einspracheverfahren. Es dient der allseitigen Information, wobei kein Einspracheentscheid ergeht. Departement für Bau und Umwelt 2015-0150 Dachsanierung und Erweiterung OG im Bereich der Terrasse, Steigerzelg 8 Holdener Albin + Ingrid, Steigerzelg 8, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 01. bis 21. September 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. 2015-0145 Erstellen doppelseitige Plakatwand unbeleuchtet, Löwenstrasse, Parz.-Nr. 2147 Interplakat AG, Ammannstrasse 3, 3074 Muri b. Bern 2015-0146 Abbruch Parkplätze, Neubau Doppelgarage und Umnutzung UG zu Einliegerwohnung, Eichenstrasse 16 Hoxha Bashkim, St.-Stephans-Platz 15, 78462 Konstanz, Deutschland 2015-0147 Sanierung und Erweiterung Vorplatz + Zufahrt, Rheinstrasse 12 Ou Pinhao + Li Yanzhen, Rheinstrasse 12, 8280 Kreuzlingen Baubewilligungen erteilt (Woche 34) – Neubeurteilung Brandschutz, Schulstrasse 1 – Aufstockung, Umbau + Fassadensanierung, Konstanzerstrasse 42, 42a + 44 Bauverwaltung Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: 2015-0148 Einbau Fenster EG Südseite, Brückenstrasse 6

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10 Anzeigen Gesucht ab 1. September Iss bessaaa hausgemacht bei Pepaaa :-) KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 Sandwiches in hauseigenem Brot, Salat und Drinks, ohne künstliche Zusatzstoffe. Motivierte Aushilfen (m/w) zum Äpfelpflücken Ganz- oder halbtags. Erich Dickenmann AG Baumschulen Bächistrasse 1 8566 Ellighausen Telefon 071 697 01 71 Natel 079 698 37 29 www.dickenmann-ag.ch Unser Restaurant, Kafi und Bar «ParkKafi» liegt im Zentrum von Unser Restaurant, Kafi und Bar «ParkKafi» liegt im Zentrum von entfernt. Kreuzlingen, nur wenige Fussminuten vom schönen Bodensee Unser Restaurant, Kafi und Fussminuten Bar «ParkKafi» im Zentrum von Kreuzlingen, nur wenige vomliegt schönen entfernt. Wir verwöhnen unsere Gäste mit raffinierten undBodensee gluschtigen Speisen: Kreuzlingen, nur wenige vom schönen Bodensee entfernt. Wir verwöhnen unsereFussminuten Gäste mit raffinierten und gluschtigen Speisen: Von Fisch über Fleisch und Pasta bis hin zu hausgemachten Waffeln. 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KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 KREUZLINGEN 11 Wahl-Lokal im Dreispitzpark Im August und September veranstaltet das SRF in Luzern, Kreuzlingen, Visp und Bern mit «Wahl-Lokal» vier Tage im Zeichen der eidgë ssischen Parlamentswahno len. In Kreuzlingen macht das SRF nächsten Freitag halt. Kreuzlingen. Radio, Fernsehen und die Onlineredaktion von SRF News berichten am 4. September den ganzen Tag verteilt über das Thema «EUSchweiz». Die Radio- und Fernsehformate verlassen dabei ihr Studio und berichten vor Ort über Themen, welche die Wähler bewegen. Im Radio SRF1 geht der Thementag um 10 Uhr im Dreispitzpark los mit der Sendung «Treffpunkt». Auch Kreuzlinger Lokalpolitker sind dabei eingeladen und diskutieren über Migration und Europa. Um 12 Uhr wird dann das «Regionaljournal Ostschweiz» aus dem Kreuzlinger Zentrum gesendet und fürs «Rendezvous» um 13 Uhr sind Stadtpräsident Andreas Netzle und der Konstanzer Bürgermeister Andreas Osner eingeladen. Frankensta ̈ rke und die Situation der KMU gesprochen. Und um 19.15 Uhr wird am Hauptzoll die Sendung «Wahlarena» zum Thema Schweiz – EU aufgezeichnet. Gäste sind FDPNationalra ̈ tin Doris Fiala, SP-Nationalrat Martin Naef, CVP-Nationalrat Gerhard Pfister und SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz. Multimediale Rundfahrt Und auch die «politbox» legt in Kreuzlingen einen Halt ein. Mit der App «politbox» ko ̈ nnen sich Userinnen und User in verschiedenen Fragen zur Schweizer Politik und Gesellschaft messen. Mit einem Bus reist die «politbox»-Redaktion quer durch Auch die Politbox macht in KreuzlinBild: Media Relations SRF gen halt. Live-Sendungen und Wahlarena Im Fernsehen ist der Dreispitzpark in der Sendung «Schweiz aktuell» live zu sehen. Um 19 Uhr wird darin über die Schweiz. Die Aktivita ̈ ten am jeweiligen Stopp in den Regionen werden live via srf.ch/politbox und YouTube u ̈ bertragen. srf.ch/wahlen Von Affengöttern und Müllmännern Im Kunstgang der Pädagogischen Maturitätsschule werden zurzeit Werke des Cartoonisten Beni Merk ausgestellt. An der Vernissage gab es Musik und eine Lesung der besonderen Art. Kreuzlingen. «Ploff», «Blamm», «Garrglh». Ein Comic zu lesen bemüht die Fantasie. An der Vernissage der neuesten Ausstellung des Kunstgangs der PMS konnte für einmal die Idee hinter den vielen Lauten hautnah miterlebt werden. Der Lehrer und Hobby-Cartoonist Beni Merk las dabei aus seiner Schöpfung «Hanuman». Entstanden ist dieser in einem 24-Stunden-Comic-Zeichenevent und so wurde die Lesung mit Anekdoten aus dem Schaffungsprozess bereichert. Neben eigenen Projekten ist der Familienvater Mitherausgeber des Comic-Magazins «Ausgezeichnet» und auch in der KreuzlingerZeitung sind mit «Zipf & Zepf» gelegentlich Comicstrips von ihm zu lesen. Der Kunstgang im zweiten Stockwerk des Altbaus der PMS ist eigentlich nur internen Künstlern vorbehalten. Ausnahmsweise werden aber auch Ehemalige ausgestellt. Für Merk ein besonderer Ort, wurde sein Talent doch von seinem ehemaligen Zeichenlehrer erkannt und die Leidenschaft schon früh gefördert. Die Ausstellung «Sprechblasen & mehr» mit Skizzen, Panels und Covern von Merk ist dort noch bis zum 18. Dezember zu sehen. Emil Keller Beni Merk mit seiner Comic-Schöpfung «Hanuman» im Hintergrund. Bild: ek Anzeige HART AN DER GRENZE Wenn’s sein muss, kann’s richtig schnell gehen. Nachdem das Schwaketenbad in Konstanz abgebrannt ist, sorgen die Stadtwerke Konstanz kurzerhand mit einer Traglufthalle über dem 50-Meter-Aussenbecken der Bodensee-Therme für Ersatz. Die Stadt hat die Baugenehmigung bereits erteilt, nach Ende der Schulferien im September beginnt der Aufbau. Bereits Ende Oktober soll die Traglufthalle stehen. Die Investitionskosten belaufen sich auf etwa 800 000 Euro. Die Traglufthalle soll bis zur noch nicht terminierten Eröffnung des neuen Schwaketenbades – der Wiederaufbau wurde vom Konstanzer Gemeinderat beschlossen – jährlich im Zeitraum von Oktober bis April errichtet und in den Monaten dazwischen abgebaut werden. Auch in Kreuzlingen wurde bereits mehrfach eine solche Dachkonstruktion über dem Schwimmerbecken im Freibad Hörnli ins Gespräch gebracht, vor allem für Wasserballer als Alternative zum Egelsee-Bad in der kalten Jahreszeit. Dass so etwas grundsätzlich möglich ist, zeigt sich jetzt mit einer pragmatischen und unkomplizierten Lösung in Konstanz. Höchste Zeit, dass sich auch in Kreuzlingen etwas bewegt. T. Martens Profis, die sich lohnen. Alte Landstrasse 24 Haselweg 3 CH - 8596 Scherzingen CH - 8502 Frauenfeld Tel. +41 (0)71 672 18 18 info@gigertreuhand.ch www.gigertreuhand.ch Langfeldstrasse 88 Alte Landstrasse Haselweg 3 24 CH - 8500 Frauenfeld - 8596 - 8502 CH Scherzingen Frauenfeld CH Tel. +41 (0)52 728 60 00 www.gigertreuhand.ch info@gigertreuhand.ch R.Giger@gigertreuhand.ch

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12 Anzeigen JUGENDMUSIK MUSIKSCHULE KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 K R E U Z L I N G E N MARIANNE BLUMER öffentliche Vernissage für Kinder ab 4 Jahren Beginn: Musikalische Früherziehung Mittwoch, 2. September 13.30 Uhr Samstag 29. August 2015 17:00 Uhr Apéro im „Flegel“ Musik Moderation Till Schwarz Otto Egloff Anmeldung bei Kai Kopp T 076 446 91 31 musikschule@jmkreuzlingen.ch www.jmkreuzlingen.ch Öffentliche Vernissage, jedermann ist herzlich eingeladen. Cafe Rebhüsli offen Bindersgarten, Im Bindersgarten 3, 8274 Tägerwilen www.bindersgarten.ch / Tel. 071 666 67 67 NEUE TROMMELKURSE für Kinder & Erwachsene Die hohe Kunst des Trommelns erfreut sich aktuell grosser Beliebtheit in der Schweiz. Dabei geht es nicht nur um den lautesten Einzelkämpfer sondern um Teamgeist, Präzision und Kameradschaft. Auch dieses Jahr bietet der Tambourenverein der Stadt Kreuzlingen wieder 2 Kurse für Starter an! NEUER TAMBOUREN-KURS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE Du triffst neue Kameraden, übst fleissig und darfst schon früh vor grossem Publikum dein Können präsentieren. Wir freuen uns, dich schon bald als Jungtambour bei uns begrüssen zu dürfen!! NEUER TAMBOUREN-KURS FÜR ERWACHSENE Man ist nie zu alt um Neues zu lernen! Nach dem sehr erfolgreichen Erwachsenenkurs 2014 führen wir auch dieses Jahr wieder einen durch. Schnupperabend: 31. August 2015, 18.30 Uhr Start: Jungtambourenkurs 2015: 14. September 2015 Ort: Singsaal, Schulhaus Egelsee, Kreuzlingen Mindestalter: Mädchen und Jungs ab 7 Jahren Schnupperabend: 31. August 2015, 19.30 Uhr Start: Erwachsenenkurs: 14. September 2015 Ort: Singsaal, Schulhaus Egelsee, Kreuzlingen Mindestalter: Frauen und Männer ab 18 Jahren Anmeldungen, Fragen und Infos: www.tbvsk.ch oder angelo.razzino@tbvsk.ch

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KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 SPORT 13 «Es war wie ein Traum» Mirjana Milosevic gewann beim Karate Wadokai-Weltcup in Japan Gold im Zweikampf Kumite. Die Bronzemedaille im Kata komplettiert ihren grandiosen Auftritt. Karate. Die 21-jährige Kreuzlingerin (2. Dan) trainiert seit zwölf Jahren im Karatecenter Reto Kern, das im vergangenen Jahr 15-jähriges Bestehen feierte. Der Weltcup-Titel ist der grösste Erfolg in der Geschichte des Dojos und auch der grösste für den Wado Kai-Verband der Schweiz. Trainer und Athletin standen uns für Fragen zur Verfügung. Frau Milosevic, wie fühlt sich die Goldmedaille an? Milosevic: Sehr gut (lacht). Besonders zusammen mit Bronze. Es war ein hartes Stück Arbeit, für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Grosser Dank gilt natürlich auch meinem Trainer. Herr Kern, was bedeutet die Goldmedaille für das Dojo? Kern: Naja, Mirjana ist besser als ihr Trainer. Bei mir hat’s 1999 leider nur zu Bronze gereicht. Nein im Ernst, für mich ist es eine Bestätigung, dass sich die lange und intensive Trainingsarbeit ausgezahlt hat und dass wir alles richtig gemacht haben. Grosses KomTobler aus Tägerwilen im Mai über glühende Kohlen gelaufen. Dabei hatte ich auch einen Zettel ins Feuer gelegt mit dem Wunsch nach einer Goldmedaille. Kern: Und ich hatte mir für unsere Kämpfer vier Medaillen gewünscht, auch das ist in Erfüllung gegangen. Milosevic: Im Unterschied zu den letzten Turnieren war ich in Japan auf einmal voll da und fokussiert. Ich hatte keine Zweifel, es nicht zu schaffen. Als Schwarzgurt wissen Sie ja, wie Karate geht. Mirjana Milosevic mit Medaillen und Urkunde sowie Wie wichtig ist denn der Trainer Reto Kern vom gleichnamigen Karatecenter. Trainer für Sie? Milosevic: Sehr wichBild: tm tig. Er sieht von aussen pliment ans ganze Team. Alle Kämpfer die Fehler besser, kann analysieren waren zum richtigen Zeitpunkt mental und mich dann korrigieren. und körperlich voll da, es hat einfach Kern: Coaching ist ja ausdrücklich eralles gepasst. Und Mirjana hat Ge- laubt. Ich hab bei den Kämpfen eigentlich ständig geschrien. Es waren schichte geschrieben. Milosevic: Monatelang war alles auf so emotionale Kämpfe. den Weltcup ausgerichtet, wir hatten sehr viel trainiert. Zum Beispiel sind Wie lief das eigentlich ab? Wie lange wir mit dem Mentaltrainer Andreas wurde gekämpft? Kern: Ein Kampf geht bei den Frauen effektiv über zwei Minuten. Für jede Bewertung wird die Uhr angehalten. Mirjana hatte insgesamt vier Kämpfe, zwei in der Vorrunde, Halbfinal und Final. Es gewinnt, wer nach zwei Minuten mehr Punkte hat. Wer während dieser Zeit acht Punkte mehr als sein Gegner hat, gewinnt vorzeitig. Milosevic: Bis auf den Final hatte ich alle Kämpfe vorzeitig beendet. Im Final gewann ich mit 8:2. Halbfinal und Final gingen jeweils gegen Japanerinnen. Was war das für ein Gefühl, im Mutterland des Karates gegen Japanerinnen zu kämpfen? Milosevic: Alle Blicke in der grossen Halle waren auf einmal auf mich gerichtet, das war schon sehr speziell. Die meisten der etwa 2000 Zuschauer und Wettkämpfer waren natürlich Japan-Fans, die anderen waren aber alle für mich. Wie geht’s für Sie jetzt weiter? Milosevic: Ich habe gerade mein Studium an der PH Thurgau begonnen und bilde mich ab September in einem Jugend+Sport-Kurs als Trainerin weiter. Auf jeden Fall werde ich versuchen, in fünf Jahren meinen Weltcup-Titel zu verteidigen. Fragen: T. Martens Starker Auftritt beim Karate-Weltcup Das Swiss Wado Kai Karate Team erreicht mit Kämpfern aus Kreuzlingen Gold an World Cup in Nagoya. Karate. Die von den Athleten erbrachte Leistung während der harten, monatelangen Vorbereitungen und der sehr gute Teamgeist wurden mit herausragenden Turnier-Performances und Medaillensiegen belohnt. Mirjana Milosevic, Kim Grob und Massimo Salvati, alle Karatecenter Reto Kern Kreuzlingen, erreichten einmal Gold, einmal Silber und zwei Bronzemedaillen. Gute Formationen Mirjana Milosevic gelang es, in der Kata (Form) alle nicht-japanischen Athletinnen deutlich zu bezwingen. Erst im Halbfinale traf sie auf eine heimische Sportlerin, gegen die sie zwar verlor, somit aber die Bronze-Medaille erreichte. Jason Witzig, Kreuzlingen (15), Chiara Kurer, Sei Wa Kan, St. Gallen (17), Mukhuntan Premraj und Renshin Kan, Weinfelden (17), hatten Lospech und mussten in der ersten Runde gegen die favorisierten Athletinnen und Athleten des japanischen Teams antreten und verloren trotz grossem Einsatz. Gandheban Premraj, Weinfelden (21), erreichte das Viertelfinal, musste sich aber im Duell um den Einzug ins Halbfinale dem zweimaligen Weltcupsieger Takuya Furuhashi aus Japan geschlagen geben. Chefcoach Reto Kern ist mit dem erreichten Resultat des Schweizer Teams äusserst zufrieden und hofft, am Europacup in Luxembourg im November, an diese Resultate anknüpfen zu können. eingesandt Höhepunkt im Kumite Massimo Salvati (17) gelang es, in einem dramatischen Viertelfinal seinen japanischen Gegner mit einem blitzschnellen Fauststoss kurz vor Schluss zu besiegen und zog ins Halbfinale ein. Im Halbfinale verlor er trotz grossem Kampfgeist jedoch gegen den späteren Weltcupsieger aus Frankreich und erreicht so die Bronzemedaille. Kim Grob (15) besiegte dank seinem Siegeswillen und seinen hervor- Die Kreuzlinger Delegation (v.l.): Nicola Gualtieri, Massimo Salvati, Reto Kern, Mirjana Milosevic, Gabriele De Santis, Kim Grob und Raphael Iseli. Bild: zvg ragenden Beintechniken seinen Halbfinal-Gegner aus Japan. Im Kampf um den Weltcup-Sieg, angefeuert durch Vertreter verschiedenster Nationen, versuchte Grob mit allen Mitteln, den äusserst stabilen und taktisch kämpfenden Japaner in seine Schranken zu weisen. Dieser war jedoch von Anfang an stärker und Grob erreichte die gute Silbermedaille. Doch der Höhepunkt für das Schweizer Team erfolgte durch Mirjana Milosevic (21), die den Halbfinalkampf mit einem überragenden 9:0Sieg über ihre japanische Gegnerin bereits vorzeitig beendete. In einer dramatischen Finalbegegnung besiegte sie eine weitere starke Japanerin und schrieb mit ihrer Glodmedaille Schweizer Wado Kai Geschichte.

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14 SPORT KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 Erste Punkte sammeln Zum fünften Mal findet in Kreuzlingen das Bodensee Junior Open statt. Tennistalente aus der ganzen Welt haben sich für das Turnier vom 29. August bis 5. September angemeldet. Tennis. «Wir hatten über 400 Anmeldungen bei den Jungs», freut sich Turnierdirektor Ralph Zepfel über die ungebrochene Beliebtheit des U18 Tennisturniers am See. Eine abnehmende Zahl verzeichnet man hingegen bei den Mädchen. Ein allgemeiner Trend im Tennis, der sich auch an den vergangenen Stadtmeisterschaften manifestierte, an der es keine Damenkategorie gab. Die sieben Tennisfelder des Tennisclubs Kreuzlingen und Seeburg werden während der nächsten Woche dennoch ständig bespielt sein. Morgen Samstag beginnen die ersten Qualifikationsspiele mit Teilnehmern aus Brasilien, Russland, Amerika und vielen anderen Ländern. Ab Donnerstag wird dann nur noch auf den Seeburgplätzen gespielt. Das Finale findet dann kostenlos am 5. September statt. «Jeder ist dazu herzlich eingeladen», sagt OK-Präsident Bernhard Hochstrasser. Zusammen mit seinem Organisationskomitee hat SPORT IN KÜRZE FCK auf Kurs Fussball – Der FC Kreuzlingen zieht am Samstag punktgleich mit der Tabellenspitze in die vierte Meisterschaftsrunde, die Hafenstädter sind auf Kurs. Gegner in der FCK-Arena im Hafenareal ist der FC Uzwil. Beim Aufsteiger aus dem Toggenburg amtet der regional bestens bekannte René Benz an der Seitenlinie. Bestens bekannt gerade in Kreuzlingen, sei es als Spieler in den 80er-Jahren oder als erfolgreicher Trainer. René Benz führte den FCK vor drei Jahren mit sensationellem Punktevorsprung Bild: Mario Gaccioli in die 1. Liga, der Rest ist GeschichOrganisatoren und Sportler (v.l.): Turnierdirektor Ralph Zepfel, Joel Alt, Jordan te. Was viele am Bodensee nicht wisHefti, Jakub Paul, Nadine Keller und OK-Präsident Bernhard Hochstrasser. sen, auch bei seinem Engagement in Uzwil leistete René Benz ganze Arbeit Hochstrasser das Turnier aus der kunft geplant, das Turnierniveau und führte diese nach 14-jähriger Taufe gehoben, «um den jugendli- nicht weiter anzuheben, sondern Abstinenz zurück in die 2. Liga Interchen Tennistalenten erste Punkte möglichst vielen Jugendlichen eine regional. Auch der Uzwiler Top-Torjäund einen Einstieg in die Weltranglis- Chance zu bieten. Ein Umstand, den ger Dave Obrist ist am Bodensee bevor allem die Tennistalente freut. te zu bieten.» kannt. Anpfiff ist um 16.30 Uhr. So hofft der frisch gebackene U16 Denn davon gibt es dank der Elitesportschule NET und dem SportKV Schweizermeister Jakub Paul auf genug in der Region. Diese sind neu spannende und ausgeglichene Matauch Titelsponsor, neben anderen ches auf hohem Niveau. Auch Nadine wichtigen Partner wie der Credit Sui- Keller ist topmotiviert und hofft diese und der Stadt Kreuzlingen. Sieben sen Elan durch solche Turniere noch bis acht regionale Spielerinnen und viele Jahre aufrecht zu erhalten. Und Bild: zvg Spieler werden dank diesen ihre ers- Joel Alt will mit der Teilnahme den ten oder zweiten Fussabdrücke im in- Grundstein legen, «damit ich mir Kanuten erfolgreich ternationalen Tennissand hinterlas- später mal einen Ferrari kaufen Rudersport – An den Titelkämpfen Emil Keller der Regatta Kanuten vom letzen Wosen können. Darum sei auch in Zu- kann». Letztes Spiel mit All-Stars Jolly feiert Jubiläum Billard. Diese Leidenschaft brachte zwei Billardvereine hervor, die vor zehn Jahren zum Billard Club Kreuzlingen fusionierten. Grund genug, dies mit einem grossen Jubiläum zu feiern. Geplant ist ein grosses Jubiläumsturnier am Samstag, 5. September, ab 11 Uhr mit ehemaligen und aktuellen Mitglieder aller Billard Vereine sowie regelmässigen Jollybesuchern. Zuschauer sind herzlich willkommen. Abgerundet wird der Tag mit einer öffentlichen Party in den Räumlichkeiten des Jolly Billard. Am Sonntag, 6. September, ab 10 Uhr bietet ein Tag der offenen Tür Interessierten die Möglichkeit, den Billard Sport auszuprobieren. Als Rahmenprogramm steht an beiden Tage ein Festzelt hinter dem Jolly Billard, in welchem zu Würste, Getränke, Kaffee und Kuchen angeboten werden. Das OK-Team freut sich auf ein gelungenes Fest. Mehr Information unter www.billard-club-kreuzlingen.ch Vor 25 Jahren öffnete das Jolly Billard seine Türe und Wasserball. Die diesjährige Saison ist bot Billardbegeisterten einen schon seit geraumer Zeit beendet, die neue steht vor der Tür. Allerdings Platz sich zu entfalten. möchten sich davor noch zwei Veteranen, die nun in Spielerrente gehen, ganz offiziell von Fans und Verein verabschieden. Rudi Vacho und Nicolas Weideli bildeten über viele Jahre hinweg den Kern des Kreuzlinger Wasserballs. Zusammen holten sie alle vier Kreuzlinger Cupsiege. Aber auch auf internationaler Ebene sammelten sie Erfahrung. Vacho genoss sogar vier Jahre das Amt des Kapitäns in der Nati; Nicolas führte im Gegenzug einige Jahre lang das Kreuzlinger Team an. Zu ihrem Abschiedsspiel möchten sie am Samstag, 29. August, Freunde, Wasserball-Fans und Supporter vom SC Kreuzlingen herzlich einladen. Dafür haben die zwei Herren ein All-Star-Team aus zwei Jahrzenten Kreuzlinger Wasserball zusammengestellt, das sich mit der derzeitigen NLA-Mannschaft des SCK messen wird. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. eingesandt Das Jolly Billard stiess in Kreuzlingen auf viel Zuspruch. Bild: zvg chenende überzeugten die Athleten des Paddel Club Kreuzlingen mit einem grossartigen Resultat. Nicht weniger als 13 PCK-Boote konnten sich Medaillenränge erpaddeln. Insgesamt gab es für die Grenzstädter Kanuten fünf Gold-, fünf Silber und drei Bronzemedaillen. Das liege auch an der neuen Förder-Strategie und Trainer Andy Badertscher, schreibt der Club. Die Wettkämpfe des letzten Wochenendes seien eine erste Standortbestimmung gewesen. Dass diese derart positiv ausfallen würde, habe man nicht erwartet. In der Kategorie «Kids» holte Muriel Dörsing drei Titel, Michael Focke deren zwei. In der Kategorie der «Benjamin» gewann Samantha Weber Silber im K1 über die 500 Meter als auch über die Langstrecke von 2000 Meter. Zusammen mit Dörsing gewann sie zudem die Goldmedaille im K2 über die Langdistanz. Zusammen mit Luca Piltan war der Gewinn der Bronzemedaille die Ausbeute im K2 über 500 Meter. Ilja Piltan gewann über die Kurz- wie auch über die Langdistanz eine Silbermedaille für den PCK in der Schülerkategorie. Zusammen mit seinem Bruder Milan erkämpfte er im K2 über beide Distanzen je die Bronzemedaille.

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KreuzlingerZeitung Nr. 35 28. August 2015 KREUZLINGEN 15 Alterszentrum Kreuzlingen – eine vorbildliche Institution in der Region Das Alterszentrum bietet Menschen im dritten und vierten Lebensabschnitt eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Umgebung. Betagten Menschen aus Kreuzlingen und Umgebung stehen im AZK unterschiedliche Wohnformen mit Pflege und Betreuung durch kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Kreuzlingen. Die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen, Veranstaltungen und Konzerte im Zentrum zu besuchen und an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen, ist eine langjährige gelebte Tradition. Insgesamt gibt es 150 Pflegeplätze und 50 Wohnungen. Im Neubau, der im Herbst 2015 eröffnet und bezogen wird, befindet sich im Parterre ein Wohnbereich für Menschen, mit Demenz. Der Innenhof mit demenzgerechter Gestaltung bildet zusammen mit dem Wohnbereich eine Einheit und bietet eine geschützte Lebensform. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 30 Lernende respektiv Studierende in verschiedenen Berufsausbildungen und Ausbildungsniveaus, sorgen sich um das Wohl der Bewohnenden und Mietenden. Für die Bewohner da sein Das AZK versteht sich als attraktiver Arbeitgeber mit herausfordernden Aufgaben. In einer Haltung von Wertschätzung, fachlicher Förderung, unterstützenden Strukturen und zeitgemässen Anstellungsbedingungen spricht es motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Angehörigen da zu sein. Durch seine Grösse ist das Alterszentrum ein bedeutender Arbeitgeber in Kreuzlingen. Die Pflegebedürftigkeit hat – bedingt durch die gestiegene Lebenserwartung – in den letzten Jahren stark zugenommen. Zugenommen haben aber auch die gesetzlichen Vorschriften und die Anforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner und damit die Komplexität für die Führung der Institution. Diesem Umstand haben die Verantwortlichen Rechnung getragen, indem sie als zukunftsorientierte Investition ein Qualitätsmanagement aufbauten, das als praxisgerechte Gebrauchsanweisung des Hauses betrachtet werden darf. Nach einer intensiven Aufbauzeit von 17 Monaten konnte die umfassende Projektarbeit am 17. bis 19. Juni erfolgreich mit einer Zertifikation nach EN ISO 9001:2008 abgeschlossen werden. Am 21. August erfolgte im Rahmen einer kleinen Feier die Zertifikatsübergabe. einges. Auftritte wie dieser gehören der VerBild: archiv gangenheit an. Keine Show mehr am Fest Kreuzlingen. Die Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen war seit 20 Jahren fester Bestandteil des Löwenstrassenfests. Umringt von Menschenmassen zeigten dort Turnerinnen verschiedenen Alters ihre mit viel Applaus belohnten Shows. Jetzt beschreiten diese neue Wege (siehe links) und wollen einfach mal wieder etwas anderes ausprobieren: «Die Gymnastik-Gruppe wird am Löwenstrassenfest nicht mehr teilnehmen», schreibt die Technische Leiterin, Ursula Keller. Am publikumsintensiven Strasenstrassenfest seien die Platzverhältnisse sehr prekär geworden, da die Turnerinnen in Gruppen von über 50 auftreten. Auch sei die Infrastruktur bei ihrem letzten Auftritt alles andere als optimal gewesen, kritisiert Keller. So sei die Musikanlage nicht bei den Turnerinnen gewesen, was dazu führte, dass sie ihre Ansage machen musste, ohne die Turnerinnen zu sehen. Keller moniert ausserdem: «Die Auftrittsfläche auf der Strasse war nicht geräumt.» Mit dem Fussballplatz bei der Bodensee-Arena habe die GymnastikGruppe optimale Verhältnisse und genügend Platz für die Zuschauer gefunden, inklusive überdachtem Aussenfeld, falls es mal schlechtes Wetter haben sollte. Geschäftsführerin Anna Jäger bekommt das Zertifikat überreicht. Bild: zvg Der Beginn einer Tradition? Kreuzlingen. Am vergangenen Sonntagvormittag zeigten rund 160 Nachwuchs-Turnerinnen der GymnastikGruppe Kreuzlingen bei schönstem Sommerwetter, erstmals auf dem Fussballplatz Klein Venedig ihr Können. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer freuten sich denn auch bei einem reichhaltigen Brunch oder an der Bar auf der Terrasse der Bodensee-Arena an den filigranen, vielseitigen Darbietungen der jungen Turnerinnen mit Soloeinlagen, zu zweit und in Gruppen. «Ich habe mir sagen lassen, dass es gar nicht so einfach ist, auf Rasen zu turnen, wenn man sich den Boden einer Turnhalle gewöhnt ist», sagt Barbara Hummel von der Bodensee-Arena. «Die Sportlerinnen haben diese Herausforderung jedoch mit Bravour gemeistert.» Dank gelte den Verantwortlichen der Gymnastik-Gruppe für den gelungenen Anlass, eine bereichernde Ver- Bedauern aber Verständnis Die Gymnastikgruppe turnt lieber auf Rasen als auf Asphalt. Bild: zvg anstaltung, die hoffentlich der Beginn einer langjährigen Tradition wird. Der Querschnitt des Repertoires der Turnerinnen lasse ahnen, welch hochstehende Turnkünste am traditionellen Showturnen der Gymnastik-Gruppe, am ersten Wochenende im November zu sehen sein werden. Eine Veranstaltung, die man keinesfalls verpassen sollte, findet Hummel. eingesandt Löwenstrassenfest-Organisator Patrik Wiget findet’s schade. «Aber das ist ein natürlicher Vorgang, das Fest verändert sich», findet er. «Man soll nicht immer nur dasselbe machen.» Er ist überzeugt, auch weiterhin einen attraktiven Event auf die Beine stellen zu können. Bester Beweis: Der gelungene Anlass in diesem Jahr. S. Böker

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