Ventil_2015

 

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Ausgabe 2015

Popular Pages


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Schülerzeitung der Johannes-Widmann-Schule Ausgabe 4 / Juli 2015 1,50 € Jahrgang 4

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Ven il Inhaltsverzeichnis Ausgabe 4 Vorwort von Herrn Ockenfuß .................................................................................................. 3 Gemeinschaftsschule – die ersten 5er ...................................................................................... 4 Erster JWS-Kinoabend ............................................................................................................. 7 Lehrerinterview mit Frau Van der Vliet ................................................................................... 8 Aktionstag ................................................................................................................................ 9 Gemeinschaftsschule – die ersten 1er .................................................................................... 10 Starportrait: 2Pac .................................................................................................................... 13 Grundsteinlegung ................................................................................................................... 13 Berufsbeschreibung: Augenoptiker/in .................................................................................... 14 Erstes JWS-Treffsitzballturnier .............................................................................................. 15 Buchvorstellung ..................................................................................................................... 16 Comic ..................................................................................................................................... 17 Lehrerinterview mit Herrn Rock ............................................................................................ 18 Gefahren im Internet .............................................................................................................. 19 VKL-Klassen .......................................................................................................................... 20 Schule im Jahr 2050 ............................................................................................................... 21 Lehrersprüche / Aus dem Schulalltag /Witze ......................................................................... 22 Kreuzworträtsel ...................................................................................................................... 23 Smartphone – Achtung Gefahren ........................................................................................... 24 Berufsbeschreibung: Uhrmacher/in......................................................................................... 25 Starportrait: YouTuber LeFloid ............................................................................................. 26 Filmtipp .................................................................................................................................. 29 ZUMBA – eine außergewöhnliche Sportart ........................................................................... 30 Jahresrückblick ....................................................................................................................... 31 Impressum Ven il Schülerzeitung der Schülerinnen und Schüler der Johannes-Widmann-Schule Herausgeber: Redaktion der Schülerzeitung Ven il V.i.S.d.P.: Redaktion: Anzeigenleiter: Druck: Bismarckstraße 34, 71069 Sindelfingen Tel.: 07031 732550 Fax: 07031 7325522 E-Mail: jws-ventil@web.de Achim Töpler, Bismarckstraße 34, 71069 Sindelfingen Philipp Colussa (9a), Deniz Düzgün (9a), Marco Gfrörer (9a), Celine Illgen-Perrino (9b), Kostadin Kecev (9b), Selina Koß (9b), Panagiota Kourountidi (9a), Sabina Molchanov (9a), Tim Rentschler (9b), Max Sabatier (9b), Beyzanur Subasi (9b), Valentina Velliou (9b), Krijesa Veselaj (9b), Ege Yilanci (9a) Achim Töpler Röhm Typofactory Marketing GmbH Böblinger Straße 68, 71060 Sindelfingen 2 Juli 2015

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Ausgabe 4 Ven il Vorwort Liebe Leserinnen und Leser der Ventil-Ausgabe 4, wieder bildet sich ein Teil der Schulwirklichkeit der Johannes-Widmann-Schule in unserer Schülerzeitung ab. Nahezu ein Schuljahr ist seit unserem Start als Gemeinschaftsschule vergangen. Erste Lothar Ockenfuß Schulleiter Foto: jws Erfahrungen konnten unsere Fünferklassen mit neuen Lernwegen, dem selbstorganisierten und selbstverantwortlichen Lernen, der Lernbegleitung und dem Coaching sammeln. In Lernentwicklungsgesprächen zwischen den Lernpartnern Schüler und Lehrer zusammen mit den Eltern wurden individuelle Fortschritte besprochen und neue Zielsetzungen miteinander festgelegt. Ergänzt wird der Ganztagesbereich durch Projektund Betreuungsangebote des Kinderschutzbundes und des GSV Maichingen. Eine neue Holzwerkstatt-AG findet unter der Anleitung von Herrn Lorenz statt. Unsere beiden Ganztagesklassen der 1. Klassenstufe haben innerhalb des Streuobstwiesenprojektes des Landratsamtes auf ihrer Wiese in Maichingen einen neuen Lernort entdeckt. Vielfältige Eindrücke konnten so im Jahresablauf unter freiem Himmel gesammelt werden. Die Schule wird durch den sich Stufe um Stufe aufbauenden Ganztagesbetrieb zum umfassenden Lern- und Lebensraum für viele Schüler. Soviel in kurzen Zügen zu unserer spannenden Schulentwicklung. Dem Redaktionsteam danke ich für seine journalistischen Recherchen und freue mich über die Vielfalt der Beiträge, die alle lesenswert sind, beziehungsweise bei denen jeder etwas Interessantes für sich entdecken kann. Viel Spaß beim Lesen! Lothar Ockenfuß Schulleiter Juli 2015 3

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Ven il Gemeinschaftsschule – die ersten 5er Ausgabe 4 Die Gemeinschaftsschule vereint Hauptschule, Realschule und Gymnasium in einem Sie bildet die Sekundarstufe I. Die Primarstufe (Klassen 1-4) kann vorangestellt sein. Aufbauend auf die Sekundarstufe I kann es bei genügend Schülern auch noch die Sekundarstufe II (Klassen 11-13) geben. Es geht hauptsächlich darum, dass alle Schüler gemeinsam lernen können, nur eben auf verschiedenen Niveaus. Die Gemeinschaftsschule ist eine Ganztagsschule (8:00 - 16:00 Uhr). Es war eine große Umstellung für alle beteiligten Lehrerinnen und Lehrer, besonders für die beiden Klassenlehrerinnen, Fr. Dannecker und Fr. Sauter, da man den Unterrichtsstoff auf drei verschiedenen Niveaus vorbereiten muss. Die drei Niveaus sind „G“ leicht „M" mittel und „E" schwer. Diese Buchstaben erläutern das Niveau der Schulart. Das heißt G ist Grundlegendes Niveau, M ist mittleres Niveau und E erweitertes Niveau. Die Schüler suchen sich nach ihrem eigenen Ermessen den alle Fotos: JWS Schwierigkeitsgrad aus. Während der Lernzeit bearbeitet jeder Schüler andere Aufgaben. Die Schüler können verschiedene Abschlüsse absolvieren, wie den Hauptschulabschluss, Realschulabschluss und wenn die Leistung entsprechend ist, können die jeweiligen Schüler und Schülerinnen auf ein Gymnasium wechseln. Es gibt auch Fächer wie EWG statt WZG. Es sind auch keine Klassen wie im Normalfall, sondern Lerngruppen. Es gibt Lernzeiten, in denen die Schüler und Schülerinnen selber entscheiden an welchen Fächern sie arbeiten. Es gibt ein sogenanntes Coaching, das sich auf die Hauptfächer bezieht. Das sind Einzelgespräche zwischen Lehrer und Schüler, die alle zwei Wochen stattfinden, meistens freitags. Bei diesem Coaching wird besprochen wo die Stärken und Schwächen nach Einschätzung des Lerncoaches liegen. Der Schüler äußert aber auch, wo er selbst mit sich zufrieden und unzufrieden ist. Die Schüler und Schülerinnen gehen während der Mittagspause gemeinsam in die Mensa zum Mittagessen. In der Mensa kann man außerdem verschiedene Spiele spielen. Den Gemeinschaftsschülern gefällt ihre Schule. Vor allem gefällt ihnen der Lernplan, da sie selber entscheiden können, in welcher Schwierigkeitsstufe sie lernen. Viele Schüler arbeiten auf Stufe M und werden somit voraussichtlich einen Realschulabschluss machen. Was den Schülerinnen und Schülern ganz besonders gefällt: Um 16 Uhr ist Unterrichtsschluss und es gibt dann keine Hausaufgaben mehr. Beyzanur Subasi (9b), Valentina Velliou (9b) 4 Juli 2015

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Bekannt für täglich frische Backwaren, pünktlichen Lieferservice und sonstige Aktivitäten wie Bäckereiführungen für Kindergärten oder Schulklassen Brot und Feinbäckerei Ruoff Friedenstraße 17, 71069 Sindelfingen-Maichingen Tel.: 07031 38 22 73 Fax: 07031 38 76 09 Web: www.feinbaeckerei-ruoff.de E-Mail: info@feinbaeckerei-ruoff.de Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 6:00 – 13:00 Uhr und 14:30 – 18:30 Uhr Samstag: 6:00 – 12:30 Uhr Sonntag: 8:00 – 11:00 Feiertage: geschlossen

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Ausgabe 4 Ven il Erster JWS-Kinoabend Da wir einmal ein wenig Abwechslung in unser alltägliches Schulleben bringen wollten, entschieden sich die Mitglieder der SMV dazu, entweder einen Kinoabend oder eine Schuldisco zu organisieren. Die Schülerinnen und Schüler wurden durch die Klassensprecher befragt und die Mehrheit entschied sich für den Kinoabend. Der erste Kinoabend der Johannes-Widmann-Schule fand am 12. März 2015 im Musiksaal unserer Schule statt. Der Eintritt war kostenlos. Vor dem Musiksaal wurden reichlich Snacks (Chips, M&Ms, Süße Gummischlangen usw.) und Getränke verkauft. Da die Schüler der JWS unterschiedlich alt sind, hat die SMV einen organisierten Ablauf geplant: alle Fotos: JWS Die Klassen 5-7 durften den Film „Step up - All in „ (FSK6) angucken. Einlass war um 16:45 Uhr. Der Film begann aber erst um 17:00 Uhr und endete um ca. 19:00 Uhr. In diesem Film geht es darum, wie ein junger Tänzer, namens Sean, seinen Traum verwirklichen will. Er möchte vom Tanzen leben. Da das aber in Los Angeles ziemlich schwer ist, nimmt er mit seiner Gruppe, die er erst vor kurzem gegründet hat, an einem der bekanntesten Tanzwettbewerbe teil. Doch das Gewinnen des Wettbewerbes ist schwieriger als gedacht, denn die Konkurrenz ist hart. Noch dazu ist eine der Gruppen, gegen die Sean antreten muss, seine ehemalige Gruppe. Und auch wie in den anderen Step up-Filmen geht es auch hier um Liebe. Denn Sean und ein Mädchen aus seiner Gruppe namens Andie verstehen sich immer besser und besser. Für die Klassen 8-10, also für die älteren Schüler, gab es den Film „Fast & Furious 6“ (FSK12). Der Einlass für diesen Film war um 19:15 Uhr und der Film begann, wie bei den jüngeren Schülern, 15 Minuten später, also um 19:30 Uhr. Der Film endete um ca. 22:00 Uhr. In diesem Film geht es hauptsächlich um schnelle Autos und Kriminalität. Nach einem Raub in Rio sind Dominic, genannt Dom, und seine Leute in den Ruhestand gegangen. Dom lebt seither auf den Kanarischen Inseln. Doch sein Leben verändert sich schlagartig. Als Dom ein weiterer Raub angeboten wird, lehnt er diesen ab. Doch als er mitbekommt, dass seine Ex-Freundin Letty, die er eigentlich für tot hielt, an anderen Überfällen beteiligt war, will er sie ausfindig machen. Wenn ein Schülerin oder ein Schüler älter als 12 Jahre war, konnte diese/dieser sogar zu beiden Filmen kommen. Egal ob ein oder beide Filme geschaut wurden, alle waren sich einig, dass so ein Kinoabend nächstes Jahr wieder stattfinden müsse. Krijesa Veselaj (9b) Juli 2015 7

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Ven il Lehrerinterview Frau van der Vliet Wir haben Frau van der Vliet als Interviewpartner gewählt, weil sie dieses Jahr neu an unserer Schule ist und die 1. und die 9. Klasse unterrichtet. Ausgabe 4 War das Ihr Traumberuf? Ja. Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrem Beruf? Immer unter Menschen zu sein. Und jeden Tag erlebt man etwas. Arbeiten Sie lieber mit Grundschülern oder mit Jugendlichen zusammen? Beides ist ganz gut. Welche Fächer unterrichten Sie? Deutsch, Mathe, Englisch und MNT. Welche Grundschulklasse unterrichten Sie? Eine erste Klasse. Unterrichten Sie gerne in der Schule? Ja. Sind Sie zufrieden mit den Fächern, die sie unterrichten? Ja. Sind Sie mit ihrer Arbeit zufrieden? Ja. Sind sie für oder gegen die Ganztagesschule? Es hat Vor- und Nachteile. Kommen Sie gerne in die Schule zum Unterrichten oder haben sie manchmal keine Lust? Ich gehe sehr gerne in die Schule, aber manchmal könnte ich einfach im Bett liegenbleiben Was würden Sie an der Schule verbessern? Ich würde Bundesjugendspiele durchführen. Warum haben Sie unsere Schule ausgesucht? Ich wurde zugeteilt nach meinem Studium. Frau van der Vliet, wir bedanken uns für das Interview. Philipp Colussa (9a), Marco Gfrörer (9a) Hallo Frau van der Vliet, wie heißen Sie mit Vornamen. Foto: jws Ewa. Wo sind Sie geboren? In Freiburg. Wie alt sind Sie? 29 Jahre. Wo wohnen Sie? In Leonberg. Sind Sie Verheiratet? Nein. Rauchen Sie? Nein. Haben Sie ein Haustier? Ja, einen Kater. Mögen Sie Kinder? Ja. Haben Sie Kinder? Nein. Was sind Ihre Hobbys? Tanzen, Sport treiben. Welche Sprachen sprechen Sie? Deutsch, Englisch und ein bisschen Türkisch. In welchen Ländern waren Sie? Sizilien, Brasilien, Frankreich, Schweiz, Türkei, Holland und Spanien. Wo hat es Ihnen am meisten gefallen? Am liebsten war ich in Brasilien. Gingen Sie früher gerne in die Schule? Ja, wegen meinen Freunden. Was ist Ihr Lieblingsfach in Ihrer Schulzeit gewesen? Sport und Deutsch. Ab wann wussten Sie, dass Sie Lehrerin werden wollten? Ab dem 12. Lebensjahr. 8 Juli 2015

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Ausgabe 4 Ven il Aktionstag Der Aktionstag fand am Mittwoch, den 17.12.2014 statt. Zur Auswahl standen wie immer: Bowling in Böblingen, Schwimmen in Fellbach, Schlittschuh laufen auf der Waldau und das kostenlose Alternativprogramm in unserer Sporthalle. Außerdem gab es dieses Mal eine ganz neue Aktion. Man konnte das Planetarium in Stuttgart besuchen und danach in kleinen Gruppen durch Stuttgart spazieren oder sogar auf den Stuttgarter Weihnachtsmarkt gehen. Im Planetarium konnte man sich ganz gelassen zurücklehnen und die Vorstellung der verschiedensten Planeten genießen. Danach ging es entweder in die Königstrasse. Da es in der Königstrasse Läden, Restaurants und vieles mehr gibt, konnte es einem nicht langweilig werden. Und wenn doch, hat der Weihnachtsmarkt mit weihnachtlicher Stimmung für gute Laune gesorgt. Es gab auf dem Weihnachtsmarkt lauter Leckereien wie gebrannte Mandeln, Glühwein, Schokofrüchte, Pommes und vieles mehr. Das Alternativprogramm war wie immer in der Sporthalle unserer Schule. Dieses Mal nahmen daran ziemlich viele Schülerinnen und Schüler teil. Es wurden viele Spiele gespielt und so kamen alle richtig ins Schwitzen. Beim Alternativprogramm geht es darum, sich richtig auszutoben und sehr viel Spaß zu haben. Außerdem wurden auch die Wünsche der Schülerinnen und Schüler wurden berücksichtigt. Bowling gab es wie immer in Böblingen, dort konnte man wortwörtlich die Kugel rollen lassen. Man konnte sich aus verschiedenen Tätigkeiten etwas aussuchen: Bowling spielen auf der Bowlingbahn, Billard spielen, Kegelbowling, verschiedene Artikel aus dem Spielautomaten ziehen und vieles mehr. Für den kleinen Hunger wurden leckere Tortilla Nachos mit verschiedenen Soßen angeboten, auch leckere Getränke konnte man sich kaufen. Um etwa 10:00 Uhr wurde eine Discokugel herunter gelassen und es wurden viele Songs ganz laut Foto: JWS abgespielt. Ein Teil der Schüler entschied sich für das Schlittschuh laufen auf der Waldau. Dort gab es zwei große Hallen. Der Unterschied der beiden war, dass die eine wärmer war als die andere. Daher war die wärmere Halle eher für die Besucher geeignet, die mit der Temperatur nicht zurechtkamen. Die Hallen konnte man sich aussuchen. Es gab dort auch viele Leckereien wie Pommes, Gebäck, Brezeln und heiße und kalte Getränke. Für die Besucher, die noch nicht so geübt auf dem Eis waren, gab es so genannte „Pinguine“, an denen man sich geschickt festhalten und somit sicher über das Eis fahren konnte. Diese waren aber eher für die kleineren Besucher gedacht, da die „Pinguine“ auch von der Größe her ziemlich klein waren. In Fellbach konnte man wie schon erwähnt schwimmen gehen, dort gab es auch Rutschen und Springbretter. Man konnte sich genauso wie bei den anderen Aktionen auch dort etwas zum Essen und Trinken kaufen. Auch die Lehrerinnen und Lehrer hatten großen Gefallen an diesen Aktion gefunden. Krijesa Veselaj (9b) Juli 2015 9

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Ven il Gemeinschaftsschule – die ersten 1er Ausgabe 4 Seit diesem Schuljahr ist die Johannes-Widmann-Schule eine Gemeinschaftsschule. Was das für die Schüler der Sekundarstufe I (Klassen 5 - 10) bedeutet, wurde bereits im Artikel „Gemeinschaftsschule– die ersten 5er“ beschrieben. Aber welche Auswirkungen hat das nun aber auf die Grundschule? Die Grundschule heißt jetzt Primarstufe und ist ein Teil der Gemeinschaftsschule. Die größte Neuerung aber ist, dass es auch in der Primarstufe Ganztagesklassen geben wird. Bei uns gilt dies für eine Klasse. Eine der 1. Klassen ist eine Ganztagesklasse. Die Schülerinnen und Schüler der Ganztagesklasse sind von Montag bis Donnerstag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Schule. Freitags ist um 13.10 Uhr Unterrichtsschluss. Der Vormittagsunterricht ist wie in der Sekundarstufe I in Doppelstunden gegliedert, die von zwei Pausen unterbrochen werden. Mittags gehen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam zum Mittagessen. Danach haben sie Zeit sich etwas auszutoben. Danach geht es um 14.30 Uhr weiter und um 16.00 Uhr ist Schluss. Die Kinder gehen dann nach Hause und sind für den Tag fertig mit Lernen. Das soll erst mal an Information reichen. Um zu erfahren was die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe über die Ganztagesschule denken, habe ich meine kleine Schwester befragt. Wie gefällt dir der Unterricht? Der Unterricht gefällt mir gut. Er ist abwechslungsreich und nicht zu stressig, da es mehrere Stunden gibt, wo man das Thema bearbeiten kann. Auch haben wir zwei betreuende Lehrerinnen. Da bekomme ich schneller Hilfe, wenn ich etwas nicht verstehe. Hast du genügend Pausen? Wir haben immer zwei Stunden und danach eine Pause. Da können wir rausgehen. Nach dem Mittagessen haben wir dann eine große Pause. Da können wir auf dem Pausenhof Spiele spielen. Wie findest du das Mittagsessen? Meistens ganz gut. Es gibt jede Woche einen Essensplan mit verschiedenen Gerichten. Bekommst du Hausaufgaben auf? Nein. Wenn ich nachmittags nach Hause komme, muss ich keine Hausaufgaben mehr machen. Ich kann gleich rausgehen und mit Freunden spiele. Was gefällt die nicht an der Ganztagesschule? Am Freitag haben wir schon um 13.10 Uhr aus. Da gibt’s manchmal noch kleine Hausaufgaben. Gefällt dir die Ganztagesschule? Ja. Es ist immer etwas los. Und man hat keine Hausaufgaben. So hat meine Schwester in etwa geantwortet. Ich denke, das zeigt, dass die Ganztagesschule bei den Kindern ganz gut ankommt. Marco Gfrörer (9a) 10 Juli 2015

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Ideen für die JWS ??? Der 2002 gegründete Förderverein Schule Aktiv e.V. hat aktuell ca. 150 Mitglieder und wird neben Eltern und Lehrern auch von den ortsansässigen Vereinen und Firmen unterstützt. Ziel ist die Durchführung von Projekten zur Förderung von Schülerinnen und Schülern. Hier einige Beispiele: − Unterstützung bei der Umgestaltung des Schulhauses im Zuge der Gemeinschaftsschule − Neugestaltung des Schulhofes z.B. Treppe, Kletterwand, Schachfeld − Bewirtung bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen z.B. Maichinger Kinderfest, Maichinger Weihnachtsmarkt, Adventsfenster usw. − Teilnahme an Wettbewerben, z.B. SpardaImpuls 2014 Falls Du Ideen / Anregungen hast, wie wir noch mehr für die JWS tun können, dann melde Dich bei uns. Wir freuen uns auf neue Aufgaben !!! Weitere Informationen zu unserem Verein findest Du auf der neuen Homepage unter www.jws-schule-aktiv.de Hier unser Vorstand:

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Ausgabe 4 Ven il Starportrait 2Pac Tupac Amaru Shakur, oder kurz 2Pac, wurde am 16. Juni 1971 in Brooklyn geboren und starb am 13. September 1996 in Las Vegas. 2Pac wuchs bei seiner Mutter auf. Seinen Vater lernte er erst als Erwachsener kennen. Seinen Vornamen gaben ihm seine Eltern zu Ehren eines Freiheitskämpfers der Inkas, der Túpac Amaru hieß. 1986 zog die Familie nach Baltimore. Dort in der Schule belegte er Kurse in Literatur und Ballett. In seiner Freizeit las es viel und spielte in Theaterstücken mit. Das war auch die Zeit, in der er mit Rappen anfing. 1988 musste 2Pac die Schule verlassen, da die Familie an die Westküste zog. Später soll er den Umzug an die Westküste dafür verantwortlich gemacht haben, auf die schiefe Bahn geraten zu sein. Er bewunderte die Zuhälter und Drogenhändler und stieg selbst ins Drogengeschäft ein. Allerdings kam er dort auch mit Leuten aus dem Musikgeschäft zusammen. Seine ersten Auftritt hatte er als Rapper bei der Band „Digital Underground“. 1991 brachte er sein erstes Album „2Pacalypse Now“ auf den Markt. 1993 folgte mit „Strictly 4 My N.I.G.G.A.Z“ das zweite Album. In dieser Zeit zeigten sich auch die zwei Seiten des 2Pac. Er geriet immer wieder in gewalttätige Auseinandersetzungen, wurde angeschossen und wurde wegen sexueller Belästigung verurteilt. Allerdings zeigte er sich auch von seiner sozialen Seite. So richtete er zum Beispiel ein Sorgentelefon für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche ein. Im September 1996 wurde 2Pac ein zweites Mal angeschossen. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er am 13. September 1996 starb. Wer auf ihn geschossen hat, ist nicht bekannt. 2Pac war einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Rap-Musiker. Philipp Colussa (9a), Selina Koß (9b) Grundsteinlegung Am 17. Juni war es soweit, der Grundstein für die Erweiterung und die Mensa der JohannesWidmann-Schule wurde gelegt. Dies geschah in einem feierlichen Akt. Unser Schulleiter Lothar Ockenfuß, Oberbürgermeister Dr. Vöhringer und Ortsvorsteher Wolfgang Leber legten eine Grundsteinkapsel in die Bodenplatte des Neubaus. Der feierliche Akt wurde durch den Gesang von Schülern der Primarstufe begleitet. Foto: jws Juli 2015 13

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Ven il Berufsbeschreibung Augenoptiker/in Schulabschluss Guter Hauptschulabschluss oder Mittlere Reife Ausbildungsdauer 3 Jahre duale Ausbildung, das bedeutet im Betrieb und in der Berufsschule Ausbildungsvergütung 1. Ausbildungsjahr: ca. 425 € 2. Ausbildungsjahr: ca. 525 € 3. Ausbildungsjahr: ca. 625 € Ausgabe 4 Aufgaben und Tätigkeiten Augenoptiker machen Sehtests, wählen dann die passenden Gläser und die erforderliche Gläserstärke aus und zentrieren die Gläser. Sie beraten die Kunden beim Kauf des Brillengestells, der Gläser oder der Kontaktlinsen. Sie bestellen die Brillengestelle und Gläser. Sie schleifen die Gläser und passen sie in die Brillengestelle ein. Sie passen die Brille dem Kunden an. Sie geben Tipps, wie man Brille und Gläser richtig pflegt. Kontaktlinsen werden angepasst und es wird erklärt, wie man mit ihnen umgeht. Aber auch kaufmännische Dinge wie Rechnungsstellung, Buchhaltung oder Kalkulation gehören zum Aufgabengebiet. Eigenschaften Gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Biologie sind für diesem Beruf sehr wichtig. Und man sollte auch viel Geduld, Ausdauer und feinmotorische Fertigkeiten mitbringen. Zudem sollte man mit Menschen umgehen können und sich bei der Arbeit nicht ablenken lassen. Einsatzgebiete Augenoptiker/innen arbeiten in der Werkstatt. Sie sind in Beratung und Verkauf tätig und erledigen in Büroräumen die notwendigen kaufmännischen Tätigkeiten. Ausbildungschancen Lehrstellen sind genügend vorhanden. Zukunftsaussichten Den Augenoptiker wird es immer geben, weil viele Menschen eine Brille alters- oder berufsbedingt brauchen. Auch Kontaktlinsen wird es immer mehr geben. Und Sonnenbrillen in Sehstärke sind auch immer sehr beliebt. Weitere Informationen o BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/ o berobi – Berufe online erleben http://www.beroobi.de/berufe/augenoptiker/ Deniz Düzgün (9a), Tim Rentschler (9b) 14 Juli 2015

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Ausgabe 4 Ven il Erstes JWS-Treffsitzballturnier Seit über 20 Jahren gab es jedes Jahr das Fußballturnier der Johannes Widmann Schule für die Klassen 5 bis 9 (bzw. 10) der Schule. Dieses Jahr sollte alles anders sein. Die Mitglieder der SMV wollten mal etwas anderes ausprobieren. Sie schlugen ein Treffsitzballturnier vor. Also wurde in den Klassen darüber abgestimmt, was es dieses Jahr sein sollte: Fußball- oder Treffsitzballturnier. Eine große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler entschied sich für das Treffsitzballturnier. Nicht alle waren davon begeistert, weil das Fußballturnier eigentlich eine Tradition an der Johannes-WidmannSchule ist. Aber die Mehrheit zählt. Und so waren alle gespannt auf das erste JWS-Treffsitzballturnier. alle Fotos: JWS Die SMV machte sich daran, das Turnier zu organisieren. Es mussten zuerst einmal die Regeln festgelegt werden: wer sollte gegen wen spielen, wie groß muss das Spielfeld sein, wie viele Spieler hat eine Mannschaft, usw. Bei den 9.-Klässlern wurde das Reglement dann im Sportunterricht getestet. Dabei zeigte sich, dass die Teams mindesten 15 Spieler haben sollten und zwar Mädchen und Jungs gemeinsam. Als alles getestet war, konnte der Tag kommen. Am 29. April war es dann soweit. Das erste JWSTreffsitzballturnier fand statt. Es wurde auf zwei Feldern gleichzeitig gespielt. Die Klassen waren in zwei Gruppen aufgeteilt. Gegeneinander spielten die Klassen 5-7 und die Klassen 8-10. Es gab heiße Spiele. Alle waren mit viel Spaß bei der Sache. Die Siegerehrung fand direkt im Anschluss an das letzte Spiel statt. In der ersten Gruppe gewann die Mannschaft Killer Samet (5a) und bei den „Großen“ war die Mannschaft FC cross Crab (9a) erfolgreich. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen, die nicht mitgespielt haben, verkauften Kuchen an die Schüler und Lehrer. Damit haben sie ihre Kasse für ihre Abschlussfahrt aufgebessert. Nach dem Turnier wurden eigentlich nur positive Beurteilungen abgeben. Viele, die dachten, dass das nix wird, waren überrascht, wie viel Spaß es gemacht hat. Und wer weiß, was es nächstes Jahr gibt? Deniz Düzgün (9a), Tim Rentschler (9b) Juli 2015 15

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