Dokumentation 2014

 

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Dokumentation 2014

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Dokumentation 2014 „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ 1

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Wir danken allen Sponsoren und Initiatoren! Mit freundlicher Unterstützung von: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sächsisches Staatsministerium des Innern Fleischerei Richter 2

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INHALT Grußwort des Staatsministers 4 Unsere Hauptsponsoren 6 Neue Partner im Wettbewerb 9 Prolog 11 Teilnehmerstädte 14 Übersichtskarte 15 Preisträger Annaberg-Buchholz: Gläserne Markise und Traumhimmel Werdau: DER ROTE (EINKAUFS-) FADEN DURCH WERDAU Zittau: Zittauer Fleischbänke mit allen Sinnen erleben Freiberg: Einkaufserlebnis InnenStadt - App in die Mitte Kamenz: Spielzone Marktplatz-Schaufenster ins Umland Meißen: Hahnemannsplatz - Meißen macht blau Schwarzenberg: Schwarzenberg - einzigARTig einkaufen Leipzig: Weihnachtslichtkonzept Innenstadt Die Wettbewerbsbeiträge der Teilnehmer 2014 Nachgefragt: Was ist aus Preisträgerprojekten 2013 geworden? Erfahrungen aus Workshops zur Abschlussveranstaltung Nachgehakt: Erfahrungen von Jurymitgliedern Nachgeschaut: Was passiert sonst noch so in Sachsen? Meilensteine 2015 Impressum 16 20 24 28 32 36 40 44 48 70 74 79 82 84 85 3

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GRuSSwort des Staatsministers Martin Dulig Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 4

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GRuSSwort des Staatsministers Geleitwort von Martin Dulig zum Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ 2014 Gemeinsames Handeln von Wirtschaft und öffentlicher Hand: „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ 2014 Der Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ hat auch in seinem elften Jahr gezeigt, wie Innenstädte mit vereintem Engagement für die Bewohner, Händler Gewerbetreibende und Gäste noch attraktiver werden können. Es geht darum, unsere Innenstädte als Orte des Lebens, Wohnens und Arbeitens stärker wahrzunehmen. Wenn Menschen sich hier treffen, gern verweilen und wohl fühlen sind Städte lebendig und anziehend. „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ ruft dazu auf, Reserven aufzudecken und Neues zu versuchen. Der Wettbewerb fördert den Gemeinschaftssinn und setzt positive Prozesse in Gang. Darin liegen die Stärke und der Wert der Initiative. Das Jahr 2014 stand unter dem Motto „EinkaufsErlebnis InnenStadt“, das offensichtlich den Nerv und die aktuellen Herausforderungen der sächsischen Städte getroffen hat. Die eingereichten Projekte haben wieder gezeigt, wie kreativ die Akteure in unseren Städten und Gemeinden mit dem Motto umgegangen sind. Mir ist besonders wichtig, dass die Projekte nicht nur einen Beitrag zur Attraktivität der Innenstädte leisten, sondern auch zu deren wirtschaftlicher Stabilität. Das Preisgeld als Anschub für die Umsetzung der Projekte sehe ich damit gut investiert. Allen Sponsoren, die dies ermöglichen, gebührt Dank. Die Broschüre dokumentiert das Engagement der Projektpartner in den sächsischen Städten und Gemeinden. Die spannenden und ungewöhnlichen Konzepte der Preisträger machen sicher auch andern Mut, sich selbst für ihre Stadt zu engagieren. Martin Dulig Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 5

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Unsere Hauptsponsoren Sächsische Volksbanken Raiffeisenbanken Das diesjährige Jahresmotto lautete „EinkaufsErlebnis InnenStadt“ – was verbinden Sie bzw. Ihr Unternehmen mit diesem Thema/Motto? Die sächsischen Innenstädte liegen uns sehr am Herzen, schließlich haben die Volksbanken Raiffeisenbanken dort einen Großteil Ihrer Filialen. Daher kommt auch unser Antrieb, an der Attraktivität der Stadtzentren mitzuwirken. „EinkaufsErlebnisse“ der Menschen in ihrer Stadt gewährleisten uns gute Kontakte mit unseren Mitgliedern und Kunden, so kann das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden werden. Deshalb ist es nur konsequent, wenn wir als regional aufgestellte Genossenschaftsbanken ein starkes Interesse an einer guten städtischen Infrastruktur, an erlebnisorientierten Einkaufsmöglichkeiten sowie an kulturellen und gesellschaftlichen Höhepunkten haben. Dies gilt nicht nur für Leipzig und die beiden anderen großen sächsischen Zentren, sondern beispielsweise auch für Schwarzenberg, Meißen und Annaberg-Buchholz, die in diesem Jahr sehr erfolgreich an der City-Offensive teilgenommen haben. Wurden Ihre Erwartungen durch die eingereichten Wettbewerbsbeiträge erfüllt? Meine Erwartungen wurden von vielen Bewerbungen übertroffen: Es ist immer wieder bewundernswert, mit welchem persönlichem und oftmals auch ehrenamtlichen Einsatz in den Städten und Gemeinden an der positiven Entwicklung der Innenstädte gearbeitet wird. Die finanziellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind nicht immer ganz einfach, doch gelingt es mit dem eingereichten Projekten auch dieses Jahr wieder, neue Akzente zu setzen. Viele Bewerbungen zielen darauf ab, sich von den Einkaufszentren „auf der grünen Wiese“ abzugrenzen. Nicht zuletzt wird mit diesen geplanten Maßnahmen den Menschen aus der Stadt und deren Umland das Zentrum als ein Stück der Heimat noch näher gebracht. Das ist der richtige Weg, um Lebendigkeit in der Stadt zu garantieren und den Händlern auch Umsatz zu sichern. All das tut den Städten und den Menschen, die dort leben, arbeiten und wohnen sehr gut. Andreas Woda Vorstand Leipziger Volksbank eG Landesarbeitsgemeinschaft der Sächsischen Industrie- und Handelskammern Das diesjährige Jahresmotto lautete „EinkaufsErlebnis InnenStadt“ – was verbinden Sie bzw. Ihr Unternehmen mit diesem Thema/Motto? Unsere Innenstädte werden durch einen attraktiven Einzelhandel, ergänzt durch Dienstleister und Gastgewerbe, geprägt. Das Einkaufserlebnis steht gleichauf mit den Sehenswürdigkeiten und dem kulturellen Angebot einer Stadt. Zusammen ergeben sie die typische, Mitteleuropa prägende, lebendige Innenstadt, um die uns viele, auch und gerade außereuropäische Länder beneiden. Neue Vertriebsformen und verändertes Kaufverhalten müssen die Akteure der Innenstadt veranlassen, den Einkaufsstandort stets fortzuentwickeln. Thomas Ott Stellv. Hauptgeschäftsführer IHK Dresden 6

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Unsere Hauptsponsoren Wurden Ihre Erwartungen durch die eingereichten Wettbewerbsbeiträge erfüllt? Mit dem diesjährigen Jahresmotto „EinkaufsErlebnis InnenStadt“ sollten sich die Wettbewerbsteilnehmer an diese Aufgabe erinnern. Die Wettbewerbsbeiträge zeigen, welch großes kreatives Potenzial bei den Innenstadtakteuren vorhanden ist. Kommunen, die dieses Potenzial nutzen, werden auch künftig wettbewerbsfähige Einkaufsstraßen in ihren Innenstädten haben. EDEKA Grundstücksgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen mbH Das diesjährige Jahresmotto lautete „EinkaufsErlebnis InnenStadt“ – was verbinden Sie bzw. Ihr Unternehmen mit diesem Thema/Motto? Geprägt durch unsere Geschichte und den Beginn der EDEKA mit „Tante-Emma-Läden“ ist das Motto auch bis zum heutigen Tage in unserem Unternehmen ein wichtiger Bestandteil unserer Standortentwicklungen sowohl vertrieblich als auch optisch immer mit einer großen und jahrzehntelangen Verbundenheit zu den Kommunen. Christoph Grundmann Prokurist, Geschäftsbereichsleiter Immobilien und Expansion Wurden Ihre Erwartungen durch die eingereichten Wettbewerbsbeiträge erfüllt? Immer wieder neue und spannende Beiträge, welche in dieser Form nicht unter dem Motto erwartet wurden, bestätigen die Attraktivität und Kreativität des Wettbewerbs. Die Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Fleischerei Richter GmbH Fleischerei Richter Das diesjährige Jahresmotto lautete „EinkaufsErlebnis InnenStadt“ – was verbinden Sie bzw. Ihr Unternehmen mit diesem Thema/Motto? Das Motto „Einkaufserlebnis InnenStadt“ spricht uns aus tiefstem Herzen an. Zum einen ist eine funktionierende , belebte und lebenswerte Innenstadt eine tragende Säule unseres unternehmerischen Tuns. Als Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren mit Filialen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen finden wir in den Städten verschiedene Situationen vor. Für uns ist es spürbar, wo städtebauliches Engagement und zukunftsorientiertes Stadtmarketing betrieben wird. Das Thema begleitet uns quasi schon viele Jahre und ist aktueller denn je. Dieter Richter Geschäftsführer 7

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Wurden Ihre Erwartungen durch die eingereichten Wettbewerbsbeiträge erfüllt? Wiedermal hat der Wettbewerb „Ab in die Mitte“ genau dort angesetzt und das komplexe Zusammenspiel des innerstädtischen Einzelhandels mit allen anderen urbanen Faktoren beleuchtet. Wir tragen gern ein Stück der regionalen Verantwortung mit der Niederlassung unserer Filialen in Städten und Gemeinden mit und sind daher dem Wettbewerb und dem diesjährigen Motto sehr verbunden. Leipziger Messe GmbH Das diesjährige Jahresmotto lautete „EinkaufsErlebnis InnenStadt“ – was verbinden Sie bzw. Ihr Unternehmen mit diesem Thema/Motto? Nur attraktive (Innen-)Städte können Magneten für Einwohner und Besucher sein. Der Erlebnischarakter spielt dabei eine entscheidende Rolle. Daher verbinden wir mit dem Jahresmotto „EinkaufsErlebnisInnenStadt“ eine gelungene Symbiose aus abwechslungsreichen Angeboten der Einzelhändler, eine innovative und gute Vielfalt an Gastronomie, Kultur und Unterhaltung. Aber auch die entsprechende Architektur sowie die Gestaltung von Geschäften, Straßen und Plätzen sind wichtige Faktoren zum Wohlfühlen und zum Wiederkommen in eine Stadt. Wurden Ihre Erwartungen durch die eingereichten Wettbewerbsbeiträge erfüllt? Die diesjährigen Wettbewerbsbeiträge boten wieder ein sehr interessantes Spektrum an kreativen Ideen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstädte. Spannend sind dabei die unterschiedlichen Herangehensweisen der Wettbewerbsteilnehmer. Interessante Stadtentwicklungsmaßnahmen, der verstärkte Einsatz neuer Medien, die Etablierung von Events, die Umsetzung neuer Lichtkonzepte aber das Angebot an Kunst und Kultur, um nur einige Ideen aufzugreifen, folgten dem Ziel der weiteren Aufwertung der Städte. Die Gestaltung von Städten und Regionen ist auch Inhalt der von der Leipziger Messe organisierten euregia - Fachmesse und Kongress für Regional- und Kommunalentwicklung. Die auf der Messe vorgestellten Wettbewerbsergebnisse sind somit auch wichtige Impulse für die Teilnehmer der euregia. Ulrike Lange Projektdirektorin 8

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Neue Partner MK Illumination Handels GmbH Gründungsjahr: 1996 Mitarbeiteranzahl: Ganzjährig insgesamt über 220 Mitarbeiter (in der Saison über 400) am Hauptsitz in Innsbruck, in den Manufakturen in Dänemark, England Italien, Rumänien, der Slowakei, Südafrika und den USA sowie in den weltweiten Tochterunternehmen 60 Millionen Euro Hauptsitz Innsbruck, Österreich sowie 28 Niederlassungen weltweit Jahresumsatz: Standorte: Standorte Sachsen: Vertriebspartner NEL Neontechnik Elektroanlagen Leipzig GmbH Weshalb unterstützen Sie/Ihr Unternehmen den „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb? Wir betrachten „Ab in die Mitte“ in Sachsen als ein herausragendes und elementares Instrument zum Erhalt, Weiterentwicklung und Positionierung urbaner Räume in Sachsen. Als Unternehmen, welches im öffentlichen Raum agiert, haben wir natürlich ein besonderes Interesse an lebendigen und attraktiven Städten und Quartieren. Aber dies nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern ganzjährig. Darum engagieren und positionieren wir uns von MK Illumination als Partner von Ab in die Mitte. Welche Erwartungen verbinden Sie mit dem „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb? Karl-Heinz König Leiter Business Development Deutschland Wie in den letzten Jahren sollte auch weiterhin immer eine konstant gute Beteiligung von Kommunen aller Größen und aus allen Landesteilen erreicht werden. Denn eine solch große Bereitschaft zur Mitwirkung an der Gestaltung, Weiterentenwicklung und Revitalisierung der Innenstädte Sachsens stärkt die Akzeptanz und Identität unserer urbanen Räume. Die Projekte sollten natürlich auf die jeweiligen Bedingungen der Stadt eingehen, Alleinstellungsmerkmale aufgreifen und hervorheben, aber auch aus der Tradition heraus mit Neuem verbinden, moderne und kreative Konzepte entwickeln. Dafür steht unser Unternehmen und so können wir uns am besten mit guten Projekten für die Zentren identifizieren. 9

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NEUE PARTNER w3work - Gesellschaft für Kommunikation und Medien Gneuß & Arnold GbR Gründungsjahr: 1998 Mitarbeiteranzahl: Jahresumsatz: Standorte: 45 (Agenturgruppe aus w3work Gneuß & Arnold GbR + mailingwork GmbH) 2,5 Millionen EUR (Agenturgruppe) bundesweit drei Standorte Sachsen: drei Weshalb unterstützen Sie/Ihr Unternehmen den „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb? Der Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ bereichert Städte und Kommunen mit neuen Ideen. Infrastruktur wird neu entdeckt, kreative Nutzungskonzepte entstehen, vorhandenes Potential wird wieder erweckt und zugänglich gemacht. Als Agentur für Online-Marketing sind wir langjähriger Begleiter vieler sächsischer Gemeinden. Uns begeistern sowohl der Grundgedanke des Wettbewerbs, als auch die vielfältigen Kreativ- und Marketingideen der Teilnehmer. Deshalb engagieren wir uns gern für „Ab in die Mitte!“. Welche Erwartungen verbinden Sie mit dem „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb? Torsten Gneuß Geschäftsführer Unsere Erwartungen an den Wettbewerb ergeben sich bereits aus dem Namen „Ab in die Mitte!“. Die Ortsmitte erhalten und attraktiver gestalten sind unserer Ansicht nach ganz wichtige Aspekte für positives Zusammenleben, Begegnung und ein faires Miteinander. Als Unternehmen tragen wir Verantwortung für unsere überwiegend junge Belegschaft. Wir brauchen intakte Orte mit einem guten infrastrukturellen Angebot als Entfaltungsraum für Familien. Beim Suchen nach Fachkräften spüren wir den demografischen Wandel. Mehr als Zersiedelung und Leerstand benötigen wir Konzentration des Lebens in lebenswerter Ortsmitte. Dafür erwarten wir wichtige Beiträge von „Ab in die Mitte!“. 10

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Prolog „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ geht weiter Auch im elften Jahr des sächsischen Wettbewerbs suchten wieder über 20 Städte und Gemeinden nach interessanten Ideen und Projekten unter dem Jahresmotto „Einkaufserlebnis InnenStadt“. Immer wieder und unter diesem Motto ganz besonders wurde von vielen Kommunen geäußert, wie wichtig ein solcher Aufruf in Form des Wettbewerbs auf Landesebene ist. Es bedarf manchmal eines Anschubes, manchmal einer ersten Idee, einer Aussicht auf Erfolg, aber oft auch nur einer Erinnerung, sich gemeinsam über neue Ziele, Projekte und möglicher Wege dazu Gedanken zu machen. Der Wettbewerbsablauf ist bekannt. In der Auftaktveranstaltung verkündet der Schirmherr des Wettbewerbs das jeweilige Jahres-Motto. Neben einem Rückblick auf das vergangene Wettbewerbsjahr in Form eine „Ab in die Mitte!“-Filmes gibt es Inputs, Tipps und Beispiele zur Beteiligung am neuen Wettbewerb. Die Jury tagt im Herbst. Großer Wert wird auf die Auswahl der Jurymitglieder und eine fachgerechte Prüfung sowie Diskussion aller Wettbewerbsprojekte gelegt. In der letzten Dokumentation wurde die Verfahrensweise zur Entscheidungsfindung ausführlich erläutert. Dies hat sich über viele Jahre nunmehr bewährt. Natürlich bleibt auch bei einer relativ breit gefächerten Zusammensetzung der Jury (bis zu 14 Mitglieder) es letztlich immer eine Entscheidung, die aus der „Papierlage“ getroffen wird. Sichtweisen und Einschätzungen von Jurymitgliedern sind in dieser Dokumentation unter „Erfahrungen von Jurymitgliedern“ nachzulesen. 11

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Prolog Nicht jede (auch jede ausgezeichnete) Projektidee lässt sich wie konzipiert realisieren. Die kontinuierlichen Befragungen wie auch die Begleitung der Projektumsetzungen durch die Städtebetreuung aus dem Initiativkreis heraus zeigen jedoch, dass ein großer Teil der Projekte tatsächlich umgesetzt werden. Wie schwierig und langwierig der Prozess der Umsetzung von Idee zum Wettbewerb oft ist, wurde in fünf Kommunen einmal nachgefragt. Unter diesem Titel lesen Sie zu Projekten der Städte Bad Brambach, Eilenburg, Görlitz, Mügeln und Oederan, wo sie stehen mit der Realisierung und was die nächsten Schritte sind. Oft sind die Ideen direkt über den Wettbewerb erst entstanden und entwickelt worden. So kann man durchaus daraus ableiten, dass mit einem auch finanziellen Anschub in Form der Preisgelder ein Vielfaches an Geldern für die Stadtentwicklung in Bewegung gesetzt wird. Die Betrachtung der letzten drei Jahre seit 2010 zeigt, dass mit Preisgeldern zwischen insgesamt 85 und 110 Tausend Euro jährlich Investitionen von 240 bis 700 Tausend Euro jährlich generiert werden. Dabei sind in diese Betrachtung nur die Mittel einbezogen worden, die die jeweiligen Kommunen aus Eigenmitteln (ohne Fördermittel und ohne nur indirekt dem Projekt zurechenbare Investitionsmittel) bereitstellen. 12

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Prolog Umsetzungsstand der Preisträgerprojekte 2010 – 2012 100 % 75 % 50 % 25 % 0% Anteil der Projekte nach Umsetzungsstand in % umgesetzt teilweise umgesetzt in Umsetzung noch nicht umgesetzt nicht umgesetzt 2010 2011 2012 Investitionssumme der Projekte von 2010 – 2012 800.000 600.000 400.000 200.000 0 119.000 EURO 110.000 EURO 85.000 EURO 581.050 EURO 708.101 EURO Investitionssummen der Projekte in Euro Preisgelder 244.900 EURO Eigenmittel 2010 2011 2012 Auch im Jahr 2014 konnten Preisgelder in Höhe von 30.000, 20.000, 12.000 Euro sowie Anerkennungspreise und ein Sonderpreis übergeben werden. Die ausführlichen Projektbeschreibungen zu den Preisträgern finden sich nachfolgend. Wie gewohnt wollen wir aber auch alle anderen Projekte entsprechend vorstellen. Die Wettbewerbstafeln und Projektbeschreibungen finden sich zudem auch über unsere Homepage www.abindiemittesachsen.de. Nun wünschen wir aber zuerst wieder viel Erleuchtung, Inspiration und Ansporn zum Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ – und Motivation zur Beteiligung auch künftig! Ihr Organisationsbüro 13

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TEILNEHMERSTÄDTE 1 Annaberg-Buchholz / Gläserne Markise und Traumhimmel Auerbach/Vogtland / Kommunikation im Wandel der Zeit Delitzsch / „Unter den Türmen der Stadt“ - Erlebnisse kaufen in der Delitzscher Innenstadt Dresden / „Wir sind die City“ 3 Freiberg / Einkaufserlebnis InnenStadt - App in die Mitte Görlitz / Der Himmel über Görlitz - Das Kaufhaus hat Zukunft Hainichen / MARKTTERRASSEN®HAINICHEN Kamenz / Spielzone Marktplatz-Schaufenster ins Umland Leipzig / Weihnachtslichtkonzept Innenstadt Lugau/Erzgebirge / Der Salman-Schocken-Platz | Ankommen - Verweilen - Erinnern Marienberg / Marienberg - ein Weihnachtsmärchen Meißen / Hahnemannsplatz - Meißen macht blau Mittweida / Die Rochlitzer wird bunt Oederan / Drei Schwäne für die Innenstadt Riesa / Riesaer „ErlebnisWelten“ Rodewisch / Sterne beleuchten die Innenstadt Schwarzenberg / Schwarzenberg - einzigARTig einkaufen Stollberg/Erzgebirge / InnenStadt mit Tradition und Weitblick Torgau / PLUS3 - Pluspunkte für die Torgauer Innenstadt 2 2 14 Werdau / DER ROTE (EINKAUFS-) FADENDURCH WERDAU Wurzen / „SchauFensterLeben“ Zittau / Zittauer Fleischbänke mit allen Sinnen erleben

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TEILNEHMERSTÄDTE Torgau Delitzsch Leipzig Wurzen Riesa Meißen Dresden Mittweida Lugau Rodewisch Werdau Stollberg Marienberg Auerbach/ Vogtland Annaberg-Buchholz Hainichen Oederan Freiberg Zittau Görlitz Kamenz Schwarzenberg 15

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