Sozialstrukturatlas Landkreis Görlitz 2014

 

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Sozialstrukturatlas Landkreis Görlitz 2014

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Sozialstrukturatlas Landkreis Görlitz 2014

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Impressum Herausgeber: Landratsamt Görlitz Dezernat für Gesundheit und Soziales Integrierte Sozialplanung  Redaktion, Satz und Layout: Matthias Reuter, ISP Kontakt: 03581 663-2002 | matthias.reuter@kreis-gr.de Bahnhofstraße 24 02826 Görlitz Titelbild: Stephanie Hofschläger / pixelio.de 1. Auflage Redaktionsschluss: 30.04.2015 © 2015

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Inhalt Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Vorbemerkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Methodische Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Sozialstrukturdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1 Demographische Basisdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 2 Arbeit, Einkommen und Transferleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 3 Wohnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 4 Bildung und Erziehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 5 Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 6 Menschen mit Behinderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 7 Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 8 Partizipation und Teilhabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 9 Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 Karten Soziale Infrastruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

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Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, vor Ihnen liegt die erste Fortschreibung des Sozialstrukturatlasses für den Landkreis Görlitz. Sie baut auf die erste Ausgabe aus dem Jahr 2012 auf und stellt Ihnen einen detaillierten Überblick über die soziale Struktur in unserem Landkreis zur Verfügung. In den letzten zwei Jahren hat es einige Veränderungen gegeben. Der Atlas stellt die Entwicklung in den bereits bekannten Themenfeldern dar: Werden wir weiterhin weniger und steigt die Zahl der älteren Menschen? Mit welchen Schulabschlüssen startet unsere Jugend ins Berufsleben? Sind die Arbeitslosenzahlen weiter gesunken? Ist der vorhergesagte Anstieg bei den Pflegebedürftigen schon sichtbar? Die Indikatoren des ersten Sozialstrukturatlasses werden dafür wieder verwendet. Aus ihrer Summe entsteht ein Spiegel des sozialen Gefüges im Landkreis Görlitz. Verschaffen Sie sich mit den Karten und Tabellen einen Überblick über die Entwicklung hier und in anderen Regionen Sachsens. Vergleichen Sie zwischen Gemeinden und Planungsräumen und gewinnen Sie neue Erkenntnisse durch die Kombination verschiedener Handlungsfelder. Im Landkreis Görlitz haben wir die Herausforderungen des Demographischen Wandels mutig angenommen. Wir passen gemeinsam mit den Kommunen und den Trägern der Einrichtungen die soziale Infrastruktur an die veränderten Bedarfe an. Inhalte und Umfang kommunaler Daseinsvorsorge werden ständig neu ausgehandelt. Die Integrierte Sozialplanung setzt sich nach und nach in vielen Regionen Deutschlands durch. Das »Görlitzer Modell« dient einigen Landkreisen und Städten als willkommenes Muster um eigene integrierte Planungsmodelle zu entwickeln. Gleichzeitig arbeiten wir an Verbesserung der Planung, ihrer weiteren Verzahnung mit der Kreisentwicklung und der Verbindung von Sozialberichterstattung und unserem Geoinformationssystem. Die umfassende Sozialberichterstattung ist eine gute Möglichkeit, die Ergebnisse der Integrierten Sozialplanung transparent zu machen. Sie dient als wichtige Entscheidungsgrundlage für den Kreistag und die Verwaltung. Der Sozialstrukturatlas ist Bestandteil des kontinuierlichen Monitorings der Sozialstrukturdaten. Er dient damit als Information für Träger sozialer Dienste und Einrichtungen sowie für die interessierte Öffentlichkeit. Lassen Sie uns das soziale Miteinander im Landkreis gemeinsam weiter entwickeln und gestalten. Bernd Lange Landrat Martina Weber 2. Beigeordnete, Geschäftsbereich Jugend, Gesundheit, Arbeit und Soziales

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Einleitung Vorbemerkung Die Sozialberichterstattung im Landkreis Görlitz ist in vier Teilbereiche gegliedert. Der vorliegende Sozialstrukturatlas beschreibt als Teil A die soziale Struktur des Landkreises anhand ausgewählter Indikatoren. Gemeinsam mit Teil C – der Übersicht über die soziale Infrastruktur – bildet er das Datenfundament für den Teil B – die Aktionsfelder. Im Teil B werden die rein quantitativen Aussagen des Sozialstrukturatlasses und die vorhandene Infrastruktur gegenübergestellt, bewertet und gewichtet. Daraus ergeben sich in den einzelnen Planungsräumen unterschiedliche Handlungserfordernisse und Prioritäten. Die für 2013 geplante Veröffentlichung des Teiles B konnte bisher noch nicht umgesetzt werden und wird derzeit nur im Einzelfall bearbeitet. Die soziale Infrastruktur wird nicht als »Bericht auf Papier« veröffentlicht, sondern steht tagesaktuell im Internet über das GEOPortal des Landkreises zur Verfügung. Auf Anforderung erstellen die Mitarbeiter der Integrierten Sozialplanung gern themenspezifische Karten, Adresslisten oder Datenauszüge in Tabellenform. Teil D ergänzt die Sozialberichterstattung mit thematischen Detailberichten und Positionspapieren der Integrierten Sozialplanung und der Fachämter des Dezernates für Gesundheit und Soziales. Dieser Teil ist stärker qualitativ ausgerichtet und ergibt ein detailliertes Bild für einen einzelnen Ausschnitt kommunaler Daseinsvorsorge. Bisher wurden Positionspapiere zur Zukunft der Mehrgenerationenhäuser und zur Einordnung der Telefonseelsorge in die Angebote zur Krisenintervention veröffentlicht. Eine Neuauflage der Gesundheitsberichterstattung ist in Vorbereitung. Die komplette Überarbeitung der Psychiatrieberichterstattung ist im Regionalen Psychiatrie- und Suchthilfeplan des Landkreises als wichtiges Ziel definiert. Die Sozialberichterstattung bildet das Datengerüst für die Detailfachplanung – vom Kita-Bedarfsplan über die Jugendhilfeplanung bis zur Psychiatrie- oder Pflegeplanung. Diese Detailpläne sind gesetzlich vorgeschriebene Planungen, die sich im Landkreis Görlitz im Aufbau und ihrer Umsetzung in das Integrierte Sozialplanungskonzept einfügen. Strategische Grundlage dafür sind die Vision, die Ziele und Handlungsschwerpunkte die der Kreistag im Februar 2010 mit dem Rahmenplan Integrierte Sozialplanung beschlossen hat. (Abb. 1 – Schema Sozialberichterstattung) 

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Abb. 1 - Schema Sozialberichterstattung Methodische Hinweise Warum gibt es einen Sozialstrukturatlas und was bedeutet »Monitoring«? Der Sozialstrukturatlas ist ein Instrument der Sozialberichterstattung mit dem Lebenslagen von Einwohnern eines definierten Raumes anhand von Indikatoren dargestellt werden. Ziel des Sozialstrukturatlasses ist es, aus der Fülle von Daten diejenigen herauszufiltern, die besonders geeignet sind, die Lebenssituation der Menschen im Landkreis Görlitz abzubilden. Der Atlas nimmt dafür nicht nur Daten auf, die der direkten kommunalen Steuerung unterliegen. Es werden auch Bereiche erfasst, die in der Verantwortung des Freistaates oder des Bundes liegen. Mit den Angaben zur Sicherheit und zur demokratischen Partizipation geht der Sozialstrukturatlas über klassische Sozialdaten hinaus. Der Sozialstrukturatlas ist nicht zuletzt ein Hilfsmittel um die Zielformulierungen des Rahmenplans Integrierte Sozialplanung in messbare Größen zu übersetzen. Gesellschaftspolitische Ziele wie »Chancengleichheit«, »gesteigerte Lebensqualität« oder »Gewährleistung flächendeckender Grundversorgung« können anhand der Indikatoren quantifiziert werden. 

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Unter »Monitoring« wird die standardisierte Beobachtung von Ausprägungen ausgewählter Kennzahlen bzw. Indikatoren verstanden. Diese werden in regelmäßigen Abständen erhoben und können somit sehr leicht eine Entwicklung oder Veränderung darstellen. Erst mit der regelmäßigen Fortschreibung der Daten erfüllt der Sozialstrukturatlas seine Funktion und kann seine ganze Wirkung entfalten. Wichtig bei der Analyse der Daten sind zwei Aspekte: 1. Aus einzelnen Indikatoren lassen sich keine Kausalketten ableiten! Ein Beispiel: Aus einer steigenden Anzahl vollstationär versorgter Pflegebedürftiger lässt sich nicht pauschal schlussfolgern, dass mehr Pflegeheime benötigt werden. Stattdessen muss die Alters- und Familienstruktur sowie die Wanderungbilanz hinzugezogen werden um das innerfamiliäre Pflegepotential beurteilen zu können. Ein Blick auf die Infrastruktur kann klären, ob es möglicherweise an einer ausreichenden ambulanten pflegerischen Versorgung mangelt. 2. Wenn in einer Gemeinde, einem Planungsraum oder im gesamten Landkreis mehrere Belastungsfaktoren gleichzeitig auftreten, kann daraus auf eine besondere soziale Problemlage geschlossen werden. Diese muss in ihrer Komplexität analysiert werden. Anschließend müssen regionalspezifische Lösungen gefunden werden. Auch hier gilt: Erst aus der Gesamtbetrachtung der Indikatoren und der dazugehörigen Infrastruktur lässt sich der Ist-Zustand realistisch beschreiben. Der Sozialstrukturatlas ist nur ein Teil der Analyse. Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen kann der Sozialstrukturatlas bei der Entscheidungsfindung in der Kommunalpolitik dienlich sein. Er unterstützt außerdem die Detailplanungen im Sozialdezernat und leistet einen wichtigen Beitrag zur Transparenz von Entscheidungen. Wie ist der Sozialstrukturatlas aufgebaut? Die Daten werden bis auf wenige Ausnahmen für das Kalenderjahr 2012 dargestellt. Stichtagsdaten sind im Regelfall auf den 31. Dezember festgelegt. Die Schulabschlüsse orientieren sich systembedingt am Schuljahr 2011/2012. Die Schwerbehinderten- und die Pflegestatistik werden nur im zweijährigen Rhythmus veröffentlicht. In diesem Strukturatlas stehen deshalb die Daten von 2011. Gegliedert ist der Sozialstrukturatlas in neun Handlungsfelder. Jedem Handlungsfeld wird ein Set von aussagekräftigen Indikatoren zugeordnet. Räumlich werden je nach Thema und Regionaltiefe der zur Verfügung stehenden Daten die Gemeinden, die Planungsräume oder der gesamte Landkreis abgebildet. Vergleiche innerhalb Sachsens finden stets auf Landkreisebene statt. 

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Handlungsfeld Schlüsselindikator Demographische Basisdaten • • • • • • • • • • Bevölkerungsstand und Einwohnerdichte Bevölkerungsentwicklung und Prognose natürliche Bevölkerungsbewegungen und Wanderungen Altersgruppen und Relationen von Altersgruppen zueinander Ausländer Haushaltsstruktur Haushaltseinkommen und Lebensunterhalt Wohngeld SGB-II-Basisdaten Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Pendler Arbeit, Einkommen Transferleistungen Wohnen Erziehung und Bildung • Wohngebäude, Wohnungen und Wohnflächen • • • • Kitaversorgungsquote Sprachauffälligkeiten bei Schuleintritt Schulabgänger und Abschlüsse Fallzahlen Hilfe zur Erziehung und Jugendgerichtshilfe Gesundheit Menschen mit Behinderungen Pflege Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe Sicherheit • Vorsorgestatus Grundschüler • Auffälligkeiten Gewicht und Motorik • Anzahl und Anteile an Gesamtbevölkerung • Leistungsberechtigte KSV nach Behinderungsart und Tagesstruktur • Pflegebedürftige und Art der Versorgung • Fälle Hilfe zur Pflege • Wahlbeteiligung Kommunal- und Landtagswahl • Straßenkriminalität und Fallzahlen nach Tatort • KFZ-Diebstahl 

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Nach welchen Kriterien wurden die Handlungsfelder und Indikatoren ausgewählt? Bisher gibt es keine einheitlichen Standards für die Beobachtung von Sozialstrukturdaten. Auf nationaler und europäischer Ebene existieren verschiedene Modelle – von den Laeken-Indikatoren (EU-Standard) bis zu ELDHAMO (Haushalts- und lebenslagenbezogenes Modell der Universität Gießen). Die KGST hat sich 2009 intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und in der Folge ein eigenes Indikatorenset entwickelt. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Indikatoren war die kleinräumliche Verfügbarkeit von Daten. Deshalb wurden ausschließlich Daten ausgewählt, die bei den statistischen Landesämtern oder anderen öffentlichen Quellen zur Verfügung stehen. Teure und zeitaufwendige eigene Erhebungen sind damit nicht länger notwendig. Für die regelmäßige Fortschreibung ist dies von besonderer Bedeutung. Die Diskussion unter den sächsischen Sozialplanern ergab, dass es darüber hinaus regionale Besonderheiten in der Sozialstruktur gibt, die eine Erweiterung des KGST-Indikatorensets notwendig machen. Für den Landkreis Görlitz wurde das KGST-Schema deshalb um die Handlungsfelder »Pflege« und »Menschen mit Behinderungen« ergänzt. Die KGST selbst beschreibt ihr Indikatorenset als »Mindest-Katalog«, der ergänzt und weiterentwickelt werden muss. Themenfelder von wachsender Bedeutung – z.B. das Ehrenamt – können mangels entsprechender Indikatoren noch immer nicht einbezogen werden. Warum erscheint im Jahr 2015 der Sozialstrukturatlas 2014? Die Datenaufbereitung beim Statistischen Landesamt Sachsen, beim Kommunalen Sozialverband oder der Polizei braucht Zeit. Im Regelfall stehen die vollständigen Daten des Vorjahres nicht vor dem 30.06. des aktuellen Jahres zur Verfügung. Der Sozialstrukturatlas sollte ursprünglich zum Jahresende 2014 erscheinen, deshalb trägt er diese Jahreszahl. Beim Erscheinen der ersten Ausgabe hatte die Bezeichnung »2010« für Irritationen gesorgt. Deshalb wird zukünftig immer das Jahr des Erscheinens namensgebend sein und nicht das Jahr, aus dem die Daten stammen. Die Zahlen zur Pflege und zu den Menschen mit Behinderungen werden nur im Zweijahrestakt in den ungeraden Jahren veröffentlicht. Die Auswertungen stehen meist erst anderthalb Jahre später zur Verfügung. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden deshalb bei den Menschen mit Behinderungen die KSV-Daten von 2011 genutzt, obwohl die Daten von 2012 bereits vorliegen. Voraussichtlich erscheint Ende 2015 ein weiterer Sozialstrukturatlas, dann mit den 2013er Zahlen. Damit passt sich der Veröffentlichungszeitpunkt an die Pflegestatistik an. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine jährliche Neuauflage des Strukturatlasses nicht praktikabel ist. Deshalb wird für die Zukunft grundsätzlich ein zweijähriger Rhythmus angestrebt.  vgl. KGST-Materialien 4/2009 – Sozialmonitoring, S. 14 f. 10

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Warum werden Daten auf Gemeindeebene nicht im Gebietsstand von 2012 dargestellt? Das statistische Landesamt veröffentlicht seine Daten bis auf wenige Ausnahmen immer mit dem aktuellen Gebietsstand. Deshalb werden die Zahlen von 2012 bereits mit dem Gebietsstand vom 01.01.2014 dargestellt. Im Landkreis Görlitz betrifft das die Fusion der Gemeinden Eibau, Niedercunnersdorf und Obercunnersdorf zur Gemeinde Kottmar. Die Gemeinde Berthelsdorf wurde zum 01.01.2013 in die Stadt Herrnhut eingemeindet. Sohland am Rotstein ist seit dem 01.01.2014 ein Ortsteil der Stadt Reichenbach. Welche Datenquellen wurden genutzt? Der überwiegende Anteil der Daten stammt vom Statistischen Landesamt Sachsen bzw. aus Gemeinschaftsveröffentlichungen der Landesämter mit dem Statistischen Bundesamt. Um eine Vergleichbarkeit mit anderen sächsischen Kreisen und Städten herzustellen wird darauf verzichtet, Regionaldaten der Kommunen zu verwenden. So unterscheiden sich die Einwohnerzahlen der Einwohnermeldeämter zum Teil um mehrere Hundert Personen von der »amtlichen Einwohnerzahl« des Statistischen Landesamtes. Für die Berechnung von Fördermitteln oder als Bezugszahl für weitere statistische Erhebungen ist ausschließlich die Verwendung der amtlichen Einwohnerzahl zum 31.12. oder 30.06. zulässig. Nach dem Zensus am 9. Mai 2011 wurde die gesamte Statistik in Deutschland auf die neue Datenbasis umgestellt. Diese Veränderung hat zur Folge, dass die Einwohnerzahlen zusätzlich zum tatsächlichen Bevölkerungsrückgang noch statistisch bereinigt wurde. Da die neuen Daten nur noch bedingt mit den Zahlen aus der Fortschreibung der Registerdaten von 1990 vergleichbar sind, wird das Basisjahr 2007 nur noch in diesem Atlas verwendet und in den nächsten Ausgaben auf 2011 verändert. Wenn in diesem Sozialstrukturatlas mit Einwohnerzahlen gerechnet wird, dann geschieht dies immer auf Basis des Zensus 2011 - Ausnahmen sind im Text gekennzeichnet. Zur Darstellung der Bevölkerungsprognose haben sich sogenannte »Bevölkerungspyramiden« bewährt. Die Modelle im Sozialstrukturatlas werden von der Bertelsmann Stiftung zur Verfügung gestellt. Die Stiftung verwendet dazu sowohl Daten der Statistischen Ämter, als auch weiter gehende Forschungsdaten z. B. des Max-PlanckInstituts für demographische Forschung in Rostock. Die 13. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung wurde leider erst zwei Tage vor Redaktionsschluss veröffentlicht und kann erst in der nächsten Ausgabe berücksichtigt werden. Damit steht eine Hochrechnung bis ins Jahr 2060 zur Verfügung, mit der sich auch langfristige Prognosen - z.B. für Pflegeeinrichtungen erstellen lassen. Die Bundesagentur für Arbeit verfügt im Leistungsbereich des Sozialgesetzbuches II über umfangreiches statistisches Material. Zusätzlich zu den öffentlich verfügbaren Daten erhalten die Landkreise auf Anfrage separate Auswertungen – beispielsweise für 11

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die hier verwendeten Angaben zur Zahl der Alleinerziehenden. Die Inhalte der Arbeitslosenstatistik und die Veränderungen in der Erfassung der Daten sind gut dokumentiert und lassen sich auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit nachlesen. Bei den Daten des KSV Sachsen wird auf die aufbereiteten Zahlen zurückgegriffen, die die Landkreise und Kreisfreien Städte jährlich direkt vom KSV erhalten. Teilweise sind die Daten zwar über die Programme vorhanden, die im Landratsamt eingesetzt werden, können aber Straßenkriminalität zugeordnet, sondern bei »Diebstahl aus Warenhäusern...« erfasst. Die PKS wurde daraufhin auch für die Vorjahre neu berechnet. Ein Für das Kapitel Sicherheit über- Vergleich mit der ersten Ausganimmt der Sozialstrukturat- be des Sozialstrukturatlasses ist las Daten der Polizeilichen Kri- nicht möglich. minalstatistik (PKS) des Sächsischen Landes­kriminalamtes. Die Daten zur KitaversorgungsDie dort erfassten Straftaten quote und zur Jugendgerichtssind nach einem bundesweit hilfe basieren auf eigenen Erheeinheitlichen Schema erfasst bungen des Jugendamtes. Für und somit mit jeder anderen Re- diese Themen gibt es vom Stagion in Deutschland vergleich- tistischen Landesamt keine gebar. Hier hat es ab dem Jahr eigneten regionalspezifischen 2011 eine Veränderung in der Daten. Gleiches gilt für das KaStatistik gegeben. Einige Dieb- pitel Gesundheit, hier mit Daten stahldelikte sind nicht mehr der des Gesundheitsamtes. bisher aus technischen Gründen nicht zur statistischen Auswertung verfügbar gemacht werden. Sozialstrukturdaten 1 Demographische Basisdaten Zu den demographischen Basisdaten werden alle Angaben gezählt, die die Bevölkerung in ihrer Entwicklung, ihrer Altersstruktur und der räumlichen Verteilung im Landkreis beschreiben. Außerdem enthält das Kapitel Aussagen über die 12 ausländischen Mitbürger und die Wanderungsbewegungen. Die Karte 1.1 zeigt die Aufteilung des Landkreises Görlitz in seine fünf Planungsräume mit der jeweiligen Einwohnerzahl zum 31.12.2012. Wenn im Text keine Angaben zu anderen Quel- len ausgewiesen sind, stammen die Daten grundsätzlich vom Statistischen Landesamt Sachsen. Angaben zu einzelnen Planungsräumen werden aus den jeweiligen Gemeindedaten zusammengefasst.

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Groß Düben Schleife Rohne Halbendorf Kromlau Köbeln Gablenz Bad Muskau Krauschwitz Sagar Mulkwitz Trebendorf Weißwasser Mühlrose Weißkeißel Haide Skerbersdorf Pechern PR 1 Weißwasser 40.968 Einwohner 62 EW/km² Werdeck Podrosche Klein-Priebus Sprey Nochten Boxberg Bärwalde Hammerstadt Altliebel Neuliebel Uhyst Dürrbach Drehna Jahmen Kaschel Klitten Klein-Radisch Zimpel Tauer Tschernske Mönau Rauden Kosel Stannewisch Steinbach Kringelsdorf Reichwalde Rietschen Teicha Daubitz Lodenau Quolsdorf Neusorge Landkreis Görlitz 264.673 Einwohner 126 EW/km² Hähnichen Spree Spreehammer Bremenhain Kreba- Lache Neudorf Petershain Dunkelhäuser Rothenburg O.L. Trebus Uhsmannsdorf Geheege Mücka Dauban Förstgen Förstgen-Ost Leipgen Steinölsa Horscha See Sproitz Niesky Ödernitz Schäferei Horka Biehain NiederNeundorf Quitzdorf am See Zentendorf Mückenhain Särichen Wilheminenthal Deschka Weigersdorf Ober Prauske Kollm Groß Radisch Thräna Nieder Seifersdorf Kaltwasser KleinKrauscha Hohendubrau Groß Saubernitz Waldhufen Diehsa Neißeaue GroßKauscha Zodel PR 2 Niesky 43.547 Einwohner 64 EW/km² Jänkendorf Ullersdorf Baarsdorf Attendorf Thiemendorf Heideberg Wiesa Kodersdorf Bahnhof NeuKrauscha Emmerichswalde Jerchwitz Sandförstgen Gebelzig Vierkirchen Tetta Rotkretscham Kodersdorf Torga Feldhäuser Charlottenhof Kunnersdorf Liebstein OberNeundorf Buchholz Prachenau Döbschütz Ludwigsdorf PR 4 Löbau 55.049 Einwohner 205 EW/km² Kleindehsa Lauba Eichen Oppach Lindenberg Beiersdorf Lawalde ArnsdorfLehn- Hilbersdorf Ebersbach Krobnitz häuser Neucunnewitz Meuselwitz DittGirbigsLautitz mannsLöbensmüh dorf Mauschwitz Reißaus dorf MengelsSchöps Glossen Borda Biesig dorf Goßwitz KleinFeldhäuser Krappe Neuradmeritz Holtendorf Schlauroth Oehlisch Wohla Kittlitz Oppeln Zoblitz Kittlitz CarlsUnwürde Bellwitz brunn Eiserode Rosenhain Laucha PfaffenGeorgewitz Dolgowitz Nechen dorf Sohland Kunnerwitz WendischGersdorf Großa.R. Cunnersdorf dehsa DeutschKleinPaulsdorf WendischJauernickNeundorf Oelsa Bischdorf Paulsdorf Buschbach DeutschFriedersOssig dorf Lehdehäuser Ebersdorf Melaune Königshain Schöpstal Reichenbach O.L. Markersdorf Görlitz PR 3 Görlitz 54.114 Einwohner 805 EW/km² Löbau Rosenbach Herwigsdorf Schmiedenthal NeusalzaSpremberg Schönbach Dürrhennersdorf Friedersdorf Großschweidnitz Niedercunnersdorf Kemnitz Ottenhain Russen Altbernsdorf SchönauBerzdorf a.d. Eigen Leuba Kiesdorf Tauchritz Hagenwerder Kottmarsdorf Obercunnersdorf Strahwalde Berthelsdorf Bernstadt Walddorf Friedensthal Herrnhut Rennersdorf Neundorf Dittersbach Schwan Ruppersdorf Ninive Oberoderwitz Großhennersdorf EbersbachNeugersdorf Kottmar Eibau Neueibau Ostritz Schlegel Oderwitz Leutersdorf Oberseifersdorf Dittelsdorf Hirschfelde Seifhennersdorf Spitzkunnersdorf Niederoderwitz Wittgendorf Radgendorf PR 5 Zittau 70.995 Einwohner 165 EW/km² Hainewalde Mittelherwigsdorf Hörnitz Pethau Drausendorf Eckartsberg Kreisstadt Große Kreisstadt Stadt Sitz Verwaltungsgemeinschaft / Verwaltungsverbund Gemeinde Ortsteil Großschönau BertsdorfHörnitz Bertsdorf Zittau Waltersdorf Olbersdorf Hartau Jonsdorf Karte 1.1 – Planungsräume Oybin Lückendorf Eichgraben 13

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In der ersten Ausgabe des Sozialstrukturatlasses ist das Jahr 2007 als Basisjahr definiert. Die dreijährige Entwicklung der Einwohnerzahlen zeigt die Auswirkungen der Umstellung auf den Zensus besonders deutlich. (Tabelle 1.3) Von 2007 bis 2010 ging die Bevölkerung jährlich um ca. 4.000 Einwohner zurück. Im Jahr des Zensus sind es über 9.000 Einwohner. Die Einwohnerzahlen haben für die Gemeinden direkte finanzielle Auswirkungen. Städte wie Weißwasser und Zittau mit besonders hohen zensusbedingten Verlusten gingen deshalb sogar gerichtlich gegen die Feststellung der Einwohnerzahl vor. Mit einem Urteil wird erst 2016 gerechnet. Inzwischen hat sich der Bevölkerungsrückgang auf jährlich ca. 3.000 Einwohner reduziert. Dieser Rückgang wird weiter anhalten, sich in den nächsten Jahren aber verlangsamen. Die bekannten Trends in der Bevölkerungsentwicklung setzen sich auch 2012 fort: Die drei Städte Zittau, Weißwasser und Löbau verlieren die meisten Einwohner. Die Stadt Görlitz kann einen großen Teil der Verluste durch natürliche Bevölkerungsbewegungen durch eine höhere Zuwanderung ausgleichen. Sie verliert nur noch marginal an Einwohnern. Betrachtet man nur den relativen Rückgang, dann sind die kleinen Städte und Gemeinden stärker betroffen: Rothenburg, Oybin und Vierkierchen verlieren um die drei Prozent ihrer Einwohner. In Gemeinden wie Waldhufen und Quitzdorf am See treten nach dem Zensus starke Schwankungen auf, die sich voraussichtlich in den nächsten Jahren wieder beruhigen und nicht losgelöst vom langjährigen Trend interpretiert 14 werden können. Nur wenigen, sehr kleinen Gemeinden gelingt es, in einzelnen Jahren Einwohner hinzuzugewinnen - darunter zum wiederholten Male Rosenbach. mehr mit über 1.000 Einwohnern je km² gibt, wurden in der Karte 1.2 die Größenklassen angepasst. Innerhalb der Stadt Görlitz gibt es Stadtteile mit fast 8.000 Ew / km² und dörfliche Ortsteile mit gerade mal 50 Ew / Bei der Einwohnerdichte sind km². In den meisten Gemeinden im Landkreis Görlitz drei Grup- nördlich der Autobahn A4 liegt pen zu unterscheiden. Die Städ- die Einwohnerdichte inzwischen te haben traditionell die höchste unter 70 Einwohnern je km². Je Einwohnerdichte. Da es mit der weiter südlich man kommt, desto höher wird die EinwohFusion von Ebersbach-Neugersnerdichte und erreicht in dorf keine Stadt den Dörfern entlang der B96 etwa einen Wert Bad Muskau von 180 Ew / km². Groß Düben Schleife Gablenz Trebendorf Weißwasser Krauschwitz Weißkeißel Boxberg Rietschen Hähnichen KrebaNeudorf Rothenburg O.L. Mücka Quitzdorf am See Weigersdorf Kollm Niesky Horka Jänkendorf Neißeaue GroßKauscha 0 bis <70 Hohendubrau Waldhufen 70 bis <150 150 bis <300 300 bis <600 600 und mehr Kodersdorf Vierkirchen Melaune Königshain Schöpstal Ebersbach Reichenbach O.L. Markersdorf Görlitz Löbau Lawalde Beiersdorf Großschweidnitz Dürrhennersdorf Rosenbach SchönauBerzdorf a.d. Eigen Oppach Schönbach Bernstadt Herrnhut Ostritz NeusalzaSpremberg EbersbachNeugersdorf Kottmar Oderwitz Leutersdorf Seifhennersdorf Niederoderwitz Hainewalde Mittelherwigsdorf Großschönau BertsdorfHörnitz Olbersdorf Zittau Jonsdorf Oybin Karte 1.2 – Einwohnerdichte

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Gemeinde PR Fläche 31.12. 2012 in km² 2007 2010 (Registerdaten) VeränVerände- derung rung zum zum Basisjahr Basisabsolut jahr in Prozent 2011 (nach Zensus) 2012 (nach Zensus) Veränderung zum Vorjahr absolut Veränderung zum Vorjahr in Prozent Gebietsstand 01.01.2014 Einwohner Einwohner Einwohner VeränVerände- derung rung zum zum Einwohner Vorjahr Vorjahr absolut in Prozent 1 4 5 5 1 4 4 1 3 1 5 4 2 5 5 2 2 5 2 2 4 1 1 4 5 4 2 5 2 2 4 2 5 5 4 5 5 2 2 1 4 2 1 5 4 2 4 1 2 2 1 1 5 0 1 2 3 4 5 Bad Muskau Beiersdorf Bernstadt a. d. Eigen Bertsdorf-Hörnitz Boxberg/O.L. Dürrhennersdorf Ebersbach-Neugersdorf Gablenz Görlitz Groß Düben Großschönau Großschweidnitz Hähnichen Hainewalde Herrnhut Hohendubrau Horka Jonsdorf Kodersdorf Königshain Kottmar Krauschwitz Kreba-Neudorf Lawalde Leutersdorf Löbau Markersdorf Mittelherwigsdorf Mücka Neißeaue Neusalza-Spremberg Niesky Oderwitz Olbersdorf Oppach Ostritz Oybin Quitzdorf am See Reichenbach/O.L. Rietschen Rosenbach Rothenburg/O.L. Schleife Schönau-Berzdorf a. d. E. Schönbach Schöpstal Seifhennersdorf Trebendorf Vierkirchen Waldhufen Weißkeißel Weißwasser/O.L. Zittau Landkreis Görlitz Planungsraum 1 Planungsraum 2 Planungsraum 3 Planungsraum 4 Planungsraum 5 15,4 6,4 51,9 18,0 217,1 10,7 20,4 14,7 67,2 14,9 23,9 7,4 49,6 13,0 74,0 45,4 40,8 9,1 42,3 19,5 47,2 106,6 31,6 14,5 17,0 78,7 62,4 36,5 24,3 47,3 22,9 53,6 35,9 15,2 8,0 23,4 18,3 36,2 62,6 72,8 23,5 72,3 41,9 27,8 9,1 29,6 19,2 32,0 35,3 58,6 50,4 63,3 66,7 3.955 1.284 3.959 2.457 5.403 1.163 14.614 1.825 56.724 1.269 6.310 1.397 1.447 1.719 6.817 2.198 1.970 1.814 2.587 1.281 8.595 3.859 1.023 2.074 4.034 17.278 4.272 4.093 1.217 1.932 3.804 10.557 5.725 5.734 2.986 2.765 1.546 1.427 5.604 2.915 1.693 5.576 2.803 1.735 1.322 2.672 4.493 1.058 1.909 2.760 1.422 20.298 29.361 3.828 1.236 3.766 2.303 5.118 1.121 13.817 1.754 55.596 1.242 6.072 1.363 1.397 1.658 6.610 2.113 1.884 1.768 2.571 1.266 8.233 3.660 987 2.024 3.902 16.283 4.156 3.899 1.127 1.869 3.624 10.051 5.520 5.515 2.732 2.552 1.534 1.372 5.345 2.767 1.664 5.214 2.697 1.615 1.276 2.550 4.182 999 1.837 2.636 1.352 19.055 28.212 -127 -48 -193 -154 -285 -42 -797 -71 -1.128 -27 -238 -34 -50 -61 -207 -85 -86 -46 -16 -15 -362 -199 -36 -50 -132 -995 -116 -194 -90 -63 -180 -506 -205 -219 -254 -213 -12 -55 -259 -148 -29 -362 -106 -120 -46 -122 -311 -59 -72 -124 -70 -1.243 -1.149 -3,3 -3,8 -5,1 -6,6 -5,5 -3,7 -5,7 -4,0 -2,0 -2,1 -3,9 -2,4 -3,5 -3,6 -3,1 -4,0 -4,5 -2,6 -0,6 -1,1 -4,4 -5,4 -3,6 -2,4 -3,3 -6,1 -2,7 -4,9 -7,9 -3,3 -4,9 -5,0 -3,7 -3,9 -9,3 -8,3 -0,7 -4,0 -4,8 -5,3 -1,7 -6,9 -3,9 -7,4 -3,6 -4,7 -7,4 -5,9 -3,9 -4,7 -5,1 -6,5 -4,0 -4,2 -5,4 -4,4 -2,0 -5,4 -4,1 3691 1225 3617 2227 4922 1069 13492 1724 54283 1136 5871 1342 1344 1611 6419 2011 1870 1687 2564 1233 7989 3627 954 1964 3806 15748 4071 3744 1057 1811 3497 9829 5454 5391 2552 2487 1496 1301 5203 2738 1675 5011 2658 1570 1164 2514 4013 979 1782 2647 1317 17887 26541 267.815 41.633 44.248 54.283 55.730 71.921 -137 -11 -149 -76 -196 -52 -325 -30 -1313 -106 -201 -21 -53 -47 -191 -102 -14 -81 -7 -33 -244 -33 -33 -60 -96 -535 -85 -155 -70 -58 -127 -222 -66 -124 -180 -65 -38 -71 -142 -29 11 -203 -39 -45 -112 -36 -169 -20 -55 11 -35 -1168 -1671 -9.109 -1826 -1140 -1313 -1825 -3005 -3,7 -0,9 -4,1 -3,4 -3,9 -4,8 -2,4 -1,7 -2,4 -9,3 -3,4 -1,5 -3,9 -2,9 -2,9 -5,0 -0,7 -4,8 -0,2 -2,6 -3,0 -0,9 -3,4 -3,0 -2,5 -3,4 -2,0 -4,1 -6,6 -3,2 -3,6 -2,2 -1,2 -2,3 -7,0 -2,6 -2,5 -5,4 -2,7 -1,0 0,6 -4,0 -1,4 -2,8 -9,6 -1,4 -4,2 -2,0 -3,0 0,4 -2,6 -6,5 -6,3 3688 1191 3558 2221 4819 1046 13272 1683 54114 1115 5804 1338 1348 1577 6336 1983 1837 1655 2541 1213 7879 3582 941 1946 3774 15638 4013 3711 1048 1774 3453 9732 5363 5329 2529 2468 1453 1319 5161 2686 1655 4860 2654 1540 1167 2479 3935 954 1732 2507 1305 17541 26206 -3 -34 -59 -6 -103 -23 -220 -41 -169 -21 -67 -4 4 -34 -83 -28 -33 -32 -23 -20 -110 -45 -13 -18 -32 -110 -58 -33 -9 -37 -44 -97 -91 -62 -23 -19 -43 18 -42 -52 -20 -151 -4 -30 3 -35 -78 -25 -50 -140 -12 -346 -335 -0,0 -2,8 -1,6 -0,2 -2,1 -2,2 -1,6 -2,4 -0,3 -1,8 -1,1 -0,3 0,3 -2,1 -1,3 -1,4 -1,8 -1,9 -0,9 -1,6 -1,4 -1,2 -1,3 -0,9 -0,8 -0,7 -1,4 -0,8 -0,8 -2,0 -1,2 -1,0 -1,7 -1,1 -0,9 -0,7 -2,9 1,3 -0,8 -1,9 -1,2 -3,1 -0,1 -1,9 0,2 -1,4 -1,9 -2,6 -2,8 -5,5 -0,9 -1,9 -1,2 -1,1 -1,6 -1,6 -0,3 -1,2 -1,3 2.106,3 288.735 276.924 -11.811 660,6 679,9 67,2 268,1 430,5 45.830 47.409 56.724 60.703 78.069 43.459 45.388 55.596 57.555 74.926 -2.371 -2.021 -1.128 -3.148 -3.143 -3,4 264.673 -3142 -4,3 -2,5 -2,4 -3,2 -4,1 40.968 43.547 54.114 55.049 70.995 -665 -701 -169 -681 -926 Tab. 1.3 – Bevölkerungsstand und Bevölkerungsentwicklung 2007-2012 15

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