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KreuzlingerZeitung

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KreuzlingerZeitung Auflage: 22 900 Exemplare G n 15 se i t e s ie S e en & Ve 17 – ei rw le 8.5.2015 Nr. 19 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Auf zur GEWA! Die grenzübergreifende Gewerbeausstellung wurde heute von Vertretern beider Städte und GEWA eröffnet. Schon am Mittwochabend ging dem Grossanlass auf Kreuzlinger Seite der traditionelle Unternehmerabend voraus. Seite 3 Zwei Mal abgelehnt Rainer Keller (FDP) und Roman Surber (CVP) lehnen ihre Wahl in den Gemeinderat ab. Beim einen sind persönliche Gründe ursächlich, beim anderen berufliche Mehrbelastung. Für sie rutschen Walter Schmid (CVP, bisher) und Marc Portmann (FDP) nach. Seite 4 Ausreisezentrum Das Kreuzlinger Asylzentrum soll zum Ausreisezentrum umgebaut werden. Bund und Kanton haben im Zuge dessen zugesagt, alles notwendige zu tun, damit in Kreuzlingen eine tragbare Situation erhalten bleibt.Die Anzahl Betten ändert sich ohnehin nur geringfügig. Seite 7 Siegerentwurf vorgestellt Seit bald 25 Jahren will Kreuzlingen ein Stadthaus verwirklichen. So soll’s nun klappen: Das Bau-Team der Stadt um Stadtammann Andreas Netzle (m.) und die Architekten präsentierten den Siegerentwurf des Wettbewerbs. Pfiffig ist darin das Raumproblem mit einem 100 Meter langen Bau vor dem Dreispitz gelöst. Er hält die Sicht auf die Basilika frei. Das Projekt wird der Öffentlichkeit an der GEWA vorgestellt, dann zuhanden von Gemeinderat und Volk überarbeitet. Seite 4 ) 1.&+0)'4 +OOQDKNKGP 6TGWJCPF #) ) 1.&+0)'4 Rollladen und Storen Meierhofstrasse 17 8274 Tägerwilen Tel./Fax 071 667 03 37 Mobile 079 548 41 30 www.krehan.ch +OOQDKNKGP 6TGWJCPF #) Ralf Krehan Sonnenstoren Unser Service: jetzt bestellen /DQGKDXV LQ +HIHQKRIHQ$PULVZLO 8½ Zi., absolut ruhige Lage im Grünen. Grosszügiges Raumkonzept, Sauna im UG, Gfl. 1‘186m², BGF ca. 315m² Kaufpreis auf Anfrage. 0DQQHQEDFK  0DLV:RKQXQJ 4½ Zi. in unmittelbarer Seenähe, Wfl. ca. 102m² + DG ca. 25m². Kein Lift, mit Renovationsbedarf. Kaufpreis CHF 425‘000.- Reparaturen | Montage | Beratung | Verkauf Im Angebot: Lamellenstoren | Sonnenstoren | Rollladen | Insektenschutz Ihr Vorteil: Telefon: 071 677 50 02 www.goldinger.ch Telefon: 071 677 50 02 www.goldinger.ch Persönlicher Service mit über 10 Jahren Erfahrung. In der Umgebung von Kreuzlingen mit eigenem Ersatzteillager zuhause. www.immokanzlei.ch www.immokanzlei.ch pkc ckjj[hjW] iW]Êi ZeY^ cWb c_j iY^he\[d#X[[\#jWjWh gratis jWjWh#Z[]kijWj_ed Wc .$ kdZ /$ cW_ `WYgk[b_d[  ab[c[dp iecc bWd]^WbZ[dijhWii[ *+ Ö .(.& ah[kpb_d][d j[b$ &-' ,.. ,) /) Ö l[haWk\6iY^he\[d$Y^ mmm$iY^he\[d$Y^ Ihr neues Büro, Atelier oder doch lieber Vereinslokal? – Zentral & grenznah – 71m² verteilt auf 2 Zimmer im Dachgeschoss – Parkplatz und Toiletten sind vorhanden - Miete Fr.1’045.- inkl. 071 677 99 88 immokanzlei® AG 8280 Kreuzlingen Sommergenuss PUR in Lengwil – grosszugige 3½ & 4½ Zi.-Whg. – wunderschön gestaltete Gartenanlage im Innenhof – Miete ab Fr. 1’770.– exkl. – Bezug n.V. 071 677 99 88 Sicherheit durch Partnerschaft immokanzlei® AG 8280 Kreuzlingen Sicherheit durch Partnerschaft GZA/AZA 8280 Kreuzlingen n

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KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 DRITTE SEITE Andreas Hodel Sven Schaback Bewirtschaftung 071 677 99 88 Haben Sie einen Stellvertreter, wenn die Heizung aussteigt? Wir haben beide einen! 3 immokanzlei.ch immokanzlei ® AG DIE GEWA IST ERÖFFNET Gestern Abend wurde die grenzüberschreitende Messe Gewa zwischen Kreuzlingen und Konstanz eröffnet. Gewa-Präsident Werner Meister, Stadtmarketing Konstanz-Geschäftsführer Konrad Frommer, der Konstanzer Messeleiter Ralf Majer, Gewa-Vortandsmitglied Hans-Jörg Schoop, Moderator Mario Testa, Tanja Amacher von der Gastregion Savognin, die Kreuzlinger Messechefin Renate Giger, Konstanz-OB Uli Burchardt sowie Stadtammann Andreas Netzle aus Kreuzlingen (v. l.) freuen sich auf noch drei Tage geballte Ausstellungs-Power. Für bestes Messe-Wetter ist gesorgt, also nichts wie hin zur Gewa 2015. Thomas Martens Sicherheit durch Partnerschaft GEWA IN KÜRZE Die Gewa ist am Freitag und Samstag von 10 bis 20 Uhr, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Über 300 Aussteller zeigen auf dem grenzüberschreitenden Gelände Klein Venedig ihr Angebot und es ist für ein buntes Rahmenprogramm gesorgt. Während der Gewa gibt es auch ein kostenloses WLAN. Der Besucher wählt das WLAN «KonstanzWLAN» aus und akzeptiert die AGBs. Nach zwei Stunden erfolgt eine automatische Trennung, ein erneutes Einloggen ist aber direkt wieder möglich. tm Unternehmerabend begeisterte Der Vorabend der Gewa gehört traditionell den Unternehmern. Am Mittwoch kamen sie zusammen, um dem Wissenschaftler Daniele Ganser zu lauschen. Kreuzlingen. Der Titel seines etwa einstündigen Vortrags klang zunächst etwas sperrig: «Terror und der globale Kampf ums Erdöl: Warum wir die Energiewende brauchen». Ganser, seines Zeichens Historiker sowie Energie- und Friedensforscher, verstand es aber, dem ernsten Thema Leben einzuhauchen. Er machte daraus beinahe eine Kabarettveranstaltung und brachte dank seines Sprachwitzes und seiner brillianten Rhetorik den nicht ganz vollbesetzten Saal mehrfach lautstark zum Lachen. Historiker und Energieexperte Daniele Ganser sprach beim Gewa-Unternehmerabend. Bild: Thomas Martens Vorräte erschöpft sind oder irgendwem aus politischen Gründen der Ölhahn zugedreht wird? Mehr Bilder im Internet unter: Fatale Abhängigkeiten Als Ziel hatte sich Ganser gesteckt, dass beim Publikum am Ende seiner Ausführungen eine gewisse Zahl hängen bleibt, die sich wie ein roter Faden durch den Abend schlängelte: 90 Millionen Liter. So hoch sei nämlich weltweit der tägliche Verbrauch an Erdöl. Mit allen fossilen Brennstoffen werden Abhängigkeiten geschaffen, die vor allem für westliche Staaten, allen voran europäische und damit auch die Schweiz, fatale Folgen haben könnten, ja sogar bereits haben. Was, wenn die www.kreuzlinger-zeitung.ch Der 43-jährige Verfechter der Energiewende verstand es, Zusammenhänge aufzuzeigen, die zwar ansatzweise bekannt, von den Menschen aber vielfach nicht vollständig durchschaut werden. Obwohl zum Beispiel die arabische Welt von den USA als «Achse des Bösen» bezeichnet werde, zeigten sich ihre Präsidenten gerne mit den Führern der «Schurkenstaaten», so etwa George Bush sen. gar Hand in Hand mit dem mittlerweile verstorbenen saudischen König Abdullah. Die Motive für den Irak-Krieg seien lange im Dunkeln geblieben, so Ganser. Auch heute noch weigerten sich viele US-Amerikaner, die traurige Wahrheit zu akzeptieren. Klar ist, es ging den USA nicht darum, Saddam Hussein in die Schranken zu weisen, sondern die sprudelnden Ölquellen in der Golfregion zu sichern. «Saddam wurde sogar für den Terroranschlag vom 11. September verantwortlich gemacht, völlig gelogen», ereiferte sich der Schweizer Historiker, der den Einsturz der Twin-Towers und des dortigen dritten Gebäudes in New York untersucht hat. «Leider kommt die Wahrheit oft erst sehr spät ans Licht», klagt Ganser und gibt den Massenmedien eine Mitschuld am Verbreiten moderner Lügenmärchen. «Wer mit Bildern oder Ereignissen schockiert, hat die Medien schnell auf seiner Seite», wie er anhand einiger Beispiele plausibel aufzeigen konnte. Und Ganser sprach sich auch ganz klar gegen Fracking zur Gasgewinnung am Bodensee aus. Da dabei Chemie zum Einsatz komme, sei das «eine grosse Gefahr fürs Trinkwasser». Thomas Martens

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4 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 Viel freie Sicht aufs Wahrzeichen Am Dienstag durften Pressevertreter erstmals einen Blick auf das Siegerprojekt des architektonischen Wettbewerbs für ein neues Stadthaus werfen. Kreuzlingen. 20 Projekte hatte die Jury zu bewerten. Darunter befanden sich interessante und moderne Entwürfe, aber auch Altbackenes, den Vorgaben nicht entsprechendes und: erstaunlich viele «Klötze». Das Rennen machte nun nicht das höchste, dafür das zweitgünstigste Bauvorhaben des Wettbewerbs; das Projekt, das der Vorgabe, die «grüne Mitte» in Kreuzlingen nicht zu verbauen und die freie Sicht auf die Basilika St. Ulrich zu erhalten, am meisten entspricht. Vom Bau-Team der Stadt waren Stadtammann Andreas Netzle, BauStadtrat Ernst Zülle und Dorena Raggenbass, Stadträtin des Departements Freizeit, anwesend. Zusammen mit Karl Fingerhuth, dem Vorsitzenden der Fachpreisrichter der Jury, und den Architekten des Siegerprojekts, Jürg Niggli und Markus Zbinden, stellten sie den Siegerentwurf vor. Dreispitz Basilika Festwiese Der Siegerentwurf lässt freie Sicht auf die Basilika zu. Das Gebäude schmiegt sich an die Dreispitzhalle und ist zwei- bis dreigeschossig. Bild: wm STADTHAUS AN DER GEWA Das Siegerprojekt kann an der GEWA genauer unter die Lupe genommen werden. Am Messestand der Stadt in Halle 1 gibt’s Modell und Visualisierungen zu sehen, zudem geben die Projektverantwortlichen Auskunft. sb tung und 80 von der Pädagogischen Hochschule belegt sind. Niggli und Zbinden überarbeiten das Projekt in den kommenden Monaten für die Botschaft an Gemeinderat (März 2016) und Volk (Mai 2016). Unter anderem sollen die Architekten bezüglich Fassade, Pergola und Aufgänge von der Tiefgarage über die Bücher. Stefan Böker Kein Klotz und kein Glaspalast Das Siegerprojekt sieht einen rund 100 Meter langen, zweistöckigen Baukörper vor, der sich auf der Nordseite des Bärenplatzes an die Dreispitzhalle schmiegt. Nur im Osten ist er dreistöckig und geht bis auf zehn Meter hoch. Hier gibt es Räume für die Öffentlichkeit, die bei Veranstaltungen im Dreispitz genutzt werden können. Der Entwurf wurde «Schlusstein» getauft, weil er den Bildungscampus vervollständigt. Für Karl Fingerhuth ist das Gebäude ein echter Hingucker: «An diese Lösung hatte keiner gedacht», lobte er Lage und Bauweise. Die Wahl der Jury sei einstimmig gefallen, teilte Bau-Stadtrat Ernst Zülle mit. Er wies darauf hin, dass die denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen bestens eingehalten wurden und sich der Entwurf gut in den Kontext der zentralen Lage mit öffentlichen Gebäuden, Parks und Einkaufsstrassen einfügt. Mit einer Pergola ist das Gebäude mit dem südwestlichen Eck des Bärenplatzes verbunden – eine «Nabelschnur», die zu Boulevard und Löwenstrasse führt. Viele Vorteile Im neuen, zentralen Verwaltungsgebäude sollen bis auf Technische Betriebe und Werkhof alle städtischen Abteilungen ihren Platz finden. Das bietet den Bürgern und den städtischen Mitarbeitenden viele Vorteile. Zudem steiger der Bau Kreuzlingens Image, wie Stadtammann Andreas Netzle betonte. Für ihne eine nachhaltige und dringende Investition, denn: «Wir sind bis unters Dach belegt», so der Stadtammann über die aktuelle Situation. Unter dem Stadthaus soll eine Tiefgarage entstehen. Für die Gestaltung der Festwiese – sie wird von einer doppelten Baumreihe vom Strassenraum abgeschirmt – bestehen viele Möglichkeiten. Wenn der Platz knapp wird, könne das Gebäude sogar um 750 Quadratmeter erweitert werden, erklärte Architekt Jürg Niggli. Die Festwiese indes bleibt gemäss Stadträtin Dorena Raggenbass weiterhin für den Jahrmarkt und weitere Festivitäten nutzbar. Um das zu gewährleisten, muss die Tiefgarage eine L-Form haben. Hier gibt es 250 Parkplätze, wovon wochentags 70 von der Stadtverwal- KOSTEN RUND 46 MILLIONEN Eine Grobschätzung der Kosten ergibt 28 Millionen Franken für das Stadthaus, «plus/minus 25 Prozent», wie Stadtammann Andreas Netzle betonte. Hinzu kommen 15 Millionen Franken für die Tiefgarage, die Festwiesengestaltung soll drei Millionen Franken kosten. In der Vorfinanzierung befinden sich bereits 7,7 Millionen Franken für das Stadthaus und 9,1 Millionen Franken für die Tiefgarage. Bei den Betriebskosten ergeben sich jährliche Einsparungen im sechsstelligen Bereich, da das neue Stadthaus erheblich weniger Energie verschlingt als die auseinander liegenden, alten Verwaltungsgebäude in ihrer Summe. Wie diese best möglichst nachgenutzt werden können, ist derzeit Bestandteil von Abklärungen, so der Stadtammann. sb Grossauftrag für die Mowag in Aussicht Kreuzlingen. Die Dänische Armee stockt auf und die Kreuzlinger Mowag profitiert. Zwischen 206 und maximal 450 Fahrzeuge des Typs Piranha 5 sollen in den Norden geliefert werden. Dies gab das Dänische Verteidigungsministerium bekannt. «Mit dem Piranha 5 haben wir den besten gepanzerten Mannschaftswagen gefunden, um unsere Verteidigungsaufgaben der Zukunft zu lösen», so der dänische Verteidigungsminister Nicolai Wammen. Das Fahrzeug ist die neueste Entwicklung des ansässigen Spezialisten für gepanzerte Radfahrzeuge. «Ein wichtiger Entscheid für uns», sagt Pascal Kopp, Medienverantwortlicher der Mowag. Dänemark sei der erste grosse Kunde des Piranha 5. Internationale Konkurrenz Im nun erfolgten Typenentscheid hat sich die Mowag gegen die Konkurrenz aus Deutschland, Schweden und Frankreich durchgesetzt. Dabei sei vor allem die Entscheidung zwischen Rad- oder Kettenpanzer ausschlaggebend gewesen. Der knapp 30 Tonnen schwere und 580 PS starke Piranha 5 ist wesentlich beweglicher, flexibler und auch im Unterhalt günstiger als herkömmliche Kettenfahrzeuge. Zu- dem ist Dänemark vornehmlich in UN-Missionen vertreten. «Dort wirkt der Piranha 5 weniger martialisch und einschüchternd als Kettenfahrzeuge», so Kopp. Mit dem Piranha ve r vo l l st ä n d ig t das Dänische Heer ihre Mowag-Palette. Die Fahrzeugtypen Eagle und Duro sind dort bereits im Einsatz. Über die Grösse des Investitionsvolumens und eine allfällige Aufstockung der Mitarbeiter könne erst Anfang Juni informiert werden. Dann werden die Kaufverträge unterschrieben. Emil Keller Bild: zvg

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KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 KREUZLINGEN «MEHR MUT» 5 Fünf Mal ein deutliches Ja Der Gemeinderat genehmigte gestern Abend die Rechnungen von Stadt und Technischen Betrieben sowie deren Jahres- bzw. Geschäftsbericht. Auch das Postulat von SP/JUSO/GEW bezüglich eines Sicherheitsreglements wurde klar angenommen. Kreuzlingen. Zu den Rechnungsabschlüssen gab’s allseitige Zustimmung. Schliesslich weisen die Technischen Betriebe (TBK) einen Ertragsüberschuss von rund 1,5 Mio. Franken aus. Die Stadt machte drei Mio. Franken Gewinn und damit 2,9 Mio. mehr als budgetiert. Während Thomas Leuch (EVP) die Investitionsfreudigkeit der TBK pries, gab’s bezüglich der städtischen Finanzen auch mahnende Worte: Das eingenommene Geld der letzten Jahre müsse eingesetzt werden, um Kreuzlingen attraktiver zu machen, fand Ruedi Herzog (SP). Vergangenes Jahr gab’s wegen höherer Erträge bei den allgemeinen Gemeindesteuern einen positiven Abschluss. Und so lautete Herzogs Fazit: Dafür müsse die Stadt dem Steuerzahler auch etwas bieten. Das klang nach Trauer über die verlorenen Abstimmungen von Bushof und Schwimmhalle. Diese war bei den Voten zum Jahresbericht der Stadt ebenfalls nicht zu überhören. Das Dokument selber erntete viel Anerkennung, Alexander Salzmann (FDP) sprach gar von einem «Nachschlagewerk» für die Ewigkeit. Eine Aussage von Stadtammann Andreas Netzle, auf Seite 10 zu finden, wollte Salzmann dann aber nicht gefallen. Aus den zwei verlorenen Abstimmungen müsse mehr Lehre gezogen werden als allein der Vorsatz, künftig direkter und umfassender zu informieren, befand der FDP-Politiker. Auch Daniel Moos (FL) spielte auf einen Satz des Stadtammanns an, zu finden in der Einleitung auf Seite 8. Das Projekt Bushof bedürfe vor einem Neubeginn einer gründlichen Überprüfung, sagte Moos. Weiter ging es mit zwei Postulaten. Barbara Hummel (SVP) zeigte sich über die Beantwortung des ihrigen (wir berichteten) durch den Stadtrat zufrieden. «Die Umsetzung erfolgt bereits», nahm sie erfreut zur Kenntnis. Mittlerweile werden alle relevanten Verträge der Stadt mit Dritten (rund 170 Verträge) in einer neuen Sektion des bewährten Vertragsverwaltungstools «Axioma» verwaltet. SP gegen Aufgabendelegation Ruedi Herzog (SP) war einverstanden mit der Stellungnahme des Stadtrats zum Postulat seiner Fraktion. Darin wird ein Sicherheitsreglement für die Stadt gefordert (wir berichteten). Aus der Stellungnahme geht hervor, dass der Stadtrat derzeit ein Konzept als Basis für ein Reglement erstellen lässt. Herzog äusserte den Wunsch, dass mit der Arbeit am Sicherheitsreglement unverzüglich und parallel zur Erarbeitung des Sicherheitskonzepts begonnen werden soll. Denn die SP sieht dringenden Handlungsbedarf. Fraktionskollege Andreas Hebeisen (SP) unterstrich dies, indem er die derzeitige Situation «illegal» und nicht tragbar nannte. Hintergrund ist, dass der private Sicherheitsdienst City Watch Security in Kreuzlingen Bussen verteilen darf. Dies soll in den Augen der SP nur der Polizei gestattet sein. Alle Abstimmungen an dieser letzten Sitzung in der Legislaturperiode gingen einstimmig respektiv nur mit einer Bruno Rieser Gegenstimme oder (SVP) Enthaltung aus – sehr deutliche Zustimmung also für den Stadtrat. Doch auch kritische Stimmen wurden laut. Bruno Rieser (SVP), Präsident der Geschäftsprüfungskommission, legte die Gangart für den Abend fest. «Der Stadtrat führt seinen Auftrag ordnungsgemäss aus und legt viel Wert darauf, keine Fehler zu machen», lobte Rieser in seinem Jahresbericht. Um im gleichen Atemzug mehr Mut vom fünfköpfigen Gremium zu fordern. sb der Bodensee-Arena aus «wirtschaftlichen Gründen» erst ab Anfang September Eis produziert werde. Damit sei eingetreten, was er prophezeit habe. Der EHCKK müsse deswegen für Trainings weite Strecken in Kauf nehmen, beispielsweise nach Herisau oder Widnau. «Ich bin enttäuscht, dass der Stadtrat diesem Treiben im Verwaltungsrat zuschaut.» Stadträtin Dorena Raggenbass sicherte daraufhin zu, dass die Verhandlungen noch nicht zu Ende seien. S. Böker Bodensee-Arena ohne Eis? Eine Ohrfeige an den Stadtrat gab es gegen Ende noch von Cyrill Huber (SP). Huber habe Kenntnis, dass in Zwei Gemeinderäte lehnen ab Kreuzlingen. Kaum ist der neue Kreuzlinger Gemeinderat gewählt und noch vor der konstituierenden Sitzung gibt es schon ein erstes Stühlerücken. Rainer Keller (FDP) und Roman Surber (CVP) lehnten die Wahl ab. Im Thurgau ist das ohne Angaben von Gründen möglich. Paragraf 43 des kantonalen Stimm- und Wahlrechtsgesetzes besagt: «Eine gewählte Person kann die Wahl innert fünf Tagen nach dem Abstimmungstag ablehnen.» Eine Demission aus dem bestehenden Gremium ist hingegen nur «hinreichend begründet» und nur mit Zustimmung der Gemeindebehörde möglich. In der ablaufenden Legislaturperiode machten insgesamt zehn Personen davon Gebrauch. Rainer Keller, seit fünf Jahren Präsident des Quartiervereins Egelshofen, gab persönliche Gründe für seinen Entschluss an, möchte sich aber nicht näher dazu äussern. «Meine Wähler wissen, dass ich mir das nicht leicht gemacht habe.» Manchmal komme es aber im Leben zu solchen, unverhofften Situationen. Für Keller zieht nun Marc Portmann in den Gemeinderat ein und führt eine Familientradition fort, schliesslich politisier- Massnahmen terminiert Kreuzlingen/Konstanz. Nachdem vergangene Woche auch Konstanz die Leistungsvereinbarung zum Agglomerationsprogramm Kreuzlingen/Konstanz beschlossen hat, stellt sich jetzt die Frage, welche der 100 Massnahmen als erstes umgesetzt werden. Diese sind in der Vereinbarung mit A oder B gekennzeichnet, was aber noch keine Rückschlüsse auf die zeitliche Priorisierung zulässt. Klar ist nur, dass bisherige B-Massnahmen erst im nächsten Agglomerationsprogramm (3. Generation) umgesetzt werden können. Terminiert ist nach Angaben der Stadt Kreuzlingen bis jetzt nur das Betriebs- und Gestaltungskonzept Romanshornerstrasse (2015, 2016), Kostenpunkt 2,53 Millionen Franken, Bundesbeitrag 880000 Franken. Bis 2018 sollen aber noch die Busspuren (1. Priorität) und die Busbevorzugung an Verkehrsknoten umgesetzt werden. Da es sich um ein Programm der Schweiz handelt, sind keine Gelder aus Deutschland zu erwarten. Im Rahmen des Agglomerationsprogramms der 2. Generation finanziert der Bund gemäss Stadt Kreuzlingen nur Massnahmen mit A-Priorität mit. tm Treten das Amt nicht an (v.l.): Roman Surber und Rainer Keller. Bilder: zvg Profitieren vom Amtsverzicht (v.l.): Walter Schmid und Marc Portmann. te dort Vater Urs knapp zehn Jahre lang, allerdings für die CVP. Und bei ihr kommt für Roman Surber Walter Schmid, der den Wiedereinzug ins Parlament nur um wenige Stimmen verpasste. Surber begründet seinen Verzicht mit unerwarteter beruflicher Mehrbelastung und seinen Eintritt in die Kirchenvorsteherschaft der Katholischen Kirchgemeinde. Hier ist er seit Ende 2014 für Liegenschaften zuständig. Dass manch einer in diesem Zusammenhang den Begriff Wählertäuschung in den Mund nimmt, lassen Keller und Surber nicht gelten. Sie möchten ein Amt zu hundert Prozent ausfüllen können, oder eben gar nicht. Für beide sei diese Entwicklung nicht vorhersehbar gewesen. In Konstanz droht Geldbusse Wer in Konstanz das Amt des Gemeinderats ablehnt oder während einer Amtsperiode aus dem Gremium ausscheiden möchte, braucht dafür gemäss Gemeindeordnung von Baden-Württemberg «wichtige Gründe». Dazu zählen unter anderem zehnjährige Tätigkeit im Gremium, häufige oder lange dauernde berufliche Abwesenheit von der Gemeinde, anhaltende Krankheit, ein Alter von mehr als 62 Jahren oder eine durch das Ehrenamt erfolgende erhebliche Behinderung in der Fürsorge für die Familie. Der Gemeinderat kann einem Bürger, der ohne wichtigen Grund eine ehrenamtliche Tätigkeit ablehnt oder aufgibt, ein Ordnungsgeld bis zu 1000 Euro auferlegen. T. Martens

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6 Anzeigen Restaurant Eumel Konstanz Im Eumele gibt es die feinsten Nudele und Salate. Ausserdem feinste Börek und türkische Pide. Ab 17 Uhr geöffnet. KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 MESSE für Gesundheit, Spiritualität & Heilung •Schaumstoff •Matratzen •Polster nach Mass •Nähservice Profitieren Sie von unseren Top-Preisen in Heldswil: rik! ab Fab Mo, Mi, Fr 14 – 17 Uhr Fabrikladen 40 kostenlose Fachvorträge Hüetlinstrasse 23 Telefon 0049/7531 2 24 47 (Dienstag Ruhetag) Hauptzoll, zweite Strasse rechts, 100 Meter auf der rechten Seite 15. - 17. Mai 15 Radolfzell Milchwerk Fr 13-19 , Sa 10-19 , So 10-18 Uhr Messe-Eintritt 6 €/ 12 € inkl. Vorträge www.happiness-messe.com Hohentannerstr. 2 • 9216 Heldswil • 071 642 45 30 Telefon 0049 (0)8382 277 60 82 www.badertscher-fabrikladen.ch Outlet-Designer-Möbel Outlet-Designer-Möbel 8280 Kreuzlingen am Emmishofer Zoll Konstanzerstrasse 9 Öffnungszeiten: Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr Samstag 12.00 bis 16.30 Uhr Diese Woche treffen bei uns neue Gartenmöbel ein! Wer zuerst kommt … … Einzelstücke – Nur solange Vorrat Mit vielen bekannten Marken wie: LEOLUX . Minotti . de Sede . u.v.m. Designersofas und Kleinmöbel super günstig ! . 9 9 2 r nu HF C G EUZLIN R K · U GOSSA R FELD · WINTERTHU N E U A R F IN · L · CHUR WEIMA WIL SG LLEN · WIL · Z T B A : RTEN T. GA h TANDO FHAUSEN · S S tness.c 0 i 1 f N F s A A o H r SC .mig O B A R E M ! M A O D S ST WIEDER 10CAsNsjY0MDA21jU0twRCAG2bgPcPAAAA 10CFXKrQ6DQBBF4SeazZ2fy7Ad2eAIguDXEDTvr2jrmpPjvnUtNvx-L9ux7KWAu2j2T8XOZjmVz2xUK4SlQfnSDGjkZH9eoE4A42sEIZZDU3wW-mCPdp_XA-E7QL5yAAAA LNESS L E W · RSE U K · G N TR AINI ESS ATE 3 MON N T I F S IGRO M S A D I EN www

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KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 KREUZLINGEN 7 Umbau statt Erweiterung Altstätten soll ein neues Asylzentrum mit 390 Plätzen bekommen. Kreuzlingen bekommt mit 310 nur zehn Plätze mehr als ohnehin. Vom Empfangs- soll das Kreuzlinger aber zum Ausreisezentrum umgebaut werden. Kreuzlingen. In Kreuzlingen wartet heute jeder fünfte Flüchtling auf seine Rückführung. Nach der Neustrukturierung soll dieser Anteil steigen, bis dort hauptsächlich Menschen wohnen, die in der Schweiz kein Asyl erhalten und Ausreisen müssen. Laut Martin Reichlin vom Bundesamt für Migration bedeutet diese Formulierung, dass deren Anteil mehr als die Hälfte betragen soll. Auch heute schon gebe es Zentren, die hauptsächlich von Menschen bewohnt werden, die auf ihre Ausreise warten. Die Aufenthaltsdauer in einem Ausreisezentrum betrage vier bis fünf Wochen. «Die Sicherheitsvorkehrungen dort sind mit denen im Empfangsund Verfahrenszentrum vergleichbar», gibt Reichlin Entwarnung. Dem Aspekt der Sicherheit werden Bund und Kanton trotzem auch künftig grosse Aufmerksamkeit schenken. Renitente oder kriminelle Asylbewerber sind allerdings in einem separaten Zentrum untergebracht, das nicht im Thurgau steht. Mehr könne zu diesem frühen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Schliesslich steht die Genehmigung der Asylgesetzrevision im Bundesparlament noch aus. Das Altstätter Zentrum muss zudem vom Volk bewilligt werden. «Prognosen darüber, welche Personen oder Personengruppen künftig in Europa und der Schweiz Schutz suchen werden, sind nur schwer zu machen», weiss Reichlin. Die Stadt befürchtet indes, dass im künftigen Ausreisezentrum tendenziell mehr Einzelpersonen und weniger Familien wohnen. Katholiken mit Überschuss Kreuzlingen. Am Montag, 11. Mai, stellt die Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen ihre Rechnung 2014 vor. Um 20 Uhr Bild: archiv können stimmberechtige Katholen im Stefanshaus über den Abschluss befinden und werden über die Pläne zur Weiterführung des Priesterhauses Bernrain informiert. Die Kirchgemeinde machte im Jahr 2014 einen satten Überschuss von 540 120 Franken. Budgetiert war eigentlich nur ein kleines Plus von 1790 Franken. Höhere Steuereinnahmen bei juristischen Personen sowie bereits realisierte Abschreibungen im Jahr 2013 führten zu dem guten Ergebnis. Hinzu kommen tiefere Personalkosten in der Verwaltung aufgrund von Vakanzen. Mit dem Geld soll einerseits das Eigenkapital aufgestockt, andererseits Entnahmen aus verschiedenen Fonds zurückbezahlt und Rückstellungen für die Zentralsteuer 2015 vorgenommen werden. Auch über das Vorgehen für den angedachten gemeinsamen Pastoralraum mit Ermatingen wird informiert. ek Betten im Kreuzlinger Empfangs- und Bild: sb Verfahrenszentrum (EVZ). Beschäftigungsangebot bleibt Das Beschäftigungsangebot für Flüchtlinge in Kreuzlingen, derzeit ausserhalb des Zentrums in den Baracken an der Döbelistrasse 26 untergebracht, will der Bund beibehalten. Da der Besitzer die Räume auf Ende Juni gekündigt hat (wir berichteten), beabsichtigt die Stadt, die sich in ihrem Be- sitz befindliche Nachbarparzelle 8596 zur Verfügung zu stellen. «Gespräche über eine Ersatzlösung laufen», bestätigt Pressesprecher Reichlin. Dabei werde auch über temporäre Bauten, sprich: Container, geredet. Das Flüchtlingscafé an der Freiestrasse 28a will sich auf jeden Fall weiter einsetzen. «Zur Erhöhung der Sicherheit legen das Gewicht nicht nur auf mehr Sicherheitspersonal sondern auch auf deeskalierende Massnahmen wie Beratung und Beschäftigung», kündigt Karl Kohli von der Arbeitsgruppe für Asylsuchenden (Agathu) an, welche den Treffpunkt betreibt. Stefan Böker Beide Medienmitteilungen von Stadt und Bundes auf www.kreuzlinger-zeitung.ch www.kreuzlinger-zeitung.ch Mehr Bilder im Internet unter: Tim Sondermann, Michael Kuntzemüller und Sasa Köhler (v.l.) sind neu im Bild: sb Vorstand des Quartiervereins Emmishofen Quartierverein hat guten Draht zur Stadt POETRY SLAM ZUM JUBILÄUM Gemeinhin ist es ja so, dass Eltern ihren Kindern vorlesen. An der Lesung der Slam-Poetin Lara Stoll am vergangenen Donnerstag war es genau umgekehrt. Männer und Frauen im gehobenen Alter lauschten gebannt den Texten der zwei Tage vor ihrem 28. Geburtstag stehenden Thurgauerin aus Zürich. Rasant und mitunter so geistreich, dass Anwesende rote Backen vom Lachen bekamen, wusste Stoll mit mal sehr kurzen, dann wieder längeren Stücken zu begeistern. «Niegelnagelneues» gab’s auch zwei Mal zu hören. Die Lesung fand anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums der Stadtbibliotek «Büecherbrugg» statt. Vorangegangen war ein Apéro für Freunde und Gönner der Bibliothek mit einer Ansprache von Heidi Giger, Präsidentin des Stiftungsrats der Büecherbrugg. (Bilder: Gerda Imesch) sb Kreuzlingen. 37 Personen nahmen kürzlich an der Jahresversammlung des Quartiervereins Emmishofen teil. Drei Rücktritte gab es zu verzeichnen: von Therese Stolz, Margrit Gubler und Walter Hegelbach. Als Dank für ihre langjährige Mitarbeit werden die drei an einem schönen Sommerabend zu einem gemütlichen Zusammensein in den Seegarten eingeladen. Ihre Nachfolger wurden, ebenso wie alle bisherigen, mit Applaus gutgeheissen. Die Jahresrechnung wurde genehmigt und schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 820 Franken. Das Vereinsvermögen beträgt 24 091 Franken. Im Jahresbericht liess Präsident Christian Brändli noch einmal alle gelungenen Veranstaltungen Revue passieren, darunter viele politische Anlässe wie Podiumsgespräche oder Aussprachen mit dem Stadtrat. «Wir haben einen guten Draht zur Stadt», so Präsident Brändli. sb

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8 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 PIMP UP YOUR GARDEN! Eintritt frei! 7. – 10. Mai 2015 Kreuzlingen – Konstanz Bodensee-Arena – Klein Venedig Der Ekkharthof ist eine anthroposophisch ausgerichtete Institution im Kanton Thurgau, welche Kindern, Jugendlichen und Der Ekkharthof ist eine anthroposophisch ausgerichtete InstituErwachsenen Bildungs-, Lebens-, Arbeits- und Beschäftition in Lengwil, welche Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gungsmöglichkeiten bietet. Bildungs-, Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten bietet. Ekkharthof Leben aus anderer Für Mitarbeit in verschiedenen Wohngruppen und AussenFür die Erweiterung unseres Teams suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung stellen suchen wir abeine sofort oder nach Vereinbarung Nachtwache (60%) und SozialpädagogInnen monatlich ca. 10 Nächte pädagogische Fachkräfte Ihr Aufgabengebiet: Begleiten der Menschen am Abend, in der Nacht und am MorVoraussetzung: gen; Grundpflege; Rundgänge im Haupthaus und in den Auspädagogische Grundausbildung senhäusern; Gute Verständigung mit den Mitarbeitenden der Berufserfahrung in der Arbeit mit Menschen mit BehindeTagesteams rungen Anforderungen: Bereitschaft für regelmässige Abend- und WochenendPflegerische und/oder sozialpädagogische Ausbildung; Erfahdienste sowie Ferienbegleitungen rung mit Menschen mit Behinderungen; Erfahrung in der Ihr Aufgabengebiet: Nachtarbeit; Selbstständigkeit und VerantwortungsbereitBegleiten, Fördern und Erhalten von Selbstkompetenzen schaft; Wohnen in unserer Nähe und zeitliche Flexibilität im Lebensumfeld Wir bieten: Wir bieten: Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeit; Ein fachkompeEine herausfordernde und vielfältige Tätigkeit an mit tentes, motiviertes Team; Entlohnung in Anlehnung kantonagrossem Gestaltungsfreiraum le Richtlinien; interne Weiterbildungsmöglichkeiten Zusammenarbeit im Team www.gewa-messe.com Partner Sponsoren Medienpartner Detaillierte Informationen zu dieser Stelle und weitere Alle Stellenangebote finden Sie unter Stellenangebote finden Sie unter www.ekkharthof.ch www.ekkharthof.ch c c k u W eil z u CoLor WorLd © GLYNT 2013 c c t t ra di nf c o n h at ti FRISEURE 100 JAHRE Z R I E G E Das exklusive Friseurerlebnis in Konstanz, Bahnhofsplatz 12 Individuelle Haarverdichtung und Haarverlängerung mit wundervollem Echthaar. ZIEGER Friseure – 4x für Sie in Konstanz: Color World Hair World Lago Hair@Work Bahnhofsplatz 12 Sigismundstraße 9 Bodanstraße 1 Wessenbergstr. 15 - 17 Fon +49 75 31 / 28 24 69 4 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 0 Fon +49 75 31 / 36 51 65 Fon +49 75 31 / 27 57 7 Lassen Sie sich beraten: +49 75 31 / 28 24 69 4 www.zieger-friseure.de Besuchen Sie auch unseren Shop Z.HAIRCORNER: Sigismundstr. 9 / Dammgasse 5 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 59 • •

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KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Alle 20 Stadthaus 35 Jahre im Dienst Projekte im Dreispitz Vom Dienstag, 12. Mai, bis und mit Donnerstag, 14. Mai, können die 20 eingereichten Projektbeiträge für das geplante Stadthaus mit einer öffentlichen Tiefgarage und einer Neugestaltung der Festwiese im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum besichtigt werden. Kreuzlingen. Das Siegerprojekt «Schlussstein» des St. Galler Architekturbüros Niggli + Zbinden wird anlässlich der GEWA am Messestand der Stadt Kreuzlingen in der Halle 1 präsentiert. Anschliessend sind alle 20 Projektbeiträge, die am Architekturwettbewerb Stadthaus mit Tiefgarage und Neugestaltung Festwiese teilgenommen haben, im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum zu sehen. Stadtammann Andreas Netzle, Vize-Stadtammann David Blatter, die Stadträtinnen Barbara Kern und Dorena Raggenbass, Stadtrat Ernst Zülle sowie Stadtschreiber Thomas Niederberger stehen am Dienstag, 12. Mai, und Mittwoch, 13. Mai, jeweils von 16 Uhr bis 20 Uhr und am Donnerstag, 14. Mai, von 12 Uhr bis 15 Uhr für Auskünfte zur Verfügung. IDK Kreuzlingen. Daniel Stravaux feierte der Grünanlagen. Im Winter stehen am Montag, 4. Mai, sein 35-Jahr- vor allem die Baumpflege und der Jubiläum bei der Stadt Kreuzlingen. Winterdienst im Vordergrund. StadtDer dienstälteste Stadtgärtner durfte ammann Netzle überreichte dem Judie Gratulationen von seinen Vorge- bilar für seine jahrelange Treue zwei IDK setzten und ein Präsent entgegen- Flaschen Stadtwein. nehmen. Er hat nicht nur einen, sondern gleich mehrere Arbeitsplätze: Burgerfeld, Klein Venedig, Döbeli und das Seeufer im Seeburgpark. Auch nach 35 Dienstjahren schätzt Daniel Stravaux seine abwechslungsreiche Arbeit. Dazu gehört die (V.l.) Stadtrat Ernst Zülle, Daniel Appert, Leiter StadtPflege der Fussball- gärtnerei, Daniel Stravaux, Stadtammann Andreas Bild: zvg und Sportplätze sowie Netzle und Bauverwalter Heinz Theus. Bekanntmachung Aufnahme in den Kataster der belasteten Standorte Verfügung Nr. 2706/14 Mit Entscheid vom 24. April 2015 hat das Amt für Umwelt, gestützt auf Art. 32c Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz und § 14 des Gesetzes über die Abfallbewirtschaftung, die Parzellen Nrn. 8070 und 9321, Grundbuch Kreuzlingen, unter der Register-Nr. 4671 S 41 in den Kataster der belasteten Standorte des Kantons Thurgau aufgenommen. Mit Datum der Publikation wird die Bewilligungspflicht für Eingriffe und Abparzellierungen sofort rechtswirksam. Bauverwaltung innert 10 Tagen, bis spätestens 18. Mai 2015, an die Stadtkanzlei, Einbürgerungskommission, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, zu richten. Einbürgerungskommission der Stadt Kreuzlingen ACHTUNG Grüngutabfuhr Auffahrt, 14. Mai 2015 Die Grüngutabfuhr vom (Kreuzlingen Donnerstag, 14. Mai 2015 OST) wird auf den Samstag, 16. Mai 2015 verschoben Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einspra¬chen und Begehren nach den Artikeln 39-41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf 2015-0074 Umbau Mehrfamilienhaus, Romanshornerstrasse 9 Alpen Architekten AG, Bahnhofstrasse 11, 9100 Herisau 2015-0075 Erstellen Gerätehaus + Carport, Brüelstrasse 5 Spitaleri Vincenzo + Gabriela, Brüelstrasse 5, 8280 Kreuzlingen 2015-0076 Umbau Reihenhaus, Romanshornerstrasse 79 Fuhrimann Simon, Im Bletz 5, 8561 Ottoberg Kehrichtabfuhr Pfingstmontag, 25. Mai 2015 Die Kehrichtabfuhr vom (Kreuzlingen Montag, 25. Mai 2015 SÜD) wird auf den Dienstag, 26. Mai 2015 verschoben Bauverwaltung Bekanntmachung Aufnahme in den Kataster der belasteten Standorte Verfügung Nr. 2773/14 Mit Entscheid vom 23. April 2015 hat das Amt für Umwelt, gestützt auf Art. 32c Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz und § 14 des Gesetzes über die Abfallbewirtschaftung, die Parzellen Nrn. 51, 53 und 3130, Grundbuch Kreuzlingen, unter der Register-Nr. 4671 D 37 in den Kataster der belasteten Standorte des Kantons Thurgau aufgenommen. Mit Datum der Publikation wird die Bewilligungspflicht für Eingriffe und Abparzellierungen sofort rechtswirksam. Bauverwaltung 2015-0077 Einbau Denner-Filiale im CEHA, Hauptstrasse 63 Denner AG, Grubenstrasse 10, 8045 Zürich Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Öffentliche Planauflage für - Transformatorenstation 233 Kirchstrasse (AZK), EW-Teil (Koordinaten 730346 / 278762, Parzelle Nr. 1653) - L-181927.2 – 17 kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Rondo und Kirchstrasse – Einschlaufung in die TS Kirchstrasse der Technischen Betriebe Kreuzlingen, Nationalstrasse 27, 8280 Kreuzlingen Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat ist das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingegangen. Die Gesuchsunterlagen können vom 08. Mai bis 08. Juni 2015 während den ordentlichen Öffnungszeiten bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen eingesehen werden. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. 2015-0078 teilweise VerglasungTerrasse, Reutistrasse 6 Demirkiran Yildiz + Cüneyet, Reutistrasse 6, 8280 Kreuzlingen 2015-0028Ä Geänderte Kanalisationspläne, Rankstrasse 5 + 5a + Wasenstrasse 8 Zuhause AG, Industriestrasse 17, 9552 Bronschhofen 2015-0079 Um- und Anbau Einfamilienhaus in 2 Etappen, Egelseestrasse 46 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Überschreitung der Baulinie) Weihrich Thomas + Martina, Egelseestrasse 46, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 12. Mai bis 1. Juni 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Bauverwaltung 2015-0071 Erstellen zwei Reklamen Planetarium, Bernrainstrasse 1 + Bündtstrasse 12 Stiftung Planetarium – Sternwarte, Breitenrainstrasse 21, 8280 Kreuzlingen Einbürgerungsgesuche Gashi, Valentina, geb. 24.03.1996 in Münsterlingen TG, kosovarische Staatsangehörige, ledig, Schülerin, wohnhaft Romanshornerstrasse 48 Gashi, Vlora, geb. 11.03.1994 in Münsterlingen TG, kosovarische Staatsangehörige, ledig, Studentin, wohnhaft Romanshornerstrasse 48 Begründete, schriftliche Einwendungen gegen diese Einbürgerungsgesuche sind 2015-0072 Erstellen Fahrradunterstand, Kirchstrasse 9 Technische Betriebe, Nationalstrasse 27, 8280 Kreuzlingen 2015-0073 Innenausbau Büro 1. Obergeschoss, Rheinstrasse 8 Perspektive Thurgau, Schützenstrasse 15, Postfach 297, 8570 Weinfelden

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KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 KREUZLINGEN/REGION 11 Der Legionär aus dem Appenzell Peter Eggenberger hat fünf Jahre in der Französischen Fremdenlegion gedient. Seine Erfahrungen und Eindrücke schilderte er an einem Vortrag der Volkshochschule Kreuzlingen, umrahmt von einer Ausstellung mit Legionsuniformen. Kreuzlingen. «Fremdenlegionäre sind Söldner, Aussteiger, Drogensüchtige oder Verlierer. Ich bin ein Beispiel dafür, dass es auch das Gegenteil gibt», eröffnet Peter Eggenberger seinen Vortrag über seine Dienstzeit in der Fremdenlegion. Diese sei keineswegs ein Haufen von Trunkenbolden, sondern zählt auch heute noch zu schnell einsatzbereiten Elitetruppen des Französischen Heers. Also gross, breit und kahlrasierte Soldaten? Als Eggenberger mit 20 aus Abenteuerlust sein Heim im Appenzell verliess, war er viel eher ein kleiner, zäher Bursche. Dennoch wurde er nach einer Ausmusterung in der Provence in der Fremdenlegion akzeptiert und er unterschrieb einen Vertrag über fünf Jahre Dienstzeit. Der Algerienkrieg war ein asymmetrischer Krieg, was bedeute, dass die Aufständischen haupsächlich in den Bergen gejagt wurden. Kein Terrain für Panzerfahrten also. Nur einmal stand der Appenzeller unter direktem Feuer, seine Funkausrüstung bot ihm die rettende Deckung. In der Schweiz verfolgt «Der Sog der Fremdenlegion ist gewaltig», berichtet der heute 75 Jährige, «vielen wird das Zivilleben fremd und sie kehren zur Armee zurück.» Eggenberger schaffte den Ausstieg jedoch und gliederte sich im Dorfladen seiner Eltern wieder in die Gesellschaft ein. Nach der Dienstzeit reiste er zurück ins Appenzell, obwohl er auch Französischer Staatsbürger werden oder eine militärische Laufbahn hätte einschlagen können. Ein Problem blieb jedoch noch: die Verfolgung durch die Militärpolizei. Denn laut Schweizer Recht dürfen keine Eidgenossen in einer fremden Armee dienen. Doch auch dies ging glimpflich für Eppenberger aus, er leistete seinen Armeedienst nach und fing eine Ausbildung am Kreuzlinger Lehrerseminar an. Ganz losgelassen hat ihn die Fremdenlegion dennoch nie. In zwei Kriminalromanen verarbeitete er seine Erlebnisse. «Man kann die Fremdenlegion verlassen, doch die Legion verlässt einen nie», schloss Eggenberger seine Ausführungen. Emil Keller Peter Eggenberger neben einer Felduniform der Fremdenlegion. Die Erlebnisse seiner Dienstzeit hat er auch in Kriminalromanen geschildert. Bild:ek Viel Wüste, wenig Feind Ende der 50er Jahre kämpfte Algerien um seine Unabhängigkeit von Frankreich, mit dabei natürlich auch die Fremdenlegion. Doch bevor es an die Front ging, kam der Drill. «Der här- teste Teil meines Dienstes», so Eggenberger, dem auch 50 Jahre nach seiner Ausbildung die Anstrengungen noch anzuhören sind. Von morgens bis abends wurde in der brütenden Wüstensonne exerziert und in der Nacht musste die Uniform wieder auf Vordermann gebracht werden. Sonst ertönten die gefürchteten Worte des Vorgesetzten: «vingt-cinq», 25 Liegestütze mit Ausrüstung. Nach den neun Monaten Ausbildung hatte er eigentlich schon genug von der Legion, der Gedanke der Desertation kam ihm. Doch die angedrohten Strafen und das eigene Eingeständnis des Versagens hielten ihn davon ab. So versuchte er die restliche Zeit möglichst angenehm und ungefährlich hinter sich zu bringen. Er liess sich zum Funker ausbilden und in ein Panzerregiment versetzen. Lisa Raduner ist erste Gemeindepräsidentin Rosmarie Obergfell leitete am Dienstagabend ihre letzte Gemeindeversammlung. Neue Gemeindepräsidentin ist Lisa Raduner. Neu im Gemeinderat sitzt Paul Keller. Gottlieben. Mit einer Stimmbeteiligung von 29 Prozent wählte die Gemeinde Gottlieben gestern ihre Behörde neu: 44 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger waren gekommen. Alle bisherigen wurden wiedergewählt. Rosmarie Obergfell wird ihre Erfahrung in Zukunft als Gemeinderätin einbringen, da Remo Kronig zurückgetreten war. Paul Keller erklärte sich an der Versammlung bereit, nach den ersten zwei Jahren im Amt als Nachfolger für die frischgewählte Gemeindepräsidentin Lisa Raduner zur Verfügung zu stehen. Diese nahm die neue Entwicklung der Dinge erleichtert zur Kenntnis. Finanziell läuft es gut Die Rechnung der kleinen Gemeinde schliesst ähnlich wie im Vorjahr mit einem Ertragüberschuss von 58 403 Franken und wurde grossmehrheitlich angenommen. Der Gewinn wird der Steuerausgleichsreserve gutgeschrieben. Weil die Parkplatzgebühren erst im Herbst eingeführt wurden, erzielten sie nur 5187 statt den budgetierten 45 680 Franken. An Bussen wurden 6068 Franken eingenommen. Ja zum Anschluss an Konstanz Nach Tägerwilen sagt auch Gottlieben Ja zum Abwasseranschluss an die Kläranlage Konstanz. Dieser kostet den Abwasserverbund Tägerwilen-Gottlieben 3 515 000 Franken. Der Gottlieber Anteil an dieser Summe beträgt 8,62 Prozent, das entspricht 302 993 Franken. Bis Frühjahr 2017 sollen die nötigen Bauten und der Anschluss an das Leitungsnetz in Konstanz erfolgt sein. Die bisherige Abwasserreinigungsanlage soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Eingebürgert wurde der langjährige Einwohner Wolf-Michael Hofmann, der sich auch umgehend in die Versammlung einbrachte. Der Gemeinderat wollte nämlich von den Anwesenden wissen, wie diese Lisa Raduner (l.) ist neue Gemeindepräsidentin und folgt zu einem Rück- auf Frau Gemeindeammann Rosmarie Obergfell. Bild: sb bau der Strassenschwellen in der Ländlistrasse ste- Sicherheit, sie stören nicht. Auf Anhen. «Ohne Schwellen wird die Stras- trag Hofmanns wurde der Gemeindese zur Rennbahn», so das Votum rat beauftragt, das Vorhaben «Prüeines Bürgers. Wie er dachte die fung Aufhebung Schwellen LändliS. Böker Mehrheit: Die Schwellen dienen der strasse» fallenzulassen.

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12 KREUZLINGEN/REGION KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 Spatenstich für Kindergarten Weinburg Viele kleine Hände packten am Donnerstag mit an, als es galt, den Spatenstich für den Neubau des Kindergartens Weinburg zu setzen. Einzugstermin im ersten Gebäude ist schon nach den Sommerferien. Das zweite ist voraussichtlich nach den Herbstferien fertig. Kreuzlingen. Aus erster Hand, nämlich von Architekt Hans-Jürg Klein, bekamen die 42 Weinburger Kindergärtler am Donnerstag Informationen zum geplanten Neubau. Zwei Gebäude sollen ihren über 40 Jahre alten und mittlerweile abgebrochenen Kindergarten ersetzen. Seit den Frühlingsferien sind sie in zwei Provisorien untergebracht, einmal im Schulhaus Weinburg, einmal im Singsaal des Schulzentrums Bernegg. Beim Bau müssen die Planer energetisch strenge Vorschriften einhalten, damit die Gebäude «auf dem neuesten Stand sind», teilte Architekt HansJürg Klein mit. Davon profitiert auch Zusammen mit Schulleiter Ralph Huber und den Kindergärtnerinnen Madeleine Bösch und Daniela Trinkler (r.) setzten die Kinder den Spatenstich. Maschinist Jürg Hahn und ein kleiner Mitarbeiter beginnen Bilder: Stefan Böker mit den Baggerarbeiten. das Schulhaus Weinburg: Eine Pelletheizung soll Schule und Kindergarten heizen. Das Heizsystem im Schulhaus hätte in den kommenden fünf Jahren erneuert werden müssen. Beide Abteilungen bestehen aus Holzelementen. Das bringt einen Vorteil: Sollten die Schülerzahlen einst wieder rückläufig werden, kann die Schulbehörde beide Gebäude an einen Ort versetzen, an dem sie dringender gebraucht werden. «Der Kin- dergarten kommt zu den Kindern», formulierte es Schulleiter Ralph Huber. Angesichts der steigenden Schülerzahlen aber ein unwahrscheinliches Szenarium. Kinder immer im Blick Die Schulbehörde habe mit dieser Bauweise schon im Seetal und im Zeppelinring gute Erfahrung gemacht, so Huber weiter. Aufgrund dieser wurde jetzt nochmals bezüglich Abmessungen und Lichteinfall optimiert. Beide Bauten bieten für die Praxis viele Vorteile, beispielsweise ist immer eine gute Sicht nach draussen gewährleistet. «Das wird ein super Kindergarten», ist Huber überzeugt. Für den Bau wurden Firmen aus der Gegend beauftragt, so Architekt Klein. Der Kostenrahmen von 1,15 Millionen Franken, den die Stimmbürger am 28. September 2014 genehmigten, wird eingehalten. sb Teilsieg für «Bahnhofschläger» Einen Teilsieg vor dem Bundesgericht in Lausanne erringen konnte der Haupttäter der 2009 als «Bahnhofschläger von Kreuzlingen» bekannt gewordenen drei jungen Männer. Auch ein Mittäter kam mit seiner Beschwerde durch. Kreuzlingen/Lausanne. Der heute 26-jährige Haupttäter hatte das Urteil des Thurgauer Obergerichts von 2013 angefochten. Das Obergericht verhängte damals wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, versuchter schwerer Körperverletzung und weiterer Delikte gegen ihn eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren. Im Urteil vom 24. April, das erst am Mittwoch veröffentlicht wurde, hiess das Bundesgericht die Beschwerde teilweise gut, das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 28. Oktober 2013 wurde aufgehoben. Bild: zvg Street Art in der Galerie Konstanz. «Rough Times For Dreamers» ist die erste Einzelausstellung des Street-Art Künstlers Kunstrasen. Mit dieser Ausstellung präsentiert der artROOM Konstanz an der Schneckenburgstrasse zum ersten Mal Urban-Art im Galeriekontext. Sie ist bis zum 14. Juni zu sehen. Mehr Infos: www.artroom-konstanz.com. sb Standbild des Videos, mit dem die Kapo damals fahndete. Bild: archiv Keine Tötungsabsicht Eine Tötungsabsicht, wie das Thurgauer Obergericht schlussfolgerte, konnte das Bundesgericht in seiner Begründung nicht erkennen. Allerdings sah auch das Bundesgericht den Schuldspruch wegen versuchter schwerer Körperverletzung als erfüllt an. Der zweite Täter wandte sich gegen die teilbedingte Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren wegen versuchter schwerer Körperverletzung, wovon er sechs Monate ins Gefängnis sollte. Er beantragte, der Entscheid des Obergerichts sei aufzuheben und er sei zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten bei einer Probezeit von zwei Jahren zu verurteilen. Auch seine Beschwerde wurde vom Bundesgericht gutgeheissen. Beide Sachverhalte wurden zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz, also Obergericht, zurückgewiesen. Grosses Aufsehen Der Fall hatte 2009 schweizweit für grosses Aufsehen gesorgt. Mit einem Kollegen, der in einem gesonderten Verfahren verurteilt wurde, hatten die beiden jungen Männer zwei Gleichaltrige in der Kreuzlinger Bahnunterführung brutal zusammen geschlagen. Die Tat wurde von einer Überwachungskamera gefilmt. Mit diesem Video fahndeten Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft öffentlich nach den Tätern, die kurz darauf verhaftet werden konnten. Thomas Martens KünstlerInnen aufgepasst! Konstanz. Auch 2016 wieder fördert der «Kunstfonds Konzil» Vorhaben im Bereich der Kunst und Kultur. Er ist mit mindestens 50 000 Euro dotiert. Themenschwerpunkt im Jahr 2016 ist «Lebendiges Mittelalter». Die Bewerbungsfrist für Projekte, die 2016 realisiert werden, endet am 30. Mai. Infos: www.konstanzer-konzil.de/kunstfonds. Kulturbüro Konstanz

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KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 KREUZLINGEN 13 Mehr Kübel fürs Müll-Übel Kreuzlingen ist sauber – wegen dem unermüdlichen Einsatz der Stadt und vieler Helfer. Ein Container soll nun auf das Thema Littering in der Uferanlage hinweisen. Kreuzlingen. Vier ältere Damen schlendern durch den Dreispitzpark und werfen achtlos ihren Müll auf den Boden. Für einmal sind es Kinder, welche die Erwachsenen eines besseren belehren. Aber auch Passanten mischen sich ins Geschehen ein und fordern die Damen zu mehr Achtsamkeit auf. Die ganze Szene ist nur geschauspielert, doch zeigt sie ein Problem auf, welches jährlich Kosten in Höhe von einer Million Franken verursacht: Littering. Die Projektgruppe «Kreuzlingen zeigt Stärke» hat sich nun diesem Thema angenommen und möchte mit verschiedenen Aktionen auf das Thema der Müllentsorgung sensibilisieren. «Die Bewohner nehmen nicht wahr, was hinter den Kulissen für ein Aufwand betrieben wird, um Kreuzlingen sauber zu halten», erklärt Vize- «Mir beweged üs echli» Kreuzlingen. Am Bewegungsanlass «schweiz.bewegt» können alle Interessierte kostenlos teilnehmen. Am Freitag, 8. Mai, ab 8.30 Uhr und am Samstag, 9. Mai, ab 10 Uhr können Familien, Vereine, Seniorinnen und Senioren, Mannschaften und Einzelpersonen ihre persönliche Startnummer auf dem Hafenplatz beim Seeburgpark abholen. Auf dem ganzen Gelände stehen 27 verschiedene Posten parat, an denen verschiedene Sportarten ausprobiert werden können. Bereits zum achten Mal findet der nationale Bewegungsanlass in Kreuzlingen statt. Unter der Projektleitung von Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Freizeit, wirkten auch in diesem Jahr die Lernenden des SportKV’s bei der Organisation mit. Passend zum diesjährigen Motto «Chum mir beweged üs echli», wurde ein Song sowie ein Tanz einstudiert. Mit dem Ziel, über 2000 Menschen zum Mittanzen zu bewegen, wird am Freitag um 10.30 Uhr und am Samstag um 13 Uhr ein Flashmob auf dem Hafenplatz vorgeführt. IDK Die Projektgruppe (v.l.): David Blatter, Vize-Stadtammann, Andrea Pesl-Betz, Theaterpädagogin, Stefan Braun, Umweltschutzbeauftragter, Sandro Bänziger, Werk- und Heimstätte Idasonne, Kurt Affolter, Leiter Ordnungsdienste, Sybille Wiens, Kommunikationsdesign; Caroline Leuch, Leiterin KommunikaBild: ek tion, Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Freizeit. Stadtammann Blatter. Wenn Jung und Alt ihr Verhalten ein wenig ändern würden, wäre schon viel erreicht. Denn allein an der Uferanlage sammeln sich jährlich 52 Kubikmeter Abfall an. Ein Info-Container soll diesen Müllberg nun veranschaulichen und zum Nachdenken anregen. Für das Projekt stellt die Stadt 40000 Franken zur Verfügung. Davon wird die Hälfte in neue Kübel investiert. Zudem werden ab sofort vier Erwachsene mit Unterstützungsbedarf der Werk- und Heimstätte Idasonne zwei Mal wöchentlich im Seeburgpark «fätzlen» gehen. Emil Keller Nomination für «Prix Kreuzlingen» Kreuzlingen. Zum sechsten Mal vergibt die Stadt Kreuzlingen anlässlich der 1.-August-Feier den «Prix Kreuzlingen». Alle Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger sind eingeladen, ihre Nominationen bis spätestens 15. Mai einzureichen. Mit dem Anerkennungspreis werden jährlich eine Person, eine Personengruppe, eine Institution oder eine Unternehmung geehrt, die sich auf eine herausragende Art für die Förderung oder Erhaltung des öffentlichen Wohls in Kreuzlingen eingesetzt oder zur Bekanntheit und zum positiven Image der Stadt beigetragen hat. Für den Anerkennungspreis nominiert werden können alle Personen mit gesetzlichem Wohnsitz oder Sitz (Unternehmung, Institution, Verein) in Kreuzlingen oder Mitglieder eines ortsansässigen Vereins. Von einer Nomination ausgeschlossen sind Personen oder Vereine, die sich durch sportliche Leistungen ausgezeichnet haben. Diese werden bereits im Rahmen der jährlich stattfindenden und von der Stadt Kreuzlingen unterstützten Sportlerehrung geehrt. Ebenfalls nicht nominiert werden können Personen für ihre Leistungen in Ausübung des politischen Amtes. Unerheblich für die Nomination ist, ob die Personen ein Entgelt für ihren Einsatz erhalten haben. Die Jury bilden die Mitglieder des Stadtrates, der die Preisträgerin oder den Preisträger durch Abstimmung ermittelt. Der Preis wird anlässlich der 1.-August-Feier übergeben. Ausserdem wird der Name der Preisträgerin oder des Preisträgers auf einer Tafel im Kreuzlinger Rathaus aufgeführt. «Chrüzlinger Fäscht» Kreuzlingen. Am Samstag, 30. Mai, präsentieren sich auf dem «Chrüzlinger Fäscht» nicht nur mehr als 26 Nationen, sondern auch der Kanton Genf, der in diesem Jahr das 200. Jubiläum seiner Mitgliedschaft in der Eidgenossenschaft begeht. Die Besucher erwarten darüber hinaus ein multikulturelles Bühnenprogramm, die Gelegenheit in Workshops die Bräuche anderer Länder kennenzulernen und eine kulinarische Schnuppertour rund um die Welt zu erleben. Jung und Alt dürfen sich auf ein zwölfstündiges Angebot freuen. Für Kreuzlingen ist es eine besondere Ehre, dass der Kanton Genf auf seiner Jubiläumstour anlässlich seiner 200-jährigen Mitgliedschaft in der Eidgenossenschaft gerade auf dem «Chrüzlinger Fäscht» Halt macht. Damit wird das Nationenfest um einen schönen kulturellen Beitrag bereichert und den Besuchern dieser interessante Kanton näher gebracht. Regierungsrat Dr. Jakob Stark und diverse Vertreter aus dem Kanton Genf werden am Anlass ebenfalls als Gäste anwesend sein. nenten und vermittelt so hautnah das Lebensgefühl ferner Länder. Tanzdarbietungen in farbenprächtigen Trachten erfreuen das Auge und laden zum Mitschwingen ein. Mitmachen und kennenlernen In verschiedenen Workshops sind die Festbesucher aufgefordert, fremdes Brauchtum näher kennenzulernen. Unter fachkundiger Anleitung kann man sich z.B. in Tänzen oder Basteleien anderer Kulturen üben. Das «Chrüzlinger Fäscht» lädt getreu dem Motto «Wir sind 100% Kreuzlingen!» alle ein, gemeinsam ein fröhliches Fest der Nationen zu feiern und damit zu zeigen, dass in Kreuzlingen Toleranz und Respekt gelebte Kultur sind. Detaillierte Informationen zum Fest finden sich auf der Homepage unter www.chrüzlingerfäscht.ch Nomination läuft bis 15. Mai Alle Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger sind eingeladen, bis spätestens 15. Mai ihre Nomination(en) schriftlich und mit einer kurzen Begründung einzureichen. Ausser einer Eingangsbestätigung wird keine Korrespondenz geführt. Nominationen sind zu richten an Carmen Ramos, Präsidium, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, oder per E-Mail carmen.ramos@kreuzlingen.ch. IDK Rhythmen aus aller Welt Ein vielfältiges Bühnenprogramm führt durch die Musik von vier Konti- Bild: zvg

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14 SPORT KreuzlingerZeitung Nr. 19 8. Mai 2015 Wasserballer sind am Limit Kein Auftakt nach Mass in die Freibadsaison für die Kreuzlinger Wasserballer. Während der SC gegen Horgen auswärts verlor, erkämpfte man sich zuhause gegen Lugano wenigstens noch einen Punkt. Wasserball. Alles andere als eine gute Ausgangslage also für die Playoff-Partien. Das angestrebte Ziel von zwei Siegen fiel mit dem einen Punkt (ausführliche Spielberichte unter www.kreuzlinger-zeitung.ch) ins Wasser. Dennoch bleibt der SCK in der Tabelle auf dem zweiten Rang und folgt damit dicht auf Titelverteidiger Lugano. Vergangene Woche hatten bei einer Medienorientierung Trainer Sirko Röhl, die beiden Spieler Robin Pleyer und Rudi Vacho sowie Urs Oberhänsli von der Wasserball-Kommission noch recht zuversichtlich in die Saison geschaut, schliesslich möchte der SC Kreuzlingen auch in diesem Jahr wieder um die Meisterschaft mitspielen. In der vergangenen Spielrunde musste man ja dem Erzrivalen Lugano den Vortritt lassen. «Seit 2008 standen wir immer im Finale», so der Trainer. SPORT IN KÜRZE Gut geschlagen Golf – Joel Girrbach, der Jung-Profi aus Ermatingen, spielte beim ersten Turnier in Casablanca recht solide, aber ohne «Ausreisser». Mit Runden von 73, 70 und 72 plazierte er sich auf dem 20. Rang. Eine Woche später konnte er sich rangmässig steigern, trotz einer verpatzten ersten Runde mit 79 Schlägen, folgte die beste Runde aller Teilnehmer mit 66 Schlägen und tags darauf nochmals eine tolle 67er Runde, was den 11. Rang ergab. Am dritten und letzten Turnier im nordafrikanischen El Jadida startete Girrbach wiederum sehr bescheiden mit 82 Schlägen, doch darauf folgte erneut eine starke 66er Runde, die beste aller Teilnehmer, und er schloss mit einer 72er Runde ab. Es wird geschossen Schiessen – Am Freitag, 8. Mai, von 18 bis 19 Uhr, besteht beim Schützenverein Kreuzlingen die Möglichkeit, das Bundesprogramm zu absolvieren. Im Fohrenhölzli wird auf allen drei Distanzen 300, 50 und 25 Meter geschossen. Die Schiesspflichtigen nehmen dazu ihr Dienst- und Schiessbüchlein, Leistungsausweis sowie das weisse Adressformular mit. ADA müssen sich auf Verlangen ausweisen können. (Pass oder ID). Die Kreuzlinger Wasserballer spielen und trainieren am Limit. Bild: Gaccioli Keine guten Bedingungen In einem einwöchigen Trainingslager auf Malta gab er seiner Mannschaft den letzten Schliff und sah, welch gute Bedingungen andernorts für Wasserballer herrschen. Von derart viel Wasserfläche und Trainingskapazitäten können die Kreuzlinger Was- serballer nur träumen, vor allem nach der für sie nach wie vor schwer verdaulichen Abstimmungsniederlage um die Kreuzlinger Schwimmhalle vom September 2014. «Im Egelseebad schwimmen 15 Spieler auf einer Bahn und werfen noch eine halbe Stunde aufs Tor», klagt Röhl. Individuelles Training oder taktische Übungen seien kaum möglich. Im Blick auf den ärgsten Konkurrenten um die Meisterschaft sagte Röhl: «Lugano hat nicht die besseren Spieler, sondern die bessere Infrastruktur mit effizienterem Training.» Kreuzlingen spiele am absoluten Limit, ein Wachsen des Vereins – auch im erfolgreichen Jugendbereich – sei damit kaum möglich. Neben der Meisterschaft schielen die Kreuzlinger Wasserballer immer auch auf den Pokal und hier haben sie das Finale der besten Vier bereits erreicht. Dieses wird wie im Vorjahr wieder in Kreuzlingen ausgetragen, am 22. und 23. Mai. Mit dabei auch die Zweite Mannschaft des SC. Diese muss im Halbfinale gegen Frosch Aegeri ran, während die Erste wieder mal Lugano fordert. T. Martens Neue Herausforderung Motorsport – Philipp Frommenwiler startet 2015 im Porsche Mobil 1 Supercup im Rahmen der Formel 1Weltmeisterschaft. Der Kreuzlinger wird für das Team Fach Auto Tech ins Steuer greifen. Fussballfest beim FCK Fussball. Am Samstag sind alle Fussballfreunde zum Thurgauer Derby zwischen dem FC Kreuzlingen und dem FC Amriswil ins Hafenareal eingeladen, und das dank eines Sponsors bei freiem Eintritt. Anpfiff ist um 16.30 Uhr. Als besondere Attraktion findet in der Halbzeit-Pause das sp or ts-millions.com-Tor wandschiessen statt. Mit einem Treffer gewinnen Sie 10 000 Franken in bar. Dem Heimspiel kommt beiden Mannschaften grosse Bedeutung zu, denn Kreuzlingen hat sich nach dem 4:3-Auswärtssieg beim FC Mels ins Aufstiegsrennen zurück gemeldet und der FC Amriswil befindet sich mitten im Abstiegskampf. Beide Teams kämpfen also um dringend benötigte Punkte. eingesandt Neuer Trainer beim HSC Handball. NLB-Absteiger HSC Kreuzlingen konnte mit Andreas Dittert einen namhaften neuen Cheftrainer verpflichten. Der österreichische Rekordtorschütze und langjährige Bundesliga-Profi hat bei den Grenzstädtern einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Der 48-Jährige will auch den Gesamtverein in den nächsten Jahren in sportlicher Hinsicht deutlich vorwärts bringen. Der Wiederaufstieg in die NLB bleibt mittelfristig das Ziel. Dittert gehört zu den schillerndsten Spielerpersönlichkeiten in Österreich. Seine Aktivkarriere begann er bei der SG Handball West Wien. Für die Nationalmannschaft hat der 1,93 Meter grosse Rückraumspieler in 203 Partien bemerkenswerte 1089 Treffer erzielt und ist damit bis heute Rekordtorschütze. Nach seinem Wechsel ins Ausland ging Dittert während sechs Jahren in der weltbesten Liga für den HSV Düsseldorf und den TV Niederwürzbach auf Torejagd. Danach wechselte er zum TSV St. Otmar St. Gallen, mit dem er 2001 Schweizer Meister wurde. Den Höhepunkte als Aktiver feierte Dittert mit seiner Teilnahme an den A-Weltmeisterschaften 1993. In den letzten zweieinhalb Jahren trainierte der Österreicher den Erstligisten HC Romanshorn und schaffte zuletzt trotz eines sehr schmalen Kaders den Klassenerhalt sicher. Andreas Dittert. Archivbild: Gaccioli Chance für Junge Mit Andreas Dittert soll beim HSC Kreuzlingen eine Umstrukturierung der ersten Männer-Mannschaft stattfinden. Der designierte Trainer verfügt über eine B-Lizenz, ist J+S Handballexperte und hat eine besondere Affini- tät zur Arbeit mit jungen Spielern. Geplant ist, in naher Zukunft das Fanionteam primär mit jungen Spielern aus der Bodenseeregion zu bestücken und diesen die Möglichkeit zu bieten, leistungsorientiert Handball zu spielen und professionell geschult und trainiert zu werden. Markus Rutishauser

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Geniessen & Verweilen Spenden und Blumen schenken Zum Muttertag, dem gro ̈ ssten Blumentag im Jahr für Floristen, plant das Blumengeschäft Floristica in Tägerwilen eine ganz besondere Spendenaktion. Das Floristica Team schenkt doppeltes Glück. Für jeden verkauften Blumenstrauss am Muttertagswochenende spenden sie zugunsten von Sternentaler (www.sternentaler.ch) fünf Franken. Die Aktion findet vom Samstag, 9. Mai, von 8 bis 17 Uhr und Sonntag, 10. Mai, von 8 bis 16 Uhr statt. Konstanzerstrasse 58, Kreuzlingen Öffnungszeiten: Mittwoch–Samstag: 17.00–23.00 Uhr Sonntag: 16.00 – 22.00 Uhr Reservationen unter 071 672 43 62 Die Sommersaison ist eröffnet! Wenig Kosten, grosse Wirkung briela Schmidhauser und Pamela Heinzer. «Schenken macht glücklich», liefert Inhaberin Gabriela Schmidhauser einen weiteren Grund für die Spendenaktion (siehe Box). Seit über dreizehn Jahren ist Floristica in Tägerwilen ansässig. Für die Floristinen ist es selbstverständlich, Organisationen wie Sternentaler und Herzensbilder so oft es geht zu sponsern. Familien in Sturmzeiten eine helfende Hand zu bieten sehen Das Floristica Team schenkt Freude: Raika Heinings (v.l.), Bettina Frei, GaBild: zvg sie als ihre Plicht an. Mit bereits wenig Aufwand hat jeder die Möglichkeit, Familien in Not zu unterstützen. www.floristica.tv Hauptstrasse 81, Tägerwilen Am Sonntag, 10. Mai 2015 ist Muttertag! Überraschen Sie Ihr «Mami» mit einem feinen Essen im Restaurant Grödeli. Geöffnet von 11.30 – 22.00 Uhr (durchgehend) Das Grödeli-Team freut sich auf Sie und heisst Sie herzlich willkommen! AKTION STERNENTALER Sternentaler steht für Direkthilfe für Familien mit schwer krankem, behindertem oder verstorbenem Kind sowie Familien mit verstorbener Mutter oder Vater. Die Aktion soll als Netzwerk und zur Unterstützung und Entlastung der Familien dienen. Gründerin von Sternentaler, Brigitte Trümpy, hatte selbst einen Enkel, welcher an einem Hirntumor erkrankte. Aus ihren Erfahrungen schrieb sie das Buch «Sternenkind – wie Till seinen Himmel fand» und gründete den Verein, welcher Familen eine Auszeit aus schwierigen Phasen bieten soll. www.sternentaler.ch Schöne Gästezimmer Mit Dusche und WC, Sat-TV, W-LAN. inkl. Frühstücksbuffet. Auf Wunsch ist Halbpension möglich. Grosse Ferienwohnung Mit Panorama-Terrasse für 2-7 Pers. Kostenloser Parkplatz für unsere Gäste und Busse. Preise und weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite. info@gasthaus-haldenhof.de www.gasthaus-haldenhof.de Höhengasthaus Haldenhof Hotel-Restaurant Familie Reineke-Regenscheit Haldenhofweg 51 88662 Überlingen-Bonndorf Tel. 0049(0)7773 - 5613 Fax 0049(0)7773 - 7834

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