Tätigkeitsbericht 2014

 

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Tätigkeitsbericht Verein Zürcher Eingliederung

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ZÜRCHER EINGLIEDERUNG Tätigkeitsbericht 2014

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ZÜRCHER EINGLIEDERUNG Hauptsitz mit den Bereichen Administration und Werkstätten Textilwerkstatt, Lebensmittelabpackerei, Metallwerkstatt und Werkgruppe Neumünsterallee 10 8008 Zürich-Riesbach Tel. 044 388 49 01 Fax 044 382 49 03 sekretariat@ze-werkstaetten.ch www.vze.ch Schreinerei Forchstrasse 300 8008 Zürich-Hirslanden Tel. 044 272 58 49 Gruppe Exagon Räffelstrasse 10 8045 Zürich Tel. 043 817 03 60 «Vier Linden» Betriebe am Hottingerplatz Freiestrasse 50 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 22 info@vierlinden.ch www.vierlinden.ch Holzofenbäckerei / Imbiss-Café Freiestrasse 50 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 10 Reformhaus «Vier Linden» Gemeindestrasse 51 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 20 Traiteur Gemeindestrasse 51 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 14 Geschenkboutique «Vier Linden» Wilfriedstrasse 19 8032 Zürich-Hottingen Tel. 044 268 88 16 2 ZÜRCHER EINGLIEDERUNG Bäckerei-Filiale Goldbrunnenplatz Goldbrunnenstrasse 111 8055 Zürich-Wiedikon Tel. 044 463 83 33 Bauernhof Wagenburg Rutschbergstrasse 20 / 22 8607 Aathal-Seegräben Tel. 044 932 26 37 sekretariat@hof-wagenburg.ch www.vze.ch Bauernhof Triemenhof Höhenstrasse 111 8340 Hinwil-Girenbad Tel. 043 843 75 32 info@triemenhof.ch www.vze.ch Wohnheim Zürichberg Zürichbergstrasse 110 8044 Zürich-Fluntern Tel. 044 251 31 32 info@wohnheim-zuerichberg.ch www.vze.ch Aussenwohngruppe Zürichbergstrasse 139 8044 Zürich-Fluntern Tel. 044 251 31 32 Stöckli Neumünsterallee 10 8008 Zürich-Riesbach Tel. 044 380 46 85 Zürcher Kerzenziehen am Bürkliplatz 8001 Zürich Tel. 044 211 26 00 www.zuercherkerzenziehen.ch Anfang November bis vor Weihnachten

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ZÜRCHER EINGLIEDERUNG Vorstand lic.iur. Claudio Zogg Peter Appenzeller Vital Brodbeck Denise Hurschler Hans-Peter Kienast Lucas Locher Sekretariat Barbara Klötzli Buchhaltung Hansjörg Thomi Kirsten Bredemeyer, bis 30.11.2014 Jeannine Ott, ab 1.12.2014 Arzt Dr. med. Peter Lauber Arzt für Allg. Medizin FMH Asylstrasse 19 8032 Zürich Revisionsstelle Honold Treuhand AG Sempacherstrasse 15 8032 Zürich Geschäftsführer des Vereins Jürgen Hinderer Leiterkreis Helen Baumann Jürgen Hinderer Andreas Ott Raphael Stadelmann Daniel Wullschleger I N H A LT TÄTIGKEITSBERICHT DES VEREINSPRÄSIDENTEN WOHNHEIM ZÜRICHBERG WERKSTÄTTEN VIER LINDEN ZÜRCHER KERZENZIEHEN HOF WAGENBURG TRIEMENHOF PLATZANGEBOT ZÜRCHER EINGLIEDERUNG BERICHT DER REVISIONSSTELLE JAHRESRECHNUNG SPENDEN 2014 4 6 12 16 20 24 28 34 35 36 38 ZÜRCHER EINGLIEDERUNG 3

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TÄTIGKEITSBERICHT DES VEREINSPRÄSIDENTEN Im Jahresbericht besteht die Möglichkeit, zurück zu blicken auf die Entwicklungen des ver gangenen Jahres. Die beiden Holzbacköfen in der Bäckerei «Vier Linden» aus dem Jahre 2000 mussten aufgrund neuer Emissionsbestimmungen ersetzt werden. Der neue erstmalig in der Schweiz eingesetzte Holzbackofen mit automatischer Pelletfeuerung übertrifft bezüglich Schadstoffwerte und der Handhabung alle Erwartungen. Der Verein Zürcher Eingliederung hat im Jahr 2014 auch ein neues Angebot eröffnet, den «Triemenhof». Die Kernaufgabe vom «Triemenhof» besteht darin, Dienstleistungen für Jugendliche zu erbringen. Die Konzentration liegt dabei auf den Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung, des Wohnens und der beruflichen Integration (Ausbildung). Ein wichtiger Aspekt sind die Tätigkeiten auf dem biodynamischen Landwirtschaftsbetrieb: Arbeiten mit der Natur, gemeinsames Schaffen im Team, der Umgang mit Tieren, Verantwortung übernehmen und die Früchte des Schaffens ernten. Der Verein Zürcher Eingliederung (VZE) konnte im Jahr 2014 auch seinen Auftritt in der Öffentlichkeit neu erarbeiten. Auf der neu gestalteten Website (www.vze.ch) stellen sich die Trägerschaft und die Zweigbetriebe mit deren gesamten Angebotspalette im Bereich Wohnen, Ausbildung und Arbeit vor. 4 TÄTIGKEITSBERICHT DES VEREINSPRÄSIDENTEN

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Im Jahresbericht besteht auch die Möglichkeit, Danke zu sagen. Ein grosser Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche sich mit sehr viel Einsatz um die anvertrauten Menschen kümmern. Ein besonderer Dank gilt der Heimleiterin Helen Baumann und den Betriebsleitern Jürgen Hinderer, Andreas Ott, Raphael Stadelmann und Daniel Wullschleger. Unter der Leitung von Jürgen Hinderer schaffen sie es im Team, die erfolgreichen Betriebe weiterzuführen. Wie schon letztes Jahr berichtet, musste sich der Vorstand unter der neuen Führung mit einem anderen Verständnis der Vereinsführung auseinandersetzen. Die neue Arbeitsweise wurde auch im Jahr 2014 fortgesetzt. An die Vorstandsmitglieder geht für ihren Einsatz für Menschen mit einer Beeinträchtigung ebenfalls ein grosser Dank! Glücklicherweise gibt es auch viele Menschen, welche den Verein Zürcher Eingliederung unterstützen, sei es als Kunden von Produkten der Betriebe oder sei es als Wohltäter mit finanziellen Spenden, mit Naturalspenden usw. Auch dafür vielen herzlichen Dank! Der Verein Zürcher Eingliederung und die ihm anvertrauten Menschen sind auf diese Unterstützung angewiesen! Claudio Zogg TÄTIGKEITSBERICHT DES VEREINSPRÄSIDENTEN 5

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WOHNHEIM ZÜRICHBERG Im Jahre, in dem die Schweiz der UN-Behindertenrechtskonvention beigetreten ist (April 2014), haben auch wir uns mit den Fragestellungen und Konsequenzen im Zusammenleben und -arbeiten mit Menschen mit einer Behinderung befasst. Die Achtung der in jedem Menschen innewohnenden Würde und die Akzeptanz dieser Menschen als Teil der gesellschaftlichen Vielfalt und der Menschheit ist eine enorme Errungenschaft. Die Wertschätzung des individuellen Lebensentwurfes ist formuliert, doch noch nicht wirklich angekommen. Dies zeigt die Diskussion über die pränatale Diagnostik, wie auch über die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik. Hier geht man nicht von einem Recht auf Vielfalt und der dadurch entstehenden Bereicherung für die Gesellschaft aus. Menschen, die zum ersten Mal an die Zürichbergstrasse 110 kommen, sind beeindruckt von der schönen Liegenschaft, der Lage und Atmosphäre des Gebäudes. Fast jeder Besucher erkundigt sich mit Interesse nach der Geschichte des Hauses und dem Baujahr. Im Berichtsjahr wurde unser Haus 125-jährig. 1889 auf geschenktem Land erbaut für minderbemittelte, rekonvaleszente Menschen blieb es über 101 Jahre dem Gründungsgedanken treu, und der Vorstand des Vereins Erholungshaus Zürich-Fluntern übergab die Liegenschaft 1991 wiederum als Geschenk dem Verein Zürcher Eingliederung. Damit können nach wie vor Menschen mit Unterstützungsbedarf von der schönen Lage, dem wunderbaren Haus und dem grosszügigen Umschwung profitieren. 6 WOHNHEIM ZÜRICHBERG

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Wohnheim und Dependance Wir stellten uns als erstes die Frage: Wieviel Struktur brauchen wir als Gemeinschaft und welche Regeln gelten bereits in den einzelnen Bereichen? Eine Vielfalt kam zusammen, die uns z.B. zeigte, dass in der Küche nicht nur Regeln der Zusammenarbeit, sondern auch der Hygiene und Lebensmittelverordnung eingehalten werden müssen. Hinzu kommen noch jene der Arbeitssicherheit. Auf den Wohngruppen ist das Zusammenleben abhängig von dem gegenseitigen Respekt und der Achtung jedes Einzelnen. Welche Übereinkünfte ergeben sich aus der Gemeinschaft, welche aus der Tradition des Hauses und welche aus den einzelnen Lebensformen und Eigenheiten der Bewohner? Sich selber zu hinterfragen, die Struktur genauer anzuschauen, ist nicht einfach, schafft aber Raum für Neuerungen. Durch eine gemeinsame Weiterbildung zum neuen Erwachsenenschutzrecht mit den Angehörigen und den Bewohnern haben wir uns mit dem Grundsatz der Autonomie und Stellvertretung auseinandergesetzt. Fragen wie «Was muss ich aus dem Gesetz für meine Arbeit wissen, welche Entscheidungen darf die Bewohnerin/der Bewohner selber treffen und wie weit geht unsere Einflussnahme in den Alltag?» sind nicht einfach. Das Bewusstsein der Würde und die Anerkennung der Entscheidungen des Anderen sind grundlegende Werte. Anlässlich des Entschlusses von Silvia Müller nach 23 Jahren die Dienstag-Abendgestaltung nicht mehr zu übernehmen, waren wir aufgefordert anstelle der wöchentlichen Geschichte einen neuen Inhalt zu schaffen. Ihre Treue und die Verbundenheit zu den Bewohnerinnen und Bewohnern war ein grosses Geschenk, das Woche für Woche entgegengenommen werden durfte. Ihr wohlverdienter «Ruhestand» sei noch einmal mit einem herzlichen Dank bestätigt. Die Frage, wie wir zukünftig den Dienstagabend gestalten wollen, brachte eine reiche Fülle an Vorschlägen zutage. Der Prozess des Sich fin dens, der gelebten Mitsprache und des Verlassens einer geliebten Tradition war spannend. Heute gibt es ein Dienstagabend-Programm, das die Interessen der Bewohner widerspiegelt, unter den Rahmenbedingungen, die eine derartige Freizeitaktivität eben mit sich bringt. Das Vorstellen des eigenen Heimatlandes einzelner Mitarbeiter, Disco, Fitness, Improvisationstheater, Malen, Spaziergänge, Seemannsliederabend, Tanzen und sich gegenseitig das Hobby vorstellen spiegeln die Vielfalt. Ebenso gab es Gesprächsrunden, in denen wir uns mit dem Recht der Selbstbestimmung, mit dem freien Zugang zu den Medien und deren Auswirkungen auf unser Leben auseinandersetzten. 8 WOHNHEIM ZÜRICHBERG

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Der gemeinsame Weg, wie wir urteilsfähig werden für sinnvolle Entscheidungen, ist ein langer aber äusserst interessanter. Wir lernten einander besser kennen, formulierten unsere Meinung und hörten dem Anderen zu. Der Begriff «Betreuung» beinhaltet, dass man Treue im Sinne von Fürsorge verspricht. Begleitung jedoch setzt Gegenseitigkeit voraus und zeugt davon, dass die Leitung auch dem Anderen zusteht. Dass alles in Bewegung ist, kann man auch im Garten des Wohnheimes wahrnehmen. Wir haben dank einer grosszügigen Spende eine Wasserkaskade erworben, die fröhlich vor sich hin plätschert und zum Beobachten und Verweilen einlädt. Gleichzeitig belebt sie unser Biotop mit zusätzlichem Sauerstoff und verbessert die Wasserqualität für die Seerosen.

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Unsere Aussenwohngruppe «Stöckli» für ältere Bewohner hat ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert – zusammen mit der Gruppenleiterin, die diese Wohngruppe aufgebaut und über all die Jahre mit Tatkraft, Verbundenheit und grossem Engagement geführt hat. Stöckli Durch den Tod eines langjährigen Bewohners wurde das Bewusstsein füreinander da zu sein merkbar gestärkt. Gerade am Ende des Lebens werden Fragen aufgeworfen, welche die Situation der Stellvertretung zur Herausforderung machen. Das höchstpersönliche Recht über seinen Körper entscheiden zu dürfen, heisst für uns, dass der Bewohner in die Erstellung der Patientenverfügung miteinbezogen werden muss. Durch den frei gewordenen Platz hat ein neuer Bewohner Einzug gehalten, der heute mit Überzeugung das Stöckli als sein Zuhause bezeichnet. Er bringt viel Leben und Kultur hinein, die alle begeistern und ihn zu einem wertvollen Mitglied der Gemeinschaft werden liessen. Eine weitere Veränderung musste angegangen werden. Die Pensionierung der Leiterin des Stöcklis rückte mit grossen Schritten näher. Wir sind in der glücklichen Lage, einen guten Nachfolger gefunden zu haben. 10 WOHNHEIM ZÜRICHBERG Im Rückblick auf das vergangene Jahr tauchen viele Erinnerungen auf, aber in erster Linie ist es Dankbarkeit, dass alle Aufgaben mit Engagement und Verbundenheit angegangen wurden und wir das Glück haben, immer von einem guten Wohnheimgeist begleitet zu werden. Helen Baumann-Müller

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WERKSTÄTTEN DER ZÜRCHER EINGLIEDERUNG Was haben wir im letzten Jahr geleistet? Was haben wir erreicht? Solche Fragen stellen sich, wenn man für einen Tätigkeitsbericht auf das vergangene Jahr zurückschaut. Für gewöhnlich versucht man, solche Fragen mit Zahlen zu beantworten. Aber wenn man das Geleistete nur auf das reduziert, was sich wägen und zählen lässt, bekommt man ein unvollkommenes Bild. Vieles von dem was sich entwickelt hat, sehen wir nur indirekt, und doch hat es eine grosse Bedeutung. Es braucht Aufmerksamkeit in der Alltagshektik und Wachheit für die besonderen Momente. Daraus entsteht Wertschätzung für betreute Mitarbeitende, die weniger im «äusseren» oder materiellen Sinn leisten können. Unsere betreuten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Tagesstätten bringen ganz unterschiedliche Begabungen und Fähigkeiten aber auch ihre Grenzen mit. Diese müssen von uns erkannt und in eine entsprechend sinnvolle Tätigkeit geführt werden. «Das Wesen vermitteln und das Malen lernen» Dieses japanische Sprichwort leitet uns in der wöchentlichen Projektarbeit. Wir versuchen das Wesenhafte in Kunstwerken zu erspüren, auszudrücken und dabei das Malen zu üben. Wir gestalten eine Karte mit Schablonendruck und möchten den Farbklang eines Gartens einfangen. In der Kunst suchen wir nach einem Gartengemälde, tauchen in diesen Farbklang ein und versuchen ihn wiederzugeben. 12 WERKSTÄTTEN ZÜRCHER EINGLIEDERUNG

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Da ist der Mitarbeiter L. Er arbeitet äusserst exakt, sorgfältig, gewissenhaft, er kann mehrere Arbeitsschritte aneinander reihen. Wir haben die Gewissheit, dass er eine ihm übertragene Arbeit pflichtbewusst erledigt. Sein Arbeitstempo gibt er vor. Er sägt an der Decoupiersäge, er bemalt Puzzles, er bedruckt und verpackt Karten, er näht Klaussäcke zusammen. Da ist Mitarbeiter H. Er merkt sich seine Termine, erinnert uns an Geburtstage und Abmachungen, bestellt für seine MitarbeiterInnen das Taxi, bedient das Fax-Gerät. Er arbeitet sorgfältig, gewissenhaft mit viel Freude am Erfolg. Er kann auch träumen. Er bedruckt Klaussäcke, malt Kartenhintergründe, er bügelt, er stickt Bilder. Da ist Mitarbeiterin S. Sie bringt, sie holt, sie versorgt, sie ordnet, sie tröstet, sie gibt Zuspruch, sie ist hilfsbereit. Sie hat klare Vorstellungen, wie es sein muss. Sie häkelt, bemalt und druckt Karten, deckt den Tisch, putzt die Tische und erledigt viele Botengänge. Durch ein Zusammenwirken von uns Allen entsteht ein tatkräftiges Miteinander. Dadurch können wir Aufträge entgegennehmen und miteinander erledigen, z.B. Klaussäcke nähen, bedrucken und einfüllen, Karten für unterschiedliche Anlässe gestalten. WERKSTÄTTEN ZÜRCHER EINGLIEDERUNG 13

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Vieles im Alltag haben wir alle eingeübt, erledigen wir immer auf die gleiche Weise, dies ist sehr sinnvoll. Doch da ist auch das Neue, das uns Unbekannte, welches uns kleinere oder grössere Welten öffnen kann. Wir gehen zusammen auf neue Wege, probieren aus, lernen neue Techniken, suchen nach Zusammenhängen, wir üben einzelne Schritte und bringen diese in einen Ablauf. Unterwegs entdecken und entwickeln wir neue Fähigkeiten und begegnen dem Staunen. Wir suchen nach Orientierung, nach einer Ausrichtung in unseren Tätigkeiten. Das Handwerk, die alten Kulturtechniken, die Kunst können uns inspirieren, auch die heutige Gesellschaft und ihre Entwicklungen interessieren uns. Die Themen versuchen wir aufzuschlüsseln, diese in kleinen Schritten erlebbar zu machen und uns darin zu üben und zu vertiefen. Diese Erfahrungen fliessen dann in die Produkteentwicklung und in unsere Tätigkeitsfelder. Lernen ist die beglückende Verwandlung von Staunen in Verstehen. Sprichwort

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Ein ganz normaler Arbeitsplatz? Jeder führt die Tätigkeiten aus, die seinen Möglichkeiten und Begabungen entsprechen. Wir arbeiten zusammen für ein Ganzes, wir alle sind aufeinander angewiesen, alle bringen sich auf ihre Art und Weise ins Geschehen ein, wirken mit und übernehmen Verantwortung, wo es möglich ist. Wir sind ein Teil der Gesellschaft, wir suchen nach Nischen für unsere Produkte, wir wollen uns zeigen und einbringen. Allen, die uns im vergangenen Jahr in unterschiedlicher Form dabei unterstützt haben, möchten wir ganz herzlich danken. Auch allen Mitarbeitenden gebührt ein herzlicher Dank für ihren Einsatz. Jürgen Hinderer In unserer Tätigkeit wollen wir offen sein für das Staunen und wünschen uns, dass dies in unser Tun strahlt. WERKSTÄTTEN ZÜRCHER EINGLIEDERUNG 15

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