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Mitschriften des Kurses 2007 in Köln

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28.Februar 2004 Fachbegriffe: – Belegungsplan – Planspiel – Kenntnisse – Ausbildungskooperation – Beurteilungssysteme – Lernförderndes Betriebsklima – Ausbildungsnachweis – Taxonomie des lernens – 4-Stufen Methode – Prüfungsanforderung – Affektiv – Overhead Projektor – Schlüsselqualifikation – Kritikgespräch – Rahmenlehrplan – Lernorte – Soziale Kompetenz – Zielkonflikt – Zeit-Richt-Werthemethode – Frage arten – Tendenz zur Mitte – Versetzungsplan – Handlungskompetenz – Zuständige Stelle – Operationalisierung – Fragend entwickelte Methode – Vorurteil – Methodik – Rollenspiel – Aktive Methode – Ausbildungsordnung 4-StufenMethode: 1. 2. 3. 4. Dozent: Bernd Höft Internet: www.pe-koeln.de - Personalentwicklung - Beurteilungsziele - Unterweisung - Ausbildungsramenplan - Kognitiv - Leittextmethode - Ausbildungsberufsbild - Feinlernziel - Feedback - Neuordnung - Groblernziel - Beurteilungsgespräch - Langzeit Gedächtnis - Beurteilungsform - Didaktische Parallelität - Gruppenarbeit - Passive Methode - Didaktik - Betrieblicher Ausbildungsplan - Psychomotorisch - Führungsmittel - Ausbildungsbeauftragte - Fachkmpetenz - Berufsschule - Kurzzeitgedechtnis - Hof Effekt - Ergonomie - JAV - Projektmethode - Lerntransfer - Berufsbildungsgesetz Vorbereiten des Azubis Vormachen und erklären (Ausbilder) Nachmachen und erklären (Azubi) Selbstständiges ausführen (üben) des Azubis. Betriebliche Ausbildung: – Zielgerichtet, geplant. Veränderung oder erweiterung Kenntnisse Fertigkeit – Verhaltensweise – Einstellung Bei Mitarbeitern + Auszubildenden – –

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Berufs Bildungs Gesetz: Entstanden am 14.08.1969 – – Duales System = Zwei Träger; Betrieb und Berufsschule(Staat) Paritätische Spielregeln = Hälfte Arbeitgeber / Hälfte Arbeitnehmer + Trainer BBG | -----------------------------------------------------Berufs Berufliche Berufliche ausbildung Umschulung Fortbildung | | ----------------------------------Weiterbildung -Berufliche Grundbildung | | - Anpassungsfortbildung - Aufstiegsfortbildung Gruppenarbeit: Notwendigkeit der Ausbildung für: 1. Azubi 2. Betrieb 3. Volkswirtschaft Was ist Gruppenarbeit: – Bestimmtes Tehema – Arbeiten in der Gruppe – Selbstständiges lernen – Gut für praktische Fälle – „Vorbildung“ ist erforderlich Warum Gruppenarbeit? - Mehr Ergebnisse sammeln - Informationsaustausch - Aktive Methode - Gruppendynamische Prozesse - Mehrere Themen gleichzeitig Arten der Gruppenarbeit: 1. Parallele Gruppenarbeit > jede Gruppe hat die gleiche Aufgabe 2. Arbeitsteilige Gruppenarbeit > jede Gruppe hat ein anderes Thema Ausbildungsziele: 1. 2. 3. 4. 5. 6. Breitangelegte Grundlagenbildung Hinführung zu einer Qualifizierten Tätigkeit Vermittlung von Fertigkeiten und Tätigkeiten Erwerb von Berufserfahrung Charakterliche Förderung (Persönlichkeitsentwicklung) Vermittlung von Betriebs- und Volkswirtschaftlichen Kenntnissen

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Vermittlung von Kompetenzen: („Moderne“ Ziele der Ausbildung) Ziel:Erwerb von Handlungskompetenz Fachkompetenz: – Basis der Handlungskompetenz – Fachtheorie – Fachpraxis Sozialkompetenz: – Selbstständiges arbeiten im Team – Teamorientiert – Kompromissfähig – Kooperativ – Kommunikation Methodenkompetenz: – Vorgehensweise (wie) bei insbesondere komplexen Aufgabenstellungen Individualkompetenz: – Persönliche Kompetenz – Konzentration – Ausdauer – Selbstbewusstsein – Geduld – Flexiblität – Lernbereitschaft Ausbildungsordnung: – Rechtsverordnung des Bundes in Anlehnung an das Berufsbildungsgesetz – Anleitung für „Roten Faden“ – Bundeseinheitliche Regelung 1. Ausbildungsberufsbildung - (mindest-) Fertigkeiten und Kenntnisse 2. Ausbildungs Ramenplan - Zeitlihe und sachliche Gliederung der Ausbildung - Funktion und praktisch Umsetzungsanleitung 3.Ausbildungsdauer (in der Regel zwischen 2 und 3 Jahren) Verkürzen: – Mussverkürzung nach Rechtsverordnung – Kann; Antrag bei der Kammer wegen bestehender Vorbildung (muss bei Beginn der Ausbildung beantragt werden) – Vorzeitige Zulassung wegen guter Leistungen (Durchschnitt besser als 2,5) 4.Bezeichnung 5.Prüfungsanforderung

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06. März 2004 Exkurs: Grundbegriffe: – Ausbildender – Ausbilder – – – – Dozent: Bernd Höft www.bibb.de (Vertragspartner) (Mensch; persönlich und praktisch geeignetund und der IHK bekannt) Ausbildungsbeauftragter („Ausbilder vor ort“) Ausbildungsberater (IHK) Auszubildender (is klar, azubi...) JAV - Azubi - Alle unter 18 - Betriebsverfassungsgesetz - Wahl alle 2 Jahre Organistation der Ausbildung Dezentral Zentral - Abteilungen -Ausbildung an einem Ort z.B. - Ausbildungsbeauftragter Lehrwerkstatt - An verschiedenen Orten ------------------------------------------| Mischform Gruppenarbeit: 1. Pläne in der Ausbildung/Welche? Warum? Wer? 2. Ausbildungsnachweis: - warum? - worauf inst zu acheten? - Vorteile? 3. Großbetriebe/Kleinbetriebe: - Vergleich - Vorteil/Nachteil Ausbildungsbeauftragten - Auswahl? - vorbereiten? - dauerhafte Motivation? Blockunterricht -Vergleich - Vorteil/Nachteil - Azubi-Sicht - Betriebliche Sicht

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Betriebs Verfassungsgesetz 37.6 / Nachlesen Gesamtversetzungsplan: Azubi Jan A B 1 2 Feb 2 3 März 3 1 2 C 3 1 Alle Azubis im Betrieb nach bedarf verteilt Belegungsplan: Kann Lücken aufweisen. D.h. Nicht überall muß ein Azubi sein. Berufsschule: 1. Inhaltliche Abstimmung Praxis+ Betrieb unterschiedliche Grundlagen 2. Zeitliche Abstimmung - Themen zeitlich vermitteln (Didaktische Parallelität; optimal) - Themen erst theoretisch dann praktisch - Themen erst praktische Grundlagen dann Theorie Hier sollten sich beite Parteien zeitlich und didaktisch (Lerninhalte) abstimmen Externe Stellen: – Berufsschule – Überbetriebliche Ausbildung – Ausbildungsstätte – Ausbildungskooperation – Kammer „zuständige Stellen“ – Bundesagentur für Arbeit Ausbildungskooperation: Bestimmte Mindestanforderungen können im Stammbetrieb nicht vermittelt werden. 1. In Anspruchname der Asbildungswerkstatt eines Großbetriebes für mehrere wochen (einseitig) 2. Gegenseitiger Austausch für festgelegte Lerninhalte. Berichtsheft: – – – – – Gesetzliche Verordnet Teil des Vertrages Prüfungszulassungsrelevant Nachweis Kontrolle - Reglemäßig - Festhalten der Inhalte - Ist vom Betrieb zu stellen - Unterzeichnet vom Azubi und vom Ausbilder - Während der Arbeitszeit Prüfungszulassung: – – – – Berichtsheft Zwischenprüfung Ausbildung muß bei der IHK gemeldet worden sein ( in der Rolle) Grundzeit muß absolviert worden sein

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Ausbildungsbeauftragter (II 15; rote Mappe) – – – – – – Muss vorbereitet sein Fachkompetenz keine Fach-Qualifikation erforderlich Ausbildung + Kontrolle Stellungname Nachweis unterschreiben (+ Ausbildungsleiter) Methode Verfahrenslehre / Unterrichtslehre Wie? Vorgehensweise Methode Womit? Hilfsmittel Didaktik: Theorie der Inhalte Wiviel? Lernziel Ausbildungsziel Unterweisungsziel Was? Lerninhalt Themenauswahl

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13.März 2004 Dozent: Bernd Höft Unterweisungskonzept: 1.Deckblatt – Unterweisungsprobe zur Ausbilderprüfung – Prüfungsteilnehmer – Prüfungstag – Prüfungsort 2.Unterweisungskonzept – Ausbildungsberuf – Ausbildungsjahr (z.B.1.Ausbildungsjahr,3. Monat) – Auszubildender (z.B.16.Jahre, Realschule...) – Vorkenntnisse – Thema – Lernziel ---------> Exkurs Richtlernziel Groblernziel Feinlehrziel ----------> - Messbar - Endverhalten Operationalisierbar - „Bedingungen“ – Methodik (4-Stufen oder Fragend) Methodenvielfalt Aktiv Traditionell -4Stufen -Fragend entw. Moderne -Leittext -Projekt -Gruppenarbeit -Rollenspiel -Planspiel -CBT (Computer based) -Moderation Passiv -Referat/Vortrag -Vorlesung Unterweisungsmethode: Exkurs: Der Lernzielbereich bestimmt die Methode 1.Kognitiv (Kopf) 2.Psychomotorisch (Hand) 3.Affektiv (Herz/Bauch) Arbeitsmittel/Hilfsmittel/Medien: Dauer: (festgelegt auf 10 Min)

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3.Unterweisungsablauf: – Einstieg/Einführung – Einarbeitung des Lernziels – Lernerfolgskontrolle/Zusammenfassung Arten des Lernens: – Bewustes Lernen (Intensionelles lernen) – Unbewustes lernen (funktionelles lernen) – – – – – – 20% Grundformen des Lernens 80% Imitationslernen (bei Kindern) Beobachtungslernen Konditioniertes lernen (signallernen /Pawlow; ca.1904) Erfolg/Nichterfolg Lernen durch Einsicht Lernen durch Transfer Lernbalistikkurve: ------| -----bei anwendung Lern- | erfolg | |- - - - - - - - - ------| bei nichtanwendung |----------------------------------------------------------------------Funktion Aufgabe BETRIEB Lernfeld Seminar BERUFSSCHULE Zeit BETRIEB Stufen des Gedächtnisses: 1. Ultrakurzzeitgedächtnis Sensorischer Speicher 2. Kurzzeitgedächtnis Für kurzen Zeitraum wichtig werden wieder vergessen aktives Bewustmachen (merken) 3. Langzeitgedächtnis häufige Infos (z.B. eigene Adresse) wichtige Infos (gefühlsmäßig) Aktives Langzeitgedächtnis Passives Langzeitgedächtnis Gruppenarbeit: 1. Traditionelle Methoden VI/5-rote Mappe 2. „Neue Methoden“ 3. Beurteilungen II/31-rote Mappe (BBIG§25)

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20.März 2004 Dozent :Fausten BerufsBildungsGesetz: Rechtsfragen Ausbildung Fortbildung Umschulung Duales System: Schulsystem: Praxisorientiert: Deutschland Frankreich England Ausbildungsbetrieb: Fachpersonal Geräte/Maschinen Ausbildungsleiter Ausbilder – – – > Vertragspartner/Persönliche Eignung erforderlich > Persönliche Eignung/Persönlich der Kammer bekannt Ausbilder sollte mindestens 24 Jahre alt sein. Nach Entzug Persönliche Eignung nach 5 Jahren wieder vorhanden. Zuständige Behörde: Regierungspresident Dem Auszubildenden muß oder kann eine vorige Bildung nach $40 BBIG angerechnet werden. Rechtsverordnung: Vom Minister erlassen -Schutzgesetz über 18Jahre > 48Std. Pro Woche / Regel. 8Std. T. / Max 10Std.T. -Jugendschutz > 40Std. Pro Woche / Regel. 8Std. T. / Max 8Std. T. Ausnahmeregelungen bei Brückentagen. Dann darf ne halbe Std. Pro Tag drangehangen werden. Kündigung Probezeit JA Ohne Kündigung Ohne Frist Später JA Wichtiger Grund/Fristlos Fristgerecht (ordentliche Kündigung) Frist 4 Wochen z.B. 1.Anderer Beruf 2.Andere Ausbildung bzw. Schulisch

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Antworten Fragenkatalog Höft: 1. Ausbildung, Umschulung und Fortbildung 2. 3. Vermittlung von „Handlungskompetenzen“. Darunter zählen Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und die Individualkompetenz - Breite Grundlagenbildung - Hinführen zu einer Qualifizierten Tätigkeit - Vermittlung von Fertigkeiten und Tätigkeiten - Erwerb von Berufserfahrung - Charakterliche Förderung (Persönlichkeitsentwicklung) - Vermittlung von Betriebs-und Volkswirtschaftlichen Kenntnissen 4. Handlungskompetenzen sind Fähigkeiten wie in Antwort 3 beschrieben: - Fachtheorie/Fachpraxis (Fachkompetenz) - Selbstständig arbeiten/Teamarbeit, Kommunikation (Sozialkompetenz) - Wie mache ich etwas/Vorgehensweise (Methodenkompetenz) - Eigene Fähigkeiten: Konzentration, Ausdauer, Selbstbewusstsein, Lernbereitschaft... (Individualkompetenz) 5. Um die Qualität der Ausbildung sicher zu stellen. z.B. die persönliche und fachliche Kompetenz des Ausbilders. Die betrieblichen gegebenheiten müssen für eine Ausbildung stimmen. Wenn ein Betrieb nicht alle Teile einer Ausbildung erfüllen kann, sollte eine Kooperation mit anderen Betrieben für diese Qualifikationen herbeigeführt werden. 6. Schlüsselqualifikationen sind die für die Ausbildug erforderlichen Qualifikationen. Zukunftsqualifikationen, Fachübergreifende Qualifikationen 7. Die organisatorische Verzahnung (didaktische parallelität) ist wünschenswert bzw. erforderlich damit die Grundlagen in Schule und Betrieb in kooperation gesetzt werden können. 8. - Kann ich die Azubis gebrauchen bzw. nach der Ausbildung weiter beschäftigen. - Habe ich die Kompetenz im Betrieb diese auszubilden und wenn wiviele. - Habe ich immer einen Azubi in der Schule z.B. Blockunterricht. Sprich: Das notwendige Personal zur richtigen Zeit, in der richtigen Anzahl am richtigen ort. 9. Der Ausbildungsramenplan stellt einen groben Zeitramen auf. Die mindestens zu erlernenden Fähigkeiten werden definiert. Der betriebliche Ausbildungsplan legt genau fest, wann ein Azubi in welcher abzeilung ist und was er dort erlernen soll. 10.-Ausbildungsramenplan -Betrieblicher Ausbildungsplan -Individueller Ausbildungsplan >Verordnung in der ein grober Zeitplan und die mindestens zu erlernenden Fähigkeiten aufgeführt werden. >Wann soll ein Azubi in welcher Abteilung sein und was soll er dort lernen. >Wenn mehrere Azubis im Betrieb sind, rolliert der betriebliche Ausbildungsplan. Berücksichtigt Verkürzung/Krankeit Der daraus resultierende Plan ist der für den Azubi persönilche Ramenplen 11.

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Handlungskompetenz: ... ist die Fähigkeit zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren von Arbeitstätigkeiten Fachkompetenz: Solide fachpraktische und fachtheoretische Berufsausbildung. Fachkenntnisse und die Eignung auch komplexe Vorgänge lösen zu können. Methodenkompetenz: Kenntnisse zum methodischen Vorgehen bei neuer oder komplexer Aufgabenstellung. Die Fähigkeit selbstständig Dinge zu erarbeiten und neue Informationen umzusetzen. (Transfer) Sozialkompetenz: Ist die Fähigkeit sich kooperativ zu verhalten, Meinungen anderer zu tolerieren, Kompromisse einzugehen und im Team arbeiten zu wollen. Einfach mit anderen Menschen/Mitarbeitern auf einer vernünftigen Ebene kommunizieren und zusammen arbeiten zu können. Stichwort Teamwork. Individualkompetenz: Konzentrationsfähigkeit, Selbstbewußtsein, Neugier, Flexiblität, Lernbereitschaft und Verantwortungsbereitschaft. Alle "kompetenzen" die die eigene Persönlichkeit ausmachen. Wichtig sind hierbei natürlich auch die: Schlüsselqualifikationen: = Zukunftsqualifikationen (stellen zukünftige Reserve dar / sichern Handlungsfähigkeit, bereiten auf Zukunft vor) - Fachübergreifende Qualifikationen wie: - Kommunikationsfähigkeit - Kooperationsfähigkeit - Kontaktbereitschaft - Kompromißfähigkeit - Teamfähigkeit - Qualitätsbewußtsein - Umweltbewußtsein - Eigenmotivation - Selbstverantwortung - Selbstbewußtsein - Neugier - Selbstständikeit - Lernbereitschaft - Flexibilität 01

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Unterweisung zur Ausbilder Eignungs Prüfung Prüfungs Prüfungs Prüfungs Prüfungs Teilnehmer: Nummer: Tag: Ort: Achim Rohleder 25/0704 08. Juli 2004 IHK Köln Zu unterweisender: Beruf: Auszubildender: Ausbildungsjahr: Thema: Lernziel: Mediengestalter 16 Jahre, Realschulabschluss 3. Monat des 1 Lehrjahres Qualitäts-Kontrolle von Filmen Der Auszubildende ist nach der Unterweisung in der Lage, Druckvorlagen (Filme) auf die drei druckspezifischen Merkmale hin zu überprüfen und diese mit Werten zu benennen. Methode: Arbeitsmittel: Unterweisungsdauer: Lehrgespräch, (fragend entwickelnde Form) Lupe, Druckvorlagen (Filme), Proof, Rasterzähler 10 Minuten 01

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Lernschritte: I.Einstieg 1. Der Auszubildende wird begrüßt und mit ein paar freundlichen Worten empfangen. Pädagogische Absicht: Dies dient der Kontaktherstellung und Auflockerung der Unterweisung 2. Die von mir mitgebrachten Arbeitsmittel werden auf einem Tisch ausgebreitet. Der Azubi wird gefragt, ob er schon mal Dinge davon gesehen hat. Vielleicht weiss er ja auch, wofür gewisse Gegenstände da sind. Die Dinge, die dem Azubi unbekannt erscheinen, werden durch Fragen (wie z.B. "Was könnte das denn sein?") nähergebracht. Pädagogische Absicht: Vom Bekannten zum Unbekannten. Interesse soll geweckt werden. 3. Wenn der Azubi die mitgebrachten Arbeitsmittel nun kennengelernt hat, wird das Lernziel definiert. Nämlich die Korrektheit der vorliegenden Filme an Hand von drei Kriterien zu überprüfen. Diese werden sein: Schichtseite, Rasterweite und Rasterwinkelung Die Wichtigkeit der Aufgabe wird begründet. Ohne diese Kontrolle kann der komplette Druckprozess ins stocken kommen und dadurch erhebliche Kosten nach sich ziehen Pädagogische Absicht: Das Lernziel wird hier klar definiert. Sorgfalt und besondere Aufmerksamkeit werden geweckt. II.Erarbeitung 4. Der Azubi wird nun aufgefordert, mögliche Kriterien herauszufinden. Woran kann man Kriterien festmachen? Was kannst du mit der Lupe erkennen? Schau dir die Vorder- und die Rückseite des Films genauer an, was kannst du feststellen? Pädagogische Absicht: Der Azubi wird kognitiv gefordert und stetig aktiviert. 5. Nach jedem erkannten Kriterium wird eine Prüfmethode erarbeitet. Wie hast du dieses erkannt? Wie kann man das messen? Natürlich werden von meiner Seite Tips während der Erarbeitung einfließen, um den Auszubildenden auf den richtigen Weg zu führen. Pädagogische Absicht: Erster Motivationsschub durch erkennen der Kriterien. Weiter gehts... 02

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III.Lernzielkontrolle 6. Nachdem alle drei Prüfkriterien erarbeitet wurden, wird der Azubi gebeten, diese noch einmal aufzuzählen und auf einem Abreitsblatt zu kennzeichnen. Hat er dieses getan, werden ihm anhand von Grafiken und Zeichnungen auf dem Arbeitsblatt die Merkmale noch einmal erläutert. Das Arbeitsblatt dient dann auch zum Nachfragen: Wie kann man die Rasterwinkelung beschreiben? Wofür steht noch mal Rasterweite? Warum ist die Schichtseite so wichtig und wo sollte diese beim Offsetdruck sein? Pädagogische Absicht: Sicherung und Vervollständigung des erarbeiteten. Mit fragen den Lernerfolg kontrollieren 7. Nun bekommt der Azubi einen weiteren Film, an dem er das gerade Erlernte noch einmal üben kann. Er soll die 3 Kriterien am Film austesten und dabei erklären, was er gerade macht. Die herausgefundenen Werte soll er auf seinem Übungsblatt eintragen. Sollte er ein Kriterium falsch oder unvollständig "auslesen" kann ich hier korrigierend eingreifen. Anderenfalls wird das richtige Ergebnis mit einem Lob bestätigt. Pädagogische Absicht: Dies dient der Lernzielkontrolle und Ergebnissicherung. IV.Abschluß 8. 9. 10. Nun wird auf die nächste Unterweisung hingewiesen. Diese wird auf das Thema der heutigen Unterweisung aufbauen und weitere Kriterien von Filmen betrachten. Für seine Aufmerksamkeit wir ihm gedankt. Das Gelernte soll vom Azubi in seinen Ausbildungsnachweis übertragen werden. Das Übungsblatt soll ebenfalls dem Ausbildungsnachweis beigefügt werden. Als Gedächtnisstütze des Erlernten bekommt er eine "Stichwortkarte" die er immer bei sich tragen kann und bei Unsicherheit Stichpunkte der Karte entnehmen kann. Pädagogische Absicht: Motivation 03

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Konzept-Begründung: Während der Ausbildung zum Mediengestalter für Digital und Printmedien kommt der Azubi nicht nur mit digitalen Mediendaten in Kontakt. Es sind nach wie vor noch traditionelle Materialien, auf die der weitere Druckprozess basiert. Wichtig ist hierbei unter Anderem die Korrektheit der Filme (Druckvorlagen), die zur Weiterverarbeitung im Druckprozess technisch einwandfrei sein müssen. Dies ist ein sehr wichtiger Faktor, da bei nicht korrekten Filmen der weitere Druck-Workflow ins Stocken gerät und dadurch sofort die Kosten explodieren. Unser Auszubildender sollte den Umgang und die Kontrolle auf Richtigkeit am Anfang seiner Ausbildung erlernen. Dieses ist sehr wichtig um Komplikationen in der Weiterverarbeitung vorzubeugen. Deshalb möchte ich meinen zu unterweisenden Jugendlichen im 3. Monat des ersten Lehrjahres auf die Filmkontrolle trainieren. Hierbei gehe ich von einem Auszubildenden mit 16 Jahren und einer erfolgreich abgeschlossenen 10 Klasse der Realschule aus. In den ersten beiden Monaten hat er einen Überblick in unsere Firma bekommen. Somit kennt er den groben technischen Ablauf in einer Druckerei. Satz am PC>Filmausgabe>Plattenherstellung> Druck>Schneiden>Falzen>Verpacken. Der Azubi wird nach der Unterweisung in der Lage sein, selbstständig: - Filme auf die richtige Schichtseite zu überprüfen - Filme auf die richtige Rasterweite zu überprüfen - Filme auf die richtige Rasterwinkelung zu überprüfen 04

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