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Höchstädter Bullenbote I-2015

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Besamungsverein Nordschwaben e. V. Höchstädter Bullenbote Ausgabe I/2015 Mehr Hubraum mehr Leistung ...

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Höchstädter Bullenbote Besamungsverein Nordschwaben e.V. Gesellschafter oder Mitglied bei: Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben . . . . . . . . . . Der „Ökologische Gesamtzuchtwert“ – Hilfsmittel für die Bullenauswahl auf dem ökologisch wirtschaftenden Milchviehbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Neues aus der Station . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Treffen der Eigenbestandsbesamer und Containerhalter . . . . . . . . . Vollgas PS 200 000 – der neue Spitzenstier in der Hornloszucht! . . . Die Wertinger Jungzüchter haben sich neu formiert . . . . . . . . . . . . . Das A und O einer stabilen Klauengesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahl (genomisch) geprüfter Bullen (hornlos) . . . . . . . . . . Auswahl genomisch geprüfter Bullen (Ersteinsatz) . . . . . . . . Vererbungsstärken unserer Nachkommen geprüften Bullen nach Merkmalen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VFR-Tierschau in Wertingen am 7. November 2015 . . . . . . . . . . . . . . Braunvieh-, Holstein-Rot- und Holstein-Schwarz-Bullen . . . . . . . . . . Schnellauswahlliste unserer Fleckvieh-Bullen . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 3 4 Höchstädter Klauenpflege GmbH Spermex - Gesellschaft für den Imund Export von TG-Sperma mbH 6 8 9 10 11 12 15 19 23 25 30 30 31 32 InterGen GmbH Vereinigung zur Förderung der Rinderzucht Verbindungen zur Besamungsstation Bestellung von Samen u. Besamungsscheinen Arbeitsgemeinschaft der Besamungsstationen in Bayern } Frau Grabski Frau Grimminger Frau Hochstädter Frau Macoschek Frau Reitmayer 09074 / 9559 - 15 Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen Zucht und Beratung Herr Köhnlein 0177 39 39 321 Außendienstmitarbeiterin Frau Espert 0170 57 04 712 Samenausfahrten Herr Montessuto 09074 / 9559 - 15 Stationsleiter Dr. Bosselmann 09074 / 9559 - 17 Zentrale Frau Zanggl 09074 / 9559 - 0 Buchhaltung Herr Schnürch 09074 / 9559 - 19 Fax: allgemeine Nachrichten 09074 / 9559 - 25 Fax: Samenbestellung 09074 / 9559 - 16 E-Mail info@bv-hoechstaedt.de Internet www.besamungsverein.de Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter Verbindungen zur Höchstädter Klauenpflege Geschäftsführer Klauenpflege Internet Mag. Reßler Frau Magosch 09074 / 9559 - 13 09074 / 9559 - 20 www.klauenpflege.de Herausgeber: Besamungsverein Nordschwaben e.V., Ensbachstr. 17, 89420 Höchstädt/Donau Erscheinungsweise: nach jeder Zuchtwertschätzung Gestaltung und Druck: Roch Druck, Einsteinstr. 21, 89407 Dillingen/Donau 2 Bild Titelseite: Christine Ball Collage (Fotos: Fotolia/Tsiumpa/Ahavelaar)

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Höchstädter Bullenbote Liebe Mitglieder und Freunde des Besamungsverein Nordschwaben e.V., zur Zeit sicherlich in aller Munde ist das nun vollzogene Ende der Milchquotenregelung. Bevor man sich überlegt, was dieses Ende für die Milchbauern bedeutet, muss man sich zunächst einmal überlegen, ob die Einführung der Milchquote das gehalten hat, was seitens der Politik versprochen wurde. Zunächst einmal sollte es die Milchbauern schützen. Jedoch ist seit Einführung der Quote die Anzahl der Milchbetriebe in Deutschland von rund 300.000 Betrieben auf knapp 77.000 Betriebe gesunken. Dieser Trend dürfte sich leider weiter fortsetzen und weder die Quote noch deren Abschaffung werden daran etwas ändern, solange die Politik nicht willens ist, wirkungsvollere Maßnahmen zum Erhalt der kleineren und familiär geprägten Betriebsstrukturen beizutragen. Zwar sind die Nominalpreise, die die Landwirte erhalten haben durch die Quote mehr oder weniger stabil geblieben, jedoch sind die Realeinnahmen aus der erzeugten Milch für den Landwirt gesunken. Dies konnte schlussendlich nur über ein Wachstum der Betriebe kompensiert werden. Sicherlich wurde durch den technologischen Fortschritt in der Landwirtschaft und der damit einhergehenden Steigerung der Produktivität, dieses Betriebswachstum begünstigt. Der Landwirt muss heute „ein größeres Rad drehen“, um ein angemessenes Einkommen zu erwirtschaften. Das zweite wichtige Argument, war die Stabilisierung der Milchpreise. Jedoch konnte die Quote die Preisschwankungen von bis zu 20 Cent je kg Milch nicht verhindern, so dass sie letztlich auch als Stabilisierungsinstrument mehr oder weniger versagt hat. Und auch die Überproduktion wurde durch die Quote nicht effektiv eingedämmt. Wenn also ein staatliches Instrument zur Regulierung seine wichtigsten Ziele verfehlt, so ist es außerordentlich schwierig, Argumente zu finden, warum man daran fest halten sollte. Sicher ist, dass auch weiterhin hochwertige Milch- und Rindfleischprodukte konsumiert und nachgefragt sein werden. Also werden sich die Herausforderungen für die Betriebe ändern. Wir müssen uns auf stärker schwankende Preise einstellen und durch die steigende Produktivität werden die spezialisierten Betriebe weiter wachsen. Eine gesellschaftliche Akzeptanz für größer werdende, moderne Betriebe ist für uns genauso wichtig, wie die Entwicklung weiterer Absatzmöglichkeiten in der Welt. Hier wird die Qualität der Produkte von der Herstellung bis zur Veredelung eine entscheidende Rolle spielen. Gerade bei der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion um Massentierhaltung muss die Politik im Sinne der Landwirtschaft Stellung beziehen. Und auch bei der Tierwohldiskussion sollte dem Verbraucher klar sein, dass jeder vernünftig wirtschaftende Betriebsleiter auf das Wohl und die Gesundheit seiner Tiere bedacht ist, weil die Gesunderhaltung allemal billiger ist, als die Therapie. Der Bedarf an hochwertigen Milch- und Fleischprodukten, wie wir sie in der Lage sind zu produzieren, wird bei einer wachsendenden Weltbevölkerung ebenfalls stetig wachsen. Natürlich müssen sich auch die Strukturen in den Organisationen auf diese Situation einstellen. Uns ist bewusst, dass die Anforderungen an Organisationen wie der unsrigen im gleichen Maße steigen werden, wie dies bei den Landwirten der Fall ist. Durch die Weiterentwicklung unseres Serviceangebotes versuchen wir uns schon heute auf die künftigen Fragestellungen einzustellen: Aus diesem Grund sind wir froh, dass wir mit dem Bullen Weltass 186767 neben vielen anderen sehr attraktiven Bullen den aktuellen Listenführer der genomischen Bullen bei uns in der Station haben. Dieser wird voraussichtlich ab Juni 2015 in Gebiet I in die Ausgabe gehen. Mit den Bullen Grimm PS 164480, Mupfel Pp 199880 und Williams 180078 sind gleich drei Bullen von Ihrer Besamungsstation in gezielter Paarung. Während die letzen beiden noch genomisch sind, ist Grimm PS 164480 einer der interessantesten Nachkommen geprüften hornlosen Vererber, den die Fleckviehzucht aktuell zu bieten hat. Landwirte, die bereits unsere kostenlose RindApp nutzen, werden demnächst die Ergebnisse des Milchträchtigkeitstest, der vom LKV und Milchprüfring angeboten wird, direkt in der App angezeigt bekommen. So bekommen sie ganz automatisch und schnellstmöglich die Ergebnisse mitgeteilt. Damit verbessern wir unseren Service für Sie. Wenn Sie Interesse haben melden Sie sich bei uns unter: lfrey@bvhoechstaedt.de oder telefonisch unter 09074 9559-0. Auch die seit Anfang diesen Jahres neu eingeführte Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall durch unsere Besamungstechniker, erfreut sich großer Beliebtheit. Mit diesem Service können Sie vor allem die nicht trächtige Kuh frühzeitig erkennen und dem Tierarzt zur Behandlung vorstellen. In der Zukunft wird es immer wichtiger werden, nicht nur im Bereich der Fruchtbarkeit, alle Möglichkeiten der Produktivitätssteigerung zu nutzen, um auch bei schwankenden Milchpreisen wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Diese Zukunft hat jetzt, nach dem Ende der Milchquote begonnen und wir sind zuversichtlich, dass wir diese Zukunft gemeinsam meistern werden! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei der Bullenauswahl in diesem Heft. Herzlichst Ihr Dr. Frank Bosselmann 3

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Zuchtwertschätzung für Nordschwaben Am 8. April 2015 wurde die erste Zuchtwertschätzung im neuen Jahr durchgeführt. Diese Schätzung verhielt sich relativ ruhig in Punkto neue Nachkommen geprüfte Bullen. So auch in Höchstädt. Der Überflieger der letzten Zuchtwertschätzung, POLARBAER 193020, konnte seinen Höhenflug nicht ganz halten und musste mit dem Auflaufen weiterer Töchterinformationen 6 Punkte im MW und 3 im gGZW einbüßen. Mit + 514 Mkg ist er dennoch im soliden Bereich. Der schnelle Milchfluss seiner Töchter (MBK 116) bei gleichzeitig guter Eutergesundheit (ZZ 103) sprechen nach wie vor für den Einsatz des fundamentstarken Leichtkalbebullen. Der erste Neueinsteiger in Höchstädt ist mit dem Resolut-Sohn IVIAN 172796 ein leistungsbetonter Vererber. Sein gGZW liegt bei 124 und sein MW bei 122 (+ 971 Mkg). Bei der Anpaarung gilt es, unbedingt das Fundament (88) mit stärkerer Winkelung (119) und weicherer Fessel (86) zu beachten. Besonders hervorzuheben bei diesem Bullen ist seine exzellente Eutervererbung mit 120. Zudem ist IVIAN absolut leichtkalbig (120). Die Möglichkeit, dass dieser Bulle TP vererben kann, ist bei der Anpaarung zu beachten. Ein weiterer Neuzugang ist der Rureif -Sohn VESPER 851008 (MV Morbo). Mit einem gGZW von 123 (+ 2) und MW von 119 (+ 3) konnte er sich mit dem Auflaufen seiner Töchter steigern. Seine gute MBK von 114 und positive ZZ von 103 machen diesen Bullen zusätzlich interessant. Das Exterieur ist sehr gut ausgeglichen mit Fundament 105 und Euter 110. Die Möglichkeit, dass dieser Bulle TP vererben kann, ist bei der Anpaarung zu beachten. Mit dem späten Gebalot-Sohn GOAR 179756 schafft es ein weiterer Vertreter dieser sehr seltenen Vaterlinie in die Empfehlung. Er präsentiert sich mit gGZW 119 und MW 118. + 673 kg Milch und ein paternaler Kalbeverlauf von 113 sind gute Argumente für seinen Einsatz. Seine rahmigen Töchter sind mit einem steileren Sprunggelenk (82) ausgestattet. In der Eutervererbung liegt er mit 100 im Durchschnitt, wobei die sehr kräftigen Striche 4 bei gutem Zentralband (112) und hoch sitzendem Euterboden (106) eine höhere Euternote hätten erwarten lassen. Unser Euterspezialist INFORMANT 850773 hält sich stabil. Für seinen breiten Einsatz spricht nach wie vor die außergewöhnlich gute Eutervererbung von 124, sein Rahmen von 116 und sein leichter Kalbeverlauf von 111. Zusätzlich überzeugt er durch seine gute Milchmengenvererbung von + 654 Mkg. Informant eignet sich optimal für die Besamung auf Everest- und Vanadin -Töchter. Der Ermut-Sohn EMPIRE 170640 (MV Samut) konnte sich um 3 Punkte im gGZW auf nun 118 steigern. Viel Milch (+ 854 Mkg), eine gute Zellzahl von 109 sowie ein hervorragendes Fundament von 121 runden das ansprechende Vererbungsprofil dieses Bullen ab. Mit EMPIRE haben wir einen Vererber in unser Programm aufgenommen, der mit Strichlänge 120 und Strichdicke 107 auf Kühe angepaart werden kann, deren Striche insgesamt zu fein sind. Unser Exterieurspezialist HADIL 179669 kann sein traumhaftes Exterieur, das man nicht schöner malen könnte, weiter bestätigen. Mit Rahmen 126 weisen seine enorm großen, und kalibrigen Töchter extrem viel Körper auf. Das Fundament ist mit ZW 116 tadellos. Die guten Euter (114) können ebenfalls mit kräftigen Strichen brillieren. Zu beachten hingegen gilt die knappere Zellzahl (90) und der erschwerte Kalbeverlauf von 83, was aber beim Kaliber seiner Töchter nicht verwundert. Ein weiterer Newcomer ist einer der wenigen Holzmichl Söhne namens JOHANN 189532 . Langlebigkeit liegt bei diesem Stier in der Familie. Zudem bringt er mit + 645 Mkg genügend Milch. Seine kleineren Töchter stehen auf einem guten, aber etwas stärker gewinkeltem Hinterbein. Die guten Euter (112) seiner Töchter haben einen guten Euterboden und kräftige Striche (SD 115). Das Angebot unserer genomischen Jungvererber haben wir für Sie wieder sehr sorgfältig ausgewählt. Dabei haben wir darauf geachtet, vor allem neue Bullen mit aufzunehmen, um Ihnen den gestreuten Einsatz unserer Jungvererber zu erleichtern. An erste Stelle ist der extrem vielversprechende Hutera Sohn HUBRAUM 164630 (MV Manitoba) zu erwähnen. Er ist nicht nur bei uns in Nordschwaben nachgefragt, son-

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Höchstädter Bullenbote dern erfreut sich in Bayern und weit darüber hinaus größter Beliebtheit. Dieser, auf sehr hohem Niveau, extrem ausgeglichene Jungvererber glänzt mit einem gGZW von 137 und einem sehr hohen MW von 133 bei + 1182 kg Milch. Im Exterieur zählt HUBRAUM mit Fundament 113 und einem überzeugendem Euterzuchtwert von 121 zu den besten Vererbern überhaupt. Wir sind froh, Ihnen einen solchen Ausnahmevererber aus unserem Haus anbieten zu können. Ein weiterer hoch interessanter Hutera -Sohn ist der kalibrige HUNTER 167140 . Seine Stärken sind die Inhaltstoffe. Ihm werden Töchter, die im klassischen Doppelnutzungstyp (FW 116) stehen, also Milch und Fleisch bringen, vorausgesagt. Die genomische Rahmenvererbung von 116 und Bemuskelung von 107 verkörpert der Stier selbst eindrucksvoll. Die guten Euter seiner Töchter sollen ebenfalls mit kräftigen Strichen ausgestattet sein. Ebenfalls neu ist der Manigo -Sohn MANIRUS 177429, der aus einer sehr schönen Rumgo -Tochter gezogen ist. Seine Kuhfamilie glänzt durch gigantisch hohe Milchleistungen bei dennoch gutem Exterieur! Sein gGZW von 132 und MW von 121, sowie sein FW von 111 und Fitness-ZW von 123 lassen ein sehr ausgeglichenes Vererbungsprofil erwarten. Glanzpunkt werden die Eutergesundheit (ZZ 123) und sein Kalbeverlauf von 123 (65 % Si.) sein. Mit WAECHTER 186727 stellen wir einen Willenberg Sohn aus einer sehr großen Rau -Tochter für den Einsatz zur Verfügung. Ihm wird ein fehlerfreies Exterieur bei einem gGZW von 130 und MW von 118 vorhergesagt. Positive Inhaltstoffe und ein FW von 112 runden das harmonische Vererbungsbild des ruhigen Stiers ab. Mit RIGON 177282 empfehlen wir einen Ricki -Sohn aus einer enorm kalibrigen Ilion -Tochter. Sein gGZW von 127 und MW von 125 bei einem FW von 110 und einer Milchmengenvererbung von + 830 kg lassen keine Wünsche offen. Sein KVp von 108 ist bereits mit einer Sicherheit von 92 % durch Nachkommen abgesichert. Seine männlichen Kälber waren auf dem Wertinger Mastkälbermarkt ähnlich gefragt wie die von VANADIN. Dies spiegelt die beeindruckende Qualität seiner Kälber wider. Mit einer extrem seltenen Linienführung, vereint mit einem außergewöhnlich exterieurstarken und langlebigen Kuhstamm, glänzt der Passion -Sohn PAZIFIK 193450 . Aus der gleichen Kuhfamilie stammt der bekannte Euterspezialist Inhof. PAZIFIK vererbt mit + 929 kg sehr viel Milch. Eine außergewöhnlich beachtenswerte Entwicklung macht derzeit der Dextro -Sohn DISTANZ 170700 . Durch das Auflaufen seiner ersten Töchter mit einer enorm hohen 100 Tage Leistung von 2.690 kg bei 4,17 % Fett und 3,17 % Eiweiß im HD von 7126 katapultiert es ihn im gGZW um 7 und MW sogar um 8 Punkte nach oben auf nun gGZW 120 und MW 122 bei + 1093 Mkg. Auch die ersten 18 bewerteten Töchter im Exterieur sehen vielversprechend aus. Er hat nur knapp den Sprung zu den Nachkommen geprüften Bullen verpasst. DISTANZ eignet sich ausschließlich für Besamungen auf Kühe. Bei den natürlich hornlosen Bullen sticht der Mungo Pp Sohn MUPFEL Pp 199880 ins Auge eines jeden Hornlosfans! Aus einer mittelrahmigen, exterieur- und leistungsstarken Ruakana -Tochter gezüchtet, ist er frei von Ralmesbach PS - und Irola PS -Blut. Mit gGZW 129 und MW 122 bei + 769 kg Milch sowie einem FIT-ZW von 126 buhlt er um die Gunst Ihrer Kühe und Kalbinnen, da sein genomischer Kvp von 116 (66 % Si.) zudem sehr vielversprechend ist. Weitere Glanzpunkte in seiner Vererbung sind das Fundament (106) und das Euter (112). MUPFEL Pp gilt aktuell als der Allrounder in der Hornloszucht. Er kann damit breit eingesetzt werden und die Hornloszucht somit weiter nach vorne bringen. Zum Abschluss erfreut uns der bereits als genomischer Jungvererber stärker eingesetzte Gebalot-Sohn GRIMM PS . Er ist nun Nachkommen geprüft und konnte dadurch seinen gGZW um 4 Punkte auf nun 115 und MW um 3 Punkte auf 107 steigern. Seine Töchter überzeugen mit einer hohen 100 Tage-Leistung bei guten Inhaltstoffen. Hervorzuheben ist die extrem gute Melkbarkeit von 120, die er sich jedoch zum Preis einer knapperen ZZ (88) erkauft. Der absolut leichtkalbige GRIMM PS (122) bringt knapp mittelrahmige, gut bemuskelte Töchter, die auf einem guten Fundament stehen und mit durchschnittlichen Eutern ausgestattet sind. Mit dieser großen Anzahl an neuen, hervorragenden Vererbern sind wir uns sicher, dass Sie bestimmt den richtigen Anpaarungspartner für ihre Kühe finden werden und wünschen Ihnen einen guten Start in die bevorstehenden Feldarbeiten. Ihr Köhnlein Benjamin (Zucht & Beratung) 5

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Höchstädter Bullenbote Der „Ökologische Gesamtzuchtwert“ – Hilfsmittel für die Bullenauswahl auf dem ökologisch wirtschaftenden Milchviehbetrieb Durch den gezielten Einsatz von Besamungsbullen kann eine Milchviehherde der Betriebsstrategie entsprechend züchterisch verbessert und eine höhere Wirtschaftlichkeit des Betriebes erreicht werden. Mit dem Ökologischen Gesamtzuchtwert (ÖZW) wurde ein Instrument geschaffen, um für ökologische Milchviehbetriebe interessante Bullen auswählen zu können. stellt werden, die weniger stark einsetzen, sich aber dann von Laktation zu Laktation stark steigern. In die gleiche Richtung zielt auch die stärkere Gewichtung der Persistenz. Im Ökologischen Gesamtzuchtwert wird auch das Exterieur berücksichtigt. Die Berücksichtigung von Fundament und Euter nimmt den Druck von der Milchleistung und unterstreicht die Bedeutung von gesunden Klauen und Eutern. Insgesamt werden im ÖZW die Fitnessmerkmale deutlich stärker als im konventionellen Gesamtzuchtwert gewichtet, was sich auf die Verteilung des Selektionserfolgs auswirkt (Abbildung 1). Gründe für einen ökologischen Gesamtzuchtwert Das Ziel eine gesunde und vitale Milchkuh zu züchten, gilt sowohl für die Kuh in konventionell als auch in ökologisch arbeitenden Betrieben. Aufgrund der unterschiedlichen Umweltbedingungen werden aber unterschiedliche Ansprüche an die Milchkuh gestellt. Eine hohe Stoffwechselstabilität, gute Fruchtbarkeitsergebnisse, flache Laktationskurven und gesunde Euter und Klauen sind im ökologisch wirtschaftenden Betrieb besonders wichtig. Diese unterschiedlichen Anforderungen an die Kühe, müssen sich natürlich auch auf die Auswahl und Gewichtung der Merkmale im Gesamtzuchtwert und somit auf das Zuchtziel auswirken. Wo finde ich Informationen über den ÖZW Der ÖZW wird wie der GZW dreimal im Jahr zu den Zuchtwertschätzterminen neu gerechnet und veröffentlicht. Wie unterscheiden sich der ÖZW und der GZW? Mit dem ÖZW wird versucht, aus dem aktuellen Bullenangebot der Besamungsstationen, die Bullen herauszustellen, die für die ökologische Milchviehhaltung besonders interessant sind. Im Vergleich zum konventionellen Gesamtzuchtwert erfolgt deshalb zum einen eine unterschiedliche Gewichtung der Merkmale, wobei verstärkt auf die Fitnesswerte gesetzt wird. Zum anderen werden zusätzliche Merkmale im ÖZW berücksichtigt (detaillierte Informationen zum ÖZW unter: http://www.lfl.bayern.de/itz/rind/ ). Um verstärkt in Richtung „Ausnutzung der Grundfutterleistung“ zu züchten, gibt es im ÖZW zusätzlich den sogenannten Zuchtwert Leistungssteigerung. Durch die Einbeziehung der Leistungssteigerung soll eine Überbewertung der Einsatzleistung verhindert und Kühe herausge6 Abb. 1: Theoretischer monetärer Selektionserfolg nach ÖZW und GZW beim Fleckvieh (Fürst, C., 2014) Eine detaillierte Darstellung der Ergebnisse erfolgt u.a. auf der Internetseite der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft unter dem oben angegebenen Link. Hier finden sich die entsprechenden Bullenlisten für die Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Gelbvieh, Übersichten über die Einzelzuchtwerte sowie ein Bullenblatt für jeden Bullen. Dabei wird bei der Darstellung der Ergebnisse zwischen drei Bullengruppen mit unterschiedlicher Sicherheit unterschieden:

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Höchstädter Bullenbote ▶ Nachkommen geprüfte Bullen mit hoher Sicherheit (klassische ÖZW-Bullen): Diese Bullen haben bereits viele Nachkommen und damit sehr sichere Zuchtwerte. Diese Bullen werden besonders für den Zuchteinsatz am ökologischen Milchviehbetrieb empfohlen. ▶ Nachkommen geprüfte Bullen mit mittlerer Sicherheit: Diese Bullen haben eine eingeschränkte Anzahl an Töchtern und Laktationen, die Zuchtwerte haben daher eine mittlere Sicherheit. ▶ Genomische Jungvererber mit geringer Sicherheit: Bei diesen Bullen sind die Zuchtwerte praktisch ohne Töchterleistungen und unter Berücksichtigung genomischer Informationen vorgeschätzt. Bei Besamungen mit genomischen Jungvererbern sollen diese auf mehrere verschiedene Bullen verteilt werden. Um zu verhindern, dass in Extremfällen Bullen in einzelnen Merkmalen auf ein Niveau abfallen, das z.B. zu Beeinträchtigungen in der Tiergesundheit der Nachkommen führen könnte, wurden zusätzliche Mindestanforderungen in einzelnen Merkmalen festgelegt. Da bei geringen Sicherheiten größere Zuchtwertschwankungen zu erwarten sind, sind die zusätzlichen Anforderungen kategorienspezifisch, d. h. mit geringerer Sicherheit erhöhen sich die Mindestanforderungen an die Zuchtwerte. Tabelle 1 zeigt jeweils 3 gute Bullen mit dem höchsten ÖZW innerhalb der Kategorien beim Fleckvieh. Aus Tabelle 1 ist ersichtlich, ob die Stärken einzelner Bullen mehr im Bereich der Leistung oder im Bereich der Konstitution (Fitness) liegen und wo sie ihre Vererbungsschwerpunkte aufweisen. Es zeigt sich auch, dass die Sicherheit der klassischen ÖZW Bullen deutlich über der Sicherheit der GJV liegt. Auf der anderen Seite ist natürlich das absolute Zuchtwertniveau bei den jungen Bullen deutlich höher. Zeitgerecht einen Anpaarungsplan erstellen Die passende Anpaarung richtet sich nicht nur nach dem höchsten ÖZW eines Bullen, sondern es müssen die Stärken und Schwächen der Kuh berücksichtigt werden. Daneben spielen natürlich Abstammung, Inzucht, genetische Besonderheiten und die betriebliche Situation eine gewichtige Rolle. Da die Bullenauswahl nach dem ÖZW sich auf für Ökobetriebe interessante Bullen beschränkt, wird auch nicht jeder der ausgewählten Bullen von der eigenen Besamungsstation direkt vertrieben. Hier empfiehlt es sich jedoch, den gewünschten Samen über die eigene Besamungsstation gegen Abgeltung der zusätzlichen Unkosten zu bestellen. Aus Aufwandsgründen ist es dabei sinnvoll und notwendig, größere Mengen zu ordern. Die bestellten Samenportionen stehen dann nach üblicher Betriebssituation, beim Tierarzt, Besamungstechniker oder im Hofbehälter für die Besamung zur Verfügung. Tab. 1: Jeweils 3 gute Bullen nach dem Ökologischen Gesamtzuchtwert (ÖZW) innerhalb der Bullengruppe beim Fleckvieh (Zuchtwertschätzung April 2015) Name Waldbrand Wille Willenberg Obstler *TA Himeros Rotglut Wohltat Wildnis *TA Wahrsager *TA HBNr. 192441 426617 185904 170639 170431 179589 605985 180110 186712 ÖZW 134 / 99 % 133 / 99 % 134 / 95 % 133 / 87 % 130 / 88 % 130 / 90 % 146 / 77 % 146 / 76 % 142 / 74 % Leistg. Konstit. 120 131 124 114 119 119 129 126 131 128 117 125 132 123 122 136 139 129 ÖMW 117 133 118 111 117 107 130 123 125 FW 106 103 117 107 113 123 106 109 116 PL 117 110 120 114 117 103 121 126 122 ND 106 101 112 126 122 115 118 115 112 FE 124 109 111 106 111 129 124 119 112 KF 119 117 114 123 105 106 116 122 116 Nachkommen geprüfte Bullen mit hoher Sicherheit (klassische ÖZW-Bullen) Nachkommen geprüfte Bullen mit mittlerer Sicherheit Genomische Jungvererber mit geringer Sicherheit Erläuterungen der Abkürzungen: ÖZW = Ökologischer Gesamtzuchtwert mit Sicherheit; Leistg. = Teilwert Leistung; Konstit. = Teilwert Konstitution; ÖMW = Ökologischer Milchwert; FW = Fleischwert; PL = Persistenz und Leistungssteigerung; ND = Nutzungsdauer; FE = Fundament und Euter; KF = Kalbung und Fruchtbarkeit 7

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Höchstädter Bullenbote Neues aus der Station Besamungstechniker Ludwig Erlinger und Karl Simlacher in den Ruhestand verabschiedet. Am 6. März wurde Herr Ludwig Erlinger nach 35 Jahren Tätigkeit als Besamungstechniker beim Besamungsverein Nordschwaben e.V. im Kreise „seiner“ Landwirte in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In dieser langjährigen Tätigkeit hatte Herr Erlinger in den „Stauden“ seine Wirkungsstätte. Auch verschiedene Umstrukturierungen meisterte Herr Erlinger mit Verstand und Können. Als ausgewiesener Fachmann für Mensch und Tier verstand er es immer, zum Wohle der Landwirte, für tierischen Nachwuchs auf den ihm anvertrauten Höfen zu sorgen. Als Nachfolger auf der „Tour Erlinger“ haben wir Herrn Stefan Burkhardt gewinnen können. Er kommt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb, der in unmittelbarer Nähe zu seinem neuen Dienstgebiet beheimatet ist. Herr Burkhardt Stefan Burkhardt Verabschiedung von Besamungstechniker Ludwig Erlinger v.l. Herr Erlinger, Frau Erlinger, Herr Helmut Schürer (Vorsitzender), Dr. Frank Bosselmann (Stationsleiter) wird die Arbeit von Herrn Erlinger in gewohnt erfolgreicher Weise weiterführen und freut sich auf Ihr Vertrauen! Herr Karl Simlacher hat am 28.02.2015 nach 39 Jahren beim Besamungsverein Nordschwaben e.V. seine aktive Tätigkeit eingestellt. Herr Simlacher war im Besamungsgebiet rund um Augsburg tätig. Am 16.04.2015 wurde er im Kreise der Landwirte aus „seinem Besamungsgebiet“ bei einer Feier verabschiedet. In den vielen Jahren seiner ausgezeichneten Tätigkeit im Dienst einer guten Fruchtbarkeit hat er sich durch sein zuvorkommendes, sehr freundliches Auftreten bei seinen Kunden Respekt und Anerkennung erarbeitet. Auf dieser Tour wird Herr Walter Schindele zukünftig tätig sein und die erfolgreiche Arbeit von Herrn Simlacher Walter Schindele weiterführen. Vorstand, Belegschaft und Landwirte wünschten Herrn Erlinger und Herrn Simlacher alles Gute für die Zukunft und bedankten sich für die vielen Jahre, die sie im Dienst einer guten Fruchtbarkeit unterwegs waren. Ebenso wünschte der Vorstand den „Nachrückern“ einen guten Start in den ihnen anvertrauten Besamungsgebieten. Verabschiedung von Besamungstechniker Karl Simlacher v.l. Herr Helmut Schürer (Vorsitzender), Herr Simlacher, Dr. Frank Bosselmann (Stationsleiter), Frau Simlacher 8

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Höchstädter Bullenbote Treffen der Eigenbestandsbesamer und Containerhalter Das diesjährige Treffen der Eigenbestandsbesamer und Containerhalter des Besamungsvereins Nordschwaben wurde am 18. März im Steinheimer Schützenheim abgehalten. Nach der Begrüßung durch den Stationsleiter Herrn Dr. Bosselmann und den Vorsitzenden Herrn Schürer stellte Benjamin Köhnlein die aktuellsten Bullen der Besamungsstation vor. Als Gastredner konnte Herr Dr. Ulrich Janowitz von der Rinder-Union West gewonnen werden. Er referierte über den Einfluss der Transitphase auf die Leistung und die Fruchtbarkeit der Milchkuh. Seinen aufmerksamen Zuhörern gab er nicht nur fachliches Wissen weiter, sondern auch praktisch anwendbare Tipps und Kniffe mit auf den Weg. Nach dem offiziellen Teil ging die Veranstaltung in den gemütlichen Teil über und es gab anregende Gespräche und Meinungsaustausch unter den Gästen. Wir hoffen Sie im nächsten Jahr wieder beim Treffen der Eigenbestandsbesamer und Containerhalter begrüßen zu dürfen. Besamungsverein Nordschwaben e. V. Besuchen Sie am 07.06.2015 um 10:30 Uhr auf dem Stationsgelände in Höchstädt unsere Bullenparade Besamungsverein Nordschwaben e.V. Ensbachstr. 17 89420 Höchstädt Tel. 09074 9559 0 www.besamungsverein.de Höchstädter Klauenpflege GmbH Ensbachstr. 17 89420 Höchstädt Tel. 09074 9559 20 www.klauenpflege.de 9

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Höchstädter Bullenbote Vollgas PS 200 000 – der neue Spitzenstier in der Hornloszucht! Bereits am 21. Februar 2015 konnte sich die Besamungsstation Höchstädt an der Rinderzucht-Süd Schau in Weilheim nach einem lang anhaltenden Winkerduell einen der besten natürlich hornlosen Bullen der Fleckviehzucht sichern. Für einen Spitzenpreis von 99.000 € bekam der Besamungsverein Nordschwaben e.V. den Zuschlag für VOLLGAS PS 200 000. Dieser natürlich hornlose Stier ist ein Sohn des bereits sicher Nachwöhnlich hohe Zuchtwerte. Sein gGZW liegt kommen geprüften Hornlosbullen VALERO PS. bei 135 und MW bei 125 bei + 817 kg Milch. SoSeine Mutter ist eine enorm leistungsstarke mit reiht er sich ganz oben in die Liste der natürERMUT-Tochter. Weiter im Stammbaum finden lich hornlosen Bullen ein. Der genomisch gesich die bewährten Vererber MALINT, EILIG und schätzte FW von 119 und der FIT-ZW von 113 ROMEL wieder. VOLLGAS PS ist frei von dem in lassen frohwüchsige und vitale Nachkommen erwarten. Sein paternaler Kalbeverlauf liegt bei der Hornloszucht dominierenden RALMESBACH 113 (66 % Si.) und könnte sich als kalbinnengeeigPS- und IROLA PS-Blut. Das macht diesen natürnet erweisen. Das fehlerfreie Exterieur mit Rahlich hornlosen Bullen zusätzlich extrem interessant, da er sehr breit eingesetzt werden kann. men 95, Bemuskelung 93, Fundament 112 und Seine Mutter schloss ihre erste Euter 109 runden das beeinLaktation mit über 10.000 kg druckende Vererbungsprofil des ruhigen Prachtbullen ab. Milchleistung ab. Die lange, Aktuell beginnt VOLLGAS PS mittelrahmige Zweitkalbskuh weist ein trockenes, sehr feinmit der Spermaproduktion. Wir erwarten frühestens Angliedriges Fundament und eine fang Juni 2015 die ersten Porstraffe Fessel auf. Das Schentionen an unsere Mitglieder keleuter-betonte Euter wird von einem gut ausgeprägten ausgeben zu können. Allerdings steht Ihnen mit MUPFEL Zentralband gehalten. Mit dem Nachkommen geprüfPp 199880 bereits jetzt schon ten hornlosen Vater besticht ein Spitzenbulle der HornlosVOLLGAS PS durch außerge- VOLLGAS-Mutter 755, 2. Laktation zucht zur Verfügung. Landkreisvertreter im Jungzüchterclub Wertingen Aichach-Friedberg Franz Demmelmair, Gallenbach Hubert Engl, Eismannsberg Johann Kügle, Dasing, St. Franziskus Dillingen Michael Eberle, Mörslingen Markus Häusler, Finningen Bastian Hermanns, Reistingen Günzburg Alexander Dirr, Kissendorf Christian Wiedemann, Oberwaldbach Anja Wiedemann, Oberwaldbach 10 Augsburg Stefanie Kraus, Deubach Markus Meitinger, Ried Philipp Schmid, Ustersbach, Sonnenhof Donau-Ries Monja Dreger, Harburg, Egermühle Jonas Kornmann, Harburg, Kratzhof Kilian Landes, Ammerfeld Neu-Ulm Matthias Hofmayr, Roggenburg Michael Landwehr, Neu-Ulm, Gurrenhof Martin Ruess, Jedesheim Im Bild die gewählten Landkreisvertreter der neu konstituierten Vertreterversammlung des Jungzüchterclub Wertingen. Aus jedem Landkreis sind 3 Personen entsandt.

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Höchstädter Bullenbote Die Wertinger Jungzüchter haben sich neu formiert „Jugend ist Zukunft“ – gemäß diesem Motto hat sich der Jungzüchterclub Wertingen in der neuen Wahlperiode in allen Landkreisen deutlich verjüngt. Im Vorfeld der Neuwahlen haben sich die Verantwortlichen viele Gedanken zur Vereinsstruktur gemacht und nun eine sehr gute und zukunftsorientierte Lösung gefunden. nun darauf, in der kommenden Zeit von den sehr engagierten jungen Leuten umgesetzt zu werden. Als konkrete Aufgaben stehen bereits an: die VFR-Tierschau in Wertingen am 7. November 2015 und die 5. Bayerische Jungzüchtertierschau am 27. Februar 2016 in Wertingen. Ein ganz herzliches Dankeschön und großes Kompliment für die geleistete Arbeit gilt der bisherigen Vorstandschaft mit Andreas Böhm, Andreas Kraus, Maria Rosskopf und Stefan Wohlmann, aber auch allen Funktionsträgern in den Landkreisclubs, die nun Platz für den Nachwuchs gemacht haben. Insbesondere der bisherige 1. Vorsitzende Andreas Böhm hat mit hohem Engagement, Fleiß, Zielstrebigkeit und Begeisterung die Wertinger Jungzüchter sehr erfolgreich geführt und nach außen vertreten. Es ist vor allem sein Verdienst, dass Wertingen mit der landesweiten und rasseübergreifenden Jungzüchtertierschau zum Mittelpunkt der bayerischen Züchterjugend geworden ist. Neue Struktur Die Landkreis-Clubs haben ihre Selbständigkeit insofern aufgegeben, dass es dort keine eigenen Vorstandschaften (1. und 2. Vorsitzender, Kassierer, Schriftführer) mehr gibt. Anstelle dessen ist in jedem Landkreis ein gleichberechtigtes Führungsteam von sechs Personen gewählt. Jeweils drei Personen aus den Führungsteams der sechs Kernlandkreise vertreten ihren Landkreis bei der Vertreterversammlung des Jungzüchterclub Wertingen. Mit dieser Neuausrichtung kann einerseits eine organisatorische Vereinfachung und Bündelung erreicht werden (z.B. in der Mitgliederverwaltung und im Kassenwesen-SEPA). Es ist aber auch erklärtes Ziel, neben zentralen Veranstaltungen weiterhin viele Angebote in der Fläche, d.h. regional in den Landkreisen aufrechtzuerhalten. Die Struktur ist damit ähnlich aufgebaut wie beim Zuchtverband, wo ebenfalls jeder Landkreis mit Ausschussmitgliedern repräsentiert ist. Neue Mitglieder Neues Führungsteam Bei der konstituierenden Versammlung am 8.April wurde eine komplett neue Führungsmannschaft gewählt. Als „Doppelspitze“ im Vorsitz fungieren gleichberechtigt Monja Dreger, Egermühle, Lkr. DON und Bastian Hermanns, Reistingen, Lkr. DLG. Monja Dreger besucht zurzeit die Landwirtschaftsschule in Wertingen, Bastian Hermanns studiert Landwirtschaft in Triesdorf. Zum Führungsteam gehören weiterhin Markus Meitinger, Ried, Lkr. A als 3. Vorsitzender; Bianca Schäble, Buttenwiesen, Lkr. DLG als Kassiererin sowie Alexander Dirr, Kissendorf, Lkr. GZ als Schriftführer. Neue Ideen Die Landkreisvertreter nutzten die konstituierende Sitzung auch zu einem Brainstorming über Ziele und Arbeitsschwerpunkte. Viele gute Ideen warten Im Rahmen der SEPA-Umstellung musste die Mitgliederverwaltung komplett neu aufgesetzt werden. Die Beitrittserklärungen gehen leider derzeit noch etwas zögerlich ein. Daher nochmal die eindringliche Bitte an alle bisherigen Mitglieder, sich baldmöglichst mit dem zugeschickten neuen Formular anzumelden. Wir sehen aber auch noch großes Potential an neuen Mitgliedern. An alle jungen Menschen in rinderhaltenden Betrieben: Traut euch und nutzt die Chance beim Wertinger Jungzüchterclub Gleichgesinnte kennenzulernen und Interessantes und Wissenswertes zur Landwirtschaft, Rinderhaltung und Zucht zu erfahren. Wir veranstalten Schulungen, Vorträge, Wettbewerbe zur Tierbeurteilung und Tiervorführung, Teilnahme an Tierschauen, Lehrfahrten und nehmen auch an überregionalen Veranstaltungen teil. Neben dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch ist uns die Förderung der Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit ein großes Anliegen. Darum gibt es auch gesellige Veranstaltungen. Also nochmal der Aufruf: Werdet Mitglied bei den Wertinger Jungzüchtern Ein junges, engagiertes Führungsteam - die neu– es lohnt sich! gewählte Vorstandschaft des Jungzüchterclub Wertingen (v.l.n.r.): Bastian Hermanns (1. Vorsitzender), Bianca Schäble (Kassiererin), Alexander Dirr (Schriftführer), Monja Dreger (1. Vorsitzende) und Markus Meitinger (3. Vorsitzender) Monja Dreger, Bastian Hermanns, Friedrich Wiedenmann 11

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Höchstädter Bullenbote – Klauenpflege Das A und O einer stabilen Klauengesundheit Lahmheiten frühzeitig erkennen – rechtzeitig reagieren um wirtschaftliche Verluste und Schmerzen der Tiere zu verhindern Die Gesunderhaltung der Kuh, ist eine wichtige Herausforderung für die Landwirtschaft, da der Gesellschaft der Verzehr von Lebensmitteln, die von artgerecht gehaltenen und gesunden Tieren gewonnen werden, immer wichtiger wird. Die Lahmheitshäufigkeit ist ein repräsentativer Indikator für den sogenannten Kuhkomfort. Lahmheiten sind Ausdruck von Schmerz. Studien beweisen, dass bei lahmen Tieren höhere Werte von dem Stresshormon „Kortisol“ im Blut nachweisbar sind. Lahmheiten stellen somit für den gesamten Organismus eine Stresssituation da. In Europa sind laut Aussage von Prof. Mülling 5 Millionen von zirka 20 Millionen gehaltenen Milchkühen lahm. Für über 90 % aller Lahmheitsfälle bei Milchrindern werden Erkrankungen der Klauen und der die Klauen umgebenden Haut verantwortlich gemacht. Nicht nur wegen des Tierschutzes sondern auch wegen der enormen wirtschaftlichen Verluste, die durch Lahmheiten verursacht werden, ist es von großer Bedeutung die Lahmheitshäufigkeit zu senken. Bei konservativer Berechnung kann man davon ausgehen, dass pro Lahmheit ein durchschnittlicher Verlust von 330 € zu verbuchen ist. Die wirtschaftlichen Verluste setzen sich aus direkten und indirekten Verlusten zusammen. In einem gut geführten Milchviehbetrieb sollten zumindest 90 % der Tiere lahmheitsfrei sein, die restlichen Kühe dürfen nur geringe Lahmheiten aufweisen. Die persönliche Motivation des Betriebsführers und vor allem das Bewusstsein um die Wichtigkeit der Klauengesundheit sind maßgeblich für die Klauengesundheit im Betrieb verantwortlich. Laut Studien werden nur etwa 10 bis 25 Prozent der lahmen Kühe erkannt, je nach Trainingszustand des Beobachters. Geringe Veränderungen in der Mobilität werden oft übersehen. Doch gerade das frühe Eingreifen in das Geschehen ist entscheidend, um wirtschaftliche Verluste und Schmerzen der Tiere zu verhindern. Trägt eine Kuh ihr Gewicht mit Wohlbefinden, hat sie sowohl im Stand als auch in der Bewegung eine gerade Rückenlinie. Das erste Anzeichen von gestörtem Wohlbefinden beim Gewichttragen ist eine gekrümmte Rückenlinie in der Bewegung. Die Klauengesundheit muss spätestens dann überprüft werden, wenn das Tier mit gekrümmtem Rücken steht. Die Höchstädter Klauenpflege GmbH, die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. (LKV) und die Klinik für Wiederkäuer Oberschleißheim haben im Frühjahr bis Sommer 2012 eine umfassende Feldstudie durchgeführt. Mülling und Hagen, 2012 Direkte oder offensichtliche Kosten Aufgewendete Arbeitszeit Behandlungskosten Tierarzt Sinkende Milchleistung Arzneimittel Verworfene Hemmstoffmilch Indirekte oder verborgene Kosten Sekundärerkrankungen, Abgänge/Merzungen Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit Gesamtkosten 12 Kossaibati und Esslemont, 1997 51 € 53 € 52 € 30 € 34 € 200 € 194 € 614 € 240 € 60 € 50 € 30 € 25 € 240 € 205 € 850 €

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Höchstädter Bullenbote – Klauenpflege An dem Projekt nahmen 35 Lauf- bzw. Anbindestallbetriebe des Höchstädter Kundenstammes teil. Im Rahmen der regulären Klauenpflege wurde die Klauengesundheit von insgesamt 1435 Fleckviehkühen erfasst. Die Beurteilung erfolgte nach dem allgemein gültigen Diagnoseschlüssel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), die Milchleistung wurde anhand der Milchleistungsprüfdaten (MLP) ermittelt. Bei 72 % aller untersuchten Tiere konnte mindestens eine klauenassoziierte Diagnose gestellt werden. Der Prozentsatz der klauenkranken Tiere war dabei bei Tieren in Laufställen deutlich höher als bei den Tieren in Anbindehaltung (Laufstall 79,3 % Anbindehaltung 62,6 %). Auch für einzelne Klauenkrankheiten wurden stets höhere Prävalenzen für Laufstalltiere ermittelt. Einzige Ausnahme stellte das Rusterholz’sche Sohlengeschwür dar, das durch falsche Belastungsverhältnisse bei zu langen, sogenannten Stallklauen entsteht, und das öfter bei Tieren in Anbindehaltung festgestellt werden konnte. Während die Klauengesundheit in Anbindehaltung also scheinbar hauptsächlich durch den fehlenden Abrieb negativ beeinflusst wird, nehmen im Laufstall erheblich mehr Faktoren Einfluss. Neben auf der Hand liegenden Punkten wie Lauf- und Liegeflächenbeschaffenheit sind dies unter anderem auch Herdengröße, Infektionsdruck, die Fütterung und die Intensität der Einzeltierbeobachtung. durch die Höchstädter Klauenpflege GmbH durchgeführt wird, wurden Klauenerkrankungen rechtzeitig entdeckt und konnten so bereits im Anfangsstadium „behandelt“ werden. Besonders interessant waren die Ergebnisse zur Milchleistung. Für klauenkranke Laufstalltiere konnte eine deutlich geringere Milchleistung festgestellt werden als für klauengesunde Vergleichstiere. Zwar führten geringgradige Klauenerkrankungen noch zu keinen wesentlichen Veränderungen der Milchleistung. Diese werden vom Tier vermutlich noch gut toleriert und kompensiert. Bei mittel- bis hochgradiger Klauenerkrankung konnten jedoch durchschnittliche Verluste von 680 kg bis zu 950 kg Milch pro 305Tage-Leistung registriert werden. Der größte Rückgang der Milchleistung wurde bei Tieren beobachtet, bei denen eine Klauenerkrankung in der Startphase der Laktation diagnostiziert wurde (Laktationstag 0 – 60) (siehe Abb.). Bei diesen Tieren war nicht nur die 100-TageLeistung deutlich reduziert, auch die 305-TageLeistung differierte um bis zu – 2.080 kg Milch, im Vergleich zur Leistung geschwächter Tiere. Diese beachtlichen Verluste lassen davon ausgehen, dass klauenkranke Tiere selbst nach Behandlung in der aktuellen Laktation nicht mehr zum ursprünglich erwarteten Milchleistungsniveau zurückkehren. Eine Klauenerkrankung zum Zeitpunkt des Laktationshöhepunktes führt demnach nicht nur zu einem Ausbleiben der Spitzenleistungen, sondern zu einem fortwährenden Verlust innerhalb der gesamten Laktation. Prävalenzen der diagnostizierten Klauenkrankheiten auf Tierebene in Lauf- und Anbindestall (Laufstall n = 766; Anbindestall n = 669) n = absolute Zahlen der betroffenen Tiere, % = Anteil der Gesamtpopulation der jeweiligen Haltungsgruppe, Horn = Krankheiten des Klauenhorns, Haut = Krankheiten der Klauenhaut, RE = Klauenrehe, WLD = Weiße-Linie-Defekt, WD = Wanddefekt, DS = Doppelsohle, STG = Steingalle, RSG = Rusterholz’sches Sohlengeschwür, KSG = Klauensohlen-geschwür atypischer Lokalisation, SSG = Sohlenspitzengeschwür, HS = Hornspalt, DD = Dermatitis Digitalis, BF = Ballenfäule, LI = Limax, DID = Dermatitis Interdigitalis, PH = Phlegmone Zwei Drittel aller Klauenerkrankungen waren lediglich geringgradig ausgeprägt. Diese Beobachtung bestätigt den positiven Effekt einer regelmäßigen und fachkundig durchgeführten Klauenpflege. Da in allen teilnehmenden Betrieben rund alle 6 Monate eine funktionelle Klauenpflege Mittlere 305-Tage-Leistung klauen-gesunder und hochgradig klauenhornbzw. klauenhaut-kranker Laufstallkühe in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Diagnosestellung (DIM) DIM = Laktationstag (day in milk) zum Zeitpunkt der Diagnosestellung, Gesund = mittlere Leistung klauengesunder Tiere, Horn max. SG 3 = mittlere Leistung klauenkranker Tiere mit hochgradig ausgeprägter Klauenhornkrankheit, Haut max. SG 3 = mittlere Leistung klauenkranker Tiere mit hochgradig ausgeprägter Klauenhautkrankheit 13

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Höchstädter Bullenbote – Klauenpflege Richtiger Zeitpunkt der Klauenpflege Eine allgemein gültige Empfehlung für den richtigen Zeitpunkt der Klauenpflege gibt es nicht. Natürlich sollte der Zeitpunkt der Klauenpflege so gewählt werden, dass das Wohlbefinden beim Gewichttragen aufrecht erhalten wird. Eine Kuh trägt ihr Gewicht dann mit Wohlbefinden, wenn Sie sowohl im Stand als auch in der Bewegung eine gerade Rücklinie zeigt. Eine Kuh muss gesund und lahmheitsfrei durch ihre Aufzuchtphase kommen. Falls sie in dieser Zeit bereits an einer Lahmheit erkrankt ist, so steigt das Risiko erneut während der ersten Laktation an einer Lahmheit zu erkranken um das 27-fache. ▶ „Was man beim Jungtier versäumt bekommt man beim ausgewachsenen Tier nicht mehr hin!“ Die Klauenpflege zur Erstbesamung ist außerdem eine der wichtigsten prophylaktischen Maßnahmen gegen die Mortellaro´sche Krankheit. Zu diesem Zeitpunkt eine wirkungsvolle Einzeltierbehandlung stellt sicher, dass keine Färse mit Mortellaro’scher Erkrankung zur laktierende Herde kommt. Deswegen gilt der Leitspruch: „Zuchtreife ist Pflegereife!“ Lahme Tiere müssen natürlich unverzüglich beschnitten werden, unabhängig vom Alter! Für Anbindehaltungen empfiehlt sich ein Pflegeintervall von 6 Monaten. Obwohl es bei Tieren mit hochgradig veränderten Klauen (z.B. Klauenrehe) nötig sein kann, dieses Intervall auf vier Monate zu verkürzen. Für Laufstallungen kann keine einheitliche Empfehlung ausgesprochen werden, da die Haltungsbedingungen zu unterschiedlich sind. Empfohlen wird entweder die sogenannte saisonale Klauenpflege zwei bis besser dreimal im Jahr, oder die Klauenpflege am Lebenszyklus der Kuh. Saisonale Beschneidung: Die Tiere drei Mal jährlich zu beschneiden empfiehlt sich sehr, weil die beste Klauenpflege nur vier Monate anhält. Grund dafür ist, dass die Hohlkehlung nach maximal 10 Wochen nicht mehr vorhanden ist und der Teufelskreislauf mit der ständig überlasteten Außenklaue von Neuem beginnt. Jeder weiß, dass nach 4 Monaten wieder einige Tiere der Herde klamm gehen. Bevor jene Tiere wirklich zu lahmen beginnen muss der Klauenschnitt erfolgen. Klauenpflege am Lebenszyklus: Sehr gute Erfolge lassen sich beim Klauenschnitt am Lebenszyklus der Kuh erzielen. Hierbei wird sichergestellt, dass die Kuh gerade zu Beginn der Laktation gut zu Fuß ist, um die maximale Trockenmasseaufnahme zu garantieren. Wichtig ist, dass der Zeitpunkt der Klauenpflege nach der Geburt so gewählt wird, dass das Tier zum Zeitpunkt der Besamung bereits beschnitten ist und so der neuen Trächtigkeit keine Lahmheit im Wege steht. Diesen Mehraufwand danken Ihnen Ihre Tiere im Stall mit deutlich besserer Leistung! TA Mag. Hubert Reßler Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter Höchstädter Klauenpflege GmbH www.klauenpflege.de info@klauenpflege.de Tel. 09074 9559-13 14

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Auswahl Nachkommen geprüfter Bullen geb. 08.03.10 POLARBAER 193020 Fundament Linienalternative Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe Beckenneigung Sprg.winkelung Sprg.ausprägung Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatzierung Strichstellung Euterreinheit 106 95 121 102 107 106 108 101 100 95 111 113 111 98 104 106 99 107 99 87 88 98 101 76 88 100 112 124 leichtkalbig Tochter Halyna, 1. Laktation gGZW 128 (89 %) MW 117 (94 %) FW 106 (99 %) FIT 120 (79 %) Fruchtbarkeit Menge kg Züchter: Gutsverwaltung Sossau, Grabenstätt Fett % Eiweiß % 2520 + 514 Nettozunahme 4,28 + 0,10 Ausschlachtung 3,30 + 0,05 Handelsklasse 103 112 Kalbeverlauf pat. 119 mat. 109 (99 %) (86 %) 107 116 107 Totgeburten pat. 106 mat. 116 (99 %) (77 %) 105 HD klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker schwach tief kurz dünn außen nach außen unrein erwünschter Bereich FW 91 FW 114 ND 112 ND 114 Poldi Selma Wal 286 groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein Anzahl bewertete Tiere: 121 Polari 649 gGZW MW 113 105 GZW 129 MW 117 Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl 103 8332 Fruchtbarkeit mat. 107 (65 %) Hardi Senta Malefiz 022 geb. 14.11.09 IVIAN *TA 172796 Milchmenge Euter leichtkalbig Exterieur Merkmal / Relativzuchtwert Rahmen Bemuskelung Fundament Euter Kreuzhöhe Körperlänge Hüftbreite Rumpftiefe Beckenneigung Sprg.winkelung Sprg.ausprägung Fessel Trachten Voreuterlänge Sch.euterlänge Voreuteraufhäng. Zentralband Euterboden Strichlänge Strichdicke Strichplatzierung Strichstellung Euterreinheit 100 97 88 120 99 100 104 103 97 119 107 86 97 109 92 120 96 110 109 97 115 120 106 76 TP 88 100 112 124 Tochter 278, 1. Laktation gGZW 124 (84 %) MW 122 (87 %) FW 99 (96 %) FIT 112 (76 %) Fruchtbarkeit Menge kg Züchter: Meiereder Franz, Pfarrkirchen Fett % Eiweiß % 2547 + 971 Nettozunahme 3,89 – 0,13 Ausschlachtung 3,15 – 0,05 Handelsklasse 98 102 Kalbeverlauf pat. 120 mat. 106 (99 %) (78 %) 102 100 97 Totgeburten pat. 111 mat. 120 (98 %) (69 %) 99 HD klein kurz schmal seicht eben steil voll durchtrittig niedrig kurz kurz locker schwach tief kurz dünn außen nach außen unrein erwünschter Bereich FW 115 FW 97 ND 95 ND 102 Remont Rosita Romwein Dom groß lang breit tief abfallend säbelbeinig trocken steil hoch lang viel fest stark hoch lang dick innen nach innen rein Anzahl bewertete Tiere: 53 Resolut gGZW MW 122 119 MW 111 Nutzungsdauer Melkbarkeit Persistenz Zellzahl 107 7563 Fruchtbarkeit mat. 99 (58 %) Stego Romena Randy Dornros Domkar *TA GZW 113 15

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