feinstoffblick 9. Ausgabe / März 2015

 

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Energieentzug! Mit diesem Thema haben viele Menschen zu tun. Die Ursachen dafür werden in der 9. Ausgabe aus feinstofflicher Sicht dargestellt.

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Zeitschrift der Göthertschen Methode® | Ausgabe 9 | März 2015 Innere Zufriedenheit finden Der Hunger nach MEHR Hilfe, mir wird Energie entzogen! Rückenprobleme: Lösungen zur Schmerzfreiheit

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EDITORIAL Suchen oder finden? Liebe Leserin, lieber Leser, was wäre das Internet ohne Suchmaschinen? Wie könnte man ohne sie etwas finden? Würden wir es überhaupt nutzen? Wir suchen etwas zu einem bestimmten Thema und beauftragen eine „Maschine“ für uns danach zu suchen. – Bei Unterlagen oder Schlüsselbunden, die wir verlegt haben, suchen wir in der Regel selber. Wenn man sucht, ohne das Gesuchte zu finden, ist das meist eine frustrierende Erfahrung. – Manchmal findet man auch etwas anderes, als man gesucht hat. Z.B. statt des Schlüsselbundes die Uhr, von der man gar nicht wusste, dass man sie vermisst: eine freudige Überraschung. (Oder historisch: Kolumbus soll den Seeweg nach Indien gesucht haben und fand: Amerika.) Ist Finden dann nur das Ergebnis von Suchen? Man kann auch finden ohne etwas zu suchen. (Z.B. eine unerwartete Mail mit einer erfreulichen Mitteilung, eine zufällige Erklärung für eine unverstandene Begebenheit oder einen Menschen, der Hilfe benötigt.) – Jedes der beiden kann also auch für sich stehen. Was unterscheidet Suchen und Finden? Pablo Picasso soll den Unterschied so ausgedrückt haben: „Ich suche nicht – ich finde. Suchen ist, wenn man von alten Dingen ausgeht und im Neuen das bereits Bekannte wiederfindet. Finden ist etwas völlig Neues, neu auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt.“ Menschen, die zum ersten Mal vom Feinstofflichen hören, haben vielleicht nach einer Lösung für eine akute Lebenssituation gesucht (z.B. Erschöpfung, Trauer oder innere Unruhe und Ziellosigkeit). Wenn sie sich näher mit dem Feinstofflichen beschäftigen, finden sie oft über die Lösung des Problems hinaus etwas, das sie so bewusst gar nicht gesucht haben: die Erinnerung an das Leben, so wie sie es vielleicht einmal gekannt haben. Und u.U. gar nicht mehr wissen, dass sie es vermissen. Von diesem Finden berichten die Artikel dieser Ausgabe. Wie geht es Ihnen mit diesem Thema? Suchen Sie noch oder finden Sie schon? Diese Zeitschrift haben Sie ja schon gefunden ;-) Reiner Marks Redaktion Feinstoffblick

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Inhalt Der Hunger nach mehr Ein Gewinn an Lebensqualität Hilfe – mir wird Energie entzogen! Entwicklung einer neuen Anwendungsform Erfahrungsstudie zu Rückenproblemen Endlich ohne Korsett – Interview Die Feinstoffberufe und das Qualitätsmerkmal NDGM Angebote Termine 4 6 8 10 12 13 14 15 16 Impressum „feinstoffblick“ ist eine Zeitschrift der Göthertschen Methode® GME Verlag Ronald Göthert Schöne Aussicht 5 D - 34596 Bad Zwesten Telefon +49 (0)5626 - 922 79 71 redaktion@feinstoffblick.de www.feinstoffblick.de Herausgeber: Ronald Göthert Verlagsleitung, Konzeption: Angela Göthert Verantwortlicher Redakteur: Reiner Marks Redaktion: Dagmar Lüttgau, Gabriel Marks Gestaltung: Hugo Waschkowski Druckerei: Flyeralarm, Würzburg Erscheinungsweise: 2 mal jährlich Auflage: 35.000 kostenfrei erhältlich Erscheinungstermin 10. Ausgabe: September 2015 ©2015 Die Texte sind urheberrechtlich geschützt. Abdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit schließt in den Texten die männliche Form die weibliche Form mit ein. Die Göthertsche Methode® ist weltanschaulich unabhängig und neutral. Sie kann von jedem im täglichen Leben angewandt werden. Eine Mitgliedschaft in einer speziellen Vereinigung oder Gruppierung ist weder erforderlich noch möglich. Bildnachweis: Titel wavebreakmediaMicro Seite 4 bluraz Seite 6 weseetheworld Seite 8 Bildvorlage: BildPix.de Seite 10 Bildvorlage: Rawpixel Seite 12 Africa Studio alle Fotolia alle anderen GME Verlag 3

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Der Hunger nach m e Warum kaufe ich mir Dinge, die ich eigentlich nicht brauche? Vernünftigerweise kann ich mir sagen, dass ich eigentlich alles Nötige habe. Warum tue ich es trotzdem? h r von Reiner Marks 4

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Der innere Drang etwas Neues zu kaufen ist manchmal so groß, dass es offensichtlich doch benötigt wird. Nicht als materielle Anschaffung – aber auf einer anderen Ebene. Da fehlt etwas, das genauso nötig ist wie die Bedürfnisse des Körpers. Z.B. Aufmerksamkeit, Anerkennung, Bewunderung, die ich bekomme, wenn ich mit dem neuesten iPhone punkten kann, wenn man meiner Garderobe die noble Marke ansieht, wenn der neue Wagen jedem zeigt, was ich mir leisten (oder auch nur leasen) kann. Eigentlich war der alte Wagen noch gar nicht alt. Aber die Aufmerksamkeit und Bewunderung, die die Umwelt mir entgegenbringt, tun gut. Wenigstens vorübergehend. – Eine tolle Erfahrung: Wenn man das Geld hat, kann man sich nicht nur Waren oder Güter, sondern auch Bewunderung kaufen. Schmerzlinderung Warum benötigen wir Bewunderung so dringend, dass wir etwas kaufen, was wir äußerlich gesehen eigentlich nicht bräuchten? Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie und Hirnforschung an der Universität Göttingen, sieht den Grund in einem Schmerzempfinden, das in Regionen des Hirns zu finden sei, die auch durch körperlichen Schmerz aktiviert würden: „Niemand kann körperlichen Schmerz lange aushalten, der Zustand verbraucht einfach zu viel Energie. Also muss schnell ein Ersatz her, damit Ruhe einkehrt. Heute konsumieren wir ja wie verrückt … Wir kaufen also ein neues Paar Schuhe und sogleich wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert. Menschen schenken uns plötzlich Aufmerksamkeit, beneiden uns um die neuen Schuhe. Dadurch wird der Normalzustand im Kopf wenigstens für kurze Zeit wiederhergestellt und der Schmerz gelindert.“ Dabei meint er, dass die Wirkung nicht sehr nachhaltig sei: „Es kaschiert eigentlich nur, dass unsere wahren Bedürfnisse nicht gestillt sind. Wenn man nicht das bekommt, was man braucht, nimmt man sich eben, was vorhanden ist. Aber glücklicher werden wir dadurch nicht.“ 1 Das unentdeckte Defizit Nach der Erfahrungswissenschaft von Ronald Göthert sind die o.g. wahren Bedürfnisse im Feinstofflichen zu finden. Es durchdringt und umgibt den physischen Körper und kann auch als Feinstoffkörper bezeichnet werden. Dieser hat konkrete Lebensbedingungen, wie die Forschungsergebnisse von Ronald Göthert zeigen. Z.B. benötigt er feinstoffliche Pflege und Nahrung – so wie der physische Körper sie physisch braucht. Wenn der Feinstoffkörper keine feinstoffliche Nahrung bekommt, gerät er in einen Hungerzustand, was zur Folge hat, dass er verkümmert und sich zusammenzieht. Dieser Zustand äußert sich auch als feinstofflicher Schmerz, der das drängende Bedürfnis nach Zuwendung, Anerkennung oder Bewunderung hervorrufen kann. Dann richtet sich das eigentliche Bedürfnis beim Kauf nicht auf die materielle Anschaffung, sondern auf die Zuwendung, die davon erhofft wird. Über die Bewunderung der anderen z.B. für ein neues Paar Schuhe erhält der Feinstoffkörper eine Art Ersatznahrung, die das feinstoffliche Hungergefühl vorübergehend stillen kann. D.h. wir decken das Defizit über die Energie der Mitmenschen. So wird erklärbar, dass dies nur von kurzer Dauer ist: Die feinstoffliche Energie, die über die „erkaufte“ Bewunderung gewonnen wird, ist nur ein Ersatz für eine adäquate feinstoffliche Nahrungsaufnahme. Darum hält sie nicht lange vor – und macht uns auch nicht „glücklicher“, wie G. Hüther meint. Dennoch ist die Suche nach feinstofflicher Ersatznahrung heute so verbreitet, dass die Verhaltensweisen, die daraus entstehen, häufig als normal angesehen werden. Auch ein dominantes Auftreten in Gesprächen (in denen man z.B. sein Besserwissen unter Beweis stellen muss) – oder das Jammern über eine Krankheit (das einem das Mitleid der anderen und damit besondere Zuwendung gibt) dürfen dazu gerechnet werden. Ja sogar die Provokation, die die Mitmenschen zu Wut oder Ablehnung bringt, kann ein Mittel sein, um über – wenn auch negative – Zuwendung feinstoffliche Ersatznahrung zu bekommen. „Die Beschaffung von Ersatznahrung, dem Lebenselixier unserer Kultur, ist zu unserer Hauptbeschäftigung geworden“, sagt Ronald Göthert aus seiner Forschung. Und gleichzeitig betont er, dass man Verständnis dafür haben kann – und sollte. Denn wenn die Bedürfnisse des Feinstoffkörpers nicht gestillt werden, wird ein Mangel erlebt, der so stark und elementar sein kann wie körperlicher Hunger, wenn man lange nichts gegessen hat. Innere Zufriedenheit finden Wie können die Bedürfnisse des Feinstoffkörpers befriedigt werden, sodass es zu diesem Mangel gar nicht erst kommen muss? Was ist die Voraussetzung, um auf die Beschaffung von Ersatznahrung verzichten zu können, also den Schmerz nicht nur momentan lindern zu wollen? Der Feinstoffkörper müsste feinstofflich Nahrung erhalten. Diese feinstoffliche Nahrung kann er, wie die Erfahrungswissenschaft von Ronald Göthert zeigt, auch über die physische Nahrungsaufnahme bekommen. Dass dies – gerade in der heutigen Wohlstandsgesellschaft – meist nicht der Fall ist, wird daran sichtbar, dass wir immer wieder auf der Suche nach Ersatznahrung sind, um den entstandenen Mangel zu lindern. Wenn der Feinstoffkörper jedoch feinstofflich genährt wird, ist die Grundlage gegeben, dass eine Schmerzempfindung nicht auftreten muss. Anstelle der gehetzten, oft zwanghaften Suche nach Ersatznahrung können Zufriedenheit und innere Ruhe einkehren. Diese Zusammenhänge sind in dem Buch „Feinstoff Nahrungs Berater“ von Ronald Göthert dargestellt. – In der Seminarreihe „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ wird vermittelt, wie der Feinstoffkörper feinstoffliche Nahrung erhalten kann, sodass eine Suche nach Ersatznahrung unnötig wird. 1) http://green.wiwo.de/gehirnforschung-wer-gluecklich-ist-kauft-nicht/ 5

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Ein Gewinn an Lebensqualität Veröffentlichung Göthertsche Methode® 2015 „Es muss sich etwas in meinem Leben ändern.“ Dieses Gefühl tragen viele Menschen mit sich herum, ohne konkret zu wissen, wo sie anfangen sollen. Das Basisseminar „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ zeigt Wege, wie die Veränderung gelingt. Am Ende steht ein Gewinn an Lebensqualität. 6

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Stress im Beruf und in der Familie, gesundheitliche Probleme, ein Gefühl der inneren Leere. Dazu der Wunsch etwas zu verändern, ohne zu wissen, wie man das schaffen soll. Viele Menschen kennen dieses Gefühl. Sie wünschen sich mehr Energie und suchen nach Wegen, ihr Leben positiv zu gestalten. Doch wie kann das gelingen? „Jede Veränderung braucht einen Anfang, doch den zu finden ist nicht einfach“, meint Ronald Göthert. „Hilfreich kann hier ein Impuls von außen sein. Jemand, der mich sozusagen an die Hand nimmt und eine Strategie aufzeigt.“ Göthert forscht seit 25 Jahren auf dem Gebiet der feinstofflichen Realität und hat aus dieser Erfahrungswissenschaft die Göthertsche Methode® entwickelt, welche alternative Lösungen für Alltagsprobleme und Lebenskrisen anbietet. Kraft zur Veränderung Wer den Weg in ein Basisseminar „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ findet, trifft hier auf Menschen, die den Wunsch nach Veränderung teilen. Die einen haben schon positive Erfahrungen mit finewell Vital Anwendungen oder Feinstoffberatungen gemacht. Andere haben darüber gelesen oder einen Vortrag besucht. Die Gruppe ist bunt gemischt. Alter, Beruf, Vorbildung oder Nationalität spielen keine Rolle. Jeder hat seine eigene Geschichte im Gepäck. Der eine sucht Lösungen für Erschöpfung, Stress oder Verzweiflung. Ein anderer möchte Lebenszusammenhänge verstehen, um den Sinn von bisher unverstandenen Situationen begreifen zu können. Auch die Suche nach einer Antwort auf die Sinnfrage des Lebens kann eine Motivation zur Teilnahme sein. Die hier teilnehmen, wünschen sich ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen, mehr Potenzial für den eigenen Erfolg abrufen und klarer Entscheidungen treffen zu können. Auch die Stabilisierung der Gesundheit ist ein wichtiges Ziel. Dabei ist das Seminar nicht im Sinne einer Therapie bei körperlichen oder psychischen Problemen gemeint, sondern es gibt Impulse für ein ausgeglichenes, inspiriertes und erfülltes Leben. Feinstoffliche Grundlagen als Basis Der Weg dorthin führt über die Entwicklung der feinstofflichen Wahrnehmung, die im Rahmen des Seminars an drei Wochenenden, jeweils von Freitag bis Sonntag, vermittelt wird. Für viele Teilnehmer ist es ein unbekanntes Terrain, auf das sie sich gespannt und interessiert begeben. „Das Feinstoffliche ist eine Ebene, die sich nicht mit physischen Händen greifen lässt, die aber dennoch vorhanden ist“, erklärt Ronald Göthert. „Aus der Praxiserfahrung zeigt sich, dass viele Ursachen für Probleme im Alltag im Feinstofflichen zu finden sind. Und wenn die Ursachen bekannt sind, gibt es auch Veränderungsmöglichkeiten.“ Selbstheilungskräfte aktivieren Im Basisseminar „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ lernen die Teilnehmer mit ihrem Feinstoffkörper zu arbeiten und bekommen „Handwerkszeug“ für das tägliche Leben. Dazu werden sie von einem ausgebildeten Feinstofflehrer angeleitet, der zu Beginn vermittelt, wie und wo der eigene Feinstoffkörper selbst erspürt werden kann. Begleitend gibt es Übungen, die leicht nachzuvollziehen sind und an tägliche Begebenheiten des Alltags anknüpfen. Später darf man unter Anleitung den Feinstoffkörper eines anderen Teilnehmers erspüren. Im Verlauf der Arbeit wird der Feinstoffkörper durchlässiger und lebendiger. Man lernt seine Reaktionen kennen und ihn zu beeinflussen. Ein wichtiges Thema des Seminars sind feinstoffliche Schmerzempfindungen. Im Laufe eines Lebensweges sammeln sich wie in einem Rucksack viele Erfahrungen an: Kindheitserlebnisse, vielleicht eine Trennung, der Verlust eines geliebten Menschen, eine schwere Erkrankung oder ein Unfall. Das Leben wird schwer und fühlt sich belastet an. Diese Belastung hat ihren Ursprung in der Unordnung des Feinstoffkörpers. „Wer dies erkennt und sich davon befreit, kann das Steuer umlegen und neue Lebensqualität gewinnen“, erklärt Göthert. Die gesamte Arbeit nach der Göthertschen Methode beruht auf der Erkenntnis, dass es im Feinstofflichen ein Ordnungsprinzip gibt. Es ist vergleichbar dem Selbstheilungsprinzip im physischen Körper. Unordnung im Feinstoffkörper kann sich in wenigen Stunden ändern und ordnen. Dazu gibt es im Seminar „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ praktische Übungen, die man zu Hause durchführen kann. Das Gelernte kann man ohne großen Aufwand in der Familie und im Beruf einsetzen. Positive Erfahrungen Die Zeit an den Seminarwochenenden geht schnell vorbei, manchmal so schnell, dass sich die Teilnehmer selbst wundern, wo die Zeit geblieben ist. „Mit dem Gefühl Urlaub gemacht zu haben fuhr ich nach Hause und so begann heute auch mein Arbeitstag“, schrieb eine Teilnehmerin nach dem ersten Wochenende an ihre Feinstofflehrerin. Andere Teilnehmer sagen nach dem Seminar: „Ich fühle mich wieder mehr bei mir.“ – „Ich verstehe endlich, warum ich häufig so müde war.“ – „Ich kann wieder klare Entscheidungen treffen.“ So wundert es nicht, dass einige am letzten Wochenende bereits die Anmeldung für das Aufbauseminar abgeben. Wer einmal gelernt hat, wie sich durch Veränderungen im Feinstoffkörper das Leben positiv beeinflussen lässt, möchte gerne mehr darüber wissen. Das Basisseminar „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ wird deutschlandweit und in Österreich von 24 Feinstofflehrern angeboten. Weitere Informationen, Termine und Kosten finden Sie unter www.feinstoffliches-erleben.de/seminarreihe 7

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BERICHT AUS DER PRAXISTÄTIGKEIT Hilfe – mir wird Energie entzogen! Wenn Energieentzug bei Vorträgen oder in Seminaren angesprochen wird, ist häufig als Reaktion zu hören: „Oh, das kenne ich. Das ist mein Thema!“ Oder: „Kürzlich hatte ich wieder eine Begegnung mit meinem Arbeitskollegen / mit meiner langjährigen Freundin / mit meiner Mutter. Nachher war ich so fertig, so ausgelaugt, dass ich mich kaum mehr fangen konnte. Das hat viel Kraft gekostet.“ von Alfred Rude 8

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Was ist die Ursache, dass Menschen es so zahlreich nötig haben, von andern Energie zu holen? Und warum erleben sich so viele Menschen diesem Energieentzug so hilflos ausgeliefert? Da berichtet eine Dame, die als Kosmetikerin tätig ist, wie die Kundinnen ihr nacheinander „ihr Herz ausschütten“, sie danach aber völlig erschöpft und ausgelaugt ist. Oder jemand erzählt, wie er zum wiederholten Male am Telefon ein Problem im Jammerton breit dargelegt bekommen habe, wo er doch schon mehrmals konkrete Tipps gegeben habe. Die aber seien nur in den Wind geschlagen worden. Oder jemand berichtet von einer Situation im Großraumbüro. Eine bestimmte Mitarbeiterin komme häufig auffällig zu spät und stolziere mit markantem Stöckelschuh-Schritt quer durch den Raum. Seine Aufmerksamkeit sei dadurch von der Arbeit abgezogen und er fühle sich gezwungen, ständig zu dieser Person hinzudenken. Oft nur schwach und ahnend spüren die Menschen den Energieentzug, während er geschieht. Danach aber wird die Wirkung meist deutlich wahrgenommen. „Ich fühlte mich völlig ausgelaugt, wie ausgewrungen.“ – „Meine ausgeglichene Stimmung war wie gekippt.“ – „Es stieg ein Ärger und eine Wut in mir hoch, aber ich hatte zunächst keine Vorstellung, was die Ursache war.“ Was kann jemand tun, der einem solchen Zugriff ausgesetzt ist? Erste Gegenmaßnahmen Man kann zunächst Zusammenhänge erkennen. Wenn man durchschaut, warum der andere sich so verhält, ist schon dies ein wirksames Mittel, den Energieentzug zu stoppen. Als Zweites kann man darauf achten, dass der eigene Feinstoffkörper feinstofflich genährt ist. Dadurch wird er stabiler und bietet weniger Angriffsfläche für den Zugriff um Energie. Man kann künftig mit einer ähnlichen Situation anders und souveräner umgehen. Dass der Feinstoffkörper ebenso wie der physische Körper Nahrung braucht, ist für einige Teilnehmer der Seminare eine neue und überraschende Tatsache. Dann aber wird deutlich erlebt, wie er, wenn er genährt ist, in sich rund und gesund und gegenüber einem Zugriff von außen viel stabiler bleiben kann. Die Übungen zur Wahrnehmung und zur Pflege des Feinstoffkörpers werden als hilfreich erlebt, damit er wieder in ein Strömen und in eine Lebendigkeit kommen kann und diese erhalten bleibt. Erfreut wird dann berichtet: „Ich konnte handeln und etwas in der Situation verändern.“ Auch wird der Begriff des „feinstofflichen Vampirismus“, wie er in der Göthertschen Methode verwendet wird, leicht nachvollziehbar. Oft ist zu beobachten, wie sich dadurch das Verhalten der Menschen in den vampiristischen Situationen verändern kann. Aus den zunächst berichteten Reaktionen der Hilf­ losigkeit, des Beleidigtseins, ja der Wut, wird ein Verständnis für den andern und für die Notsituation seines Feinstoffkörpers, der aus seinem Hungerzustand heraus gar nicht anders kann als Ersatznahrung zu holen. „Wie kann sie nur!!“ Naturgemäß und verständlicherweise sind die Schilderungen der Situationen von feinstofflich erlebtem Vampirismus zunächst häufig dramatisch, ja verurteilend und gar nicht gnädig mit der Person, die es wagte, einem Energie entziehen zu wollen. Welch ein Ansinnen! Wie ungehörig! Wie kann sie nur!! Kürzlich begab es sich in der Seminarreihe, dass bei einer blumigen, immer länger werdenden Schilderung die zuhörenden Teilnehmer stiller und stiller wurden, immer zurückgezogener, und einer dann begann irgendwas aufzuschreiben. Die Äußerungen daraufhin waren: „Es war so anstrengend für mich.“ – „Ich konnte nicht mehr zuhören.“ – „Ich erlebe innerlich zunehmend fast eine Aggression gegen den Erzähler.“ Schweigen bei der Person, die doch das schreckliche Verhalten des andern beschreiben wollte – und nun erleben musste, wie sie selbst in die Vampirismusfalle geraten war! Sie erkannte, wie sie Aufmerksamkeit gesucht und bekommen hatte. „Aha, so fühlt es sich also an, wenn ich selbst von andern Energie bekomme!“ So können eigene Strategien erkannt werden, die vielleicht schon seit der Kindheit als Gewohnheit in uns liegen. Dies ist der dritte Punkt der Gegenmaßnahmen: Durch das Erkennen der eigenen Strategien, wie ich selbst Energie von anderen erhalte, kann es gelingen, aus dem Kreislauf des Energieentzugs herauszukommen. Ähnliches dürfte eine Dame erlebt haben, die kürzlich das Buch „Feinstoff Nahrungs Berater“ gekauft hatte und nach wenigen Tagen in der Praxis berichtete: „Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen. Und das Auffallende war: Ich habe mich ständig selber wiedergefunden bei diesen Schilderungen des Vampirismus! Wie ertappt habe ich mich erlebt. Aber ich weiß jetzt, was ich ändern kann.“ „Ich werde nicht mehr angezapft!“ Die Wirkung davon, dass man schrittweise aus dem Kreislauf des Energieentzugs herauskommt, ist sowohl für die Menschen selbst als auch für die Umgebung wahrnehmbar. So wird häufig berichtet: „Auf einen kleinen Hinweis hin hat er sich anders verhalten.“ – „Sie hat offensichtlich selbst etwas gemerkt und sich sogar entschuldigt.“ – Oder ganz anders: „Man begegnet mir mit mehr Respekt. Ich werde gar nicht mehr so angezapft.“ Oder: „Der Chef verhält sich ganz anders, mit viel mehr Abstand und Anerkennung.“ Es können also deutliche Veränderungen im täglichen Leben festgestellt werden. Die beschriebenen drei Gegenmaßnahmen konnten greifen: rechtzeitiges Erkennen, dass jemand versucht Energie zu entziehen; die Stabilisierung des eigenen Feinstoffkörpers durch das Achten auf die feinstoffliche Nahrung; und die reale Möglichkeit aus dem Kreislauf herauskommen, wenn auch die eigenen vampiristischen Strategien erkannt werden. Eine neue Souveränität stellte sich ein und die Beziehungen zu den andern Menschen im sozialen Umfeld veränderten sich. Offener und unmittelbarer könne der Kontakt sein, weniger verstellt und rollenhaft. Oft wird dankbar berichtet, dass man die Anregungen im täglichen Leben ohne großen Aufwand üben könne. Und man könne frischer und vitaler bleiben. Eine Teilnehmerin am Basisseminar berichtete kürzlich, sie sei am Montag nach dem Seminar von Kollegen gefragt worden: „Du siehst ganz anders aus. Was hast du gemacht? Komm, gib’s zu! Du warst in einer Schönheitsfarm?!“ 9

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A U S D E R E R FA H R U N G S W I S S E N S C H A F T Entwicklung einer neuen Anwendungsform Unter dem geschützten Namen finewell Vital® gibt es seit 2010 eine neue Anwendungsform, die sich der Ordnung und Stärkung der Feinstoffkörper widmet. Ronald Göthert beschreibt die Entstehung der finewell Vital Anwendungen vor dem Hintergrund der feinstofflichen Erfahrungswissenschaft. 10

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Seit mehr als 25 Jahren erforschen wir das Feinstoffliche des Menschen. Eine spannende und lebendige Erfahrungswissenschaft, die sich auf Basis der Erfahrungen der Menschen, die sie anwenden, immer weiter entwickelt. Das Feinstoffliche ist eine Ebene des Menschen, die sich nicht mit den physischen Händen greifen lässt, die aber dennoch – wie der physische Körper – untrennbar mit dem Menschen verbunden ist. Unabhängig von der Person hat jeder Feinstoffkörper die gleiche Grundstruktur, die gleichen Energiepunkte und Aktivitätszentren. Sie verbinden sich an verschiedenen Stellen mit der feinstofflichen Wirbelsäule, die parallel zur physischen Wirbelsäule verläuft. Die Feinstoffkörper weisen sozusagen eine eigene Anatomie auf. Wie sich die Energiepunkte und Aktivitätszentren im Einzelnen anfühlen, variiert stark von Mensch zu Mensch, gerade in verschiedenen Lebenssituationen. Der Feinstoffkörper kann verletzt werden wie der physische Körper, und der Energiefluss kann blockiert werden, so wie das Blut im Körper zum Beispiel durch ein zu eng anliegendes Armband abgeschnürt werden kann. Feinstoffkörper behandeln Wenn der Feinstoffkörper behandelt und gestärkt wird, lassen sich Blockaden lösen. Energie kann wieder fließen, Selbstheilungskräfte können aktiviert werden. Eine bestimmte Abfolge von sechs unterschiedlichen Techniken hat sich herauskristallisiert, die es in besonderer Weise ermöglichen, das Selbstordnungsprinzip in den Feinstoffkörpern zu aktivieren. Sie sind die Grundlage für finewell Vital Anwendungen. Seit 2008 werden Menschen an der Akademie für die Göthertsche Methode ausgebildet, diese Techniken an den Feinstoffkörpern anderer Menschen anzuwenden. Die neue Anwendungsform war zunächst als eine Art Wellness gedacht, für Menschen, die eine hohe Leistung erbringen müssen. Mit der Zeit erwies sich jedoch, dass die Wirkung und auch die Nachhaltigkeit von finewell Vital weit über den kurzfristigen Effekt einer Wellnessanwendung hinausgehen. Im Mittelpunkt des Forschungsprozesses steht die Frage: Was bedeutet es für die Menschen, wenn ihr Feinstoffkörper in dieser Weise behandelt wird? Überraschende Rückmeldungen Menschen, die zum ersten Mal zu einer finewell Vital Anwendung kommen, sind in der Regel interessiert und offen für die feinstoffliche Erfahrungswissenschaft – aber nicht selten auch skeptisch. Das ist nicht verwunderlich, denn Dinge, die der Mensch nicht greifen kann, lassen ihn bekanntermaßen zweifeln. Die Menschen kommen, weil sie erschöpft, bedrückt und gehetzt sind und sich von ihren Lebensumständen bedrängt fühlen. Von der Behandlung ihrer Feinstoffkörper erhoffen sie sich mehr Energie in ihrem Leben und sind gespannt, wie diese besondere Arbeitsweise wirkt. Für uns aus der Perspektive der Erfahrungswissenschaft ist diese Frage ebenfalls spannend. Wir sammeln Rückmeldungen aus der Praxistätigkeit der mittlerweile etwa 40 Menschen, die nach der Göthertschen Methode arbeiten, darunter 24 Feinstoffpraktiker, die finewell Vital anwenden. Bei den Ordnungs- und Stabilisierungsprozessen zeigt sich immer wieder ein Zusammenhang zum physischen Körper. Lebensenergie fließt Die meisten Menschen schildern uns, dass sie schon nach den ersten Anwendungen erstaunt sind über die Veränderung, welche sie erleben. Sie berichten, dass sich Wärme in ihrem Körper ausbreitet, dass sie tief entspannt sind, gleichzeitig aber einen Strom fühlen, der durch und um den ganzen Körper fließt. Menschen, die sich vorher als erschöpft, bedrückt oder gehetzt empfunden haben, beschreiben unmittelbar ein Gefühl von innerer Klarheit und Weite um sich herum. Langfristig scheinen insbesondere Menschen, die mit Erschöpfung, Trägheit, Bedrücktheit oder mangelnder Lebensperspektive zu tun haben, von finewell Vital zu profitieren. Hier spielt die Lösung von Blockaden im Feinstoffkörper eine große Rolle. Sie sorgt dafür, dass die Lebenskräfte der Menschen wieder für sie zugänglich werden und sie Lebensfreude und Tatkraft wiederfinden. Menschen mit Schlafstörungen berichten uns von einem längeren und erholsameren Schlaf, der durch die Ordnung der Feinstoffkörper ermöglicht wird. Menschen, die nach Krankheit, Operationen und Schwangerschaft finewell Vital Anwendungen in Anspruch nehmen, beschreiben, dass sie schneller körperliche Kräfte und Leistungsfähigkeit zurückgewonnen haben. Erfahrungsstudie zu Rückenproblemen Überrascht waren wir von einem Effekt, den wir 2013-2014 in einer Erfahrungsstudie weiter untersucht haben: dem Rückgang oder sogar Verschwinden von Rückenschmerzen nach finewell Vital Anwendungen. Für die Menschen, die bis dahin finewell Vital Anwendungen wahrgenommen hatten, war die Besserung von Rückenschmerzen eher ein „Nebeneffekt“, weil sie gar nicht mit diesem Anliegen zu den Anwendungen gekommen waren, sondern über Erschöpfung klagten. In unserer Erfahrungsstudie zu Rückenproblemen haben wir mit fast 100 Menschen gearbeitet, die mit einem Zyklus von fünf finewell Vital Anwendungen behandelt wurden. Parallel wurden die Teilnehmer in vier Phasen (zu Beginn der Behandlung und nach den fünf Terminen, sowie nach drei und sechs Monaten) nach ihren Beschwerden befragt. Mehr als 50 % der Teilnehmer mit Rückenproblemen berichteten vor der ersten Anwendung auch von Erschöpfung. Nach der letzten Anwendung hatten sich nicht nur ihre Rückenprobleme gebessert, auch ihre Lebensenergie hatte zugenommen, wie die Auswertung der Fragebögen gezeigt hat (siehe Seite 12). Der Zusammenhang zwischen diesen Phänomenen lässt sich aus Sicht der feinstofflichen Erfahrungswissenschaft so erklären: Bei Menschen mit Rückenschmerzen ist oft zu beobachten, dass die feinstoffliche Wirbelsäule blockiert ist. Durch die Behandlung der Feinstoffkörper konnten diese Blockaden gelöst werden. Gleichzeitig fließt mehr Energie, sodass die Besserung der Schmerzen mit einer Erholung der Lebenskräfte einhergeht. Dies war eine der spannenden Erkenntnisse, die wir in den vergangenen Jahren aus der Entwicklung der finewell Vital Anwendungen gewinnen konnten. 11

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Erfahrungsstudie zu Rückenproblemen Lösungen zur Schmerzfreiheit Die Erfahrungswissenschaft von Ronald Göthert und die langjährige Praxistätigkeit zeigen: Rückenbeschwerden haben ihre Ursache oft in Blockaden an der feinstofflichen Wirbelsäule. Dieser Zusammenhang ermöglicht neue Lösungen zur Schmerzfreiheit, wie die Ergebnisse einer aktuellen Erfahrungsstudie belegen. Etwa 100 Personen mit Rückenbeschwerden haben seit Mai 2013 im Rahmen der Studie einen Zyklus von 5 finewell Vital Anwendungen in Anspruch genommen.1 Vor und nach dem Anwendungszyklus sowie 3 und 6 Monate später bewerteten die Studienteilnehmer anhand eines Fragebogens jeweils den Grad der Rückenschmerzen und damit einhergehender Bewegungseinschränkungen auf einer Skala von 0 (‚gar keine Schmerzen‘) bis 10 (‚sehr starke Schmerzen‘). Ergebnisse mit Langzeitwirkung Über 90% aller Teilnehmer gaben an, nach dem Anwendungszyklus weniger Schmerzen im Rücken zu spüren als vorher.2 Durch Nachuntersuchungen nach 3 und 6 Monaten wird derzeit noch die Langzeitwirkung der finewell Vital Anwendungen bei Rückenproblemen erforscht. Hierbei kommt die Studie zu dem bemerkenswerten Ergebnis, dass die Zahl der Personen, bei denen sich die Schmerzen vollständig auflösten, nach Abschluss des Anwendungszyklus weiter anstieg. In 22% der Fälle haben die Teilnehmer nach 6 Monaten angegeben keine Schmerzen mehr zu haben. Bewegungseinschränkungen auf Grund der Rückenprobleme haben sich sogar bei 32% der Teilnehmer innerhalb dieser Zeit aufgelöst. Weit mehr als nur schmerzfrei In fast allen Fällen berichten die Personen über ein Mehr an Lebensqualität, welches häufig auch noch nach Monaten einen mindestens gleich hohen Stellenwert wie die Besserung der Rückenbeschwerden einnimmt. Mehr geistige Präsenz und ein entspannteres Lebensgefühl gehören ebenso dazu wie ein erholsamerer Schlaf. Auffällig oft wird dabei auch genannt, dass durch die Anwendungen weniger Erschöpfung und Müdigkeit vorhanden sind und den betroffenen Personen im Ergebnis deutlich mehr Lebensenergie zur Verfügung steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.göthertsche-methode.de/rueckenprobleme Besserung der Schmerzen direkt nach einem Anwendungszyklus Besserung der Schmerzen nach 6 Monaten Die Prozent-Angaben in der Legende beschreiben die prozentuale Besserung der Schmerzen auf einer Skala von 0 bis 10. Beispiel: 50% Besserung bedeutet, dass die Schmerzen laut Skala von beispielsweise 6 auf 3 zurückgegangen sind. bis Februar 2015 stattgefundene Nachuntersuchungen 1) finewell Vital® Anwendungen werden begleitend eingesetzt und dienen nicht der Behandlung und Heilung von Krankheiten, sondern sind als Gesundheits- und Lebensberatung zu verstehen, die notwendige ärztliche oder heilpraktische Maßnahmen nicht ersetzen kann. 2) Der Stand dieser Auswertungen ist März 2015. 12

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Endlich ohne „Korsett“ Interview mit Tatjana Foerste fsb | Frau Foerste, was hat Sie dazu bewegt im Frühjahr 2014 an der Erfahrungsstudie zu Rückenproblemen teilzunehmen? Tatjana Foerste | Ich habe mir mal ein paar Vorträge in der Feinstoffpraxis Steglitz angehört, die mich überzeugt haben, finewell Vital auszuprobieren. Meine linke Schulter war seit 1 ½ Jahren so, dass ich dachte, ich muss jetzt mit diesen Schmerzen leben. Ich bin zu etlichen Osteopathen und Orthopäden gegangen, aber die meisten Massagen und Behandlungen haben leider nicht viel gebracht. Und Rückenschmerzen habe ich schon seit der Schulzeit. fsb | Wie stark waren die Schmerzen? Tatjana Foerste | Sie waren so stark, dass ich die Schulter nicht richtig bewegen konnte, in keine Richtung, und die Schmerzen gingen bis in den Kopf. Es war andauernd so ein Schmerz und die Bewegungsfreiheit war auch nicht richtig gegeben. Es war aber nicht nur die Schulter, sondern auch, dass ich mich wahnsinnig erschöpft und teilnahmslos fühlte. Und ich konnte nicht lange aufrecht sitzen, ohne dass der Rücken wehgetan hat. Ich habe lange Zeit Rückengymnastik gemacht und mich gewundert: Ich mache doch schon so viel und es wird nicht besser. fsb | Frau Foerste, gab es bei den orthopädischen Untersuchungen eine Diagnose, bei der eine Ursache genannt werden konnte? Tatjana Foerste | Eigentlich nicht. Ich habe keinen Bandscheibenvorfall und ich habe auch keine Schwerstarbeiten geleistet. Ich schiebe es eher auf eine psychosomatische Ursache. Und da war noch eine ganz wesentliche Sache; die ist eigentlich das Wichtigste: Ich hatte im Grunde ein Gefühl der Einengung. Das könnte man so beschreiben, als hätte ich ein Korsett an, wie eine feste Haut, aus der man nicht rauskommt. Das war eine Belastung, die ich tagtäglich hatte, wie ein Druck im Brustbereich. Und das raubte mir auch unheimlich viel Energie. Ich habe immer etwas gesucht, was mich davon entlastet, bis ich in die Behandlung von finewell Vital Anwendungen gekommen bin. In der vierten Behandlung kam dieses Gefühl ganz extrem. Und nach dieser Behandlung hat es sich dann aufgelöst. Teilnehmerin an der Rückenstudie Jetzt habe ich nicht mehr diesen Druck und viel mehr Energie. Hinzu kommt, dass ich jetzt auch viel besser schlafe. Das ist eine ganz große Erlösung für mich, eine tolle Sache. Und dafür bin ich unheimlich dankbar. fsb | Haben Sie bei den Terminen noch andere Erfahrungen gemacht? Tatjana Foerste | Für mich war das alles sehr neu. Aber ich habe vertraut und ich habe mich darauf eingelassen. Auch dieses Vertrauen, das ist noch so eine Sache. Ich hatte durchweg in meinem Leben auch das Vertrauen verloren, ein bisschen auch zu Menschen. Ich bin immer relativ skeptisch gewesen und eher verschlossen, obwohl ich gerne auf Menschen zugehe. Je öfter ich eine Feinstoffbehandlung hatte, umso mehr kam auch mein Vertrauen wieder. fsb | Wie haben sich die Behandlungen in Bezug auf die Rückenschmerzen und Schulterschmerzen ausgewirkt? Sie hatten ja fünf Anwendungen. Tatjana Foerste | Also wunderbar, ich bin wirklich befreit, ich kann aufrecht stehen, bin sehr stabil und stark und auch nach einer gewissen Zeit habe ich nicht mehr diese Rückenschmerzen, von denen man nicht weiß, woher die jetzt plötzlich kommen. Und die Schulterschmerzen sind seit der Behandlung im April letzten Jahres überhaupt nicht mehr wiedergekommen. Das ist wie weggezaubert. fsb | Wie würden Sie zusammenfassend sagen, was Ihnen die finewell Vital Anwendungen gebracht haben? Tatjana Foerste | …dass ich mich von Schmerzen und von negativen Gefühlen befreit habe. Ich habe mehr Freude und Sinn in dem, was ich tue. Innerlich fühle ich mich geordneter und auch meine Gedanken empfinde ich klarer. Es ist wirklich eine Befreiung von Dingen, die einen im Leben so schnüren und einengen. fsb | Vielen Dank, Frau Foerste, für das Gespräch und weiterhin alles Gute für Sie. Tatjana Foerste, 46 Jahre, verheiratet, drei Kinder im Alter von 23 bis 17 Jahren, Unternehmerin, Hobbys: Kunst, Fotografie und Sport, Wohnort: Berlin. 13

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Die Feinstoffberufe und das Qualitätsmerkmal NDGM* *) Nach Der Göthertschen Methode Die Feinstoffberufe sind aus der 25-jährigen Forschung und Erfahrungswissenschaft und aus der 15-jährigen Praxistätigkeit von Ronald Göthert entstanden. Die Ausbildungen zu diesen Berufen werden an der Akademie für die Göthertsche Methode mit Ronald Göthert als Ausbildungsleiter angeboten. Ziel ist es, im Rahmen der Fachausbildungen praktische Kompetenzen und fundiertes Fachwissen im Bereich der Feinstofflehre zu vermitteln. Menschen, die einen Feinstoffberuf ergreifen und nach der Göthertschen Methode arbeiten wollen, werden als Spezialisten für die Behandlung der Feinstoffkörper ausgebildet. Die hochspezifischen Techniken, die sie in der Ausbildung erlernen, ermöglichen ein sehr effektives Arbeiten an den Feinstoffkörpern und führen in der Anwendung schon in kurzer Zeit zu ersten Erfolgen und somit zu einer Verbesserung des feinstofflichen Zustandes und der Lebensqualität. Um die Qualität der Arbeit auf einem hohen Niveau zu sichern, finden nach Abschluss der Fachausbildung regelmäßig Training, Fortbildung und Qualitätssicherung statt. Training und Fortbildung Hauptbestandteil der Qualitätssicherung sind die Fortbildungen bei Ronald Göthert, die mindestens vier Mal im Jahr stattfinden. In diesen Fortbildungen werden die spezifischen Arbeitstechniken und Fertigkeiten trainiert und entsprechend dem aktuellen Stand der Forschung weiter entwickelt und verfeinert. Die Fortbildungen werden berufsspezifisch (jeweils für tätige Feinstoffpraktiker, Feinstoffberater, Feinstofflehrer) durchgeführt und sind an den individuellen Erfahrungsstand der jeweiligen Teilnehmer angepasst. Darüber hinaus sind die Menschen, die in einem Feinstoffberuf arbeiten, eng untereinander vernetzt. Es finden ein reger fachlicher Austausch und regelmäßige Treffen zum gegenseitigen Training statt. Qualitätssicherung und Zertifizierung Ein weiterer Bestandteil der Qualitätssicherung ist eine jährliche individuelle Förderung, in deren Rahmen die persönliche Qualifikation überprüft und das Zertifikat für den Feinstoffberuf erneuert wird. Durch die verschiedenen Wege der Förderung, Fortbildung und Qualitätssicherung wird ein gleichbleibend hoher Standard in der feinstofflichen Arbeit gewährleistet. Nur Personen, die die Ausbildung zu einem Feinstoffberuf an der Akademie für die Göthertsche Methode absolviert haben und regelmäßig an den Fortbildungen und der Qualitätssicherung teilnehmen, sind mit dem geschützten Qualitätsmerkmal NDGM (Nach Der Göthertschen Methode) zertifiziert. Weiter Informationen zu den Ausbildungen und den Feinstoffberufen erhalten Sie bei Dr. Manuela Münkle, Telefon 05626 - 922 79 76 oder unter www.akademie-goeme.de Herzlichen Glückwunsch! Zum erfolgreichen Abschluss der Fachausbildung* und zum Start in die Tätigkeit als Feinstofflehrerin NDGM: Ingrid Bürger, Aachen Eva-Maria Mehling, Leipzig Petra Reischl, Münster Ute Schäfer, Hildesheim Gabriele Scheugenpflug, Tegernsee Annerose Siegmund, Herdecke Tatjana Teichler, Hannover *)Die berufsbegleitende Fachausbildung zum Feinstofflehrer NDGM baut auf der dreijährigen Fachausbildung zum Feinstoffpraktiker NDGM und der Berufsausübung in diesem Bereich auf. 14

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Möchten Sie eine Perspektive für mehr Lebensqualität für sich entdecken? Nutzen Sie die Möglichkeiten einer feinstofflichen Unterstützung: finewell Vital®Anwendungen (bei einem Feinstoffpraktiker) helfen u.a. bei Stress und Erschöpfung, bei innerer Unruhe oder nach Krankheit und Operationen. Sie unterstützen das Selbstordnungsprinzip in den Feinstoffkörpern, sodass diese wieder durchlässiger werden. Die Entspannung im Feinstofflichen ist oft bis in das Physische hinein spürbar. Die ursprünglichen Lebensenergien werden aktiviert und kommen wieder freier zum Ausdruck. Feinstoffberatungen (bei einem Feinstoffberater) unterstützen in belastenden oder unverarbeiteten Lebenssituationen, sodass sich z.B. Trennungsschmerz, Ängste oder Traurigkeit und innere Lähmung lösen können. Sie ermöglichen ein effizientes Bearbeiten der feinstofflichen Ursache in wenigen Terminen. Die Lösung der seelischen Belastungen wird als wirksam und nachhaltig beschrieben, die eigenen Kräfte und Ressourcen werden wieder zugänglicher. Die Seminarreihe „Feinstoffliche Grundlagen für das Leben“ (bei einem Feinstofflehrer) vermittelt Veränderungsmöglichkeiten für mehr Lebensqualität. Sie bietet durch Theorie, praktische Übungen und individuelle Unterstützung ein Handwerkszeug für den Umgang mit dem Feinstofflichen. Es zeigt sich, dass durch die Effektivität der Methode in kürzester Zeit erste Erfolge zu verzeichnen sind. Unter www.feinstoffliches-erleben.de/kontakt finden Sie die Kontaktdaten der Personen, bei denen Sie die Angebote in Anspruch nehmen können. Haben die Artikel dieses Heftes Sie angesprochen? In der Sammelausgabe 2012 - 2014 haben wir die Fachartikel der ersten drei Jahrgänge dieser Zeitschrift zusammengestellt. Die ausgewählten Beiträge vermitteln weitere Einblicke in die feinstoffliche Erfahrungswissenschaft und die daraus entwickelte Göthertsche Methode®. Neuauflage „Feinstoff Nahrungs Berater“ von Ronald Göthert Was hat lähmende Müdigkeit, Wut oder Traurigkeit mit unserer Nahrung zu tun? Warum fühlt man sich nach manchen Gesprächen wie ausgelaugt? „Die Ursachen liegen im Feinstofflichen“, erklärt Ronald Göthert aus jahrzehntelanger Erfahrungswissenschaft. Das Buch zeigt diese Zusammenhänge und beschreibt, wie der Feinstoffkörper genährt statt belastet wird, sodass wir nicht länger im materiellen Überfluss feinstofflich verhungern müssen. GME Verlag, 2. Auflage 2015, gebundene Ausgabe 120 Seiten, 20 Abbildungen ISBN 978-3-942479-01-1, 19,80 EUR Erhältlich im Buchhandel oder unter www.gme-verlag.de Bestellen Sie die Sammelausgabe über den GME Verlag unter www.gme-verlag.de (7,- Euro zzgl. Versand) oder direkt bei einem Feinstoffpraktiker, Feinstoffberater oder Feinstofflehrer in Ihrer Nähe: Siehe Aufdruck auf dem Rückumschlag. Sammelausgabe feinstoffblick (2012 - 2014) Zeitschrift der Göthertschen Methode® 52 Seiten, Preis: 7,00 EUR ISBN 978-3-942479-20-2 15

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