Klingende Nachrichten 2015

 

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Stadtkapelle Wertingen eV - Klingende Nachrichten 2015

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Stadtkapelle Wertingen e.V. Klingende Nachrichten 35. Ausgabe - April 2015

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Bläserphilharmonie Seite 2

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Seite 3 Bläserphilharmonie Programm Peer Gynt - Edvard Grieg (1843-1907) (verschiedene Bearbeiter) 1. 2. 3. 5. 6. 7. Ingrids Klage und der Brautraub In der Halle des Bergkönigs Åses Tod Arabischer Tanz Anitra´s Tanz Solveigs Lied 4. Morgenstimmung Dieser unheilvolle Titel fand schon viele Interpretationen in der bil­ denden Kunst. Eines der ers­ Pause ten Gemälde stammt von Hans Bildung Grien aus dem 16 Jhd. Overtüre für Harmoniemusik Als Vorlage für dieses Kunstlied - Felix Mendelssohn Bartholdy verwendete Franz Schubert das Gedicht von Matthias Claudius (1809-1847) /Herbert W. Fred aus dem 18 Jhd. In der direkten Im Sommer 1824 verbrachte der damals fünf­ Konfrontation mit dem Tod fürch­ zehnjährige Mendelssohn mit seiner Familie tet sich das Mädchen und ver­ einen Urlaub in dem Kurort Bad Doberan an sucht zuletzt durch Schmeichelei der Ostsee. Womöglich ließ sich Mendelssohn („geh (mein) Lieber!“) zu entkom­ hier von den den Mitgliedern des Hofensembles men. Der Tod aber stellt sich als der großherzoglichen Residenz inspirieren und sanfter Freund vor und versucht, komponierte kurzerhand ein Nocturno für 10 dem Mädchen die Angst vor dem Blas­ instrumente. Von dieser ersten Fassung Unausweichlichen zu nehmen. des Noc­ turno ist kein No­ ten­ material erhalten Das Mädchen: „Vorüber! Ach vorü­ und so fertigte Mendelssohn noch zwei weitere ber! Geh wilder Knochenmann! Ich Kompositionen an, bis aus dem ursprünglichen bin noch jung, geh Lieber! Und rüh­ Nocturno eine Ouvertüre für Harmoniemusik re mich nicht an.“ op. 24 für 23 Blasinstrumente und „Jani­ Der Tod: „Gib deine Hand, du tscharenmusik“, gemeint ist Schlagzeug, wurde. schön und zart Gebild! Bin Freund, Herbert W. Fred bearbeitete die ursprüngliche und komme nicht, zu strafen: Sei Fassung für symphonisches Blasorchester und gutes Muts! ich bin nicht wild, fügte damals noch nicht geläufige Instrumente sollst sanft in meinen Armen wie Bass- und Altklarinette, Saxophone sowie schlafen.“ Euphonium und Tuba hinzu. Die Tonart C-Dur in B-Dur zu transponieren war eine folgerichti­ ge Entscheidung, denn auch die Stimmung der Klarinetten im 19 Jhd. wandelte sich von C auf B. Henrik Ibsen wandte sich 1874 an den kühnen Harmoniker Edvard Grieg mit der Bitte, zu sei­ nem Schauspiel eine Bühnenmusik zu komponie­ ren. Der Norweger schrieb 23 Einzelnummern zu Peer Gynt aus denen Sie heute 7 Titel hören wer­ den. Mehr zur Geschichte des Nichtsnutz Peer er­ fahren Sie im Konzert. Der Tod und das Mädchen Franz Schubert (1797-1828)/ Johan de Meij

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Bläserphilharmonie Seite 4 Triumphal March (The Capture of Kars) - Modest Petrowitsch Mussorgskij (1839-1881)/Johan de Meij Mussorgskij wurde vor allem als Komponist von Liedern und Opern über Themen aus dem russischen Mittelalter berühmt. Mit seiner Oper „Boris Godunov“, seinem Orchesterwerk „Nacht auf dem kahlen Berge“ und dem Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ erlangte er Weltruhm, wenn auch bis vor kurzem die Versionen be­ kannter Werke Mussorgskijs, wie wir sie kannten, zumeist nach seinem Tod von Komponisten-Kollegen vollendet und angepasst worden waren. Das Opern-Ballett „Mlada“ war ein Gemeinschaftsprojekt der großen russischen Komponisten Cui, Balakirew, Rimski-Korsakow, Borodin und Mussorgskij, des soge­ nannten „mächtigen Häufleins“. Ihr Ziel war die Förderung nationalrussischer Musik. Die Produktion von „Mlada“ fiel jedoch ins Wasser und die Gemeinschaftsoper wur­ de nie aufgeführt. Der Festmarsch, welchen unter ande­ rem Mussorgskij beisteuerte, blieb erhalten, ist aber bis heute eines der weniger bekannten Werke des russischen Komponisten. www.sparkasse-dillingen.de Musik, die verzaubert. Und finanzielle Leistungen, die stimmen. … mehr als eine erfolgreiche Bank © Kalle Kolodziej - Fotolia.com Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen a. d. Donau Lassen Sie sich verzaubern – von den meisterhaften musikalischen Darbietungen und ebenso von unseren wohlklingenden finanziellen Angeboten, die sich harmonisch auf Ihre Wünsche und Ansprüche abstimmen lassen. Welche Töne Sie dabei auch anschlagen wollen, hören Sie doch gleich bei uns rein. Und lassen Sie sich einstimmen auf neue, chancenreiche Angebote. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.

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Seite 5 Bläserphilharmonie Saga Maligna - Bert Appermont (*1973) Das Openair Musical „Zaad van Satan“ des belgischen Komponisten zog im Jahr 2000 ein Publikum von fast 10.000 Menschen in seinen Bann. In einer Geschichte zur Zeit der spanischen Herrschaft um 1600 findet dieses Musical Ausdruck in einem Leben voller Liebe, Hass und Schande. Das zeitlose Thema von Vorurteilen und seinen grausamen Auswüchsen zeigt die aufopfernde Größe be­ dingungsloser Liebe bis über den Tod hinaus. Aus diesem Musical schrieb der Komponist seine beiden Suiten „Saga Candida“ und „Saga Maligna“. Diese farben­ prächtige und abwechslungsreiche Komposition belebt die Phantasie und wurde so geschrieben, dass jede musikali­ sche Gruppe die unzähligen wunderschönen Melodien vortragen kann. Innenraumbegrünung für Geschäftsräume, Praxen, Restaurants oder ein behagliches Zuhause. Wir beraten Sie gern! Noten & Konzertkarten Wählen Sie an unserem Ticket-Computer Ihren Platz! Buchhandlung Papeterie Geschenke Marktplatz Wertingen 10 8272•23 17 www.gerblinger-wertingen.de fb.com/gerblinger.wertingen Schönes für Haus, Balkon und Garten. Maximilian Hurler ∙ Gärtnerei & Raumbegrünung Zusmarshauser Str. 33 ∙ Wertingen ∙ Tel. 08272-2450 ∙ www.LebenMitGruen.de

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Bläserphilharmonie Seite 6 Licht ins Dunkel gebracht Stadtpfarrer Rupert Ostermayer brachte symbolisch „Licht“ in den Konzertsaal und bereicherte das Konzert mit seinen ausgewählten Texten. Benefizkonzert der Bläserphilharmonie gerüstet ist, hat sich das Orchester entschieden, auf die Stadthalle auszuweichen. Trotzdem folgten überwältigend viele Musikliebhaber der Einladung Die Stadthalle war nur durch zu dem besonderen Konzert, das ein paar wenige Kerzen und die Stadtpfarrer Ruppert Ostermayer mit Pultleuchten für die Musiker erseinen besinnlichen Texten bereicherhellt. Die Besucher des Candlelight te. Zu Beginn brachte er symbolisch Konzerts der Bläserphilharmonie Licht in die dunkle Halle, indem er die kamen von draußen, wo ebenBühne mit Kerzen erleuchtete. falls die Straßenbeleuchtung während der Shopping Nacht dun- Passend zu den Musikstücken ging kel war, in einen stimmungsvoll Stadtpfarrer Rupert Ostermayer in seivorbereiteten Konzertraum. Nachdem nen Ansprachen auf die aufwühlende die Stadtpfarrkirche immer noch ein- Herbstzeit, speziell nach Allerheiligen, ein, in der der Mensch sich in einer Phase befindet, in der er in sich gehen und Rückschau halten sollte. Das bewusste Wahrnehmen der Jahreszeiten mit angenehmen und unangenehmen Seiten gehört dabei genauso zu unserem Leben wie die vier Elemente, Feuer, Erde, Wasser und Luft. Nach dem ersten Werk „Andante Festivo“ von Jean Sibelius stand der berühmte „Trauermarsch“ von Frederic Chopin auf dem Programm. Packend und großartig kommt dieser Trauermarsch daher. Der 3. Satz aus

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Seite 7 der 2. Klaviersonate op.35 erklingt mit zwei unruhigen, seltsam kombinierten Akkorden, die wie unerschütterlich monoton geschlagene Kirchenglocken klingen. Sie dringen auf eine unvergessliche Weise durch Mark und Bein. Unvergessen bleibt für uns alle auch der Tsunami und das Erdbeben von Japan im Jahr 2011. Um das Gedenken an die Opfer aufrechtzuerhalten, schuf eine Gruppe japanischer Posaunisten die Komposition „A Song for Japan“. Mit ausdrucksvollen Soli sorgten der Hornist Alexander Körner und der Posaunist Sebastian Weiß für ein emotionales Erlebnis. Bläserphilharmonie Die vier Elemente Von Schicksalsschlägen und den vier Elementen der Erde, die wir Menschen meistern müssen, handeln auch die nächsten Werke. In „Psalm for Band“ von Vincent Persichetti und „Elements of Nature“ von Herrmann Pallhuber arbeitete das Orchester unter der Leitung von Tobias Schmid gekonnt die verschiedenen Charaktere heraus. Die Solisten des Orchesters, Gabi Mordstein an der Oboe und Katharina Briegel am Flügelhorn, glänzten in der Filmmusik „Gabriels Oboe“ von Ennio Morricone, in „Candle in the wind“ von Elton John und „All I ask of you“ von Andrew Lloyd Webber. Reinerlös aus Candlelight Konzert gespendet Zur Freude von Stadtpfarrer Rupert Ostermayer und Kirchenpfleger Michael Wieland überreichte die Stadtkapelle Wertingen e.V. einen Scheck in Höhe von 500€ zu Gunsten der Renovierung der kath. Pfarrkirche St. Martin in Wertingen. Diese Summe kam als Reinerlös beim traditionellen Candlelight Konzert der Bläserphilharmonie zu Stande. Die Spende wurde vom Präsidenten der Stadtkapelle Wertingen, Christian Hof, und der Vizepräsidentin, Edeltraud Sailer, überreicht. Das thematische Herzstück des Abends war die Komposition „Out of Darkness, into the Light“ von Philip Sparke. Überzeugend interpretierten die Musiker den melancholischen Beginn als Ausdruck für die Zweifel, die sich im Verlauf des Stücks in Zuversicht und Freude kehren. Tobias Schmid gelingt es stets, die nötigen Emotionen und die richtige Klangmischung und Kraft aus dem Orchester abzurufen. Kein Takt bleibt ohne Interpretation, keine Dissonanz Auf dem Bild v. l. n. r. Pfarrer Rupert Ostermayer, Präsident Christian Hof, Vizepräsidentin Edeltraud Sailer, Kirchenpfleger Michael Wieland ohne Tiefe und gelebte Auflösung. Mit einer Zugabe ging ein kurzweiliger Konzertabend zu Ende, der nunmehr seit vier Jahren zum festen Bestandteil des Konzertreigens gehört. Heike Mayr-Hof

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Bläserphilharmonie Seite 8 Ein tierisches Vergnügen Kinderkonzert „Karneval der Tiere“ Einen tierischen Spaß hatten alle Beteiligten beim Kinderkonzert der Stadtkapelle Wertingen am vergange­ nen Wochenende in der Pausenhalle des Gymnasiums. Viele große und klei­ ne Gäste waren gekommen, um sich das Spektakel rund um die zoologi­ sche Fantasie von „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint Saens anzu­ schauen. Es war eine Karnevalsfeier mit Gebrüll, Gezwitscher und Gegacker. Mit Flötenschülern und Kindern der musikalischen Früherziehung der Musikschule, Schauspielern und na­ türlich mit der Bläserphilharmonie Wertingen unter der Leitung von Tobias Schmid. bildung am Moskauer Konservatorium begannen und nun an der Musikhochschule Augsburg studieren, gaben dem Konzert mit ihrem virtuo­ sen Spiel eine exklusive Note. Beinahe schwindlig wurde den Zuhörern, als Die beiden Pianisten Evgeny Konnov sie den Pianisten auf die Finger schau­ und Sophia Gaidysheva, die ihre Aus­ ten, während die wilden Esel auf die in den Genuss, solch reizvolle und hu­ moristische Musik zu interpretieren und standen dem Original dann in nichts nach. Geschickt und mit Spaß lenkte Tobias Schmid seine Musiker durch die Inszenierung. Eine Besonderheit dieses Werks ist die Besetzung von zwei Klavieren zusätz­ lich zum Orchester, welches norma­ lerweise ein Symphonieorchester ist, aber in Wertingen durch ein sympho­ nisches Blasorchester ersetzt wurde. Dank Dieter Mörtl, der das Werk für die Bläserphilharmonie bearbeitet hat, Karolina Wörle mit ihren Flöten- und Blockflötenschülern unterstützten die scharrenden und gackernden Hühner musikalisch. kommen auch die Bläser in Wertingen Bühne stürmten. In beeindrucken­ der Weise meisterten sie technisch Anspruchsvolles und bewegten anderer­ seits mit ihrer einfühlsamen Begleitung von tanzenden Elefanten und Schwänen. Für die beiden Pianisten, die in ihren jungen Jahren bereits Preisträger mehrere Wettbewerbe sind, jüngst gewann Evgeny Konnov den 1. Platz beim Klavierförderpreis Siegfried Gschwilm 2014, war die Aufführung dieses Werks Premiere, genauso wie für die vielen kleinen Künstler, die beim Konzert mitwirkten. Diese wa­ ren nicht nur ausschließlich Schüler der Musikschule. Auch Kinder des Die Kinder der musikalischen Früherziehung spielt die Uhus und die Fische aus dem „Karneval der Tiere“.

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Seite 9 Bläserphilharmonie Kindergartens Sonnenschein und Schüler der Grundschule Wertingen waren mit von der Partie. Der Erzähler Georg Mathias und sei­ ne Assistentin Anna Gaugler als Herr Papagei konnten mit ausdrucksvol­ ler Stimme viele tierische Gäste bei der Karnevalsfeier ankündigen. So eröffne­ ten Anna-Maria Hof, Korbinian Giersig und Valentin Kim als imposante Löwen das Konzert, ehe zahlreiche Hühner scharrend und gackernd die Bühne be­ traten, unterstützt von jungen Flötisten und Flötistinnen der Musikschule unter Leitung von Karolina Wörle. Stürmisch sausten wilde Esel durchs Publikum, uralte Landschildkröten mussten sich mit schnellen und langsa­ men Tanzeinlagen verausgaben, beglei­ tet von Klarinettenschülern (Viktoria Krebs, Lara Döhler, Nicola Wojtczyk, Lisa-Marie Rehm, Tamara Aumiller) und den Blechbläsern des Vor- und Jugendorchesters Silas Balletshofer, Thomas Mordstein, Verena Gärtner und am Xylophon Sebastian Schweiger. Dass der Tanz der Elefantendame im­ posant wurde, dafür sorgte Jonas Meier als Solist an der Tuba. Wie fürsorg­ lich Kängurumütter zu ihren Babys Die Sprachenschule in Wertingen für jung und alt • • • Schüler: Activity English Kinder: spielerisches Englisch Erwachsene & Business: Gruppen- und Einzelcoaching www.clubk-sprachen.de

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Bläserphilharmonie Seite 10 sein können, das zeigten die kleinen Schauspieler, die mit Jutesäcken über die Bühne hüpften. Ein ganz besonders rührendes Schauspiel boten die Kinder der musikalischen Früherziehung unter der Leitung von Gabi Gentner. Mit Fischköpfen und bunten Tüchern ver­ kleidet, erschien ein Schwarm zierlicher Fische und tanz­ te zu zauberhafter Musik und tausenden Seifenblasen. Ob Kuckuck oder Kolibris, Vögel durften natürlich auch nicht fehlen. Nachdem die Klarinettistinnen als Kuckuckspieler verstummt waren, flatterten aufgeregte Vögel mit fliegenden Federn auf die Bühne, während die Flötistin Barbara Mayr in einem virtuosen Solo die Flügelschläge musikalisch imitierte. APOLLONIA GÄRTNEREI Familie Hurler seit 1865 Tel. 08272/2356 Zusmarshauser Str. 2 86637 Wertingen Fax 08272/6339 Dass sich die Pianisten auch selbst parodieren können, zeig­ ten sie mit gezielt überzogenen und mit absichtlich platzier­ ten falschen Noten in dem wie eine Tonleiteretüde kompo­ Ein Stück aus „Der Karneval der Tiere“ ist unabhängig vom Gesamtwerk weltberühmt geworden: „Der Schwan“. nierten Abschnitt. Ursprünglich für Cello geschrieben, wurde das Solostück von Noch bevor die Schwäne einschweben, verpasst der der jungen, begabten Euphoniumspielerin Delia Geißler aus­ Komponist in seinem mit „Fossilien“ überschriebenen Satz drucksvoll und mit großem Klang vorgetragen. Dazu tanzten den althergebrachten Gewohnheiten der Zuhörer eine klei­ die zwei Ballerinas Emilia Karl und Nadine Fußan mit grazi­ nen Seitenhieb, indem er allseits bekannte Melodien, die von ler Anmut im weißen Tüllrock und glitzernder Krone. der Klarinettistin Sabrina Steinle, dem Hornisten Patrick Sailer, dem Tubisten Silas Balletshofer und dem Trompeter Zum krönenden Finale durften alle „Tiere“ in einer langen Polonaise noch mal durch den Konzertsaal schreiten und sich Magnus Bauch vorgestellt wurden, in einen Tanz verpackt. anschließend von zahlreichen Eltern und Freunden wie kleine Stars feiern und na­ türlich fotografieren lassen. Im Anschluss an das Konzert stellten die Musiker der Bläserphilharmonie ihre Instrumente für interessierte Nachwuchsmusiker zum Ausprobieren zur Verfügung. Heike Mayr-Hof ist es mit ihrem Team aus Simone Rigel, Gabi Mordstein, Patricia Rauch, Karolina Wörle, Tobias Schmid und der Bläserphilharmonie gelungen, eine kurzweiligen Konzert­ nachmittag zu gestalten, der den vie­ len Beteiligten bestimmt noch lang in Erinnerung bleiben wird. Heike Mayr-Hof

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Seite 11 Bläserphilharmonie „Night of Cinema“ Konzert Großes Kino mit der Bläserphilharmonie Popcornduft aus dem Foyer stimmte die Besucher des jüngst stattgefundenen Konzerts der Stadtkapelle auf einen unterhaltsamen Abend ein. Motto des Konzerts war „Night of Cinema“. Trotz tropischer Temperaturen kamen viele treue Zuhörer, die sich die großen Melodien der Stars und Klassiker der Filmgeschichte nicht entgehen lassen wollten. Die Bläserphilharmonie der Stadtkapelle Wertingen unter der Leitung von Tobias Schmid entführte das begeisterte Publikum nach Hollywood. Stimmvolumen und ihrer Ausstrahlung, Hornregister um Karen Bussmann auch in immer neuen Outfits, verzau- mit den Trompeten und Posaunen um Sebastian Weiß, Heinz Balletshofer und berte sie ihre Fans. Markus Bengeser, stets auf Klangkultur Wenn es um Filmmusik geht, gibt es bedacht, um die Wette. ein paar wenige Stars, die für ihre Kompositionen Oskars und Golden Awards gewonnen haben. Zwei davon, nämlich Hans Zimmer und John Williams, hat sich Tobias Schmid ausgesucht und mit der Aufführung von „The Rock“, „E.T.“- Adventures on Earth“, „Hymn to the Fallen“ aus ein „Soldat namens James Ryan“ und „Superman March“ gewürdigt. Auch der 1. Satz „Gandalf“ aus der ersten Symphonie Nr. 1 „Herr der Ringe“ von Johan de Meij durfte nicht fehlen. Einzelne Solisten, wie Eva Sing am Altsaxophon, Eva Presser am Englischhorn oder Simon Kotter an der Tuba trugen zum Erfolg bei. Als Moderator führte der Präsident der Stadtkapelle Wertingen, Christian Hof, charmant mit kleinen Abrissen über die jeweilige Handlung durchs Programm. Mit Dankesworten an alle Ver­ ant­ wortlichen und dem Hinweis auf das „Homecoming Concert“ des Jugendorchesters am 23. August ging ein schöner Konzertabend zu Ende. Heike Mayr-Hof Der wirkliche Star des Abends neben Tobias Schmid und seiner Bläserphilharmonie war die Sängerin Carola Egger. Auf einer Stufe mit Whitney Houston und Adele Adkins interpretierte sie ihre Songs und Balladen „I will always love you“, Tobias Schmid zeigte sich als siche„Skyfall“ und „Gabriellas Song“, sodass rer Regisseur, der seinen Musikern sich das Publikum und die Musiker Gestaltungsspielraum bei Solis und zu Gefühlsausbrüchen und tosendem dem Blechbläserregister auch mal Applaus hinreißen ließen. Mit ihrem die Zügel locker ließ. So strahlte das Aus Liebe zum Glas! Erfahrung seit 1822 Im Gäßle 6 86637 Wertingen-Bliensbach Telefon 08272/3611 Fax 08272/4487 www.landmetzgerei-geiger.de Eigene Schlachtung von Tieren aus unserer Region! Öffnungszeiten: Freitag 8-18 Uhr; Samstag 8-12 Uhr Zertifizierter EU-Betrieb, Gluten- und Laktosefrei Direkt am Marktplatz Wertingen Telefon 0 82 72 - 26 21 www.glaserei-baatz.de

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Jugendorchester auf Tour in den U.S.A. An jedem Ort wurden die jungen Wertinger gleich auf die Gastgeberfamilien verteilt und trafen Mit „6th USA Youth Orchestrasich in der Folge nur noch zu Proben, Exchange“ hatte das Jugendorchester Konzerten und zur Abreise. der Stadtkapelle Wertingen unter der musikalischen Leitung von Für Viele waren natürlich die jeweiligen Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp Highlights gemeinsame Treffpunkte. und der organisatorischen Umsetzung Dazu gehörten die Strände von Lake durch Karolina Wörle und Betreuerin Forrest, das Zentrum von Chicago, das Heike Mayr-Hof seinen Höhepunkt im „Grand Lake Festival“ in Lansing, die Jahr 2014. Heimatstadt der Mormonen Carthage, Nach über einem Jahr der Vorbereitung das Blue Lake Fine Arts Camp und das startete am 4. August Lufthansaflug zauberhafte Mokena mit seiner Nähe LH 434 mit 51 Teilnehmern vom FJS- zu Chicago. Airport München nach Chicago/Ilinois. 3 unserer Musikerinnen waren bereits 2 Wochen vor uns gestartet und waren als Stipendiaten im Blue Lake Fine Arts Camp gewesen. Wir freuten uns schon die Mädels wieder zu sehen. Mit Stationen in Lake Forrest, Lansing, Muskegon, Carthage und Mokena waren attraktive Zielorte und freundliche und großzügige Gastgeber gewährleistet. Ein eigener Bus brachte das Jugendorchester sowohl zu den Gastgebern als auch zu vielen interessanten Sehenswürdigkeiten. Ein gelungener Start re Stipendiaten - Magdalena Franziska und Nicole -, deren Flug wegen schlechten Wetters zuerst immer wieder verschoben und schlussendlich ganz abgesagt wurde.) wurden wir auf unsere Gastfamilien verteilt. An unserem 1. Tag in Amerika ging es für viele an den Strand zum Beach-Volleyball oder zu einem Erkundungstrip in den Ort. Im Laufe des Tages kamen auch Magdalena, Franziska und Nicole an, aber leider ohne Gepäck, dies war in einem anderen Flugzeug. Am frühen Abend spielten wir ein tolles Konzert und verbrachten den Rest des Tages in den Familien. Am nächsten Tag war für viele unserer Musiker Chicago angesagt. Wir trafen uns im Museum oder bei einer Einladung im Penthouse einer unserer Gastfamilien, besuchten ein Konzert im Milleniumpark, konnten eine tolle Lightshow am „Buckingham-Brunnen“ erleben und sahen noch ein gigantisches Feuerwerk am Navy Pier. Zweite Station: Lansing Am Donnerstag, 7. August hieß es dann auch schon wieder Kofferpacken und Abschiednehmen und auf ging’s nach Lansing. In den Tagen die wir dort verbrachten besuchten wir die Universität, das Heimatmuseum und das Lansing Folkfestival. Den 40. Geburtstag von Heike Mayr-Hof konnten wir nach deutscher Tradition um Mitternacht mit einem Ständchen und einem Glas Champagner feiern. Nach einem viel gelobten Konzert konnten wir am Sonntag, 10. August unsere Tournee fortsetzen. Christian Romakowski, Daniel Weschta und Rainer Demmler bei der Gepäckaufgabe. Vor Ort waren die Verantwortlichen Jenny Lydigsen, Sandy Sheroky, Tracy Sonneborn, Eileen Heideman, Amy Graham und Dee Block stets um das Wohl der Wertinger Gäste besorgt und bemüht. Erste Station: Lake Forrest Manfred-Andreas Lipp, Alina Dworschak und Thomas Briegel in der Abflughalle des Münchner Flughafens. Dritte Station: Blue Lake Fine Arts Camp Nach unserer verspäteten Ankunft in Im Blue Lake Fine Arts Camp wurden Lake Forrest (Wir warteten auf unse- wir mit einer Flaggenparade empfan-

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gen. Die Aufteilung auf die Gastgeber von den Konzertbesuchern. Einer ging wie immer reibungslos vonstatten. Führung vom örtlichen Richter durch Manfred-Andreas Lipp und Karolina das Gerichtsgebäude an unserem letzWörle waren im Camp untergebracht ten Tag folgte eine Fahrt entlang des und konnten mit den Verantwortlichen Mississippi nach Nauvoo. In dievor Ort bereits die Zukunft der Kooperation von Stadtkapelle Wertingen und Blue Lake Fine Arts Camp planen. Nach einem Treffen mit den Gründern dieser kulturellen Einrichtung, Fritz und Gretchen Stansell spielte das Orchester ein Konzert in der Steward Shell. Viele anwesende Jugendliche freuten sich über das Konzert und wir wurden mit Standing Ovations gefeiert und durften erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen. ser Mormonenstadt am Mississippi besuchten wir ein Museum mit vielen Beispielen des Lebens in früheren Zeiten und eine Kutschfahrt lockerte alles angenehm auf. Vierte Station: Carthage Am 13. August stand unsere weiteste Wegstrecke an, wir reisten ins 700 Kilometer entfernte Carthage. Dort erwartete uns ein herzlicher Empfang und tolle Ausflüge durch unendliche Maisfelder nach Golden zu einer historischen Windmühle. Interessant waren auch die Besuche einer Kunstgalerie und des alten Gefängnisses. Am Abend spielten wir unser Konzert und auch hier erhielten wir große Anerkennung und viel Lob Marcel Kapfer, Isabel Lacher, Sonja Kalnin und Daniel Weschta beim Konzert in Lansing. gz-[media] GbR Gubener Straße 8 86156 Augsburg WIR BRINGEN FARBE INS SPIEL! Phone_0821- 609 987 80 E-Mail_info@gz-media.de www.gz-media.de

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