klz_12

 

Embed or link this publication

Description

KreuzlingerZeitung

Popular Pages


p. 1

KreuzlingerZeitung Auflage: 22 900 Exemplare z 2 eu 17– r ok ite ut Se A n ge n li 4 20.3.2015 Nr. 12 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Festival wiederbelebt Dank Unterstützung durch Konstanz und Kreuzlingen gibt es vom 25. Juni bis 5. Juli eine Neuauflage des Zeltfestivals. Diesmal mit einem zweiten Zelt auf Schweizer Seite. Welche Künstler engagiert werden konnten, lesen Sie auf Seite 4 Am Hafen wird’s eng Die Bodensee-Arena und das Gelände drumrum erfreut sich bei Veranstaltern grosser Beliebtheit. Wo Licht ist, da ist allerdings auch Schatten: Die Parkplätze werden knapp, auch durch Einkaufstouristen. Jetzt sind sich Gewa und FC Kreuzlingen deshalb ins Gehege geraten. Seite 5 Umstrittener Slogan Stadtrat David Blatter hat als erster seinen Wahlkampf für den zweiten Wahlgang angepasst. Sein neuer Slogan wird dabei von vielen als Schnellschuss beurteilt, der einerseits unpassende Assoziationen weckt, andererseits grammatikalisch falsch ist. Seite 7 Boxenstopp an Autoausstellung Am Wochenende öffnen die Kreuzlinger Autohäuser ihre Garagentüren. Acht Fachgaragen präsentieren an der «Autokreuzlingen» von 10 bis 17 Uhr ihre Neuheiten, Occasionen und laden in gemütliche «Werkstattbeizen» ein. Die perfekte Gelegenheit, den Frühlingsanfang für Probefahrten der 16 Automarken zu nutzen. Seite 17 bis 24                         " " $  Beste Agentur der Schweiz! Für den erfolgreichen Verkauf Ihrer Immobilie! Kontaktieren Sie uns!  ! !  "      "   $              #"  &   ! Cyril Dux +41 71 671 24 54 Francesco Arena Ralf Scherer Melanie Tölderer Enzo Schrembs ERAkreuzlingen.ch Hochwertiges 1½ Zi.-Studio Kreuzlingen-City O Moderne Küche O Freundlicher, heller Raum O Parkettboden O 1.OG mit Balkon O Neuwertiger Ausbau O Miete Fr. 770.– inkl. Topmoderne 4½ Zi.-Wohnung am Stadtrand von Kreuzlingen Hochwertiger Ausbaustandard Elegantes Bad O Grosszügiger Balkon/Loggia O Parkettboden O Eigene WM/TU O Miete Fr.2’030.– inkl. O O immokanzlei AG - 071 677 99 88 immokanzlei AG - 071 677 99 88 GZA/AZA 8280 Kreuzlingen

[close]

p. 2

2 ANZEIGEN KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 Neue Kurse MARCO‘S SCHLAFOASE Ihr Experte für gesunden Schlaf ab 20. April 2015 Anfänger bis Fortgeschrittene Schnupperstunde gratis und unverbindlich Bei wer uns d kom en Sie pete nt bera ten! Ihr Partner in Zahnmedizin Grosse Matratzen Eintauschaktion Jetzt 20 % Rabatt auf Matratzen und Betten inkl. Lieferung und Entsorgung der alten Ware. Gönnen Sie sich einen erholsamen Schlaf mit einer guten Matratze aus Schweizer Produktion. auf bico 10% Bodensee Zahnklinik Hauptstrasse 114 8272 Ermatingen Telefon 071 664 32 64 Notfälle 079 410 50 01 Taxpunkt in CHF: 3.05 Öffnungszeiten: Mo – Fr: 08:00 – 20:00 Uhr Samstag: 08:00 – 16:00 Uhr Kostenlose Hotline 0800 285 285 www.bodensee-zahnklinik.ch Bahnhofstrasse 3 | 8280 Kreuzlingen Tel. 071 672 37 07 | info@marcos-schlafoase.ch | www.marcos-schlafoase.ch Bahnhofstrasse 3 | 8280 Kreuzlingen Sicher unterwegs im Internet Ein Vortrag von Daniel Meili, Kantonspolizei Thurgau Mittwoch, 25. März 2015 Beginn 19.30 Uhr Torggel Rosenegg Bärenstrasse 6, Kreuzlingen Eintritt 6 Franken Vollständiges Programm: www.vhs-kreuzlingen.ch Kreuzlinger Ostermarkt 2015 Samstag, 21. März, 10.30 – 17.00 Uhr Sonntag, 22. März, 10.30 – 17.00 Uhr Ulrichshaus, Gaissbergstrasse 1 Verschiedene Kunsthandwerker stellen Ostereier in verschiedensten Techniken und viele andere österliche Kostbarkeiten aus. Besuchen Sie unser Haus-Café und geniessen Sie bei einer Tasse Kaffee/Tee unsere hausgemachten Köstlichkeiten. Tel 071 672 37 07 | info@mar os-schlafoase.ch | os-schlafoase.ch Gemeinnütziger Frauenverein und Frauengruppe St. Ulrich Anet Corti «Win-Win – die perfekte Fehlbesetzung in der Chefetage» Fr 27. März 2015 20.00 Uhr Satirischkomödiantisches Theater Werkschau am Freitag Samstag Sonntag 20. März 21. März 22. März 9 –19 Uhr 9 –17 Uhr 9 –15 Uhr An allen Tagen Schauwerken mit Manuela Baumann und Franziska Bürgi Rey Herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie! Hauptstrasse 55a . Kreuzlingen Vorverkauf: www.theaterandergrenze.ch k r e u z l i n g e n i h a u p t s t r. 9 2 a i 0 7 1 6 7 2 4 4 3 3

[close]

p. 3

KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 DRITTE SEITE 3 Viel Lärm um nichts Der Gemeinderat diskutierte die Pensen- und Stellenerhöhung bei Stadtrat und Stadtverwaltung gestern heiss und ausführlich – um sie dann zurückzuweisen. Die beiden Landtauschverträge wurden dafür genehmigt. Die Motion der FDP erhielt eine sehr klar Abfuhrt. Gemeinderat. In einer dreistündigen Sitzung schoss sich der vollständig erschienene Gemeinderat gestern vor allem auf die vom Stadtrat beantragte Pensen- und Stellenerhöhung (wir berichteten) ein. Und da Löhne immer ein heikles Thema sind, vor allem wenn es um die eigenen geht, zerredeten die Volksvertreter viel Zeit, um über die ebenfalls in der Botschaft enthaltene Erhöhung ihrer eigenen Sitzungsgelder zu streiten. Einig waren sich die meisten darin, sich bescheiden geben zu wollen, vor allem angesichts der wirtschaftlichen Situation heutzutage – und natürlich angesichts der bevorstehenden Wahlen, wie ein Beobachter treffend bemerkte. Andreas Hebeisen (SP) stellte durch die vorberatende Kommission den Antrag auf eine moderatere Erhöhung: Nicht 60 Franken Sitzungsgeld, sondern 48 Franken sei eine Stunde wert, sechs Franken sei es für die Pauschale statt der empfohlenen acht. Wenn doch Zuhörer nur auch ein Sitzungsgeld bekämen, mag sich manch einer da gedacht haben. 33 Genügsame stimmten dazu Ja. Die CVP enthielt sich komplett, während allein Fraktionspräsident Alfredo Sanfilippo dagegen war. Bürgerlicher Schulterschluss Viel bedeutsamer schien dagegen der erste Teil der Vorlage. Denn dass die Exekutive entlastet werden muss, darüber bestand bei niemandem Zweifel. Mit Genuss überboten sich einige dennoch darin, dem Stadtrat sein Papier um die Ohren zu schlagen. Thomas Dufner (CVP) führte die Kritiker an, sprach von einer «einmal mehr mangelhaften Botschaft» und einer «Kuddelmuddel-Situation». Für sein energisches Votum bekam Dufner sogar Applaus aus dem Publikum, der Applaudierende hingegen nur eine Rüge von Präsident Rolf Rindlisbacher (SVP). Daniel Moos (FL/Rägäbogä) hieb ebenfalls in die gleiche Kerbe und bat den Stadtrat darum, seine Botschaften «künftig in besserer Qualität zu erstellen». Was genau den Parlamentariern an der Botschaft nicht genügte, blieb allerdings selbst aufmerksamen Zuhörern verborgen, vor allem, als Andreas Hebeisen (SP) noch Partei für den Stadtrat ergriff und erklärte, dass die Nachreichung einiger Dokumente auf seinen Mist gewachsen war und nicht dem Stadtrat anzulasten sei. Allein Irène Herzog (SVP) gelang es, deutlich zu machen, dass ihre Partei Der Gemeinderat machte gestern den Weg frei für die Ausarbeitung des GeBild: tm staltungsplans im Planungsgebiet «Promenade». bei allem ein Fragezeichen setzt, was mit dem Wort «Kultur» in Verbindung gebracht werden kann. Stadtrat muss über die Bücher Schliesslich verloren sich einige in innerparlamentarischen Kleinkriegen über Stellen-Details, die Aussenstehenden kein Begriff sind. Der Stadtrat – der, wenn man den Aussagen Glauben schenken mag, am Anschlag schafft – wird jedenfalls weiterhin auf eine Verbesserung seiner Situation warten müssen. Auf Doppelantrag von SVP und CVP wies der Gemeinderat die Botschaft zurück. Erstes Traktandum war aber das Geschäft mit dem Landtausch in einem der schönsten Gewerbegebiete der Welt (wir berichteten). Es kann getrost als «äh gfreuti Sach» (Christian Forster, Rägäbogä) bezeichnet wer- den. Nur lobende Worte waren zu hören. Beide Anträge des Stadtrates liefen ohne Gegenstimme durch. Markus Brüllmann (SP) und André Troll (FDP/EVP) garnierten dieses positive Echo noch mit dem Wunsch, dass im östlichen Planungsgebiet auch Wohnungen für nicht ganz so Betuchte zu stehen kommen. Gestandenen SVPlern wie Barbara Hummel und Bruno Rieser konnten diese Äusserungen nur ein Schmunzeln entlocken. Am Schluss gab es dann noch ein Nein, wie es klarer nicht sein kann. Nur die eigene Fraktion stimmt dafür, ihre Motion betreffend der Xentrums-Projekte (wir berichteten) für erheblich zu erklären. Der Stadtrat hatte sie zur Ablehnung empfohlen, und das taten bis auf die acht Mitglieder der FDP/EVPFraktion auch alle anderen Gemeinderäte (zwei Enthaltungen). sb Herzklinik vor Bezirksgericht Kreuzlingen/Konstanz. Nachdem einige Vorwürfe gegen das Herz-Neurozentrum Bodensee von den Ermittlungsbehörden eingestellt wurden, gibt es bald erste Gerichtsverhandlungen in diesem Zusammenhang. Am 19.Mai ist die «falsche Ärztin» beim Amtsgericht Konstanz angeklagt und am 1.Juni müssen sich die Verantwortlichen des HNZB vor dem Bezirksgericht Kreuzlingen in einem Zivilverfahren verantworten. Der Fall sorgte im Sommer 2013 für grosses Aufsehen. Eine 51-Jährige ohne Approbation hatte sich nach sieben Stationen in Kliniken und Praxen innerhalb von fünf Jahren in der Deutschschweiz einen Notarztjob am HNZB erschlichen. Gemäss damaliger Aussage von Geschäftsführer Martin Costa war die Frau «von Mai bis Anfang Juni während neun Einsatztagen als Ärztin im Stellvertreterstatus in unselbständiger Tätigkeit eingesetzt». An Operationen sei sie nicht beteiligt gewesen, auch nicht assistierend. «Nach Bekanntwerden erster Verdachtsmomente haben wir unverzüglich gehandelt und die Tätigkeit der fraglichen Person sofort eingestellt», so Costa. Zum anstehenden Gerichtsverfahren sagte ein Kliniksprecher auf Anfrage: «Wir haben stets mit den zuständigen Behörden kooperiert und die Ermittlungen gegen diese Person vollumfänglich unterstützt. Von unserer Seite werden ebenfalls Verfahrensschritte geprüft.» Aufgrund der laufenden Verfahren und mit Rücksichtnahme auf die Arbeit der Behörden möchte die Klinik auf eine weitere Kommentierung verzichten. Die Klinikleitung selbst steht ein paar Tage später in Kreuzlingen vor Gericht. Der ehemalige KardiologieChefarzt, im Herbst 2013 entlassen, verklagt die Klinik wegen Rufschädigung und Persönlichkeitsverletzung. Anlässlich einer aufsehenerregenden Pressekonferenz im Januar 2014 wollten die Klinikverantwortlichen ihn und einen Oberarzt als Hauptinformanten der Medien identifiziert haben. Mittels mitgeschnittener Gespräche durch einen Privatdetektiv sah die Klinikleitung den Beweis erbracht, dass die beiden Ärzte selbst eine Klinik eröffnen wollten und damit eigene wirtschaftliche Interessen verfolgten. «Das ist überhaupt nicht der Fall», so der Fachmediziner auf Anfrage. «Fakt ist, dass ich nach meiner Entlassung die Eröffnung einer kardiologischen Praxis zusammen mit einem nicht invasiv tätigen Mitarbeiter angekündigt und verwirklicht habe.» Hier werde lediglich die Diagnostik angeboten, die Therapie erfolge unverändert in Kliniken. Eine Konkurrenz bestehe so nicht. Auch dazu gibt die Klinik keinen Kommentar ab. T. Martens WAHLKALENDER Fragen zur Einbürgerung? Integration ist ein wichtiges Thema für das Zusammenleben und unsere multikulturelle Gesellschaft. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Einbürgerung als weiterer Schritt, um auch am politischen Leben teilnehmen zu können. Am Samstag, 21. März, von 10 bis 12 Uhr stehen Ihnen beim Einkaufszentrum Karussell unsere langjährigen Mitglieder der Einbürgerungs-Kommission Dino Lioi, Nina Schläfli und Cyrill Huber für Fragen zur Verfügung. Osman Dogru und Willy Fromm können ihnen aus erster Hand über Ihre Erfahrungen zum Einbürgerungsverfahren berichten. Die SP Kreuzlingen freut sich auf Ihr Erscheinen und eine rege Diskussion.

[close]

p. 4

4 KREUZLINGEN/KONSTANZ KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 Grenzüberschreitende Wiederbelebung Das Zelftfestival erfreut sich nun definitv einer Neuauflage. Dies durch Unterstützung der Städte Konstanz und Kreuzlingen. So kommt ein zweites Konzertzelt auf der Schweizer Seite zu stehen. Das Festivalprogramm ist fast komplett. Kreuzlingen/Konstanz. «Die Geburt war in Konstanz, jetzt schwabt das Zeltfestival in die Schweiz über», sagte Dorena Raggenbass, Kreuzlinger Stadträtin des Departements Freizeit, anlässlich der «Wiedergeburt» des neu grenzübergreifenden Zeltfestivals. Mit 45 000 Franken unterstützt Kreuzlingen das Kulturfest, «ein Entscheid, der Einstimmig im Stadtrat gefallen ist», so Raggenbass. Auch in der Nachbarstadt geniesst das Projekt guten Rückenwind, Konstanz schiesst 90000 Euro mit in das Musik- und Humor-Festival ein. «Das Festival bietet eine gute Mischung aus internationalen und interkulturellen Veranstaltungen», begründete Andreas Osner, Konstanzer Anzeige Bürgermeister, die Aufstockung der Hilfe durch seine Stadt. Für die Neuauflage vom 25. Juni bis 5. Juli war die Unterstützung der beiden Städte von vitaler Bedeutung, da dass Festival während seines 14jährigen Bestehens bis 2008 nie kostendeckend durchgeführt werden konnte. «Diese neue Rückendeckung hat uns Mut gemacht und Vertrauen gegeben, das Projekt wieder aufzugreifen», sagt Dieter Bös vom Veranstalter KOKO & DTK Entertainment. Neben dem grossen Konzertzelt mit 2000 Stehplätzen und Biergarten wird neu ein kleineres Zelt auf Schweizer Seite zu stehen kommen. Traute Einigkeit Von Unstimmigkeiten bei der grenzübergreifenden Kooperation (wir berichteten) war bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Zeltfestivals nichts mehr zu spüren. Die Zusammenarbeit mit Micky Altdorf vom Kabarett in Kreuzlingen sei über die Jahre gewachsen. «Wir besprechen unsere Wünsche und Ideen jeweils bei einem Bier. Das läuft alles total unkompliziert», so Bös. Das Z88 sei als Experte für lokale Bands ins Boot geholt worden und schlägt regionale Gruppen für die kostenlos zugängliche Open-Air Bühne vor. Diese wird jeden Tag von 18 bis 19.30 Uhr bespielt werden. Diese Zusammenarbeit sei Anfang März in einer Sitzung mit dem Veranstalter KOKO konkretisiert worden, wie das Z88 in einer Stellungsnahme bekannt gibt. Der Verein sieht die aktuelle Kooperation als Pilotversuch an. Für Micky Altdorf vom Kabarett in Kreuzlingen ist eine langjährige Zusammenarbeit klare Sache. «Die Vorlaufzeit war dieses Jahr etwas knapp», räumt Altdorf jedoch ein, weshalb die Schweizer Beteiligung eher mager ausgefallen ist. Für die kommenden Jahre aber können sich die Veranstalter eine noch stärkere Verzahnung des Programms vorstellen. Haben das Zeltfestival wiederbelebt: Armin Nissel (Veranstalter), Micky Altdorf (Kabarett in Kreuzlingen), Dieter Bös (Veranstalter) und Andreas Osner (Bürgermeister Konstanz) auf dem Festivalgelände Klein Venedig . Bild: ek Mit den Konzertzelten macht das Festival seinem Namen alle Ehre. Bild: zvg Hauptstrasse 80 · 8280 Kreuzlingen Tel. 071 672 19 35 Begrüssen Sie mit uns den Frühling ! Wir laden Sie herzlich dazu ein. Samstag, 21. März 2015 zwischen 8.00 und 16.00 Uhr im PARK BLUMENHAUS Das neue Floristik PARK BLUMENHAUS-Team freut sich auf Ihren Besuch! Livia Sonderegger Damaris Graf & Christian Schleusser Buena Vista Social Club Dieses ist schon fast komplett und kann mit namhaften Künstlern und Geheimtipps aufwarten: Mit Tocotronic, Patent Ochsner, Michael Mittermeier und Kaya Yanar konnten nationale Grössen engagiert werden. Aber auch aus dem Ausland reisen bekannte Namen wie Jackson Browne und Tommy Emanuel an. «Ich freu mich schon die ganze Woche auf diese Ankündigung: wir konnten das Buena Vista Social Club Orchester buchen», liess Bös noch eine Musikbombe platzen. Emil Keller «Bei ihrer Musik geht mir das Herz auf», freut sich Dieter Bös bei der Bekanntgabe des Auftritts des Buena Vista Social Clubs. Die Kubaner machen Bild: zvg auf ihrer Abschiedstournee halt am Zeltfestival.

[close]

p. 5

KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 KREUZLINGEN/REGION 5 Kampf um Parkplätze Das Kreuzlinger Hafenfeld mit Bodensee-Arena ist als Veranstaltungsort äusserst beliebt, viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander. Damit entstehen Konflikte, wie etwa der Kampf um Besucherparkplätze zwischen Gewa und FC Kreuzlingen. Kreuzlingen. Die Gewerbeausstellung Gewa Kreuzlingen/Konstanz findet dieses Jahr vom 7. bis 10. Mai statt. Just am Samstag, 9. Mai, aber ist ein Heimspieltag des FC Kreuzlingen. Zwei Juniorenteams spielen und die 1. Mannschaft empfängt zum Lokalderby in der 2. Liga Interregional um 16.30 Uhr den FC Amriswil. Wer die Parkplatzsituation im Kreuzlinger Hafenfeld kennt, der weiss, dass an einem Samstagnachmittag dank Einkaufstouristen so gut wie gar nichts mehr geht. Und jetzt kommen sich auch noch Gewerbler und Fussballer zusätzlich ins Gehege. Doch damit nicht genug: Die Stadt Kreuzlingen veranstaltet am Freitag und Samstag auch noch den Aktionstag «schweiz bewegt», allerdings im Seeburgpark. Gemeinsam für BTS/N23 Region. Im Hinblick auf die Beratung diverser verkehrspolitischer Vorlagen verstärken der Regierungsrat, die Thurgauer National- und Ständeräte der bürgerlichen Parteien, die Regierungsratsparteien CVP, FDP und SVP, die Vertreter der Thurgauer Wirtschafts- und Verkehrsverbände sowie die Stadt- und Gemeindeammänner von Amriswil, Arbon, Kreuzlingen, Romanshorn und Weinfelden das Engagement für die BTS bzw. N23 in Bern. Es geht darum, auf die grosse Bedeutung des Netzbeschlusses für den Thurgau aufmerksam machen. Ende 2012 stimmten der Nationalund Ständerat der Erweiterung des Nationalstrassennetzes um knapp 400 Kilometer zu. Im sogenannten Netzbeschluss (NEB) ist auch die Verbindung Grüneck-Meggenhus als neue N 23 enthalten. Der Netzbeschluss mit der neuen N 23 ist die Grundlage dafür, dass die Zuständigkeit für Bau, Betrieb und Finanzierung der neuen Bodensee-Thurtalstrasse (BTS) wie geplant an den Bund übergeht. Weil der Netzbeschluss 2013 mit der Preiserhöhung für die Autobahnvignette verknüpft wurde, die das Volk an der Urne ablehnte, konnte er bislang nicht in Kraft gesetzt werden. Aktuell sind auf nationaler Ebene jedoch mehrere parlamentarische Vorstösse hängig, um den Netzbeschluss dennoch zu aktivieren. Die Parkplatzsituation am Kreuzlinger Hafen macht FCK-Präsident Daniel Geisselhardt und Gewa-Chefin Renate Giger zu schaffen. Beide wollen für ihre Bilder: archiv Veranstaltungen möglichst viele Besucher. Hunde auf dem Sportplatz Gewa-Präsident Werner Meister machte die Posse anlässlich der Jahresversammlung vergangene Woche öffentlich (wir berichteten) und brachte damit FCK-Präsident Daniel Geisselhardt gegen sich auf: «Von uns aus war eigentlich alles geklärt.» Der FCK habe Hand geboten, damit die Gewa ihre Aussenaktivitäten durchziehen könne. Dabei handelt es sich um Vorführungen der Hundestaffeln von Zoll und Grenzschutz, die gemäss Messe-Leiterin Renate Giger grösster Aussteller an der Gewa sind, sowie Helikopterflüge. Giger hatte im September 2014 eine Anfrage an den FCK als eigentlichen Nutzer gestellt, ob die Gewa den Fussballplatz 2 für die Hundevorführungen verwenden könne. «Wir haben den Platz bisher immer für Aussenaktivitäten gebraucht, das war nie ein Problem», so Giger auf Anfrage. Jetzt aber schon. Denn auf dem Platz finden diesmal die Juniorenspiele statt. Nach einigem Hin und Her einigten sich die Verantwortlichen von Gewa und FCK darauf, dass jeweils vor und nach den Spielen die Vorführungen stattfinden können. Das Kunstrasenfeld bleibt im übrigen während der ganzen Zeit unberührt. Auch das Spiel der 1. Mannschaft auf dem Hauptplatz ist der GewaLeitung ein Dorn im Auge. «Wir sind alles andere als glücklich», so Renate Giger nach einem eigentlich konstruktiven Treffen der Verantwortlichen Ende Februar in einer E-Mail an Daniel Geisselhardt. Man habe ohnehin schon zu kämpfen mit den Besucherparkplätzen am Samstag und die Gewa-Leitung habe zusätzliche Verkehrskadetten engagiert, was einen finanziellen Mehraufwand bedeute. «Wir wären dankbar, wenn ihr einen Teil dieser Kosten am Samstag übernehmen könntet», so Giger an Geisselhardt. ben, dürfen das allerdings nicht an der Gewa. «Es kann nicht sein, dass die Gewa als Plattform für den Profit Dritter benützt wird», schreibt Giger an den FC-Präsidenten. Aussteller im Mittelpunkt Man habe an der vergangenen Gewa eine «schmerzliche Erfahrung» gemacht mit der Initiative «autofreier Boulevard», welche nur zustande gekommen sei, weil vor dem Gewa-Gelände Unterschriften gesammelt worden seien. Geisselhardt antwortet kurz und knapp: «Wir brauchen keine Bewilligung, um rund um unsere Heimspiele Flyer zu verteilen.» Bleibt die Frage, weshalb die Fussballspiele nicht Bestandteil der Gewa-Aktivitäten sein könnten. Für Renate Giger ein klarer Fall: «Die Gewa ist eine Gewerbeausstellung und kein Stadtfest.» Sie möchte, dass die Gewa-Besucher ihren Fokus klar auf die Aussteller legen. Breiter Schulterschluss Zur Begleitung und Unterstützung der weiteren Prozesse im Hinblick auf die Realisierung der BTS fand kürzlich in Frauenfeld ein Treffen zwischen Vertretern des Regierungsrates, den Thurgauer National- und Ständeräte der bürgerlichen Parteien, den Regierungsratsparteien CVP, FDP und SVP, den Stadt- und Gemeindeammännern von Amriswil, Arbon, Kreuzlingen, Romanshorn und Weinfelden sowie Vertretern der kantonalen Wirtschafts- und Verkehrsverbände IHK, TGV, VTL, TCS, ACS sowie der ASTAG Ostschweiz statt. Dabei wurde festgestellt, dass das laufende und kommende Jahr entscheidend ist für die BTS bzw. die N23. Deshalb wurde beschlossen, die Kräfte zu bündeln und sich gemeinsam in Bern zu engagieren. So werden alle Beteiligten in den kommenden Monaten im Hinblick auf die Beratungen der verkehrspolitischen Vorlagen auf ihren Kanälen und bei ihnen nahestehenden Mitgliedern des Parlaments oder des Bundesrats auf die grosse Bedeutung des Netzbeschlusses für den Thurgau aufmerksam machen. ID Verband legt Spiele fest Das lehnt dieser rigoros ab und ärgert sich schon sehr über die öffentliche Kritik des Gewa-Präsidenten: «Wer ist der Eindringling, wer sorgt für Probleme?» Die Fussballspiele würden vom Verband in der Sommerpause festgelegt. «Wir können während der Saison immer nur ein Wochenende angeben, an dem kein Heimspiel ausgetragen werden kann. Das ist in Kreuzlingen seit Jahr und Tag das Seenachtfest.» Somit hatten die Fussballer keinen Einfluss auf den 9. Mai. An diesem Tag hat der FCK in der Halbzeitpause des 2. Liga-Spiels noch etwas ganz besonderes vor – ein Torwandschiessen mit einem Preisgeld von 10 000 Franken. «Wir möchten unseren Besuchern einfach mehr bieten», sagt Geisselhardt. Die Fussballer wollen mit Flyern dafür wer- Fussballer leiden Die Fussballer und ihre Fans müssen im Hafenareal zunehmend enger zusammenrücken. An Samstagen ist die Zufahrt immer öfter gesperrt, wenn die Parkplätze belegt sind, und in der Bodenseearena sind nach der Gewa weitere Grossveranstaltungen geplant, die zahlreiche Besucher anziehen. Der Kampf um Parkplätze ist hier also vorprogrammiert. Für Geisselhardt zwar ärgerlich, aber kein Grund zum Verzagen: «Wir sind es gewöhnt, zu improvisieren.» Thomas Martens

[close]

p. 6

6 ANZEIGEN KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 Zu vermieten 8574 Lengwil / TG Schöne sonnige 3-Zi-Whg. mit grosser Terrasse (2. OG) Besmerstrasse Kreuzlingen auf 1. Juni oder nach Vereinbarung Fr. 1450,– inkl. Nebenkosten Tel. 071 688 78 08 079 488 07 40 Mit dem Neubau „Dörfli“ entsteht eine Minergie-P-Siedlung an ruhiger, sonniger Lage, Nähe Bodensee mit attraktiven 2.5-, 3.5- und 4.5-Zimmer-Wohnungen. Weitere Informationen zur Erstvermietung auf www.dörfli-lengwil.ch 10CAsNsjY0MDQy1wViCwNLANrDap4PAAAA 10CFWKIQ6AMBAEX3TN7sFdWypJXYMg-BqC5v-KgkPMmJnWigV8rHU76l4IapRBQi6cdRRmDkPVFbSFsIjs9lsFnAxAfxeBinonxFzm1FPK4T6vB114iGptAAAA THOMA Immobilien Treuhand AG Tanja Baumann Tel. 071 414 50 75 www.thoma-immo.ch Vertrauen seit 1978. In Kreuzlingen Zuben bei Langrickenbach zu vermieten 2½-ZimmerWohnung Fr. 1200.– NK Fr. 150.– Tel. 071 688 34 51 Unser neuer hübsche An der Unterdorfstrasse in Zuben verkaufen wir ökologische, Licht durchflutete, moderne Fr. 650'000.Doppel-EFH Einfamilienhaus Fr. 795'000.inkl. 1 Garage und 1 PP Den ganzen Innenausbau können Sie noch mitbestimmen, grosse Auswahl an Mustern! Verlangen Sie Unterlagen bei: FEHR Baubetreuung AG, Ermatingen Tel. 071-664 11 77 www.b-fehr.ch Schulpräsident Ortspartei Kreuzlingen Gemeinsam für eine starke Schule Gemeinderatswahlen 26. April 2015 Ortspartei Kreuzlingen Am 26. April ________________ David Blatter hulpräsidium Stimmzettel für das Sc wie Stahl, Ohne Zweifel, härter Wahl! darum gibt’s nur eine David Blatter Aus folgenden Grün den: • keine Betriebsblindheit al- und Ver waltungsfragen • stark in Finanz-, Person ems aus 1. Hand n Grundlagen des Schulsyst • Kenntnisse der rechtliche ent) (7 Jahre im Kantonsparlam at während 8 Jahren dtr Sta als is we aus ngs • Leistu net als Schulpräsident Zeugnis: Bestens geeig ehrlich  konsequent  bewährt  Liste 3 www.svpkreuzlingen.ch

[close]

p. 7

KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 KREUZLINGEN 7 Clevere Strategie oder Eigentor? Stadtrat David Blatter tritt zum zweiten Wahlgang um das Amt des Schulpräsidenten an. Seine neue Wahlwerbung wird kritisiert, findet aber auch viel Zustimmung. Kreuzlingen. «Ohne Zweifel, härter wie Stahl, darum gibt’s nur eine Wahl!» – mit diesem Slogan wirbt Stadtrat David Blatter (SVP) für den zweiten Wahlgang. Als das Plakat am vergangenen Freitag in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Chrüzlinge, wenn ...» veröffentlicht wurde, brach ein kleiner Sturm der Entrüstung los. Einem User fiel gar nur Beleidigendes ein, während ein anderer seinen Unmut erklärte: Die Formulierung «Härter wie Stahl» erinnere stark an ein geflügeltes Wort aus dem Dritten Reich. «Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl» sollte seine Jugend gemäss Adolf Hitler sein. Der Mann empfand das unpassend auf einem Inserat, bei dem es um das Amt des Schulpräsidenten geht. David Blatter hat diese Assoziation jedenfalls nicht gewollt: «Ein Skandal wird nur verursacht, wenn Menschen aus Wörtern andere Bedeutungen ableiten», schreibt er auf Anfrage. Auch Parteipräsidentin Irène Herzog findet nichts dabei: «Es ist lediglich ein lustiges Wortspiel mit den Namen der Kandidaten. Irgendein geschichtlicher Bezug ist mir nicht bewusst.» Persönlich habe er keine der beiden Mitkandidaten kritisiert, erklärt Stadtrat Blatter und deutet zudem an, das Thema werde künstlich aufgebauscht: «Wenn Kritiker mir gegenüber aus einem meines Erachtens harmlosen Spruch etwas anderes suggerieren und die Medien dies auch noch aufnehmen, ja dann kann ich nur schmunzeln.» den gesamten Post zu löschen. Für ein darauf – denkbar wären Plakate mit Statement waren die Zuständigen je- dem Slogan «Flink wie ein Windhund», doch vor Redaktionsschluss nicht wie ein User auf Facebook anmerkte – werde es von ihm nicht geben. mehr zu erreichen. Beide finden die Assoziation mit Und das blieb nicht die einzige Plakat-Kritik. Ausgerechnet bei einer der deutschen Vergangenheit sowieso sehr weit hergeSchul-Wahl unterlief dem Texter von holt. «InDavid Blatter ein Als-wie-Fehler. haltlich Nach Ausdrücken der Gleichheit, welche dem Positiv entsprechen, wird «wie» verwendet – so lernten wir es in der Schule. Nach Ungleichheiten hingegen, welche dem Komparativ entsprechen, soll «als» stehen. Im Grunde müsste es also «Härter als Stahl» heissen, wie Kommentator WolfEberhard von Cube auf www.kreuzlinger-zeiUmstrittener Reim neu aufgeklebt auf tung.ch richtig bemerkte. dem Wahlplakat David Blatters. Bild: sb fühlen Für SVP-Parteipräsidentin Irèwir uns nicht anne Herzog ist das genau wie der gereimte Spruch Umgangssprache. «Das gegriffen und sind auch nicht beleiwirkt peppig», findet sie. Und erhält digt», sagen sie unisono. Der ganzen Geschichte etwas GuUnterstützung von David Blatters Konkurrent René Zweifel. «Ich finde den tes abgewinnen konnte schliesslich Spruch amüsant. Und in Mundart wäre noch unser Leser Hanspeter Schär. Er es richtig. Ich finde es lässig, wenn man beweist Humor und findet Gefallen solche originellen Sachen macht», ur- am «Wahlkampf in Versform», sieht teilt der unabhängige Kandidat für das aber beim Schulpräsidenten andere Qualitäten gefragt als die der DurchAmt des Schulpräsidenten. Schmunzeln musste auch Michael setzungskraft: «Wir brauchen keinen Stahl. «Trotzdem hätte man darüber Harten, das führt nur in den Sumpf. noch eine Nacht schlafen sollen», fin- Wir woll’n auf René warten, das ist det der FDP-Kandidat. «Das könnte der beste Trumpf!», schreibt Schär. Stefan Böker zum Eigentor werden.» Eine Reaktion (siehe S. 26). Admins löschten Post Dabei schlug der Vorfall doch einige Wellen in der mit über 4000 Mitgliedern recht grossen Facebook-Gruppe. Bis zum Sonntag erschienen zwar hauptsächlich positive Reaktionen. Andererseits bemühten sich die Administratoren, kritische Wortmeldungen umgehend zu löschen. Am Montag dann sahen sie sich gezwungen, «STAMMTISCH» «Ein generischer Satz ohne Inhalt», urteilt der Kreuzlinger Werbeprofi Thomas Gut. Er geht von einer «Verzweiflungstat» aus, die dem Kandidaten Profil verleihen soll. «Dabei hat David Blatter dies gar nicht nötig», so Gut. Der Versuch, schnell etwas Lustiges, etwas Aufsehenerregendes machen zu wollen, sei nach hinten losgegangen. Der Reim könne ausserdem als Angriff auf die Konkurrenten verstanden werden. «Der klassische Wähler goutiert so etwas nicht», weiss Gut. Erfolg bringe seiner Meinung nach nur ein inhaltlich durchdachter Wahlkampf. Das Stimmvolk müsse durch Argumente überzeugt werden, nicht durch «Stammtisch-Sprüche». sb «Stahl ist die richtige Wahl» René Zweifel hat sich der FDP als offizieller Kandidat angeboten. Doch die Partei verzichtet auf einen Rückzug der Kandidatur Michael Stahls und schickt den 36-Jährigen auch in den zweiten Wahlgang als offiziellen Kandidaten. Kreuzlingen. Der Vorstand der FDP und die gemeinderätliche Fraktion stehen einstimmig hinter ihrem Kandidaten Michael Stahl. Die Parteibasis habe sich grossmehrheitlich für Stahl ausgesprochen, heisst es in einer Medienmitteilung, die am Freitag versendet wurde. Der studierte Betriebswirtschafter und ehemalige Sekundarschullehrer habe die Fähigkeiten und Eigenschaften, um die Herausforderungen dieses Amtes erfolgreich zu meistern. Erstmals rollt Parteipräsident Patrik Hugelshofer die Geschichte auf, wie Stahl zum offiziellen FDP-Kandidaten wurde. «Michael Stahl und René Zweifel wurden von einer aus dem Vorstand zusammengesetzten Wahlkommission in Anlehnung an das von allen Parteien gutgeheissene Anforderungsprofils geprüft. Aufgrund der Evaluation empfahl die Kommission einstimmig Michael Stahl zur Nomination. Selbstverständlich wurde auch René Zweifel die Möglichkeit eingeräumt, sich anlässlich der Nominationsveranstaltung den Mitgliedern vorzustellen, die dann abschliessend zwischen den beiden Kandidaten hätten entscheiden können. René Zweifel teilte seinen Verzicht schriftlich mit, da er so oder so kandidieren werde», schreibt Hugelshofer. Nach dem ersten Wahlgang habe Zweifel der FDP angeboten, beim Rückzug von Michael Stahl als offizieller FDP-Kandidat anzutreten und auch in Zukunft die FDP als Schulpräsident zu vertreten, sollte er gewählt werden. «Selbst wenn die Ausgangslage aus dem ersten Wahlgang für den Erstplatzierten spricht, vertreten wir die Auffassung, dass wir mit unserem offiziellen Kandidaten der FDP auf Tuchfühlung stehen und es keinen Grund gibt, dem Stimmbürger eine echte Wahl vorzuenthalten», erklärt Hugelshofer. Im Mediencommuniqué hebt Hugelshofer noch einmal all die Vorzüge von Michael Stahl hervor. Stefan Böker/eingesandt Die ganze Medienmitteilung auf www.kreuzlinger-zeitung.ch FDP-Kandidat Michael Stahl und der Unabhängige René Zweifel (r.).Bild: tm

[close]

p. 8

8 ANZEIGEN seit über KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 Freitag, 20. März ab 20 Uhr KaraoKeParty Karaoke-Night mit dj. Zano Konstanzerstrasse 42 · 8274 Tägerwilen Tel. 071 669 33 36 · www.publicbar.ch Am Freitag, 27. März 2015 um 19 Uhr Grappa-Probe Mit Andreas Fritz, Weinhandlung Franz Fritz, KN Niederburg 45,- € p.P. inkl. reichhaltigem KRONE-Büffet, Grappe, Wein und Wasser NEUE Kurse in Langric kenbach H e r z l i c h W i l l k o m m e n fitness Eine Mischung aus Aerobic, Tanz & Fitness zur Verbesserung der Ausdauer. Samstag, 10 - 11 Uhr Donnerstag, 9.45 - 10.45 Uhr Sandra Züllig Anmeldung/Info bei 95 48 Telefon 078 685 ba.com ww w.sandraz1. zum Bitte rechtzeitig reservieren! Tel. 0049/7531/1285-100 78462 Konstanz, Brotlaube 2 Infos unter www.krone-konstanz.de 21. März Gratis 10.00 - 10.30 10.45 - 11.15 11.30 - 12.00 12.15 - 12.45 13.00 - 13.30 Tag der offenen Tür Schnupperkurse P re n a t a l Yo g a Rückbildung mit Baby Yo g a f ü r M ä n n e r Yo g a m i t P a r t n e r Yo g a f ü r F ü s s e K i n d e r Yo g a Yo g a D a n c e Yo g a s i x t y p l u s Finissage der Ausstellung G e ö ff n e t a b 9 . 3 0 G e ö ff n e t a b 9 . 3 0 Yoga Asana Labor Grün Ve re n a Suzanne Leah Suzanne Suzanne Leah Suzanne Va n e s s a im Labor Grün Gartenstr.1/ Hauptstr.20 K re u z l i n g e n 10 Kirschensorten 13.45 - 14.15 14.30 - 15.00 15.15 - 15.45 16.00 - 18.00 Yoga-Asana.ch Labor-gruen.ch Topaz, Karneval, Admiral, Rubinola, Opal usw. Als Busch, Halb- oder Hochstamm. Neu: Säulenbäume. Y O G A Probe Höhe: 55.5 mm Das exklusive Friseurerlebnis 5./13/26.11.2010 in Konstanz, Bahnhofsplatz 12 111-070067 Individuelle Haarverdichtung und Haarverlängerung Edy Bregy © GLYNT 2013 CoLor WorLd mit wundervollem Echthaar. c c k u W eil z u c c t t ra di nf c o n h at ti FRISEURE 100 JAHRE Z R I E G E roger.hartmann@publicitas.com Lassen Sie sich beraten: +49 75 31 / 28 24 69 4 www.zieger-friseure.de ZIEGER Friseure – 4x für Sie in Konstanz: Color World Hair World Lago Hair@Work Bahnhofsplatz 12 Sigismundstraße 9 Bodanstraße 1 Wessenbergstr. 15 - 17 Fon +49 75 31 / 28 24 69 4 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 0 Fon +49 75 31 / 36 51 65 Fon +49 75 31 / 27 57 7 Besuchen Sie auch unseren Shop Z.HAIRCORNER: Sigismundstr. 9 / Dammgasse 5 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 59 • •

[close]

p. 9

KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 Steine drehen in den Valentin Huber neu Kreuzlinger Bächen in Kunstkommission Im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe «Kreuzlingen entdecken» findet am Mittwoch, 25. März, 14 Uhr, die Exkursion «Steine drehen in den Kreuzlinger Bächen» statt. Kreuzlingen ist an Bächen entstanden. Nachdem die vergangenen Generationen die Bäche in den Untergrund verbannt haben, werden heute grosse Anstrengungen unternommen, um sie wieder sicht- und erlebbar zu machen. Die Besucher haben die Möglichkeit, an verschiedenen Bachabschnitten – eingedolt und renaturiert – Wassertiere zu sammeln und erklären zu lassen. Die Exkursion wird von Dr. Almut Gerhardt, Direktorin LimCo International GmbH, geleitet und ist speziell für Kinder konzipiert, eine Begleitperson ist erwünscht. Da die Führung beim Döbele in Konstanz endet, muss ein Ausweis mitgebracht werden. Optional: Gummistiefel, Teesieb, Plastiksack, Lupe. Die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt ist hinter dem Stadtbahnhof beim Turm Richtung Brückenstrasse. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen unter der Telefonnummer 071 677 64 10 oder per E-Mail praesidium@kreuzlingen.ch. IDK Der Stadtrat wählte an seiner Sitzung vom 17. März Valentin Huber als neues Mitglied in die Kunstkommission der Stadt Kreuzlingen. Valentin Huber ist 1988 geboren und bildete sich im Anschluss an die Pädagogische Maturitätsschule (PMS) an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) in Kreuzlingen zum Sekundarlehrer aus. Seit Sommer 2014 arbeitet Valentin Huber als Klassenlehrer an der Sekundarschule Remisberg und ist dort gleichzeitig auch Kulturverantwortlicher. Huber ist ledig und wohnt in Kreuzlingen. Valentin Huber. Bild: zvg Verjüngung der Kommission Mit Valentin Huber ist die Kunstkommission von bisher sechs auf sieben Mitglieder gewachsen. «Einerseits geht es um eine sinnvolle Ergänzung der Kommission, insbesondere weil Valentin Huber als Kulturbeauftragter des Oberstufenzentrums Remisberg direkten Kontakt zur Schule pflegt. Anderseits geht es auch um eine Verjüngung innerhalb der Kunstkommission», erklärt die zuständige Stadträtin Dorena Raggenbass. Zielsetzung und Aufgaben der Kunstkommission ist die Beratung des Stadtrates in Sachen Kunstförderung, um die Sensibilität und das Verständnis für künstlerische Prozesse bei Politikern und Bevölkerung zu verbessern. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Durchführung SCHNELLER ERDGAS TANKEN Die Technischen Betriebe Kreuzlingen haben ihre Erdgastankstelle an der Romanshornerstrasse 111 erweitert. Durch eine technische Anpassung kann jetzt von beiden Seiten gleichzeitig getankt werden. So profitieren die Kundinnen und Kunden ab sofort von kürzeren Wartezeiten. IDK von Kunstausstellungen im Raum Kreuzlingen, die Realisierung von Kunstprojekten im öffentlichen Raum und die Unterstützung und die Beratung von Kunstschaffenden bei der Beschaffung von Mitteln bei Bund und Kanton sowie anderen Institutionen. Des Weiteren ist die Kunstkommission für den Ankauf von Kunstobjekten durch die Stadt Kreuzlingen verantwortlich. Aktuell wird die Kunstkommission heute Freitag, 20. März, 18 Uhr, das Projekt «Grenzübertritte» der Künstlerinnen Elisabeth Wegmann und Melanie Mock, Zürich, einweihen. Das Projekt entstand im Rahmen des Kunstwettbewerbs «Entdeckung des Stadtraumes». Leider wurde es kurz nach der Umsetzung im Sommer 2014 durch einen Vandalenakt zerstört. Der Wiederaufbau wurde verworfen und stattdessen eine Erinnerungstafel erstellt, die nun am Freitag an der Wiesenstrasse eingeweiht wird. IDK Altpapiersammlung durch Vespa/Paddelclub am Samstag, 21. März 2015 ganzes Stadtgebiet. Wir bitten Sie, Papier und Karton getrennt gebündelt bis zum Sammelbeginn (spätestens 07.00 Uhr) auf den blauen Punkten bereit zu stellen. Es werden nur verschnürte Bündel entgegen genommen! Volle Tragtaschen, Kartonschachteln oder ähnliche Behälter sowie mit Abfällen durchmischte Bündel werden nicht mitgenommen. Grössere Papiermengen bitte melden: Tel. 076 592 68 09 Nächste Sammlung: 25. April 2015 Sie unterstützen die Kreuzlinger Vereine, indem Sie von der Papiersammlung Gebrauch machen. Die sammelnden Vereine werden von der Stadtverwaltung für ihren Aufwand finanziell entschädigt. Die Höhe der Entschädigung ist abhängig von der Sammelmenge. Für Papier- und Kartonwaren, welche im Regionalen Annahmezentrum RAZ abgegeben werden, erhalten die Vereine keinerlei Beiträge. Bauverwaltung 2015-0043 Umbau Wohnhaus, Ausbau Dachgeschoss, Bodanstrasse 8 Huber Leopold + Keller Astrid, Rigishusstrasse 3, 8595 Altnau Baubewilligungen erteilt (Woche 11) – Abbruch Wohnhaus, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Sandbreitestrasse 10 – Erstellen elektronische Anzeigetafel für Parkplatz, Hauptstrasse 3 + 5 – Einbau einer Schiebetoranlage zwischen Hofeinfahrt und Promenadenstrasse, Promenadenstrasse 19 Bauverwaltung 2015-0044 Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: Erstellen Pergola, Egelseestrasse 58 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Baulinienüberschreitung und Strassenabstandsunterschreitung) Marino Bruno + Eveline, Egelseestrasse 58, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 24. März bis 14. April 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. 2015-0041 Vorentscheid für Abbruch Lager und Umnutzung Garage als Lager, Erweiterung Tankstellenshop, Bergstrasse 7 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Abweichung vom GP Egelshofen) LGG Handels AG, Lagerhausstrasse 20, 8594 Güttingen 2015-0042 Anbau Balkon Südseite, Bodanstrasse 8 Huber Leopold + Keller Astrid, Rigishusstrasse 3, 8595 Altnau

[close]

p. 10

10 Anzeigen Der Tagesfamilienverein Kreuzlingen setzt sich seit vielen Jahren für eine gute Vermittlung und qualitativ hochstehende Betreuung von Kindern berufstätiger Eltern in Tagesfamilien ein. Gesucht Teilzeit-Mitarbeiterin vorzugsweise nachmittags zur Unterstützung eines Tagesfamilien-Vermittler/-in 2-6 Stunden / Woche Ihre Aufgaben: • Vermittlung und Begleitung von Betreuungsverhältnissen • Enge Zusammenarbeit mit den Tagesfamilien inkl. regelmässige Hausbesuche • Bindeglied zwischen Tagesmutter und Eltern • Teilnahme an Vorstandssitzungen Ihr Profil: • Erfahrung im sozialen und/oder pädagogischen Bereich • Erfahrung in der Gesprächsführung mit Erwachsenen • kontaktfreudig, selbständig und initiativ • belastbar und ruhig, auch in schwierigen Situationen • EDV-Anwenderkenntnisse und Mobilität Unser Angebot: Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe, einen angemessenen Stundenlohn, Aus- und Weiterbildung als Vermittlerin (Lehrgang Vermittlerin von kibesuisse), Fachaustausch und fortschrittliche Anstellungsbedingungen. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis am 30. April 2015. Tagesfamilienverein Kreuzlingen Zentrum zum Bären Bärenstrasse 38 8280 Kreuzlingen Wir suchen per sofort Solides Handw Solides Handwer & Nachhaltige Nachhaltige & TeT 40 – 50 % KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 Voraussetzung: Kaufmännische Grundausbildung idealerweise mit Kenntnissen im Finanzbereich. Bewerbung an: KreuzlingerZeitung Bahnhofstr. 33b 8280 Kreuzlingen CHIFFRE: 1201 perfekt kombiniert Mithilfe im Gartenunterhalt geeignete Personen. Bahnhalde 3, 8596 Scherzingen Benz Daniel perfekt kombiniert Wohnungsreinigungen sowie im Raum Kreuzlingen. Vermögensverwaltungsteams Wir sind ein Familienunternehmen und suchen für unsere Liegenschaften in der Region Kreuzlingen in Teilzeit zu max. 16 Stunden pro Woche für Treppenhaus- und Benz Immo Treuhand GmbH Tel. 071 688 59 93 daniel.benz@benzimmo.ch Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär, Spenglerei Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär, Spenglerei Zelgstrasse 5, 8280 Du schliesst die SchuleKreuzlingen, im Sommer 2015 ab? Zelgstrasse 5, 8280 Kreuzlingen, Tel. +41 eine 71 686 80 60, www.zahn.ch Du willst Lehre, die dir Freude macht und dir Zukunftsperspektiven Tel. +41 71 686 80 bietet? 60, www.zahn.ch Dann könnte das deine Chance sein: Sanitärmonteur-Lehre Sende deine Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an: Zelgstrasse 5 8280 Kreuzlingen Tel. 071 686 80 60 Fax 071 686 80 70 Internet: www.zahn.ch email: info@zahn.ch Passió de de Crist Freitag |27. März 2015 Freitag |27. März 2015 KREUZLINGEN KREUZLINGEN Evang. Kirche | 20.00 Uhr Evang. Kirche | 20.00 Uhr Samstag |28. März Samstag |28. März KRADOLF KRADOLF Evang. Kirche | 20.00 Uhr Evang. Kirche | 20.00 Uhr Sonntag |29. März Sonntag |29. März AADORF AADORF Evang. Kirche | 17.00 Uhr Evang. Kirche | 17.00 Uhr adur-werbung.ch adur-werbung.ch La Gesucht per sofort oder nach Vereinbarung HOFA/Etagenmitarbeiterin ca. 70–100% Etagen-Mitarbeiterin ca. 50–100% Bar-Mitarbeitende 50% www.hotel-kreuzlingen.ch LICH HÄLTL H H R E IC .C T T EN G ETZ U NL IÄ J H L H R S Z E T .C E E T EN R Z K T ETICK T O J LING B S Z S . U E W E K W IC -KR W T .SBO WWW Mit freundlicher Unterstützung von Mit freundlicher Unterstützung von Alice Wartemann-Stiftung TKB Jubiläums-Stiftung Dr. Heinrich Mezger-Stiftung Fredy & Regula Lienhard-Stiftung Alice Wartemann-Stiftung TKB Jubiläums-Stiftung Thurgauische Kulturstiftung Ottoberg Dr. Heinrich Mezger-Stiftung Fredy & Regula Lienhard-Stiftung Thurgauische Kulturstiftung Ottoberg Über 35 000 Leserinnen und Leser in Ihrer Region erreichen: Immobilien-Markt in Ihrer KreuzlingerZeitung! Lotteriefonds Lotteriefonds

[close]

p. 11

KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 KREUZLINGEN 11 20 Beiträge für Stadthaus gesichtet Vor einer Woche sah das Preisgericht die zwanzig Projektwettbewerbsbeiträge für das geplante «Stadthaus auf dem Bärenplatz mit Tiefgarage und Neugestaltung Festwiese» zum ersten Mal. Carl Fingerhuth, Mitglied der Jury und Vorsitzender der Stadtbildkommission, erklärt, wie ein Beurteilungstag abläuft. Kreuzlingen. Herr Fingerhuth, vor einer Woche fand der erste Beurteilungstag des Projektwettbewerbs für den Neubau «Stadthaus mit Tiefgarage und Neugestaltung Festwiese» statt. Was mussten die teilnehmenden Architekten abgeben? Carl Fingerhuth: Das Verfahren hat zum Ziel, das Projekt zu suchen, das für den Ort, seine Funktionalität und die Kostenvorgaben die besten Voraussetzungen verspricht. Die teilnehmenden Architekten mussten deshalb die folgenden Unterlagen abgeben, damit diese Aspekte detailliert beurteilt werden können: – Pläne der Grundrisse, Fassaden und Schnitte des Projektes – Bilder des Projektes in der gegebenen Situation – ein Modell des Projektes und – ein Erläuterungsbericht. Wie muss man sich die Arbeit der Jury vorstellen, nach welchen Kriterien und nach welcher Systematik beurteilt sie die Projekte? In einem ersten Schritt wird entschieden, ob die Projekte zur Beurteilung zugelassen werden dürfen. Sie müssen in ihren Unterlagen vollständig sein, sie dürfen keine wesentlichen Verstösse gegen die Anforderungen des Programms haben und sie müssen rechtzeitig abgegeben worden sein. In einem zweiten Schritt geht es darum die Projekte kennen zu lernen: Wie gehen die Verfasser mit dem Ort um, wie zeigt sich das Projekt im Aussen und im Inneren, wie funktioniert es und ist eine kostengünstige Realisierung wahrscheinlich. In einem dritten Schritt werden diejenigen Projekte ausgeschieden, die in wichtigen Aspekten schwerwiegende Defizite enthalten. In einem vierten Schritt werden Carl Fingerhuth. Bild: zvg unter den verblie- . benen Projekten diejenigen vier bis sechs Projekte gesucht, die Kandidaten für die Preisgruppe sein könnten. In einem fünften Schritt wird eine Rangfolge beschlossen und dabei das Siegerprojekt bestimmt. Es wird die ausgeschriebene Preissumme unter den Preisträgern verteilt, es werden Empfehlungen für das weitere Vorgehen formuliert und ein Bericht der Jury ausgearbeitet. In der Jury sind Fachpreis- und Sachpreisrichter sowie Experten vertreten. Was ist der Unterschied zwischen den beiden und welches Gewicht haben sie bei der Bewertung? Wie der Name sagt, sind die Fachpreisrichter vom «Fach». Es sind eingeladene Architekten und eine Landschaftsarchitektin, die die Stadt beraten sollen. Die Sachpreisrichter sind Vertreter der Stadt; der Stadtammann und zwei Stadtratsmitglieder. Fachpreis- und Sachpreisrichter sind bei den Abstimmungen gleichberechtigt. Ihre Stellvertreter und die Experten sind eingeladen ihre Meinungen einzubringen, sind aber bei den Entscheidungen nicht stimmberechtigt. Ende März findet der zweite Beurteilungstag statt, an dem das Siegerprojekt ausgewählt und die restlichen Projekte rangiert werden. Was passiert in der Zwischenzeit? Die Zeit zwischen den Beurteilungstagen wird genutzt, um wichtige Teilaspekte vertieft zu überprüfen, im speziellen die Kosten, die betriebliche Konzeption und der Umgang mit dem Baurecht und dem Brandschutz. Wie gelangt die Jury zu den Entscheidungen? Strebt man einen Konsens an oder wird abgestimmt? Alle teilnehmenden Preisrichter und Experten sind eingeladen, sich mit ihren Meinungen und Ansichten einzubringen. Der Vorsitzende wird sich bemühen, dass in der Diskussion ein möglichst breit abgestützter Konsens gefunden werden kann. Im besten Fall sind dann die Abstimmungen nur die formelle Bestätigung der Ergebnisse des Diskurses. Das siegreiche Architekturbüro wird sein Projekt später detailliert ausarbeiten. Wird die Jury diesen Prozess weiter begleiten oder ist ihre Arbeit mit der Jurierung erledigt? Ja, mit dem Entscheid für ein Siegerprojekt ist die Arbeit der Jury abgeschlossen. Interview: IDK PRÄSENTATION Am 5. Mai werden Siegerprojekt sowie Wettbewerbsbeiträge erstmals öffentlich präsentiert. Während der GEWA vom 7. bis 10. Mai wird das Siegerprojekt am Stand der Stadt Kreuzlingen zu sehen sein. Eine weitere öffentliche Ausstellung vom 12. Mai bis 14. Mai mit sämtlichen 20 Projekten findet im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum statt, mit dabei sind Stadtammann Andreas Netzle, Stadträtin Dorena Raggenbass und Stadtrat Ernst Zülle. IDK/sb Im Rausch der Kräuter Kreuzlingen. Die Firma Rausch ist eines der wirtschaftlichen Aushängeschilder in Kreuzlingen. Seit nunmehr 125 Jahren hält der KosmetikPionier dem Standort die Treue. Und zum Jubiläum hat die Firma einen Wettbewerb lanciert. Wer vom 1.April bis 3. August dieses Jahres – also über den Zeitraum von 125 Tagen – Rausch-Produkte kauft, kann mit seinem Kassenbon gewinnen. Einfach mit einer Teilnahmekarte, die es in den beteiligten Apotheken gibt, einschicken. Jeden Tag wird ein Kassenbon gezogen. «Der Einsender erhält den Einkaufswert der Rausch-Produkte zurück und wird zusätzlich mit 125 Franken beschenkt», kündigt Firmeninhaber Marco Baumann an. Nach rund 14 Jahren bekommen die Rausch-Produkte ab Ende März ein neues Gesicht: «Wir haben die Präsentation ein wenig verändert und optisch angepasst», verrät Marketingund Kommunikationsleiter Lucas Baumann. Bei einer Führung durchs Unternehmen erfuhren Journalisten am Mittwoch einiges über die Neuentwicklung von Produkten wie KräuterShampoos, -Cremes oder -Lotions, deren Herstellung und Verpackung. Besonders interessant waren Einblicke in die «Schatzkiste» des Unternehmens, das Lager der Kräuter und Extrakte. Diese sind weiterhin Hauptbestandteil der Rausch-Produkte. «Ganz ohne Chemie geht es aber doch nicht», sagt Marco Baumann. Das Unternehmen verzichte jedoch so weit es geht darauf. «Das macht unsere Produkte auch so gut verträglich», so Baumann weiter, was im übrigen mehrfach dermatologisch getestet sei. Das alles hat natürlich auch seinen Preis. Rausch setzt nach eigenen Angaben auf Qualität, statt auf Quantität. 1509 Kilo frisches Salbeikraut ergeben 5,3 Kilo Salbei-Öl. «Die Ausbeute aus der Natur ist gering», sagt Marco Baumann. Nicht viel übrig hat der leidenschaftliche Firmen-Chef Mehr Bilder im Internet unter: www.kreuzlinger-zeitung.ch Marco und Lucas Baumann präsentieren die neue Verkaufslinie. Bild: tm für all die Billigprodukte in Supermärkten und Discountern: «Alles die gleiche Chemie-Sosse.» Lediglich Farbe und Duft würden je nach Marke verändert. Um die wachsenden Kundenbedürfnisse zu befriedigen und neue Lösungen für Haar- und Hautprobleme aller Art zu finden, legt Rausch sehr viel Wert auf eigene Forschung und Entwicklung. Dabei werden immer wieder natürliche Inhaltsstoffe entdeckt, die im idealen Zusammenspiel neue Wirkungen entfalten. Beispielsweise Herzsamen eines tropischen Seifenbaumgewächses oder die Süsskartoffel Maniok. Es scheint also gegen jedes kosmetische Problem ein Kraut gewachsen. Man muss es nur zu nutzen wissen. Thomas Martens

[close]

p. 12

12 EINGESANDT KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 Holz von hier verwenden Bussnang. Mit der Aufhebung des Euromindestkurses hat sich die Situation der Schweizer Forst- und Holzbrache schlagartig und spürbar verschlechtert, denn ausländische Holzprodukte sind nochmals deutlich günstiger geworden. Zum Internationalen Tag des Waldes rief das Forstamt an einer Medienkonferenz in Bussnang dazu auf, vermehrt und konsequent Schweizer Holz zu verwenden. Dabei wurde der Stellenwert der Verwendung von Schweizer Holz für die lokale Wertschöpfung und für die Umwelt betont. Es sollte sinnvollerweise soviel Holz wie nachhaltig möglich genutzt und lokal verarbeitet werden, ansonsten seien 12 000 Arbeitsplätze schweizweit gefährdet. Bauherren sind aufgefordert, sich bewusst für Schweizer Holz und Schweizer Arbeit zu entscheiden. ID TTIP ist schlecht Konstanz. Der Widerstand gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta ebbt nicht ab. Seit 2013 verhandelt die EU-Kommission mit den USA und Kanada in Geheimen über den Abbau von Handelshemmnissen – und plant eine Verschlechterung der Standards beim Umweltschutz, im Sozialbereich und beim KonsumentInnenschutz. Die Schweiz will sich laut Aussagen des Bundesrats den Abkommen anschliessen. Aber worum geht es genau? Darüber informiert das Konstanzer Bündnis gegen diese Freihandelsabkommen am Freitag, den 20. März, 19.30 Uhr. Ort der Veranstaltung ist die Volkshochschule VHS, Katzgasse 7, Konstanz. Es referiert der Biologe Eberhard Koch vom Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland. Themen unter anderem: Wie durch TTIP und Ceta die umstrittene Gas- und Ölfördermethode Fracking auch am Bodensee Einzug halten könnte. Wie unsere Nahrungsmittel bald Gentechnik, Pestizide und Wachstumshormone enthalten könnten. Was die Abkommen für die Landwirtschaft und die Natur bedeuten. Bisher haben über 1,5 Millionen EU-BürgerInnen die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und Ceta unterschrieben. Das Konstanzer Bündnis informiert derzeit jeden Samstag in der Konstanzer Innenstadt über die geplanten Freihandelsabkommen, die – falls umgesetzt – auch die Schweizer BürgerInnen betreffen werden. eingesandt Das Herren-Team (v.l.): Robin Muntwyler, Joeri Deriks, Robin Baghdady, Benjamin Bär, Tobias Schleusser, Luca Wohlgemuth, Luca Weber und Lauro WarBild: zvg ger. Nicht auf dem Foto: Kaj Stokholm. Erfolg für PMS-Herren Kreuzlingen. Bei den Schweizerischen Mittelschulmeisterschaften im Volleyball hat das Team der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen den dritten Platz erreicht. Robin Muntwyler, Joeri Deriks, Robin Baghdady, Benjamin Bär, Tobias Schleusser, Luca Wohlgemuth, Luca Weber, Lauro Warger und Kaj Stokholm mussten sich nur im Halbfinale geschlagen geben. Schweizer Mittelschulmeister wurde wie in den drei Jahren zuvor Aarau. Die Mannschaft der Alten Kantonsschule verwies die Schüler aus Lausanne in 2:0-Sätzen auf Platz zwei. Das Kreuzlinger Damen-Team erreichte einen guten zehnten Platz. Turniersiegerinnen wurden die Schülerinnen aus Lugano, vor den Vorjahressiegerinnen aus Aarau. Rico Kaufmann, Geschäftsleiter der Kaufmann Oberholzer AG, erläuterte die schwierige Situation der HolzverBild: zvg arbeiter Die Kreuzlinger Zehnte. Damen wurden Bild: zvg Das Turnier war in diesem Jahr von der PMS ausgerichtet worden. Plädoyer für christliche Familie Kreuzlingen. Am kommenden Freitag, 27. März, 20 Uhr, findet im Ulrichshaus ein Gesprächsabend statt. Auf Einladung von Ring 2000, einem Erwachsenenbildungsangebot der Pfarreien St. Ulrich und St. Stefan, spricht die Journalistin Birgit Kelle zum Thema «Das christliche Familienbild im Kontext der Zeit». Kelle sieht die traditionelle Familie medial und politisch als altmodisches und überholtes Familienmodell dargestellt. Patchwork, Singles und Alleinerziehende seien im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit und verzerrten dabei die Realität: VaterMutter-Kind sei nach wie vor das überwältigend starke Familienmodell in der Gesellschaft. Die traditionelle Ehe und Familie stelle die Mehrheit. Die Referentin findet, es sei Zeit, dass sich die Politik wieder auf die Mehrheiten im Land konzentriert. Die traditionelle Familie sei gerade in der Moderne kein Auslaufmodell, Bild: zvg sondern die Zukunft. Birgit Kelle, Jahrgang 1975, ist Autorin von «Dann mach doch die Bluse zu – Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn» und «Gendergaga». eingesandt Laute Gitarren sind gut Kreuzlingen. Die Band «THE CRY!» besteht aus einem Haufen unterernährter Weirdos und kommt aus Portland. Die dünnen Krawatten hängen lose um ihre dürren Hälse und in ihren mit alten 70er Jahre Power-Pop Singles vollgestellten Wohnungen hängen zerfetzte Elvis Poster. Mit ihrer Band sind sie angetreten, um nichts weniger als den Rock’n’roll zu retten. Dafür eignet sich hierzulande wohl kein Klub besser als der an der Kirchstrasse 1. Vorband im Horst Klub sind heute Abend die Berlinger Garage-Girls von «Gurr». Los geht’s um 22 Uhr. «Für Fans von leicht melancholischer Klaviermusik ist das Konzert von «Big Fox». So nennt sich die Schwedin Charlotta Perers. Am Sonntag um 21 Uhr. eingesandt Besuch bei den zwei Biberfamilien Kreuzlingen. Seit bald fünf Jahren besiedeln die Biber die Lengwiler Weiher. Unzählige Biberspuren, gefällte Bäume, Biberbauten, Biberrutschen, und Fussabdrücke zeugen von der aktiven Präsenz der einmal bei uns fast ausgestorbenen Nager. Heute geht man anhand der Spuren davon aus, dass zwei Familien mit mindestens je drei Tieren dort leben. Eine Exkursion von Pro Natura wird sich am Donnerstag, 26. März, von 17 bis 19 Uhr auf die Spuren der Tiere heften. Philip Taxböck, Projektleiter Hallo Biber Ostschweiz, wird sie leiten. Treffpunkt ist an der Hütte am Lengwiler Weiher. Während der Exkursion können die Teilnehmer die verschiedenen Biberspuren selber begutachten und mit Unterstützung des Exkursionsleiters Philip Taxböck praktisch nachvollziehen, was diese Spuren über die ansässigen Biber verraten. Für Nichtmitglieder von Bild: zvg Pro Natura ist die Exkursion kostenpflichtig. Anmeldung unter exkursionentg@pronatura.ch oder Telefon: 071 422 48 23. Erforderlich sind geländetaugliche, wasserdichte Schuhe entsprechende Kleidung. eingesandt

[close]

p. 13

KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 SPORT 13 SPORT IN KÜRZE Desaströse Niederlage Handball – Bei den NLB-Männer des HSC Kreuzlingen passt derzeit wenig zusammen. Beim 17:23 (6:8) in Horgen zeigten sie offensiv wiederum eine schwache Leistung, während die Abwehr über weite Strecken gut funktioniert. Erstmals seit dem Aufstieg in die NLB liegen die Thurgauer damit am Tabellenende. Sportlergala: Jetzt Karten sichern Am kommenden Samstag ist es soweit. An der Sportlergala feiert Sportlich-Kreuzlingen seine Helden. Und auch das Showprogramm kann sich sehen lassen. Gala- sowie Sportlertickets gibt es noch wenige zu haben. Kreuzlingen. Wenn die Kreuzlinger ihre Sportlerinnen und Sportler für deren Leistungen im Jahre 2014 ehren, geht es festlich und unterhaltsam her. Dafür sorgt in diesem Jahr zunächst Fernsehmoderator Lukas Studer, der den Anlass wieder professionell und charmant präsentieren wird. Was der diesjährige Showact zeigen wird, kann getrost als eine abwechslungsreiche Mischung aus pulsierenden Rhythmen und gekonnter Schlegel-Akrobatik bezeichnet werden. Drums2Streets heissen die Kreuzlinger Trommler, auf die sich die Gäste der Sportlergala freuen dürfen. FCK spielt oben mit Fussball – In der 2. Liga Interregional trennten sich der FC Kreuzlingen und Gossau ZH 1:1. In der rasanten Partie kochen die Gemüter heiss und die Akteure lassen sich oft zu unnötigen Diskussionen auf dem Platz hinreissen. Für die weiteren Spiele heisst es jedoch einen kühlen Kopf zu bewahren, spielt man derzeit doch ganz oben mit. Nur zwei Punkte trennen die Kreuzlinger momentan vom Leader und Top-Aufstiegsfavoriten Freienbach. Am Samstag geht es daheim gegen den Tabellenletzten Chur – die Chance besteht also, dass sich die Hafenstädter noch dieses Wochenende an die Tabellenspitze setzen werden. Drums2Streets sorgen an der Sportlergala für heisse Rhythmen. Bild: zvg Noch gibt es einige wenige Tickets zu kaufen. Wer richtig auf den Putz hauen möchte, nimmt das «Galaticket» mit VIP-Apero und 4-Gang Galadinner. Der Kauf der Eintrittstickets ist über www.sportnetz-kreuzlingen.ch möglich. klz VERLOSUNG Für die Sportlergala am 21. März verlosen wir 1 x 2 Sportlertickets. Rufen Sie uns an heute von 14 bis 14.05 Uhr unter Tel. 071 678 80 38. Viel Glück! sb Handballerinnen überraschen Handball. Die Nachricht vom Freitag, dass es in dieser Saison keinen Direktabsteiger aus der Spar Premium League 2 (NLB) gibt, scheint den Frauen des HSC Kreuzlingen frischen Wind zu geben. Sie gewannen gegen den Tabellendritten LC Brühl St. Gallen überraschend mit 25:26 (11:10). Nun erhält der Tabellenletzte der SPL2 in zwei Barragespielen gegen das zweitbeste 1.-Liga-Team doch noch die Chance auf den Klassenerhalt. Dass er in der in Kürze beginnenden Abstiegsrunde noch vom letzten Platz wegkommt, ist aufgrund des beträchtlichen Rückstandes von sieben Punkten auf den HV Herzogenbuchsee eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Zum Abschluss der Qualifikationsphase geht’s daheim gegen Aufsteiger Wohlen (Sa., 21. März, 16 Uhr) und gegen Spono Nottwil 2 (Sa., 28. März, 20 Uhr). eingesandt Schweizermeister Schwimmen. Der Kreuzlinger Aleksi Schmid verteidigte an der Langbahnschweizermeisterschaft in Genf seinen Titel über 50 Schwimmer Aleksi Meter Delfin und Schmid. Bild: zvg holte über 100 Meter Delfin die Bronzemedaille. Während vier Tagen haben sich die besten Schwimmer der Schweiz gemessen, insgesamt waren über 400 Athleten am Start. Mit dem ersten Platz sicherte sich der 18-jährige Thurgauer seinen dritten Schweizermeistertitel. Mit einer Bronzemedaille und sechs weiteren Top-Ten Klassierungen in Einzelrennen und mit der Staffel kann er ein durchaus positives Fazit ziehen. Schmid hat die Swiss Olympic Bronze Card und schwimmt für den Genfer Club Lancy Natation. einges. Massimo Salvati (2.v.l.). Bild: zvg Ganz viel Gold Karate – Elson Sport & Karate und das Reto Kern Karate Center starteten in Sursee am ersten Qualifikationsturnier zur Schweizermeisterschaft und erreichten insgesamt sechs Goldmedaillen. Gleich fünf Kämpferinnen und Kämpfer von Elson Kabashi durften auf das höchste Treppchen steigen. Vom Reto Kern Karate Center war es Massimo Salvati, der in der Kategorie U18 -76kg alle Gegner besiegte. www.kreuzlinger-zeitung.ch Mehr Bilder im Internet unter: Pallavolos draussen Volleyball – Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel des Playoff-Halbfinals war ein Weiterkommen in den Aufstiegsspielen fast nicht mehr möglich. Mit einer starken Leistung im Rückspiel gegen Luzern kämpften Pallavolos 1.Liga-Damen jedoch erfolgreich um Punkte und schliessen die Saison mit einem Sieg ab. Nur knapp scheiden die Volleyball-Damen aus den Playoffs aus. SCHNEE-SPASS BEI 20 GRAD Mehrere Tage war eine Gruppe Jugendlicher mit Unterstützung der Offenen Jugendarbeit Kreuzlingen (OJA) damit beschäftigt, eine Rampe für Snowboarder und Freeskier beim Jugendhaus aufzubauen. Der Schnee dazu kam aus der Bodensee-Arena (wir berichteten). Am Samstag war es dann soweit und elf Fahrer zeigten Sprünge vor interessiertem Publikm bei warmen Frühlingstemperaturen. Definitiv ein Event mit Wiederholungsgefahr, wie OJA-Jugendarbeiter, die Jugendlichen selbst und Stimmen aus dem Publikum bestätigten. Das Bild zeigt die Siegerehrung der U-18. sb

[close]

p. 14

14 KREUZLINGEN/REGION KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 Vertrag aus Grossvaters Zeiten Pflegekosten steigen, Bundesgelder sinken – gleichzeitig müssen sich Alters- und Pflegeheime für die wachsende Zahl an älteren Menschen rüsten. Die meisten Heime meistern dies ohne Subventionen von Gemeinden. Nur das Alterszentrum Kreuzlingen erhält direkte Unterstützung durch die Stadt. Kreuzlingen. «Das ist Wettbewerbsverzerrung», ist Otto Egloff vom Pflegeheim Bindersgarten in Tägerwilen überzeugt. Er meint damit die in der städtischen Rechnung budgetierte Defizitgarantie von 200000 Franken, welche Kreuzlingen dem Alterszentrum Kreuzlingen (AZK) zusichert. Das Heim plant Investitionen von 47 Millionen Franken, die Zinsen und Abschreibungen davon könnten ohne städtische Unterstützung nicht getragen werden. Dabei sollten solche Investitionen von langer Hand geplant und gedeckt werden. «Auch in den Pflegekosten, welche die Gemeinden bezahlen, ist ein kleiner Teil für zukünftige Investitionen vorgesehen», so Egloff. Er versteht deshalb nicht, warum das AZK Hilfe erhält. Auch im Pflegeheim Abendfrieden wird gebaut. Investitionskosten von 16 Millionen Franken sind geplant, jedoch ohne Unterstützung 47 Millionen Franken investiert das Alterszentrum Kreuzlingen in Neubau und Modernisierung. Bild: ek durch die Stadt. Dennoch sieht Geschäftsleiterin Mirjam Brühwiler die Subventionen für das AZK gelassen: «Wir haben ganz andere Strukturen und müssen unsere Kosten alleine stemmen.» Vielmehr ist es dem Abendfrieden ein Anliegen, dass die gemeinsamen Bemühungen um Vergleichbarkeit der Kostenrechnungen im Rahmen des Branchenverbands «Curaviva Thurgau» weiter vorangetrieben werden. Denn aussagekräftige Kostenrechnungen der Heime, mit angemessener Abgrenzung von Sonderfaktoren, bilden eine wesentliche Grundlage für das Departement für Finanzen und Soziales, wenn es um die Festlegung der kantonalen Normkostenbeiträge an die Pflegekosten geht. Für Brühwiler ist der Vertrag zwischen dem AZK und der Stadt Kreuzlingen ein Relikt aus den Gründungszeiten, aus welchem beide Parteien bald herauswachsen werden. 1972 genehmigten die Kreuzlinger Stimmbürger eine Vereinbarung zwischen Stadt und Genossenschaft Alterszentrum Kreuzlingen. Damals ging es darum, ein erstes Altersheim zu schaffen. Der Vertrag besteht bis heute noch – zu Recht, meint Carl Ruch, Präsident des Alterszentrums Kreuzlingen: «Es gibt immer ältere Menschen und die Öffentlichkeit muss sich um diese kümmern.» Demenzabteilung, Pflege rund um die Uhr und Wohnen im Alter seien alles Kostentreiber. Dennoch hätte die Stadt seit 1990 keinen Rappen ans AZK bezahlen müssen, die Defizitgarantie kommt nur wegen des Neubaus zum Tragen. «Wir hoffen, in drei Jahren wieder eine ausgeglichene Rechnung präsentieren zu können», sagt Ruch, womit die Unterstützung der Stadt wieder wegfällt. Von Wettbewerbsverzerrung will er deshalb nichts wissen, das AZK stünde nicht in Konkurrenz zu privaten Pflegeheimen. «Diese sind gewinnorientiert und können preislich anders hantieren. Wir versuchen nur unsere Kosten zu decken», sagt Ruch. Egloff bleibt dabei, dass die direkte Unterstützung unfair ist: «Mit der Stadt im Rücken muss man sich nicht anstrengen», so Egloff. Emil Keller Tierwohl im Blick Kreuzlingen/Bottighofen. Der Tierschutzverein Kreuzlingen hatte auch im vergangenen Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Präsident Heinz Lienhard informierte an der 61. Generalversammlung am Mittwochabend in Bottighofen über 32 Fälle bei Hunden, 138 Fälle bei Katzen und mehrere Fälle bei Kleintieren wie Vögel, Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen oder Igel. Besonderheit war ein verwaistes Fuchsbaby, das erwachsen wieder erfolgreich ausgewildert werden konnte. Quasi wie im Taubenschlag ging’s in der Wildvogel-Pflegestation zu. Knapp 300 Vögel, darunter Greifund Wasservögel, Eulen und verschiedene Gartenvögel nahm Leiterin Elsbeth Eberle unter ihre Fittiche. «Von den gepflegten Vögeln konnten sensationell 196 gesund in die Freiheit entlassen werden», freute sich Lienhard. Auf dem selben Gelände sind auch die Sumpf- und Landschildkröten des Tierschutzvereins beheimatet. 14 im Freien aufgefundene Schildkröten kamen neu dazu, in drei Fällen meldeten sich die Besitzer. Lienhard dankte der Stadt Kreuzlingen und den umliegenden Gemeinden für die erfreuliche Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein. Lobend erwähnte er auch die Polizei, welche die Arbeit immer spontan und unbürokratisch unterstütze. Gemäss Satzung müsse jedes Jahr erneut über den Jahresbeitrag abgestimmt werden. Dieser liegt seit langem bei 20 Franken und wird nach einstimmigem Mitgliedervotum auch dieses Jahr nicht verändert. Die Tierische Show des Tierschutzvereins Kreuzlingen. Bild: T. Martens Tierische Show Seit vielen Jahren hält Heinz Leinhard Landschildkröten im eigenen Garten. Der Schweizer Tierschutz, dessen Präsident ebenfalls Lienhard ist, fertigte darüber ein Filmportrait, das anlässlich der Tierischen Show gezeigt wurde. Ein weiterer Filmbeitrag widmete sich der Wildvogelstation, zudem gab es Einblicke ins Tierheim Altnau. Dass Strandurlaub mit Hunden nicht ausgeschlossen ist, wurde ebenfalls in einem Kurzfilm gezeigt. Dann kam unter Moderation von Julia Flückiger, Ex-Vize Miss Schweiz, Leben auf die Bühne, als Hunde vorgestellt wurden, die im Tierheim auf neue Besitzer warten. Wer Interesse an einem treuen Begleiter hat, kann sich unter Tel. 071 695 12 61 melden, Weitere Infos zum Tierschutzverein und seiner Arbeit gibt es unter www.tierschutz-kreuzlingen.ch tm

[close]

p. 15

KreuzlingerZeitung Nr. 12 20. März 2015 KULTUR 15 Unkomplizierte Kulturförderung Im fünften Jahr seines Bestehens hat der Verein Kultursee das lokale und regionale Kulturleben und kulturelle Initiativen mit insgesamt 93 500 Franken unterstützt. Kreuzlingen. Insgesamt 72 Anträge wurden im Jahre 2014 bewilligt, teilte Gemeindeammann Markus Thalmann an der Mitgliederversammlung des Vereins Kultursee am vergangenen Mittwochabend in Münsterlingen mit. Von den eingegangenen erhielten nur zwölf keinen Beitrag. Das entspricht einer Erfolgsquote von mehr als 85 Prozent. Wer sich im kulturellen Bereich engagiert, sollte also aufhorchen. Auf www.kultursee.ch können Interessierte ihre Anträge um Unterstützung für kulturelle Projekte mittels einem einfach zu bedienenden Formular einreichen. Rekordzahl an Anträgen Kein Wunder also, dass die Nachfrage in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist, wie Vereinspräsident Markus Thalmann in seinem Jahresbericht erwähnte. «Im vergangenen Vereinsjahr traf sich der Vorstand zu neun Sitzungen und behandelte insgesamt 84 (67) Gesuche, 17 mehr als im Vorjahr – ein neuer Rekord», so Thalmann. Das dadurch entstandene Defizit könne leicht über das Vereinsvermögen abgedeckt werden. Sollte sich das in der Zukunft öfter wiederholen, müsse aber über eine Beitragserhöhung nachgedacht werden, befand der Vereinspräsident. Im laufenden Jahr sprach der Verein bereits 28 350 Franken für 23 Anträge. Sieben weitere Anträge wurden am selben Abend behandelt, sind also noch nicht erfasst. Die Versammlung genehmigte im Weiteren die Jahresrechnung 2014, die mit einem klei- nen Defizit von rund 8194 Franken schliesst. Das Budget 2015 rechnet ebenfalls mit einem Verlust (-9560 Franken). Präsident, Vorstand und Rechnungsrevisoren wurden wiedergewählt. Für ihre tolle Arbeit ehrte der Präsident Andrea Lehmann von der Kreuzlinger Stadtverwaltung. Sie betreut das Sekretariat des Vereins und folgte auf Christina Pagnoncini. Beim Verein handelt es sich um einen Zusammenschluss der Gemeinden aus dem Bezirk Kreuzlingen zum Zwecke der Kulturförderung. Auch Instititionen wie der Kulturdachverband der Region Kreuzlingen oder die Bodman-Stiftung, aber auch Vereine wie der Männerchor Harmonie Kreuzlingen sind ihm angeschlossen. Der Verein spricht Beiträge an kulturelle Veranstaltungen im ganzen Bezirk und unterstützt so ein breites Angebot. Stefan Böker Gemütliche Lesungen Kreuzlingen. Am nächsten Sonntag öffnen neun Gastgeberinnen und Gastgeber im Rahmen der Reihe «Literatur in den Häusern» die Türen ihrer Wohnung. Diese privaten Lesungen ermöglichen einen gemütlichen und spannenden Sonntagabend zum Zuhören, weil die Buchausschnitte durch erfahrene Schauspielerinnen und Schauspieler vorgetragen werden. Einige Lesungen sind bereits ausverkauft, es gibt jedoch da und dort noch wenige Tickets. Ein Autor liest selbst Als Ausnahme ist sogar ein Autor selbst aktiv: Adolf Jens Koemeda liest aus dem eigenen Roman «Der Zufall». Der in Ermatingen lebende Autor hat dort schon mit Witz und Tiefe Lesungen durchgeführt. Nun präsentiert er seinen Roman in Kreuzlingen. Das Buch ist trotz seiner dunklen Schatten spannend, optimistisch und lebensbejahend. Nach der Lesung trifft man sich noch im Hotel Kreuzlingen zu einem kostenlosen Glas Wein. Tickets gibt es in der Papeterie Bodan (Laden im Erdgeschoss), Tel. 071 672 11 12 oder papeterie@bodan-ag.ch . Weitere Informationen auf www.literatur-inden-haeusern.de. Für die GLM: Paul Stähli Neue Bilder im Amuse-Bouche Kreuzlingen. Heidi Lenz, Malerin und Bildhauerin, stellt vom 24. März bis 18. Mai einen Teil ihrer neusten Bilder im Amuse-Bouche aus. Die Kreuzlingerin malt im Atelier Lenz und Lechner, Hauptstr. 7, in Bottighofen. Ein Besuch dort lohnt sich, nach telefonischer Vereinbarung, Tel. 079 585 11 83. Das Amuse-Bouche an der Bachstrasse 24 in Kreuzlingen ist Dienstag bis Samstag, 9.30 bis 19 geöffnet. www.lenz-art.ch. eingesandt Bild: zvg Zeichnungen fliegen per Satellit ins All Kinder von acht bis 14 Jahren so können sie in die Plakette eingrakönnen heute die Sonnenfins- viert werden. ternis im Plantarium erleben und an einer ganz besonderen Aktion teilnehmen. Mehr Bilder im Internet unter: Kreuzlingen. Die Astronomische Vereinigung Kreuzlingen beteiligt sich an der Aktion «CHEOPS Kinderzeichnungen» der Universität Bern. Dabei werden Zeichnungen gesammelt, bis zu 3000 von ihnen fliegen dann beim Start vom Satellit «CHEOPS» mit ins All. Die Bilder sollen mit dem Weltall und/oder dem Weltraumteleskop CHEOPS zu tun haben und werden in miniaturisierter Form auf eine Plakette graviert. Dazu wird die Zeichnung auf einem vorgefertigten Blatt innerhalb eines definierten Rahmens gezeichnet. Sie müssen mit einem schwarzen Mal- oder Filzstift in Schwarz-Weiss gestaltet werden. Nur www.kreuzlinger-zeitung.ch Bild: zvg BILDER AUF DREI STOCKWERKEN Kunstinteressierte, Freunde und Familie fanden am vergangenen Freitag den Weg zur Vernissage von Clara Truninger. Die Malerin mit Atelier in Kreuzlingen zeigt im Hotel Six auf drei Stockwerken und im Café abstrakte und gegenständlicher Bilder. «Ganz in der Nähe startete ich meine ersten Malversuche – in der Brückenstrasse 14 im Atelier von Christine Hagin-Wirz», erklärt die Künstlerin in ihrer Ansprache. Durch einen schweren Schicksalsschlag zum Malen gekommen bildete sie sich seitdem in Kursen weiter und stellte auch schon mit Erfolg aus. «Malen gibt mir Lebensfreude und hat mir als Anker damals und heute geholfen, über vieles hinwegzukommen», sagt Clara Truninger. Die Ausstellung ist noch bis 31. Mai zu sehen. Infos unter www.claratruninger.ch. Stefan Böker Drei Tage für junge Zeichner Im Planetarium und der Sternwarte Kreuzlingen bietet sich an folgenden astronomische bedeutsamen Tagen die Möglichkeit zur kostenlosen Teilnahme an: - Freitag, 20. März, 8.30 bis 12.30 Uhr: Partielle Sonnenfinsternis - Samstag, 21. März, 15 bis 20 Uhr: Tag der Astronomie - Sonntag, 22. März, 14 bis 17 Uhr: Familiennachmittag Sternwarte und Planetarium

[close]

Comments

no comments yet