Katzen Magazin

 

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Katzen Magazin 2/2015

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No 2 · April/Mai 2015 · CHF 7.70 www.katzenmagazin.ch Gesundheit Parasiten Shaping kreativität fördern Gefahren im KATZENHAUSHALT Alte Katzen AUF SAMTPFOTEN DURCHS ALTER Katzenpflege Fell, Ohren & Krallen Merkblatt  Giftpflanzen Geschichte der Katze: Domestikation · Tier im Recht

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nicht? in z a g a M n e z t a K n Sie kennen das e b e li d n u n e n n es ke Dann lernen Sie ! n io t k A o b A r e r e s n u Sie jetzt von und profitieren ! ? s a W 7.70 ärz 2015 · CHF No 1 · Februar/M azin.ch www.katzenmag Luzy! Ich bin‘s,EN AUS DEM LEB EINER KATZE r rt fü inieJa hres Nom des den Star Wildkatzen DROHENDE HYBRIDISIERUNG RATGEBER VERHALTEN KATZENKLO DAS RICHTIGE MANAGEMENT en Wegwer atzT LITÄ TRAURIGE REA RIC -Tein ER Bitte senden mir Schnupper-Abo LICKSie K isel vom «Katzen Magazin». 4 Ausgaben inkl. Porto und MwSt. Kre n e h c für nur 20 Franken! 10.80 Franken gegenüber dem Kioskpreis!). n (Sie sparen än M & KS: IHRE VORTEILE: · 35 % Ersparnis! · Kompetent, vielseitig, auf den Punkt! · Kein Risiko – nach Ablauf der Bestelldauer jederzeit kündbar! · Bequem frei Haus! · Genügend Zeit zum Lesen – erscheint alle 8 Wochen! Besuchen Sie uns auf DHEIT: LUTION • GESUN Bitte senden Sie mir 1-Jahres-Abo vom «Katzen Magazin» für nur 42 Franken! 6 Ausgaben, 1/2: EVO TEIL ein KATZE GESCHICHTE DER inkl. Porto und MwSt. EPILEPSIE Name, Vorname Strasse, Nr. PLZ, Ort QP/14 Coupon bitte vollständig ausfüllen und per Post an VerlagsService, Via Zups 2, Postfach 10, 7013 Domat/Ems, per Mail an abo@verlagsservice.ch senden oder telefonisch unter Tel. 081 254 70 65 bestellen. www.katzenmagazin.ch

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EDITORIAL FOTOUMFRAGE – KENNEN SIE DAS? Unsere Miezen haben manchmal die unmöglichsten Sitz- und Liegepositionen. Unser TIGER sitzt zum Beispiel häu g auf dem Sofa wie ein Mensch. Wenn er so dahockt, nennen wir ihn unseren kleinen «Chiller». Wir nden, dass nur noch die Bierdose fehlt, um das Klischee des Ehemanns, der sich nach der Arbeit bedienen lässt, zu verkörpern. Bevorzugt legt er sich übrigens auf etwas drauf: zum Beispiel die Fernbedienung, das iPad oder was sonst gerade auf dem Sofa liegt. Liebe Leserinnen & Leser Endlich ist er da: der Frühling. Wenn es draussen blüht, holt man sich auch gerne Blumen und P anzen ins Wohnzimmer. Doch nicht alle Gewächse sind für unsere Samtpfoten unbedenklich. In der He mi e nden Sie deshalb ein praktisches Merkbla zum Herausnehmen, auf dem die wichtigsten für Katzen gi igen P anzen aufgeführt sind. Aber nicht nur Gi p anzen können unseren Stubentigern gefährlich werden. Was für Gefahren unseren Miezen sonst noch im Haushalt drohen, lesen Sie im Artikel ab Seite 36. Das milde Frühlingswe er lockt nicht nur uns Menschen aus dem Haus, sondern auch unsere Katzen. Bei ihren vermehrten Streifzügen durch die Natur bringen sie uns nicht selten ungebetene Gäste mit nach Hause: Parasiten. Jede Menge Wissenswertes zu den unangenehmen «Untermietern» erfahren Sie ab Seite 26. Der Frühling bringt frischen Schwung in unser Leben und auch auf die Homepage vom «Katzen Magazin» www.katzenmagazin.ch. Diese hat nämlich ebenfalls einen frischen Anstrich bekommen! Neu können Sie Artikel lesen und kommentieren, Ihr Lieblingsfoto hochladen, an Leserumfragen teilnehmen und vieles mehr. Schauen Sie gleich vorbei, es lohnt sich! Nun wünsche ich Ihnen viele sonnige Stunden und gute Unterhaltung mit dem neuen «Katzen Magazin». Herzlichst, KONTAKTMÖGLICHKEITEN Mail: leserforum@katzenmagazin.ch Post: RORO-PRESS Verlag AG Katzen Magazin, Erlenweg 8305 Dietlikon Telefon: 044 835 77 35 www.katzenmagazin.ch SENDEN SIE UNS IHR FOTO! Welche Sitz- und Liegepositionen Ihrer Katze bringen Sie zum Schmunzeln? Senden Sie uns Ihr Bild zusammen mit einem kurzen Text an leserforum@katzenmagazin.ch oder laden Sie es direkt über unsere neue Homepage hoch. Die witzigsten Fotos werden in der nächsten Ausgabe zusammen mit dem Text publiziert. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen! KOMMENTIEREN & GEWINNEN! Wie gefällt Ihnen das «Katzen Magazin»? Welches Thema hat Sie besonders interessiert, erschüttert oder berührt? Vermissen Sie ein Thema? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung zu einem Artikel mit uns und den anderen Leserinnen und Lesern! Unter allen bis zum 31. März eingegangenen Kommentaren und Bewertungen auf unserer Homepage www.katzenmagazin.ch verlosen wir das beheizbare Katzenbett «Minkas Kachelofen» (den Testbericht zum Produkt nden Sie übrigens ebenfalls auf unserer Website). Wir sind gespannt auf Ihr Feedback! SANDRA SÜESS Chefredakteurin Katzen Magazin 2/15 3

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KATZEN MAGAZIN 2/2015  April/Mai MERKBLATT Giftpflanzen 40 Foto: heidi-bollich.com 52 10 Fell-, Ohren- und Krallenpflege KATZENWÄSCHE Foto: fotolia.de Foto: fotolia.de 4 Katzen Magazin 2/15

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INHALT Foto: tierfotograf.com 16 AKTUELL 6 10 16 2 6 36 40 43 62 Meldungen aus der Welt der Katzen Katzenwäsche – Fell-, Ohren- und Krallenpflege Klickertraining – Kreativität fördern durch «Shapen» Parasiten – Wenn die Katze «Untermieter» hat Gefahren im Katzenhaushalt Merkblatt Giftpflanzen – Poster zum Rausnehmen Tierversuche – Nach dem Rückgang die Trendwende Zuhause gesucht – Katzenvermittlung THEMEN 2 0 2 4 3 0 52 58 69 Erlebnisbericht – Raphaels Rückkehr ins Leben Teil 1/2 Recht – Dürfen gesunde Tiere eingeschläfert werden? Alte Katzen – Auf Samtpfoten durchs Alter Geschichte der Katze – Domestikation Teil 2/2 Ratgeber – Verhaltensberatung Buchrezension – Katzenpflanzen UNTERHALTUNG 6 0 64 6 8 70 7 2 74 76 Ich bin‘s, Luzy – Aus dem Leben einer Katze Katzengeschichten – Wenn Katzen umziehen Teil 2/2 Kurtl – Kolumne Lesergeschichte – Der ganz normale tägliche Wahnsinn Star des Jahres – Mocca Teil 2/6 Leserfotos Rätselspass SERVICE 30 Foto: heidi-bollich.com Vom Leben mit älteren Katzen AUF SAMTPFOTEN DURCHS ALTER 3 14 44 4 9 77 78 Editorial Testbericht – SureFeed Futterautomat Kleinanzeigen Vereinsnachrichten Autorenvorstellung Vorschau Katzen Magazin 2/15 5

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Katzenwäsche –  Oben Katzen sind sehr reinliche Tiere. Durch ihre erstaunliche Biegsamkeit erreichen sie mit ihrer Zunge beinahe jeden Körperteil.  Foto: heidi-bollich.com Fell-, Ohren- und Krallenpflege Die Haare der Katzen und ihre Aufgaben Das Fell ist das grösste Organ der Katze, und es hat erstaunliche Fähigkeiten. Man kann es wie folgt unterscheiden: Der Haut am nächsten ist die Unterwolle. Diese Haare sind weich und fein und helfen dem Tier, seine Körperwärme zu halten. Die Grannenhaare sind die Isolationsschicht und schützen die Katze vor Kälte und Hitze. Sie sind etwas kräftiger als die Unterwolle und bilden die mittlere Fellschicht. Durch das Putzen werden Drüsen angeregt, die ein schützendes Sekret produzieren und so das Fell isolieren. Die Deckhaare – bei Langhaar- Katzen verbringen mehrere Stunden am Tag mit ihrer Fellpflege. Und dennoch brauchen unsere Samtpfoten, ob mit kurzem oder langem Haar, unsere Unterstützung bei der täglichen «Arbeit». Doch wie viel Pflege braucht es wirklich? Ein glänzendes Fell ist ein Zeichen für Gesundheit. Die Reinlichkeit wird den Katzen bereits «in die Wiege gelegt». Jedes Kätzchen wird von seiner Mutter direkt nach der Geburt mit der rauen Zunge geputzt. Dadurch erhält es auch gleich eine Stimulation für die ersten Atemzüge. Etwa nach drei Wochen beginnen die Kleinen bereits damit, sich selber zu putzen. Durch ihre erstaunliche Biegsamkeit erreichen die reinlichen Tiere mit ihrer Zunge fast jeden Körperteil. Für die Kopf- und Ohrenwäsche benutzen sie die befeuchteten Vorderpfoten. Gesellige Katzen putzen sich manchmal auch gegenseitig und vertiefen dabei ihre Freundschaft. 10 Katzen Magazin 2/15

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HALTUNG katzen können diese bis zu 13 cm lang werden – bilden die oberste Schicht. Sie schützen das Unterfell vor äusseren Einflüssen, halten es warm und trocken. Es sind die längsten und dicksten Haare des Katzenfells. Die Vibrissen (Tasthaare) sind eine Art Sinnesorgan. Sie sind lang und steif. Man findet sie an der Oberlippe, über den Augen, am Kinn, an den Wangen und an den Gelenken der Vorderpfote. Katzen besitzen im Durchschnitt 24 Vibrissen, mit denen sie sich im Dunkeln orientieren und jagen können. Die Fellpflege bei Hauskatzen Ob Kurz- oder Langhaarkatze, Freigänger oder Wohnungstiger, wir finden ständig Haare unserer vierbeinigen Lieblinge auf dem Boden, dem Sofa oder an unserer Kleidung. Während man bei Freigängern eher einen Fellwechsel im Frühjahr wahrnehmen kann, verlieren Wohnungskatzen das ganze Jahr über Haare. Bei ihrer täglichen, sehr intensiven Fellpflege verschlucken sie unzählige Haare. Die unverdaulichen Haarballen (Bezoare) sammeln sich im Magen an und werden durch Erbrechen ausgeschieden. Dies ist ein natürlicher Vorgang. Einzelne Haare scheidet die Katze auch über den «herkömmlichen» Weg einfach wieder aus. Ein Haarballen wird erst dann zum Problem, wenn ihn die Katze nicht auswürgen kann. Es kann zu schlimmen Folgeerscheinungen im MagenDarm-Trakt kommen. Insbesondere für Wohnungskatzen empfiehlt sich deshalb ein Topf mit Katzengras oder einer ungiftigen Alternative (siehe Artikel «Grüner Genuss für knabberfreudige Katzen» im KM 4/13) als Erbrechanimation bereitzustellen. Im Fachhandel sind zudem zahlreiche Snacks und Pasten erhältlich, die den natürlichen Abgang der Haare fördern. Jede Katze braucht regelmässige Fellpflege, egal ob sie kurz- oder langhaarig ist: Es empfiehlt sich, das Fell zumindest einmal wöchentlich durchzukämmen, um die überschüssige Unterwolle zu entfernen. Damit die Katze beim Kämmen nicht zur Furie wird, ist es ratsam, bereits die Kitten spielend mit Kamm und Bürste vertraut zu machen und/oder das Tier mit einem Leckerli zu belohnen. Viele Katzen mögen das Bürsten, da es wie eine kleine Massage ist. Sollte Ihre Katze zu den Tieren gehören, die sich überhaupt nicht gerne bürsten lassen, lesen Sie im Verhaltensratgeber auf Seite 58, was Sie tun können. Zur Fellpflege gibt es im Fachhandel eine grosse Auswahl an Bürsten und Kämmen (siehe Kasten Seite 12). Behutsam bürstet man die Katze vom Kopf über den Rücken bis zum Schwanz und den Beinen. Viele Büsi sind am Bauch sehr empfindlich. Deshalb ist an dieser Stelle viel Fingerspitzengefühl gefragt. Am Schluss bürstet man nochmals über das ganze Fell, um die losen Haare zu entfernen. Hat die Katze einen Haarknoten, der sich auch einem Entfilzungskamm nicht entfernen lässt, kann man dafür eine Schermaschine benutzen. Ist die Knotenbildung oder die Verfilzung zu stark, hilft oft nur der Gang zum Tierarzt, wo die Katze unter leichter Narkose geschoren wird. Wenn Sie Ihrem Tier keine Narkose zumuten möchten, könnte sich auch ein Besuch beim Katzencoiffeur lohnen. Wenn die Haarknoten und Verfilzungen nicht entfernt werden, kann dies zu schmerzhaften Entzündungen auf der Haut führen und zudem das Einnisten von Parasiten begünstigen. Für die Fellpflege sollte man sich genügend Zeit nehmen. So kann man auch Veränderungen auf der Haut, wie zum Beispiel Schwellungen oder nässende Stellen wahrnehmen, die auf eine Erkrankung hinweisen können. Krallen: Jagdwaffe der Katze Bis auf wenige Ausnahmen besitzen Katzen an den Vorderpfoten fünf und an den Hinterpfoten vier Zehen. Die einziehbaren, sichelförmigen Krallen sind aus Horn und wachsen ständig nach. Beim Krallenwetzen fällt die äussere Hornschicht ab und darunter wächst eine neue scharfe Kralle nach. Tiere, die regelmässig draussen Links Hier kann man sehr gut den rosafarbenen, durchbluteten Teil des Nagels erkennen. Mit sanftem Druck auf die Zehe, kommt die Kralle zum Vorschein. Nun kann man vorsichtig die nicht durchblutete Krallenspitze mit einer speziellen Krallenschere abzwacken.  Fotos: tierfotograf.com Katzen Magazin 2/15 11

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Auf  Samtpfoten durchs Alter – Die fast 20-jährige Samantha hat zwar nur noch einen Eckzahn, dafür zwei jüngere «Lover»; Mautzi, 17, ist verschmust, sabbert jedoch wie ein Bernhardiner; und Blacky, Jahrgang 2002 – schon mal von Krampfanfällen betroffen – mag nichts lieber als ausgiebiges Ganzkörperkraulen. Die drei rüstigen Katzensenioren leben im Landrefugium in Sternenberg im Zürcher Oberland. Einstmals abgegeben, weil sie krank oder unrein waren oder man sie einfach nicht mehr wollte, ist das ehemalige Bauernhaus in Sternenberg ihr letztes Zuhause. Foto: sandra-oberer.com Vom Leben mit einer älteren Katze Dank dem Fortschritt der Tiermedizin in den letzten 50 Jahren sowie verbesserter Fütterung und Pflege dürfen Katzen heute auf ein längeres Leben hoffen als noch vor einigen Jahrzehnten. Doch wann ist eine Katze eigentlich «alt»? Wie wirkt sich das Alter auf den Körper und die Psyche der Katze aus? Was können wir tun, um unserer älteren Katze eine gute Lebensqualität zu bieten und ihre Gesundheit zu erhalten? Einblicke in die Welt älterer Katzen geben das Interview mit dem Tierarzt Lutz Schröter und eine Stippvisite im Landrefugium in Sternenberg, das älteren und kranken Tierheimkatzen ein Zuhause bietet. fügung, drinnen dienen viele mit Stoff abgedeckte Körbchen und Häuschen als Rückzugsorte. Und unter den Geschossdecken sind Gangsysteme aus Holz angebracht, die als Versteck- und Klettermöglichkeiten in luftiger Höhe dienen. Auf einem Holztisch wälzt sich Blacky, neben ihm auf der Fensterbank tummelt sich Snoopy, mit etwas über vier Jahren zwar noch ein Jungspund, aber auch einer von denen, der hier seinen Lebensabend verbringen wird. Snoopy hat – wie viele der Katzen im Landrefugium – eine traurige Geschichte: Von einem Tierquäler misshandelt, musste sein Schwanz amputiert werden. Seither ist er unsauber. «Wer will schon eine Katze, die alles vollpinkelt?», fragt Elvira Wegmann, die Heimleiterin, rhetorisch. Auch bei Minca, acht Jahre alt, sind Platzierungsversuche wegen Unsauberkeit fehlgeschlagen. Doch Minca darf hoffen: Auf sie wartet ein neues Zuhause. «Es war Liebe auf den Lebensabend im Landrefugium 74 Katzen (darunter auch wilde Büsi) leben im grosszügig gestalteten Refugium. Draussen steht ihnen ein abwechslungsreich gestaltetes Aussengehege zur Ver- 30 Katzen Magazin 2/15

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REPORTAGE ersten Blick zwischen Minca und ihrer zukünftigen Besitzerin», erzählt Elvira Wegmann. Dass eine Katze platziert werden könne, komme bestenfalls ein bis zwei Mal pro Jahr vor. Zu gross sei meist die Gefahr, dass es auch im neuen Zuhause nicht klappen werde. Um Missverständnissen vorzubeugen: Das Landrefugium ist kein Ort, wo ältere Katzen abgegeben werden können, weil man ihre Fürsorge und Pflege als mühsam empfindet. Vielmehr hat es das vierbeinige Familienmitglied verdient, dass wir es auch im höheren Alter umsorgen und es den Lebensabend in seinem gewohnten Umfeld verbringen darf (siehe Interview mit Lutz Schröter). Eine ausserfamiliäre Platzierung ist immer eine Notlösung; zum Beispiel wenn der Katzenbesitzer der Katze altersbedingt nicht mehr die Fürsorge angedeihen lassen kann, die sie braucht, oder er stirbt. So geschehen bei Tom und Chérie, einem 12-jährigen Geschwisterpaar. Scheue, traurige Katzenaugen blinzeln aus einer Katzenhöhle aus Stoff. Die beiden kuscheln sich so eng aneinander, dass man das silbrig glänzende Fellknäuel glatt für eine einzige Katze halten könnte. «Was viele vergessen, ist, dass auch Katzen Heimweh und Sehnsucht haben, wenn sie ihre gewohnte Umgebung verlieren», sagt Elvira Wegmann, während sie den glücklich sabbernden Mautzi unter dem Kinn krault. den zweiten Blick an. Den meisten Katzen ergeht es wie Samantha: Sie altern in Würde. Ihr Haarkleid wird kaum grau, sie schlafen jedoch mehr und ziehen sich öfters zurück, werden anhänglicher, haben oft veränderte Fressgewohnheiten und eine verminderte Beweglichkeit, ihre Sinnesfunktionen wie Seh- und Hörvermögen nehmen ab. Zudem werden Katzensenioren, wie wir Menschen auch, unweigerlich anfälliger für Krankheiten. Es treten häufiger mehrere Krankheiten gleichzeitig auf (sogenannte Multimorbidität). Daher ist nicht nur der (mindestens) alljährliche Gesundheitscheck beim Tierarzt besonders wichtig, sondern auch das aufmerksame Auge des Halters bei der täglichen Pflege. Dabei gilt: Je eher eine Schwäche entdeckt und ein Tierarzt konsultiert wird, desto besser. Ältere Katzen als Patienten sind in Tierarztpraxen heute keine Seltenheit mehr, im Gegenteil: Die Geriatrie (aus den griechischen Wörtern für «Greis» und «Heilkunde») wurde in der Tiermedizin in den letzten Jahrzehnten zunehmend wichtig und die Möglichkeiten in Bezug auf die Pflege und Behandlung älterer Patienten verbessern sich stetig. Das war nicht immer so. Entwicklungen in der Tiermedizin Bis in die Zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts therapierte man Katzen – wenn überhaupt – überwiegend zu Hause. Zwar gab es schon im 19. Jahrhundert Stimmen, die dafür plädierten, man solle dieses nützliche Tier besser behandeln und unter den Schutz des Menschen stellen, aber die Mehrheit sah das anders oder befasste sich gar nicht mit diesem Gedanken. So schrieb etwa der Katzenfachbuchautor Martin in sei- Würdevolles Altern Die Katzenseniorin Samantha steckt den Kopf aus einem der Verstecke in luftiger Höhe. Sie ist zwar taub und ihr schwarzweisses Fell ist ein bisschen struppig, aber ihr fortgeschrittenes Alter sieht man ihr erst auf Klettern, ausruhen und sich streicheln lassen: Katzenleben im Landrefugium in Sternenberg.  Fotos: P. Kayasseh Katzen Magazin 2/15 31

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Geschichte der Katzen   Domestikation Teil 2/2 Der Mensch domestizierte einst den Wolf und machte sich Auerochsen, Ziegen und Schafe nutzbar. Doch unter all den Tieren, die uns heute umgeben, ist eines, das nie vom Menschen domestiziert wurde, sondern aus freien Stücken zu uns kam. Vor 12 000 Jahren hatte sich das ewige Eis bis auf die Polkappen zurückgezogen. Wildkatzen der Gattung Felis silvestris hatten sich zu jener Zeit schon in Eurasien und Afrika ausgebreitet. Weite Grünflächen breiteten sich aus und die Menschen wurden sesshaft. Aus den umherziehenden Gruppen, die alles jagten und sammelten, was sie zum Leben brauchten, waren Siedler geworden. 500 Jahren begann im Gebiet des fruchtbaren Vor 11  Halbmondes die neolithische Revolution (griechisch neos «neu», lithos «Stein» – Jungsteinzeit), der Ursprung des modernen Menschen. Die Menschen kultivierten wilde Gräser als Grundlage für Nahrung und Tierfutter. Wilde Herdentiere wurden nicht mehr nur gefangen und getötet, sondern auch gezähmt, um Milch als Nahrung und Wolle für Kleidung zu gewinnen. In guten Jahren hatten die Menschen mehr erwirtschaftet, als sie verbrauchten, also legten sie Vorräte an. Die notwendigen Kornspeicher, einfache Lehmbauten, waren leicht zugänglich und der Inhalt somit ein gefundenes Fressen für Nagetiere. Diese vermehrten sich rapide und wurden bald zu einer existenziellen Bedrohung. Sie frassen Teile der Ernte auf und verunreinigten den Rest mit ihren Exkrementen. Die Vorräte wurden ungeniessbar. Krankheiten und nicht selten der Tod waren die Folge. Die Rettung kam auf leisen Pfoten Die Falbkatze (Felis silvestris lybica) lebt in den warmen und trockenen Gebieten der Savanne Afrikas. Sie hat ein schmales Gesicht, grosse Ohren und einen langen Schwanz. Sie ähnelt unseren kurzhaarigen Hauskatzen. Ihr Fell ist meist sandfarben und ocker, teilweise mit dunklen braunen Flecken. Von Natur aus ist die Falbkatze sehr scheu und nähert sich dem Menschen nicht. Aus gutem Grund: Sie hat Angst. Diese Angst kommt von der hohen Konzentration von Stresshormonen in ihrem Blut. An und für sich ist das ein Überlebensvorteil, denn die Begegnung mit Menschen endete nicht selten tödlich. Doch nicht alle wilden Katzen hatten die gleiche Hormonkonzentration. Aufgrund natürlicher Schwankungen gab es Tiere, die sich näher an die Siedlungen heranwagten als andere. Das Gebiet des fruchtbaren Halbmondes erstreckt sich ausgehend von Oberägypten über das Nildelta, nördlich der syrischen Wüste dem Mittelmeer entlang und umfasste das gesamte Zweistromland mit Euphrat und Tigris bis hin zum Persischen Golf. 52 Katzen Magazin 2/15

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Die Gattung Felis silvestris wird in fünf genetisch unterschiedliche Gruppen unterteilt: Felis silvestris silvestris: Europa Felis silvestris ornata: Zentralasien Felis silvestris bieti: China Felis silvestris cafra: südliches Afrika Felis silvestris lybica: Nordafrika u. Südosteuropa GESCHICHTE Unsere heutigen Hauskatzen stammen von jenen Individuen ab, die sich damals ein wenig an den Menschen anpassten. Die vollen Lager lockten Kleintiere an, die dann vergleichsweise mühelos erbeutet werden konnten. Die Menschen sorgten für Schutz vor Fressfeinden wie Bären und Wölfen. Diese Katzen hatten immer genügend zu essen und bekamen regelmässig Nachwuchs, der unter besseren Bedingungen aufwuchs. Auch für die Menschen war das ein guter Handel. Die Katzen sorgten dafür, dass Schädlinge hinsichtlich der Ernte und der Verbreitung von Krankheiten kein Problem mehr darstellten. Zudem entdeckten die Menschen, dass einige dieser an sich sehr scheuen Tiere zutraulich und herzig waren. Für die Katzen wurde diese Niedlichkeit zu einem zusätzlichen Überlebensfaktor, der sich in ihren Genen niederschlug. Je zutraulicher und niedlicher eine Katze war, desto eher wurde sie von den Menschen bevorzugt und desto grösser waren ihre Chancen darauf, ihre Gene weiterzugeben. Grabstelle auf Zypern: Eine etwa 8 Monate alte Katze ist der bislang älteste Nachweis für die Zähmung von Katzen in der Frühzeit der Menschheit.  Illustration: Alan Peters  aus: «Die Welt aus Katzensicht» von John Bradshaw (s. Seite 56). Verbreitung Doch woher wissen wir das so genau? Wir können natürlich nur Hypothesen und Theorien aufgrund von Fossilien aufstellen. 2004 veröffentlichten Wissenschaftler vom Pariser Naturhistorischen Museum den Fund einer Grabstelle auf Zypern, in der eine etwa acht Monate alte Katze zusammen mit einem Menschen begraben worden war. Wie man herausfand, lag dies 9500 Jahren in der Vergangenheit und stellt damit das bis heute älteste Zeugnis der Zähmung einer Katze dar. Da Katzen ursprünglich nicht auf den Inseln des Mittelmeeres lebten, mussten sie also Menschen mit Booten dorthin gebracht haben. Ägypten In Ägypten wird vor 4500 Jahren Bastet, Tochter des Sonnengotts Re und Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, als Löwe dargestellt. Später wird sie jedoch ausschliesslich als sitzende Katze gezeigt. Da der Glaube der Ägypter die physische Anwesenheit des göttlichen Tieres voraussetzte, erklärte man sich diesen Wandel dadurch, dass sich das Löwenbändigen für die Priester als zuweilen todbringende Herausforderung dargestellt hatte. Zudem konnten Katzen, anders als Löwen, auch in den Behausungen der einfachen Bevölkerung ohne weiteres beherbergt werden. Den heiligen Katzen, die in den Tempeln lebten, wurden in jährlich wiederkehrenden Zeremonien gehuldigt. Man fütterte sie mit Milch und Fischen aus dem Nil. Vor ca. 3000 Jahren begann die Praxis der Mumifizierung von Katzen. Der Tod einer Katze war ein zutiefst tragisches Ereignis, denn es kam dem Tod der Gottheit gleich. Starb eine Katze, so trug man in der Familie Trauer und rasierte sich die Augenbrauen ab. Man wickelte das Tier in ein Leintuch und balsamierte den Körper ein. Unter Klagegesängen wurde der Leichnam auf dem Katzenfriedhof bestattet. Frei lebende Artgenossen der heiligen Katzen dachte man sich als Verbündete der Tempeltiere. Auch sie wurden nach ihrem Tod einbalsamiert, aber sehr viel einfacher und auch nur, um danach in einer schmucklosen Massengruft bestattet zu werden. Wer eine Katze tötete, wurde ohne Anhörung sofort mit dem Tod bestraft. Ganz gleich, ob ein Versehen oder unglückliche Umstände als Ursache vorlagen. Selbst der König konnte hier nicht mildernd eingreifen. Einige der damaligen Bräuche sind aus heutiger Sicht äusserst grausam. Zahllose Funde junger Katzen mit gebrochenem Genick in den Grabstätten von Bubastis, der heiligen Stadt der Bastet, erklären Forscher damit, dass man Katzen vermehrte, tötete, mumifizierte und zu Ehren der Gottheit opferte. Wie passt das mit dem Verbot des Tötens der Katzen zusammen? Aber es kommt noch schlimmer: Ihrer unbändigen Natur wegen brachte man Katzen auch mit Dämonen in Verbindung. An Neujahrsfeiern wurden in rituellen Tänzen zu Ehren der Göttin Katzen stranguliert und verbrannt. Katzen wurden von wohlhabenden Menschen auch als Fetischtiere gehalten und waren einzig zum Schutz ihrer Besitzer da. Man behandelte sie wie heilige Tiere, jedoch wurden sie Bastet, Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, wird als sitzende Katze dargestellt.  Foto: fotolia.de Katzen Magazin 2/15 53

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VORSCHAU KATZEN MAGAZIN  Impfen: Ja, nein, wie oft? Juni/Juli HERAUSGEBER Rolf Boffa, CEO RORO-PRESS VERLAG AG Erlenweg, CH-8305 Dietlikon Telefon 044 835 77 35 Telefax 044 835 77 05 info@katzenmagazin.ch www.katzenmagazin.ch ZUM MAGAZIN Titelbild: Burmakätzchen; Foto: tierfotograf.com Nächster Anzeigenschluss: 21. April 2015 Druckauflage: 11 430 Exemplare ISSN-Nr. 1423-6869 Herstellung: ib-Print AG, CH-5703 Seon REDAKTION UND PRODUKTION Sandra Süess, s.sueess@katzenmagazin.ch Noch vor wenigen Jahren wurde die jährliche Impfung kaum hinterfragt. Umfassende Impfprogramme liessen todbringende Infektionskrankheiten scheinbar verschwinden. Allen war klar: Impfen schützt! Seit einigen Jahren sind nun mögliche Schäden, verursacht durch Impfungen, in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Man befürchtet: Impfen schadet! Wir haben die Fakten zusammengetragen. Ferien – wohin mit der Katze? Für Viele sind es die schönsten Tage im Jahr: Ferien. Endlich raus aus dem Alltag, ausspannen und Neues entdecken. Doch, wohin mit der Katze? Miezen fühlen sich am wohlsten, wenn sie während der Abwesenheit ihrer Besitzer in der angestammten Umgebung betreut werden. Findet sich niemand in der Nachbarschaft, bieten zahlreiche private Organisationen diesen Service an. In der nächsten Ausgabe zeigen wir Ihnen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten auf. REDAKTIONSSEKRETARIAT leserforum@katzenmagazin.ch LEKTORAT Sylvia Senz ABONNEMENTENSERVICE Verlags Service, Via Zups 2, Postfach 10, CH-7013 Domat/Ems Tel. +41 81 254 70 65, abo@verlagsservice.ch PREISE IN DER SCHWEIZ Einzelnummer: Fr. 7.70 Jahresabo: Fr. 42.– Zweijahresabo: Fr. 82.40 PREISE IM AUSLAND Einzelnummer: Euro 6.­ – Jahresabo: Euro 48.– Zweijahresabo: Euro 87.– Abopreise inkl. Versandkosten & gesetzlich geltende MwSt. Der Luchs: Seit 40 Jahren zurück in der Schweiz Die scheuen Einzeltiere bekommt man in der freien Wildbahn kaum zu Gesicht: Es leben nur etwa 100 Luchse in der Schweiz, hauptsächlich in den Nordwestalpen, der Nordostschweiz und im Jura. Diese wurden in den 1970er-Jahren ausgesetzt. Doch nicht alle freuen sich über diese wunderschönen Tiere: Während die eine Seite vereinfachte Kriterien für Abschüsse fordert, erhofft sich die andere einen verbesserten Schutz der Raubtiere. 78 « Ein Kätzchen ist für die Tierwelt, was eine Rosenknospe für den Garten ist. Robert Southey » Fotos: fotolia.de ALLGEMEINE INFORMATIONEN Das Katzen Magazin wird auf elementarchlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Sämtliche Artikel und Bilder sowie das Layout sind urheberrechtlich geschützt. Jeglicher Nachdruck sowie die elektronische Verbreitung im Internet oder auf CD, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion gestattet. Zuwiderhandlungen werden rechtlich geahndet. Für unverlangt einge­ sandte Manuskripte, Fotos usw. kann keinerlei Haftung übernommen werden. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge, Leserbriefe etc. geben die Meinung des Autors/Lesers wieder und müssen nicht den Redaktions­ richtlinien entsprechen. Anzeigen und Beiträge können ohne Begründung abgelehnt werden, beispielsweise wenn sie nicht unseren Grundsätzen entsprechen. Das farbige, illustrierte «Katzen Magazin» erscheint zweimonatlich im RORO-PRESS VERLAG AG, Dietlikon und ist das offizielle Vereinsorgan von: Verein der Katzenfreunde Zürich, Katzenclub Aargau/Solothurn und Rasse­ katzen-Vereinigung Ostschweiz. Der Inhalt der Vereinsnachrichten liegt in der Verantwortung der zeichnenden Vereine. 36. Jahrgang Copyright by Katzen Magazin 2/15

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HABEN SIE ES SCHON GESEHEN? UNSERE NEUE WEBSITE IST ONLINE! Katzen Magazin – vielseitig – kompetent – unterhaltsam www.katzenmagazin.ch Das nächste KM erscheint in 35 Tagen Das Schweizer Katzen Magazin: ein Muss für Katzenfreunde! SUCHEN … lle Aktue e b Ausga ➜ Wildkatzen Wegwerfkatzen Evolution … uvm! ABO MAGAZIN THEMEN SUCHEN & FINDEN LINKS SERVICE ➜ HOME WARENKORB Aktuelle Ausgabe No 1 · Februar/März 2015 · CHF 7.70 www.katzenmagazin.ch In der sgabe llen Au aktue N ER BLÄTT T JETZ EREN ABON NI UPLOAD LESERFOTOS Ich bin‘s, Luzy! AUS DEM LEBEN EINER KATZE iniert es Nom des Jahr Star für den KLICKER-TRICKS Wildkatzen DROHENDE HYBRIDISIERUNG RATGEBER VERHALTEN KATZENKLO DAS RICHTIGE MANAGEMENT Kunststücke sind zwar nicht unbedingt nützlich, aber sie machen Spass und sind oft relativ einfach zu weiterlesen… Wegwer atzen TRAURIGE REALITÄT WILDKATZEN KLICKER-TRICKS: Männchen & Kreisel GESCHICHTE DER KATZE TEIL 1/2: EVOLUTION • GESUNDHEIT: EPILEPSIE Die Europäische Wildkatze wurde im 18. und 19. Jahrhundert infolge intensiver Bejagung stark dezimiert. weiterlesen… WEGWERFKATZEN VORSCHAU KLEINANZEIGEN www.qualipet.ch DER Online-Shop für Ihre Katze. Ein riesiges gut sortiertes Angebot erwartet Sie auf >> Britisch-Kurzhaar-Kätzchen zu verkaufen liebevoll aufgezogene BKH-Kätzchen suchen ab Ende März ein liebevolles schönes >> Ob es nun Halter sind, die nach dem Motto «defekte Ware gehört entsorgt» allzu schnell das Einschläfern weiterlesen… Das «Katzen Magazin» ist DIE Schweizer Zeitschrift für alle Katzenfreunde. Die vielseitigen, kompetenten und unterhaltsamen Beiträge richten sich gleichermassen an langjährige Besitzer, Liebhaber und Züchter. Testen Sie das «Katzen Magazin» und bestellen Sie gleich ein kostenloses Probeheft oder ein Schnupperabo – Für noch mehr Verständnis und Freude mit Ihrer Katze! Themen LETZTE KOMMENTARE CatAddict lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dor sit >> CatAddict lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dor sit >> RATGEBER VERHALTEN teilen Sie uns Ihre Meinung zu Artikeln und unserem Magazin mit, blättern Sie in der aktuellen Ausgabe, laden Sie Ihr Lieblings-Katzenfoto hoch und vieles mehr! RASSEPORTRÄT KORAT lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit Tauchen Sie ein in die spannende Welt der Katzen, Ratgeber / Lesesto LESERUMFRAGE MERKBLATT GIFTPFLANZEN lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit QUALZUCHT lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit GEFAHREN IM HAUSHALT lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit Kann Ihre Katze auch Tricks? Welche? Wie haben Sie ihr diese beigebracht? Bitte beachten: Wir behalten uns das Recht vor, die Antworten/Bilder auch im Magazin zu verö entlichen. Bitte schreiben Sie bei «Ihr Name» hin, was wir verö entlichen dürfen (z.B. Vorname, Initialen oder Anonym). ICH BIN‘S, LUZY Name Name der Katze TEXTEINGABEFELD lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit lorem ipsum dolor sit Foto hinzufügen (mind. 500KB) Absenden Antworten ansehen Copyright 2013 Schweizer Hunde Magazin IMPRESSUM KONTAKT VERLAG ES GIBT VIELES ZU ENTDECKEN – VIEL SPASS DABEI! www.katzenmagazin.ch

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