Unsere Wärme Ausgabe 1/2015

 

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Unsere Wärme Ausgabe 1/2015

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Das österreichische Magazin für energieeffizientes Heizen mit Öl. Neu: E.S.A. Hilfe für Energie­ lieferanten EnergieSparen Kesseltausch bringts! 1.000 Liter Heizöl gewinnen! © Thinkstock HMÖ Umfrage ausfüllen, einsenden und 1·2015 Österreichische Post AG, Firmenzeitung 12Z039355 F Retouren an Postfach 555, 1008 Wien www.heizenmitoel.at

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H e i z en mit Öl © Thinkstock Ein warmes Gefühl ... Neue Förderungen von der ­Initiative „ Heizen mit Öl“. „Heizen mit Öl" unterstützt seit 2009 den Umstieg von alten Ölheizungen auf moderne Öl-Brennwertgeräte. Auch für das Jahr 2015 werden wieder Fördermittel bereitgestellt und das ohne Aufwendung von Steuergeldern. Für einen neuen Öl-Brennwertkessel gibt es bis zu 3.000 Euro, für einen neuen Warmwasserspeicher gibt es einen Zuschuss von 200 Euro, für jede hocheffiziente Heizungs-Umwälzpumpe 70 Euro. So können Ölheizungsbesitzer zusätzlich Energie und Geld sparen. Verlängert wurden auch die Individualförderungen für Großanlagen über 150kW, die etwa in Hotels und Pensionen, Schulen oder Gemeinschaftszentren betrieben werden. antragen. Die Förderhöhe ist abhängig vom Alter der zu tauschenden Anlage sowie von der neuen Kesselnennwärmeleistung.   2.000 Euro Förderung für Ölkessel der Baujahre 1990 bis 2004,   3.000 Euro Förderung für Ölkessel mit Baujahr 1989 oder älter,   5.000 Euro Förderung für Anlagen mit neuer Kesselnennwärmeleistung von 50 kW und mehr,   Individualförderung für Anlagen mit neuer Kesselnennwärmeleistung über 150kW. Zusätzlich kann man seit Anfang des Jahres im Zuge des Ölkesseltausches folgende Förderungen in Anspruch nehmen:   200 Euro Förderungen für Warmwasserspeicher,   70 Euro Förderungen für jede hocheffiziente Heizungs-Umwälzpumpe mit einem EEI (Energie-Effizienz-Index) kleiner gleich 0,23. Günstig & sauber Martin Reichard, Geschäftsführer der Heizen mit Öl GmbH, erklärt die Beweggründe für die neuen Förderungen so: „Die günstigste und sauberste Energie ist jene, die erst gar nicht verbraucht wird. Deshalb unterstützen wir sinnvolle Sanierungsmaßnahmen mit hohem Einsparungspotenzial – und dazu zählen neben der Heizkesselerneuerung auch der Austausch der alten Heizungspumpe und des Warmwasserspeichers.“ Erstmals werden heuer auch sozial bedürftige Haushalte (Befreiung von der Ökostrom-Pauschale) bei der Sanierung einer Ölheizung mit einer zusätzlichen Prämie von 500 Euro unterstützt. So funktioniert der Umstieg Antragsformulare sind unter www.heizenmitoel.at, foerderung@heizenmitoel.at oder unter der Nummer 01-890 90 36 erhältlich. Nach der Einreichung wird der Antrag von der HMÖ überprüft und bearbeitet. Nach Erhalt der Förderzusage kann mit dem Installateur ein Termin für den Abbau des alten Kessels sowie für die Montage und Inbetriebnahme der neuen Anlage vereinbart werden. Die Förderung wird nach Übermittlung der Rechnung und des Inbetriebnahme-Protokolls überwiesen.  Info Details und Anträge sind unter www.heizenmitoel.at, E-Mail: foerderung@ heizenmitoel.at oder Telefon 01-890 90 36 erhältlich. Die Fördersummen im Detail Besitzer einer Ölheizung können vor dem Umstieg auf ein modernes Öl-Brennwertgerät eine einmalige, nicht rückzahlbare Förderung be-

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Inha lt · Im p r e ssum 02 06 Liebe Leserinnen und Leser, Wer hätte das vor zwölf Monaten erwartet? Ein Ölpreis so günstig wie ­ vor 35 Jahren nicht mehr. Sollte man deswegen einen Tausch „Alt“ gegen „Neu“ hinauszögern? Keinesfalls. Das macht so wenig Sinn wie ein System­ wechsel. Mehr dazu im Heft auf Seite 6. Weiters darf ich Sie aufrufen, bei unserer Umfrage mitzumachen. Nicht ­ nur, dass Sie 1.000 Liter Heizöl ­Extra leicht gewinnen können, helfen Sie uns mit der Teilnahme. Sie zeigen uns, wie Sie die Themen „Energieein­ sparung“ sehen und wo noch ein Handlungsbedarf besteht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und freue mich auf zahlreiche Antworten. © IWO, Thinkstock 11 News: Kurzmeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kulturmix . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Technik: Macht Systemwechseln Sinn? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Umfrage/Gewinnspiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IWO Cocktail . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ölpreis: Wankelmütig? �������������������������������������������������������������� IWO Musterhäuser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Geschichte: Erdöl in der Donaumonarchie . . . . . . . . . . . . . . . . . Frühling: Trends . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rätselspaß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02 04 06 07 11 12 13 14 15 16 Mag. Martin Reichard GF der Heizen mit Öl GmbH Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Heizen mit Öl GmbH, 1020 Wien, Untere Donaustr. 13–15/3. OG, Tel.: 01/890 90 36, Fax: 01/890 90 36-50 Geschäftsführer: Mag. Martin Reichard Unternehmensgegenstand: Förderung des Austausches von Ölheizungsanlagen durch Anreizbildung für den umwelt- und klimafreundlichen Ersatz von alten Heizungs­ anlagen durch moderne, sparsame und effiziente Ölheizungsanlagen. Verleger: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH, Grünbergstraße 15, 1120 Wien, Tel.: (01) 546 64-0, E-Mail: office@wirtschaftsverlag.at Geschäftsführung: Thomas Zembacher Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Martin Reichard (HMÖ) Koordination: Ing. Kersten Viehmann, Titelbild: Stockbyte / altrendo images Druck: LEYKAM Let’s Print, Bickfordstraße 21, 7201 Neudörfl Auflage: 66.740 Stück Zahl des Quartals Der Heizölpreis ist 2015 so niedrig wie vor 35 Jahren 1

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N e ws Energieverbrauch: Rekordtief Informieren, sanieren, gewinnen Auf der Tiroler Hausbau & Energiemesse in Innsbruck konnten sich die Besucher am Stand des Instituts für Wärme und Öltechnik (IWO) über die Vorteile der modernen Ölheizung und die HMÖ Förderungen informieren. Der Beratungsschwerpunkt: Die HMÖ Förderung bei Sanierung der bestehenden alten Ölheizungsanlage. Aber auch der Umstieg auf ein modernes Öl-Brennwertgerät und die kostenlose individuelle Energieberatung des IWOExperten-Teams stand im Zentrum des Interesses. Die Fachgruppe des Energiehandels in der Wirtschaftskammer Tirol verloste im Rahmen eines Gewinnspieles an jedem Messetag 500 Liter Heizöl. Die glücklichen Gewinner: Bernhard Lackinger (Aldrans), Johann Hochkogler (Oberndorf) und Stefan Schröder (Achenkirch).  Der Energieverbrauch in der EU ist auf den tiefsten Stand seit 1995 gesunken. Laut einer Erhebung des Statistikamtes Eurostat lag der EU-weite Energieverbrauch 2013 bei rund 1,666 Milliarden Tonnen Rohöleinheiten, 1995 hatte er geringfügig darüber gelegen, 1994 merklich darunter. Den größten Anteil an der EU-internen Energieerzeugung steuerte die Kernenergie mit 29 Prozent bei, es folgten erneuerbare Energieträger mit 24 Prozent. Die drittwichtigste Energiequelle waren feste Brennstoffe mit einem Anteil von 20 Prozent, gefolgt von Erdgas (17 Prozent), und Erdöl (neun Prozent). Insgesamt wurde 2013 in der EU so Energie in der Größenordnung von 790 Millionen Tonnen Rohöleinheiten erzeugt. Etwas über die Hälfte der verbrauchten Energie (53 Prozent) musste die EU laut Eurostat importieren. Frankreich erwies sich mit 17 Prozent der gesamten Energieerzeugung in der EU als Europas größter Energieproduzent. Es folgten Deutschland (15 Prozent), Großbritannien (14 Prozent), Polen (neun Prozent) und die Niederlande mit ebenfalls neun Prozent. Diese fünf Mitgliedstaaten erzeugten 2013 zusammen fast zwei Drittel der gesamten Primärenergie in der EU.  Trend: Energieliefe­ ranten wechseln Rund 160.000 Österreicher haben sich 2014 für einen neuen ­ Stromanbieter entschieden. Die entsprechende Wechselrate stieg von 1,7 auf 3,7 Prozent. Auch die Zahl wechselwilliger Gaskunden hat sich gegenüber 2013 beinahe verdoppelt. Waren es 2013 noch 31.051 private Haushalte, stieg ihre Zahl 2014 auf 58.514, die Wechselrate von 2,5 auf 4,6 Prozent. Die positive Entwicklung bei den Wechselzahlen lasse sich auf das hohe Einsparungspotenzial zurückführen, das laut E-Control-Vorstand Martin Graf für einen durchschnittlichen Haushalt derzeit bis zu 510 Euro beträgt. „Das sind die höchsten Einsparungen seit der Liberalisierung“, kommentierte er die Markt­ situation.  Heizöl so billig wie vor 35 Jahren Heizen mit Öl ist derzeit inflationsbereinigt so billig wie 1980. Für die rund 800.000 ölbeheizten Haushalte Österreichs bedeutet das einen immer größer werdenden Kostenvorteil. Im Jahresvergleich zahlt man für 3.000 Liter HEL um über 950 Euro weniger als im Jänner des Vorjahres. Der ehrliche Vollkostenvergleich (Anschaffungs-, Verbrauchs und Betriebskosten) zeigte schon bisher, dass die Modernisierung des bestehenden Heizsystems deutlich günstiger kommt, als der Wechsel zu einem anderen Energieträger. Die sehr viel höheren Anschaffungskosten eines neuen Heizsystems rechtfertigen die Einsparungen beim Verbrauch nicht. „Der Heizölpreis befindet sich heute nominell auf dem gleichen tiefen Stand wie im Februar 2010“, mit realen Preisen sogar auf gleichem Niveau wie in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts – erklärt Martin Reichard, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik. „Im Gegensatz zu den Preissteigerungen bei anderen, wie z. B. leitungsgebundenen Energieträgern, ist der Preis für HEL zuletzt massiv gesunken.“ Dank günstiger Anschaffungskosten moderner Öl-Brennwerttechnik und der damit verbundener Energieersparnis von bis zu 40 Prozent sowie niedriger HEL-Einkaufskosten, punktet die Ölheizung besonders im Vollkostenvergleich mit anderen Energieträgern.   2  © Thinkstock  unsere wärme 01·15

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N e ws – Energie Service Austria Die E.S.A. (Energie Service Austria), unterstützt Energie­ lieferanten dabei ihre Verpflichtungen laut EEffG zu erfüllen. C0-M0-Y0-K100 C0-M0-Y0-K0 C100-M25-Y0-K0 C65-M0-Y90-K0 C0-M0-Y0-K100 PANTONE Process Blue C PANTONE 361 C PANTONE Black Pressespiegel Preise fallen Seit 1. Jänner 2015 sind Energielieferanten durch das Energieeffizienzgesetz zu Energieeinsparungen verpflichtet, die aufwändige Maßnahmen mit sich bringen. Um den Mitgliedsfirmen die Erfüllung dieser Verpflichtungen zu erleichtern, wurde die E.S.A. gegründet. Alle Mitglieder des Fachverbandes Energiehandel sind berechtigt, Maßnahmen bei der E.S.A. zuzukaufen. Wer im Jahr 2014 weniger als 25 GWh an Energie an seine Endkunden in Österreich abgesetzt hat, ist für das jeweilige Verpflichtungsjahr (derzeit 2015) von der Setzung von Maßnahmen ausgenommen. In diesem Fall ist auch kein Beitritt beim Energie Service Austria möglich. Der Energielieferant gibt die gewünschte Basismenge an EffizienzR0-G134-B203 R104-G177-B65 R0-G0-B0 # 0086cb # 88bb3c # 000000 RGB HTML maßnahmen in kWh für 2015 bekannt und kauft bei der E.S.A. Maßnahmen (zum festgesetzten Betrag von 20 Cent/kWh). Die Umsetzung erfolgt unter anderem auch durch ein Fördersystem, das den Konsumenten als Adressatenkreis vorsieht. Die Ausbezahlung der Förderung erfolgt in diesem Fall nach Durchführung der Maßnahme beim Kunden. Folgende Förderungen sind geplant: Dachbodendämmung, Fassadendämmung, Warmwasserspeicher, Hocheffizienzpumpen, Thermostatventile, Luftwärmepumpen, Spritspartraining, Effiziente Fahrzeuge  www.energieserviceaustria.at Die Lebenshaltungskosten in der Euro­ zone sanken im Januar zum Vorjahr um 0,6 Prozent, wie das Euro­ päische Statistikamt kürzlich mitteilte. Den Preisverfall spürten die Verbraucher besonders beim Heizen und Tanken: Die Energiekosten fielen um 8,9 Prozent. Zugleich verbilligten sich Nahrungsmittel um Quelle: Der Standard 0,1 Prozent.   Rezession knapp vermieden Österreich ist im Vorjahr nur knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Für dieses Jahr sind die Aussichten positiver. 2013 betrug das Wirtschaftswachstum 0,2 Prozent 2014 waren es 0,3 Prozent, mit 0,5 Prozent sieht es für 2015 geringfügig besser aus. Der niedrige Ölpreis könnte die Konjunktur in diesem Jahr ein bisschen befeuern.  Quelle: Wiener Zeitung Feinstaub-Hochburgen EU vs Energiearmut Die EU möchte mit ihrem Vorschlag zu einer Energieunion auch gegen die derzeitige „Energiearmut“ vorgehen. „Zehn Prozent der europäischen Bevölkerung kann die Stromrechnung nicht bezahlen. Um Abhilfe zu schaffen braucht es einen Energiewandel, in dem „alle positiven Kräfte eingebunden“ werden sollten.“, so der Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic. Es gibt fünf Eckpfeiler der noch auszuarbeitenden Strategie. Diese sind die Energiesicherheit, auch angesichts der Lage in der Ukraine und dem Konflikt mit Russland, ein echter Wettbewerb mit besseren Energiepreisen für die Konsumenten, mehr Energieeffizienz und damit ein höherer Klimaschutz, die Förderung alternativer erneuerbarer Energien sowie eine bessere Nutzung von Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen. Angesichts der derzeit niedrigen Ölund Gaspreise plädierte Sefcovic dafür, das dadurch ersparte Geld in die Beschleunigung der Energieunion zu investieren und die Infrastrukturmaßnahmen zu beschleunigen.  Die Feinstaubbelastung ist in Österreich 2014 erneut zurückgegangen. Jedoch wurden laut VCÖ elf Überschreitungen des Jahresgrenzwertes registriert. Der stärksten gesundheitsgefährdenden Feinstaubbelastung war die Grazer Bevölkerung ausgesetzt. An zwei Messstellen der Stadt wurde an 37 Tagen der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft überschritten. Die häufigsten Überschreitungen gab es in Wien.  Quelle: Kurier Niedrige Margen © Thinkstock Die Margen österreichischer Tankstellenbetreiber beim Kraftstoff­ verkauf sind seit 2011 zwar leicht gestiegen, im europäischen Vergleich fallen sie aber weiterhin mager aus. Die Handelsspanne bei Benzin b ­ etrug im Vorjahr 10,05 Cent pro ­ Liter, bei Diesel waren es Quelle: orf.at 10,77 Cent.    3

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K ult ur · M ix Ungebautes ­Salzburg Im Mittelpunkt der Ausstellung „Ungebautes Salzburg“ stehen verworfene Ideen, gescheiterten Konzepte und Utopien. Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie sich die Stadt heute darstellen würde, wäre der Entwurf für den Dom von Scamozzi und nicht das kleinere Projekt von Solari realisiert worden. Oder welchen Weg hätten die Festspiele genommen, stünde Poelzigs Das Archiv der Träume Für wenige Wochen ermöglicht die Albertina ihren Besuchern einen Blick in ein Traumarchiv. © Musee d’Orsay, Paris Georges Seurat: Der Schleier, um 1883 Edgar Degas: Nach dem Bad, 1885–1886 Entwurf für Panoramalift Salzburg mystische Vision eines Festspielhauses heute im Schlosspark von Hellbrunn? Bis zum epochalen Entwurf für ein Salzburger Guggenheim-Museum im Mönchsberg von Hans Hollein oder dem Panoramalift am Mönchsbergfelsen von Delugan_Meissl werden architektonische Ideen für die Stadt vorgestellt. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Museum der Moderne Salzburg mit der Initiative Architektur.  28.3 März 2015 - 12.Juli 2015 Museum der Moderne Tel.: +43 662 84 22 20-403 Mönchsberg 32
 5020 Salzburg www.museumdermoderne.at Gezeigt werden Arbeiten von Edgar Degas, Georges Seurat und Odilon Redon, Paul Cezanne und vielen mehr. Bedeutende Werke des Realismus finden ihren Platz neben Arbeiten von berühmten impressionistischen Künstlern, magisch suggestive Werke des Symbolismus, wie z. B. die „noirs“ von Odilon Redon gesellen sich zu den nicht minder dunklen, aber pointilistischen, Kreidezeichnungen von Georges Seurat. Sonnendurchflutete Landschaften aus dem Süden Frankreichs von Paul Cezanne finden sich neben Francois Millet und Giovanni Segantini. Gesellschaftliche Konflikte der Zeit werden © Delugan_Meissl Associated Architects in den Gerichtssälen von Daumier ins Karikaturhafte verzerrt, Felicien Rops und Gustave Moreau lassen in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Durch das scheinbar undurchschaubare Labyrinth von Stilen, Themen und Motiven, die im 19. Jahrhundert neben einander herrschten, führt der ehemalige Direktor des Musée national d’art moderne im Centre Pompidou, Werner Spies mit sicherer Hand.  30. Januar 2015 – 3. Mai 2015 Albertinaplatz 1, A-1010 Wien Tel.: +43 1 534 83-0 www.albertina.at Geborgte Kunst aus NÖ Die Artothek Niederösterreich verleiht zeitgenössische Kunst aus Österreich. Für drei Euro pro Monat kann man sich Grafiken und Lithografien an die eigenen Wände hängen, für neun Euro Gemälde. Die Auswahl an KünstlerInnen, Stilrichtungen und Formaten ist groß. Einfach online oder vor Ort ein Werk aus einem Pool von über 1.500 Leihbildern der Sammlung 
des Landes Niederösterreich wählen und für sechs Monate mit nach Hause nehmen.
  Artothek NÖ, Steiner Landstraße 3, 3500 Krems www.artothek.at © Artoth ek Nied eroeste rreich Große Kunst für kleines Geld – Gemälde in der Artothek einfach ausleihen 4   unsere wärme 01·15

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Ku lt u r · M i x Stift Zwettl liegt im Waldviertel in Niederösterreich und ist das drittälteste existierende Zisterzienserkloster weltweit. 1138 legte Hadmar I. von Kuenring mit seiner Stiftung den Grund für die Ansiedlung der
 Zisterzienser im Nordwald. Mönche aus Stift Heiligenkreuz errichten am Kamp die ersten
 Klostergebäude. Die romanische Kirche wurde im 14. Jh. durch einen gotischen Kirchenbau ersetzt. Vor allem im Barock wurde das Stiftsgebäude unter Abt Melchior Zaunagg vollkommen umgestaltet. Mit dem Kirchturm erhält das Stift sein unverkennbares Wahrzeichen. Joseph Munggenast und Paul Troger gestalten den barocken Bibliothekssaal. Im 20. Jahrhundert übersteht das Stift beide Weltkriege unbeschadet. Der romanisch-gotische Kreuzgang mit dem Brunnenhaus, Kapitelsaal, Dormitorium und Necessarium zählt aus kunsthistorischer Sicht zu herausragenden Beispielen mittelalterlicher Baukunst in Österreich und bildet das Herz des Klosters. Nach Jahren der Restaurierung kann nun auch die hochgotische Stiftskirche mit reicher Barockausstattung bei Führungen wieder gezeigt werden. Die Schatzkammer erlaubt Einblicke in die Spiritualität früherer Zeiten.  Stift Zwettl
 Tel.: +43 2822 20202 www.stift-zwettl.at Kulturhauptstadt Mons Von der Kohlestadt zur Kulturhaupt­ stadt: Die Stadt Mons zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Im 19. Jahrhundert wurde rund um die belgische Stadt mehr schwarzes Gold gefördert als in Deutschland und Frankreich zusammen. Als Kulturhauptstadt glänzt Mons nun mit fünf neuen Museen. Das ebenfalls neue Kongresszentrum (Foto) wurde von dem Architekten Daniel Libeskind nach dem Vorbild einer blühenden Rose entworfen Mons hat, um seiner Auszeichnung gerecht zu werden, ein eindrucksvolles Kulturprogramm auf die Beine gestellt, darunter die Ausstellung «Van Gogh au Borinage, la naissance d‘un artiste». Gezeigt werden rund 70 Werke des niederländischen Künstlers, der mehrere Monate in der Nähe von Mons lebte. Der Veranstaltungskalender Mons 2015 ist aber auch mit anderen Programmpunkten gut gefüllt: Eine neue Generation von Künstlern erobert mit spannenden Kunstprojekten vom 4. April bis zum 21. September den öffentlichen Raum. Ihre Werke finden sich in den Straßen, auf den Plätzen und an den wichtigsten Orten der europäischen Kulturhauptstadt Mons und bilden gewissermaßen eine gigantische Freilichtausstellung für zeitgenössische Kunst.  www.mons2015.eu Das Zisterzi­ enserstift Zwettl bietet zahlreiche Möglich­ keiten für Besich­ tigungen und Besuche, ob als ­Individualbesucher oder für Gruppen­ reisen. © Thinkstock Die schönsten Burgen Österreichs Von Hochosterwitz bis Heidenreichstein, von der Riegersburg bis Tratzberg In einem gekonnten Mix aus Geschichte und Geschichten porträtiert Hanne Egghardt die schönsten Burgen Österreichs. Von edlen Damen und mutigen Rittern ist hier die Rede, von Eroberungszügen, Erbschaftsstreitigkeiten und Hexenkulten. Abwechslungsreich und leicht lesbar serviert dieses Buch nicht nur alles Wissenswerte rund um Österreichs Burgen, sondern macht auch Lust, sie einmal selbst zu besuchen. Inkludiert sind Ausflugstipps zu mittelalterlichen Ritterspielen, Burgfesten und Burgmuseen.  Autoren: Hannes Egghardt, Carlos de Mello, Verlag: Kremayr & ­ Scheriau, Preis: € 14,90 Euro, ISBN: 978-3-218-00818-1 5 ©Georges De Kinder Das Zisterzienserstift Zwettl

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H e i z ung · Techni k Macht Systemwechseln Sinn? Die Installation einer modernen Brennwertheizung ist meist günstiger als der Wechsel zur Wärmepumpe. des Gebäudes und dem Nutzerverhalten seiner Bewohner. Abzuraten ist vom Einbau einer Wärmepumpe in einem bestehenden Gebäude, dessen Dämmstandard nicht sehr hoch ist und in dem Heizkörper installiert sind, die für die niedrigen Heizungsvorlauftemperaturen beim Wärmepumpenbetrieb nicht geeignet sind. Denn sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, wird die Wärmepumpenheizung zur Stromheizung. Insbesondere in Phasen kalter Witterung reicht die aus der Umwelt (Luft, Erdreich) gewonnene Wärme nicht aus, um den Wärmebedarf im Haus zu decken. Die elektrische Zusatzheizung der Wärmpumpe springt dann ein. So kann die Stromrechnung am Ende deutlich höher ausfallen als erhofft. © IWO Öl punktet im Kostenvergleich erbraucher, die ihre Heizung erneuern möchten, stehen oft vor der Frage, welche Variante langfristig am günstigsten ist. Vor allem Wärmepumpen werden als preiswerte Lösung beworben. Doch Berechnungen zeigen: Besitzer einer Ölheizung fahren meist besser, wenn sie bei ihrem bewährten System bleiben. Doch auch bei günstigen Betriebskosten setzt die Umstellung auf eine Wärmepumpe zunächst eine größere Investition voraus. Je nach System liegen die Investitionskosten für eine Wärmepumpe zwischen etwa 17.500 und fast 28.000 Euro. Ein im Auftrag des Instituts für Wärme und Oeltechnik Deutschland erstellter Vollkostenvergleich (berücksichtigt die Kosten für Investition sowie Verbrauchs- und Betriebskosten) über 20 Jahre zeigt, dass ein neues Öl-Brennwertgerät unter dem Strich fast 10.000 Euro günstiger ist als der Umstieg auf eine Erd-Wärmepumpe. Zu sehr ähnlichen Ergebnissen kommt auch IWO-Österreich.  www.iwo-austria.at, www.zukunftsheizen.de Ein Vollkosten­ver­ gleich des ­IWO-D zeigt, dass ein ­neues Öl-Brenn­ wertgerät unter dem Strich fast 10.000 Euro güns­ tiger ist als der Um­ stieg auf eine ErdWärmepumpe. Wärmepumpe vs Ölheizung Doch lohnt es sich im Modernisierungsfall überhaupt wieder eine Ölheizung einbauen zu lassen? Gerade Wärmepumpen werden von ihren Herstellern als Alternative auch für den Modernisierungsfall beworben – oft verbunden mit dem Argument günstiger Betriebskosten. Allerdings sollten Verbraucher hier genau hinschauen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ): Erzeugt die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom nicht mindestens das Dreifache an Wärme, gilt sie nicht als effizient. Gerade dieser Wert wird in der Praxis aber oft nicht erreicht. Das liegt meist an den individuellen Voraussetzungen vor Ort – wie etwa dem Wärme­ bedarf 6  © IWO  unsere wärme 01·15

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4 Seiten Fragebogen zum Heraustrennen Umf rage · G e w i nns p i e l Ihre Meinung ist uns wichtig! Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, füllen Sie das Formular aus und senden Sie es per Post an die Heizen mit Öl GmbH, 1020 Wien, Untere Donaustr. 13–15/3 oder per Fax: 01/890 90 36-50, Als per E-Mail: foerderung@heizenmitoel.at Dankeschön werden unter allen Einsenders des Frage­ bogens 1 x 1.000 L Heizöl Extra Leicht verlost. Einsendeschluss: 30.04.2015   1.  Wohnen Sie zurzeit in einem eigenen Haus, in ­ einer Eigentumswohnung, in einer Miet­ wohnung oder in Untermiete?   Eigenes Haus  Eigentumswohnung  Mietwohnung/Mietshaus  Untermiete   Anderes/keine Angabe  Und gibt es noch weitere Energieträger, mit denen Sie Ihren Haushalt zusätzlich heizen? (Mehrfachnennungen möglich) Kohle/Koks  Heizöl Erdgas Strom Fernwärme Hackschnitzel (Biomasse) Scheitholz Pellets Wärmepumpe Solarenergie Anderes keine Angabe   2.  Sind Sie dabei, ein Haus zu bauen, oder haben   Bin dabei    Habe vor   Nein   Keine Angabe Sie vielleicht vor, in den nächsten ein, zwei Jahren eines zu bauen?   3.  Mit welchem dieser Energieträger wird in Ihrem Haushalt hauptsächlich geheizt? Kohle/Koks  Heizöl Erdgas Strom Fernwärme Hackschnitzel (Biomasse) Scheitholz Pellets Wärmepumpe Solarenergie Anderes keine Angabe   4.  Welche dieser Energieträger sind Ihrer Meinung nach besonders energieeffizient? Kohle/Koks  Heizöl Erdgas Strom Fernwärme Hackschnitzel (Biomasse) Scheitholz Pellets Wärmepumpe Solarenergie Anderes keine Angabe 7 Umf r ag e · Ge w inns p ie l  Umfr ag e · G ew innsp ie l Umf r ag e · G ew i nnsp ie l Umfrag e · Ge winnspie l Umfrag e · Ge winnspie l Umfrag e · Gewi nns p i el Umfrag e · Gewi nns p i el Umf rag e · G ew i nnsp i el © Thinkstock

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Umf rag e · G ew i nns p i el  Umf rag e · Gewi nns p i el Umfrag e · Gewi nnspie l Umfrag e · Ge winnspie l Umfrag e · Ge winnspie l Umf r ag e · Ge w innsp iel Umf r ag e · G ew i nns p iel Umf r ag e · G ew inns pi el Umf r ag e · Gewi nnspi el   5.  Wenn Sie nun bitte an den Energieträger ­ denken, mit dem Sie hauptsächlich bei sich zu Hause heizen. Welche dieser Aspekte waren dabei auschlaggebend, sich für diesen zu entscheiden?  ostengünstig in der Errichtung K (niedrige Anschaffungskosten) Kostengünstig im Betrieb  (niedrige Betriebskosten) Öffentliche Förderungen Die Heizform war bereits vorhanden Empfehlungen von Familie bzw. Freunden Lange Lebensdauer Energieeffiziente Heizform Umstieg auf andere Heizformen zu teuer Umweltfreundlich Bequem Keine Entscheidungsmöglichkeit der Heizform  (z. B. bei Miete) Anderes … Weiß nicht, keine Angabe Sympathisch 1   2   3    4  Angenehme Wärme 1   2   3    4  Energieeffizient 1   2   3    4    keine Angabe   keine Angabe   keine Angabe   7.  Welche dieser Aussagen rund um das Thema Heizen können Sie voll und ganz (1), einigermaßen (2), eher nicht (3) oder überhaupt nicht (4) zustimmen.  Mir ist es wichtig, den Energieträger, mit dem ich in meinem Haushalt heize, frei wählen zu können. 1   2   3    4    keine Angabe  Ich halte es für richtig, dass in Österreich unterschiedliche Energieträger, wie beispielsweise Solar­ energie oder Heizöl, unterschiedlich besteuert ­werden. 1   2   3    4    keine Angabe  Ich bin für ein Verbot bestimmter Heizformen aus Klimaschutzgründen in der EU. 1   2   3    4    keine Angabe  Alle Energieträger sollten in gleichem Ausmaß öffentlich gefördert werden. ­ 1   2   3    4    keine Angabe   6.  Denken Sie einmal allgemein an das Heizen mit Öl im privaten Haushalt. Hier stehen unterschiedliche Eigenschaften, die Energieträgern manchmal zugeschrieben werden. Wie sehr trifft diese Ihrer Meinung nach auf die Ölheizung zutrifft. Würden Sie sagen voll und ganz (1), einigermaßen (2), eher nicht (3) oder ­ überhaupt nicht (4)? Preiswert in der Errichtung (niedrige Anschaffungskosten) 1   2   3    4    keine Angabe Preiswert im Betrieb (niedrige Betriebskosten) 1   2   3    4    keine Angabe Umweltfreundlich 1   2   3    4  Bequem 1   2   3    4    keine Angabe   keine Angabe Drei Personen unterhalten sich nun über das Thema Luftschadstoffe (z. B. Feinstaub) Welcher von den Dreien vertritt am ehesten auch Ihre Ansicht, wer denkt so, wie auch Sie es am besten finden? (Bitte machen Sie nur eine Angabe!) A: Es wird noch viel zu wenig getan B: Es wird bereits genug getan C: Es wird bereits viel zu viel getan keine wird Angabe/weiß nicht   8.  Bitte schauen Sie sich das Bild rechts kurz an. Technisch ausgereift 1   2   3    4  Störungsfrei 1   2   3    4  Zukunftsorientiert 1   2   3    4  Unabhängig 1   2   3    4    keine Angabe   keine Angabe   keine Angabe   keine Angabe  unsere wärme 01·15 8 

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Umf rage · G e w i nnsp i e l   9.  Welcher dieser Bereiche hat Ihrer Meinung nach einen sehr großen (1), einigermaßen großen (2), eher geringen (3) oder überhaupt keinen Einfluss (4) auf die grundsätzliche Feinstaub­ belastung, also auf den schädlichen Anteil an Staub in der Luft?  Verkehr, wie z.B. Flug- oder Autoverkehr 1   2   3    4    keine Angabe  Industrie 1   2   3    4    keine Angabe  Landwirtschaft 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Kohle/Koks 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Heizöl 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Erdgas 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Strom 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Fernwärme 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Hackschnitzel bzw. Biomasse 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Scheitholz 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Pellets 1   2   3    4    keine Angabe Der einfache Weg zum Energie­ sparen: Die gratis OnlineEnergie­beratung unter  Heizen im privaten Haushalt mit einer Wärmepumpe 1   2   3    4    keine Angabe  Heizen im privaten Haushalt mit Solarenergie 1   2   3    4    keine Angabe Eine Hilfestellung zu nachhaltig geringeren Energie­kosten. http://energieberatung. iwo-austria.at Bitte umblättern! 9 Umf r ag e · Ge w inns p ie l  Umfr ag e · G ew innsp ie l Umf r ag e · G ew i nnsp ie l Umfrag e · Ge winnspie l Umfrag e · Ge winnspie l Umfrag e · Gewi nns p i el Umfrag e · Gewi nns p i el Umf rag e · G ew i nnsp i el

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Umf rag e · G ew i nns p i el  Umf rag e · Gewi nns p i el Umfrag e · Gewi nnspie l Umfrag e · Ge winnspie l Umfrag e · Ge winnspie l Umf r ag e · Ge w innsp iel Umf r ag e · G ew i nns p iel Umf r ag e · G ew inns pi el Umf r ag e · Gewi nnspi el 4 Seiten Fragebogen zum Heraustrennen 10.  Unabhängig von Ihren persönlichen Möglich- Wohnortgröße Land (bis 5.000 Einwohner) Klein-/Mittelstadt Landeshauptstadt Wien keiten, welche der folgenden Aspekte und Maßnahmen würden Sie am ehesten durchführen um Energie zu sparen und energieeffizienter im Privathaushalt zu werden? (Mehrfachnennungen möglich) Modernisierung bestehender Heizformen  (z. B. Tausch des Heizkessels) Fassadendämmung, Isolierung  Dämmung der obersten Geschoßdecke, Isolierung  des Dachbodens Fenstertausch Einsatz effizienterer bzw. energiesparender  ­Elektrogeräte Kauf von energieeffizienten, also sparsamen  ­Fahrzeugen Energieberatungen machen  Austausch von Thermostatventilen  Teilnahme an Trainings für eine spritsparende  Fahrweise Erneuerung der Warmwasserbereitung bzw.  ­-speicherung Keine Weiß nicht, keine Angabe  Was ist Ihr höchster Schulabschluss? Pflichtschule Berufs-/Fachschule/mittlere Lehranstalt Matura Universität/Hochschule Sind Sie berufstätig? Ja, Vollzeit Hausfrau/-mann Ja, Teilzeit Ohne Beruf In Ausbildung arbeitslos Rentner, Pensionist 11.  Persönliche Angaben zur Statistik: Geschlecht männlich weiblich Was ist Ihre Stellung im Beruf bzw. in Ihrem ­ehemaligen Beruf? Facharbeiter mit abgelegter Prüfung Sonstiger Arbeiter Landwirt Leitender Angestellter Nicht leitender Angestellter Beamter des gehobenen Dienstes Beamter des mittleren und einfachen Dienstes Selbständig Freier Beruf (wie z.B. Arzt, Architekt, Rechtsan walt usw.) Zu welchen Altersbereich gehören Sie? 16–19 Jahre 20–24 Jahre 25–29 Jahre 30–34 Jahre 35–39 Jahre 40–44 Jahre 45–49 Jahre 50–54 Jahre 55–59 Jahre 60–64 Jahre 65–69 Jahre 70 Jahre und älter Vorname, Nachname Postleitzahl, Ort Straße, Hausnummer E-Mail Telefon Datum/Unterschrift In welchem Bundesland wohnen Sie?  Wien  Niederösterreich  Burgenland Steiermark  Kärnten  Salzburg Oberösterreich  Tirol  Vorarlberg Mit meiner Unterschrift stimme ich zu, dass die Daten aus dem Fragebogen von IWO-Österreich, Institut für Wärme und Oeltechnik, zur Auswertung, zu Kontroll-und Marketingzwecken und für Verwaltungsmaßnahmen verwendet werden dürfen. 10   unsere wärme 01·15

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I WO · Coc k ta i l Grund zum Feiern: Der IWO Neujahrs-Cocktail Bei der beliebten IWO-Veranstaltung begrüßte das Institut für Wärme und Oeltechnik über 100 namhafte Gäste aus den Bereichen Energie, Wirtschaft ­ und Politik. ­ Leiker ranz H
(v.l.) F , h terreic andel Gmb O Ös h ­ ar, IW er Energie h o S Peter Leikermos , moser Christia n ­ ellinge Ulrich, IWO-Ö B n s IWO-Ös , Eurofuel, Mic terreich, ­ terreich hael Ura Moritz 
(v.l.) y, Vors tan d Peter Traupmann, Energie-Agentur Österreich, Jürgen Roth, Heizöle Roth, Rudolf Eigl, F. Eigl GmbH (v.l.)
 n stimmungsvoller Atmosphäre tauschten sich Experten und Interessierte über aktuelle Themen und Trends der Branche aus. Gefeiert wurde im Hotel Sans Souci mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem hauseigenen Haubenrestaurant La Véranda. Für musikalische Highlights sorgten die Rock´n´Roll-Klänge des Solo-Künstlers Robert Shumy. 

Eröffnet wurde der diesjährige Neujahrscocktail vom IWO-Vorstandsvorsitzenden Michael Uray. Ölheizung ist beliebt Grund zum Feiern gab es genug, denn Uray resümierte in seiner kurzen Ansprache das vergangene Jahr und warf einen Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen für 2015. „Die Ölheizung erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gerade die derzeit sehr günstigen Preise zeigen, dass die 800.000 Ölheizungsbesitzer mit dem richtigen Heizsystem heizen. Inflationsbereinigt liegt der Preis für Heizöl extra leicht derzeit auf dem Niveau von 1980“, sagte Michael Uray.

 Gut gerüstet Das IWO-Österreich sieht sich auch für die kommenden Jahre gut gerüstet: „Im Gegensatz zu den Preissteigerungen bei anderen, z. B. leitungsgebundenen Energieträgern, ist der Preis für HEL zuletzt massiv gesunken. Fakt ist, dass die moderne Öl-Brennwerttechnik auch in Zukunft ein starkes Rückgrat der heimischen Energieversorgung darstellen wird“, sagte Uray.

Eine gute Mischung aus Networking, kulinarischen Köstlichkeiten und unterhaltsamen Gesprächen sorgte bis spät abends für beste Stimmung.  humy bert S ler Ro Stimmung. t s n ü k beste ll: Solo ‘n‘ Ro sorgt für Rock © IWO 11

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Ö l pr eis Wankelmütig? Der Ölpreis Der Ölpreis liegt derzeit so tief wie vor 35 Jahren. In welche Richtung er sich entwickelt können auch die Experten nicht genau voraussagen. ­ Großes Angebot Die Welt schwimmt also gerade in Erdöl, das hat einschneidende Auswirkungen. Der Versuch die Versorgung auf Nachhaltigkeit umzustellen – Schlagwort Energiewende – bleibt auf der Strecke. Klimapolitik und Erneuerbare Energien geraten in Gefahr. Forschungsausgaben, etwa für die Batterieforschung, oder Elektroautos werden auf die lange Bank geschoben. Die Politik schweigt dazu, sie freut sich über einen niederen Ölpreis, weil sie hofft, dass damit das Wirtschaftswachstum angekurbelt werden kann. Konzepte für den Strommarkt, für Verkehrs- und Wärmepolitik, wären zwar dringend notwendig, fehlen aber nach wie vor weitgehend. Der niedere Ölpreis hat aber auch noch eine andere Konsequenz: Eine Reihe von Volkswirtschaften geraten in große Bedrängnis. Russland, Venezuela und Ecuador brauchen einen Ölpreis von über 100 Dollar, um ihren Staatshaushalt ausgeglichen gestalten zu können. Norwegen findet im Vergleich dazu auch mit 40 Dollar das Auslangen. Saudi­ arabien, derzeit noch größter Ölanbieter, würde zwar auch 95 Dollar für seinen Staatshalt brauchen, hat aber die niedrigsten Förderkosten und sitzt auf Devisenreserven von 730 Milliarden USDollar, hat also noch einen langen Atem. Das derzeitige Preisniveau hat allerdings auch sein Gutes, die Förderquoten und Preiskontrollen der Opec sind endgültig vorbei, die Marktwirtschaft wird am Ölmarkt auf unabsehbare Zeit etabliert. © OMV Aktiengesellschaft Berg- oder Talfahrt? Die Ölpreisentwicklung ist selbst für Experten schwer einschätzbar. er Preis für ein Fass Erdöl liegt derzeit bei rund 60 Dollar, im Jänner lag er unter 50, im Vorjahr bei 130 Dollar. Nie wieder werden es 100 Dollar sein, tönen einige Experten, demnächst werden es 200 Dollar, erklärt uns der Chef des italienischen ENI-Konzerns. Die Tatsachen: Die Opec hat die Kontrolle über den Markt verloren. Es wird auch in den nächsten Jahren weit mehr Öl geben als verbraucht wird. Durch einen Ölpreis über 100 Dollar, wurden die USA in den letzten Jahren in die Lage versetzt, die Kapazitäten ihres Fracking-Öls derart auszubauen, dass es zu einer Ölschwemme kam. Während die Opec, aber auch Russland, im Vorjahr kaum mehr Öl förderten, wurde in den USA 2014 die Ölmengen um 15 Prozent gesteigert, in Kanada wurde um 6 Prozent mehr Öl ausTeersanden (ausgesprochen umweltschädlich) gefördert. Dieser Boom wird allerdings nicht lange andauern. Bei einem Ölpreis von 60 Dollar werden viele kleinere Produzenten von Schieferöl vom Markt verschwinden. Für kanadisches Öl geht man davon aus, dass, um kostendeckend zu wirtschaften, zumindest 80 Dollar am Markt erzielt werden müssen. Ölpreis bleibt günstig Öl dürfte noch einige Zeit billig bleiben. Wie lange kann niemand wirklich sagen. „Mein Ruf ist mir zu wertvoll, als dass ich ihn mit Vorhersagen zum Ölpreis riskieren würde“, lässt Shell-Chef von Beurden wissen. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.  Dkfm. Dieter Friedl, Ehem. Chefredakteur „Energiedienst“. 12   unsere wärme 01·15

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I WO · M u s t e rh äus e r Energieersparnis durch Kesseltausch! Auch in Oberösterreich und dem Burgenland freuen sich Anlagenbetreiber über die beeindruckenden Ergebnisse ihrer Heizungssanierung. Anlage Familie Aichmayr, OÖ Kessel-Nennleistung Altanlage: 19 kW Kessel-Nennleistung Neuanlage: 14,4 kW Heizölverbrauch vor der Sanierung: 4.000 l Heizölverbrauch nach der Sanierung: 850 l Sonstiges: Holz-Kachelofen Maßnahmen: Öl-BW-Kessel, thermische Sanierung, solare WW-Bereitung, Thermostatventile Investition: EUR 73.300,– Einsparung: 3.150 l, 79 % Investitionskosten: 931,–/% Einsparung Einsparung: 79 % Anlage Familie Böhm, Burgenland Kessel-Nennleistung Altanlage: 50 kW Kessel-Nennleistung Neuanlage: 25 kW Heizölverbrauch vor der Sanierung: 5.000 l Heizölverbrauch nach der Sanierung: 2.000 l Sonstiges: Holz-Kachelofen Maßnahmen: Öl-BW-Kessel Investition: EUR 13.600,– Einsparung: 3.000 l, 60 % Investitionskosten: 227,–/% Einsparung Einsparung: 60 % 13

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