Klz_8

 

Embed or link this publication

Description

KreuzlingerZeitung

Popular Pages


p. 1

KreuzlingerZeitung Auflage: 22 900 Exemplare R s te ei Sei p 19 S 8– e 1 i ez al 20.2.2015 Nr. 8 AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL INHALT Er will gehört werden Am Sonntag gab Emil Bügler aus Dotnacht seine Kandidatur fürs Stadtpräsidium bekannt. Der 50-Jährige ist bekannt für sein soziales Engagement und seine unkonventionellen Ideen. Wird er bei der Wahl die Stimmen der Unzufriedenen hinter sich vereinen? Seite 7 Rekordeinnahmen an der Grenze Dicke Luft im Dorf Einen solchen Wahlkampf hat Salenstein noch nicht erlebt. Regierung und Opposition bewerfen sich mit Schmutz. Jetzt kam heraus, dass hinter den Kulissen schon seit zwei Jahren intrigiert wird. Berichte und Interview auf den Seite 15 & 20 Kandidaten-Portraits Im Kreuzlinger Wahlkampf dagegen herrschen bessere Umgangsformen. Vier Neue kämpfen mit den Bisherigen um einen Stadtratssitz. Wir wollten von Thomas Beringer, Chris Faschon, Christian Neuweiler und Mirko Spada wissen, warum sie die Richtigen dafür sind. Seiten 16 & 17 Mit 515 Millionen Franken nahm die Zollstelle Kreuzlingen-Autobahn 2014 so viel Geld ein, wie noch nie. Der weitaus grösste Teil entfiel dabei auf die Mehrwertsteuer. Zusammen mit den Grenzwächtern hatten die Zöllner auch im vergangenen Jahr wieder alle Hände voll zu tun, vor allem im Bereich Schmuggel von Waffen, Tieren und Drogen. Seite 11 präch s e g t d sta tioni t Schulp Kandida Cas Silvano Kern Barbara isher tb Stadtra räsidium www.ERAkreuzlingen.ch ll 2015 h r Karusse Februar . zentrum 1 fs 2 u 12.00 U a k is g b in 0 Beim E Samsta von 10.0 Die StadtPartei Ihre Immobilie, unsere Erfahrung, Ihr Erfolg. www.GleisEins.ch Praxisräume gesucht? Ihre neue Erfolgsfläche ab 120 m2 immokanzlei ® AG Sicherheit durch Partnerschaft Telefon 071 677 99 88 info@immokanzlei.ch GZA/AZA 8280 Kreuzlingen

[close]

p. 2

2 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 Wir wählen Dorena Raggenbass, weil sie sachlich und konsensorientiert politisiert. “ www.dorena.ch Patrick Allemann, Nico Altwegg, Susanne Anderegg, Urs Baiker, Nicola Balbi, Sandy Balbi, Daniel Bäni, Verena Bänninger, Kathrin Bärlocher Bäni, Annemarie Bär, Felix Baumann, Bernhard Betschard, Elsbeth Böhni, Susanne Bollier-Leutenegger, Lisbeth Brücker, Anton Brunner, Linda Bühler, Katrin Burkart, Suzanne Chammas, Urs Doerig, Renata und Urs EgliGerber, Ursula und Jörg Engeli, Simon Engeli, Flavio Fehr, Christine Forster, Peter und Anne-Marie Forster, Christian Forster, Eva Fröhli, Mischa Fröhli, Edith Garbellano, Martin und Ruth Gisler, Dieter Glaus, Doris Glaus, Erika und Beat Gottschalck, Isabelle und Günther Graner, Hetty Grauer, Marc Grosjean, Eva und Georg Häberlin, Adrian und Claudia Heeb, Emil Heeb, Doris Heppler, Esther Hiller-Brandes, Pia und Hendrik Hoeck, Iris und Claus Hoess, Cathrin Hoffmann, Valentin Huber, Elisabeth Huser-Keller, Gerda Imesch, Rolf und Maya Iseli, Verena und Hanspeter Keller, Christof Keller, Martin Keller, Jaromira und Ottokar Kirstein, Hildeagard Kneubühler, Hanni Knüsel, Elisabeth und Karl Kohli, Denise und Peter Kunz, Armin und Hildegard Kuratle, Markus Leutenegger, Elma Lorenz-Engeler, Nathalie Martin, Daria Martin, Margret Meier-Ammann, Jolanda Mösli, Bettina Mösli, Hans-Rudolf Müller, Liselott Müller, Monica Müller, Irma Müller-Nienstedt, Marianne Nater, Jörg und Ruth Neuweiler, Margrit Nyffenegger, Urs Oberhänsli, Annemarie Oertle, Ursula Onken-Witt, Verena Perini, Seraina Perini Allemann, Carmen Ramos, Maria Rechsteiner, Anna Rink, Jost Rüegg, Heinz und Doris Rutishauser, Hanspeter Schär, Kristina und Otto Schildknecht, Ruth Schläpfer, Kurt Schmid, Heinz Schmid, Vroni Schmid, Bruno und Sibylle Schneider, Ursula Schwarz, Hanne Seidel, Erica Seitz, Daniel Sidler, Klemenz und Jacqueline Somm, Hans und Rosmarie Sprunger, Sibylle Stromeyer, Rolf Uhler, Beni Weber, Hansulrich Wepfer, Andrea Wicki Desax, Fritz und Heike Widmer-Behr, Christian und Christine Witzig, Roland Wohlfender, Rahel Wohlgensinger, Esther Stand 20. Februar 2015 Wolfender-Baiker, Teresa und Fredi Zahnd, Hanspeter und Ruth Züst-Berchtold “ Rundum-Vollservice mit Zufriedenheitsgarantie 5-Tage-Tiefpreisgarantie 30-Tage-Umtauschrecht Schneller Liefer- und Installationsservice Fust gibt laufend alle Währungsvorteile weiter! Infos und Adressen: 0848 559 111 oder www.fust.ch % nur statt SALE % % % % % Letzte Tage! nur 199.– 299.– nur 1099.– Aktionspreis 1499.– 2469.– statt -33% Exclusivité -970.– Auch in schwarz erhältlich Auch in schwarz erhältlich Passt in jede Küche Freistehender Geschirrspüler KGS 609 E • Ausgestattet mit 6 Spülprogrammen • 30 Minuten Kurzprogramm Art. Nr. 100201 Einbau-Geschirrspüler GA 555 iF • 30 Minuten Kurzprogramm • Frontplatte gegen Aufpreis Art. Nr. 159836 Einbau-Geschirrspüler GS 17 • Mit Hygieneprogramm für Babyflaschen • Vario-Besteckauflage für beste Reinigung von Kellen etc. • Frontplatte gegen Aufpreis Art. Nr. 100204 Unser neuer Schulpräsident Ortspartei Kreuzlingen Gemeinsam für eine starke Schule Ortspartei Kreuzlingen David Blatter Am 8. März ______________ _ Weil Erfahrung zählt Fabian Neuweiler Am 8. März In den Stadtrat

[close]

p. 3

KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 DRITTE SEITE WAHLKALENDER «Wir sind für Sie da!» 3 Stadthausfahrplan verkürzt sich Projektierungs- und Baukredit des Stadthauses werden zusammengezogen – das spart Zeit. Ausserdem veröffentlicht der Stadtrat eine Broschüre, in der Zahlen und Fakten rund ums Stadthaus zusammengefasst sind. Kreuzlingen. Der Fahrplan für ein Stadthaus auf dem Bärenplatz verkürzt sich um ein Jahr, teilte Stadtammann Andreas Netzle anlässlich einer Pressekonferenz am Montag mit. «Statt zwei separaten sollen Gemeinderat und Volk in einer Botschaft über Projektierungs- und Baukredit entscheiden», so Netzle. Die Vorlage soll im März 2016 in den Gemeinderat kommen, die Volksabstimmung ist für den Sommer 2016 geplant. www.kreuzlinger-zeitung.ch Auf dem Bärenplatz könnte schon 2019 ein Stadthaus stehen. Bild: zvg Das «Argumentarium» auf Die Stadträte Barbara Kern, Dorena Raggenbass, Ernst Zülle und Stadtammann Andreas Netzle geben der Kreuzlinger Bevölkerung Gelegenheit, sie zu treffen und mit ihnen zu diskutieren. An diesen beiden Samstagen sind sie am Centralplatz am Boulevard jeweils von 11 bis 14 Uhr «für Sie da!»: 21. Februar: «100% Kreuzlingen» SVP-Kandidaten Haben Sie Fragen an Stadtratskandidat Fabian Neuweiler oder David Blatter, Kandidat für das Schulpräsidium? Am Samstag, 21. Februar, kann man beide an einem Stand vor dem Ceha, jeweils 9.30 bis 14 Uhr, bei Punsch und Süssem näher kennen lernen. Bald gibt’s Ergebnisse «An der Gewa zeigen wir das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs», kündigte der Stadtammann an. 20 Architekturbüros nahmen teil; alle eingereichten Projekte sind in eine Ausstellung im Dreispitz zu einem späteren Zeitpunkt zu sehen. verhältnissen, mit denen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung heute zu kämpfen haben. Sie betonte ausserdem den Charakter des geplanten Neubaus als «Haus der Stadt», mit Zimmern für öffentliche Sitzungen oder möglicherweise einer Caféteria. «Eine Sitzung mit unserem Nationalrat Christian Lohr wäre heute hier nicht möglich», kritisierte Stadtrat Ernst Zülle einen in seinen Augen ganz wichtigen Punkt: Das bestehende Stadthaus ist nicht barrierefrei. Marktstrasse kommt darin deutlich teurer als ein Neubau auf dem Bärenplatz zu stehen. Günstiger wäre nur, die bestehenden Verwaltungsgebäude zu sanieren. «Aber nur der Neubau auf dem Bärenplatz kann während dem laufenden Betrieb realisiert werden, ohne dass aufwändig hin- und her gezügelt werden muss», erläuterte Bau-Chef Zülle einen der Nachteile dieser Lösung. SP-Kandidaten Am Samstag, 21. Februar, von 10 bis 12 Uhr sind Barbara Kern und Silvano Castioni vor dem Einkaufszentrum Karussell. Die beiden Kandidaten stehen allen für Schul- und Stadt-Fragen zur Verfügung. Die SP Kreuzlingen freut sich auf Ihr Erscheinen und eine rege Diskussion. Solide finanziert Für das Stadthaus auf dem Bärenplatz rechnet der Stadtrat mit Kosten in Höhe von 20,9 Millionen Franken – die Vorfinanzierung von 7,7 Millionen Franken ist hier schon abgezogen. Betriebskosten gibt’s keine zusätzlichen, lediglich Finanzkosten von 1,1 Millionen Franken müssten pro Jahr abgeschrieben werden. 9,1 Millionen Franken legte der Stadtrat bereits für die Tiefgarage zurück. Das drückt die Gesamtkosten nochmals. Die Betriebskosten der Tiefgarage können komplett aus den Einnahmen der Parkplatzbewirtschaftung, derzeit fast eine Million Franken, abgedeckt werden. Das Fazit von Stadtammann Andreas Netzle: «Wir können das ohne Probleme und ohne Steuererhöhung finanzieren.» Stefan Böker Bärenplatz bester Standort Zülle sieht den Neubau auf dem Bärenplatz samt der parkähnlichen Gestaltung der Festwiese als Startschuss für eine «neue Stadtmitte». Auch verkehrstechnisch sei der Bärenplatz die beste Variante. Gleichzeitig werte das Bauvorhaben den Platz vor St. Ulrich auf, behalte dennoch genügend Freiraum für das Kreuzlinger Wahrzeichen. Diese und viele weitere Argumente sind im Stadthaus-Heftli zu finden. Es liefert dem Stimmbürger alles Wissenswerte – ein Argumentarium – auf einen Blick. Dazu gehört auch eine KostenNutzen-Gegenüberstellung. Jedwede Variante eines Stadthauses an der Mirko Spada 21. und 24. Februar, jeweils 9 bis 11 Uhr, Fax Bar: Kaffee- und Gipfeli-Talk für alle Kreuzlinger (beides gratis). 26. Februar, 19 Uhr, beim Dreispitz: Stadtspaziergang mit Themendiskussion zu Standort Stadthaus und Busbahnhof, möglicher Dorfplatz, leere Räume und die Konsequenzen, etc. Anschliessend Schlummertrunk. 26. Februar: Dankeschön-Party und Konzert um 22 Uhr im F.A.X. Mail-Kontakt: spada@elitesportschule.ch Bis Redaktionsschluss (Mi., 12 Uhr) wurden uns diese Termine genannt. Kontakt: redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch. Anzeige Neue Broschüre Der Stadtrat steht bekanntlich geschlossen hinter dem Vorhaben und will das Stadthaus auf dem Bärenplatz bauen. Kritikern aber auch Befürwortern präsentiert er nun eine Diskussionsgrundlage. Die neue Broschüre «Unser Stadthaus» fasst Zahlen und Fakten zusammen. Enthalten sind teils bekannte Informationen wie die schon in der Botschaft an den Gemeinderat vom 15. Dezember dargelegten Argumente, warum es ein neues Stadthaus braucht und welche Vorteile es bringt. Stadträtin Dorena Raggenbass berichtete von «unerträglichen» Platz- «MOTION SINNLOS UND ZU SPÄT» www.silvanocastioni.ch Die FDP/EVP-Fraktion hatte am 2. Oktober 2014 mittels einer Motion gefordert, die Planung von Stadthaus sowie Tiefgarage und Gestaltung Festwiese zu trennen. Der Stadtrat empfiehlt dem Gemeinderat in seiner Antwort, die Motion als nicht erheblich zu erklären. «Die Motion kam zu spät und ist inhaltlich unsinnig», so die deutlichen Worte des Stadtammanns an der Pressekonferenz. Aus der Motion: Der Gemeinderat habe am 15. November dem Standort Bärenplatz und damit der gemeinsamen Pla- nung zugestimmt. Diese jetzt zu ändern, würde die Kosten erhöhen. Die Fachpreisrichter des Architekturwettbewerbs – alles gestandene Architekten – seien ebenfalls dagegen. Letztendlich würde es das Vorhaben verzögern. Man dürfe auch nicht Tiefgarage und Stadthaus gegenüber stellen. Wenn, dann müsste es das Projekt als Einheit vs. Tiefgarage auf der einen und Neubau Marktstrasse auf der anderen Seite sein. «Denn: Ein neues Stadthaus ist unbedingt nötig», so Stadtammann Netzle. sb Silvano Castioni. Unser Kandidat fürs Schulpräsidium. 8. März 2015 Wahl Schulpräsidium Kreuzlingen Ich wähle Silvano Castioni, weil ich mir nur das Beste für meine Kinder wünsche. Geraldine Ribeiro, Verkäuferin Detailhandel

[close]

p. 4

4 KREUZLINGEN KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 Sportler äussern Sorgen und Nöte Im Wahlkampf der Kandidaten zum Stadtrat und Schulpräsidium in Kreuzlingen verschafften sich die Sportvereine Gehör. Am Montag lud das Sportnetz zum Hearing in der Bodensee-Arena – und fast alle Kandidaten kamen. Kreuzlingen.Lediglich die Bewerber Chris Faschon (Stadtrat, krank) und Silvano Castioni (Schulpräsident, Ferien) musste Sportnetz-Präsident Reto Oberhänsli entschuldigen. Der starke Mann des Kreuzlinger Sports wies zu Beginn zunächst einmal auf die Bedeutung dieses Bereiches hin: «Wir vertreten 4000 Sportler in der Region.» Deshalb werde die Regionalität 2015 in den Fokus gerückt. An der Generalversammlung am 4. März soll darüber diskutiert werden, ob sich die Organisation in «Sportnetz Region Kreuzlingen» umbenennen soll. vertreter auch – eine bessere Kommunikation mit der Stadt. Hierzu nahm Netzle das Sportnetz in die Pflicht: «Es sollte als Transformator dienen und die Anliegen an uns herantragen.» Oberste Priorität in Sachen Fussballplätze habe für die Stadt das Döbeli und erst im zweiten Schritt das Gebiet Seezelg beim Schwimmbad Hörnli. Hier sei auch bereits eine neue Tennishalle angedacht: «Wir können aber nicht alles im Seezelg bauen, sondern müssen Prioritäten setzen», sagte Netzle. Zudem habe die Stadt neben dem Sport auch viele andere Interessen gegeneinander abzuwägen. «Blutegel» sollen helfen Peter Porubcan (Bodensee Devils, li.) spricht an der von Reto Oberhänsli moBild: Thomas Martens derierten Sportnetz-Veranstaltung. Fehlende Parkplätze Die amtierenden Stadträte mussten sich über weite Strecken der Veranstaltung Kritik der Sportvereine anhören. Nach einem Lob für die «gute Zusammenarbeit» mit dem Departement Freizeit zeigte sich Daniel Geisselhardt (FC Kreuzlingen) «nicht restlos glücklich». Hauptanliegen seien die Parkplatznot im Hafenfeld und die Hängepartie bei den Fussballplätzen: «Wir arbeiten in Provisorien.» Ins selbe Horn stiessen Andreas Staub (EHC Kreuzlingen-Konstanz) und Bernhard Hochstrasser (Tennishalle). Beide bemängelten die fehlenden Parkplätze, vor allem an Wochenenden. Staub kritisierte aber auch, dass der Eishockey-Club mit einer boomenden Nachwuchsabteilung aufgrund der vielen Events «viel zu wenig Eiszeiten» in der Bodensee-Arena be- komme. «In der vorletzten Saison hatten wir gar kein Eis und im letzten Jahr nur ein paar Wochen.» Den BodenseeDevils, die ebenfalls Nachwuchsarbeit im Eishockey betreiben, geht es ähnlich. Sportchef Peter Porubcan berichtete, dass der Verein nur einmal pro Woche aufs Eis könne. Konstruktive Vorschläge Dazu machten sich Andreas Staub und Stadtrats-Kandidat Thomas Beringer eigene Gedanken. Während Staub am Beispiel des Zürcher Hallenstadions darauf hinwies, dass durch bauliche Änderungen Events auch ohne Eisabtauen möglich seien, dachte Beringer darüber nach, das Ausseneisfeld einzuhausen. Damit sei Eis auch bei höheren Temperaturen möglich. Und auf dem Parkplatz könnte er sich spezielle Zonen für Vereine vorstellen, die von diesen selbst bewirtschaftet werden. Arena-Geschäftsführer Marcel Wick plädierte für eine reine Eventhalle und sieht eine multifunktionale Sporthalle andernorts in Kreuzlingen. Vom Stadtrat ergriff als Erster Bauchef Ernst Zülle das Wort. Demnach stünden Kreuzlingen und Konstanz kurz vor einer Abmachung: Wenn Kreuzlingen dafür sorge, dass das grenzüberschreitende Areal Klein Venedig aufgewertet werde, wolle sich Konstanz für Kreuzlinger Fussballplätze auf dem Döbeli einsetzen. Konstanz hat hier Grundbesitz auf Schweizer Gebiet. Es werde gerade auch eine Bestandsaufnahme gemacht, welche Sportvereine welche Bedürfnisse haben. Damit reagierte Zülle auf Vorwürfe, die Stadt habe kein Konzept. Im Richtplan steht’s Stadtammann Andreas Netzle erinnerte an den städtischen Richtplan, der bereits wesentliche Ideen beinhalte. «Wer schaut schon in den Richtplan?», warf Stadtrats-Kandidat Mirko Spada ein und forderte – wie andere Vereins- Stadtrats-Kandidat Fabian Neuweiler ärgerte sich über die «Blutegel-Mentalität» der Nachbar- und Aussengemeinden. Ausser Tägerwilen habe keine ein klares finanzielles Bekenntnis zur Schwimmhalle abgegeben. Kreuzlingen solle immer alles bereitstellen, während andere davon profitierten. Damit Kreuzlingen seiner Zentrumsfunktion gerecht werde, «muss die Region helfen, und zwar verbindlich.» Da Kreuzlingen «keinen Platz» für weitere Sportanlagen habe, sollten verstärkt Gespräche mit Tägerwilen gesucht werden. Dorthin droht die Tennishalle abzuwandern, wenn Kreuzlingen keine klare Perspektive biete. Eine solche wünscht sich auch Karate- und Fitnesstrainer Elson Kabashi, dem der neue Eigentümer seines Domizils gekündigt hatte. Kabashi sucht jetzt nach einer neuen Bleibe und sorgt sich nach den Worten von Rechtsberater Oskar Müller um seine Existenz. Freizeit-Stadträtin verwies auf das Sportanlagenkonzept, in dem eine Priorisierung enthalten sei. Sie versicherte den Vereinsvertretern: «Kein Quadratzentimeter in Kreuzlingen bleibt unverplant.» Thomas Martens Anzeige burgermeister mit beef-burger vom werden sie jacqueline & klemenz somm langhaldenstrasse 45 8280 kreuzlingen tel. 071 688 63 93 verkauf@schrofen.ch www.schrofen.ch öffnungszeiten: mo – di 9.00 – 12.00 uhr mi – do – fr 9.00 – 12.00 uhr 13.30 – 18.30 uhr sa 9.00 – 14.00 uhr

[close]

p. 5

KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 KREUZLINGEN 5 «Ich malte gerne schöne Titel» Graffitis sind nur Schmierereien und Verunstaltungen fremden Eigentums? Von wegen! Reto «rways» Ritz hat die Buchstabenmalerei zu seinem Hobby gemacht. Kreuzlingen. «Irgendwo muss man ja anfangen», erinnert sich Reto Ritz an die Nächte an Kreuzlinger Wänden zurück. Mit 17 Jahren wurde er dann beim Sprayen erwischt. «Zum Glück gab es keine Anzeige, ich konnte die Sache aussergerichtlich klären», erzählt Ritz. Bezahlen musste er den Spass dennoch und Sozialstunden kamen noch dazu. Eine gute Sache hatten die Scherereien jedoch. Die Stadt sah seine Qualitäten und fragte ihn an, ob er die Hafenunterführung gestalten wolle. Seit eineinhalb Jahren laufen nun Spaziergänger und Velofahrer an seinen Buchstaben vobei. «Sehr teure Werbung», schmunzelt Ritz, der sich dort mit seinem Sprayernamen rways verewigte. im Grunde hatte er einfach Freude an Schrift, egal ob erlaubt oder unerlaubt geschrieben. Schon in der Schule machte es im «extrem Freude» die Titel seiner Arbeiten zu verschönern. Bald schon hatte er auch die Namen all seiner Freude ausgeschmückt. Beim Zugfahren entdeckte er dann Graffitis und die Möglichkeiten mit der Sprühdose dahinter. Ruhm und Ehre Weil er heute nur noch auf Tafeln oder in seinen Block malt, zählt er sich auch nicht zur Graffiti-Szene. «Ich bin viel mehr ein grosser Fan von ihr», so Ritz. So gross, das er seine Maturaarbeit dem Thema Graffiti gewidmet hat (siehe Box). Dabei habe er viel dazugelernt über die Regeln im Graffiti. Regeln im Graffiti? Einer Szene, die versucht, Polizeiautos mit ihrem Namen anzusprayen? Es gehe um Schriften, Formkontinuität und Verhaltensregeln, erklärt Ritz «Mit der Zeit werde man wie zu einem Weinkenner der Schrift.» Das sogennante «crossen», dem Übermalen von anderen Graffitis, könne in gewissen Fällen toleriert, in anderen Fällen zu gebrochenen Knochen führen. Sprayer sehen sich zudem nicht als Künstler. Vielmehr geht es um Ansehen und Ruhm. «Graffiti ist nicht Kunst, sondern vielmehr Werbung. Der Sprayer markiert mit den Signeten seine Präsenz.» Das könne durch Quantität oder Qualität erreicht werden. Auch Ritz präsentiert seine Werke der Welt – auf Instagramm @rwaysart. Im Endeffekt sei das Malen seine Form der Entspannung und ein Hobby, bei dem er seine Fähigkeiten weiterentwickeln könne. Für angehenden Graffiti-Maler hat er darum ein paar Ratschläge: «Abzeichnen, abzeichnen, abzeichnen und immer einen Stift in der Hand haben.» ek Kein Nutzen in Vandalismus Nach der Festnahme stellte sich für ihn der Nutzen dieses Vandalismus in Frage. Erstens seien die Graffits eine Respektlosigkeit vor fremdem Eigentum, zweitens würden diese in Kreuzlingen sowieso nicht gewertschätzt und drittens waren seine damaligen Werke nicht einmal gut. Er beschloss das illegale Malen aufzugeben. Denn AUSSTELLUNG Reto Ritz stellt am Samstag seine Maturaarbeit «Graffiti - Ein Einblick in den Kopf eines Sprayers» um 14 Uhr im Torggel an der Bärenstrasse 8 vor. Bis 20 Uhr sind dort ausserdem 50 Quadratmeter Schrift, Form und Farbe zu begutachten. Reto Ritz alias rways mit seinen Werken und seiner Werkstatt. Bilder: ek Anzeige WWW.THEATERKONSTANZ.DE MÄRTYRER VON MARIUS VON MAYENBURG REGIE MARC LUNGHUSS BOSTON PRINCES DIE KENNEDYS UND MARILYN MONROE MIT MUSIK V VON WERNER A. HOFER REGIE FRANK VO V IGTMANN TERMINE 27./28.2./3./4.3.2015 STADTTHEATER TERMINE 26./27.2./1./5./7.3.2015 SPIEGELHALLE © Bjørn Jansen

[close]

p. 6

6 Anzeigen KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 Dr. Hamburger über Rückenschmerzen Ein Vortrag von Dr. Christoph Hamburger, Herz-Neuro-Zentrum Kreuzlingen Mittwoch, 25. Februar 2015 Beginn 19.30 Uhr Aula der Kantonsschule, Pestalozzistrasse 7, Kreuzlingen Eintritt 6 Franken Vollständiges Programm: www.vhs-kreuzlingen.ch LET’s GO! lernen Englisch ruppen in Kleing Aktuelle Kurse – jetzt einsteigen: Stufe 1 Anfänger Stufe 3 Stufe 4 Mo 09.15 - 10.45 Do 20.00 - 21.30 Mi 20.00 - 21.30 abaris Raucherentwöhnung Sofort Nichtraucher durch Laser seit 27 Jahren KREUZLINGEN Nikotinlos-Bodensee Fr. 190.- mit Hungerpunkt 071 536 56 91 nikotinlos-bodensee.ch Gemüseladen im Tägermoos Familie Fuchsschwanz Stufe 6 Intermediate Mo 20.00 - 21.30 Mi 09.15 - 10.45 Do 08.30 - 10.00 Upperintermediate Mo 18.00 - 19.30 Do 18.30 - 19.30 Winteröffnungszeiten Februar/März Freitag Samstag 8.00 bis 18.00 Uhr 8.00 bis 13.00 Uhr • Viele weitere Kurse auf allen Stufen • Schnupperlektion gratis und unverbindlich • Lektionenpreis ab CHF 13.50 Hafen-Center 50A 8280 Kreuzlingen Tel. 071 672 78 51 Alle Kursinfos: www.ks-english.ch Liste TREIBHAUSSALATE AUS DEM TÄGERMOOS AKTUELL: 5 Konstanzerstrasse 663 8274 Tägerwilen, Telefon Laden 071 669 31 21 Achtung letzter Tag Samstag 28. Februar 13.00 – 17.00 Wir liquidieren die letzten 500 Filmneuheiten aus dem Automaten sowie 4000 Porno-Filme Alle Erotic Filme Fr. 3.00 Ab 10 Stk. Fr. 2.00 pro Film Löwenstrasse 071 672 54 54 Outlet-Designer-Möbel Outlet-Designer-Möbel 8280 Kreuzlingen am Emmishofer Zoll Konstanzerstrasse 9 Öffnungszeiten: Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr Samstag 12.00 bis 16.30 Uhr www.film-ab.ch Neue Sofas & Stühle eingetroffen!!! Wer zuerst kommt … … Einzelstücke – Nur solange Vorrat Mit vielen bekannten Marken wie: LEOLUX . Minotti . de Sede . u.v.m. Designersofas und Kleinmöbel super günstig !

[close]

p. 7

KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 KREUZLINGEN 7 Emil Bügler kandidiert aus Protest Der Dotnachter Emil Bügler hatte eine Idee: Eine kleine Bahn könnte zwischen Konstanzer Hafen und Seeburgpark verkehren und Familien von ennet der Grenze nach Kreuzlingen locken. Weil er damit nicht beim Stadtammann vorsprechen durfte, kandidiert er nun selbst. Kreuzlingen. «Ich kandidiere nicht, um den Pausenclown zu spielen, sondern halte mich ganz an das Sprichwort: Wer schweigt, scheint zuzustimmen!», beantwortet Emil Bügler eine Frage nach der Ernsthaftigkeit seiner Kandidatur per Mail. Wenig später muss er aber im Gespräch einStadtammann einen Denkzettel verpassen. Er hat die Bodenhaftung verloren und nimmt die Bürger nicht mehr ernst.» Was seine Erfolgschancen betrifft, gibt sich Bügler keinen Illusionen hin. Er will einen zweiten Wahlgang herbeiführen. Daneben erhofft er sich vor allem, dass «meine Kandidatur eine Diskussion Weitere Informationen auf in Gang setzt und www.kreuzlinger-zeitung.ch den Boden für Veränderungen Emil Bügler kandidiert als Stadtammann. Bild: zvg und Reformen zum Wohle der räumen, dass eine persönliche Ge- Menschen in Kreuzlingen ebnet.» schichte dahinter steckt. Als Stadtammann Andreas Netzle ihm elektro- Christlicher Hintergrund nisch mitteilte, dass es fürs Erste kei- Emil Bügler ist 50 Jahre alt, verheiranen Termin unter vier Augen tet und hat drei Kinder. Er ist gelernbezüglich Hafen-Eisenbahn gebe, ter Bauschreiner, war mit einem Washabe er den Entschluss zur Kandida- sertaxi selbstständig und arbeitete als tur gefasst. Sigrist der Kirchgemeinde St. Peter, «Ich habe schon oft mit dem Zürich. Stadtrat zu tun gehabt. Aber immer Heute führt der ehemalige EVPwieder stösst man auf Desinteresse Bezirkspräsident die Humanus Brocki und wird abgewimmelt», sagt der in Kreuzlingen. Politisch lasse er sich Dotnachter Querdenker. aber keiner Partei mehr zuordnen. Umwelt-Themen oder das Engagement für sozial Schwache liegen ihm Er will etwas ändern Für Bügler ist die Geschichte ein Bei- nah. «Falls ich gewählt werde, würde spiel für das, was falsch läuft in Kreuz- ich der Partei mit den meisten Wählingen. «Deswegen möchte ich dem lern im Gemeinderat beitreten. Ohne den Rückhalt des Gemeinderates kann ein Stadtpräsident nicht viel erreichen», weiss der Protest-Kandidat. Politische Ziele hat er einige. Vor allem die aktive Wirtschaftsförderung gehöre verbessert. Ein Vorbild in dieser Hinsicht ist ihm der Tägerwiler Gemeindeammann Markus Thalmann, sagt Bügler. «Er hat das zur Chefsache gemacht.» Auch den Kontakt zu den Bürgern will er vergrössern. «Man sollte die Gewerbetreibenden besuchen und fragen, wo der Schuh drückt», findet er. «Politik hat die Aufgabe, für die Menschen, die ihr anvertraut sind, da zu sein und die Lebensbedingungen aller Menschen optimal zu verbessern», so seine Medienmitteilung zur Wahl. Idee war seit Jahren bekannt Stadtammann Andreas Netzle sieht sich indes völlig zu Unrecht von Bügler angegriffen: «Alle Einwohner oder auswärtige Unternehmer in Kreuzlingen bekommen grundsätzlich einen Termin bei mir. Da aber seine Idee schon bekannt war und im Stadtrat negativ beschieden wurde, teilte ich ihm mit, dass ich das Vorhaben zuerst in der Arbeitsgruppe mit dem Gewerbe besprechen wollte.» Emil Bügler jedenfalls muss die Mail des Stadtammanns falsch verstanden haben. Und hat als Kandidat für die Wahl um das Amt des Stadtammanns seiner Liste mit politischen Zielen gleich noch einen weiteren Punkt hinzugefügt: Die Einführung einer «Kinder-Parkbahn, die Familien mit Kindern aus Konstanz in den kinderfreundlichen Seeburgpark ‹zügelt›». Stefan Böker DIE PARTEIEN Wahlempfehlungen spricht niemand aus. Die FDP bezeichnet Büglers Kandidatur aber als «grundsätzlich erfreulich». Auch die Freie Liste begrüsst seinen Entscheid: «Konkurrenz belebt den Wahlkampf.» Stärkste Rückendeckung bekommt Bügler von der EVP: «Diese Kandidatur verdeutlicht die Frustration und Enttäuschung von gewissen Bürgern und Unternehmern, die von unserer Stadtführung nicht ernst genommen werden.» Die EVP rät der Exekutive, den Puls der Bevölkerung öfters wahrzunehmen. Die CVP könne eine Kandidatur aus heiterem Himmel, wenn die Frist schon abgelaufen ist, nicht ernst nehmen. sb UNSERE LESERUMFRAGE Unsere Leserinnen und Leser gehen wählen. Von 140 Teilnehmern sagen das 65 Prozent. Keinen Schweizer Pass besitzen stolze 20 Prozent. Elf Prozent finden, dass sich die Kandidaten zu sehr gleichen. Nur vier Prozent (das entspricht ungefähr sechs Personen) gehen nicht wählen. In unserer aktuellen Umfrage wollen wir wissen: «Wie stehen Sie zur Kandidatur Emil Bügler fürs Stadtpräsidium?». Stimmen Sie mit auf www.kreuzlinger-zeitung.ch sb Anzeige Profis, die sich lohnen. HEISSE GESPRÄCHE Für alle Angehörigen der beiden Pfarreien St. Stefan und St. Ulrich gibt es am Mittwoch, 25. Februar, 20 Uhr einen interessanten Gesprächsabend im Ulrichshaus. Dieser findet im Beisein von Bischofsvikar Ruedi Heim, Pfarrer Josef Gander und Pfarrer Alois Jehle statt, die Moderation übernimmt Tim Büchele. Es soll um Themen gehen «die die Pfarreien betreffen» und die an vergangenen Kirchgemeindeversammlungen zur Sprache gekommen waren. sb Alte Landstrasse 24 Haselweg 3 CH - 8596 Scherzingen CH - 8502 Frauenfeld Tel. +41 (0)71 672 18 18 info@gigertreuhand.ch www.gigertreuhand.ch Langfeldstrasse 88 Alte Landstrasse Haselweg 3 24 CH - 8500 Frauenfeld - 8596 - 8502 CH Scherzingen Frauenfeld CH Tel. +41 (0)52 728 60 00 www.gigertreuhand.ch info@gigertreuhand.ch R.Giger@gigertreuhand.ch

[close]

p. 8

8 Anzeigen Einfamilienhaus gesucht Junge Familie aus Tägerwilen mit 2 Kindern sucht Einfamilienhaus oder Bauland in Tägerwilen KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 Wirtschaft zum Schwanen 8595 Altnau 071 695 18 16 Verkauf Neubau mit Sicht auf See Ermatingen/Hofackerstr. 31 steuergünstige-/ beliebte Seegemeinde, Nähe See, ruhige, sonnige Lage, exklusiver Ausbau, letzte grosse 4½ Zi-Wohnung ab 142 m2, grosse Küche, Dusche/ WC, Bad/WC, verglaster Sitzplatz ca. 19m2, Lift, Waschturm in Wohnung, Nähe Bahnhof, im Seedorf, gutes Preis/Leistungsverhältnis, direkt vom Ersteller, preiswert ab Fr. 650’000.– Vorzugspreis Über 35 000 Leserinnen und Leser in Ihrer Region erreichen: Immobilien-Markt in Ihrer KreuzlingerZeitung! Lamm-Metzgete aus eigenem Betrieb Freitag, 20.02. ab 17 – 23 Uhr Samstag, 21.02. ab 11 – 23 Uhr Sonntag, 22.02. ab 11 – 20 Uhr durchgehend warme Küche Auf Ihren Besuch freuen sich Fam. Mazenauer und Team 0 76 39 6 7 3 6 0 Schönes, helles Büro Schönes, helles Büroin inTop-Lage Top-Lage von Kreuzlingen zur Untermiete in Bürogemeinschaft mit Vermietungen Scherzingen, Bahnhalde 3 Seesicht, grosse, sonnige gehob. 28 m , 1. OG (ohne Lift), frisch renoviert, Bestens geeignet für ca. zwei Arbeitsplätze, Mitbenutzung von Teeküche und WC. CHF 650.- / Monat (inkl. Nebenkosten) 2 Ausbau, neuwertig 4½ Zi-Whng 1. OG, 137m2 netto 2‘000.– 3½ Zi-Whng 2. OG, 103m2 netto 1‘800.– Benz Immo Treuhand GmbH Bahnhalde 3, 8596 Scherzingen Besichtigungstermine und weitere Informationen unter Tel. 071 672 38 40, Kreuzlingen Tourismus am Bodensee Hauptstrasse 39 8280 Kreuzlingen www.kreuzlingen-tourismus.ch Tel. 071 688 59 93 oder 92 7$*'(52))(1(17h50LHWZRKQXQJHQ %HVXFKHQ6LHXQVHUH 0XVWHUZRKQXQJHQ  DE)HEUXDU ELV)HEUXDU  IUHLWDJV ±8KU VDPVWDJV ±8KU .UHX]OLQJHQ )ROJHQ6LHDQGLHVHQ7DJHQGHU %HVFKLOGHUXQJ 2GHUEHVXFKHQ6LHXQVHUH:HEVLWH  ZZZEHOOHYXHSHUOHQFK *2/',1*(5,PPRELOLHQ7UHXKDQG$* DQJHOLNDOLQKDUGW#JROGLQJHUFK  ZZZJROGLQJHUFK Wo man sich informiert, bevor man investiert. 27. Februar – 1. März 2015 in Weinfelden Freitag Samstag Sonntag 27. Februar 14 – 20 Uhr 28. März 1. März 10 – 19 Uhr 10 – 17 Uhr www.inhaus-messe.ch, 071 626 45 03 bau info service bauschweiz.ch Das Portal für Bauen+Wohnen joss

[close]

p. 9

KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar SEITE DER STADT KREUZLINGEN 9 STAndpunkt Italienischer Botschafter zu Besuch Anlässlich des 15-Jahr-Jubiläums der Städtepartnerschaft Kreuzlingen-Cisternino, ist am Freitag, 27. Februar, der italienische Botschafter Cosimo Risi in Kreuzlingen zu Gast. Im Rathaus an der Löwenstrasse 7 beginnt um 17.30 Uhr der offizielle Teil des Freundschaftsbesuches, zu dem auch die Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Stadtammann Andreas Netzle hat für seinen Gast ein kultur-historisches Programm zusammengestellt. Nach dem Empfang im Stadthaus ist eine Führung entlang der Kunstgrenze mit Josef Bieri vorgesehen. Anschliessend steht ein Besuch auf dem Campus Bildung Kreuzlingen auf dem Programm, wobei der Schüleraustausch zwischen der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) und dem Gymnasium Cisternino (Liceo Polivalente di Cisternino) im Mittelpunkt steht. Italianatà im Rathaus Anschliessend findet der offizielle Teil des Freundschaftsbesuches statt. Dazu ist die Öffentlichkeit um 17.30 Uhr bis 20 Uhr herzlich ins Rathaus an der Löwenstrasse eingeladen. Stadtammann Andreas Netzle wird seinen Gast, Botschafter Risi offiziell begrüssen. Während des anschliesBotschafter Cosimo Risi besucht Bild: zvg Kreuzlingen. Stadtammann Andreas Netzle. Bild: IDK Keine Visitenkarte Ein Stadthaus ist einerseits der Ort, wo die Verwaltung mit ihren Amtsstellen und Kundenschaltern untergebracht ist. Andererseits ist es aber auch der Sitz der Behörde; hier finden die Sitzungen des Stadtrates statt. Hier bespricht der Stadtammann mit Einwohnern oder Geschäftsleuten ihre Anliegen. Und hier empfängt er als Repräsentant der Stadt die Gäste. Nächste Woche ist es wieder soweit: Kreuzlingen bekommt hohen Besuch aus Bern. Cosimo Risi, der Botschafter Italiens, will die Stadt kennenlernen, in der traditionell viele Italiener leben und arbeiten und die eine enge Partnerschaft mit einer italienischen Stadt pflegt. Aber wie schon beim Besuch des Botschafters der USA im November 2012 fällt es uns schwer, einen solchen Gast angemessen zu empfangen. Über viele schmale Treppen mit altem Linoleumbelag und muffigen Teppichen steigt man zu Fuss in den abgeschrägten Dachstock, wo sich das einzige Sitzungszimmer befindet. Wir werden wie immer nur zurückhaltend Wasser ausschenken. Nicht weil es uns reuen würde, sondern weil wir uns etwas schämen, Gäste auf das alte Personal-WC zu schicken. Niemand würde in diesem Haus das «Regierungsgebäude» einer stolzen Stadt von über 21000 Einwohnern vermuten. Regelmässig stehen deshalb auswärtige Gäste vor dem geschlossenen Rathaus, wenn sie zum Stadtammann wollen. Es ist an der Zeit, dass wir diesen – auch aus anderen Gründen – unwürdigen Zustand beenden. Andreas Netzle Stadtammann andreas.netzle@kreuzlingen.ch senden Apéros bietet sich Gelegenheit für persönliche Gespräche. Für das leibliche Wohl sorgt das Centro Italiano. IDK Wildvögel füttern? Ein übermässiger Eingriff des Menschen – dazu gehört auch die falsche Zufütterung – bringt das natürliche Gleichgewicht von Wildvögeln aus dem Lot. Dies kann zu schädlichen Reaktionen für die Tiere führen. • Eine Fütterung von Wasservögeln am See mit Brot ist aus naturschützerischer Sicht nicht notwendig. In geringem Umfang schadet es ihnen aber auch nicht. Es ist zu beachten, dass Wasservögel auch von anderen Passanten gefüttert werden. Wasservögel sollten durch Fütterung nicht ins Siedlungsgebiet gelockt werden. ABR tagt öffentlich Im Januar 2008 setzte der Kreuzlinger Stadtrat einen Ausländerbeirat (ABR) ein, um Einwohnerinnen und Einwohnern ohne Schweizer Pass Gelegenheit zur Mitsprache zu bieten. Der Ausländerbeirat hat als stadträtliche Kommission beratende Funktion. So erhält die ausländische Bevölkerung die Gelegenheit, Anliegen und Anregungen direkt beim Stadtrat zu deponieren. Gleichzeitig hat die Behörde die Möglichkeit, die ausländische Bevölkerung im Sinne einer Vernehmlassung zu konsultieren – auch, aber nicht ausschliesslich zu Migrationsund Integrationsthemen. Um Einblick in die Arbeit des Ausländerbeirates zu gewähren, tagt das Gremium am 25. Februar, 19 Uhr, öffentlich. Zur Sitzung, an der Zeljka Blank, Leiterin der Fachstelle Integration sowie der Stadtrat informieren werden, sind auch die Ausländerbeiräte aus Zürich und Winterthur eingeladen. Der Erfahrungsaustausch steht unter dem Motto «Mitsprache ohne Stimmrecht?!». IDK Die Pläne liegen vom 24. Februar bis 16. März 2015 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Grundsätze zur Vogelfütterung • Nur bei Minustemperaturen (Dauerfrost) füttern, dafür regelmässig. • Sobald gegen Frühling die Temperaturen ansteigen, die Fütterung einstellen, denn dann beginnt die Brutzeit. Das angebotene Futter ist für die Vogelbrut ungeeignet. • Vogelfutter ist vor Regen und Schnee zu schützen und der Futterplatz sauber zu halten. Sonst übertragen sich Krankheiten. • Die Futterstelle so positionieren, dass die Vögel freies Sichtfeld haben und sich keine Feinde unbemerkt anschleichen können. • Beim Futter am besten auf Fertigmischungen mit verschiedenen Bestandteilen zurückgreifen, um die Futterbedürfnisse verschiedener Vogelarten abzudecken. Kein Brot oder gesalzenes Futter anbieten. Lebensraum schaffen Wichtiger als die künstliche Bereitstellung von Futter ist es, den Lebensraum von Wildtieren wie Vögeln auch im Siedlungsgebiet zu verbessern. Nisthilfen am Gebäude oder eine naturnahe Umgebungsgestaltung leisten viel mehr zum Erhalt der natürlichen Vielfalt als das Futterhäuschen im Winter. Informationen, wie Sie Haus und Garten wildtierfreundlicher gestalten, sind vielfältig vorhanden. Auch das Ressort Umwelt und Energie der Stadt Kreuzlingen steht Ihnen gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung unter umwelt@kreuzlingen.ch oder 071 677 64 10. IDK Primarschulgemeinde, Pestalozzistrasse 15, 8280 Kreuzlingen Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: 2015-0022 Abruch Restaurant mit Wohnhaus, Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgaragen, Bergstrasse 44 + 46 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Unterschreitung Gebäudeabstand) Centurio REAL ESTATE AG, Alte Landstrasse 73, 8596 Scherzingen 2015-0024 Sichtschutz mit Reklame, mobiler Werbeträger, Brückenstrasse 13 Salon Ziba, Brückenstrasse 13, 8280 Kreuzlingen 2015-0025 Einbau Degustationsraum in Lager, Seetalstrasse 49 Blaser Rudolf Immobilienvermietung, Seetalstrasse 49, 8280 Kreuzlingen Baubewilligungen erteilt (Woche 7) – Anbau Carport, Ulmenstrasse 3 Bauverwaltung 2015-0023 Abbruch und Neubau Doppelkindergarten, Rosgartenstrasse 53 + 53a

[close]

p. 10

10 ANZEIGEN Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 Königliche Kurse am kaiserlichen Arenenberg Diverse Kurse • Kinderkochkurse | Diverse Daten | 80.– bis 100.– • Filzkurse | Diverse Daten | 125.– • Flachsanbaukurs | fünfmal ab 18.3. | 260.– • Kräutergärtli auf dem Balkon | Di 28.4. | 52.– • Spitzen klöppeln | sechsmal ab 21.5. | 285.– • Ernährung bei Arthrose | Dienstag 26.5. | 82.– • Sensenkurs | Samstag 15.8. | 150.– Buchungen und Informationen BBZ Arenenberg | 071 663 33 33 | info@arenenberg.ch Kurse Ernährung und Kulinarik • Backkurse (Brot, Gebäck, Kuchen) | Div. Daten | ab 75.– • Kochen mit Dampfgarer | Diverse Daten | 82.– • Köstlichkeiten aus Brotresten | Do 19.3. | 75.– • Kochen mit kleinem Budget | Dienstag 24.3. | 40.– • Hülsenfrüchte – schnell & lecker | Di 14.4. | 77.– • Wildkräuterküche | Samstag 25.4. | 100.– • Frühling in der Küche | Mittwoch 6.5. | 80.– • Pasteten-Träume | Freitag 8.5. | 90.– • Antipasti, Tapas, Mezze | Di 26.5. | 95.– Alle Kurse unter www.arenenberg.ch | Bestellen Sie jetzt das kostenlose Kursmagazin. FRIEDRICH VON FLOTOW WWW.VOLKSOPER.CH Tel. 0900 441 441 (Ticketino, Fr. 1/min. Festnetztarif) Die Post, SBB, Aarau Info, Abendkasse ROMANTISCH-KOMISCHE OPER So 22. Februar 2015, 17.00 Uhr | KREUZLINGEN, Dreispitz Sa 28. Februar 2015, 19.30 Uhr | AARAU, Kultur & Kongresshaus

[close]

p. 11

KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 KREUZLINGEN 11 Viel Arbeit an der Grenze An der Grenze gibt es eine differenzierte Sichtweise: Während der deutsche Zoll beim Einkaufstourismus über die zunehmende Arbeitsbelastung klagt, bleibt die Schweizer Grenzwache gelassen und sieht sogar die Sättigungsgrenze erreicht. Kreuzlingen. Mit dieser Feststellung überraschte Thomas Zehnder vom Kommando der Grenzwachtregion II (Kantone Thurgau, Schaffhausen und Zürich) anlässlich der Medienkonferenz von Grenzwache und Zoll am Mittwoch beim Autobahnzoll Kreuzlingen-Konstanz. Die Einnahmen im Privatwarenverkehr lagen 2014 mit zehn Millionen Franken ungefähr gleich wie im Jahr zuvor. Probleme bereiteten vielmehr «die grossen Einfuhrmengen». So habe vor allem der Schmuggel von Fleisch und Fleischwaren deutlich zugenommen. Aber auch bei den festgestellten Waffen wurde erneut eine starke Zunahme auf 583 (Vorjahr 420) Verstösse verzeichnet. Mehrheitlich waren es Hieb- und Stichwaffen, aber auch solche, die einen Gebrauchsgegenstand vortäuschen. So waren zum Beispiel Elektroschocker als Handy oder Taschenlampe getarnt. Drogenschmuggel spielt ebenfalls nach wie vor eine grosse Rolle. 10,3 Kilo Haschisch, 0,4 Kilo Amphetamin, 2,7 Kilo Heroin, 5,9 Kilo Kokain und 12,2 Kilo Designerdrogen (NPS) wurden entdeckt. Auch im Bereich Artenschutz werden hin und wieder Fälle von geschmuggelten exotischen Tieren aufdeckt, wie etwa 20 Papageien oder 60 Vogelspinnen. Die Grenzwächter leisten aber auch immer mehr Einsätze zugunsten anderer Behörden und unterstützen beispielsweise im Rahmen der sogenannten «koordinierten Zusammenarbeit» die Kantonspolizei bei Kontrollen oder Fahndungen. Dabei wurden mehr als 2000 gesuchte Personen verhaftet. Eine spezielle Task Force bekämpft die vermehrte Einbruchskriminalität und konnte in gezielten Aktionen Täter in flagranti erwischen. Rekordeinnahmen beim Zoll Die rund 60 Mitarbeiter der Zollstelle Kreuzlingen-Autobahn haben 2014 für die Bundeskasse mehr als 515 Millionen Franken eingenommen, eine Zunahme von knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. «Das ist neuer Rekord», sagte Zollinspektor Karl Müller. Den grössten Posten macht hierbei die Mehrwertsteuer aus. Wie Müller weiter mitteilte, bewege sich die Grenzregion entgegen des allgemeinen Schweizer Trends, der eine Ein als Handy getarnter ElektroschoBild: Thomas Martens cker. Abnahme um eine halbe Milliarde Franken verzeichnete. Im Dienste von Wirtschaft, Sicherheit und Gesundheit stellten die Zöllner massive Überschreitungen des Gesamtgewichts von Lastwagen fest – teils um bis zu 57 Prozent, Mehrwertsteuerbetrug beim Fahrzeugimport oder auch Falschverzollungen. tm Auch Sportfischer fangen weniger Kreuzlingen. Der Sportfischerverein Kreuzlingen hielt im Restaurant «Alti Badi» seine 88. Hauptversammlung ab. Präsident Alfredo Sanfilippo konnte 121 stimmberechtigte Mitglieder dazu begrüssen. In seinem ersten Jahresbericht als Präsident blickte er auf ein ereignisreiches 2014 mit vielen Veranstaltungen zurück. Höhepunkt war das alle zwei Jahre ausgerichtete Sportfischerfest, bei dem dank der tatkräftigen Mithilfe zahlreicher Vereinsmitglieder die Erwartungen übertroffen wurden. Obwohl das Wetter nicht ideal war, kamen viele Besucher. Bemerkenswert ist, dass Petrus seinen Kameraden im vergangenen Jahr nicht gerade hold war, denn es beissen immer weniger Fische an. Sowohl beim Schwemmfischen als auch beim Chretzer-Cup waren die Fangergebnisse dürftig. Das saubere Seewasser mit weniger oder kleineren Fischen macht folglich nicht nur den Berufsfischern schwer zu schaffen, sondern auch den Freizeitanglern. Wie beliebt der Sportfischerverein ist, zeigt sich am grossen Zuwachs an Mitgliedern. So wurden 2014 elf BMitglieder neu als stimmberechtigte A-Mitglieder aufgenommen und in diesem Jahr neun Anwärter. Zudem gebe es eine lange Warteliste für die B-Mitgliedschaft. Insgesamt zählt der Verein jetzt 153 Mitglieder. Damit sich allenfalls ein neuer Vorstand besser auf das Sportfischerfest vorbereiten kann, wurde festgelegt, dass die Vorstandswahlen ab soauch über eine neue Elektroversorgung nachgedacht werden könne, sprachen sich in einer Umfrage nur 17 Mitglieder für den Antrag aus. Dieser wurde von den Antragstellern dann zurückgezogen. Um seine Finanzen zu sanieren, plant der Kanton Thurgau, Bootsbesitzer im Rahmen einer Wassernutzungsgebühr mit 450 Franken mehr pro Jahr zur Kasse zu bitten. Dagegen regt sich Widerstand. Alfredo Sanfilippo wurde beauftragt, sich in einer eigens dafür gegründeten Interessengemeinschaft für die Belange der Bootsbesitzer einzusetzen. Für jeweils 50-jährige Mitgliedschaft wurden Alfred Fleck (Weinfelden) und Alfred Merz (Kreuzlingen) geehrt. Thomas Martens Präsident Alfredo Sanfilippo (r.) ehrte Alfred Fleck (l.) und Alfred Merz für ihre Bild: Thomas Martens jeweils 50-jährige Vereinsmitgliedschaft. fort immer in ungeraden Jahren stattfinden – so wie es an der 49. Hauptversammlung bereits einmal beschlossen wurde. Die Neuwahlen bestätigten Präsident Sanfilippo, Vize-Präsident René Stücheli, Kassier Marc Pernstich, Aktuar Marco Cusinato, Friedrich Probst (Bootshaus) und Hafenmeister Sepp Hess im Amt. Neuer Chef-Kassier ist Heiko Schier, der Hans Steimle nachfolgt. Präsident Sanfilippo regte an, den Familienabend vom November neu auf den August zu verlegen, um besseres Wetter zu haben. Er verspricht sich dadurch einen grösseren Zuspruch bei Musik und Unterhaltungsprogramm im Vereinsheim. Simon Michel und Bruno Rieser stellten den Antrag, beide Steganlagen im Bootshafen mit einer Stromversorgung auszurüsten. Anzeige Durch die zunehmende Anzahl elektrischer Bootsmotoren sei eine solche Investition sinnvoll, so die Begründung. Zudem biete eine Beleuchtung Schutz vor DiebRestaurant Rössli stahl. Eine erste KosRoland König  tenschätzung von insSchmittenstrasse 4  gesamt 80000 Fran8574 Oberhofen-Lengwil ken war jedoch für  alle Beteiligten er- Cordonbleu-Festival  nüchternd. Nach lan 2. bis 9. 3. 2015 Vom 19. ger Diskussion und  dem Hinweis, dass im 071 688 11 88 Zuge einer Renovati- www.roessli-oberhofen.ch  on des Vereinsheims   

[close]

p. 12

12 EINGESANDT/ANZEIGEN KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 Die Volksschulgemeinde ist vom Tisch Die Gründung einer Volksschulgemeinde wäre der einer Einheitsgemeinde vorzuziehen, ist aber dennoch vorerst vom Tisch – nicht nur aus finanziellen Gründen. Kreuzlingen. Anfangs des Jahres 2012 bildete die Primar- und Sekundarschulgemeinde eine Kommission, die den Auftrag erhielt, zusammen mit Fachexperten die derzeitige Struktur der beiden Schulgemeinden auf mögliche Alternativen, wie die der Volksschulgemeinde oder Einheitsgemeinde, zu prüfen. Nach eingehender Abwägung aller Vor- und Nachteile kam man zum Schluss, dass die Gründung einer Volksschulgemeinde der jetzigen Struktur vorzuziehen wäre, da diese, gemessen an der Variante der Einheitsgemeinde, zukunftsorientiert ist und den gestellten Anforderungen der Schule am ehesten gerecht werden kann. Zudem zeigte es sich auch, dass die mögliche Umsetzung, unter Beachtung der vorhandenen Strukturen, einfacher zu realisieren wäre wie beispielsweise bei einer Einheitsgemeinde. Letztere würde voraussetzen, dass die Politischen Gemeinden ebenfalls deckungsgleich sein müssten. Entsprechend entschied sich die Behörde dazu, die Variante der Gründung einer Volksschulgemeinde weiter zu verfolgen und auch die tangierten Politischen Gemeinden über die weiteren Schritte hinsichtlich dieser Möglichkeit zu informieren. voraussichtlich zwei Drittel, bzw. rund sieben Prozent des Steuerfussunterschiedes, während maximal dreier Jahre ausgeglichen. Da jedoch der verbleibende Steuermehraufwand nur schwerlich, wenn überhaupt, mit strukturellen Anpassungen hätte wettgemacht werden können, entschied sich die Behörde dafür, die Gründung einer Volksschulgemeinde unter den gegebenen Umständen nicht weiter zu verfolgen. Zumal Bottighofen auch klare Signale aussandte, dass sie derzeit, und dies nicht nur des finanziellen Aspektes wegen, an einer Zusammenschliessung der Schulgemeinden nicht sonderlich interessiert sei. An der bewährten engen Zusammenarbeit sind indessen die Primarschulgemeinden Bottighofen wie auch Oberhofen/Lengwil sehr interessiert. Es dürfte unbestritten sein, dass in verschiedener Hinsicht Gemeindefusionen aufgrund des Strukturwandels ein Thema bleiben werden, dies sowohl bei den Politischen Gemeinden als auch den Schulgemeinden. Ob und in welcher Weise Projekte hinsichtlich möglicher neuer Strukturen wieder aufgenommen werden, bleibt derzeit offen. Schule Kreuzlingen VSG würde Geld sparen Da neben emotionalen Bedenken verständlicherweise auch der finanzielle Aspekt aufs Tapet kam, wurden, losgelöst von den möglichen administrativen und pädagogischen Vorteilen einer Volksschulgemeinde, die finanziellen Aspekte in Zusammenarbeit mit den Primarschulpräsidenten der Schulgemeinden Bottighofen und Oberhofen-Lengwil geprüft. Ohne alle möglichen strukturellen Anpassungen zu hinterleuchten, konnten in der Tat realistische Sparmassnahmen in der Höhe von rund 200 000 Franken eruiert werden, wobei der bei der Volksschulgemeinde reduzierte Beitrag an den Finanzausgleich bereits eingerechnet ist. Dem gegenüber stand der aktuelle Steuerfuss von Bottighofen, welcher rund zehn Prozent tiefer ist als derje- Bild: archiv Schulpräsident Jürg Schenkel. nige der Schulgemeinde Kreuzlingen. In diesem Zusammenhang wurde der Kanton angefragt, in welchem Rahmen der genannte Unterschied der Steuerbelastung gemäss §15 des Beitragsgesetzes vom Kanton während den vorgesehenen maximal drei Jahren ausgeglichen werden könnte. Steuermehraufwand zu gross Seitens des Amtes für Volksschule wurde der mögliche Ausgleich gemäss seiner Berechnungskriterien ermittelt. Demnach hätte der Kanton Einladung zum Tag der offenen Tür in der Therapiestelle Psychomotorik am Samstag, 21. Februar 2015 09.00 bis 13.00 Uhr Die Fachstelle be ndet sich im Neubau Wehrli, Marktstrasse 11, 2. Stock. Die Therapeutinnen freuen sich, Ihnen einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Eingeladen sind interessierte Eltern, Lehr- und Fachpersonen. C C K U W EIL Z U C C T T RA DI COLOR WORLD © GLYNT 2013 NF C O N H AT TI 100 JAHRE FRISEURE Z R I E G E Das exklusive Friseurerlebnis in Konstanz, Bahnhofsplatz 12 Individuelle Haarverdichtung und Haarverlängerung mit wundervollem Echthaar. ZIEGER Friseure – 4x für Sie in Konstanz: Color World Hair World Lago Hair@Work Bahnhofsplatz 12 Sigismundstraße 9 Bodanstraße 1 Wessenbergstr. 15 - 17 Fon +49 75 31 / 28 24 69 4 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 0 Fon +49 75 31 / 36 51 65 Fon +49 75 31 / 27 57 7 Lassen Sie sich beraten: +49 75 31 / 28 24 69 4 WWWZIEGER FRISEUREDE Besuchen Sie auch unseren Shop Z.HAIRCORNER: Sigismundstr. 9 / Dammgasse 5 Fon +49 75 31 / 12 83 59 - 59 s s

[close]

p. 13

KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 SPORT 13 Wasserballer im Halbfinal Als dreimaliger Titelverteidiger des Schweizer Pokals in Folge musste der SC Kreuzlingen im Viertelfinale gegen Genf antreten, um sich für das Final-Four-Turnier zu qualifizieren. Mit einem 8:9 Auswärtssieg sicherte sich man das Ticket denkbar knapp. Wasserball. In den letzten Jahren war Genf ein Punktgarant für den SC Kreuzlingen. Viele Spiele wurden in der NLA meist problemlos gewonnen, doch durch personelle Aufstockung scheinen die Romands diese Saison deutlich an Gefahr zugenommen zu haben. GESUNDHEIT AKTUELL Dr. med. Roland Ballier, Leiter santémed Kreuzlingen Eisenmangel und die Folgen Der Halbfinaleinzug fiel für die Kreuzlinger beinahe ins Wasser. Bild: archiv währte. Die Genfer Spieler wollten Der Spielbeginn gestaltete sich für die Thurgauer wie erwartet: Trotz der Absenz von Topscorer Vacho sorgten eine gute Defensive und Abgeklärtheit bis in das zweite Viertel für eine 4:0-Führung. Erst danach kam Genf ins Spiel und stellte sich in der Verteidigung dichter auf. Gleich vier Gegentreffer musste der SCK hinnehmen, da man keine Lösung fand und die Treffsicherheit stark nachliess. Nach vier weiteren Kreuzlinger Toren hatte man im dritten Viertel wieder die Oberhand, was jedoch nicht lange schlagen geben und schossen zwei Minuten vor Abpfiff zum Ausgleich, ehe Petrovic das Siegtor zum 9:8 erzielte. Gegner einstellen, der letzte Saison in kämpft hat. Kontinuierlicher Schlagabtausch sich mit einer Niederlage nicht ge- der Liga noch um den Abstieg geVolles Matchprogramm Im Schweizer Pokal stehen nun zwei Teams fest im Halbfinale. Neben der ersten Herrenmannschaft des SC Kreuzlingen steht auch NLA-Meister Lugano NPS in der Runde der besten Vier. Nächsten Sonntag kann das Farm-Team des SCK dies gleichtun, indem es sich gegen den SK Bern durchsetzt. Der letzte Teilnehmer zwischen SP Bissone und SC Frosch Aegeri auserkoren. eingesandt Routinemässig wird vor operativen Eingriffen im Spital bestimmt, ob bei einem Patienten eine Anämie (Blutarmut) vorliegt, weil dadurch eventuell das Operationsrisiko erhöht ist. Gerade bei älteren Menschen ist eine – meist durch Eisenmangel bedingte – Anämie gar nicht so selten und wird präoperativ in bis zu 50% aller Fälle diagnostiziert. Dabei sind die Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Konzentrationsstörungen, verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, depressive Verstimmungen im Alter doch recht häufig und die Therapie, nämlich die Gabe von Eisenpräparaten relativ einfach. Ältere Menschen sind besonders betroffen, weil diese oft nicht mehr in der Lage sind, die erforderlichen Mineralstoffe – in gleicher Weise übrigens auch Vitamine und Spurenelemente – in ausreichender Menge mit der normalen Nahrung aufzunehmen. Ein einfacher Test schafft bei den erwähnten Symptomen schnell Klarheit. Sprechen Sie Ihren Hausarzt beim nächsten Besuch doch einfach darauf an. Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit Ihr Dr. R. Ballier Neuer Gegner Trotz ihres Misserfolgs haben die Genfer gezeigt, dass man sich auf diese Equipe nicht leichtfertig einstellen sollte, schliesslich konnte diese den Titelverteidiger beinahe um den Halbfinaleinzug bringen. Aus diesem Grunde sollten sich auch die Mannschaften der NLA auf einen neuen Keine zweite Überraschung Handball. Trotz eines mehrheitlich positiven Auftritts gegen den Tabellenzweiten RTV 1879 Basel mussten die Kreuzlinger NLB-Handballer als 22:27-Verlierer vom Feld. Bis eine Viertelstunde vor Schluss und dem 18:18 durften die Thurgauer vor 320 Zuschauern in der Sporthalle Egelsee auf den zweiten Überraschungcoup in Folge hoffen. Das 22:22 eine Woche zuvor beim Tabellendritten Baden hatten ihnen sichtlich Moral und Selbstvertrauen eingeflösst. Entscheidend dafür, dass Basel den Kopf am Ende doch noch aus der Schlinge ziehen konnte, war dessen in der Schlussviertelstunde deutlich bessere Effizienz im Abschluss. Dagegen schien beim HSCK nach der starken ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel, als er einen 9:12Pausenrückstand zum 18:18 aufholte, die Luft dünn zu werden. Dies zeigte sich in der erhöhten Fehlerquote. . Markus Rutishauser Saisonende für Eishockeyspieler Am Samstag wurde die 2. Liga Saison für den EHC Kreuzlingen-Konstanz durch den EHC Dürnten im dritten achtel Final-Spiel der Best of Five Serie beendet. Eishockey. Die Partie wurde wie schon die ersten beiden Austragungen von beiden Seiten her intensiv geführt. Obwohl beide Kader mit vielen Ausfällen zu kämpfen hatten, schenkte man sich nichts. Die Vikings gingen schon früh in Führung. Kreuzlingen spielte weiterhin engagiert und konnte durch Stöckli in der 8. Minute ausgleichen. Kurz vor Drittelsende brachte Hiller den EHCKK sogar in Führung. Diese hielt bis Spielmitte. Nach Brunners Ausgleichstreffer begann das Spiel von neuem. Beide Teams agierten konzentriert und defensiv gut organisiert. Falls sich trotzdem mal eine Chance ermöglichte, waren die Torhüter da, um sich auszuzeichnen. Insbesondere Dietschweiler zeigte eine beeindruckende Leistung. Somit dauerte es bis in die elfte Minute der Verlängerung, bis sich der Gruppensieger aus Dürnten mit dem entscheidenden Treffer durchsetzen konnte und damit das Spiel und die Saison des EHCK Kreuzlingen-Konstanz beendete. Wiederaufstieg gehalten Die Serie gewann Dürnten somit erwartungsgemäss mit drei zu null. Doch haben sich die Zürcher Oberländer die Serie weniger eng und anstrengend vorgestellt. Für die kommende Saison gilt es für alle, möglichst viele Erkenntnisse aus der 1. Saison nach dem Wiederaufstieg zu gewinnen. www.ehckk.ch santémed Gesundheitszentrum Brückenstrasse 11 8280 Kreuzlingen kreuzlingen@santemed.ch

[close]

p. 14

14 PUBLIREPORTAGE KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 «Es soll so bleiben wie es ist» Die Praxis Sharon’s Physio feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Im Interview spricht Gründerin Sharon Aebi über ihren Traumberuf, die Selbständigkeit und die Zukunft ihrer Praxis. Kreuzlingen. KLZ: Frau Aebi, warum sind Sie Physiotherapeutin geworden? Sharon Aebi: Mit zwölf wusste ich bereits, dass ich Physiotherapeutin werden will. Schon davor habe ich Spitäler geliebt und gewusst, dass ich ins Gesundheitswesen will. Durch die Kanti habe ich mich durchgebissen und arbeitete anschliessend während sechs Jahren beim Osteopathen Ehab Hussein in Kreuzlingen. Wie kam es zur Selbstständigkeit? Nach der Geburt meines ersten Kindes habe ich mich im Therapieraum des Alterzentrums Kreuzlingen, den ich mit der Ergotherapeutin Regula Wild teile, mit Sharon's Physio selbständig gemacht. Nach gut einem Jahr kam die Anfrage, im Klosterhof mitzumachen. Was ist ihr Erfolgsgeheimnis? Einerseits die Leidenschaft, mit der ich meinen Beruf auch nach all den Jahren noch ausübe. Andererseits versuche ich keine typische Chefin zu sein. Wir sind ein reines Frauenteam und Was waren Höhepunkte der letzten zehn Jahre? Dass ich meinen Traum verwirklichen und heute hier sitzen kann. Ich bin auch glücklich über meine schöne Praxis, in der ich praktizieren darf. Und die Ziele für die Zukunft? Es soll so bleiben wie es ist. Es ist mir wichtiger die Qualität aufrecht zu erhalten und zu verbessern, als zu expandieren. Unser Ziel ist es jeden Patienten individuell nach seinen Problem zu behandeln. Emil Keller Seit 2006 kann man sich auch im Klosterhof behandeln lassen. ZUR PERSON Sharon Aebi ist diplomiert als Physiotherapeutin, Myoreflextherapeutin und Sportphysiotherapeutin. Sie ist geschult in Beckenbodenrehabitation und manuelle Therapie und macht zurzeit noch die Ausbildung zur manuellosteopathischen Therapeutin. Seit sechs Jahren ist sie Ausbildnerin für Pilatesinstruktoren bei Karolina Schmid/ Pilateswiss. kommen ohne Streit aus. Wir arbeiten alle, weil wir wollen, nicht weil wir müssen. Nicht zuletzt auch weil mich mein Lebenspartner, meine Eltern, Schwiegermutter sowie meine Freunde auf meinem beruflichen Weg unterstützen! Das schätze ich sehr. Ihre Ausbildungsliste ist beachtlich, worauf haben Sie sich spezialisiert? Neben der allgemeinen Physiothera- pie und unseren breitgefächerten Angeboten, haben wir uns auf Stress, Depressionen, Burnout Syndrom und Schleudertraumata spezialisiert. Wie kann ich mir das vorstellen? Über die Myoreflex und osteopatischen Techniken kann ich über verschiedene Ebenen starken Einfluss auf das Gehirn und das vegetative Nervensystem ausüben. Schmerzfrei beweglich Sharon Aebi hat irische Wurzeln. Als Logo für ihre Praxis wählte Sie deshalb das Claddagh-Symbol. In Irland trägt fast jede Frau einen Claddagh-Ring am Finger. Die zwei Hände, welche ein Herz mit Krone zeigen, signalisieren für den Kenner, ob jemand ledig, in Partnerschaft oder verheiratet ist. Das 400jährige Zeichen soll ihre Geschäftsphilosphie und Leidenschaft wiedergeben. «Es symbolisiert, wie gerne und mit wieviel Herz ich meiner Tätigkeit nachgehe.» Um den 10-jährigen Geburtstag der Praxis auch fachlich zu feiern, lädt Sharon Aebi am Montag, 2. März, um 19 Uhr zum Fachvortrag «schmerzfrei und beweglich» ins Kurt Mosetter. Restaurant Frohsinn nach Landschlacht ein. Referent ist der Arzt und Heilpraktiker Dr. med. Kurt Mosetter. Er hat an der Albert-Ludwigs-Univeristät in Freiburg im Breisgau studiert und sich auf die Physik des neuromuskulären Systems spezialisiert. Mosetter hat die Myoreflextherapie mit einem AusbildungsCurriculum begründet. Auf Initiative des US-Nationaltrainers Jürgen Klinsmann kümmert er sich seit 2011 als Mannschaftsarzt um die Gesundheit und Fitness der Spieler der amerikanischen Fussball-Nationalmannschaft. Um Anmeldung wird gebeten unter 071 678 11 78 oder info@sharonsphysio.ch. Das Team von Sharon’s Physio (v.l.): Jana Lorenz, Sharon Aebi, Viola Kovacs und Claudia Galietto. Bilder: zvg Das Team ist über die Jahre auf vier Therapeutinnen angewachsen. Zusammen bieten sie eine Fülle an DIENSTLEISTUNGEN: Aktive Therapie: Passive Therapie: Massagen: Gruppen (4-6): Pilatesangebot: Allgemeine Physiotherapie, Sportphysiotherapie, Myoreflextherapie, Lymphdrainage, Manuelle Therapie, Beckenbodenrehabilitation. Elektrotherapie, Lymphdrainage an Geräten, Fango, Ultraschall. Klassische-, und Sportmassagen, Hot Stone Massage, Bindegewebemassage. Rückengymnastik, Sturzprophylaxe. Einzel- und Gruppentraining an Pilatesgeräten (Reformer, Cadillac, Chair und Matclass). Sharon’s Physio Praxis im Klosterhof Klosterhofstrasse 1 8280 Kreuzlingen Telefon 071 678 11 78 Telefax 071 678 11 79 nfo@sharons-physio.ch www.sharons-physio.ch

[close]

p. 15

KreuzlingerZeitung Nr. 8 20. Februar 2015 REGION 15 «Seit zwei Jahren wird intrigiert» Der KreuzlingerZeitung liegen Beweise vor, dass eine Gruppe aus Salenstein seit fast zwei Jahren versucht, Gemeindeammann Roland Streit aus dem Amt zu drängen. Meldeläufer der Unzufriedenen war Roland Nothhelfer. Kreuzlingen. Der Wahlkampf in Salenstein ist zur fürchterlichen Schlammschlacht ausgeartet. Schon die Stimmung an der Podiumsveranstaltung vom Freitag vor einer Woche war zum Zerreissen angespannt. Mittlerweile heizte ein Flugblatt mit kritischen und persönlichen Fragen zu den von der Findungskommission (FiKo) portierten KandidatInnen die Stimmung im Dorf erneut an (siehe Kästen). Für den Gemeindeammann Roland Streit sind die im Flugblatt erhobenen Vorwürfe nachvollziehbar. Und er enthüllt, dass Roland Nothhelfer – der sich aktuell damit brüstet, Ruhe in den Gemeinderat bringen zu wollen – den Aufruhr in Salenstein selbst gestartet hat. boykottiert (verhindert)», so der Droh-Brief im Namen von Leuten, die heute kandidieren. Aber Streit ging nicht. «Bei einem Fussballspiel verlasse ich den Platz auch nicht, bloss weil der Gegner unfair spielt oder sogar den Schiedsrichter bestochen hat», sagt er. Die Zustände im Dorf nennt er einen «Filz». Roland Nothhelfer sei ein «selbstherrlicher Dorfkönig». Während den langen Jahren, in denen Nothhelfer Vize-Gemeindeammann war, habe es öfter Deals zwischen Tür und Angel gegeben. «Ihm fällt es schwer, zwischen seinem Hut als Privatmann und dem als Gemeinderat zu unterscheiden», urteilt Streit. Wem er wohlgesonnen war, habe Nothhelfer gerne Gefallen getan und auch mal Augen zugedrückt. Streit indessen habe vor vier Jahren einen «Saftladen» übernommen. Nicht mal ein funktionierendes Archiv habe die Gemeindeverwaltung gehabt. «Überall im Dorf stehen Schilder ohne Bewilligung, wer die Beziehungen hatte, bekam ein passendes hingestellt», berichtet Streit über Nothhelfers Willkür-Herrschaft. Er selbst hingegen habe von Beginn seiner Amtszeit an angestrebt, Projekte aufzugleisen, eine gute Arbeit zu machen und vor dem Gesetz alle gleich zu behandeln – egal ob arm oder reich. Und diese Linie will er auch trotz hartem Gegenwind weiter durchziehen. «Was passiert, wenn man frischen Wind in eine Vetternwirtschaft bringt, muss ich gerade am eigenen Leib erfahren», sagt Streit. sb Streithähne: Roland Streit (l.) und Roland Nothhelfer. Bilder: Stefan Böker quent befolge und keinerlei Vetternwirtschaft dulde, versuchen sie seitdem, mich aus dem Amt zu drängen.» Als Meldeläufer bezeichnet Streit seinen Vize-Gemeindeammann. «Roland Nothhelfer sprach immer im Namen von Anderen.» Kampfansage per E-Mail Die KreuzlingerZeitung hat Einsicht in brisanten Mailverkehr. Bereits im Mai 2013 schrieb Roland Nothhelfer im Namen von Jürg Singer, Sven Singer, Kurt Gilg, René Furter, Markus Irsslinger, H. P. Neuweiler, Alfred Rihs, Lorenz Stopper, Kurt Meier und anderen. Diese Unzufriedenen forderten lauft Nothhelfer einen Marschhalt bei Projekten wie dem Alterskonzept oder dem Blockheizkraftwerk. Dorn im Auge waren ihnen 30er-Zonen und Gesetz vs. Gefälligkeiten? «Ich werde seit fast zwei Jahren mit Dreck beworfen», sagt der amtierende Gemeindeammann, «irgendwann reicht es.» Die Gemeinderäte Ewa Zwick und Hansjörg Hauser bestätigen seine Aussagen. Roland Streit sei Opfer einer Hetzkampagne. «Mit meiner politisch geradlinigen Art bin ich gewissen Leuten zu stark auf die Füsse getreten. Weil ich Gesetze konse- Parkplatzbewirtschaftung und vor allem: Bauliches. Sie sahen in Streit vor allem einen Verhinderer im baulichen Bereich. Dass die Gemeinde das Haus Gremlich kaufte und so einem bekannten Salensteiner Immobilienkönig vor der Nase wegschnappte, habe «das Fass zum Überlaufen gebracht», so der Text der E-Mail. Die Kriegserklärung der Gruppe gipfelte in der Forderung, Streit solle sich öffentlich entschuldigen oder zurücktreten. «Ansonsten werde er an der nächsten Wahl 2015 nicht mehr gewählt! Sämtliche Projekte würden dann in den nächsten zwei Jahren INTERVIEW Interview mit Vize-Gemeindeammann Roland Nothhelfer auf S. 20. DICKE LUFT AM PODIUM «Es gehört zur politischen Kultur, auch in schwierigen und für einen selbst unangenehmen Zeiten mit der Bevölkerung zu kommunizieren», lobte Bernhard Friedrich, Präsident der Findungskommission (FiKo) einleitend. Denn genau das taten seine Kandidatinnen und Kandidaten am Podium vom Freitagabend. Aus dem Publikum kamen mitunter sehr kritische Fragen an sie, vor allem an Schulpräsidenschaftskandidatin Yvonne Baer und Vize-Gemeindeammann Roland Nothhelfer. Letzterer musste sogar über den Zwist zwischen ihm und Werke-Chef Urs Nater Auskunft geben. Man kenne sich seit Jahren, sagte Nothhelfer, beide seien sie Hitzköpfe. Nothhelfer werde, solle er gewählt werden, sofort ein klärendes Gespräch unter vier Augen suchen. Teilweise hatte man SCHOCKIERENDES FLUGBLATT Das Flugblatt von Salenstein enthält heftige Anschuldigungen. Verfasser Jean-Claude Badertscher von der Gruppe «OK (offen&klar)» wirft der Findungskommission (FiKo) und ihren Kandidaten und Kandidatinnen vor, Krieg gegen Gemeindeammann Roland Streit zu führen. Streit stehe ihren Privatinteressen im Wege, weil er versucht habe, der «privatgeschäftlichen nur Profit orientierten Spekulation mit Grundeigentum» einen Riegel vorzuschieben. Dem über 30 Jahren waltenden Vize-Gemeindeammann Roland Nothhelfer – er kandidiert für die Opposition als Gemeindeammann – unterstellt Badertscher Willkür und Vetternwirtschaft. Im Flugblatt sind auch persönliche Anfeindungen und Beleidigungen enthalten. Nothhelfer als «streitsüchtig und selbstherrlich» oder Gemeinderats-Kandidat Lorenz Stopper als «ängstlichen Verzögerer» zu bezeichnen, sind nur einige davon. «Unwahre, persönliche und ehrverletzende Angriffe», nennen das die FiKo-Kandidaten in einer schriftlichen Reaktion. Sie distanzieren sich in aller Form von einem solchen Wahlkampf und kritisieren die «deplatzierten Äusserungen, die unsachgemässen Argumente und die unwahren Behauptungen.» Badertscher steht zu seiner Flugblatt-Aktion, würde aber gewisse Äusserungen heute nicht mehr so formulieren. «Ich habe das geschrieben, als ich wütend war und bin wohl etwas zu weit gegangen», sagt Badertscher. «Dafür bitte ich um Entschuldigung.» sb Beide Dokumente auf www.kreuzlinger-zeitung.ch Alt Gemeinderat Marcel Treuthart (r.) trat nach vorne und belastete Roland Streit. aber auch das Gefühl, einer PR-Veranstaltung beizuwohnen. Roland Streit nahm nicht teil. Er war aber als Gast vor Ort und wurde mit Vorwürfen überschüttet. Er schanze sich Aufträge zu und mache Mitarbeiter fertig. Da Streit sich weigerte, nach vorne zu treten, entzog ihm Moderator Marcel Schuler konsequenterweise das Wort, als er auf die Vorwürfe antworten wollte. Für viele steht damit fest, dass Streit eine wichtige Chance verpasste, um öffentlich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen. sb

[close]

Comments

no comments yet