Narrenblatt 2015

 

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Narrenblatt Schöllbronn

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Narrenblatt 2015 Narren-Zunft Schöllbronn Hallo Schöllbronn! Auch wenn in diesem Jahr die Straßenbespannung wetterbedingt verspätet auf närrisches Treiben verweist, einen echten Fasenachter kann das nicht erschüttern! Tapfer ziehen unsere Retzberghexen, Möggel und Kleeblätter von Umzug zu Umzug und reißen auch jeden noch so zögerlichen Zuschauer in ihren Bann. Zurück in Schöllbronn wird dann am Schmutzigen Dunschtig ab 6 Uhr morgens die Hochphase der Fasenacht von den Hemdglonkern eingeläutet. Höhepunkt ist natürlich der Umzug am Fasenachtssamstag. Über 2000 Hästräger treiben in den Schöllbronner Straßen ihr Unwesen. Wir laden euch ein, bis zum Aschermittwoch mit uns dem fasnachtlichen Treiben zu frönen ... In diesem Sinne ... eine glückselige Fasenacht! Schöllbronner Tatü, tata mit närrischer Unterstützung Solidarität unter Meggel Schöllbronn Die DRK-Bereitschaft Schöllbronn verrichtet für die Narren-Zunft seit rund 25 Jahren den medizinischen Notdienst am Fasenachtsamstag. Als das DRK ein neues Einsatzfahrzeug anschaffen musste und zur Finanzierung um Spenden bat, war in der Verwaltung der Narren-Zunft recht schnell entschieden, dass wir unsere jährliche Aktion „Spende statt Auftrittsgeschenke“ dem DRK zukommen lassen. Im Rahmen des Zunftabends 2014 haben wir dann an Andreas Ochs einen Spendenscheck in Höhe von 300,- € überreicht. Die Leistungen unserer Akteure, egal ob jung oder alt, auf und hinter der Bühne, sind ein hoher Wert unserer Vereinsaktivitäten und wir schätzen diese Leistungen sehr. Aber wir sind uns auch sicher, dass gerade hinsichtlich von Aufmerksamkeiten (was, welcher Wert, wechselnd oder jedes Jahr gleich, …) das Geld für die Finanzierung des Fahrzeugs sehr gut und effektiv angebracht wurde. Wir wünschen dem DRK viel Freude mit dem neuen Auto und dass es hoffentlich ganz selten zum Einsatz kommen muss. (AnLa) Euer Ditmar Niederl Zunftmeister

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22 Jahre Dorfhock Kommunikation wie’s früher war Schöllbronn Die Aktivitäten der Narren-Zunft liegen zweifelsohne in der Fasenachtszeit. Damit die Bevölkerung aber auch unter dem Jahr sieht und spürt, dass es eine Narren-Zunft gibt, richten wir seit 1991 Ende Juli auf dem Platz zwischen Rathaus und Kirche den Dorfhock aus. Zwei Mal wurde er wegen schlechtem Wetter abgesagt − somit hatten wir mit dem Dorfhock 2014 ein närrisches Jubiläum von 22 mal Dorfhock in Schöllbronn. Kommunikation „wie’s früher war“, ergänzt mit einfachem Essen − das war und ist der Leitgedanke für den Dorfhock. Bis in die Nachkriegsjahre hat es in Schöllbronn viele Gemeinschaftshäuser gegeben (also die frühere Form der Eigentumswohnungen) und durch enge Bebauungen hatten Nachbarn auch Fahrtrechte über fremde Grundstücke. Die Kommunikation fand durch Unterhaltung mit Nachbarn oder in der Familie statt, Nachrichten wurden durch wöchentlich erscheinende Zeitungen verbreitet (z. B. „Badischer Landsmann“). Sommers hat man sich nach getaner Arbeit auf die Staffel oder die Bank vor dem Haus gesetzt und mit dem Nachbarn − wenn man grade nicht zerstritten war − einen Krug Most getrunken. Und heute: man setzt sich vor den Fernseher … oder blättert die Tageszeitung oder sonstige Magazine und Fachzeitschriften durch … oder surft im Internet. In der heutigen schnelllebigen und stressigen Zeit hat die Bevölkerung mit dem Dorfhock die Möglichkeit, mal wieder wie früher mit Freunden, Nachbarn oder Bekannten den Feierabend zu beginnen und in gemütlicher Runde nette Gespräche zu führen. Schon legendär ist die heiße Fleischwurst aus dem Kessel. Zum Dorfhock 2012 hatten wir erstmals Saure Nierle mit Bratkartoffel und Dampfnudel mit Grombieresupp im Angebot. Aber auch andere rustikale Speisen wie Knoblauchbaguette oder Rettichbrot werden für den kleinen Hunger zwischendurch angeboten. Mit etwas Hintergrundmusik oder auch ohne ist das die Grundlage für „viel G’schwätz“. In den letzten Jahren versuchen wir auch mit ländlichen Tätigkeiten wie das „In den Stall holen der Kühe“ oder „Waschtag“ das Dorfhockgeschehen zu ergänzen. (AnLa)

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Raubkatzen Zwei weitere Löwinnen im Rudel der Narren-Zunft Speyer / Schöllbronn Auch dieses Jahr hatte die Narren-Zunft mit Andrea und Stephanie Kaupert zwei Anwärter auf den Goldenen Löwen. Der Goldene Löwe ist eine der höchsten Auszeichnungen, die ein Fasenachter nach 22-jähriger, ununterbrochener Aktivität durch die Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalsvereine verliehen bekommt. Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 4. Januar in Speyer an die Akteure der Narren-Zunft diese Auszeichnung vergeben. In diesem Jahr hatten wir wieder die seltene Konstellation, dass Mutter und Tochter am gleichen Tag zusammen den Goldenen Löwen erhalten haben. Insgesamt wurde diese Ehrung an diesem Tag 279 Mal an Karnevalisten im gesamten Verbandsgebiet von Mittelbaden, Nordbaden, der Vorder- und Westpfalz verliehen. Die jüngste Geehrte war 21 Jahre jung, der älteste 78 Jahre alt. Offensichtlich haben bei der Fastnacht die Frauen die längere Puste: 153 Frauen haben diese Auszeichnung erhalten, aber „nur“ 126 Männer. Stephanie Kaupert kam als Gardemädchen zur Narren-Zunft und hat bei den Narrenstöpseln und den Tanzknöpfen getanzt und tanzt aktuell bei den Roten Funken. Seit 2004 fungierte sie als Co-Trainerin bei den Narrenstöpseln und als wir vor drei Jahren eine Trainerin für die Tanzknöpfe suchten, war Stephanie bereit, diese neue Aufgabe zu übernehmen. Gerade die Jugendarbeit erfordert ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Jüngsten, um bei ihnen die Freude und Begeisterung zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ihre Mutter Andrea Kaupert trat 1987 der Narren-Zunft bei und hat 1992 die Aufgabe der Gardebetreuerin bei den Tanzknöpfen, der mittleren Garde, übernommen. Seither kümmert sie sich um das Drumrum: bei der Auswahl der Kostüme, Bestellungen aufgeben, Anwesenheitsliste führen, Terminabstimmungen, Schminken für die Auftritte der Mädchen … also eine Löwenmutter, die ihre Jugend versorgt. Wir wünschen Andrea und Stephanie auf diesem Weg weiterhin viel Spaß bei der Schöllbronner Fasenacht und bedanken uns für die langjährige Vereinstreue. (AnLa) Foto: F. Hesselmann Wo ist meine Klarinette? Verhängnisvoller KfZ-Tausch Schöllbronn Der Engelhardt und die Sybille waren vom Schwager bzw. Onkel Joe zu seinem 70sten Geburtstag eingeladen worden. Da die Geburtstagsfeierlichkeit aber mit dem Oktoberfest vom Musikverein zusammen fiel, hat die Sybille entschieden, nicht mit auf den Geburtstag zu fahren, sondern hat sich voller Elan bei den diversen Arbeiten rund um das Oktoberfest vom Musikverein eingebracht. Engelhardt hat sich dann überlegt, dass er aus organisatorischen Gründen doch lieber den Bus von Sibylle nehmen würde. Und diese hat dann auch gesagt, „ja, den kannst haben“. Und so fuhr der Engelhardt mit dem Bus nach Österreich. Als die Musiker sich dann samstags zur Werberundfahrt mit Musik durch Schöllbronn treffen wollten, entbrannte bei Sibylle auf einmal panikartig ein Gedankenchaos im Kopf: wo ist meine Klarinette? Und recht schnell wurde ihr klar: seit der letzten Probe am Donnerstag liegt die noch im Kofferraum im Bus − und der Bus ist in Österreich! Ein kurzer Anruf brachte dann auch die Bestätigung. Der Engelhardt hatte somit eine Klarinette, mit der er nichts anfangen konnte. Die Sybille hingegen hat in totaler Flexibilität auf ein altes Instrument aus dem Vereinsbestand mit 4er Blatt zurückgegriffen und sich damit rumgeschlagen. Und sicherlich werden beide, wenn sie mal wieder Autos tauschen, genauer prüfen, was sie so an Begleitgut mitführen. Oder ob der Engelhardt noch das Klarinettenspielen lernt? (AnLa)

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In vino veritas Ettlingen an der Badischen Weinstraße?! Ettlingen Bisher führte die Badische Weinstraße von Baden Baden nach Weil am Rhein. Durch die bekannten Weinanbaugebiete wie die Ortenau, den Breisgau, Kaiserstuhl, Tuniberg oder das liebliche Markgräflerland. Sicherlich hat eine Vielzahl der Narrenblattleser dort in einer Besenwirtschaft oder in einem Weingut auch schon das ein oder andere Viertele gepfetzt. Seit Anfang Mai wurde die Badische Weinstraße verlängert bis ins südliche Hessen. Dem Einsatz von OB Arnold beim zuständigen Amt im Regierungspräsidium ist es zu verdanken, dass die Straße nun auch Ettlingen mit einbezieht! Klingt ja gut: Ettlingen an der Badischen Weinstraße! Und braune Hinweisschilder an bestimmten Straßen machen das deutlich. Aber welches erlesene Tröpfchen kommt denn aus Ettlingen? Die Römer haben mal damit angefangen. Mittlerweile ist der Weinbau am Robberg längst Geschichte, es gibt nur noch zwei oder drei Hobbywinzer, die Wein für den Eigenbedarf ausbauen. Und wenn man den Berichten glauben darf, waren die Erzeugnisse eher ein herber Bio-Wein als eine wirkliche Gaumenfreude. Einige Relikte gibt es noch, das Weiße Haus oder der Robbergbrunnen zum Beispiel. Nicht zu vergessen die Fahne vom ehemaligen Ettlinger Winzerverein – sie ist die älteste bekannte Winzerfahne und wird im Ettlinger Schloss archiviert. Bei den zuvor genannten Weinanbaugebieten gibt es schöne Wanderwege durch die Rebhänge. Gut, am Ettlinger Robberg könnten die Wanderer auch rumlaufen – müssten dann aber im Vogel-Bräu ein Bier trinken, um ein lokal hergestelltes Getränk genießen zu können. Aber vielleicht hat man ja auch zwischendurch mal keinen Wein-Durst. Jetzt bleibt die Frage offen, ob sich OB Arnold mit dem Weinanbau ein neues Hobby gesucht hat und die Nähe von Wohnung und Arbeit im Weinberg des Herrn als Ausgleich für den Stress auf dem OB-Stuhl nutzen will. Zur Vermarktung bedarf es ja eines Flaschenetiketts und einem Namen für den Tropfen. Wie wäre es denn mit „Ettlinger Schultesgarten“ oder „Arnoldglück“? In diesem Sinne: in vino veritas! Viva Ettlingen an der Badischen Weinstraße. (AnLa) Auto vergessen Friseurbesuch mit Tiefenentspannung Schöllbronn Chrissy war beim Friseur in Karlsruhe und hat ein neues Hairstyling bekommen. Als sie fertig war hat sie sich mit ihrem Partner getroffen. Dieser war entzückt über die schöne neue Frisur und nachdem er entsprechende Komplimente gegeben hatte, sind die beiden noch was trinken gegangen. Irgendwann haben die beiden dann den Heimweg angetreten und in der Baierbäch, kurz vor Schluttenbach, sagt die Chrissy zum Dominik: „Ach Gott, ich sitz ja bei dir im Auto! Was hab ich denn gemacht? Mein Auto steht in Karlsruhe im Parkhaus“! Der Dominik schaute entsetzt. Es blieb dann nichts anderes übrig als umzudrehen und nach Karlsruhe zurück zu fahren, damit die Chrissy im Parkhaus ihr Auto holen konnte. (AnLa)

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Schöllbronn Die Lumpenschnüre entlang der Moosbronner Straße flatterten im Wind. Am Straßenrand und auf den Straßen tummelten sich Tausende von Zuschauern, mal mehr, mal weniger verkleidet. Viele haben schon ihre Stammplätze, kommen seit Jahren zum Schöllbronner Umzug. Die Blicke zum Himmel häuften sich, dunkelgraue Wolken zogen auf und die Erinnerung an den Umzug in 2013 wurde wach, als just zum Umzugsbeginn ein langanhaltender Schneeschauer niederging. Aber das Wetter spielte mit, das farbenfrohe und stimmungsvolle Gesamtbild wurde nicht gestört. Die Narren machten dann ordentlich Stimmung, besonders die Hexen trieben ihren Unfug mit dem Publikum oder machten durch schon athletische Pyramiden auf sich aufmerksam. Sie entführten junge Mädels in ihren Hexenwagen oder drückten manchem Zuschauer ihren Stempel auf. Andere wiederum hatten Rätschen dabei und sorgten so für mächtig Radau. Mit beeindruckenden Masken und richtig schrägen Tönen wartete die Guggenmusik Troubadix aus der Schweiz auf. Etwas mehr als zwei Stunden waren dann vergangen, bis die letzte Gruppe an der Ehrentribüne in der Ortsmitte vorbeigezogen war. Dann wurde mit feinster Straßenfastnacht weiter gefeiert. Und bei den Chaos-Moggel führten befreundete Guggenmusiken ein kleines Monsterkonzert auf. (AnLa)

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, e f u r n e r r a N Musik und e n u a L e t s be Hingucker usik m n e g g u G r Schweize erer d n o s e b n i war e

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Frühstücksei Auch einfache Küche hat ihre Tücken Schöllbronn / St. Anton Die sechs Winterurlauber Volker, Tobias, Matthias, Hanspeter, Daniel und Andreas fuhren Mitte Dezember mal wieder nach St. Anton zum Skifahren. Auf der Fahrt stärkten sie sich dann mit einem kleinen Vesper aus der Hand (neudeutsch Fingerfood), u. a. hatte der Volker hartgekochte Eier mitgebracht. Nach dem man am Abend die Skiabfahrten und andere Themen ausgiebig besprochen hatte, waren Hanspeter und Andi die ersten, die am nächsten Morgen aufgestanden waren. Noch etwas schlaftrunken dachte Andi, ich bereite das Frühstück vor und mache auch für jeden ein feines, weiches Frühstücksei. Der Hanspeter meinte dann, „ich habs gern, wenn auch’s Weiße noch labberig ist, nimm meines bitte früher raus“. Als dann alle am Tisch saßen und der Hanspeter voller Appetit sein Ei aufschnitt, stand ihm die Enttäuschung förmlich im Gesicht. „Was ist denn das? Das ist nicht hart, das ist ja steinhart!“ Und auch die anderen Skifahrer öffneten ihr Ei und jedes war hart. Da schaute der Volker auf die Küchenanrichte, sah einen braunen Eierkarton und fragte: „Aus welchem Karton hast denn die Eier genommen?“ „Ha, aus dem, der dort auf der Anrichte stand, da waren gerade noch 6 Stück drin“, entgegnete der Andi. „Jetzt wundert mich nichts mehr! Du hast die Abgekochten von mir noch mal ins Wasser genommen und gekocht! Die frischen Eier sind im Schrank. Abgekochte Eier werden nicht mehr weich!“ Am nächsten Morgen gab es dann zur Sicherheit Rühreier und am Sonntagmorgen im zweiten Anlauf wunderbare Eier mit weichem Dotter. (AnLa) KO S M E T I K - ST U D IO H U G Ursula Hug · Moosbronner Straße 25 · 76275 Ettlingen Telefon (07243) 2 01 04, privat 26 03 Fliesen & Natursteinverlegung Maurer- und Betonarbeiten Kachelofen Service Estricharbeiten Pflasterbau Meisterbetrieb Klaus Richter & Achim Langer Otto-Lilienthal Str. 4 · 76275 Ettlingen Tel.: 07243 526808 · Fax 526809 www.hlr-bauservice.de Impressum Nur durch das Entgegenkommen der inserierenden Firmen ist es möglich, das Narrenblatt jedes Jahr herauszubringen. Liebe Leserinnen und Leser: bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Einkäufen bzw. Auftragsvergaben die uns unterstützenden Firmen. Herausgeber: Narren-Zunft Schöllbronn 1984 e. V. Textbeiträge: Andreas Lackner (AnLa), Ditmar Niederl (DiNi), Hubert Dreher (HuDr), Sabrina Finsterle (SaFi) Bilder: Klaus Müller (kdm, BNN, Zunftabend und Umzug), Michael Kopp (Dorfhock), Severine Lehnhardt (Umzug, Eisdiele) – Einzelne Bilder wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Sebastian Barton, Andreas Domann, Matthias Günter, Friedmar Hesselmann, Rolf Kehrbeck, Volker Mai, Frank Mauderer, Anke Niederl, Kathrin Schoeck, Harald Schröder. Gestaltung und Druck: Druckerei Butz & Bürker, Karlsruhe – Inh. Winfried Karcher Redaktionelle Gesamtkoordination: Andreas Lackner

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Festdamenführer Siegerkorso ähnlich jenen aus Berlin, München oder Dortmund in Völkersbach Völkersbach Beim Waldfest vom Musikverein stand sonntagabends eine Runde gut gelaunter Schöllbronner zusammen. Irgendwann kam einer auf die Idee „Wir könnten doch nächsten Samstag bei der Traktorenparade in Völkersbach mitfahren. Wer ist dabei?“ Der Baumes meinte dann auch „kein Problem, ich besorge dazu den Traktor vom Vater“. Gesagt, getan. Vom Tennisclub waren die Spielerinnen „Damen 40“ frisch in die Erste Bezirksliga aufgestiegen und somit war klar, dass die Tennis-Girls auf dem Anhänger Platz nehmen werden. Der Alex hat dann auch alles schön gerichtet: Traktor, Anhänger, Tisch, zwei Bänke, Birkenzweige. Und so wurde die Traktorenparade zum Meisterschaftskorso der Tennisdamen umfunktioniert. Standesgemäß gehören zu solch einem Anlass dann auch galante Festdamenführer. Die wurden dann auch rasch gefunden. (AnLa) www.narren-zunft.de Gerüstbau Thomas Würdinger Pfarrer-Fettig-Str. 27 76275 Ettlingen Tel./Fax: 07243/2773 ̆ FENSTER + TÜREN ̆ INNENAUSBAU NACH MASS Das Bauer-Team grüßt alle Närrinnen und Narren und wünscht eine lustige Faschingszeit. I MERE ț ZIM EREI DECK H C A U țD CHBA CHDA A L R F ț NE EI LECH B E H C ERVIC ț DA BAUS . M E G unter: ț ALL ationen Mittelbergstraße 40 Mittelbergstraße 40 76275 Ettlingen 76275 Schöllbronn Tel.: 07243 29167 Tel. 0 72 43 - 2 91 67 Fax: 07243 Fax 0 72 43 - 2 20316 03 16 SCHREINEREI SCHREINEREI www.b Inform h.com weitere uer-dac a ZIMMEREI-BEDACHUNG GMBH 76275 Ettlingen-Owr. · Industriestraße 17 Telefon 07243/5949-0 · Telefax 07243/5949-20 Unterm Jahr und an Fasching sagt meiner: „So wie der Schreiner, kann’s keiner!”

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Viva Italia – Viva Aldo Italienische Verhältnisse mitten in Schöllbronn Schöllbronn Über die Sommermonate war er mittlerweile eine Institution in Schöllbronn. Aldo und seine Eisdiele „unten beim Benno“. In 17 Jahren war er Anlaufstelle zum Abschluss nach einem schönen Schwimmbadtag in unserem Waldbad oder einfach ein süßer Tagesabschluss nach einem stressigen oder heißen Arbeitstag im Sommer. Als die Frage aufkam, neuer Standort oder Verlust der Eisdiele, wurden wesentliche Personen wie Ortschaftsrat, Grundstücksbesitzer, Nachbarn, Landschaftsbauer, Container-Lieferant, Markisenlieferant und Bauordnungsamt ganz unkonventionell plötzlich zum italienischen Buccheri-Clan. So, wie man das in diversen Filmen und Reportagen um die Mafia, Camorra, … schon gesehen hat. Den Gedanken einer mobilen Eisdiele hat man weiterentwickelt und dann kam das Ganze ins Rollen. In einem für italienische Verhältnisse unglaublichen Tempo wurde an einer Stelle, wo man es eigentlich nach deutschem Rechtsempfinden nie für möglich gehalten hätte, ein Container platziert. Also so ähnlich, wie ihn viele aus Big Brother kennen. Nur hier mit dem Unterschied, dass aus Aldos Container jeder mit seiner Portion leckerem Eis glücklich raus geht So hatte man dann in den Sommermonaten italienisches Flair mitten in Schöllbronn. An der stark befahrenen Straße Richtung Völkersbach bzw. ins Moosalbtal saßen Kunden und genossen ihr Eis bzw. viele kleine Leckermäuler standen Schlange für ihre „Drachenfrucht“. Und viele freuen sich sicherlich schon auf den Eis-Sommer 2015 mit vielen bekannten und neuen Eiskreationen á la Aldo. Da wir ja alle zum Buccheri-Clan gehören und somit Familie sind: damit der Container nicht einfach nur ungenutzt rum steht, könnte man diesen italienisch-unpragmatisch am Fasenachtsamstag für eine Wurstbude oder eine Aprés-Umzugs-Bar umnutzen. Alternativvorschläge nimmt die Narrenblattredaktion gerne entgegen. (AnLa) ... der Maler machts! Das Beste ist ein guter Service! Testen Sie uns! & $ # %# * % & # % # ) % ! ' &" #% ((( ' &" #% Ruhesteinstraße 1 76275 Ettlingen Tel.: Fax: 0 72 43 / 2 95 93 0 72 43 / 21 91 78 Thomas Ungemach Maler- und Lackierermeister Betriebswirt des Handwerks Absolvent des venezianischen Mastro Kurses Gerüstbau Malerarbeiten Fassadenanstriche kreative Raumgestaltung

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Frauenpower 2014 Närrischer Nachwuchs Annalena • 6.8.2014 • 51 cm • 2.950 g Lena Sophie · 27.10.2014 · 53 cm · 3.550 g Schöllbronn Nachdem sie 2011 zueinander „Ja, ich will“ gesagt haben, war es dann letztes Jahr im August soweit: Maren und Martin Ochs wurden glückliche Eltern ihrer Tochter Annalena. Auch im Hause Schröder ist im Juni der Klapperstorch gelandet. Unsere Melkerin Jenny und ihr Sebastian freuen sich über Töchterchen Emilia. Bei Familie Jessica (geb. Lemche) und Sven Burgey hat der kleine Finn ein Schwesterchen bekommen und somit ist ein Pärchen da. Lena Sophie ist als jüngster Familiennachwuchs nun voll im Blick bei den Burgey's. Die Narren-Zunft freut sich mit den Eltern über den Nachwuchs. Und wenn sich bei den Mädels dann hoffentlich mal die Fastnachtsgene mütterlicherseits voll entwickeln, ... … werden sie schon sehr bald wie Felix Karbstein und Maurice Niederl an Umzügen in der Region mitlaufen. Emilia • 24.6.2014 • 53 cm • 3.070 g www.narren-zunft.de [DECKE] AUFINGER OBERFLÄCHENGESTALTUNG [WAND] Mittelbergstraße 32 · 76275 Ettlingen-Schö. Telefon (0 72 43) 2 93 12 · Fax (0 72 43) 2 02 59 [BODEN] Bernhard Aufinger Malerfachbetrieb O t t o s t r a s s e 2 7 6 3 1 6 M a l s c h FON/FAX 0 72 46 94 41 88/89

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Närrisches Potpourri Schwungvolle Tänze und Pointen aus der Bütt Schöllbronn Bunte Kostüme, schwungvolle Tänze, Büttenreden und Guggenmusik. Die Narren-Zunft Schöllbronn lud zum Zunftabend ein und das närrische Publikum stand parat, um die fünfte Jahreszeit gebührend zu feiern. Nach dem Einmarsch der Aktiven und der Begrüßung der Gäste durch Stefan Karbstein konnte mit Winfried Karcher der vierzehnte Obermoggel ernannt werden. Noch mal ein Narri-Narro und dann war die Bühne frei für die Aktiven. Die Narrenstöpsel, die jüngsten Aktiven der Zunft, nutzen sie dann auch gekonnt mit ihrem Showtanz „Überfall im Schlaraffenland“. Auf Visite begab sich Frau Dr. Wirbelwind, alias Kerstin Frank vom ECV. Trotz ärztlicher Schweigepflicht hat sie einiges von ihren Erlebnissen als Krankenhausärztin mit dem Patient „Mann“ ausgeplaudert. „An Tagen wie diesen“ - da sollte auch das Tanzpaar Anna-Maria Finsterle und Lucas Ochs mit ihrem schwungvollen Tanz nicht fehlen. Überraschend für das Schöllbronner Publikum, wo man sich ja kennt, kamen die zwei ortsbekannten Dorfjungfern (Anke Niederl, Andreas Lackner) in die Halle. Sie berichten über ihr sittsames und genügsames Leben und wollen trotz fortgeschrittenen Alters immer noch nichts von Männern wissen. Tänzerisch ging es weiter mit dem ersten Gardetanz des Abends von den Tanzknöpfen. Tiefe Einblicke ins Stammtischseelenleben der Männer vermittelte Bernd Siemers. Jeder Mann fühlte sich in seiner These bestätigt, dass ein Bierbauch eine Vergrößerung der erotischen Angriffsfläche sei. Und ist es Zufall oder nicht, dass eine Kiste Bier 24 Flaschen hat, genau so viele, wie ein Tag Stunden? Beine, Beine und noch mal Beine ... 13 Rote Funken präsentierten eindrucksvoll ihren Marschtanz. Allerhand auszutauschen hatten Renate Wicht und Heinz Herrmann. Für ihn war klar, dass in Schöllbronn Maisch, Kunz, Lauinger oder Ochs eher Sammelbegriffe seien. In den fernen Orient entführten die Tanzknöpfe mit ihrem anmutigen Showtanz „1001 Nacht“. Balduin Bahnsteig (Norbert Weishaar), der bekannte Eisenbahnschaffner, brillierte wieder auf der Bühne mit seiner Büttenrede. Von seiner Fahrt nach Konstanz gab es viel Lustiges zu berichten. Wer kennt sie nicht, die Sister Act. Zur bekannten Filmmusik feierte unser neues Männerballett „NZ Hüftschwung“ ein begeisterndes Bühnendebüt. Es ist ja bekannt, dass Nachtschwärmer viel erleben. Und die Nachtschwärmer Patrick und Renate hatten viel zu erzählen, übers Abnehmen, über die Rutschen im Schwimmbad, über Pommes auf den Festen … Am Anfang war das Wasser – die SchölleBelles haben das Publikum in eine Zeitreise über die Entstehung der Erde mitgenommen. „Lieber Speck auf den Rippen, als Magersucht im Hirn“: Lästermaul Silvana Weiß will zwar abnehmen, aber wenn’s nicht funktioniert, ist das auch nicht tragisch – schließlich ist sie mit ihrem Alter genug angeschmiert. Hurra, die Müllabfuhr! Den letzten Tanzbeitrag eines stimmungsvollen Abends hatten die Roten Funken. Als aufreizende Müllentsorgerinnen, wie sie es in ihrem Showtanz ‚Hit or Shit’ waren, könnte doch glatt jeden Tag die Müllabfuhr vorbei kommen und die Tonnen leeren. Zum großen Finale durften dann die ChaosMoggel noch mal alles geben und das Publikum zum Klatschen und Mittanzen bewegen. Ein Zunftabend voll guter Laune und Stimmung ging zu Ende. Noch nicht ganz – die Bar hatte noch geöffnet und es gab auch jede Menge Tanzfreudiger, die noch so manche flotte Sohle drehten. (AnLa)

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Praktizierte Flexibilität Umgekehrter Workflow führt zu neuer Erkenntnis Spessart/Schöllbronn Thomas und Kathi haben sich in Schöllbronn eine Eigentumswohnung gekauft und konnten nach Jahren im Exil in Spessart wieder in ihr lieb gewonnenes Schöllbronn zurück. Freund Volker hat sich am Umzugstag frei genommen und hat seinen LKW als Transportfahrzeug mitgebracht. Als geübter Bierkutscher sind bestimmte Prozesse bei ihm in Fleisch und Blut übergegangen: anhalten, Bordwand auf, so knapp wie möglich an die Ladestelle ranfahren ... So hat er es dann auch in Spessart gemacht und der LKW wurde beladen. Als der LKW voll war und Volker die Bordwand hochklappen wollte, haben die Möbelpacker bemerkt, dass der LKW so eng an Begrenzungspfosten rangefahren wurde, so dass die Bordwand nicht mehr hochgeklappt werden konnte. Der Volker hatte nicht bedacht, dass hier ein umgekehrter Arbeitsprozess vorliegt: nicht abladen zum Kunden, sondern aufladen! Abladen kam ja nicht in Frage, da haben die Möbelpacker leistungsorientiert und flexibel Ladungssicherung von unten betrieben und die Möbel und Kartons so lange von Hand gehalten, bis der LKW entsprechend weit von den Begrenzungspfosten weg war und die Bordwand hochgeklappt werden konnte. (AnLa) www.narren-zunft.de Weiß oder Schwarz Theorie und Umsetzung sind manchmal zweierlei Völkersbach Der Bereichsleiter einer Genossenschaftsbank hat mit seinem Sohn das Elternhaus in Völkersbach renoviert. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, „Bürokraten“ hätten kein handwerkliches Geschick, hat der Bankangestellte diverse Arbeiten beim Umbau selbst übernommen. So z. B. das Verlegen der Fliesen im Bad und im Wohnzimmer. Irgendwann waren dann auch die Fliesen im Bad komplett verlegt, die Badewanne gesetzt und angeschlossen und es konnte ausgefugt werden. An einem Samstag hatte er noch Zeit und dachte, ich bringe die Dehnfugen noch an. So griff er zur Pistole und zur Kartusche und fing an auszufugen. Die Arbeit lief gut und als er fertig war, hatte er plötzlich in der Magengegend so eine innere Unsicherheit. Ein prüfender Blick, er hatte auch keine Fuge vergessen. Als der Sohn am nächsten Tag ins Bad kam, stockte ihm kurz der Atem. Der Vater hatte an Stelle der besprochenen weißen Fugenfarbe, die für die Fugen um die Badewanne, Dusche und Waschbecken vorgesehen war, die schwarze verwendet. Nach kurzen Überlegungen war klar – die falschen Fugen müssen raus. Der Sohn hat sich dann geopfert und die Fugen mühsam wieder entfernt, damit die neuen in der richtigen Farbe rein gemacht werden konnten.Es hat sich mal wieder bestätigt: Theorie und Praxis sind manchmal zweierlei. (AnLa) NEUMEISTER GMBH BLECHNEREI INSTALLATION SANITÄR HEIZUNG KUNDENDIENST BADSANIERUNG Mittelbergstraße 34 Telefon (0 72 43) 2 90 94 Telefax (0 72 43) 2 90 82 e-mail: kontakt@neumeister-gmbh.de 76275 Ettlingen-Schöllbronn

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Nothelfer Kronenwirt … Neues Geschäftsmodell entwickelt: Bierleasing Schluttenbach/Schöllbronn Die katholische Theologie kennt bekanntlich die 14 Nothelfer. Mit dem „Paul von der Krone“ ist aktuell ein weiterer hinzugekommen. Ein Ehepaar aus Schluttenbach hatte an einem Samstagabend im Advent Gäste zum Steakessen eingeladen. Bei einem der Paare hatte sich der Mann bereit erklärt, zu fahren und die Frau hatte den Gastgeber gefragt, ob es denn auch alkoholfreies Bier gäbe. Der Gastgeber hatte keines und bat unbemerkt einen anderen Gast, schnell nach Schöllbronn zur Tanke zu fahren, um alkoholfreies Bier zu kaufen. Gesagt, getan, der andere Gast fuhr nach Schöllbronn und ging an die Tanke. Die hatten aber nur Dosenbier und das fand er für den schön gedeckten Tisch unpassend. Ortskundig wie er war, hatte er gedacht, ich schau nach Spessart in den Netto. Als er die Moosbronner Straße hoch fuhr, sah er das Gasthaus „Zur Krone“ und urplötzlich kam ihm der Gedanke: „Der Paul hat alkoholfreies Bier, vermutlich sogar gekühlt, bei dem kaufe ich ein paar Flaschen“. Er drehte, ging in die Krone und fragte den Paul, ob er ihm ein paar Flaschen alkoholfreies Bier verkaufen könne. Der Paul schaute erstaunt, ging aber hilfsbereit in den Keller und holte 6 Flaschen Clausthaler. Als es ums Bezahlen ging, sagte der Paul, „Geh zum Volker, kauf 6 Flaschen und bring sie mir wieder“. Und so waren mehrere Menschen glücklich: der Notfall-Einkäufer, weil er den Job erledigen konnte. Der Gastgeber, weil er alkoholfreies Bier für den Gast hatte. Der Gast, weil er alkoholfreies Bier trinken konnte. Und der Kronen-Paul, weil der Bierholer beim Zurückbringen zwei Bier bei ihm getrunken hat. Ob sich das Geschäftsmodell „Bierleasing“ etabliert und in die einschlägige Literatur für BWL Eingang findet, bleibt abzuwarten. (AnLa) fris h c i l ster i e m iert Friseurmeisterin Tanja Kunz Zehntstr. 22 b 76275 Ettlingen-Schöllbronn Telefon 07243 - 728671 Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8.30 - 18.00 Uhr Di. 8.30 - 13.00 Uhr Terminvereinbarung erbeten. Farbe rund ums Haus Närrischer Tapetenwechsel 2015 Malerfachbetrieb Joachim Rebholz Mittelbergstraße 38 · 76275 Ettlingen · Telefon (0 72 43) 2 02 02

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