Firmenzeitung Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH Dezember 2014

 

Embed or link this publication

Description

Firmenzeitung "Zeit für Energie" Dezember 2014

Popular Pages


p. 1

Ausgabe Nr. 14 /Dezember 2014 ZEIT FÜR ENERGIE Kundenzeitung der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und der Gasversorgung Frankenwald GmbH Großer Verdienst in ereignisreichen Zeiten Geschäftsführer Jürgen Wolf verabschiedet sich in den Ruhestand Bei den Licht- und Kraftwerken Helmbrechts geht eine Ära zu Ende: Jürgen Wolf, seit 17 Jahren kaufmännischer Geschäftsführer und seit fast vier Jahrzehnten im Unternehmen, verabschiedet sich in den Ruhestand. Gerd Dilsch wird ab dem neuen Jahr die alleinige Geschäftsführung innehaben. Zudem wurde mit der Ernennung von Stefan Bußler zum Prokuristen eine zweite Führungsebene geschaffen. Die Verdienste, die Jürgen Wolf für die LuK geleistet hat, sind enorm: In Zeiten, in denen die Energiebranche permanent im Wandel ist, sorgte er gemeinsam mit Geschäftsführer Gerd Dilsch dafür, dass die LuK sich stets positiv entwickelte. So erweiterte sich während seiner Geschäftsführertätigkeit das Erdgasleitungsnetz um über 50 Prozent und über 20 neue Ortschaften und Ortsteile von Städten und Gemeinden wurden neu angeschlossen. Eines seiner letzten großen Projekte war die erfolgreiche Übernahme aller Anteile der Gasversorgung Frankenwald GmbH (GFW) durch die LuK. So konnten Dienstleistungsverträge und damit auch Arbeitsplätze langfristig gesichert werden. LuK und GFW sind seit 2013 nun rein kommunale Unternehmen, bei denen die Wertschöpfung in der Region verbleibt. Den Austritt aus dem Unternehmen hat Jürgen Wolf gut vorbereitet: Seine Aufgaben werden nahtlos übernommen. Neben Geschäftsführer Gerd Dilsch wird auf Stefan Bußler als Prokurist ein Teil der Verantwortung übergehen. Bußler ist seit fast zehn Jahren im Unternehmen und konnte bereits im Alter von 21 Jahren die Stelle als Hauptbuchhalter einnehmen. Seither arbeitet er eng mit Wolf zusammen und wuchs nach und nach in seinen jetzigen Aufgabenbereich hinein. Ein ausführliches Interview mit Jürgen Wolf lesen Sie auf den Seiten 6 und 7. EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser, Ende dieses Jahres verabschiedet sich der hochgeschätzte kaufmännische Geschäftsführer Jürgen Wolf in den Ruhestand. Er ist seit über 38 Jahren im Unternehmen beschäftigt; davon seit über 17 Jahren als Geschäftsführer der LuK und seit fast 10 Jahren als Geschäftsführer der GFW. Zudem war er die letzten sieben Jahre ehrenamtlicher Vorstand des Baubetriebshof Helmbrechts (KU). Unter ihm haben LuK und GFW trotz der Liberalisierung der Energiemärkte eine enorme Entwicklung erfahren. Jürgen Wolf wird in einem Interview noch einmal selbst zu Wort kommen und uns Einblicke in seine spannende Zeit im Unternehmen geben. In meiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender von LuK und GFW und als Vorsitzender des Verwaltungsrates des Baubetriebshofes bedanke ich mich auch im Namen der Aufsichts- und Verwaltungsräte sowie des Geschäftsführerkollegen Gerd Dilsch und der gesamten Belegschaft von LuK und Baubetriebshof bereits auf diesem Weg bei Jürgen Wolf für sein großes Engagement und die gute Zusammenarbeit und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft. Ihnen liebe Leserinnen und Leser wünschen wir alle ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Stefan Pöhlmann 1. Bgm. der Stadt Helmbrechts Von links: Geschäftsführer Gerd Dilsch, Prokurist Stefan Bußler und Geschäftsführer Jürgen Wolf. Unsere Kunden myboshi in Konradsreuth Seite 2 und 3 Helmbrechts Schüler beim RoboCup in Brasilien Seite 10

[close]

p. 2

Unsere Kunden Wie zwei Mützenmacher einen Häkeltrend auslösten „myboshi“ mit neuer Firmenzentrale in Konradsreuth Thomas Jaenisch und Felix Rohland haben erreicht, dass viele junge Menschen wieder zu Häkel- oder Stricknadeln greifen. Ihre Firma myboshi ist auf Erfolgskurs und vertreibt Häkelmützen, Strickanleitungen und vor allem Wolle in ganz Europa. Anfang September feierte das Unternehmen die Einweihung der neuen Firmenzentrale in Konradsreuth. Dabei begann ihre Firmengeschichte erst vor rund fünf Jahren in Japan mit zwei Mützen. hatten, kam den beiden Oberfranken ihre Geschäftsidee: Jeder Kunde sollte seine eigens gestaltete Boshi in Auftrag geben können. Der passenden Markenname war schnell gefunden: „myboshi“, frei übersetzt: „Meine Mütze“. Zurück in Deutschland infizierten Jaenisch und Rohland ihre Umgebung mit dem Mützenfieber. Schnell wünschten viele Freunde und Bekannte eine eigene bunte Häkelmütze. Am 1. März 2009 meldeten sie ihr Gewerbe an und schon im Herbst kamen sie mit dem Häkeln nicht mehr nach. Über eine Anzeige fanden die Jungunternehmer zwei Rentnerinnen, die ihnen unter die Arme griffen. Heute beschäftigt myboshi in Hochfranken über 30 „Häkelomis“, wie die Helferinnen in Heimarbeit liebevoll genannt werden. Denn inzwischen werden pro Monat zwischen 2.500 bis 4.000 bunte Boshis bestellt. Felix Rohland (links) und Thomas Jaenisch (2.v.r.) gemeinsam mit den Häkel-Zwillingen. Thomas Jaenisch (links) und Felix Rohland. Von Mützenhäklern zu Wollhändlern Dennoch machen die individuellen Wintermützen nur noch einen Teil des Umsatzes aus. Mittlerweile liefert das Unternehmen vor allem Handarbeitsanleitungen mit der passenden Wolle Die heimatverbundenen Unternehmer tragen natürlich Ihre Boshis auch selbst. 2 Im Februar 2009 verbrachten Thomas Jaenisch und Felix Rohland, damals gerade 24 Jahre alt, als Skilehrer einige Zeit in Japan und lernten im kleinen Ski-Resort Hachi-Kogen Kindern das Skifahren. Die Abende boten jedoch kaum Programm, denn von AprèsSki war weit und breit keine Spur. So ließen sie sich von einer spanischen Kollegin beibringen, wie man Mützen häkelt. Ihre erste eigene „Boshi“ – so das japanische Wort für Mütze – verlangte den Handarbeitsneulingen zwar einige Zeit und Anstrengung ab, aber als sie ihr Kunstwerk in den Händen hielten, waren sie begeistert und hingen ab sofort „an der Nadel“. Bei der anschließenden Rundreise durch Japan häkelten beide täglich drei bis vier Boshis. Und nach einem feucht-fröhlichen Abend in einer Karaoke-Bar in Tokio, nach dem ihnen zwei Australier direkt vom Kopf zwei Boshis abgekauft dazu. Allein im Jahr 2013 wurden rund 1.000 Tonnen des farbenfrohen Handarbeitsmaterials umgesetzt, für dieses Jahr werden die Zahlen noch einmal deutlich höher ausfallen. „Wir sind die größten Wollhändler Europas und myboshi ist in Deutschland ein Synonym für Handarbeitsideen für junge und frische Leute“, freut sich Jaenisch. Darüber hinaus sind die beiden Jungunternehmer Bestsellerautoren und haben über eine Million Handarbeitsbücher verkauft. Ihr neuestes Buch „myboshi 4 Seasons“ erschien im September im Becker Joest Volk Verlag und gibt Ideen für Häkelkleidung und Accessoires passend zu den Jahreszeiten. Längst sind auch die Medien auf die Überflieger aufmerksam geworden und feiern sie als die „Popstars der Häkelszene“. In diesem Jahr wurde myboshi außerdem für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“ nominiert und kam bis ins Finale.

[close]

p. 3

Die myboshi-Gründer wollen zukünftig weltweit Häkeltrends setzen. Rohland sind in Konradsreuth derzeit 12 Mitarbeiter beschäftigt, die neue Produkte und Ideen entwickeln, sich um das Marketing kümmern und den Bisher war der Hauptsitz von myboshi Versand für die beiden Online-Shops in Hof. Durch das rasante Wachstum abwickeln. Darüber hinaus wurde platzten die Räume aber aus allen ein Laden mit allen myboshi-Artikeln Nähten. Bei der Suche nach einem neuen Gebäude wurden die Unterneh- eingerichtet. Den Vertrieb der Wolle hat das Unternehmen an Großhändler mer in Konradsreuth, der Heimatgein Pegnitz, Plauen und Bad Bentheim, meinde von Thomas Jeanisch, fündig. Mitten im Ort stand das Gebäude einer sowie in Standorten im europäischen Ausland ausgelagert. Auch die LuK ehemaligen Weberei seit längerem leer und bot mit 1.000 Quadratmetern konnte einen Teil zur neuen Firmenzentrale in Konradsreuth beitragen Nutzfläche viel Platz. Der Region den und einen Anschluss an das ErdgasRücken zu kehren und den Firmensitz in eine größere Stadt verlegen wollten netz vornehmen. die myboshi-Gründer ganz bewusst Erfolgsmüde sind Thomas Jaenisch nicht: „Wir kommen beide aus der und Felix Rohland noch längst nicht: Region, sind hier verwurzelt und es „In den kommenden Jahren möchten gefällt uns bestens, deshalb kam ein wir die Marke myboshi weltweit im anderer Standort für uns nicht in Frage“, erklärt Rohland, der gebürtig aus Handarbeitssektor etablieren“, sagt Rohland. Dass ihr Arbeitstag in der Helmbrechts stammt. Regel sehr lange ist, nehmen sie gerne in Kauf. „Wir sehen unsere Arbeit Der Umbau des Gebäudes begann nicht als Last, sondern eher als Spaß im Februar. Zur Einweihungsfeier im an“, erklären beide einstimmig. Und September war vom tristen Fabrikwenn die Häkel-Popstars abends ein bau nichts mehr übrig: Im vorderen bisschen entspannen möchten, dann Teil finden sich nun lichtdurchflutete greifen sie ab und zu immer noch und hochmoderne Büroräume, im selbst zur Nadel und probieren neue hinteren Teil ist ein großes Lager Muster aus. untergebracht. Neben Jaenisch und Neuer Firmensitz in Konradsreuth Die neuen Räume in Konradsreuth sind hell, freundlich und bieten viel Platz zum kreativen Arbeiten. In der neuen Firmenzentrale in Konradsreuth findet sich auch ein Laden mit den begehrten myboshi-Artikeln. 3

[close]

p. 4

LuK-News Langjährige Mitarbeiter ausgezeichnet Auch in diesem Jahr konnte die LuK mehrere Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit auszeichnen. Die Betriebsversammlung im November nahm das Unternehmen zum Anlass, um sich bei den Jubilaren zu bedanken und ihnen eine Urkunde sowie ein Präsent zu überreichen. Die Geschäftsführer Jürgen Wolf und Gerd Dilsch würdigten ebenso wie Personalleiter Heinz Maidorn und Betriebsratsvorsitzender Frank Gausche die Verdienste, Treue und das Engagement der Mitarbeiter. Allen voran steht Thomas Goller, der seit 40 Jahren bei dem Helmbrechtser Energieversorger beschäftigt ist. Goller, der bereits seine Lehre im Unternehmen absolvierte, ist für den Netzausbau und Netzbetrieb im Strombereich zuständig und als erfahrener Mitarbeiter Schaltberechtigter im Mittelspannungsnetz. Darüber hinaus ist er Sicherheitsbeauftragter und Mitglied im Betriebsrat. Im Bild von links nach rechts: Personalleiter Heinz Maidorn, Geschäftsführer Gerd Dilsch, Jubilar Thomas Fraas, Geschäftsführer Jürgen Wolf, Jubilarin Manuela Schmidt, Betriebsratsvorsitzender Frank Gausche und Jubilar Thomas Goller im Zuge des Unbundling aus der früheren Verbrauchsabrechnung entstanden und umfasst verschiedene Dienstleistungen rund um Kundenberatung, -verträge und -abrechnungen. Manuela Schmidt, die stellvertretende Abteilungsleiterin des Shared Service, ist Ebenfalls auf 25 Jahre Betriebszugehörigkeit kann Thomas Fraas zurückseit 25 Jahren dabei. Die Abteilung ist blicken. Er ist hauptsächlich im Lager und im Bereich der Wasserversorgung tätig. Der Netzausbau und Netzbetrieb gehören genauso zu seinen Einsatzbereichen wie die Mitarbeit bei der Behebung von Wasserrohrbrüchen oder der Wasserzählerwechsel bei Kunden der LuK. Kurzfilm über LuK und GFW Im neuen Imagefilm von LuK und GFW erhalten die Zuschauer einen kleinen Einblick in die komplexen Aufgaben eines Versorgungsunternehmens. Gleichzeitig stellen sich die Energieversorger als regional verwurzelte Unternehmen vor. biläum nahmen die beiden Energieversorgungsunternehmen zum Anlass, um gemeinsam mit TV Oberfranken einen Imagefilm zu drehen. Mitarbeiter mit ein. Damit wollen wir auch zeigen, dass wir kein anonymer Konzern sind, sondern ein mittelständisches Unternehmen, in dem man die Ansprechpartner noch persönlich kennt“, sagt LuK-Geschäftsführer Gerd Dilsch. Zu sehen ist der neue Imagefilm auf der Internetseite der LuK (www.lukhelmbrechts.de). Außerdem wird er bei zukünftigen Infoveranstaltungen mit eingesetzt. Übrigens, der Imagefilm war nicht der erste Anlass, bei dem das Filmteam von TV Oberfranken bei der LuK vorbeischaute. So wurde bereits über den Ausbau des Erdgasnetzes in der Region berichtet und auch vom Aquawell gibt es schon das ein oder andere Video. 4 Die Anbindung neuer Gemeinden an das Erdgasnetz ist dabei ein Thema, ebenso wie der Ausbau von komDSL, Über 90 Jahre LuK und im kommenden dem schnellen Internet der LuK in Jahr bereits 40 Jahre GFW – dieses JuKooperation mit der Thüga MeteringSerivce GmbH aus Naila. Und natürlich geht es auch darum, was alles nötig ist, damit Strom aus der Steckdose und Wasser aus dem Wasserhahn kommt. „Im Film binden wir bewusst viele unserer Mitarbeiterinnen und

[close]

p. 5

LuK-News Positionierungsstudie des BDEW 2013: Erdgas ist beliebtester Energieträger Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz ist Verbrauchern am wichtigsten Seit 2007 lässt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) einmal im Jahr untersuchen, welche Heiztechnologie Eigenheimbesitzer in Deutschland* bevorzugen. 45,2 Prozent der Befragten würden sich für eine Heizung mit Erdgas entscheiden. Damit ist der Energieträger am beliebtesten in Deutschland. Heiztechnologien, die auf Erdgas basieren, stehen seit Beginn der Erhebung an der Spitze. Die Beliebtheit ist über die letzten Jahre sogar kontinuierlich gestiegen und erreichte im Jahr 2013 den bisherigen Höchststand. Im Rahmen der Studie ließ der BDEW nicht nur die bevorzugte Heiztechnologie ermitteln, sondern fragte die Verbraucher auch nach den Gründen für ihre Präferenz. Die Faktoren Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz rangieren dabei mit einer Gewichtung von 36 Prozent mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz. Mit einer Gewichtung von 20 Prozent folgen Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit, an dritter Stelle steht Komfort mit 17 Prozent. Der Faktor Umweltschonung, der auch die Erneuerbarkeit mit einbezieht, folgt mit 17 Prozent nur knapp dahinter, deutlich vor technischer Sicherheit und Innovation mit jeweils 6 und 5 Prozent. Das heißt, Veränderungen im Wärmemarkt, wie Markteintritt der erneuerbaren Energien oder die steigende Zahl der Anbieter, haben also keinen wesentlichen Einfluss auf die Wünsche der Verbraucher. Geringe Anschaffungs- und Verbrauchskosten sowie hohe Effizienz haben für Eigenheimbesitzer seit Jahren Priorität, wenn es um die Entscheidung für ein Heizsystem geht. Diese Aspekte sprechen ebenso wie eine langfristige und zuverlässige Verfügbarkeit des Energieträgers zusätzlich zum Komfort für eine Erdgasheizung. Die besonders effiziente Erdgas-Brennwerttechnik, die sich mittlerweile als Standard etabliert hat, wurde jedoch nur von 32 Prozent der Studienteilnehmer spontan genannt. Eine größere Verbreitung dieser Technik bietet also noch Raum für Effizienzpotenziale. Energiewende unter Kostenvorbehalt Auch die Meinung zur Energiewende wurde in der Studie abgefragt. 75 Prozent der Eigenheimbesitzer beurteilen diese als (eher) positiv, fürchten jedoch die stärkere finanzielle Belastung sowie die Zunahme gesetzlicher Vorschriften bezüglich der Heizung. Rund 73 Prozent geben an, dass ein sparsamerer Umgang mit Energie für sie der wichtigste persönliche Beitrag zur Energiewende sei. Ebenso zeigt die Studie, dass knapp die Hälfte der Befragten Bio-Erdgas (Biomethan), das vorwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird und als klimaneutral gilt, als attraktives bzw. sehr attraktives Produkt bewerten. Es wird laut BDEW entscheidend darauf ankommen, den Wärmemarkt zukünftig noch stärker für das regenerative Erdgas-Pendant zu öffnen. *Erhebung erfolgt nur in Gebieten, in den auch eine Erdgasinfrastruktur vorhanden ist. Ergebnisse bleiben nahezu gleich Seit 2007 erbringt die Studie des BDEW weitestgehend gleiche Ergebnisse. Weiche bis mittlere Trinkwasserhärte im Versorgungsgebiet Sauberes Trinkwasser ist ein hohes Gut. Die LuK sorgt gemeinsam mit dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Ahornberger Gruppe dafür, dass in Helmbrechts und Umgebung stets Wasser allerbester Güte verfügbar ist. Das Trinkwasser in den Versorgungsgebieten ist gemäß § 9 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes im Härtebereich weich bis mittel einzustufen. Das ergaben Trinkwasseruntersuchungen im Oktober. Dabei bewegt sich der Calciumcarbonatgehalt zwischen 0,9 und 1,6 mmol/l. Für die Trinkwasseraufbereitung werden gemäß § 16 der aktuellen Trinkwasserverordnung die zugelassenen Aufbereitungsstoffe Calciumcarbonat und halbgebrannter Dolomit verwendet. Außerdem wird das Wasser teilweise nach einem zugelassenen Verfahren mit UV-Licht bestrahlt. 5

[close]

p. 6

Interview Viele Höhepunkte und fast täglich neue Herausforderungen Interview mit Jürgen Wolf, kaufmännischer Geschäftsführer der LuK Geschäftsführer zu bewerben. Nachdem mir und meinem technischen Kollegen, Herrn Gerd Dilsch, durch den Gesellschafter das Vertrauen für die GeschäftsfühSie sind seit über 38 Jahren bei der LuK. rung entgegengebracht wurde, Wie kamen Sie zu dem Versorger und erfolgte unsere wie waren Ihre Anfänge? Jürgen Wolf (rechts) leitete gemeinsam mit Gerd Dilsch über 17 Jahre die Geschäfte der LuK. gemeinsame Jürgen Wolf: Ich absolvierte eine Lehre als Industriekaufmann in einem großen Berufung zum 1. Oktober 1997. Textilunternehmen. Anschließend natürlich auch das immer sehr gute und besuchte ich die Textilfachschule und konstruktive Miteinander mit dem Aufarbeitete nach deren Abschluss in einem Welche Aufgabenbereiche hatten Sie sichtsrat und seinem Vorsitzenden, dem anderen Großbetrieb der Textilbranche. speziell als kaufmännischer Geschäftsersten Bürgermeister der Stadt HelmAls die LuK einen Abteilungsleiter für brechts sowie den Gesellschaftsvertreführer zu verantworten? die Verbrauchsabrechnung suchte, tern nennen. J. Wolf: Einerseits unterlag meiner bewarb ich mich. Da sich das UnterVerantwortung der gesamte kaufnehmen für mich entschied, begann männische Bereich. Dazu gehört Mit Ihnen als Geschäftsführer hat sich im August 1976 meine Tätigkeit bei Buchhaltung mit Rechnungswesen, das Erdgasleitungsnetz der LuK um der LuK. Personalwesen und der kaufmännische 50 Prozent vergrößert. Auch MarktNachdem mein Vorgänger, der mich IT Bereich. Im Wesentlichen blieb mir leugast, das im aktuellen Magazin als Abteilungsleiter einarbeitete, im andererseits der gesamte Kundenvorgestellt wird, kam zum VersorgungsDezember 1976 den Ruhestand antrat, bereich der Energie- und Wasservergebiet hinzu. Erinnern Sie sich noch an war ich ab diesem Zeitpunkt für den sorgung, für den ich bereits vorher die Ortsanschließung? gesamten Bereich der Lieferung und verantwortlich war, erhalten. Die J. Wolf: Das weiß ich noch wie heute. Abrechnung von Strom, Gas und Vielzahl der Aufgaben war aber nur Bei einer kleinen Feier verbunden mit Wasser sowie den dafür notwendigen durch gemeinsame Zusammenarbeit dem Abschluss des Gas-KonzessionsVerträgen verantwortlich. mit guten Mitarbeitern zu bewältigen. vertrags für die Gemeinde GrafengeDurch die stetige Weiterentwicklung Außerdem waren die Aufgabenbehaig im Herbst 1997 kam es zu einem der Werke, zum Beispiel im Sonderkun- reiche der einzelnen Geschäftsführer Zusammentreffen mit dem damaligen denbereich kamen immer neue Aufga- nie exakt definiert, was sich positiv Bürgermeister von Marktleugast, Herrn ben auf mich zu. Das sah ich als Grund auf das Miteinander hinsichtlich der Huhs. Dieser richtete die Bitte an uns, an, mich zum Betriebswirt beruflich betrieblichen Abläufe auswirkte. Der seine Gemeinde ebenfalls mit Erdgas zu weiterzuentwickeln. Kaufmann soll etwas von der Technik versorgen. verstehen und umgekehrt der TechNach entsprechenden Vorplanungen im niker vom Kaufmännischen, was bei Rahmen des Regionalplans OberfrankenUnd wie wurden Sie Geschäftsführer? Herrn Dilsch und mir der Fall ist. Ost und nach Abschluss des Gas-KonzesJ. Wolf: Nach dem plötzlichen Tod sionsvertrages mit der Gemeinde Marktdes damaligen Geschäftsführers Hans leugast, wurde die Arbeit begonnen und Krippner im Februar 1997 musste die Wie würden Sie die Zusammenarbeit die über sieben Kilometer lange Leitung Stelle neu besetzt werden. Deshalb mit Herrn Dilsch beschreiben? ab Grafengehaig bis nach Marktleugast leitete zwischenzeitlich der damalige J. Wolf: Die Zusammenarbeit und das gebaut. Im Jahr 2000 konnte dann der Helmbrechtser Bürgermeister Manfred Miteinander mit meinem Kollegen Ausbau im Ortsbereich von Marktleugast Mutterer die Geschäfte. Herrn Dilsch waren immer sehr gut. begonnen werden, der sich später auf Es war seitens des Gesellschafters, der Wir haben stets am gleichen Strang Mannsflur und Marienweiher erweiStadt Helmbrechts, angedacht, die gezogen, was auch wichtig für den Geschäftsführung in einen kaufmänUnternehmenserfolg ist. Das bezieht sich terte. Damit war die bereits im Jahr 1982 nischen und einen technischen Bereich natürlich auch auf das Verhältnis zu den geplante Leitung von Konradsreuth bis ins „Oberland“ des Landkreises Kulmaufzuteilen. Deshalb ergriff ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. bach fertiggestellt. Durch die gute ZuInitiative, mich als kaufmännischer In diesem Zusammenhang möchte ich Seit 1997 ist Jürgen Wolf gemeinsam mit Gerd Dilsch Geschäftsführer der LuK. Im Januar wird er nach fast vier Jahrzehnten bei dem regionalen Versorgungsunternehmen den Ruhestand antreten. Mit „Zeit für Energie“ hat er über seine Anfänge bei der LuK, die Tätigkeit als Geschäftsführer und die Energiebranche im Allgemeinen gesprochen. 6

[close]

p. 7

sammenarbeit mit Herrn Bürgermeister Huhs, die sich auch mit seinen Nachfolgern fortsetzte, konnte der stetige Ausbau der Ortsgasversorgung über die Folgejahre verwirklicht werden. Was waren ganz persönliche Höhepunkte und Erfolge während Ihrer Zeit bei der LuK? J. Wolf: Es gab etliche Höhepunkte im Laufe der Jahre, die nicht nur für mich, sondern auch für die Fortentwicklung der Werke wichtig waren. Unser erstes großes Projekt war der Erwerb der 20 kV-Verbindungsleitung vom Schalthaus Ahornberger Straße in Helmbrechts zum Umspannwerk auf der Gottersdorfer Höhe bei Münchberg von unserem damaligen Stromvorlieferanten, der Thüga AG, Stromversorgung Frankenwald in Naila. Somit konnte für die Stromversorgung der direkte Zugang an das vorgelagerte Hochspannungsnetz des jetzigen Bayernwerkes geschaffen werden. Die vielen weiteren Höhepunkte aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Aber in diesem Zusammenhang ist die Gründung der Stadtwerke Saalfeld GmbH hervorzuheben. Des Weiteren sind die Fortsetzung des Konzessionsvertrages mit der Gemeinde Bindlach 2002, den die LuK im Wettbewerb gegen andere Interessenten erhielt, sowie die Erschließungen neuer Gemeinden mit Erdgas zu nennen. Vor allem war der vollständige Erwerb unserer Tochtergesellschaft, der Gasversorgung Frankenwald GmbH, ein herausragender Höhepunkt. Was gehörte zu den Herausforderungen als Geschäftsführer? J. Wolf: Der Wechsel vom Arbeitnehmer zum Geschäftsführer brachte eine ganz neue Situation mit sich. Die Das Versorgungsgebiet der LuK im Jahre 1995. Unter Jürgen Wolf als kaufmännischem Geschäftsführer kamen insgesamt 20 neue Ortschaften und Ortsteile dazu. Das aktuelle Versorgungsgebiet ist auf Seite 9 abgebildet. Verantwortung, die ich vorher für die Abteilung Verbrauchsabrechnung inne hatte, erstreckte sich nun in Zusammenarbeit mit Herrn Dilsch auf den gesamten Betrieb. Dabei war der offene Dialog zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern sowie Betriebsrat immer zielführend für alle Seiten. Die größte Herausforderung war die Öffnung des Energiemarktes. So musste beispielsweise intern die Trennung von Netz und Vertrieb vorgenommen werden, was mit hohen EDV- und Kostenaufwand verbunden war. Es treten immer neue Gesetze und Verordnungen in Kraft, die es zu beachten gilt. Diese betreffen insbesondere die Strom- und Gasversorgung, hinsichtlich deren Beschaffung, Verteilung und Abrechnung. Nun ja, das Tätigkeitsfeld eines Geschäftsführers ist sehr spannend und fast täglich von neuen Herausforderungen geprägt. Sie arbeiten nun fast 40 Jahre in der Energiebranche. Was stellten für Sie wichtige Neuerungen oder Innovationen in dieser Zeit dar? J. Wolf: Von großer Bedeutung waren notwendige Fortentwicklungen im IT-Bereich. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie die zu verarbeitende Datenmenge im Laufe der Jahre bis heute angestiegen ist. Darüber hinaus ist auch im Sinne der effizienten Energieverwendung die Entwicklung der Kraft-WärmeKopplung anzuführen. Hierbei wird die eingesetzte Energie bei hohem Wirkungsgrad in Wärme und Strom umgewandelt. Die Anlagen sind heutzutage serienreif entwickelt und decken den Bedarf an Wärme und Strom vom Einfamilienhaus bis hin zum Großbetrieb ab. In jüngster Zeit halte ich das Verfahren „Power-to-Gas“ für eine besondere Innovation. Dabei wird mittels überschüssig produzierten Stroms aus Sonnen- oder Windenergie mit Hilfe der Wasserelektrolyse und nachfolgender Methanisierung ein synthetisches Gas hergestellt, das dem Erdgas entspricht und in das bundesweite Gas-Leitungsnetz eingespeist werden kann. Dort wird es wiederum zu Heizzwecken oder zur Erzeugung von Strom entnommen. Nach Ihrem Ausstieg wird Herr Dilsch alleiniger Geschäftsführer der LuK und mit Herrn Bußler als Prokurist wird eine zweite Führungsebene installiert. Gibt es einen Rat, den Sie Herrn Dilsch und Herrn Bußler für die Zukunft mitgeben möchten? J. Wolf: Nach meiner langjährigen Zusammenarbeit mit Herrn Dilsch und Herrn Bußler kann ich mit Gewissheit sagen, dass beide aufgrund ihrer bisherigen Tätigkeiten keinen weiteren Rat brauchen. Allerdings gilt es immer darauf zu achten, für unser wichtigstes Gut, nämlich für unsere Kunden, immer präsent und ansprechbar zu sein. Sie werden im Januar Ihren Ruhestand antreten. Haben Sie schon Pläne, was Sie dann tun werden? J. Wolf: Bis jetzt habe ich noch nicht darüber nachgedacht, aber bis zum Frühjahr fällt mir sicherlich einiges ein. Im Haus und Garten ist natürlich ständig was zu tun. Das Schwimmen soll auch nicht zu kurz kommen und mit dem Fahrrad fahren möchte ich es auch mal wieder probieren. Und – meine Familie freut sich auch, dass ich endlich mehr Zeit habe. 7

[close]

p. 8

So schön ist unser Versorgungsgebiet Leben und genießen im Frankenwald Marktleugast bietet vielfältiges Vereinsleben und reizvolle Landschaft Am Rande des fränkischen Mittelgebirges liegt der Ort Marktleugast. Die Marktgemeinde im Landkreis Kulmbach ist Lebensmittelpunkt für rund 3.300 Einwohner. Die Ortschaft punktet insbesondere mit einer breitgefächerten Vereinslandschaft, regem wirtschaftlichen Leben und einer malerischen Umgebung. Zum ersten Mal findet Marktleugast im Jahr 1329 eine urkundliche Erwähnung. Zu Beginn gehört der damals „Lubigast“ genannte Ort dem Kloster Langheim. Später gelangte Leugast in den Besitz der Familie Rabenstein, die eine Burg an der Stelle errichtete, wo heute die Kirche St. Josef steht. Vermutlich in der Reformationszeit wurde das Gebäude zerstört. Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1762-1782 vollendet. Ein anderer weitaus bedeutenderer Kirchenbau findet sich im Marktleugaster Ortsteil Marienweiher: Das dortige Kloster gilt als spirituelles Herz des Frankenwalds. 1189 erstmals urkundlich erwähnt, pilgern seit vielen Jahrhunderten Menschen aus der unmittelbaren Umgebung, aber auch aus der Fränkischen Schweiz, der Oberpfalz, aus Unterfranken und seit 2011 auch wieder aus Böhmen dorthin. Ihr Ziel ist die „Muttergottes von Weiher“: Nach außen hin ist sie lediglich eine Holzstatue aus der Zeit um 1500, bei vielen Gebeten und Anliegen wird sie jedoch als Gnadenbild verehrt. Seit 1720 bildet zudem eine spätbarocke Kirche mit prunkvoller Innenausstattung den würdigen Rahmen, die 1993 in den Ehrenstand einer Päpstlichen Basilika erhoben wurde. Neben den Wallfahrten und Gottesdiensten finden regelmäßig Konzerte statt, hinzu kommen Vorträge, Seminare und Auszeiten. Buntes Leben mit Genuss Marktleugast ist vielfältig: Wohnen, Arbeiten sowie Freizeit lassen sich bestens verbinden. Industrie, Handel und Gewerbe stellen circa 1.300 Arbeitsplätze in ganz verschiedenen Branchen, angefangen von der Textilund Möbelindustrie über Hoch- und Tiefbau bis hin zu Banken. Darüber hinaus sind mehrere Einrichtungen wie Kindergarten, Schulen sowie Seniorenund Altenheime zu finden, zudem ist durch Ärzte und eine Apotheke die medizinische Grundversorgung gewährleistet. Große Auswahl haben die Bewohner auch bei den Vereinen: Ob Feuerwehr, Sportvereine, Gartenfreunde, Musikverein und vieles mehr – in der Gemeinde kann den unterschiedlichsten Interessen nachgegangen werden. Insbesondere die 2004 fertiggestellte Dreifachturnhalle schafft für viele Vereine hervorragende Trainingsmöglichkeiten, aber Marktleugast begrüßt seine Gäste. auch Platz für kulturelle Veranstaltungen. Beteiligt ist Marktleugast neben mehreren anderen Gemeinden aus der Gegend auch an der Aktionsgemeinschaft „Lebensqualität durch Nähe“. In verschiedenen Arbeitskreisen, etwa zu den Themen Energie, Kultur, Tourismus und Wirtschaft, setzt das Bündnis auf breite bürgerschaftliche Beteiligung, um neue Ideen für die Region zu sammeln und so die Lebensqualität und die Zukunftschancen zu erhöhen. Bereichernde Partnerschaft Bereichert wird das Gemeindeleben zudem durch die Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Pilisszentiván – im Sommer dieses Jahres konnte man be- 8 Die Basilika Marienweiher. Blick in die prunkvoll ausgestattete Basilika.

[close]

p. 9

Marktleugast reits „Silberne Hochzeit“ feiern. Ende der 1980er Jahre wurde die bis dahin lose Verbindung offiziell gemacht, treibende Kräfte waren damals die Einwohner der beiden Ortschaften. Seitdem fanden in den vergangenen 25 Jahren viele gegenseitige Besuche sowie gemeinsame Feste statt und langjährige Freundschaften wurden geknüpft. Ausflugstipp von Bürgermeister Franz Uome Der Marktleugaster Rundwanderweg ist eine sehr schöne Wald- und Wiesenwanderung mit Teichlandschaften, reizvollen Quellen und geringen Höhenunterschieden. So geht es unter anderem vorbei am idyllisch gelegenen Frauenreuther Teich in Hohenberg, dem Langenbacher Brunnen im Tal der Großen Koser bei Marktleugast und dem Zechteich in Marienweiher mit der barocken Wallfahrtsbasilika. Durch den „Mordgraben“ und die Alte Schmölz (ehemalige Kupferschmelze) führt der Weg nach Hermes. Wer dann weiter über den Peterlesstein wandert, hat durch die plötzliche Erhebung von Serpentin-Gestein das Gefühl, eine kleine Alpenwanderung zu meistern. Vor der Weidmeser Höhe bei Tannenwirtshaus eröffnet sich ein einzigartiger Panoramablick auf Fichtelgebirge, Frankenwald und über die Kulmbacher Plassenburg hinweg bis in die Fränkische Schweiz. Mit seinen insgesamt 33 Kilometern ist der Weg als Tageswanderung eine Herausforderung. Aufgeteilt auf zwei Tage ist er hingegen ein Genuss für Freizeitwanderer. Gute Einstiegsmöglichkeiten verbunden mit der Gelegenheit der Einkehr sind Marienweiher, Hermes und Kleinrehmühle. Viel Spaß beim Wandern wünscht der Bürgermeister von Marktleugast, Franz Uome Raus in die Natur Auch Sportler und Naturfreunde können in und um Marktleugast bestens ausspannen. Im Winter locken zahlreiche Langlaufloipen auf die Skier. Im Sommer sind Wanderer ganz in ihrem Element: Rund um den Ort erstreckt sich ein weitverzweigtes Netz von Wanderwegen in abwechslungsreicher Landschaft. So findet man etwa den Mühlenweg oder den MarktleugastWanderweg vor der Haustüre. Wer nach einer anstrengenden Wanderung einkehren möchte, wird auch hier fündig. Beispielsweise bietet das Landgasthaus Haueis leckere fränkische Spezialitäten aus eigener Landwirtschaft, Forellenzucht und Jagd in behaglichen Gasträumen. Touristen, die von auswärts kommen und mehrere Tage im Frankenwald verbringen möchten, sind beim Ferienhof Das Rathaus mitten im Ort. Kosertal genau richtig: In idyllischer Lage ist der Hof insbesondere auf Familien zugeschnitten. Für Kinder bietet der Ferienhof Tiere und Natur hautnah sowie Spiel, Spaß und Abenteuer. Erwachsene dürfen auf dem Bauernhof mithelfen oder sich beim Wandern, Baden beziehungsweise im Wellnessbereich entspannen. ENERGIE IN MARKTLEUGAST Nach Abschluss des Konzessionsvertrages begann die LuK von Grafengehaig aus eine rund sieben Kilometer lange Gashochdruckleitung zu bauen. Marktleugast wurde 2000 an das Netz angeschlossen, nahezu zeitgleich folgten Mannsflur und Marienweiher und kurz darauf auch Neuensorg. Aktuell wurden bereits über 180 Gasnetzanschlüsse verlegt 9

[close]

p. 10

Die Helmbrechtser Roboter der neuesten Generation. Helmbrechts In Helmbrechts sind die Roboter los Schüler der Realschule beim RoboCup in Brasilien dabei Jedes Jahr tüfteln einige Schüler der Helmbrechtser Realschule an einer neuen Robotergeneration. Bei Turnieren werden die kleinen Maschinen dann aufs Fußballfeld geschickt und müssen sich gegen andere Roboter beweisen. Die Helmbrechtser Roboter waren dabei bisher sehr erfolgreich. Im Juli bewies das Robotik-Team sein Können auch bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. Vor etwa zehn Jahren rief Konrektor Uwe Friedrich an der Staatlichen Realschule Helmbrechts die Robotikgruppe ins Leben. Als Informatiklehrer und IT-Systembetreuer der Schule versucht Friedrich seit jeher, bei seinen Schülern das Interesse für Technik zu fördern: „Als ich erfuhr, dass es einen internationalen Wettkampf für Roboter gibt, an dem auch Teams von Schulen teilnehmen können, war ich sofort begeistert und dachte, das sei eine gute Möglichkeit, um Schülern spielerisch etwas beizubringen.“ Seither besuchen die Robotikgruppe jedes Schuljahr zwischen acht und 15 Mädchen und Jungen. „Als Schule gehören wir zum Junior-Bereich und haben in der Regel immer ein oder zwei Primary-Teams mit Schülern zwischen elf und 14 Jahren und oftmals auch ein Secondary-Team mit Schülern ab 15 Jahren“, erklärt der Konrektor. „Daneben gibt es noch den MajorBereich mit Teams von Hochschulen und Universitäten.“ Mittlerweile füllen die Roboter einen ganzen Raum in der Schule. Während die älteren Modelle noch einfach programmiert und zum großen Teil aus Legosteinen und Sperrholz gebaut wurden, sind die neueren Generationen kleine Hightech-Geräte aus Carbonteilen mit Kompass, Ultraschallsensoren und Linienerkennung. „Wir haben mittlerweile große Erfahrung im Bau von Robotern und sind vor allem im Das Robotik-Team beim Qualifikationsturnier in Berlin für die Robo-WM 2014: (von links nach rechts) Phillip Pohl (10A), Stephanie Gareis (10A), Johannes Wiedemann (10A), Tim Gundlach (7A), Laurin Wunner (6A), Anja Leupold (6D), Jona Schramm (7A), Betreuer Uwe Friedrich und Benjamin Schmidt (6D). Primary-Bereich sehr erfolgreich“, sagt Friedrich. Drei deutsche Meistertitel in Folge seit dem Jahr 2011 und die Qualifikation für vier Weltmeisterschaften waren der Lohn der vielen Stunden im Robotiklabor der Schule. 2012 konnte die Robotikgruppe auf Einladung der Chinesischen Staatsregierung sogar für mehrere Tage nach China reisen, um an den Internationalen Chinesischen Meisterschaften teilzunehmen. Erfolgreiche RoboterWeltmeisterschaft Diesen Sommer konnte die Robotikgruppe den bislang größten Erfolg verbuchen. Im Juli ging es für fünf Schüler und zwei Lehrer zum RoboCup nach João Pessoa in Brasilien. „Unser Primary-Team schnitt hier richtig gut ab und belegte den 4. Platz beim Fußball“, freut sich Friedrich. Mit etwas Glück hätte es auch zum Vizemeistertitel reichen können. Außerdem nutzte die Gruppe die Gelegenheit, auch Rio de Janeiro und die Copacabana zu besuchen. Der nächste RoboCup findet 2015 in Singapur statt. Um dabei zu sein, muss das Helmbrechtser Team sich in den deutschen Qualifikations- turnieren einen der ersten drei Plätze sichern. Dafür arbeiten die Schüler bereits wieder eifrig. „Wir treffen uns nicht nur nach dem Unterricht, sondern oft auch an den Wochenenden und in den Ferien“, sagt der Konrektor. Neben einem hohen Zeitaufwand verursachen die Entwicklung der Roboter sowie die Turnierteilnahmen auch Kosten, die die Schule allein nicht tragen könnte. Die Robotikgruppe freut sich deshalb, dass es zahlreiche Sponsoren gibt. Auch die LuK zählt schon seit den beiden letzten Weltmeisterschaften dazu. RoboCup Der RoboCup ist die Roboter-Weltmeisterschaft und findet seit 1997 in verschiedenen Metropolen statt. Dabei versammeln sich Hunderte Teams von Universitäten und Schulen aus der ganzen Welt und liefern sich mit selbst entwickelten Robotern Wettkämpfe. Dahinter steckt das Ziel, im Jahr 2050 mit Humanoiden, also Robotern, die dem Menschen ähnlich sehen, gegen den amtierenden Fußball-Weltmeister anzutreten und zu gewinnen. Deshalb begann der RoboCup als reiner Fußballwettbewerb mit der „Soccer League“. Heute sind auch eine „Dance League“, bei der die Roboter zu einer Musik auftreten, und die „Rescue League“, bei der sie ein Opfer erkennen und bergen müssen, hinzugekommen. 10 So sahen die Roboter vor zehn Jahren aus.

[close]

p. 11

LuK-News „Gas & Glas“ für Geroldsgrün GFW und Antennengemeinschaft sorgen für moderne Energie- und Kommunikationsinfrastruktur Unter dem Slogan „Gas & Glas“, den sich LuK und GFW als Marke gesichert haben, versteht man die gleichzeitige Verlegung von Erdgasrohren und Leerrohren für Glasfaserkabel. Für Städte und Gemeinden kann damit ein zukunftsfähiges Energie- und Telekommunikationsnetz in einem realisiert werden. Davon kann bald auch Geroldsgrün profitieren. Die Gemeinde Berg verfügt bereits über „Gas & Glas“ und die Lehrrohre werden von der Thüga MeteringService GmbH für die Telekommunikation genutzt. Ebenso wurden in Ramsenthal, Harsdorf und Thurnau im Zuge des aktuellen Erdgasnetzausbaus Leerrohre mit verlegt. In Helmbrechts ließ die LuK bereits vor über 20 Jahren im Beilauf von Stromkabeln die Leerrohre mit verlegen, die heute die Grundlage für das moderne Glasfasernetz des regionalen Versorgers bilden. Im vergangenen Jahr wurde nun Geroldsgrün mit dem Ortsteil Geroldsreuth mit „Gas & Glas“ erschlossen. Der Ort im Frankenwald ist Konzessionsgemeinde der GFW, die die Investitionen für die Verlegung der Erdgasrohre trug. Die Antennengemeinschaft Geroldsgrün ließ im Beilauf gleich Leerrohre für Glasfaserkabel verlegen. „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Energieversorgungsunternehmen, der lokalen Antennengemeinschaft und der Gemeinde verfügt Geroldsgrün nun über eine wirtschaftliche Erdgasinfrastruktur und eine leistungsfähige und zukunftsträchtige Breitbandanbindung“, freut sich Bürgermeister Helmut Oelschlegel. „Mit den in Leerrohren befindlichen Glasfaserkabeln werden die bisherigen Anschlüsse auf Kupferbasis abgelöst“, so Peter Hornfischer von der Antennengemeinschaft Geroldsgrün. Das spart Betriebskosten und Strom, was auch die Umwelt entlastet. Außerdem wurden über 50 neue Gasnetzanschlüsse erstellt. Der Ausbau von Erdgas- und Kommunikationsnetz soll im neuen Jahr weitergehen. „Dabei ist es natürlich naheliegend, die Arbeiten wieder gemeinsam zu koordinieren und natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen“, sagt GFWGeschäftsführer Gerd Dilsch. Geschäftsführer Jürgen Wolf war auch Gerd Dilsch anwesend und führte den rund 40 Zuhörern die wirtschaftlichen und umweltbezogenen Vorteile von Erdgas vor Augen, die den Energieträger zur idealen Brückentechnologie für das Erreichen der Energiewende machen. Im Anschluss daran erläuterte Udo Meister, Kundenberater der LuK, die Zukunftspläne bei der Erdgasnetzerweiterung im Ort und ging auch auf die Sicherheit beim Aufbau von Erdgasnetzen und -heiztechniken ein. Viele Interessierte besuchten den Informationsabend im Gasthof „Zum goldenen Hirschen“. Infoveranstaltungen für die Einwohner Der erste Informationsabend zu „Gas & Glas“ fand am 21. Mai im Feuerwehrgerätehaus statt. Am 6. November wurden die Geroldsgrüner im Gasthof „Zum goldenen Hirschen“ nochmals über die geplanten Baumaßnahmen informiert. Neben Bürgermeister Helmut Oelschlegel und GFW- Dass neben einem Erdgasnetz auch die Glasfaserinfrastruktur einen Standortvorteil darstellt und welche Kosteneinsparungen mit einer gemeinsamen Verlegung von Erdgas- und Leerrohren einhergehen, erläuterte Peter Hornfischer von der Antennengemeinschaft. Ein gemeinsames Planungsgespräch zu weiteren Baumaßnahmen der Gemeinde findet im Frühjahr im Rathaus statt. Mit Lichtgeschwindigkeit surfen! 11

[close]

p. 12

LuK-News Neue Konzessionsverträge von LuK und GFW Erdgasnetz wird weiter ausgebaut der Nahwärme Kasendorf GbR eine Interessengruppe, die für ein weiträumiges Nahwärmenetz in Kasendorf eintrat. Im September hat sich diese nun aufgelöst. „Wäre das Nahwärmenetz in der geplanten Größe realisiert worden, hätte sich ein Erdgasnetz für Kasendorf auch sehr In diesem Jahr konnte die LuK neue Konzessionsverträge mit der Gemeinde langfristig gesehen nicht gerechnet“, Presseck sowie den Städten Selbitz und so LuK-Geschäftsführer Jürgen Wolf. „Unter den neuen Voraussetzungen Schauenstein abschließen. Die GFW hat mit der Stadt Schwarzenbach/Wald wollen wir jedoch im Frühjahr 2015 mit den Bauarbeiten beginnen.“ Von einen neuen Gas-Konzessionsvertrag den Ortsteilen Döllnitz über Heubsch unterzeichnet. Bei allen vier Ortschafbis hinein nach Kasendorf soll dann ten waren die LuK bzw. GFW bisheriger Konzessionspartner und mussten eine Ferngasleitung gelegt und anschließend das Erdgasnetz in den sich nach Auslaufen der Verträge neu Ortschaften nach und nach ausgebaut bewerben. „Wir freuen uns, dass wir werden. uns in den Ausschreibungsverfahren durchsetzen und den Städten und Ge„Dabei werden wir uns natürlich am meinden auch weiterhin ein zuverlässiger Partner für die Erdgasversorgung tatsächlichen Bedarf vor Ort orientieren“, erklärt Udo Meister, Kundenbesind“, sagt Jürgen Wolf, kaufmänrater der LuK. „Bisher haben sich aber nischer Geschäftsführer der LuK. schon über 60 Hauseigentümer für Baldiger Baubeginn in Kasendorf einen Gasnetzanschluss entschieden und noch einmal so viele interessieren sich dafür.“ Um die Bürgerinnen Mit dem Markt Kasendorf wurde bereits im April 2013 ein Konzessions- und Bürger vor Ort zu informieren, vertrag abgeschlossen. Im Zuge dessen finden regelmäßig Informationsveranstaltungen statt. Der erste Informasollte die Verlegung einer Ferngasleitionsabend zu Beginn dieses Jahres tung von Döllnitz bis in die Marktgeim Kasendorfer Musikheim war sehr meinde erfolgen. Doch die Bauarbeigut besucht, weitere Veranstaltungen ten wurden zwischenzeitlich auf Eis sollen im neuen Jahr folgen. gelegt. Denn, wie bereits in „Zeit für Energie“ berichtet, bildete sich mit LuK und GFW konnten auch 2014 wieder mehrere Konzessionsverträge neu abschließen. Und auch der Ausbau des Erdgasnetzes geht weiter. Im Frühjahr starten die Bauarbeiten für die Ferngasleitung bis nach Kasendorf. SERVICE UND KONTAKT Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und Gasversorgung Frankenwald GmbH Münchberger Str. 65 95233 Helmbrechts Tel. 09252 704-0, Fax 09252 704-111 mail@luk-helmbrechts.de www.luk-helmbrechts.de www.gfw-helmbrechts.de Öffnungszeiten: Mo – Mi: 7 – 12 Uhr und 13 – 16.15 Uhr Do: 7 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr Fr: 7 – 12.15 Uhr Bereitschaftsdienst: Tel. 09252 704-0 (24 Stunden) Direkte Ansprechpartner: Anmeldung und Vermittlung Melanie Dümmling Tel. 704-0 Christine Schloth Tel. 704-0 Beratung rund um die Belieferung mit Erdgas, Strom, Trinkwasser und komDSL, Rückfragen zur Verbrauchsabrechnung, Mitteilung von Zählerständen. Corinna Steudtner Tel. 704-161 Katherina Förtsch Tel. 704-141 Jörg Köppel Tel. 704-149 Kunden- und Energieberatung, Verkauf von Gasnetzanschlüssen, Infos über Blockheizkraftwerke, Kundendienst. Udo Meister Tel. 704-166 Helmut Wolfrum Tel. 704-137 Planauskünfte und Projektleitungen Stefan Franz Tel. 704-157 Andreas Köbrich Tel. 704-156 Torsten Vogel Tel. 704-153 Stromnetz – technische Beratung André Hoyer Tel. 704-200 Gerhard Buchta Tel. 704-201 Erdgasnetz – technische Beratung Hans Wagner Tel. 704-202 Detlef Mann Tel. 704-205 Thomas Mertel Tel. 704-204 Wassernetz – technische Beratung Frank Gausche Tel. 704-241 Karl Schöpf Tel. 704-239 Marcus Polgar Tel. 704-239 12 12 Tiefbauabteilung Thomas Baderschneider Tel. 704-240 Thomas Kraus Tel. 704-240

[close]

p. 13

Rezept-Tipp Backen ohne Eier: der Rucki Zucki Teig Ein Rezepttipp von Manfred und Margitta Mutterer Aus ethischen oder auch gesundheitlichen Gründen haben heute viele Menschen Eier von ihrem Speiseplan gestrichen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie auf leckeren Kuchen oder Torten verzichten müssen: Manfred und Margitta Mutterer zeigen das mit ihrem Rezept für den „Rucki Zucki Teig“. Dieser eignet sich nicht nur als Grundlage für viele Rührteigkuchen, sondern geht auch noch blitzschnell. Zutaten: 200 g Weizenmehl 120 g Zucker 1 Päckchen Backpulver 1 Päckchen Vanillezucker 6 EL neutrales Öl 1 EL saure Sahne Bittermandelöl ¼ l Mineralwasser mit Kohlensäure Außerdem: 1 Messbecher 2 Schüsseln 1 Schneebesen 1 Backform (am besten aus Silikon) So geht’s: Zuerst das Mehl und das Backpulver in einer der Schüsseln gut vermischen. Nun kommt in die zweite Schüssel Öl, Zucker und saure Sahne und wird mit dem Schneebesen verrührt. Anschließend wird das Mineralwasser kurz untergehoben. Nun gibt man den Inhalt der zweiten Schüssel in die erste und hebt ihn mit dem Schneebesen unter Kuchenteig ohne Ei: Margitta und Manfred Mutterer haben ein einfaches Rezept dafür. die Mehl-Backpulver-Mischung. Dabei ist es wichtig, dass die Kohlensäure des Mineralwassers nicht heraus gerührt wird. Anschließend kommt der Teig in die Backform und wird im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad ca. 20 Minuten gebacken. Der Teig gelingt am besten in Formen aus Silikon. Andere Backformen sollten gut eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt werden. Nutzt man den Teig als Grundlage für Obstkuchen (mit oder ohne Streusel), so wird erst nach dem Backen der Boden belegt. Anschließend kommt der Kuchen mit Belag noch einmal für 15 bis 20 Minuten bei ebenfalls 160 Grad in den Ofen. Manfred und Margitta Mutterer: Manfred Mutterer war von 1989 bis 2008 erster Bürg germeister der Stadt Helmbrechts und damit auch Aufsichtsratsvorsitzender der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH. Ebenfalls war er Aufsichtsratsvorsitzender der Gasversorgung Frankenwald GmbH. In seiner Amtszeit wurde auch die Stadtwerke Saalfeld GmbH gegründet, an der LuK mit 20 Prozent und GFW mit zwölf Prozent beteiligt sind. Für die Verdienste, die er für seine Heimatstadt geleistet hat, erhielt Mutterer im Jahr 2008 die Goldene Bürgermedaille der Stadt Helmbrechts. Im vergangenen Jahr wurde Manfred Mutterer durch den Stadtrat zum Altbürgermeister der Stadt Helmbrechts ernannt. Den gleichen Titel trägt auch sein Vorgänger Arthur Höhn, dem die Stadt ebenfalls sehr viel zu verdanken hat. Seine Frau Margitta Mutterer ist in Helmbrechts gesellschaftlich sehr engagiert. Unter anderem hat sie bereits viele Kostüme für die legendären Auftritte der Helmbrechtser Tanzsportgarden entworfen und angefertigt. Kochen und neue Rezepte auszuprobieren, ist ein gemeinsames Hobby von Manfred und Margitta Mutterer. „Zeit für Energie“ haben sie eines ihrer bewährten Rezepte verraten, das auch für Laien einfach nachzubacken ist. 13

[close]

p. 14

Ausflugstipp Ein Marathon der besonderen Art Frankenwald Wandermarathon 2015 rund um Helmbrechts Den 9. Mai des neuen Jahres sollten sich Wander- und Naturfreunde dick im Kalender anstreichen: Dann findet der 4. Frankenwald Wandermarathon statt. Auf einer abwechslungsreichen Strecke warten nicht nur traumhafte Natur, sondern auch zahlreiche Erlebnisstationen auf die Teilnehmer. Dieses Mal ist Helmbrechts Start- und Zielpunkt. Für die Teilnehmer heißt es an diesem Tag früh aufstehen, denn um 7:00 Uhr geht es vor der Helmbrechtser Göbelhalle an den Start. Dann liegen insgesamt 42 Wanderkilometer vor ihnen, die es bis zum Abend zu erlaufen gilt. Die Strecke wird voraussichtlich den Flößerweg entlang Richtung Bischofsmühle führen. Dann geht es weiter bis nach Enchenreuth, über den Mühlenweg vorbei an Gösmes bis in die Nähe von Wüstenselbitz und wieder zurück nach Helmbrechts. „Unser wanderfachlicher Partner bei dieser Veranstaltung – der Frankenwaldverein e. V. – hat versucht, eine Streckenführung zu wählen, bei der die anspruchsvollen Anstiege vorwiegend zu Beginn und nicht gegen Ende des langen Tages auf die Wanderer zukommen“, sagt Markus Franz, der als Geschäftsführer des Frankenwald Tourismus Service Center in Kronach Veranstalter des Wander-Events ist. 100 Helfern aus den unterschiedlichen Helmbrechtser Vereinen und Institutionen sorgt dafür, dass das Wandern an diesem Tag so angenehm und sicher wie möglich ist, es Spaß bereitet und jeder am Ende viele tolle Eindrücke mit nach Hause nehmen kann“, sagt Franz. Für den kleinen Hunger zwischendurch Platz im Rucksack für Speisen und Getränke müssen die Wanderer an diesem Tag nicht einplanen. Vor dem Start gibt es in der Göbelhalle ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, an dem man sich ausgiebig stärken kann und mittags wird eine warme Mahlzeit bereitstehen. Abends, am Zielort des Marathons, winkt ein Buffet mit fränkischen Spezialitäten. Auch zwischendrin sind Snack- und Getränkestationen vorhanden. „Es gibt sozusagen den ganzen Tag ‚All you can eat‘“, sagt Franz. „Zum Abnehmen ist unser Wandermarathon also sicher nicht gedacht.“ Wandern mit Erlebnisgarantie Wer beim Wandermarathon mitmacht, darf sich nicht nur auf gut präparierte Wege durch die beeindruckende Natur des Frankenwaldes freuen, sondern auch auf weitere Extras: So erhalten die Teilnehmer ein umfangreiches Starterpaket, das ein Roadbook mit Karte und Tourbeschreibung sowie weiteres nützliches Wanderequipment enthält. Es werden nach dem Marsch kostenlose Massagen angeboten sowie ein ebenfalls kostenloser Shuttle Service auf der gesamten Tour. Außerdem werden verschiedene Erlebnisstationen entlang der Route aufgebaut sein, bei denen man etwas Besonderes sehen und erleben oder aktiv ausprobieren kann. Eine solche Station wird sich voraussichtlich an einem Trinkwasserhochbehälter oder einer Aufbereitungsanlage der LuK befinden, wo die Wanderer frisches Wasser ausgeschenkt bekommen. „Ein großes Team von bestimmt über Info Die Teilnahme am Frankenwald Wandermarathon ist auf maximal 500 Teilnehmer begrenzt. Die Anmeldung ist vom 1. Januar 2015 bis zum 25. April 2015 bzw. bis zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl unter www.frankenwaldwandermarathon.de möglich. Ein Startplatz kostet 49 Euro pro Person. Wir bitten zu berücksichtigen, dass sich nach Redaktionsschluss von „Zeit für Energie“ noch Änderungen für den Frankenwald Wandermarathon ergeben können. Stets aktuelle Informationen sind auf der Veranstaltungshomepage zu finden oder telefonisch bei Frankenwald Tourismus unter 09261/6015-0 zu erfragen. 14 14

[close]

p. 15

Wirksamer Schutz vor Gewitterschäden Überspannungen bedeuten Gefahr für Elektrogeräte Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) entstehen Jahr für Jahr durch Gewitter Schäden in Millionenhöhe. Schäden durch einen direkten Blitzeinschlag sind durch die Hausratversicherung grundsätzlich abgedeckt. Treten Defekte an Elektrogeräten durch eine Überspannung auf, werden Reparatur oder Neukauf jedoch häufig nicht von jeder Hausratversicherung beglichen. Deshalb ist es sinnvoll, Maßnahmen zu ergreifen, die Blitzschäden vorbeugen. Der konventionelle Blitzableiter bietet nur einen Teilschutz vor Gewitterschäden. Er leitet bei einem direkten Einschlag die Energie des Blitzes ins Erdreich ab und schützt so das Gebäude vor allem vor Brandschäden. Die Gefahr einer Überspannung ist damit aber noch nicht gebannt. Außerdem können Blitze auch Überspannungen verursachen, wenn sie in der Nähe des Hauses einschlagen und auf Stromoder Telefonleitungen treffen, die zum Haus führen. „Bei einem Blitzschlag entstehen extrem hohe Stromstärken von etwa 20.000 Ampere und Spannungen von ungefähr 100 Millionen Volt. Der normale Haushaltsstrom dagegen hat nur eine Stärke von 16 Ampere und eine Spannung von ca. 230 Volt“, sagt Udo Meister, Kundenberater bei der LuK. Nicht nur sensible Elektrogeräte wie Computer, Tablets, LCD-Fernseher und Telekommunikationsanlagen können bei einer Überspannung Schaden nehmen, auch klassische Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Geschirrspüler sowie auch Heizkessel können betroffen sein. cherungskasten bzw. bei einem mehrstöckigen Wohnhaus an den Verteilern befindet und die verbleibenden Überspannungen nochmals begrenzt; sowie den Feinschutz an den jeweiligen Steckdosen und den Steckverbindungen aller anderen Leitungen, der die verbleibenden Überspannungen auf das von den angeschlossenen Geräten verkraftbare Maß eindämmt. Es sind auch die eigenen Telefonanschlüsse gegen Überspannungen abzusichern. Im Falle eines direkten Blitzeinschlages in das Telefonnetz können Überspannungen über den Telefonanschluss sensible Geräte wie Router und Faxgerät bzw. Telefonanlage zerstören. „Die entsprechenden Sicherheitstechniken, vor allem die den Grob- und Mittelschutz umfassen, sollten nur vom Elektrofachmann installiert werden“, rät Meister. „Einen Feinschutz, beispielsweise durch spezielle Steckerleisten, kann man als Endverbraucher auch selbst vornehmen.“ Eine Beratung vom Experten ist aber auch hier sinnvoll. Überspannungsschutz vom Fachmann „Am effizientesten verhindert man Überspannungsschäden, wenn man die Geräte von der Stromzufuhr trennt, also den Stecker zieht“, sagt der LuKKundenberater. Aber nicht immer ist bei einem aufziehenden Gewitter jemand zu Hause, der die Stecker aus der Dose ziehen kann. Zudem ist bei manchen Geräten der Stecker gar nicht ohne Weiteres zugänglich. Einen professionellen Überspannungsschutz vom Fachmann hingegen kann die mitunter hochpreisige Technik im Haushalt auch bei Abwesenheit vor Gewitterschäden bewahren. Ein wirksamer Schutz umfasst dabei drei Stufen: den Grobschutz in der Gebäudeeinspeisung, der den Energiegehalt eines einschlagenden Blitzes ableitet und die Restspannung deutlich reduziert; den Mittelschutz, der sich am Si- In Bayern herrscht seit 2013 Rauchmelderpflicht In Bayern gilt Rauchmelderpfl melderpflicht; das ge geht e aus dem § 46 der Bayerischen Bauordnung (BayBO) hervor. he h Eingeführt wurde die Pflicht zur Installation der kleinen Brandschutzhelfer am 25. September 2012 mit Wirkung zum 1. Januar 2013. Konkret heißt das, dass alle Wohnungen, die ab diesem Stichtag erbaut wurden, mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen. Für Bestandsbauten gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2017. Bis dahin müssen auch in Wohnhäusern deren Baubeginn vor dem 1. Januar 2013 lag, die Rauchmelder entsprechend nachinstalliert werden. ANFORDERUNG VON INFOS Bitte ankreuzen: Ich bin an einem Gas-Netzanschluss interessiert. Ich möchte meine Heizungsanlage auf Erdgas umstellen und mir ir den Förderbonus sichern. Ich interessiere mich für ein Erdgas-Blockheizkraftwerk. Bitte vereinbaren Sie mit mir einen Beratungstermin. Bitte übersenden Sie mir Unterlagen über komDSL. Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten bei der en geLuK, deren Tochtergesellschaften oder von der LuK beauftragten Subunternehmen nten speichert, verarbeitet und genutzt werden. Meine Daten werden von den genannten Unternehmen benutzt, um mit mir in Kontakt zu treten und mir dadurch die von mir . Im erbetenen Informationen auf dem von mir gewählten Wege zukommen zu lassen. ntnis Übrigen habe ich die Bestimmungen der o. a. Erklärung zum Datenschutz zur Kenntnis er LuK genommen. Der weiteren Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit gegenüber der ine widersprechen. Darüber hinaus werden meine Daten für andere Zwecke ohne meine besondere Einwilligung nicht an Dritte weitergegeben. d GFW Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von LuK und sowie deren Angehörige können leider an diesem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Die Gewinner werden benachrichtigt. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Das Gewinnspiel ist unabhängig von weiteren Anforderungen oder Beauftragungen. E N SIE RLEBE af tw un d Kr er ke He lm br ec ht bH s Gm Li ch t- es hnell persc ET ... su NTERN -I R E S A GLASF ZU IS B N MIT SURFE /s it 50 Mb für Ih r ZUH AUSE 15

[close]

Comments

no comments yet