Schau zum TSV - Ausgabe 19

 

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Die 19.Ausgabe unserer Vereinszeitung

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Schau zum www.tsv-lauf.de 19. Ausgabe Dezember 2014 Die TSV-Sterne des Sports bei der städtischen Sportlerehrung Hämmernkirchweih 2014 ein regnerisches Ereignis 40 Jahre Tennis beim TSV Schau zum TSV - Seite 1

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Der 1. Vorstand, Georg Lage, teilt mit zu entrichten haben, so können wir mit den Zuschüssen gerade einmal ca. 50 % der Steuern begleichen. Was, frage ich mich, kann man mit der großzügigen Unterstützung anfangen? Aber natürlich wäre es nicht hilfreich, auch diese Zuschüsse entfallen zu lassen. Einige, schon zugesagte finanzielle Hilfen der Stadt Lauf wurden nur teilweise erfüllt. Ich denke an die zugesagten 24 % Unterhaltszuschuss für unsere Kegelbahn, die sich auf 10% reduziert hat. Aus dem Bau eines Kinderspielplatzes durch die Stadt ist jetzt ein Zuschuss von maximal 6.200 € geworden. Der Aufbau der Spielgeräte soll von uns in Eigenleistung erledigt werden. Wer weiß, wie problematisch dies ist? Man denke nur an einen möglichen Unfall eines Kindes wegen eines nachgewiesenen nicht fachmännisch aufgestellten Spielgerätes. Wer übernimmt die Verantwortung? Es bliebe letztlich am Vorstand hängen. Eine strafrechtliche Auseinandersetzung würde dann im Raum stehen. Dies wurde uns als Ergebnis einer fachlichen, rechtlichen Stellungnahme mitgeteilt. Sollen wir dieses Risiko wagen? Mittel- bzw. langfristig muss, um den Sportbetrieb der Tennisabteilung zu gewährleisten, das gepachtete Gelände in das Eigentum des TSV Lauf e.V. übernommen werden. Ich bin gespannt, ob uns die Stadt Lauf auch, wie in ähnlichen Fällen, mit der gleichen Förderung unterstützen wird? Ein wichtiges Thema für uns und vor allem für den 1.Bürgermeister Bendikt Bisping sind energetische Maßnahmen an Gebäuden, die bei uns durchgeführt werden sollen. Besonders große Aufmerksamkeit und viel Drängen des 1. Bürgermeisters wurde dem Einbau eines Blockheizkraftwerkes beim TSV zuteil und die finanzielle Unterstützung zugesagt (liegt schriftlich vor). Nach jahrelangen, umfangreichen Planungen und aufwändigem Einholen von Angeboten stellte sich nun heraus, dass wir für unseren Bedarf keine wirtschaftliche Lösung zum Betreiben eines BHKW parat haben. Zu diesem Ergebnis kommt nicht nur die N-ERGIE und das Planungsbüro Mais, selbst die Stadt rät inzwischen vom Einbau eines BHKW ab. Die Steuerung unserer Tandemkessel wurde jetzt in Ordnung gebracht. Dies war nur möglich, weil wir von einer anderen Anlage Ersatzteile verwenden konnten und jetzt die Nachtabsenkung wieder funktioniert. Eine Brennwertlösung soll künftig eine wirtschaftlichere Lösung darstellen. Von Fachleuten wird das mögliche Einsparpotenzial zu Zeit ermittelt. Ein weiterer Ansatzpunkt zum Sparen von Energiekosten ist die Dämmung unserer Hallendächer. Die Stadt Lauf hat uns dazu einen Vorschlag unterbreitet. Die Stadt Lauf stellt dem TSV Lauf e.V. das Dämmmaterial kostenlos zur Verfügung. Das Aufbringen soll der Verein in Eigenleistung erledigen. Der Vorschlag war, Dämmmaterial auf das vorhandene Dach unbefestigt aufzulegen. Von einer Fachfirma mussten wir uns aufklären lassen, dass die Dämmplatten mittels einer Kiesschüttung gegen Windangriff geschützt werden müssen. Dies ist aus statischen Gründen auf unseren Hallendächern jedoch nicht möglich. Die Dämmung muss fachmännisch erfolgen. Eine Gewährleistung für die Dachhaut erhalten wir nur, wenn die Arbeiten von einer geeigneten Fachfirma ausgeführt werden. Wer soll die Verantwortung übernehmen? Trotz dieser nachdenklich machenden Nachrichten möchte ich meinen Bericht nicht schließen ohne unseren Mitgliedern, Sponsoren und Inserenten in unserer Vereinszeitung ein ruhiges und fröhliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes Neues Jahr zu wünschen. Mit den besten Grüßen Ihr Georg Lage Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des TSV Lauf e.V. über die vielen Berichte und Erfolge unserer Abteilungen und unserer Sportler/innen konnten Sie sich in der letzten Ausgabe unserer Vereinszeitung umfangreich informieren. Dies war der Grund, weshalb ich auf meinen Bericht in der letzten VZ verzichtet habe. Ein weiteres großes Ereignis kann ich nun hinzufügen. Die Tennisabteilung hat ihr 40 jähriges Bestehen in einem festlichen Rahmen in unserer Sportgaststätte feiern können. Der gesamte Verein gratuliert der Tennisabteilung zu dieser herausragenden Leistung. Sind doch im Laufe der letzten Jahre viele Tennisvereine verschwunden. Unsere Tennisabteilung konnte sich aber erfreulicherweise behaupten und kann wieder einen Mitliederzuwachs verzeichnen. Dies ist natürlich nicht von ungefähr gekommen. Eifrige Tennisspieler/innen haben sich eingebracht und eine wichtige und stabile Abteilung im TSV Lauf erhalten und ausgebaut. Hervorzuheben sind die Abteilungsleiterinnen der letzten Jahre, nämlich Leni Nathrath und jetzt Ingrid Wacker. Ich wünsche der Tennisabteilung weiterhin viel Erfolg und noch viel Freude und Spaß bei ihrem Sport. Zu welchen Leistungen die Sportler/innen beim TSV Lauf e.V. fähig sind hat sich beim Stadtempfang der Stadt Lauf für die Laufer Sportler/innen gezeigt. Der TSV Lauf e.V. stellte wieder die größte Gruppe der eingeladenen Sportler/innen. Dies mag auch der Stadt Lauf zeigen, wie wichtig der TSV Lauf e.V. im Vereinsleben in Lauf ist und wie umsichtig mit den öffentlichen Zuschüssen umgegangen wird. Beim TSV wird das Geld nicht verschwendet, sondern gezielt im Unterhalt und der Pflege der Sportstätten eingesetzt. Um diese vielen Erfolge vorweisen zu können bedarf es eben gut funktionierender Sportstätten. Etwas erstaunt, um nicht zu sagen verärgert bin ich daher, dass die Stadt Lauf nun erwägt die finanzielle Unterstützung der Vereine zurück zu fahren obwohl sie sich doch immer als Wohltäter der Vereine ausgibt. Dies mag für einige Maßnahmen in bestimmten Bereichen bei einigen Sportvereinen zutreffen. Der TSV Lauf steht im Vergleich zu anderen Vereinen nicht besonders gut da. Von den möglichen Investitionszuschüssen haben wir noch nie mehr wie die unterste Grenze von 10% erhalten. Bedenkt man, dass wir, wie andere auch, auf jede zu zahlende Aktivität 19% Umsatzsteuer Schau zum TSV - Seite 2

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Der TSV 2.0 im Internet Nur gemeinsam funktioniert es Christian Knell, Bachelor of Science der Informatik, selbstständiger Web-Developer (siehe www.web-working.eu), Jugendrat und TSV-Fußballspieler, befasst sich als Webmaster seit gut einem Jahr mit dem Thema „Der TSV 2.0 im Internet“. Die Ziele seiner intensiven Arbeiten sind klar, so sollen - - eine Professionalisierung und Modernisierung der Vereins- und Abteilungs-Webseiten erfolgen. ein einheitliches Corporate Design bei allen TSV-Webseiten hinterlegt sein. Alle Webseiten nutzen bereits die gleichen Formen und Muster. die Vereins-Informationen auf den Abteilungs-Webseiten aufscheinend werden. Informationen des Hauptvereins werden automatisch auf den Abteilungs-Webseiten veröffentlicht. die Verknüpfung der Hauptvereins- und AbteilungsWebseiten für durchlässigen Informationsfluss sorgen. und eine größere Funktionalität weitere und neuartige Möglichkeiten schaffen. Darunter sind ein News-System, Bildergalerien, Terminkalender, die Integration von Sozialen Medien, Kontaktformulare, PDF’s zum Durchblättern usw. zu verstehen. (Internetseiten mit ‚pseudo-persönlichen‘ Adressen des Vereins) bestehen für den TSV Lauf und seinen Abteilungen. Sie sind konsequent vereinheitlicht worden. Die Event-Anzeigen, die Einbettung des YouTube-Streams und Kalenderprogramme sind bereits eingebaut. RSS-Feed und Newsletter sollen bis zum Jahresende folgen. Wichtig ist natürlich die konsequente Mitarbeit und Zusammenarbeit zwischen Webmaster und den Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit in den jeweiligen Sparten des TSV. Ohne ständigen Nachschub an Neuigkeiten sind die Internetseiten nicht aktuell. Alleine die Fußballabteilung hatte im Jahr 2013 über 350.000 Seitenaufrufe. Knell sieht die erzielten Werbeeffekte über die Webseiten des Vereins als äußerst effektiv und erfolgreich. Auch das E-Mail-System besteht aus einem Guss. Dem Hauptverein, jeder Abteilung und jedem Funktionär sind EMail-Adressen zugewiesen. Bei Bedarf werden weitere Adressen eingerichtet. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Adressen sind kurz und einprägsam und bei Änderungen ist nur eine einzige Aktion durch den Administrator nötig. Der TSV Lauf ist auf Facebook, Google+, Twitter und YouTube in den Sozialen Medien vertreten. Auf Facebook sind einheitliche Domains eingerichtet. Das Gros der Öffentlichkeitsarbeit des TSV Lauf wird sich in Zukunft um die Web-Seiten drehen. Hier werden die Informationen eingespeist und gesammelt. Aus diesem Pool erfolgt die weitere Verbreitung auf andere Web-Seiten, in die Social Media, an die Presse und in die Vereinszeitung. Fast alle TSV-Sparten machen bereits mit. Die Umstellungsphase ist noch lange nicht abgeschlossen und das Umdenken im Verein auf und in die neuen Strukturen - - Christian Knell geht beim TSV nicht nur seinem Hobby, dem Fußballspielen nach, er engagiert sich sehr stark in den Vereinsangelegenheiten und ist für jede Unterstützung und Mithilfe dankbar und offen. - Ein monströses, ehrenamtliches Arbeitsvolumen hat er bereits bewältigt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. In einem gut besuchten Workshop stellte er seine Ideen und Umsetzungen den Interessierten des Vereins vor. 25 Domains wird noch andauern. Aber, wenn man sich umgewöhnt hat, erkennt man auch schnell die Vorteile der neuen Systematik. Wer sich interessiert, bitte sehr im Internet: www.tsv-lauf.de. auf Facebook: www.facebook.com/tsvlauf1902 auf Google+: plus.google.com/113530813111492753660 auf Twitter: www.twitter.com/tsvlauf1902 auf YouTube: www.youtube.com/user/tsvlauf1902 . Ideen, Nachrichten, Beiträge und Verbesserungsvorschläge per E-Mail bitte alle an webmaster@tsv-lauf.de, das landet beim Christan Knell. Bericht von Anton Hensel DIE LIVA KOLLEKTION UNSCHLAGBAR GUT UND VIELSEITIG! EINRICHTUNGSHAUS Grenzweg 1, Neunkirchen/S. Telefon: 0 91 23 / 183 183 www.moebel-bezold.de Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9:00 -18:00 Uhr und Sa. 9:00 -13:00 Uhr des passt! Schau zum TSV - Seite 3

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Bayerischer Fußballverband - Fußballschule beim TSV Im Hintergrund stehend links die DFB-Trainer, Martin Schmaußer, und rechts Osman Cankaya und Alexander Brater (beide in dunkler Kleidung). sehr erfolgreich durchgeführt. Die A-Lizenzinhaber und Stützpunkttrainer des Deutschen Fußballverbandes, Martin Schmaußer und Alexander Brater sowie der Trainer der U17-Bundesliga-Mädchenmannschaft des 1. FC Nürnberg, Osman Cankaya, waren ganze 5 Tage in Lauf und kümmerten sich um die potentiellen Nationalspieler auf dem TSV-Gelände. Andreas Burkhardt, Spieler des TSV und C-Lizenzinhaber, unterstütze die DFB-Trainer. Fast aus dem gesamten Landkreis Nürnberger-Land waren junge Fußballspieler dabei. Die Übungsabschnitte begannen täglich um 9 Uhr und Auf dem Sportgelände des TSV Lauf fand eine 5-tägige endeten um 17 Uhr. Fußballschule für Nachwuchskicker statt. Der Bayerische In den abwechslungsreichen Trainingseinheiten standen Fußballverband, BFV, hatte die Veranstaltung ausgeschrieben und vor allen Dingen die Schwerpunkte Spielspaß, Technik und an die 40 Kinder der Jahrgänge 2001 bis 2006 nahmen teil. Koordination im Vordergrund. Es wurde sehr viel gelacht. Ferien-Fußballschulen des BFV werden während der Pfingst- und Die für Außenstehende oft überraschenden, ideenreichen und Sommerferien flächendeckend in ganz Bayern und seit Jahren neuartigen Übungen um das runde Leder hatten immer einen mehr oder weniger schulenden Hintergrund. Von Kondition bolzen war nie die Rede, denn das ergab sich von selbst und wurde von den Teilnehmern vor lauter Begeisterung gar nicht wahrgenommen. Roland Enhuber, TSV Jugendtrainer, hatte gleich seine 20 e Ehefrau Carola mit eingespannt. Beide stellten sich die r h a J gesamte Woche in den Dienst der Kinder. Täglich bauten sie das Buffet in den Übungsräumen der Marchingband auf. Den jungen Fußballern schmeckte es ausgezeichnet. Getränke und Obst hielten sie immer griffbereit. Auch das fällige Das gute Gefühl Geschirrspülen erledigten sie gemeinsam während die Spieler der schon wieder den Bällen hinterher jagten. Zudem kümmerten sie sich um das gesamte Drumherum. Zum Abschluss gab es die obligatorische Teilnahmeurkunde Die häufigste Stelle mit Gruppenfoto für jedes einzelne Kind. Ein Trikot samt aller Einbrüche sind Hose, Stutzen, eine Trinkflasche und je einen Originalball Fenster + Terrassentür. namens ‚Brazuca‘, bekannt seit der Weltmeisterschaft in Brasilien, hatten sie schon vorher zum Trainingsauftakt erhalten. Somit war die persönliche Sportausrüstung jedes Teilnehmers komplett und durfte am Schluss mit nach Hause genommen werden. „Wir kommen gerne zum TSV nach Lauf” fasste Schmaußer die Woche zusammen, „hier werden Wir beraten Sie gerne! Jetzt vorbeugen mit wir sehr freundlich und zuvorkommend aufgenommen und Gruber + Scharf · moderner Beschlagtechnik die Rahmenbedingungen sind ideal.”. Bräunleinsberg 3 · absperrbaren Griffen Deswegen wird der Bayerische Fußballverband auch im 91242 Ottensoos kommenden Jahr einen Lehrgangstermin beim TSV Lauf fest · Fenster-Zusatzschlössern Tel 09123 / 95 44-0 einplanen. · und vielem mehr Sicherheit info@gruber-scharf.de www.gruber-scharf.de Bericht von Anton Hensel Schau zum TSV - Seite 4

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Kreisjugendring AG Lauf eröffnet Ferienprogramm beim TSV Bild oben rechts: Otfried Bürger, Landrat Armin Kroder und Dritter Bürgermeister Thomas Lang. Rechts im Bild Bürgermeister Benedikt Bisping bei seiner Eröffnungsansprache. In der Röthenbacher Straße beim TSV Lauf fand die offizielle Eröffnung des Ferienprogrammes 2014 für die Stadt Lauf und die Gemeinden Neunkirchen am Sand, Rückersdorf und Ottensoos statt. Otfried Bürger, der Leiter der Kreisjugendring Arbeitsgemeinschaft Lauf, begrüßte bei der Auftaktveranstaltung vor allen Dingen die sehr zahlreich erschienenen Kinder und viele Eltern. Er dankte allen, die sich für das Laufer Ferienprogramm engagieren. „Die Durchführung eines sechswöchigen Programms ist nur wegen des hohen ehrenamtlichen Einsatzes vieler Menschen möglich.“ sagte Bürger. Laufs Erster Bürgermeister, Benedikt Bisping, lobte das 38 unterschiedliche Aktionspunkte umfassende Angebot und will selbst einen Betreuungstag übernehmen. Kurz und bündig, so wie es halt den Kindern gefällt, machte es Landrat Armin Kroder. Er wünschte viel Vergnügen und übergab den begehrten Spendenscheck des Landratsamtes an die Arbeitsgruppe. Mit einem „Happy Birthday“, gesungen aus über 100 Kehlen, gratulierte die anwesende Schar dem AG-Leiter Bürger zu seinem Geburtstag. Mit großem Hurra ging‘s dann ins Gelände. Die TSVVorstände Georg Lage und Hannelore Hensel zeichneten in erprobter Weise für die Durchführung des Sporttages verantwortlich. Wegen eines kurzen Gewitterschauers flüchtete kein Kind in die Gebäude. Am Fußballfeld wurde geschwitzt, beim Minigolfen gab es eine kleine Platzwunde weil ein Schläger in ein Gesicht traf, das Kegeln konnte von Grund auf erprobt werden und in der Halle wurde Tischtennis gespielt. Viele kunstvoll geschminkte Gesichter waren zu beobachten. Auch ein Imbiss und Getränke waren bestens organisiert und erfreuten sich großer Nachfrage. Der TSV-Vorsitzende Georg Lage zeigte sich sehr zufrieden. „Heute waren mehr als doppelt so viele Kinder wie im Vorjahr hier und unsere Betreuer waren sehr beschäftigt.”, stellte er fest. „Die meisten unserer Angebote sind über den Vorverkauf längst vergriffen.”, bestätigte Bürger. Dies liegt an den meist auf bestimmte Höchsteilnehmerzahlen begrenzten Ferien-Angeboten. Die Veranstaltungen sind in diesem Jahr sehr hochwertig und speziell angelegt. Die hohe Nachfrage und der Run auf die begehrten Tickets bestätigen die Vorbereitungen der Arbeitsgemeinschaft in jedem Fall. Dagegen kritisierten einige berufstätige Mütter das Vergabeverfahren, da sie die lukrativen, werktäglichen Kartenverkaufstermine nicht wahrnehmen konnten. Bericht von Anton Hensel Schau zum TSV - Seite 5

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Ferienprogramm beim TSV Lauf Sportkegeln, Tischtennis, Fußball und Minigolfen standen zusätzlich auf dem Ferienprogramm beim TSV Lauf. Voller Begeisterung nahmen die Kinder die Angebote an und die Ehrenamtlichen aus den einzelnen Sparten hatten sich diesen Tag freigehalten. Dies ist keinesfalls selbstverständlich. Aber die Freude und das Interesse der Kinder entschädigten alle Beteiligten. Grafenbucher Forst Marchingband im Zeltlager Mit Küchla, Feuerschbodzn, Dirndln, Lederhosen und Steirischer Quetschn begann das Zeltlager der Marchingband des TSV Lauf im Evangelischen Dekanatsheim mitten im Grafenbucher Forst und endete mit einer tollen Abschlussfeier. Von Samstag bis Samstag hatten über 80 Teilnehmer eine regelrechte Zeltstadt im Wald errichtet. Kirstin Peschel schilderte die Situation: „Manche Zelte haben die Größe und Innenausstattung von Einfamilienhäusern, andere ähneln eher einer Hundehütte oder einem überdimensionalen Maulwurfshügel.“. Mit 7 Monaten war Noah der jüngste Teilnehmer, der älteste brachte es auf über 70 Jahre. Selbst der erblindete Posaunist, Jürgen Schubert, blieb 8 Tage und wurde intensiv betreut. Der Organisator der Übungswoche, Michael Geiger, zeigte sich sehr zufrieden wegen des unfallfreien Verlaufes der Woche und dankte allen Helfern und Mitarbeitern. Logistische Probleme aufgrund des immer anhaltenden, hohen Besucherzustroms galt es vor allen Dingen in der Küche zu bewältigen. Jedoch das erprobte Dreamteam, bestehend aus Rita Kresser, Christa Pürkel und Christina Enhuber, bewältigten die Aufgaben souverän. Braten, Kniedla, Lasagne, Kaiserschmarrn, Spaghetti, Leberkäse, Gegrilltes, Frühstückbuffet und Brotzeiten, aber auch saure Bratwürste standen auf den Speiseplänen. Schorsch Winter, Dirigent und Stabführer der Marchingband, nutzte die Veranstaltung natürlich zum Üben. Täglich wurde mehrmals zusammen musiziert und neue Stücke einstudiert. Gastkinder unternahmen erste Versuche an Musikinstrumenten oder bei den Mädchen der ColourGuard, der Begleittruppe der Spielleute. Das intensiv durchgeführte Marschtraining auf den Waldwegen störte höchstenfalls Fuchs und Hase beim gute Nacht sagen. Eine Befragung einzelner Teilnehmer nach ihren Eindrücken spiegelt das Geschehen wider. Luis (10 Jahre alt) gefiel das Fußball- und Basedrumspielen bestens. Eva (9) berichtet spontan von Wasserschlachten. Pia (11) sah das Marschtraining mit Celina im Vordergrund. Friedrich (6) sagt: „Die Nachtwanderung hat mir am allerbesten gefallen.“ und Niko (14) fand das Essen hervorragend. Kai (14) fühlte sich sehr freundlich aufgenommen und war von der Stimmung Schau zum TSV - Seite 6 Musik war Trumpf in der Zeltstadt im Grafenbucher Forst. Auch ein außergewöhnlicher, nächtlicher Besucher beobachtete das Geschehen von der Wand herunter, obwohl er, seinem Namen nach, seit sieben Uhr schlafen sollte.

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Marchingband im Grafenbucher Forst Das Dreamteam in der Küche: v.l. Christina Enhuber, Rita Kresser und Christa Pürkel. Oben rechts, die große Gruppe der Zeltlagerinsassen und einiger Besucher. Unten 2tes Bild von links: „Im Zug“ hieß der Sketch der eleganten ‚Damen‘. beeindruckt. Timon (8) zählte gleich eine ganze Reihe seiner Favoriten auf, nämlich Fußball, Volleyball, Stockbrot backen und das tägliche Lagerfeuer. Dagegen übten Emma (13) und Malea (10) besonders gerne am Klavier und sangen dazu. TSVVorsitzender und Abteilungsleiter der Musiker, Georg Lage (67), lobte die vorzügliche Küche, die Schafkopfrunden und die permanent vorhandene Betreuung durch eine Heilpraktikerin. Bei der Schlussveranstaltung wurden die neuen Stücke vorgestellt. ‚Feel this Moment‘, ‚On Broadway‘ und ‚The Middle‘ hallten mit großem Tonkörper durch den Staatswald. Eine Gruppe von Neulingen schaffte es, den ‚Hey Song‘ zu interpretieren. Emma & Malea trugen am Keyboard zum ersten Mal ‚Jar of hearts‘ und ‚Bonfire heart‘ vor. Joschi Bauer und Kirstin Peschel zeigten den Sketch ‘Im Zug’, in dem sich zwei Damen unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen schminken. Mit Peschels ‚Zeltlagertagebuch des täglichen Wahnsinns‘ endete der offizielle Programmteil, jedoch wurde bis tief in die Nacht hinein gefeiert. Das Schlussresümee zog dieses Mal Artur Flierl (70), der mitteilte: „Wir hatten eine sehr schöne und äußerst harmonische Lagerwoche.” Er freue sich schon auf das nächste Jahr im Grafenbucher Forst zusammen mit den TSV-Musikern. Bericht von Anton Hensel Herzlichen Dank sagen wir allen unseren Partnern, die mit ihrer Werbeanzeige die Vereinszeitung unterstützen. Wir wünschen diesen Firmen, aufgrund unserer konsequent durchgeführten Zeitschriftenverteilung, den nötigen Erfolg ihrer Werbemaßnahmen. Wir kümmern uns um alles! Versicherung Vorsorge Vermögen Vermittlung durch: Florian Adam e.K. Nürnberger Str. 25 91207 Lauf Tel. 0 91 23 - 30 91 florian.adam@allianz.de Schau zum TSV - Seite 7

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Bilder sagen mehr als tausend Worte Evangelisches Dekanatsheim Marchingband im Zeltlager von links oben nach rechts unten: Nadine löffelt, Schorsch trommelt - Essensausgabe - Beckenübungen - schwere Lautsprecher sind aufgebaut - Jana gibt Leberkäse aus - Wasserschlacht - Trachten zur Zeltkirchweih - Wasserschlacht - die Herren studieren die Süddeutsche Zeitung - Trachten mit Becken - Plausch und Tratsch vor der Wohnung - Georg Lage tritt gegen Eva an, Artur sagt ein - und entspannen konnte man auch zu Genüge. Kegelbahnen frei für Kegelgruppen Haben Sie Lust, mal eine ‚ruhige Kugel‘ zu schieben? Besuchen Sie unsere Bundeskegelbahnanlage im Vereinsheim des TSV. Seniorengruppen, Freizeitvereinigungen und Hobbygruppierungen sind bei uns gut aufgehoben, werden bewirtet und können nebenbei einen Sport betreiben, der sehr leicht zu erlernen ist und keine außergewöhnlichen Höchstleistungen abverlangt. Auskünfte erhalten Sie unter der Telefon-Nummer 09123 987073 Schau zum TSV - Seite 8

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4. Laufer Schulmeisterschaften im Florett Die Wache des Königs gewinnt Oben: Die Sieger des Turniers, 2te von links Maike Weber, dann Lukas Weber und rechts außen Matthias Büttner. Ganz links Enis Demir, TSV Lauf, der Bayerische Vizemeister bei den Schülern. In der Turnhalle des TSV Lauf e.V. fanden die 4. Laufer ‚Die Wache des Königs‘. Matthias Büttner aus Lauf, Maike Weber Schulmeisterschaften im Fechten der Disziplin Florett statt. und Lukas Weber aus Neunkirchen waren nicht zu schlagen und Die Titelverteidiger aus Hersbruck mussten den im Vorjahr gewannen alle Auseinandersetzungen. Gegen Steffen Schmidt, gewonnenen Wanderpokal weitergeben; die Mannschaft Luca Morelli und Samuel Mann von der Richard-Glimpel-Schule Neunkirchen/Lauf gewann das Turnier. setzten sie sich im Finale mit 45 : 37 Trefferpunkten durch. Heike Matthis, TSV-Fechtlehrerin, hatte den Wettbewerb Äußerst spannend verlief die Platzierungsentscheidung um den ins Leben gerufen. Seit Jahren vermittelt sie an der Richard- 3. Rang. Hanna Treschau, Alexander Reuther und Anna Böhm, Glimpel-Schule im Rahmen des Verbändekarussells die Grundlagen des Fechtsportes. Herzlich Willkommen Zum Event waren Schüler der Johann-Scharrer-Realschule bei Familie Kraußer! Hersbruck, der Waldschule • Fränkische Küche Rückersdorf, dem Christoph• Saisonale und regionale Gerichte Jacob-Treu-Gymnasium Lauf, • Unsere bekannten Hausspezialitäten der Richard-Glimpel-Schule Lauf, Großzügige und gepflegte Gasträume der Grundschule Neunkirchen am Sand und der Bertleinschule Lauf Familienfeiern, Betriebsfeiern, Geburtstage, Kommunion, angetreten. Konfirmation? Gefochten wurde in DreierWir beraten Sie individuell und passend! Mannschaften und gezählt wurde, Wandergruppen sehr gerne! wie bei großen Meisterschaften, Bitte reservieren Sie rechtzeitig! auf 45 Trefferpunkte. Die Schauen Sie doch mal vorbei, wir, Mannschaften traten mit Restaurantleiterin Manuela Kraußer und Wolfshöher Bräustüberl verwegenen Namen an. So Wolfshöhe 14 Küchenchef Manuel Kraußer 91233 Neunkirchen a.S. waren ‚43 Spaceballs‘, ‚Die vier sowie das gesamte Wolfshöher Bräustüberl-Team Muskeltiere‘ (mit ‚l‘) oder gar die ☎ 09153/9702855 oder 920778 Fax: 09153/9702856 freuen sich auf Ihren Besuch! ‚White Tigers‘ auf den Startlisten E-Mail: wolf-braeustueberl@t-online.de zu finden. Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag von 11.00 - 14.30 und 17.00 - 23.00 Uhr Den Turniersieg auf der Planche Warme Küche von 11.30 bis 14.30 Uhr und 17.30 bis 21.00 Uhr holte sich die Startgemeinschaft Sonn- und Feiertage durchgehend geöffnet Schau zum TSV - Seite 9

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4. Laufer Schulmeisterschaften im Florett alle Glimpel-Schule, gewannen gegen die Startgemeinschaft ‚Die Zerfechter‘ mit Johannes Schreiner, Marlene Büttner und Maximilian Güttinger, Lauf und Rückersdorf, mit einem denkbar knappen 45 : 44. Allerdings wurde das Siegerteam vom Bayerischen Vizeschülermeister und Mittelfränkischen Schülermeister Enis Demir, Bertleinschule und TSV-Fechter, unterstützt. Er sprang als Ersatzkämpfer gelegentlich ein. Die Realschüler aus Hersbruck, mit Luis Söhlmann, Matteo Schatt und Philipp Wick, konnten ihren Titel nicht verteidigen und gingen als Fünfte aus dem Wettbewerb. „Natürlich soll es an der Richard-Glimpel-Schule mit dem Fechten weitergehen”, so sieht es jedenfalls die Schulleiterin Kerstin Kragl, die das Turnier mit Vertretern der Schule direkt vor Ort verfolgte. Dagegen muss man beim Kreisjugendring noch nachdenken. Das Schulfechten ist eines der letzten echt funktionierenden Programme innerhalb des Verbändekarussells. Heike Matthis will den Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrums gerne als Fechttrainerin zur Verfügung stehen. „Ich mache es wegen den Kindern”, sagt sie und rechnet fest mit der Unterstützung aus dem Landratsamt. Bericht von Heike Matthis + Anton Hensel Im Bild links unten Heike Matthis und Waffenwart Klaus Jürgen Schrauf. Heike Matthis bringt sich mit größtem Engagement ein um den Kindern und Jugendlichen den Fechtsport zu vermitteln. Dies erledigt sie mit sehr viel Herzblut und wirklich erfolgreich. Fußball-WM-Tipp 2014 TSV-Vorstände zeigen, wo der Hammer hängt Das Siegerbild des WM-Tipps 2014, aufgenommen beim ‚Aschenbrenner‘ in Lauf. Von links, Hannelore Hensel, Gerd Lochner, Anton Hensel. Sie vertraten die Region Lauf und umliegende Ortschaften. Karl-Heinz Schmid, Standesbeamter bei der Verwaltungsgemeinschaft in Laaber, und rechts außen Bürgermeister Rainer Schlögl aus Neuburg an der Kammel, wurden auf die Ehrenplätze verwiesen. Beim bayernweiten Tippwettbewerb einiger Kommunen und einer Anstalt des öffentlichen Rechts zeigten die TSV-Vorstände Hannelore Hensel und Anton Hensel, was eine Harke ist und brillierten mit fußballerischem Fach- und Sachverstand und überraschenden, hellseherischen Fähigkeiten. Die zweite Vorsitzende des TSV Lauf gewann mit 154 Punkten aus 64 ausgetragenen WM-Spielen die Frauenwertung und TSV-Schriftführer Anton Hensel holte gar den Gesamtsieg mit 164 Punkten. Der SPD-Ortsvorsitzende aus Lauf, Gerd Lochner, platzierte sich auf dem hervorragenden Rang 5 der Gesamtwertung. Natürlich fand die Siegerehrung demzufolge in Lauf statt. Und so richtig bierernst wurde die Sache nicht genommen, ganz im Gegenteil, während der Abschlussveranstaltung hörte man sehr lautstarkes Getröte und Gelächter. Foto: Benno Winiarz, Pressestelle Bayerische Staatskanzlei München Schau zum TSV - Seite 10

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Marion Gloßner-Fuchs ist Bayerische Meisterin im Kegeln Sieg in der Kegelburg am Eiskanal in Augsburg Augsburg (mb) – Der Breitensportkeglerin Marion GloßnerFuchs von Gut Holz 66 Lauf gelang im Kegelzentrum am Eiskanal innerhalb der Frauenkonkurrenz souverän der Titelgewinn. Ihre Clubkameraden Jens Gießwein und Markus Berger konnten sich im Männer-Paarlauf auf Platz 6 spielen. Damit qualifizierte sich das Trio zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im badischen Weinheim. Die Fahrkarte für die Bayerischen Meisterschaften lösten sich zahlreiche Laufer Breitensportkegler im Frühjahr bei der Bezirksmeisterschaft in Lauf. In Augsburg galt es, neben der starken Konkurrenz aus Unter-, Mittel- und Oberfranken sowie aus Oberbayern und Schwaben in den Einzel- und Paarwettbewerbe zu bestehen. Für das absolute Highlight der Veranstaltung sorgte Marion Gloßner-Fuchs. Steckte sie im Bezirk noch in der Vorbereitungsphase (Platz 4 mit 406 Kegeln), lief sie beim BM-Einzel zur Höchstform auf. Den Grundstein für den späteren Erfolg legte sie bereits im ersten Durchgang. Den 156 Kegeln in die Vollen fügte sie auf den schwer zu spielenden Bahnen noch 99 Kegel im Abräumen hinzu, so dass 255 Kegel zu Buche standen. Im zweiten Durchgang musste sich die Lauferin weitere Zähler vergleichsweise mühsam erkämpfen. Die 148 Kegel in die Vollen und 62 Kegel beim Abräumen reichten für noch insgesamt 210 Kegel. Mit einem Gesamtergebnis von 465 Kegeln übernahm die Lauferin die Führung, die sie auch bis zum Ende nicht mehr hergeben musste. Damit erfüllte sich die frisch gebackene Bayerische Meisterin den lang gehegten Traum vom Titelgewinn, den knapp 20 weitere Keglerinnen mit ihr teilten. Bei den Männern hingegen fiel die Bilanz recht ernüchternd aus. Markus Berger platzierte sich im Einzel mit 438 Kegeln lediglich auf dem 24. Platz. Damit konnte er sich genauso wie Anton Heinlein (420; Platz 40) und Hartmut Schmidt (414; Platz 45) nicht für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaf-ten qualifizieren. Startberechtigt in Weinheim hingegen sind Jens Gießwein und Markus Berger im Männer-Paarlauf. Sie lieferten mit 457 bzw. 451 Kegeln erneut eine überzeugende Vorstellung und schafften es mit 908 Kegeln auf den 6. Rang. Dabei lag eine weitere Medaille in greifbarer Reichweite, denn hierzu fehlten lediglich 4 Kegel. Für die mittelfränkischen Bezirksmeister wäre sogar der Titelgewinn Marion Gloßner-Fuchs mit ihren mit nur 9 Kegeln mehr gewonnenen Auszeichnungen bei der machbar gewesen. Ihre Bayerischen Meisterschaft. Clubkameraden Hartmut Schmidt (394) und Anton Heinlein (417) lagen mit 811 Kegeln auf Platz 27 deutlich unter ihrem aktuellen Leistungspotential. In den Mixed-Paarläufen mussten sich die zwei Laufer Paare der starken Konkurrenz beugen. Marion Gloßner-Fuchs (414) und Markus Berger (454) verfehlten mit 868 Kegeln auf dem 11. Platz ebenso wie Christina Enhuber (379) und Jens Gießwein (463) mit 842 Kegeln auf dem 20. Platz den ersehnten Sprung in die Top Ten. Bericht von Markus Berger. Welches Lied singt hier in den Bildern der Dirigent der Marchingband, Schorsch Winter?? Handelt es sich um ‘O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter’ oder ‘Grün, grün, grün sind alle meine Kleider’ oder ‘Drunten in der grünen Au’? Lippenleser sind bei der Beantwortung der Frage eindeutig im Vorteil. Lösungsvorschläge bitte direkt an Schorsch Winter unter der E-Mail marchingband@tsv-lauf.de oder rufen Sie ihn einfach an. Hier: nur my-eXtra Lauf Original- Hermannstr. 29 Lauf Hersteller 91207 Tel.: 09123 962020 Fax: 09123 962022 info@my-extra-lauf.de Mo.-Fr.: 10 Uhr - 19 Uhr Sa.: 10 Uhr - 15 Uhr +++ DEUTSCHLANDS UNABHÄNGIGE HANDYKETTE +++ +++ DEUTSCHLANDS UNABHÄNGIGE HANDYKETTE +++ 5 € Gutschein für Mitglieder des TSV-Lauf Schau zum TSV - Seite 11

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Im Dauerregen welken die Blumen langsamer Spielmannszug ‚Das Original‘ beim Blumenfest in Röthenbach Hier konnte man nicht mehr von einem Salzburger Schnürlregen sprechen. In Röthenbach regnete es während des Blumenfestzuges anständig und ohne Unterbrechung, also ‚a weng‘, wie die Franken zu sagen pflegen. Den zahllosen Dahlien an den prunkvollen Festwägen tat dies sicherlich gut. Die Festzugteilnehmer und die Zuschauer schützten sich, soweit es ging, mit Regenschirmen. Nicht so die Spielleute des Spielmannszuges ‚TSV Lauf – Das Original‘. Schon am Aufstellplatz zeigte sich der strohtrockene Humor der Laufer Musiker. Die einhellige Meinung war „Jetzt sind wir schon da, dann geht auch was vorwärts.”. Sehr schnell stellte sich heraus, dass die roten Regenjacken diese fast unzutreffende, wasserstoppende Beschreibung nicht unbedingt verdienten. Wie aus Kreisen der Musiker zu hören war, drang die Feuchtigkeit bereits vor Beginn des Festzuges bis auf die Unterwäsche durch. „Wenn wir den Festzug laufen, dann schwitzen wir von innen nach außen” wurde dem Berichterstatter erklärt „und somit sei alles wieder ausgeglichen.”. Na gut, so kann man das auch sehen. Nässe wird durch Gegennässe neutralisiert. Der Röthenbacher Festzug ist wegen seiner Blumen berühmt und bei den Zugteilnehmern wegen seiner überlangen Laufstrecke berüchtigt. Es dauert eine echte, ganze Weile, bis man die Kurve nach dem schier endlosen Siedlungsdurchgang zurück auf die Hauptstraße, die Rückersdorfer Straße, bekommt. Da werden die Musiker gefordert. Nicht nur wegen dem Ablaufen der Strecke, nein, sie müssen dazu ihre Musik machen. Die konditionellen Anforderungen an jeden Schau zum TSV - Seite 12 Einzelnen sind hoch. Derweil quietschen und quatschen die patschnassen Schuhe im Takt des Gleichschrittes und die Socken dampfen. Insgesamt bevölkerten nach Schätzungen des Vereinskartells 20.000 Zuseher die Strecke. Schon alleine deswegen war es völlig in Ordnung, in der Nachbarstadt Präsenz zu zeigen und mitzumachen obwohl Ferienzeit herrschte und der Originalspielmannszug seitens der Marchingband ein wenig verstärkt wurde. Zudem fiel der Röthenbacher Spielmannszug total aus. Wie der Presse zu entnehmen war, können die Röthenbacher Kollegen ihre Spielfähigkeit aus personellen Gründen nicht mehr herstellen. Ein Umstand, den die TSV’ler sehr bedauern. Verschwindet doch nach über 55 Jahren eine etablierte und anerkannte Gruppe von der Bühne der Festivitäten. Die Röthenbacher waren immer gern gesehene Gäste in Lauf und beim TSV und man pflegte einen guten, nachbarschaftlichen Umgang. Besuche und Gegenbesuche funktionierten einwandfrei. Trotzdem war die Stabführerin Christine Schleifer letztlich sehr froh, als sie die Bühne der Ehrengäste und Prominenz erreichte und ihre Spielleute nach Hause oder ins Bierzelt entlassen konnte. Die Originale des TSV stellten beim Festzug die größte und mit Sicherheit auch die fröhlichste Musikgruppe. Daran konnte der ‚schlappe‘ Regen überhaupt nichts ändern, denn direkt hinter den Laufer Spielleuten fuhr der Dahlienwagen, der eine überdimensionale Sonne darstellte. Das war ausreichend für die Gemüter der Musiker, sie alle waren an diesem Tag auf sonnig eingestellt. Bericht von Anton Hensel

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Zum 100. Geburtstag Erinnerungen an Fritz Meier Am 1. August 2014 wäre Fritz Meier 100 Jahre alt geworden. Meier starb am 26. Februar 2012 und war fast 84 Jahre lang, wenn auch mit kriegsbedingter Unterbrechung, die wir aber voll zählen, Mitglied beim TSV Lauf e.V. Aus diesem Anlass dachten wir wieder an die Erinnerungen von Fritz Meier anlässlich seines 90sten Geburtstages. Als 14jähriger trat Meier im Jahr 1928 bei den Fußballern des TSV ein. Die ersten Spiele hatte er noch auf der berüchtigten ‚Sandwüste‘ an der Wetzendorfer Straße zu bestreiten – dort steht heute das Autohaus Feser Rechter. Der Waldsportplatz war übernutzt und nur durch ständiges Nacharbeiten bzw. Ausgleichen mit Sand in Betrieb zu halten. Im Jahr 1928 erwarb der Sportverein ein 4,28 Tagwerke großes Grundstück zum Bau eines Sportplatzes an der heutigen Röthenbacher Straße. In eigener Regie wurden das Spielfeld und ein massives Gebäude mit einer Grundfläche von rund 50 Quadratmetern hingestellt. Im Erdgeschoss war ein größeres Gastzimmer eingerichtet, das als Vereinsheim diente. Im 1. Stock befanden sich Umkleidekabinen. Fußballschuhe im Jahr 1930: links ‘Balkenschuhe’ und rechts die Luxusausführung dann wurden die Sportschuhe auf Raten gekauft. Erst fünf Jahre zuvor, am 24. Dezember 1925, erhielt Ludwig Wacker aus Zweibrücken das Patent 443311 für „Stollen für Fußball- und ähnliche Sportschuhe”. Ein Paar Fußballstiefel, und diese gar mit Stollen, blieben eine absolute Rarität. Fritz Meier arbeitete für einen Lehrlingslohn von wöchentlich 1 Reichsmark. Wurden weite Entfernungen zu Auswärtsspielen zurückgelegt, so geschah dies mittels eines Lastwagens, auf dessen Ladefläche einige Bänke zum Hinhocken gestellt waren. Die Spieler hatten für ihren eigenen Transport bis zu 50 Reichspfennige zu bezahlen und das war sehr viel. Eine Halbe Bier kostete zu dieser Zeit etwa 20 - 30 Reichspfennige. Die auf Euro umgerechnete Kaufkraft einer 1 Reichsmark wird heutzutage mit circa 4 bis 5 Euro angegeben. Meier spielte bereits mit 17 Jahren in der ersten Mannschaft. In der Verbandsspielrunde 1931/32 lag der TSV Lauf zusammen mit dem ASV Laufamholz bis zum letzten Spieltag punktgleich an der Spitze. Das letzte Punktspiel in Laufamholz hatte über den Meistertitel der Klasse zu entscheiden. Der Sieger der Begegnung qualifizierte sich für das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in Im Hintergrund das Vereinsheim von 1930 die oberste Bezirksklasse des Verbandes, Das gesamte Areal war eingezäunt. Am in dem die Arbeitersportvereine organisiert 1. Juni 1930 konnte die Anlage mit einem waren. Der TSV siegte im Spiel um die Handballspiel, TSV Lauf gegen TSV Meisterschaft mit 2:1. Meier schoss vor Bayreuth, und einem Fußballspiel gegen den TSV Katzwang offiziell eröffnet werden. Eine Woche später fand ein großes Bezirks-Turn- und Sportfest statt. Fritz Meier erinnerte sich gut an die vielen Arbeitsdienste, bei denen es für die Mitglieder Ehrensache war, mitzumachen. Ein Bier war für 20 Reichspfennige zu erhalten. Es gab keine Duschanlage mit warmem Wasser. Bei jedem Wetter und in jeder über 1.000 Zuschauern das zweite und alles Jahreszeit diente ein Brunnen im Freien entscheidende Tor. Das Aufstiegsspiel gegen zwischen Sportplatz und Vereinsheim Tuspo Nürnberg gewannen die Laufer dann als „Dusch- und Waschplatz”. Eine gar mit 4:2. Meier erzielte zwei Treffer. Person musste die Handschwengelpumpe Für diese Leistung erhielt er vom Gastwirt bedienen, das heißt, kräftig pumpen, damit Viztum zwei Maß Bier als Siegesprämie. sich die Sportler waschen konnten. Neue Auch nach 72 Jahren konnte sich Meier Fußballschuhe waren für fast alle Spieler an diese Geste ganz genau erinnern. Die kaum erschwinglich. Ihr Wunschdenken konkrete Mannschaftsaufstellung lautete: war aus finanziellen Gründen schlicht Tor – Albert Zitzmann; Verteidiger nicht zu befriedigen. Wenn überhaupt, – Karl Hartig, Fritz Kuhlmann; Mittelfeld – Fritz Meier, der sich sehr rüstig beim Besuch der TSV-Vorstandschaft anlässlich seiner 80-jährigen Vereinsmitgliedschaft im Jahr 2009 präsentierte und sich ganz genau erinnern konnte. Konrad Festner, Bernhard Trautner; Sturm – Jean Holzmann, Hans Eichenmüller, Anton Wolf, Georg Rauh und Fritz Meier. Das Spielsystem war das damals übliche und standardmäßige 2-3-5. Leider liegt uns kein Foto aus dieser Zeit vor. Im städtischen Stadion von Nürnberg gewann im Jahr 1932 der FC Bayern München das Endspiel um die Der WMDeutsche Meisterschaft Spielball Italien gegen Eintracht Frankfurt 1934 mit 2:0. Ab 1934 arbeitete Meier bei der Firma Höscha in Hermsdorf nahe Gera in Thüringen. 1935 musste er zum Arbeitsdienst und 1937 rückte er beim Militär ein. Von 1939 bis 1945 war er als Soldat in Frankreich und Russland eingesetzt. Am 1. Mai 1945 kehrten er und seine Frau nach einem fünftägigen Fußmarsch von Ulm nach Lauf zurück. Sie hatten nur einen Handwagen mit ihren wenigen Habseligkeiten dabei. Ab 1946 spielte er in der 1. Mannschaft des Allgemeinen Sportvereins (ASV, einem Zusammenschluss der Laufer Vereine in der Nachkriegszeit). Nach der Auflösung des ASV und der Wiedergründung des TSV Lauf war Meier bis 1956 in der Altherrenmannschaft aktiv und blieb danach passiv beim Verein. Fritz Meier hat alle Ehrungen erhalten, die beim TSV Lauf möglich sind. Als Ehrenmitglied verstarb er 97jährig im AWO Alten- und Pflegeheim am Hämmernplatz in Lauf. Aufgefrischt von Anton Hensel Schau zum TSV - Seite 13

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Hämmernkirchweih am Samstag eröffnet Alles verläuft planmäßig. Die Marchingband, links, rückt vom Oberen Marktplatz über die Wasserbrücke an. In weiser Voraussicht schon in Regenjacken gekleidet. Rechts der Spielmannszug ‘Das Original’ noch in T-Shirts nahe der Bühne beim Standkonzert. Auch prominente Besucher waren anwesend. Im linken Bild von links die Landratstellvertreterin Cornelia Trinkl, Dritter Bürgermeister Thomas Lang und Stadtrat Adolf Pohl mit Ehefrau. Im mittleren Bild sind die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler und Ehemann Siegfried im Gespräch mit Georg Lage zu erkennen. Rechts Erster Bürgermeister Benedikt Bisping und Stadtrat Martin Grand prosten sich zu. Die Durchführung der diesjährigen Hämmernkirchweih fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Nachdem die Kultveranstaltung der TSV-Musikabteilung schon im Vorjahr wegen des Wetters abgesagt werden musste, gab man sich heuer die größte Mühe und versuchte alle Möglichkeiten zur Abhaltung der Hämmern auszuloten. Tagelang wurden langfristige und kurzfristige Wetterprognosen von allen Seiten beleuchtet. Ganz genaue und konkrete Vorhersagen für das Wochenende am 20./21. September in Lauf gab es dennoch nicht. Warm mit einzelnen Gewitterschauern waren angesagt. Das war sehr schwammig und ungenau, auch wenn verschiedene Personen in ihren persönlichen Wetter-Apps erhöhte Regenwahrscheinlichkeiten ablesen konnten. Nach langen Diskussionen entschloss man sich dennoch zur Ausrichtung der Kirchweih. Mit großem ehrenamtlichem Aufgebot an freiwilligen Helferinnen und Helfern wurde das Unternehmen „Hämmernkirchweih” wieder angegangen. Auch einige personelle Schwierigkeiten im Vorfeld der Veranstaltung wegen der Besetzung der Arbeitsdienste konnten erfolgreich überwunden werden. Familienmitglieder, Freunde und Bekannte der TSV-Musiker sprangen ein. Planmäßig und bei herrlichem Sonnenschein präsentierten sich die Spielleute des Spielmannszuges TSV Lauf „Das Original” vor der großen Bühne zum offiziellen Bieranstich am Samstag. Die Marchingband startete am Oberen Marktplatz und traf zeitgerecht vor dem Wenzelschloss zum gemeinsamen Standkonzert ein. Kirstin Peschel, die hauptverantwortliche Organisatorin der Festivität, begrüßte in einer kurzen historischen Rückschau auf vergangene Hämmern alle anwesenden Ehrengäste und Besucher. Ganz besonders dankte sie allen Helfern und Mitarbeitern, die sich für das Wochenende zum Mitmachen bereiterklärten. Mit zwei Schlägen zapfte Laufs Erster Bürgermeister, Benedikt Bisping, das Fass gekonnt an. Allerdings wurde ihm auch hervorragend assistiert vom Chef der Dreykornbrauerei, Friedrich Vogel. Dunkle Wolken kündigten bei drückender Schwüle das kommende Schau zum TSV - Seite 14 Links Kirstin Peschel bei ihrer Begrüßungs- und Eröffnungsrede, rechts Bürgermeister Benedikt Bisping, Kirstin Peschel und Brauereichef Friedrich Vogel nach dem Bieranstich. Gute Stimmung beim gemeinsamen Vortrag der beiden TSV-Musikzüge, Marchingband und Originale. und heranrückende Unheil an. Dem anfänglich unscheinbaren Tröpfeln folgte ein gewaltiger Regenguss, der die zahlreichen Besucher schnell vom Festplatz verscheuchte oder unter Schirme

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Hämmernkirchweih fällt am Samstag ins Wasser Kalt war es nicht am Samstag, lediglich nass war es. Oben drängen sich die Spielleute dicht an den Bierwagen. Das Frankenlandecho links oben hatte gut lachen und versuchte die nassen Gäste mit “einem Prosit der Gemütlichkeit” aufzumuntern. Die übrigen Bilder vermitteln die Trostlosigkeit am Samstag. Sogar die Uhr im Bild links unten schien von selbst auf Winterzeit umgesprungen zu sein. Tatsächlich war es 16:45 Uhr. und Vordächer zwang. Wolkenbruchartig ergossen sich in verhältnismäßig kurzer Zeit regelrechte Wassermassen über Lauf. Wegen den vorherrschenden, angenehmen Außentemperaturen kamen nach dem Durchzug der Gewitterfront etliche Besucher wieder zurück zur Kirchweih. Jedoch vergebens, erneute Regenschauer vertrieben letztlich auch die treuesten Anhänger. Am Sonntag dann ein ähnlicher Verlauf der wettertechnischen Geschehnisse. Bei schönem, teils sonnigem Wetter war der Frühschoppen gut besucht und die Weißwürste schmeckten. Auf der Bühne spielten die Arrows und sorgten für beste Stimmung. Gegen Mittag setzten erneut heftige Niederschläge ein. Die aufgezogene Wolkenwand ließ keinen Sonnenstrahl mehr erahnen. Eilig traten die verantwortlichen TSV’ler zur Beratung über den weiteren Tagesverlauf zusammen. Der Festzug und der Rußigen Aidt standen auf dem Programm und angesichts der witterungsbedingten Umstände erfolgte vernünftigerweise sofort der Abbruch der Veranstaltung. Die am Festzug und Aidt beteiligten Gruppen und Darsteller wurden schnell verständigt. Nicht mehr aufzuhalten war jedoch die Historische Königlich Bayerische Bürgerwehr-Artillerie Wolkersdorf, sie befand sich mit ihrer großen Kanone schon auf der Autobahn und traf kurz darauf am Schlossplatz ein. Die Musiker spielten noch bis 14 Uhr im Schutz der von oben wasserdichten Bühne. Die TSVArbeitsdienste begannen, von ständigem Regen begleitet, mit dem Abbau und gegen 17 AZ 120x90.indd 4 Uhr war die Hämmernkirchweih 2014 nicht nur beendet sondern auch der Platz weitgehend aufgeräumt. Fazit: Die Rußigen konnten auch heuer weder bewaffnet werden noch ihren Treueeid zur Verteidigung der Stadt ablegen. Deswegen wird die Stadt Lauf mindestens bis in den September 2015 schutzlos den Angriffen möglicher Feinde ausgeliefert bleiben. Und wenn’s dann wieder regnet, dann eben noch länger ….. Durchnässt von Anton Hensel kompakt, leise und effizient Die neuen e-STUDIO2050c/2550c setzen Ihre Dokumente brillant in Szene. Die exzellente Farbqualität sorgt für beste Druckergebnisse. Dabei gehören sie zu den kompaktesten A3-Farbsystemen im Markt, und der stark reduzierte Energieverbrauch sowie die extrem niedrige Geräuschentwicklung freuen die Umwelt und sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Brillant. Kompakt. Leise. Schau zum TSV - Seite 15 24.07.12 10:18

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