MAINA Zahnspindeln Wartung

 

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Maina Zahnspindel Installations- und Wartungsanleitung

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ZAHNSPINDELN SERIE MILL EINBAU-, SCHMIERUNGS-,BETRIEBS UND WARTUNGSANLEITUNG A - LIEFERUNG: A.1 Die Zahnspindeln werden montagebereit geliefert, wenn nicht anders angegeben ist. In manchen Faellen wird die Huelsengetriebeseite vorgeliefert, um den Einbau auf der Getriebewelle in der Werkstatt des Lieferers zu ermoeglichen. Der Anstrich muss bei Bestellung angefragt werden. A.2 Normalerweise wird der Oxidierschutz folgenderweise durchgefuehrt: -fuer mittelfristige, ueberdachte Lagerung, mit oeliger Klarsichtfolie, Bernsteinfarbe. Normalerweise ist das Abnehmen der Folie vor der Montage nicht notwendig. -fuer langfristige, ueberdachte Lagerung, fuer Ueberseetransport, mit trockenem Klarsicht-Wachsfilm, Bernsteinfarbe. In diesem Fall muss vor der Montage der Schutzueberzug durch Loesemittel entfernt werden, dabei muss aufgepasst werden, dass man die Dichtungen nicht beschaedigt. -mit schwarzer Schmierlackfarben, MoS2, in diesem Fall ist es nicht notwendig eine Reinigung durchzufuehren. DIE ZAHNSPINDELN WERDEN NICHT GESCHMIERT GELIEFERT. B - RATSCHLAEGE FUER BEWEGUNG UND LAGERUNG B.1 Transport und Lagerung muessen immer in waagerechter Lage erfolgen, um Schaeden auf Leute und Zahnspindeln zu vermeiden. B.2 Die Zahnspindeln muessen waagerecht gehoben werden, unter Einsatz entsprechender Nylonseile. Bei Verwendung von Metallseilen muessen die Zahnspindelteile von denselben beschuetzt sein. B.3 B.4 B.5 B.6 B.7 Transport sollte immer in waagerechter Lage erfolgen. Falls keine horizontale Bewegung moeglich ist, teleskopische Teile befestigen. Waehrend der Aufhebung und Transport , koennen die schwingenden Teile Schaeden verursachen. Deshalb einen gewissen Abstand halten! Stoesse bei Transport und Lagerung vermeiden! Lagerung muss in trockenen und bedekten Raeumen, nie direkt auf dem Fussboden erfolgen. Wenn die Lagerung mehr als 6 Monate dauern sollte, Schutzlage der unangestrichenen Teile ueberpruefen und wieder Schutzmittel geben. D E U T S C H C - SICHERHEITSVORSCHRIFTEN C.1 Rotierende Spindeln sind sehr gefaehrlich. Der Benutzer muss die gesetzmaessig vorgeschriebenen Regeln in den Aufstellungslaendern einhalten. C.2 Einbau-, Montage-, Wartungs und Schmierungsarbeiten duerfen ausschliesslich nur von fachkundigem Personal durchgefuehrt werden. C.3 Waehrend Bewegung-, Einbau-, Schmierungs- und Wartungsoperationen muessen fuer individuellen Schutz geeignete Schutzvorrichtungen angezogen und/oder verwendet werden. 25

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C.4 Waehrend des Betriebes duerfen auf keinen Fall, die Projektwerte ueberschritten werden (Drehmoment, Drehzahl, Arbeitswinkel, DBSE u.s.w.). D - VORBEREITUNG ZUR MONTAGE WALZENSEITE KAMMWALZENSEITE 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 HUELSE WALZENSEITE VERSCHLEISSFLACHKEIL DRUCKSCHEIBE ZAHNNABE STOSS/DAEMPFERGRUPPE DICHTUNGSGRUPPE AUF DER ZAHNNABE KLEMMENAUSSENRING KLEMMENINNENRING ZWISCHENWELLE TELESKOPISCHE WELLE STOSSZAPFEN MUFFE HUELSE KAMMWALZENSEITE DICHTUNGSGRUPPE AUF DER WELLE ZAHNNABE FUER TELESKOPISCHE WELLE AUSGLEICHFEDERGRUPPE DECKEL ZENTRIERBUCHSEN TRAEGERDICHTUNGSFLANSCHE SCHWINGENDER RING DICHTUNG D.1 D.2 D.3 D.4 D.5 D.6 D.7 D.8 D.9 Montage und Kontrollpruefung muessen ausschliesslich von fachkundigem Personal durchgefuehrt werden. Sich vor Einbau versichern, dass die aeussersten Betriebsangaben (maximaler Walzdrehmoment, Winkel, Leistungen, Drehzahl, Ueberlastungen u.s.w.) auf Zeichnungen angezeigt, gemaess der Werkangaben sind. Diese Werte duerfen nie ueberschritten werden! Ueberpruefen ob der Abstand zwischen Getriebewelle und Walze und die Einbauinterferenzen der Huelsengetriebeseite, die vorgeschriebenen sind. Die Verbandspiele der Huelse mit dem Walzenzapfen ueberpruefen, die, in Funktion der Abmessungen, zwischen 0,20 und 0,60 mm sein muessen (kontrollieren dass Abmessungen und Tolleranzen gem. Zeichnung sind). Zahnspindel aus der Verpackung nehmen und den Inhalt genau ueberpruefen. Den Zustand der Zahnspindel pruefen. Falls Oxidierungen erscheinen, teilen Sie es sofort unserem technischen Dienst mit, um den notwendigen Eingriff zu entscheiden. Die Verbindungsschrauben der Dichtungstraegerflanschen abnehmen und die Zahnspindel in 3 Teile verteilen: 1) - HUELSE WALZENSEITE 2) - ZWISCHENWELLENGRUPPE MIT ZAHNNABEN UND FLANSCHEN 3) - HUELSENGETRIEBESEITE Sich versichern dass alle Teile perfekt sind, ohne Fremdkoerper und schaedliche Schutzverkleidungen. Bei Behandlungen der Zwischenwellengruppe, koennten sich die Federschubgruppe und die Schubscheibe vom Inneren der Welle loesen und abkippen. Deshalb vorsichtig behandeln. Die Getriebewelle reinigen, und sich versichern, dass die Oberflaeche ohne Rillen ist. Falls Keilverbindung vorgesehen ist, ist es ratsam, vor Einbau die Welle mit Fett zu bestreichen. Anti-Fresser Lack auf beide Seiten und Oberflaeche der Nut aufstreichen. NIE ANTI-FRESSER FUER OELPRESSVERBAND BENUTZEN! Die Schubscheibe von den Huelsen (Walzengetriebeseite) befreien. Benutzen Sie die geeigneten Ziehungsbohrungen. Falls notwendig, zuerst den elastischen Ring und/oder die Befestigungsschrauben abnehmen. In manchen Faellen ist es notwendig, zuerst die Zwischennabe abzunehmen. Den Dichtungsring zwischen Schubscheibe und Huelse nicht beschaedigen! Den Schutzfilm von den Huelsenbohrungen (Walzen und Getriebeseite) mit Loesungsmitteln und Lappen befreien. Keine Metallbuersten oder Werkzeuge, welche die Oberflaeche beschaedigen koennten, benutzen! 26

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E - EINBAU DER TEILE E.1 - HUELSENGETRIEBESEITE: KEILVERBINDUNG MIT INTERFERENZ E.1.1 Die Huelse vor jedem Komponent (Schubscheibe, Zwischenhuelse,O-Ring u.s.w.) vorbereiten.. E.1.2 In Oel oder im Ofen waermen, um die noetige Ausdehnung fuer den Welleneinbau zu erreichen. Fuer eine maximale Verbindungsinterferenz zwischen Welle und Huelse von 1/1000, genuegt normalerweise eine Temperatur von 180°. E.1.3 Die Huelse auf der Getriebewelle schrumpfen, gemaess der Axialstellung im Projekt vorgesehen und bis zur Umgebungstemperatur abkuehlen lassen. Fuer detailliertere Informationen, fragen Sie unsere PFB 1100 nach. E.1.4 Die aeussertste Seite der Schubscheibe schmieren und in die Huelse montieren, nach dem man die korrekte Stellung des O-Ringes innerhalb der Rille kontrolliert hat. E.1.5 Mit dem vorgeschriebenen Fett die Huelsenverzahnung schmieren. E.1.6 Falls die Spindel mit einer Zwischennabe versehen ist, diese in die Huelse montieren. Die Anreihungsmarkierung (Bohrungen von Durchm. 3 mm und Dicke 2 mm), die sich auf der Stirnseite der Verzahnung befindet, respektieren. Dieser Einbau koennte wegen der sehr engen Arbeitstoleranz Schwierigkeiten aufweisen. In diesem Fall wird eine Vorwaermung der Huelse (80°C - 100°C) mit einer breiten Flamme empfohlen. NIE EINEN BRENNER BENUTZEN! Bevor diese Operation ausgefuehrt wird, das ganze Fett von den Verzahnungen entfernen. E.1.7 Mit dem vorgeschriebenen Fett die innere Verzahnung der Zwischenhuelse reichlich bestreichen. E.2 - HUELSENGETRIEBESEITE MIT OELPRESSVERBAND (OHNE PASSFEDERNUTEN) Anleitungen zur Montage der Teile (PFB 1202) verlangen. E.3 - HUELSE WALZENSEITE E.3.1 Die Schubscheibe in die Huelse (Walzenseite) montieren, nachdem man die korrekte Stellung des O-Ringes, innerhalb der Rille kontrolliert hat. Die eventuellen Blockierschrauben muessen mit dem Drehmomentschluessel, wie die Zeichnung zeigt, angeschraubt werden. E.3.2 Falls eine Zwischennabe auch fuer walzenseitige Huelse vorgesehen ist, dasselbe Einbauverfahren (sehe E.1.6 und E.1.7) verwenden. E.3.3 Die so erhaltene walzenseitige Gruppe auf die Zwischenwelle montieren. Wiederum die Anreihungsmarkierungen respektieren. Sich versichern, dass die Schubscheibe oder die Federschubgruppe korrekt im Inneren der Welle montiert ist. E.3.4 Die Sperrung der Abschlussflansche muss gegen den Schub der Federschubgruppe (Daempfer oder Huelsentraeger) ausgefuehrt werden. Fuer die axiale Stellung drei Zugbolzen verwenden. Nachher normale Blockierschrauben benutzen, welche mit Drehmomentenschluessel mit den vorgeschriebenen Anziehdrehmomenten geschlossen werden muessen. Wo es notwendig ist, Sperrungsschrauben mit Inoxstahldraht binden. E.3.5 Falls man die innere Schubgruppe abnehmen muss, auf die Federentspannung achtgeben. Bei Wiederzusammenstellung muessen die vorherangegebenen Vorlastungsbedingungen, (auf Zeichnung gezeigt), respektiert werden. Dabei Vorsicht bei Montage von Feder, relativem Abstandstueck und Fuehrungszapfen. Falls Tellerfedern vorgesehen sind, Einbauanleitungen und die totale Federmenge (auf Zeichnung vorgefuehrt) sorgfaeltig beachten (niemals Aenderungen vornehmen). E.3.6 Bei Aufhebung und Verstellung der teleskopischen Gruppen, niemals die Keilverzahnungen, Federschubgruppe und Schubknoepfe entfernen. Sollten sich die teleskopischen Teile entfernen, bei ihrer Wiederzusammensetzung mit dem vorgeschriebenen Fett schmieren und die Winkelausrichtung zwischen Keilnabe/ Keilwelle beachten, dabei Stellungsmarkierungen einhalten! 27

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F - ZUSAMMENBAU Zuerst die untere und dann die obere Zahnspindel montieren. Sich versichern, dass die Schubknoepfe im Inneren der getriebeseitigen Welle eingefuehrt ist. Zentrale Gruppe mit walzenseitigem Kopfteil ordnen und horizontal stuetzen. Den aeussersten Teil der Verzahnung in die getriebeseitige Huelse, die schon auf der Getriebewelle eingebaut ist, einfuehren. Wenn die Zahnspindel mit Zwischennabe versehen ist, den aeussersten Teil der Verzahnung in die Zwischennabe einfuehren, (schon in der getriebeseitigen Huelse vorbereitet). Bei Einbau der Verzahnungen vorsichtig die Winkelausrichtungsmarkierungen behandeln. F.4 Dichtungstraegerflanschen montieren, dabei muss aufgepasst werden dass die Dichtungslippen nicht beschaedigt werden (Gleitungszone schmieren). FlanschBefestigungsschrauben an den vorgeschriebenen Drehmomenten mit Drehmomentenschluessel anziehen. F.5 Die Zahnspindel, jetzt komplett montiert und vom Spindeltraeger gestuetzt, ist fuer die Einfuehrung des Walzenzapfens bereit. F.6 Ueberpruefen, dass die Winkelausrichtung der Ziehungsebene der Huelsenbohrung mit den Walzenzapfen uebereinstimmt. Ausrichtungsfehler muss innerhalb der Fuehrungsabkantung auf dem Bohrungsrand bleiben. Wirkung des eventuellen Tragfedersystems fuer walzenseitige Huelse ueberpruefen. Kontrollieren ob der Spindeltraeger auf den Spindeln befestigt und korrekt eingestellt ist und eine leichte Fuehrung der Walzenzapfen in der Huelsenbohrung erlaubt. Fuehrungsgeschwindigkeit regulieren. Die Operation darf nie zu schnell ausgefuehrt werden, weil sie den Luftausgang, die Fetteindringung und die Huelsensetzung erlauben soll. F.7 Fuehrungsabkantungen und Oberflaechen der Huelsenbohrung und Walzenzapfen mit MoS2 Fett schmieren. F.8 Die Einfuehrung der Walzenzapfen in die Huelsen vorsichtig verrichten. Bewegung soll staendig und gleichmaessig sein. F.9 Mit montierten Zahnspindeln und geoeffnetem Traeger, die Fetteindringung der 2 Koepfe beenden. Im Fall teleskopischer Zahnspindeln, diese abwechselnd in die kuerzeste Betriebsstellung bringen und in dieser Position die Fetteindringung der teleskopischen Wellen beenden. Am Ende der Schmierung vorsichtig alle Schmierungsloecher zustopfen. F.10 Kontrollieren, dass der Spindeltraeger sich ganz von den Spindeln abgehaengt hat. Waehrend des Betriebes sollen die Spindeln niemals mit den Spindeltraegern in Kontakt kommen (jeden moeglichen Winkel ueberpruefen). G - SCHMIERUNG Zahnspindeln Serie Mill muessen nach Einbau, mit eingefuehrten Walzenzapfen und in Betriebsposition abgeschmiert werden. G.1 FETTFUELLUNGSSCHMIERUNG Das ist die meistgebrauchte Schmierungsform fuer die Zahnspindeln. Voraussetzungen fuer einen wirksamen Erfolg sind, dass die Koepfe und eventuelle teleskopische Wellen immer mit dem vorgeschriebenen Fett komplett voll sind und dass dieses Fett oft ersetzt wird. Das Fett muss ersetzt werden um seine Alterung und Oxidierung (fuer die Schmierung sehr schaedlich) auszugleichen. Der Ausfall der Schmierungsfaehigkeit wird von folgenden Faktoren beeinflusst: hohe Temperatur, Druck, Schleudereffekt, Wasseraufsaugungsfeuchtigkeit und Unreinheiten. F.1 F .2 F.3 28

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G.1.1 Schmierug der Koepfe • Eine Ablassschraube, welche sich auf dem Dichtungstraegerflansch befindet, (besser eine auf der oberen Seite) abnehmen und Fett durch ein Schmierungsloch auf der Spindelwelle (neben dem Kopf) einpumpen. Wenn das Fett staendig vom Luftloch ueberlaeuft, ist die Operation beendet. • Ablassschraube anziehen. Diese letzte Operation ist sehr wichtig, denn falls auch nur eine Schraube waehrend des Betriebes fehlen sollte, wuerde der Kopf in wenigen Minuten das ganze Fett verlieren (wegen der Zentriefugierungskraft). G.1.2 Schmierung der teleskopischen Welle Teleskopische Wellen muessen in der zusammengeschobenen Stellung geschmiert werden und dabei ihre rueckseitigen Kammern mit Fett vollfuellen. Um das Fett einzufuellen, die Ablassschraube auf der oberen Seite abnehmen und Fett durch ein Schmierungsloch auf der unteren Seite einpumpen. Wenn das Fett vom oberen Luftloch ueberlaeuft, ist die Operation beendet; auf jeden Fall sich versichern dass die Wellen wirklich und komplett voll Fett sind. Ablassschrauben anziehen. G.1.3 Fuer das Fett vorgeschriebene technische Eigenschaften Die unten angefuehrten technischen Daten werden fuer einen normalen Betrieb (mittlere Drehmomente, Drehzahlen und Winkel) empfohlen. Jedenfalls folgen Sie den Vorschriften auf der Spindelzeichnung, fuer weitere Erklaerungen setzten Sie sich mit unserem technischen Buero in Verbindung. Technische Angaben: NLGI Grad Seife Eindringungsgrad Tropfpunkt Oel Oelviskositaet bei 40° C Oelviskositaet bei 100°C Zusaetze MoS2 Mineralbelastung Timken-Belastung Schweissbelastung Korrosion 1-0 Lithium/Lithium Komplex 310-385 170-250 C° Mineral/kuenstlich 800-1800 cST 45-150 cST EP 5-10% 25-95 kg 500-800 kg negativ 29

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Das Fett muss EP Typ sein und einen Inhalt von 5-10% micronisierte Zusaetze (MoS2 oder MoS2 + Graphit) haben; um den Ueberlastungen und Schmierungsbedingungen im Notfall standzuhalten. Es muss auch Anti-Rost und Anti-Oxidierungszusaetze enthalten. Das Fett muss wasserabstossend sein und eine ausgezeichnete Haftfestigkeit haben, der Wassergehalt muss niedriger als 0,2% sein. Fuer hohe Drehzahlen, muss das Fett Zentrifugierungsresistent sein (hoher Geschwindigkeitsfaktor d x n). Fuer EP Fette (vor kurzem wegen Umweltverseuchung geaendert) muss kontrolliert werden, ob die neuen blei- u. chlorfreien EP Verbindungen so wirksam wie die vorherigen sind und dass sie nicht anders aggressiv gegenueber Stahl, Verschleiss foerdernd, sind. G.1.4 Schmierintervalle • Anlauf nach ein Paar Betriebsstunden nochmals schmieren (nur Spindelkoepfe), Fett nachfuellen wenn notwendig. • Einlaufzeit im ersten Betriebsmonat, alle 3 Tage schmieren. • Normalbetrieb nach den ersten Betriebsmonat, jede Woche schmieren. • Bei jedem Walzenwechsel die Bohrung des Treffers auf der Walzenseite mit dem empfohlenen Fett, schmieren. Keilelemente muessen alle 2-4 Monate geschmiert werden, je nach installierten shifting (dynamisch oder statisch) und dessen Anwendungshaeufigkeit. Fuer die Zahnspindeln mittlerer Groesse mit wirksamen Dichtungen und Betriebstemperatur von 70-90°C, muessen die Schmierintervalle derart sein, dass alle 150-750 Betriebstunden ein kompletter Schmierersatz der Verzahnung erfolgt. G.2 - OELFUELLUNG SCHMIERUNG OELPEGEL MIT ZAHNSPINDEL ENTLUEFTER IN ARBEITSSTELLUNG Diese Schmierungsart wird nur angewandt, wenn das Dichtungssystem ausdruecklich ausgefuehrt und aeusserst wirkend, mit Dichtungen von langer Dauer, versehen ist. Nach der Schmierung, vor der Inbetriebnahme Schmiernippeln und Flanschenabschluss kontrollieren. Die Oelfuellung muss gemaess Anleitung, Stand und Menge, auf der Zeichnung (oder Ersatzteilliste) angezeigt, ausgefuehrt werden. G.2.1Technische Angaben fuer Schmierungsoel ISO Viskositaetsgrad bei 40°C Z 1500 cSt Viskositaet bei 100°C Z 64 cSt Flash point Z 227°C Timken EP Ok Z 32 kg Four ball EP test (weld load) Z 500 kg Oel muss Zentrifugierungsresistent, Ep-Typ, sein und einen Inhalt von 5-10% von Festzusaetzen fuer notfaellige Schmierung (MoS2), anti-Rost und anti-Oxidierung, enthalten. Wasserinhalt muss weniger als 0,2% sein. 30

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G.2.2 Oelschmierintervalle •Anlauf •Normalbetrieb nach ein Paar Stunden die Wirksamkeit der Dichtungen ueberpruefen. jeden Monat oder jeden zweiten schmieren, je nach der Wirksamkeit der Dichtungen, der Drehzahl, der Betriebstemperatur und der verwendeten Oelart. G.3 - LAUFENDE OELSCHMIERUNG Diese Schmierungsart wird nur fuer eigens vorbereitete Zahnspindeln benutzt und wenn eine besondere Dichtungs- und Oelverteilung/Rezirkulationssystem vorgesehen ist. Oeldaten (Viskositaet, Menge, Druck, Filter) muessen nach den folgenden Angaben gewaehlt werden: Schmierungs- und Kuehlungsanforderungen der Zahnspindeln und technische Angaben der zentralisierten Oelverteilung/ Stand Anlagen. Genaue Daten sind auf der Zeichnung/Ersatzteilliste angegeben. Oel muss EP-Typ sein, und folgende min. Eigenschaften haben: Viskositaetsgrad ISO bei 40°C Viskositaetsindex Flash point Timken EP Ok Four ball EP test (weld load) Z Z Z Z Z 680 cST 95 cSt 225°C 32 Kg 500 Kg Einfuellungsoel muss sorgfaeltig 40-63 micron absolut oder weniger filtriert werden und darf die Temperatur von 45° C nicht ueberschreiten. Moeglichst oft den Dichtungszustand und Anwesenheit von Flussdruck ueberpruefen. Falls sich Verluste, Druck/ Leistung Erniederungen oder Kopfueberwaermung aeussern sollten, Oelfluss erhoehen und sofort einschreiten. Oeldruckschmierung wird bei hohen Drehzahlen, Drehmomenten und Arbeitswinkeln benutzt, d.h. wenn bei hohen Leistungsflussen, notwendig ist die Zahnspindel bestens zu schmieren und abzukuehlen. Diese Systeme koennen auch einfach benutzt werden, um die Schmierung zu automatisieren und den Oelgebrauch zu vereinen und einzuschraenken. G.4 - SCHMIERSTOFF AUSWAHL Die Auswahl muss nach unseren Anleitungen und den Betriebs- und Umweltbedingungen, sowie Auffindbarkeit und Vertraeglichkeit mit den gueltigen Umweltschutzgesaetzen ausgefuehrt werden. Schmierstofftyp, seine physischen/chemischen Angaben und Schmierungszeitabstaende muessen vom Schmierstofflieferant festgesetzt und von unserem technischen Buero genehmigt werden. H - WARTUNG Nach der Installation und der Inbetriebnahme ist es fuer eine gute Arbeitsweise und eine lange Dauer der Spindeln ratsam, Kontrollen mit programmierter Kadenz durchzufuehren. H.1 ANLAUFFASE UND EINLAUFZEIT Fuer neue Spindeln auf neuen Anlagen, ist es ratsam die ersten Kontrollen mit folgender Kadenz durchzufuehren: 1° Kontrolle nach 12 Stunden ab Inbetriebnahme 2° Kontrolle nach 2 Tagen 3° Kontrolle nach 8 Tagen 4° Kontrolle und weitere einmal in Monat, fuer das erste Semester. 31

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H.1.1 Durchzufuehrende Arbeitsgaenge 1) Die Blockierung der Schrauben der Flanschverbindung ueberpruefen; falls notwendig nochmals blockieren. 2) Die Temperatur der Zahnspindeln im Betrieb kontrollieren, sich dabei versichern, dass die Lufttemperatur nicht 35-40°C ueberschreitet. In diesem Fall, die Schmierung ueberpruefen. 3) Geraeusche und/oder evtl. Vibrationen waehrend des Betriebes kontrollieren. Falls man anomale Geraeusche und Vibrationen bemerkt, muss man der Ursache nachgehen und sofort fuer Abhilfe sorgen. 4) Uberpruefen dass keine Schmierverluste fuer Zentrifugierung oder anderes, die durch Verschleiss der Dichtungen oder durch Verschleiss der Schmiernippeln, Stoepseln oder Entlueftungsventil entstehen. In diesem Fall sofort fuer Abhilfe sorgen. H.2 - NORMAL BETRIEB Danach, muessen die Kontrollen alle 5/6 Monate oder nach 4000/6000 Betriebsstunden durchgefuehrt werden, oder nach groesserem Unfall. Der Zeitabstand zwischen einer Kontrolle und der anderen darf keine 12 Monate ueberschreiten. Es ist ratsam eine Wartungskarte fuer jede Spindel vorzubereiten, auf der folgende Daten uebertragen sind: -Position der Spindel auf der Anlage (oberes/unteres Geruesst) -Betriebsperiode -Typologie des verarbeiteten Produktes -Erzeugte Produktion in dieser Periode -Unfaelle/ Walzstrandungen -Spielreliefe -Komponente die ersetzt wurden Das ermoeglicht eine Lebensdauer der verschiedenen Komponenten einzuschaetzen und die notwendigen Ersatzteile vorzubereiten. H.2.1 Durchzufuehrende Arbeitsgaenge 1)Die Spindel komplett ausbauen, eine komplette Reinigung durchfuehren und jede Komponente sorgfaeltig ueberpruefen, insbesondere: -Arbeitsverzahnung und Keilwellenverbindung -Dichtungen -Verschleisskonditionen der Verbindungsbohrung Huelse/Walze -Bolzen und Axialdruckscheiben -Federschubgruppe 2) Die Teile ersetzen in denen der Verschleiss keine genuegende Garantie mehr bietet bis zur folgenden Kontrolle. Es ist daher notwendig eine ausreichende Zahl von Ersatzteilen zu besitzen um die Kontinuitaet des Betriebes zu gewaehrleisten. ES WERDEN NUR ORIGINAL MAINA ERSATZTEILE ANGENOMMEN ODER VON MAINA OFFIZIELL GENEHMIGT. ANSONSTEN VERFAELLT DIE GARANTIE. 3) Die verzahnten Naben sind auf der Welle mit einem leichten Druck montiert. Es kann, falls Ersatz, eine leichte Vorwaermung in Oel bei 90°C notwendig sein, um den Einbau zu erleichtern. 4) Die Spindeln wieder nach den ersten Einbauanweisungen einbauen mit Umstellung der oberen/ unteren Position, um den Verschleiss auf beiden Flanschverzahnungen zu verteilen. Es werden Umstellung, Zeitabstaende nicht unter 12 Monaten empfohlen. H.3 - ERSATZTEILE Es wird empfohlen sich folgende Ersatzteile zu beschaffen um die Kontinuitaet des Betriebes zu gewaehrleisten: -1 Nabe Walzenseite komplett mit Zuberhoerteilen ausgeruestet. -1 Satz Zubehoerteile fuer Nabe Walzenseite (Zentrierringe, Flachkeile, Zubehoerteile und Schrauben) -2 Satz komplett mit Arbeitsverzahnung fuer Walzenseite und Getriebeseite (Huelsen, Naben, Zuberhoerteile und Schrauben) -2Satz komplett Walzenseite und Getriebeseite der Schubgruppen (Knoepfe, Scheiben, Federgruppe, Fuehrungsbolzen, Zubehoerteile und Schrauben) -2 Satz komplett mit Dichtungen (dynamische/statische, Flanschen, Scheiben, Abschlussdeckel, Zuberhoerteile und Schrauben) -8 Hauptdynamische Dichtungen. Es waere ausserdem nuetzlich eine oder zwei komplette Zahnspindeln auf Lager zu halten, um in Kuerze die Zahnspindeln, die durch Unfaelle/Walzstrandungen beschaedigt wurden, zu ersetzen. Die Ersatzzahnspindeln sind auch fuer eine vorbeugende Instandhaltung der Anlage und fuer eine gruendliche Kontrolle und Wiederherstellung bei der Fa. Maina, nuetzlich. 32

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