Bildungsatlas des Landkreises Görlitz

 

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Bildungsatlas des Landkreises Görlitz

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2 IMPRESSUM Herausgeber Landkreis Görlitz / Landratsamt Bahnhofstraße 24 02826 Görlitz Telefon: (03581) 663-0 E-Mail: info@kreis-gr.de Internet: www.kreis-goerlitz.de Gesamtleitung Claudia Müller, Sandra Winkler Stabsstelle Bildung des Landkreises Görlitz Textbeiträge und Redaktion Stabsstelle Bildung des Landkreises Görlitz: Claudia Müller, Sandra Winkler PONTES-Agentur/Servicestelle Bildung des Landkreises Görlitz: Andrea Kretschmar, Dr. Mathias Piwko Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung des Landkreises Görlitz: Sabine Schaffer Kulturamt des Landkreises Görlitz: Manuela Mieth Redaktion Claudia Müller, Sandra Winkler Stabsstelle Bildung des Landkreises Görlitz Wir danken für die Unterstützung durch kreisangehörige Städte und Gemeinden des Landkreises Görlitz | Amt für Kreisentwicklung des Landkreises Görlitz | Kulturamt des Landkreises Görlitz | PONTES-Agentur/Servicestelle Bildung des Landkreises Görlitz | Stabsstelle Integrierte Sozialplanung des Landkreises Görlitz | Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung des Landkreises Görlitz | Regionales Bildungsforum des Landkreises Görlitz Gestaltung & Satz Auflage Werbeagentur 15° - Görlitz 7.500 Stück, August 2014 Hinweis Die bei der Darstellung der Bildungsangebote in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden des Landkreises Görlitz (Kapitel 6) verwendeten Bilder stammen – sofern nicht anders angegeben – von den Kommunen selbst. Die Fotos wurden der Stabsstelle Bildung bis zum Redaktionsschluss am 05.08.2014 zur Verwendung für den „Bildungsatlas Landkreis Görlitz“ zugesandt. Weiterhin wurden die dargestellten Inhalte von jeder Stadt bzw. Gemeinde geprüft und freigegeben. Im gesamten „Bildungsatlas Landkreis Görlitz“ wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit bei geschlechtsspezifischen Begriffen die maskuline Form verwendet. Diese versteht sich explizit als geschlechtsneutral und gilt für Frauen und Männer gleichermaßen

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3 Bildungsatlas 2014

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5 Inhaltsverzeichnis Grußwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 1. Einführung in den Bildungsatlas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 2. Der Landkreis Görlitz in Fakten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 2.1 Bevölkerung im Landkreis Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 2.2 Bildungseinrichtungen im Landkreis Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 3. Regionale Schwerpunktthemen des Landkreises Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 3.1 Nachbarsprachige Bildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 3.2 Energiebildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 4. Bildungsveranstaltungen im Landkreis Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 5. Publikationen und Portale im Landkreis Görlitz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 6. Bildung in den Städten und Gemeinden des Landkreises Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 7. Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270 7.1 Fragebögen an kreisangehörige Kommunen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270 7.2 Mitglieder des landkreisweiten Forums „Auf gute Nachbarschaft“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276

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6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Abb. 1: Abb. 2: Abb. 3: Abb. 4: Abb. 5: Abb. 6: Landkreis Görlitz, Gebietsstand 01.01.2014 Landkreis Görlitz, Einwohnerdichte am 31.12.2012 Bevölkerungsstand Gemeinde Rosenbach am 31.12.2012 Bevölkerungsstand Gemeinde Oybin am 31.12.2012 Nachbar- und sorbischsprachige Angebote in Kindertageseinrichtungen im Landkreis Görlitz 2014 Nachbar- und sorbischsprachige Angebote in allgemeinbildenden Grundschulen im Landkreis Görlitz 2013/2014 Abb. 7: Nachbar- und sorbischsprachige Angebote in allgemeinbildenden Oberschulen im Landkreis Görlitz 2013/2014 Abb. 8: Nachbar- und sorbischsprachiger Unterricht in allgemeinbildenden Gymnasien im Landkreis Görlitz 2013/2014 Abb. 9: Nachbar- und sorbischsprachiger Unterricht in berufsbildenden Schulen im Landkreis Görlitz 2013/2014 Abb. 10: Abb. 11: Regionale Verteilung der Mitglieder des Forums „Auf gute Nachbarschaft“ (Stand 15.05.2014) Kindertageseinrichtungen, die als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert sind und Energiesparstädte im Landkreis (Stand 2013) Abb. 12: Non-formale Energiebildungsangebote im Landkreis Görlitz (Stand 2013) Tab. 1: Tab. 2: Tab. 3: Tab. 4: Tab. 5: Bevölkerung im Landkreis Görlitz am 31.12.2012 Bevölkerung im Landkreis Görlitz am 31.12.2003 Altersstruktur der Bevölkerung im Landkreis Görlitz am 31.12.2003 und 31.12.2012 Altersstruktur der Bevölkerung in den Gemeinden Rosenbach und Oybin am 31.12.2012 Zu- und Fortzüge über die Kreisgrenze im Landkreis Görlitz am 31.12.2012

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7 1. Einführung in den Bildungsatlas Der „Bildungsatlas Landkreis Görlitz“ bietet im Kapitel 2 zunächst einen Überblick über den Landkreis Görlitz in Fakten. Hierbei werden eine geografische Einordnung des Landkreises vorgenommen und Daten zur demografischen Entwicklung und aktuellen Bevölkerungssituation der Region abgebildet. Weiterhin beinhaltet das Kapitel einen Überblick über die quantitative Entwicklung der formalen Bildungslandschaft in den letzten zehn Jahren. Die verwendeten Daten wurden beim Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen und den Fachämtern des Landratsamtes Görlitz erfragt. Informationen zu den regionalen Schwerpunktthemen des Landkreises Görlitz enthält Kapitel 3. Dargestellt wird zum einen das Thema Energiebildung, das aus der Historie der Region heraus gewachsen ist. Zum anderen macht die besondere geografische Lage des Landkreises Görlitz das Thema nachbarsprachige Bildung zu einem Schwerpunkt vor Ort. Neben einer allgemeinen Einführung zur Bedeutung dieser Themen werden ausgewählte Daten kartografisch visualisiert. Diese stammen zu einem großen Teil aus eigenen Erhebungen und Internetrecherchen des Projektteams im Modellvorhaben „Zukunft durch Bildung im Landkreis Görlitz. Mit Energie und ohne Grenzen!“. Zudem wurde mit dem Einbezug des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus sowie des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen auf die amtliche Statistik zurückgegriffen. Kapitel 4 gewährleistet einen Überblick über die jährlichen Bildungsveranstaltungen im Landkreis Görlitz. In Kapitel 5 werden Publikationen und Portale rund um das Thema Bildung und lebenslanges Lernen im Landkreis Görlitz aufgeführt und beschrieben. Das Kernstück des „Bildungsatlas Landkreis Görlitz“ sind die in Kapitel 6 aufgezeigten Bildungsmöglichkeiten in den kreisangehörigen Kommunen. Die Städte und Gemeinden werden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Vorgestellt werden neben der bildungsrelevanten Lokalverwaltung die ansässigen Bildungseinrichtungen – von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung über die schulische Bildung bis hin zur non-formalen Bildung. Dabei werden folgende ausgewählte Merkmale der Bildungseinrichtungen mit Hilfe von Icons kenntlich gemacht: Kindertageseinrichtungen mit Betreuung von Kindern im Alter von unter 3 Jahren (Kinderkrippe). Kindertageseinrichtungen mit Betreuung von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren (Kindergarten). Kindertageseinrichtungen mit Betreuung von Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren (Hort).

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8 Die Stadt- bzw. Ortsteile jeder Kommune werden in einer kartografischen Darstellung nummeriert und benannt. Anhand der Kennzeichnung mit entsprechenden Ziffern ist nachvollziehbar, wo die aufgeführten Bildungseinrichtungen in der Stadt bzw. Gemeinde verortet sind. Weiterhin werden ausgewählte Besonderheiten, die die einzelnen Einrichtungen aufzeigen, mithilfe folgender Symbole dargestellt: Hier besteht eine Kooperation zwischen den Bildungseinrichtungen in der Stadt bzw. Gemeinde. Miteinander kooperierende Einrichtungen tragen jeweils den gleichen Buchstaben Hier werden Angebote zur mehrsprachigen Bildung bereitgestellt. Diese beziehen sich auf die Sprachen: Polnisch, Tschechisch oder Sorbisch (Stand 2014). Hier besteht eine Partnerschaft zu Bildungseinrichtungen im Nachbarland Polen oder Tschechien. Diese Einrichtungen sind als „Haus der kleinen Forscher“2 zertifiziert (Stand 31.12.2013). 2 Bundesweit können sich Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Horte als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren lassen. Die Themen Naturwissenschaft, Technik und Mathematik werden somit fest im Alltag der betreuten Kinder verankert. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bietet neben Fortbildungen für Pädagogen zur praktischen

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9 2. Der Landkreis Görlitz in Fakten Groß Düben Schleife Gablenz Bad Muskau Trebendorf Weißwasser / O.L. Krauschwitz Weißkeißel Rietschen Boxberg / O.L. KrebaNeudorf Hähnichen Rothenburg / O.L. Mücka Quizdorf am See Niesky Horka Neißeaue Hohendubrau Waldhufen Kodersdorf Vierkirchen Königshain Schöpstal Reichenbach / O.L. Markersdorf Görlitz Löbau Lawalde GroßBeiersschweidnitz dorf SchönOppach bach Dürrhennerdorf NeusalzaSpremberg Kottmar EbersbachNeugersdorf Rosenbach Bernstadt a. d. Eigen SchönauBerzdorf Herrnhut Ostritz Oderwitz Seifhennersdorf Leutersdorf Hainewalde Großschönau BertsdorfHörnitz Olbersdorf Mittelherwigsdorf Zittau Jonsdorf Oybin Abb. 1: Landkreis Görlitz, Gebietsstand 01.01.2014 Quelle: Landkreis Görlitz, Amt für Kreisentwicklung 2014

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10 Der in der Oberlausitz liegende Landkreis Görlitz, der östlichste Landkreis Deutschlands, besteht aus 39 Gemeinden und 14 Städten. Er existiert in seiner gegenwärtigen Struktur seit der Kreisgebietsreform 20083 (vgl. Abb. 1). Zu den großen Kreisstädten gehören neben der Stadt Görlitz (Kreissitz) die Städte Löbau, Niesky, Weißwasser/O.L. und Zittau. Die benachbarten Gebietskörperschaften sind im Osten die Landkreise Zary und Zgorzelec in Polen, im Süden die Regionen Liberec und Usti in Tschechien, im Westen der sächsische Landkreis Bautzen und im Norden der brandenburgische Landkreis Spree-Neiße. Der Landkreis Görlitz ist Mitglied der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa4 und liegt im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien. Darüber hinaus befinden sich im Landkreis mehrere Gemeinden des sorbischen Siedlungsgebietes, in denen auch die sorbische Sprache gepflegt wird. Mit einer Größe von 2.106 Quadratkilometern sowie einer Nord Süd Ausdehnung von etwa 85 Kilometern und einer Ost West Ausdehnung von etwa 30 Kilometern nimmt der Landkreis annähernd 11% der Fläche Sachsens ein und ist somit der drittgrößte im Freistaat. Die weitläufige Fläche wirkt sich auf die Verteilung der Bildungseinrichtungen aus – der Landkreis muss eine wohnortnahe Versorgung der Bürger mit Bildungsangeboten gewährleisten. Die grenznahe Lage des Landkreises Görlitz zu Polen und Tschechien wirkt sich außerdem auf die Bildungsschwerpunktthemen in der Region aus. Somit kommt dem Erwerb der Nachbarsprachen und des Sorbischen eine besondere Bedeutung zu. 3 4 Es erfolgte ein Zusammenschluss des ehemaligen Niederschlesischen Oberlausitzkreises und des Landkreises Löbau-Zittau sowie der Kreisfreien Stadt Görlitz. „Die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa ist eine über die nationalen Grenzen im Raum um den Dreiländerpunkt zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Tschechischen Republik und der Republik Polen wirkende Organisation, die infolge der Initialkonferenz „Dreiländereck“ im Mai 1991 in Zittau entstand. […] eine freiwillige Interessengemeinschaft […] deutscher, tschechischer und polnischer Gemeinden, Städte, Landkreise und weiterer Selbstverwaltungskörperschaften und anderer Institutionen ihres Raumes.“ (www. neisse-nisa-nysa.org/fileadmin/pictures/intern/Rat/RV_15.05.2010_Sychrov_mit_Unterschrift.pdf, Zugriff 09.07.2014)

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11 Quelle: Stabsstelle Bildung des Landkreises Görlitz, 2014

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12 2.1 Bevölkerung im Landkreis Görlitz Zum 31.12.2012 lebten im Landkreis Görlitz 270.307 Menschen, wobei 51 % weiblich und 49 % männlich waren. Die durchschnittliche Einwohnerzahl je Quadratkilometer lag damit bei etwa 128 Personen. Am dichtesten besiedelt war die Stadt Görlitz, am wenigsten dicht besiedelt war die Gemeinde Boxberg/O.L. (vgl. Tab. 1). Quelle: Monkey Business - Fotolia.com Raumbezug Landkreis Görlitz Stadt Görlitz (am dichtesten besiedelt) Gemeinde Boxberg/ O.L. (am wenigsten dicht besiedelt) Einwohner gesamt 270.307 55.170 4.941 Einwohner weiblich 137.923 28.656 2.466 Einwohner männlich 132.384 26.514 2.475 Einwohner je Quadratkilometer 128 821 23 Tab. 1: Bevölkerung im Landkreis Görlitz am 31.12.2012 Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990), 2014 Betrachtet man den Bevölkerungsstand im Verlauf der letzten zehn Jahre sind die Folgen des demografischen Wandels deutlich zu sehen. Seit 2003 hat sich die Anzahl der Bürger, die im Landkreis Görlitz leben, um 12 % verringert. Den größten Verlust erlitt dabei die kreisangehörige Kommune Weißwasser/O.L., am wenigsten stark betroffen war hingegen die Gemeinde Großschweidnitz (vgl. Tab. 2). Einwohner gesamt 306.408 22.966 Einwohner weiblich 157.150 11.717 Einwohner männlich 149.258 11.249 Veränderung zu 2013 -12 % -21 % Raumbezug Landkreis Görlitz Weißwasser/O.L. (größter Einwohnerverlust) Großschweidnitz (geringster Einwohnerverlust) 1.423 729 694 -4 % Tab. 2: Bevölkerung im Landkreis Görlitz am 31.12.2003 Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990), 2014 Die Altersstruktur der Bevölkerung des Landkreises Görlitz zeigt einen überproportional großen Anteil an älteren Menschen (vgl. Tab. 3). Im Jahr 2012 war mit 21,5 % mehr als ein Fünftel der Gesamtbevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren, hingegen nur 14 % im Alter von unter 25 Jahren. Auch diese Entwicklung hat sich im Verlauf der letzten Dekade verfestigt, so lag der Anteil der mindestens 65 Jährigen im Jahr 2003 noch bei 21,5 % und der der unter 25 Jährigen bei 24,4 %.

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13 Abb. 2: Landkreis Görlitz, Einwohnerdichte am 31.12.2012 Quelle: Landkreis Görlitz, Stabsstelle Integrierte Sozialplanung, 2014

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14 Einwohner Altersgruppe unter 3 Jahre 3-6 Jahre 6-10 Jahre 10-15 Jahre 15-18 Jahre 18-20 Jahre 20-25 Jahre 25-30 Jahre 30-35 Jahre 35-40 Jahre 40-45 Jahre 45-50 Jahre 50-55 Jahre 55-60 Jahre 60-65 Jahre 65 und mehr Jahre Landkreis Görlitz 2003 Anzahl 6.301 6.520 7.597 13.254 13.092 8.697 19.438 14.657 16.530 22.186 25.608 23.508 23.013 16.024 23.963 66.020 Anteil 2,1 % 2,1 % 2,5 % 4,3 % 4,3 % 2,8 % 6,3 % 4,8 % 5,4 % 7,2 % 8,4 % 7,7 % 7,5 % 5,2 % 7,8 % 21,5 % Einwohner Landkreis Görlitz 2012 Anzahl 5.997 6.356 8.247 10.331 5.688 3.079 11.563 14.121 13.974 12.564 16.928 22.291 23.582 22.322 20.243 73.021 Anteil 2,2 % 2,4 % 3,1 % 3,8 % 2,1 % 1,1 % 4,3 % 5,2 % 5,2 % 4,6 % 6,3 % 8,2 % 8,7 % 8,3 % 7,5 % 27,0 % Tab. 3: Altersstruktur der Bevölkerung im Landkreis Görlitz am 31.12.2003 und 31.12.2012 Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990), 2014 Einwohner Gemeinde Rosenbach unter 18 Jahren Anzahl 309 Anteil 19 % über 65 Jahren Einwohner Gemeinde Oybin Anzahl 475 Anteil 32 % Tab. 4: Altersstruktur der Bevölkerung in den Gemeinden Rosenbach und Oybin am 31.12.2012 Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990), 2014

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15 Die kreisangehörige Kommune mit den meisten Bewohnern im Alter von 65 und mehr Jahren – bezogen auf deren Gesamteinwohnerschaft – war im Jahr 2012 die Gemeinde Oybin. Für die Bevölkerungsgruppe im Alter von unter 18 Jahren gilt Gleiches im Gegenzug für die Gemeinde Rosenbach (vgl. Tab. 4). Abb. 3: Bevölkerungsstand Gemeinde Rosenbach am 31.12.2012 Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990), 2014 Abb. 4: Bevölkerungsstand Gemeinde Oybin am 31.12.2012 Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990), 2014 Der Abwärtstrend in der Entwicklung der Anzahl der Einwohner wird durch die räumliche Bevölkerungsentwicklung verstärkt. So gab es 2012 mehr über die Landkreisgrenze abwandernde als zuwandernde Personen. Die Quote der Fortzüge – bezogen auf die Gesamtbevölkerung der Stadt – war in Herrnhut am höchsten. In der Gemeinde Großschweidnitz war hingegen die

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