GoGaS energieeffiziente dezentrale Hallenbeheizung

 

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Übersicht über die effizientesten Produkte zur dezentralen Hallenbeheizung von GoGaS.

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GO.Future Hallen heizung Neue Energieeffizienz – made by GoGaS. 2.0 Energetisches Neuland entdecken GoGaS Hallenheizung 2.0 ist weder Software noch App, sondern die neue Generation der direkt befeuerten Hallenheizung. Was im Wohnungsbau schon lange akzeptiert und empfohlen wird, ist im Bereich der Hallenheizung noch Neuland: Gas-Brennwerttechnik + Solar. Die nachhaltigsten GoGaS Systemkonfigurationen werden mit direkt befeuerten Gas-Brennwertsystemen in Kombination mit einer Luftsolaranlage erzielt. Interessante Perspektiven bietet aber auch die Hybrid-Kombination Wärmepumpe mit Solar und  /  oder Gas-Brennwert-Warmlufterzeugern. Ob sich Planer und Nutzer dabei für direkt befeuerte Warmlufterzeuger oder Brennwert-Dunkelstrahler entscheiden, das ist jeweils abhängig von der Hallennutzung. Die Summe der Vorteile spricht für dieses innovative System. hier geht es weiter Ü

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GO.Future Luftsolaranlagen arbeiten mit geringem Temperaturniveau, haben weder Stagnations- noch Frostprobleme, zeichnen sich besonders durch einen schnellen Wärmeübergang und zudem durch geringe Kosten aus. � Innovation erkannt und gefördert Die Kombination einer Luftsolaranlage mit direkt befeuerten Warmlufterzeugern stellt eine Anlagenkonfiguration dar, die auch die BAFA, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, anerkennt und fördert. Die Innovationsförderung in konkreten Zahlen: 180 Euro/m² Fördermittel für Neu- und Altbauten beim Einsatz der GoGaS Luftsolaranlage LUBI Wall (20  –  100 m²). Dieses Angebot steht u.a. allen Unternehmen zur Verfügung, die unter die KMU-Richtlinie fallen. Auch anderen Unternehmen wird der Ein- oder Umstieg auf Hallenheizung 2.0 dank günstiger Kredite und zahlreicher Förderprogramme deutlich erleichtert. Allerdings sprechen nicht nur die finanziellen Aspekte für das Luftsolaranlagen-Konzept. Aufgrund des stetig steigenden Umweltbewusstseins rücken der Einsatz regenerativer Energien und die Einsparung von CO2-Emissionen zunehmend in den Vordergrund. Für GoGaS ist Nachhaltigkeit somit keine Frage von Auszeichnungen und Preisen, sondern vor allem ein Pro-Argument für die reine Effizienz der Anlagen und den damit ver- „ er Innovationsführer GoGaS Goch GmbH & Co. KG hat über die letzten Jahre den neuen Weg vorbereitet. Im eigenen Technikum, dem Forschungslabor am Standort Dortmund, wurde TRIGOMAX entwickelt.“ Heiko Schneider | Geschäftsführer der GoGaS Goch GmbH D bundenen geringstmöglichen Auswirkungen auf die Ökologie. Der hohe Komfortgewinn für die Belegschaft durch die Nutzung von Frischluft sollte zusätzlich Anreiz genug sein, auf Hallenheizung 2.0 umzusteigen. � Grenzen neu definieren beim Strahlungsfaktor Die Wirkungsgradvorgaben der Bundesregierung in der Bundes-Immissionsschutzverordnung BImSchV basieren auf den unteren Heizwerten (Hi). So wird den Kunden selbst heute noch suggeriert, dass ihre Heizung, die mit 9 oder 10 % Verlust arbeitet, trotz allem dem Stand der Technik entspricht. Sieht man die Werte aus Sicht der heutigen Möglichkeiten und dem oberen Heizwert (Hs), bedeuten diese Werte einen feuerungstechnischen Verlust bei Erdgas von ca. 19 %. Das ist Energie, die jeder von uns mit seinem Gas teuer einkauft, aber viel zu oft nicht nutzen kann. Die marktführenden Unternehmen haben bei den Strahlungswirkungsgraden den „Bereich des Machbaren“ erreicht. Über 70  % Strahlungswirkungsgrad bei Dunkelstrahlern – also Infrarotstrahlung, die im Aufenthaltsbereich in Wärme umgewandelt wird – sind heute der Stand der Technik. Die größten Unterschiede bei den Werten (+/- 3%) sind zurzeit eher auf Messungenauigkeiten als auf technische Innovationen zurückzuführen. � Neue Wege gehen TRIGOMAX, der Wärmeübertrager für GoGaS Brennwert-Dunkelstrahler, ist das Maß für Effizienz und Nachhaltigkeit in der Branche geworden. Je nach Anlagenkonfiguration werden % (Hi)  /  99  % (Hs) feuAnlagen mit bis zu 110  erungstechnischem Wirkungsfaktor ausgeliefert. Wirkungsfaktoren, die auch unter Volllast der Anlagen erreicht werden und die mit geringstem ranlage GoGaS Luftsola 2 Bei Einsatz der 100 m ) x. ma bis 0 (2 LUBI hlt: Vater Staat za 2 /m ro 180 Eu ot: Sonnen-Angeb ren to ek ll ko Solar-Luft 2 ab 90 Euro/m � Die aktuelle BAFA Innovationsförderung Förderfähig sind Solarkollektoranlagen mit einer Bruttokollektorfläche von 20 bis 100 m2. Die Anlage muss die gelieferte Wärme effektiv der Raumheizung zuführen für Nichtwohngebäude mit mindestens 500 m2. 2 Go.Future . Hallenheizung 2.0

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GO.Future Aufwand direkt der Halle und den sich darin befindenden Menschen zu Gute kommen. Einer der vielen Vorteile der direktbefeuerten Systeme ist und bleibt, dass es keine Verteilverluste gibt. Die Energie wird bis zum Gerät geführt und dort in Wärme umgewandelt. Direktbefeuerte Geräte kennen keine Stand-by-Verluste und keine Frostprobleme. Sie reagieren sehr schnell und sind in der Regel als redundante Anlagen, also als Mehrgerätesystem aufgebaut – so flexibel, wie es die heutigen Produktions- und Lagerkonzepte erfordern. Selbst Abkühlverluste kommen der Halle zugute, weil die Wärme im Gebäude bleibt. Mit dem richtigen Konzept werden auch die Abgasverluste nutzbar gemacht und auf ein absolutes Minimum reduziert. Gezielte Wärme und die mehrstufige Regelung der Geräte beeinflussen maßgeblich Behaglichkeit und Komfort. Bei dezentralen Systemen wird die Energie – und nicht die Wärme – in der Halle verteilt. Verlustfrei und kostenlos! Die Umwandlung der Energie in Nutzwärme und die Verteilung in die Heizbereiche geschieht in einem Wärmeerzeuger. Kompakte Wärmeerzeuger sind extrem gut regelbar, reagieren spontan auf Veränderungen wie Wärmeanforderungen oder solare und produktionsbedingte Wärmeeinträge. Moderne Heizsysteme bestehen in der Regel aus mehreren direktbefeuerten Wärmeerzeu- gern. Ob vollflächig oder in Zonen geheizt wird, die Anlage passt sich an. Geregelt über modernste Bussysteme wird die Betriebsweise jedes einzelnen Gerätes gesteuert. Mehrstufige und modulierende Geräte sind heute Stand der Technik – bringen ein Mehr an Laufzeit ohne zusätzliche Verluste. Der Umweltgedanke spielt immer mit. Brennwerttechnik bei Dunkelstrahlern, die Einbindung von Solaranlagen und Luft-Wasserwärmepumpen senken die Heizkosten. Die Investitionen hierfür sind vergleichsweise gering. � Prozesse besser regeln Die Anforderungen an die Regelungstechnik steigen ständig. Busanbindung, GLT, Präsenzsteuerung u.v.m. werden heutzutage von den Kunden gefordert. Aber auch Monitoringsysteme, die Verbräuche kontinuierlich sichtbar machen und Nachweis geben über die klimatischen Bedingungen für Arbeitnehmer und Produkte sind stark gefragt. GoGaS präsentierte auf der ISH 2013 in Frankfurt das neue Regelungssystem ECONOVUS. Als Weiterentwicklung des tausendfach bewährten Infratronic-Konzeptes lässt dieses in puncto Umfang, Individualisierung und Bedienung keine Wünsche offen. Wie mehrere Studien belegen, behaupten direkt befeuerte Geräte in ökonomischer und ökologischer Hinsicht die Spitzenposition. Sie sind also mehr als nur eine Alternative für effiziente Hallenheizung. Weitere Informationen zur Hallenheizung 2.0 erhalten Sie unter www.gogas.com. Herbert Hiddemann | Produktmanager GoGaS Goch GmbH & Co. KG Dortmund �� Gut zu wissen. HS: Der Brennwert Hs (veraltet oberer Heizwert Ho). Der Brennwert eines Brennstoffes gibt die Wärmemenge an, die bei Verbrennung und anschließender Abkühlung der Verbrennungsgase auf 25 °C sowie deren Kondensation freigesetzt wird. Hi: Der Heizwert Hi (früher unterer Heizwert Hu) ist die bei einer Verbrennung maximal nutzbare Wärmemenge, bei der es nicht zu einer Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes kommt, bezogen auf die Menge des eingesetzten Brennstoffs (in Unterscheidung zum Brennwert, welcher deshalb größer als der Heizwert ist). Quelle: Wikipedia �� Beispielrechnung für das figawa-Hallenmodul kWH/a 350.000 300.000 250.000 200.000 150.000 100.000 50.000 0 Endenergie Heizung Endenergie Heizung Endenergie Heizung Konversion Primärenergie Konversion Primärenergie Konversion Primärenergie Zentrales System Dezentrales System Referenzgebäude nach DIN V 18599 Quelle: figawa Factbook Go.Future . Hallenheizung 2.0 3

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GO.Future GoGaS Brennwert-Dunkelstrahler + TRIGOMAX: Die 110%-igen! Abgas-Luft-Tauscher, den der Strahlermarkt zurzeit zu bieten hat. Der Dunkelstrahler „Genius“ allein verfügt bereits über einen Strahlungsfaktor von 72 %. Dies verdankt er auch seiner exklusiven Keramikfaserverbundisolierung und einem an den Kopfenden geschlossenen Reflektormantel, der die Strahlung gezielt lenkt. Ausgestattet mit linearen (DSL-Form) oder u-förmigen (DSU-Form) Strahlrohren lässt sich die Heizleistung pro definierter Fläche perfekt variieren. Durch die Kopplung mit dem Abgas-Luft-Tauscher TRIGOMAX, der die Restwärme nahezu komplett ausnutzt, steigert sich die Leistung im feuerungstechnischen Bereich auf bis zu 110 %. Damit liegt dieses „Dream-Team“ über 30 % unter den Verbräuchen der EnEV-Referenzanlage. Der strömungstechnisch optimierte, flüsterleise prioAir-EC – Rohrventilator mit Zulufttemperaturregelung leitet die Restwärme mit konstant 30 °C direkt in den Hallenbereich. Strahlung plus Warmluft = Brennwert = perfekte Synergie. So lautet die Rechnungsformel, die sich bei der Hallenheizung heute auszahlt. TRIGOMAX patentiert mit Ausgezeichnet preis: ns tio va no dem In d Plus X Awar Mehr geht nicht! Mit hocheffizienter Brennwerttechnik steigert der TRIGOMAX Abgaswärmeübertrager Strahlungsfaktoren auf bis zu 110  %. In Kombination mit dem GoGaS Dunkelstrahler „Genius“ gilt er als der effizienteste Das TRIGOMAX-Prinzip: Abgas rein – Heizwärme raus! Restwärme ist eine kostbare Ressource. TRIGOMAX nutzt sie optimal. Wenn das Rauchgas in den mehrschaligen Wärmetauscher eintritt, hat es eine Temperatur von bis zu 210  °C. Wenn es ihn über das Abgassystem verlässt, im Mittel nur noch 40 °C. Das Abgas wird bis zur Kondensation abgekühlt und die Restwärme der Rauchgase optimal genutzt. Über einen verstellbaren Ausblasbogen wird die Warmluft mit Temperaturen zwischen 30 und 35 °C in den Raum zurückgeführt. Patente Innovation! Eingetragen als internationales Patent beim Deutschen Patentamt! Anschluss Kunststoff oder Edelstahl-Abgassystem Kondensatanschluss mit unverlierbarem Siphon Effizienter Umluftventilator, betreibt den Tausch und reduziert Warmluftpolster Verstellbarer Ausblasbogen 30 ° Geräteanschluss Dunkelstrahler Stabiler Mantel aus verzinktem Stahlblech 4 Go.Future . Hallenheizung 2.0

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GO.Future Einfach genial: trahler GoGaS Dunkels „Genius“. Strahlungsfak 72% tor Go.Future . Hallenheizung 2.0 5

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GO.Future AHR Expo is Innovationspre 2 1 20 Wirkungsgrad 80 % 6 Go.Future . Hallenheizung 2.0

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GO.Future Solar-Luftkollektor LUBI: Wärme aus Luft Sonne und Luft gibt es reichlich und vor allen Dingen kostenlos. Der Solar-Luftkollektor LUBI nutzt diesen Vorteil und wandelt Sonnenenergie über das Medium Luft in Wärme um. Auf schönste Weise produziert er einen 80%-igen Strahlungsfaktor und damit einen der höchsten Wirkungsgrade, der je für einen Solar-Luftkollektor gemessen wurde. 2012 wurde er mit dem AHR Expo Innovationspreis ausgezeichnet. Das LUBI-System überzeugt Behörden, Geldgeber, Planer und Nutzer gleichermaßen. Investoren können mit bis zu 180 EUR/m2 BAFA-Förderung rechnen. LUBI kann sich sehen lassen. Seine patentierte Technologie verbirgt sich in und hinter architektonisch anspruchsvollen Solar-Fassadenelementen. Das Funktionsprinzip ist so einfach wie genial: Die eintretende Luft strömt durch die zahlreichen Perforationen der LUBI-Platten in den Raum zwischen Paneel und Gebäudewand, die quasi als Kollektorabsorber fungiert. Von dort wird die solarerwärmte Luft abgesaugt und gezielt dem Zuluftsystem zugeführt. Dabei kann die Warmluft direkt zur Beheizung, zur Luftvorwärmung, als Prozesswärme und für die Trocknungstechnik eingesetzt werden. In der Prozesswärme lässt sich das System LUBI Wall dort sinnvoll nutzen, wo temperierte – oft größere – Luftvolumenströme benötigt werden. Typische Beispiele sind Lackierkabinen (bei denen normalerweise erhebliche Zuluftvolumenströme zum Einsatz kommen), Abdunstzonen (im Bereich nach der Lackierung, aber vor Trocknereintritt) und die Zulufterwärmung bei Spritzständen. Nützlich macht sich die Warmluft aber auch bei Haft-Wasser-Trocknern, bei der Trocknung oder Erwärmung temperaturempfindlicher Güter und der Frischluftvorwärmung (z. B. bei Kraftwerken). Das System kann jederzeit problemlos nachgerüstet werden. An der Fassade im Energiespareinsatz: LUBI Wall Solar-Luftkollektoren, die ihre Arbeit in Form architektonisch attraktiver Fassadenelemente verrichten. V-Leiste Abstandshalter mit variabler Tiefe (25 – 200 mm) StrangpressZwischenprofil StrangpressAbdeckprofil inkl. Dichtung LUBI-Paneele 901 x 320 mm Mit Abstand der effektivste Solar-Luftkollektor: LUBI Wall Paneele, montiert auf einer patenten Unterkonstruktion. Horizontales U-Profil Go.Future . Hallenheizung 2.0 7

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GO.Future Industrielle Infrarottrocknung mit Porenstrahlern Beste Anlagen Was haben Papier, Zuckerguss, Autolack und Stahlcoils mit GoGaS zu tun? Sie alle können unter Verwendung modernster Gas-Infrarottechnik produziert worden sein. Gas-Infrarotstrahler sind heute aus vielen Trocknungs- und Anwärmprozessen nicht mehr wegzudenken. Ihre Vorteile überzeugen. Der Porenstrahler, als einziger kurzwelliger Gas-Infrarotstrahler weltweit, nimmt dabei eine Sonderstellung ein. � Sofort bei der Arbeit Lange Aufheizphasen, wie bei vielen konvektiven Systemen erforderlich, kann sich der Betreiber sparen. GoGaS Porenstrahler sind bereits innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Oftmals wird mit Gas-Infrarot-Strahlern ein so hoher Wärmeübergang erzielt, dass die Trocknungsstrecke im Vergleich zu Umlufttrocknern kürzer ausgeführt werden kann. Bei gleicher Trocknungslänge erzielen sie in der Regel eine höhere Trocknungsleistung. Gas-Infrarotstrahler für Trocknungszwecke in industriellen Bereichen arbeiten unter Verwendung eines Verbrennungsluftgebläses. Dadurch wird u.a. eine bessere Regelbarkeit und reproduzierbare Einstellung erzielt. Die einzelnen Strahlerelemente werden hintereinander in einer Reihe beliebiger Länge positioniert. Meist werden zwei Strahlerreihen zu einer sogenannten Doppelreihe zusammengefasst. Diese Einzel- oder Doppelreihen bilden jeweils eine Einheit, die seitlich mit Absaugkanälen ausgerüstet ist. Je nach Anlagenkonfiguration können beliebig viele dieser Elemente hintereinander angeordnet werden. � Bestmögliche Energieausnutzung Sofern es das zu trocknende Produkt zulässt, kann die Wärmeenergie aus dem Verbrennungsprozess weiter optimal ausgenutzt werden. In diesem Fall wird nur ein Teilstrom als Abluft über das Dach abgegeben. Der abgeführte Teil muss durch Frischluft ergänzt werden, was durch eine entsprechende Klappensteuerung erreicht wird. Der größte Teil der noch heißen Gase verbleibt im Umluftkreislauf und wird über die druckseitigen Kanäle auf das zu trocknende Gut geblasen. Auf diese Weise hat man zusätzlich zur Strahlung einen konvektiven Anteil überlagert und erziehlt eine möglichst hohe Energieausnutzung. � Flexibel im Energiespareinsatz Gas-Infrarotstrahler sind flächige Strahler, die ihre Strahlung sehr gleichmäßig über die gesamte strahlende Oberfläche emittieren. Durch entsprechende Strahleranordnung erfolgt eine optimale Anpassung an die Werkstückgeometrie. Ein hohes Maß an Flexibilität ist durch die Möglichkeit gegeben, einzelne Strahlerreihen gezielt ein- und auszuschalten. Zusätzlich werden in der Praxis noch so genannte Breitenschaltungen eingesetzt. Durch Wegschalten nicht benötigter Strahler, z. B. bei schmaleren Bahnbreiten, lässt sich zusätzlich Energie sparen. Oberflächenstrahler können in der Leistung zwischen 50 bis 100 % stufenlos geregelt werden. Porenstrahler erreichen hier sogar Werte zwischen ca. 20 bis 100 %. Die ohnehin günstigen Verbrauchskosten beim Gas können so nochmals gesenkt werden. � Musterbeispiel Papier- oder Stahltrocknung Trocknungsprozesse mit Infrarot-Strahlern eignen sich besonders gut für flächige Produkte. Bei der Trocknung von beschichteten, ein- oder zweiseitig gestrichenen Papierbahnen werden sie bereits sehr erfolgreich eingesetzt. In der Papierindustrie werden Arbeitsbreiten von 11 Metern und Geschwindigkeiten von mehr als 2.000 Meter pro Minute gefahren. Relativ neu ist der Porenstrahler-Einsatz bei der Trocknung von beschichteten Stahlbändern. Die Bahngeschwindigkeiten sind hier wesentlich niedriger als in der Papierindustrie, aber die Möglichkeiten ebenso vielfältig wie die anspruchsvollen Anforderungen. Die Leistungsregelung erfolgt hier entsprechend Materialdicke, Geschwindigkeit und Beschichtungsmedium. Die verschiedenen Parameter und Einstellungen werden in der SPS (speicherprogrammierbare Steuerung) als Rezeptur hinterlegt, die vollautomatisch den gewünschten Betriebszustand fährt. �� Heißer Download-Tipp „Infrarottrocknung mit Porenstrahlern in der Industrie“ Diesen kompletten Fachbericht von Dipl.-Ing. Michael Angerstein mit Details zur Papierund Stahlband-Trocknung können Sie auf unserer Homepage www.gogas.com unter der Menüführung: Produkte / Prozesswärme / kurzwellige Strahler kostenlos herunterladen. Die GoGaS Welt Innovative Wärme – made in Germany. Beratung, Planung und Ausführung mit Leidenschaft. GoGaS Ecothermal Engineering Heizsysteme, primär mit Gas-Infrarot-Technologie z.B. für • Industrie • Gewerbe- und Lagerhallen • Logistikzentren • Sportstätten und Tribünen • Terrassen und Kirchen • Trocknen, z. B. von Beschichtungen auf Stahlband, Papier, Textilien, etc. • Wärmebehandeln, z. B. Angelieren von Pulverlackbeschichtungen, Bräunen von Lebensmitteln Prozesswärme Trocknungstechnik • Vorwärmen, z. B. vor thermischer Umformung von Kunststoffen • Auftauen, z. B. von mit Schuttgütern beladenen eingefrorenen Waggons 8 Go.Future . Hallenheizung 2.0

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GO.Future „ ausgeglichenen vertikalen Temperaturverteilung sprechen für die Energieeffizienz moderner dezentraler Strahlungsheizsysteme in Großräumen – dies spiegelt auch Die niedrigere Lufttemperatur im Aufenthaltsbereich in Verbindung mit der sehr die aktuelle energetische Bewertung in der überarbeiteten Fassung der Normenreihe DIN V 18599 Revision 2011 wider.“ Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz ITG-Dresden Hellstrahler-Studie 2012: Leuchtende Vorbilder Halten moderne Infrarot-Heizstrahler was sich Planer, Investoren und Nutzer heute von ihnen versprechen? Die deutsche Sektion von ELVHIS* wollte es wissen. 2011 beauftragte sie das Institut für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) Dresden und die Hochschule Zittau  / Görlitz mit einem Forschungsprojekt. Im Feldversuch: 10 Hallen (Baujahr 2004 – 2009) während ihres regulären Betriebs. Ziel war es, vorliegende Hellstrahler-Studien zu überprüfen und einen aktuellen Status Quo zu ermitteln. Frage: Wie verhalten sich Hallenheizungen mit Gas-Infrarot-Hellstrahlern mit indirekter Abgasführung in modernen Hallengebäuden mit gutem baulichen Wärmeschutzniveau? Getestet wurden die Parameter Energieeffizienz, thermische Behaglichkeit und Luftqualität. Alle Hallen wurden während des regulären Heizbetriebs messtechnisch erfasst und in zusätzlichen Simulationsrechnungen auf den Jahreseinsatz hochgerechnet. Nachfolgend werden die zusammengefassten Ergebnisse der Studie zitiert: Raumluftqualität - Note: gut – sehr gut! Die Raumluftqualität in allen untersuchten Hallen (selbst in einer Halle mit massiven Schweißprozessen) kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Die effektiven Luftwechsel waren in allen Fällen des regulären Heizbetriebs hoch genug, um im Aufenthalts-Arbeitsbereich eine gute bis sehr gute Raumluftqualität sicherzustellen. Die gemessenen Gehalte an Kohlendioxid und Kohlenmonoxid lagen weit unter den entsprechenden MAK-Werten und sind somit als unkritisch zu betrachten. Die gemessenen Stickoxidkonzentrationen waren in allen Fällen vernachlässigbar. Bezüglich der  Raumluftqualität belegen die vorliegenden Mess- und Simulationsergebnisse, dass die Abluft der eingesetzten Hellstrahler bei ordnungsgemäßer Planung und Installation der Abluftanlage gemäß DVGW G 638-1 bzw. DIN EN 13410 sicher mit der Hallenluft abgeführt wird. Angesichts der sehr guten Raumluftqualität in den untersuchten Hallen scheint es aus energetischer Sicht sogar sinnvoll, bei leistungsgeregelten Strahlern den Abluftvolumenstrom in Abhängigkeit von der aktuellen Heizleistung zu reduzieren. Energie-Effizienz - Note: sehr gut! In einem zweiten Studienschritt wurde der jährliche Energiebedarf der eingesetzten Hellstrahler und weitere Parameter in 3 von 10 Hallen mit Simulationsrechnungen durch das ITG-Dresden untersucht. Als grundsätzlicher energetischer Vorteil erweisen sich die dezentralen Hellstrahler, welche die angebotene Heizleistung dem in Hallengebäuden typischerweise gewünschten – zeitlich und räumlich eingeschränkten – Wärmebedarf optimal anpassen können. Durch die direkte Strahlungswirkung der Heizgeräte aus dem Deckenbereich lag die Lufttemperatur in den gemessenen Hallen während des Heizbetriebes um 2 K unter der geforderten Raum- und Empfindungstemperatur sowie 1 bis 3 K unter der Fußbodentemperatur. In den Hallen stellte sich zudem außerhalb des Einflussbereiches von Toren eine stabile Luftschichtung mit sehr geringem Temperaturgradient ein. Die reduzierte Lufttemperatur im Aufenthaltsbereich in Verbindung mit dem geringen Temperaturgradienten über der Raumhöhe spricht für die Energieeffizienz moderner Hellstrahler-Heizsysteme in Großräumen. Thermische Behaglichkeit - Note: Gut! Der thermische Komfort – die Behaglichkeit – im Aufenthalts-Arbeitsbereich der 10 Hallen wurde als gut bewertet. Für die meisten untersuchten Hallen zeigte sich im Aufenthaltsbereich keine merkliche Luftbewegung. Die Infrarotstrahlung der Hellstrahler bewirkt ein unmittelbares Ansteigen der Strahlungs- und damit auch der Empfindungstemperatur und das auch bei niedrigeren Lufttemperaturen, um eine hinreichende operative Temperatur herzustellen. Den Ergebnissen nach ist eine überaus gleichmäßige Beheizung von Hallen durch Hellstrahler problemlos möglich. Aber auch eine Teilbeheizung, wie sie oft in Produktionsund Lagerhallen vorzufinden ist, kann punktuell und komfortabel nach Bedarf realisiert werden. Weitere Informationen über die Studienergebnisse** unter www.strahler-studien.de * Europäischer Leit-Verband der Hersteller von Gas-Infrarot-Heizstrahlern e. V. **  ELVHIS-Messkampagne. Thermische Behaglichkeit in modernen Hallengebäuden beheizt mit Hellstrahlern. (Prof. Bolsius, Prof. Oschatz) ELVHIS-Messkampagne. Raumlufthygiene in modernen Hallengebäuden – beheizt mit Gasinfrarot-Heizstrahlern. (Prof. Bolsius) Go.Future . Hallenheizung 2.0 9

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GO.Future  evolution an R der Heizungsfront: Dezentral ist optimal! Effizienz : getestet nach 06 0 :2 DIN EN 419-2 GoGaS Infrarotstrahler senden die Wärme über weite Strecken ohne Verteilungsverluste genau dorthin, wo sie gebraucht wird. Da sie nach dem Prinzip der Sonne mit langwelliger Infrarotstrahlung wärmen, schaffen sie eine thermische Behaglichkeit – die Raumtemperatur wird dabei vom Menschen subjektiv um einige Grade höher empfunden als sie effektiv ist. Ohne lange Vorheizzeiten, bringen sie Flexibilität in die Wärmeversorgung. Extrem schnelle Wärmeverfügbarkeit bei der Vollflächen- oder Teilbeheizung, punktuelle Wärmeversorgung von einzelnen Arbeitszonen und Zeitschaltungen für temporäre Nutzung helfen, gezielt Energie zu sparen. Unökonomische Wärmepolster unter der Decke (produziert durch das Heizsystem) werden vermieden, solare und produktionsbedingte Wärmepolster unter dem Dach nutzbar gemacht. Ein dezentrales Hallenheizsystem empfiehlt sich bei Hallenbauten ab vier Meter Höhe. Strahlungsfak 82 % tor Hellstrahler KMI-Novus: Ordentlich was unter der Haube! 100%ige 3D-Haubenisolierung (die auch die Seiten umfasst!), wärmeoptimierte, spannungsfrei aufgehängte Brennkammer, zusätzlich verstellbare Reflektoren für perfekte Wärmeausrichtung, minimierte Konvektionsverluste und ein Strahlungsfaktor von 82 %. Damit profiliert sich der Hellstrahler KMI Novus als ein Highlight unter den Heizsystemen. Nach Messungen eines unabhängigen Prüfinstituts gemäß DIN EN 419-2:2006 bietet der KMI Novus nachweislich einen der höchsten Strahlungsfaktoren. In modernem Design wurde hier neuestes technisches Know-how verpackt. Sein innovativer Injektorbrenner arbeitet nahezu schadstofffrei. Mit optimaler Verbrennung überzeugt er als „Saubermann“ unter den Wärmeerzeugern. Die neue „High-Grid“-Technologie sorgt für eine weitere Optimierung der Strahlungsausbeute. Mit dem wartungsfreundlichen KMI Novus Hellstrahler kommt das passende Heizkonzept zur jeweiligen Halle – von 6 bis 36 kW Leistung. ECONOVUS: Superhirn der Regelungstechnik. Wirtschaftlichen Energieverbrauch und thermischen Komfort – ECONOVUS regelt`s. Modular aufgebaut lässt sich das Regelungssystem mit der intelligenten Bustechnik individuell auf seinen Einsatzbereich abstimmen. Komfortmodule übernehmen GLT-Anbindung, Überstundenschaltung, Zählerauslesung und Lichtsteuerung. ECONOVUS vergisst nichts. Klima- und Verbrauchsdaten, individuell festgelegte Werte sowie Schaltzeiten zum Betriebsstundennachweis dokumentiert es bis zu 52 Wochen. Bedient wird das Superhirn, das als zentrale Leitstelle oder dezentrale Unit eingesetzt werden kann, über einen modernen Touchmonitor. 10 Go.Future . Hallenheizung 2.0

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GO.Future Effizienz als Beitrag zur Energiewende: Ökologisches Gulliver-Potential „Energieeffizienz ist das zweite Standbein der Energiewende“ sagte der Bundesumweltminister Peter Altmaier im Zusammenhang mit dem Energieverbrauch bei industriellen Prozessen. Das riesige Potential der Beheizung gewerblicher und industrieller Betriebe wird anscheinend immer noch unterschätzt. Würde es genutzt und aktiv auf den Weg gebracht, würde es bei der Energiewende mit Riesenschritten voran gehen. Es geht nicht nur darum, erneuerbare Energien zu verwenden, es gilt auch, die heutigen Möglichkeiten der effizienten Beheizung zu nutzen. Schon der Einsatz modernster Strahlungsheizungen ist weit mehr als nur eine billige Ersatzmaßnahme nach § 7 EEWärmeG. Die Erfüllung der Vorgaben durch höchste Effizienz – bewertet durch den Faktor fRadiant in der aktuellen DIN V 18599 – stellt für viele Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil dar. Einsparungen gegenüber der aktuellen EnEV-Referenzanlage von über 30% werden immer wieder erreicht. Go.Future . Hallenheizung 2.0 11

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GO.Future Rufen Sie je tzt an. Wir bera ten Sie gerne. Ihr GoGaS-Tea m Bei Anruf Energie sparen! � Ecothermal engineering. Das heißt bei GoGaS ganz einfach: forschen, planen, entwickeln – Ärmel hochkrempeln und zusammen Gas geben. In Kooperation mit Planungspartnern und Kunden finden wir die individuell perfekte Problemlösung für ein ökonomisch und ökologisch hocheffizientes Hallenheizkonzept. Immer hochmotiviert und stets auf dem neuesten Stand der Technik sind unsere Entwicklungs- und Planungsspezialisten gern für Sie da. � Ein Anruf genügt! GoGaS Goch GmbH & Co. KG Zum Ihnedieck 18 D-44265 Dortmund Tel. +49 231 46505-0 Fax +49 231 46505-88 info@gogas.com www.gogas.com �� Impressum Dezentrale Hallenheizung: 10 Gründe zum Ja-Sagen Es gibt gute Gründe, sich für eine dezentrale Hallenheizung zu entscheiden. In dem Factbook der figawa* wurden sie definiert. Wenn Sie nur eins der u.a. Kriterien als zutreffend ankreuzen, dann ist ein dezentrales Hallenheizsystem für Ihr Objekt eine ganz heiße Empfehlung – praktisch, ökonomisch und ökologisch.  Hallenhöhe zwischen 4 und 30 Meter (für Strahlungsheizung). Hallenhöhe ab 2,5 Meter (für Warmlufterzeuger).  Gebäude mit erhöhter Wärmespeicherfähigkeit (z. B. durch Maschinen, Einrichtung und Lagergut) geplant / vorhanden.  Verschiedene zu beheizende Hallenzonen / Arbeitsbereiche.  Hoher Luftaustausch zu erwarten (z.B. durch längere / häufige Türöffnungszeiten, Kommissionierungsbereiche, aktive Belüftung von Produktionsprozessen). S  chichtbetrieb  /  zeitweise Nutzung (die Halle wird nicht 24 Std. / 365 Tage in Wechselschicht genutzt). N  iedrige Investitionskosten budgetiert. N  iedriger Primärenergieverbrauch und reduzierte CO2-Belastung als Planungsziel.  Reduzierung der Betriebskosten durch räumlich und zeitlich punktgenauen Betrieb erwünscht.  Schnelle Amortisation angestrebt – durch geringe Investitionskosten und niedrigeren Energieverbrauch.  Langfristige Nutzungsflexibilität soll erhalten bleiben (z. B. bei Umbau, Ausbau oder dem Wunsch, später noch erneuerbare Energie zu integrieren). * Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach e. V. Herausgeber: GoGaS Goch GmbH & Co. KG Zum Ihnedieck 18 D-44265 Dortmund Tel: +49 231 46505-0 Fax: +49 231 46505-88 E-Mail: info@gogas.com Persönlich haftende Gesellschafterin: GoGaS Goch Verwaltungsgesellschaft mbH Amtsgericht Dortmund HRB 2307 Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Heiko Schneider Bilddaten: Seite 05 : ©Smileus . Fotolia.com Seite 06 : ©vovan . Fotolia.com Seite 11: ©bilderstoeckchen . Fotolia.com Seite 12: ©Tryfonov . Fotolia.com Besuchen Sie unsere Internetseite: www.gogas.com 12 Go.Future . Hallenheizung 2.0

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